Ich bin sprachlos

Der Attentäter von Toulouse hat zugegeben, drei jüdische Kinder und einen jüdischen Vater in Frankreich umgebracht zu haben, weil ihm die Politik in Israel nicht gefällt. Sein Unbehagen mit Israel hat ihn dazu gebracht, drei Kinder und einen Mann in Frankreich zu morden, weil sie Juden sind! Kinder morden, weil sie Juden sind, das ist eine Tat, wie wir sie von den Nazis kennen. Dahinter steckt nichts weiter als die brutale Ideologie des Judenhass.

Der Attentäter bereut seine Taten nicht, sondern bedauert sogar, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben. All dies wissen wir, weil der Attentäter selbst es gesagt hat!

Und was sagt Prof. Benz in Deutschland dazu:

„Wir brauchen zunächst mehr Informationen über den Hintergrund des Täters. Ich erkenne bisher trotz der Brutalität der Tat keine neue Dimension eines Antisemitismus in Europa. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob die Morde wirklich ein antisemitisches Motiv hatten, oder die Opfer von einem Terroristen zufällig ausgewählt worden sind.“

Und wie beschreibt das Abendblatt diesen Mann:

“Der Historiker Wolfgang Benz gehört zu den führenden Forschern zum Thema Antisemitismus, er leitete viele Jahre das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung und arbeitet zum Dritten Reich, dem Holocaust und der Judenfeindschaft in Gegenwart und Vergangenheit.”

Ein Mann, der nicht sicher weiß, ob es Antisemitismus ist, wenn Kinder ermordet werden, weil sie Juden sind, soll ein führender Forscher zum Thema Antisemitismus sein?

Ich bin sprachlos!

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84 Antworten zu Ich bin sprachlos

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Es gibt von Sarah Silverman den Song “jewish people driving german cars”.
    Damit war bestimmt nicht Benz gemeint, mit dem muß mal einer Schlitten fahren statt Car.

  3. Aristobulus schreibt:

    Gerade dieser Benz, der 2010 dem Muslim-Markt ein freundliches Interview gegeben hat, Benz, der früher nicht gegen seinen Doktorvater Karl Bosl aufmuckte (der noch 1964 die Vertreibung der Deutschen nach 1945 mit dem Holocaust gleichgesetzt hat). Dieser Benz lässt keine Gelegenheit aus, um ein sog. Ding Namens Islamophobie (den Begriff hat Ayatollah Khomeini erfunden) ebenso schlimm wie den Antisemitismus zu finden.

    “He (Benz) compared the attention that critics of Islam give to the high number of Muslim inmates in Berlin prisons (about 70% according to Benz) to Adolf Hitler’s ranting over the high percentage of Jewish Berlin pediatricians in the 1930s (89% according to Benz). Both “attentions” he put on the same level of condemnation.”
    http://www.ruthfullyyours.com/2011/03/28/appalling-germanys-leading-historian-of-anti-semitism-likens-islamophobia-to-hitlers-anti-semitism/

    Diese Verrücktheiten… der steuert seinen Schlitten längst nicht mehr, und abwärts geht’s.

    • Aristobulus schreibt:

      ?, mein Kommentar ist in der Moderationsschleife seit zehn Stunden?, welche entsetzlichen Schlüsselworte waren’s?, Ayatollah?, ach so, nee, bloß BENZ.

      • Aristobulus schreibt:

        Also, Benzens Analysefähigkeit scheint keine menschliche zu sein, ist mehr eine mechanische, formelhafte, computerähnliche. Er setzt Vergleiche, aber ihm ist unbekannt, was die Vergleiche bedeuten. Und er hat keinerlei Empathie in jüdische Befindlichkeiten.
        Hat er also welche in moslemische?
        Mir scheint, er hat gar nichts mehr.

        Dass er die beiden Elemente “the high number of Muslim inmates in Berlin prisons (about 70% according to Benz)” und “the high percentage of Jewish Berlin pediatricians in the 1930s (89% according to Benz)” miteinander gleichgesetzt hat, überhaupt, dass er sie als zwei Elemente einer einzigen Formel sieht!, offenbart, nein beweist, wie unendlich weit der Mann von aller Vernunft weg ist. Völlig weg. Er denkt mein alter Atari, also denkt er gar nicht.

  4. American Viewer schreibt:

    Typisch Benz. Was nicht ins Weltbild passt wird verleugnet. Verneinung und Verharmlosung bis zur absoluten Groteske.

  5. hibouh schreibt:

    Catherine Ashton hat die Morde mit dem israelischen Vorgehen in Gaza verglichen. Das ist unzulaessig und beweist, wie es um Europa steht.

