Liebe Judith Butler,

gestatten Sie mir, dass ich Sie auf deutsch anspreche. Ich habe Sie vor Jahren schon Mal bei einer Vorlesung in Frankfurt erleben dürfen und weiß daher, dass Sie der deutschen Sprache souverän mächtig sind. Ich wähle die deutsche Sprache, weil es die Sprache von Hedwig Dohm ist, eine Philosophin, die schon hundert Jahre vor Ihnen, die Natur als Konstrukt der Mächtigen bezeichnet hat.

“Eine Byzantinerin ist die Natur, redet dem, der gerade die Macht hat, zu Munde, oder gibt wenigstens immer die Antwort, die der Fragende erwartet. Was ist natürlich, was unnatürlich? Die meisten geistigen Errungenschaften sind Einbrüche in vermeintliche Naturgesetze.”

Am 11. September 2012 werden Sie in Frankfurt den Adorno-Preis verliehen bekommen. Schon vor einigen Monaten habe ich diese Entscheidung des Kuratoriums in meinem Artikel “Was für eine Parodie” scharf kritisiert. Der Zentral der Juden in Deutschland findet sogar noch deutlichere Worte. Stephan Kramer schreibt:

“Eine bekennende Israel-Hasserin mit einem Preis auszuzeichnen, der nach dem großen, von den Nazis als “Halbjude” in die Emigration gezwungenen Philosophen benannt wurde, kann nicht als bloßer Fehlgriff gelten (…) Nur ein Kuratorium, dem die für seine Aufgabe erforderliche moralische Festigkeit fehlt, konnte Butlers Beitrag zur Philosophie formvollendet von ihrer moralischen Verderbtheit trennen.”

Nicht selten wird argumentiert, sogar von Ihnen habe ich diese Behauptung schon vernommen, dass es für eine Jüdin besonders schwierig sei, Israel zu kritisieren, da es angeblich von einer Jüdin erwartet werde, sich kritiklos zu Israel zu verhalten. Glauben Sie mir, liebe Judith Butler, niemand verlangt von irgendjemanden, zu Israel zu schweigen, egal ob Jüdin oder nicht. Allerdings muss auch jeder Mensch, der Israel kritisiert, mit dem zum Teil vehementen Widerspruch leben, der sich dann regt, egal ob Jüdin oder nicht. Sie sind Jüdin und niemand kann Ihnen dieses Privileg nehmen.

Sie dürfen Israel kritiseren, wie Sie wollen, sie sind und bleiben eine Jüdin. Sie dürfen Israel sogar hassen, Sie sind und bleiben eine Jüdin. Sie können sogar Juden hassen, Sie sind und bleiben eine Jüdin. Sie können sogar mit lesbischen Nazis ficken und sich ein Hakenkreuz auf die Schulter tätowieren lassen, Sie brechen zwar ein biblisches Gebot mit der Tätowierung, aber Sie sind und bleiben eine Jüdin.

Daher: Sollten Sie jemals, und ich bete und hoffe, dass es niemals geschehen wird, verfolgt werden, weil Sie Jüdin sind, wird Israel Ihnen Asyl und Sicherheit bieten und zwar bedingungslos und unabhängig von dem, wie Sie sich heute verhalten.

Das ist Israel!

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297 Antworten zu Liebe Judith Butler,

  1. Eliyah schreibt:

    Das mit dem Asyl stimmt so nicht ganz. Erklärte Gegner Israels sind vom Rückkehrrecht ausgeschlossen, auch wenn sie sonst die Anforderungen nachweislich erfüllen (mindestens ein jüdischer Grosselternteil oder selbst zum Judentum konvertiert und mind. ein Jahr aktives Mitglied in einer mind. konservativen Gemeinde gewesen). Ob dieser Frau also im Falle einer Verfolgung weil sie Jüdin ist ein Asyl gewährt wird oder gar eine Staatsbürgerschaft gegeben wird, bleibt Spekulation. Ich denke aber schon. Sie sollte vor dem Antrag auf Asyl ihre Position zu Israel trotzdem überdenken und relativieren…

    • anti3anti schreibt:

      Spekulation. Weshalb sollte JB in den USA verfolgt werden? Sie würde die israelische Staatsbürgerschaft nur deshalb fordern, um zu provozieren. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird sie ihr verwehrt werden, incl. Einreise.
      Sie ist nicht die einzige Person jüdischen Galubens, die Israel nicht betreten darf. Auch in Deutschland gibt es solche Juden, manche waren/sind sogar Mitglieder des Zentralrates der Juden.

      • besucher schreibt:

        Was ist mit “Oberrabbiner” Moishe Arye Friedman? Darf der rein?

        • Schulamith schreibt:

          Hat ers schon mal versucht?
          Der ist noch nicht mal Rabbiner. ;)

        • Yael schreibt:

          “Was ist mit “Oberrabbiner” Moishe Arye Friedman? Darf der rein?”

          Ich weiß es leider nicht. Aber bei jemanden, der nach eigener Aussage täglich für die Auslöschung Israels betet, kann ich mir schwer vorstellen, dass man den nach Israel einreisen lässt.

        • Eliyah schreibt:

          Was meint der mit “Arye”? Soll das “Löwe” heissen oder doch nur falsch geschriebenes “Arier”….

          • Aristobulus schreibt:

            Er spricht Ari als Arje aus, um seine Jidischkeit zu unterstreichen. Ist aber falsch (falsche Jiddischkeit und falscher Arje und falsches Ypsilon), denn dann müsst es schon Orje heißen. Also quasi mit rojtwelschm Akßong ;) , und so isser ja nich’ im Leben, nich’ so und nich’ so und überhaupt nicht, dieser Rabbinerdarsteller mit Selbsthass.

      • Eliyah schreibt:

        Warum sie in den USA verfolgt werden sollte, ist eine ganz andere Frage. Der Chabad-Rebbe hat die USA nicht umsonst ein “Malchut Zedek” genannt. Es ging eher darum, dass falls Sie verfolgt wird, dass sie dann auf Israels Hilfe bauen kann. Dass sie es wahrscheinlich nicht brauchen wird, ändert nichts daran, dass andere es brauchten und brauchen und brauchen werden.

    • Schulamith schreibt:

      Ist deren Mutter keine Jüdin? Oder warum gehst du über das Rückkehrrecht der 70er Jahre?

  2. Aristobulus schreibt:

    Butler wird bei dieser Preisverleihung gemäß ihrer Agenda gegen Israel losziehen und vielleicht zum Boykott aufrufen, ex Kathedra, mitten in Frankfurt.
    Unerträglich.

  3. Zahal schreibt:

    Wer auf Facebook ist, bitte die Petitionen unterschreiben und/oder den Seiten beitreten, Eddy Ahrendt hat es ja auch schon versucht :-) :

    englisch – CALL to PROTEST:

    No Adorno Award for Judith Butler!
    No Adorno Award for Anti-Semites!
    11/SEP/2012 Paulsplatz / FFM 16:00 clock
    https://www.facebook.com/events/335536019871665/
    deutsch
    PROTESTKUNDGEBUNG:
    Kein Adorno-Preis für Judith Butler!
    Kein Adorno-Preis für Antisemiten!
    11.09.2012 Paulsplatz/ FFM 16:00 Uhr
    Alle INFOS und AUFRUF unter

    https://www.facebook.com/events/355957474481691/

    Die Petitionen setzt ich gleich ein. Im Übrigens lieber Gerd Buurmann, hast du ein bestimmtes Reizwort benutzt, jetzt werden die Zugriffe wieder in die Höhe klettern :-)

  4. Heike Fehlau schreibt:

    Ich weine gleich! Mir geht dieser Verfolgungswahn langsam auf die Nerven! Ebenso dieses ständige Herausstellen, ein Jude zu sein! Ebenso die sexualisierte Gossensprache, die man sich in dem Beitrag zunutze macht, um das Herausstellen noch vehementer zu unterstreichen! Können nicht auch jüdische, halbjüdische und von mir aus dreivierteljüdische Menschen einfach nur Bewohner dieser Erde sein? Und kommen Sie mir nun nicht mit der zugegeben schrecklichen Historie Ihrer Spezies, denn verfolgt und getötet wurden auch andere Bevölkerungsgruppen in großem Stil! Also bitte – ein bisschen weniger im Vordergrund stehen und einfach nur mal Mensch sein für sich selbst, aber auch für andere Bevölkerungsgruppen dieser Erde, die z.B. unter der Politik Israels leiden, stände Ihnen gut zu Gesicht!
    Heike Fehlau

    • Eliyah schreibt:

      Frau Fehlau, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich will endlich mal in Ruhe gelassen werden, nicht ständig von allen als Jude wahrgenommen werden, sondern als Mensch, der seine eigene Religion und Identität hat, wie viele andere Menschen auch. Nicht ständig immer herausgehoben werden und beäugt und beurteilt, vehement in Ganz-, Dreiviertel-, Halb- und Vierteljuden katalogisiert werden von Leuten, die keine Ahnung haben, was ein Jude ist. Das geht mir langsam auf die Nerven!
      Auch mein Land, das Land Israel und seine Politik, die nicht schlechter ist als die von anderen demokratischen Ländern wird ständig mit der Lupe nach Besonderheiten untersucht, nach Fehlern und mehr. Wäre es doch nur endlich einfach nur unser Land, das Land unserer Vorväter und das Land unserer Kinder und diene nicht irgendwelchen selbsternannten Antizionisten zum Abreagieren, wahrscheinlich mangels sexueller Alternativen.
      Dieses ständige in den Vordergrund gedrängt werden im grossen Stil! Also bitte – ein bisschen weniger Aufmerksamkeit für den Judenstaat und einfach mal vor der eigenen Türe kehren oder wenn es sein muss andere Länder dieser Erde besuchen, das stände Ihnen gut zu Gesicht!
      Eliyah

      • Luhu schreibt:

        gut geantwortet!

      • Heike Fehlau schreibt:

        Meine gewählten Worte zur jüdischen Herkunft in Form von Bruchzahlen bezog sich auf die Passage des Textes, auf den ich geantwortet habe: “Eine bekennende Israel-Hasserin mit einem Preis auszuzeichnen, der nach dem großen, von den Nazis als “Halbjude” in die Emigration gezwungenen Philosophen benannt wurde, kann nicht als bloßer Fehlgriff gelten (…) Nur ein Kuratorium, dem die für seine Aufgabe erforderliche moralische Festigkeit fehlt, konnte Butlers Beitrag zur Philosophie formvollendet von ihrer moralischen Verderbtheit trennen.”
        Ich bitte Sie und alle anderen Schreiberlinge, die – wie ich finde – wirklich talentierte Wortakrobaten sind, mich nicht in die antisemitische oder antizionistische Ecke zu stellen, denn da gehöre ich nicht hin. Ich gehöre zu denen, die sich sämtliche Dokumentationen zum Holocaust anschaut, Bücher zu dem Thema liest und auf die Straße geht zum Demonstrieren gegen Neonazismus in Deutschland – zumal ich als lesbische Linke im Deutschen Reich selbst zu den Opfern gezählt hätte!!! Ich wäre trotzdem froh, könnte man in diesem Forum seine – wenn auch unbequeme – Meinung sagen, ohne gleich beschimpft zu werden. Natürlich kann man die politische Lage im Westjordanland von 2 Seiten betrachten – so wie dies in allen Konflikten eine Möglichkeit des friedlichen Umgangs miteinander trotz unterschiedlicher Meinungen ist.
        Meine Äußerung zur sexualisierten Gossensprache bezog sich auf Ihren Rat: “Sie können sogar mit lesbischen Nazis ficken …!” Ich frage mich, wieso bei diesem Thema eine derartige Wortwahl nötig ist???!! Ist es denn nicht möglich, egal ob jüdisch oder nicht, das Thema Israel und Palästina zu erörtern, ohne ausfallend zu werden?
        Den Ratschlag, vor der eigenen Türe zu kehren, berücksichtige ich seit Jahren, indem ich mich an vielen Stellen im Lande einmische. Dennoch möchte darauf bestehen, mir auch eine Meinung über die Politik Israels bilden zu dürfen. Im Sinne eines friedlichen Dialogs könnten Sie mir helfen, Ihre Sicht der Dinge besser zu verstehen!
        Schöne Grüße aus Köln
        von
        Heike Fehlau

        • Yael schreibt:

          Schon klar. Die leiden doch alle an Paranoia. :D

          “zumal ich als lesbische Linke im Deutschen Reich selbst zu den Opfern gezählt hätte!!!”

