Mythos “Nakba”

Ein kleiner Terminhinweis von Tapfer im Nirgendwo:

Mythos »Nakba«
Die Entstehung Israels – Legenden und Wirklichkeit

Vortrag & Diskussion mit Alex Feuerherdt

Am Mittwoch, 11. Juli, um 19.00 Uhr in der Studiobühne (Probebühne)
Universitätsstraße 16, 50937 Köln

Nur wenige Stunden nach der Gründung Israels am 14. Mai 1948 – die dem ein knappes halbes Jahr zuvor verabschiedeten Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen folgte – erklärten Ägypten, Transjordanien, Syrien, der Libanon, Saudi-Arabien und der Irak dem jüdischen Staat den Krieg und griffen ihn an. Das erklärte Ziel der arabischen Allianz war es dabei, Israel mit militärischen Mitteln zu beseitigen, doch den israelischen Streitkräften gelang es, das Land zu verteidigen und die gegnerischen Armeen zu schlagen. Im Zuge dessen, aber auch schon während des vorangegangenen Bürgerkrieges zwischen jüdischen und arabischen Milizen, verließen mehrere hunderttausend palästinensische Araber das Land – infolge von Kriegshandlungen, vielfach jedoch auch auf Geheiß der arabischen Staaten, die freie Bahn für ihren Angriff haben wollten und eine triumphale Eroberung und Zerstörung Israels ankündigten.

Gleichwohl vertritt die palästinensische Seite bis heute unverrückbar die Position, dass die Gründung des jüdischen Staates eine »Nakba«, also eine Katastrophe, gewesen sei – vergleichbar mit dem Holocaust – und dass erst jüdisch-zionistische Milizen und danach die israelische Armee die palästinensischen Araber gezielt und systematisch vertrieben habe. Dieser zählebige Mythos wird auch von den europäischen Sympathisanten der Palästinenser vertreten, wie nicht zuletzt die Ausstellung »Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948« zeigt, die deutschlandweit bislang an rund 80 verschiedenen Orten zu sehen war, darunter unlängst auch im Kölner »Allerweltshaus«. Sie präsentiert die Araber respektive Palästinenser durchweg als so unschuldige wie harmlose Opfer einer generalstabsmäßig geplanten zionistischen Aggression.

Diese Sicht- und Herangehensweise folgt einer in den Gesellschaftswissenschaften höchst populären postmodernen Strömung, die keine historischen Tatsachen mehr kennen will, sondern nur noch »Narrative«. Ist dieser Ansatz ganz grundsätzlich mehr als fragwürdig – weil es ihm bloß um Befindlichkeiten und »Identitäten« zu tun ist –, so führt er in Bezug auf den »Nahostkonflikt« absichtsvoll zu einer Dämonisierung und Delegitimierung Israels: Aus einer scheinbar äquidistanten Position heraus werden dem Zionismus und dem jüdischen Staat letztlich die Existenzberechtigung abgesprochen, werden die Palästinenser zu den »Opfern der Opfer« und die Israelis zu Okkupanten, Räubern und Mördern. Der antisemitische Subtext ist dieser Methode immer schon eingeschrieben.

Der Vortrag von Alex Feuerherdt wird sich dem Mythos »Nakba« sowie weiteren Legenden im Zusammenhang mit der Gründung des Staates Israel widmen und prüfen, weshalb sie bis heute gepflegt werden, wie sich demgegenüber die Wirklichkeit darstellt und warum eigentlich niemand ein Rückkehrrecht für die Hunderttausenden Juden fordert, die 1948/49 aus den arabischen Staaten, in denen sie lebten, fliehen mussten.

Zum Referenten: Alex Feuerherdt (42) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

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255 Antworten zu Mythos “Nakba”

  1. Interessent schreibt:

    “…..und warum eigentlich niemand ein Rückkehrrecht für die Hunderttausenden Juden fordert, die 1948/49 aus den arabischen Staaten, in denen sie lebten, fliehen mussten.”

    Ich fordere hiermit vehement ein Rückkehrrecht für die Hunderttausenden Juden, welche 1948/49 aus den arabischen Staaten, in denen sie lebten, fliehen mussten!!!

    Dies kann ich konsequenzlos tun, denn die Konsequenzen sind: KEINE
    Und wenn die arabischen Staaten pfiffig wären, würden sie das jüdische Rückkehrrecht auch gewähren und diese Tatsache explizit wieder und wieder erwähnen, schon rein aus taktischen Gründen.
    Da würden sie sich nichts vergeben, denn die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Rückkehrgewährung auch nachgekommen wird, liegt bei praktisch null.
    Oder kennt irgendjemand von euch einen jüdischen Israeli -und sei es auch nur vom Hörensagen-, welcher gerne in einen arabischen Staat “zurückkehren” möchte? Ich habe noch von keinem gehört.
    Andererseits wäre die Gewährung des jüdischen Rückkehrrechtes eine Steilvorlage für diejenigen, die das palästinensische Rückkehrrecht fordern.
    Mit dieser Forderung wäre ich daher sehr vorsichtig, taktisch könnte sie nach hinten losgehen.

    • Martin schreibt:

      Nunja… nur müssten sie dann auch das Geraubte zurückgeben. Damit dürften sich die Araber deutlich schwieriger tun.

    • Aristobulus schreibt:

      Das werden sie nicht tun, und wenn es hundert Jahre an ihnen nagt. Denn der (gar nicht so schlechte) Vorschlag ist eine politische Erwägung, eine politische Strategie, jedoch die arabische Politik funktioniert anders, da geht es mehr wie in zerstrittenen Familien um Ehre, um Claims, um Vormacht.
      Demnach gelten die Anderen 1) als die Unterlegenen, und 2) gibt man denen nichts, unter keinen Umständen, man wär ja schön blöd.

      - So kommt es, dass seit Jahrzehnten die israelischen Rückzüge und Zugeständnise, die allein konstruktiv politisch gemeint sind (um zu Friedensverträgen und Koexistenz zu gelangen), anders verstanden werden, das heißt, als unverständliche, unheimliche Ehrlosigkeit: Weil demnach 1) Rückzug ehrlos und weil 2) die Anderen ohnehin die Mieseren sind.

      Davon abgesehen gelten Juden schlechthin als Dhimmis, als Subjekte minderen Rechts. Mit denen schließt man keine Verträge ab. Und wenn’s doch mal notgedrungen vorkommt, muss man sich schämen. – So wird dort gedacht. Tja. Gehört alles zu den Regeln von Hama (“Hamas rules”)

      • Interessent schreibt:

        @Ari
        “- So kommt es, dass seit Jahrzehnten die israelischen Rückzüge und Zugeständnise, die allein konstruktiv politisch gemeint sind ….”

        Ist doch mein Reden, die Israelis SIND pfiffig.
        Da kann man schonmal Zugeständnisse machen, solange man sie nicht schriftlich fixiert.
        Ist ja nur konstruktiv politisch gemeint, macht aber was her.

        • Aristobulus schreibt:

          Bitte?, der Rückzug aus dem Sinai 1981, weitgehende Angebote an Arafat ab 1990 (die er alle abgelehnt hat), die Anerkennung der PLO als quasi-Regierung 1994, der Rückzug aus dem Libanon 2000, der Rückzug aus dem Gazastreifen 2005, alles nicht schriftlich fixiert? Macht nur bissele was her?

    • Silke schreibt:

      soweit ich mich erinnere hat Ghadafi gesagt, Juden dürften kommen …

  2. Klaus Franke schreibt:

    buurmann, wenn du doch bloß nicht so verlogen wärst.
    Die Kommentare zu deinem Schund, schreibst du doch auch alle selbst.
    nur Bekloppte wie du, fallen darauf rein

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Herr Franke ist ein Mitstreiter der Hasswand vor dem Kölner Dom.

      Lieber Herr Franke,

      Sie haben mich durchschaut. Ich bin Silke, Aristobulus, K.Voss, Quisa und Danny. Ich bin sie alle. Ich bin auch Sie. Ich bin Klaus Franke! Ich bin vor allem aber auch Walter Herrmann! Meine Lieblingsrolle. Über Tag stehe ich vor dem Dom und dann dusche ich und gehe ins Theater. Ach ja, jetzt kann ich es ja sagen: Ich bin Walter Herrmann und ich schreibe alle Pappen an der Klagemauer selbst. Und ich war auch die Frau mit dem Messer. ich habe mich selbst verletzt. Ich bin halt ein Ritzer.

      Puh. Jetzt ist es raus!

      • Klaus Franke schreibt:

        Lieber Herr Buurmann,

        Sie sind so irre, das Sie nicht einmal merken, das Sie sich mit der Zeit um 12 Stunden vertun. So tickt Er eben, Dieser Buurmann.
        Ein klassischer Fall für die Psychiatrie.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie schreiben wie ein Schwein, das hasst, Klaus Franke. Wie ein Idiot, der sich schämt, einer zu sein.
          Sind sie so eines oder so einer?

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            …und wenn einer nicht den Unterschied zwischen PM und AM kennt (post meridiem und ante meridiem), sondern mal eben was von zwölf Stunden faselt, dann nimmt es nicht wunder, wenn er nichtmal das jetzt versteht.
            (Hä, PM? Peter Moosleitners nettes Magazin?)

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Lieber Herr Aristobulus,

            bitte keine Beleidigungen. Ich möchte nicht, dass die Schweine-Innung mich verklagt.

          • Aristobulus schreibt:

            Lieber Gerd,
            ich frug, ob er ein XXX oder ein YYY sei, ich konstatierte es nicht, zumal nachfragen würde oder werde man wohl noch dürfen, denn mal so zu nachzufragen schadet oder kostet nichts, dachte ich so bei mir, nein bei Dir, dachten Du und man dann halt so im Nirgendwo.
            Nein?

          • SilverSurfer schreibt:

            Herr Buurmann:
            Sind Sie am Ende gar Shamirs Großmutter?
            Auch kam mir der Fahrkartenkontrolleur gestern im Zug doch ein wenig bekannt vor.
            Und warten Sie mal, bis anti3anti von der Sache Wind bekommt…oder sind Sie der auch?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Lieber Herr Franke,

          und Sie sind so blöde und voller Hass, dass Sie nicht mal merken, wenn Sie sich blamieren. Bei WordPress wird die Zeit in den lateinische Kategorien “ante meridiem” (vormittags) und “post meridiem” (Nachmittags) gezählt. Meridiem ist 12 Uhr Mittag. Die zwölf Stunden davor sind ante und die zwölf Stunden danach post. 12:10 Uhr Mitternacht ist somit “ante meridiem” und somit vormittags. 12:10 vormittags! So ist es nun mal. So wird die Zeit gelesen. Sie sind wirklich ein vollkommen unwissender Idiot! Sie urteilen aber trotzdem! Peinlich.

          Damit haben Sie bewiesen: Sie urteilen sogar, wenn Sie faktisch im Unrecht sind. Genauso urteilen Sie übrigens seit Jahren fast täglich mit der “Botschaft des Hasses” (wie es der Oberbürgermeister nennt) vor dem Kölner Dom über Juden und Israel. Sie sind halt ein waschechter vom Hass zerfressener Mensch, der selbst da urteilt, wo er keine Ahnung hat und Unrecht hat.

          Sie zeigen somit durch Ihr eigenes Handeln, wie sie ticken. Sie ticken nicht vormittags, sie ticken nicht nachmittags. Sie ticken nicht richtig!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Herr Franke,

            Ich war so frei als Buurmann und als Aristobulus zu antworten. Welche Figur gefällt Ihnen besser?

          • Aristobulus schreibt:

            Also mir als Aristobulus-Facette innerhalb der Buurmann-Wesenheits-Facette gefällt die Herr-Franke-Facette ja weitaus am besten!, der die ist so herrlich roh, platt, krachledern und unverbildet, die ist so ein verdammt selten gewordener Archetyp des schieren Ungehobeltseins, die ist so ein ergötzlich klötzernes Ding who does not clothe his naked villany (wie anderenorts die Shakespeare-Facette sagt), die ist ferner un brute rustre et incivil de la forêt (wie anderenorts die Ronsard-Facette murmelt) – also die Frankesche Quasi-Wesenheit ist entschiedenermaßen eine erfrischend primordiale, ja prähistorische Ugah-Ugah-Wesenheit jenseits aller doofen Verfeinerung!, von der die Buurmann- und die Aristobulus-Facette und auch alle anderen siebzehn-einhalb Facetten wirklich und tatsächlich einiges wohl mitunter Heiteres, Erbauliches, Delikates, ach wenn nicht noch mehr Feinfatales oder Lethales lernen könnten

        • Paul schreibt:

          Also, was ist denn hier los?

          Sehr geehrter lieber Herr Franke!
          Entlich mal ein wirklich konstruktiver und inhaltlich nicht anzugreifender Kommentar und schon fällt die Meute, angeführt vom Multibuhmann über Sie her, wie die Schweine über die Eicheln.
          Lassen Sie sich in Ihrem Kampf für ein besseres (judenfreies – wurde leider von der Zensur gestrichen) Deutschland nicht erschüttern.
          Kann mich vor Entrüstung nicht mehr einkriegen.
          Schämen Sie sich Herr Buhmann, dass Sie mich in Ihrer Aufzählung der Pseudonyme nicht erwähnt haben.
          Aber jetzt ist wohl alles klar?
          Paul ?

          P.S. Karamba, Herr Franke, mir kocht der Blut. Und das stimmt jetzt wirklich. Sie dürfen raten weshalb.

      • K.Voss schreibt:

        Ich wusste doch, wer ich bin und wenn ja, wie viele ;)

    • Honeymoon schreibt:

      naja zumindest zeigt die leugnung der nakba und im besonderem das massaker von deir yassin, wessen geistes kinder hier “herumwerkeln”. unrecht passiert auf beiden seiten, aber alleine die leugung oder es als mythos darzustellen, dass eine vielzahl palästinenser vertrieben und entrechtet wurden…
      naja..

      die antisemitismus-keule funktioniert ja in den medien ebenfalls, komisch mein bester freund ist syrer, auch ein semit.
      wenn man gegen die zionistische politik ist, muss man sich hingegen nicht schämen, man schämt sich ja ebenfalls nicht wenn man gegen die neonazis vorgeht und versucht den braunen sumpf zu ersticken.
      der angeblich polnische ex-agent marceli reich (heute marcel reich ranicki) würde zu diesem thread sagen: “ekelhaft !!!” wofür bekam der gute eigentlich seine orden und auszeichnungen??? dazu schweigt der lit.-kritiker…
      ein broder würde evtl. sagen: “es macht mehr spaß täter zu sein als opfer!!!”
      und dem kissinger waren doch damals die russischen juden auch vollkommen wurst, oder wie war sein wortlaut zu golda meir noch gleich, als sie nixon auf das problem der russischen juden ansprach (1973) …?

      israel soll endlich die eigenen grenzen benennen und ihre zionistischen führer vom hof jagen, dann können juden und araber auch wieder friedlich zusammen-leben!
      ähnlich wie im iran, dort leben ja 20.000 glückliche juden, ok angesichts der us-gesteuerten sanktionen gegen die zivile bevölkerung evtl. nicht mehr ganz so glücklich!

      • Paul schreibt:

        Ja, Du hast recht, es ist gut zu wissen, welches Geistes Kinder hier herumwerkeln.
        Gut auch für Dich.

        Ach so, mein bester Freund ist der Jude Honigmond.
        Ersparen will ich Dir was er zu Deinem zu Buchstaben geronnen Dünnsch*** gesagt hat.

        Sage will ich Dir aber, was ich zu Deinem Quatsch zu sagen habe.

        Fakten und Argumente sind für Dich nur Schall und Rauch. Sie sind hinderlich bei der Wahrheitsfindung. Daran liegt Dir auch nichts. Für uns ist es ermüdend immer wieder die gleichen Lügen zu lesen. Wir glauben auch nicht daran, wie ein gewisser Hermann, dass sie durch ständige Wiederholung zur Wahrheit werden.

        Es ist schön, dass Du lesen gelernt hast.
        Möge der Tag kommen an dem Du lernst das Gelesene auch zu verstehen.
        Für diesen weiten Weg wünsche ich Dir Hals und Beinbruch.

        • A.mOr schreibt:

          Paul, das Dings da „Honeymoon“ ist ‘ne ProvokateurIn. Da ist nichts zu retten. Scheint bald so, als gäbe es momentan einen Massenanlauf solcher „Charaktere“ hier im blog.

          DFTT

          • Paul schreibt:

            Danke Dir Amor für Deinen Hinweis.
            Ich bin so unerfahren, musste erst nachsehen was das heißt.
            Kann aber trotzdem passieren, dass ich mal wieder darauf reinfalle.
            Pass bitte auf mich auf.