    • Aristobulus schreibt:

      Das hat Ashton in gar keiner Weise gemacht!, davon kann ja keine Rede sein

      • Yael schreibt:

        Nur weil sie Sderot erwähnte, vergleicht sie trotzdem Gaza mit Toulouse.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie nannte tote Kinder, verglichen hat sie nichts, es war eine ungeschickte, deplazierte Aufzählung.
          Aber verstehst Du diese Ebene – dass sie tote Kinder nennt, ohne groß über Unterschiede und Hintergründe zu reden, nur tote Kinder aufzählt.

          • Silke schreibt:

            nu ja sie erwähnte, daß sie Bekannte hat, die bei dem belgischen Bus-Unglück betroffen waren.

            Darüber zu spekulieren, warum sie das dann mit Ermordeten in einer Reihe nannte, dafür habe ich nur eine Erklärung: die Frau ist kein Profi, die spricht auf dem Niveau, auf dem wir Landfrauen z.B. während des Kränzebindens oder Window Color-Bildchen machen, vom Knopf auf Klicker kamen und selbst da ist es mir schwer vorstellbar, daß eine allein die Gedankenkette zustande gebracht hätte. Das wäre mehr so gelaufen:

            Toulouse wie schrecklich sagt die eine

            und dieses Busunglück sagt die nächste

            und was ich wieder über Gaza gesehen habe sagt die Dritte

            und hoffentlich hoffentlich würde auch eine Granaten in Ortschaften die genauso wie die ihren aussehen erwähnen.

          • Yael schreibt:

            Sie ist aber Politikerin und wenn ihr nicht bewusst ist, gerade bei diesem heiklen Themen, wie wichtig es ist, genau Ihre Intension richtig wiederzugeben, hat sie nicht den richtigen Job. Die ist doch ein Profi und keine Amateurin.

  6. anti3anti schreibt:

    Benz ist Experte in Sachen Antisemitismus. Mehr nicht.
    Wenn jemand Experte in Sachen Leiden wäre, dann würden die meisten Normalos glauben, dass es sich um einen Arzt handelt. Genauso gut kann es ein Folterer sein.
    Auch Mengele war Experte in Sachen Antisemitismus.

    • Aristobulus schreibt:

      Änigmatisch, abgehoben und Meta-Ebene wie sonst auch, anti3anti.
      Was soll das, willst Du Mengele als einen vertrottelten, verkalkten Professor bezeichnen?

    • De Es schreibt:

      Finde diesen Vergleich alles andere als enigmatisch und abgehoben. Dass es einige (unter anderem auch verkalkte und vertrottelte) Ärzte gibt, die sadistische und manische Eigenschaften in sich tragen, muss wohl nicht diskutiert werden. Und eine Bezeichnung des Mengele als vertrottelten und verkalkten Professor ist hier beim besten Willen nicht zu finden. Vergleichen heißt nicht gleichsetzen.

      • Aristobulus schreibt:

        Der Vergleich mit Mengele ist völlig überzogen und total fehl am Platz, denn er führt zu gar nichts, am wenigsten zu einer Beurteilung des Nebenzeugs dieses vernebelten Herrn Benz, der von der Realität so fern ist wie vom Beteigeuze (immerhin 3000 Lichtjahre, und täglich werden es mehr)

        • De Es schreibt:

          Nein, der Vergleich ist NUR sehr extrem. Dass es im Moment in Deutschland (und Europa) ein sehr stark modifizierter, verkleideter aber umso mehr perverserer Versuch der Lösung der Judenfrage stattfindet – ist mir persönlich nach der Lektüre des neuen Buchs von Broder klar geworden. Und genauso stark modifiziert und verkleidet sind die Staatsakteure. Sie wollten ja dieses mal nur “das Gute” für Israel. Und das ist das perverse. Lieber würden sie offensichtlich das Böse wollen.

          • Aristobulus schreibt:

            Dovidl, wir sollten auf dem Teppich bleiben. Der Mengelevergleich ist unnötig, geschmacklos und geht mir gegen den Strich (weil dieser Benz nun mal kein massenmordender SS-Arzt ist, einfach absurd!, der Mann erschlägt nur unsere Sanftmut, aber niemanden sonst).
            Überhaupt Mengelevergleiche. Die sind so sophisticated, so mit ganz spitzen Fingern, viel feiner und viel dandyhafter als immer diese vulgären Hitlervergleiche, bäh.

          • Dante schreibt:

            Der Mengelevergleich ist unnötig, geschmacklos und geht mir gegen den Strich (weil dieser Benz nun mal kein massenmordender SS-Arzt ist, einfach absurd!, der Mann erschlägt nur unsere Sanftmut, aber niemanden sonst).