          Ja, dann sind Sie doch über alles erhaben!

          • Aristobulus schreibt:

            Sie hat die Wahrheit gepachtet und versucht’s nun seriös. Dass sie sich bei den merkwürdigen Brüchen auf Adornos Person bezogen habe, ist freilich geschwindelt, das hatte sie in ihrem ersten Beitrag durchaus nicht – könnte man nun aber als halbe Entschuldigung lesen.

            Dass sie zu den Opfern gezählt hätte, na wie geschmacklos. Auch noch mit diesen dauerempörten Ausrufezeichen. Als ob irgendwer wüsste, was er/sie getan hätte – zumal die linke, antikapitalistische, kollektivistische Seite des Nazismus nicht zu unterschätzen ist.
            Aber auch ein gewisser Klaus Franke kam vor Monaten hier an und reklamierte für sich einen Opferstatus, weil sein Vater “ein KZ erlebt” habe.
            Ojwawoj, die kennen sich…

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Nein, der Vater seines Vaters, schrieb er, oder war’s der Schwager der Tante?
            Irgendwas Pathetisches halt, zumal erlebt.

          • Heike Fehlau schreibt:

            Von wegen erhaben! Selbst! Und genau das ist es, was mich so anödet: Dieses ständige so tun als hätte man die Weisheit für sich gepachtet und alle anderen, die sich eine Meinung erlauben, sind arme, kleine oder am Ende noch gefährliche Dummerchen! Man kann sich echt auch zwanghaft unbeliebt machen! Und dann wieder dieser schnell in die Opferrolle schlüpfen! Ich sage Euch etwas Neues: Ihr seid keine Opfer mehr, denn die Vergangenheit ist vorbei! Alles, was damals mit Euch passiert ist, rührt mich auch heute noch zu Tränen, was bei Euch sicher wieder für Häme sorgt, aber es würde Euch doch selbst besser gehen, wenn Ihr endlich in der Lage wäret, die exponierte Rolle des Opfers zu verlassen, um einen Friedensprozess anzustreben! In all Euren Worten spüre ich nur Hass, Rückwärtsgewandtheit und immer der Wunsch, im Vordergrund zu stehen! Das ist ein Rezept zu einem positiven Leben, Ihr Oberschlauen!

          • Eliyah schreibt:

            Liebe Frau Fehlau,

            ich hatte mir vorgenommen, Milde walten zu lassen. Sie sind immerhin in der Lage einen Text zu schreiben, der ohne Schimpfworte auskommt. Das kann nicht mal der hiesige Blogbetreiber immer. Aber das hat mir dann doch die Schuhe ausgezogen:
            “Ich sage Euch etwas Neues: Ihr seid keine Opfer mehr, denn die Vergangenheit ist vorbei! Alles, was damals mit Euch passiert ist, rührt mich auch heute noch zu Tränen”
            Das ist die Argumentation der intellektuellen Nazis und der antisemitischen Linken: Tote Juden sind gut, Lebende Juden sind schlecht. Doch wer Holocaustopfer beklagt, kann kein Antisemit sein, so argumentiert man.
            Dass Sie sich beknirschen, dass Deutsche meinen Grossvater ermordet haben ist ja schön und gut. Wenn Sie der Meinung sind, dass die zwei nachfolgenden Generationen, die heute am Leben sind, das als Vergangenheit abtun, dann ist das verachtend. Mein Grossvater und seine ganze Familie ist tot. Ich hatte nie einen Grossvater. Was lässt Sie zur Annahme kommen, dass das doch alles weit weg und Vergangenheit ist?
            Ich lebe in Israel, damit meine Kinder Menschen wie Ihnen nicht auf der Strasse begegnen müssen. Damit sie wirklich keine Opfer mehr sind. Für Sie ist “Opfer” vielleicht eine Auszeichnung, was positives, für mich nicht. Meine Kinder sollen freie Menschen sein, freie Juden und keine Opfer. Und auch keine Opfer ihrer Rhetorik.

            Einen schönen Tag noch.
            Eliyah

          • Heike Fehlau schreibt:

            Lieber Eliyah, wenn ich schreibe, dass mich der Holocaust zu Tränen rührt, wenn ich mich mit ihm beschäftige, dann meine ich das auch so! Nicht selten muss ich wirklich weinen bei all den wirklich so extrem schlimmen und grausamen Erzählungen! Es erschüttert mich auch, wenn Sie erzählen, dass Sie und Ihre Familie direkt betroffen ist! Deshalb möchte ich mich entschuldigen, wenn ich Ihre Gefühle verletzt habe! Alles was ich möchte, ist die Chance für einen Neuanfang, der nicht nach hinten gerichtet sein kann! Eine Chance für die in Deutschland lebenden Menschen, die mit dem Holocaust nichts zu tun gehabt haben und die sich wie ich jahrelang geschämt haben für das, was unsere Großväter und -mütter Familien wie der Ihren angetan haben! Ich habe mir Buchenwald angeschaut und es stundenlang auf mich einwirken lassen, damit ich begreife, welche Ausmaße die Verbrechen hatten! Ich finde das Grauen, dass stattgefunden hat, dort so greifbar, dass es einen nicht mehr loslässt!
            Und dennoch möchte ich eine Welt, in der es möglich ist, die Vergangenheit in Achtsamkeit und in würdevollem Gedenken ruhen zu lassen, um die Zukunft einfach besser gestalten zu können und in der keiner länger in einer Position verharrt, die keine Verbesserung möglich macht. Das ist der Grund, warum ich meine, dass die Position eines Opfers nicht mehr nötig ist. Die Generation, zu der ich gehöre (1961 geb.) und die nachfolgenden verfolgen keine Juden mehr, sondern interessieren sich für die Geschichte genauso wie für die Politik Israels und ebenso für die Geschichte Palästinas und deren Politik. Wir kämpfen gegen Neonazis, damit erst gar nicht mehr möglich ist, dass das braune Pack erneut Fuß fasst. Aber wir unterhalten uns auch mit Palästinensern, die von furchtbaren Schikanen und Übergriffen seitens des israelitischen Militärs und von schrecklichen Schicksalen berichten, die sie hilflos und wütend machen.
            Ich persönlich wünsche mir mehr jüdische Menschen in Deutschland, die hier keine Angst mehr vor Übergriffen haben, weil ich finde, dass sie zu Deutschland gehören und weil sie eine interessante Kultur haben, die unser aller Land bereichert; und ich wünsche mir palästinensische Menschen, die sich nicht mehr vor dem Morgen fürchten müssen und die ohne Probleme freizügig reisen können, wohin sie auch immer reisen möchten. Das ist dann der Tag, an dem endlich Frieden sein wird. Das könnte doch eine grundlegende Überzeugung für uns alle werden, oder etwa nicht?
            Jedenfalls tut es mir leid, dass ich zunächst versuchen wollte, im gleichen Stil zu schreiben, wie es die Profischreiberlinge dieses Forums in beleidigender Form zu tun pflegen – oder zumindest wollte ich mich mit ähnlichen Mitteln dagegen wehren.
            Da dies aber dem von mir angestrebten Frieden nicht zuträglich ist, werde ich nun versuchen, diesem Ziel auch mit meinen Worten gerecht zu werden.
            Ich weiß ja, dass ich keine rechte Socke bin und ich weiß ja, wie sehr mich das Schicksal vor allem der deutschen Juden erschüttert hat. Aber ich weiß eben auch, dass mein Ziel nicht im Stillstand erreicht wird.
            Mit ehrlich herzlichen Grüßen
            Heike Fehlau

          • Eliyah schreibt:

            Frau Fehlau,

            Sie machen es nicht besser. Wer bei Berichten von Überlebenden nicht zu Tränen gerührt ist, der muss ein Herz aus Stein haben. Dass Sie also gerührt sind beweist nur, dass Sie ein Mensch mit menschlichen Regungen sind. Immerhin. Ich persönlich habe sogar bei den übelsten Kinoschnulzen einen Kloss im Hals, wenn ein Liebespaar sich wieder findet.
            Wenn Sie von einer Chance für einen Neuanfang reden, wer soll die Chance bekommen? Die, die Palästinenser, die Deutschen oder die Juden? Die Juden hatten ihren Neuanfang: Die Gründung des Staates Israel. Sie und die Deutschen hatten den auch in Form des Marshallplans. Die Palästinenser hatten ihn auch mit dem Ende des Britischen Mandats. Was meinen Sie? Was soll man neu Anfangen?
            Sie wollen uns hier erklären, wie man Frieden macht. Das ist putzig. Warum meinen Sie, dass wir diese Erklärung brauchen? Sind wir einfach zu doof, einen mörderischen Streit zu begraben? Oder fehlt der Wille beim Juden zum Frieden? Sie sehen, Sie sind einfach anmassend mit solchen Vorschlägen. Israel und seine Bewohner, und das garantiere ich Ihnen, wünschen sich nichts mehr als Frieden. Die Meinungen, wie man den erreicht gehen hier, wie in einer Demokratie üblich, weit auseinander. Ihre Meinung ist daher redundant. Und Israel hat fast jeden vorgeschlagenen Weg ausprobiert. Das kostet Menschenleben. Ihre Meinung kostet nur einen Sesselfurz.
            Wissen Sie, ich glaube ihnen nicht, dass sie auch nur einen Funken echtes Mitgefühl für auch nur einen einzigen Palästinenser haben. Genau so wenig wie für einen einzigen Juden im Holocaust. Sie sind berührt von Geschichten, nicht von Menschen. Sie sollten lieber ins Kino gehen und Schnulzen schauen. Das wirkt genau so.

            Eliyah

          • Oremus schreibt:

            Warum so aufgeregt, Frau Fehlau?

            1.) Niemand hier hat Sie in eine antisemitische Ecke gestellt oder ein Dummerchen genannt.

