Lehrer für Bushido

Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich erfahre, wer alles Herrn Bushido die Stange hält. Ich war überrascht, als ich bei der Bambiverleihung hörte, wie Peter Maffay lobende Worte für diesen frauenfeindlichen Mann fand, der sich in seinen Liedern gerne mal als Sympathisant für Massenmörder outet. Weniger überrascht war ich, als ich erfuhr, dass Peter Maffay nach einer Zusammenarbeit mit Bushido seine Meinung geändert hat und nun folgendes sagt: “Die Entwicklung der letzten Tage, die Positionierung und die Argumentation von Bushido und Sido in der Öffentlichkeit zwingt mich, aus dem gemeinsamen Projekt “Erwachsen sein” auszusteigen (…) Dies bin ich mir selbst, meinen Freunden, meinen Partnern und Fans schuldig.”

Peter Maffay hat sich somit letztendlich doch von Bushido distanziert. Doch kaum ist ein Sänger der deutschen Sprache zur Vernunft gekommen, erhalte ich schon Nachricht von einem Lehrer einer deutschen Schule. Sein Name ist Walter Schmidt. Er unterrichtet (wie er auf seinem Facebook-Profil behauptet) nicht nur Französisch und Gemeinschaftskunde an einem evangelischen Schulzentrum in Leipzig, sondern nennt sich selbst auch einen Fan Bushidos.

Zu meinen Artikeln schreibt er auf Facebook und zwar für alle User auf der ganzen Welt öffentlich, ob befreudet oder nicht: “Wenn leicht adipöse, intellektualisierende, hyperventiliernde deutsche Gutmenschenmoralapostel sich über den bööösen, bööösen Bushido aufregen, da läuten bei mir die Alarmglocken” und fügt hinzu: “Is halt doof, wenn man selber scheiße aussieht!”

Ach es ist doch einfach herrlich, dass jetzt auch schon ein Gemeinschaftskundelehrer aus Leipzig auf dem Niveau unreifer Halbstarker angekommen ist. Jetzt fehlt nur noch, dass Walter Schmidt Sätze sagt wie: “Kuck Dich doch mal an, Alda, wie Du aussiehst! Schau mal in den Spiegel! Deine Mutter, ey!” Obwohl, weit weg ist er nicht mehr von dieser Sprache, sagt er doch tatsächlich Sätze wie “Versteh schon, wenn ihr Lutscher den nicht mögt!”

Ja, ich bin also ein “Lutscher”, ein “hyperventilierender dt. Gutmensch” und “Oberzensor”, um es in den Worten des Lehrers zu sagen.

Wie es scheint gibt es in Ostdeutschland nicht nur von den Nazis sogenannte “National befreite Zonen”, in denen es Ausländer und Homosexuelle schwer haben, sondern auch Schulen, in denen manche Lehrer menschenverachtende Propaganda nicht nur tolerieren, sondern sie sogar propagieren.

Ein Gemeinschaftskundelehrer, der blind ist gegenüber Homophobie, Sexismus und männlichen Gewaltphantasien, die den Terror verherrlichen, genau das hat uns im Osten unseres Landes gerade noch gefehlt!

***

Walter Schmidt lässt die Hosen runter. Nach der Veröffentlichung meines Artikels kontert er mit folgenden Aussagen:

“die STANGE würde ich Bushido nicht halten … ^^”

“A propos: Meines Wissens soll es durchaus noch mehr deutsche Lehrer geben, die Bushido z.T. ganz o.k. finden. Wenn Sie wollen, Herr Buurmann, schicke ich ihnen gleich mal die Deportationslisten ja?”

” Vielleicht sollte dieser Buurmann demnächst für den Wächterrat bei der BAMBI-Verleihung kandidieren … oder als Stasi-Spitzel für irgendeine Einstellungs- oder Entlassungsbehörde im Öffentlichen Dienst!”

Unterstützung findet Walter Schmidt in seiner Lebensabschnittsgefährtin, die mir folgende liebe Worte widmet:

“Buurmann: Alle Lehrer, die nichts gegen Bushido haben, sofort entlassen! Wiederherstellung des Berufsbeamtentums durch Gleichschaltung und Ausschaltung unliebsamer Elemente! Danke, Herr Buurman! (…) Widerwärtiger Gesinnungspolizist!”

Ich habe zwar nie eine Entlassung von Lehrern gefordert, aber dem Lehrerpaar bereitet es offensichtlich mehr Spaß, mir die Fratze des Teufels aufzusetzen. In mir sehen sie die Ausgeburt eines islamisch-fundamentalistischen Nazis, irgendwo zwischen Wächterrat und Deportationslistenhersteller.

Was soll man von Lehrern halten, die behaupten, die Nazis und Fundamentalisten sind und waren im Grunde auch nicht schlimmer als der Gerd von Tapfer im Nirgendwo. Für eine gute Bildung spricht dies nicht.

Nicht, dass man mich falsch versteht, aus dem Schuldienst entlassen werden müssen solche Typen nicht, aber meine Kinder sollen sie nach Möglichkeit auch nicht unterrichten. Wie wäre es damit, wenn diese Lehrer schlicht wieder selbst mal ein wenig die Schulbank drücken würden? Nötig haben sie es!

***

Vielleicht ist das alles aber auch ein großer Witz von Walter Schmidt, ein Experiment, aber dann verstehe ich es nicht.

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211 Antworten zu Lehrer für Bushido

  1. Silke schreibt:

    wenn an meinen diversen Arbeitsstellen einer “die Stange hält” gebrauchte, ging das große Kichern los, möge es die, die es Bushido-mäßig tun auch in Grund und Boden lachen.

  2. Michael Schönen schreibt:

    Ob Walter Schmidt weiterhin ein Fan von Bushido wäre, wenn nicht nur seine Lieder mit frauen- und schwulenfeindlichen Texten in Umlauf wären, sondern auch Texte gegen, sagen wir mal: Lehrer?

    • Walter Schmidt schreibt:

      Da müßte ich dann wohl notgedrungen leider mit leben!

      • Michael Schönen schreibt:

        Was sich als schwierig erweisen könnte, wenn dann ebenfalls größere Gruppen von Leuten den Aufruf zu Gewalt in die Tat umsetzen –

        Nach “Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel” folgt dann vielleicht “Berlin wird wieder doof, denn wir verkloppen jeden Lehrer”…

  3. Stichwortgeber schreibt:

    Sollte die Identität zweifelsfrei feststehen, so würde ich Sie bitten, dessen Schule auf dieses Verhalten und diese Äußerungsformen aufmerksam zu machen. Das mag nach Petzen klingen, aber ich glaube kaum, dass ein verantwortungsvoller Mensch seine Kinder von einem Menschen erzogen haben möchte, der wirklich jede Grundfeste von Anstand und Respekt mit Füßen tritt.

    • Adynator schreibt:

      Schoen formuliert; 100% d’accord!

    • Martin schreibt:

      Ich schließe mich an. Die Befähigung zum Lehramt dürfte nicht gegeben sein, evtl. kann man, sofern der Idiot noch vor der Verbeamtung ist, ihm zumindest diese verwehren.

      Past aber sehr schön zu dem Artikel, den Freya Klier vor kurzer Zeit publizierte: Sozialismus macht den Mensch halt zum erzblöden Vieh, egal ob brauner oder roter.

    • Walter Schmidt schreibt:

      Völlig d´accord!

    • Walter Schmidt schreibt:

      Petze, Petze, Petze!!!

      • Stichwortgeber schreibt:

        Schon beim Bund waren es immer die Typen, welche die anderen beklauten oder wegen denen eine Gruppe mehr abbekam, die am lautesten “Kameradenschwein” riefen, wenn sich das mal jemand nicht mehr bieten ließ.
        Das Erwachsene dies allerdings auch auf Kindergartenniveau hinbekommen, dass habe ich selbst in meiner nicht unerheblichen Dienstzeit erleben müssen.

        • Silke schreibt:

          Vielleicht strebt Walterchen ja einen Job als Erzieher von Frühkindern an und übt hier ein bißchen für’s Vorstellungsgespräch.

          • Kein Freund. Und doch kein Feind. schreibt:

            Ich glaube Ihnen allen ist der Sinn von “freie Meinungsäußerung” etwas entgangen. Mir scheint dieser Mann könnte einigen von ihnen noch etwas beibringen.
            Außerdem hab ich mich kundig gemacht, diese Schule ist eins der besten Gymnasien in Sachsen, was es zu einem der besten in ganz Deutschland macht. Das Niveau der Schüler ist somit wohl eher ein gehobenes, steht hier aber auch garnicht zur Diskussion. Spricht aber nicht grade von Stil, die hier mit reinzuziehen.
            Ich selbst kann mich auch nicht als Freund dieses Verbalmusikers bezeichnen, doch kenn ich sehr wohl den Unterschied zwischen Provokation und Sexismus. Roy Lichtenstein zum Beispiel hat in seinen Bildern die Frau oft als naiv oder untergeordnet dargestellt, würden Sie ihm Sexismus unterstellen ? Wohl eher nicht. Als Ironie wird das ganze gehandelt, wieso nicht auch bei Bushido ?

            Ich finde auch die Zitate die Sie dort veröffentlich haben ziemlich einseitig. Spricht nicht grade von Objektivität. Mich würde interessieren, wie sie geantwortet haben.

            Überhaupt ist es ziemlich überflüssig den Namen der Schule zu nennen. Und was gibt Ihnen das Recht, Daten aus dem Leben dieses Mannes preiszugeben ? Für wen halten Sie sich ? Nutzen sie grade das Recht der freien Meinungsäußerung, was Sie Herrn Schmidt verwehren ? Die Berufsbezeichnung hätte vollkommen gereicht.