          • A.mOr schreibt:

            In Ordnung, Paul, wir passen aufeinander auf.
            Wenn’s nicht hilft kann’s nicht schaden. ;)

        • Honeymoon schreibt:

          leider sind ihre worte inhaltlich leer!

          gut halten wir fest: die nakba (vertreibung der palästinenser), und gewisse zitate hat es nie gegeben. und alle menschen die die verbrechen (ok gab ja keine) der israelischen regierung ansprechen/kritisieren sind antisemiten.
          willkommen in der welt von astrid lindgren!

          im gaza und libanon wurde auch keine depleted uranium munition (im irak-krieg ebenfalls nicht) eingesetzt, nicht eine c-waffe und rabin fiel die treppe hinunter, einfach so. gaza, westbank, die vertreibung alles illusion, war sie ja schon bei den natives in amerika.

          anstatt von eretz-israel zu träumen sollten sie lieber den frieden forcieren – ja mein lieber mitmensch, auch mit worten. aber vielleicht streben sie ja auch größeres an wie den friedensnobelpreis den schon der philanthrop kissinger erhielt:
          hm, für 2-3 mio. toter asiaten, für seine tonkin-false-flag oder doch für die sache mit allende und pinochet in chile?

          verrückte welt und ich stecke aktuell “mittendrin”

      • Silke schreibt:

        dort leben ja 20.000 glückliche juden

        Dort leben gerade noch mal 20.000 Juden:

        Iran
        See also: History of the Jews in Iran, Persian Jews, and Exodus of Iran’s Jews
        The violence and disruption in Arab life associated with the founding of Israel in 1948 drove an increased anti-Jewish sentiment in neighbouring Iran as well. This continued until 1953, in part because of the weakening of the central government and strengthening of clergy in the political struggles between the shah and prime minister Mohammad Mossadegh. From 1948–1953, about one-third of Iranian Jews, most of them poor, emigrated to Israel.[87] David Littman puts the total figure of emigrants to Israel in 1948–1978 at 70,000.[88]
        After the deposition of Mossadegh in 1953, the reign of shah Mohammad Reza Pahlavi was the most prosperous era for the Jews of Iran. Prior to the Islamic revolution in 1979, some 80,000 Jews lived in Iran, primarily in the capital Teheran. Since the revolution, the Persian Jewish community has experienced a collapse, plunging to about one fourth of its size within three decades, and continues to shrink to this day. Most of Iranian Jews found their way to the US, with lesser numbers arriving to Europe and Israel. About 15% of the Persian Jewish community in Israel were admitted between 1975 and 1991. They emigrated from Iran chiefly because of religious persecution.[89]

        http://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_exodus_from_Arab_and_Muslim_countries#Iran

        PS: Frage an alle: Schämt sich eigentlich irgendeiner von diesen Honeymoons für den Unsinn und die Lügen, die er verbreitet?

        • Honeymoon schreibt:

          nachdem die cia mossadegh geputscht hatten, könnte ich mir schon vorstellen dass es der jüdischen bevölkerung unter dem us-vasallen (dem schah) deutlich besser erging.

          versteh aber trotzdem ihren beitrag nicht so ganz, oder hab ich die aktuelle zahl der jüdisch-stämmigen bevölkerung im iran jetzt überlesen und auch ob es denen aktuell gut oder eher schlechter ergeht?

          sie sind bestimmt ebenfalls davon überzeugt, dass diese mullah-marionette ahmadinedschad 2005 wortwörtlich sagte: “israel muss vernichtet werden?”

          sie sprechen bestimmt farsi, oder???

          • Silke schreibt:

            die CIA, ach ja? und sonst niemand?

            Keine Übersetzung ist je wortwörtlich – noch nicht mal Norddeutschland und Bayern geht wortwörtlich, von Ossi und Wessi ganz zu schweigen.

            Wie hat’s denn A’jad’s eigener Übersetzer aka die staatliche iranische Nachrichtenagentur zuerst übersetzt?
            Ich denke im Zweifel sollte man in diesem Fall den staatlich Bestallten glauben.

            Doch da Du auf diese Dame anspielst, empfehle ich Dir, Dir mal diesen Vortrag reinzuziehen. Vielleicht spricht sie Farsi, doch wie sie es auf dem intellektuellen Niveau zu nem Uni-Abschluss gebracht hat, das stimmt mich sehr bedenklich und die auf mich höchst verwirrt wirkende Gute darf das auch noch an Studierende weitergeben. Ich hoffe, es schadet dem Fach Islam nicht allzusehr und das meine ich ganz und gar nicht ironisch.

            http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/europa-und-der-islam/-/id=660374/nid=660374/did=9453834/1u1gf7j/index.html

            PS: vom Niveau her erinnerte mich der Vortrag sehr an die ab 2:50 vermittelte Erkenntnis:

      • Aristobulus schreibt:

        Honeybone,
        vom Massaker von Deir Yassin war hier keine Rede, jedoch erst Recht nicht von dessen Verleugnung. 250 wurden dort erschossen, meist im Feuergefecht, leider die Meisten Zivilisten. Das war Krieg, man erinnert sich.
        Wie viele Massaker der Größenordnung haben Araber seitdem verübt ganz ohne Krieg, an Juden, aber meist untereinander? Wie viele hundert solcher Massaker?!

        Ihr Freund ist Syrer und SICHER kein Semit. Denn es gibt keine Semiten, Sie Rassist. Es gibt nur semitische Sprachen (in Syrien werden Arabisch und Aramäisch gesprochen, beides sind semitische Sprachen).

        Weiter gehe ich auf nichts ein, das Sie schrieben – völlig wahlloses, ressentimentgeladenes Zeug, ein reines Nichts.

        • Honeymoon schreibt:

          ich geb zwar nicht viel auf wikipedia, aber selbst da werden syrer den semiten zugeordnet.

          “Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen.
          Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis – siehe dazu Semitismus. Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“.
          Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.”

          sie füllen ihr reines nichts zudem noch mit unterstellungen.

          wissen sie, verschiedene rassen (alberner begriff den sie da nutzen, ich nenne sie menschen) interessieren mich nicht, haben mich nie und werden mich nie interessieren. alle menschen sind gleich, es gibt halt nur ein paar fürchterlich dumme (diese sprechen von rassen oder rassisten) und weniger dumme. und die dummen begehen verbrechen wie eben auch das regime in israel! im übrigen bin ich sicherlich kein fan der hama, fatah oder hezbollah, da gibts ebenfalls genügend verbrecher in deren reihen, aber das macht die verbrechen der israelischen regierungen nicht besser.

          israel muss abrüsten und dem atomwaffensperrvertrag unterzeichen oder gehören sie wie nordkorea etwa zur achse des bösen?
          gleiches gilt natürlich für indien und pakistan!

          • dedasgitireb schreibt:

            Honeymoon
            häääähemmmm
            semiten? das kommt von SEM, den sohnemann von NOHA, ja,ja, der mit der ARCHE,
            der sem soll stammvater des gesamten nahost und nrdostafrikanischen raumes sein,
            laut einer jüdischen leg-ente. so ca 500.000.000 menschen, verschiedener sprachen und kulturen, hautfarben und völkern.
            dein \”HISTORFLICKER\” hatte 1781 einen gewaltigen rausch, zu viel moon im honey und hat einen quatsch von sich gegeben der nur von dir und wikiblädia ernst genommen wird.
            geh kauf ein seil …… !

          • Aristobulus schreibt:

            Giter Reb,
            Honeybone weiß rasend genau, was richtig für die Welt und besonders für die Juuuden war, ist, und sein wird. Versuch also erst gar nicht, ihm irgendwas zu sagen, denn an seinem treuen deutschen Wesen soll doch die Welt genesen und Israel ganz besonders!, und wehe, wenn die Juden mal wieder nich’ tun, was er ihnen vorschreibt, dann kommt der mit dem großen gojischen Gojlem rüber, und aus isses.
            Drum vergeb’ne Liebesmüh, Dein Versuch, trotzdem nett.

            Schawua tov

          • dedasgitireb schreibt:

            #an aristobolus
            oj wej, noch einer?
            DANKE

          • Honeymoon schreibt:

            schon drollig, als ich mich mal in einem rechten blog übere deren judenhetze echauffiert hatte wurde ich als linksdödel, systemidiot, antifa-spitzel oder brd gmbh schreiberling denunziert.
            aber in jedem blog gibt es scheinbar ein paar, hm wie formuliere ich es nun – ach egal, ich denke sie wissen worauf ich hinaus möchte.

            nochmal: kritik an regierungen die verbrechen begehen, egal welche, ist völlig normal und die pflicht eines jeden.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Warum kommen dann so viele Menschen ihrer Pflicht nur bei Israel nach? Das ist meine Frage.

          • Aristobulus schreibt:

            Na Sie Pflichtmensch sondergleichen, wie schön, dass Sie nicht die Hamas kritisieren oder die Hisbollah, die beide alle Juden umbringen wollen, oder die Fatach, die ihre Gebiete judenrein haben will. Alles halb so wild bekanntlich. Oder den Iran, dieses um Frieden felehende Land, oder Saudi-Arabien, wo die Weiber zum Glück nicht autofahren dürfen und wo man Schwuchteln endlich exekutiert.
            Ach Syrien, der dortige sog. Präsident lässt seit Monaten Tausende abschlachten, sechtausend sind’s jetzt, und soll er man machen, nicht? Oh, Sie interessieren sich schließlich mehr für irgend Semiten und naturgemäß am meisten für die Juden? Schau einer an.

            Na bravo, endlich mal einer, der sich für Juden interessiert. Sonst kritisieren die Leute ja nur wieder den Völkermord in Darfur, is’ ja langweilig auf die Dauer. Is’ doch viel briggelnder, den Jud als Verbrecher, der er nu mal is’, zu gridissiern. Gell.

          • Silke schreibt:

            Honeymoon

            guck mal Süßer, wenn Du Dir so nen Namen gibst, aber durch Dein Benehmen sicher stellst, daß Du der ewig Mißverstandene bist, nu was sagt mir das über Dich?

            Ich würde sagen, spare ne Weile und dann gönn Dir mal was Richtiges

            http://a2.tvspielfilm.de/imedia/5845/2295845,yp+T7PMY5lKvdiJRNP2232rRcIxVh8A_S7N9IsWuz4QEwaEPZZrjpU+rJbihmueTTpJCTKIusJ0qmDEDRKo4WA==.jpg

            Sag mal mit dieser ewigen Promoterei von dem Film, kriegst Du da wenigstens Provision für? oder machst Du die ganze PR für lau?

            Die Nummer, also ich nen Film gesehen und nu weiß ich alles, ist an diesem Ort hier wirklich unter Durchschnitt.

          • Aristobulus schreibt:

            Oj gwalt :D , das wird ihn jetzt völlig überfordern und verschüchtern. Hab Mitleid mit dem, er ist doch so pflichtbewusst, ja nachgerade engagiert in Höherem.

          • Honeymoon schreibt:

            weil “die anderen” doch schon andauernd dämonisiert werden.

            das ist ja das was ich bei “eurer” oder “der” argumentation nicht verstehe, geht es um den iran darf man nicht mit israel oder deren politik daherkommen. geht es um israel kommen aaber alle mit dem iran daher.

            darum auch grass, auch wenn dieser sich an 2 stellen etwas dumm geäußert hat. so liegt er bei einigen punkten richtig.

            und was die palästinenser angeht: das hat man doch den menschen der welt schon jahrelang medial eingehämmert – alles terroristen!!!

            zur apartheid:
            gabriel sprach ebenfalls davon.

            wasserversorgung:
            die israelische regierung blockiert eine mögliche wasserversorgung im gaza durch ausländische hilfen. ich meine auch merkel hat in der frage bedingungen gestellt hinsichtlich der u boot-lieferungen, finde den artikel aber jetzt nicht.

            http://diefreiheitsliebe.de/international/palastina/israels-androhung-gaza-kein-wasser-mehr-zu-liefern-ware-eine-komplette-katastrophe

            und zur anderen seite:
            ich sehe da zum einen eine bis an die zähne bewaffnete atommacht mit ca. 300 atomaren sprengköpfen die offen von angriffskrieg spricht und reihenweise atom u-boote bekommt. und das hat nix mit israel zu tun, sondern mit der politik und die greife ich an ohne ein problem mit “juden” zu haben.
            gleiches gilt für die usa, wenn ich eine hillary clinton höre wird mir fürchterlich übel, wenn ich unsere eigene regierung sehe, dass sie u-boote nach israel “spendiert” oder panzer ins wahhabitische arabien, dann greife ich diese regierungen ebenfalls an, ich alter anti-germane.

            immer dieser beißreflex, antisemit, rassist – hört mal auf in schwarz und weiß zu denken!

            übrigens neuer konflikt im nahen osten mit dem libanon und der türkei (ägypten syrien):

            riesiege gasvorkommen im “liviathan”

            http://www.handelsblatt.com/politik/international/gasfeld-wird-israel-zum-erdgas-exporteur/3753548.html

            http://www.voltairenet.org/Das-Becken-der-Levante-und-Israel

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Gabriel und Co untermauern Ihre Seite. Ich habe doch gebeten, mal die andere Seite zu studieren.

          • Silke schreibt:

            woher hat er die Zahl 300?

            ich nehme an, mit der GazaWasserstory bezieht er sich auf Niebel’s 5 vor 12 Sonntagabend-Talkshow-Scoop
            http://lizaswelt.net/2010/06/21/um-zwolfe-wird-zuruckgeniebelt/

            Westerwelle hatte dann bei seinem Besuch in Israel ne ähnliche Nummer geplant, doch leider hat er sie in der deutschen Presse angekündigt und so konnte Lieberman ihn elegant daran hindern.

            So viel ich weiß, bemühen sich beide Canadier und US-ler in ihrer Sprachwahl gegenüber den Ersteinwohnern so taktvoll wie irgend möglich zu sein.

            Wer in Deutschland lebt, profitiert von in der Nazi-Zeit unrecht erworbenem Gut.

    • Honeymoon schreibt:

      sie sollten sich mal den film von yoav shamir (jüdischer filmemacher) ansehen:

      DIE VERLEUMDUNG: DIE WAHRHEIT ÜBER DEN SOGENANNT ANTISEMITISMUS
      http://www.youtube.com/watch?v=c1xJXmGZA7Q

      wirklich sehenswert !!!

      • SilverSurfer schreibt:

        Der Streifen wurde bereits verlinkt.
        Auch Ihnen empfehle ich, die Kommentare auf Youtube zu lesen.

        Endlich kann man seinem Ärger über Juden mal so richtig Platz schaffen, ganz problemlos, Antisemitismus gibt’s ja nicht, gell?

        • Honeymoon schreibt:

          ärger über juden?
          also hier leiden welche unter verfolgungswahn glaube ich:

          es geht hier alleine um den postzionismus und um seine die ethnozentrischen ja sogar rassistischen strömungen, sowie die bestrebungen der politischen rechten in israel.

          mir ist nur deren politik ein graus, so wie mir unsere scheinheilige politik bzw. der gesamten westmächte, hochfinanz, großkonzerne ebenfalls ein graus ist.

          ein traum von einer friedlichen welt ist kein falscher!

          • Silke schreibt:

            Aldous Huxley, ja der mit der Brave World, hat sich in Island an ner guten Welt versucht. Rausgekommen ist was Gänsehaut Erzeugendes alles-zu-Deinem-Besten-Totalkontrolle Ausübendes und dabei hat er sich wirklich in ehrlicher Absicht alle Mühe gegeben.

            Robert Graves versucht in 7 days in New Crete eine in der Theorie von ihm ersehnte mehr matriarchale Welt zu erträumen und ist am Ende froh, in unsere weit weniger wünschenswerte zurückkehren zu können.

            Die Ideale Welt wird ebenso schnell zum Albtraum wie unsere unvollkommene.

            Honeymoon ist Dir noch nie die Idee gekommen, daß es für einen Nachkommen der Täter hochgradig schlechtes Benehmen ist, sich auf das Kritisieren der Nachkommen der Opfer zu konzentrieren?

            Schlechtes Benehmen ist ja sooo cool, gell? Wer das unterschreibt, unterschreibt ein Bekenntnis eigener Unreife und Ignoranz.

          • SilverSurfer schreibt:

            Nochmal meinen Post lesen.
            Nochmal antworten.

            Und zum Schalgwort “Verfolgungswahn” passen die “Westmächte” ganz gut…

          • Honeymoon schreibt:

            ich bin ein nachfahre der täter? so einen rotz habe ich ja noch nie gehört – also jetzt wirds langsam lächerlich!

            1. wenn es so wäre, also mein großväterchen hätte sich schuldig gemacht, sollte es mich absolut nicht interessieren, denn ich wurde zum glück in eine andere zeit geboren. das würde nicht heißen, dass man diese oder auch andere schlimmen taten leugnen oder verdrängen sollte, aber damit identifizieren wäre ja albern. zumal “jedes” volk um mal bei “ihrem jargon” zu bleiben dreck am stecken hätte, insbesondere der nachfahren. wir dürften dann alle unter einen stein kriechen und niemals mehr hervorkommen.

            2. sie unterteilen in nachfahren usw. ich hingegen sehe nur die menschen als ganzes mit einigen dummen fanatikern, ob aus religiösen, machtgeilen, finanziellen oder anderen verbrecherischen interessen.

            3. und zu guter letzt, ich bin zwar deutscher und hier geboren aber meine vorfahren kommen aus canada!

            ihr fauxpas sei ihnen aber verziehen.

        • Honeymoon schreibt:

          klassisches eigentor!!!
          weiter unter ihr zitat “Jetzt hab’ ich Angst: Kann man sich über Youtube mit Dummheit und Legasthenie infizieren?”

          und hier empfehlen sie plötzlich die kommentare auf youtube, die idr von 13-20jährigen verfasst wurden/werden?

          sorry, klingt erneut nach astrid lindgren:

          http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0

          • SilverSurfer schreibt:

            Ach, es gibt Statistiken darüber, wie alt Youtube-Nutzer sind, die antisemitische Kommentare von sich geben? Gehören Sie womöglich zu der Altersgruppe (eher unten angesiedelt)? Also endlich mal Finger weg von Papis PC!!!