            2.) Sie stellen fest, daß “Ihr keine Opfer mehr seid”, fordern aber gleichzeitig, daß “wir” uns wie solche zu benehmen haben, also zu allem schweigen sollten, was an Unerhörtem so passiert? Das ist ein bißchen widersprüchlich, oder?

            3. Meinten Sie mit dem “Verfolgungswahn”, der Ihnen “langsam auf die Nerven geht”, möglicherweise die Angst vor Mordanschlägen, wie der gegen Juden in Südfrankreich, vor tagtäglicher Sachbeschädigung jüdischen Eigtentums überall auf der Welt, vor ideologischer Hetze und unverhohlenen Drohungen islamischer Gruppen und Staatsoberhäupter gegen Juden und Israel?

          • Interessent schreibt:

            @Oremus
            “Warum so aufgeregt, Frau Fehlau?
            1.) Niemand hier hat Sie in eine antisemitische Ecke gestellt oder ein Dummerchen genannt. ”

            Oremus, kleiner Tipp:
            das Schwarze sind die Buchstaben.
            Wenn Du nun unter Berücksichtigung dieses Tipps nach weiter unten scrollst, wirst Du ETLICHE Antisemitismus- sowie Dummenvorwürfe finden.

            @Heike
            Ich kann Dir nur raten, dies alles nicht allzu ernst zu nehmen, es kommentieren hier tatsächlich sehr viele Hardliner und Freunde der israelischen Besatzung.
            Eher wirst Du einen ultraorthodoxen Juden zum Konvertieren bringen, als hier nur EINEN der Hardliner zum Überdenken seiner Schwarz-Weiß-Position.
            Und am verbissensten reagieren die hiesigen Konvertiten: als Deutsche waren sie es leid, immer nur auf der Seite der Schuldigen zu stehen.
            Aber halt, da gibt’s ja eine Lösung! Einfach konvertieren! Mach den Giur und schon kannst Du – freilich ohne je selbst gelitten zu haben – als Opfer dastehen und am lautesten heulen und dauerempört sein.

          • Eliyah schreibt:

            “Eher wirst Du einen ultraorthodoxen Juden zum Konvertieren bringen, als hier nur EINEN der Hardliner zum Überdenken seiner Schwarz-Weiß-Position.”

            Stell Dir das vor wie in einer Talkshow. Da werden Gäste mit abweichenden oder gar gegensätzlichen Positionen eingeladen und die Reden dann über ein Thema. Ich habe noch keine Talkshow erlebt, bei der einer der Teilnehmer mit einer anderen Meinung raus gegangen ist als er reingekommen ist. Die Leute, die am intensivsten Diskutieren sind ja auch die mit der gefestigtsten Meinung. Andere halten sich zurück. Insofern ist es völlig normal, dass hier Leute auf ihren Positionen verharren (ich inklusive, denke ich mal).
            Aber genau wie in einer Talkshow hat diese offenbar zu nichts führende Diskussion doch einen Sinn: Leute, die noch keine feste Meinung haben können Ihre Position anhand der vorgebrachten Argumente überdenken. Es geht also mehr um die Mitleser als um die Mitschreiber. Genau wie eine Talkshow für die Zuschauer gemacht wird, nicht für die Talker.

          • Oremus schreibt:

            Für “Interessent” nochmal zum Buchstabieren und ganz langsam mitdenken:

            Frau Fehlau hat sich selbst in die antisemitische Ecke gestellt (dort steht man halt ziemlich schnell, wenn man Flachsinn in Form antisemitischer Stereotype von sich gibt); nun steht sie dort und schmollt. Die Bezeichnung “gefährliches Dummerchen” lese ich wirklich nirgends hier, kann aber auch an meinen Augen liegen.

            Kennen wir uns eigentlich, oder wissen Sie, wer ich bin? Sie duzen mich nämlich.

          • Interessent schreibt:

            @Eliyah
            “Es geht also mehr um die Mitleser als um die Mitschreiber.”

            Das ist mir klar, Eliyah.
            Deswegen nehme ich es auch völlig gelassen, wenn hier mal wieder einer wutnickelt oder mich persönlich angeht.
            Der Leser macht sich dann schon selbst sein Bild.

          • Interessent schreibt:

            @Oremus
            “Kennen wir uns eigentlich, oder wissen Sie, wer ich bin? Sie duzen mich nämlich.”

            Das ist üblich in der Blogosphäre, aber wenn Sie wollen werde ich Ihnen nicht mehr dichen sondern siezen. ;)

          • Yael schreibt:

            “Von wegen erhaben! ”

            Sie haben die Ironie nicht einmal verstanden.
            Denken Sie wirklich nur weil man theoretisch zu den Opfern gezählt hätte, wäre man darüber erhaben, keine antisemitischen Stereotypen (die Sie schon wieder von sich geben) zu transportieren? Stellen Sie sich mal vor, es gab Opfer der Nazis, die waren selber die größten Antisemiten. Sie verstehen einfach nicht, wie Sie sich ausdrücken und welche Ecke Sie sich selber stellen.

            “wenn Ihr endlich in der Lage wäret, die exponierte Rolle des Opfers zu verlassen, um einen Friedensprozess anzustreben! ”

            Welchen Friedensprozess? Ich kann mich an keinen Krieg in Deutschland erinnern, bei dem man in den letzten 70 Jahren einen Friedensprozess anstreben müsste.

            Kennen Sie die Antwort Bubis auf eben solchen Mist der Frankfurter Oberbürgermeisterin Roth? Dessen Antwort passt genau auch auf Sie.

            “Der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignaz Bubis, erhielt von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth eine Glückwunschkarte zu Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest, mit der sie ihm Frieden für sein Land wünschte. Er antwortete, er freue sich sehr über ihre Karte und schließe sich ihrem Wunsch nach Frieden gerne an.
            Allerdings könne er sich an den letzten Krieg in Hessen nicht erinnern, der hessisch-bayerische Krieg liege doch nun auch schon wieder viele Jahre zurück.“

            Merken Sie nicht, dass Sie schon wieder mit Klischees um sich werfen, jeder Jude wäre Israeli? Gehören Juden für Sie automatisch nicht zu Deutschland.

            Menschenskinder, Sie sind leider doch genauso wie ich Sie von Beginn an eingeschätzt haben. Spielen Sie das Opfer doch an anderer Stelle. Sie sind nämlich keines.

            Zum Rest hat Eliyah genau das richtige geschrieben.

            -ENDE-

          • Yael schreibt:

            @Interesent

            ohne auf ihr ständig höhnisches und freches Gelabere einzugehen, fragen Sie doch mal Herrn Buurmann ob er Sie hier zum ehrenamtlichen Hausmeister erklärt?
            Sie passen hervorragend in diesen Job. :D

          • M. schreibt:

            “@Heike
            Ich kann Dir nur raten, dies alles nicht allzu ernst zu nehmen, es kommentieren hier tatsächlich sehr viele Hardliner und Freunde der israelischen Besatzung.
            Eher wirst Du einen ultraorthodoxen Juden zum Konvertieren bringen, als hier nur EINEN der Hardliner zum Überdenken seiner Schwarz-Weiß-Position.
            Und am verbissensten reagieren die hiesigen Konvertiten: als Deutsche waren sie es leid, immer nur auf der Seite der Schuldigen zu stehen.
            Aber halt, da gibt’s ja eine Lösung! Einfach konvertieren! Mach den Giur und schon kannst Du – freilich ohne je selbst gelitten zu haben – als Opfer dastehen und am lautesten heulen und dauerempört sein.”

            dauerplapperinteressent

            ich kann ihnen nur raten, sich nicht immer so wichtig zu nehmen und hier den blogwart zu geben. konvertitenbashing ist eines der schlimmsten vergehen im judentum. zu unterstellen man konvertiere um nicht zu den tätern zu gehören impliziert, jeder deutsche wäre täter und jeder jude opfer. bekanntlich kommt dieser müll aus der deutschen ecke, die selber probleme haben, deutsche zu sein. darum sollte sich ein profi kümmern und nicht der blog. lassen sie sich behandeln, sie haben es dringend nötig. sie wissen nichts über andere menschen und könne gar nicht beurteilen, daß alle hier hardliner und freunde der besatzung sind. sie nerven enorm herum, wertester.

          • Interessent schreibt:

            @Yael

            “Welchen Friedensprozess? Ich kann mich an keinen Krieg in Deutschland erinnern, bei dem man in den letzten 70 Jahren einen Friedensprozess anstreben müsste.
            …….Merken Sie nicht, dass Sie schon wieder mit Klischees um sich werfen, jeder Jude wäre Israeli? Gehören Juden für Sie automatisch nicht zu Deutschland.”

            Du drehst es immer so, wie es Dir gerade günstig erscheint, nicht wahr?
            Selbstverständlich war der Friedensprozess in Israel gemeint. Schließlich geht es ja im Eingangsbeitrag sowie im Thread um Israel (und nicht um Deutschland) und hier speziell um die Einstellung der Judith Butler zur Besatzungspolitik der israelischen Regierung.

          • Interessent schreibt:

            @M.
            “sie wissen nichts über andere menschen und könne gar nicht beurteilen, daß ALLE hier hardliner und freunde der besatzung sind. sie nerven enorm herum, wertester.”
            Habe ich auch nie behauptet. Ich habe von VIELEN geschrieben, und diese Tatsache kannst auch du nicht abstreiten.

          • Schula schreibt:

            Interessent, warum diskutieren Sie immer und ewig über andere User mit anderen Usern oder müssen ständig Ihren Quark zu anderen dazuzugeben? Was soll Ihr bekanntes Spielchen eigentlich? Haben Sie Angst vor Auseinandersetzungen, in dem Sie immer nur über andere ablästern und Ihre Klischees zu verbreiten? Sie sind ein sowas von ein Feigling.

          • Dante schreibt:

            In der E-Mail-Form sieht das so aus, als würden Sie Yael attackieren. Ich nehme aber nicht an, dass sie gemeint ist; in diesem Falle wäre es vielleicht nicht unklug, dies klarzustellen.

          • Dante schreibt:

            Pardon, ich habe das erste Wort überlesen.

          • Yael schreibt:

            Natürlich hat er auch mich gemeint. Da ich das aber von bestimmten Deutschen gewohnt bin, interessiert mich das herzlich wenig. Ich weiß ja, woher das bei denen kommt.

          • Dante schreibt:

            @Yael

            Natürlich hat er auch mich gemeint. Da ich das aber von bestimmten Deutschen gewohnt bin,…

            Ich fürchte, Sie missverstehen mich. Sie reden vermutlich von Interessent, ich hingegen von Schula. Der wiederum Interessent meinte, in dessen Augen Sie womöglich eine “Hardlinerin” sind.
            @Interessent

            Und am verbissensten reagieren die hiesigen Konvertiten: als Deutsche waren sie es leid, immer nur auf der Seite der Schuldigen zu stehen.
            Aber halt, da gibt’s ja eine Lösung! Einfach konvertieren!

            Wen bitte meinen Sie damit? Mich sicherlich nicht, denn ich bin kein Jude, sondern reformierter Protestant.

