Warum nicht Israel kritisieren?

Stellen Sie sich mal vor, Sie sehen einen Mann, der in einem kleinen Haus lebt, das er selbst gebaut hat und in einer Nachbarschaft steht, in der alle Häuser in ähnlichem Umfeld und Kontext errichtet wurden.

Jetzt stellen Sie sich vor, dieser Mann wird von der ganzen Nachbarschaft seit dem Tag der Grundsteinlegung bedroht. Die Nachbarschaft erklärt dem Mann pausenlos, sein Haus zerstören zu wollen und ab und an fliegen sogar Steine und selbstgebastelte Bomben auf das Haus.

Stellen Sie sich jetzt vor, der Mann schreibt schon seit dem Richtfest seines Haus’ regelmäßig Briefe an die Nachbarschaft, um für ein friedliches Zusammenleben zu werben und hat als Zeichen seines guten Willens sogar seinen Stellplatz und einen Teil seines Gartens an die Nachbarn verschenkt, aber trotzdem wird ihm gedroht und weiterhin fliegen Bomben.

Stellen Sie sich weiterhin vor, obwohl alle Häuser in recht ähnlicher Art und Weise entstanden sind, kämen nur Gerüchte über die Unrechtmäßigkeit der Errichtung des eines Hauses auf.

Jetzt stellen Sie sich vor, irgendwann wird es dem Mann zu viel. Er baut einen Zaun und lässt niemanden mehr rein. Irgendwann wirft auch er mit Steinen und explosivem Material.

Stellen Sie sich vor, irgendwann geht die ganze Nachbarschaft in Flammen auf, aber immer noch erklärt der Mann in irgendeiner Form an Frieden interessiert zu sein, während die Nachbarschaft pausenlos erklärt, erst Ruhe zu geben, wenn sein Haus endgültig zerstört wurde.

Stellen Sie sich vor, der Mann und die Nachbarn sind tot und die Enkel bewohnen jetzt die Häuser, aber immer noch will die ganze Nachbarschaft das eine Haus zerstören. Mittlerweile wohnt eine große Familie in dem Haus und einige davon sind tatsächlich recht unsympathisch.

Kämen Sie auf die Idee, die Familie zu kritisieren?

Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich eigentlich niemals Israel kritisiere. Nun, ich kritisiere auch nicht Thailand, Ecuador und die Elfenbeinküste, warum also werde ich so oft nach Israel gefragt, aber zu Israel habe ich tatsächlich eine spezielle Haltung. Israel ist das einzige Land auf der Welt, das von seinen Nachbarn seit Jahrzehnten mit der Auslöschung bedroht wird. Ich habe daher eine klare Antwort: Ich werde erst dann damit anfangen, die Familie in dem Haus zu kritisieren, wenn gesichert ist, dass sie leben kann. Solange aber die Nachbarschaft nicht aufhört, die Familie in ihrer Existenz zu bedrohen, habe ich ganz andere Prioritäten.

Ich vermute sogar, wenn Russland und alle Russen von ihren Nachbarn mit der Vernichtung bedroht werden würde, ich mich nicht so sehr über das Schicksal der Pussy Riot aufregen würde. Allerdings bin ich mir sicher, das Problem gäbe es in dem Fall nicht, da Russland ganz andere Probleme hätte.

Ich bitte daher alle Israelkritiker, einfach mal kurz inne zu halten und einen kleinen Gedanken daran zu verschwenden, wie es sich anfühlen mag, in einem Gebiet zu leben, wo man täglich mit der mal mehr, mal weniger spürbaren Bedrohung der Vernichtung konfrontiert wird. Unter Israelis und Juden sind eine Menge Arschlöcher, wie unter allen Menschen aller Religionen und Nationalitäten, aber ich werde ganz sicher erst dann mit einer Israelkritik beginnen, wenn Israelis und Juden, ob Arschlöcher oder nicht, in Sicherheit leben können.

Wer also will, dass ich Israel kritisiere, soll erstmal dafür sorgen, dass es in Israel sicher genug ist, damit kritisiert werden kann – oder, um die ganz große Keule zu schwingen: Ich werde selbst das größte Arschloch nicht kritisieren, solange es mit dem Tod bedroht wird.

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106 Antworten zu Warum nicht Israel kritisieren?

  1. zweitesselbst schreibt:

    ja, ich versteh schon, wie du das meinst. Ich finds aber, sry, trotzdem nicht richtig, auch wenns das allergrößte Arschloch wär, nicht kritisieren!!

  2. Aristobulus schreibt:

    Gerd,
    wen in Israel würdest Du kritisieren wie den Putin, wie manche Olympiaschwitzer oder Eurovision-Zwitscherer, gesetzt den Fall, der/die/das Israeli wäre einfach ein Hausbewohner?
    Den Fall können wir hier mal setzen, denke ich… grad ist ja kein Nahostkrieg, mal kurz nicht mehr, und noch wieder nicht ;) , da haben wir a bissele Zeit zum Draußensitzen & Grillen

  3. Lilith schreibt:

    Ich denke schon, dass ich den einen oder anderen Hausbewohner auch kritisieren darf, wenn ich ihn wirklich blöd finde. Wichtig ist, dass ich es als meine subjektive Meinung und Sichtweise äußere und kenntlich mache. Was aber nicht passieren darf und leider ständig passiert, ist dass fast alle Kritiker glauben, die haben die Wahrheit gepachtet, NUR die schlechten Seiten hervorheben, nie kontruktiv sind, Tatsachen verdrehen und mit zweierlei Maße messen. Und sie haben eine Horde von Anhängern, die ihre Worte weitertragen.
    Und ich frage mich immer wieder: warum hat Israel nicht einen solche Armada von Verdrehern hinter sich? Hat Israel das Zeitalter der modernen PR verpasst? Was hat die Meinung der Menschen so verändert?

  4. unermuedlich schreibt:

    Nein, wir kritisieren nicht Thailand, Ecuador und die Elfenbeinküste. Wir kritisieren auch nicht Frankreich. Vielleicht Hollande, weil er versucht, seine Probleme mit seinen Wahlversprechen und sein Wunschdenken durch Deutschland mitfinanzieren zu lassen. Frankreich bleibt davon unberührt. Israelkritik hat immer die Dimension des Antisemitismus.
    Gibt es Syrien-Kritik?
    Wir müssen ganz tief in unsere Gehirnwindungen hineinloten: Was wird ausgelöst durch Israelkritik? Bei den Israelkritikern entsteht ein befriedigendes Gefühl. Moralische Entlastung!
    Ich möchte, dass viel mehr Menschen sich freuen, wenn positive Nachrichten aus Israel kommen. Kein Neid, Anerkennung seiner Leistungen.
    Das sollte so selbstverständlich sein, wie sich über Harry Potter freuen, wenn es ihm gelungen ist, Lord Voldemort zu widerstehen.

  5. American Viewer schreibt:

    Ich werde selbst das größte Arschloch nicht kritisieren, solange es mit dem Tod bedroht wird.

    Das ist die eigentliche Motivation der „Israelkritik“. Die „Israelkritiker“ wollen Israel tot sehen.

    • Krokodil schreibt:

      Das ist Teil des Problems. Die Verallgemeinerung. Solange man nicht irgend etwas in oder an Israel kritisieren darf, weil man automatisch Hass auf Israel unterstellt bekommt, solange haben die wirklichen Antisemiten ein vortreffliches Argument, das des Verbotes der kritischen Auseinandersetzung. Diese Breitseite muss man denen nicht bieten, das ist unklug.
      Ich vergleiche das mal ganz bewusst mit meiner Frau. Ich liebe sie, doch ist es noch ratsam sie nie darauf hinzuweisen, wenn sie beim Blumen giessen immer einen Topf vergisst? Weil sie darauf immer so beleidigt reagiert? Bin ich dadurch jemand, der diese Kritik nur äussert, weil er stänkern will?
      Doch diese Leute, die nur stänkern wollen, die gibt es. Und ich reagiere beleidigt, wenn ich zu einem solchen erklärt werde.

      • JAHAW schreibt:

        # Kroko
        Das Problem mit dem was Sie gedichtet, ist das Sie Äpfel mit Schweinebraten vergleichen.
        “Israelkritik” ist zu 99,9% völlig einseitig auf Israels Vernichtung fixiert und bietet Israel mannigfaltige Selbstmordvariationen, Holocaust-revivals usw. an.
        Es ist so wie wenn Sie ihrer geliebten Frau einen voll geladenen Revolver an
        den Kopf hielten mit den Worten “Ich will nur Dein Bestes” und sich wundern
        wenn Sie entsetzt zurückweicht.

        • Krokodil schreibt:

          Ich gehöre dann wohl zu den 0,1%. Wie beschrieben. Und ich behalte mir das offene Wort vor.
          “Es ist so wie wenn Sie ihrer geliebten Frau einen voll geladenen Revolver an
          den Kopf hielten mit den Worten “Ich will nur Dein Bestes” und sich wundern
          wenn Sie entsetzt zurückweicht.”
          Bitte lesen Sie noch einmal. Beim “hinweisen” komme ich jedenfalls bisher ohne Revolver aus.
          Übrigens veranschaulichen Sie gerade mein Problem. Ich habe nichts an Israel kritisiert, wüsste auch im Moment nicht was ich kritisieren sollte. Sie kennen meine Absichten nicht, glauben sie jedoch einordnen zu können. Schade. Zuneigung braucht das offene Wort.

