Das Bild vom Islam

Nach dem terroristischen Attentat von Mohamed Merah sorgen sich nicht wenige Menschen um das Bild des Islams. Die Tagesschau fragt: „Werden die fünf Millionen französischen Muslime durch die Morde von Toulouse noch weiter an den gesellschaftlichen Rand gedrängt?“ Der Rektor der Großen Moschee in Paris mahnt: “Man darf die zu 99,9 Prozent friedliche muslimische Religion nicht mit der kleinen Gruppe von Leuten verwechseln, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben.”

Warum eigentlich sorgen sich in diesem Zusammenhang so viele um das Bild des Islams? Mohamed Merah hat unter anderem drei jüdische Kinder gezielt mit einem Kopfschuss getötet, weil ihm die Politik des Landes Israels nicht gefiel. Wenn es etwas gibt, worum wir uns Sorgen machen müssen, dann um das Bild von Israel und um das Bild vom Judentum!

Auf französischem Boden wurden Kinder ermordet weil sie Juden waren! Die Politik Israels, der ganze Nahostkonflikt, die Situation der durch die Hamas geknechteten Palästinenser, all dies wurde von Merah mit dem Judentum verquickt! Für ihn waren Kinder nicht mehr lebenswert, weil sie Juden waren! Das ist nichts anderes als blanker, purer Antisemitismus wie wir ihn von den Nazis kennen. Ein ausgemachter Nazi, ein brutaler Judenschlächter und Kindermörder hat sein Unwesen auf europäischem Boden getrieben, sein Bruder ist auch noch stolz darauf und manchen treibt dabei die Sorge um das Bild des Islams um? Das muss man sich mal klar machen: Wenn Juden von Moslems ermordet werden, sorgen sich manche um das Bild vom Islam.

Es ist geradeso als wäre in Frankreich ein Vergewaltiger und Frauenmörder unterwegs und wir sorgen uns ernsthaft um das Bild des Mannes!

Als Breivik in Oslo gemordet hatte, da hat sich auch niemand um das Bild Norwegens gesorgt, sondern vielmehr um das Bild vom Islam. In der damaligen Situation war die Sorge um das Islambild mehr als berechtigt. In der heutigen Situation um Toulouse jedoch, muss es um das Bild von Israel und um das Bild vom Judentum geben.

Es wurde einfach schon viel zu lange darüber geschwiegen, mit welcher Brutalität in den letzten Jahren gegen Juden in Europa vorgegangen wird.

Am Donnerstag, den 8. Januar 2009 riefen auf den Straßen Oslos ungefähr zehntausend Menschen auf arabisch “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!” Ein Flugblatt wurde verteilt, auf dem die Menschen aufgefordert wurden, “ihren Müll vor der Synagoge zu entleeren” und “grosse Schweinsköpfe auf dem Friedhof zu platzieren”. Es folgten Aufrufe, die israelische Botschaft in Brand zu setzen, und einige Demonstranten gingen zum Botschaftsgebäude, das sie schwer bewacht vorfanden. Darauf zertrümmerten sie die Fenster eines nahegelegenen Schönheitssalons, der einem bekannten Schwulen gehört.

In Duisburg wurde jüngst unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war und so den öffentlichen Frieden störe sollte; auch in Berlin wurde die Polizei gegen eine Israelfahne aktiv. In Bochum musste sogar eine Frau Strafe zahlen, weil sie eine israelische Fahne öffentlich gezeigt hatte.

In Aachen wurde der jüdische Friedhof mit Hakenkreuz und der Parole „Freiheit für Palästina“ beschmiert, in Worms wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt, in Hannover wurden Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen öffentlich mit Steinen beworfen, in Frankfurt duldete die Polizei “Vergast die Juden”-Rufe, in Rostock wurde ein jüdischen Gemeindehaus angegriffen und auf Facebook wurden Rufe nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden laut.

In Dänemark weigerte sich eine Schule, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde und in Frankreich, Belgien und England wurden Synagogen und jüdische Einrichtungen geschändet, weil sie mit dem Unbehagen über die Konflikte im Nahen Osten verquickt wurden. In Dänemark wurden sogar zwei Israelis angeschossen, weil sie aus Israel kamen.

Wenn wir uns also um das Bild des Islams sorgen, dann darf uns das Bild von Israel und Juden nicht egal sein, besonders dann nicht wenn Kinder ermordet werden, weil sie Juden sind!

Es ist wieder soweit!

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56 Antworten zu Das Bild vom Islam

  1. anti3anti schreibt:

    Der französische Ministerpräsident Fillon verteidigte das Vorgehen, bzw. das Nicht-Vorgehen gegen den 23jährigen Safastin Mohamed Merah, der binnen Tagen sieben Morde beging, davon drei an jüdischen Kindern.