      • SilverSurfer schreibt:

        Eigentlich glaube ich, dass Sie eine Unterfacette der Franke-Facette der Buurmann-Wesenheits-Facette sind, aber trotzdem:

        Die Nummer mit “Ahmadidingenskirchen hat das nie so gesagt, weil in Farsi…auslöschen…blabla”…bewundernswert, dass immer noch Menschen auftauchen, die das tatsächlich noch glauben. Sie müssen an einem Ort leben, der völlig abseits jedweder Zivilisation liegt, wie Bielefeld.

        • Silke schreibt:

          Bielefeld?
          Ist das nicht die Stadt, die vom Backpulver lebt?
          Nix gegen Backpulver, auch wenn ich Hefe lieber esse.

        • Silke schreibt:

          SilverSurfer

          sei nicht so streng mit ihm, jedeR hat mal klein angefangen, doch manche Leute haben halt Angst, es andere wissen zu lassen, daß sie Lernende sind und drum cutten und pasten sie halt, was sie andere haben cutten und pasten sehen.

          Bleibt die Frage, warum sie so wenig Gespür für Qualität und Wahrscheinlichkeit von irgendwelchen Behauptungen haben. Broder’s Hamid würde vermutlich sagen, das liegt an IKEA, doch ich mit meinem ausgeprägten Sinn für Qualität bin seit Jahrzehnten IKEA-Fan und kann somit diese Sicht nicht unterschreiben.

          Also woran liegt’s, daß Ojmel wie der Farsi-Argumentierende so gar kein Gespür haben?

          • SilverSurfer schreibt:

            Das liegt an Bielefeld. Das gibt’s nämlich gar nicht.
            http://www.bielefeldverschwoerung.de/

          • SilverSurfer schreibt:

            Silke,
            ich habe mir darüber auch schon den Kopf zerbrochen.
            Womöglich “forschen” sie solange, bis sie auf das gewünschte Resultat stoßen und von da an geht’s nicht mehr weiter, werfen dabei aber anderen vor, genau dies zu tun.

            Man kann am Ende eigentlich nur froh sein, dass Hitler Deutsch gesprochen hat – und nicht Farsi.

          • Aristobulus schreibt:

            Harr. De Jodn sänntt unsär Onglöckk.

            Frag mal den Bielefelder Farsi-Anhänger, was er davon hält. Der meint doch, man muss es erst in die Ayatollahsprache übersetzen, ehe sich därr Sänn ärrschläßtt

          • A.mOr schreibt:

            Harrharrharrrr….!
            Seh’n wir uns nicht in dieser Welt,
            treff’n wir uns in Bielefeld!

        • Silke schreibt:

          ich habe mal versucht, die Judenverfolgung logisch aus dem protestantischen Weltbild wie es mir meine nicht praktizierende Familie vermittelte zu begründen. War gar nicht schwer.

          Linear-Logisch läßt sich immer alles begründen im Sinne von für notwendig/unvermeidlich erklären.

          Ich lasse alternativlos weg – natürlich ist das auch Kokolores, aber da ich finde, daß Merkel unter den gegebenen Umständen gut laviert, möchte ich in den Chor, der sie drum verkackeiert nicht einstimmen.

          Vielleicht muß sie es im jeweiligen Augenblick ja auch glauben, um handlungsfähig zu bleiben. Ich würde vermutlich vor Angst, daß der nächste Schritt ne Lawine auslöst, gar nicht handeln können.

          • SilverSurfer schreibt:

            In diesen Chor würde ich auch nie einstimmen.
            Auf die Staatskunst selbst, versteht sie sich, meiner Meinung nach, ausgezeichnet.

        • Honeymoon schreibt:

          komisch nur dass sich zdf, dpa und viele andere medien-anstalten für die falsche übersetzung entschuldigt haben!
          das aussagen von den iranern keine hommage an israel sind, auch klar. macht den übersetzungsfehler aber nicht ungeschehen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sie haben sich entschuldigt, falsch übersetzt zu haben, nicht dafür, behauptet zu haben, dass die iranische Regierung Israel zerstören will. Das stimmt nämlich nach wie vor.

          • Silke schreibt:

            wie zdf, dpa und andere haben sich dafür entschudigt, daß sie die Übersetzung von A’jad’s eigenen Leuten korrigiert haben?

          • SilverSurfer schreibt:

            Hach, dieses Farsi, was ein Spaß. Was man da so alles nicht sagt, was man dann auch nie so gemeint hat, was es eigentlich nicht bedeuten sollte. Eine Unsprache. (was für den Doktor)

  3. Klaus Franke schreibt:

    http://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/06/15/nakba-die-offene-wunde-tabuthema-des-heutigen-israels/
    Sehr geehrter Herr Buurmann,

    Als Sohn eines Kölner Bürgers, dessen Vater das Konzentrationslager erlebt hat,
    unterstütze ich aus vollen Herzen, Walter Hermann und die Kölner Klagemauer.
    Seit der Nakba verlieren die Palästinenser täglich ein Stück Heimat durch den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau der israelischen Besatzungsmacht ! Nakba findet in Palästina täglich statt.
    Solange die Palästinenser nicht in ihrer Heimat zurück kehren können, Müßen Sie mich, lieber Herr Buurmann noch ertragen !

    • peter schreibt:

      Lieber Herr Buurmann in der Maske des Herrn Franke,

      in welcher Funktion hat denn Ihr Vater das Konzentrationslager (gab’s nur eins? Das ist ja eine monstroese Verharmolsung der Nazi-Verbrechen) “erlebt”? Als Waerter? Als Kommandant?

      Als Haeftling wohl kaum, denn deren unsaegliche Leiden kann man ja wohl kaum als “Erlebnis” beschoenigen. Es sei denn, man ist alt- oder Neonazi, die tun das ja andauernt. Wenn ich ihre Affinitaet zu Karrikaturen & Phrasen im Stuermer-Stil bedenke, ist das natuerlich eine ernstzunehmende Option.

      Grusslos:
      peter aka Gerd Buurmann (war sozusagen ein Selbstgespraech – sind wir nicht alle ein bisschen Buurmann?)

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Herr Franke,

      natürlich muss ich Sie ertragen, so wie ich ertragen muss, dass offenkundig und nach eigenen Angaben Ihre ganze Kompetenz einzig und allein auf der Tatsache fußt, dass Ihr Opa ein KZ “erlebt” hat. Wenn das Ihr Opa gewusst hätte, dass seine KZ-Erlebnisse einmal Ihnen die Rechtfertigung dafür geben, vor dem Kölner Dom so über Juden zu hetzen wie das letzte Mal zu seiner Zeit, er wäre bestimmt stolz gewesen und das KZ wäre noch erlebnisreicher für ihn gewesen. Ach übrigens, ihr Kollege Broder hat im KZ Quartett die Karte “Meine Mama hat Auschwitz überlebt” auf der Hand. Wenn Sie also schon KZ-Quartett spielen wollen, die Karte Auschwitz sticht ihre Karte allemal. Sie haben verloren! Broder hat gewonnen.

      • peter schreibt:

        Mich erinnern diese Widerlinge, die zum Koshermachen ihres Judenhasses (angeblich oder tatsaechlich) verfolgte Verwandte hervorkramen, ja irgendwie an die seinerzeit so haeufig in Zahnpastawerbung erscheinenden “Zahnarztfrauen” – ein Status, der Kompetenz vortaeuschen sollte, wo keine war. (Gibt’s die eigentlich noch?)

        Man kann also mit Fug und Recht feststellen: Leute wie Klauss Franke sind die Zahnarztfrauen des modernen Antisemitismus!

        • Aristobulus schreibt:

          …ja, diese Sache ist nicht von ungefähr ein Gesundheitsthema. Fragt sich, welche Gummizelle wohl die Frau des Irrenarztes für den Herrn Franke empfiehlt, die braune, oder mehr die rote?
          Ah pardon, das war ja mehr sein ureigenes Thema, und nicht unseres!, ER will ja gern Andere in die Gummizelle sperren, die nicht der Meinung sind, dass öffentlich ausgestellter Judenhass irgendwas auf der Kölner Domplatte oder sonstwo zu suchen hat.

          Die Gattin des Irrenarzts würde ihm wahrscheinlich nur eine Zahnpasta empfehlen. Eine mit wahnsinnig viel Salmiak. Damit mal ein paar Zentimeter Sauberkeit in den frankeschen Volkskörper hineinkommen.

    • hansi schreibt:

      Mich würde interessieren welchen Winkel Herr Franke`s Opa im Konzentrationslager tragen musste ? Grün oder Schwarz vielleicht ?
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kennzeichnung_der_H%C3%A4ftlinge_in_den_Konzentrationslagern

      • anja schreibt:

        also vielleicht zurecht? nicht dein ernst..

      • A.mOr schreibt:

        Schon lustig, wie man immer zur „Moral“ ermahnt wird, wenn a jid nur mal seinen Kopf erhebt und sagt: hier sind wir, und wir können auch anders!

        Nein, nicht das KZ, sondern des Jiddn schwarzer Humor muß natürlich angeprangert, angemahnt werden, wie praktisch, daß man einen dabei erwischt, dessen Witz den Holocaust verharmlost!
        Oj, die Welt ist ein riesiges Hühnerklo!
        Freie Meinungsäußerung, na klar!
        Nur eines noch: Jude halt die goschn!
        Tod bist mir soviel näher!
        (SARC alert!)

        Hey, anja, stimmt, war wohl nicht so gut im KZ und Vernichtungslagerei, wer weiß das besser als die Deutschen!?

        Oj Joood, mach es nicht so schlimm wie die Arier! Die wissen doch, wo sowas hinführt!!!
        Hopp hopp, du tollkühner jidd, marsch ins Glied, rechts zur Arbeit, links in die Verbrennung!

        Hoppa hansi, hob kajn tanes nit, saj mir gesunt!
        (…aaand special thanks to Japan! :) )
        http://www.youtube.com/watch?v=p2O9C2W1hA8

        And don’t ya dare to forget: Jew is best!!!

        Jews rock – and the girls love it!

        Fakten Fakten Fakten! :cool:
        Denk mal drüber nach, Mäusken. ;)

        • anja schreibt:

          ich habe das nicht als witz verstanden, sondern als einen “asis ins kz!”aufruf. :oops:

          • A.mOr schreibt:

            :cool: Oj, macht nichts (denke ich), klar, “asis ins kz!” geht garnicht!
            Mir scheint jedoch, daß des hansi Ironie (hansi, verzeihst mir doch? ;) ) öfters mal nicht verstanden wird.
            Kommt eben vor; der eigentliche Witz ist manches mal, daß die Ironie nicht verstanden wird.
            Hauptsache, daß wir am Ende alle gemeinsam was zu lachen haben! :D
            Insofern Danke für diese freundliche Antwort! :smiley mit Kußhändchen: & ;)

    • K.Voss schreibt:

      Jemand, der es nötig hat, auf einen Menschen zu verweisen, der im KZ war um seine eigene Unterstützung antisemitischer Hetzerei zu legitimieren kann und wird von mir immer nur eines bekommen: Nazis-***, hau ab! Und das meine ich angesichts der oben geführten Diskussion nicht abwertend an unsere Freunde mit den Ringelschwänzchen und dem leckeren Fleisch.

    • Danny Wilde schreibt:

      Klaus Franke, oder wie Sie heißen mögen, oben steht Ihr Satz:

      “Als Sohn eines Kölner Bürgers, dessen Vater das Konzentrationslager erlebt hat (…) ”

      Dieser Satz spricht für sich.

      In der Schulzeit kannte ich ein beeindruckendes und sehr nettes Mädchen, deren Großvater ebenfalls das KZ erlebt hat. Über ihn erfuhr ich aber nicht von ihr, sondern aus der Zeitung. Und was ich erfuhr war so entsetzlich, dass ich den Kontakt zu dem Mädchen abbrechen musste. Dies kam nicht, weil sie ihren Opa darum liebte, dass er ihr Opa war. Sondern weil sie die Augen davor verschloss, was er im KZ erlebte. Denn er lebte noch, rüstig und wohlgemut, und hätte als großväterlicher Gesprächspartner zur Verfügung gestanden. Ja, er durfte sogar 97 Jahre alt werden. Dieses Mädchen – wir waren alle so 17, 18, 19 – war wie ihre Eltern, trotz Villenbesitzes, stramm links, auf Anti-AKW-Demos, Anti-Pershing-Demos, Anti-Kapitalisten-Demos, Anti-Amerika-Demos. Sie sehen: Ideologisch Ihnen heute noch nahestehend.

      Ach so, ja, der Opa: er war Arzt, und er war einer der ersten, die zur Effizienzsteigerung bei der “Euthanasie” mit Vergasungsmethoden in fahrenden Bussen experimentierte. Aber auch mit Elektroschocks, Verhungerungs-Lagern oder mit “Abspritzen” (töten durch Giftinjektionen). An geistig behinderten Kindern, zunächst, und dann an Juden. Immer sehr gründlich.

      Ihr Satz löst auch hier im Forum interessante Reflexe aus. Weil manch einer geneigt zu sein scheint, Ihren Vater als KZ-Opfer zu sehen. Nur, mein Reflex geht so: das hätte man dann anders geschrieben. Nicht wahr?

      • Aristobulus schreibt:

        Hi Danny… danke für Deinen Bericht.
        Wie hieß der “Arzt”?

        Ich kannte Flora Neumann recht gut. Sie hat in Baracke 10 (Auschwitz) von Dr. Mengele Phenolspritzen usf. bekommen, sodass sie es nur sehr knapp überlebt hat – und nach der Befreiung keine Kinder mehr bekommen konnte

        • Danny Wilde schreibt:

          Der war’s nicht. Aber ich möchte den Namen nicht sagen. Er war Psychiater. Und sein Hauptbetätigungsfeld war nicht das “KL”, sondern eine sehr bekannte große “Anstalt”. Obwohl ich dieses Mädel seit über 30 Jahren nicht gesehen habe, finde ich, dass die Familie ein Recht darauf hat, den Namen nicht von anderen ausposaunt zu bekommen. Es gab, und daran beißt die Maus keinen Faden ab, allerdings viele, die schuldig waren in nennenswerten Mengele-Units (Grad erfundene Maß-Einheit). Und trotzdem damit durchgekommen sind. Zu der Sorte hatte dieser Mann gehört. Aber die Generation seiner Enkel, alle heute in unserem Alter, soll die Chance haben, ihren Namen durch eigene Leistung zu formen. Sollten wir zwei uns mal persönlich begegnen, sag ich’s dir. Wie gesagt, am 11.7. bin ich auf der hier so ausführlich verhandelten Lesung.

    • Yael schreibt:

      Dann seien Sie doch stolz auf Ihren Judenhass und gehen wieder.

      • Aristobulus schreibt:

        …überhaupt ‘ne ganz spannende Bemerkung, Yael, dass er stolz drauf sein soll. Sind die stolz drauf?
        Sie beweisen beweisen beweisen beweisen herum, wie entsetzlich de Joodn nu sind, sie MÜSSEN sich äußern, sich ergehen, sich den hohlen Kopf heißreden, also kann’s mit dem Stolz oder nur der Sicherheit nicht weit her sein.
        Die tun so, als ob sie stolz sind. Weil sie sonst nichts sind, weil denen was Menschliches fehlt. Nicht? Sartre in Les mots (glaub ich) hat im Kapitel “L’enfance d’un chef” einen Judenhasser von innen heraus beschrieben. Der hat keine Eigenschaften, der ist ein hohles Stück Rohr, und als einzige Eigenschaft hat er halt seinen Judenhass, ohne Grund, irgendwann mal aufgeschnappt, dass es sowas gibt, und zack!, endlich mal ‘ne Eigenschaft.
        Bei Camus (wo, weiß ich nicht mehr) gbt es auch so einen, einen versteinerten Familienonkel, der keine Eigenschaften hat, und wohl um so zu tun, als hätte er wenigstens eine, wird er rabiat, so bald die Rede auf Juden kommt.

        Himmler war ja auch so.
        Ein dicklicher, gehänselter, unterdrückter Typ, ein Untertan nicht anders als Andere auch, und dann wollte er mal auftrumpfen.

  4. Klaus Franke schreibt:

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17906
    Gerd Buurman, hier interessanter Lesestoff für Sie.

  5. Holmi schreibt:

    George Galloway, Mitglied des Britischen Unterhauses, spricht hier mal Klartext:

  6. Holmi schreibt:

    Und nochmal George Galloway:

  7. Holmi schreibt:

    @Aristobulus:
    Labour-Abweichler Galloway schafft Wiedereinzug ins Parlament (30.03.2012)
    Der streitbare linke Politiker George Galloway hat bei einer Nachwahl seinen Wiedereinzug ins britische Parlament geschafft. Das frühere Labour-Mitglied holte am Donnerstag im Wahlkreis Bradford West im Norden Englands mehr als 18.000 Stimmen für seine Respect-Partei. Der favorisierte Labour-Kandidat Imran Hussain, dessen Partei den Sitz seit Jahrzehnten immer gewonnen hatte, kam lediglich auf gut 10.000 Stimmen. Galloway nannte seinen Sieg den “sensationellsten Erfolg” bei Nachwahlen in Großbritannien.
    Da frage ich Sie, wie ein “hatemongering putrid jerk” das gemacht hat.
    You have scored an own goal!!!