          • Yael schreibt:

            Ich drehe es überhaupt nicht wie es mir passt. Kannst du nicht lesen?
            Wer ist den gemeint mit “wenn Ihr endlich in der Lage wäret, die exponierte Rolle des Opfers zu verlassen, um einen Friedensprozess anzustreben!”? Die wenigen Juden, die hier schreiben? Außer einem sich alle Deutsche. Wenn du es nicht verstehst, mach es zu deinem Problem. Ich bin keine Israelin bin und habe ich mit einem Friedensprozess in NahOst wohl kaum etwas zu tun. Also tu nicht dümmer als du bist.

          • Schula schreibt:

            “oder mich persönlich angeht. Der Leser macht sich dann schon selbst sein Bild.”

            Ich fürchte, der Leser macht sich eher ein schlechtes Bild von Ihnen, denn Sie sind doch derjenige, der ständig über andere User andere persönlich angeht ohne die beim Namen zu nennen. Sie sind ein Feigling.

          • Yael schreibt:

            @Dante

            aha, ich dachte schon, ich hätte was gemacht, was dich zum Siezen veranlasst. ;)

          • M. schreibt:

            @interessent

            was denken sie, welches bild man von ihnen gewinnt? das bild, daß sie jemand verteidigen, der antisemtische stereotypen in fast jedem satz verwendet. das müßte ihnen doch bald mal selber auffallen. und ob wer wie die israelische politik und besatzung verteidigt, ist nicht thema, das sind ihre eindrücke, die man nicht automatisch teilen muß. sie nennen ja nicht mal namen, sondern reden nur über andere und ziehen über sie her ohne sie direkt anzusprechen. was glauben sie, was der leser für einen eindruck kriegt? ich sag´s ihnen: ein sehr schlechtes.

          • M. schreibt:

            apropos opfer frau fehlau-fake

            Jugendliche verprügeln und beleidigen Berliner Rabbiner

            http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article108857384/Jugendliche-verpruegeln-und-beleidigen-Berliner-Rabbiner.html

            schande über sie. (ich meinte SIE, nicht die täter), denn menschen wie sie tragen dazu mit ihren dummen wortmeldungen bei.

          • M. schreibt:

            schon mal gehört fehlau?

            ” Working Definition of Antisemitism
            Beispiele von Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Staat Israel und unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes können folgende Verhaltensformen einschließen, ohne auf diese beschränkt zu sein:
            Das Bestreben, alle Juden kollektiv für Handlungen des Staates Israel verantwortlich zu machen.”

          • Aristobulus schreibt:

            Noch a bissele Mostrich von mir zu dem denkwürdigen Fehlauschen Satz “wenn Ihr endlich in der Lage wäret, die exponierte Rolle des Opfers zu verlassen, um einen Friedensprozess anzustreben!”
            Dazu wurde schon alles gesagt von Yael, von Dante, von Eliyah in Hochform!, von M., usf., und der Interessent hat sich ohnehin selbst desavouiert, der feige Nobody.
            Nur eins sag ich noch zu dem Satz: Wie unendlich dummdreist der ist. Da wird über die Juden viererlei bestimmt: a) einen Schlussstrich zu ziehen, b) endlich die Klappe zu halten, c) Israelis zu sein, d) dort in Vorleistung zu treten, denn, oh Suggestion, bisher habe Israel keinen Friedensprozess angestrebt.
            Alle vier Auslassungen sind Mist, aus sachlichen Gründen ebenso wie aus Gründen des Anstands.
            Die Realität scheint für das fehlausche Wesen ein ebenso unbegreifliches wie erschröckliches Ding zu sein, sodass sie’s nun an den Juden abarbeitet.
            À propos, ich glaube immer noch, dass die ein Fake ist ;) , denn so stilecht wie die kann doch gar keiner sein. Das Heikefake zeigt uns hier genauestens, wie manche denken. Dankbar sein sollte man dem noblen Erfinder

          • Aristobulus schreibt:

            … Aha, die Heike Fehlau hat wieder geatwortet
            http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/08/27/liebe-judith-butler/#comment-21086
            eine Antwort auf Eliyah, sie erschien erst jetzt, wurde oben dazwischengeschoben.

            “…Wir kämpfen gegen Neonazis, damit erst gar nicht mehr möglich ist, dass das braune Pack erneut Fuß fasst. Aber wir unterhalten uns auch mit Palästinensern, die von furchtbaren Schikanen und Übergriffen seitens des israelitischen Militärs und von schrecklichen Schicksalen berichten, die sie hilflos und wütend machen. …”

            Das unmögliche ABER zwischen den beiden Aussagen wird sie nie als die Unmöglichkeit begreifen, die es ist!, denn für sie ist es so naturgegeben, an Nazis zu denken und sofort nach einem Aber an unterdrückte Palästinenser.
            Weil das Eine duch das Andere ausgespielt, überhöht, relativiert wird, und endlich vermag die Linksdeutsche, Dauerengagierte, Dauerempörte und Dauerbetroffene, ihr schlechtes Gewissen wegen des Nazismus (warum??) über die Juden rüberzuspalten.
            Die Israelis seien die Nazis von heute – so schreibt sie es nicht hin, stellt jedoch die Palästinenser plakativ als Daueropfer der Israelis dar.
            Andere Linke fackeln da nicht lange, sie behaupten gleich, die Israelis seien schlimmer als die Nazis. Die Fehlau nennt nur Nazis und Israelis im selben Satz, getrennt durch ein verbindendes Aber.

            Eine Freudsche Fehlleistung ist die Formulierung des israelitischen Militärs. Fast zum Lachen… Israeliten, das sind die Juden. Weil in der Hinterkopfwelt der Frau Fehlau die Israelis den Palästinensern irgendwie doch das antun, was die Nazis den Juden antaten.
            Aus dem geistigen Kurzschluss wid sie nie rausfinden, durchideologisiert und dauergut, wie sie ist

          • Yael schreibt:

            “Wissen Sie, ich glaube ihnen nicht, dass sie auch nur einen Funken echtes Mitgefühl für auch nur einen einzigen Palästinenser haben. Genau so wenig wie für einen einzigen Juden im Holocaust. Sie sind berührt von Geschichten, nicht von Menschen. Sie sollten lieber ins Kino gehen und Schnulzen schauen. Das wirkt genau so.”

            @eliyah,

            ich bewundere deine Menschenkenntnis, denn genauso ist es.

          • Luhu schreibt:

            Heike,
            du schreibst, juden seien keine opfer mehr. das ist falsch.
            erst vor kurzem wurde ein rabbi in berlin zusammengeschlagen und verletzt. vor den augen seiner sieben jahre alten tochter, der die täter sagten, sie werden sie ermorden.

            das auf israel zu schieben ist bereits antisemitismus. denn es sucht nach einer entschuldigung für eine tat die nicht zu entschuldigen ist. das würde man nicht machen wenn es sich um italiener, deutsche oder briten gehandelt hätte. ein misshandelter brite hat nicht zur folge das jemand an das empire erinnert. oder ein protestant an das niederländische kolonialreich. bei katholiken kommt manchmal der hinweis auf kreuzzüge und hexenverfolgung, was natürlich genauso vorbelasteter scheiss ist.

            und es ist antisemitismus weil diese menschen ein leben lang daran zu knabern haben. das kleine mädchen vermutlich noch viel schlimmer und länger als der vater.
            das ist verfolgung. das ist diskriminierung.
            und hier geht das weiter:
            http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de/page8.php?post=1027
            oder schon vergessen?
            http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlagsserie_in_Midi-Pyr%C3%A9n%C3%A9es

            juden sind opfer. jetzt und hier auf jeden fall.
            sonst würden sie aus frankreich, holland, schweden usw. nicht fliehen. sonst gäbe es solche übergriffe nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke Luhu… Du schreibst, wie’s ist.

            Nur dieses: Juden sind keine Opfer. Sie werden gern zu Opfern gemacht. Man kann als Jude selbst nicht Opfer sein!, denn das macht einen fertig, und wer ist man als Opfer?

            Als Jude ist man meist ein Davongekommener. Falls man davonkommt.

          • Heike Fehlau schreibt:

            Hier leben doch mittlerweile Gott sei Dank wieder viele Tausend jüdische Deutsche und die sind nicht davon gekommen, sondern haben noch nie Verfolgung erfahren und werden es hoffentlich auch niemals erleben! Aber du tust so, als lebe man als Jude in ständiger Gefahr, sein Leben zu verlieren! Warum ist das so bei dir? Du wirst nicht zum Opfer gemacht! Du allein machst dich zum Opfer, weil deine Ängste dich auffressen!
            Ich lade dich ein, zu mir nach Köln zu kommen, um eine unbeschwerte Zeit zu verleben!
            Gruß
            Heike

          • Luhu schreibt:

            ich bin da der letzte der was dagegen sagt. wir sind ja schon aneinander geraten über das thema der judenkriege im römischen kaiserreich. da sehe ich sie auch nicht als opfer.
            aber hier und heute sind es für mich opfer, wie auch vor 70 jahren. da kommt nix an gewalt zurück, obwohl sie guten grund hätten. nicht mal forderungen nach hart durchgreifen. sie sind nur ne kleine gruppe in deutschland, die aber ständig beäugt und beleidigt wird. von rechten, von linken und von moslems. und nur wenn die täter rechte sind darf was gesagt und getan werden. und wenn kleine kinder brutal ermordet werden und der täter sogar noch zum helden erklärt und sein vater gegen die polizisten wegen mordes klagt und mir fritzen erklären das hätte nix mit dem jüdischsein der opfer und dem moslemsein des täters zu tun, ja dann sind wir doch wirklich wieder genau da.
            ich denke als jude will man so was wie mitleid nicht. kann ich auch verstehen. aber ich würd genauso fühlen, wenn es buddhisten träfe und ich fühl genauso bei den katholen.
            und jetzt fass ich ne mütze schlaf. gute nacht.

          • Aristobulus schreibt:

            Fritzen :) , auch ‘ne Bezeichnung, die merk ich mir mal.

            …Übrigens:
            Im Juli verdeutlichte der Berliner Rabbiner Ehrenberg in einer Fernsehtalkshow, dass es innerhalb des Judentums keine Option gegen Beschneidung geben kann. Nun erfuhr er, dass eine Strafanzeige wegen “Gefährdung des öffentlichen Friedens” gegen ihn vorliegt.
            Irgend ein fritzischer Zuschauer hatte was dagegen, dass der Jude öffentlich was sagt, das ihm missfällt, und hat ihn angezeigt. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Anzeige abgelehnt.

            Vor zwei Wochen wurde der Rebbe Goldberg aus Hof, ein großer Könner in Sachen Beschneidung, von einem fritzischen Arzt angezeigt, weil er Beschneidungen vorgenommen hat. Die dortige Staatsanwaltschaft hat, so weit ich weiß, die Anzeige nicht abgelehnt, hat aber selber noch keine Anklage erhoben. Die Sache schwebt. Wie vernünftig werden sie sein?
            Wir sind diesen Staatsanwaltschaften ausgeliefert. Wie vernünftig ist das?

            Gestern wurde in Berlin ein jüdischer Kippa-Träger im Beisein seiner kleinen Tochter von mehreren Beutefritzen so verprügelt, dass er ins Krankenhaus musste.

            Wird das jetzt hierzulande zur Gewohnheit? Strafanzeigen, Überfälle?