            Ist es heute ein Verbrechen Rap Musik oder HipHop zu hören und gleichzeitig Gemeinschaftkunde zu unterrichten ? Vielleicht sollten hier einige mal ihren Horizont erweitern.

            Ich habe mir die Zeit genommen alle diese Kommentare zu lesen, und 80 % von ihnen sind unproduktiv. Ich denke besagte Schüler hätten ihnen etwas zu erzählen, wenn sie diesen Kindergarten hier sehen könnten.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Bushido und Lichtenstein in einem Satz und dann noch behaupten, Provokation von Sexismus unterscheiden zu können. Sehr schön. Wenn Sie jetzt noch Argumente bringen, steht einem Gespräch nichts mehr im Weg.

          • Clemens C. schreibt:

            Toll sie haben es tatsächlich geschafft…
            Ich bin Schüler am Evangelischen Schulzentrum und wurde selbst von Herrn Schmidt in Gemeinschaftskunde unterrichtet. Wenn sie ihn für jede zynische Bemerkung festnageln scheinen sie wirklich ein bemittleidenswerter, prinzipienreitender Moralapostel zu sein. Würden sie auch nur einen Moment über Schmidts Komentare nachdenken, müsste sie der Sarkasmus eigentlich regelrecht anspringen. Aber da sie offensichtlich entweder zu begriffsstutzig oder zu kleinkarriert sind hat man ihn entlassen. Hätten sie ihn einmal unterrichten hören oder sich näher mit ihm beschäftigt wüssten sie, dass er ein sehr angenehmer und amüsanter Diskussionspartner ist.

            Clemens

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sehr geehrter Clemens C,

            es war nicht meine Absicht, dass Herr Schmidt seine Arbeit verliert, ich habe nur nachgefragt, wie die Schulleitung, die SchülerInnenvertretung und Herr Schmidt selbst zu den Aussagen stehen.

            Ich war für jedes Gespräch offen. Die Schule wollte nichts weiter wissen, die Leitung nicht, die Vertretungen nicht. Ich habe nicht weiter nachgebohrt und nur enstandene Gesprächsangebotene angenommen.

            Dass Herr Schmidt entlassen wurde, ist somit wohl aus einem tieferen Grund geschehen.

            Sie schreiben: “ber da sie offensichtlich entweder zu begriffsstutzig oder zu kleinkarriert sind hat man ihn entlassen.”

            Hä? Weil ich begriffstutzig bin hat man Herrn Schmidt entlassen? Ich habe ihn nicht entlassen! Was hat meine angebliche Begriffsstutzigkeit mit der Entscheidung der Schulleitung zu tun? Also echt!

  4. Inch schreibt:

    Ich kenne die Schule. Und ich gebe dem Stichwortgeber Recht. Sollte die Identität des Herrn Schmidt zweifelsfrei feststehen, möchte ich Sie bitten, die Schule darüber zu informieren. Ich kenne Eltern, deren Kinder an diese Schule gehen. (Ich denke doch, Sie meine das Evangelische Schulzentrum?) Die möchten sicher nicht, dass ihre Kinder in der Weise unterrichtet werden, wie sich Herr Schmidt hier geäußert hat. Sollte es diesen Herrn Schmidt aber nicht geben oder seine Identität nicht sicher sein, möchte ich Sie doch bitten, diesen Blogeintrag zu löschen oder so zu korrigieren, dass das schlechte und unwahre Bild, das in diesem Falle von eben dieser Schule und deren Lehrern gezeichnet wurde, wieder gerade gerückt wird. Die Schule befindet sich übrigens in einem links alternativ geprägten Wohnviertel. Viele Jugendliche, die vorher an der Freien Schule und an der Nachbarschaftsschule waren, machen dort ihr Abitur.

    • quisa schreibt:

      Das primitive Zitat des Lehrers klingt aber weniger nach linksalternativ, ob die Schule nun in einem solchen Viertel liegt oder nicht. VOr allem das Wort “Gutmenschenmoralapostel” ist ein von Rechtskonservativen bis Rechtsradikalen verwendeter Kampfbegriff.

      @Gerd Buurmann: Ist das wiedergegebene Zitat denn vollständig und es handelt sich dabei um alles, was von diesem Herrn Schmidt geschrieben wurde? Oder hat er noch mehr geschrieben?

    • Astrid Dziadek schreibt:

      Inch, Sie hätten gut in die Gestapo gepasst, oder in die Stasi! Widerwärtiger Gesinnungspolizist! Aber Sie sind zu feige, Ihren Mist unter Ihrem Namen zu publizieren!
      Astrid Dziadek, Leipzig

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Walter Schmidt lässt die Hosen runter. Nach der Veröffentlichung meines Artikels kontert er mit folgenden Aussagen:

      „die STANGE würde ich Bushido nicht halten … ^^“

      „A propos: Meines Wissens soll es durchaus noch mehr deutsche Lehrer geben, die Bushido z.T. ganz o.k. finden. Wenn Sie wollen, Herr Buurmann, schicke ich ihnen gleich mal die Deportationslisten ja?“

      “ Vielleicht sollte dieser Buurmann demnächst für den Wächterrat bei der BAMBI-Verleihung kandidieren … oder als Stasi-Spitzel für irgendeine Einstellungs- oder Entlassungsbehörde im Öffentlichen Dienst!“

      Unterstützung findet Walter Schmidt in seiner Lebensabschnittsgefährtin, die mir folgende liebe Worte widmet:

      „Buurmann: Alle Lehrer, die nichts gegen Bushido haben, sofort entlassen! Wiederherstellung des Berufsbeamtentums durch Gleichschaltung und Ausschaltung unliebsamer Elemente! Danke, Herr Buurman! (…) Widerwärtiger Gesinnungspolizist!“

      Ich habe zwar nie eine Entlassung von Lehrern gefordert, aber dem Lehrerpaar bereitet es offensichtlich mehr Spaß, mir die Fratze des Teufels aufzusetzen. In mir sehen sie die Ausgeburt eines islamisch-fundamentalistischen Nazis, irgendwo zwischen Wächterrat und Deportationslistenhersteller.

      Was soll man von Lehrern halten, die behaupten, die Nazis und Fundamentalisten sind und waren im Grunde auch nicht schlimmer als der Gerd von Tapfer im Nirgendwo. Für eine gute Bildung spricht dies nicht.

      Nicht, dass man mich falsch versteht, aus dem Schuldienst entlassen werden müssen solche Typen nicht, aber meine Kinder sollen sie nach Möglichkeit auch nicht unterrichten. Wie wäre es damit, wenn diese Lehrer schlicht wieder selbst mal ein wenig die Schulbank drücken würden? Nötig haben sie es!

      • quisa schreibt:

        Mit Nachdruck die Schulbank drücken wäre schon das Mindeste. Ansonsten lieber entlassen als auf Kinder loslassen. Ich möchte nicht, dass solche Leute meinen Kindern irgendwann mal die STANGE halten wollen. Was sagen die denn einem Kind, dass seine Kameraden gerade mit dem Waschlappen nassgespritzt hat? “Hey ,hör auf mit Zyklon B hier herum zu sprühen, stelle dich in die Ecke so lange du entnazifiziert bist, sonst leg ich dich übers knie…”
        Sorry für die Derbheit, aber mir wird da ganz schlecht…..
        (SOlche Lehrer gibt es nicht nur in Ostdeutschland, auch im Westen habe ich in meiner Jugends mit so einigen bizarren und hasserfüllten Gestalten die Zwangsbekannschaft gemacht

      • Walter Schmidt schreibt:

        Bushido is echt voll Scheiße, echt krass, ey!
        Nu, Gerd?

      • Walter Schmidt schreibt:

        Gerd? Hast Du etwa Kinder? Ich kann Dich beruhigen! Die werden mir vermutlich niiiiie über den Weg laufen. Außerdem würdest du sie sicher vorher ordentlich impfen.^^

      • Yael schreibt:

        @gerd dftt ist das beste.

    • Walter Schmidt schreibt:

      gez. Ihr Abschnittsbevollmächtigter (ABV).

    • Walter Schmidt schreibt:

      Wenn das Wohnviertel links-alternativ ist, muß es ja gut sein!

    • Walter Schmidt schreibt:

      Ah, schau, der ABV!^^

    • Walter Schmidt schreibt:

      Tja, wohl nicht viel gelernt aus der DDR!^^

    • Louise Lazarus schreibt:

      Sie haben ja einige handfeste Argumente, Herr Buurmann, aber wo sie ihnen ausgehen, werden Sie leider beleidigend. Es ist doch sehr albern, von einem von hundert Lehrern/Lehrerinnen am Eva Schulze auf das Niveau der gesamten Schule und vorallem auf das ihrer Schüler zu schließen! Nehm ich übrigens persönlich, da ich Schülerin dieser Schule bin.
      Dass ich mich als diese “oute” heißt nicht, dass ich bestätigen oder verleumden werde ob Schmidt nun an unserer Schule unterrichtet, aber selbst wenn, gäbe es keinen Grund dafür, in dort anzuschwärzen, liebe besorgte Eltern. Sie haben ihre Kinder doch sicherlich alle zu Menschen erzogen, die sich von einer anderen Meinung und Provokation nicht einschüchtern lassen und an der Herausforderung, mit so etwas umzugehen, wachsen…?
      Ich schlage mich nicht auf Schmidts Seite, aber was Herr Buurmann hier bringt, kann ich nicht unterstützen.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Liebe Frau Lazarus,

        mir gehen nicht die Argumente aus, ich kann nur nicht auf Anschuldigungen antworten, die nicht stimmen. Auf die Frage, warum ich von einem Lehrer auf die ganze Schule schließe, kann ich nicht antworten, weil ich die Anschuldigung nicht begehe. An keiner Stelle stelle ich das Niveau der ganzen Schule in Frage. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Anschludgung mit Zitaten belegen könnten.

