Deutsche Polizei verbietet Solidarität mit Israel

Wieder einmal ist es geschehen. Bei einer Demonstration vor dem Berliner Hauptbahnhof am 27. März 2011, auf der zu einem Boykott gegen Israel aufgerufen wurde, entfernte die Polizei eine Israelfahne und nahm zwei Menschen in Gewahrsam, weil sie sich weigerten, Ihre friedliche Solidaritätsbekundung mit Israel zu unterlassen.

Aber der Reihe nach:

Am 27. März 2011 fand vor der Berliner Hauptbahnhof eine eher schlecht besuchte Demonstrationsausstellung statt, die sehr einseitig über den Nahostkonflikt “informierte”.

Dem Staat Israel wurde Apartheid vorgeworfen (ein geradezu rassistischer Vergleich) und zu einem Boykott gegen israelische Produkte aufgefordert.

Die brutalen Terrorakte gegen Israel jedoch wurden verschwiegen, verharmlost oder gerechtfertigt.

Irgendwann stellten sich zwei Personen in die Ausstellung und hielten eine Israelfahne hoch. Mehr taten sie nicht! Sie störten nicht, sie brüllten nicht, sie randalierten nicht. Weder skandierten sie anti-palästinensische Parolen, noch präsentierten sie irgendwelche Tafeln mit anti-palästinensischen Meinungen. Sie riefen zu keinem Boykott auf und stellten niemandens Exitenz in Frage. Sie zeigten nur, in Anbetracht der Einseitgkeit der Ausstellung, ganz friedlich die Israelfahne, um zu zeigen, dass Israel nicht ein zu vernichtender Teufel ist, wie es die palästinensische Hamas behauptet, sondern ein liebenswertes Land mit guten und schlechten Seiten.

Sie waren somit nicht einmal erkennbar pro-israelisch, denn das zeigen einer Flagge zur puren Verdeutlichung, dass das Land ein Recht auf Existenz hat, kann nun wirklich nicht als Zeichen besonderer Zuneigung ausgelegt werden. Es ist kein besonderes Zeichen der Zuneigung, wenn ich einem Land das Recht auf Existenz und Verteidigung zuspreche, schließlich spreche ich jedem Land diese Selbstverständlichkeit zu. In der Verteidigung des Existenzrechts Israels einen pro-israelischen Akt zu vermuten, ist so absurd, wie zu behaupten, man sei pro-jüdisch, wenn man gegen Auschwitz und die Vernichtung von Juden sei. Die Verurteilung des Holocaust ist natürlich nicht pro-jüdisch, sondern schlicht pro-menschlich, so wie die Verurteilung der Sehnsucht nach der Vernichtung Israels auch nicht pro-israelisch sondern schlicht pro-menschlich ist.

Diese Menschlichkeit aber provozierte die pro-palästinensischen Demonstranten aufs Äußerte.

Sie gingen auf die beiden Personen los. Die bloße Existenz der Israelfahne war ihnen schon ein Dorn im Auge, so wie für die Hamas schon die bloße Existenz des Landes Israels und Juden überhaupt ein zu lösendes Problem ist.

Als die Demonstranten sich aufmachten, der Existenz der Israelfahne ein Ende zu bereiten, schaltete sich die Polizei ein.

Allerdings verteidigte sie nicht etwa das Recht der zwei Personen, die Fahne eines demokratischen Landes friedlich hochzuhalten, sondern sie kassierten die Fahne Israels und nahmen die beiden Personen in Gewahrsam.

Nun kann argumentiert werden, dass angemeldete Demonstrationen nicht gestört werden dürfen und dass die Polizei eine Trennung zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten durchzusetzen habe; aber dürfen zwei Menschen, die die Fahne eines Landes hochhalten schon als Störung der Sicherheit angesehen werden? Sie störten zwar unzweifelhaft die israelhassenden Demonstranten, aber soll man diese Subjekte wirklich zum Maßstab für Bürgerrechte nehmen?

Was wäre gewesen, wenn Nazis vor dem Berliner Hauptbahnhof demonstrieren hätten, die was gegen schwarzhäutige Menschen haben? Hätten dann alle dunkelhäutigen Menschen fortgeschickt und gegebenenfalls in Gewahrsam genommen werden müssen, weil sie sonst die Demonstraten störten?

Was wäre gewesen, wenn ein Mensch mit einer Israelfahne als Kippa auf dem Kopf vor dem Hauptbahnhof gestanden hätte? Hätte die Polizei ihm die Kippa vom Kopf genommen oder gleich den ganzen Juden entfernt?

Was wäre gewesen, wenn vor dem Berliner Hauptbahnhof eine Demonstration für Gaddafi stattgefunden hätte? Gaddafis Hass auf die Schweiz ist ja legendär. Wäre die deutsche Polizei dann auch zur Schweizer Botschaft gegangen und hätte die vom Berliner Hauptbahnhof aus gut sichtbare Schweizer Flagge entfernt, wie es vor zwei Jahren die Polizei in Duisburg mit einer Israel-Flagge gemacht hatte?

Damals hing die Flagge Israels an einem Fenster einer Duisburger Wohnung, an der ein anti-israelischer Demonstrationszug vorbeizog. Als sich brutaler Unmut unter den Demonstranten breit machte, löste die Polizei nicht etwa die Demonstration auf, sondern kapitulierte vor dem Trupp und erstürmte die private Wohnung und entfernte die Flagge.

Was passiert, wenn anti-israelische Menschen bald vor Synagogen ziehen, weil sie sich von den Symbolen provoziert fühlen? Gehen deutsche Ordnungshüter dann auch in diese Gebäude und entfernen die dort sichtbaren jüdischen Symbole? Müssen dann auch die Gemeindemitglieder diese Aktion bezahlen? Wird die Aktion an einem 9. November stattfinden?

Natürlich hätte die Polizei das Recht der Personen verteidigen können, die Israelfahne zu zeigen, wie es die Polizei in Bochum am 17. Januar 2009 gemacht hatte, als eine Demonstration von über 1500 Personen gegen den Staat Israel stattfand, zu der vier Moscheegemeinden aufgerufen hatten. Damals holte eine Studentin die Israel-Flagge herausholte. Die Flagge hatte die Studentin nach eigenen Angaben bei sich, da sie gerade auf dem Weg zu einer Kundgebung in Duisburg gewesen war. Als sie jedoch an dieser Demonstration vorbei kam, sei ihr klar geworden, dass sie hier dringender gebraucht werde und schwenkte zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden, die ebenfalls auf dem Weg zur Kundgebung nach Duisburg waren, die Israel-Flagge und holten zudem noch ein paar Transparente heraus, die sie für die Duisburger Kundgebung im Gepäck hatten.

Die Polizei erkannte das Recht der Studentin auf das Zeigen der Israelfahne, denn laut Angaben der Studentin akzeptierte die Polizei nach einer kurzen Verhandlung das Angebot der Gruppe, offiziell eine Spontankundgebung anzumelden. Die Gruppe entrollte ihr Transparent, verteilte einige Flugblätter, in denen zur Solidarität mit Israel aufgerufen wurde, und beendete ihre Aktion nach kurzer Zeit wieder.

Später jedoch leitete die Staatsanwaltschaft Bochum ein Strafverfahren gegen die Stundetin ein und veruteilte sie mit einer Geldstrafe von € 300,- für das Zeigen der Israelfahne. Vielleicht hatten die Berliner Polizeibehörden diese Entscheidung im Kopf, als sie sich dazu entschlossen, die Israelfahne zu kassieren.

Juden jedenfals dürfen in Deutschland beleidigt werden, aber ihr Stolz wird gerichtlich beschränkt. Israelhass ist durch das Recht auf freie Meinung gedeckt – Israelliebe jedoch nicht! Solidartiät mit Juden darf es in Deutschland einfach nicht geben und wenn sich doch so etwas wie Solidarität regt, dann schreitet ein deutsches Gericht ein, wenn sich die Polizei weigert, es zu unterbinden.

Wenn es in Deutschland in diesem Tempo weiter geht, könnte es auch bald wieder geschehen, dass Synagogen in Deutschland eine Gefährdung der inneren Sicherheit darstellen. Die ersten Schritte dahin sind bereits getan.

Im Verfahren gegen die Bochumer Studentin, die die Israelfahne gezeigt hatte, argumentierte die Richterin tatsächlich, die Gruppe um die Studentin hätte die antiisraelische Demonstration mit der Israel-Fahne „provoziert“. Mit anderen Worten: Wenn sich Judenhasser in Deutschland durch einen Davidstern provoziert fühlen und bereit sind, ihre Agression in Gewalt umschlagen zu lassen, sind nicht etwa die Gewalttäter Verbrecher, sondern jene Menschen, gegen die sich der Hass richtet.

Selbst die Richterin hielt den Angeklagten vor: „Das war keine ungefährliche Situation, die Sie geschaffen haben.“ Ach so, so wie es von den Juden vor dem 9. November 1938 auch eine nicht ungefährliche Situation gewesen war, sich überhaupt auf deutschem Boden nieder zu lassen. Kein Wunder also, dass die Juden und Jüdinnen damals für die Kosten der Zerstörungen der Pogromnacht selbst aufkommen mussten, nicht wahr verehrte Richterin?

***

Tapfer im Nirgendwo bedankt sich bei Thomas Hemberger für die Bereitstellung der Bilder.

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116 Antworten zu Deutsche Polizei verbietet Solidarität mit Israel

  1. Monika schreibt:

    “…Das Zeigen einer Karikatur auf der ein Jude ein Kind verspeist ist in Köln erlaubt und laut Kölner Staatsanwaltschaft nicht antisemitisch!..”
    Ich würde noch weiter gehen, lieber Gerd.
    Der Kölner Polizei könnte sich etwas einfallen lassen, wenn sie nur wollte.
    Der Kölner Oberbürgermeister könnte Druck ausüben, wenn er nur wollte.

