Republik Tapfer im Nirgendwo

Hervorragend! Jetzt dürfen sogar Staaten bei den Olympischen Spielen antreten, die nicht einmal existieren. Gestern lief unter den über 200 Flaggen auch Palästina in das Olympiastadion in London ein. Was kommt als nächstes? Wird 2016 in Brasilien die deutsche Minderheit in Polen unter einer Schlesischen Flagge einmarschieren? Kriegen die Basken ihre eigene Flagge oder Tibet? Ich hab’s, noch besser: 2016 wird die Republik Tapfer im Nirgendwo an den Olympischen Spielen teilnehmen! Ich freu mich. Wo muss ich mich bewerben? Ich, Gerd Buurmann, werde für die Republik Tapfer im Nirgendwo, die ich als Alleinherrscher mit hundertprozentiger Zustimmung des gesamten Volkes (Ich) bei einer Wahlbeteiligung von 100% (Ich) lebenslang vertrete, als Synchronschwimmer mit meinen imaginären Freunden und Minister für dies und das teilnehmen.

Da selbst 2012 das Synchronschwimmen der Männer keine olympische Disziplin ist und nur den Frauen vorbehalten ist, fordert die Republik Tapfer im Nirgendwo das Ende dieser Geschlechter-Apartheid. Die Republik Tapfer im Nirgendwo verlangt somit den Beitritt in das IOC und fordert eine Abschaffung der Männerdiskriminierung beim Synchronschwimmen.

Die Republik Tapfer im Nirgendwo erhebt zudem Anspruch auf ganz Sylt, bis auf Kampen und Hörnum. Kampen ist zu schickimicki und Hörnum zu langweilig. Regierungssitz ist der Denghoog in Wenningstedt, das Parlament tagt in der Borig. Die Nationalflagge ist weißes Kaninchen auf weißem Grund mit einem blauen erigierten Penis in der Mitte. Als Hymne der Republik Tapfer im Nirgendwo gilt Wolfgang Amadeus Mozarts Komposition “Leck mir den Arsch fein richtig schön sauber”. (Köchelverzeichnis 233 (382d))

Brasilien, ich komme!

PS: Ich fordere die Vereinten Nationen auf, mein Land in seiner Bestrebung zu unterstützen, den Hindenburgdamm in Katzensteindamm umzubenennen!

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65 Antworten zu Republik Tapfer im Nirgendwo

  1. quisa schreibt:

    Wales und Schottland treten schon seit Jahrzehnten auf der Fußball WM als eigene Nationen an. Warum also nicht auch das Baskenland, Palästina oder Sachsen…

  2. Silke schreibt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Palestine_at_the_Olympics

    kann es sein, daß das ne unintended (wenn auch welcomed) consequence davon ist, daß Deutschland vor 1952, als es noch nicht wieder souverän war, auch teilnehmen durfte?

    Und was war mit der DDR, die durfte doch auch, Hallstein-Doktrin hin oder her?

  3. besucher schreibt:

    Puerto Rico ist auch dabei…

  4. Ima schreibt:

    Ach, es passt doch alles „wunderbar“ zusammen!

    Die Ermordung eines großen Teils der israelischen Olympiamannschaft durch palästinensische Terroristen, die Verweigerung einer Schweigeminute durch den IOC ,
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13553

    die Rolle die der ach so „moderate“ Abbas bei dem Massaker in München gespielt hat
    http://heplev.wordpress.com/2012/07/27/die-rolle-von-pa-prasident-abbas-beim-massaker-von-munchen-wo-bleibt-die-berichterstattung/
    http://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/wer-ist-abbas-wirklich/36947

    und selbstverständlich wird dieser Rassismus auch keine Folgen haben, sondern toleriert
    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=279172

  5. Paul schreibt:

    Gerd, ist es möglich förderndes Mitglied Deiner Republik zu werden.
    Darum würde ich mich bewerben. Könnte als nicht anerkannter Nichtdesigner auch die Nationalflagge entwerfen.
    Ich wäre auch dafür, das fördernden Mitgliedern (Ohnegliedern natürlich auch) ebenfalls die Teilnahme an Olympia ermöglicht wird. Im Taschentuchweitwurf halte ich den derzeitigen Weltrekord.