          • JAHAW schreibt:

            #Krokodil
            Ich gehöre dann wohl zu den 0,1%.

            Habe nichts Anderes behauptet, rede von den 99,9 %,
            die selbst nie, angesichts der Lage von Israel ( von 1948-heute ) überlebt hätten und
            Israel Strategische, Militärische und Sonstige völlig in den Suizid führende Lösungen
            der Judenfra äh pardon der Israelfrage aufzwingen wollen.
            Nicht vergessen, mit den Waffen mit denen Israel seine Kriege gewonnen hat,
            hat der Westen fast alle seine Kriege VERLOREN! ;)

  6. Interessent schreibt:

    Der Knackpunkt ist, dass das oben geschilderte Szenario – wohl gedacht als Gleichnis oder Allegorie – weder logisch noch überhaupt wahrscheinlich ist.
    Denn WARUM um alles in der Welt sollte ein netter friedlicher Häuslebauer von der gesamten Nachbarschaft bedroht werden, es sei denn, dass die GESAMTE Nachbarschaft bösartig wäre. Aber wie wahrscheinlich ist DAS denn ?!
    Die Wahrscheinlichkeit liegt bei null.
    Um vom Gleichnis also mal abzurücken und das anzusprechen, was Gerd tatsächlich ausdrücken will:
    die Bewohner aller umliegenden arabischen Länder waren immer schon und völlig ohne Grund von Natur aus bösartig gegen das arme Israel !!
    Welches darum gar nicht anders konnte.
    Monokausalität at it’s best !

    • Silke schreibt:

      schon mal Elias Canetti zur Bildung von Massen gehört?

      Nein? Dachte ich mir!

      • Interessent schreibt:

        “schon mal Elias Canetti zur Bildung von Massen gehört?
        Nein? Dachte ich mir!”

        Ach, Du liebst Tonträger? Ich ziehe Bücher vor.

        Nach Canetti setzt jede Bildung einer Masse einen auslösenden Affekt voraus.
        Ein Affekt ist eine heftige Gemütsbewegung als es da gäbe z.B. Freude, Furcht, Zorn, Hass, Mitleid.
        Was aber mochte an einem friedlichen und bescheidenen Häuslebauer den tragenden Affekt bei der fiktiven Nachbarschaft ausgelöst haben, dass diese sich gemüssigt sähe, sich zu einer Hetzmasse zusammen zu rotten ?
        Also Canettis These ist ebenso wenig glaubhaft, wie die Unterstellung Gerds, die Nachbarn wären von Natur aus und ohne jeglichen Grund bösartig und voller Hass.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Sie sind nicht ohne Grund bösartig. Habe ich nie behauptet. Ich akzeptiere den Grund nur nicht! Der Grund für Judenhass liegt nämlich nicht im Verhalten der Juden, sondern in dem, der Juden hasst.

          • A.mOr schreibt:

            Treffend!

          • Dante schreibt:

            Der Grund für Judenhass liegt nämlich nicht im Verhalten der Juden, sondern in dem, der Juden hasst.

            Wie man’s nimmt. Häufig habe ich das “Argument” gehört, dass Judenhass sehr weit verbreitet sei, und das müsse doch irgendeinen Grund haben. Nun, den hat es meiner Meinung nach, nur ist das nicht besonders schmeichelhaft für die Hasser. Ich vertrete die Theorie, dass die geistige Unabhängigkeit der Juden der Grund ist, die fehlende Bereitschaft, sich geistig zu unterwerfen. Dafür spricht, dass die Judenfeindlichkeit sich v.a. in Gesellschaften entwickelt hat, die von Religionen mit totalem Machtanspruch beherrscht wurden. Außerdem ist Judenfeindlichkeit ein (schädliches) Mem, eine Art Computervirus des menschlichen Geistes.

          • Silke schreibt:

            Sebastian Haffner in Jekyll and Hyde plädiert für schutzlose Minorität die sich obendrein nicht verteidigen kann.

            Er ist ziemlich verworren in dem Buch, plädiert aber für Resentment (das deutsche Original ist verloren) als dominierendes Gefühl, dessen sich dann die Rattenfänger bedienen können. Er machte die gleichen Propagandamuster aus, als es den Tschechen und den Polen an den Kragen gehen sollte bzw. ging.

            Was haben die drei gemeinsam? Man/frau kann sich seines Sieges ziemlich sicher und bei den Juden ganz sicher sein UND es ist etwas zu holen und es hilft gegen die Langeweile oder für die Sehnsucht nach Heroismus. Letzteren Gefühlen widmet sich übrigens auch Nick Cohen in “What’s Left?” i.e. Tatendrang auf der Suche nach einem Ziel.

          • Heike Fehlau schreibt:

            Dann schaut euch doch mal die Seite: http://www.breakingthesilence.org.il/ an! Dort sind es israelitische Soldaten, die über die Gräueltaten und Diskriminierungen an den Palästinensern sprechen.
            “Former Israeli soldiers disclose routine mistreatment of Palestinian children
            Booklet of testimonies of former Israeli soldiers describes beatings, intimidation and humiliation of children”
            Vor diesen Soldatinnen und Soldaten ziehe ich den Hut, denn sie sind der Anfang einer selbstkritischen Sichtweise und damit eine Chance, endlich den Weg zueinander statt den immer gleichen aggressiven Weg gegeneinander zu finden.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Kulturzeit geschaut. Sehr schön.

          • Dante schreibt:

            Was hat es damit eigentlich auf sich?

          • Dante schreibt:

            Unter anderem steht dort:

            Another soldier describes an incident in Qalqiliya in 2007 in which a boy was arrested for throwing stones.

            “That specific kid who actually lay there on the ground, begging for his life, was actually nine years oldI mean, a kid has to beg for his life?

            Natürlich ist das hart, vielleicht sogar übertrieben hart. Allerdings muss manauch die Relation sehen: Jüdische Kinder werden nicht verhaftet, weil sie Steine geworfen hätten, sondern ermordet, weil sie eben Juden sind. Denen nützt es nichts, wenn sie um ihr Leben betteln – sofern sie dazu überhaupt Gelegenheit bekommen. Ich meine dabei nicht etwa Raketeangriffe, bei denen der Angreifer seine Opfer nicht sieht, ich meine gezielte Morde von Angesicht zu Angesicht.

        • aristobulusa schreibt:

          Ach gar, da weiß wieder jemand ganz genau, was glaubwürdig zu sein hat, um mal wieder den Moralfinger, die ultimate Wahrheit, ja das versammelte Menschentum hinan zu heben.

          • Heike Fehlau schreibt:

            Schnauze, Fury! Hab nicht dir geantwortet, denn mit dir macht es mir keinen Spaß mehr! Kannst ja nur beleidigen und dich empören! Ist auf Dauer so langweilig und gar nicht informativ! Ich suche Menschen, mit denen ich konstruktive Gedanken austauschen kann! Da braucht man keine Antworten, die nur als Selbstdarstellung dienen!

          • Aristobulus schreibt:

            Zuerst Ihr Moralzeigefinger und nun hilflose Grobheiten? Nananna, Frau Fehlau, das sollten Sie als versuchte Reinkarnationstherapeutin aber besser wissen. Damit Sie im nächsten Leben bloß kein Fernseher mit Kullturzeit drin werden – oder, G”tt bewahre, gar ein Israeli.

          • Heike Fehlau schreibt:

            Gern wäre ich dann ein Israeli – allen schon um dir zu zeigen, wie man auch positiv damit umgehen kann!
            Aber nun lass mich in Ruhe mit deinen Übergriffen!, Aristobulus

          • Aristobulus schreibt:

            Sie (bleiben Sie mal beim Sie, ungefragt zu duzen ist übergriffig) kommen immer wieder mit dem selben Mi-, pardon, mit den selben moralisierenden, unverstandenen Dingen an.
            Stellen Sie Fragen!
            Dann antwortet man Ihnen.
            Auf Moralzeigefingerei jedoch gibt’s bloß Ironie.
            Verstehen Sie?

    • Dante schreibt:

      Denn WARUM um alles in der Welt sollte ein netter friedlicher Häuslebauer von der gesamten Nachbarschaft bedroht werden,…

      Zum Beispiel weil er Jude ist. Vielen Menschen genügt das vollauf, um ihm das Leben zur Hölle zu machen. Was die Wut der Nachbarn noch steigert: Früher wohnte der jetzige Häuslebauer bzw. seine Verwandten zur (wegen seines abweichenden Glaubens überhöhten) Miete, musste sich anpassen und gelegentlich Schikanen gefallen lassen. Klar, dass die sauer sind, wenn der stattdessen sein eigenes Ding macht.

      die Bewohner aller umliegenden arabischen Länder waren immer schon und völlig ohne Grund von Natur aus bösartig gegen das arme Israel ! Welches darum gar nicht anders konnte

      Das wäre sicher zu einseitig, aber man sollte nicht Ursachen und Wirkungen verwechseln, wie es bei Israelbashern üblich ist: Israel iwird nicht gehasst und bedroht, weil es sich agressiv verhält,sondern es verhält sich agressiv, weil es gehasst und bedroht wird. Die arabischen Nachbarn könnten ein viel kleineres und friedfertigeres Israel und die Palästinenser längst einen eigenen Staat haben, wenn sie es nicht als lästigen weil insubordinanten Fremdkörper hätten beseitigen wollen.