    • Bärli schreibt:

      Eines ist offensichtlich: Die Nazivergangenheit vieler Richter, scheint auf ihre “Nachkommen” abgefärbt zu haben. Anders kann ich mir diese skandalösen Urteile und Begründungen nicht erklären.

  2. Joschi schreibt:

    “entfernte die Polizei eine Israelfahne und zwei Menschen” – Entschuldigt, aber dass ist mir dann doch etwas zu wenig Information für so eine reisserische Überschrift. Könnt ihr vielleicht mehr Informationen geben? Gibt es Bilder? Falls nicht, wie war denn der genaue Ablauf, wo haben die Leute mit der Israelfahne denn gestanden? Am Rande, auf der Strecke bzw. unmittelbar vor der Versammlung? Und was heist 2 Menschen entfernt? Wurden die weggeschubt, weggebeten, platzverwiesen, in Gewahrsahm genommen, festgenommen? Zu viele offene Fragen. Ich würde mir gerne nur ein genaueres Bild machen, um über die Situation urteilen zu können.

  3. Helmut Karsten schreibt:

    Wen wunderts? Zu mir hat mal ein Amerikaner gesagt: “People that murdered millions and millions of humans out of hate, why would they stop?
    Because they lost a war?”

    • jesteric schreibt:

      Naja, nu ma langsam mit de jungen Ferde! Amerikaner haben gut reden… Ansonsten bin ich ganz bei Joschi: Was ist eigentlich passiert? Wurden sie eventuell gebeten, den Platz zu verlassen, zu ihrer eigenen und der Sicherheit anderer? Die anderen Vorfälle indes…

      • johnson schreibt:

        was soll das heißen “Amerikaner haben gut reden”?

      • johnson schreibt:

        “zu ihrer eigenen und der Sicherheit anderer”

        Wie das, zur Sicherheit anderer? Könnte jemand durch das Sehen des Davidstern verletzt werden?

        Oder könnte jemand durch das Sehen einer Israelfahne austicken und zu Gewalttaten neigen? Und dann ist es natürlich nur richtig, dass man nicht diesen potentiellen Gewalttäter wegsperrt, sondern denjenigen straft, der die Flagge zeigt.

        Ich bin auch dafür, dass man Frauen, die zu freizügig herumlaufen, öffentlich auspeitscht. Um die potentiellen Vergewaltiger zu schützen.

      • Dante schreibt:

        Wurden sie eventuell gebeten, den Platz zu verlassen, zu ihrer eigenen und der Sicherheit anderer?

        Sicherheit anderer? Wem sollten die beiden Gegendemonstranten mit der Israelfahne gefährlich werden?
        Eigene Sicherheit? Wieso? Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass sich die Anti-Israel-Demonstranten weiterhin absolut friedlich verhalten und die paar Gegendemonstranten mit der Israelfahne schlimmstenfalls in ein Streitgespräch verwickelt hätten.
        Dass man diese Selbstverständlichkeit auch voraussetzen kann und also nicht mit tätlichen Angriffen von Demonstrationsteilnehmern gegen Andersdenkende rechnen muss, halte ich für eine Grundvoraussetzung für die Legitimität der Demo und natürlich auch ihre Genehmigung.
        In dem Augenblick, in dem die Leute mit der Israelfahne angegriffen worden wären, wäre die Grundlage für die Genehmigung der Demonstration sofort entfallen – es sei denn, die Angreifer hätten auf der Stelle Ärger mit ihren Mitdemonstranten bekommen.

        Das Recht, seine Meinung zu äußern,
        1. gilt ja wohl auch für pro-israelisch eingestellte Menschen (sonst ist es keine Meinungsfreiheit), und
        2. schließt nicht das Recht ein, sich durch Widerspruch “provoziert” zu fühlen und zuzuschlagen.

        • Ogdan Ücgür schreibt:

          Nach deutschen Gesetzen sind zwei Personen KEINE Versammlung. Damit können zwei Personen auch nicht als Gegendemonstration gewertet werden. Die Polizei kann daher auch nicht mit der Begründung eingeschritten sein, daß es sich hier um eine Gegendemonstration oder eine nicht angemeldete Versammlung gehandelt hätte.

      • Leah schreibt:

        Obviously, another deranged USA-hater.
        I am not aware that the USA has ever murdered 6 million Jews. Perhaps you know something I don’t.
        Germany is going down the 1930s route, and let nobody doubt it.

    • Der Arzt schreibt:

      Der hat bestimmt seine Indianer und Vietnamesen und Iraker und Afghanen usw. mordenden Landsleute gemeint.

      • Dante schreibt:

        Nein, eher unsere.
        Ist aber auch eigentlich egal, denn es gibt keine Mörder-Nationen, sondern mörderische Ideologien, ob ihre Träger nun NSDAP, KKK oder Hamas heißen.

  4. Piet schreibt:

    Ist eigentlich je — zum Schutz der eigenen Person oder anderer — das Tragen einer Dänemarkfahne verboten worden? Nein? Vielleicht eine Italienfahne? Musste je ein Eisverkäufer seine Markise einfahren? Auch nicht? Vielleicht eine Englandfahne, vor oder nach einem Fußballspiel rund ums Stadion, oder irgend eine andere wegen der Anwesenheit von (potentiell prügelnden) Hooligans? Aus Sicherheitsgründen? Auch nicht? Ist je mal auf einer Demo eine Palästina-Fahne verboten worden, oder mussten Demonstranten ihre Pali-Tücher ablegen? Soll auch hier ja schon mal zu Gewalttätigkeiten gekommen sein, sagt man, aber das Verbot von Pali-Wedeln wäre mir nicht bekannt (ich mag mich hier aber irren). Was zum Henker also hat eine Israel-Fahne an sich, dass ihr Tragen in Deutschland strafbewährt verboten wird?! Würden deutsche Polizisten das im Zweifel auch mit Deutschland-Fahnen machen, weil deren Anblick jemanden provozieren könnte? Und wenn Juden auf einer solchen Veranstaltung eine blau-weiße Kippa tragen würden, mit Davidstern, würden deutsche Polizisten ihnen die dann auch wegnehmen? Oder gäbe es da doch noch so etwas wie Scham?

    • johnson schreibt:

      selbstverständlich würde die Polizei denen die Kippa runterreißen. Wo denken Sie hin? Sich in Deutschland öffentlich als Jude zu erkennen geben, das provoziert gewisse Judenhasser, lässt sie gewalttätig werden. Die Judenhasser sind vor den Juden zu schützen. Die antisemitischen Gefühle der Judenhasser sind zu respektieren!

      als ob das nur die Polizei beträfe. Machen Sie doch mal den Versuch, “verkleiden” Sie sich so, dass man Sie in der Öffentlichkeit als Jude erkennt (Davidstern, Kippa o.ä.) und laufen Sie dann durch eine Deutsche Großstadt. Viel Spaß dabei.

      Dann werden Sie auch merken: Deutsche Polizisten sind auch nur Deutsche.

      • meteorite schreibt:

        Haben Sie das einmal am eigenen Leib erfahren? Ich komme übrigens aus Bremen, wo gerade wieder “Kauft nicht beim Juden!” skandiert wird.

        Hier gibt es gerade überall Infostände, die über das neue Bremer Wahlrecht aufklären. Ich war schon kurz davor, dort zu fragen, ob man Bremen nicht besser einem Gouverneur unterstellen sollte.

  5. Alle so unschuldig? Entschuldigung ich würde hier auch nicht mit einem Gaddafi Abbild durch die Straßen ziehen und den wasserspendenden Diktator huldigen. Der Vergleich hinkt? Ich finde nicht … denkt mal daran wer in “Israel” vor 75 Jahren gewohnt hat. Ein Genozid (Deutschland-“Israel”) rechtfertig nicht den nächsten (Israel-Palästina)

    • yael1 schreibt:

      Na sicher, die Anzahl der Palästinenser nimmt immer mehr zu, aber sie werden ausgerottet. Leider ist dieses typisch für dieses Land, wenn nämlich Juden genau das gleiche machen wie Deutsche kann die Shoa ja nicht so schlimm gewesen sein. Meinungsfreiheit schützt nicht vor Hetze und vor Verdummung.
      Geh zu NPD oder Konsorten, da gehörst du Antisemit nämlich hin. Ich habe keine Lust mehr diese Scheiße zu lesen, Nuddnik.

      • Dante schreibt:

        Geh zu NPD oder Konsorten,…

        Das wird den Adressaten vermutlich wenig treffen, wenn er dieser Aufforderung nicht ohnehin schon zuvorgekommen ist.

      • McHorst schreibt:

        Geh besser besser noch zu den Grünen, da bist du gut aufgehoben. Nach einschlägigen Studien befinden sich die meisten Antisemiten unter den Wählern der Öko-Partei. Auch unter den Gründern der Grünen waren neben Bader-Meinhof-Sympatisanten und Stasi-Leuten auch Alt-Nazis:
        http://www.youtube.com/watch?v=pkp-NPCYI6k (siehe Text).

        • Piet schreibt:

          Die meisten? Ähm, die meisten finden Sie doch wohl bei NPD&Co, hmm? Sie finden sie zu Hauf auch auf dem gegenüberliegenden Ende der Skala (Höger, der senile Prof, etc.), bei den Piraten (Thiesen) oder in der Mitte des demokratischen Spektrums, ich darf da an Möllemann erinnern? Oder an Unions-Oettinger? Oder Hohmann, auch CDU, der die Juden als Täter-Volk bezeichnete und über Weltbolschewisten schwadronierte? Auch Ex-SPDler Lafontaine war diesbezüglich mal gut in Fahrt, während kürzlich ein gewisser Bürgermeister den direkten (und konsequenten) Schritt in die NPD tat.

