Es ist Mitternacht – 2012

Vor zwei Jahren war ich um diese Jahreszeit auf Facebook unterwegs, um zu schauen, wie es mit dem offenen Judenhass in diesem sozialen Netzwerk bestellt ist. Ich war schockiert. Die Fundstücke können hier gelesen werden.

Ein Jahr später war ich wieder auf Facebook aus dem selben Grund unterwegs und musste feststellen, dass sich leider nichts gebessert hatte. Die Fundstücke aus dem Jahr 2011 können hier gelesen werden.

Heute schreiben wir das Jahr 2012. Gestern hat Deutschland gegen Israel in einem Freundschaftsspiel in Leipzig Fußball gespielt und auf Facebook ist weiterhin Mitternacht.

Hammed Miri wallah ich hasse alle juden ohneee aussnahmen ich hasse diese bastarde hier öffentlich gepoetet damit jeder jude das sehen kan ich fickisrael :@

Nils Herold Deutschland israel 2:0 sauber. Scheiß israelis

Sehmuz Villa Einer vergasst diese Juden noch einmal.

Sadik Vegas HITLER WAR EIN GUTER MANN..

Chrischo de Funes lasst israel gwinnen,sonst kommen die uns wieder mit holocaust und verlangen entschädigung………

Mmario Metalilica Mmula israel gibt aber jetzt gas

Jörg Till Müssen wir eigentlich so tun als wären wir betroffen wenn wir gegen Israel siegen ???

Ibo Oberhausen ….Weißt du Juden verarschen ganz offiziell, aber du bist ehrenlos wie Hadjis im Bordell…. KILLA

Andreas Faltynek Fähre gerade nach Hause und frage mich, ob es in unserem korrupten, von hirnlosen-in-den-Siegermächtenärschen-herumkriechenden Rückgratlosen Regierungspfeifen regiertem Land für rechtschaffende Malocher je wieder die Chance gibt, etwas Geld zu sparen? Oder frisst diese verratzte, von Juden und anderen Verbrechern geschaffene Diktatorenallianz alles auf, was wir erschuften?

Steven Der Baron Berlin wird wohl beim schwachen 2:0 bleiben fahrt nach hause ihr verdammten juden ansonsten gehts ins kz

Burak Fame Killuminati das sind die juden !!!!!! JEDEN EINZELNEN UMBRINGEN !!!!!!!!!!

Marcel M-Captor Lesaar da sind die jetzt wahrscheinlich auch noch stolz drauf das ist ja gar nichts was die zeigen 1:0 gegen die Juden man man man 38 – 45 haben wir 6.000.000. zu null gewonnen

Alaa Junior Deutschland gegen Israel , yallah Deutschlaaaaaaaaaaaand , fickt die Juden ! ;)

Rayan Hamze’ Sogar im Fußball sind die Juden Lappen. Wahrscheinlich warten die das USA (die Hunde) kommt und hilft.

Tim Schulz Los Deutschland macht die Juden fertig ..:D.

Mirco Vega Nengelken Haut die scheiß juden weg!!

Tobias Toffel Man wirft uns immer vor das wir die judenin Deutschland Getötet und verjagt haben dafür sind aber schon recht viele im stadion :-)

Karl-Heinz Middendorf Hitler hatte kein großes Interesse an der Vergasung der Juden, das ist alles Propaganda der USA, sie haben ja auch die Gebäude gesprengt als Trick, das war kein Terror-Anschlag, und den Deutschen haben sie nach dem Krieg so liebe Pakete mit dem Flugzeug abgeworfen, nur TRICK, SCHEISS USA UND SCHEISS JUDEN

Karl-Heinz Middendorf ich hatte nie etwas gegen die Juden, aber es ist die Wahrheit, daß sie mit ihrer Teufels-Lehre von Jahwe nur Unglück in die Welt gebracht haben, da hat Hitler RECHT, die Juden können nichts dafür, der Teufel hat sie benutzt, um hier alle guten Religionen, in denen die FRAU verehrt wird, kaputt zu machen – ich habe NICHTS gegen Juden, aber ich weiß, daß der Gott der Juden der TEUFEL ist

Ferenc Gregus Was wird hier schon wieder gespielt? Das ist eine Schande für die Welt! Die Juden sind ein Terroristische Organisation! Die jüdische Terrororganisation, mit deutscher Unterstützung! Deutschen haben aus Ihrer Geschichte nichts gelernt! Bundespräsident Rede ist eine Schande! Es war eine Ermutigung für die Juden um die Erlaubnis, ihre terroristischen Handlungen fortzusetzen!

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76 Antworten zu Es ist Mitternacht – 2012

  1. Martin schreibt:

    Tjo. Das blödeste Geschmeiß tönt halt auch im Internet am Lautesten.

  2. Aristobulus schreibt:

    … die maßlose Schlechtigkeit geriert sich mit Stolz. Sie schreiben dazu noch maßlos schlecht. Am schlechtesten schreibt dieser Andreas Faltynek, denn er hat sich wirklich Mühe gegeben, er wird so stolz drauf sein.
    In seinem Facebook-Profil steht, dass er gern Mainstream-Fantasyfilme wie Space Rangers und X-men sieht und Motorrad fährt. Hobby: “Zweibeinige Ratten erledigen”.

    Was sind das bloß für Typen, dass sie so sind?

    • Aristobulus schreibt:

      P.S.
      …und Karl-Heinz Middendorf, der weiß, dass der Gott der Juden der Teufel sei, gibt “Schreiben” als Hobby an.
      Was der wohl schreibt?
      Daneben hat er’n Icon mit einem Ausschnitt aus der Manesse-Handschrift.
      Ist ihm bewusst, was diese Manesse Handschrift ist, und dass das ein jüdischer Name ist? Naturgemäß nicht.
      Bei manchen ist es schon eine Unverschämtheit, wenn sie nur “ich” sagen.

  3. Dante schreibt:

    Ich bin in der Überzeugung groß geworden, dass die menschliche Würde eine unverlierbare Eigenschaft jedes Menschen ist und es so etwas wie Untermenschen nicht gibt. Wenn ich die Producte dieser “Herrschaften” zu lesen bekomme, muss ich diese Überzeugung mit aller Gewalt festhalten, um sie nicht zu verlieren…

    • A.mOr schreibt:

      Die Würde des Menschen ist unantastbar? Von wegen!
      Das Gesetz sollte anders formuliert sein:
      „Die Würde des Menschen darf nicht angetastet werden.“
      In der jetzigen Form ist es nichts als eine Lüge.

      Dante, meine Zustimmung.

      Zu dem, was Gerd uns da zusammengesammelt hat: abscheulich!

    • Aristobulus schreibt:

      Entmenschte gibt es. Die sich entmenschlicht haben

      • Silke schreibt:

        nein, die Entmenschten sind immer noch Mensch

        Was sollten sie denn sonst sein?

        Roboter? Tiere? Phantasiewesen?

        • Aristobulus schreibt:

          Habe wirklich keine Ahnung. Menschenähnliche? Ex-Menschen, die fertig haben?
          Gorillas sind mir lieber, die haben wenigstens ihre Würde.