  7. Sophist X schreibt:

    Ich würde wenigstens israelische Israelkritiker kritisieren.

  8. Dante schreibt:

    Herr Buurmann, ich sehe es ziemlich ähnlich wie Sie. Ich sage in Diskussionen öfters, dass ich einfach nicht dazu komme, Israel zu kritisieren, weil ich mich ständig veranlasst sehe, unsachlicher Israelkritik bzw. Israel-only-bashing entgegenzutreten. Im Übrigen zeigen Fälle wie der des Tuvia Grossman, dass man von den Beschuldigungen Israels von arabischer Seite maximal die Hälfte glauben kann und das vermutlich noch hoch gegriffen ist.

  9. aron2201sperber schreibt:

    Ohne ihre angeblichen “Freunde” wären die Palästinenser wahrscheinlich längst dazu bereit, sich mit dem Judenstaat zu arrangieren und hätten längst ihren eigenen Staat.

    Doch wenn man “Freunde” hat, die einem ständig einreden, man sei im Recht, die “fremden Zelte” abzureißen, warum sollte man sich dann mit einem Kompromiss zufriedengeben?

  10. Lilith schreibt:

    Man KANN doch Israel kritisieren, es wird doch laufend gemacht, man braucht doch nur mal Nachrichten zu gucken.
    Nur wenn es so dargestellt wird, also ab das Gallierdorf Israel eine Bedrohung für das arme bedauerliche römische Reich ist und Cäsar ja eigentlich nicht so böse ist sondern Asterix und Obelix die Aggressoren sind, dann platzt halt manchen Menschen, zurecht, der Kragen.
    Und das mit der moralischen Entlastung: wenn es nur das wäre, dann müssten doch Frankreich, Dänemark oder Schweden nicht Israel kritisieren, und doch tun sie es. Antisemitismus ist mir da zu einfach als Antwort. Und doch weiß ich einfach nicht, woran es liegt.
    Noch in den 70ern war Israel so beliebt, nichts war schöner, als in Israel als Volontär zu arbeiten, Hallelujah wurde zum Welthit, Spenden flossen, der Tourismus bumte. Man hat auch Kritik geäußert, aber auf anderem Niveau. Und dann kam der Terrorismus. Von arabischer Seite. So viele Israelis sind dem zum Oper gefallen und was passiert? Die Beliebtheitskurve der PLO steigt, die Israel fällt. Wo ist da die Logik? Terrorrismus als PR-Waffe? Wer früher öffentlich das Existenzrecht Israel in Frage gestellt, hätte seinen letzten öffentlichen Auftritt gehabt. Jetzt ist es salonfähig. WAS IST PASSIERT?

  11. Interessent schreibt:

    @Lilith
    “Antisemitismus ist mir da zu einfach als Antwort. Und doch weiß ich einfach nicht, woran es liegt………………………..WAS IST PASSIERT?”

    Unter anderem Ist das Internet passiert.
    Damit kann man
    a. Propaganda machen aber auch
    b. als Nutzer mehr über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe erfahren, als es vorher jemals möglich war.

  12. Roger schreibt:

    Der aufschlussreichste und auch zeitloseste Text zum Phänomen des deutschen Antisemitismus kommt von…

    Dieter Kunzelmann: (1969)

    Palestina ist für die BRD und Europa das, was für die Amis Vietnam ist. Die Linken haben das noch nicht begriffen. Warum? Der Judenknax. “Wir haben 6 Millionen Juden vergast. Die Juden heißen heute Israelis. Wer den Faschismus bekämpft ist für Israel.” So einfach ist das, und doch stimmt es hinten und vorne nicht. Wenn wir endlich gelernt haben, die faschistische Ideologie “Zionismus” zu begreifen, werden wir nicht mehr zögern, unseren simplen Philosemitismus zu ersetzen durch eindeutige Solidarität mit AL FATAH, die im Nahen Osten den Kampf gegen das Dritte Reich von Gestern und Heute und seine Folgen aufgenommen hat.

    Erhard Arendt hat’s schon begriffen, weitere werden folgen…

    mfg

    Roger

  13. Danny Wilde schreibt:

    Gerd, der Häuslebauer-Vergleich hinkt.

    Wie schon Dante weiter oben auf die Frage: “Denn WARUM um alles in der Welt sollte ein netter friedlicher Häuslebauer von der gesamten Nachbarschaft bedroht werden,…” kurz und treffend bemerkte: “Zum Beispiel weil er Jude ist.”

    Aber lassen wir das mal weg.

    Da wäre also diese große, leere Fläche, karg, quasi unbewirtschaftet. Dazu kaum Wasser, immer heiß – ziemlich ungemütlich. Ein paar Ansammlungen mehr oder weniger befestigter Hütten. Und Zelte. Diese karge Fläche gehörte, sagen wir, einem weit weg und wesentlich luxuriöser wohnenden, eigentlich ganz netten Großgrundbesitzer, der sie sich einmal einverleibt hat und jetzt gar nix rechtes damit anzufangen weiß. Jetzt fällt dem also die Lösung eines drängenden Problems ein. Er würde nämlich gerne einem Häuslebauer Land zum Bauen geben, nur zuhause bei ihm, dem Großgrundbesitzer, da geht’s nicht so recht, denn er mag den Häuslebauer nicht so gern.

    Irgendwie hat sich in des netten Großgrundbesitzers Herzen nämlich die Überzeugung festgesetzt, dass dieser potentielle Häuslebauer für alles, oder zumindest das meiste, was in des Großgrundbesitzers Leben, trotz seines unzweifelhaften wirtschaftlichen Erfolges, schiefgelaufen ist, verantwortlich ist: der Häuslebauer ist schuld! Yes, Sir, indeed.

    Dummerweise hatte der Großgrundbesitzer eine an die Substanz gehende jahrelange Auseinandersetzung mit seinem eigenen Nachbarn hinter sich, in der er nur knapp den Sieg des Nachbarn abwenden konnte; allerdings gelang ihm das auch nur in einer Gemeinschaftsaktion aller und sämtlicher anderer Großgrundbesitzer der ganzen Gegend. Da entdeckten sie, nach ihrem Sieg, bei dem bösen und allzugierigen Nachbarn, dass der wirklich etwas getan hatte, das vorher alle gemeinsam – aber rein theoretisch natürlich – erörtert hatten, nämlich den Häuslebauer und seine Angehörigen mal in die Schranken zu verweisen, war der doch, wie seine Angehörigen, immer dann verantwortlich, wenn was schiefgelaufen ist!

    Der böse Nachbar jedoch hatte den Häuslebauer nicht nur in seine Schranken verwiesen, sondern seine sämtlichen Angehörigen (und das waren sehr, sehr viele!) totgeschlagen. Das war sogar dem netten Großgrundbesitzer und seinen Kumpels zuviel. Sie sagten sich: Der Häuslebauer, soll er halt endlich sein Land kriegen, da kann er dann bauen und unser schlechtes Gewissen nicht mehr nerven. Und das alles am besten ganz weit weg! Da passte es gut, dass die Vorfahren des Häuslebauers schonmal vor langer Zeit auf der kargen Fläche, die jetzt dem Großgrundbesitzer gehörte, viele Häuser gebaut hatten, die zum Teil jetzt noch immer standen und wo die jetzigen Einwohner nicht so ungern .ihre Zelte aufgeschlagen hatten.

    Dem Häuslebauer (den niemand gefragt hatte) schlugen nun zwei Herzen in der Brust: das eine sagte, verdammt heiß und karg hier! Bei den diversen Großgrundbesitzern weit weg, da war’s doch viel schöner, grüner und kultivierter (bis auf die Sache mit dem Totschlagen). Das andere sagte, endlich back to the roots.

    Als man dann versuchte, mit den Zelt- und Hüttenbauern, die jetzt auf dem vom Großgrundbesitzer dem Häuslebauer geschenkten Land lebten, eine Einigung für ein zukünftiges Miteinander zu finden, da rasteten die total aus und wollten niemals was mit dem Häuslebauer zu tun haben, und sie brüllten: Der Häuslebauer ist an unserem Schicksal schuld!

    Und als der sein Fundament ausgehoben hatte und mit dem Kellermauern beginnen wollte, da hatten sich die Hüttenbewohner mit allen Nachbarn zusammengetan und den Häuslebauer überfallen. Sie wollten ihn genauso totschlagen wie ein paar Jahre zuvor der böse Großgrundbesitzer es mit den Angehörigen des Häuslebauers getan hatte. Was sie aber nicht auf dem Schirm hatten – der Häuslebauer hatte ebenfalls an seine toten Angehörigen gedacht und einen sehr starken Überlebenswillen. Er konnte ganz allein in nur einer Woche die Angreifer zurückschlagen und seinem Grundstück etwas mehr Fläche hinzufügen, zu seinem eigenen Schutz. Dann passierte etwas Merkwürdiges: In der kargen Hitze seines recht kleinen Grund und Bodens gelang es dem Häuslebauer, recht viele Häusle zu bauen – nicht alle hübsch – und auch einen blühenden Garten anzulegen, ganz wie in seiner alten Heimat, und auch seinen Nachbarn reichlich davon abzugeben.