        Was die Frage nach Bushido betrifft, ja, ich gestehe, ich habe ein mulmiges Gefühl, wenn ausländerfeindliche, schwulenfeindliche oder frauenfeindliche CDs auf Schulhöfen kurisieren.

        Ich mag es nicht, wenn rechtsradikale Sänger singen, dass Ausländer scheiße sind und ich mag es nicht wenn radikale Sänger singen, dass sie Schwule nicht mögen.

        Wo ziehen Sie denn ganz persönlich die Grenze? Rechtsradikalismus, wo beginnt das für Sie? Bei einer Glatze, bei fremdenfeindlichen Sprüchen, bei Schwulenhass, wo? Was alles sind Sie bereit auf Ihrem Schulhof zu dulden?

        Und zum Schluss. Ich habe niemanden angeschwärzt. Alles, was Herr Schmidt geäußert hat, hat er öffentlich geäußert! Ich habe auf nichts reagiert, was nicht die ganze Welt wissen konnte. Ich habe lediglich nachgefragt, wie die Schulleitung zu dieser Position steht. Ihre Anschludgung, ich würde anschwärzen, erfüllt somit grenzwertig den Tatbestand der Verleumdung und der Verunglimpfung. Ich bitte doch um Genauigkeit bei Vorwürfen.

        Wo habe ich den Lehrer angeschwärzt? Wo habe ich etwas ausgeplaudert, was Herr Schmidt nicht frei und selbstbestimmt in die Öffentlichkeit posaunt hat.

        Es tut mir leid, wenn ein Lehrer grenzwertige Parolen wie “Lutscher”, “hyperventilierender dt. Gutmensch” und “Oberzensor” in die Welt brüllt, für alle einsehbar, dann schwärze ich nicht an, sondern frage nach einer Stellungnahme. Dass Sie das “Anschwärzen” nennen, offenbart einen bedenklichen Demokratiebegriff auf Ihrer Seite.

        Alles Liebe,
        gerd buurmann

        • Louise Lazarus schreibt:

          Erstmal danke ich für die schnelle Reaktion.
          Das Zitat, was mich aufgebracht hat, war folgendes:
          “Ach es ist doch einfach herrlich, dass jetzt auch schon ein Gemeinschaftskundelehrer aus Leipzig auf dem Niveau einiger seiner Schüler angekommen ist.”
          Das finde ich herabwürdigend, auch wenn mir bewusst ist, dass es nicht direkt die Schüler als Gesamtheit anspricht.
          Auch die fette, hervorgehobene Verbindung zum Eva Schulze muss nicht sein. Klar, dadurch das es ein Link ist das wahrscheinlich nicht zu verhindern, aber doch sticht es sofort ins Auge, und ich sehe keine Notwendigkeit oder Wichtigkeit in dieser Verbindung.

          Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Ihre gesamte Antwort auf mein Kommentar bezogen ist,
          und ob ich vielleicht falsch verstanden wurde. Der Satz “Sie haben ihre Kinder doch sicherlich alle zu Menschen erzogen, die sich von einer anderen Meinung und Provokation nicht einschüchtern lassen und an der Herausforderung, mit so etwas umzugehen, wachsen…?” War auf die Provokation von Walter Schmidt bezogen, nicht auf die Bushidos, Falls das Anlass für die Frage war, was ich bereit wäre auf dem Schulhof zu dulden.

          Ich finde, dass es zum Rechtsradikalismus keine klare Grenze gibt, wenn es eine gäbe, verschwimmt sie wohl immer mehr – so gibt es zum Beispiel viele linksextreme Skinheads. Aber das ist eigentlich garnicht das Thema, darum werde ich darauf erstmal nicht genauer eingehen.

          Ich gebe ihnen Recht, dass man sich Schmitd der Öffentlichkeit der Kommentare und ihren Konsequenzen bewusst sein muss, doch stört mich an ihrem Artikel, dass kaum Objektivität vorhanden ist, sondern er auf mich eher aufhetzend wirkt. Und das sollte in einem gewissen Rahmen bleiben, sonst kann ich das nicht Ernst nehmen.
          Wenn man schon die Schule informiert, sollte das in einem objektiveren Ton geschehen als der, den Sie in ihrem Artikel gewählt haben.

          “…dann schwärze ich nicht an, sondern frage nach einer Stellungnahme.” Von wem? Schule oder Lehrer?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Okay, mit der ersten Kritik haben Sie Recht. Das werde ich besser formulieren. Danke. Was den Stil betrifft, so ist er nicht hetzerisch sondern pointiert. Ich sehe mich da in der Tradition einer Hedwig Dohm oder eines Heinrich Heines. Ausserdem, wie sonst soll man sich mit Nazis und Sexisten auseinandersetzen, wenn nicht im Spott.

            In meiner Anfrage an die Schulleitung war ich sehr sachlich und habe selbstverständlich einen anderen Ton angelegt. Der Mailverkehr mit der Schulleitung ist jedoch privat. Fragen Sie bei der Leitung nach, wenn Sie näheres wissen wollen.

            Alles Liebe,
            Gerd Buurmann

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Der Satz ist umformuliert. Danke für den Hinweis.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ich frage nach einer Stellungnahme der Schulleitung. Aber Sie haben Recht, ich habe die Schülervertretung vergessen. Die hätte ich auch anschreiben sollen. Haben Sie eine Anschrift?

          • Louise Lazarus schreibt:

            Sie können sie auf Facebook erreichen, “Schülervertretung Evangelisches Schulzentrum”, ansonsten eventuell an die Schule schicken, Adressat “Schülververtretung”?

            Ich denke schon, dass es andere und bessere Methoden gibt, zu reagieren, als mit Spott. Aber ich will eigentlich keine neue Diskussion eröffnen.

            Vielen Dank für die Änderung!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Besser Methoden gibt es immer. Menschen sind unterschiedlich. Wir zeigen jedenfalls, dass ein Gespräch im Respekt möglich ist. Danke dafür.

          • Louise Lazarus schreibt:

            Danke ebenfalls! Fand ich gut.

  5. quisa schreibt:

    Das Zitat des Lehrers klingt mir auch sehr nach einem Schüler, der sich im Namen eines Lehrers einen schlechten Scherz erlaubt hat. Will zwar keinesfalls abstreiten, dass Lehrer nicht so ein primitives Zeug schreiben und denken, aber dann so blöd zu sein, dass mit echtem Namen und Wohnort zu machen? Klingt mir schon etwas abwegig, jeder Lehrer sollte wissen, dass so etwas Ärger geben könnte….

  6. Walter Schmidt schreibt:

    Gerd, Du bist echt sooo tapfer in Deinem Nirwana!
    Respekt, Alda!°°

  7. Silke schreibt:

    Es gibt einen Autor Walter Schmidt auf achgut, der meiner Erinnerung nach Lehrer in Leipzig ist und den ich immer gern gelesen habe.

    Es kann nicht sein, daß das der gleiche Walter Schmidt ist? oder doch? oder jemand, der “meinem” Walter Schmidt was antun will?

  8. Spiessbratenbrötchen schreibt:

    Herr Schmidt: Als einer, der nicht unter Pseudonym schreibt, haben sie natürlich automatisch die moralische Heiligkeit und den superioren Intellekt inne. Bedauerlich, wie arme Anonyme oder Tapfere wie Herr Buurmann neben ihrem gleißenden Licht aus Jugendlichkeit, Verwegenheit und brutalster Ehrlichkeit verblassen.

    Ihre abwägende und höchst tiefgründig, von weiser Wortwahl geprägte Kritik an Bushido-Kritikern ist wahrlich ein leuchtendes Beispiel für zivilisierte Auseinandersetzung mit Andersdenkenden und Vertretern anderer Meinungen.

  9. Walter Schmidt schreibt:

    A propos:
    Ich bin tatsächlich der echte Walter Schmidt, Lehrer aus Leipzig, Gastautor auf der “Achse des Guten” (bis Oktober 2010). Wenn ihr´s nicht glaubt, fragt Henryk Broder!

    • Stichwortgeber schreibt:

      Dann benehmen Sie sich auch wie ein Lehrer. Pöbeln, spammen, drohen sind eines Lehrers unwürdig. Von der Wortwahl mal ganz abgesehen.
      Vom Engagement für einen rassistischen, homophoben, frauenfeindlichen, gewaltätigen sexversessenen Berufshetzer wollen wir mal gar nicht sprechen.

    • Aristobulus schreibt:

      Ich frug Brodern einst Vergleichbares. Worauf er mir mailte: “ist mir völlig wurscht”.
      Der Mann hat Charme

      • Silke schreibt:

        aus dem Thread erschließt sich mir nicht, was das Vergleichbare war?

        • Aristobulus schreibt:

          Ähm, es war ‘ne Frage an ihn, ob er wirklich was gegen Bärbel Schäfer habe, oder so ähnlich. Wobei nur seine daraufhinnige Antwort in den Thread passt. Also wirklich vergleichbar war es nicht. Tja…

          • Silke schreibt:

            In einigen Management Kursen war oder ist es noch angesagt, dem künftigen “Leader” zu erzählen, daß das Erzeugen von Verwirrung wundervolle Energien und Motivationen freisetzen würde.

            Vielleicht war das bei Lehrers auch mal der letzte Hype. Meine Kurzformel dazu: Verwirrte denken besser. Je mehr Verwirrung, desto bessere Denkergebnisse.

            Insgesamt war mein Eindruck über die Jahrzehnte: je teurer = hochklassiger ein Management Training Kurs war, desto kühner waren sie beim Unsinn Verbreiten. Wie mag es erst in Kursen gewesen sein, die Lehrern das Führen beibrachten, falls es solche gab oder gibt.