          • Silke schreibt:

            nein, Menschen wie z.B. ich

          • Aristobulus schreibt:

            aber deren Würde?

          • Silke schreibt:

            aus der lameng würde ich sagen, die Würde auch des Horror-Anderen zu achten ist der eigenen Würde förderlich.

            Doch urteilend aufgrund des Wenigen, das ich weiß, hätte ich mir gewünscht, daß Breivik geisteskrank geblieben wäre und so vermutlich auf undenkbare Zeiten in einer Anstalt sicher aus dem Verkehr gezogen geblieben wäre.

            Egal wie sein Urteil ausgeht, das norwegische Recht scheint dem Strafvollzug allerallerengste Grenzen anzulegen, wie lange sie einen Mörder hinter Gittern halten dürfen. Hoffentlich finden sie also, während er sitzt doch noch ne Geisteskrankheit oder die ihn Bewachenden passen mal nen Moment nicht auf und irgendein armer Teufel macht diesem Schrecken ein Ende.

          • A.mOr schreibt:

            Klar, bin da im Prinzip bei Silkes fester Haltung, obwohl ich Aristobulus „bitt’ren Witz“ durchaus nicht als Kontrast dazu erkenne (im übrigen, liebe Mitleser, Silke sicher auch nicht, wage ich zu behaupten), wenn es auch dem Schein nach so gegeben ist.
            Man (also Mensch) muß sich also -etliche haben keine Wahl!- damit zurecht finden, daß „Unmenschlichkeit“ zutiefst menschlich ist.

            Und, wenn ich mir dieses widerliche, unreflektierte und letzten Endes strunzdumme „Abgesondere“ hier durchlese, welches Gerd uns zum „2012-Mitternachts-Geschenk“ machte, dann ist es eben nur das, widerlich, aber letztlich nur dummes Geplärre von ahnungslosen „Wonneproppen“.

          • Dante schreibt:

            Von “Wonneproppen” kann da wohl keine Rede sein, nicht mal in Anführungszeichen. Sollte das eine Anspielung auf die geistige Unreife der genannten “Protagonisten” sein, so muss ich energisch die Säuglinge einschließlich der geistig schwerstbehinderten gegen die Beleidigung in Schutz nehmen, geistig auch nur annähernd so unreif zu sein wie diese “Herrschaften”.

          • A.mOr schreibt:

            Dante, Du hast recht. ;)

          • Silke schreibt:

            egal wie hirnrissig und geschädigt die Typen rüberkommen, ich nehme sie ernst, jeden einzelnen von ihnen. Skispringer springen ihren Sprung angeblich vor dem richtigen Sprung noch einmal mental/vorgestellt/imaginiert in jeder einzelnen Phase durch und was die Typen da schreiben, haben sie sich zwangsläufig (sonst wären Ihnen ja die Wörter nicht eingefallen) vorgestellt und wenn deren Hirn wie meins funktioniert, haben sie dazu Bilder gesehen.

            Man müßte ne Art Schule/Camps des “was Du nicht willst, daß man Dir tue, das füg auch keinem andern zu” für die erfinden.

          • Aristobulus schreibt:

            “die Würde auch des Horror-Anderen zu achten ist der eigenen Würde förderlich” (Silke), so weit war ich noch gar nicht. Ich war erstmal bei der Würde derer, die zur Vergasung von Juden (wahlweise Kurden, Ziganische, Tusi) aufrufen und das Wort noch nichtmal richtig schreiben. Mensch bedeutet nicht ‘nur’ die Spezies Homo Sapiens, denke ich. Wenn ich Nachts aus der Klinik zurückkomme, bin ich erstmal kein Mensch, ich muss erst wieder einer werden.

            Du siehst die Sache juristisch (bist ohnehin viel rationaler als ich) und stellst fest, dass Breivik als schuldfähig gilt. So weit bin ich noch gar nicht. Bin noch bei der Spezies des Unmenschen. Georg Leibbrandt, wie schuldfähig war der?, keine Ahnung. Ich will wissen, was den zum Menschen gemacht hatte und wodurch er es wieder verlor. Der hatte doch alles, hatte studiert, trug Anzüge, konnte stock-formalistische Briefe schreiben, trat der NSDAP bei, man rief ihn zur Wannseekonferenz, dann… (allein, dass da einer hingerufen wird, zeigt, dass der zu einer fremdartigen Spezies des Unmenschen gehören muss), dann verübte er im Osten Kriegsverbrechen, und nach 1960 war er der Boss der Salzgitter AG (Schwerindustrie) in deren Bonner Büro.
            Der ist doch wie ein Hutu, der Morgens gut frühstückt, sich dann nach Aufruf die Machete schnappt und den ganzen Tag lang Tutsis abschlachtet, ehe er sich am Abend frischmacht und hungrig mit der Familie zu Abend speist.
            Was ist es, dass ihn nicht menschlich macht? Welche Verknüpfung in der Seele fehlt dem, kann man die sehen?, lässt sich die beschreiben?, malen vielleicht??, kann man sie ihn begreiflich machen?
            Ich seh das jetzt noch nicht juristisch (demnach hat jeder Homo sapiens qua Geburt eine unantastbare Würde, die nur durch Andere angetastet und verletzt werden kann, wobei er sie nicht durch sich selbst verliert, sondern nur durch Andere – ist Würde also ein automatisches Gut?!, muss man nicht selber dafür sorgen, dass man sie hat?!), sondern ich seh das ethisch oder vielleicht medizinisch. Es gibt Menschen, die das Leid ihres Gegenübers nicht sehen, so wie ein Farbenblinder Rot nicht sehen kann. Die sehen nur ihr eigenes Leid, können kein anderes wahrnehmen. Perfekte, absolute, unschuldige Sadisten und Schinder ohne Herrn. Wie lässt sich das mit Menschlichkeit, Würde in Einklang bringen? Inwiefern ist deren Unmenschlichkeit menschlich?

            Vielleicht existiert das Phänomen viel öfter als man denkt. Die oben im 2012-Mitternachts-Geschenk zitiert sind, würden nicht zum Massenmord aufrufen, wenn sie ahnen könnten, wie der sich wohl anfühlt. Sie können es nicht. Ist diese Fähigkeit, das zu können, nicht gleichbedeutend mit Menschsein-?

          • Aristobulus schreibt:

            … ein Typ mit Namen Burak Özdamar schrieb in seinem Profil:
            “das sind die juden !!!!!! JEDEN EINZELNEN UMBRINGEN !!!!!!!!!!”
            Der begreift nicht, dass es das Selbe ist, wenn ich jetzt schreie, alle Özdamars umzubringen, und das dann tue (es mir zuvor vorgestellt, ausgemalt habend, damit’s dann glatter geht). Der zieht keine Verbindung von den Zielen seines Aufrufs zu seinen eigenen Lieben.
            Der hat also eine menschliche Eigenschaft nicht.
            Eine zentrale.
            Die zentralste.
            Der ist somit weniger Mensch (ist Menschsein eine ganze Eins ohne Komma-Werte, oder gibt es auch 0,8Mensch, 0,7Mensch, 0,6Mensch usf.?)