    Das haben diese neuen Nachbarn dem Häuslebauer nie verziehen, und auch nicht, dass diejenigen von ihnen, die nicht vor ihm abgehauen sondern bei dem Häuslebauer geblieben waren, nun selbst Häusle bauten, und die neuen Nachbarn schafften es erfolgreich, das alte Märchen davon, dass der Häuslebauer immer und an allem schuld sei, erneut um die ganze Welt zu verbreiten.

    Und so ist es bis heute. Der Häuslebauer baut Häusle, seine hasserfüllten missgünstigen Nachbarn versuchen, ihn totzuschlagen oder wenigstens so doll zu dissen, mobben und mit Steinen zu bewerfen, bis er abhaut, und erzählen Märchen von seiner Bösartigkeit. Und nicht wenige auf der Welt glauben, das sei die Wahrheit, und sagen dem Häuslebauer: du bist an allem schuld, nix neues, Archloch! Das wird man ja wohl mal sagen dürfen, man wird ja wohl mal nen Häuslebauer kritisieren dürfen, der seinen Nachbarn den Grund und Boden stiehlt!

    Diese Leute haben in ihrem gerechten Zorn und Eifer jedoch vergessen, dass Märchen nur Märchen sind, aber eine Moral haben: Die Umkehrung der Schuldfrage hat nämlich noch nie die Wahrheit ans Licht gebracht.

    Das ist zwar Pech für den Häuslebauer.

    Zum Glück hat der aber inzwischen ziemlich dicke Eier.

  14. Interessent schreibt:

    @Gerd
    “Sie sind nicht ohne Grund bösartig. Habe ich nie behauptet. Ich akzeptiere den Grund nur nicht!”
    Also nehme ich zur Kenntnis, dass ein Grund tatsächlich vorliegt.

    “Der Grund für Judenhass liegt nämlich nicht im Verhalten der Juden, sondern in dem, der Juden hasst.”
    DAS ist also der Grund, wieso zum Beispiel Bernie Madoff zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt wurde.
    Judenhasserisches Justizgesindel !

    • Dante schreibt:

      DAS ist also der Grund, wieso zum Beispiel Bernie Madoff zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt wurde.
      Judenhasserisches Justizgesindel !

      Wenn das ein Witz sein sollte, werden Sie das Witzemachen von Grund auf neu lernen müssen, fürchte ich.
      Sicherlich sollte er auf die ach so große Erkenntnis hinauslaufen, dass es auch unter Juden Verbrecher gibt und man nicht so tun solle, als seien Juden per se ohne Fehl und Tadel. Das hat aber auch niemand behauptet, auch nicht Gerd Buurmann; sollten Sie das so versanden haben, so haben Sie Buurmanns Satz gründlichst missverstanden. Es geht nicht darum, dass es keinen Juden gebe, der vielleicht Anlass dazu gibt, ihn zu hassen (Madoff dürfte vielen Menschen einen Grund dafür gegeben haben), sondern dass der Grund, jemanden deshalb zu hassen, weil er Jude ist (genau das ist Judenhass), im Charakter des Hassers und nicht in dem des Gehassten begründet liegt.

  15. emranferoz schreibt:

    Sie haben “vergessen” zu erwähnen, dass der “arme Mann” sein Haus errichtet hat, indem er die früheren Landeigner massakrierte und vertrieb, sprich, unschuldige Kinder und Frauen.

    Ein sehr einseitiger Bericht. Sie lassen absichtlich Fakten weg und stellen sich als “braver Israelfreund” dar, was jeder natürlich sein darf, allerdings sollte er dann gewisse historische Ereignisse nicht weglassen.

    Oder haben Sie noch nie etwas von Stern, Irgun und dem Massaker von Deir Yassin gehört?

    Stellen Sie Israelkritik nicht mit “Thailandkritik” oder ähnliches gleich. Es kann nicht sein, dass jede Kritik Israels als Antisemitismus bezeichnet wird und das wissen Sie auch. Damit wird absichtlich jede begründete Diskussion null und nichtig

    Wenn Sie mehr dazu von mir lesen wollen, dann können Sie das gerne hier machen:

    http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/05/18/israelische-wurdentrager-uber-palastina-und-den-rest-der-welt/

    http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/05/14/nakba-und-64-jahre-israel/

    http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/04/06/der-neue-antisemitismus/

    • hansi schreibt:

      @emranferoz
      Oder haben Sie noch nie etwas von Stern, Irgun und dem Massaker von Deir Yassin gehört?

      Schon davon gehört ?
      :http://heplev.wordpress.com/2011/02/01/massaker-von-muslimen-an-juden-vor-1948/

      Auch frage ich mich wohin die riesigen Summen, die der Jüdische Nationalfonds zum Landerwerb an die Landeigner ausgegeben hat gelandet sind ?
      Aber nach Ihrer Darstellung ist es ja anders gewesen.

      • Roger schreibt:

        @hansi
        dieser emranferoz ist völlig indiskutabel, hier schreibt er auf seinem blog z.b. über selbstmordattentate, die in wahrheit nur von den amerikanern fingiert werden:
        http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/07/25/merkwurdige-selbstmordattentate/
        selbst bei attentaten in israel kommen hauptsächlich ausländische gastarbeiter um, so wie im wtc ja auch keine amerikaner und keine juden waren…

      • Danny Wilde schreibt:

        hansi, du versuchst es mit Argumenten.

        Schon reingefallen.

        Nützt nämlich nix.

        • Roger schreibt:

          Muhaha… unser lieber Alien kommentiert auch auf diesem Blog:

          Alien sagte am Juli 26, 2012 um 8:15 vormittags :

          Beim Lesen des Artikels gingen mir merkwürdige Sachen durch den Kopf. Zum Beispiel der Gedanke, “es kann doch nicht sein, dass US-Soldaten Bomben auf harmlosen Obstlastern platzieren”. Dieses Gefühl sitzt bei mir komischerweise tief, obwohl ich von den ganzen Gräueltaten diverser US-Soldaten weiß. Daran erkennt man, was Propaganda anrichten kann.

          Ich hoffe man enttarnt irgendwann die Hintermänner. Wikileaks, wir brauchen dich!

      • emranferoz schreibt:

        Nun, was soll ich zu dieser Quelle sagen?

        LOL

        Kommen Sie doch gleich mit pi-news an.

        • Roger schreibt:

          Kommen Sie doch erstmal mit Quellen rüber. 99,9% des Geschwurbels auf Ihrer Seite ist ohne Belege.
          So siehts mal aus!

          • emranferoz schreibt:

            Da muss ich Sie leider enttäuschen.

            Alles hier ist verlinkt und mit Quellen belegt.

            Die Leserschaft hier, die solche Menschen wie Sie repräsentieren, beweist, dass hier keinerlei Niveau herrscht und jeder voreingenommen ist.

            Deshalb redet man nur gegen eine Wand, wie bei pi-news eben.

            Übrigens: In den Bestensliste der Tages können Sie ja jetzt sehen, wer abgerutscht ist und wer aufgestiegen.

            Von mir lesen hier nichts mehr.

            Viel Spaß in ihrer kruden Traumwelt und noch ‘nen schönen Abend.

          • Silke schreibt:

            Emran

            nur für den Fall, daß Du hier noch mitliest, hier ist ne Idee von mir, wie Du die ausgetretenen Pfade der vorgekauten Verschwörungstheorien verlassen könntest und mal mit eigenen Recherchen etwas wirklich Wissenswertes beitragen könntest.

            Vor gar nicht langer Zeit hat ein Muslim seine Frau ziemlich öffentlich ermordet. Woher weiß ich, daß es ein Muslim war? Weil alle Medien es mir erzählt haben, kann auch sein, daß er es befördert hat, durch Allahu Akbar Rufe bei der Tat.

            Seitdem habe ich mal drauf geachtet, ob mir bei der ganzen Serie von noch viel gruseligeren Mordfällen, die es in letzter Zeit in die Medien geschafft haben an nicht übersehbarer prominenter Stelle, Religions- und/oder Staatsangehörigkeit mitgeteilt wurden. Ich bin nicht fündig geworden. Ich habe keinen der Artikel dazu gründlich gelesen, genau wie ich den “Erst”-fall bis auf einen BILD-text nur in Überschriften und Teasertexten in Newslettern kenne.

    • Danny Wilde schreibt:

      @ Emran Feroz: cooles Blog betreiben Sie da. (Und, ich hab sehr wohl verstanden, dass Sie Herrn Buurmann mit Ihrer Wortmeldung meinten und nicht mich, aber ich finde Sie so cool, da musste ich einfach antworten.)

      Auch Porschefahrer? (wg. 911) Nee doch nich?