    • K.Voss schreibt:

      An Holmi,
      10.000 Briten adeln also einen Menschen, egal was er sagt, schreibt oder vertritt.
      Na dann:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_Juli_1932

      oder auch diesen netten Herren
      http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Duvalier

      nicht zu vergessen:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhollah_Chomeini#Die_Revolution_und_die_Errichtung_der_Islamischen_Republik

    • Silke schreibt:

      Holmi, Liebster,
      erzähl mir mal, was Du sonst noch so über Bradford so weißt.

      Kann es sein, daß sich alldorten auf der Insel ein Nest von Leuten heimisch gemacht hat, die auf hatemongering putrid jerks abfahren? Oder willst Du etwa sagen, daß es des Volkes Weisheit bisher nie und nimmer und nirgends zugelassen hat, daß massenweise Kreuzchen für hatemongering putrid jerks gemacht wurden?

      Mir scheint, ich erinnere mich da an sogar an so eine Periode in unserer Geschichte, in der wir …

      • Holmi schreibt:

        Du solltest mal das britische Wahlsystem (Simple Majority Vote System) besser kennenlernen. Dort hätten weder FDP oder Grüne eine Chance. Vor diesem Hintergrund kann man so ein Ergebnis als wahren “Erdrutschsieg” bewerten:
        Hier ist das genaue Wahlergebnis.

        George Galloway Respect 18,341 55.9 +52.8
        Imran Hussain Labour 8,201 25.0 -20.3
        Jackie Whiteley Conservative 2,746 8.4 -22.7
        Jeanette Sunderland Liberal Democrat 1,505 4.6 -7.1
        Sonja McNally UKIP 1,085 3.3 +1.3
        Dawud Islam Green 481 1.5 -0.8
        Neil Craig Democratic Nationalists 344 1.0 -0.1
        Howling Laud Hope Monster Raving Loony 111 0.3 N/A
        Er, George Galloway, gewann somit nicht nur die einfache Mehrheit, sondern die absolute Mehrheit (55,9 Prozent).

        • Silke schreibt:

          Holmi, Liebster,

          Thema verfehlt – setzen! Das mit dem britischen Wahlsystem weiß jeder halbwegs belesene Mensch. Was glaubst Du, wen Du hier vor Dir hast und “aufklären” zu können meinst. Du bist ein Schreihals und ein Lügner.

          Ansonsten fragte ich nach Bradford und Bradforder Eigenheiten

          Vor Jahren gab es mal ein tolles Stück Longform-Journalismus im Prospect dazu online, daß das 7/7 Umfeld in Bradford beschrieb. Es wurde ganz schnell kassiert, obwohl es wahrhaftig fair war. Warum wurde mir nie ganz klar, aber vielleicht steht es ja in Nick Cohen’s neuem Buch. Vermutlich war’s ne Mischung der üblichen Gründe: “Respekt” und Angst um das Wohlergehen derjenigen, die mit dem Journalisten gesehen worden waren.

          Doch da Du in Sachen Bradford so unwissend bist, hier ist eine Erinnerung, wann Bradford es wohl das erste Mal zu internationalem Ruhm brachte. Irgendwie wundert es mich nicht, daß wo Bücherverbrennung brummt, George Galloway es auch tut.

          http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2011/01/07/AR2011010706482.html

      • Silke schreibt:

        Michael Totten hat den Guten auch – viel leckerer and that’s a promise

        Galloway on Syria

        22 June 2012
        If you know who George Galloway is, I don’t have to tell you that his opinion of what’s happening right now in Syria is rank and appalling. You might get a kick out of watching him say it, however. Not even the most ardent Arab Nationalist propagandist I’ve ever met knows how to push all the emotional buttons quite this effectively.

        http://www.worldaffairsjournal.org/blog/michael-j-totten/galloway-syria

        • Aristobulus schreibt:

          …ist das nun jener rank-and-appalling-Galloway, der da spricht, oder isses just-got-a-haircut-Schischek? Könnt’ auch thickest-lips-ever-Nasrallah ohne sein maybe-lepra-maybe-plague-Kopftuch sein

  8. Holmi schreibt:

    An K. Voss:
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Denn George Galloway erhielt mehr als 18.000 Stimmen.
    Die Briten adeln also nach Deiner Lesart den unterlegenen Labour-Kandidat. Na, wenn das so ist.
    Und hier noch was zur Aufklärung über den Zionismus:

    • K.Voss schreibt:

      Klarer Vorteil gegenüber denen, die nicht lesen können, aber kein Vorteil, wenn man das Gehirn trotzdem nicht benutzen kann.
      Sonst wäre aufgefallen, dass es mir nur darum ging Ihre Aussage zu kritisieren, dass eine demokratische Wahl beknackten Blödsinn und antisemitische Haltung angeblich zum Richtigen wandelt. Antisemitismus versteckt sich gerne unter dem Deckmantel des Wortes “Zionismus”, beibt aber gut zu erkennen ist, mein kleiner Aushilfsnazi. Sonst wäre all das Geseiere, welches Sie gelesen, gehört und hier angeführt haben Ihnen die Zeit nicht wert, findet sich doch vergleichbares wie die Staatsgründung Israel vielfach, das Verhalten der Israelis gegenüber Terroristen mit solch verheerenden Totenzahlen jedoch kaum anderswo. Thailand, Russland, Syrien, China, Nordkorea, Sudan etc. gehen allesamt härter dagegen vor. Weder von Ihnen noch Ihren Brüdern im Geiste, ob braun oder rot, habe ich bislang vergleichbares zu lesen bekommen oder gehört, wie das, was Sie hier als “Wahrheit über den Zionismus” verbreiten dürfen.
      Wem die SS-Uniform nicht erlaubt ist, der greift halt zum Protestschild.

      • Holmi schreibt:

        Du musst noch viel lernen. Hier erkläre ich Dir mal den Begriff Semiten, von dem sich ja wohl Antisemitismus ableitet:
        Semiten
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        Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen.

        Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis – siehe dazu Semitismus. Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“.

        Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.

        Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar semitische Sprachen, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham dargestellt.

        Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis und Malteser.

        • Aristobulus schreibt:

          Gelogen, horny Holmi, Sie Schein-Lexikalist, unterwegs im ureigenen, dummen, langweiligen, hasserfüllten Lügensumpf.
          Sie sind ein überaus unfähiger Lügner dazu, weil unfähig für wenigstens ‘ne eigene Lügen-Erfindung, denn Sie wiederholen nur mal wieder Möllemanns Lüge, die er naturgemäß auch von wem Anderen hatte. Denn der war so wie Sie.
          Die Szene damals, Möllemann, feist und schlau lächelnd neben seinem Freund stehend, dem Terroristen Arafat. Möllemann in seinem kalten rheinischen Akzent sagend: “Hier ist mein bester Freund Jassir Arafat” (Arafat nickt), “und der ist ein Semit!” (Arafat nickt wieder), “wie kann ich da ein Antisemit sein?”

          So tun es Lügner: Nehmen eine Tatsache von woanders, stellen sie für eine andere Tatsache hin, und dann hoffen sie, dass ihnen irgend einer glaubt.

          Der Begriff Antisemitismus hat nichts mit irgend Semiten zu tun, gar mit Assyrern oder so. Er wurde 1979 von dem ehedem linken Reichstagsabgeordneten Wilhelm Marr geprägt, der damit ein pseudowissenschaftliches, pseudoseriöses Wort für den guten alten Judenhass erfand.
          Es gibt nichts Neues unter der Sonne, aber sie geht immer wieder neu auf.
          Über Marr und die Antisemitenpartei (die mit Judenhass auf Stimmenfang ging, na womit sonst) verbreitete sich das Wort in die anderen Sprachen. Juden sind damit angezielt. Juuuuden.

          Schlussendlich Sie, horny Holmi, sind ein ganz kleiner Marr, und ein ganz kleiner Möllemann dazu. Möge Ihr Mini-Fallschirm freilich beizeiten aufgehen.

          • Holmi schreibt:

            Soso. “Der Begriff Antisemitismus hat nichts mit irgend Semiten zu tun”.
            Mit was denn sonst?
            Wenn Sie mich der Lüge bezeichnen, dann lesen sie doch nach bei wikipedia, oder haben das auch Lügner eingestellt?
            Der Staat Israel ist mit Lügen und Mythen gegründet worden.
            1. Es gibt nur eine Religion, die sich gleichzeitig als “Volk” bezeichnet, das Judentum.
            2. Es gibt kein jüdisches Volk, was allein dadurch begründet werden kann, da sie keine gemeinsame Sprache sprechen und auch keine gemeinsame Kultur aufweisen, aber eine gemeinsame Religion. Sie auch Shlomo Sand “Die Erfindung des Jüdischen Volkes”
            3. Die Palästinenser haben überhaupt gar nichts mit den Verbrechen der Nazis zu tun, aber sie müssen trotzdem dafür büßen. Glaubten denn die zionistischen Kolonisten, dass sie in ein menschenlereres land kommen?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Punkt 3 ist pure Geschichtsverfälschung. Die Palästinenser, die damals noch nicht so hießen, haben sehr wohl was mit dem Holocaust zu tun. Die Nürnberger Rassegesetze wurden übernommen und der Mufti von Jerusalem war einer von Hitlers engsten Verbündetetn.

          • Holmi schreibt:

            So denkt der Herr Buurmann:
            “Punkt 3 ist pure Geschichtsverfälschung. Die Palästinenser, die damals noch nicht so hießen, haben sehr wohl was mit dem Holocaust zu tun.”
            Er biegt sich alles zurecht, so wie er es braucht, toll!!!
            Außerdem hat er zu meinen Punkten 1 und 2 gar keine Meinung bzw. kann sie nicht widerlegen!!!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ich denke wenigstens.

          • SilverSurfer schreibt:

            Spontan würde ich mal in Ihrem Stil “argumentieren”, was Punkt 1 und 2 angeht:
            Sie biegen sich alles zurecht, so wie Sie es brauchen, toll!!!

          • K.Voss schreibt:

            Herr Buurmann ist nicht verpflichtet Ihnen zu antworten, so wie Sie nicht verpflichtet sind, hier zu lesen oder zu schreiben. Es steht ihm frei auf Ihre größten Lügenmärchen einzugehen, es sein zu lassen oder alles zu beantworten. Sie tun desgleichen.
            Aber bitte, mach ichs mal:
            “1. Es gibt nur eine Religion, die sich gleichzeitig als “Volk” bezeichnet, das Judentum.”
            Falsch, aus muslimischen Kreisen wird in letzter Zeit Kritik wie Hass zusammengefasst unter “Rassismus”. Der Begriff “Umma” fasst alle Muslime als eine verbundene und verpflichtete Gemeinschaft zusammen. Die Jesiden, derer wir mittlerweile auch eine ganze Zahl im Lande haben, sehen sich ebenfalls als ein Volk, deren Mitgliedern es nicht erlaubt ist, Andersgläubige, also Außenstehende, zu ehelichen.
            Die strenggläubigen Hindus glauben fest daran, dass man als solcher geboren und einer Kaste zugeordnet wird. Konvertieren zum Hinduismus ist somit eigentlich nicht möglich.
            Wir könnten noch die Naturreligionen beleuchten aber ich denke, Ihre Aussage ist genügend widerlegt.
            “2. Es gibt kein jüdisches Volk, was allein dadurch begründet werden kann, da sie keine gemeinsame Sprache sprechen und auch keine gemeinsame Kultur aufweisen, aber eine gemeinsame Religion. Sie auch Shlomo Sand “Die Erfindung des Jüdischen Volkes””
            Hm, wenn also Rabbiner auf der ganzen Welt in Tora und Talmus lesen, dann ist darin nicht die Sprache, welche vormals von dem genutzt wurde, was wir ein Volk nennen würden? Und der Begriff Jude stammt nicht aus deren Sprache? Und die Zerstreuung in der Diaspora ist eine Erfindung? Also wissen es Sie und Ihre Anti-Zionisten besser als Historiker und Wissenschaftler der letzten 1900 Jahre? Donnerwetter, nur nicht zu kleine Ansprüche stellen. Möchten Sie Ihre Statue in Gold oder Platin auf die Domplatte gestellt bekommen?
            “3. Die Palästinenser haben überhaupt gar nichts mit den Verbrechen der Nazis zu tun, aber sie müssen trotzdem dafür büßen. Glaubten denn die zionistischen Kolonisten, dass sie in ein menschenlereres land kommen?”
            Herr Buurmann sagte bereits etwas dazu, dass Sie, entsprechend Ihrem Recht, ignorieren.
            Es gab bereits vor den Nazis in Deutschland Judenverfolgungen und Pogrome in dem raum, den die Menschen bewohnten die Sie als Palästinenser benennen. Der Großmufti von Jerusalem diente sich und diverse Freiwillige den Nazis an, die sich als dienstbare und kampfwillige Geister zeigten. Der Hügel bei Gilo bspw., das heute so gerne von Ihresgleichen als Ostjerusalem bezeichnet wird und damit auf der Karte mal eben einen Sprung macht, gehörte einem Juden und wurde enteignet, weil er Jude war. Somit GIBT es eine Verbindung, ideologisch, faktisch und personell.
            Davon abgesehen gab es bei Gründung Israels auch Pläne zur Gründung eines Staates für diese Menschen, also ein MEHR als sie bis dato hatten. Sie selbst haben das abgelehnt. Wieder und wieder. Anwälte der letzten Jahrzehnte, die nicht ständig Worte wie “Juden” und “Zionisten” im Munde führten kamen immer wieder zum Schluss, dass von “illegal” nicht die Rede sein kann, wenn auch mit der Gründung manch grausames Ereignis und manch Schicksal verbunden war. Daran jedoch festzuhalten, als einziger solcher Fall in der Weltgeschichte – also in einer absoluten Sonderrolle, das wirft nur ein Licht auf den Klammeraffen, nicht auf die Geschichte.

          • Silke schreibt:

            Holmi, Herzchen,

            nicht jeder Punkt ist es wert von jedem widerlegt zu werden –

            ich gebe Dir hier mal ein Beispiel, will sagen, ich mache einen Punkt, von dem ich annehme, daß ihn keiner von den Leuten hier, an deren Meinung mir was liegt, widerlegenswert finden wird. Sie werden nur mit dem Kopf schütteln und sagen, Mann oh Mann, muß die heute einen Restalkoholpegel haben und das obwohl ich für eine der Aussagen eine höchst respektable Quelle habe.

            - Die Erde dreht sich um den Mond
            - Rote Haare machen Frauen temperamentvoll
            - Juden haben durchschnittlich mehr Plattfüße als andere

          • Paul schreibt:

            Holmi, zum Antisemitismus lesen Sie bitte hier.
            Lesen Sie bitte alles, auich das was Sharansky geschrieben hat.
            http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/cantisemit.html
            Wenn Sie das gelesen haben, dann wissen Sie alles über Antisemitismus. Vor allem wissen Sie dann das Richtige.

          • Honeymoon schreibt:

            gut, dass der begriff antisemit rein politischer natur war/ist und nur speziell gegen juden ging ohne ethnologischen hintergrund der sprachlichen semitischen abstammung wusste ich nicht. aus meiner persönlichen einschätzung ist es daher auch ein falscher begriff. aber ok.

            aber Nach Definition der EUMC ist es antisemitisch:
            wenn man dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abspricht, etwa durch die Behauptung, Israel sei ein rassistischer Staat,
            wenn man einen doppelten Standard anwendet, indem man an Israel Verhaltensansprüche stellt, die von keiner anderer demokratischen Nation erwartet werden,
            wenn man zur Charakterisierung Israels oder der Israelis Symbole und Bilder des klassischen Antisemitismus, wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus getötet oder Blutsbeschuldigung verwendet,
            wenn man die heutige Politik Israels mit der Politik der Nazis vergleicht oder gar gleichsetzt,
            wenn man Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich macht.

            den vorletzten punkt find ich ehrlich gesagt ein wenig drollig, natürlich war das was die nazis mit den juden anstellten vom planungsaufwand einmalig (von der masse sicherlich nicht, der ukrainische hungertod von 7 mio. menschen war fast noch grausamer). sprich die art und weise sucht seines gleichen. trotzdem sehe ich es nicht warum man ein rechts gerichtetes zionistisches regime der apartheid oder in zügen mit denen der nazis nicht vergleichen kann. denn zum teil geht es in diese richtung, wenn man sich die schreckensszenarien in gaza (z.b. wasserversorgung) usw. so anschaut.

            was mich aber persönlich interessieren würde sind die verschiedenen stämme der juden, was hat es mit den khasaren, aschkenazi und sephardim so auf sich?

            um noch mal zum thema antizionismus zu gelangen, da gibt es die gruppe der extrem religiösen mosaisten die ebenfalls stark antizionistisch ausgeprägt sind, diese juden sind also antsemitisch? halte ich für blödsinn

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Wo zeigt Israel Apartheid?
            Was ist mit der Wasserversorgung.