          • Dante schreibt:

            Natürlich sind das Menschen! Anderenfalls könnte man sie nicht daran messen, was sie sein könnten und sollten und ihnen folglich auch keinen moralischen Vorwurf dafür machen, dass sie geistig und moralisch so degeneriert sind. Sie haben der Liebe nicht, wie Paulus sagen würde, und ich bin überzeugt, dass genau das Gottlosigkeit ist, nicht etwa Atheismus. Wie haben es mit Menschen zu tun, die noch so fanatisch an was auch immer für einen Gott glauben mögen, die Liebe aus sich ausgesperrt haben und so in sich selbst einen Ort absoluter Gottesferne geschaffen haben. Deshalb weiß ich, wenn ich solche Äußerungen lese, genau, warum ich mich “Dante” nenne…

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, Dante… da ist definitiv was dran, “Gottesferne” sagst Du, der Mensch ist nicht vollendet, der ist ein nach oben offenes System und ein nach unten offenes leider auch noch, Vorsicht vor Durchzug!, daran kann man tödlich erkranken, da muss ich mal drüber schlafen.
            (Habe Dir weiter unten den frz. Artikel übersetzt)

          • Dante schreibt:

            Mit dem Wort von der absoluten Gottesferne spiele ich auf etwas Bestimmtes an: Die Hölle. Wie ein Blick in diese, so erscheint mir die Lektüre dieser und anderer hasserfüllten Absonderungen. Hölle ist da, wo jemand, der von so viel Hass erfüllt ist, seinen Fuß hinsetzt, und wäre es auch das Paradies. Wir wissen ja ohnehin aus Erfahrung, was aus vielen Paradiesen wird, wenn der Mensch seine Lieblosigkeit daran austobt.

          • Aristobulus schreibt:

            Gehinnom (ein Ort des Grausens mehr für Kinder, das Tal gibt es wirklich) und Sche’ol (ein schrecklicher Ort für Chassidn, die Lieblosigkeit absoluter Art bei den Chmielnicki-Pogromen 1648 kennenlernen mussten), und in Dantes nein Deinem Inferno sind alle lieblos, der mit dem Bleimantel etwa (aber wo ist Francesca da Rimini?, war die nicht auch dort?, er hat doch Ausnahmen eingebaut, die zeigen, dass es kein perfektes System ist), ma guarda e passa.

            Eugen Sorg (“Die Lust am Bösen”) hat ein mächtig präzises Buch über die Gier, ja Wollust am Leidzufügen geschrieben. Der macht sich keine Illusionen

          • Dante schreibt:

            Alles ist heilbar, nur nicht alles auch nichttriviale Weise.

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            was die Würde der zur Vernichtung Preisgegebenen anlangt, so würde ich sagen, daß vor deren Würde zuallererst ihr Schutz kommt. Das mit der Würde können Retter und Geretteter anschließend wieder austarieren.

            Es gibt immer wieder die Aussage, auf deren Niveau sinke ich nicht. Ich sage doch (vorausgesetzt die Lage ist eindeutig) Wenn’s um Knopp und Klicker geht, mache ich mir, egal ob als potentieller Retter oder potentielles Opfer, hoffentlich bedenkenlos die Hände und den ganzen Rest schmutzig und hoffe, daß ich meine Würde unter der Dusche wiederherstellen kann.

        • Silke schreibt:

          Aristobulus
          das Bild von dem oben und unten offenen “System” gefällt mir auch nicht besonders. System sowieso nicht und das andere ist mir zu linear gedacht.

          Am besten gefällt mir immer noch die Erklärung, die Robert van Gulik einen chinesisch-Buddhistischen Mönch zu dem Yin/Yang Bild geben läßt

          “…Es versinnbildlicht die Wechselwirkung der beiden Uranfangskräfte, den ewigen Rhythmus der Natur, den wir Tao nennen. Ihr könnt die zwei Kräfte Licht und Dunkel, Positiv und Negativ, Mann und Weib, Sonne und Mond nennen – ganz nach Eurem Belieben! Der Kreis zeigt, wie Positiv, wenn es in seinen Tiefpunkt eintritt, in Negativ übergeht, und wie Negativ, wenn es seinen Zenit erreicht, in Positiv an seinem tiefsen Punkt wechselt. Die oberste Lehre des Tao, Di, in einem einfachen Symbol zum Ausdruck gebracht!”
          
”Was bedeuten die beiden Punkte in jeder Hälfte?” fragte der wider den eigenen Willen interessierte Richter Di.
”Sie bedeuten, daß Positiv den Keim des Negativen in sich trägt und umgekehrt. Das trifft auf alle Naturerscheinungen zu, einschließlich Mann und Frau. Ihr werdet wissen, daß jeder Mann ein weibliches Element besitzt, jede Frau dageegen einen männlichen Wesenszug.”

          “Das ist durchaus richtig!” sagte der Richter sinnend. Dann setzte er hinzu: “Ich glaube mich zu erinnern, daß ich jenen Kreis schon irgendwo gesehen habe, nur horizontal geteilt. Hat das etwas Besonderes zu bedeuten?”

          “Nicht daß ich wüßte. Die Trennungslinie sollte vertikal verlaufen, so, wie ich sie gezeichnet hab … “

          • Aristobulus schreibt:

            Silke,
            das Bild vom Yin und Yang finde ich ganz eindrucksvoll (sicher erklärt es Vielen Vieles), aber es ist ein kreisendes System, nicht?, abgeschlossen, nichts kommt hinein oder heraus, sodass Tod und Leben, Vernichtung und Rettung, Schön und Schrecklich usf. paritätisch ausgeglichen sind, naturgegeben, dichotomisch, nicht menschlich eben!, und es kreist und kreist wie Sisyphos’ Rad, und man kann nichts dagegen machen.

            Ich hab keine Ahnung, ob der Mensch nun ein System ist (hab ja nix von ähm linearer Effizienz gemurmelt). Ich glaube, da ist irgendwo ein leuchtender Kern, der sich zu oft in Nebel hüllt. Dantes Begriff der Gottesferne sagt mir was – man kann genausogut die Aussage “die Liebe aus sich ausgesperrt” dafür hernehmen. Wir sind aufrechte Wesen, der Retter zieht den hoch, der liegt. Oben, unten…

            Da steht so ein Schornstein herum, ja? Wenn nichts drin ist, wenn da einfach bloß Hohlraum herrscht und weiter nichts!, dann zieht es mit Urgewalt von ganz unten hoch bis oben raus. So kann ein hohler Schornstein die beste, sauberste Luft verderben

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            …pardon bitte für “Sisyphos’ Rad”!, ist ja furchtbar. Ein Stein tut’s auch. Der Ixion war der mit dem Rad, nicht?, nein, der von unterm Rad. Oder der Hesse. Der ohnehin, er war Schwabe, DAS rädert

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            mich erinnert das Yin/Yang Zeichen immer an die Lava?lampen, die meine Gras auf’m Balkon züchtende Nachbarin Anfang der 70er hatte. Die sind jetzt alle viel schicker, aber die Idee ist die gleiche http://www.pearl.de/images/large/pe-4668.jpg

            Und nein als abgeschlossen im Sinne von da kommt nix rein und nix raus empfinde ich das Bild auch nicht, nur als das sich Schwerpunkte verlagern wie daß ich im Sommer am Strand viel mehr Krimis lese und im Winter im Bett mehr Sachbücher …

            Ich seh’s mehr als so’n Umeinandertanzen wie in dem Gedicht

            http://ace.home.xs4all.nl/Literaria/Poem-Graves.html

            Meines Wissens hat es Graves nie mit Buddhisten gehabt, dafür hat er aber mit Raphael Patai ein Buch über Hebräische Mythologie geschrieben, dessen Lektüre habe ich aber schon ein paar Mal abgebrochen, während ich seine griechischen Mythen von der ersten Seite bis zur letzten Fußnote verschlungen habe.