    Vor den Taten habe es keine rechtliche Handhabe gegeben. Einer salafistischen Gruppe anzugehören, sei noch kein Verbrechen. Religiöser Fundamentalismus (Islamismus) dürfe nicht mit Terrorismus gleichsetzt werden, auch wenn bekannt sei, dass es Verbindungen zwischen beiden gäbe.

    Mohamed Merah, der Attentäter von Toulouse, hatte telefonisch die Ermordung dreier jüdischer Kinder und eines Rabbiners mit dem Satz gerechtfertigt, dass Juden seine Brüder und Schwestern in Palästina töteten.

    Unter diesen Umständen ist es mehr als verständlich, dass viele Meinungsmacher, um die staatlichen Strukturen zu bewahren, sich um das Bild des Islams sorgen.

  2. Pingback: Das Bild vom Islam | Jihad Watch Deutschland

  3. Rupert Reiger schreibt:

    Die Süddeutsche vom 21.03.2012:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/muslime-in-frankreich-das-feindbild-ist-der-staat-nicht-das-judentum-1.1315054

    Das Feindbild ist der Staat, nicht das Judentum

    - lehnt die Mehrzahl der Muslime in Frankreich den gewalttätigen Fundamentalismus ab …

    - Die Mehrzahl der französischen Muslime hat wenig Sympathien für den gewalttätigen Fundamentalismus …

    - In Frankreich leben … auch schätzungsweise 5 Millionen Muslime

    - auch der Rektor der Großen Moschee in Paris, Dalil Boubakeur, erinnerte daran, dass man Menschen wie den mutmaßlichen Attentäter nicht in einen Topf werfen dürfe mit dem muslimischen Glauben, der “zu 99 Prozent friedlich, gewaltfrei und gut integriert” sei.

    Gut:
    99 Prozent friedlich, gewaltfrei -> 1% gewalttätig:
    1% von 5 000 000 sind 50 000,
    davon ziehen wir jetzt 1 ab, verbleiben 49 999.

    Die Süddeutsche vom 21.03.2012:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/sarkozy-nach-den-attentaten-in-toulouse-wir-duerfen-uns-nicht-zur-rache-verleiten-lassen-1.1314438

    “Wir dürfen uns nicht zur Rache verleiten lassen” (Anmerkung: Wie immer oder?)

    Der Rektor der Pariser Moschee, Dalil Boubakeur, warnte jedoch davor, dass man die muslimische Religion und extremistische Fanatiker wie den mutmaßlichen Serientäter von Toulouse nicht in einen Topf werfen dürfe. “Man darf die zu 99,9 Prozent friedliche muslimische Religion nicht mit der kleinen Gruppe von Leuten verwechseln, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben.”

    also sind 0,1% entschlossen eine Bluttat zu verüben
    0,1% von 5 000 000 sind 5000,
    davon ziehen wir jetzt 1 ab, verbleiben 4999, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben wie Kinder in den Kopf zu schiessen.

    Danke Süddeutsche, jetzt wissen wir was auf uns zukommt.

    • Aristobulus schreibt:

      … wenn Du mal rumfragst und dich umhörst, was irgend Leute so sagen, dann gibt pder gab es zwar irgendwomal Judenhass, aber eigentlich gibt es ihn nicht, wohingegen jedoch dauernd von irgendwem, der zuviel Einfluss hat, der einem aber nicht genannt wird, ein Ding Namens Antisemitismuskeule geschwungen wird, womit dann sorrforrt die Karrieren, Ansehen, Kreditwürdigkeiten usf. ganz Unschuldiger zerstört seien.

  4. Hans van Dohm schreibt:

    Ruprecht Polenz tut seit dem antisemitischen Morden nichts anderes als auf seiner Pinnwand klar zu stellen, dass alles habe mit dem Islam nichts zu tun und der Islam sei ganz anders und würde missbraucht und so weiter. Die ermordeten Kinder sind ihm egal, auch dass es Juden waren kratzt ihn nicht. Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses!

  5. Gesine Herteux schreibt:

    Es wäre wichtig, dass in Deutschland ENDLICH offen, sachlich und mit Fachleuten aus allen Richtungen, den Islamverstehern und den Islamkritikern, diskutiert wird, und zwar öffentlich auf politischer Ebene. Schluss mit den Verharmlosen und Schönreden des Islam, aber auch Schluss mit dem Pauschalisieren und vorallem Schluss mit dem Toschweigen und Mundtotmachen derer, die Angst vor dem Islam haben. Sonst driftet alles noch weiter auseinander und die Verhältnisse werden unberechenbar. Merke: Die normative Kraft der Faktischen schert sich weder um akademische Diskusionen noch um Maulkörbe. Sie nimmt am Ende IMMER das Heft in die Hand.