            Natürlich haben Sie völlig Recht. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass Sanftmut, wenn sie Mördern oder anderen Gewaltverbrechern gilt, auf eine Art Mittäterschaft hinausläuft.
            Früher teilte ich die Empörung meiner Großeltern über Heiner Geißlers Äußerung, der Pazifismus der 1930er Jahre habe Ausschwitz erst ermöglicht, heute stimme ich ihr zu.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante

            Stimmt. Der Spruch ist zwar brutal und im Grund sehr, sehr vereinfacht, was seinem Wahrheitsgehalt jedoch nicht wiederspricht. Die Natur des Menschen (ach das hätte Gauck jetzt auch sagen können, also nu ja, unsere Natur halt, Dante, denn es gibt wohl auch andere) und ein Etwas wie Auschwitz stimmen in nichts überein. Auch die Mörde an jüdischen Kindern in Toulouse oder die Charta der Hamas stimmen in nichts mit dem überein, das Sie, ich, und die Anderen hier so meinen, tun, empfinden und leben.

            Mit dem Widerspruch kamen die damaligen Appeasement-Betreiber nicht zurecht, nicht nur das, sie sahen ihn gar nicht erst…
            Der Benz ist auch so, nur schlimmer!, er sieht ja nichtmal sein eigenes Appeasement.

        • De Es schreibt:

          Robertl, was belebt die Diskussion besser, als überzogene und fehlamplatzene Vergleiche?

          • Aristobulus schreibt:

            Okay. Du argumentierst jetzt genau wie Walser, Dovidl.
            Oj, was samma belebt jetzt…

          • De Es schreibt:

            Hab keine einzige Zeile von Walser gelesen, daher nicht weiss, wie er argumentiert. Vertaue dir aufs Wort und verspreche mich zu bessern.

            Hab dein Gedicht über Speyer gelesen – da ich in Speyer wohne, hat es mich besonders berührt.

          • De Es schreibt:

            Statt was zu lesen von Walser,
            Spiele ich lieber ‘nen Walzer.
            Das ist zwar ziemlich altmodisch,
            Wenigstens aber melodisch.

            Und überhaupt nicht logisch.

          • Aristobulus schreibt:

            Ach, Speyer…

            Das mit Walsern war ein Scherz. Aber wart mal, mir fällt bestimmt noch ein, inwiefern Du gewalsert haben könntest, gib mir drei Minuten Bedenkzeit :)

        • De Es schreibt:

          Drei Minuten sind um

  7. Paul schreibt:

    Gerd, ich stimme Dir zu, das macht sprachlos. Sollte es aber nicht!
    Mich machen solche Äußerungen nicht sprachlos, sondern wütend und zornig.

    Als Gegenstück biete ich ein Gedankenspiel an:

    Stellen wir uns doch bitte mal vor: In Frankreich würden von einem französischem radikalen orthodoxen Juden, vor einer Moschee, ein Imam, seine zwei Kinder und ein weiteres muslimisches Kind ermordet werden?

    Wie würde die Weltöffentlichkeit darauf reagieren?
    Wie würde in Deutschland darauf reagiert werden?

    Ich überlasse es jedem selbst sich das auszumalen.
    Dann möge er das bitte mit der Reaktion von Benz vergleichen!

    Es bleibt dabei: Für mich gilt der Satz vom essen und vom kotzen.
    Oder wer sagte das noch?: “Da wendet sich der Gast (der Kommentator) mit grausen.”

    • Aristobulus schreibt:

      Paul, wenn dieser Horror passierte, würden sofort Synagogen brennen und hundert Juden ermordet werden.
      Wenn der Horror anders herum passiert wie jetzt – dann geschieht nichts davon.
      DAS ist der Unterschied…

  8. Rupert Reiger schreibt:

    Das Feindbild ist der Staat, nicht das Judentum
    http://www.sueddeutsche.de/politik/muslime-in-frankreich-das-feindbild-ist-der-staat-nicht-das-judentum-1.1315054

    - lehnt die Mehrzahl der Muslime in Frankreich den gewalttätigen Fundamentalismus ab …
    - Die Mehrzahl der französischen Muslime hat wenig Sympathien für den gewalttätigen Fundamentalismus …

    Ja was jetzt ?! :

    - Wenn immer sich die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern dem Siedepunkt näherten, befürchtete die Regierung, dass der Nahostkonflikt auf französische Vorstädte übergreifen könnte,

    - In Frankreich leben … auch schätzungsweise 5 Millionen Muslime

    - auch der Rektor der Großen Moschee in Paris, Dalil Boubakeur, erinnerte daran, dass man Menschen wie den mutmaßlichen Attentäter nicht in einen Topf werfen dürfe mit dem muslimischen Glauben, der “zu 99 Prozent friedlich, gewaltfrei und gut integriert” sei.

    Gut:
    1% von 5 000 000 sind 50 000,
    davon ziehen wir jetzt 1 ab, verbleiben 49 999.