          • Aristobulus schreibt:

            (Das Buch steht jetzt auf meiner Liste, muss ich haben, danke!)

            Oh ja, In Broken Images, wunderbar. Hmm, Du schriebst mal, dass Du’s mit dieser Zeile hältst “I in a new understanding of my confusion” und mit “thinking in broken images” schriebst Du heute. Das Yin und Yang ist aber das Andere, das “quick, thinking in clear images” (die Komplementärzeile), und das “new confusion of his understanding”. Dunkel und hell wechseln schnell und klar voneinander abgesetzt, und die new confusion ist der Wirbel, diese Tropfenform-.
            Umeinandertanzen :D , das ist schön, aber im Yin und Yang seh ich Drehen, kein Tanzen, wobei Graves Gedicht tanzt, siebenmal in verschiedene Richtungen

            …Falls die hohlen Schornsteinwesen aus der Mitternacht 2012 sich mit etwas Sinnvollem beschäftigten. Einer sieht gern X-men usf., einer spielt Fußball, alles so gängig, alles so Zeitvertreib und so öde. Ich glaube, unter Gedichtelesern gibt es etwas weniger Hasser. Sollen sie doch Schillern oder Omar lesen. Oder Musik machen (hören tut die ja doch ein Jeder), sollen die doch z.B. ein Gedicht von Robert Graves rappen, irgendwas!, denn die Wahrscheinlichkeit, ein Hasser zu werden, sinkt wohl, sobald einer erst was Sinnvolles MACHT und sich mit Sinnvollem beschäftigt, was zusammenfügt, was baut, oder auch wenn er nur sein Wissen ausbaut. Nicht?
            All die Obigen sind so schrecklich hohl (das Böse ist mindestens die Abwesenheit des Guten, und da, wo gar nichts ist, kriecht was)

  4. Manuel Wolff schreibt:

    Weiß denn jemand, was man da tun kann? Also auf die Profile aufmerksam machen und die Beiträge zu melden ist die eine Sache, aber reicht das denn? Man müsste die Leute anzeigen, aber das ist einacher gesagt als getan, denn Facebook hat seine Server ja in den USA und wenn man nicht die Identität der Poster kennt, was soll man tun?

    Ich würde gerne etwas tun, weiß denn jemand was wirkt?

  5. Manuel Wolff schreibt:

    Ich habe gerade den Volks- und Raiffaisenbanken geschrieben:

    “Es ist ja nicht meine Art, jemanden zu verleumden, aber ich bin mir sicher, dass sie auch kein Interesse darin haben, dass bei Ihnen jemand arbeitet, der Öffentlich auf Facebook den Tod der Juden fordert.

    Es hat mich sehr schockiert, als mir das Profil dieses Mannes auffiel:

    http://www.facebook.com/burak.oezdamar?v=wall der als Bankkaufmann bei Ihnen arbeitet (Burak Fame Killuminati).

    In seeinem Profil steht “das sind die juden !!!!!! JEDEN EINZELNEN UMBRINGEN !!!!!!!!!!”

    Selbstverständlich habe ich das Posting Faebook gemeldet, aber da erfolgt ja meist keine Reaktion.

    Ich möchte nur sagen, dass ich mich sehr unwohl dabei fühle, wen ich in ihre Bank gehe und es sein könnte, dass die Person, die mich gerade berät, Freunden von mir den Tod an den Hals wünscht.

    Bitte unternehmen sie was.”

  6. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Das macht mich nur noch fassungslos. Was für beschissene Kreaturen!

  7. besucher schreibt:

    Jeder ist für das verantwortlich was er im Netz postet, wenn diese Leute so etwas von sich geben kann man sie ruhig anzeigen. Da hab ich kein Mitleid.

    Um der ganzen Sache hier doch noch eine schräge Note im positiven Sinne beizusteuern:

    Der legendäre Heribert Fassbender hat in den Neunzigern mal bei der Mannschaftsaufstellung in einem Spiel gegen Israel gesagt: “Dieter Eilts als Abfangjäger vor der deutschen Abwehr”

    LOL

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  9. Eliyah schreibt:

    >>da sind die jetzt wahrscheinlich auch noch stolz drauf das ist ja gar nichts was die zeigen 1:0 gegen die Juden man man man 38 – 45 haben wir 6.000.000. zu null gewonnen<<

    Das könnte von einem israelischen Comedian kommen: Was für ein Spiel… leider leider 0:2 verloren. Aber hey, so schlecht war das nicht. Deutschland ist immerhin Favorit dieser EM und in der Saison 38 – 45 haben wir zu 6.000.000 verloren!

    • Silke schreibt:

      Das erinnerte mich an diesen Witz, den ich von nem patriotischen Tel Aviver habe.

      Why did Hitler commit suicide? Because he got a very high gas bill. :)

      • Silke schreibt:

        Der Smiley stammt von dem, der mir den Witz gesendet hat. Ich kriege abstammungsgerecht mehr Gänsehaut als Lachen davon.

        • Aristobulus schreibt:

          Schanghai, 1938. Treffen sich zwei Emigranten.
          - Haste gehert vom Loeb?!, nu, was macht er?!
          - Der fangt Schlangen, fahrt er ojfn Floß arunter den Jangtsekjang, verkojft er se in Hongkong, fahrt er wieder zurick. Me lebt.
          - Schejn. Und der Blumenfeld?!, nu, was macht er?!
          - Isser geworden a Koch, macht er Essn fir di Lajt in Sibirjen, ganevt er Ribn und Hiner baj di Russn, geht er wider ahin nach Sibirjen. Me lebt.
          - Schejn. Und der Schapiro?!
          - Oj… isser geworden a meschiggener Abentajrer! Isser gegangen zurick nach Dajtschland!

          • A.mOr schreibt:

            Oj Abentajrer meschiggener! :D
            A schejner majsse, a fajner witz, hob dank!

            Silke, Deiner ist auch nicht übel. ;)

          • Eliyah schreibt:

            Was habe ich hier nur losgetreten. Aber ich habe auch noch einen:

            - Wie heisst eine jüdische Bäckerei in Warschau?
            - Ba-Ghetto!