    • quisa schreibt:

      @Gesine Herteux:
      Leben SIe in einer Höhle oder so?
      Das wird doch die ganze Zeit getan. Es gibt Islamkonferenzen etc. Selbst in vielen Kleinstädten sieht man wieder und wieder Konferenzen, die über den Islam diskutieren. Alles für die Öffentlichkeit zugänglich.
      Polemiker, die sich immer wieder selbst als angebliche Tabubrecher darstellen wollen, in dem sie abwertend über “Kopftuchmädchen” sprechen und Überfremdungsängste schüren, gibt es ebenfalls bereits seit Jahren. Jene, die wieder und wieder auf sich aufmerksam machen mit “das wird man ja wohl noch sagen dürfen”, zähle ich freilich nicht zu seriösen Fachleuten. Die wollen lediglich auf sich selbst aufmerksam machen…

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei die freilich beschönigen und verdrängen, was das Zeug hält, und die Anderen auch.
        Patrick Bahners verdient viel Geld, indem er über angebliche Islamophobie (den Ausdruck hat der tolle Ayah Khomeini erfunden) schwurbelt. Herr Bommarius von der FR verdient Geld, indem er sog. Islamkritiker mit Ausländerfeinden verwechselt. Sarrazin schrieb über ein jüdisches Gen, über türkische Dummheit und hat Millionen damit verdient.
        Und die taz versucht die Auflage zu erhöhen, indem sie den Judenmörder von Toulouse als armes Opfer vom Rand der sog. kapitalistischen Gesellschaft darstellt…
        Broder schreibt und schreibt gegen Totalitarismus an, verdient nicht viel damit, kriegt aber Todesdrohungen en masse, und er gilt Vielen als Rechter.
        Und offizielle Vertreter des Islams sorgen sich zunächt und zu allererst über das schlechte Bild ihrer selbst, machen den Judenhass in ihren Reihen nicht zum Thema!, beileibe nicht. Dass der Mörder von Toulouse natürlich “Allahu Akbar!” schrie, als er die drei Soldaten ermordete, gilt dort als absolutes Nicht-Thema.
        Tja…

        • quisa schreibt:

          @Aristobulus: Ich stimme dir hier im Großen und Ganzen zu. Ich bin auch absolut der Meinung, dass die islamischen Gemeinden sich mit dem Antisemitismus noch weitaus mehr auseinandersetzen müssen (Obwohl es da an der Basis sicherlich auch schon die ein oder andere gute Initiative geben mag)
          Was das Wort “Islamophobie” betrifft, sehe ich das alles etwas anders. Das Wort “Phobie” steht ja für Angst und wird in allenmöglichen Kontexten benutzt, sei es nun die Klaustrophobie, die Homophobie, die Demophobie, die Agoraphobie und viele mehr. Es ist also sicherlich keine geniale Wortschöpfung gewesen, auch das Wort “Islam” vor die Phobie zu setzen, um die übertriebene Angst vor dem Islam zu beschreiben. Nur weil Khomei diesen Begriff missbraucht hat, muss das ja nicht gleichzeitig bedeuten, dass es diese Angst überhaupt nicht gibt. Und die Menschen muslimischen Glaubens in Europa ebenfalls von nicht wenigen Menschen stark angefeindet sind, ist eine Tatsache.
          Allerdings hat das sicherlich sehr oft nicht mit der Angst vor dem Islam zu tun, sondern vielmehr mit Xenophobie, also dass sie einfach nicht gemocht werden, weil sie fremd sind.
          Ich sehe es auch tatsächlich als schwierig an, die verschiedenen Syndrome der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit immer mehr in verschiedene Begriffe aufzuspalten, denn so kann dabei verloren gehen, um was es eigentlich geht: nämlich um Hass auf andere.

          • Aristobulus schreibt:

            Hi Quisa. Ja, der Hass auf Andere, nur weil sie ‘anders’ sind. Er wird seit dem 19. Jh. gern in Begriffe gefasst, die unscharf sind und die Sache je nachdem treffen, was einer mit Agenda damit aussagen will. Etwa das ewige A-Wort Antisemitismus: Es wurde als scheinwissenschaftlicher Kampfbegriff derer gemprägt, die seit je her was gegen Juden hatten, und nun sollte diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ihre theoretische Rechtfertigung als Quasiform des allgemein anerkannten Rassismus finden. An dieser Wissenschaftlichkeit, die von Anfang an nicht haltbar war (wie sogar Engels ruckzuck in seinen Antworten auf Dühring feststellte), hat schon 20 Jahre später der Alldeutsche Verband gar kein Interesse mehr gehabt, die sahen sich einfach als in der Wolle gefärbte Antisemiten, also als Hasser aus’m Bauch. Übrig von all der Theorie blieb viele Jahrzehnte später die Spiegelfechtermeinung Möllemanns, dass es ja gar keinen Antisemitismus gebe, am wenigsten in ihm selber drin, weil sein Freund Arafat ein Semit sei. Edward Said argumentiert in seinem Buch über “Orientalism” übrigens ähnlich.
            Arg, Theoriebegriffe in der Hand von Ideologen…

