Das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen plant die Katastrophe

Über Aachen schrieb Heinrich Heine einst vor über 160 Jahren:

Ich möchte nicht tot und begraben sein
Als Kaiser zu Aachen im Dome;
Weit lieber lebt’ ich als kleinster Poet
Zu Stukkert am Neckarstrome.

Zu Aachen langweilen sich auf der Straß’
Die Hunde, sie flehn untertänig:
„Gib uns einen Fußtritt, o Fremdling, das wird
Vielleicht uns zerstreuen ein wenig.“

Ja, Aachen ist wirklich ein langweiliges Nest. Vielleicht nimmt daher kaum jemand zur Kenntnis, dass sich dort gerade wieder der mörderische Geist des Judenhasses breit macht. Im März 2011 wurde die Aachener Synagoge mit einem Hakenkreuz beschmiert.

Schon ein halbes Jahr vorher wurde ein jüdischer Friedhof in Aachen mit Hakenkreuzen beschmiert. Damals fand sich auch eine Parole neben dem Hakenkreuz: “Freiheit für Palästina!” Die Aachener Zeitung bezeichnete damals diese Losung als Nazi-Parole. Weit hergeholt ist diese Bezeichnung nicht, marschierten doch erst jüngst Mitglieder der NPD durch Aachen und skandierten: “Weltweit den Antizionismus vorantreiben!”

In Aachen sind NPD und die “Freiheit für Palästina”-Kämpfer eine heilige Koalition des Israelhasses miteinander eingegangen. Und was macht das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen? Sie tritt dieser Koalition bei!

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk und dem Aachener Friedenspreis veranstaltet das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen die Ausstellung “Die NAKBA: Flucht und Vertreibung der Palästinenser”. Der Aachener Friedenspreis ist bekannt für seine Unterstützung von glühenden Judenhassern wie beispielsweise Walter Herrmann, der weltweite Aufmerksamkeit dafür erhalten hat, dass er antisemitische Karikaturen vor dem Kölner verbreitet und Israel mit Nazideutschland vergleicht. Niemand Geringeres als dieser Walter Herrmann gehört zu den Geehrten des Aachener Friedenspreis.

Die Ausstellung “Die NAKBA: Flucht und Vertreibung der Palästinenser” ist so einseitig und tendenziös, dass sie in Düsseldorf abgebrochen wurde.

In Aachen jedoch wird sie vermutlich stattfinden. Die Ausstellung ist gelant für den Zeitraum vom 7. bis zum 21. Mai 2011 im Haus der Evangelischen Kirche in Aachen.

Die Evangelische Kirche in Aachen beherbergt eine Ausstellung, die so einseitig und so tendenziös ist, dass sie dazu verleiten kann, die von der Aachener Zeitung als Nazi-Parole bezeichnete Losung “Freiheit für Palästina” zusammen mit Hakenkreuzen an jüdische Einrichtungen zu schmieren.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Evangelische Kirche in Aachen noch ein Beispiel an Düsseldorf nehmen wird und diese Propagandaveranstaltung abbläst. Ansonsten wird es die Evangelische Kirche sein, die Mitschuld trägt, wenn weitere Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Aachen unternommen werden.

Sie erreichen das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen hier.

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Tapfer im Nirgendwo bedankt sich bei dem Blog anti3anti für die Bereitstellung der Bilder und wichtige Informationen.

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Auch in Freiburg wurde die Ausstellung abgesagt; mit einer sehr lesenswerten offiziellen Begründung:

“Inhaltlich lastet die Ausstellung die Alleinverantwortung für die Vertreibung der Palästinenser den Israelis an. Die palästinensischen Araber als verantwortlich und aktiv Handelnde in diesem Konflikt kommen in der Präsentation nicht vor. Keine Rede ist beispielsweise von den antisemitisch motivierten arabischen Pogromen, die bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts und vor allem nach 1945 in den jüdischen Siedlungsgebieten des arabischen Raumes stattfanden. Diese andere “Nakba” (deutsch: Katastrophe) bedeutete Flucht und Vertreibung für Hunderttausende arabischer Juden, die ihre Heimat verlassen mussten und in Israel aufgenommen wurden.

Unerwähnt bleibt auch die Tatsache, dass Hitlerdeutschland die Gründung des Staates Israel verhindern wollte und dabei mit den palästinensischen Arabern, allen voran mit dem geistigen und politischen Führer und Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, aufs engste kooperierte und sowohl ideologisch wie materiell unterstützte. Und keine Rede ist davon, dass die arabischen Anrainerstaaten die Palästinenser zur Evakuierung der Kampfgebiete vor dem Angriffskrieg auf Israel 1948 aufforderten. Seit Jahrzehnten bilden die palästinensischen Flüchtlinge eine politische Manövriermasse, die den arabischen Staaten als politisch-moralisches Druckmittel gegen Israel dient.