          Dass es bei den Grünen, die sich aus diversen Bürgerinitiativen entwickelt hatten, vor über einem viertel Jahrhundert rechtsnationale Unterwanderungsversuche gab (vornehmlich in Berlin, sog. Armanen, Anti-Globalisten, NewAge-Esoteriker, etc.), ist im Übrigen kein Geheimnis, sondern Parteigeschichte. Was Sie „einschlägigen Studien“ nennen, dürften eher parteilich-einseitige sein.

          • McHorst schreibt:

            Ohne Zweifel ist der Antisemitismus in Deutschland ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das man nicht einfach der Wählerschaft einer einzigen poltischen Partei zuordnen kann. Ich habe auch nirgends behauptet, dass es Antisemiten nur unter den Wählern der Grünen gibt. Doch zeigen Studien immer wieder gerade unter diesen einen auffallend hohen Anteil an Menschen mit antisemitischer Gesinnung. In einer von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen und 2006 veröffentlichten Studie zum Thema heißt es z.B.: “Die Grünen fallen mit ihrem relativ hohen Anteil an antisemitischen Wählern auf. Die Studie beziffert den Anteil der Antisemiten unter den westdeutschen Grünen-Wählern auf 9,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der FDP sind es 5,1 Prozent, bei der Union 9,8 Prozent, bei der SPD 10,2 Prozent, bei PDS und WASG 4,8 Prozent.” Andere Studien sehen einen noch höheren Anteil, was sicher auch davon abhängt, wie man genau Antisemitismus definiert.
            Die Bürgerbewegungen, aus denen die Grünen hervorgangen sind, wurden übrigens zum Großteil über im Westen operierende Stasi-Leute von Ostberlin aus gesteuert (sog. Friedensbewegung, Anti-AKW-Bewegung etc.) oder jedenfalls maßgeblich beeinflusst.

    • Dante schreibt:

      Entschuldigung ich würde hier auch nicht mit einem Gaddafi Abbild durch die Straßen ziehen und den wasserspendenden Diktator huldigen.

      Das dürften Sie aber sogar, ohne gleich verhaftet zu werden.

      Ich finde nicht … denkt mal daran wer in „Israel“ vor 75 Jahren gewohnt hat.

      Juden und Araber. Nicht unbedingt immer friedlich, aber da ging die Agression keinesfalls ausschließlich von den Juden aus.
      Die Araber wurden großteils vertrieben, nachdem die arabischen Nachbarstaaten über das frisch gegründete Israel hergefallen waren und verloren hatten.
      Im Übrigen sprechen die “” Bände. Ich finde Ihr Eintreten für die Palästinenser ja rührend. Vielleicht wäre es Ihnen lieber gewesen, ein jüdischer Staat wäre quasi nach dem Verursacherprinzip auf deutschem Boden gegründet worden.

      Ein Genozid (Deutschland-“Israel“) rechtfertig nicht den nächsten (Israel-Palästina)

      Der Vergleich disqualifiziert zwar Ihre gesamte Argumentation, aber Sie dürfen sie äußern und werden dafür weder verhaftet noch von aufgebrachten jüdischen Mitbürgern mit dem Tode bedroht. Ist Meinungsfreiheit nicht etwas Wunderschönes?

      Alle so unschuldig?

      Ja, wir haben Meinungsfreiheit, schon vergessen? Und die gilt selbstverständlich auch für Pro-Israel-Äußerungen.
      Wer anderer Meinung ist, von dem will ich das Wort “Meinungsfreiheit” niemals wieder hören oder lesen.

  6. anti3anti schreibt:

    Der Holocaust ist für Deutsche ein solch untragbares Verbrechen, dass Juden mitschuldig sein müssen. Somit wird Jüdisches, Israel Unrecht an sich und von Anfang an. Siehe:

    Ein Staat, auf Angst gebaut von Arno Widmann oder Warum die DDR ein Unrechtsstaat ist

    http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_2340/

  7. Dr_Kurt schreibt:

    Ich bin zwar kein Jude aber wenn ich das oben lese, bekomm ich das dringende Bedürfnis mir für solche Fälle ein T-Shirt mit einem Davidstern drauf zu kaufen. Das dürfen mir die freundlichen Polizisten dann gernen ausziehen.

  8. M. Möhling schreibt:

    > Juden und Jüdinnen
    Ich hoffe, dieser PC-Sprech war ironisch gemeint. Juden und Jüdinnen ist zwar nicht ganz so doof wie die sattsam bekannten jüdischen Mitbürger, aber nicht viel besser. Mit Juden sind Männer und Frauen gemeint, Schwule und Briefmarkensammler. Reicht doch.

  9. Vincent Zettl schreibt:

    Nehmen wir mal ein anderes Thema.
    Eine Demonstration gegen ein AKW
    wenn jetzt 4 lustige herkommen und mit einem Pro AKW Transparent Werbung machen, wird die Polizei sie auch “entfernen”.
    Wenn bei einer FPÖ-Kundgebung (österreichische seeehr rechte Partei) 4 Grüne mit pro-Integration-Transparenten aufkreuzen werden sie auch “entfernt”.
    Es geht nicht um die subjektive Meinung der Polizisten sondern um die objektive Gefahr für die Gegendemonstranten, denn immer wenn es solche Massenkungebungen gibt, gibt es auch paar fanatische Idioten die sich nicht davor scheuen würden aggressiv gegen Leute anderer Meinung vorzugehen.
    Ich kenne mich zwar jetzt nicht mit der Rechtslage aus, aber ich denke das “Entfernen” war Gesetzlich geregelt und hatte einen guten Grund.

    • Skandalos schreibt:

      Wenn irgendwo Leute demonstrieren, die von der heiligen Antifa als “Rechte” qualifiziert werden oder gleich als “Rassisten”, oder zum Beispiel bei einer Gründungsveranstaltung der antiislamischen Partei “Die Freiheit”, oder wenn Sarrazin auf irgendeiner Veranstaltung zu Gast ist, dort sind dann immer entsprechende Gegendemonstranten anwesend und die tun in aller Regel nicht nur ne Fahne oder ein Transparent hochhalten, sondern die provozieren wirklich mit allen Mitteln – und werden von der Polizei weder daran gehindert noch werden die Opfer einer solchen Gegendemonstration von der Polizei allzusehr geschützt.

      Vielleicht ist es wirklich der antisemitische Kern im deutschen Untertan, der zweifellos vorhanden ist, noch wahrscheinlicher ist aber, daß es in den bekannten Fällen schlicht die Feigheit deutscher Beamter vor der ungewohnten Aggressivität und Gewaltbereitschaft muslimischer Demonstranten war, warum in Duisburg, Bochum und Berlin Israelfahnenträger in “Schutzhaft” genommen wurden.

      • Carolus schreibt:

        Wenn sich die Sarrazingegner aber in einen Hörsaal einmischen und die angemeldete Lesung/Kundgebung etc.pp. stören, dann werden sie auch entfernt. Bitte beachten Sie die Verhältnismäßigkeit. Wenn hier Details ausgeblendet werden, dann ist es wahrlich weit hergeholt, von der Meinung der Polizisten zu sprechen. Solidarität zeigen ist eine Sache, Provokation in Mitten einer angemeldeten Veranstaltung eine andere — egal ob für oder gegen die Politik Israels. Es geht nicht um die Symbolik, sondern um die Menschen, die dort aufeinandertreffen. Und die Polizei hat die Aufgabe, solche Gefahren abzuwenden. Und das tat sie. Wären die “Israelkritiker” auf die Fahnenträger losgegangen, hätte auch jeder gefragt, wo die Polizei denn bitte war. Und es hieße, die Polizei würde bei sowas einfach wegschauen. Und eine angemeldete Demo der Kritiker kann man nicht aufgrund von zwei Gegendemonstranten räumen. Hier werden Mücken zu Mammuts.

        • André Freud schreibt:

          Äpfel und Birnen: Eine Veranstaltung in einem geschlossenen Saal ist eine Sache, eine Demonstration vor dem Berliner Hauptbahnhof eine andere – und somit nicht vergleichbar. Demonstranten suchen die Öffentlichkeit, werben für ihre Sache – und müssen damit leben, nicht nur Zustimmung oder Heilrufe zu empfangen.
          Es ist keine Kleinigkeit, wenn deutsche Polizisten das Zeigen der israelischen Flagge verhindert.

        • Dante schreibt:

          Solidarität zeigen ist eine Sache, Provokation in Mitten einer angemeldeten Veranstaltung eine andere — egal ob für oder gegen die Politik Israels.

          Das Zeigen einer Israelfahne ist ebensowenig eine Zustimmung zur derzeitigen Politik bzw. allen politischen Entscheidungen der Regierung Israels, sondern eine grundsätzliche Solidaritätserklärung gegenüber dem Land Israel.
          Insbesondere ist es keine Demonstration einer anti-palästinensischen oder einer antimuslimischen Haltung, wie es etwa das Verbrennen einer palästinensischen Fahne wäre. Letzteres wäre mit Fug und Recht eine Provokation zu nennen, das Andere nicht.

          Und eine angemeldete Demo der Kritiker kann man nicht aufgrund von zwei Gegendemonstranten räumen.

          Nein, natürlich nicht. Wohl aber wegen Gewalt gegen die beiden Gegendemonstranten, wenn die Organisatoren der Demo nicht sofort selbst einschreiten. In dem Augenblick, wo Demonstranten ohne Not Gewalt gegen Andersdenkende ausüben/dulden, verliert die Demo ihre Berechtigung.
          Meinungsfreiheit ist nicht das Recht des Stärkeren und Agressiveren, und Demokratie ist nicht Ochlokratie (Herrschaft des Mobs).