  9. andreh schreibt:

    das interview im abendblatt ist kaum noch zu überbieten. da hat er sich, nach seinem interview im muslim-markt, selbst übertroffen. leider sind es genau diese linken heuchler, die in deutschland/europa entscheiden was die (moralische) wahrheit ist.

    leseempfehlung:
    “Ich kann meine deutschen Landsleute nur empfehlen, endlich den Kriechgang aufzugeben und aufrechten Hauptes diesen Unverschämtheiten Israels entgegenzutreten.”
    http://www.muslim-markt.de/interview/2007/musa.htm
    …mit solchen machen sich benz, gabriel und co gemein, ekelhaft!

    die linke verharmlosungs- und relativierungswelle läuft mal wieder auf hochtouren, wer es direkt anspricht, wird wie üblich als pi´ler, rechter oder gleich als nazi/rassist verunglimpft. immer die gleiche masche.

  10. Yael schreibt:

    Benz übertrifft sich täglich in seiner Verharmlosung mehr.

  11. . schreibt:

    Katajun Amirpur und Navid Kermani :
    Die fanatischen Mohammedaner und Antiiraner
    http://www.box.com/s/5p47gk5xonfdhc7cirut

  12. Dante schreibt:

    “Ich kann meine deutschen Landsleute nur empfehlen, endlich den Kriechgang aufzugeben und aufrechten Hauptes diesen Unverschämtheiten Israels entgegenzutreten.”
    http://www.muslim-markt.de/interview/2007/musa.htm
    …mit solchen machen sich benz, gabriel und co gemein, ekelhaft!

    Streiche “Israel”, setze “radikaler Islam”, und das Geschrei ist groß.

  13. Dante schreibt:

    Benz hat Unrecht. Der Mörder hat Schulkinder und ihre Lehrer ermordet, weil sie Juden waren. Das genügt mir als Information. Und es ist völlig legitim, alle diejenigen, die Broder nach Breiviks Massaker einen geistigen Brandstifter genannt haben, gleichfalls als geistige Brandstifter zu bezeichnen.

    • Silke schreibt:

      … und er hat Soldaten ermordet, weil ???

      Natürlich ist das Massaker in der Schule anti-semitisch, doch den Rest würde ich schon gern auch noch wissen. Leider ist er tot und mit ihm das Wissen, warum er genau was tat, aber ich habe gerade gelesen, er soll einen schlimmen ihn motiviert habenden Bruder haben, der zum Glück derzeit einsitzt.

      • Elbgeist schreibt:

        Die Soldaten (alles Maghrebiner, also französische Staatsbürger muslimischen Glaubens/muslimischer Abstammung) hat er ermordet, weil sie als Muslime in Afghanistan Muslime getötet haben.
        Das reicht so einem kranken Fanatiker.

  14. Maria Leuschner schreibt:

    müssen nicht endlich mal wieder Menschen gegen Niedertracht und Demagogie (sprich gegen Menschen wie Benz) auf die Straße oder vor Gericht ziehen? Eine Klarsfeldsche Ohrfeige wäre doch hier wirklich angebracht!!
    Maria Leuschner

    • Eliyah schreibt:

      Müsste. Das Problem ist: Man kann für diese Sache nicht viele Menschen mobilisieren, weil es die antisemitische Propaganda in die Mitte der Gesellschaft geschafft hat. Auch wenn viele Europäer nicht antisemitische eingestellt sind, die Annahme, dass die Antisemiten recht haben könnten ist salonfähig und das wird sie hindern, eine echte Position gegen Antisemitismus einzunehmen.
      Ich habe schon lange mehr Angst vor den Linken als vor den Rechten. Letztere mit ihren Glatzköppen und dummen Sprüchen nimmt keiner Ernst. Und wenn die einen Juden schief angucken, empört sich jeder Linke sofort. Aber wenn ein Linker einen Molotow-Cocktail auf eine jüdische Einrichtung wirft, dann ist das Widerstand gegen die Israelische Politik.

  15. Ari schreibt:

    Vielleicht ist ja jemand der den Mord an Juden nicht als Antisemitismus empfindet einfach ein …. ANTISEMIT???

    • Eliyah schreibt:

      “Ich erkenne bisher trotz der Brutalität der Aussage keine neue Dimension eines Antisemitismus in Europa. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob die Schlussfolgerungen wirklich ein antisemitisches Motiv hatten, oder die Gedankengänge von Prof. Benz zufällig entstanden sind.”

  16. aron2201sperber schreibt:

    Benz sieht nur den Rassismus der Europäer.

    für den Antisemitismus der Muslime ist er blind, auch wenn dieser für Juden die wesentlich stärkere Bedrohung geworden ist.

  17. Silke schreibt:

    Was Benz anlangt, der ist ein Plapperheini. Aber Plapperheinis bringen es nun mal in Mediengesellschaften und auch sonst oft ziemlich weit.

    Die einzigen, die das verhindern könnten, wären Mitglieder der jeweiligen Berufsgruppe selbst, doch die, die da gelegentlich aufmotzen, sind offenbar seltenst glatt genug und gegelt genug, um bildschirmtauglich zu sein.

    Vielleicht sollte man mal an Checks für die erworbenen Zertifikate denken statt einmal Führerschein, immer Führerschein.