Ebenfalls ist nicht erwähnt, dass die PLO als politische Repräsentanz der Palästinenser das Existenzrecht Israels in ihrer Gründungserklärung verneinte, so wie es heute noch Hamas, Hisbollah oder manche arabische Staaten tun und mit Attentaten und Raketenagriffen auf Israel unterstreichen.

Die Ausstellung berücksichtigt überdies nur den Zeitraum vor 1949 sowie die Gegenwart, nicht jedoch die dazwischen liegenden 60 Jahre, in denen sich das Flüchtlingselend und die Unversöhnlichkeit der Lager noch verschärft haben. Auch an dieser Entwicklung waren die Palästinenser und ihre arabischen Unterstützer nicht unbeteiligt.”

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20 Antworten zu Das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen plant die Katastrophe

  1. Dante schreibt:

    Wer wirklich für ein freies Palästina ist bzw. für die Palästinenser auch nur das Geringste übrig hat, kann den Antisemitismus nicht scharf genug bekämpfen.
    Jeder Anschlag auf eine jüdische Einrichtung oder auf Juden selbst ist ein Argument für den Zionismus mehr. Wäre ich Jude, als solcher erkennbar und würde deshalb z.B. von arabischstämmigen Jugenlichen angepöbelt und u.a. als “Zionist” beschimpft, dann würde ich garantiert einer, wenn ich es nicht vorher schon war.

    Dass sich schon die NPD “propalästinensische” Positionen zu eigen macht, ist bezeichnend und delegitimiert sie in gewisser Weise. Wie kann man jetzt noch “Freiheit für Palästina” (was an sich selbst keine Nazi-Parole ist) fordern und ernsthaft meinen, dass man dahinter nicht die hässliche Fratze des Antisemitismus vermutet?

    • jean schreibt:

      warum fällt beim antijudaismus euch nur die npd ein? (juden sind zwar semiten aber auch die araber).
      der antijudaismus ist nicht speziell eine erfindung der rechten sondern auch von inelektuellen linken oberschwachköpfen,die so glaube ich die verantwortung dafür tragen,daß es so viele rechte judenhasser gibt und das in aller herren länder. ich denk da mal an die raf,ard und zdf,3sat und wie sie alle heißen.bei den printmedien sieht es auch nicht besser aus.ich denk auch an die vielen linken politiker inklusive fdp.möllemann hat das einzig richtige in einen solchen fall getan.er hat die welt von sich selbst erlöst und unser west und mittelland.der hat wenigstens noch erkannt,daß er nen haufen scheiße gelabert hat.wenn ich so wäre müßt ich selber wegen mir ohne ende kotzen.dann gings mit mir auch rapide abwärts.gott bewahre.
      es ist wichtig,die npd-ler nicht zu stigmatisieren als die bösen buben.die liegen ja richtig,wenn sie gewisse jüdische kreiseals handlanger der mächtigen sehen,die die welt in kriege und unruhen stürtzen.wenn dabei das linke lager die gesellschaft permanent mit propaganda gegen die juden als ganzes blödquatschen (israel die besatzungsmacht,die enteigner der palästionenser und blablabla),dann bekommen die rechten natürlich ein ganz falsches bild von der realität.was der mensch sät das wird er ernten.so ist nicht nur der arme jud ein opfer sondern in gewisser weise auch der so arg gescholtene npd-ler.seit ihr wenigstens einwenig vorsichtiger mit der be-urteil-ung der menschen.wichti dabei ist die ganzen fakten zu checken und den dialog zu suchen mit wahr-haftig-keit.es geht nicht darum rechthaben zu wollen oder zu müssen sondern dievielen wahrheiten als solchew zu erkennen und miteinander zu verknüpfen.viele völker sind durch bestimmte teile einer gesamtwahrheit zu mord und totschlag verführt worden.also immer schön ,von mir aus ,auf dem orientteppich bleiben.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Die Ideologie des Antisemitismus’ geht auf den Journalisten Wilhelm Marr (1819-1904) zurück. Er gehörte dem extrem linken Flügel der radikal-demokratischen Partei um 1848 an und war erklärter Atheist. In seiner linken Überzeugung waren die Juden schuld am Liberalismus, weil er sich den jüdisch konnotierten Kapitalinteressen verschrieben habe. In Berlin erschien im Februar 1879 Marrs Propagandaschrift „Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet“, die noch im selben Jahr zwölf Auflagen erlebte. In dieser Schrift grenzt sich Marr deutlich von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und behauptet stattdessen, dass die Juden eine fremde Rasse von „Parasiten“ seien, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreibe. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zu Rasse verdeutlichte er durch die Einführung des Begriffs „Antisemitismus“ in den zeitgenössischen politisch-gesellschaftlichen Diskurs. Es ist allerdings nicht sicher, dass die Begriffsschöpfung tatsächlich auf ihn zurückgeht, da das Adjektiv „antisemitisch“ schon 1873 belegt ist. Marr prägte jedoch wesentliche Klischees und Schlagworte, die weit über seinen persönlichen Erfolg hinaus weiterwirkten und die Diskussion um die „Judenfrage“ bestimmten. So legte er 1880 mit seiner Schrift „Goldene Ratten und rothe Mäuse“ die Basis für die verschwörungstheoretische Gleichsetzung von Judentum, Kapitalismus und Kommunismus, wie sie später Adolf Hitler in „Mein Kampf“ vertrat.