  10. JeanJean schreibt:

    Leider ist das kein deutsches Phänomen. In GB lauft es nicht anders! Dort sind Boykott Aufrufe sogar wesentlich akzeptierter als hier. Als linke Anti Israel Terroristen eine Firma angegriffen und dort erheblichen Sachschaden anrichteten weil dies nach Israel Geschäftsbeziehungen hat wurden die Täter vom Gericht frei gesprochen da sie gegen ein Unrechtsregime kämpfen würden. Während der großen Palestinenser Krawalle in London wurde Juden geraten zu Verwandten zu ziehen, da man sie in ihrer Gegend nicht schützen könne. Israel Fahnen waren ebenfalls nicht erlaubt.Denken Sie auch an Dänemark, Schweden, Frankreich oder Holland!
    Der Judenhass hat sich “weiterentwickelt” und speist sich heute auch aus dem gut vernetzten linken anti Nationalismus und dem Islam. Europa hat aus Angst und wirtschaftlichem Interesse Israel zum Störenfried erklärt. Pro Israel Kundgebungen stören die EU apeasement Politik. Es ist also wesentlich mehr als der deutsche Schuldabwehr Reflex. Enorm schädlich sind leider auch viele linke jüdische Meinungsmacher denen Israel einfach nur peinlich ist und die für Israel eine multikulturelle Zukunft erzwingen wollen.
    Sicher, es gibt noch einen typisch deutschen Israel Hass aber der ist nicht mehr das wirkungsmächtigste Element der Bedrohung.
    Deutsche Polizisten und Richter tun das was ihre Kollegen in ganz Europa tun!

  11. TOBIAS RÜGER schreibt:

    Wenn ich eine unpopuläre Betrachtung hinzufügen darf: Eindeutig mitschuldig an dieser Entwicklung ist der Zentralrat der Juden, der gerne besonders laut schreit, wenn islamkritische Positionen in die Debatte eingebracht werden. Zugunsten der Moslems, versteht sich. Der Deutschenhass dieser Organisation ist eine stärkere Orientierungsmarke als die – im privaten Gespräch von deren Funktionären jederzeit eingeräumte — Bedrohung von Juden bzw. Israelis durch den politischen Islam.

    • yael1 schreibt:

      Was soll das? Können manchen nur mit Schlagworten Deutschenhass argumentieren? Schreibt ihr immer nur voneinander ab?

    • Dante schreibt:

      Ich wüsste nicht, wann und wo der ZdJ “geschrien” hätte. Gelegentlich übt er Kritik, das ist sein gutes Recht bzw. das seiner Mitglieder. Wenn er zugunsten der Moslems (natürlich nicht irgendwelcher Hamas-Freunde, sondern von Abdul Normalmoslem, der niemandem etwas getan hat) in eine Debatte eingreift, hat das einen guten Grund: Er zeigt damit, dass er nicht bloß einseitig die Interessen der eigenen Glaubensgemeinschaft vertritt, sondern sich generell gegen jeden Rassismus positioniert.

      Der Deutschenhass dieser Organisation ist eine stärkere Orientierungsmarke als die … Bedrohung von Juden bzw. Israelis durch den politischen Islam

      Kritik an der Haltung von Deutschen ist kein Deutschenhass.
      Eine inkonsequente Haltung ist die Inschutznahme von Muslimen übrigens keineswegs: Ein genereller und unterschiedsloser Moslemhass hingegen treibt besagten Abdul Normalmoslem am ehesten in die Arme radikaler Gruppen.

  12. JeanJean schreibt:

    @ Vincent Zettel,
    ich denke Sie irren sich.Es ist die Aufgabe des demokratischen Staates die freie Meinungsäußerung zu garantieren. Ihrer Argumentation folgend müsste eine Gruppe nur gewalttätig genug sein um alle anderen in ihrer Freiheit zu beschränken. Leider wird in immer mehr Bereichen genau diesem Muster nachgegeben. Dies hinzunehmen heißt die alleinige Freiheit des Stärkeren oder aggressiveren zu akzeptieren. Wer das ist dürfte jedem klar sein. Denken Sie nur an den Karikaturen Streit.

    • Bärli schreibt:

      @JeanJean
      Das ist auch meine Meinung.
      Diese feige Apeasementhaltung gefährdet in hohem Masse unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung.

      Dass die Behörden auf antisemitische Plakate wie “Boykotiert Israels Früchte” nicht reagieren, sollte uns Allen zu Denken geben.
      Denn, eigentlich meinten diese A***: “Kauft nicht bei Juden!”

  13. Karl Eduard schreibt:

    Falsch! Juden dürfen nur nicht durch weisse Deutsche in Deutschland beleidigt werden. Durch zugewanderte Gebräunte sehr wohl. Denn weisse Deutsche nichtjüdischen Glaubens haben weissen Deutschen jüdischen Glaubens in der Vergangenheit viel Schlimmes angetan. Das darf sich in dieser Form nicht wiederholen. Daher passt die Polizei und der Staat auf. Hingegen sind zugewanderte Nichtjuden noch nicht dazu gekommen, Juden in Deutschland so richtig Schlimmes anzutun. Sollte das aber einmal geschehen, dann wird Deutschland daraus natürlich seine Lehren ziehen. Nie wieder wird es dann sagen, nie wieder. Und aufpassen. sollte es dann noch Juden in Deutschland geben. Das ist die Logik, nach der der Staat derzeit handelt. Hört sich jetzt komisch an, ist aber so.

  14. Jacob P. schreibt:

    Liebes Deutschland, bitte schaff dich endlich ab! Es ist ja nicht zu ertragen, was bei dir abgeht!

    • Dante schreibt:

      Das wäre auch keine Lösung, denn damit ist Antisemitismus und Co. nicht tot. Im Gegenteil, es gäbe dann das “Land der Täter” nicht mehr, das den Holokaust als Teil seiner eigenen Vergangenheit versteht und sich daher hüten wird, derartige Strömungen allzu stark werden zu lassen.

  15. Jan schreibt:

    Sehr richtig. In Deutschland geht man aus Effizienzgründen mittlerweile dazu über, den Mob entscheiden zu lassen, wer seine Bürgerrechte ausüben kann und wer nicht.

    Vielleicht ist das gerade die Crux der Juden bei uns. Gut integriert, unauffällig, nicht gewalttätig. Das provoziert niedrigere Charaktere wohl einfach.

    • Cabra schreibt:

      Sehr guter Beitrag.

      Nicht nur einer Crux für Juden, sondern für alle die prinzipiell mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zufrieden, also passiv staatstragend sind.

  16. Rika schreibt:

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, deshalb mag mein Beitrag an dieser Stelle etwas deplaziert sein.
    Mein Vorschlag an alle Israelfreunde und Unterstützer: Befestigt einen kleinen Israelwimpel an Eurer Tasche, Eurem Rucksack, an der Pc-Tasche oder wo sonst auch immer. Tragt “Israel” auf diese Weise gut sichtbar unter die Leute.
    Demonstrare ad oculi!

    http://himmelunderde.wordpress.com/2009/01/17/fur-lila-oder-hannover-ist-nicht-duisburg/

    Es funktioniert!

  17. Ariella schreibt:

    Thank you for your work and for reporting this, it is now on at least one English-language blog. If it weren’t for you, no one outside of Germany would know about this.

    Sorry for using English, I don’t know any German (except for Bier and Shaudenfraude – and I’m not even sure I have those right!).

  18. Loopzone schreibt:

    Die gleiche Art und Weise wie alle anderen in “Blinder Freundschaft” zu Israel argumentieren…Das zeigen der Israelfahne hat wohl bei dieser Demo (von der ich nichts gehört habe) in etwa den gleichen Effekt als wenn sich Bandidos auf einer Feier der Hells Angels zeigen um dort völlig friedlich ihre Clubabzeichen zu zeigen.
    Wie friedlich und demokratisch Israel ist, zeigen viele Aufnahmen des Gaza-Kriegs die für World Press Photo nominiert und augezeichnet wurden.

    • Serious Black schreibt:

      Geht’s noch? Zwei (!) Leute haben völlig unaufdringlich eine Israelflagge geschwenkt. Der linksfaschistische Mob ist daraufhin ausgerastet.

      Hätten Sie auch so einen Mist geschrieben(“Hell’s Angels”), wenn es der Union Jack, Stars and Stripes, die Tricolore, oder Schwarz-Rot-Gold gewesen wäre?

      • yael1 schreibt:

        Solche Leute schreiben grundsätzlich Mist. Das zeigt schon der erste Satz: “Das zeigen der Israelfahne hat wohl bei dieser Demo” Dass es darum aber nicht geht, hat er nicht einmal mitbekommen. Hauptsache den Hass und Lügen auf Israel ausleben, komme was da wolle für einige Teutonen.

          • Dante schreibt:

            Es ist schon allerhand: Selbst Leute, denen Juden eigentlich zuwider sind, besonders starke und selbstbewusste Juden, mögen sich heute nicht mehr gern “Antisemiten” nennen lassen. Dabei wurde der Begriff m.W. doch von solchen Leuten geprägt.
            Manche weisen diese Bezeichnung empört zurück und schwadronieren gleichzeitig gegen Juden. Es ist so, als würde jemand sagen: “Ja, ich habe sie angefasst. Auch mehr. Ja, ich weiß, dass sie erst 13 ist. Aber die Bezeichung “Kinderschänder” verbitte ich mir!”