          • Aristobulus schreibt:

            Was sagt ein Münchner Jude, wenn ihm auffällt, dass heute wieder der 27. Januar ist?
            “Scho’? Ah.”

          • Aristobulus schreibt:

            Werden ein Pfarrer, ein Imam und ein Rebbe hinauf zu G”tt zitiert.
            G”tt sagt ihnen:
            - Also Leute, tut mir ja ehrlich Leid!, aber so geht’s halt nicht weiter mit euch da unten!, war’n Fehler von mir, Euch gemacht zu haben, aber ihr bringt’s einfach nicht. Also, in zwei Wochen kommt die ganz ganz große Sintflut, die alles, alles, alles zuschütten wird. Es war halt ein Fehler mit euch, nu, wird nicht wieder vorkommen. Aber ihr sollt’s immerhin wissen.

            Der Pfarrer, der Imam und der Rebbe fahren betrübt wieder runter, jeder zu seinen Leuten.
            Zu seinen Leuten sagt der Pfarrer:
            - Hey, in zwei Wochen geht die Welt unter!, lasst uns beten und gute Werke tun, es war schön, es ist traurig, und vielleicht erwartet uns danach das Himmelreich.

            Zu seinen Leuten sagt der Imam:
            - Hey, in zwei Wochen geht die Welt unter!, es hat wohl schon im Koran gestanden, lasst uns bis da hin so perfekt weitermachen wie immer, denn wir waren und sind perfekt, alles ist wie’s war, es lebe der Tod, und danach erwarten uns die zweiundsiebzig Jungfrauen.

            Zu seinen Leuten sagt der Rebbe:
            - Hey, in zwei Wochen geht die Welt unter!, wir müssen lernen unter Wasser zu leben, Zeit haben wir nicht so viel, sofort anfangen!

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    • K. Voss schreibt:

      Nebenbei, die ARD tut ihriges zu diesem Gefühl:
      http://www.tagesschau.de/ausland/aserbaidschaniran100.html

    • K. Voss schreibt:

      Oh man…
      http://actu.orange.fr/une/lyon-3-jeunes-juifs-portant-kippa-agresses-au-marteau-et-a-la-barre-de-fer-afp_627212.html
      La police lyonnaise a confirmé n’avoir pas souhaité jusqu’à dimanche soir rendre publique l’agression, rendue publique par M. Valls, invoquant “le secret de l’enquête” par souci d’efficacité. “On cherche les auteurs dans la plus grande discrétion”, a déclaré un responsable policier.

      Le Bureau national de vigilance contre l’antisémitisme (BNVCA) a réagi à cette “agression violente antisémite”. Les agresseurs, décrits comme étant “d’origine maghrébine”, ont “proféré des insultes en rapport avec la religion juive” des victimes, avant de les agresser physiquement, selon le BNVCA.

      • A.mOr schreibt:

        Ja, üble Nachrichten.

      • Dante schreibt:

        Leider ist mein Französisch eher bescheiden, ich kann den Text nicht verstehend lesen, sondern muss ihn mehr oder weniger mühsam auseinandernehmen.

        • K.Voss schreibt:

          Die beiden wichtigsten Absätze habe ich rauskopiert, ich hoffe, es ist ok, wenn ich den Rest einfach zusammenfasse.
          Drei junge Juden wurden in der Nähe einer jüdischen Schule in einem Vorort von Lyon am Samstag Abend mit Eisenstangen und Hämmern attackiert. Sie trugen die Kippa, waren als Juden leicht zu erkennen. Sie wurden zuerst von drei Personen angepöbelt, zu denen stießen kurz darauf zehn Bewaffnete und begannen den Angriff. Der Innenminister bezeichnete die Vorgänge als Angriff auf den Rechtsstaat und versicherte den Einsatz der gesamten Polizeikräfte.
          Zwei der jungen Juden wurden am Kopf, einer am Arm verletzt, alle wurden “kurz” im Krankenhaus behandelt und sind mittlerweile wieder daheim.
          In den kopierten Absätzen wird geäußert, dass die Polizei eigentlich nicht wollte, dass der Vorfall publik wird, angeblich aus ermittlungstechnischen Gründen.
          “On cherche les auteurs dans la plus grande discrétion” Genauer übersetzt: sie suchen mit größtmöglicher Diskretion nach den Tätern.
          “Les agresseurs, décrits comme étant “d’origine maghrébine”, ont “proféré des insultes en rapport avec la religion juive” des victimes, avant de les agresser physiquement, selon le BNVCA.”
          Die Angreifer scheinen ursprünglich aus dem Maghreb zu kommen und äußerten vor den physischen Attacken Beleidigungen bezüglich der Religion der Opfer.
          Der letzte Absatz behandelt die Versuche, nicht vorschnell und bla sowie dem Hinweis auf die bestehenden Spannungen bzw. der Sicht Juden seien per se Zionisten.

          • Aristobulus schreibt:

            Für Dante

            Lyon: Drei jugendliche Kippaträger mit Hämmern und Eisenstangen angegriffen

            Drei Jugendliche mit Kippa sind am Samastag Abend in Villeurbanne angegriffen worden, einem Vorort von Lyon. Etwa zehn Angreifer attackierten sie mit Hämmern und Eisenstangen. Innenminister Manuel Valls spricht von einer “extrem schlimmen Tat”.

            Einer der angegriffenen Jugendlichen trug eine offene Kopfwunde davon, ein Mädchen war im Nacken verwundet, so der Innenminister. Nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus wurden die drei mit der Auflage entlassen, sich fünf Tage absolut zu schonen.

            Manuel Valls hat diesen judenfeindlichen Agriff als “extrem schlimme Tat” bezeichnet und seine Entschlossenheit bestätigt, “gegen jede Agression religiösen Charakters” zu kämpfen.

            “Dieser Akt einer extremen Gewalttätigkeit ist eine ruchlose Attacke gegen unsere Republik, die es Allen ohne Unterschied erlauben muss, frei und sicher ihre Religion auszuleben”, teilt der Innenminister in seinem Communiqué mit.

            Ferner: “Manuel Valls bestätigt die totale Mobilisation der Polizeikräfte, damit die Täter, wie es die Gesetze der Republik vorsehen, ermittelt und der Justiz überstellt werden”.

            Die Tat geschah am Samstag Abend gegen 18 Uhr 30 in der Nähe der jüdischen Schule Beth Menahem von Villeurbanne. Drei jüdische Jugendliche im Alter von etwa 20 Jahren, die Kippot trugen, wurden “beschimpft und von drei Personen angerempelt.”

            Wenige Minuten später, als die Aggressoren zurückkamen, “schlossen sich etwa zehn weitere bewaffnete Personen an.” Es gab einen “Austausch von Schlägen”, bei dem “zwei der drei Jugendlichen einen Schlag mit einem Hammer auf den Kopf und einen Schlag mit einer Eisenstange in Kopfhöhe” erlitten, so der Polizeibericht.

            Der dritte Jugendliche wurde am Arm getroffen.

            Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus und nach ihrer Vernehmung durch die Polizei, die eine Untersuchung gestartet hat, erstatteten die drei Angegriffenen Anzeige.