        Wilhelm Marr gehörte somit zu jenen aufgeklärten Demokraten, die zwar auf Gott und den König, nicht aber auf den Judenhass verzichten konnten. Mit pseudo-wissenschaftlicher Akribie rehabilitierte Marr den Judenhass und brutalisierte ihn dadurch. Der Antisemitismus war und ist der pseudo-wissenschaftliche Versuch, dem alten religiösen Judenhass ein neues modernes Gewandt zu geben. Als im Zuge der Aufklärung immer mehr Menschen die Kostüme der christlichen Dogmen und Fundamentalismen abgelegt und sich somit auch der Socken des christlichen Judenhasses entledigt hatten, erkannten sie, dass sie zwar nackt waren, aber immer noch keine Juden mochten. Der Judenhass hatte sich in der langen traditionellen Ausübung der Religion so tief in ihre Herzen verankert, dass sie als Relikt des alten Glaubens Eingang in das Zeitalter der Wissenschaft und Aufklärung erhielt.

        Leider, tausendfach leider, aber unumstößlich gilt es zu akzeptieren, dass der Antisemitismus sehr wohl eine Erfindung auch der Linken ist und dass die Linke auch daran beteiligt war, Antisemitismus salonfähig zu machen. Der Begriff „Sozialismus“ in Nationalsozialismus war weniger ein verführerischer Propagandatrick der Nazis als vielmehr tatsächlicher Ausdruck einer leider weit verbreiteten Auffassung von dem, was es bedeutet, links zu sein.

  2. quisa schreibt:

    @Dante: “Jeder Anschlag auf eine jüdische Einrichtung oder auf Juden selbst ist ein Argument für den Zionismus mehr. Wäre ich Jude, als solcher erkennbar und würde deshalb z.B. von arabischstämmigen Jugenlichen angepöbelt und u.a. als „Zionist“ beschimpft, dann würde ich garantiert einer, wenn ich es nicht vorher schon war.”

    Ich stimme Ihnen absolut zu. Mit Ihrer Aussage bringen Sie die Komplexität eines solchen Konfliktes auf den Punkt. Nämlich, dass man die Hintergründe für die Radikalisierung von Menschen betrachten muss. Nur mit der Frage des “warum wurden Menschen radikal” kann man an der Regelung eines Konfliktes arbeiten.
    Genauso wie es verständlich ist, dass jemand “Zionist” wird, der die Raketenangriffe der Hamas mitbekommt, so ist es verständlich, wenn jemand, der Opfer der israelischen Bombardements ist, plötzlich mit der Hamas sympathisiert.

    Nur indem sich mit den Ursachen des Hasses der Menschen befasst wird, lässt sich der Konflikt regeln, nicht aber durch eine militärische Eskalation.

    • yael1 schreibt:

      “So ist es brav, mein Kleiner”

      Am 1 Januar 2003 versuchten drei palaestinensische Kinder in die israelische Gemeinde El Sinai im noerdlichen Gazastreifen einzudringen um einen Anschlag mit den mitgefuehrten Messern auszuueben.

      Die drei Kinder, Muhammad Dawas (14), Tarek Dawas (15) und Jihad Abed (13) wurden von der IDF entdeckt, welche dann auf sie schoss und die drei toetete, um einem weiteren Anschlag auf israelische Zivilisten vorzubeugen.

      Das ist nicht das erste mal, dass terroristische Organisationen palaestinensische Kinder anheuerten um Anschlaege auszufuehren.

      24 April 2002

      Die drei palaestinensischen Kinder Ismael Abu Nadi, Anwar Hamdona und Yusuf Zakut waren mit Messern und Rohrbomben bewaffnet, als sie versuchten in die israelische Gemeinde Netzarim im Gazastreifen einzudringen. Eine in dieser Gemeinde stationierte IDF Einheit erkannte den Versuch des Anschlages, schoss und toetete die Kinder. Die Kinder waren 14 und 15 Jahre alt.

      30 Dezember 2001

      Die drei Kinder Ahmed Banat, Muhammad Maldun und Muhammad Labad versuchten in die israelische Gemeinde Dugit im noerdlichen Gazastreifen einzudringen um auf Befehl Israelis mit den mitgefuehrten Messern zu erstechen. Eine IDF Einheit vereitelte den Anschlag indem sie auf die 16 bzw. 17 Jaehrigen schoss und sie toetete.

      Das Phaenomen, das palaestinensische Kinder ausgeschickt werden um Anschlaege zu verueben, loesste eine Debatte unter den Palaestinensern aus.