            “Islmaophobie” wurde als politisch korrekter Begriff, so weit ich weiß, als englisches Wort von Edward Said als Kampfbegriff geprägt, später in den neunziger Jahren von Kofi Annan und Mary Robinson als reales Ding eingeführt (im selben Satz mit Rassismus und Antisemitismus genannt, es wirkt wie eine Gleichsetzung, also ist es von Anfang an ein sehr schwacher, weil relativierender Begriff). Salman Rushdie hat seit 1989 vor dem Begriff gewart, denn er verhindere Kritik an der totalitären Weltsicht des radikalen Islams: Ich habe mal nachgelesen, finde keinen direkten Ausspruch Khomeinis (der Freiheit in jeder Form hasste) über die sog. Islamophobie, aber er hat oft genug Abweichungen von seiner Linie des radikalen Islams als Todfeindschaft bezeichnet.
            In dem Zusammenhang mit seinem Todesurteil gegen Rushdie (und gegen viele Andere) wird klar, dass Islamophobie einfach ein Kampfbegriff ist, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

        • Silke schreibt:

          Sarrazin hat nicht nur über türkische Dummheit gemosert, er hat generell über die Vorzüge von Akademiker-Frauen-Kindern gemosert und daß es der Motivation bedürfe (mittels irgendeines abgefahrenen finanziellen Hilfsmittels, ich glaube bei Zwölfzweiundzwanzig war’s), damit die mehr davon produzieren und wenn ich nach meinen Plaudereien aus jenem Sommer denke, dann haben das bio-deutsche Bäckereiverkäuferinnen und Techniker-Ehefrauen sehr wohl glasklar registriert, daß ihre Kinder (wieder einmal?) nicht dem entsprechen, was das Vaterland sich wünscht.

          Neulich hat mir mein Klempner erzählt, daß Meister jetzt mit Bachelors gleichgestellt werden sollen. Wird das Sarrazin’s Wertschätzung für Meister’s Kinder erhöhen, wenn die jetzt auf richtig umzertifiziert werden?

          • Aristobulus schreibt:

            Silke, er muss es erst mit dem wahlweise Klempner- oder Altgriechischprofessoren-Gen verrechnen, das einer, der dann ‘ne türkische Bäckerei betreibt, haben oder nicht haben muss, um rauszufinden, wie viele Kinder einer damit machen darf, damit es dem Volkskörper guttut

      • Gesine Herteux schreibt:

        Diese “Islamkonferenzen” sind Feigenblattveranstaltungen. Nennen Sie mir einen prominenten Islamkritiker, also einen Professor, einen Publizisten etc., der bei so etwas dabei gewesen wäre und der anschließend auch zu Wort gekommen wäre.
        Die erwähten “Konferenzen in Kleinstädten” kenne ich selbst. Da hockt ein lieber Imam und ein noch lieberer Reli-Lehrer, und alle sind sich wie gleichgeschaltet einig, dass Allah und Gott doch das selbe meinen. Und ja, die sind für die Öffentlichkeit zugänglich …

        • Aristobulus schreibt:

          Gesine, bei der Islamkonferenz in Berlin (voriges Jahr?) war Innenminister Friedrichs (der in Fragen von Abwiegelei oder gar Gleichschaltung völlig unverdächtig ist) der Vorsitzende. Die SPD hat daraufhin schön paternalistisch die Islamverbände aufgerufen, die Konferenz zu boykottieren – worauf der Vorsitzende der Aleviten (die gehören auch ins moslemische Spektrum) scharf dagegen protestiert hat, dass SPD und Grüne ihn und Andere wie Kinder behandeln. Recht hatte er, zumal er kein radikaler Moslem ist, ganz im Gegenteil.
          Bei der Gelegenheit hab ich zum allerersten Mal a) einen so äußerst seltenen liberalen Moslem b) irgend Gleichschaltungstendenzen deutlichst widersprechen gehört. Na, geht soch…

          • Gesine Herteux schreibt:

            Gilt nicht, Aristobulos. Friedrich wird immer nur abgeschossen in Sachen Islam, und welche und wie viele Deutschen war doch gleich noch dabei? Was hat man hinterher an Kritik am Islam gehört? Wurde vereinbart, dass in Moscheen deutsch gesprochen werden muss, dass Frauen gleichbehandelt werden müssen, dass Israel und Homosexuelle nicht zu vernichten sind?
            Und: Gerade die Aleviten leiden darunter, dass wir dem Islam und den türkischen Verbänden bei uns Tür und Tor öffnen. Sie sind oft Verfolgte. Du kannst sie nicht als Argument für die ach so netten Islamkonferenzen nennen.

