ProKöln besucht Ahmadinedschad

Vermutlich ist Tapfer im Nirgendwo die erste Seite, auf der Sie erfahren, dass die Bürgervereingung ProKöln eine Reise in den Iran gemacht hat, um sich dort mit dem Massenmörder, Holocaustleugner und Präsidenten Mahmud Ahmanidedschad zu treffen. Vermutlich sind Sie zudem sehr erstaunt darüber, dass Sie sonst nirgendwo etwas darüber gelesen haben und dass es keinen Aufschrei gab. Der Grund dafür ist, dass nicht die Bürgervereinigung ProKöln sondern Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann in das klerikal-faschistische Mullah-Regimes gereist ist.

Was wäre wohl los gewesen, wäre ProKöln in den Iran gereist?

In einer Zeit, in der in Deutschland darüber diskutiert wird, ob es moralisch vertretbar ist, zur Fußball-EM in die Ukraine, zur Formel 1 nach Bahrain oder für den ESC nach Aserbaidschan zu fahren, weil es jene Länder mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen, reist eine Frau, die im Mai 2012 in der Alten Feuerwache Köln mit dem Stück “Die Bürger von Weimar” zu sehen sein wird, bei dem sie im Rahmen des Festivals “Theater der Zukunft, … der Stilblüte” die Regie führt, in den Iran, verkleidet sich dort in der Art und Weise, wie es die Männer dieser anti-feministischen und Frauen steinigenden Diktatur von allen Frauen des Landes erzwingen und macht dann auch noch mit dem “Päsidenten” des Landes, der nur deshalb “gewählt” wurde, weil er alle Gegnerinnen und Gegner verfolgen, morden und hinrichten lässt, was ihm den Titel “Hinrichtungsweltmeister” eingebracht hat, ein paar schöne Propagandafotos, die dann auch noch wie folgt kommentiert werden:

“Der interkulturelle Austausch, welchen unsere engagierten Vereinsmitglieder Tag für Tag praktizieren, hat uns wieder einen besonderen Moment beschert. Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann konnten unseren Kulturbotschaftsgedanken bis nach Teheran zum Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad tragen und dort persönlich vorsprechen. Ich freue mich sehr das unser Zentrum so in noch mehr internationalen Glanz erstrahlt.“

“Blüh im Glanze dieses Führers”, kann ich da nur sagen.

Mit dieser Frau hat die Alte Feuerwache Köln ein weiteres Mal gezeigt, wes Geistes Kinder teilweise das Feuer bewacht haben. Die Alte Feuerwache hat sich zwar deutlich von der Reise distanziert, aber ein Problem hat sie dennoch mit diesen Leuten. Seit Jahren schon unterstützt die Alte Feuerwache einen der bekanntesten Israelhasser Deutschlands: Walter Herrmann. Er ist ein Aktivitist, der für eine Dauerinstallation bekannt geworden ist, die er fast täglich vor dem Kölner Dom errichtet. Er nennt sie “Klagemauer für den Frieden”. In Wirklichkeit aber handelt es sich dabei um eine antisemitische Ausstellung, so einseitig und hasserfüllt, dass der Kölner Rat durch fast alle Parteien hindurch (Grüne, CDU, FDP und SPD), sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und sogar der Oberbürgermeister persönlich deutliche Worte gefunden haben: “Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses!” Besonders kritisiert wird, dass Walter Herrman “in geschichtsblinder Einseitigkeit antiisraelische Ressentiments nährt”, indem er unter anderem eine “in unseren Augen volksverhetzende antiisraelische und antisemitische Karikatur” benutzt. Walter Herrmann geht sogar soweit, dass er Juden generell als “Erpresser unserer einen Welt bezeichnet”. Zu seinen Verteidigern gehören unter anderem Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann.