      Am 2 Januar 2003 veroeffentlichte die Fatah eine Bekantmachung gegen palaestinensische Terrororganisationen, die die Kinder zu terroristische Anschlaegen aussenden. In der Bekanntmachung verurteilt die Fatah “die Respektlosigkeit und das Spiel mit dem Schiksal [der Kinder], und die Bequemlichkeit in der das Blut [der Kinder] fuer die eigenen Parteiinteressen genutzt wird.”

      Dr. Suna Abu Daka, Vorstand der Abteilung fuer Psychologie von der islamischen Universitaet in Gaza, sagte in einem Interview mit einem Journalisten am 3 Januar 2003, dass “die [palaestinensische] Familie ihre Kinder ueber die Bedeutung der Selbstmordanschlaege unterrichten muss, ueber ihre Wichtigkeit, ihre Bedeutung; und sie muss ihnen beibringen, wann sie bereit sind um sich zu einem terroristischen Anschlag eignen zu koennen. Mehr noch, es ist die Verantwortung [der palaestinensischen Familien] ihre Kinder zu beschuetzen, bis sie stark werden und die Faehigkeit haben ihre eigene Entscheidung zu treffen [in dem was die Anschlaege betrifft].” Sie sagte, dass die terroristischen Organisationen hier eine Wichtige Rolle spielen.

      Es ist bemerkenswert, dass Jaser Arafats Bevollmaechtigter in der PLO Muhmud Abbas (Abu Mazen), in einem Interview mit der jordanischen Zeitung A-Rai am 20 Juni 2002 bekannt gab, dass die palaestinensische Terrororganisationen den Kindern fuenf Scheckel (NIS) geben, damit diese dann Sprengstoff an den IDF Soldaten vorbeischmuggeln. Die Schlussfolgerung ist, dass 40 Kinder durch Amputationen koerperbehindert geworden sind.

      Quellen:

      http://www.idf.il/hebrew/an

      http://www.islamonline.net/

      http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_palestina/kinder_opfer.html

      Suche den Tod!”
      Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada

      Von Itamar Marcus

      nterviewer: „Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass es schön ist?”

      Walla: „Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada. Was könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”

      Interviewer: „Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische Volk, oder Shahada?”

      Walla: „Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida geworden bin.”

      Jussra: „Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben, sondern vom Jenseits… Die Kinder Palästinas haben das Konzept akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch Shahada sehr gut ist. Jedes palästinensische Kind, das ungefähr 12 Jahre alt ist, sagt ‘O Herr, ich möchte eine Shahid werden.’” (PA-TV, 9. Juni 2002)

      Während des über zweijährigen bewaffneten Konflikts hat sich die PA stark bemüht, ihre eigenen Kinder davon zu überzeugen, dass es keine größere Errungenschaft gibt als den Tod für Allah im Kampf.

      „Suche den Tod” war die Botschaft der PA an ihre Kinder über die vielen Medien, die ihr zur Verfügung stehen, einschließlich der Kindersendungen im Fernsehen, des Erziehungswesens, der Kulturprogramme, der Weisungen politischer und religiöser Führer und sogar der entsprechenden Aufmunterungen innerhalb der Familien.

      Die Resultate der Indoktrination

      In den vergangen Monaten sind die Erfolge der Indoktrinationsbemühungen der PA offenbar geworden. Die oben zitierten Elfjährigen, die den Tod für Allah als ihr Lebensziel beschreiben, und öffentliche Umfragen bestätigen die weitverbreitete Akzeptanz dieser Einstellung: 72-80% der palästinensischen Kinder streben den Tod als Shahids an.

      Noch gravierender sind die Fälle, in denen 14-Jährige diese Anweisung der PA erfüllt und Abschiedsbriefe an ihre Eltern hinterlassen haben. Danach machten sie sich in Todeshoffnung zu Selbstmordmissionen auf. In den Abschiedsbriefen der Kinder finden sich wortwörtlich übernommene Sätze aus den PA-Propagandafilmen, die eine direkte Verbindung zwischen der PA-Propaganda und dem Wunsch nach dem Heldentod zeigen.

      Teil I: Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada
      a. Propagandafilme für Kinder

      Täglich, oftmals für mehrere Stunden, werden am PA-TV kurze Propagandafilme für Kinder gezeigt, die diesen beibringen, Gewalt und Shahada – den Tod für Allah-als ideale Werte zu betrachten, die von ihnen erwartet werden. Nachfolgend drei Beispiele aus Hunderten:

      b. Schulen und Unterrichtsmaterial

      Die Schulbücher des Ministeriums für Erziehung der PA stellen Shahada als ein Ideal dar. So preist z.B. „Das Gedicht des Shahids” das Sehnen nach dem Tod; es enthält folgende Worte: „Ich sehe meinen Tod, aber ich eile ihm entgegen…” Es taucht in Schulbüchern der Klassen 5, 6, 7 und 12 auf. Die Illustration eines toten Kindes (unten), die in einem im September 2001 veröffentlichten Schulbuch enthalten ist, lehrt die Kinder, ein Kind zu identifizieren, das sich nach dem Tod sehnt.