            Ich bin sicher, dass es zu weiteren Strafanzeigen gegen Juden kommen wird, die sich öffentlich als Juden zu erkennen geben.
            Was, Falls irgend eine Staatsanwaltschaft nicht so vernünftig agiert wie die Berliner? Dann wird es Verurteilungen von Juden im Fritzenlande geben, nur weil sie öffentlich sichtbare Juden sind.

            Will man uns wieder zurück in Heimlichkeiten und ins Verborgene drängen? Was sollen die Judenschnüffelei, der Israelhass, die BDS-Geilheit des Oberbürgermeisters von Jena und von PaxChristi und von linken Gruppen – und von sonst ganz bräsigen Normalbürgern??
            Wieso haben die ein Problem mit uns?
            Wo wir doch keins mit denen gehabt hatten.

            - Leute wie die Frau Fehlau mit all ihrer Dauerempörung und Sentimentalität interessiert es nicht, was passieren wird, indem man sie beim Wort nimmt. Das herrschende Klima. Wer weiß, vielleicht gibt es bald eine erfolgreiche Strafanzeige gegen einen Juden, der öffentlich klarzustellen wagt, dass der Nahostkonflikt NICHT an den Siedlern liegt. Oder nur, weil er sagt, dass die Juden jedes verdammte Recht haben, um sich zu verteidigen.
            Was dann?

            Leute wie die Frau Fehlau denken dieses über Juden in Deutschland:
            “…Man kann sich echt auch zwanghaft unbeliebt machen! Und dann wieder dieser schnell in die Opferrolle schlüpfen! Ich sage Euch etwas Neues: Ihr seid keine Opfer mehr, denn die Vergangenheit ist vorbei!…
            Sie wird applaudieren bei allerlei Maßnahmen.

            Eliyah schrieb gegen den fehlauschen Passus dieses:
            “…Wissen Sie, ich glaube ihnen nicht, dass sie auch nur einen Funken echtes Mitgefühl für auch nur einen einzigen Palästinenser haben. Genau so wenig wie für einen einzigen Juden im Holocaust. Sie sind berührt von Geschichten, nicht von Menschen.”
            Er trifft es haargenau.

            Problem: Leute wie diese Fehlau (wer ist die?, ach nur so viele) haben die Wahrheit so mit Löffeln intus, dass sie Realität schaffen…

            Nu. Gut’ Nacht

          • M. schreibt:

            für den konvertitenbasher interessent

            http://www.hagalil.com/archiv/2012/08/30/kulturzeit-2/

            “In der Einleitung griff sie Stefan Kramer, den Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland an, was ihr gutes Recht ist. Jedoch fand sie es wichtig zu erwähnen, dass Stefan Kramer zum Judentum konvertiert ist.

            Wir Juden machen keinen Unterschied, wer konvertiert ist, der ist Jude und er darf auch nicht daran erinnert werden, dass er nicht immer Jude war.

            Im Talmud steht geschrieben: „Wenn ein Nichtjude jetzt um eine Konversion ansucht, wird er gefragt: Warum willst Du das? Weißt Du, dass Juden leiden und unterdrückt werden, ins Exil verbannt sind und von Leiden geplagt werden? Antwortet er, „ich weiß es“ wird er zugelassen.“ Talmud, Yevamot

            Frau Mendelsohn glaubt, mit dem Hinweis, auf seine Konversion, ein Argument gegen Herrn Kramer zu haben. Dabei stört sie das nicht, dass dies an Rassismus grenzt.”

            gratuliere!

          • Dante schreibt:

            Mist, jetzt sind Sie mir zuvorgekommen, als erster hier über die Sendung zu schreiben.;)

        • Yael schreibt:

          @Dante,
          warum plötzlich beim Sie? Ich verstehe tatsächlich nicht, was du meinst.

    • Aristobulus schreibt:

      Sehr schön wieder die Heike Fehlau :D , ja so eine plakative Erfindungsgabe, Flachsinn galore!, schon dieser geniale Name und dieses fantastische sich in die Brust Werfen, der dümmliche Tonfall & Gehabe und dieses antijüdelnde Niveau der besserwissenden Schnepfe, die unter Israel leidet, ach diese Atouts der Grauenhaftigkeit sind allesamt prima getroffen, sind eine der bösesten Karikatur-Rollen, die sich je einer ausgedacht hat, ui. Der/die versteht aber sein Handwerk :mrgreen:

      Auftakt: Die Drohung, gleich loszuheulen. Wunderbar, schon besitzt man die Herzen der Betroffenen, und wer mag uns’ Heikele schon heulen sehen? Und die Juden sollen sich mal nicht so haben, das kommt gut!, zumal grad Gerd Buurmann keiner ist, war und sein wird (hm?), das ist dem Volke auf’s Maul geschaut, bravo.
      Erst Recht der Aufschrei gegen die sexualisierte Gossensprache, genau die findet man hier zwar nirgends, s’ist aber immer gut, sie empört zurückzuweisen, weil bieder, herzig, ehrdurchdrungen, sichere Seite und so.
      Nichtmal die Halb-, Viertl- und Dreivierteljuden lässt sie aus, dabei gab’s die nur seit 1935 (Nürnberger Gesetze) bis ’45, als das plötzlich alles nicht passiert war, Spezies hin, Spezies her (oh ah, das Wort Spezies, so rausgezischt) :lol:
      Bestens dann die Coda, der Schluss, komponiert im Crescendo, “…nur mal Mensch sein für sich selbst, aber auch für andere Bevölkerungsgruppen dieser Erde, die z.B. unter der Politik Israels leiden, stände Ihnen gut zu Gesicht!”, jaha, nur mal Mensch sein, Mensch Meier bleibense Mensch, und besonders das helmutkohlsche “dieser Erde” trifft’s, denn welche gäbe es sonst außer eben dieser?, zumal diese Erde bekanntlich unterm Verfolgungswahne der jüd’schen Spezies, pardon, unter der Politik Israels leidet.

      Herr Weber (das ist doch bestimmt wieder dieser Herr Weber!), wollen Sie mich heiraten? Mit ‘ner Verlobung wär ich auch einverstehstduwoll, mit Handkuss :D

    • Arme Sau schreibt:

      Genau, einfach mal Mensch sein und nicht immer so in den Vordergrund drängen. Sonst muss einer von außen nachdrücken an der Gaskammertür und klemmt sich schon wieder den Daumen ein, die arme Sau.

    • Schulamith schreibt:

      Immer dieses ständige Herausstellen und Übernahme der Nazidefition wer Jude ist. :D

      “Ich weine gleich! ”

      Ja, aber bitte woanders, Teutonin.

    • Klaus Franke schreibt:

      Danke Heike Fehlau für Deine mutige und richtige Betrachtungsweise!

    • Yael schreibt:

      @Eliyah

      You just made my day! :)

    • Interessent schreibt:

      @Heike Fehlau
      Na, da hast Du Böse ja mal wieder eine Welle der Empörung – angeführt vom hiesigen Empörungsbeauftragten Aristobulus – ausgelöst.
      Tja, wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an!
      Hier wird tatsächlich so getan, als sei die Besatzungspolitik integraler und höchst maßgeblicher Bestandteil des Judentums an sich.
      Und alle, die sich gegen die Besatzungspolitik der derzeitigen Regierung wenden, sind
      a. nicht nur automatisch gegen den Staat Israel als Solches (als wenn es nicht morgen schon eine ganz andere Regierung mit ganz anderen Prämissen geben könne) sondern
      b. sind gegen das Judentum an sich und somit Judenhasser (inclusive mal wieder die sogenannten selbsthassenden Juden, wie z.B. die böse, böse Judith Butler oder ein Alfred Grosser oder ein Moshe Zuckermann oder..oder..ach, die Liste ist unendlich lang).
      Merke:
      was ein guter Jude ist, wird selbstverständlich definiert von einem Herrn Buurmann und seinen Claqueuren.

      • Schulamith schreibt:

        Darum ging es wohl weniger als deine Polemik glauben machen will. Vorallem die Nazidefinitionen von der sprechen Bände. Aber die antisemitischen Klischees, die die verbreitet, interessiert dich Berufspolemiker ja nicht.
        Und wer von Menschen schwadroniert, aber Juden gleichzeitig als Spezies bezeichnet, hat die antisemitische Ecke hervorragend bedient. Was du daraus machst, in wieder einmal unredlich. Aber so kennt man dich mittlerweile. Dir müßte eigentlich die Schamesröte ins Gesicht steigen, so eine Palavere auch noch zu unterstützen und Dinge hineininterpretieren, damit du mal den Empörungsonkel spielen kannst.

      • Aristobulus schreibt:

        Schminteressent,
        danke für “angeführt vom hiesigen Empörungsbeauftragten Aristobulus”!, auch’n Kompliment. Zumal es so fein illustriert, dass Sie die Ebenen nicht verstehen. Kennen Sie die des sich Lustigmachens? Nö, zu anstrengend zu begreifen.

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        “Und alle, die sich gegen die Besatzungspolitik der derzeitigen Regierung wenden…”
        Was soll das sein? Gemäß den radikalen, halbradikalen oder/und regierenden Islamikern bedeutet “Besatzung” nicht mehr und nicht weniger als die Existenz Israels auf heiligem islamischen Boden.
        Was soll “Besatzungspolitik” heißen? Gaza ist seit 2005 komplett geräumt. In der Westbank regiert seit 1994 die Fatach autonom.
        Besatzung ist eine Chimäre, ein Propagandabegriff, weil die Israelis es wagen, unter eigenem Gesetz zu leben und nicht als Dhimmis.

    • Dante schreibt:

      Mir geht dieser Verfolgungswahn langsam auf die Nerven!

      Ich glaube nicht, dass man ernsthaft von Verfolgungswahn sprechen kann. Dagegen spricht nicht nur die Geschichte des jüdischen Volkes (nicht “Spezies”), sondern auch nicht die Äußerungen, die man allenthalben liest, wenn man sich mit offenen Augen durch das Netz bewegt.

      Können nicht auch jüdische, halbjüdische und von mir aus dreivierteljüdische Menschen…
      So etwas gibt es nur in der Phantasie von Personen, die an die Existenz einer “jüdischen Rasse” glauben. Die gibt es (im Unterschied zu rassigen Jüdinnen) aber nicht.

      …einfach nur Bewohner dieser Erde sein?