Die Alte Feuerwache Köln unterstützt somit seit Jahren einen der bekanntesten Israelhasser Deutschlands und jetzt wird dort im Mai sogar ein Stück in der Regie von Anneliese Fikentscher zu sehen sein. Das ist schon ein Problem. Immer wieder wird geschrieben, ProKöln sei eine rechtspopulistische Partei. Wie aber soll ich eine Bürgervereinigung nennen, die einen “Botschafter des Hasses” unterstützt, vor allem wenn mit Anneliese Fikentscher wieder einer SuperGau stattgefunden hat, von dem die Alte Feuerwache betroffen ist? Für mich ist ein Verhalten wie Anneliese Fikentscher nicht nur rechtspopulistisch sondern rechtsradikal. Die Alte Feuerwache unterstützt mit Walter Herrmann einen von schwarz, rot, grün und gelb als solchen definierten Hass und im Mai ist dort auch noch eine Künstlerin zu sehen, die einen Mann besucht, der Menschen mordet wenn sie schwul, lesbisch, jüdisch, christlich oder systemkritisch werden.

ProKöln wird immer als rechtspopulistische Bürgervereinigung bezeichnet. Wer dies tut, muss aufgrund des aktuellen Stands auch von der rechtsradikalen Anneliese Fikentscher sprechen, oder meinetwegen linksradikal, oder wie immer man es nennt, wenn eine Frau Propagandabesuche bei einem massenmordenden Herrscher abhält.

Die Alte Feuerwache hat Stellung bezogen:

Es besteht keinerlei inhaltliche Verbindung der Alten Feuerwache zu dieser Reisegruppe und ihrem Reisezweck (…) Wir stellen auch fest: Niemand der Personen übte und übt im Verein und seinen Gremien eine Funktion aus. Insbesondere war und ist niemand dieser Personen Mitglied des Beirats der Alten Feuerwache (…) Wir bedauern es, wenn einzelne Mitglieder der Alten Feuerwache durch ihre Aktivitäten zur Unterstützung von Rechtsradikalismus, Antisemitismus und diffuser Verschwörungstheorien beitragen. Wir behalten uns Maßnahmen vor.

Wir dürfen gespannt sein!

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30 Antworten zu ProKöln besucht Ahmadinedschad

  1. BillBrook schreibt:

    Das kann ich so zwar unterschreiben, muss da aber den Aussenminister Westerdelle mit hinzufügen, der auch noch ahmedidingsbums seine Aufwartung machte, als die Sanktionen bereits greifen sollten.

  2. anti3anti schreibt:

    “Was wäre wohl los gewesen, wäre ProKöln in den Iran gereist?”
    Dann wären selbsternannte Linke und Pazifisten peinlichst berührt.

  3. Feuervogel schreibt:

    Wenn sie an persischer Kultur und Sprache interessiert sind, können sie durchaus privat in den Iran reisen (das geht!). So aber fröhnen sie Antisemitismus. Andererseits: ist nur die Feuerwache Köln. Es sagt sehr viel über die iranische Führung aus, daß sie solch unbedeutenden W die Hand schütteln.

    • Hildegard Behrendt schreibt:

      Hallo, nur soviel: Es sind anfangs immer nur ein paar…. und plötzlich stehen alle da und fragen sich,wie konnte das geschehen. Immerhin gibt es mindestens 20% bekennende Israelhasser in diesem Land, wehe der Dunkelziffer….

      Gruß, Jozna

      • Silke schreibt:

        Vor ein paar Jahren ging es als letzte Weisheit der Marketinggurus durch alle Gazetten, daß man, um einen Hype auszulösen, MAXIMAL 20 % braucht. 20 % sei so eine magische Zahl, ein Tipping Point.

        Seitdem finde ich es seltsam, daß 20 % in der Politik als unwichtige Minderheit dargestellt werden.

        Man achte übrigens mal auf den Sprachgebrauch, wann im Radio oder sonstwo von einer von 5 die Rede ist und wann von 20 %. Es ist interessant. Irgendwie scheint mir nach heutigen Hörgewohnheiten “nur einer von fünf” weniger bedrohlich zu klingen als 20 %.