  18. Silke schreibt:

    Wenn man Benz a bisserl out of context zitiert, hat er was vollkommen richtig erkannt:

    Ich erkenne bisher trotz der Brutalität der Tat keine NEUE Dimension eines Antisemitismus in Europa.

    Dem Satz schließe ich mich vollinhaltlich an, da hat nur einer erfolgreich in die Tat umgesetzt, wovon viele immerzu träumen und träumten und wie viele solcher Taten die Ordnungskräfte verhindern, wissen wir nicht, was vielleicht gut ist, denn Ruhe ist gut für die Vielen und Straßenschlachten aller Art helfen den Wenigen leider auch nicht.

  19. Silke schreibt:

    wisst Ihr, was mich so richtig anmerdet nachdem ich mit meinem kurzen Durchhören des “Neuen” durch bin?

    Wie breiten Raum anscheinend bereits jetzt das Rumspekulieren über die Bedeutung des französischen Wahlkampfs einnimmt. Alfred Grosser befürchtet danach befragt, daß es dem Innenminister, den er nicht leiden kann, zugute kommt, viele in der internationalen Presse fürchten sich, daß Sarkozy profitieren wird usw. usw.

    Das sind Prioritäten, wie ich sie löblich finde: Fürchten vor nix Fürchtenswürdigem

    • Aristobulus schreibt:

      Die französischen Blogger und Facebookmenschen spekulieren seit Anfang des Jahres ohnehin viel darüber rum, bewerten Wahlreden usf., besonders seit Mitte Februar, als Sarkozy wieder Kandidat wurde.
      - Grosser, ach der, wo hast Du das gelesen?, will ich lesen, damit ich mich über dieser Dhimmi par excellence (nur das Gegenteil von dem, das der sagt, ist richtig, prinzipiell!) aufregen kann

      • Silke schreibt:

        Dein Wunsch ist mir Befehl

        http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1709416/

        Doch merke, daß nur die Aussage mit dem französischen Innenminister es in “Das Wichtigste heute morgen” geschafft hatte.

        Und die Fixierung auf die Wahlen ist auch in der internationalen Presseschau von heute stark

        http://www.dradio.de/presseschau/

        Falls der Link nicht richtig kommt oder Du es heute nicht schaffst – es ist die vom 22. Mäzr 2012 und unten kann man anscheinend via Datum ins Archiv kommen

        • Silke schreibt:

          PS: generell finde ich kommt Grosser gehört besser als gelesen

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, liebe Silke – was Grosser da über die Beerdigungen in Israel sagt, macht mich sprachlos. Seine Hauptsorge scheint zu sein, dass jemand denken könnte, französische Juden seien Ausländer, indem der Vater mit den Kindern jetzt in Israel begraben werden. Anschein und fragliche Loyalitäten scheinen ihm ungeheuer wichtig zu sein… wichtiger als die Frage, wieso sie ausgerechnet da begraben werden müssten, wo sie einer aus Al Kaida-Gründen ermordet hat.
            Arno Klarsfeld, der Chef des französischen Einwanderungsamts (nein, nichtmal ein Professor wie Grosser!) sagt auf atlantico.fr, und zwar ungefragt, dass zum ersten Mal seit dem Mittelalter Kinder in Frankreich Ziel eines Attentats geworden sind, dass die Deutschen selbst im zweiten Weltkrieg Kinder von dort deportiert, aber nicht dort umgebracht haben, und dass man es jetzt wirklich mit einem mittelalterlichen Hass zu tun hat.
            Was sagte Grosser über solches?!, Nichts, nichts.
            Wichtiger ist Grossern der Innenminister, über den er sich lang auslässt. Der muss ja ein schrecklicher Mensch sein, dass Grosser so gezwungen ist, ihn anzuschwärzen. Wer weiß, vielleicht hat er mal was Wahres gegen den Import des radikalen Islams ins Land gesagt.

            - Übrigens haben dreißig Prozent der Tunesier, die seit Jahren in Frankreich gelegt haben und nun nach Tunesien zur Wahl gerufen worden sind, eine radikalislamische Partei gewählt.
            Der Anwalt Klarsfeld redet über so was. Der Professor Grosser nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            … _gelebt_ (nicht gelegt)

          • Silke schreibt:

            ich habe das komplette Grosser-Interview nur überflogen und fand das über die Begräbnisse irgendwie bizarr, daß das überhaupt ein Thema war. Meine Gedanken sind bei den Toten, bei den Verletzten, bei ihren Angehörigen, bei dem Leid. Begräbnisrituale für sich allein genommen sind mir gleichgültig bis fremd. Doch natürlich sollen Hinterbliebene alles, aber auch alles genau so bekommen, wie sie es wollen, auf daß es ihnen irgendwie helfen möge, über die Runden zu kommen.