    • EUlalie schreibt:

      Wird die Republik Tapfer im Nirgendwo EU-Mitglied sein, Gerd? Dann lohnt der Aufwand
      nicht, denn möglicherweise tritt ja bei den nächsten Olympischen Spielen nur noch eine einzige Gesamtmannschaft der Vereinigten Staaten Europas an. Spätestens bei den übernächsten sind dann Palästinenser und Israelis mit drin. Mit eigener Mannschaft hingegen wird Kurdistan vertreten sein.

  6. Cajus Pupus schreibt:

    Als 100 m Warm-Duscher könnte ich mich auch für die Olympiade bewerben.

    http://www.youtube.com/watch?v=m8_RD8MqrsY

    Leck mir den Arsch recht schön,
    fein sauber lecke ihn,
    fein sauber lecke, leck mir den Arsch
    Das ist ein fettig’s Begehren,
    nur gut mit Butter geschmiert,
    denn das Lecken der Braten mein tägliches Thun.
    Drei lecken mehr als Zweie,
    nur her, machet die Prob’
    und leckt, leckt, leckt.
    Jeder leckt sein Arsch für sich.

  7. hansi schreibt:

    Früher sagte man zu einem Alleinherrscher Diktator.

    Egal ob Diktator her oder hin, als Honorarkonsul….mindestens,
    bin ich mit drin!

  8. Markus Raatz schreibt:

    Ich weiß, ich bin ein Klugscheißer. Aber die Hymne ist aber nicht von Mozart sondern von Wenzel Trnka von Krzowitz.

  9. BillBrook schreibt:

    Warum eierst du so rum? Warum greifst du nicht direkt die israelische regierung an, ohne deren Einverständnis 1995 (ich glaube sogar in den Osloer Verträgen”, die Aufmahme nicht erfolgt wäre?

    Nebenbei: “jetzt” ist also 1995.

  10. Danny Wilde schreibt:

    Musste das denn jetzt wirklich sein? Vor lauter Lachen ging’s in die Buxe und der Mozart ist schon tot! Zerfix!

  11. Manuel schreibt:

    Vielleicht liegt das daran, dass Olympia zumindest versucht Frieden und Völkerverständigung zu schaffen, während Du stattdessen versuchst Hass zu verbreiten und Zwist zu säen und statt Gemeinsamkeiten zu entdecken, Unterschiede aufzudecken und zu werten.

    Nur eine Vermutung.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Kann natürlich sein, kann aber auch sein, dass Du gerade Zwist säst und wertest, aber das ist auch nur eine Vermutung.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Vielleicht aber entdeckst Du gerade auch nur in mir Deine eigene Schwäche. Denn wie es um Dein Talent steht, Zwist zu säen, ist ja allgemein bekannt.

        • Manuel schreibt:

          ohohoh… “allgemen bekannt”… Die Leute sagen, es wird gemunkelt.

          Du scheinst sehr gut im Verleumden zu sein.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ich finde dennoch immer wieder meinen Meister.

          • De Es schreibt:

            Wieso eigentlich verleumden? Ist es z.B. eine Verleumdung, wenn in dem Märchen Rotkäppchen darüber berichtet wird, dass der böse Wolff, ups…sorry, der böse Wolf, meine ich, das Käppchen, das rote, samt Oma aifgefressen hat?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Versuch es nicht mit Logik, sonst bist Du am Ende noch ein Nazi, PI-ler oder Stammtischbruder. Sowas geht bei Manuel sehr schnell.

          • Manuel schreibt:

            an De Es: Falls Du ein Beispiel für Verleumdung suchst, schau, da war gerade eins.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Da hast Du den Salat.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Natürlich kann sich der Wolff nicht daran erinnern, dass ich in diversen Diskussionen mit ihm abwechselnd von ihm mit PI, Glen Beck und ProKöln verglichen wurde. Auch einige der Kommentatoren hier kamen zu dieser Ehre.