      Ich dachte aber, weil, Sie schreiben ja in Ihrem Blog so klug wie schlau:

      “Ich will mich nicht in eine Ecke mit Verschwörungstheoretikern oder anderen Gruppierungen stellen. Ich gehöre weder einer solchen Partei noch einer solchen Gruppe an.”

      Aber was bleibt dann? NICHT Porsche, und NICHT Verschwörungstheoretiker? Bei DEN verlinkten Artikeln, die Sie hier vorführen? Glauben Sie, das Publikum beim Gerd Buurmann fällt auf solche Peinlichkeiten rein?

      Und Ihre Kommentatoren, erste Sahne! Vor allem die verstrahlte Möchtegern-Teppichhändlerin mit dem arisch-nordischen Namen, die sich mit ihrem Nazi-Gerede bei der von Ihnen so hochgelobten Umma einschleimt.

      Ach, das ganze Gesindel incl. Ken Schluckauf Jeppppsen in einem Block versammelt.

      Im Ernst aber freue ich mich, mit Ihnen einen der von mir oben erwähnten hasserfüllten Märchenerzähler gleich hier lesen zu können: ja, Sie haben’s echt drauf. Weil Sie sagen, was Sie NICHT sind (Verschwörungsthoretiker z.B.), um dann mit dem ganzen alten Verschwörungs-Lügenkäse rumzunerven.

      q.e.d., besser kann man’s eigtl. nicht treffen.

  16. Roger schreibt:

    Nette neue Gäste hier…

    Und der Arendt-Counter zählt inzwischen die 19. Seite über Gerd Buurmann!

  17. Jaklin schreibt:

    Wenn die ideologische Vereinheitlichung einer Gemeinschaft, eines Volkes oder eben des Staatsbodens zum Ziel erklärt wird, dann ist das was nicht dazugehört, ein Störfaktor. Wenn dieses Ziel sich sodann vermeintlich positiver Formulierungen bedient und Heil verspricht, dann wird das Ziel identitätsstiftend. Es braucht nunmehr keinen besonderen, konkreten Grund, dem Mann sein Haus und sein Leben zu nehmen. Frieden ist das sichselbst definierende Ziel.

    • Danny Wilde schreibt:

      Böse, kurz und gut. Chapeau!

    • Dante schreibt:

      Das liegt ungefähr auf der Linie dessen, was ich über die Ursache der verbreiteten Judenfeindlichkeit denke. Die Nichtjuden, die sich einer Ideologie mit Allmachtsanspruch unterworfen haben, nehmen den Juden übel, dass sie sich dieser Ideologie nicht unterwerfen.

    • Aristobulus schreibt:

      Jaklin,
      Deine Sätze unterschreib ich gern und sofort. Schockierend die Berichte aus dem Irak (und aus der Türkei), sofern man sich die nur antun mag: Etwa im Irak lebten zur Zeit von Saddam Hussein 13% Christen. Seitdem dort das Chaos der sich gegenseitig umbringenden Moslemgruppen ausbrach, wurden so viele Christen ermordet, vergewaltigt, verstümmelt und vertrieben, dass jetzt nur noch 3% übrig sind.
      Manche flohen in die Türkei, haben da keine Arbeitserlaubnis usf., Mädchen müssen sich prostituieren, damit die Familien überleben.

      Extrem finster sind auch die Berichte aus den palästinensischen Gebieten, wo Christen so drangsaliert und gepeinigt werden, dass sie fliehen müssen. Bet’Lechem ist mal ein mehrheitlich christlicher Ort gewesen, jetzt bleiben höchstens 10% übrig.
      Wo die Israelis anwesend sind, passiert so etwas nicht. Wehe, die Israelis sind nicht anwesend, dann wird gnaden- und vernunftlos im Namen von Frieden & Gleichmacherei zugeschlagen… Islam bedeutet Frieden, so wird es oft und gern behauptet. Nein, es bedeutet Unterwerfung.

      • Jaklin schreibt:

        Aristobulus,
        so ist es. Überall wo eine Minderheit von feindlichen gesinnten Nachbarn eingekreist ist, ist es das Gleiche. Israel ist als einziger nicht-islamischer Staat inselgleich in der Region umzingelt, ebenso Armenien von der Türkei und Aserbaidschan und dem Iran, oder wie die christliche bzw. nichtmuslimische Bevölkerung in arabischen Staaten, seien es die Kopten in Ägypten, die Aramäer in Syrien, Chaldäer im Irak und gar die Aleviten und Christen in der Türkei. Ach ja, in Nigeria, im Sudan…. die Liste ist lang ….

        • Aristobulus schreibt:

          …dummerweise waren die schneller, denn sie behaupten ja seit Jahrzehnten unentwegt, sie seien von Israel und den USA eingekreist. So wie die Syriengutfinder (“Syrien darf nicht fallen!”) die USA und Israel beschuldigen. Ach und die Iraner auch. Grad die.
          So wie die Türken offiziell seit Jahrzehnten behaupten, dass die Armenier und andere, die nicht der großen Vereinheitlichung angehören, das Türkentum gefährdeten.
          Alles kochende Riesen und Daueropfer der Zwerge (und der weit Entfernten). Gespenstisch… nein, leider real.

          • Jaklin schreibt:

            Die, sagen wir mal, “von den USA unterstützte Allmacht Israels” ist Teil des Antisemitismus, Argument der Anti-Imperialisten, Teil des Bösen, etc. und kaum totzukriegen; genauso wie der “Verrat am Türkentum” durch den Ruf nach Anerkennung des Völkermordes im Osmanischen Reich.
            Auf der anderen Seite ist die Freundschaft dieser beiden starken Staaten durchaus von Belang. Das mit Syrien klingt bei dir zu einfach. Assad ist ein Diktator und alles andere als ein Freund Israels. Da gehe ich noch mit. Dennoch geht es (zumindest) den Christen unter Assad relativ gut. Fällt er, wird sich dies defnitiv zu ihren Lasten ändern, zumal sie jetzt schon von den revolutionierenden Sunniten angegriffen werden. Hier mag man Abwägen zwischen einem “aussenpolitischem Friedensinteresse mit Israel” und dem Interesse an einem “innenpolitischen Frieden mit den Christen des Landes”. Beides kostet Tote. Aber glaubt ehrlich jemand, dass diese Leute sich für die “Demokratie”, geschweige denn in ihrer liberalen Form, einsetzen werden?? Wurden diese Hoffnungen nicht schon mit dem “neuen” Ägypten begraben? Gerade dort hat sich einiges geändert, der Antisemitismus und die Christenfeindlichkeit treten nun jedoch freier ans Tageslicht. Warum hilft die deutsche Marine den Revolutionären? Warum helfen ihnen die USA? Warum kooperieren diese mit der Türkei? Arbeiten die Unterstützer der syrischen Rebellen nicht de facto Hand-in-Hand mit den von den Saudis unterstützten Islamisten zusammen? Wie sähe eine Ära nach Assad für den Westen oder für Israel aus, wenn wieder ein Islamist auf dem Stuhl Platz nimmt? Hier ist m.E, Kritik angebracht. USA, Israel und Deutschland sollten bei der Wahl ihrer Verbündeten wählerischer sein, und das gilt bei weitem nicht nur mit Blick auf Syrien.

          • Aristobulus schreibt:

            Jaklin,
            ja, mein Ausriss von irgendwo her “Syrien darf nicht fallen!” stammt von Antiimperialisten, die Moslems sofort von den klassischen Feinden Israel & USA umzingelt und manipuliert sehen, so bald Sunnitenradikale, Schiitenradikale, Salafisten, Terroristen, Al-Kaida usf. aufeinander einschlagen. Friedensverträge oder Agréments sind für Israel (das winzige eingeklemmte Land) lebenswichtig, selbst mit einem wie Mubarak – und immerhin mit Assad gab es auch Agréments, obgleich man sich keine Illusionen machte, dass er ein Feind ist und bleibt.

            Den Christen in Syrien wird es schrecklich ergehen, so bald dort die Muslimbrüder (so wie seit vorigem Jahr in Ägypten) an die Macht kommen sollten. In der deutschen Presse und in Blogs nahm man es der israelischen Regierung sehr übel, als sie während der Proteste gegen Mubarak warnte, dass dann innerhalb Jahresfrist die Muslimbrüder hochgespült werden: Keine Illusionen zu haben und darüber zu reden!, na wehe, da fehlt ja jeder Idealismus, jede Demokratiebegeisterung. Und was ist passiert: Just dieses, wovor sie gewarnt haben… kein Hahn kräht jetzt mehr danach.

            Auch die Türken machen Sorgen. Was kommt nach Erdogan? Er hat alles dafür getan, das Land in Richtung des politischen Islam zurückzuwerfen. Manchen ist er jetzt nicht radikal genug. Erbakan war eine Episode – Erdogan, der furchtbar populäre kleine Gernegroß, ist schon keine mehr. Es haben Pogrome gegen Christen stattgefunden, und Erdogan tönte reflexhaft, dass sie die Moslems provoziert hätten. Schutz war bisher nicht zu erwarten, Schutz findet nun immer weniger statt.
            Nu, und danach…?