            Diese Unsitte, daß man sogar zum In-Der-Nase-Bohren einen fachkundigen Kurs besuchen muß, bevor man’s probieren darf, entstand übrigens meiner Erinnerung nach in der Zeit (70ern?) als die Unis mehr Lehrer ausspuckten, als der zur Beamtung führende Lehrbetrieb aufzunehmen bereit war. All die arbeitslosen Lehrer, denen Taxifahren keinen Spaß machte, selbst-verwirklichten sich dann als Trainer in lauter Leer-Kursen.

            Ist jedenfalls meine Vermutung, daß die dahin verschwanden, wohin sonst könnten sie gegangen sein. In der Industrie bin ich nämlich nur ein einziges Mall einem solchen nicht genommenen Lehrer begegnet und der war erste Sahne. Bleibt die Frage zu überprüfen, ob Möllemann einer von denen war.

          • Aristobulus schreibt:

            Möllemann lehrte sich selbst, und weiter hatte er keinem was beizubringen. Woher kommt eigentlich dieses obstinate Herumkorrigieren an den eigenen Symptomen, wobei die denjenigen doch gornischt interessieren?

          • Silke schreibt:

            aber er war doch gelernter Lehrer, oder nicht?

            und die Jahreszahl suggeriert, daß er einer von den nicht genommenen war

            http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Möllemann#Ausbildung_und_Beruf

            (Ich hatte zum Glück viele Lehrer, denen ich für mein Leben gern heute einzeln Dank sagen würde, doch habe ich im späteren Leben einige getroffen, da fragte ich mich schon. Krassestes Beispiel eine Englishlehrerin, die nach dem Studium nie wieder ein englisches Buch angerührt hatte. Was soll da rüberkommen? Meine wirkten zwar spinnert auf uns, aber der “Nachgeschmack” war dafür zumindest bei mir um so stärker.)

          • Aristobulus schreibt:

            Mein Vater war einer, der halbe Sätze auf Anhieb verstanden hat, selbst wenn sie ein Physiker oder ein plattdeutscher Maurer oder ein Doktor Inschenör aussprach. Er musste mal stundenlang im Flugzeug neben einem Pädagogen sitzen, einem Großkopfeten, es war wegen der UNO, da musste er hin mit dem Manne. Er erzählte, dass er da über Stunden in wachsender Unfähigkeit versuchte, zu verstehen was der sagte, kognitiv oder systematisch oder nachfragend oder einfach mal so, aber es war ihm unmöglich und immer unmöglicher. :D

          • Silke schreibt:

            LOL

            kenne ich von Belegschaftsversammlungen, sobald Hoheiten unverständlich wurden, wußten wir, wir werden gelackmeiert. Insofern glaube ich, der der Deinen Vater mißhandelt hat, hat ihn als Meerschweinchen mißbraucht, um sich in Stimmung zu bringen.

          • Aristobulus schreibt:

            lol!, glaube mich zu erinnern, weiter das Sagen gehört zu haben, dass jener Missredende auch am glücklichen Schluss von Flug & Miss eben nicht aufgeheiterter war, sondern pädagogisch blieb. Wahrscheinlich war mein Vater ein schwarzes Meerschweinchen, mit denen geht’s nicht.

            Ein früherer Freund von mir auch. Der war Lehrer, Waldorf, nun ja. Er bestand auf Lebensjahrsiebten und Ätherleiben usf. und wand sich, wenn ich ihn über den Sinn des Zwergestrickens frug. Den oberen Klassen brachte er die Verschwörung von Skull&Bones bei. Sowohl dieses als auch die Zwerge hatten das Resultat, dass die Schüler ihn überhaupt nicht mehr Ernst nahmen. Also hatte da die Pädagogik irgendwie dann doch was Gutes wider Willen.

      • Walter Schmidt schreibt:

        Immer!

    • Silke schreibt:

      Ah bis Oktober 2010 und dann haste das mit der Lobotomie durchgezogen.

  10. Walter Schmidt schreibt:

    Zeiten ändern sich/dich!^^

  11. quisa schreibt:

    Lol…ich denke ja manchmal schon mein Leben sei langweilig, da ich so viel meiner Freizeit in diesem Forum verbringe….Aber wenn hier jemand als angeblicher Lehrer dutzende kindischer Trollkommentare an einem Tag verfasst….Oh, da muss wirklich üble Langeweile im Spiel…oder man führt irgendwas seltsames im Schilde…lol

  12. Steff schreibt:

    “Den Ausdruck „Knallcharge“ mag ich eigentlich, hatte ich aber bislang z.B. für Erhard Arendt reserviert.”

    Sie? Wohl eher Henryk Broder. Lassen Sie sich selbst was einfallen und rennen Sie nicht als MöchtegernBroder durch die Gegend. Dieser verzweifelte Versuch wirkt nur völlig albern. Ihr Sesselpupuser da oben, Ihre Sülze im Facebookkommentarbereich. Man hat den Eindruck, Ihnen fällt rein gar nichts selbst. Sie werden nichts weiter als eine billige Kopie von Broder bleiben. Auch ihre krampfhaft flapsige Art hat nichts von Broder, ist nur ein verzefeifelter Versuch so zu sein wie er. Das kann nur lächerlich wirken.

  13. Yael schreibt:

    @Gerd, lass einfach keine Kommentare mehr von dem zu. Entweder er ist der Typ, dann blamiert er sich so gut er kann oder er täuscht vor es zu sein, dann ist es ein sich dumm anstellender Troll. Irre ist er in beiden Fällen.

    • Stichwortgeber schreibt:

      Zumal kein Kommentar bislang einen nennenswerten Inhalt hatte.

    • Aristobulus schreibt:

      Yael, der spammt zwar, aber er ist lustig. Hat er eine Diskussion gestört? Selbst Quisa amüsiert sich.
      Ich glaub, ich kenne den, und Falls er’s ist, hat er heut halt eine Clownslaune mitten im Herbste, dem griegrämigen, langen, und oh, Chanuke ist weit!, die Chojschech wächst usf., und irgendwas muss man machen.

      • Silke schreibt:

        Aristobulus

        ich bin zwar gegen allzu großzügige Blockierer- und Löscherei aber der Verweis auf Oktober 2010 von unserem Walterchen läßt mich vermuten, daß der sich über den Sarrazin-Bohai geärgert hat (habe ich auch und zwar kräftigst aber garantiert nicht aus den gleichen Gründen wir Walterchen.)

        Doch einem, der für Bushido in die Bütt steigt, dem kann ich keinen Unterhaltungswert mehr abgewinnen.

        Gestern habe ich einen Bericht über muslimische Schüler gehört, die Auschwitz besuchen. Einer der interviewten Knaben war verbal richtig gut drauf und sagte all die richtigen Sachen, um zum Schluß dann in den gleichen wohlgesetzten Worten mitzuteilen, daß der Besuch ihm noch einmal klarer bewußt gemacht habe, daß es ihm doch heute in Deutschland ähnlich ergehe … Nein er wolle natürlich nicht vergleichen, aber andererseits usw. usw.

        Darüber ärgere mich aus 2 Gründen, erstens und zu 99 % wegen der ungeheuerlichen Mißachtung gegenüber den Opfern und zweitens zu 1 % kriege ich davon total deutsch-nationale Gefühle von der Art, so aber nu bitte nicht, Du Knabe!

        Die Egozentrik dieser Typen haut mich um, da kommt einer frisch aus Auschwitz und vergleicht sein PERSÖNLICHES Gymnasiastenleben mit dem, was z.B. ein Reich-Ranicki erlebte oder ein Günter Kunert.

        (Es gibt aus den 70ern einen Sammelband, in dem u.a. Joachim Fest und Günter Kunert von ihren Schulerfahrungen berichten. Fest, ja auch Fest, hatte nüscht bemerkt.)

        • Silke schreibt:

          nochmal Aristobulus:

          ooops das Wichtigste habe ich vor Erregung vergessen. Unser Walterchen hat sich also über die Sarrazin-Promo geärgert und wie es bei stramm Gesinnten so üblich ist, dann sofort und 1000 % ins Gegenlager gewechselt. Habe ich oft erlebt, wer sich dran gewöhnt hat, ne stramme Gesinnung zu haben, hält et nich lange ohne aus.

          • Aristobulus schreibt:

            Silke, aber wer ist / war nun Walter Schmidt? Ich hab sie mal durchgezählt in der Nacht (was soll man machen, wenn man nicht schlafen kann, dann fängt man an und zählt Schafe oder den Walter Schmidt), also:
            Da ist der Walter Schmidt von Achgut.de, und der ist wohl ein Guter. Dann ist da der Lehrer gleichen Namens, den Gerd Buurmann in seinem Artikel erwähnt, und der ist wohl ein Böser, denn er jongliert mit Deportationslisten und einem Wicht Namens Bushido. Und dann ist da äbendt jener Walter Schmidt, der hier im Strange undurchsichtig lustig spammt, und ich hielt ihn zunächst für einen Anderen, den ich kenne, bin jedoch nicht mehr sicher (es sei denn, er ist es doch und will nur so tun, als täte er so, jemand Anderer zu sein). Ein Vierter war da aber auch noch… der, welchen Gerd Buurmann irgendwie beim Facebook traf. Wobei mir nicht klar wird, welcher dieser nun sein soll.

            Silke, hilf, ist denn Dir was klar? Sind die alle ein Walter Schmidt oder nur zum Teil? Und warum?