          • Aristobulus schreibt:

            Immerhin ließ sich einer mal nicht weichklopfen, Gesine, sondern hat klargestellt, dass er für seine Gruppe selbst sprechen darf und Verantwortung übernimmt. Freilich hat Du Recht, dass Aleviten streng genommen (und die moslemische Meinung nimmt ja immer irgendwas wahnsinnig streng) nicht dazugehören.
            Deutsch in den Moscheen, zumindest als Sprache der Predigten. Das hätte längst sein müssen, vermutlich sähe es dann heute in puncto Sprachintegration bei den Moslems ganz anders aus.

        • Dante schreibt:

          Da hockt ein lieber Imam und ein noch lieberer Reli-Lehrer, und alle sind sich wie gleichgeschaltet einig, dass Allah und Gott doch das selbe meinen.

          Was ja auch nicht falsch ist: “Allah” ist schlicht ein arabisches Wort, das auf Deutsch “Gott” heißt. Auch ein arabischer Christ sagt “Allah”, wenn er Gott meint. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Juden, Christen und Muslime zu demselben Gott beten. Das wiederum bedeutet freilich nicht, dass die Vorstellungen, die man von diesem einen Gott hat, nicht weit auseinander gehen könnten. Da braucht man aber gar nicht Christen mit Muslimen zu vergleichen; der Gott, an den ich glaube, hat mit dem Gott, an den der Pastor Fred Phelps glaubt, praktisch nichts gemein. Phelps’ “Christentum” scheint sich in seinem einzigen bekannten Credo “God hates fags” zu erschöpfen. Judenhasser ist er übrigens auch. Insofern hat er sehr viel mehr mit Leuten wie Mohammed Merah bzw. dessen Anstiftern gemein als z.B. mit unserem Pastor, obwohl sich beide auf Calvin berufen.

          • Silke schreibt:

            bei allem “es ist der gleiche Gott” sollte man aber doch bitte nicht vergessen, wer jenen Gott erfand oder ihm (ihr?) zuerst für Menschen verstehbare Gestalt gab.

            Mit anderen Worten, wem das geistige Eigentum an jenem Gott zusteht.

          • Dante schreibt:

            bei allem “es ist der gleiche Gott”…

            “Derselbe” habe ich gesagt, nicht “der gleiche”. Über die “Identität” Gottes sind sich die monotheistischen Religionen weitgehend einig (nämlich in dem Sinne, dass sich alle auf Abraham berufen), die Vorstellungen von seinem Wesen gehen jedoch weit auseinander. Die Gottesvorstellung mancher Menschen weisen mehr Ähnlichkeiten mit einem gewissen “Uncle Joe” (so nannten ihn Briten und Amerikaner, als er noch ein Verbündeter war) als mit einem liebenden Gott auf.

            …sollte man aber doch bitte nicht vergessen, wer jenen Gott erfand oder ihm (ihr?) zuerst für Menschen verstehbare Gestalt gab.
            Mit anderen Worten, wem das geistige Eigentum an jenem Gott zusteht.

            An der Formulierung dürften sich die Geister scheiden, denn sie ist explizit atheistisch. Wer selbst an Gott glaubt, ist natürlich der Überzeugung, dass Gott uns erfunden hat und nicht umgekehrt, und dass jedwedes Eigentum einschließlich des geistigen an uns allein ihm zusteht. Eine Gestalt im eigentlichen Sinne hat übrigens dieser Gott – im Unterschied zu den Göttern der übrigen Völker – gerade nicht, auch das ist eine Besonderheit.
            Wenn es so etwas wie ein geistiges Eigentum auf die (erstmalige) Verehrung des einen unsichtbaren Gottes gäbe, gebührte dieses fraglos den Juden.
            Vielleicht sind die Moslems ja deshalb so sauer, sie fürchten Plagiatsvorwürfe… :mrgreen:

          • Paul schreibt:

            Dante, das stimmt so nicht:
            “Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Juden, Christen und Muslime zu demselben Gott beten.”

            Wir Katholiken glauben an den Dreifaltigen Gott. Er ist zwar in den drei Personen ein Einziger, aber eben doch Vater, Sohn und Heiliger Geist.
            (“Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten; und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.” – http://www.kathsurf.at/gebete/glaubbek.html)

            Die Juden glauben nur an Gott. Soweit ich informiert bin halten sie unseren Glauben für Vielgötterei und lehnen ihn deshalb ab.

            Bei den Muslimen gibt es auch nur einen Gott – Allah. Wie er sich vom Gott der Juden unterscheidet oder auch nicht unterscheidet, weiß ich nicht. Mit dem Gottesbegriff der Katholiken hat er nichts zu tun.

            Sicherlich werden die katholischen Araber “Allah” sagen, so wie wir auch “Gott” sagen, aber immer die Dreifaltigkeit mitdenken.

            Das mag sich jetzt für Dich wie “Kümmelspalterei” ankören. Ist es aber nicht, weil es uner Glaubensinhalt ist.