  18. James T. Kirk schreibt:

    aber ich werde ganz sicher erst dann mit einer Israelkritik beginnen, wenn Israelis und Juden, ob Arschlöcher oder nicht, in Sicherheit leben können.

    Israel hat viel selbst zu seiner bescheidenen Lage beigetragen. Außerdem ist der Personenvergleich unangemessen. Denn es ist nicht eine Person konkret mit dem Tode bedroht, sondern lediglich ein Staat von Angriffen von außerhalb.

    Ich bin der Meinung, daß Israel sich seit seiner Gründung höchst aggressiv verhalten hat und die Rechte der Palästinenser mit Füßen tritt.

    Es darf niemand von Kritik ausgenommen werden, sonst löst sich nicht der Nahostkonflikt.

    Würde Isreal sofort sein Atomarsenal abbauen, seine Armee auflösen und die Palästinenser gerecht behandeln, den illegalen Siedlungsbau stoppen – es wäre mit einem Mal sämtliche Probleme los und alle Menschen könnten im Nahen Osten in Frieden zusammenleben.

    Israel hat selbst genug dafür getan, um die Paranoia seiner Nachbarn anzustacheln.

    • Jaklin schreibt:

      “”"Würde Isreal sofort sein Atomarsenal abbauen, seine Armee auflösen und die Palästinenser gerecht behandeln, den illegalen Siedlungsbau stoppen”"”"”" – es wäre mit einem Mal sämtliche Probleme los”"”" ????? Wer ist hier mit “Probleme” gemeint? Die Israelis?
      Würde Israel sein Atomarsenal abbauen, seine Armee auflösen und den Siedlungsbau stoppen, würde es, im Besten Fall, zwar nicht sofort ausgelöscht werden, aber es würde ein Dasein fristen, wie es christliche Minderheiten im Irak, in Ägypten und in Nigeria oder in der Türkei, tun.

      • hansi schreibt:

        Danke Jaklin,

        auf den Punkt gebracht

      • Heike Fehlau schreibt:

        Schön, dass noch jemand so mutig ist, diese Dinge anzusprechen, obgleich man weiß, dass dies hier nur Beschimpfungen zur Folge hat!
        Mein Anliegen ist ebenso, die eingefahrenen Meinungen, die von beiden Seiten mit Gräueltaten untermauert werden können, zu stimulieren, über ihren eigenen Tellerrand zu schauen und sich auch einmal in die Situation des augenscheinlichen Feindes zu versetzen. Nur so kann es möglich werden, dass die verheerenden Übergriffe endlich aufhören und sich die Parteien an einen Tisch setzen, um gemeinsam zu überlegen, wie man ein Zusammenleben – ob in einem Staat oder zwei separaten – nach gemeinsam entworfenen Grundgesetzen möglich machen kann.
        Ich weiß, dass es auch in Israel eine Friedensbewegung gibt, die genau dies erreichen möchte. Aber leider gibt es noch so viele politische Interessen und Fanatiker, die solchen Vorhaben widerstreben.

        • Dante schreibt:

          Schön, dass noch jemand so mutig ist, diese Dinge anzusprechen, obgleich man weiß, dass dies hier nur Beschimpfungen zur Folge hat!

          Wenn Sie auf J.T.Kirks Kommentar vom 23. August, 19:38 meinen, muss ich leider sagen, dass ich zwar eine andere Form als die der Beschimpfung wählen würde, aber meine Meinung über den Kommentar ist nicht positiver als die der meisten anderen User hier. Vor allem dieser Satz:

          Würde Isreal sofort sein Atomarsenal abbauen, seine Armee auflösen und die Palästinenser gerecht behandeln, den illegalen Siedlungsbau stoppen – es wäre mit einem Mal sämtliche Probleme los und alle Menschen könnten im Nahen Osten in Frieden zusammenleben.

          Ich frage noch einmal Sie, Herr Kirk, aber auch Sie, Frau Fehlau: Glauben Sie das wirklich? Es fällt mir schwer, das zu glauben – nein, es ist mir unmöglich. Ein komplett abgerüstetes oder auch nur militärisch schwaches Israel hätte keine Grundlage mehr, “die Palästinenser gerecht [zu] behandeln”, sondern könnte allenfalls darauf hoffen, von diesen – und den hinter ihnen stehenden Nachbarländern, dennen ein unabhängiges Palästina sicher nicht am Herzen liegt – etwas besser behandelt zu werden als Europas Juden weiland von den Deutschen. Der Glaube, die Nachbarn würden ein entwaffnetes und darum wehrloses Israel auch nur einen Tag lang bestehen lassen, und die heutigen Israelis hätten danach auch nur annähernd die Rechte, die heute israels Araber haben, entbehrt nun wirklich jeglicher Grundlage und ist auch keine Naivität mehr, sondern Ignoranz, denn es beruht darauf, dass man ignoriert, was einflussreiche arabische Führer ganz offen sagen. Friedensbemühungen sind sicherlich wünschenswert, aber nur ein Idiot würde sich zuvor in den Zustand der Wehrlosigkeit begeben, und Idiotie kann man den Israelis nun wirklich nicht vorwerfen.

        • Aristobulus schreibt:

          Es gibt auf der palästinensischen Seite keinen Verhandlungspartner, da ist es völlig fruchtlos, sinnlos und egal, wie oft Sie danach rufen.

          1) Mit Terroristen (Hamas, Gaza) kann man nicht verhandeln.
          2) Mahmud Abbas’ Präsidentschaft (Fatach, Westjordanland) ist seit 2009 ausgelaufen, er ist kein Präsident mehr. Davon abgesehen kann er nichts durchsetzen, was er vielleicht an einem Verhandlungstisch zusagen würde.
          Aus dem Grund hat er noch nie was zugesagt.
          3) Ein weiterer Verhandlungspartner ist nirgends in Sicht.

        • Dante schreibt:

          @tapferimnirgendwo
          Ich weise darauf hin, dass mein Beitrag von 19:17 keinerlei beleidigen oder rassistischen Inhalt hat und mir insofern schleierhaft ist, warum er noch nicht erschienen ist.

          • Aristobulus schreibt:

            …weil wahrscheinlich eins dieser unwillkürlichen, unkalkulierbaren, unvorgreiflichen ähm Stichworte drinsteht, Namennamennamen etwa :D , ich hab ‘ne ganze Liste davon, Namen!, da fällt man selbst bei der Hannah-Philosphin mim’ Eichmannprozess ins Mordernationsloch, sofoern man die Selbige mit vollem Von und Zu hingeschrieben haben würde, sofern ;)

          • Dante schreibt:

            Ich habe mir schon so etwas gedacht. Allerdings habe ich in dem Kommentar nur zwei Namen erwähnt, und einen davon hast Du selbst erwähnt, ohne moderiert zu werden. Bleibt eigentlich nur noch der Name unseres Sternenflottenkapitäns mit seinen skurrilen Vorschlägen zur Friedensgewinnung.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber Cap’n Picard hat doch auch ‘ne Glatze, wird bei dem moderiert? ;)

          • Dante schreibt:

            Glatze allein ist kein Kriterium, die hat Gerd Buurmann ja selbst. ;)
            Und jemand mit dem Nickname “Picard” oder “Jean Luc Picard”, der Israel Ratschläge unterbreitete, deren Befolgung Selbstmord wäre, ist mir nicht bekannt.

          • Aristobulus schreibt:

            Dann muss es Jacques Piccard gewesen sein, der in seiner Blechröhre unfassbar tief abtauchte.
            Oder wie hieß der Käptn der Titanic mit zuviel on-the-rocks?
            Captain Kidd war auch nicht ohne, den fraßen die Haie.

            Wird wohl so einer des Genres gewesen sein, der Selbstmord-Vorschläger

          • Dante schreibt:

            Dann muss es Jacques Piccard gewesen sein, der in seiner Blechröhre unfassbar tief abtauchte.

            Mehr als 11 km, ins so genannte Hadopelagial. Bis heute hat das wegen des Risikos niemand (bemannt) wiederholt. Ebenerdig ist das gerade mal 1/2 Stunde mit dem Fahrrad…
            Der Sternenflottenkapitän aus “Next Generation” hieß aber Jean-Luc Picard, den aus der alten Serie nenne ich jetzt nicht beim Namen, sonst kann man das womöglich erst “morgen” lesen.

    • Roger schreibt:

      Muhaha…

      Dann wären sie wirklich j e g l i c h e Probleme los, weil sie dann alle über den Jordan gegangen wären. (gegangen worden wären)

      (siehe geschichtlicher Verlauf vor der Gründung, die direkte Reaktion auf die Gründung, die heutigen Attacken, verbal sowie physisch etc. etc.)

      Aber, da brauch ‘mer gar nicht weiterschreiben, ist eh für die Katz.

      • Aristobulus schreibt:

        Roger,
        yep. Allein wenn einer diesen siebentausendsiebenundsiebzigmal gelesenen Satz hinschreibt
        “Ich bin der Meinung, daß Israel sich seit seiner Gründung höchst aggressiv verhalten hat und die Rechte der Palästinenser mit Füßen tritt.”
        ist alles seit je her für die Katz gewesen, und wenn einer suggeriert, dass man auch mit was Anderem treten könnte. Ich bin der Meinung, dass. Am Besten gefällt mir noch das kleine Komma hinter der Meinung, ist so rührend, das.