            Vielleicht ist das ohnehin mehr eine philosophische Frage. Aber verzeih mir, es ist Nacht, und die Preußen kommen nicht

          • Silke schreibt:

            Im März 2006 erschien der M&W-Dreck in der London Review of Books und da wurde auch mir klar, daß das Monster wieder aufersteht. (von vorm Yom Kippur-Krieg an habe ich an News nichts oder praktisch nichts mitbekommen und urteilte allein aufgrund dessen was so in Büro-Kaffeeküchen abgesondert wurde und das war ziemlich statisch über die Jahrzehnte.)

            Dann kam der Libanon-Krieg und ich glaube ziemlich zeitgleich Walter Schmidt auf achgut, der mich, soweit ich mich erinnere, mehr als ein bißchen über die Grundlagen lehrte, nach denen das in der Jetztzeit funktioniert. Insofern schmerzt es mich zu lesen, daß ich auf einen reingefallen bin, der Bushido verteidigt. Ich bin ne Frau und allein deswegen ist das wohl unvermeidbar.)

            Seit Walter Schmidt Oktober 2010 als sein Abschiedsdatum von achgut bekannt gab, neige ich zu der Ansicht, daß er “meiner” ist. Ich kann voll und ganz verstehen, daß einer wegen des Sarrazin-Bohais Randale macht, aber ich kann ganz und gar nicht verstehen, daß einer wegen des Sarrazin-Bohais Bushido nen Heiligenschein verpaßt.

            Was Deinen Eindruck anlangt, er könne einer von “Deinen” sein, das iss nix Außergewöhnliches, das geschieht mir mit schöner Regelmäßigkeit. Da ist irgendein Geist der Uniformität zugange, denn mir ist es z.B. noch nie passiert, daß ich dachte, ob das wohl Aristobulus ist?

          • Silke schreibt:

            Hier ist der Beweis:

            “unser” Walter Schmidt ist der achgut-Walter-Schmidt, denn ÜBERRASCHUNG, nunmehr ist er aus der Autorenliste von achgut gelöscht. Vorgestern oder so als ich guckte, stand er noch drin.

            Seltsam http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/authors/#autoren

            Zu gern wüßte ich auch, ob sie die Überschrift angepaßt haben. Leider habe ich keinen Screen Shot von der Liste wie sie noch vorgestern vor der Persona-Non-Grata-isierung war. Wer die wohl veranlaßt hat? Vielleicht Walterchen selbst, der sich heute seines alten Selbstes schämt?

            und hier ist was Google auf einfachste Nachfrage dazu liefert. AlsoRausretuschieren ist heutzutage wohl ziermlich schwierig.

            http://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=%22walter+schmidt%22+achgut&ie=UTF-8&oe=UTF-8

          • Silke schreibt:

            noch ne Frage:

            kann der Grund für Walterchen’s Verschwinden aus der Liste sein, daß er nicht möchte, daß seine neuen Lieblinge allzu leichten Zugang zu seinem früheren Ich erhalten.

            Vielleicht passen ja auch die beiden Ichs zusammen, aber Anti-Zionisten-Feind und Frauenfeindunterstützer in einer Person ist mir bisher noch nie nirgends aufgefallen.

          • Aristobulus schreibt:

            Vielleicht hatte er einfach une crise nerveuse et endogène, oder er hat eine und wird eine haben

      • quisa schreibt:

        “Selbst Quisa amüsiert sich.”…..lol….Bin ich denn sonst wirklich so ein Choleriker?…lol
        Ansonsten denke ich auch, soll er sich doch blamieren und dabei andere unterhalten, wenns ihm wirklich so viel Spaß macht…

        • Aristobulus schreibt:

          Choleriker?, nein, mehr Melancholiker glaub ich, aber Du bist wohl lieber nah am Thema, als Dich über etwas zu belustigen.
          Schmidt versteht Dich. Schreibt er. Ich glaub, es steht hier drüber oder drunter. Aber was bedeuten die beiden Gipfel? Busen?

          • quisa schreibt:

            lol….Melancholiker, Choleriker….je nach Laune mal wieder anders:) Ich finde es allerdings sehr angenehm, sich auch von ernsten Themen zu distanzieren und zu lachen….Wieviel Leichtigkeit ein Walter Schmidt doch mit seinen eigentlich sehr unlustigen Kommentaren in ein Forum bringen kann:)

          • Silke schreibt:

            Ich votiere für Erregungsgipfel ;o)

          • Aristobulus schreibt:

            Für jedes seiner Ichs einen Gipfel. ‘Das is’ doch wohl der Gipfel’ heißt auf Franzoserisch übrigens “c’est le pied, ça”. Der Fuß also. Der bekanntlich himmelfern ganz unten dranhängt, mithin in Reichweite des Schlamms, sofern.

      • Walter Schmidt schreibt:

        Du verstehst mich!^^

  14. Walter Schmidt schreibt:

    So, Schluß mit Kindergarten, war nett mit Euch, GenossInnen, wir seh´n uns!

  15. SchnagbeutHabeldihm schreibt:

    Mögen Allah, Zeus und Quitzlipochtli unsere Jugend vor solchen Lehrern schützen!

  16. Silke schreibt:

    Zeus hat für sowas keine Zeit, ich hoffe er delegiert an Apollo und Athene.

  17. spiderman schreibt:

    Ich habe mal eine Glosse gelesen über den Konzertkritiker vom Wochenblatt, der im
    `redaktionellen Teil’ eines Gratisreklameblättchens den Grössen der Rockmusik zeigt
    was ‘ne Harke ist…. Das fällt mir immer ein, wenn ich Ihre ‘Abrechungen’ mit Nina Hagen,
    Charlotte Roche, Bushido oder wem auch immer lese. Ein armseliger kleiner
    Möchtegernkünstler der sich auf Hartz-IV-Niveau durchfrettet, aber gern mal den
    Grosskritiker gibt….. Da passt auch Ihre devote Stiefelputzerei Richtung Broder prima
    in’s Bild, der typische Hierarchie-Lecker eben, zwischen beflissenenem Buckeln
    und speichelndem blockwarten…. Wie haben Sie mal so schön und ausdauernd
    geschrieben? J’accuse… yep, das ist wohl Ihr feuchter Traum, sie armseliger kleiner
    Blockwartpudding…..

  18. kasnudl schreibt:

    Vielleicht leidet der Lehrer auch bloß am Stockholmsyndrom. Ein paar Jahre Lehrer in einer “Rütli Schule”, will er kein Opfa mehr sein, sondern auch mal Gangsta alla Muttersöhnchen Bushido.
    kasnudl.wordpress.com

    • Laura schreibt:

      Verzeihung, “kasnudl”, aber wie kommen Sie darauf, dass es sich beim Evangelischen Schulzentrum um eine “Rütli Schule” handelt? Wegen einer Person, die sich schlecht beherrschen kann?
      Ehrlich gesagt, der Kommentar greift mich persönlich an, da ich selbst auch Schülerin dort bin, und bei uns gehören Worte wie “Opfa” und “Gangsta” weder zum allgemein gepflegten Jargon, noch werden mit dieser Ausdrucksweise verbundene Lebensansichten vertreten und gelebt. Im Gegenteil. Ich habe genügend Jahre auf einer Schule verbracht, bei der dies zuträfe, und somit sehe ich es- gemessen an den Vergleichswerten, die ich habe- als nicht hinnehmbar, die beiden über einen Kamm geschoren zu sehen.
      Ich würde allerdings nicht ausschließen, dass jener Trugschluss auch ein wenig von der doch eher verallgemeinernden Aussage im Einleitungstext rührt…?

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Liebe Laura,

        von Generation zu Generation. Lassen Sie sie reden. Jede Generation Jugend ist immer die schlimmste, die es jemals gab … Bla Bla Bla. Sie gehören einer tollen, aktiven, friedfertigen Generation an.

        Alles Liebe,
        Gerd Buurmann

        • Naherlebnis schreibt:

          Es gibt auch sowas wie positive Verallgemeinerung.
          Sowenig wie die Unkenrufe seit Aristoteles, die Nachkommen seien der Untergang, zutreffend sind, so wenig Ihr Lob, die Generation sei toll, aktiv und friedfertig.
          Wer täglich mit Linie 16 oder 18 in Köln / Bonn unterwegs ist, wird diese Pauschalisierung nicht gelten lassen können.
          Sehen wir doch Lauras Kritik als berechtigt an. Nicht von einem auf hundert schließen und nicht von 2000 auf 2 Millionen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Wenn ich mal das Große Fass aufmache, so hat die deutsche Generation seit über 70 Jahren nicht mehr Europa in Schutt und Asche gelegt, wie im 1 WW im 2 WW, im 30-jährigen Krieg, im deutsch-französischen Krieg, … Ich finde somit schon, dass sich diese, unsere Generation bemerkenswert von so vielen vorherigen unterscheidet, auch von den 68enr und ihrem recht komischen Verhältnis zur RAF.

  19. Pingback: Unser Baku für Bushido (oder andersrum?) « bluthilde

  20. Kein Freund. Und doch kein Feind. schreibt:

    Das Gespräch läuft bereits, wenn Sie Argumente hätte und nicht dauernd nur kritisieren würden wäre es sogar sinnvoll.

    • Kein Freund. Und doch kein Feind. schreibt:

      Lichtenstein und Bushido sind beide Menschen und beide Künstler. Kritisieren sie das Mal. Jeder auf seine Weise.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Und jede Weise bekommt eine eigene Art der Auseinandersetzung. Das Tagebuch der Anne Frank zum Beispiel bewerte ich anders als Mein Kampf. Und Lichtensteins naive Frauen anders als Bushidos Gewaltphantasien gegen Frauen. Tausche in Bushidos Texten Frau durch Türke aus und mal sehen was passiert. Noch besser, tausche es gegen Moslem aus und Botschaften werden brennen. Argument genug?