          • Dante schreibt:

            Ich halte das nicht für Kümmelspalterei, allerdings bin ich ein Ketzer ;).
            Es hat in der Geschichte des Christentums viel Streit um die Auslegung der Bibel gegeben, der oft auch blutig ausgetragen wurde. Die Auslegung im Sinne der Dreieinigkeit Gottes ist nicht die einzige mit dem christlichen Glauben kompatible. Unabhängig davon denken wir Gott vielleicht anders als Juden und Muslime, aber wir denken keinen anderen Gott.

          • Yael schreibt:

            “Wie er sich vom Gott der Juden unterscheidet oder auch nicht unterscheidet, weiß ich nicht.”

            Gott an sich unterscheidet sich bei beiden nicht. Im Islam ist der Monotheismus genau streng wie bei uns.

          • Silke schreibt:

            ich bin keine Atheistin – ich leide unter Atheisten”phobie” – nicht alle Ungläubigen und Unwissenden sind Atheisten

            ich sehe Gestalt nicht als etwas nur Physisches

            und seit den Zeiten meiner dreibändigen Geschichte Byzantium’s und der vier Lektionen Paula Fredriksen’s bin ich mir voll im Zweifel, daß über die “Gestalt” jetzt bereits irgendwo Einigkeit besteht. Ich denke, da waren die Christen klug, sie haben ein so kompliziertes Konstrukt geschaffen/sich offenbaren lassen, daß sie bis ans Ende ihrer Tage keine Chance haben werden, sich darüber einig zu werden.

            Und Plagiat ist genau das, worauf ich hinaus will, wobei ich die Umbenennung in “Altes Testament” durch die Christen zumindest ziemlich unhöflich finde.

          • Paul schreibt:

            Dante 6:56 – Einverstanden:
            Wir denken Gott anders – aber wir denken keinen anderen Gott.
            Sehr gut formuliert.
            Das ist unser Unterschied, aber auch unsere Gemeinsamkeit.

          • Silke schreibt:

            also wenn ich Jude wäre, hätte ich da doch einiges dagegen, wie andere sich Gott krallen und für ihre Bedürfnisse umformulieren, um mir dann zu erzählen, ich verstünde eben nix.

            Wenn ich Christ wäre (und Moslem) würde ich mich schon schämen, mir so dreist die Interpretation von anderer Leute Gott anzueignen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Und was machen Sie als das, was Sie sind ;-)

          • anti3anti schreibt:

            Allah (arabisch) = Gott (deutsch). Allah hat jedoch eine weitere Bedeutung, nämlich den Namen des Gottes der Muslime. Ähnlich Jesus für den christlichen Gottessohn.
            Religionswissenschaftlich beten die Anhänger verschiedener Religionen nicht Gott an, da es ihn nicht zu geben braucht, sondern sein Bild. Hätten verschiedene Religionen dasselbe Bild Gottes, so wären die Religionen nicht verschieden! Somit sind der Jüdische, der Christliche und der Islamische Gott voneinander verschieden.

          • Silke schreibt:

            da finde ich, daß die Bibel ein tolles Buch ist und das Neue Testament eher nicht

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Die ganze Bibel, der Tanach oder die Tora?

          • Silke schreibt:

            bis jetzt nur die Bibel nach der Lutherschen Übersetzung in der 1956 und 1964 vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im Einvernehmen mit dem Verband der evangelischen Bibelgesellschaften in Deutschland genehmigten Fassung des revidierten Textes

            Die King James Version steht aber fest auf meiner Leseliste und ich hoffe, ich schaffe es vor meinem Ableben noch, mir den Text zu gönnen. Doch da ich derzeit gerade dem Charme französischer Filme verfalle, ist der komplette Zeitplan mal wieder beim Deibel.

            Das ist die Falle, wenn’s frau nur um die Lust zu tun ist.

      • Martin Lürßen schreibt:

        Pfffttt…. ich lache mich schlapp. Die “Islamkonferenzen” sind als “Islamapologiekonferenzen” besser benannt.

  6. Z.Stardust schreibt:

    Ach Leute, seid doch nicht so naiv!
    In D aber auch in den anderen westeuropäischen Staaten zählt doch nur die Lobby der Industrie.
    Und die will Geschäfte mit den islamischen Ländern und da darf man natürlich nicht die empfindlichen Gemüter der stolzen Moslems verletzen.
    Daher müssen wir alle äußerst kultursensibel sein…
    Das bedeutet: Bitte keine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam von staatlicher Seite!
    Die Auswirkungen dieses Appeasement darf die autochthone Bevölkerung bitte aushalten.
    Und sich von den entsprechenden Medien noch kräftig verarschen lassen.
    Vielleicht mal das Kreuz bei der nächsten Wahl mal ganz woanders machen!

    • Silke schreibt:

      die Lobby der Industrie

      und selbst wenn Du ÖPNV-ler bist, um die Lebensmittel in die Städte zu schaffen, brauchts immer noch Benzin.