            Weiter habe ich beim Überfliegen noch bemerkt, daß Grosser irgendwas mit Zusammenstehen und Einigkeit der Nation oder so hervorhebt. Das kombiniert mit dem Begräbnis in Israel legt allerdings Dein Verstehen von dem, was er sagt, sehr bis zwingend nahe.

          • Aristobulus schreibt:

            Die bizarren Erwägungen des Grossers und die Angehörigen, eben die haben mich ja so gestochen!, dass er da einen Vorwurf und Bedenken hinredet, weil die Ermordeten in Israel beerdigt werden. Was, wenn die merkwürdigen Worte dieses Herrn einer der Angehörigen aus irgendnem Zufall lesen/hören muss?!
            Der hat einfach eine bizarre Wahrnehmung oder gar keine, ich verstehe den überhaupt nicht, und seltsam, den Eindruck hatte ich schon als Jugendlicher, als ich Grossern sah und dachte, seltsam, was meint der?, den kann ich garnicht lesen.

  20. Leyala schreibt:

    Sprachlos macht mich, dass die drei getöteten Soldaten, die Muslime waren, nirgendwo erwähnt werden, als wären sie Opfer zweiter Klasse. Hauptsache, man kann die Antisemitismuskeule schwingen.

    • Aristobulus schreibt:

      Es geht um Kindermorde, Sie armes von einer Antisemitenkeule getroffenes Opfer.

      Die Soldaten werden sehr wohl erwähnt, überall. Macht diese Lügerei Ihnen Freude?

      • Silke schreibt:

        die Soldaten werden erwähnt u.a. von mir, aber sie scheinen nirgendwo dazu zu gehören.

        Gibt es Interviews mit ihren Familien, ihren Kameraden, mit allen die sonst in solchen Fällen vors Mikro oder den Schreibblock gezerrt werden?

        Wäre das Copy, die sich verkaufen würde?

      • Leyala schreibt:

        Oh, Kindermorde, verdammt, das wäre mir ohne Ihren Verweis vollkommen entgangen. Macht Ihnen Ihr Messen mit zweierlei Maß Freude, Sie mit der Antisemitenkeule um sich schlagener Möchtegernmeinungsmacher?

        • Dante schreibt:

          Es gibt auch eine Antisemitismuskeulen-Keule, und damit schlagen Sie momentan um sich. Man braucht keine “Antisemitismuskeule”, denn es ist glasklar, warum Merah die Schulkinder und ihre Lehrer ermordet hat.

          • De Es schreibt:

            :-))) es gibt auch eine Antisemitismuskeulenkeulen-Keule und dann natürlich auch die Antisemitismuskeulenkeulenkeulen-Keule. Vorsicht: Unendlichkeit.

          • Dante schreibt:

            @DS

            :-) )) es gibt auch eine Antisemitismuskeulenkeulen-Keule und dann natürlich auch die Antisemitismuskeulenkeulenkeulen-Keule. Vorsicht: Unendlichkeit.

            Davor ist mir nicht bang. Es gibt mittlerweile eine konsistente Theorie unendlicher Größen, und der von seinem finitistisch eingestellten Doktorvater Leopold Kronecker übelst gemobbte Mathematiker Georg Cantor hat sehr dazu beigetragen.
            Abgesehen davon ist der Vorwurf, die Antisemitismus-Keulen-Keule zu schwingen, durchaus berechtigt, denn dass der Täter aus “Antisemitismus” gehandelt hat, liegt auch ohne große Hintergrundinformationen auf der Hand, denn außer der jüdischen Identität der Opfer in Toulouse gab es kein mögliches weiteres Motiv.
            Wenn das als “Antisemitismus-Keule” bezeichnet wird, und dann noch “untermauert” mit der wahrheitswidrigen Behauptung, die muslimischen Opfer des Killers seien in den Blogs nicht einmal erwähnt worden, ist dies selbstverständlich eine Keule im Sinne von ziemlich billiger Polemik. Die Soldaten wurden nicht ermordet, weil sie Muslime waren, sondern weil sie Soldaten waren, die möglicherweise auch an Einsätzen in einem muslimischen Land teilgenommen hatten oder auch nur zu einer Einheit gehörten, die dort eingesetzt war, und zwar nicht, um Muslime zu ermorden, sondern um Muslime vor der Khmer Rouge-Version des Islam zu schützen und das ohnehin zerstörte Land aufbauen zu helfen.

        • Aristobulus schreibt:

          Die Behauptung, jemand schwinge mit dieser Antisemitismuskeule, kommt immer äußerst billig und unzutreffend rüber wie andere Dauersuggestionen, oder wie schon Walser bei seiner Rede 1998, als er den schmutzigen Ausdruck “Auschwitzkeule” erfand.

          Die drei Soldaten hießen Mohamed Legouad, Imad Ibn-Ziladen, Abdel Chennouf. Sie haben in Afghanistan gegen die Taliban operiert und ihre Knochen für die Sicherheit und den Aufbau dieses Landes hingehalten… dafür hat der Terrorist sie umgebracht.