            Laut der Polizei werden nun zusätzliche Streifen durch Villeurbanne geschickt, “um den Sektor zu sichern”. Bis jetzt ist noch niemand gefasst worden.

            Die Lyoner Polizei hat bestätigt, dass sie bis Sonntag Abend die Informationen über den Zwischenfall “wegen der Untersuchungen, die im Verborgenen stattfinden sollten” und wegen Sorgen der Effizienz zurückhalten wollte, die durch Innenminister Valls jedoch dann öffentlich gemacht worden sind. “Wir suchen die Täter mit größter Diskretion”, erklärte ein verantwortlicher Kommissar.

            Das Nationale Wachbüro gegen den Antisemitismus (BNVCA) erklärte die Tat zu “einer gewalttätigen judenfeindlichen Aggression”. Die Täter, die “von maghrebinischer Herkunft” geschildert wurden, “haben Beleidigungen im Zusammenhang mit dem Judentum” ausgestoßen, bevor sie tätlich wurden, fügt die Organisation in ihrem Communiqué hinzu.

            “Wie leben im 21. Jahrhundert, und hier sind Jugendliche, die man mit Eisenstangen und Hämmern angreift, weil sie eine Kippa tragen”, sagte Alain Jakubowicz, Vorsitzender der Licra (Ligue internationale contre le racisme et l’antisémitisme) und Anwalt in Lyon, bei einem Interview von AFP.

            Bezüglich der Täter aus dem Maghreb hob er hervor, “dass man sich vor der Untat einer Generalisierung hüten” möge, so lange die Untersuchung nicht abgeschlossen sei. Er betonte die Spannungen zwischen arabischen und jüdischen Gemeinschaften im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinesischen Konflikt “und mit der Bezeichnung der Juden als Zionisten”.

          • Silke schreibt:

            und laut Elder of Ziyon nicht selten

            http://elderofziyon.blogspot.de/2012/06/anti-semitic-acts-in-france-have.html

            Anti-semitic acts in France have increased since Toulouse

          • K.Voss schreibt:

            Und wo ist die AntiFa? Ach ja, die randaliert bei irgendwelchen Fahnenschwenkereien… Ich kann gar nicht so viel essen wie….

          • Aristobulus schreibt:

            Die Antifa. Ufff. Vergiss die Antifa… als Claude Lanzmann 2009 (?) in Hamburg seinen Film über die Schoah aufgeführt hat, tauchten Vermummte auf, attackierten die Besucher, schlugen zu, spuckten Mehreren ins Gesicht. Ein Mini-Pogrom. In Zeitungen standen kurze, verdatterte Artikel, aus.
            Die Täter kamen aus einem ultra-Crossover-Querfront-linken Kinobetrieb in der Brigittenstraße 5 (Tel. 040 430 58 67), die sehen sich als Antifa, als Autonome, als Globalisierungskritiker, wasweißich, und dann tun die sowas.

          • K.Voss schreibt:

            Ich glaube, davon hatte ich gelesen. War das nicht irgendso ein Club 99 oder sowas? Betrieben von Linken und attackiert von Linken?

          • Aristobulus schreibt:

            Voss, ja, es war das selbe Gebäude (B-Movie, B-Zentrum, B-5 usf.), in dem halt mehrere Linksgruppen sitzen, die einen sind wohl okay, die anderen (Pogrommacher) schwerst gestört.

            Die Szene vom Samstag in Villeurbanne war auch ein kleines Pogrom. Die Ausschreitungen in Oslo 2009 waren ein großes.
            Bei einem Pogrom muss keiner umkommen, es kommt bloß auf die Wirkung an, auf die reine öffentliche Gewalt

  12. Silke schreibt:

    Aristobulus

    nein, das mit dem Menschsein sehe ich nun gerade nicht juristisch. Ich bin 1942 geboren, in Normaldeutschland aufgewachsen. Die Wahrscheinlichkeit ist also höchstwahrscheinlich 100 %, daß ich einiges an Tätern gekannt habe. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, wenn sie dumm Tüch abgesondert haben, war ihnen nichts anzumerken. Ich kann beim besten Willen nicht sagen, wer und wer nicht. Sie waren alle wie ich.

    Irgendwann 1973 muß es gewesen sein, sah ich Broder das erste Mal in einem Fernsehgespräch mit 2 anderen. Der ihm gegenüber betonte immer wieder, daß seine Eltern keine Nazis gewesen seien und da habe ich zuerst kapiert, wie neben dem Punkt diese Aussage ist. Ich glaube von da an, habe ich mich selbst unter der Annahme befragt, daß da ich in diesem Umfeld aufgewachsen bin, ich massenweise kleine Nazis in mir haben muß. Und ich habe ihnen aufgelauert und jeden, den ich erwischen konnte, befragt, wie es so bestellt ist. Ich neige von Natur aus zum Rebellieren, zum Störrischsein und Verständnisunfähigsein wenns um “ismen” geht, aber ob das ausgereicht hätte, wenn ich Buchhalterin im RSHA gewesen wäre und mein Job es gewesen wäre, die Rechnungen der Reichsbahn 4 Pfennig pro km pro Person zu prüfen und zur Bezahlung frei zu geben? Hätte ich den Job hingeschmissen? Hätte ich nach irgendwelchen Leuten gesucht, für die mein Wissen eine Hilfe gewesen wäre? Hätte ich meine Wohnung geteilt? Oder hätte ich einfach die 3 Affen gemacht? Ich weiß es nicht und kann nur hoffen. Und was wäre gewesen, wenn ich bei der Wannseekonferenz Getränke hätte servieren sollen?

    Und dann waren da noch die Leute aus dem Dorf, die bei Festen wider Ausländer wetterten, so daß man kein Problem hatte, sich vorzustellen, daß sie in nem Polizeibataillon gehorchen würden. Doch die gleichen Leute benahmen sich gegenüber den Russlandaussiedlern in höchstem Maße nachbarlich und hilfsbereit und christlich und zwar auch noch, als aus “das sind Deutsche” längst die Russen und manche von denen klauen geworden war. Das mit dem Klauen stimmte nicht, die glaubten nur, daß Spielzeug, das nach Bettgehzeit draußen rumlag zum Mitnehmen war.

    Ich habe denen zwar auch geholfen, wenn mich ein Nachbar drum bat, ansonsten konnte ich mich in keinster Weise mitmenschlich für die erwärmen. Dafür habe ich aber auch nie gegen Ausländer gewettert. Will sagen, ich weiß es nicht.

    Bei einem Vortrag bin ich mal, ich weiß nicht wie’s kam, mit dem Referenten aneinander geraten und der hat gesagt, aber sein Vater hätte sein ganzes Leben mit der Angst verbringen müssen, erwischt zu werden. Ich habe geantwortet, aber er ist am Leben. Heute würde ich sagen, a bisserl kurz gegriffen, denn da sind ja auch noch die Kinder, die den ganzen Sch… vererbt kriegen.