        • Kein Freund. Und doch kein Feind. schreibt:

          Darf ich mal kontern ? Anne Frank und Hitler in einem Satz.. autsch.
          Warum sollte ich das machen ? Wieso sollte ich etwas in den Texten irgendetwas verändern ? Sie machen es sich zu leicht. Meine Meinung. Ich bin erst 17 und scheine dennoch mehr über freie Meinungsäußerung zu wissen als sie.

          Sie betreiben hetzte gegen einen Mann, den sie nicht kennen. Nur weil er anderer Meinung war als sie. Sie posten hier etwas auf ihrem ‘Blog’ über diesen Mann, veröffentlichen Daten über ihn wie seinen Arbeitsplatz. Wenn das mal nicht strafbar ist.. Sie laden zur gemeinsamen Hetzjagt ein, Sie schreiben stehts nur was er gesagt hat, geben also schon ein Meinungsbild vor. Warscheinlich denken sie auch noch das sie für eine gute Sache steiten.

          Herr Schmidt hat sich hier nicht grade mit Ruhm bekleckert, doch sie genau so wenig. Sie führen ihn vor, gefährden seine Existenz. Halten sie das für Gerechtigkeit ?

          Für wen halten sie sich ? Für einen Julian Assange ? Sie müssen hier nichts aufdecken, danke. Und wenn sie ihre Kinder nicht von so einem Mann unterrichtet sehen wollen schicken sie sie nicht auf diese Schule, wo ist das Problem ?

          Hier endet für mich dieser Austausch. Ich habe auf Sozialen Netzwerken diesen Link gepostet und um Meinung gebeten. All diese Menschen waren mit mir einer Meinung, dass das Niveau dieses Blogs ziemlich zu wünschen übrig lässt. Wenn Menschen wie sie in Zukunft jüngere Generationen prägen werden bete ich für eine bessere Welt.

          Das war das letzte was ich hier schreibe, für einen Funken Neutralität und Objektivität ist in diesem Kindergarten hier kein Platz, lesen sie sich doch nur mal diese Kommentare durch.. ich bitte sie, und ich bin grade mal 17.. Wie sich erwachsene Menschen auf so ein Niveau herunterlassen können..

          • Silke schreibt:

            nu mal langsam junger Mann, auch süße 17 sind keine Entschuldigung.

            Ich habe Walter Schmidt gefragt, ob er der gleiche Walter Schmidt sei, der auf der Achse von sich erzählt hat, er sei Lehrer in Leipzig und den ich seinerzeit als Autoren durchaus schätzte und entsprechend geschockt war von seinem Auftritt hier.

            Also noch mal von vorn und schön die Reihenfolge beachten.

            Und was das Verleumden Wollen angeht, daß Du mit Buurmann versuchst, da mußte noch viel viel lernen, aber da Du erst 17 bist, hast Du ja noch Hoffnung in die Klasse der Meisterverleumder aufzusteigen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Vielleicht liegt es an Ihren immer wieder betonten 17 Jahren, dass Sie es nicht wissen, aber das Recht auf freie Meinung schließt nicht das Recht auf keine Widerrede ein.

            Herr Schmidt hat einen homophoben Sänger verteidigt, dem es mal rausgerutscht ist, das Schwule vergast gehören. Herr Schmidt bedient sich zudem schwulenfeidlicher Beleidigungen im Umgang mit Menschen auf diesem Blog. Herr Schmidt zieht außerdem Vergleiche, die gleich mehrer historische Verbrechen relativieren. Herr Schmidt hat dies in aller Öffentlichkeit getan!

            Es mag ja sein, dass Sie über so etwas hinwegsehen können und damit kein Problem haben. Es mag sein, dass Sie nie Opfer schwulenfeindlicher Gewalt wurden. Es kann auch sein, dass sie nie Opfer sexistischer Gewalt geworden sind. Es kann somit sein, dass für Sie Herr Schmidts Ausfälle nur freie Meinungen sind. Für mich ist das alles mehr. Viel mehr! Ich gefährde nicht die Existenz des Lehrers. Ein Lehrer, der sich so verhält wie Walter Schmidt, gefährdet nicht nur seine eigene Existenz, sondern auch die Existenz eines jeden jungen Menschens, der schwulen- und frauenfeindliche Gewalt kennengelernen musste und der durch das rücksichtlose Verhalten dieses Lehrers ein weiteres Mal gepeinigt wird.

            Dass Sie, mein kein Freund, nun auch noch mein Recht auf Widerrede, also mein Recht auf die Forderung einer Stellungnahme derart in den Schmutz ziehen und eher meine Gegenrede geißeln als die Ungeheuerlichkeiten, die zu dieser Gegenrede geführt haben, zeugt von einem gefährlichen Mangel an Empathie auf Ihrer Seite.

            Den Mangel an Empathie gebe ich auch gerne an alle Menschen wieder, mit denen Sie sich in sozialen Netzwerken tummeln. Ich frage mich echt, wie Ihnen bei diesem Wegschauen zu Mute ist. Wissen Sie, Sie müssen sich um meine Generation keine Sorgen machen. Ihre Generation sollte Sie mit Sorge erfüllen, wenn wirklich alle nichts dabei empfinden, dass ein Lehrer sich einer Wortwahl bedient, die typisch ist für homophobe, sexitische und fremdenfeindliche Typen.

            Sollte sich ihr Zorn einmal legen, so biete ich Ihnen gerne ein Gespräch an. Kontaktieren Sie mich einfach unter kunstgegenbares@hotmail.de, hinterlassen Sie eine Nummer und ich rufe gerne an, damit wir Stimme zu Stimme sprechen können. In vollem Respekt.

            Ich weiß nämlich, dass Ihr Zorn unbegründet ist und wir tatsächlich wie Erwachsene sprechen können.

            Sie selber haben gesagt, sie haben keine Lust auf einen Kindergarten. Seien Sie also ein Mann und suchen Sie das ernsthafte Gespräch. Mein Angebot steht!

            Alles Liebe,
            gerd buurmann

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Meine Argumente stehen im Artikel, Sie Held. Dazu können Sie sich jetzt positionieren oder es lassen.

      • Aristobulus schreibt:

        Es scheint, dass eben dieses dem Helden Laumann zu mühsam ist – und zu verbindlich. Nö, für Argumente ist der zu postmodern, er säht lieber faule Halbzweifel.
        À propos Lichtenstein, der Roy, wie kam man auf den?

        • Silke schreibt:

          er hat gemeint, Lichtenstein habe ein Problem mit seinem Frauenbild – finde ich nicht, zumindest nicht seit ich mehrere Originale gesehen habe.

          Ich fühle mich jedenfalls von Lichtenstein’s Frauendarstellungen nicht “verniedlicht” oder was immer sonst der süße 17-Jährige von seinem lehrer gelernt haben sollte. Plapperte er da vielleicht Walterchen nach? Der Ironie-Analphetismus des jungen Mannes läßt jedenfalls drauf schließen.

          http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/12/06/deutscher-lehrer-fur-bushido/#comment-11211

          Aber zu 17, Mann war ich süß damals, fällt mir doch noch das ein: (besonders das ah ah hat was)

  21. Aristobulus schreibt:

    Lichtenstein?, der ist doch justement Pop-Art, die nichts weiter aussagen soll, nicht? Also mir zumindest hat der Lichtenstein nie was Besonderes ausgesagt außer der Möglichkeit, dass man seitdem schlecht gezeichnete Quasi-Comicbilder, die nichts aussagen, ganz groß ins Wohnzimmer hängen darf. – Ah so, nun fand ich’s, Nichtfreund-Nichtfeind schrieb ganz oben, dass man im Vergleich mit Bushido wohl Roy Lichtenstein keinen Sexismus unterstellen werde, nur weil er Frauen als naiv oder untergeordnet dargestellt hat.
    Was war das eigentlich oder uneigentlich, oder überhaupt ein Vergleich? Bushido, ein Hass-Gröler, wird mit Lichtenstein, dem Zeichner der Leere, verglichen?
    Komisch, dann könnte man ja Arno Brekern mal mit Rosina Wachtmeistern vergleichen, mal sehen, wievie Uneigentlichkeit oder Unsinnigkeit dabei wohl rauskommt.

    Ähm, mal so ganz grundsätzlich: Kann es sein, dass im Kunstunterricht des Nichtfeinds irgendwas falsch lief? Ah so, dieser Schmidt (“soll ich Ihnen schon mal die Deportationslisten schicken?”) hat ja nicht Kunst unterrichtet. Puh, immerhin ist der dann nicht an allem Schuld.

  22. свобода schreibt:

    Entschuldigung, aber sie haben einfach alle ein Schaden!

  23. ein freundlicher Mensch schreibt:

    Habt ihr schon einmal daran gedacht, dass Herr Schmidt ein Fan von Bushido sein kann ohne seine Ansichten von Schwulen- und Frauenfeindlichkeit zu teilen? Es gibt sicher auch andere Gründe Bushido zu mögen.

    Ich amüsiere mich jedoch köstlich über diese Diskussion.

  24. Marius Bickhardt schreibt:

    Herr Buurmann,
    Wenn sie Kontakt zur SV des Eva Schulzes suchen, wenden Sie sich doch an uns: sv@schulzentrum.de!

    Mir ist zu Ohren gekommen, dass unsere Schülerzeitung ebenfalls Interesse an dem Thema zeigt und gern informiert werden möchte. Sie wird sich sicher auch noch einmal selbst melden.

    MfG, Marius Bickhardt

  25. Philine Bickhardt schreibt:

    Guten Tag Herr Buurmann,

    da diese Diskussion zur Zeit ein Thema bei den Schülern ist, möchte auch die Schülerzeitung ggf. einen Beitrag schreiben. Unsere E-Mailadresse ist: chefredaktion-inquer@schulzentrum.de.