          • Loopzone schreibt:

            Ich habe bisher nicht eine einzige Quelle für die Behauptung gefunden, dass ein “Mob” auf “friedliche und unaufdringliche” Fahnenschwenker losgegangen ist. Wie verbreiten sich solche wichtigen News? Schreibt ein blogger von nächsten ab?
            Alles was ich gefunden habe ist ein Video auf maximal 10 “Linksfaschisten” zu sehen sind, die allerdings eher aussehen wie alleingelassene Schlaftabletten als ein tobender “Mob”.
            Also: Worauf beruft Ihr euch? Fotos, Videos, Artikel in irgendeiner Zeitung, offizielle statements, Hörensagen?

          • Dante schreibt:

            Da müssen Sie @tapferimnirgendwo fragen, denn der hat im Artiklel geschrieben:
            Diese Menschlichkeit aber provozierte die pro-palästinensischen Demonstranten aufs Äußerte. Sie gingen auf die beiden Personen los..

            Und genau darauf wird in Kommentaren eben Bezug genommen.
            In wieweit das den Tatsachen entspricht, könnte man natürlich aufwändig rechercherien, aber sicher kann man nur gehen, wenn man die Betroffenen selbst fragt.

          • yael1 schreibt:

            Sie sollten auch erst einmal die Bilder im Artikel!! zur Kenntnis nehmen.

          • Loopzone schreibt:

            …die Bilder, die ganz plötzlich eingeschoben wurden?

            Wo genau sehe ich jetzt den linksfaschistischen Mob, der ausgerastet ist? Doch nicht etwa auf “4bild”, oder? Das Bild wo einer der gemeinen Linksfaschisten entspannt lächelt?

            Mir fällt erst jetzt auf, dass die beiden “unaufdringlichen” und völlig ohne Hintergedanken agierenden Fahnenträger im Text als
            “nicht einmal erkennbar pro-israelisch” beschrieben werden. Das ist ja nicht schlecht…Haha. Ich binde mir auch immer irgendwelche Enbleme und Insignien an Kleidung und Rucksack mit denen ich mich überhaupt nicht identifiziere. WTF?

          • yael1 schreibt:

            Lassen Sie´s besser. Es kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf.

          • yael1 schreibt:

            Oh, ich halte sie hoch, sehe aber keinen Sinn, Sie überzeugen zu können.
            Da müssen Sie wohl durch.
            Tschüsschen!

    • Dante schreibt:

      Die gleiche Art und Weise wie alle anderen in „Blinder Freundschaft“ zu Israel argumentieren…

      Wer sagt, dass diese Freundschaft blind sei? Ebensogut könnte man jemandem, der z.B. eine Palästinenserfahne schwenkt, vorwerfen, er finde vorbehaltlos alles gut, was im Namen der Palästinenser getan wird, einschließlich dem Mord an den Fogels.

      …als wenn sich Bandidos auf einer Feier der Hells Angels zeigen um dort völlig friedlich ihre Clubabzeichen zu zeigen.

      Das wäre lebensgefährlich, doch spricht das eher gegen die Hells Angels, nicht gegen die friedlich ihre Clubabzeichen zeigenden Bandidos. Ein Grund, staatlicherweits gegen solche Banden vorzugehen.

      Wie friedlich und demokratisch Israel ist, zeigen viele Aufnahmen des Gaza-Kriegs die für World Press Photo nominiert und augezeichnet wurden.

      Natürlich ist Israel nicht friedlich. Wenn Sie von einer Schule, auf der Sie halbtot geschlagen wurden, an eine andere Schule wechseln und dort wieder angegriffen werden – mit dem Unterschied, dass Sie sich inzwischen wehren können – werden sie nicht stillhalten und zulassen, dass das wieder so endet wie auf der alten Schule.
      Die derzeitige, überdurchschnittlich agressive Politik Israels wird gleichwohl auch von Israelis kritisiert, und zwar ohne dass diese gleich verhaftet werden – und genau das zeichnet eine Demokratie aus.

      • Loopzone schreibt:

        “Blinde Freundschaft”: Es wird ein Faden gesponnen, der irgendwann so lang ist, dass man alles und nichts daraus spinnen kann. Im vorliegenden Text wird ausgehend von zwei Fahnenschwenkern, ein kleiner Abstecher zum Holocaust unternommen um dann die gefühlte Provokation als ein Festival des Judenhasses darzustellen. Und genau das empfinde ich als totalen Blödsinn. Tut mir Leid.

        “Hells Angels-Bandidos-Vergleich”: Mir wurde zwar intelligenterweise vorgeworfen der Vergleich sei “Mist” und anschließend gleich noch einen Internet-link hinterhergeworfen der mir -durch die Brust ins Auge sozusagen- Antisemitismus vorwirft. Der Vergleich passt aber ziemlich gut, da beide Seiten von Ihrer Vollkommenheit derart überzeugt sind, dass ein Treffen der Gruppen nur unvorhersagbare Situationen hervorrufen kann.
        “World Press Photo”: Ich vermute Sie kennen die nominierten Fotos nicht. Muss ein “halbtot geschlagener” Schüler an seiner neuen Schule denn friedliche Schüler bspw. mit Wein überschütten um seinem Missfallen über diese Schüler Ausdruck zu verleihen?

        • Dante schreibt:

          Es geht hier im Kern überhaupt nicht darum, ob und in welchem Ausmaße die Demonstranten Judenhasser sind. Es geht vielmehr darum, dass Äußerungen der Solidarität mit Israel und seinen Bürgern – die nicht einmal eine Solidarisierung mit seiner Regierung und ihrer Politik der harten Hand ist – von offizieller Seite her unterbunden werden, während überzogene Vorwürfe gegen Israel bis hin zu Nazivergleichen den Schutz der Meinungsfreiheit genießt.
          Wenn jemand, der Hass gegen ein Land zum Ausdruck bringen will, seine Meinung frei äußern darf, dann muss es jemand, der dieser Meinung widerspricht, erst recht dürfen, und zwar jederzeit und überall.
          Wer daran Anstoß nimmt, kann ja kontrovers diskutieren, dass die Fetzen fliegen, aber nicht mehr.

          Zum Rockervergleich: Wenn sich jemand in einer HA-Feier als Bandido outet, können die HA von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und ihn an die frische Luft setzen, aber nicht mehr.
          Eine öffentliche Demo aber ist keine private Feier. Sie ist gewissermaßen ein Diskussionsbeitrag, und da darf man auf Widerspruch nicht sauer reagieren und hat erst recht keinen Anspruch darauf, dass die Widersprechenden staatlicherseits entfernt werden. In sofern hinkt der Vergleich gewaltig.

          Den Vergleich mit dem Schüler haben Sie vermutlich missverstanden, denn ich habe nirgends geschrieben, dass er friedliche Mitschüler mit Wein begösse, sondern dass er auf Angriffe oder Mitschüler mit besonderer Härte reagiert. Natürlich steht der Schüler für Israel bzw. das jüdische Volk, seine alten Mitschüler für die Europäer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (als der Antisemitismus besonders grassierte) und seine neuen Mitschüler für Israels arabische Nachbarn.
          Mag sein, dass auch dieser Vergleich hinkt, aber es ist unbestreitbar, dass es ohne Antisemitismus keinen Zionismus und kein Israel gäbe, und das Israel unmittelbar nach seiner Gründung angegriffen wurde, mit dem Ziel, es auszulöschen.
          Was ein Sieg dieser Nachbarn für die Bürger des neugegründeten Staates bedeutet hätte, kann man nur erahnen; mir kommt da am ehesten das Verhalten der Roten Armee in Osteuropa in den Sinn.

          • Loopzone schreibt:

            Beim ersten Punkt bin ich voll und ganz bei Ihnen! Was mich stört ist der Ton, der hinter jedem Absatz dieses obigen Textes steht. Nämlich, dass ich provozieren kann wie ich möchte, weil es schließlich das Recht eines jeden ist. Ich frage mich wie bspw. Juden reagieren würden, wenn auf einer Ausstellung bei der den getöteten Juden gedacht wird, plötzlich ein Opferbund XY auftaucht und Bilder vertriebener, verschleppter, vergewaltigter und getöteter Deutscher hochhält. Ich halte das für ebenso unangebracht wie solche Aktionen mit der Fahne.
            Den Rockervergleich haben Sie immernoch nicht verstanden. Beide sind in Bezug auf ihr jeweiliges Zugehörigkeitsgefühl nicht klar denkend. Hausrecht hin, Hausrecht her. Sobald die sich treffen gibt’s Ärger. Und deshalb trifft der Vergleich hervorragend. Die beiden mit der Fahne wissen das und nutzen die Emotionalität aus! Bilder wirken halt.
            Ihren Vergleich bzgl. des Schülers habe ich gut verstanden, musste nur noch ergänzen, dass es z.B. Fotos gibt die Ihren Vergleich nicht stützen. So wurde für das World Press Photo ein Bild nominiert auf dem ein orthodoxer Jude einer Araberin beim Vorbeigehen Wein ins Gesicht schüttet. Leider finde ich die nominierten und ausgestellten Fotos nicht im Netz. Schade.

          • Dante schreibt:

            Was mich stört ist der Ton, der hinter jedem Absatz dieses obigen Textes steht. Nämlich, dass ich provozieren kann wie ich möchte, weil es schließlich das Recht eines jeden ist.

            Das habe ich nie behauptet. Hätte jemand Plakate mit einem Plakat des Rassisten Meir Kahane hochgehalten oder gar den Mörder Baruch Goldstein hochleben lassen, wäre es völlig richtig, das als Provokation zu werten und die Leute festzunehmen.
            Hier wurde aber eine Landesfahne gezeigt, und das ist mit der von mir genannten Provokation nicht im Entferntesten vergleichbar.
            Dafür sollen die Demonstranten Israel als Solches beschimpft und mit Nazideutschland verglichen haben, und wer solche Vergleiche macht, hat kein Recht, vor Widerspruch geschützt zu werden.