            Besonders stolz wird der Wolff, wenn es mal berühmte Menschen gibt, die sich von seiner Art, Zwietracht zu säen, angegriffen fühlen. Dass Ralph Siegel persönlich ihm Unverschämtheit attestiert hat, bereitet ihm heute noch feuchte Träume. Ich gönne es ihm.

            Nur leider ist er selbst nicht so gut im Gönnen. Zudem glaubt er, dass das, was ihn lustig macht, alle anderen zu Menschen macht, die Zwietracht säen. So ist er. Deshalb findet er auch “Dito”-Sager scheiße. Sie haben einfach in seinem Fall zu oft recht. Und nix ist doofer als Recht haben mit den vier Buchstaben dito.

          • Manuel schreibt:

            soso.

          • Manuel schreibt:

            Ja. Rotkäppchen ist eine der größten Verleumdungen der Weltgeschichte, der arme Wolf.

          • David Serebrjanik schreibt:

            Ich hab keine Angst vor Raubtieren, sagte Peter und streckte dem Wolf die Zunge aus.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Okay. Welches Tier wird noch vom Wolf bei “Peter und der Wolf” verschlungen? Ente? Gans? Muss ich nachschauen, oder weißt Du es?

          • David Serebrjanik schreibt:

            Ja, es ist so herzzerreissend einfach, den Tatsachenbericht als Verleumdung zu bezeichnen. Fast ein Stückchen einfacher, als “Dito” zu sagen.

          • David Serebrjanik schreibt:

            Der Peter war ja auch ein agressives Arschloch, das dem Freiheitsfreund und Rebellen Wolf es um keinen Preis verzeihen, dass dieser seinen Freund Ente gefressen hat. So ein nachtragender Zwistsäher, dieser Peter!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Die Ente war’s. Danke

          • David Serebrjanik schreibt:

            Ja, es war Ente. Zumindest in der Loriot’schen Fassung, in der sie jedem und jeder die Zunge ausstreckte. Nicht, Gerd, sie hat ja wiiiirklich nur ihre verdiente Strafe bekommen dafür, dass sie alle und alles nervte. Und Peter ist nicht nur ein Zwistsäher, sondern ein Verleumder und Hetzer, weil er sich danach der ganze Welt als Der Gute präsentierte und jeden empörten Brief und sogar Klagen seitens des Tierschutzvereines einfach und schlicht ignorierte. Frechheit!!!

          • Silke schreibt:

            lieber Gerd, wenn es ums Projektionieren geht, brauchst Du gar nicht erst anzutreten, das ist die Art von Macke, bei der Du nicht die geringste Chance hast, wenigstens unter ferner liefen mitmachen zu können.

            (obiges ist zwar von hinten durch die Brust, aber dennoch ein dickes Kompliment)

          • Aristobulus schreibt:

            Manuel, der Meinungsstolze mit dem ganz großen UI, ergeht sich mal wieder in Umdreherei:

            während Du stattdessen versuchst Hass zu verbreiten und Zwist zu säen und statt Gemeinsamkeiten zu entdecken, Unterschiede aufzudecken und zu werten
            Verleumden
            Verleumdung

            Sind ja fast schon jüüüdische Eigenschaften, die der hier aufdeckt :D

            Genau wie der sog. Dr.Spock bis gestern, der schrieb Hass Hetzer Demagoge rassistisch Hetzer Hass.
            Da hat einer wohl die Gitter vom Stall des minderbemittelten Rentners aus Dortmund offen gelassen.

            P.S.
            Es war die Lerche, und nicht die Nachtigall.

          • David Serebrjanik schreibt:

            Der Herr Wolff ist mir gerade eindeutig klar geworden. Wenn er jemandem Hassverbreiter und Zwistsäher an den Kopf wirft, ist es völlig in Ordnung. Sobald man den Spiess umdreht und ihm dasselbe bescheinigt, schreit er “Verleumdung!”. Alles klar!