    Vielen Dank,
    Philine

  26. Markus S. schreibt:

    Ich halte diesen Text für absolut unveranwortlich, Ich war bis vor einem Jahr selbst ein Schüler von Herrn Schmidt und er hat uns immer gut behandelt, sein Unterricht war zweifelsohne mit der beste Gemeinschaftskundeunterricht den ich an dieser Schule genießen konnte und was ich hier lese ist komplett lachhaft. Ich bin selbst ein großer Fan des Hiphops. Aus welchem Land ist vollkommen egal. Ich höre zwar weder Bushido noch Haftbefehl noch ähnliche deutsche “Rapper” weil ich Sie im Gegensatz zu Leuten wie Dendemann nicht gutheißen kann, wegen ihrer verblödeten sinnfreien Texte und ihrer Wirkung auf andere Leute wie zum Beispiel einen Großteil der deutschen Jugend die tatsächlich meint das es in Deutschland Ghettos gibt in denen diese Rapper aufwachsen. Das ist nicht der Fall, aber Herr Schmidt hat nie auch nur ansatzweise versucht uns auf Bushido oder solche Haftbefehl-Idioten aufmerksam zu machen. Er hat seinen Lehrstoff durchgezogen wie jeder andere Lehrer auch und er war in meiner Klasse sehr beliebt, an der ganzen Schule eigentlich und ich finde es unverantwortlich das sich hier Leute ihr Maul über jemanden zerreißen den Sie nicht kennen.

    Noch dazu möchte ich sagen das der sehr geehrte Verfasser, dieses ach so tollen Textes keine Ahnung von Hiphop hat. ich habe mir den Text durchgelesen und solche Texte sind nunmal generell sehr stark vertreten, aber Sie glauben doch nicht etwa das das in anderen Genren des Musikgeschäftes nicht der Fall wäre, da fallen auch Schimpfwörter, bloß vlt halt mal auf Englisch und Schwups hört das keiner mehr weil sich sowieso keiner mit dem Text auseinander setzt. Oder die Melodie ist so harmonisch das man einfach drüber hinweg hört. Sowas gibts ja anscheinend.

    Tatsache ist das Herr Schmidt seine Leistung als Lehrer in keinster Weise durch sein eigenes Musikalisches Interesse beeinflussen lies. Ich hatte an dieser Schule Unterricht mit 3 Gemeinschaftskunde-Lehrern und Herr Schmidt ist mir nie Negativ aufgefallen.
    Also sollte man vlt darüber nachdenken was manche Leute hier von sich geben die grade mal 50% Ahnung von dem haben was Sie schreiben.

    “Vielleicht hab’ ich ‘n Stock im Arsch und führ’ ‘n Spiesserleben, doch mein Zeige- und Dein Mittelfinger würden’ Peace ergeben.” – Dendemann

    Denkt mal nach!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich halte diesen Text für absolut unverantwortlich. Ich war bis vor einem Jahr selbst ein Kollege von Herrn Buurmann und er hat uns immer gut behandelt, seine Stücke waren zweifelsohne mit die Besten, die ich an diesem Theater genießen konnte und was ich hier lese ist komplett lachhaft. Ich bin selbst ein großer Fan des Theaters. Aus welchem Land ist vollkommen egal. Ich lese zwar weder Walter Schmidt noch seine Frau noch ähnliche deutsche “Lehrer”, weil ich Sie im Gegensatz zu Leuten wie Sie nicht gutheißen kann, wegen ihrer verblödeten sinnfreien Kommentare und ihrer Wirkung auf andere Leute, wie zum Beispiel einen Teil der Leipziger Jugend, aber Herr Schmidt hat nie auch nur ansatzweise versucht uns auf Buurmann oder solche Blog-Idioten aufmerksam zu lesen. Er hat sein Theater nie durchgezogen wie jeder andere Künstler, auch und er war in der Szene sehr beliebt, in der ganzen eigentlich und ich finde es unverantwortlich, dass sich hier Leute ihr Maul über jemanden zerreißen den sie nicht kennen.
      Noch dazu möchte ich sagen, dass der sehr geehrte Verfasser, dieses ach so tollen Kommentars keine Ahnung von Blogs hat. Ich habe mir den Kommentar durchgelesen und solche Kommentare sind nunmal generell sehr stark vertreten, aber Sie glauben doch nicht etwa, dass das in anderen Genren nicht der Fall wäre, da fallen auch Schimpfwörter, bloß vlt halt mal auf Englisch und Schwups hört das keiner mehr, weil sich sowieso keiner mit dem Text auseinander setzt.
      Tatsache ist, Herr Schmidt ist mir nie Negativ aufgefallen.
      Also sollte man vlt darüber nachdenken was manche Leute hier von sich geben die grade mal 50% Ahnung von dem haben was Sie schreiben.

      Denkt mal nach!

      • Aristobulus schreibt:

        LOL!

        Das versteht der Markus S. garantiert auf Anhieb, denn er kennt sich mit verschiedenen Ebenen bestens aus, und er weiß genau, dass das, was man ihm in einer Schule beigebracht hat, kongenial deckungsgleich mit dem Bauplan der Welt und des Kosmos und der Kunscht und überhaupt des Ganzen ist. Er muss also außerdem gar nichts mehr begreifen, denn es gibt kein Außerdem, Herr Schmidt hat es ihm beigebracht.

        Und die sweeten Mails von der Schülerzeitung? Hach. So funktioniert das Leben: Man will einen Artikel schreiben, und um was zu erfahren, steckt man dem, den man nichts fragt, mal kurz seine Emailadresse zu. Weil der sich ja darum reißt, einen zu füttern. Man muss nur den Mund aufmachen, und es kommen gebratene Hühner geflogen. Die haben das gut gelernt.
        Sicher war Schmidt wieder deren Lehrer.

        • Markus S. schreibt:

          Ich bin 16 und versuche mit Erwachsenen auf einer normalen sprachlichen Ebene ordentlich zu diskutieren und alles was zurückkommt ist die reinste Kinderkacke. Ihr beschwert euch über Bushido aber seid selbst hier, ganz öffentlich, sauschlechte Vorbilder. Ich find das ziemlich diskriminierend und ihr habt alle ne ganzschön große Klappe die ihr im realen Leben wahrscheinlich nicht hättet weil ihr dann mit Konsequenzen leben müsstet die ihr hier nicht zu erwarten habt.

    • Naherlebnis schreibt:

      “ich habe mir den Text durchgelesen und solche Texte sind nunmal generell sehr stark vertreten,”
      Das macht mich wirklich traurig. Die Haltung: “ist halt so” oder “gehört doch dazu” oder “ist ja nix passiert” zeugt von fehlendem Mitleid gegenüber denjenigen, die zum Ziel gemacht wurden.
      Ich kann mir vage vorstellen, wie sich die Menschen, die dort beleidigt, diffamiert und zur Zielscheibe gemacht werden fühlen. Und mag es noch so “kunstvoll” oder “musikalisch” verpackt sein, Gewalt zu verherrlichen, Menschen den Respekt abzusprechen ist nicht tolerabel. Und wenn das jener Lehrer seinen Schüler nicht beigebracht hat in “Gemeinschaftskunde” dann hat er seine Aufgabe nicht erfüllt. Egal wie toll er gefunden wurde.
      Weder Herr Buurmann noch viele seiner (Stamm-)Kommentatoren sind optimale Beispiele, was einen stets anerkennden Umgang mit konträren Meinungen angeht. Aber einem Kritiker als Anwurf einfach ein “Scheiße, wenn man keinen mehr hoch kriegt, was?^^” an den Kopf zu knallen, wie es der Lehrer hier demonstrierte ist dann doch wohl eine andere Liga, die ein klares Faul ist für einen Menschen, der Vorbild und Vermittler sein soll und dafür auch von Menschen bezahlt wird, die er da so dispektierlich behandelt.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Sehr geehrtes Naherlebnis,

        ich stimme Ihnen voll und ganz zu, bis auf einen Punkt: Andere Meinungen müssen nicht anerkannt werden. Das ist freie Meinung. Jeder darf seine Meinung äußern, aber keiner hat ein Recht auf keine Widerrede. Eine Meinung nicht anzuerkennen und dies zu äußern ist freie Meinung!

        Alles Liebe,
        Gerd Buurmann

        • Naherlebnis schreibt:

          Absolute Zustimmung. Widerspruch und persönliche bis beleidigende Anmerkungen oder unsachliche Anmerkungen oder themenunbezogene Einwürfe sind aber, mir brachte man dies so bei, eben nicht “vorbildlich”.
          Widerspruch muss erlaubt sein Aber Eskalation?
          Mit besten Grüßen
          T.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Da haben wir wohl unterschiedliche Grenzen, wann Eskalation beginnt. Ich finde, wenn Bushido sagt, Tunten gehören vergast, ist eine Eskalationsschwelle überschritten, aber nichts was ich geschrieben habe, überschreite diese Grenze.

            Ich finde, Dispute müssen und dürfen heftig geführt werden. Das, nicht mehr, nicht weniger, hab ich getan.

            Wenn dann ein Lehrer wie Walter Schmidt mir durch geschichtsrevisionistische Aussagen Steilvorlagen bietet, kann mir keiner vorwerfen, das Ding auch rein zu machen!

        • Naherlebnis schreibt:

          Ja, da haben wir völligunterschiedliche Ansichten. Ich denke, um eine emotional geführte Diskussion nicht entgleisen zu lassen – am Ende schrein sich alle an und keiner hört dem anderen zu oder denkt auch nur eine Sekunde über Argumente nach – muss man sich und diese Art der Auseinandersetzung sehr gut kennen. Das ist in den meisten Diskussionen einfach nicht gegeben.
          Bushido hat für mich eine Grenze überschritten die jenseits von Formkritik (oder wie immer man’s nennen will liegt, denn WAS er sagt ist bereits so weit jenseits von …ja allem.