            Beides sind hinlänglich widerlegte Begriffe der antizionistischen Propaganda. Es wäre schön, wenn Sie wenigstens einmal für einen Nachmittag die Gegenseite hören würden. Machen Sie doch mal den Test, studieren Sie mal die Argumente der Gegenseite und schauen Sie was geschieht.

        • K.Voss schreibt:

          Ihr outing dauert an. Die “Belehrung” im dritten Reich war auch das Hauptanliegen der Menschenverachter um möglichst viele für sich zu gewinnen. Auch diese haben gelehrt wer die “Guten” und wer die “Schlechten” waren, dabei jede Realität verweigernd.
          Wie gesagt, die SS-Uniform blieb Ihnen verwehrt, man merkt Ihnen den Geist aber an.

        • Yael schreibt:

          “Punkt 3 ist pure Geschichtsverfälschung.”

          Punkt eins und zwei nicht minder. Erst haben die Nazis Juden zu einem Volk erklärt, dass die Weltherrschaft und die Arier vernichten will und deren Nachkommen erklären uns, dass Juden gar kein Volk sind. Da sage mir noch mal jemand, Geschichte wiederhole sich nicht. An diesem Kotzdeutschen Wesen soll immer noch die Welt genesen.

        • Schula schreibt:

          “gut, dass der begriff antisemit rein politischer natur war/ist und nur speziell gegen juden ging ohne ethnologischen hintergrund der sprachlichen semitischen abstammung wusste ich nicht.”

          Ihre Unwissenheit wird nur noch durch Ihre Dummheit übertrumpft. So blöd sein, aber diskutieren wollen.

          • Interessent schreibt:

            @schula
            Und sonst?
            Hast Du auch irgendwelche Argument?

          • Silke schreibt:

            Interessent

            bist Du etwa der Meinung, Du habest was gesagt, das der Debatte wert ist?

          • Aristobulus schreibt:

            Schula, Yael,
            vielleicht weiß Honeymoon es wirklich nicht. Seinen Widerwillen gegen Machtpoitik glaube ich ihm mittlerweile, da wirkt er überzeugend. Freilich keine Ahnung scheint er von jüdischen Gruppen zu haben (wirklich keinen Schimmer, aber eine Meinung!, allein dass er’s mit Chasaren hat), und er sieht die israelische Regierung, nein den israelischen Staat als “rechts gerichtetes zionistisches regime”, ist also auch in der Hinsicht irgend einer Propaganda von wer weiß wo aufgesessen.
            Er kennt keinen Israeli, hat sich auch noch nicht mit irgend einem Juden unterhalten… hat aber ‘ne explizite Meinung.

          • Schula schreibt:

            “Und sonst?
            Hast Du auch irgendwelche Argument?”

            Von einem halkbwegs intellegenten Menschen kann man erwarten, daß er weiß, daß man Antisemiten nicht mit Argumenten kommen kann. Sie sind es aber scheinbar nicht.

          • Schula schreibt:

            Ich will natürlich meine Tipfehler korrigieren: halbwegs intelligenten… :D

            @Aristobulus

            es ist durchaus typisch, daß Antisemiten und Nazis mit der schon lange widerlegten Chasarengeschichte kommen. Deren Lügen und Dummheiten sind doch deren Wahrzeichen.

          • Aristobulus schreibt:

            Schula,
            ich halte ihn nicht für einen Judenhasser… mir scheint, er saugt zu viel linksextreme Ergüsse auf, die ihm alles vorkauen. Vielleicht liegt’s nur am Alter und an dem Selbstverständnis, das einem da wohl noch fehlt.
            Wenn er freilich so weitermacht und nix dazulernt, wird ein prima großer Antizionist aus ihm, für den die Welt fertig hat.

  9. Danny Wilde schreibt:

    @all:
    Worum ging’s hier eigentlich? Genau. Also, ich jedenfalls werde am 11.7. da sein und würde mich riesig freuen, vielleicht die ein oder andere Nase mal in echt kennenzulernen. Und dem Blogbetreiber schulde ich noch etliche Kölschs, die dann fließen könnten (so er , wo er denn schon Werbung für die Lesung macht, auch selber kütt).

    @Gerd:
    “Ich bin vor allem aber auch Walter Herrmann! Meine Lieblingsrolle. Über Tag stehe ich vor dem Dom und dann dusche ich und gehe ins Theater”

    Schlechter Versuch, sehr unglaubwürdig. Dann (abends geduscht) dürften und rein technisch könnten Sie ja in der Rolle des Hetzrentners anderntags nicht so müffeln wie 19 Wochen Katzendreck. Ergo kann Ihnen das niemand abkaufen.

    Anti-Beleidigungs-und Schmähreden-Disclaimer: Obwohl ich dem von mir als “Hetzrentner” Bezeichneten schon gegenüberstand und insofern weiß, wovon ich rede, erkläre ich feierlich, dass niemand wissen kann, wen ich damit meinte. Außer denjenigen, die’s wissen.

    • Silke schreibt:

      Einspruch:
      meine Katzen haben nie gemüffelt – Die haben ehrlich gestunken – wenn was müffelte, war ein Besuch beim Tierarzt schnellstens geboten.

      Bei denen war’s aber nicht wie bei Herrmann der ungesunde Geist, der müffelte,

      • Silke schreibt:

        Gestern bin ich auch 1x in der Moderation gelandet und eben wieder.

        Was mach ich nur, was mach ich nur

        Ist meine Wortwahl dem Zensor zu altmodisch?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Namen, Namen, Namen, da kann schnell mal eine Moderation folgen, wenn über Namen gesprochen wird.

          • Aristobulus schreibt:

            Hitler. Galloway. Herr Mann. Franke. Dutroux. Und Müller, immer wieder Müller (das war der kleine Pinscher, einer von tausend und hunderttausend Müllers, der im Kleinen arisiert hat, jüdische Betten und Kinderwagen und sowas, war herrenloses Gut auf den Etagen!, und in seiner neueren Inkarnation äußert dieser Müller Begeistertes über Galloway, uber den Herrn Mann und über Hitlern. Ach, immer diese Müllers)

  10. hansi schreibt:

    @ Danny Wilde
    Worum ging’s hier eigentlich?

    Aber Danny passen Sie doch auf, es ging um die Nakba und deren Auswirkung auf die Wahl von Bradford West im Norden…

  11. Silke schreibt:

    Aristobulus

    ich habe mir mal diesen Schlözer angeguckt – was für ein interessanter Mann. Ihm “verdanken” wir, daß wir ab Jesus rückwärts zählen. Lt. dem Hannah Arendt Zitat bietet das Rückwärtszählen große Vorteile. Das ist mir auch einsichtig, aber warum Jesus? Das kann doch nicht politisch korrekt sein und sollte drum dringend abgeschafft werden.

    http://en.wikipedia.org/wiki/August_Ludwig_von_Schlözer

    und was Holmi-leins Erläuterung zu Semiten anlangt, so muß ich zur Ehrenrettung von Wikipedia darauf hinweisen, daß er, Holmi nämlich, das mit dem Paraphrasieren gar nich gut kann.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten (ich habe nur die Einleitung gelesen, weil mich Völker immer nur interessieren, wenn sie als Staaten, Clans oder sonstige Entitäten irgendwas tun)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

    PS:
    Eins muß man aber zu Gerd’s Blog sagen, beim Lesen und ggfs Recherchieren der Kommentare kann man ne Menge lernen und nu muß ich mich für den Rest meines Lebens fragen, warum hat noch keiner Schlözer als Serienheld verwurstet. Der Mann gibt doch was her und zwar offenbar in jeder Beziehung, statt dessen Zizek & Co.

    • Silke schreibt:

      und schon wieder bin ich in der Moderation – Schlözer kann’s nicht sein, Zizek auch nicht, der ist schließlich bis jetzt noch nicht aufgefallen. Kann es Hannah Arendt sein?

      • Silke schreibt:

        Jerusalem = drei Weltreligionen Bullshit,

        Jerusalem gehört einer Religion und nur einer und wenn die Einheimischen dort so großzügig sind, die beiden Plagiaristen, die sich anmaßen, ihnen gleichwertig zu sein, hie und da mal reinzulassen, dann haben die selbigen unendlich dankbar dafür zu sein.

        Wie die sich aufführen, das ist ja als würde die Dame, die ne Fortsetzung zu Vom Winde Verweht schreiben durfte behaupten, sie sei dadurch gleich auf mit Margaret Mitchell

        • Interessent schreibt:

          @Silke
          “Jerusalem gehört einer Religion und nur einer und wenn die Einheimischen dort so großzügig sind, die beiden Plagiaristen, DIE SICH ANMASSEN, IHNEN GLEICHWERTIG ZU SEIN…..”

          Jetzt ist es also raus: ihr Freunde der Israelischen Besatzung denkt tatsächlich, dass der popelige Rest der Menschheit, also 7 Milliarden, WENIGER WERT IST ALS JUDEN.
          Na endlich mal eine, die das glatt ausspricht und nicht nur unschuldig andeutet.

          • Silke schreibt:

            Aha, wenn ich also sage, Dein Haus gehört Dir und Andere haben sich darin wie Gäste zu benehmen, sofern Du so freundlich bist, sie reinzulassen, dann sage ich damit, daß der Rest der Menschheit weniger wert ist als Du.

            Ich denke, das ist ne “Logik” die anti ein Lächeln entlocken könnte.

          • Interessent schreibt:

            @Silke
            “Aha, wenn ich also sage, Dein Haus gehört Dir …..usw.”

            Das hast Du aber nicht gesagt, sondern Du hast wörtlich gesagt: “….die sich ANMASSEN, ihnen gleichwertig zu sein”.
            Durch diese Wortwahl hast Du die Gleichwertigkeit negiert.
            Was das alles mit dem User ‘anti’ zu tun haben soll ist mir – und sicherlich auch ihm – ein Rätsel.

          • Honeymoon schreibt:

            hehe, manchmal fliegt die katze glatt zufällig aus’m sack!
            nettes outing.

            aber so sind die menschen nunmal, jeder hat vorurteile, der eine mehr der andere weniger, der eine hier, der andere dort.

          • Silke schreibt:

            So arbeiten Verleumder, lassen das Wort Plagiaristen weg, von dem Vergleich mit der GWTW-Saga ganz zu schweigen, und basteln sich aus dem Rest was zurecht.

            Kontext weglassen und neuen Zusammenhang herstellen, hat so’n Bart.

          • Interessent schreibt:

            Plagiaristen ?
            Schon wieder so eine Abwertung, hiermit negierst Du die Gleichwertigkeit anderer Religionen.
            Hätte ich Deinen Hochmut – den ich allerdings nicht habe – so würde ich behaupten, das Christentum sei die Weiterentwicklung, die Verfeinerung, die Optimierung des Judentums.

            Und warum sollte ich auf die Gone with the Wind-Saga eingehen? Die ist doch mit Bezug auf das Thema trotz Deiner erwähnung vollkommen uninteressant (nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich)

          • Aristobulus schreibt:

            Interessent,
            Sie sind ein unverschämter Typ. In Jerusalem leben seit Jahrtausenden Juden, es ist DIE jüdische Stadt schlechthin. Seit sehr langer Zeit leben dort auch Christen von hundert verschiedenen Denominationen, Moslems naturgemäß auch. Das Eine schließt das Andere nicht aus – Bürgerrechte hat dort jeder, der einen israelischen Pass besitzt. So entspricht es dem jüdischen Selbstverständnis.

            Sie wollen Jerusalem den Juden aber nicht gönnen. Wie viele explizit moslemische Städte haben die Moslems? Dort darf kein Jude wohnen. So entspricht es dem moslemischen Selbstverständnis. Das halten Sie für naturgegeben.

            Wie viele explizit christliche Städte haben die Christen? Beschimpfen Sie einen Christen als Rassisten, der feststellt, dass Rom eine christliche Stadt ist? Würde Ihnen nicht einfallen.
            Aber die JUDEN dürfen kein Jerusalem haben.

          • A.mOr schreibt:

            Aristobulus, Du hast es mal wieder präzise auf den Punkt gebracht!

            Ansonsten, Silke sagt es schon: „so arbeiten Verleumder.“

            Armselige Gestalten.
            Was wollen die hier, außer eben irgendwem ans Bein zu pinkeln?

          • Aristobulus schreibt:

            danke, A.mOr
            ähm, irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dieser Interesent könnte auch der Anti in ‘ner Verkleidung sein. Das gleiche Herumklügeln, das gleiche Provozieren, Hypothetisieren, Festnagenwollen und mit der Realität hinterm Berg Halten. Die gleiche Begrifflichkeit…
            Wolln mer hoffen, dass er’s nicht ist (denn man darf niemanden absichtlich täuschen. Ein Verbot ba’Torah bekanntlich.)

          • A.mOr schreibt:

            Du meinst, es war der Desinteressent, den ich in meinem M-Schleifentest vergessen habe?

          • Interessent schreibt:

            @Ari
            “Wie viele explizit christliche Städte haben die Christen?”
            Keine.

            ” Beschimpfen Sie einen Christen als Rassisten, der feststellt, dass Rom eine christliche Stadt ist? Würde Ihnen nicht einfallen.”
            Stimmt. Ich würde ihn aber darauf hinweisen, dass Rom keine explizit christliche Stadt ist. Rom ist, wie alle Städte in Europa, eine säkuläre Stadt, wo ein eventueller Zuzug jedenfalls NICHT von der Religionszugehörigkeit abhängig gemacht wird.

            “Aber die JUDEN dürfen kein Jerusalem haben.”
            Sagt wer?

          • Silke schreibt:

            Es gibt Vatican City –

            und damit sich Interessent nich wieder bemühen muß, ich weiß, daß das keine Stadt ist sondern ein Staat.

          • Aristobulus schreibt:

            Nathan, was soll dieser Riesenmist, Dir als “Interessent” ‘ne Maske überzuziehen?
            Der Trend geht zum Zweitpseudonym? Nicht doch.

  12. SilverSurfer schreibt:

    Jetzt hab’ ich Angst: Kann man sich über Youtube mit Dummheit und Legasthenie infizieren?

    • K.Voss schreibt:

      Nein, aber man kann bestehende Erkrankungen des Geistes massiv ausbauen. Das ist die youtube-Kollektiv-Theorie. Man schmeisst sozusagen zusammen was man hat. Hat schon früher öfter funktioniert.

  13. Aristobulus schreibt:

    Ist horny Holmi ein Chatterbot?
    Ich sage, er ist einer

    Leute, er versteht nicht, was wir sagen. Er sagt A. Einer sagt, nein A ist so, aber B ist anders. Er sagt: Nein, A ist A – und geht zu C über. Da wiederholt es sich.

    Er wirkt aggressiv, agiert und reagiert jedoch immer auf die gleiche Art.
    - “So denkt der Herr Buurmann”.
    - “Soso. “Der Begriff Antisemitismus hat nichts mit irgend Semiten zu tun”. Mit was denn sonst?”
    - “Du musst noch viel lernen. Hier erkläre ich Dir mal den Begriff Semiten, von dem sich ja wohl Antisemitismus ableitet:…”
    - “An K. Voss:
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Denn George Galloway erhielt mehr als 18.000 Stimmen.”

    …Es ist immer das selbe Muster. Verstanden im Sinne von verstanden hat er aber nichts. Ich nagelte ihn auf Möllemann fest, aber in seiner Antwort ist nichts davon zu finden – obwohl das Argument nicht zu wiederlegen ist, aber er versucht nicht mal, den Vorwurf abszustreiten. So reagiert kein Mensch…
    Silke verpasste ihm den Namen horny Holmi – und er reagiert nicht darauf!, obwohl ein Mensch mit seinem Charakter gleich ‘ne Replik starten würde.
    Auch auf die Sache mit Galloways Wahlkreis und dem britischen Wahlsystem hat er stereotyp reagiert – nicht verstehend, was geantwortet wurde, sondern sein Muster replizierend.

    Leute, wir sind auf einen schlechten Bot reingefallen. Er ist SCHLECHT. Er ist nicht halb so gut wie Eliza, und die war 1966! Was’n Rückschritt aber auch.

    • SilverSurfer schreibt:

      Aristobulus, Du musst noch viel lernen.
      Es gibt keine Chatterbots.
      Es gibt keine Chatterbots.
      Es gibt keine Chatterbots.
      Es gibt
      keine Chatterbots.
      Chatterbots.
      bots.
      s.

    • Silke schreibt:

      Holmi scheint russischen Ursprungs zu sein
      http://www.holmi.ru/en/

      Russen gelten in Sachen EDV als begabt

      Was ist bei Holmi schief gelaufen?
      ————
      PS: Eliza ist ne Wucht und eine never not to remember Lektion über menschliches Verhalten und seinen Schöpfer hat’s am Ende seines Lebens nach Berlin zurückgezogen. Heimat zu verlieren muß irre schwer zu ertragen sein.

      Ich habe ihm und diesem seinen Buch viel zu verdanken.

      Es hat mich bei aller Begeisterung für die neuen Möglichkeiten des Werkzeugs immer davor bewahrt, ihm mehr zuzutrauen, als er wirklich kann.
      (zur gleichen Zeit las ich eine Taschenrechnerbeschreibung, in der drin stand, wenn Nutzer neue Funktionen entdecken würden, sollten sie dem Hersteller bitte schreiben. i.e. selbst bei so nem kleinen Ding mit den damaligen begrenzten Speichermöglichkeiten waren sie sich schon nicht sicher, was sie da eigentlich hatten.)