          • Karl Eduard schreibt:

            “Sie haben in Afghanistan gegen die Taliban operiert und ihre Knochen für die Sicherheit und den Aufbau dieses Landes hingehalten… dafür hat der Terrorist sie umgebracht.”

            Jetzt ist mir alles klar. Wenn jemand nach zehn Jahren Afghanistankrieg, immer noch solche Bolzen raushaut, wie Sicherheit und Aufbau des Landes, wo es nur darum geht eine korrupte, vom Westen intallierte Clique gemäßigter Taliban an der Macht zu halten, dann ist eigentlich alles zu den intellektuellen Gaben und Anlagen gesagt, die im werten Kommentator schlummern. Das erklärt auch so manch anderes.

          • Silke schreibt:

            Karl Eduard

            es ist gute Praxis im oder für den Einsatz gestorbenener Soldaten mit solcher Sprache zu gedenken.

            Du würdest es natürlich vorziehen, den Hinterbliebenen um die Ohren zu hauen, daß sie Dämlacke waren, die um einer verlorenen Sache willen draufgegangen sind.

            Bravo Du hast es wirklich wirklich drauf.

            Hoffentlich spendierst Du Deinen Freunden das Honorar für den Psycho zusammen mit Deinen Sprüchen gleich mit.

    • Dante schreibt:

      @Leyala

      Sprachlos macht mich, dass die drei getöteten Soldaten, die Muslime waren, nirgendwo erwähnt werden, als wären sie Opfer zweiter Klasse.

      Das ist schlicht die Unwahrheit. Sie wurden mehrfach erwähnt, und zwar auch hier bzw. in Yaels Zwischenwelten-Blog.
      Außerdem liegt es irgendwie in der Natur der Sache, dass Morde an Kindern generell besonderes Entsetzen hervorruft. Jeder Vollidiot weiß, dass Kinder keinen Einfluss auf politische Entscheidungen irgendwelcher Länder haben und auch nicht an Kriegseinsätzen teilgenommen haben können, bei denen Menschen umkamen. Diese Kinder wurden einzig und allein aus einem Grund ermordet, und da braucht man keine Keule zu schwingen, es ist offensichtlich.

    • Yael schreibt:

      @Leyala
      Erst einmal richtig das Thema lesen und dann bitte intelligent reagieren.

      „Wir brauchen zunächst mehr Informationen über den Hintergrund des Täters. Ich erkenne bisher trotz der Brutalität der Tat keine neue Dimension eines Antisemitismus in Europa. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob die Morde wirklich ein antisemitisches Motiv hatten, oder die Opfer von einem Terroristen zufällig ausgewählt worden sind.“

      Und erkannt worum es ging. Und deine Antisemitismuskeule-Keule kannste dir sparen. Das hat soo ne Nase…………………

  21. Mu schreibt:

    Zu Professor Benz’ Aussage:
    Wie erschreckend dumm.

  22. Electrojaner schreibt:

    Ein Mann, der nicht sicher weiß, ob es Antisemitismus ist, wenn Kinder ermordet werden, weil sie Juden sind……….ist selbst ein Antisemit und Judenhasser!

  23. Yael schreibt:

    Die höchsten Repräsentanten der Muslime und Juden in Frankreich reagieren geschlossen auf die Schandtaten des Serien-Killers der „Al Kaida“. An der Basis, bei den jeweiligen Gläubigen, müsste so ein Schulterschluss noch organisiert werden…

    Die Spitzenrepräsentanten der jüdischen und muslimischen Gemeinden Frankreichs traten aus dem Pariser Präsidentenpalais, in das sie Staatschef Nicolas Sarkozy geladen hatte, umarmten sich, nannten einander „Brüder und Schwestern“ und verkündeten einen gemeinsamen Schweigemarsch für Sonntag, zu dem sie auch die übrigen Franzosen aufriefen. Das war am Dienstag, als die meisten Franzosen noch hinter den Morden einen Rechtsradikalen vermuteten, der auf Juden, Muslime und Schwarze gleichermaßen wegen ihrer vorgeblichen Andersartigkeit Jagd machen würde.

    http://www.hagalil.com/archiv/2012/03/22/heikle-koexistenz/

  24. Dani schreibt:

    Ich werde jeden Tag von Pessimisten zu Optimisten. Pessimist denkt es kann nicht schlimmer kommen. Optimist sagt: Doch. Und in der Tat bin ich jeden Tag vom neuen Optimistin. Das habe ich Sigmar Gabriel (der dickdoofe-SPD-Chef), Baroness Catherine Ashton of Upholland (die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik) und jetzt Wolfgang Benz (Ex-Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung) zu verdanken. Wer wird wohl der nächste sein, der mich zu Optimistin machen wird. Habe böse Vermutung, dass die Antisemiten sich noch steigern können.