          Was den Revisionismus anbelangt, wo beginnt das für dich (ich hoffe ich darf du sagen, falls nicht: sorry)? Ab wann darf ich verbal zuschlagen? Du hast oben geschrieben, in Relation zum 30jährigen, den Weltkriegen usw. sei die heutige Jugend friedfertig.
          Das ist jetzt natürlich nicht auf dem Level eines Holocaustleugners, will ich damit auch nicht sagen, aber was bitte hatte die Jugend und ihre Friedfertigkeit mit dem 30jährigen zu tun? Und vor kurzem habe ich erst ein Buch eines Amerikaners Namens Verhey gelesen, der Briefe usw. aus 1914 untersuchte. Da liest sich wenig von der angeblichen Kriegsbegeisterung, die uns bei Remarque oder Jünger so vertraut erschien.
          Und wenn doch so ein Unterschied bestünde, so ist die Bundeswehr in den letztenJahren doch im Ausland so aktiv wie nie zuvor.
          Sich über solches zu unterhalten, ohne sofort ein “Klugscheißer” ooder anderes an den Kopf geworfen zu bekommen, das ist wichtig und zeichnet vorbildliche Diskussionen aus, auch wenn man sich hinterher doch mit den eigenen Meinungen wieder trennt.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Revisionismus beginnt dort, wo ein Gemeinschaftskundelehrer das demokratische Recht der Gegenrede und Nachfrage mit der Stasi der DDR und dem Wächterrat der islamischen Diktatur vergleicht, ohne auch nur eine Spur Ironie zu streuen. Wenn ein Gemeinschaftskunde selbst homophobe Beleidigungen streut, werde ich auch ungehalten. Um es klar zu sagen: ein Künstler darf nun mal Äußerungen tätigen, die ein Lehrer lieber für sich behält! Auge auf bei der Berufswahl! Ein Lehrer hat eine andere Vorbildfunktion als Bushido.

            Und: Klugscheisser ist ein vollkommen harmloser Begriff. Das sollte jeder aushalten, Du Memme! ;-) (spass)

  27. Clemens C. schreibt:

    Toll sie haben es tatsächlich geschafft…
    Ich bin Schüler am Evangelischen Schulzentrum und wurde selbst von Herrn Schmidt in Gemeinschaftskunde unterrichtet. Wenn sie ihn für jede zynische Bemerkung festnageln scheinen sie wirklich ein bemittleidenswerter, prinzipienreitender Moralapostel zu sein. Würden sie auch nur einen Moment über Schmidts Komentare nachdenken, müsste sie der Sarkasmus eigentlich regelrecht anspringen. Aber da sie offensichtlich entweder zu begriffsstutzig oder zu kleinkarriert sind hat man ihn entlassen. Hätten sie ihn einmal unterrichten hören oder sich näher mit ihm beschäftigt wüssten sie, dass er ein sehr angenehmer und amüsanter Diskussionspartner ist.

    Clemens

  28. Stefan Schreiber schreibt:

    Diese Angelegenheit weckt sehr ambivalente Gefhle in mir. Mit Sicherheit stimmt an dieser Schule etwas nicht, wenn ein Lehrer aus den hier bekannt gewordenen Grnden entlassen wird. Dies finde ich aber auch gut, denn dieses Evangelische Schulzentrum ist fr mich eine Institution die nicht in unsere Gersellschaft gehrt. Wenn diese sich also selbst desavouiert kann das nur gut sein. Es gibt auch Schler, die nicht nur Gutes ber die ach so tolle Schule erzhlen. Es gibt auch Eltern, die unschne Erfahrungen gemacht haben. Es gibt auch einen Lehrer, der seine Schlerin geheiratet hat. Natrlich kurz nach der Schule. Denn dies ist ja eine vorbildliche Einrichtung und ein Schelm ist, wer schlechtes dabei denkt. brigens war es nicht der entlassene Lehrer.
    Diesen, nun entlassenen, Lehrer finde ich auch nicht sonderlich symphatisch. Das, was man ihm hier vorwirft, gefllt mir jedoch und nimmt mich fr ihn ein. Mein Mitgefhl fr eine ungerechte und unmenschliche Behandlung hat er sowieso. Ich wnsch ihm die Solidaritt seiner Schler und Kollegen, sowie einen guten Anwalt und einen hellsichtigen Arbeitsrichter. Die Vorwrfe an Bushido sind schon alt. Obwohl ich schon lange nicht mehr zu seiner Zielgruppe gehre habe ich mir seine Songs angehrt. Ich mute nur zu dem nchsten mir bekannten Teenager gehen und der hatte alles auf seinem iPod genau wie alle seine Kumpels. Mir hat erstaunlich viel gefallen von dem, was ich da zu hren bekam. Da gibt es Texte, ohne jeglichen Verdacht auf Frauen- oder Schwulenfeindlichkeit. Alles gefllt mir nicht, wie bei jedem Interpreten. Manche Lieder sind einfach groartig. Solchen Zeitgenossen wie Ihnen Herr Buurmann hielt er schon frh entgegen: “… Du wirst es nicht verstehen man…..”. Er hat Recht behalten.
    Es gibt allerdings etwas in dieser Sache, da hab ich keine ambivalenten Gefhle, da empfinde ich nur Ekel. Dieser Ekel (ein starkes Gefhl) berkommt mich, wenn ich an Sie denken mu Herr Buurmann, Sie tapferes Schreiberlein. Wer ist verhat im ganzen Land? Der DENUNZIANT!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Das ist Deutschland: wer sein Recht auf Artikel 5 lebt wird vom Stefan Schreiber als Denunziant bezeichnet. Sehr gut. Schwulenhass ist freie Meinung ein Blog wie Tapfer im Nirgendwo nicht. Herrlich. Ich zitiere mal Bushido: “Du wirst es nicht verstehen man”.

  29. Stefan Schreiber schreibt:

    Artikel 5? Sie meinten den Artikel 5 aus dem Grundgesetz? Sie können also Artikel 5 GG leben? Ein Blog hat eine Meinung? Da auch Sie “jeder” sind können Sie Ihre Meinung überall verbreiten z.B. in einem Blog und oder so wie der betroffene Lehrer. Das hätten Sie gern, wenn man Ihnen Ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung abspräche? Dann könnten Sie so tapfer dahstehen als Kämpfer für die freie Meinung. Wie erbärmlich.
    Denunziation: Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen.
    Und wer so etwas tut ist ein DENUNZIANT. Sie haben den Lehrer bei seiner Schule angezeigt also sind Sie für mich ein solcher Denunziant. Sie konnten seine Meinung nicht akzeptieren, also Anzeige (der wird schon sehen, was erdavon hat). Würden Sie mir diese Meinung zubilligen? Darf ich auch mal Artikel 5 leben? Danke. Der Ekel bleibt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Also: Artikel 5 ist auch Pressefreiheit. Auch ein Blog sollte nach gewissen Regeln der Presse arbeiten. Bevor ich etwas über einen Lehrer schreibe, muss ich schauen, ob der Lehrer wirklich an der Schule arbeitet, die er öffentlich angibt. Das habe ich getan und für den Fall, dass er dort arbeitet, eine Stellungnahme erbeten. Nicht mehr, nicht weniger. Ich habe niemanden angezeigt. Das ist eine Lüge, eine Verleumdung Ihrerseits. Sehen Sie. Nicht ich bin ein Denunziant. Sie sind ein Verleumder. Aber ich bin sicher, Sie werden das nicht so sehen, denn Sie sind das, was Sie mir vorwerfen: Ein von Abscheu verblendeter Schreiber.

  30. Stefan Schreiber schreibt:

    tapferimnirgendwo schreibt: “….Ich habe lediglich nachgefragt, wie die Schulleitung zu dieser Position steht…”
    Ach so! Sie haben nur nachgefragt, bei der Schulleitung und haben zunächst mal auf die Position des Lehrers hinweisen müssen (vieleicht auch wo sie steht im Netz), da die Schule diese ja nicht kannte. Dabei war das ja in aller Öffentlichkeit von dem Betroffenen geäußert worden. Na, das ist natürlich ganz was anderes als Denunziation. Das ist doch: “Herr Lehrer ich weiß da was.” Tut mir leid, daß ich Sie so falsch eingeschätzt habe. Ich hätte Ihren Blog gleich besser lesen sollen. Dann hätte ich es auch besser gewußt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Genau! Herr Schreiber. Erst informieren, dann urteilen. Erste Lektion gelernt.
      Nun weiter. Meinen Sie nicht, ein Gemeinschaftskundelehrer sollte in der Lage sein, das Prinzip Facebook verstanden zu haben, so er daran teilnimmt? Der Lehrer hat in aller Öffentlichkeit absolute Unsäglichkeiten rausgehauen. Vor meinem Artikel ging die Sache sogar schon in der Redaktion der Schulzeitung herum. Aber Recherche ist nicht ihr Ding. Mit solchen Schweinereien halten Sie sich nicht auf.

  31. Walter Schmidt schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann und Fans!
    Weihnachten steht vor der Tür, und da möchte ich doch die Gelegenheit nicht versäumen, Dir, lieber Gerd Buurmann und all Deinen Fans, die sich in o.g.Thread so nett zu meiner Person zu Wort gemeldet haben, für die überaus großzügige Weihnachtsgratifikation zu danken, die ihr mir durch eure Denunziation bei meinem Arbeitgeber infolge eines inzwischen geschlossenen Vergleichs zwischen mir und dem Kirchenbezirk Leipzig vor dem Arbeitsgericht Leipzig am 30.11.2012 beschert habt.
    Frohes Fest und alles Liebe!
    Dein/Euer
    Walter Schmidt.

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