      Und ich habe ihm mal nen Brief geschrieben und er hat mich angerufen. Tja, once upon a time hatte auch Jederfrau noch ne Chance von ner Celebrity zur Kenntnis genommen zu werden. Aber dafür brauchte man eben auch nen Umschlag und ne kostenpflichtige Briefmarke und den Gang zum Briefkasten.

  14. dedasgitireb schreibt:

    Eine Frage zu SEMITEN. sind die sind die französisch sprechenden Samoaner Römer und die Englisch sprechenden Germanen ??????????
    Nu sie sprechen Französisch, eine romanische Sprache und sozusagen römisch oder Englisch,
    sozusagen eine germanische Sprache also germanisch.
    Würde das bedeuten das die Französisch-Samoer Römer sind und die Englisch-Samoer Germanen.
    Sind Araber Semiten bloß weil das Chaldäische dort irgendwann Einzug hielt und die Ursprache ablöste und wo ist ein Beweis für die Existenz von Sem, der mit Papi JEDE GATTUNG an Getier in die Arche rettete, ohne das sie verhungern oder Inzucht Folgeerscheinungen ?
    holmi und frank sehen Sich nicht als ANTISEMITEN sie sind einfache JUDENHASSER und der Begriff passt besser als dieses Antidingsbums.

    ZUM KZ-Quartett, mein OPA hat BABYN-YAR überlebt, sich als Partisane durchgeschlagen,
    an der Befreiung AUSCHWITZ beteiligt und Berlin mit erobert, kämpfte vor LATRUN und
    sagte das DEIR JASSIN eine RÄUBERHÖLE war aus der Jüdische hilfskonvois überfallen, Frauen geschändet und hunderte Jüdischerivilisten massakriert wurden, also klar terroristisches ziel.
    Das “MASACKER” dort war natürliche Folge der ARABISCHEN Angewonheit sich als Kämpfer unter Zivilisten zu verbergen!
    also #FRANK(furter/berghaus?), meine OPA-KARTE schlägt deine OPA-KARTE, ob sie BRODER seine KARTE
    schlägt, hängt vom aussehen seiner OMA ab!

    • Aristobulus schreibt:

      Klar sind dieser Franke und uns’ trauriger Bot Holmi Judenhasser. Sind sie aber auf eine komisch traurige Art, denn sie sind es nur so hintenrum, nur durch die klamme Hintertür. Vorbei die Zeiten des Grafen Reventlow, der offen sagte, er könne Juden halt nicht leiden. Nu, früher war alles besser

      Der triste Franke, der keinen halben Satz richtig schreiben kann, und uns’ lieber Bot Holmi wollen statt dessen ja das Allerbeste für die Juden. Sie wollen die Juden vor dem Fehler des Weiterlebens bewahren. Sie würden sie in ihrem Besserwissen sofort ersticken, wenn sie nur könnten!, dann gäbe es einen neuen Gedenktag für tote Juden, und sowas mögen sie.
      Dass sie’s nicht können, macht sie ganz wuschig.
      Und sie versuchen’s immer wieder.

      So ein Erstickungs-Wohlwoll’-Judenhasser versucht es typischerweis’ wie der Holmibot gleich hier drunter. Détauls Détails Détails zum Totschlagen, immer bloß so ausgewählt, dass den Juden zum Verschwinden keine Alternative bleibt.

      Ah wa. Mir sennen do.

      • mike hammer schreibt:

        Ich liebe es wenn es sie wuschig macht, dann kommen sie mit Sand, Finkelschwein, Sarid und Avneri….. als Alibi juden sozusagen.
        Sie verplempern ihre Zeit mit Mist und das ist gar nicht so schlecht
        Doof-gebildet ist auch Doof und doofe Gegner
        sind schwache Gegner, klasse!

      • A.mOr schreibt:

        ;) mike hammer! Und Aristobulus!
        un a reb a giter sejer! ;)

        8O noise to see ya!
        Nu, wos machn mir?
        Lossn mir iber em di TROLLIGKEIT!
        ‘S di miesse diburim tus fun a schejte,
        a grejsser tipejsch chosserdeje nor. :(
        Sie leiden ja doch an sich selbst, a kwal,
        sollen wir gnädig sein, wos ken mir mochn,
        nur ihnen das elend Geschrei doch gönnen?
        Ist ihnen wohl doch zu eng im engen Hirne,
        wo da ist kein Herz aufzufangen die Tränen.
        Ojweh mama mia porca miseria – a derabe!
        Nu, kennen wir schönere Dinge!
        especialmente para ti – בשבילך!

        Oj, noch einer, beratzon!
        http://www.youtube.com/watch?v=8zcu_dFJDl0

        und dieser,
        nu, angenehm, bitt’schejn

        (…weißt schon) :D schawua tow (ale.hem)!

        • Aristobulus schreibt:

          Ah, der Mike Hammer!, (und der A.mOr!), ja, sie finden immer welche, neuerdings finden sie die sog. new historians, und sogar ein schludriger, voreingenommener, extremistischer Schaumquirler wie Ilan Pappe, oder neuer-neuerdings dieser Derfner (der scheints in europäische Unis eingeladen wird) haben bei denen ihren guten weil judenhassenden Ruf weg. Argh, auf und davon

          Diese Kölner (um vom klein-Kleinen nu ins immer Mikroskopischere reinzuzoomen) haben ihren Herrn Mann, wahrlich eine Kapazität in Sachen brauer Pappen, und sie lesen ihr sog. Blatt ‘Neue Rheinische Zeitung’ (zu der einem wirklich nischt mehr einfallen kann, Schmutz wär ja noch ein Etwas!, ohne Schmutz kriegt die Scheuermittelindustrie nichts zu tun, aber dieses Ba-Ba-Blatt?!, das intergalaktische Hoch-Vakuum is’n Schwarzes Loch dagegen), und es ist ja gar kein Blatt dieses Ding von Dauerhass-Sendung, nichtmal das, es ist ‘ne Popel-Webseite. Die da nennen sie freilich “NRZ”, ganz Profis, so wie NSU, bloß nich’ so klangvoll. Und da in diesen Schlagschatten haben sie so ihre jüdischen Hass-Zeugen wie die Hecht-Galinski (eine Verrückte, völlig zerfressen vom Hass), und sie mögen Abraham Melzern (der keinen Satz richtig denken kann), und sie lesen sogar einen, dessen Name hier die Moderationsschleife anschmeißt (ein Hetzpenner aus Dortmund), usw. usf.

  15. Holmi schreibt:

    DIE GRÜNDUNGSVÄTER des Zionismus übernahmen den Slogan „ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“ ( geprägt wurde dieser Slogan schon 1854 von Earl Shaftesbury, einem britischen christlichen Zionisten) . Sie glaubten das „verheißene Land“ sei leer. Sie wussten natürlich, dass es in dem Land ein paar Leute gibt, aber die Zionisten waren Europäer, und für Europäer am Ende des 19. Jahrhundert, der Blütezeit des Imperialismus und Kolonialismus, zählten die Farbigen – braun, schwarz, gelb, rot oder was auch immer – nicht als wirkliche Menschen.
    Als Theodor Herzl die Idee eines jüdischen Staates erfand, dachte er nicht an Palästina, sondern an ein Gebiet in Argentinien. Er beabsichtigte, dieses Gebiet von der ganzen einheimischen Bevölkerung frei zu machen – aber erst, wenn sie alle Schlangen und gefährlichen wilden Tiere getötet hätten.
    In seinem Buch „Der Judenstaat“ wurden die Araber nicht erwähnt – und das ist kein Zufall.
    Als Herzl es schrieb, dachte er nicht einmal an dieses Land. Das Land erscheint im Buch nur in einem winzigen Kapitel, das im letzten Augenblick hinzugefügt wurde: „Palästina oder Argentinien?“
    Deshalb sprach Herzl nicht über die Vertreibung des palästinensischen Volkes. Dies wäre auf jeden Fall unmöglich gewesen, da Herzl den ottomanischen Sultan um eine Charta für Palästina gebeten hatte. Der Sultan war ein Kalif, das geistliche Oberhaupt der Muslime der Welt. Herzl war zu vorsichtig, um dieses Thema anzuschneiden.
    Dies erklärt die ansonsten seltsame Tatsache: die zionistische Bewegung hat niemals eine klare Antwort auf diese allerfundamentalste Frage gegeben: wie kann ein jüdischer Staat in einem Land geschaffen werden, das schon von einem anderen Volk bewohnt wird? Diese
    Frage ist bis zum heutigen Tage unbeantwortet geblieben.

    Uri Avnery

    • Paul schreibt:

      “wie kann ein jüdischer Staat in einem Land geschaffen werden, das schon von einem anderen Volk bewohnt wird?”
      Holmi hilf mir mal. Mir ist gerade der Name des Volkes, das dort gelebt hat, entfallen.
      Nenne ihn mir doch bitte mal.

      • Holmi schreibt:

        Übrigens Paulchen, grüß Deinen Freund heplev schön von mir.
        Der weiß schon, von wem das kommt.

        • Paul schreibt:

          Tut mir leid, mit dieser Anspielung kann ich nichts anfangen.
          Was willst Du mir damit sagen?
          Heplev mein Freund? Das würde mich ehren. Leider hat er mir das noch nicht mitgeteilt.
          Wenn Du ihn so gut kennst, kannst Du ja mal ein gutes Wort für mich einlegen.

          Noch etwas: Paulchen Panther? Soll das eine Anspielung auf Kurt Tucholsky sein? Das wäre wirklich zuviel der Ehre.
          Kann aber nicht sein, denn der nannte sich Peter Panther.
          Oder war das nur eine dumme Blödelei von Dir?

    • hansi schreibt:

      @Holmi
      Und immer wieder unser Uri,
      ist Ihnen eigentlich bewusst Holmi das Uri Avnery eine” unbekannte Grösse” für die Israelis ist?
      In Israel weitgehend nicht bekannt, man spricht kaum über ihn spielt er keine Rolle,aber in D ist er eine “Grösse” zumindest für Leute wie Sie.
      Beim lesen seiner Texte beschleicht mich das Gefühl dass er sich ein bisschen als Messias in Sachen Frieden sieht (wer will das nicht) aber diesen ideologischen Messianismus ,für was auch immer , in dieser Art hatten wir in unserer jüdischen Geschichte schon genug, es endete oft meist in conversion wir können damit leben,auch mit Uri.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Frank
      http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatai_Zwi

    • dedasgitireb schreibt:

      #Hohlmi
      Der Gründervater des Zionismus war ABRAHAM und der lebte weder im 19jh a.d.
      noch war er Europäer. Eher lebte er in UR, war damals wohl Persien und zwar eher
      im 19jh b.c. und wenn ABRAHAM erfunden wurde dann nicht von URI-AVNERI
      im 21 jh b.c. sondern irgend ein JUDE im 15jh b.c. könnte ja MOSES gewesen
      sein, der alte ZIONIST mit seinen SIEDLERN.
      Geh kauf dir ein Buch, am besten Rotkäpchen, denn mit dem Käse in deiner
      Liks-Judenhass-Bildung, muß man Gaaaaaanz einfach anfangen!

  16. Holmi schreibt:

    Hallo Paulchen Panther!
    In dem Gebiet, was man Palästina nennt (siehe britisches Mandatsgebiet Palästina), lebten um 1900 ungefähr 500.000 Araber, die man heute größtenteils als Palästinenser bezeichnet. Komm jetzt aber nicht dem erfundenen Palästinensischen Volk. Es ist doch egal, wie man sie bezeichnet, vertrieben wurden sie trotzdem!!! Das “Heilige” Land war eben nicht leer, erst mussten Tatsachen geschaffen werden.

    • Paul schreibt:

      Niemand hat behauptet, dass das Land leer war.
      Natürlich lebten dort Menschen.
      Plästinenser mit Sicherheit nicht, weil die erst 1967 erfunden wurden. Müssen wir uns nicht drüber streiten. Hat Arafat selber zugegeben.
      Wie also hieß das Volk, welches dort lebte?
      Einfache Frage. Ich bitte um, eine einfache Antwort.

      Um 1900 war es auch noch kein Mandatsgebiet sondern gehörte zum Osmanischen Reich. Nach dessen Zusammenbruch wurde es 1922 Mandatsgebiet der Klasse A, mit dem ausdrücklichen Auftrag der
      “„Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“. ”
      http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina

      Holmi, darum geht es aber nicht, sondern darum welches Volk dort lebte.
      Das Völkerbundsmandat spricht davon, dass dort “nichtjüdische Gemeinschaften lebten”.
      Jüdische Gemeinschaften lebten damals dort aber auch schon.

      Nur mal zur Erinnerung:
      “Während des Ersten Weltkrieges hatten die Briten sowohl Juden als auch Arabern Gebiete im Nahen Osten zugesagt.” Na, was sagst Du jetzt.

      Also, noch einmal: Welches Volk lebte dort?

      Ich weiß, welche Menschen dort lebten:
      “Palästina meinte demnach all jene Gebiete, aus denen später der Staat Israel hervorgehen sollte, außerdem den Gazastreifen, das Westjordanland, Teile der Golanhöhen, sowie das Königreich (Trans-)Jordanien. Nach Einschätzung des ersten neuzeitlichen Zensus vom Oktober 1922 bestand die Bevölkerung Palästinas (ohne die britischen Garnisonen und die Beduinen des südlichen Distriktes) aus 757.182 Menschen, davon waren 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und “7.028 Drusen.”

      Aber welches Volk dort lebte, weiß ich immer noch nicht.
      Aber du wirst es mir gleich mitteilen.

      • Holmi schreibt:

        Lieber Paulchen Panther (oder soll ich sagen rosaroter Panther?)!
        Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Antwort habe ich schon gegeben!!!

        • Aristobulus schreibt:

          Man kann es nicht mehr hören. Na, welches Volk lebte vor 1945 in Schlesien, Ostpreußen, Ostbrandenburg? Krieg, aus, jetzt leben da Andere.
          Na, welches Volk lebte vor hm 1850 in paar Ecken von osmanisch-Palästina? Araber, die jetzt 22 Araberstaaten judenrein haben, so drumrum. Dann kam Krieg, aus, jetzt leben da Andere.
          Huch? Nein? Immer noch Araber? Okeh, haben sie halt ihre 22 Araberstaaten, wo sie judenrein unter sich ganz arabisch sind.
          Den 23. Staat in der Gegend wolle man doch bitte den Juden überlassen.
          Nein? Wolle man nicht?
          Okeh, gibt’s wieder Krieg. Araber verlieren ihn. So war’s immer.

      • Yael schreibt:

        Paul und die anderen: Lasst euch doch von diesen allgegenwärtigen Antisemiten nicht provozieren. Dftt ist immer noch das beste.

        • Paul schreibt:

          Danke Yael, für den Hinweis. Werde es künftig beachten. Bin in der Internetwelt ein Neuling. Amor machte mich vor ein paar Tagen auch schon auf sowas aufmerksam. Ich musste erst nachsehen, was DFTT ist. :smile:

  17. Holmi schreibt:

    Übrigens, Paulchen, welchem Volk haben Deiner Meinung nach die 1922 dort lebenden 590.890 Muslime angehört? Jetzt bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen.

    • hansi schreibt:

      @ Holmi

      Warum eigentlich provozieren Sie Paul?
      Weil er für Israel eintritt? Grund genug?
      Sehr armselig von Ihnen.
      Würden sich Empörte wie Sie mit gleicher Vehemenz um die Vertreibung der Juden aus Arabischen Ländern einsetzen würde ich sagen: is halt a Mensch .

      Aber so greift wohl in Ihrem Fall das jiddische Sprichwort:
      Wer nicht beißen kann, soll nicht die Zähne zeigen .

      • Holmi schreibt:

        Auch Sie haben meine letzte Frage nicht beantwortet.
        Welchem Volk haben die 1922 in Palästina lebenden 590.890 Muslime angehört.

        • Paul schreibt:

          Holmi,
          ich kann nicht erkennen, was das mit unserer Diskussion zu tun hat.
          Es geht nicht darum, was sich “Wissenschaftler” zusammenschwurbeln, sondern um Fakten. Dieser Mensch hat das bekommen, was er wollte, Aufmerksamkeit und, auch nicht zu verachten, jede Menge Geld.
          Er vertritt eine Außenseitermeinung die mit Fakten nicht belegt werden kann.

    • Paul schreibt:

      Kann ich leider nicht beantworten.
      Ich weiss auch nicht welchem Volk die 83 794 Juden, die 73 024 Christen und die 7 028 Drusen angehört haben.
      Anscheinend wussten es die Engländer auch nicht, sonst hätten sie die Menschen wohl kaum nach Religionszugehörigkeit sortiert, sondern nach Volkszugehörigkeit.
      Ich weiss nicht einmal was man um 1900 als Volk bezeichnet hat. Welcher Volksbegriff üblich war.
      Ich weiß auch nicht, welchen Volksbegriff Du anwendest.
      Deshalb habe ich meine Frage gestellt. Es war keine rhetorische Frage, sondern die Frage eines Unwissenden.
      Wenn Du mir unterstellst, dass ich nicht lesen kann, dann hilfst Du mir ebensowenig weiter, wie durch die Bemerkung, Du hättest die Frage schon beantwortet.