        • Roger schreibt:

          Was wohl Spock zu diesem außer Kontrolle geratenen Kirk sagen würde?

          • Aristobulus schreibt:

            Oha, da hast Du den Namen Eines erwähnt, der hier vor ein paar Wochen schon unlogischste Dinge (“Hetzer Demagoge Lügner Hass” usf.) schrieb, bis man ihn übelst ponfarrisierte. Mit dem spitzohrigen Original hatte der etwa so viel zu tun wie Warp mit Garp

    • James T. Kirk schreibt:

      Das sind ja hier recht unsachliche Antworten, mit viel Häme und Spott. Vielleicht täuscht ihr euch ja ein bißchen. Ich bin der Meinung, daß ich richtig liege. Abrüstung und Demut sind der einzige Ausweg aus diesem Teufelskreis der Gewalt.

      Schade, daß man hier so wenig zu reflektieren bereit ist.

      Es gibt im übrigen auch sehr viele innerisraelische Kritiker wie Barenboim oder Burg. Die wollen ihr Land vermutlich genauso besudeln, wie es die 68er mit der deutschen Nationalehre taten.

      • Aristobulus schreibt:

        Ach Kirk, Sie sind ebenso verblendet und beschränkt, wie Ihr Pseudonym schlottert.

        Demut und Abrüstung für die Juden? Dazu sag ich nur: Springen Sie mal in Badehose aus Ihrer Enterprise, Sie Potz ohne Chancen.

      • James T. Kirk schreibt:

        Was sagen Sie zu innerisraelischen Kritikern wie Barenboim oder Burg?

        Argumente sind im übrigen immer gerne willkommen. Beleidigungen und Ausfälle deuten darauf hin, daß das Gegenüber keine Argumente hat.

        HIer eine Leseempfehlung von mir:

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70833869.html

        Ich empfinde es als sehr bezeichnend, daß hier so unsachlich geantwortet wird.

        • Aristobulus schreibt:

          Warum soll ich einem langweilige Aufrufe hinschreibenden nahostbesessenen Dünnposter irgend etwas Sachliches antworten müssen?
          Sie schrieben: Die Israelis sollen aufgeben, ach Barenbojm, ach Burg, ach Frieden sofort.
          Ich antwortete: Bullshit, und steigen Sie mal in der Badehose aus Ihrem Raumschiff, dann ist das sich Sonnen da draußen gleich viel durchschlagender. Frieden sorrforrt.

          Nu wieder Sie. Argumente? Sie haben ein Gegenmittel von Dr. McCoy?

  19. JAHAW schreibt:

    BOB DYLAN sagt es wohl am schönsten!
    Well, the neighborhood bully, he’s just one man
    His enemies say he’s on their land
    They got him outnumbered about a million to one
    He got no place to escape to, no place to run
    He’s the neighborhood bully.

    The neighborhood bully he just lives to survive
    He’s criticized and condemned for being alive
    He’s not supposed to fight back, he’s supposed to have thick skin
    He’s supposed to lay down and die when his door is kicked in
    He’s the neighborhood bully.

    The neighborhood bully been driven out of every land
    He’s wandered the earth an exiled man
    Seen his family scattered, his people hounded and torn
    He’s always on trial for just being born
    He’s the neighborhood bully.

    Well, he knocked out a lynch mob, he was criticized
    Old women condemned him, said he could apologize
    Then he destroyed a bomb factory, nobody was glad
    The bombs were meant for him. He was supposed to feel bad
    He’s the neighborhood bully.

    Well, the chances are against it, and the odds are slim
    That he’ll live by the rules that the world makes for him
    ‘Cause there’s a noose at his neck and a gun at his back
    And a licence to kill him is given out to every maniac
    He’s the neighborhood bully.

    Well, he got no allies to really speak of
    What he gets he must pay for, he don’t get it out of love
    He buys obsolete weapons and he won’t be denied
    But no one sends flesh and blood to fight by his side
    He’s the neighborhood bully.

    Well, he’s surrounded by pacifists who all want peace
    They pray for it nightly that the bloodshed must cease
    Now, they wouldn’t hurt a fly. To hurt one they would weep
    They lay and they wait for this bully to fall asleep
    He’s the neighborhood bully.
    Every empire that’s enslaved him is gone
    Egypt and Rome, even the great Babylon
    He’s made a garden of paradise in the desert sand
    In bed with nobody, under no one’s command
    He’s the neighborhood bully.

    Now his holiest books have been trampled upon
    No contract that he signed was worth that what it was written on
    He took the crumbs of the world and he turned it into wealth
    Took sickness and disease and he turned it into health
    He’s the neighborhood bully.

    What’s anybody indebted to him for ?
    Nothing, they say. He just likes to cause war
    Pride and prejudice and superstition indeed
    They wait for this bully like a dog waits to feed
    He’s the neighborhood bully.

    What has he done to wear so many scars ?
    Does he change the course of rivers ? Does he pollute the moon and stars ?
    Neighborhood bully, standing on the hill
    Running out the clock, time standing still
    Neighborhood bully

    http://www.wejew.com/media/8717/Neighborhood_Bully/

  20. JAHAW schreibt:

    #James T. Kirk
    .
    Gut gerüllt Löwe!
    .
    .
    .
    (Oder wie nennt man das Vieh mit den langen Ohren das IA brüllt?)

  21. mike hammer schreibt:

    Roger, @Roger.
    Dabei ist er mutig, der trägt die Haut zum Markt, nur ist es fremde Haut.
    Wenn die Araber die Waffen niederlegen gibt es Frieden, machen das die Israelis gibt es HOLOCAUST 2.

  22. anti3anti schreibt:

    “Würde Israel sofort sein Atomarsenal abbauen, seine Armee auflösen und die Palästinenser gerecht behandeln, den illegalen Siedlungsbau stoppen – es wäre mit einem Mal sämtliche Probleme los und alle Menschen könnten im Nahen Osten in Frieden zusammenleben.”

    Wozu der Umstand? Das Köllsche Amtsgericht sollte nicht allein die jüdische Beschneidung verbieten, sondern auch Juden den Selbsmord nahelegen. Allerdings plädiere ich für den Ausbau der Atomwaffen, damit neben Juden auch Deutschlands Bevölkerung etwas vom ewigen Frieden hat.

    Ex oriente lux! Und sei’s der Blitz der A-Bombe.

    • Heike Fehlau schreibt:

      Wieder so ein unverbesserlicher Verfolgter! Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Rein faktisch – und dem deutschen Gesetz entsprechend – ist eine Beschneidung eine Körperverletzung, die nicht dem Wohl des Kindes dient und somit rechtlich nicht haltbar ist. Warum jüdische Menschen aus dieser Rechtssprechung wieder eine Verfolgungstat machen, ist mir schleierhaft! Wie jetzt geschehen wird nach einem Kompromiss gesucht, der es weiterhin möglich macht, eine solche religiöse Tat wieder aus der Illegalität herauszumanövrieren. Auch dies gelingt nur durch Gespräche und Annäherung – nicht durch Angriffe, Unterstellungen und Beleidigungen.
      Und so ist es auch in der gesamten Politik in Israel, in Deutschland und überall.
      Ich plädiere zur Bereitschaft zum Frieden, denn die ist Voraussetzung für eine bessere Zukunft. Steigt endlich ab von dem Zug der Rückwärtsgewandten – dann treffen sich alle am Bahnhof, um den Zug zu besteigen, der in eine friedliche Zukunft führt, weil alle den unbedingten Willen dazu haben!

      • Aristobulus schreibt:

        Es ist äußerst langweilig, was Sie andauernd & immer wieder so moralinsauer über jüdische Rückwärtsgewandheit, jüdischen Verfolgungswahn, jüdische Straftaten usw. usf. zu sagen haben.
        Was Anderes kommt ja nicht von Ihnen.

        Und was Sie über deutsche Gesetze behaupten, zeigt nur immer wieder, dass Sie rein gar nichts vom deutschen Rechtssystem verstehen.
        Ein Gerichtsurteil (Gerichte = die Judikative) ist kein Gesetz (Legislative = Bundestag, der die Gesetze macht).

        Nicht verstanden?

        • Heike Fehlau schreibt:

          Ich habe nichts über ein Gesetz erwähnt, dass aus dieser Rechtssprechung entstanden sein soll! Sehr wohl aber ist im deutschen Gesetz genau festgelegt, was eine Körperverletzung ist! Also vor dem unqualifizierten schnellen Antworten richtig lesen, dann überlegen und dann am besten doch nicht antworten, denn dass deine Meinung zu mir mich langweilt, habe ich bereits vor dir geschrieben! Dir gehen wohl die Einfälle der Beleidigungen aus! Dann lass es doch einfach!
          Ich jedenfalls werde ab jetzt nicht mehr auf deine Unverschämtheiten antworten – ganz gleich, ob du es immer weiter für nötig hältst, dich in meine Diskussionen mit anderen Teilnehmern des Forums einzumischen! Aber trotzdem wünsche ich dir Frieden –
          Shalom!!!