            Zum Rockervergleich: Natürlich habe ich den verstanden. Das sich die Angehörigen beider Gangs nicht riechen können und bei jedem Zusammentreffen aufeinander losgehen, ist traurige Tatsache, aber weder ein Naturgesetz noch “legitim” in dem Sinne, dass ich das in Ordnung finden muss.

            Und vernünftige Juden und Araber gehen nicht so miteinander um und fühlen sich schon durch den Anblick des Anderen quasi genötigt, zuzuschlagen.
            Und ich nehme mir die Freiheit, von einem Wesen namens Homo Sapiens Vernunft zu erwarten, im Sinne von verlangen.

            Ihren Vergleich bzgl. des Schülers habe ich gut verstanden, musste nur noch ergänzen, dass es z.B. Fotos gibt die Ihren Vergleich nicht stützen. So wurde für das World Press Photo ein Bild nominiert auf dem ein orthodoxer Jude einer Araberin beim Vorbeigehen Wein ins Gesicht schüttet.

            Dann haben Sie ihn nicht verstanden. Der Schüler steht für Israel als Solches bzw. das jüdische Volk, keinesfalls für einzelne Verrückte, die auch schon mal friedliche Passanten unprovoziert angreifen.

          • Bärli schreibt:

            @Loopzone
            Mit jedem Post zeigst du uns, wessen geistes Kind du bist.

            Viele andere und meine Wenigkeit halten es nach H.M. Broder: “Keine Toleranz gegenüber den Intoleranten!”

          • yael1 schreibt:

            Da ich leider verrutscht bin:

            Wie soll man denn ernsthaft auf jemanden eingehen, der wie Bärli schreibt, mit jedem Post zeigt, wessen Geistes Kind er ist! Halten Sie andere für nicht so blöd, Ihre beschränkte Intelligenz und Empathie uns gegenüber nicht zu erkennen.
            Ich sags daher ganz direkt: Mach endlich den Abgang!

            PS: Im Gegensatz zu Ihnen, bin ich nicht anonym. Im Übrigen, was glauben Sie wie viele Spezies Ihrer Art mir schon im Laufe der Jahre begegnet sind? Zu viele und daher kenne ich diese typischen Verharmlosungen, Relativierungen, diese abartigen Vergleiche und diesen verkappten Judenhass zu genau, als das jemand wie Sie mir auch nur noch etwas vormachen könnte, Sie Potz .

          • yael1 schreibt:

            Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern:

            Loopzone schreibt:
            April 2, 2011 um 10:37 am

            Nur mir diese Anonymität vorzuwerfen wäre doch recht unausgewogen, um nicht zu sagen beschränkt – passt aber gut in Ihre Argumentationskette.

            Loopzone schreibt:
            April 1, 2011 um 9:26 am

            Es ist natürlich einfacher sich in einem anonymen Internetforum

    • Leah schreibt:

      Pathetic nonsense. Israeli civilians were attacked for years by rockets from Gaza, and finally Israeli responded. Perhaps you don’t like Jews who defend themselves, eh?

  19. Der Arzt schreibt:

    Tja, ein agent provocateur bleibt eben ein agent provocateur. Auch wenn er stumm vorm Hauptbahnhof steht.
    Stellt doch mal zwei mit ‘ner Hisbollah-Fahne hin – sozusagen als Lackmustest. Mal sehen, was passiert.

    • Rika schreibt:

      nix,
      wetten?

      die tapferen Kämmmpfer für ein freies und “judenreines” Palästina genießen in diesem Land uneingeschränkte NARRENfreiheit.
      Nur dass sie alles andere als Narren sind.
      ein Blick in die Charta der Palästinenser kann da sehr hilfreich sein:
      “Die palästinensische Identität ist ein echtes, essenzielles und angeborenes
      Charakteristikum; sie wird von den Eltern auf die Kinder übertragen. Die zionistische
      Okkupation und die Zerstreuung des arabischen palästinensischen Volkes durch die
      Katastrophen, von denen es heimgesucht wurde, haben weder zu einem Verlust der
      palästinensischen Identität und der Zugehörigkeit zur palästinensischen Gemeinschaft,
      noch zu ihrer Annullierung geführt.”

      und weiter heißt es so schön:
      “Die Befreiung Palästinas ist vom arabischen Standpunkt aus nationale Pflicht. Ihr Ziel ist,
      der zionistischen und imperialistischen Aggression gegen die arabische Heimat zu
      begegnen und den Zionismus in Palästina auszutilgen. Unbeschränkte Verantwortung
      hierfür obliegt der arabischen Nation – der Bevölkerung ebenso wie den Regierungen –
      mit dem arabischen Volk in Palästina an erster Stelle. Demgemäß muss die arabische
      Nation alle militärische, menschliche, materielle und geistige Kräfte mobilisieren, um
      zusammen mit dem palästinensischen Volk aktiv an der Befreiung Palästinas
      teilzunehmen. Insbesondere im Stadium der bewaffneten palästinensischen Revolution
      muss die arabische Nation dem palästinensischen Volk alle erdenkliche Hilfe sowie
      materielle und menschliche Unterstützung zukommenlassen und ihm die Mittel und
      Möglichkeiten bereitstellen, die es ihm erlauben, seine führende Rolle innerhalb der
      bewaffneten Revolution zu bewahren bis zur Befreiung des Heimatlandes.”

      Niemals zurückgenommen!
      Nachlesen kann man es hier:
      http://www.palaestina.org/fileadmin/Daten/Dokumente/Abkommen/PLO/palaestinensische_nationalcharta.pdf

      UND DIE LINKEN FREUNDE WISSEN DAS AUCH!!!! UND UNTERSTÜTZEN MÖRDERBANDEN UND JUDENHASSER!!!

  20. spiderman schreibt:

    Bei keinem Bundesligaspiel darf man mit Schal oder Fahne eines Vereins in den
    Fanblock des anderen. Und wer mit Palästinenser-Fahne bei einer pro-israelischen
    Demonstration auftaucht, wird mit Sicherheit ebenfalls von der Polizei aufgefordert
    abzuhauen. Alles aus dem einfachen Grund weil Menschenansammlungen schwer
    zu kontrollieren und potentiell gefährlich sind. Aber während selbst der durchschnittliche deutsche Fussballfan kapiert warum es ihm nicht gestattet ist
    im Schalke-Block eine Dortmund-Fahne zu schwenken, ist man in der Judentümler-
    und Israelunterstützerszene hier offenbar intellektuell überfordert. Was auch nicht
    weiter verwundert bei peinlichen Losern die ihr Selbstwertgefühl dran festmachen
    die ärmsten Schweine der Menschheitsgeschichte zu sein…

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ein Stadion ist kein öffentlicher Raum, Sie Vollhupe!

    • Piet schreibt:

      «Bei keinem Bundesligaspiel darf man mit Schal oder Fahne eines Vereins in den Fanblock des anderen.»

      Abgesehen vom ganz richtigen Einwand, dass ein Stadion kein öffentlicher Raum ist, sind Sie ganz offensichtlich kein Stadiongänger.

      In Vorfreude auf das morgige Spiel im Stadion, Gruß vom judentümelnden, intellektuell überforderten, peinlichen Loser mit zu wenig Selbstwertgefühl (das Schwein lass ich mal raus. Sie wissen ja, ist weder koscher noch haram).

    • yael1 schreibt:

      “Aber während selbst der durchschnittliche deutsche Fussballfan kapiert warum es ihm nicht gestattet ist
      im Schalke-Block eine Dortmund-Fahne zu schwenken, selbst der durchschnittliche deutsche Fussballfan kapiert”

      Aber während selbst der durchschnittliche deutsche Fussballfan kapiert, dass ein Stadion kein öffentlicher Raum ist , ist der Juden und Israelhasser-
      hier offenbar intellektuell überfordert. Was auch nicht
      weiter verwundert bei peinlichen Loosern, die ihr Selbstwertgefühl dran festmachen, die dümmsten Menschen in der Menschheitsgeschichte zu sein.:P

      Merkens was, HaMetumtam! :mrgreen:

      PS: Das mit der deutschen Rechtschreibung üben wir noch einmal.

    • Rika schreibt:

      Die Sache mit den Fahnen in Stadien hat mich nun doch interessiert und bei meinen Recherchen bin ich auf folgenden Link gestoßen:
      http://www.stadionwelt.de/download/heft_15/titel/download.php?name=swm_15_26-41_titel_fanbloecke_gesamt.pdf

      Demnach sieht die Lage so aus, dass es generell nicht in das Belieben der Fans gestellt ist, beliebig viele Fahnen mit ins Stadion zu bringen. Auch die Größe der Bekenntnisbanner ist beschränkt.
      Das ist einmal – so kann man es indirekt dem oben angegebenen Text entnehmen – der Tatsache geschuldet, dass Fahnen den freien Blick auf das Geschehen auf dem Platz verhindern können, zum anderen geht es wohl darauf zurück, dass die Clubs ihre Pappenheimer bestens kennen…
      Fußballfans sind ja in der aktuellen Ausübung ihrer Fanbegeisterung während eines Spiels in aller Regel frei von jeglicher Intelligenz und Beurteilungsfähigkeit und unterliegen dabei meistens einem temporären Realitätsverlust.

      Leider scheint bei Ihnen der Realitätsverlust nicht nur temporär, sondern dauerhaft wirksam zu sein. Anders kann ich mir ihren Vergleich zum oben berichteten Sachverhalt mit fahnenschwingenden Fußballfans in Fußballarenen nicht erkären, von ihren psychologischen Fähigkeiten zur Interpretation des Selbstwertes mal ganz abgesehen.
      Ich will nun meinerseits nicht psychologisieren, würde aber doch den Eindruck von einer vorliegenden Projektion Ihrerseits nicht völlig ausschliessen wollen…

      Immerhin, die Fanfahnenrecherche war doch bereichernd…

      • Piet schreibt:

        Nur ganz kurz, weil es hier eigentlich nicht das Thema ist: Klar gibt es bestimmte Regeln, an die sich Vereine zu halten haben, diese werden bzgl. Fahnen und Bannern von Vereinen aber mal mehr, mal weniger streng ausgelegt, abhängig auch vom Gastverein und wie er sich beim letzten Besuch präsentiert hat.