          • Aristobulus schreibt:

            Da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus :D , aber ach, an dieser Strategie hatten die über lange Leben gefeilt und gebosselt, Abendkurse besucht, teure Manipulations-Bücher gekauft, politische Wichtigpapiere erstellt und so. Alles für’s Gesäß

    • Silke schreibt:

      Der Anspruch Olympias was mit Frieden zu tun zu haben, ist spätestens dann gestorben, als sie sich als nicht bereit erklärten, für ihr Versagen von 1972, wenigstens im Olympischen Dorf Frieden zu halten, eine Gedenkminute abzuhalten und statt dessen Libanesen einen Sichtschutz gegen Israelis zu gewähren.

      Sie sollten sich, so sie noch über einen Rest von Anstand verfügen, alles nennen, nur nicht Olympia.

  12. Peppi schreibt:

    Hm, also, die SChlesische Minderheit in Polen würde wohl vom NOK POlens für NOminierungen beachtet, doch welche Chancen hätten Palästinensische Athleten aus dem Westjordanland, vom Israelischen NOK nominiert zu werden?

  13. David Serebrjanik schreibt:

    Peppi, können Sie sich im wahnhaftesten aller Träume Palästinenser vorstellen, die sich von Israel wofürauchimmer nominieren lassen würden? Sie WOLLEN ja ihren eigenen Staat, und nur ihren eigenen Staat und keine Juden in der Nachbarschaft. Da sie aber keinen wirklichen Staat haben, ist es mehr als fragwürdig, dass sie bei dem Olympischen Spielen so tun, als ob sie einen eigenen Staat hätten. Und das olympische Komitee macht das Theater mit. Es ist ungefähr(!) so, als würde sich Bayern als ein selbststänger Staat für die Spiele nominieren lassen. Konsekventerweise müsste man es zulassen, wenn es mit Palästinensern auch geht. Und konsekventerweise wird es ja auch hoffentlich zugelassen, dass Gerd Buurmann mit seiner Republik sich ebenfalls nominieren kann. Ich hoffe auf KunstGegenBares als eine Olympia-Disziplin!

  14. A.mOr schreibt:

    JA!
    Hut ab
    mit 8O und :D
    und noch feste zertreten,
    zerrissen, zerkaut und auszerspuckt!

    :lol: !Laughing Out Louder! :lol:

    Und ich fördere einen Minister für dies und das für einen anderen.
    Statt dem erigierten Penis schlage ich eine profane Gurke vor.
    Sie sollte grün sein, aber definitiv auf einem weißen Hasen.
    Sellbstverfreilich, das muß sein auf weißem Grund.
    Ist es ein überfahrener Hase? Darf er dabei bluten?
    Weiß, rot und grün, welch gelungene Farbkomposition!
    Schwarz daran wäre dann der Humor, der soll nicht fehlen.

    Aber das wären dann die Farben für die andere Gurkentruppe?

    (Wie dem auch sei, Dein Humor ist nicht schwarz sondern sonnig. :cool: Danke.)

    • Aristobulus schreibt:

      LOL, A.mOr

      Ich schlag die größte Gewürzgurke der Welt vor (mit viel Knoblauch und Senfkörnern für die Schärfe, und mit Rosmarin für Mildheit), links ein weißes Erdmännchen mit Ohren auf kalkweißem Grund (die Reinheit von Olympias uraltheiligem Hain symbolisierend), rechts einen weißen Grottenolm auf Schneeweiß (für Ramallah oder so), und die Gewürzgurke reicht von hüben bis drüben, vom Etsch bis an den Belt?, nö, von der Beringstraße bis zur Beringstraße.

      • A.mOr schreibt:

        …die eingeschneite? Die von Blümchen umsäumte? Die überflutete?
        Apropos, in “überflutet” steckt das Wort (engl.) “flute”, hat das was mit dem Rattenfänger von Hameln zu tun?
        Und ein geschickter Schnitzer bastelt uns bestimmt ‘ne Flöte aus einer Gurke, aber mit Essen spielt man ja nicht, nur katz… :roll:
        Vom Etsch an den Black Belt – Shazam!

        (…alles, was Olympias braucht…)

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