        Kommt das daher, weil wir vom Einkaufen her wissen, daß 20 % richtig Kohle sind?

        • K.Voss schreibt:

          Ich glaube eher, das kommt aus der Verdrängung bzw. dem politisch korrekten Gerede (was für mich ein und das Selbe ist). Die vielgeführten Deutschen haben in den frühen 30ern teilweise unter 20 % für die NSDAP und ihren bartwuchsgeschädigten Gefreiten gestimmt. Das hat gereicht damit alle bei Grausamkeiten mitmachten oder stillhielten, die man sich nicht vorstellen mag.
          Die Vorstellung, dass heute eine Volkspartei ohne Programm, Ahnung und Manieren aber mit klaren Sätzen wie “ich mag die Juden an sich nicht” auf beinah 20% kommen soll muss da ebenso verdrängt werden, wie tiefsitzende Automatismen der Menschenbekämpfung bei Linken wie Rechten, die zusammen sicher deutlich mehr als 20 % der Deutschen ausmachen. Wie viel % in Ägypten den Machtwechsel bewirkt haben und wie viele davon jetzt in der Regierung sitzen…
          Erschreckende Gedanken.

  4. Feuervogel schreibt:

    den Iranern ist ein würdigeres Regime zu wünschen, mit dem die Staatengemeinschaft gerne kooperieren kann.

  5. Martin schreibt:

    Da kann ich mich dem Feuervogel nur anschließen. Und eigentlich ja schon ganz bezeichnend, wenn sich Arschgesichtjihad mit derlei marginalen Gestalten treffen muß.

    Leider ebenfalls bezeichnend für den Zustand der “Linken” und des Mainstreams hierzulande, das diese Gestalten sich ohne Weiteres mit “Führern” treffen können, die Homosexuelle, Atheisten und irgendwie andersdenkende am Fließband hinrichten, ohne das sie beim heimkommen Schläge zu befürchten haben.
    Gäbs hierzulande eine “Linke”, die ihren eigenen schwerstmoralischen Ansprüchen an die “Rechte”, Israel, die USA, den Kapitalismus etc.etc. auch nur ansatzweise selbst gerecht würde, die Gruppe Arbeiterfurzografie würde von ihr geteert und gefedert.

  6. zrwd schreibt:

    Gerd, mit dem Vergleich Pro Köln/’Arbeiter’fotographie aus dem ‘K’-Gruppen und SED Milieu a la Fikentscher/Neuman hast du voll ins schwarze, pardon rotlackiert Braune getroffen. So sind wir nun einmal seit dem Zustandekommen der deutschen Einheit konditioniert worden: nach Links, insbesondere ‘K’/SED, links sind wir tolerant und nationalreligiöse und sonstige Zionisten nennen wir rechtsradikal. Ganz wie in der DDR. Schliesslich haben wir ja auch eine FDJ Kanzlerin. Ach wie tolerant sind wir. ;-)

  7. Pingback: ProKöln besucht Ahmadinedschad | Jihad Watch Deutschland

  8. Gudrun Eussner schreibt:

    Danke, ich habe diesen Link jetzt dem Gruppenfoto auf meinem Blog der Anneliese Fikentscher unterlegt. Man kriegt nur nach&nach heraus, wer alles da mitmacht, z.B. ist der zweite von rechts der Architekt Konrad Fischer. Es sind insgesamt 14 Ahmi-Freunde, Jürgen Elsässer hat einen ersten Bericht verfaßt, den ich bei mir kommentiert habe.

    • Aristobulus schreibt:

      Schöner Artikel über einen desolaten Haufen schrecklicher Leute, danke, Frau Eussner.

      – Wie schlecht angezogen Ahmadidingenskirch immer so auftritt, der Rahmen ist ja ebenso!, dieser Fauteuil versucht Louis quinze zu sein (offensichtlich isser aber falsch), die Tische wollen Louis seize sein (schlechte Kopien aus ‘ner Fabrik, neu, ach wie kann man sich sowas hinstellen). Warum diese quasifranzösischen Attrappen des ancien régime als *räusper* Stilmöbel?, haben die in Persien nischt Eigenes zustande gekriegt?, wo ist deren Kultur geblieben?, wo deren einst guter Geschmack?
      Die Plastikflaschen, bah, da auf den Tischen, bah die sind so hässlich wie Ahmi himself, form follows function, na immerhin.