        Wer einen Blick in die Fankurven wirft (ganz besonders neben den Gastbereichen) und im Falle ausverkaufter Stadien auf bestimmte Versteigerungsplattformen und um Stadien schwirrende Schwarzhändler, wird schnell feststellen, dass es „Fantrennung“ nur sehr grob gibt. Ob das alles so gut ist oder nicht, füllt aber schon in Fachforen hunderte Seiten. ;-)

        «Fußballfans sind ja in der aktuellen Ausübung ihrer Fanbegeisterung während eines Spiels in aller Regel frei von jeglicher Intelligenz und Beurteilungsfähigkeit und unterliegen dabei meistens einem temporären Realitätsverlust.»

        Sie begeben sich gerade auf hauchdünnes Eis, aber so was von… ;-)

        • Rika schreibt:

          @ “Sie begeben sich gerade auf hauchdünnes Eis, aber so was von… ;-)

          Wenn ich mir so meine familiären Männer und Frauen ansehe, die ihren Verstand auch an der Haustür an den Nagel zu hängen scheinen wenn sie zu 96 gehen ;-) … ganz gleich in welchem Alter… (Ihr mögt es mir verzeihen, dass ich Euch als Beobachtungsobjekte und Kronzeugen benenne ;-) )

          Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass mir das dünne Eis nicht schaden wird, denn es wird Frühling und ich kann schwimmen, gut sogar! ;-)

          • Piet schreibt:

            Da mag *hüstel* 96 natürlich… (pardon. ;))

            (Ich kenne sehr nette 96er, habe letzten Oktober auch sehr gute Erfahrungen gemacht, war aber mit einem gewissen Magengrimmen nach H gefahren, weil ich auch schon sehr negative Erfahrungen mit dem kleinen HSV gemacht hatte, im Januar ’08 zum Beispiel.)

            Mit einem Augenzwinkern mag ich Ihnen schon Recht geben, dass der Anschein entstehen kann, von außen betrachtet. Was ich sagen will: Den Kopf abzugeben wäre gleichbedeutend damit, den Leuten zuzugestehen, dass sie für rassistische, antisemitische oder sexistische Sprüche oder Gesänge keine Verantwortung trügen. Das aber natürlich wäre fatal! Wer solches skandiert, tut das sehr bewusst (oder hat eine entsprechende Haltung — „Schieri, du Schwuli“ oder „du Jude, du!“ — internalisiert). Sich adäquat zu verhalten, im Stadion also genauso verantwortungsbewusst und couragiert wie sonst außerhalb, ist ebenfalls eine sehr bewusste Entscheidung, und aus meiner Sicht ‘die einzige Möglichkeit’, um einen hiesigen Slogan aufzunehmen: Mit Grüßen vom Millerntor. :)

          • Rika schreibt:

            Oh,
            jetzt bin ich leicht verwirrt!
            Ich bin keineswegs der Meinung, dass man im Stadion verantwortungslose Sprüche loslassen sollte, dürfte, könnte, um das ganz klar zu machen.
            Und kann mir auch beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass meine familiären Fußballbegeisterten je Sprüche solcher Art machen würden. Nicht doch!!!
            Ich sah unser kleines Geplänkel eher als Möglichkeit an, die absurden Vorstellungen gewisser Kommentatoren hier ins absurde “Abseits” zu stellen.

            “Zivilcourage ist alternativlos”, würde vermutlich die Kanzlerin formulieren, wobei ich es eher für eine Selbstverständlichkeit denn für besondere Courage halte, gegen rassistische Schwätzer und judenfeindliche Sprücheklopfer einzuschreiten – und zwar ich höchstselbst und nicht in Form von Rufen nach der Polizei – mit der Einschränkung, dass ich ein oder mehrere konkrete Gegenüber habe und es nicht mit einem fanatisierten Block von 40, 50 oder gar mehr als 100 Schreihälsen zu tun habe. Da müsste ich dann – verbal zumindest – passen und doch die Staatsgewalt zu Hilfe rufen.

          • Piet schreibt:

            Kein Dissens, Rika! Und der Familie wollte ich auch ganz und gar nichts…!

            Eigentlich galt das Geschriebene auch eher der Hohlbirne da oben, die sich zwar auf verschiedenen Ebenen schon selbst ins Aus geschossen hat, ansonsten aber mit einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten aus dem Stadion befördert gehörte (klang aber eh nicht so, als wäre er da besonders oft). ;)

    • Dante schreibt:

      Bei keinem Bundesligaspiel darf man mit Schal oder Fahne eines Vereins in den Fanblock des anderen.

      Ich weiß nicht, ob das zutrifft, oder ob sich das einfach ergibt, weil man sich z.B. als bekennender Schalker in der Dortmunder Fankurve i.a. nicht wohl fühlen wird.
      Eine Demo ist aber keine Fankurve, und Israel und die palästinsischen Autonomiegebiete sind keine Fußballmannschaften, die zwar gegeneinander spielen, aber niemals das Existenzrecht des Gegners in Frage stellen würden.
      Es ist eher eine Art öffentlicher Diskussionsbeitrag, und so etwas hat kein Anrecht darauf, unwidersprochen zu bleiben, besonders wenn der Tonfall agressiv ist.

      …, ist man in der Judentümler- und Israelunterstützerszene hier offenbar intellektuell überfordert. Was auch nicht weiter verwundert bei peinlichen Losern die ihr Selbstwertgefühl dran festmachen die ärmsten Schweine der Menschheitsgeschichte zu sein…

      Sprache ist verräterisch, und Ihre Wortwahl spricht eine wahrhaft deutliche Sprache. Jemand, der dezidiert kein Antisemit ist, würde nicht so schreiben.
      Übrigens bekomme ich manchmal den Eindruck, dass Ihr letzter Satz auf manche (nichtjüdische) Deutsche zutrifft, die über die angeblichen ewigen Schuldvorwürfe gegen unser armes gebeuteltes Volk lamentieren. Wo doch der Krieg und der Holokaust sooo lange her ist.
      Was sollen dann erst die Juden sagen, denen manche Christen (bzw. Leute, die sich dafür halten) noch heute die Kreuzigung Jesu Christi vorhalten (für die sie ihnen ihrer eigenen Theologie zufolge noch dankbar sein müssten)?

  21. Louis schreibt:

    Mich würde mal die Reaktion folgender Situation interessieren:
    Juden und pro-Isralis feiern öffentlich Yom-Hatzmaut, die Gründung des Stattes Israel (wie früher in Hamburg an der Alster üblich), und zwei Neonazis stehen unmittelbar dabei und halten eine Flagge mit dem Hakenkreuz hoch…….

    • Rika schreibt:

      Bei welcher Angelegenheit auch immer eine Hakenkreuzfahne auch nur andeutungsweise gezeigt würde, entspräche das einem Straftatsbestand, insofern ist das von Ihnen geäußerte Interesse hoffentlich nur rein hypothetisch…
      Die reale Situation zieht reale Strafmassnahmen nach sich.
      Aber das ist Ihnen gewiss bekannt, Sie wollen – so meine rein hypothetischen Überlegungen – nur ein bisschen rumstänkern, oder?

    • yael1 schreibt:

      Wie soll man denn ernsthaft auf jemanden eingehen, der wie Bärli schreibt, mit mit jedem Post zeigt, wessen Geistes Kind er ist! Halten Sie andere für nicht so blöd, Ihre beschränkte Intelligenz und Empathie uns gegenüber nicht zu erkennen.
      Ich sags daher ganz direkt: Mach endlich den Abgang!

    • yael1 schreibt:

      Stören Neonazis Sie nicht? Wie reagieren Sie denn auf Nazis bzw. Nichtjuden? Wollen Sie hier suggerieren, die israelische Fahne wäre zu vergleichen mit der Hakenkreuzfahne? Auf Ihre Antwort bin ich gespannt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      @ Louis: Sie vergleichen die Israefahne mit dem Hakenkreuz? Geht’s noch? Das Hakenkreuz ist verboten! Der Schild Davids nicht! Wer sich von der Fahne eines Landes provoziert fühlt ist ein xenophobes Arschloch. Auf alle Israeldemos, die ich bisher erlebt habe, durften die Fahnen anderer Länder wie selbstverständlich wehen. Im Jahr 2000 sang Israel sogar unter anderem unter israelischer und palästinensischer Flagge bei dem Eurovision Song Contest!

      • Loopzone schreibt:

        Ob sich jemand von etwas, in diesem Falle einer Fahne, provoziert fühlt, hängt wohl stark davon ab was der Einzelne damit assoziiert. Ich unterstelle Ihrer Aussage einfach mal, dass Palästinensische Fahnen bei Isrealdemos (was ist das eigentlich?) keinen Anstoss auslösen. Das spricht doch für die Teilnehmer.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Und es spricht nicht für jene, die sich von Israelfahnen provoziert fühlen und noch weniger für die Polizei, die dieses Verhalten unterstützt.

        • Dante schreibt:

          Ich unterstelle Ihrer Aussage einfach mal, dass Palästinensische Fahnen bei Isrealdemos (was ist das eigentlich?) keinen Anstoss auslösen. Das spricht doch für die Teilnehmer.