      c. Kultur

      Viele kulturelle Programme verherrlichen Shahada und die Shahids, die für Allah gestorben sind. Das reguläre Programm des PA- Fernsehens schließt Lieder und Tänze ein, die Szenen von Gewalt begleiten, sowie Äußerungen, die die Bereitschaft, für Allah zu sterben, preisen. Nachfolgend einige Beispiele von kulturellen Sendungen des PA-Fernsehens, welche die Shahada verherrlichen:

      d. Politische Führung

      von der politischen Führung der Palästinenser. Arafat stellt die Handlungen von Kindern, die absichtlich als Shahids starben, als Modell hin. Der 14-jährige Farism Ouda starb eine Woche nachdem im Fernsehen übertragen wurde, wie er Steine gegen einen israelischen Panzer warf. Die Geschichte seiner erfolgreichen Todessuche wurde von der offiziellen Presse der PA verherrlicht: „Am Tage seines Todes verliess Faris Ouda sein Zuhause mit einer Schleuder, nachdem er sich einen Kranz mit Photos seiner selbst gemacht und darauf geschrieben hatte ’Der tapfere Shahid Faris Ouda’…” Er sagte zu seiner Mutter: „Mach dir keine Sorgen, Mutter, Shahada ist süß…” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 30. November 2000; 3. Februar 2001)

      1. Arafat: Der Welt tote palästinensische Kinder zu zeigen ist „die größte Botschaft.”

      Frage: „Herr Präsident, welche Botschaft möchten Sie dem palästinensischen Volk und insbesondere den palästinensischen Kindern senden?”

      Arafat: „…Dieses Kind, das den Stein ergreift, sich dem Panzer entgegenstellt, ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird? Wir sind stolz auf sie…” (PA-TV, 15. Januar 2002)

      f. Religiöse Führung

      Bereich des Kultus beschränkt, da soziale und militärische Unternehmungen auch unter die islamische Rechtsprechung fallen. Palästinensische religiöse Führer waren durch ihre Religions-stunden und ihre im Fernsehen übertragenen Predigten eine treibende Kraft beim Aufruf an die Palästinenser, Juden zu töten, besonders durch Selbstmordanschläge. Sie lehren, dass das Streben nach dem Tod für Allah als Shahid die Pflicht jedes Moslems ist, und sie richten diese Botschaft auch an Kinder. Religiöse Weisungen (Fatwas) haben ebenfalls festgelegt, dass Kinder an diese Aktivitäten teilzunehmen verpflichtet sind. Nachfolgend eine Anzahl von Beispielen:

      3. Religiöser Führer: Väter sollten ihre Söhne zu Selbstmordanschlägen schicken

      „Schande über den, der seine Kinder nicht zum Dschihad erzieht… Segen über den, der sich oder seinen Kindern einen Sprengstoffgürtel gibt und sich unter die Juden mischt und sagt: Allah Akbar…” (Dr. Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA-Fernsehen, 8. Juni 2001)

      Altersgruppe 10-13: Dem Todeswunsch Ausdruck Geben
      1. 11-Jährige: Shahada ist dem Frieden vorzuziehen.

      2. Meinungsumfragen

      „72% der Kinder, die aus allen Bezirken Gazas ausgewählt wurden, drückten ihre Hoffnung aus, in den Auseinandersetzungen Shahids zu werden…” (’Sout Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 24. Januar 2002)

      „…79-80% der Kinder drückten ihre Bereitschaft aus, Shahids zu werden.”

      (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajar Al-Jadida, 18. Juni 2002)

      Teil III: Ergebnisse und Schlussfolgerungen

      Die Palästinensische Autonomiebehörde hat für ihre jungen Kinder eine gewaltsame, todesverherrlichende Realität geschaffen, indem sie ihnen beigebracht hat, den Tod für Allah – Shahada – als ein Ideal zu betrachten, von dem erwartet wird, dass sie es erreichen. Wie Arafat es in seiner Botschaft an Kinder ausdrückte: „Ist es nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird?”

      Die Beispiele in diesem Bericht stellen eine repräsentative Auswahl dar, die die umfassende Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörden aufzeigt. Wenn nur schon 1% der Kinder versuchen, ihre „Pflicht” zu erfüllen und nach Shahada durch Selbstmordattentate zu streben, werden die Auswirkungen verheerend sein. Die Ziele der künftigen palästinensischen Terrorwelle werden Israel und wahrscheinlich auch andere westliche Demokratien sein.