      Vom warm haben wollen im Winter ganz zu schweigen.

      • Z.Stardust schreibt:

        Fossile Brennstoffe bzw. Öl/Gas findet man nicht nur in islamischen Ländern!
        Woher beziehen wir “unsere” Brennstoffe?
        Über 50% des Öls stammt aus Russland oder der Nordsee…

        • Silke schreibt:

          und “unsere” Lieferanten halten natürlich die Preise stabil während sie sonst allüberall steigen, so viel ist man schließlich nem treuen Kunden schuldig.

  7. Malte S. Sembten schreibt:

    100%ige Zustimmung!

  8. quisa schreibt:

    Viele antisemitische Straftaten kommen erst gar nicht ans Tageslicht. In meinem rheinländischen 3.000-Seelen Geburtsort wurde vor einigen Jahren der alte jüdische Friedhof geschändet, mit Hakenkreuzen und den üblichen Parolen. Als von meinem Vater gesehen, hat dieser die Polizei angerufen und den VOrfall gemeldet. In den Medien allerdings wurde nie irgendetwas über die Friedhofsschändung berichtet

    • Silke schreibt:

      Die Berichterstattung über Verbrechen ganz allgemein hat ja auch so ne eingebaute Zwickmühle, nämlich die, daß jemand sagt, iss ja cool, mach ich auch.

      Mal angenommen die Redaktion wird von der Polizei informiert, hat Zugriff auf die Anzeigen, was weiß ich, die wird von sich aus kaum tätig werden. Als ich für die Lokalblättchen oops seriösen Lokalzeitungen in ner Gegend mit 3000 Seelen, viele drunter, wenige drüber, journalistisch tingelte, waren die Redaktionsbosse scharf auf Berichte über Vereine, weil, wenn ein Verein drin steht mit je mehr Namen desto besser, dann kaufen alle und deren Verwandtschaft die Ausgabe zur Erinnerung.

      Örtliche Reporter gab’s schon lange nicht mehr. Hätte man’s also in die Zeitung haben wollen, hätte man einen der (nebenberuflichen Amateur) Freiberufler anrufen müssen und fragen, ob er/sie sich kümmern könne. Ich wäre bestimmt drauf angesprungen. Das Problem wäre aber gewesen, einen Aufhänger zu finden, der weder den Bürgermeister noch die Vereinsvorsitzenden des Ortes vergrätzt. Ein Lokalreporter in so nem engen Umfeld kann, wenn er/sie einmal in den Fettnapf getappt hat, daß reportern vergessen.

      Beim jüdischen Friedhof, wer sollten die Käufer sein?

      • quisa schreibt:

        Ja, du hast schon recht. Es ist leider in der Praxis oft nicht alles so einfach. Rein theoretisch hätte ja auch ich mich um einen Artikel kümmern oder der Sache mehr nachgehen können, was ich nicht getan habe.
        Und bei der Sache mit dem Nachahmungsrisikio (oder wie immer man das nennen soll) gebe ich dir auch recht. Das könnte in so einem Fall wirklich ein Problem sein. Schwierig!!

        • Silke schreibt:

          quisa

          das sollte kein Vorwurf sein, nur eine Erklärung, warum das ohne erheblichen Einsatz und Eruieren von Interessen gar nicht in die Zeitung kommen konnte und in ähnlich struktierten Gegenden auch gar nicht in die Zeitung kommen kann.

          Ich habe das mal hautnah als Schreibende mitgemacht, als ne Amateur-Theatergruppe wegen ihres Übungsraums dem Bürgermeister an die Wäsche ging, ein Seiltanz erster Ordnung ist für so etwas erforderlich.

          • quisa schreibt:

            Silke

            Habe ich auch nicht als Vorwurf verstanden;) Glaube wirklich, dass es gerade als JOurnalist bei so lokalen Zeitung besonders schwierig sein kann, etwas kritisches zu bringen, dass die Schattenseiten in den Gemeinden beleuchtet.
            Ein Freund von mir arbeitet neuerdings auch bei so einer Wochenzeitung in einem ländlichen Gebiet und da geht es größtenteils um Vereins- und Parteiaktivitäten etc..
            So entsteht wohl zu diesen Vereinen, Verbänden und auch Parteien schnell eine sehr starke Bindung (eher in Form einer Abhängigkeit voneinander: JOurnalist sucht nach Thema – Verein, Verband, Partei möchte einen positiven Artikel über die eigene Aktivität haben)
            KOnflikte mit all diesen Gruppierungen könnten sich also durchaus schwierig gestalten

          • Silke schreibt:

            meines war ne reguläre Tageszeitung und ja es ist eigentlich kein Journalismus, es ist PR-Arbeit und für ne Zeit, falls man drankommen kann, sehr zu empfehlen –

            ich jedenfalls war immer wieder beeindruckt, wie viele von den Feuerwehr- und Landfrauenvorsitzenden, die im Alltag “niederen” Berufen nachgingen, auf Jahreshauptversammlungen et al beeindruckendste Führungs- und Verhandlungsqualitäten demonstrierten.