      Oder ist das Deine Antwort?
      “lebten um 1900 ungefähr 500.000 Araber, die man heute größtenteils als Palästinenser bezeichnet. Komm jetzt aber nicht dem erfundenen Palästinensischen Volk. Es ist doch egal, wie man sie bezeichnet, vertrieben wurden sie trotzdem!!!”

      Das ist für mich keine Antwort, sondern nur Polemik!!!!!

      “Tu doch mal Butter bei die Fische.” Fakten sind gefragt Holmi, Fakten.

      Auch das mit dem rosaroten Panther habe ich nicht verstanden. Ist wohl das selbe wie palästinensisches Volk?

      • Paul schreibt:

        Ach so Holmi,
        wenn es “egal ist wie man sie bezeichnet”, dann bezeichne ich sie einfach mal als arabische Terroristen. Erst habe sie den Juden das Land verkauft und wenn die sich auf dem rechtmäßig gekauftem Land niederlassen wollten, haben sie versucht sie wieder zu vertreiben. Und zwar mit Waffengewalt.
        Das sind mal Fakten und keine Agitation.
        Schau Dir mal die Geschichte der Kibbuzim an.
        Z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kibbuz
        unter dem Abschnitt “die ersten Kibbuzim”.

      • Holmi schreibt:

        Als Nakba oder an-Nakba (arabisch ‏النكبة‎), deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiets Palästina, das am 14. Mai 1948 als Staat Israel seine Unabhängigkeit erlangte, bezeichnet. Der Exodus der arabischen Bevölkerung aus dem im UNO-Teilungsplan für Palästina als Teil des zu schaffenden jüdischen Staates, der mehr als die Hälfte des Mandatsgebiets ausmachte, begann während des arabisch-jüdischen Bürgerkriegs, der der Annahme des UNO-Teilungsplans im November 1947 folgte und setzte sich im von den arabischen Staaten unmittelbar nach der Erklärung der Unabhängigkeit des Staates Israel begonnen arabisch-israelischen Krieg fort. Aus israelisch-jüdischer Sicht, der sich die meisten christlichen Staaten angeschlossen haben, werden die Kriege als „israelischer Unabhängigkeitskrieg“ bezeichnet. Die Gründe, die zur Flucht von rund der Hälfte der arabischen Bevölkerung des seinerzeitigen britischen Mandatsgebietes Palästina führten, sind umstritten.

        • Paul schreibt:

          Eröffne doch nicht ständig neue “Gefechtsfelder”. Wenn Du nicht bei der Sache bleibst, kommen wir überhaupt nicht zu Potte.
          Außerdem gab es in Nahost genauso viel vertriebene Juden.
          Das müssen wir ein anderes Mal diskutieren, weil es ein ganz anderes Thema ist.

          Ich habe Dich gebeten die Frage nach dem Volk zu beantworten.
          Das war um 2:44 nachmittags. Es sind 3 Stunden vergangen und ich weiß nicht wieviele Beiträge geschrieben worden, ohne das wir der Beantwortung dieser Frage auch nur ein Stück näher gekommen sind.
          Also lass doch mal Deine Faxereien mit Panther und Co und Indianern und durchgekallten Historikern und komm zur Sache.
          Auch Gegenfragen bringen uns nicht weiter.
          Wenn Du die Frage nicht beantworten kannst, dann sag es und wir können das “Theater” hier beenden.

          • Aristobulus schreibt:

            Ach, Paul, er macht das, weil er ein Bot ist. Er ist drauf programmiert. Ein Bot schreibt nicht selber, ist kein Mensch – er ist ein Programm.
            Ihr unterhaltet Euch mit einem sehr, sehr mittelmäßig geschriebenen Computerprogramm

    • Silke schreibt:

      Ägypter? Araber?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Dem jordanischen Volk? Dem arabischen Volk? Wählen Sie. Palästinenser jedenfalls waren alle Juden, Muslime und Christen dort.

      • Silke schreibt:

        soweit ich weiß erst unterm britischen Mandat – Und Jordanier gab es vermutlich auch erst dann.

        ich kann mich an keine Erwähnung von Palästinensern z.B. in dieser Biografie Lawrence of Arabia’s erinnern. Ich glaube auch bei Churchill kommen sie weder im River War noch in der WW1 Serie vor.

        http://www.abebooks.de/servlet/BookDetailsPL?bi=6619476909&searchurl=an%3Drobert%2Bgraves%26sts%3Dt%26tn%3Dlawrence%26x%3D0%26y%3D0

        Ich weiß nicht, ab wann die Briten von Palestinians sprachen, doch ist sicher, daß Juden vor der Staatsgründung Palestinians waren. Das stand wohl so in ihren Papieren

        http://en.wikipedia.org/wiki/British_Mandate_for_Palestine_(legal_instrument)

        Bei EoZ habe ich gelernt, daß die Namen der derzeit gern Palästinenser genannt werden wollenden zu ganz großen Teilen auf eine andere Herkunft als “Palästina” hindeuten. Anscheinend sind in der Gegend Herkunftsnachnamen beliebter als bei uns, “wir” scheinen ja Berufsbezeichnungen den Vorzug zu geben.

        Churchill zitiert zum Waffenstillstand von Mudros am 30. Oktober 1918 Lord Curzon wie folgt: (S. 361 “The World Crisis – The Aftermath”):

        In Palestine the interests of the Arab population and the Zionist immigrants appeared to be capable of reconciliation and everything pointed to an early mandate for Great-Britain with the consent of both. (emphasis mine)

      • Silke schreibt:

        PS: in Sykes-Picot steht noch nix von Palestine und als Einheimische werden nur Araber und Türken erwähnt.

        Weiß jemand wann der Ausdruck Palestine wiederbelebt wurde und von wem?

        • Aristobulus schreibt:

          Silke, das war. so weit ich weiß, vor den Verhandlungen zur Balfour-declaration 1917. Die Araber, die dort hingezogen waren (und auch wieder wegzogen, dann wieder hin), sahen sich als Süd-Syrer. Noch 1948 sollte das Gebiet, judenrein gemacht, Syrien angegliedert werden.
          Die Nachnamen hast Du erwähnt – das ist ‘ne Tatsache. Wär analog ungefähr so, als wenn die Hamburger Stadtstaatler allermeist mit Nachnamen Laibacher, Minsker, Aachener oder Bielfelder hießen, sofern die deutschen Nachnamen halt mit der Herkunft zusammenhingen. Jedenfalls die arabischen tun es).

  18. SilverSurfer schreibt:

    Was ist eigentlich in Bradford-West los?
    Wieso hat die “Howling Laud Hope Monster Raving Loony Party” nicht gewonnen?
    Zu seriös wahrscheinlich…

    • Holmi schreibt:

      Was ist hier in Köln eigentlich los. Da kämpft ei höchstens fünftklassiger Schauspieler, den sonst keiner kennt, verbissen im Nirgendwo.

      • Silke schreibt:

        ich habe mal mitten in hessisch Sibirien die Ausstellung einer (Hobby)Keramikerin besucht.
        Ich war hin und weg, da war nix Hobby, da war Mehreres, daß der Menschheit nicht vorenthalten bleiben sollte. Also fragte ich sie, warum sie sich auf das Ende der Welt beschränke, ach meinte sie, wolle sie bekannt werden, müsse sie in Frankfurt mit der Schickeria abhängen und darunter würde ihr sonstiges Leben doch sehr leiden.

        Meint irgendwer, daß Holmi versteht, warum ich diese Anekdote erzähle? Ich glaube nicht, drum hier gleich noch eine.

        Einer meiner Kollegen war DER Experte zu Europäischem Patentrecht (hat nix mit der EU zu tun). Er wußte einfach alles. Zweimal rasselte er durch die Prüfung zum Europäischen Patentanwalt, bevor er’s aufgab. Sah ich danach den Kollegen, der’s im ersten Anlauf geschafft hatte als kompetenter an? 3x raten ist erlaubt.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Was ist nur mit Holmi los? Er arbeitet sich verbissen an einen bestenfalls fünfklassigen Schauspieler ab.

        • Aristobulus schreibt:

          Ich hab Dich mit Shakespeares Monolog aus The Merchant of Venice gesehen.
          Also: Schlechtenstenfalls erstklassig.

          • Silke schreibt:

            Shakespeares Monolog?
            Ich erinnere mich an kaum was aus dem Stück, außer daß ich vor Mitleid mit Shylock zerflossen bin, als ich’s im Fernsehen sah, aber hat Shakespeare sowas wie Theaterdirektor o.ä. Monologe geschrieben?

          • Aristobulus schreibt:

            Okee okee, als Shylespeares Monolog :)

          • Silke schreibt:

            sind wir jetzt gleichauf?

          • Aristobulus schreibt:

            Ah so, jetzt verstehe ich Deine Frage den Theaterdirektor betreffend. Ich glaube, man hat erst spät im 18. Jh die Verfremdung so weit getrieben, um auf der Bühne “auf dem Theater” zu spielen (Prolog zu Faust). Wobei auch Shakespeare zwar keinen Theaterdirektor als Rolle auftreten lässt, aber die Handwerker im A summer nights dream sind ja schon sowas wie Theater im Theaterstück (darüber weiß Gerd aber viel mehr als ich!)

          • Silke schreibt:

            ich will nen Punkt!!!!!!

            und damit sind wir bei Gleichstand …

          • Aristobulus schreibt:

            Shakespeare hat den aber doch nu mal geschrieben, den Monolog, hat er nu mal doch!, und wenn er selber den Shylock gespielt haben sollte damals, hat er den auch noch geschrieben, den und den Monolog und dazu noch das Stück!, (also der Bill wieder)

            Punkt???! nope

  19. Silke schreibt:

    Ich weiß nicht mehr in welchem thread wir Zizek hatten, aber hier ist ein Bericht von nem ganz tollen Zizek event: Enjoy!

    A man I haven’t spoken to before leans in. “I have a PhD in Hegel,” he says.

    “Sorry—of course I’m generalising…” I backtrack.

    “But I wouldn’t say I understand Hegel,” he replies.

    http://www.prospectmagazine.co.uk/blog/24-hour-zizek-less-than-nothing-hegel/

  20. Holmi schreibt:

    Nicht alle Juden sind Zionisten!
    Nicht alle Zionisten sind Juden!

    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind Tschitschek.

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        “Paulchen Panther”, und “gespannt wie ein Flitzebogen”, und “!!!”, das ist dem Holmi sein Jargon, wenn er sich für launig hält. Spricht ja Bände, und wie das nach Herkunft müffelt: Der lebt seit 64 Jahren bei seiner Mutter in Bockenem oder Ziegenhausen, sieht Filme mit Rudolf Prack (wenn der Strom nicht abgestellt ist), frisst Grützwurst (wenn die Stütze gezahlt wurde), kackt alle drei Tage (wenn er’s nicht wieder vergisst), und pennt sonst meist.

        • Silke schreibt:

          aber Prack bot immerhin mehr für’s Auge als heutzutage üblich

          http://www.heimatsammlung.de/motiv_unter/schauspieler_ab_03/images-02/sonja-ziemann-2573.jpg

          und die Ziemann habe ich mal in Mainz in dem Arthur-Miller-Stück über die Monroe gesehen, war ziemlich allererste Sahne. Die Frau beherrschte ihr Handwerk.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, Silke, dieser Prack ist doch voll oll!, ein Traumverlobter-Zahnarzt, James Stewart -> Rudolf Prack, Elvis -> Peter Kraus.
            Von mir gibt’s über diese Zeit ‘ne Geschichte: http://www.weblesungen.de/counter.php?url=../mp3/les487.mp3

            Und wegen oben, da hab ich mal diesem miesen unfähigen Chatterbot vorgeschlagen, wer er als mieser unfähiger Ojmel wäre.
            Okay, ist der Rudolf, der Pracksche, noch zu gut für den. Sieht er eben, wenn’s die Stromversorgung zulässt, “Die Supernase”, “Zwei Nasen tanken Super” und “Hossa, die Supernase macht wieder Dönekes”. Die sind aber schon in Farbe. Muss ihm ja unheimlich vorkommen – so modern

            Aber wird sind ja in den Fünfzigern jezze, Chintz-Vorhänge, Häkeldeckchen aufm Fensterbrett, die ersten Pommes Frites! Im Dampfradio läuft Operette, und wenn man ganz mutig und gar avanciert sein will, Skokian von den Four Lads (die, das muss man ihnen lassen!, verdammt gut sind)

          • Silke schreibt:

            Das sind die 50er in der Literatur.

            Ich kann mich an keinen einzigen Kriegshelden erinnern – 1950 war ich 8. Ich kann mich an ne Menge beschädigte Männer erinnern – ich kann mich an striktes “don’t mention the war” erinnern, bis 1955 Anne Franck kam und danach hielten die Helden uns gegenüber erst recht die Klappe. Ich habe nie nie nie Alte Kameraden Talk gehört.

            Gegen Ende 1959 lernte ich sogar einen kennen, an den ich noch heute denken muß, wenn ich mir einen Menschen vorstelle, dem es gut geht. Er hatte ein Bein, eine Hand, an der anderen fehlten ein paar Finger, er war blind, auf einem Ohr taub. Er liebte es Fernsehen zu gucken und zu tanzen, auch mit mir. Als er im Lazarett lag, verließ ihn seine Verlobte, so einen Restmann wollte sie nicht. Er heiratete seine Krankenschwester. Sie bekamen 5 Kinder, lebten von Stütze im eigenen Haus und hatten zwei möblierte Herren und ab und an ein Mädchen vom Lande, das Haushalt bei ihnen lernte.

            Einer der möblierten Herren war selbst vom Lande und frug eines Tages das Mädchen vom Lande ob sie ihn mal ließe, als sie nein sagte, sagte er: “kriegscht auch an Apfel”.

            Es muß in den 50ern gewesen sein, daß der Stern über mehrere Wochen ne Serie hatte, die nichts zu wünschen übrig ließ an Aufklärung von Knaus-Ogino über Temperatur bis Pessare und Kondome. Und natürlich interruptus. Das ganze damals verfügbare Paket eben, im Detail und unmißverständlich.

            Später kam dann Kolle und behauptete, alles habe mit ihm angefangen und ich frage mich bis heute, wieso ihm das Leute meines Alters geglaubt haben, die so gern als schon früh tolle Hechte gewesen gelten möchten. Das müssen alles ziemliche Spätzünder gewesen sein.

          • Silke schreibt:

            Prack ist für mich Typ verarmter Adeliger und ja wer gezwungen wurde, Pucki zu lesen träumte bei ihm von solchenen. Kannst Du Dir James Stewart als Förster vorstellen? Ich nicht!

            Meine “Schwärme” immer nur für kurze Zeit waren Jean Marais, René Deltgen und Adrian Hoven und keiner, keiner konnte es je mit Clark Gable als Rhett Butler aufnehmen.

            Ich habe mal Heinz Reincke als Jago gesehen. Das war das eine, sein Hamburger für’s Fernsehen war das andere. Und die große Kunst war, daß kaum kam er auf die Bühne hatte ich all das Gemütliche vergessen. Genauso war’s mit der Ziemann.

          • Aristobulus schreibt:

            :) Ich bin eine andere Generation. Habe später noch ein paar Espressobars gesehen, oder dieses Milchhäuschen in Bonn, Fünfziger, das gefiel mir, aber es war nicht deutsch, hatte keine Plüschpolster und zugehängte Fenster, es hätte glatt irgendwo in Rimini oder Philadelphia stehen können.
            Das Auswärtige Amt in Bonn kannte ich auch, im Grund Bauhaus (mit klappernden Paternoster-Aufzügen!), also weder mit Granitsimsen und Saalfluchten (vorher), noch mit dunklem Holz an den Wänden (zeitgleich deutsch).
            Das Kaschierende, Oberförstermäßige, die Anfeindungen wegen Wiedergutmachung, Einsprachigkeit, die Fünfziger… oder Kaltekriegsreden im Bundestag von ex-Offizieren und ex-Nazifunktionären (kenn ich nur als Aufzeichnungen, nicht en direct, und ich habe die Bemerkungen der Leute dazu nicht gehört).

            - Also, über Kriegshelden wurde im Milieu geredet, nein angedeutet. Und wenn nicht, schwang es mit. Dieser eine Bestseller für bessere Leut’ (ale wollten sie bessere Leut’ sein), Etikette von Erica Pappritz, steckt klallvoll mit Dünkel und Weltläufigkeit in Einem, zutiefst Provinz, und immer auf’s Höhere hinaus wollend, nein schon im Höheren angelangt!, zeigend, dass man wer sei. Pappritz war zuvor tief in den Nazismus verstrickt, nahm sich alsdann ohne Bruch heraus, für die besseren Leut’ zu zelebrieren, wie sie sich gut zu benehmen hätten.
            Bah…

          • Aristobulus schreibt:

            Jung zu sein war wohl anders!, grad wenn man was begriff wie Du.

          • Silke schreibt:

            die Pappritz war die Lachnummer vom Dienst – die hat den “guten Sitten” vermutlich mehr Schaden zugefügt als irgendwer sonst. Zumindest wußten wir jetzt wogegen wir waren.