      Heute glaubt eine ganze Generation von palästinensischen Kindern, Opfer der Indoktrination und der Propaganda der PA, dass ihr Tod für Allah im Kampf die höchste im Leben erreichbare Errungenschaft sei. Diese Erziehung ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte des palästinensischen Volkes, und reiht die Palästinensische Autonomiebehördeörde unter die größten Kindsmisshandler der Geschichte ein.

      http://www.pmw.org.il/AFD_ger.html

      http://www.welt.de/dossiers/dschihadaufdeutsch/article1815142/Hamas_radikalisiert_Kinder_mit_Hass-Hasen.html

      Hamas radikalisiert Kinder mit Hass-Hasen

      Über den Fernsehsender al-Aksa TV verbreitet die Hamas ihren Hass gegen Juden und Israel. Der Sender ist auch in Deutschland zu empfangen. Viele Sendungen richten sich gezielt an Kinder, immer wieder wird dabei zu Attentaten und Mord aufgerufen. Aktueller Protagonist der Propaganda ist der Hase Assud.

      „In Gaza findet ein echter Holocaust statt“, sagte Dr. Walid Al-Rashudi vor drei Wochen dem Fernsehsender al-Aksa TV der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Der Leiter des Fachbereichs Islamische Studien an der King Saud University in Saudi-Arabien belehrte die Zuschauer zudem, dass „ein Holocaust nicht das Verbrennen von 50 bis 60 Juden in Deutschland oder der Schweiz“ sei, obwohl „die Juden dies weiterhin Holocaust nennen“. Und er fügt hinzu: „Bei Allah, wir werden nicht einmal zufrieden sein, wenn alle Juden getötet worden sind.“

      Auch Politiker kommen auf al-Aksa TV zu Wort. Fathi Hammad, ein Parlamentarier der Hamas, erläuterte am 29. Februar 2008, dass sich das palästinensische Volk, gerade auch Frauen, Kinder und Alte, als menschliche Schutzschilde verstünden, um dem „zionistischen Feind“ zu sagen: „Wir lieben den Tod so wie ihr das Leben liebt.“ Hammad, der auch Mediendirektor von al-Aksa TV ist, verurteilte die bisherige Kritik an seinem Sender als “Angriff auf die islamische Kultur durch den zionistischen Feind und die US-amerikanischen Imperialisten”. Aufrufe, den Sender abzuschalten, seien Teil einer Verschwörung, durch die man verhindern wolle, dass palästinensische Kinder islamisch erzogen werden.

      Die Hamas hat sich zwar offiziell dagegen ausgesprochen, Kinder und Jugendliche als Soldaten oder Selbstmordattentäter zu missbrauchen. Einem Bericht des Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces vom August 2003 zufolge hätten Hamas-Vertreter jedoch erklärt, dass ihre Definition des Kindseins nicht auf dem Alter, sondern den Fähigkeiten basiere.
      Die Hamas steht auf der EU-Terrorliste und hat in Deutschland laut Verfassungsschutz 300 Mitglieder. Verschiedene Spendensammelvereine wie al-Aksa e.V. sind verboten worden, denn „Unterstützungshandlungen und -leistungen aus Deutschland für die Hamas fördern deren terroristische Aktivitäten und richten sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung.“

      http://www.nahost-politik.de/hetze/arabische-medien-1.htm

      Nur indem sich mit den Ursachen des Hasses der Menschen befasst wird, lässt sich der Konflikt regeln, nicht aber durch eine militärische Eskalation.

      Nicht nur deren Ursachen sondern auch Lösungen, was man dagegen machen kann. Oben habe ich einiges zitiert, wie stellen Sie vor, wie man das bekämpfen kann.
      Außerdem interessiert mich, was Sie sich vorstellen, wie Israel auf permanenten Raketenbeschuss reagieren soll? Stillhalten, wie das der Wester im allgemeinen so unrealistisch vorstellt?

      Desweiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es bereits Pogrome gab, als ein Israel noch gar nicht in Sicht war, z.B. 1929 Hebron etc.

      Auch noch ein Tipp:

      http://spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=6440

      BENNY MORRIS: DANN SCHICKTE ALLAH ADOLF HITLER

      Mitschuld am Holocaust: Der amerikanische Historiker Jeffrey Herf untersuchte die Verbindung zwischen Palästinensern und dem Dritten Reich

      http://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/mufti/in_berlin.php

      http://www.matthiaskuentzel.de/contents/die-nazis-und-der-islamismus-in-palaestina

      • Zahal schreibt:

        Yael,

        es gab schon früher Progrome: Das vergessene Pogrom von Safed

        In Safed lebt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die größte jüdische Gemeinde Palästinas, sie umfaßt etwa 2000 Juden. Vom 15. Juni bis 17. Juli 1834 findet dort ein Massaker unter den Juden statt, das vergessene Pogrom von Safed. Der Gouverneur der Stadt duldet und unterstützt Vergewaltigungen, Morde und Plünderungen jüdischen Eigentums, darunter die Verwüstung von Synagogen und die Zerstörung von Torah-Rollen; das Pogrom endet nach Angaben des Haaretz-Autors Eliezer Rivlin mit großen Schäden für die jüdische Gemeinde – weiter hier:

        http://www.eussner.net/artikel_2006-09-08_01-09-41.html

        • yael1 schreibt:

          Richtig. Es gab schon immer welche. Deswegen kann man den Hass eben nicht auf Israels Gründung oder den Gazakrieg in Beziehung setzen. Das ist gefährlich und lässt die wirklichen Probleme außer Acht und verlagert sie auf eine Ebene die es nicht gibt.