            Und am Arbeitsplatz verhalten sich die allermeisten so, wie es von Leuten ihres Standes erwartet wird und das nicht nur, weil ihre Vorgesetzten es so wollen, sondern auch weil es der Gruppendruck verlangt.

  9. aron2201sperber schreibt:

    Österreichische mulikulturelle “Brüder”, die im Hass gegen Amerikaner und Juden (“außer solche die auch gegen Israel sind”) vereint sind:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/03/23/an-alle-bruder/

  10. Paul schreibt:

    Gerd, danke für Deinen Artikel. Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht, was man von manchen Kommentatoren hier nun wirklich nicht sagen kann.
    Ja, der Judenhass ist sehr vielfältig und hat die Gesellschaft schon sehr infiziert. An den Reaktionen der Polizei und der Gerichte, die Du geschildert hast, kann man das deutlich erkennen.
    Der Judenhass ist, wie das “Hintergrundrauschen” im Weltall, in unserer Gesellschaft allgegenwärtig vorhanden.

  11. Pingback: Terror, Toulouse und die Trittbrettfahrer | Der Kritisator

  12. andreh schreibt:

    quisa kommentare bestätigen eindrucksvoll den inhalt dieses artikels. manchen kann man einen spiegel direkt vors gesicht halten, sie erkennen sich trotzdem darin nicht wieder…

    • Silke schreibt:

      tja, wenn das für quisa gilt, dann gilt das natürlich auch für Nick Cohen

      After the Khan case, no one had the right to be surprised that an Islamist could murder North African soldiers in Toulouse. That many were surprised, that they persisted with the notion that the white far right and the Islamist far right were strangers rather than twins, told you that the delusion serves a political purpose.

      For conservatives, opposition to radical Islam and indulgence of the white far right allows them to ignore the persistence of racism, most notably in France. They want to comfort their voters by telling them that whatever charges their critics throw at them, they are not as misogynist, homophobic or anti-Semitic as their Islamist enemies are. For leftists, opposition to the white far right and indulgence of radical Islam allows them to hide the descent of their programme of identity politics into squalor and shame, most notably in Britain. As long as they have the British National party and English Defence League to fight, leftists can forget about their failures to help liberal Muslims and ex-Muslims in their struggles against theocratic power.

      http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/mar/25/nick-cohen-toulouse-shootings

      Toulouse killings: in France or elsewhere, let’s not play politics with murder
      Many on both sides won’t admit that the motives and targets of totalitarian movements are often identical

    • quisa schreibt:

      @Andreh: Solltest du schonmal etwas genauer erklären, was du da in meinen Kommentaren siehst. Ich scheine es ja nicht zu erkennen….

  13. Pingback: Man hätte es sich eigentlich denken können… « himmel und erde

  14. Yael schreibt:

    “Das muss man sich mal klar machen: Wenn Juden von Moslems ermordet werden, sorgen sich manche um das Bild vom Islam.

    Es ist geradeso als wäre in Frankreich ein Vergewaltiger und Frauenmörder unterwegs und wir sorgen uns ernsthaft um das Bild des Mannes!”

    Besser kann man es nicht ausdrücken.

  15. Silke schreibt:

    “I also want to speak tonight directly to Muslims throughout the world.

    We respect your faith. It’s practiced freely by many millions of Americans and by millions more in countries that America counts as friends. Its teachings are good and peaceful, and those who commit evil in the name of Allah blaspheme the name of Allah.

    The terrorists are traitors to their own faith, trying, in effect, to hijack Islam itself.

    The enemy of America is not our many Muslim friends.

    It is not our many Arab friends.

    Our enemy is a radical network of terrorists and every government that supports them.”

    ~ George W. Bush address to Congress, September 20th, 2001.

    http://www.elephantjournal.com/2011/09/george-w-bush-on-muslim-americans-immediately-after-911/

    Nach meiner Erinnerung soll sich dank dieser Intervention die Gewalt gegen Muslime in den USA nach 9/11 in Grenzen gehalten haben.

    Ich nehme an, in Frankreich gibt es auch Leute, die mit Baseball-Schlägern umgehen können. Niemand, der bei Verstand ist, wünscht sich, daß diese Leute losschlagen. Daß die Wortwahl oft in Richtung Sozialarbeiter abkippt, ist bedauerlich und ungeschickt und unprofessionell.

    Aber daß die Ordnungshüter bis hoch zum Präsidenten zu Recht die Hose voll haben, erscheint mir natürlich, hätte ich auch.

  16. Pingback: Zitate! « abseits vom mainstream – heplev

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