    • Aristobulus schreibt:

      … da sei Allah freilich vor! Wehe, wenn jetzt wieder einer Kriegsgott murmelt. Wobei der Terrorist freilich wieder dieses “Allahu Akbar!” schrie, nachdem er die drei Soldaten feige ermordet hatte (es gibt seine eigene Videaufnahme davon, so stolz war er darauf).
      Aber Allah soll ja der All-Erbarmende sein, so steht es im Koran, und so wird es behauptet. Wer nimmt ihn einfach mal beim Wort?

    • Dante schreibt:

      @Dani

      Ich werde jeden Tag von Pessimisten zu Optimisten. Pessimist denkt es kann nicht schlimmer kommen. Optimist sagt: Doch.

      Eine sehr eigenwillige Definition von Opti-und Pessimismus. Ich würde eher sagen: Ein Optimist glaubt möglicherweise schon, dass es theoretisch schlimmer kommen kann, aber schon nicht wird. Der Pessimist glaubt, dass der ihm vorstellbare worst case eintritt, und wenn nicht, ist das halt die große Ausnahme von der Regel.
      Ich für meinen Teil bin ein optimistischer Pessimist, denn ich habe öfters negative Erwartungen und bin dann doch bitter enttäuscht, wenn ich damit recht behalte.
      Einer, dem klar ist, dass sogar Pessimisten unangenehm überrascht werden, denn Manches kann (oder will) sich der größte Schwarzseher nicht vorstellen.

  25. Yael schreibt:

    Kein Antisemitismus, nirgends
    Um es mit Henryk M. Broder zu formulieren: »Antisemitismus fängt bei sechs Millionen toten Juden an, alles darunter ist Friedenspolitik.«

    http://lizaswelt.net/2012/03/22/kein-antisemitismus-nirgends/

  26. Yael schreibt:

    Mal noch ein Leckerlie der linksfaschistischen “Jungen Welt”.

    Nun läßt sich die Bluttat von Toulouse ohnedies nicht mit der Tragödie von Gaza vergleichen, denn das wäre tatsächlich eine ungeheure Verharmlosung israelischer Kriegsverbrechen.

    • Dante schreibt:

      Das Wort “faschistisch” ist verharmlosend. Mussolinis Faschismus war zunächst überhaupt nicht rassistisch, ganz im Gegensatz zum Nationalsozialismus. Die Position der Jungen Welt halte ich für Letzteres, auch wenn die das zweifellos weit von sich weisen würden. Aber die Bolschewikij waren ja auch Judenfeinde…

  27. peter schreibt:

    Vielleicht liegt’s ja daran, dass Experten grundsaetzlich Leute sind, dei einfache Sachverhalte kompliziert erscheinen lassen, schon um ihren Broterwerb zu sichern (waehrend sie wirklich schweirige Dinge lieber den Fachleuten ueberlassen).

    Wenn es also Ereignisse gaebe, bei denen selbst Krethi und Plethi in der Lage waeren, ohne fremde Hilfe Antisemitismus zu erkennen, ja, wo kaemen wir denn da hin?

  28. Karl Eduard schreibt:

    Was hat der Benz denn gesagt? Er hat gesagt, er erkennt keine neuen Dimensionen des Antisemitismus. Er hat nicht gesagt, daß es keine gibt. Daß Forscher und Politiker heutzutage vieles nicht erkennen können oder wollen, das ist doch Tatsache und gelebte Praxis. Der Mann tut doch nur seinen Job. Und der besteht nun einmal nicht darin zu sagen: Es gibt neue Dimensionen des Antisemitismus. Dann müßte er nämlich auch sagen, welcher Bevölkerungsgruppe die entspringen und das wäre nicht hilfreich. Das wäre nämlich fremdenfeindlich und rassistisch. Das unterstellte einen Generalverdacht. Wenn Nazis Juden abknallen, dann rufen wir Lichterketten und Stalingradtrauerfeiern aus, knallen Moslems Juden ab, dann ist es unmöglich, dahinter Antisemitismus zu erkennen. Das gehört nämlich zu deren Brauchtum. Und das wird in Europa gefördert.

  29. Silke schreibt:

    bin ich sehr rückständig, wenn ich das so kurz nach dem Massaker von Toulouse noch geschmackloser als normal schon finde?

    Die Echo-Trophäe machte er zum „Maschinengewehr“, schrie dazu „Ratatatatat“.

    ——–
    Dante:
    nur der Vollständigkeit halber: irgendwo hieß es einer der drei Soldaten sei Christ gewesen.

    Hier ist die bisher beste Faktenzusammenstellung, die ich gelesen habe:

    http://www.thedailybeast.com/articles/2012/03/22/mohamed-merah-dies-in-french-standoff-s-gory-end.html

  30. Malte S. Sembten schreibt:

    Wer keine SS-Uniform trägt, kann kein Antisemit sein.

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