          • Zahal schreibt:

            Zu Gaza – vor allen Dingen nicht nach der Goldstone Relativierung.

            Yael, das ist eine Waffe, die wir benutzen müssen.

            WIR hatten das alles schon vorher gewusst, nun ergibt es sich WIEDEREINMAL als Wahrheit.

            Schon im Libanon Konflikt hätten wir reagieren müssen, leider war ich damals noch zu jung, um das alles zu begreifen. Wieviel Elend wäre uns erspart geblieben, wenn man die Pressemanipulationen damals schon erkannt und angeprangert hätte.

            http://www.rhetorik.ch/Aktuell/06/08_11.html

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Menschen packt der Hass, weil sie vom Hass ergriffen sein wollen. Wer böses tut, tut dies aus Lust, denn für jeden Menschen gibt es einen Menschen, der ähnliches oder schlimmeres erlebt hat und nicht zum Terroristen wurde. Ich will nicht erklären, warum Menschen böses tun, sondern warum sie gutes tun. Diese Menschen interessieren mich.

    • yael1 schreibt:

      Schade quisa, dass von Ihnen so gar nicht kommt.

      • quisa schreibt:

        Hatte die letzten Tage keine Zeit, daher gebe ich erst jetzt eine Antwort, Yael;)

        Ich bleibe bei meiner Ansicht. Konflikte lassen sich nur lösen, wenn dir Ursachen des Hasses analysiert und so kanalisiert werden, dass sie sich auf friedliche Weise regeln lassen. Da beziehe ich mich ganz auf den hochangesehenen Konfliktsoziologen Ralf Dahrendorff.

        Natürlich ist es nicht zu entschuldigen, wenn Menschen, die vom Hass ergriffen werden ihren Hass auf gewalttätige Weise artikulieren und anderen Menschen schaden zufügen. Das ist falsch und zu verurteilen.

        Aber wir müssen auch realistisch sein: Es wird immer eine sehr hohe ANzahl an Menschen geben, die zu solchen Aktionen neigen, wenn sie frustriert sind, wenn es ihnen schlecht geht, wenn sie sich benachteiligt fühlen. Hass kommt einfach schneller und einfacher an die Oberfläche, wenn das Leben eines Individuums schlecht läuft.
        Diese schlechten Charaktereigenschaften kommen nun mal weit weniger oder gar nicht zur Geltung, würden die gleichen Menschen auf der Sonnenseite des Lebens steht. Das käme dann vielleicht eher nur darin zum Ausdruck, einen Geschäftspartner über den Tisch zu ziehen oder Arbeitskollegen zu mobben, um eigene Ziele zu erreichen.
        KIK-Chef Stefan Heinig, dem es aus Gewinnmaximierungsgründen schlicht egal ist, dass in seinen Zuliefererbetrieben in Bangladesh Kinder arbeiten, die kurz vor dem Hungertod stehen, wäre beispielsweise, wenn er in der Bronx geboren wäre, evtl. ein ziemlich skrupelloser Drogendealer geworden.

        Man sollte sich davor hüten, Imanuel Kants berühmtem Satz misszuverstehen.

        (AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen

        Wir sollten uns davor hüten, diesen Satz so zu verstehen, soziale Prozesse bei der Entwicklung eines Individuums komplett zu ignorieren. Nur zu gerne wird Kants Satz dafür missbraucht, in Armut lebende oder unter ungünstigen Bedingungen aufgewachsene Menschen selbst die Schuld für ihre Misere zuzuschustern.

        Wenn sich mit den Ursachen des Hasses auseinandergesetzt wird, lässt sich also dieser Hass durch soziale und politische Maßnahmen weitaus einfacher im Keim ersticken, als durch Militärschläge, die nur weiteren Hass produzieren.

        Um es plakativ auszudrücken:
        EIn Junge, der z. B. in den 80er Jahren im libanesischen Flüchtlingslager Sabra aufwuchs und bei den durch Scharon angeordneten Militärschlägen zusah, wie seine Eltern durch die Raketen starben, ist wohl klar traumatisiert. Das macht ihn natürlich anfälliger für die Propaganda von Hasspredigern, die Israel von der Landkarte verschwinden sehen wollen.
        Hätte er solche Bombardements nicht miterlebt wäre seine Bereitschaft, sich für Frieden einzusetzen, weitaus größer.
        Gleiches gilt selbstverständlich für Menschen, die unter dem Beschuss von Kazamraketen in Südisrael aufwachsen

        • yael1 schreibt:

          “bei den durch Scharon angeordneten Militärschlägen zusah”

          Ich hoffe, Sie wissen, dass das nicht stimmt. Weder hat es Scharon damals angeordnet noch durchgeführt. Er hat nicht eingegriffen, das war der Fehler für den er auch die Verantwortung übernehmen musste.
          Aber nehmen wir das Beispiel, dass Massaker wurde damals durch eine christliche Miliz durchgeführt, hat der Junge deswegen ein Hass auf Christen und würde den Terror gegen Christen unterstützen? Man findet dazu keine Belege, für den Judenhass aber sehr wohl.
          Antisemitismus und Rassismus hat mit realen Erfahrungen nichts zu tun, es gibt keine rationalen Ursachen dafür. Am besten lässt es sich mit Satre erklären: “Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden.”