          Richtig, das spricht für die Teilnehmer. Nämlich die Teilnehmer der Pro-Israel-Demo, wenn sie sich durch palästinensische (nicht: Hamas- oder Hisbollah-) Fahne nicht provoziert fühlen.
          Es hätte auch für die Teilnehmer einer Propalästinensischen Demo gesprochen, sich durch eine Israel-Fahne nicht provoziert zu fühlen.
          Leute, die sich von allem und jedem “provoziert” fühlen, der sich vor ihnen nicht quasi zu Boden wirft, sind mir ohnehin kreuzunsympathisch.

    • Leah schreibt:

      What a sick comparison. Speaks volumes about you.

    • Dante schreibt:

      Juden und pro-Isralis feiern öffentlich Yom-Hatzmaut, die Gründung des Stattes Israel…, und zwei Neonazis stehen unmittelbar dabei und halten eine Flagge mit dem Hakenkreuz hoch…

      Wer solche Vergleiche anstellt, beweist, dass die Bezeichnung “Homo Sapiens” für unsere Art in vielen Fällen nur ironisch gemeint sein kann. Das ist die für ihn schmeichelhaftere Interpretation.
      Obwohl es eigentlich müßig ist, lasse ich mich mal dazu herab, ihn zu widerlegen:
      1. Ein Freudenfest anlässlich der eigenen Unabhängigkeit (in diesem Fall der Juden vom Goodwill einer latent antisemitischen Umgebung) ist nicht mit einer Anti-Israel-Demonstration zu vergleichen, auf der vor einer Verleumdung und Nazivergleichen nicht zurückgeschreckt wird.
      2. Eine israelische Fahne ist eine mehr oder weniger weltanschauungsneutrale Landesfahne. Die Hakenkreuzfahne hingegen war zwar zeitweise Landesfahne, aber in erster Linie immer Symbol einer Weltanschauung, in der für Juden und etliche Andere kein Platz war.

  22. Helmut Karsten schreibt:

    Das ist jetzt kein Beitrag der “offtopic” läuft, nur gehts hier darum, wie tiefverwurzelt dieses “fascho-attitude” ist. Dabei meine ich eben nicht den hakenkreuztätowierten Vollhirni, der seine Parolen im Vakuum zwischen den Ohren, unter dem kahlgeschorenen Schädel, mit sich rumträgt/rumschreit. Die sind im 4.,5., und zwölundachzigsten Reich, so UNWICHTIG wie ein alter Kaugummi.
    Mehr Sorgen macht mir die Führungselite, die mit Dr. und Prof.-Titel (ob der jetzt in Bayreuth gekauft wurde, oder nicht), das Attitude des Volkes in die Richtung lenken, dass eben das zeigen einer Flagge, schon als mit Bestrafung zu würdigende Aktion, hingenommen wird.
    SELBST agieren die Professoren, Doktoren etc. schon wieder (oder immer noch) nach den Grundsätzen der alten Ordnung. Was dabei rauskommt ist, dass der normale Straßencop nichts hinterfragt und wie ferngesteuert, Menschen wegen eines Flaggezeigens verhaftet.

  23. Helmut Karsten schreibt:

    Wie’s weitergeht? Dreimal raten……

    • Loopzone schreibt:

      Da mein Beitrag gelöscht wurde – warum eigentlich? – hier nochmal in Kurzform:

      Von welchen “Grundsätzen der alten Ordnung” schreiben Sie in Zusammenhang mit den Doktoren und Professoren? Mir ist davon nichts bekannt.

      Wie kann es sein, dass es Polizisten aufgrund ihrer Geistesleistung nicht schaffen in den höheren Dienst befördert zu werden, aber nach Ihrer Meinung diese sich zu stark an Professoren und Doktoren orientieren?

  24. Birty schreibt:

    (…) “dass das Land ein Recht auf Existenz hat, kann nun wirklich nicht als Zeichen besonderer Zuneigung ausgelegt werden” (…)
    Und was bedeutet es dann im, wenn es kein Existenzrecht für einen palästinensischen Staat gibt? Blanker Hass gegen Palästinenser?
    In meinen Augen haben beide ein Existenzrecht.

    Zum Thema: ist immer eine Abwägungsentscheidung der Polizei. Und es wird auch unterschiedlich gehandhabt. Israelkritiker erleben vergleichbares beim friedlichen Halten der palästinensischen Flagge. Also bitte keine Dinge hereininterpretieren, die nicht da sind.

    • yael1 schreibt:

      “Israelkritiker erleben vergleichbares beim friedlichen Halten der palästinensischen Flagge.”

      Dazu hätte ich gern Belege! Ich war bei einigen dabei, wo wir sogar massiv beschimpft wurden und niemand hat irgendetwas vergleichbares getan, auch nicht, wenn “Tod Israels” und noch schlimmeres skandiert wurde oder die Hisbollahfahne geschwenkt wurde. Dass es pro-palästinensische Demos irgendwas in der Art erlebt hätten, habe ich weder erlebt noch irgendwo etwas davon gelesen.

    • Dante schreibt:

      Israelkritiker erleben vergleichbares beim friedlichen Halten der palästinensischen Flagge.

      Das habe ich noch nie gehört, und ich glaube es auch nicht. Im Übrigen finde ich bezeichnend, dass man sich als “Israelkritiker” und nicht etwa als Kritiker der israelischen Siedlungspolitik oder bestimmter Maßnahmen und Operationen bezeichnet.
      Sudan unterstützt die systematische, von Mord und Vergewaltigung begleitete Vertreibung der schwarzafrikanischen Bevölkerung von Darfur durch die ‘Dschandschawid’ genannten arabischen Reitermilizen. Selbst die schärfsten Kritiker dieser Politik nennen sich nicht “Sudankritiker”.

  25. Piet schreibt:

    «In meinen Augen haben beide ein Existenzrecht.»

    Ja. Und ich würde mich freuen, die Menschen würden sich mehr um die Verbesserung der Situation der palästinensischen Araber kümmern (gerade auch im Libanon oder in Jordanien, wo diese sehr viel weniger Rechte haben als in Israel), als ihren Hass gegen Israel zu pflegen.

    «Israelkritiker erleben vergleichbares beim friedlichen Halten der palästinensischen Flagge.»

    Was auch immer „Israelkritiker“ sein mögen, s.o. Vermutlich so etwas ähnliches wie Irlandkritiker, Spanienkritiker, Belgienkritiker oder Monacokritiker.

    Bei Veranstaltungen, bei denen ich dabei war (nur die kann ich beurteilen), habe ich noch nicht erlebt, dass Polizisten Palästina-Fahnen einkassiert hätten. Demos, die dicht an Solidaritäts-Veranstaltungen für Israel vorbeiführten, waren voller Pali-Fahnen. Und die Aggressivität, mit Verlaub, ging in erster Linie von jenen aus, die den Holocaust verharmlosen, indem sie vom „Apartheidsstaat Israel“ schwadronieren und Gaza mit Theresienstadt gleichsetzen, nicht von dem kleinen Grüppchen Israel-solidarischer Menschen.

  26. yael1 schreibt:

    Endlich sieht auch Goldstone ein, wie er Lügen aufgesessen ist.

    Goldstone: Claims of Israel’s Gaza war crimes should be reconsidered

    „We know a lot more today about what happened in the Gaza war of 2008-09 than we did when I chaired the fact-finding mission appointed by the UN Human Rights Council that produced what has come to be known as the Goldstone Report,“ Goldstone wrote, adding: „If I had known then what I know now, the Goldstone Report would have been a different document.“

    While Israel has shown to probe itself „to a significant dgree“ over Gaza war actions, Goldstone writes, Hamas, who has been in control of the coastal enclave since 2007, „has done nothing.“

    The former jurist also criticizes the UN Human Rights Council’s anti-Israel bias, saying that he had hoped that the report could „begin a new era of evenhandedness at the UN Human Rights Council, whose history of bias against Israel cannot be doubted.“

    Goldstone also urged the UN’s rights body to condemn a recent stabbing attack at the West Bank settlement of Itamar, saying that „the Human Rights Council should condemn the inexcusable and cold-blooded recent slaughter of a young Israeli couple and three of their small children in their beds.“

    „Simply put, the laws of armed conflict apply no less to non-state actors such as Hamas than they do to national armies,“ Goldstone concluded in his Washington Post column, saying that „ensuring that non-state actors respect these principles, and are investigated when they fail to do so, is one of the most significant challenges facing the law of armed conflict.“

    „Only if all parties to armed conflicts are held to these standards will we be able to protect civilians who, through no choice of their own, are caught up in war,“ he added.

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/goldstone-claims-of-israel-s-gaza-war-crimes-should-be-reconsidered-1.353630

    • yael1 schreibt:

      @Bärli

      es gibt auch etwas auf deutsch dazu:

      http://www.welt.de/politik/ausland/article13052761/Gaza-Krieg-Israel-griff-Zivilisten-ohne-Absicht-an.html

      Der Sonderermittler der Vereinten Nationen zum Gazakrieg 2008/2009 will seine Einschätzung zu den damaligen Ereignissen überdenken. Richard Goldstone schrieb in einem Artikel der „Washington Post“, neue Angaben der israelischen Streitkräfte deuteten darauf hin, dass die Truppen nicht absichtlich zivile Ziele der Palästinenser ausgewählt hätten – einer der am meisten kritisierten Vorwürfe in seinem Bericht zu der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas.

      Heute sei viel mehr über die Ereignisse des Gaza-Kriegs bekannt, schrieb Goldstone in der „Washington Post“. „Wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument gewesen.“

  27. Leah schreibt:

    Ah well, censorship in full flow. Brilliant.

  28. Pingback: Israel-Fahne darf nicht hängen | Haifischblog

  29. Pingback: Materialismus, Idealismus und Funktionalismus im Blaulichtmilieu | Nachrichtenbrief

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