            Ich glaube, daß zwischen den Zonen große Unterschiede waren – ich war in den 50ern in Wiesbaden, European headquarter für die American Air Forces, bei Oma in der englischen Zone war’s ganz anders. Bei den Amis hatte es so Dinge wie das die Soldaten in den Keller gingen und das Eingemachte zerdepperten und Uhren einkassierten wohl nicht gegeben –

            heute hege ich den Verdacht, daß viele meiner Lehrer in Wiesbaden (ab Ende 1953) Juden waren, wieso sonst hatte ich nen (gegen Amerika polemisierenden) Erdkunde-Lehrer, der 13 Jahre in Bolivien? gelebt hatte?

            Ich habe sogar den schrecklichen Verdacht, daß der eine Mathe-lehrer gegen den ich so sehr revoltierte, ein Überlebender gewesen sein könnte. Er war so grau – damals nahm ich an, er sei ein Kriegsverletzter, heute glaube ich, mit dem Klang von dem, was meine Physiklehrerin über ihn zu mir sagte im Ohr, daß sie nicht das “Normale” meinte.

            Und nein ich war nicht außergewöhnlich, Anne Frank brachte uns alle in Revoluzzer/Halbstarken-stimmung.

            Und was das keine Lehrstelle finden anlangt – so um 1954 muß es eine kurze Periode der Arbeitslosigkeit gegeben haben. Meine Mutter hat jedenfalls mal die kurze Arbeitslosigkeit von Vater Nr. 2, bevor er bei der Stadt unterkam, damit begründet.
            (Vater Nr. 2 war Profi-Musiker gewesen, ging aber nicht mehr, weil sein Gesicht zerschossen war. Ich hatte hintereinander 3 Väter mit Kopfverletzungen, zwei davon mit traumatischer Epilepsie. Von alte Kameraden-Seligkeiten war da nüscht. Und auch wenn Nr. 2 ein Möchte-Gern-Päderast war, an irgendwelches Heldentum kann ich mich von dem Schmierlapp nicht erinnern.)

            So sehr ich Hannah Arendt und Martha Gellhorn mag, beider Berichte aus Deutschland stimmen nicht.

            Doch was predige ich, eine unserer Bibliothekarinnen ist böse mit mir, weil ich sage, Mad Men YouTube Ausschnitte stimmen nicht, fühlen sich nicht richtig an. Aber es muß doch richtig sein, wo doch alle sagen, daß es so richtig ist. Auch Peter Krauss und Conny Froboess Filme über die 50er sind reine Phantasie.

          • Silke schreibt:

            Ich bin wieder in der Moderation – sind es vielleicht dem Zensor unbekannte Vokabeln

            wie z.B. Schmierlapp?

          • Aristobulus schreibt:

            Die Hannah rief ürompt den Mordernator auf den Plan, wegen ihres quasi -> dortmundisch erscheinenden Nachnamens – argh, ein Rind; people just AREN’T how they’re called

            Silke,
            was ich Dich seit letzten Herbst fragen will, also, schreibst Du nicht über diese Zeit?, das Elend der Fünfziger ganz ohne Froboess und die Zuckerkruste der bessre Leut’ abstrakt weit weg, parallel die Rebellion?
            Im Winter hast Du über Wirtschaft & Soziales & Arbeitswelt geschrieben. Kann mir keiner erzählen, dass nicht :) , davon standen hier Splitter ab und zu, ich seh die

          • Silke schreibt:

            ?????????

            für “normale” Leute wie mich ging es schon in den 50ern jedes Jahr aufwärts, jedes Jahr war besser als das Jahr davor, die Welt war in Bewegung, versprach immerzu besser zu werden und zwar so sehr, daß Leute wie Kolle und Schwarzer als sie endlich auf der Bühne erschienen, wie Nachklapp wirkten.

            Die real erleben 50er haben nüscht mit den Mainstream medial vermittelten 50ern zu tun. In der englischen Zone mag’s anders gewesen sein …

            Vielleicht war Wiesbaden absolut tops, aber es fällt schwer das von ner Stadt zu glauben, in der jeder Einwohner sich am Feierabend aufführte, als sei er zur Kur alldorten aka es war miefigste Provinz.

            Doch in den Punkten, die als Beleg für die Miefigkeit der 50er aufgeführt werden, stimmt nix.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich fand die deutschen Sechziger sehr miefig, nicht mit damaligem Vokabular, aber zu empfinden war, dass Hausmeister und Handwerker mit Plüsch vollgestopfte Wohnungen hatten, komisch redeten (oder gar nicht) und gern im Unterhemde (die Männer) vor der Tür saßen. Die Großbürger hatten vergoldetes Gemöbel dastehen und schwebten übern Teppich. Studenten schrien Slogans auf der Staße und erschienen unansprechbar. Zwischen diesen Welten war nichts Verbindendes zu erkennen – und die Lehrerin in der Grundschule (in die ich da kurz ging) sah sich auf einen Ort Namens Hangelar fixiert und konnte mir meine bohrenden Fragen nicht beantworten, wieso die Rheinebene sich von Koblenz bis Holland so überaus anders hinzog als rechts und links dieses Gewirr von Bergen. Regelmäßig gab es Fliegeralarm-Übungen (1966!), extrem gespenstisch.
            Mief…

            In Argentinien war es völlig anders, glänzend und gewalttätig, und auf der Autobahn (doch, sie hatten eine, der Militärpräsidenten ganzer Stolz) stak manchmal ein Pfahl mitten in der Fahrbahn, dicke Frauen und dicke Männer mit Sardellenhaaren schluchzten bei Tangomusik, die in Radios schetterte, Jorge Luis Borges saß da mit Seidenweste im Wohnzimmer rum, und Erwachsene hatten Revolver zu Hause. Man hasste Yankees, ohne je einen gesehen zu haben.
            Kein Mief weit und breit…
            Von Mief war auch in Frankreich nichts. zwischendurch in Deutschland dann schierer Mief!, Helmut-Schmidt-Mief!, der erst ab so 1980 verschwand. Da ging es hier für mich aufwärts.

            - Und Deine “?????????” :D , Du wolltest doch mal Dein Leben aufschreiben, Silke. Das hattest Du mal geplant. So bald Du anfängst, das Dorf in Hessen zu erwähnen oder Deine drei Ersatzväter oder später Deine Arbeitswelt usf., oder womöglich Patmos!, steckt da ein Buch drin!, doch. Ich glaube bemerkt zu haben, dass Du Dich zeitweilig über Lang mit einem bestimmten Thema beschäftigst (davon stehen dann hier Splitter, die ich aufsauge), und stimmt’s nicht, dass Du das alles groß, lang und abendfüllend aufschreibst, so dorten bei Dir?

          • Silke schreibt:

            Du meinst, ob ich hier für den Roman meines Lebens übe?

            NEIN ohne jede Einschränkung nein, nicht zuletzt weil da, was Berufserfahrung anlangt, Ärger mit der Firmenrente droht. Ich bin nämlich käuflich.

            Die Angewohnheit, Großes, das man mir erzählt, anhand eigener Erfahrungen zu überprüfen, verdanke ich Miss Marple.

            Meine Kollegen und -innen in Paris im Büro waren genauso kleinbürgerlich miefig wie ich. Die in Scheidung lebende Französin, die mit uns beiden stagiaires professionelles in das verrottende Haus in Courbevoie gesteckt wurde, hatte einen Putzfimmel, der jeder deutschen Hausfrau mühelos das Fürchten beigebracht hätte. Jeden Samstag Eau de Javel satt und Parkettpflege, da kannte die nix. Die 3. stagiaire, die kam, war aus edlem Hause, trug Twinsets von Pringle of Scotland und so, war die weniger miefig als wir? Nicht daß mir’s aufgefallen wäre.

            Was Plüsch anlangt, so habe ich den meisten mal in Frankfurt in ner Roma-Wohnung gesehen, Riesenpuppe auf dem Doppelbett, fand ich total schick und dann natürlich in jedem Haus auf Patmos. Vielleicht wurde sowas nach Argentinien nicht geliefert.

            Ingeborg Bachmann hat mal ne Wohngegend beschrieben als voller Häuser, die zahm und engherzig unter Hypotheken rausgekrochen waren. Vielleicht beschreibt das deutsche Nachkriegszeit bis wir wieder so weit waren, daß man Geld hatte und nicht darüber sprach.
            1959 im Zentrum von Frankfurt wohnten wir im ersten Stock eines teilzerbombten Hauses, wo wir das Wasser immer noch aus dem Keller holen mußten.
            1954 waren wir in den 5. Stock eines Wiederaufbaus gezogen, dessen Wasseranschluß mehrere Monate auf sich warten ließ. Hatten wir uns alles selbst eingebrockt und ich kann es gut verstehen, wenn da bei den Überlebenden Schadenfreude aufkommt.

            Tja der Kleinbürger hat es redlich verdient, daß man sich über ihn belustige. Wer zu nicht mehr fähig ist, als bei der Müllabfuhr zu arbeiten oder die Straßenbahn zu fahren und sich zu Hause an seinem röhrenden Hirsch erfreut, der gehört verdammt.

            Mir scheint, daß sich vor dem letzten Krieg in ähnlicher Weise über die “Kleinen” belustigt ihre Miefigkeit beklagt wurde, bis ein Rattenfänger kam, der das da aufgestaute Ressentiment zu bedienen wußte. Und das Ressentiment in meiner Klasse war, zumindest als ich noch arbeitete, unter uns bereits wieder sehr wohlauf.

            Der erste IKEA wurde 1974 geöffnet, ab da gab’s gutes Design auch für kleines Geld und was höre ich Broder’s Hamid schniefen. Da bilden sich die Leute ein, durch’s Kaufen bei IKEA könnten sie kreativ werden. Tut mir leid, die überhebliche Klasse ist so dumm wie immer, sie sieht den Splitter im Auge des Gegenübers, doch guckt am Balken im eigenen vorbei.

            (Ein Bekannter hat aus ner IKEA Zinnschüssel vom Sperrmüll nen Springbrunnen gebaut, der das Geräusch des Ventilators vom Dach des Nachbarhauses ausblendet. Total unkreativ! und total kleinbürgerlich romantisch garniert, igitt!)

          • Aristobulus schreibt:

            LOL… aber was ist es dann, das Kleinbürgerliche, über das sie alle schreiben und das man selber gesehen hat und fürchtet?

            Vielleicht isses eine Chimäre und alles verhält sich ganz anders. Ich saß mal in einem deutschen Wohnzimmer, und die Bewohner lästerten im Brustton der Überzeugung über die schrecklich kleinbürgerliche Einrichtung irgendwelcher Anderer, also deren Sofakissen, nein!, und deren Vorhäne erst!, wie könne man nur. Dabei hatten sie eine Anbauwand in der Ecke stehen, das Bild einer Anbauwand, noch anbauwandiger ging’s nicht mehr, und sie hatten den Superlativ von Esszimemrstüheln, sowas hat die Welt noch nicht gesehen. Kleinbürgerlich, das sind die Anderen

            Ich glaub nicht, dass Überheblichkeit an der Klasse liegt, oder daran, wieviel Geld jemand hat (ist nur zum Teil deckungsgleich). Einer, den ich kannte, war unfassbar arm und unfassbar elitär, hatte nur so ganz gewisse rohe-nichtrohe Holzoberflächen in seiner verrotteten Wohnung, die als höchste Kunst galten (ach waren sie ja, alles waren die), er hatte da kein einziges Stück Plastik, nichts Profanes, nichts gar Gekauftes!, schlechthin alles war Kunst – natürlich schrieb er wahnsinnig künstlerisch (jaha, er schrieb, größt anzunehmenster Rilke ever), und als Kiepenheuer & Witsch ein Buch von ihm annahm (wenn man von denen angenommen wird, ist man fortan ein Graf, egal wie absolut unkäuflich man sich bislang geriert hatte), ja, da lehnt er ab, denn die waren ihm zu kommerziell. Er war zu fein, um da noch stolz drauf zu sein.
            Neulich traf ich ihn zufällig wieder.
            Bei Penny.
            Er kaufte das Billigste. War noch dünner geworden. Unfassbar arm und elitär geblieben, und dazu jetzt verkniffen, die Zeit hinterlässt ihre Spuren.

            “Und das Ressentiment in meiner Klasse war, zumindest als ich noch arbeitete, unter uns bereits wieder sehr wohlauf.”
            Ich glaube nicht, dass Ressentiment an ‘ner Klasse liegt oder auf Klassen begrenzt ist. Einer, den ich kannte, chef d’entreprise, wohlsituiert, helle Lederjacken, denen man den Preis ansehen sollte, dunkelgrüner Sportwagen usf. saß mit mir in Paris am Centre Beaubourg. Da waren jetzt mehr Araber als früher. Er fing an, gegen die zu zischen. Seine hochgemute Laune war weggeblasen, weil sich da diese Araber breitmachten. Der Tag war ihm völlig verdorben. Das Abendland ging unter, weil dieses Geschmeiß sich da breitmachte, usw. usf., dabei hatte der doch alles, viel mehr als ich oder gar als diese Araber alle zusammen!, er konnte nicht klagen.

            Und ich wollte mal der FDP beitreten. Yep. Ich hörte einem Herrn Beerfelz aus Berlin zu bei ‘ner Versammlung, der so druckreif über Freiheit und gegen Gleichheit redete, das imponierte mir, und als gar die schöne (weiß nicht mehr, wie die hieß) auftrat, so liebreizend verlebt und Kandidatin ganz groß für irgendwas, da wollte ich der FDP beitreten. Redete mit denen über Innovationen, Gesetzesbremsen, Gewerkschaftsmief (von nichts ‘ne Ahnung habend).
            Bin denen dann doch nicht beigetreten

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.

            Liebe Silke,
            weil ich den Verdacht nicht loswerde, dass Du mich heut Abend für einen schlimmen Plüsch-Basher aus ‘ner anderen Klasse hieltest, hier freie Bahn zu einem Ding, das ich genial finde, doch!, ich MAG sowas, es ist ebenso schlimmgenial und wahrscheinlich schlimmer als das Schlimmste in der Congierge-Behausung dorten in Courbevoie, unten in Eurem Haus
            http://cgi.ebay.fr/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=251092848762&ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649

            Ich find das toll. Was man nun damit macht? Keine Ahnung. Gedenke jedoch, es mir ernstlich in den Salon zu stellen (ohne Ironie jezze, denn das Ding IST nicht ironisch, denn siehe, G”tt erfand den Schnörkel)

  21. Silke schreibt:

    Falls Honeymoon noch nach einem Beruf suchen sollte, in dem er all seine Talente voll entfalten kann, würde ich ihm hierzu raten. Eine große Karriere wäre ihm gewiss.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2012/06/25/so-wird-man-nahostkorrespondent/

    So wird man Nahostkorrespondent

    • Schula schreibt:

      Treffer versenkt. :D

      Schon die Einleitung paßt zu dem wie die Faust aufs Auge.
      Keine Ahnung, aber davon eine ganze Menge.

    • Aristobulus schreibt:

      Sachary H. Moon, Nahostkorrespondent, Methodist, Mag.art.lib, welch ein jeuchtender Visitenkartentitel.
      Wer würd ihn dann so nehmen: Er ist so linksextrem, wohl anarchistisch, da ist ja nichtmal die sog. Neue Rheinische Zeitung (die keine Zeitung ist) was für ihn, denn skrupellos wie die ist er nicht. Tja… bleibt grad noch die TAZ. Äußerungen wie “dieses rechte zionistische regime” würde ihm die Schlussredaktion wegstreichen. Und bei Äußerungen gegen Hillary Clinton schreien sie auf, denn die ist ‘ne Politiker-In!, gar nicht wie Condoleeza Rice, die tat nur so.

  22. Silke schreibt:

    hier wird das Buch einer Wissenschaftlerin zu den 50ern vorgestellt

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1394941/

    Sittlichkeit kontra Sexwellen
    Sybille Steinbacher über ihr Buch “Wie der Sex nach Deutschland kam”

    Und dieser Film, der einen riesigen Aufruhr verursachte, der meine Eltern empörte (der Aufruhr, den Film fanden sie schön) ist von 1951, lief also irgendwann danach unter dem Titel “Sie tanzte nur einen Sommer” in Deutschland und wurde vor ein paar Jahrzehnten mal im Fernsehen gezeigt.

    Seltsame Frauen müssen das gewesen sein, die Kolle Briefe geschrieben haben, um über die Nebenwirkungen der Pille zu jammern. Ich kann mich an keine einzige Frau erinnern, die jammerte. Die die was zu meckern fanden, wären wohl, hätte es sie damals schon gegeben, bei den Naturköstlern zu finden gewesen.

    Welche Beschwerden Frau beim Arzt schildern mußte, damit er einen Vorwand hatte, ihr die Pille zu verschreiben, wurde bis ins Kleinste in der Brigitte gelehrt. Die Namen der Ärzte, bei denen eine Erfolg hatte, wurden sofort verbreitet. Das war vermutlich so 1965/66. Mit das Schönste an der Pille war, daß frau sich nun noch viel freier bewegen konnte, weil sie im Fall eines erzwungenen Beischlafs wenigstens nicht mit ner Schwangerschaft rechnen mußte.

    Kann es vielleicht sein, daß es die Linke war, in der es damals schon bevorzugt miefte?

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