          Wir sollten uns allerdings endlich mal hier davon verabschieden, dass Terrorismus durch Armut etc. entsteht. Das ganze Gegenteil ist der Fall, Terroristen haben eine sehr gute Ausbildung, haben Armut nie erlebt, sind eher privilegiert. Dazu muss man nicht mal bin Laden erwähnen, reichen einige Blicke nach z.B. zur Hamas, die Hälfte der Hamas-Täter verfügt über eine akademische Ausbildung.

          Der Gründer der marxistisch orientierten palästinensischen Terrorgruppe PFLP, George Habash (PFLP), war Kinderarzt. Abdelaziz al-Rantisi, Mitbegründer der Hamas, war Kinderarzt.
          Hamas-Führer Mahmud al-Zahar ist Chirurg,
          Fatih Shiqaqi, Mitbegründer des Islamischen Dschihad, war Arzt.

          usw usf.

          “Doch die Tatsachen belegen kaum diesen behaupteten Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Lage und militantem Islam. Ökonomische Kriterien erweisen sich als untauglich, wenn man voraussagen will, wo der Islamismus erstarken wird und wo nicht. Nehmen wir das Beispiel Ägypten: 1980 interviewte der Soziologe Saad Eddin Ibrahim im Rahmen eines Forschungsprojekts Islamisten in ägyptischen Gefängnissen und fand heraus, dass das typische Mitglied dieser Gruppe “jung ist (Anfang zwanzig), aus ländlichen Gegenden oder kleinen Städten stammt, der Mittelschicht oder unteren Mittelklasse angehört, über hohe Leistungsfähigkeit und Motivation verfügt, außerordentlich mobil und mit einer wissenschaftlichen oder technischen Ausbildung ausgestattet ist sowie aus einer normalen intakten Familie kommt”.

          http://de.danielpipes.org/397/imame-in-nadelstreifen

          • yael1 schreibt:

            PS: Wie wir schon schrieben, gibt es diesen Hass und die terror. Angriffe bereits seit den 20er Jahren, er hat also nichts mit Israel oder dessen Gründung zu tun.

          • quisa schreibt:

            Ich werde später nochmal auf Ihre Aussage eingehen.

            Nur vorweg ganz kurz:
            Ich weiß, dass es den Terrorismus bereits in der Region bereits in den 20er Jahren gab und natürlich nichts mit der Gründung des Staates Israel zu tun hat. Das habe ich auch gar nicht behauptet.

            Meine Anmerkung zum Thema “Wurzeln des Terrorismus” waren eher global gemeint und bezogen sich nicht nur auf diesen einen kleinen Teil der Welt;)
            Natürlich gibt es in jeder Region Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen.

          • yael1 schreibt:

            Sie können sich Zeit lassen, denn meine Katze ist wieder schwer krank und daher werde ich die nächsten Tage auch nicht viel Zeit haben.

          • quisa schreibt:

            Das mit der Katze tut mir sehr leid und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sie sich um sie kümmern. Meine alte blinde Katze hat sich vor nicht allzulanger Zeit verirrt und sie konnte glücklicherweise nach 2 Wochen ziemlich ausgehungert gefunden werden.
            Katzen sind robuste Tiere und ich wünsche alles Beste für Ihre Katze!

  3. Zahal schreibt:

    Ebenfalls ist nicht erwähnt, dass die PLO als politische Repräsentanz der Palästinenser das Existenzrecht Israels in ihrer Gründungserklärung verneinte

    Sie tut es heute noch, auch wenn es 1996 einen großen Wirbel darum gab…..selbst Abbas verneinte vor Kurzen noch mit folgenden Worten: Einen jüdischen Staat? Was ist das? Wir kennen nur Israel, womit er geschickt ausdrücken wollte, daß es Israel zwar gibt, aber nicht als jüdischer Staat anerkannt wird…..

    die Charta der PLO

    http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_nah_ost/plo_charta.html

    und der Stufenplan….

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/4stufenplan.html

  4. Lotar Martin Kamm schreibt:

    Eine Kirche, die diese äußerst brisante Mischung aus Rassismus und Faschismus auch noch in einer Ausstellung gutheißt, muß sich der Frage stellen, ob sie nicht selbst Steigbügelhalter solchen Hasses wird. Es ist ein absolutes NoGo, was da geschieht!!!
    Ich wünsche mir möglichst großen Widerstand gegen dieses Vorhaben in Aachen.

  5. Pingback: Friedenspreis der Finsternis « Aufklärung 2.0

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