      Wenn man sie denn ließe, ja. Dummerweise ist es unter nichtjüdischen Regierungen und Mehrheitsgesellschaften seit Jahrhunderten Tradition, ihnen einen Sonderstatus zuzuweisen, der meistens mit erheblichen Nachteilen verbunden ist. Heute bestehen diese Nachteile Gott sei Dank nicht mehr in massiver Verfolgung, Entrechtung und Ermordung, aber immer noch steht man in der Gefahr, für die Politik des jüdischen Staates (der durch o.g. Umstände definitiv legitimiert ist) verantwortlich gemacht zu werden, es sei denn, man legt eine Art antizionisitisches Bekenntnis ab. Es ist auch schwierig, ungestört von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen, da man sich dadurch mit schöner Regelmäßigkeit den Vorwurf des “Sittenwächters” oder “Zensors” oder dessen einfängt, der “von außen” in deutsche Angelegenheiten reinredet – gerade so als wäre man selbst kein Deutscher!
      Was Israel betrifft, so ist nicht die Kritik an dortigen politischen Entscheidungen selbst, wohl aber diese besondere und ausschließliche Fokussierung auf diese symptomatisch dafür, dass sich der klassische Judenhass gelegentlich nur als “Antizionismus” tarnt, um sich als Menschenrechtsbewegung auszugeben. Dass Palästinenser unter Israels Politik leiden, ist zwar nicht falsch, aber es ist nur die halbe Wahrheit. Ohne den Versuch der arabischen Nachbarn, das eben erst entstandene Israel wieder zu zerschlagen, hätten sie seit 60 Jahren in einem eigenen Staat mit lukrativen Handelsbeziehungen zu einem viel kleineren und friedfertigeren Israel leben können. Auch das muss man sehen, wenn man der Situation im Nahen Osten gerecht werden will.
      Die Kritik von Europäern an Israel fällt leider nicht selten sehr grundsätzlich aus, und die Übergänge zu echter Judenfeindlichkeit sind fließend; allzu Viele lassen auch jede Maske des Anstands fallen. Von Verfolgungswahn kann also gerade heutzutage keine Rede sein, daher widerspreche ich Ihnen hier auf’s Schärfste und bitte Sie dringend, eine größere Sensibilität gegenüber Menschen an den Tag zu legen, die man bis heute eben leider nicht einfach Erdenbürger sein lässt. Eine gewisse Sensibilität gehört m.E. zu dem, was (nicht nur) eine Dame auszeichnet.

      • Dante schreibt:

        Sehr geehrter Herr Buurmann, die Passage

        So etwas gibt es nur in der Phantasie von Personen, die an die Existenz einer “jüdischen Rasse” glauben. Die gibt es (im Unterschied zu rassigen Jüdinnen) aber nicht.

        ist in obigem Text kein Zitat im Zitat, sondern Antwort. Ich bitte daher den verunglückten Slash entsprechend umzusetzen.

  5. Roger schreibt:

    Genau in diesem Moment scheint es Bombenangriffe in Gaza zu geben…

  6. willich schreibt:

    passt zwar nicht zu diesem beitrag hier, aber wäre das nicht auch einmal ein blogeintrag von ihrer seite wert?

    Gewalt gegen Minderjährige ist in den palästinensischen Gebieten alltäglich. In einem Bericht der Bürgerrechtsgruppe Breaking the Silence schildern israelische Soldaten, wie sie Kinder und Jugendliche schlugen, verletzten und erniedrigten. Ihre Aussagen sollen künftige Wehrpflichtige aufrütteln.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israelische-soldaten-schildern-misshandlung-von-kindern-in-palaestina-a-852299.html

    • Interessent schreibt:

      @willich
      “…..aber wäre das nicht auch einmal ein blogeintrag von ihrer seite wert?”

      Nun, das wird garantiert nicht geschehen, denn das passt nicht in das Bild, welches hier von Israel gezeichnet werden soll.
      Genausowenig, wie die Angriffe israelischer Jugendlicher auf Araber, die das Land seit Monaten erschüttern.
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-in-jerusalem-wollten-juedische-jugendlicher-araber-lynchen-a-850996.html
      Das passt nicht zu der hier gepflegten Meinung, dass Juden gar nicht imstande sind, in irgendeiner Form bösartig zu handeln (außer natürlich Judith Butler und Konsorten).

      • Yael schreibt:

        Juden können auch bösartig handeln! Was für ne neue Erkenntnis. Danke!

        • Aristobulus schreibt:

          Wehe, es gibt mal ein paar israelische Schläger. Dann wird mit Empörung über die Israelis gewedelt und unterstellt, das auserwählte Wrrdlbrmpf sei nun demaskiert.

          • Dante schreibt:

            Eine solche Rege demaskiert nur den Redner. Ein Freund von mir nennt das Judaeophobie, gleichsam die vornehmere Schwester des Antisemitismus (meine Formulierung). Während Letzterer ein festgefügtes Weltbild sei, handele es sich bei Ersterer um die Bereitschaft, situationsbedingt wahlweise den Juden die vermeintlichen oder tatsächlichen Verfehlungen von wenigen vorzuwerfen, oder auch die vermeintlichen oder tatsächlichen Verfehlungen des jüdischen Staates einzelnen (sofern sie der nichtjüdischen Umwelt keine Unterwerfungsgeste in Form eines antizionistischen Bekenntnisses geliefert haben). Man könnte also sagen, die Judaeophobie macht aus den Juden eine Art Musketiere: Einer für alle, alle für einen. ;)
            Auch jede Form des Verständnisses für judenfeindliche Äußerungen oder Handlungen (mit der Politik Israels als Begründung) gehören dazu. Ich sehe übrigens keinen substanziellen Unterschied zwischen Judaeophobie und “Antisemitismus”, Erstere ist m.E. Letzteres in “Bereitschaftsdienst”. Das Wort gefällt mir dennoch, besser als das A-Wort (das doch nur wiederholt Gelegenheit zu dümmlichen Pseudoargumenten bietet, ein Araber könne als Semit doch kein Antisemit sein). Wie ein Arachnophobiker Spinnen viel schneller erkennt und viel intensiver auf sie fokussiert als ein gesunder, fokussiert ein Judaeophobiker blitzschnell und intensiv auf alles, was Juden vermeintlich oder tatsächlich falsch machen. Auch bemerkt er nichts mehr, was in der Umgebung vonstatten geht, auch wenn das bei weitem heftiger ist.

          • Yael schreibt:

            @Dante

            der User Interessent ist so, ich fürchte der kann nix dafür. Bei ihm gilt: Schlimmer geht immer.

          • Aristobulus schreibt:

            … Leute, ich hab schon lange das Gefühl, dass dieser Schminteressent nicht als er selber schreibt. Sondern dass er rauslässt, was er sagen könnte, wenn er sich bloß mal traute!, und dann macht er’s.
            Hm. Fortschreitende Persönlichkeitsspaltung? Ist ja nur Internet hier, da lassen sich Anflüge von Selbsthass nebst Personen-Switching kostenfrei ausleben.
            Wenn das ma’ nich’ schlimmer wird.

      • Zahal schreibt:

        Doch, Juden können auch zornig werden – bei diesen „täglichen Vorkommnissen“ –

        Allein gestern – Dienstag, 28.08.2012:
        - Bei Ma’ale Shomron bewarfen Araber einen Bus der Linie 55 mit Steinen.
        - Am Checkpoint Beitunia (bei Ramallah) warfen Araber 5 Brandsätze auf israelische Fahrzeuge.
        - Als Antwort auf den Raketenbeschuss der beiden letzten Tage beschoss die die Luftwaffe ein Waffenlager und eine Waffenwerkstatt im nördlichen Gazastreifen; es wurden direkte Treffer festgestellt.
        - In Maaleh Levona (Samaria) verletzte ein eine Axt schwingender Araber einen Juden. Bei der Verfolgung des Beinahe-Mörders wurden die Sicherheitskräfte mit einem Hagel Steine beworfen, konnten den Täter aber dennoch festsetzen.
        - In Kfar Sair bei Hebron verbrannten zwei Autos, die mit Graffiti beschmiert wurden; es besteht der Verdacht einer „Price Tag“-Aktion.
        - Zwei Polizisten wurden verletzt, als sie in Jerusalem Verdächtige festnehmen wollten. Andere Araber randalierten und griffen die Polizisten an.
        - 2 Mörsergranaten wurden im Gazastreifen abgeschossen; sie flogen zu kurz und schlugen noch im Gazastreifen ein.
        - Eine weitere Mörsergranate explodierte im Kreis Eshkol in offenem Gelände.
        - Am Abend schlugen im Kreis Eshkol zwei Raketen ein. Das sind 8 Raketen innerhalb von 3 Tagen.

        - Unbekannte Angreifer beschossen einen Checkpoint der ägyptischen Armee und Polizei bei El-Arish, dann fuhren sie in einem Vierrad-getriebenen Fahrzeug davon.

        Humanitäres:
        - 290 LKW brachten Montag 6.519t Waren in den Gazastreifen (darunter 350t Zement, 2t Schulmaterial)

        Na so wat? Liest eher nicht in den deutschen Medien oder?

        • Aristobulus schreibt:

          Danke, Zahal!, nö, davon schweigen deutsche (und europäische) Medien vornehm.
          Der SPON freilich stürzt sich sofort auf ein paar israelische Jugendliche, die Araber verprügeln, ohne diese Massen von Axtangriffen, Mordversuchen, Pogromaufrufen usf. mit einem halben Wort zu erwähnen.

          Es ist doch wieder & immer das, was Dante hier vorhin so präzise festgestellt hat: Auf einzelne Juden wird gedeutet und gerufen, da habt ihr’s, so sind die. Wehe, es wird dann mal damit gekontert, was GEGEN Juden alles so passiert, überall – dann kömmt auch noch die Heike Fehlau und ruft, man möge gefälligst diese vorlaute Opferrolle ablegen und Friedensvorschläge machen.

      • hansi schreibt:

        @ Interessent,
        Genausowenig, wie die Angriffe israelischer Jugendlicher auf Araber, die das Land seit Monaten erschüttern.

        Interessent, der Angriff fand erst vor einigen Tagen statt und das Land ist schon seit Monaten erschüttert? Immerhin eine Öffentliche Debatte.
        In Berlin wurde vor Stunden ein Rabbi angegriffen und sein Kind mit dem Tode bedroht, habe nichts von Erschütterung hier in Deutschland gespürt, doch schon etwas , der ewige Nörgler Zentralrat und ein bisschen Wowereit, aber Öffentliche Debatte? Weit gefehlt, das ist eben der Unterschied Interessent.

        • Aristobulus schreibt:

          Hansi,
          der SPON behauptet auch, das Land werde “seit Monaten erschüttert”, ein erstaunliches Stereotyp immer wieder, ein Textbaustein. Wenn man nach denen geht, gilt Erschütterung als Dauerzustand seit Monaten, manchmal seit Jahren. Das ist der kleine, schüttere Augstein.

    • Zahal schreibt:

      Spiegel bezieht sich hier auf einen von Breaking the Silence dargestelltes Ereignis aus dem Jahre 2007, der erstens a:) schon längst widerlegt, b.) gerade diese Tatsache, daß Breaking the Silence und das ist die eigentliche neue Tatsache, heute in die Schule geht und sogar gelassen werden. Breeking the Silence wird vom Ausland finanziert, vom NIF unterstützt, je mehr sie anprangern, um so mehr Geld bekommen sie…..

      Spiegelzitat: Trotzdem will Breaking the Silence ab der nächsten Woche den Bericht an Schulen in Israel verteilen. Damit solle die nächste Generation israelischer Soldaten auf die bittere Wirklichkeit in den besetzten Gebieten vorbereitet werden. Zitatende.

      Das aber zeugt von Meinungsfreiheit und wirklicher Demokratie, in den “besetzten Gebieten” wäre so etwas unmöglich – zudem schon das Foto eine Unverschämtheit ist, man schaue nur rechts hinter dem Stiefel des “Soldaten” das Teleobjektiv – sind immer soviele Fotographen dabei? Oder sieht das nicht nach gesteller (wie schon so oft) Inszenierung aus? Für mich ein Fakefoto – aber Sponmässig eben.