    • Aristobulus schreibt:

      Silke,
      Du sagst “sie waren alle wie ich”, und ich sage, dass sie irgendwas nicht haben, das Du, ich, Buurmann, A.mOr, Voss, Dante, Broder usf. haben.
      Wir wären ein gutes Gespann in einer Jury, wir würden rauskriegen, was mit einem Einzelnen derer nun ist.

      Keine Ahnung, wenn Du bei der Wannseekonferenz Getränke serviert hättest. Falls Du Verbindungen zu Bombenbauern gehabt hättest (Du hättest wohl mehr welche gehabt, als Du sie nicht gehabt hättest), wäre Dein Pendel dahin ausgeschlagen (immer mit Wahrscheinlichkeit).
      Nu, und ich?, hätte ich mich verleugnet?, hätte ich vielleicht die Augen zugemacht und alles drauf ankommen lassen?, wäre ich in der Emigration vielleicht ein Räuber geworden?, hätt’ ich einem den letzten Brotkanten weggenommen?

      Habe keinen Schimmer. Ich weiß nur, dass man selbst genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem Anderen ein Leid geschieht. Man beschäftigt sich sicher nicht genug damit, man sieht auch mal mehr weg, aber man weiß es doch ganz genau, um daraufhin eben keinem Anderen ein Leid zu wünschen oder gar zuzufügen. Wenn ich hier im Blog oder woanders irgendwelche Schwachköpfe schwerst beleidige oder diese ewigen Besserwisser übel bloßstelle, füge ich ihnen nur zu, was sie sich selber an Land ziehen könnten, aber aus Faulheit und Sturheit nicht tun. Ich tue das nicht, weil es mir allzuviel Freude machte. Bin noch weit unterhalb der Grenze.

      Jedoch etwa der Burak Özdamar, der da irgendwo schreibt, nein “schreibt” (aber nur zwei Anführungsstriche reichen absolut nicht hin), “das sind die juden !!!!!! JEDEN EINZELNEN UMBRINGEN !!!!!!!!!!”, war wahrscheinlich noch nie unterhalb der Grenze. Der ist ein Wesen von jenseits. Oder die zehn Maghrebiner, die am Samstag drei jüdische Jugendliche mit Hämmern und Eisenstangen angegriffen haben, nur weil sie Jarmulken trugen.
      “Die haben der Liebe nicht”, schrieb Dante oben.
      Hoffentlich sind das nicht allzuviele immer so,
      und hoffentlich sind sie zu faul und zu dämlich, um allzuweit von ihren Schlupflöchern zu schleichen,
      damit unsereiner einigermaßen weiter durchkommt

      • K.Voss schreibt:

        Mich da bitte nicht mitzählen. An die tausend Mal habe ich mich gefragt, wie ich gewesen wäre, was ich getan habe und was nicht. Ob ich klare Sicht und Mut gehabt hätte oder eben nicht. Und ich bin mir nicht sicher, ob dieses “ES” in mir nicht die Oberhand gewonnen hätte, die “vielen kleinen Nazis”. Ich habe ihn kürzlich bereits einmal erwähnt, aber hier passt er eben erneut. Noll läßt seinen Holt immer wieder das Monster in ihm spüren und wie Holt glaube ich, dass ich mich in entsprechender Situation, unter den Augen der “anderen” schuldig gemacht hätte. Wie Holt nicht aus Überzeugung, aus Hass oder sonstirgendwas. Sondern als Teil eines grausigen Ganzen.

      • Silke schreibt:

        Aristobulus
        nein wir wären keine gute Jury (vielleicht ich, ich könnte vermutlich den nötigen Zynismus aufbringen, ob ich aber bereit wäre, mir das anzutun, ist sehr fraglich*) – meine Juristenbosse sagten immer wieder, daß Recht und Gerechtigkeit nicht das Gleiche sind.

        *) der Jurist der Breivik verteidigt, muß sein Hirn zumindest während der Arbeitsstunden so manipulieren, daß er sich die Welt zugunsten Breivik zurecht denkt. Seine Standesehre verlangt es von ihm – und ich verlange es von ihm auch (obwohl mir’s lieber wäre, die hätten Breivik gleich auf Dauer in ne nur Spezialisten zugängliche so weit weg wie möglich Spezialklapse verfrachtet. Da haben die im Staatsinteresse hätten handeln sollenden Juristen echt Mist gebaut, denke ich mir.)

        Falls Du Verbindungen zu Bombenbauern gehabt hättest

        Höchstwahrscheinlich nein, ich habe immer dem Leben unter “Bürgerlichen” den Vorzug gegeben. Und wo und wie hätte ich in Vor-Internetzeiten Gruppen finden sollen, die wissen, wie Widerstand geht?*)

        Und was die Liebe anlangt, der traue ich auch nicht. Ich glaube es war Miss Marple die von irgendeinem sagte, er sei not kind – seitdem fällt mir auf, daß es so wie’s da gemeint war, keine genau passende Übersetzung gibt. Güte ist zu viel, Freundlichkeit zu wenig. Das jedenfalls ist etwas, das ich im richtigen Leben anstreben kann und oft versuche, small acts of kindness auch und gerade gegenüber Leuten, die ich in ihrer Ganzheit kaum lieben könnte. Ich bin nun mal (sehr gern) so, daß ich Menschen “In Broken Images” wahrnehme.

        *) apropos Widerstand – dieses Foto von Gauck auf seiner Website läßt mich vermuten, daß da jemand die allgemeine Begeisterung nicht teilt. So etwas wäre die Art von typischem Subalternen-Widerstand, den ich vermutlich bringen könnte, doch was brächte das schon. Himmelskomiker hätte übrigens mein Großvater gejubelt.

        http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Termine/Joachim-Gauck/2012/06/120604-Schulwettbewerb.jpg?__blob=normal&v=3

      • Silke schreibt:

        Aristobulus

        nur noch mal zur Vermeidung von Mißverständnissen – wenn ich Ausschau nach dem halte, was ich real hätte tun können und mit leeren Händen wiederkomme ist darin nicht der kleinste Versuch zu nem Freispruch für meine Altvorderen zu kommen.

        Ödipus war schließlich auch schuldig.

        Übrigens war ich in meiner Schulklasse praktisch die einzige, der das mit dem schuldlos schuldig werden in der gr. Tragödie wie prä-gewußt sofort einsichtig war. (danke Gustav Schwab, danke Robert Graves’ Ich, Claudius in der Ein-Band(Kinder?)version – ja ein historischer Roman – und danke auch Irmgard Keun’s Mädchen mit dem die Kinder nicht verkehren durften – gegen 3 solche meisterliche erwiesen sich die gesammelten Pucki-Bände als wirkungslos und wenn’s nur wegen der vergleichsweisen Ödnis an unlösbaren Problemen war*)

        *) Manchmal denke ich viel von dem derzeit en vogue befindlichen Gutmenschentum ist früher Verhunzung durch Astrid Lindgren und andere Niedlichkeiten geschuldet. Man sollte eine Kampagne wider dieselben starten. Harry Potter war da ein echter Hoffnungsschimmer.