  9. aron2201sperber schreibt:

    das Lob auf Irans Autobahnen war die reinste “Auflage”:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/30/teherans-autobahnen/

    entweder Elsässer ist schon total verblödet, oder er will bewußt provozieren, um sich wie Grass als Opfer der Nazi-Keule zu stilisieren

  10. Dieter schreibt:

    Ungeheuerlich das Treiben der Bürgervereinigung Alte Feuerwache! Dieser niederträchtige Akt der Kollaboration macht die Großmacht Iran noch stärker – und dann kommt sicherlich bald der Weltuntergang.

    Es sei den WIR, der demokratische Westen, unternehmen etwas, um die Feinde der Aufklärung in Schach zu halten!

    http://boeing.mediaroom.com/index.php?s=43&item=2088

  11. nometa schreibt:

    “…wie es die Männer dieser anti-feministischen und Frauen steinigenden Diktatur von allen Frauen des Landes erzwingen …”
    Frauen sind nur Opfer, Männer nur Täter – so einfach ist das männerverachtende Emma-Weltbild, das hier vertreten wird.

  12. Hildesvin schreibt:

    “…daß der Rabbi und der Mönch, daß sie alle beide stinken…” – Heinrich Heine, “Disputation”.
    Soll ich Partei ergreifen? Leckt mich am Rockschoß!
    Wie wäre es mit einem – echten – Friedensvertrag?

    • Aristobulus schreibt:

      Muss man auf Sie antworten?…
      Ah wah, ich tu’s mal, immerhin zitieren Sie Heine, zwar in mieser Absicht, doch immerhin isses Heine.
      Ein Friedensvertrag wird zwischen zwei Kriegsparteien im Einvernehmen geschlossen, um in der Folge nachbarschaftlich zu koexistieren. Im Fall Iran gegen Israel kann es kein Einvernehmen geben, weil der Iran offiziellerweise Israel nicht als Staat (also als Unterzeichner irgend eines Vertrag) anerkennt, und weil der Iran anlasslos Israel “von der Landkarte tilgen” möchte.
      Ihr Kommentar löst sich in die Luft auf, aus der er kam…

    • Silke schreibt:

      echter Friedensvertrag – ganz toll – wenn dem nicht allzeit das hier entgegen stünde:

      Tell:
      Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben,
      Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

      http://gutenberg.spiegel.de/buch/3332/15

  13. Dr. Spock schreibt:

    Diese “Bürgervereinigung Alte Feuerwache” scheint wirklich vernachlässigbarer Fliegendreck zu sein, wenn man auf ganz Google unter dem Suchbegriff nur ihre Artikel findet.

    Sicher, dass es die überhaupt gibt?

  14. Kurt schreibt:

    Wenn ProKöln in den Iran gereist wäre, wäre das der Beleg dafür gewesen, dass sie nicht zu jener Sorte Rechtsradikaler gehören, denen der Rassismus wichtiger ist als der Antisemitismus, sondern umgekehrt zu jenen, denen der Antisemitismus wichtiger ist als der Rassismus. Es wäre nichts weiter los gewesen, als das sie von einer anderen Sorte Deutschnationaler verteidigt worden wären, als sie es jetzt werden.

    • Aristobulus schreibt:

      @Kurt
      Pardon, verstehe ich nicht ganz, weil so abstrakt. Welchen Deutschnationalen ist Rassismus oder Antisemitismus wichtiger (im Sinne von daran zu glauben?, und wer ist dann Rassist oder Antisemit?), und wer verteidigt dann wen?