      • Aristobulus schreibt:

        Nicht von ungefähr hat Israel die größte Dichte ausländischer Jornalisten und bezahlter palästinensischer Fotografen, nicht? Da wird dann draufgehalten, wenn irgendwo Rangeleien passieren, es wird dann ausgewählt auf Teufel komm raus und adé, Glaubwürdigkeit.

        Wie hieß doch gleich noch der amerikanische Jude, der von Palästinensern blutig geschlagen wurde, und ein israelischer Polizist hat ihn geschützt? Groß veröffentlicht wurde ein Foto mit dem Blutüberströmten im Vordergrund, dahiner der schreiende Polizist mit erhobenem Schlagstock. Falsche Perspektive, sicher (beide Gesichter dem Fotografen zugekehrt!, nanu?), aber macht nix, denn durch die Behauptung, der Verletzte sei ein Palästinenser, stand der Israeli automatisch als faschistischer Aggressor da.

        - Die wissen genau, welche Automatismen in den Köpfen der schnellen Fotobetrachter ablaufen, und sie halten voll drauf.

  7. Möbel schreibt:

    Werter Herr Buurmann, liebe Dauerkommentatoren,

    schon länger lese ich hier mit und freue mich über die informativen Artikel und auch über die
    subjektive Sich der Dinge Herrn Buurmanns. Sie sind häufig ein Anlaß die eigentlich schon gefundene eigene Meinung nochmal zu überprüfen.
    Was hier im Kommentarbereich geschieht ist allerdings sehr befremdlich und spiegelt
    in keiner Weise Buurmanns `offene´ Art der Positionierung wieder.
    Wegbeißen von anderen Meinungen in unsachlichster Manier mag zielführend sein, wenn
    man nur am Erhalt der “Reinheit der Lehre” interessiert ist.
    Gut, das macht das Leben leichter, denn man weiß ja schon alles. Wozu also diskutieren.
    In Blogs wie z.B. PI funktioniert das genauso. Weltenlenker unter sich.
    Schade für Sie, Herr Buurmann, dass die Dauerclaqueure sich auch noch zur Putztruppe
    des Kommentarbereichs aufschwingen, sprachlich eher dem Mobbing als dem Argument
    zugetan.

    Vielleicht ist ein Bestehen auf Argument und sachlichen Meinungsaustausch unter Einsatz
    der Moderation, wie ich es aus anderen Blogs kenne, der Qualität zuträglich.

    Herzlich
    Möbel

  8. Möbel schreibt:

    Werter Herr Buurmann,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Wenn diese jetzt nicht zur Folge hat, dass
    einige Kommentatoren die Inhalte ihrer Texte und ihre Sprache überdenken,
    ja dann weiß ich auch nicht weiter.

    Denn wer hier so wortgewaltig und in respektlosem Tonfall auftritt und nach
    Ihrer Antwort feststellen muß als “Zierrat” vom Hausherrn betrachtet und geduldet
    zu werden, wird wohl ins Schlucken geraten und seine sich selbstüberschätzende
    Person und Position in Frage stellen.
    Speziell die Kommentatoren die sich anmaßen hier das Hausrecht ausüben zu können

    Herzlich,
    Möbel

    • M. schreibt:

      besser als hier wie ein blogwart aufzutreten.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Hier übt niemand Hausrecht aus, außer mir.

      Kennen Sie die Geschichte von der Frau, die die Polizei ruft, weil in der Wohnung gegenüber jemand immer nackt rumläuft und sie das störe. Als die Polizei kommt und aus dem Fenster sieht, bemerkt sie: “Aber gnädige Frau, ich kann gar nichts sehen.” Worauf die Frau sagt: “Sie müssen schon hier auf den Schrank klettern, um es zu sehen.”

      Mit anderen Worten, klettern Sie doch nicht auf die Schränke. Jene Kommentatoren, die Sich nicht mögen, lesen Sie sie doch nicht. Es liegt doch an Ihnen!

      Also etwas mehr Gelassenheit!

    • Aristobulus schreibt:

      Aha. Und sofern nicht, wollen Sie andere Seiten aufziehen, herzliches Möbel?

  9. Möbel schreibt:

    @ schulamith
    “Ich werde nicht zulassen, daß uns die Schreibe einer Heike Fehlau als “Meinung” verkauft wird.”

    Verehrter schulamith,
    Sie werden also nicht zulassen. Aha! Wie werden Sie das anstellen?
    Sind Sie in Besitz der “Großen Meinungsfibel”? Wenn Sie so freunlich wären die
    hier zu veröffentlichen, damit ich nicht dagegen verstoße.

    Gruß
    Möbel

    • Schulamith schreibt:

      Zunächst bin ich kein Mann. Dann muß man keine Meinungsfibel besitzen um antisemitische Klischees erkennen zu können. Wenns Sies nicht können, ist es nicht mein Problem.

    • Eliyah schreibt:

      Herr Möbel, haben sie vielleicht einen Spazierstock verschluckt? Das ist hinderlich beim Tippen, man sitzt so unergonomisch vor der Tastatur.

  10. Möbel schreibt:

    Verehrte Schulamith,
    ich bitte um Verzeihung, aber Ihr Geschlecht hat sich mir nicht aus dem Namen erschlossen.
    Und natürlich haben Sie recht, mein Problem ist nicht Ihres.
    Dann machen Sie es aber auch nicht dazu, ebensowenig die Probleme Anderer.
    Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, hat man auch gelernt die wirresten
    Ansichten auszuhalten. Der Weg der sachlichen Diskussion steht jedem offen.
    Es sei denn für Sie kommt es nur in Frage, sich in einem Meinungsumfeld zu
    bewegen, dass Ihrem entspricht. Sozusagen in einem Meinungsinzest.

    Herzlich,
    Möbel

    • Eliyah schreibt:

      Shulamit ist quasi der selbe Name wie Shlomit oder Salome. Die weibliche Version von Salomon, oder Shlomo. Richtig?

    • Schula schreibt:

      Wenn man das nicht wenig erfährt, wie die “Meinung” der gewissen Dame hier, ist es schwer sachlich zu bleiben. Juden erleben es schließlich direkt oder nicht? Gegen Meinungen habe ich nix, nur gegen Antisemitismus, der sich auch hier gern auslebt. Da muß man es aushalten, daß Juden sich heute nichts mehr gefallen lassen. Auch beim dem von Ihnen verwendeten Begriff der “Dauerclaqueure”. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Begriff, von Ihnen mal eben eingegebrachte und abwertende, in Ihren Augen Ihrem Verständnis von Sachlichkeit entspricht. Wenn ja, dann entschuldigen Sie, daß ich das nicht als sachlich empfinden kann. Deshalb gebe ich das nun gern zurück.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Sie dürfen und sollen und können mit aller Vehemenz widersprechen, gerade wenn antisemitische Stereotypen bedient werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Das ist wichtig. Nur gebe ich zu Bedenken, dass nicht jeder Mensch geändert werden kann. Eine gut verfasste Replik reicht, um zu entlarven. Es ist nicht immer vorteilhaft in eine Diskussion einzusteigen. Manchmal nur einen Kommentar setzen, dann schweigen, wirkt wahre Wunder.

    • Dante schreibt:

      Verehrte Schulamith,
      ich bitte um Verzeihung, aber Ihr Geschlecht hat sich mir nicht aus dem Namen erschlossen.

      Mir schon. Mir ist der Name Schulamith als weiblich bekannt.

      Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, hat man auch gelernt die wirresten Ansichten auszuhalten.

      1. Welches Alter muss man dafür erreicht haben? Ich habe die 40 seit geraumer Zeit überschritten, das scheint aber nicht zu genügen. Gewisse Äußerungen bringen mich noch immer zur Weißglut, auch wenn man mir das in Foren und Blogs nicht immer anmerkt, weil ich gerade dann ziemlich genau überlege, was ich schreibe.
      2. Wenn das erforderliche Alter, das zur Gelassenheit führt, ziemlich hoch ist, stellt sich natürlich die Frage, ob man da nicht einfach aus der Not eine Tugend gemacht hat und schlicht zu erschöpft ist und zu wenig Luft bekommt, um sich aufzuregen. Dagegen gibt es ein probates Mittel: Singen im Chor, z.B. als Mann im Männerchor. Sofern man mit 70, 80 Jahren noch imstande ist, richtig mitzusingen, auch wenn’s mal forte wird, hat man auch noch die Kraft für einen gepflegten Zornesausbruch. ;)

      Es sei denn für Sie kommt es nur in Frage, sich in einem Meinungsumfeld zu bewegen, dass Ihrem entspricht. Sozusagen in einem Meinungsinzest.

      Um bei diesem Bild zu bleiben: Man kann auch auf der anderen Seite vom Pferd fallen und gleichsam Meinungs-Sodomie betreiben, indem man sachlich mit Leuten zu diskutieren versucht, mit denen eine Diskussion von vorneherein sinnlos ist, da man nur Beleidigungen und persönliche oder auf die eigene Gruppe bezogene Angriffe zu erwarten hat. Ein Beispiel dafür ist laut eines Essays des durchaus streitbaren Hendryk M. Broder ein Interview Michel Friedmans mit Horst Mahler, wobei Letzterer daraus als “Sieger nach Punkten” hervorgegangen sei.

  11. Möbel schreibt:

    Werte Schula, (ich gehe davon aus, dass die Person sich nicht geändert hat)
    Wo immer es eine Meinung gibt und wird es auch ein entsprechendes `Anti` geben.
    Ob es sich dabei um Semiten, Katholiken, Feministinnen, Moslems oder Männer
    handelt. Das werden Sie nicht ändern und die Antriebsfeder jeder Diskussion.
    Wo ist das Problem? Ist es ein lohnender Gedanke, beschäftige ich mich damit.
    Ist er es nicht, lass ich es.
    Glauben Sie Ihr Auftritt gegenüber Frau Fehlau bringt sie ans Nachdenken?
    Oder ändert gar ihre Meinung?
    Unabhängig davon ob ich Frau Fehlaus Text zustimme, den von Ihnen
    angeprangerten Antisemitismus erkenne ich nicht darin.

    • Aristobulus schreibt:

      “mein Problem ist nicht Ihres”, schrieben Sie. Daran wird es liegen, dass Sie Judenhass nicht erkennen möchten, selbst wenn er vor Ihrer Nase steht.
      Oh pardon, es ist ja nicht Ihre Nase.

    • Schula schreibt:

      Ich bin nicht dafür da, daß diese Frau ihre angebliche Meinung überdenkt. Das tut sie schon nicht, wenn sie schon so schreibt. Sie denkt ja nicht, sie legt ihre Klischees dar. Antisemiten sind das Problem der Nichtjuden, nicht unseres, auch wenn wir davon natürlich betroffen sind.

      “den von Ihnen
      angeprangerten Antisemitismus erkenne ich nicht darin”

      Okay, ich versuch mal zu erklären:

      “Mir geht dieser Verfolgungswahn langsam auf die Nerven! ”

      Juden leiden unter einem Verfolgungswahn, behauptet die Dame. Nicht nur, daß sie uns unterstellt, wir würden unter Paranoia leiden, sondern sie relativiert nicht nur die jüdische und vorallem deutsche Geschichte, sondern blendet z.B. einen Iran oder die Hamas usw. aus, die sehr wohl daran denken und danach handeln, Juden zu vernichten. Seit 1945 wird Juden unterstellt, sie stellten ihr Leid in den Vorgergrund, es müßte ja nun mal schluß sein. Eine ganz typisch sekundärantisemitische Denke.