        • Aristobulus schreibt:

          “Beschneidung eine Körperverletzung”, schreibt die Heike Fehlau so hin, immer mal wieder, und sie glaubt, dass das so im deutschen Gesetz stehe. Nicht weil sie das deutsche Gesetz kennt, sondern weil sie halt Juden nicht so gut findet – aber sie findet Palästinenser gut.

          Dass sie mit dieser Antibeschneidungs-Verbotswut die Muslime beleidigt, kriminalisiert und bevormundet, fällt ihr nicht auf. Ah so?, die beschneiden auch? Ham’mer ganich’ geahnt.

          Ab jetzt müssen sich die beschnittenen Palästinenser vor der Frau Fehlau in Acht nehmen.

      • Dante schreibt:

        Rein faktisch – und dem deutschen Gesetz entsprechend – ist eine Beschneidung eine Körperverletzung, die nicht dem Wohl des Kindes dient und somit rechtlich nicht haltbar ist.

        Das Kind, genauer der Knabe wird durch diesen Akt in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen. Man kann einwenden, der Preis dafür sei ein körperliches Trauma, aber ob dem so ist, kann wohl kaum jemand kompetenter beanworten als ein männlicher Jude, oder? Vielleicht noch ein männlicher Muslim, da er sich ggf. noch an seine eigene Beschneidung erinnert.
        Und doch ruft die Debatte lauter Nichtbetroffene auf den Plan, die von “Verstümmelung” und Ähnlichem sprechen und nicht selten das Thema benutzen, um Generalangriffe gegen beide Religionen oder zumindest eine von beiden zu unternehmen.

        Auch dies gelingt nur durch Gespräche und Annäherung – nicht durch Angriffe, Unterstellungen und Beleidigungen.

        Wenn Sie die Debatte im Internet genauer verfolgen, werden sie feststellen, dass dergleichen in hohem Maße von Nichtbetroffenen ausgeht. Eine der Unterstellungen ist z.B. die quasi-Gleichsetzung mit der Mädchen”beschneidung”.

        Ich plädiere zur Bereitschaft zum Frieden, denn die ist Voraussetzung für eine bessere Zukunft. Steigt endlich ab von dem Zug der Rückwärtsgewandten – dann treffen sich alle am Bahnhof, um den Zug zu besteigen, der in eine friedliche Zukunft führt, weil alle den unbedingten Willen dazu haben!

        Haben sie das? Für wen, besonders unter den heutigen Feinden des jüdischen Staates gedenken Sie da die Hand ins Feuer zu legen? Ich wäre vorsichtig, denn ich benötige beide Hände…

  23. Roger schreibt:

    Der Lump aus Dortmund hat heute eine entlarvende Grafik veröffentlicht:
    http://www.palaestina-portal.eu/bilder-1/index.1425.JPG

    Aus Israel mache Palästina, dann herrscht auch Frieden. Aber, wer soll dort leben? Ein erfundenes Volk? http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1EoZ20111210.html

    • Dante schreibt:

      Der Text bricht leider mittendrin ab.

    • Heike Fehlau schreibt:

      Der Text ist zeitweise schon menschenverachtend! Sicher auch die Grafik mit der Taube, die aus Israel Palästina macht! Aber was genau sollen uns die geschichtlichen Hintergründe aus den Landstrichen, die man heute Israel oder wenn man Palästinenser ist – Palästina nennt, sagen? Wer zuerst da war? Ich erkenne aus diesen Erklärungen zu Clans und Volksgruppen nicht, dass man daraus eine Berechtigung – oder eben keine – zur Namensgebung oder Besiedelung entnehmen könnte. Kann mich da mal jemand aufklären? Bin aber nur an nicht beleidigenden und ernst gemeinten Antworten interessiert!

      • Aristobulus schreibt:

        Zu welcher Zeit soll welcher Text menschen- oder vielleicht judenverachtend sein, Frau Fehlau, um 6:14 Nachmittags der zweite, weil Sie falsch hinsahen, und um 7:14 dann doch der erste, weil Sie eine Stunde benötigten, um den Unterschied zu bemerken? Und warum schon? Der Eine oder der Andere ist es noch immer, und leider dazu Sie.

        Oh Pardon, diese Antwort entspricht nicht Ihren Vorgaben.
        Sind Sie nur an der Bestätigung Ihrer vorgefassten Meinung interessiert?

        - Zu Ihrer Frage, sofern sie eine war, diese Antwort, die höchstwahrscheinlich zu allen Fragen passt, die Sie jemals über dieses Thema haben sollten:
        Israel ist das jüdische Land, die Heimstatt der Juden. Der Staat Israelbestend über Jahrtausende in der Antike. Sein Territorium war seitdem niemals ohne Juden. Dieser Staat ist als jüdischer, demokratischer Staat 1948 nach der Schoah wieder gegründet worden, denn es gibt zahlreiche christliche, zahlreiche moslemische, ein paar buddhistische und andere Staaten, dazu viele areligiöse, aber es gibt nur einen einzigen jüdischen Staat.
        20 bis 25% der Bevölkerung dieses Staats sind keine Juden, sondern Moslems, die durch ihre israelische Staatsangehörigkeit genau die selben Rechte genießen wie die Juden. Ferner leben dort Christen, Drusen, Tscherkessen, Bahais und viele Flüchtlinge derzeit aus dem Sudan.
        Das kleine Israel ist von dikatorischen, chaotischen, armen, gewalttätigen Nachbarländern umgeben, in denen Juden entweder verfolgt oder nicht geduldet werden. Hingegen Israel ist ein westlich verfasstes Land, in dem Minderheiten (auch Schwule) frei leben.
        Wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, gibt es Frieden.
        Wenn die Israelis ihre Waffen niederlegen, gibt es kein Israel mehr.

        Noch Fragen?

        • Heike Fehlau schreibt:

          “Zu welcher Zeit soll welcher Text menschen- oder vielleicht judenverachtend sein, Frau Fehlau, um 6:14 Nachmittags der zweite, weil Sie falsch hinsahen, und um 7:14 dann doch der erste, weil Sie eine Stunde benötigten, um den Unterschied zu bemerken? Und warum schon? Der Eine oder der Andere ist es noch immer, und leider dazu Sie.”
          Was für ein Kauderwelsch. Als hätte man eine Flasche mit Wörtern kräftig geschüttelt – und heraus kam dieses geistige Durcheinander!
          “Die Ghawarine (die Einwohner von Ghor oder der Jordansenke) formen eine merkwürdige Rasse, die – weil teilweise landwirtschaftlich orientiert – siedelten seit langer Zeit im Distrikt. Vom Typ her, wie auch in ihrer Degeneriertheit, unterscheiden sie sich von andere Beduinen. Der wahre Lebensstil der Beduinen kann nur jenseits des Jordan oder im Süden Palästinas beobachtet werden, das die Stämme westlich des Flusses, wie die Ta’Smire und Jehalin im Süden alle mehr oder weniger heruntergekommen sind.”
          Ist das nicht diskriminierend?
          Und im Übrigen lege ich keinen Wert mehr auf derartige unqualifizierte Meldungen zu meinen Beiträgen, Aristobulus! Den Geschichtsunterricht kannst du dir auch sparen, weil derartige Schilderungen weitläufig bekannt, aber so einseitig dargestellt sind, dass dies nicht dazu beiträgt, zu einem Frieden für alle Parteien zu gelangen; denn dazu müsste man – wie schon plädiert – sich auch einmal in die Schuhe des selbst hartnäckig erhaltenden Feindes begeben.

          • Aristobulus schreibt:

            Was Sie so hilflos “geistiges Durcheinander” nennen, geht einfach über Ihren Horizont.
            Deswegen schrieb ich extra für sie darunter ein paar ganz einfache Fakten hin.
            Nicht verstanden?

            - Übrigens, gegen den Fund von Elder of Ziyon aus einem Buch von 1907 habe ich ein paar Bedenken. Es mag zwar interessant sein, nachzulesen, welche Araber vor über hundert Jahren auf dem Gebiet des heutigen Israels lebten, und wie der Verfasser sie damals sah. Jedoch fanden seitdem so viele Bevölkerungsverschiebungen statt, dass der Zusammenhang mit 1907 heute nicht mehr erkennbar ist… z.B. in den Jahren vor der israelischen Unabhängigkeit schleusten die Briten zehntausende Araber aus dem Irak, aus Saudi-Arabien usf. ins westliche Viertel von Britisch-Palästina, um die jüdische Einwanderung zu verhindern. Die Verhältnisse von 1907 wurden dadurch völlig verwischt…

            Der Sinn des Fundes war, zu zeigen, dass “die Palästinenser” mitnichten dort eingeboren sind. Sie wurden als Palästinenser erfunden.
            Wie auch immer – heute gibt es sie als Palästinenser. Deren Propaganda, dass sie schon immer dort gelebt hätten, ist hingegen einfach falsch und wird durch Wiederholungen nicht wahrer.
            Freilich Juden haben dort schon immer gelebt.

  24. zweitesselbst schreibt:

    wie ich schon selbst : Ich denk, man muss nicht erleuchtet sein, um zu erkennen, wie sich die Widersprüche weiter verschärfen.

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