        • Aristobulus schreibt:

          Silke,
          Dein “Subalternenwiderstand” ist genau das, was muss, wenn’s muss. Sag ich mal so zum Abend.
          Clint Eastwood, Rächer der Enterbten auf der einsamen Main Street, wird ja nur im Film nicht kläglich totgeschossen. Als Kissinger sich in seinem Interview (von Oriana Fallaci) überheblich über die amerikanische Angänglichkeit an den lonesome Cowboy lustig machte, der ganz allein für Recht & Gesetz sorgt (er strich heraus, ohne Nixon zu erwähnen, dass auch er immer ganz allein gehandelt habe, bis es ihn an sämtliche Spitzen trib und immer weiter), hat man es ihm sehr übelgenommen. Der zweite Weltkrieg wurde ja nicht von einsamen Cowboys gewonnen, sondern von hunderttausenden Subalternen, die wussten, wie man zusammen einen halben Kontinent aufrollt, und die vor Allem wussten, wofür.

          Später, so um 1968 in allgemeiner Verunsicherung, wurde dann das Thema entdeckt, wann und wie Amerika seine Unschuld verloren habe. Ich glaube, dass in der Zeit etwas Wichtiges danebenging, das noch immer danebengeht, nämlich diese Lindgrenerei und Bio-Ökerei und sich-für-was-Besseres-Halten fing an, und das sich schuldig Fühlen wegen des Kolonialismus (der längst vorüber war), wegen des Elends der Palästinenser (die für sich selbst noch immer keine Verantwortung übernehmen), wegen des Hungers in Afrika (als ob nicht viel viel Geld von Regierungen zu Regierungen da immer hingeflossen und hingeflossen wäre). Usf.

          Das Konzept von Schuld und Unschuld war ursprünglich ein neutrales, sachliches und auf Sachen bezogenes, nicht?, es stammt von frühen Mesopotamiern und aus der jüdischen Überlieferung, und da geht es darum, dass Schuld, die einer als Einzelner auf sich lädt, von ihm selbst wieder gutgemacht werden soll. Er soll sich bemühen, und wenn er etwas wieder gut machen kann, um so besser. Wenn nicht – dann geht es halt nicht.
          Die Juden mit ihrem Rechtsverständnis und ihrer Ethik mussten sich gegen übermächtige Nachbarn wehren und sich in der Zwischenzeit an die Torah halten, dann war alles gut. Hat sich König David verdammt schuldig gefühlt, nachdem er den Mann der Batscheba Kraft seiner Willkür in den Tod geschickt hatte? Hat er nicht, nicht er selbst. Das übernahmen die Texte, die seine Tat bis heute kritisieren.
          …Ich suche grad das Buch von Vilém Flusser (“Jude sein”), der vielleicht was über Schuld schreibt, und finde es nicht. Aber Herman Wouk, der noch viel mehr als jener über’s Judentum weiß, sagt überhaupt gar nichts über Schuldgefühle auf seinen über dreihundert eng bedruckten, höchst konzentrierten Seiten (“Das ist mein Gott. Glaube und Leben der Juden”, 1959), die er über’s Judentum schreibt.

          Das mit dem Schuldgefühl stammt von den Griechen her. In deren Existenz (im 6. Jh v.d.Z., als das Drama des scheiternden Einzelmenschen erfunden wurde) muss etwas Bestimmendes geherrscht haben, das sie zwang, ein Konzept von innerer Schuldigkeit zu finden, das man bis heute nicht vergaß. Nietzsche (“Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik”) würde wissen, wie und warum das sein musste oder sollte, aber verflixt!, das Buch hab ich vor Langem verliehen.

          Ist es der Geist des Dramas, der verlangt, dass der, dem was angetan wurde, seinen Part dabei zu spielen hatte?

          Ich glaube nicht, dass einer, dem was angetan wurde oder der nur überlegt, in einer bestimmten Situation vielleicht das Falsche getan zu haben, Mitschuld oder nur mögliche Mitschuld hat. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort. Das liegt nicht in unserer Hand, den Satz schreibt Herman Wouk öfters.
          Für Andere büßen kann ohnehin keiner, denn jeder ist für sich selbst verantwortlich, und jeder mögen bitte darauf achten, dass Anderen kein Leid geschieht – aber das gilt nicht rückwirkend.

          So ich ganz laienhaft zum Abend… und über die Liebe hab ich nun garnichts geschrieben. Ich traue der Liebe auch nicht – glaube aber, dass man nie aufgeben soll, sie zu suchen, nie, nie, nie.

          P.S.
          Das Gauckbild vom Gauck ist ja urkomisch!, wieso ist der so komisch?, er ist doch an und für sich ein ganz unkomischer Knochen mit Zeigefinger.

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            das Gauck-Bild ist ne echte Nummer und ich ehre es in Angedenken an meinen Großvater, der in 1000 Jahren nie ans Austreten gedacht hätte, obwohl er nicht in die Kirche ging, doch alle Pfarrer nur Himmelskomiker nannte.

            Als es auf’m Land exotische Gewürze noch nicht überall gab, bin ich öfter in den Bio-Laden bis mir dieses ewige “ich begehr nicht schuld zu sein” so auf den Keks ging, daß ich die Gewürze teuer im Versand kaufte, besser waren se glücklicherweise auch.

            Und ja Du hast recht, irgendwas ist in die Welt gekommen – wann kam der Satz “Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.” in Mode? Bei den Amis war er 1936, aber wann in Europa? Oder vielleicht ist es das Eindringen des Psychos in unser Alltagsleben. Die Unverschämtheit im Wortsinne mit der wir uns heute erlauben, Geisteszustände bei unseren Mitmenschen, unterbewußte Motivationen usw. zu vermuten/zu diagnostizieren. Ich glaube, das war in meinen frühen Jahren noch nicht so, das kam in meinen Radar mit dem Gerede von Fritz Perls (lass es raus) Wilhelm Reich (Charakterpanzer) und Eric Berne (Ich bin OK, Du bist OK) wobei Letzterer selber ziemlich vernünftiges Zeugs geschrieben hat und nur in der Populärversion so grässlich intrusiv wurde.

            Es scheint’s ich bin mit Perls zumindest auf einer richtigen Spur und bekenne, daß ich das Gestaltprayer mag.

            Perls has been widely cited outside the realm of psychotherapy for a quotation often described as the “Gestalt prayer”. This was especially true in the 1960s, when the version of individualism it expresses was prevalent.
            http://en.wikipedia.org/wiki/Fritz_Perls

            Es wird wohl alles erst richtig schlimm, wenn wir es nutzen, um anderen zu “helfen” i.e. ungefragt in deren Intimbereich einzudringen.

            Jedenfalls was mich immer anspringt ist dieser Satz “ich begehre, nicht schuld daran zu sein!” Nick Cohen behauptet in What’s Left? daß Äquidistanz DER slippery slope überhaupt sei. Ich glaube, er hat recht. Äquidistanz ist schön und gut als Kunstgriff in ner Meditationssituation, als menschliche Haltung außerhalb ist sie Sch…

            http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegslied_(Matthias_Claudius)

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