  15. Martin schreibt:

    “ProKöln wird immer als rechtspopulistische Bürgervereinigung bezeichnet.” … hmm. Ich habe im Verfassungsschutzbericht NRW gelesen, die seien Rechtsradikal. So wurde auch ein Richterspruch zitiert, die die beschworene Verfassungstreue nur für vorgeblich hält.

    Andererseits sind die gemäß Wahlomat für den Verbot der NPD. Markige Aufreger-Sprüche, die die Radikalität belegen könnten, habe ich allerdings noch nicht gefunden.

    Was micht wundert: Wo sind denn die normalen Rechten geblieben, wenn nun einfach alles rechts von der CDU als rechtsradikal bezeichnet wir? Sind die alle so radikalisiert wie die berüchtigten 18% Franzosen?

    • K.Voss schreibt:

      Ich bin von unserer Presse gerade negativ überrascht. fast unisono wurde von den Provokationen von Pro usw. berichtet (was seine Berechtigung hat, ebenso wie Kritik daran), aber fast immer wurde sofort gesagt: DARUM gab es die Angriffe. Kaum Kritik daran.
      Erst heute hat Jäger erstmals verurteilt, was die “Herren” da an den Polizisten getan haben, nur um sofort darauf zu verweisen, dass die Partei ProNRW die Demokratie gefährde.
      Seit wann bitte gefährden Zeichnungen von Westergaard die Demokratie? Ich würde mal gerne sehen, was auf den Zeichnungen so alles zu sehen ist, dass der Untergang unserer politischen Kultur droht.

  16. halal_iiih schreibt:

    Rechtsradikal oder linksradikal, egal – da schließt sich der Kreis. Die berühren sich.

    Bei meinem letzten Besuch in Köln habe ich auf dem Weg zum Früh Herrn Herrmann versucht zu erklären, daß er einen kompletten Realitätsneglect hat. War nicht einfach und hat wohl auch nicht funktioniert. Bis ich meinen Blutdruck wieder runter hatte hat es 3 Kölsch gedauert.

    Aber man darf ihn nicht vergessen, was meine erste Reaktion war. (Aber reinhauen habe ich mich auch nicht getraut)

    Und @Martin:
    Rechtsradikal ist heute jeder, der nicht Linksradikal ist oder bei der Jessenpresse.

    Es lebe Israel !

    Möge Claudi Roth und Schwesterwelle das nächste Mal auf dem Sofa von Achmedined.. verbleiben.

  17. Pingback: Sehr geehrter Vorstand der Alten Feuerwache Köln, | Jihad Watch Deutschland

  18. Hans-Detlev v. Kirchbach schreibt:

    Daß ich mich gegen Pauschaldiffamierungen auf dieser Seite gewandt hatte, wie z.B. die Etikettierung Walter Herrmanns als “Antisemiten”; daß ich Vergleiche gezogen hatte zwischen der ans Verhetzte grenzenden Diskurskultur dieser Seite und jener der “Arbeiterfotografie” und ihrer zwei wackeren Wallfahrer ins persische Paradies, nach dem Motto: Fleisch vom Fleische, inquisitorische Attitüde; spiegelbildliche Projektion; das war, wie stets in autoritären bis totalitären Kontexten, freilich inkompatibel; deswegen wurde der Kommentar denn auch a priori wegzensiert; Demokratie bedeiutet für die Korrekten aller Couleur heutzutage allzumal: Meinungsfreiheit nur bei mindestens 90%iger Übereinstimmung; bei Ahmadinedschad sind es wahrscheinlich 100%; vive la difference. Der kleine Test hat also die Ausgangshypothese bestätigt und wird so auch andernorts dokumentiert.
    Dennoch, da wir heute leutselig gestimmt sind, der Verweis, daß an bekanntem Ort heute der zweite Teil des “Reiseberichts” der zwei Kölner Pilger ins “Land der Liebe” erschienen ist, unter dem nicht minder pastoralen Titel “Fromme in Frieden.”

  19. Hans-Detlev v. Kirchbach schreibt:

    Na also, geht doch.

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