      “Können nicht auch jüdische, halbjüdische und von mir aus dreivierteljüdische Menschen einfach nur Bewohner dieser Erde sein? ”

      Aha, hier sieht man ihre Denke besonders gut, nicht nur weil sie die Nazidefinitionen (wer ist Jude) ohne Scham der Nazis übernimmt, sondern unterstellt, Juden wären keine Bewohner wie alle anderen, sondern irgendwie anders. Was sind wir denn dann? Diese Denke entspricht der rechten Ecke.

      “Und kommen Sie mir nun nicht mit der zugegeben schrecklichen Historie Ihrer Spezies”

      Das Wort Spezies sagt vieles aus. Es ist eine Entmenschlichung von Juden. Sie sind keine Menschen, sondern irgendeine merkwürdige Spezie.
      Ich nehme an, damit ist vorallem der Autor gemeint, ob der überhaupt Jude ist, ist völlig egal, denn Klischees müssen nun einmal ins eigene einfältige Weltbild integriert werden.

      ” denn verfolgt und getötet wurden auch andere Bevölkerungsgruppen in großem Stil!”

      Das hat zunächst niemand bestritten, das tut weder hier einer noch der Artikel. Es wird etwas hineininterpretiert, worums nicht geht.
      Dann gab es, außer den Sinti und Roma, keine andere Bevölkerungsgruppe die fast ausgerottet wurde wie die Juden. Niemand konnte sich dagegen wehren, weder wie Kommunisten, die sich ihrer Ideologie nur entledigen mußten, noch Zeugen Jehovas, die nur ihrem Glauben abgeschwört hätten müssen. Egal was Juden taten oder nicht, Christ werden oder schon gewesen sind, wie wurden ausgerottet, allein weil sie Juden waren. Das ist der Unterschied, die den Menschen, die das propagieren, nicht interessiert. Der Völkermord wird in dieser Weise relativiert.

      Das sind alles Indizien, daß die Userin nicht erst seit heute so denkt. Ich kenne diese Denke nur von entweder von Ignoranten oder sekundären Antisemiten.

      “Auch dieses “ein bisschen weniger im Vordergrund stehen”

      paßt ins Bild eines Menschen, der schon länger mit antisemitischen Stereotypen schwanger geht.

      • Möbel schreibt:

        Werte Schula,
        ungefragt sage ich Ihnen jetzt, wie ich einige der Aufregerpassagen verstehe.
        Vorauseilend versichere ich Ihnen, dass ich keine antijüdischen Gefühle hege.
        Nicht weil ich es mir verbiete, sonder weil ich keinen Grund habe.
        Was den Nazijargon des Bruchteiljuden angeht, verstehe ich das als Aufnahme
        der Wortwahl aus dem Text, Adorno betreffend.

        Die “Paranoia” und das “im Vordergrund stehen”
        Vielleicht erinnern Sie sich an die Fußball EM und den Auschwitzbesuch der Fußballerdelegation. Wenn daraufhin Bierhoff, auf Nachfrage, erklärt,
        dass dem Rest der Belegschaft die Eindrücke”… in großer Runde…”
        oder in ” kleinen Kamingesprächen” nahe gebracht würden.
        Wenn also daraufhin sich Herr Graumann, in ganzen Zeitungsspalten,
        über die unsensible Wortwahl erregt kommen mir allerdings auch
        Vokabeln wie “Paranoia” in den Sinn.
        Vielleicht läuft alles unter der Überschrift Kommunikation ist das was ankommt.

        Gruß,
        Möbel

        • Aristobulus schreibt:

          Welcher Nazijargon welches ‘Bruchteiljuden’?

          • Möbel schreibt:

            Na dann ganz langsam, 1/2 , 1/4… ( sprich: einhalb, einviertel), sind Brüche

          • Aristobulus schreibt:

            Ist dann die linke Wade ganz jüdisch, und der Rest ganz unjüdisch?
            Kann man ein bisschen schwanger sein?
            ‘Halbjuden’ gab es ab den Nürnberger Gesetzen. Die sind Altpapier.
            Innerhalb des Judentum ist einer jüdisch – oder er ist es nicht. So schön, so einfach.

        • Schula schreibt:

          Ja, Herr Graumann hats gesagt. Läßt das jetzt Rückschlüsse auf (alle) Juden zu?
          Läßt es Rückschlüsse auf “Deutsche” zu, wenn ein Herr Fischer im deutschen Parlament meinte: “Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch? ” oder wenn viele Deutsche schon morgens ihr Revier am Swimmingpool mit ihrem Handtuch markieren?
          Wohl nicht, aber bei Juden scheint das immer anders zu sein. Dann sinse eben alle mal Paranoid.

          • Möbel schreibt:

            Nein, natürlich läßt es keine Verallgemeinerung zu.
            Herr Graumann hat allerdings ein Mandat und ein großes Forum.
            Ich hätte mir gewünscht, dass, so es ihre Meinung gewesen wäre, die mit
            der Gegenteiligen sich geäußert hätten.

          • Schula schreibt:

            Ich muß zugeben, daß ich das garnicht mit bekommen hab.

      • Dante schreibt:

        Juden leiden unter einem Verfolgungswahn, behauptet die Dame.

        Angesichts der Geschichte der Juden schließen sich für mich der Inhalt der Behauptung und die Bezeichnung der Behaupterin als “Dame” kategorisch aus, sofern sie nicht ironisch gemeint ist.

  12. Möbel schreibt:

    Nachtrag:
    Würden Sie, werte Schula, an meiner Stelle auf den arg schlicht geratenen Beitrag von M. (weiter oben) einsteigen? Sollte ich mich entrüsten in die Naziecke gestellt worden zu sein?
    Gute Güte, wir sind hier im “Netz”, da treib´s die merkwürdigsten Gestallten an die Tastatur.

    Herzlich,
    Möbel

    • Aristobulus schreibt:

      Ich antworte Ihnen schon mal, vorlaut wie ich bin.
      Nu ja, der Ausdruck “Blogwart” ist mies, denn nachdem solch einer fiel, kann man nicht mehr miteinander diskutieren.
      Andererseits treten Sie auf dem Nichts auf, Möbel, und mahnen ziemlich vehement und mit Richtersprüchen an, wie sich hier Leute künftig zu verhalten hätten.
      Das kommt nicht gut.

      • Möbel schreibt:

        Das sehe ich anders, werter Aristobulus, wenn neben der Blockwartvokabel
        wenigstens ein wenig Inhalt transportiert worden wäre. War aber nicht, also
        worüber diskutieren.

        “Andererseits treten Sie auf dem Nichts auf, Möbel…”

        Ich nutze den Kommentarbereich wie Sie, nach Buurmanns Regelwerk.
        Nach dem ersten Kommentar wird man freigeschaltet, sofern er eben
        gegen nichts verstößt.
        War fordern Sie eigentlich ein? Sind Erstkommentatoren auf Bewährung?
        Gibt es eine Probezeit oder eine ungeschriebene Hierarchie?
        Hatte ich vergessen zur rechten Zeit mein Handtuch auf dem “Netzliegestuhl”
        zu plazieren?
        Falls Sie meine Einwände für falsch oder zurechtrückbar halten oder
        Sie sich von mir persönlich angesprochen fühlen, lese ich gerne Ihre Ansichten.
        Wenn allerdings mein Status als “Frischlingskommentator” mir nur ein
        eigeschränktes Schreib- und Ausdrucksrecht zubilligen würde und ich mich
        erst einem internen “Usergericht” stellen müßte, dann hätten wir wirklich keine
        Basis.
        Aber ich gehe nicht davon aus, dass Sie sich auf dieses Roß schwingen und
        verbleibe

        Herzlich
        Möbel

        • Aristobulus schreibt:

          Es geht hier nicht um Sie, Möbel. Es geht um das Offensichtliche in dem Beitrag jener Dame, das bloß für Sie nicht dasteht. Darauf zielte Ihr erster Beitrag ab – Sie fragten nicht uns, die wir hier schon seit Ewigkeiten kommentieren (und ziemlich geübt sind), was man wohl davon hält. Sie fielen mit Blindheit auf.
          Lesen Sie sich bitte Schula(mith)s Beitrag durch, darin steht alles so, wie es ist.

          • Möbel schreibt:

            “Sie fragten nicht uns, die wir hier schon seit Ewigkeiten kommentieren”

            Werter Aristobulus,
            dieser Satz spiegelt Ihre selbst wahrgenommene Wertigkeit für Buurmanns Blog?
            Ich unterstelle das Sie für sich selbst sprechen oder erteilte man Ihnen ein Mandat?
            Es ist zweifellos so, dass Sie den Kommentarbereich länger benutzen als ich.
            Aber auch den Blog?
            Und was leiten Sie daraus ab?

          • Aristobulus schreibt:

            Garnix weiter, als dass Sie vom Thema ablenken, Möbel:
            Dass Sie das Offensichtliche in ‘Heike Fehlaus’ Beitrag (die ich für ein gutgemachtes Fake halte, aber egal) nicht sehen wollten. Haben Sie denn nun Schulamiths Beitrag gelesen (7:07), betrachtet, bewogen?

    • M. schreibt:

      möbel, nu geben sie mal nicht die mimose.

      “dass die Dauerclaqueure sich auch noch zur Putztruppe
      des Kommentarbereichs aufschwingen”

      wer so um sich wirft, muß mit den reaktionen leben und sich nicht noch selber als mimose outen.

      • Möbel schreibt:

        Lieber M.,
        ich denke dieses Thema ist ausreichend diskutiert worden.
        Insofern lassen Sie´s gut sein.
        Wollen Sie nicht lieber was zum Thema sagen?
        Vielleicht etwas zum Thema `Blockwart´ ?
        Das ist bisher noch garnicht aufgetaucht.

        Also, alles Gute und toi, toi, toi

        Ihr Möbel

        • M. schreibt:

          man bemerke den unterschied. blogwart und blockwart.

          • Aristobulus schreibt:

            M.,
            derdiedas Möbel diskutiert nicht so gern übers Thema, sondern schreibt Dir lieber vor, was das Thema zu sein habe.
            Übrigens, über den ~Wart hab ich mich schon ausgelassen. Möbel beharrt aber darauf, man habe ihn gekränkt. Das ist das Thema? Nu.

          • Möbel schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            August 28, 2012 um 6:56 nachmittags

            Ich antworte Ihnen schon mal, vorlaut wie ich bin.
            Nu ja, der Ausdruck “Blogwart” ist mies, denn nachdem solch einer fiel,
            kann man nicht mehr miteinander diskutieren.

            Bester Aristobulus,
            Sie sind aber wirklich sehr geschmeidig,
            was Meinungsänderungen angeht.
            Aber wenn Ihnen seriöse Argumentaion nicht liegt,
            irgendwie muß es ja raus.

            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            Ein Möbel, das wegen eines ~Warts ewig gekränkt ist, hat definitiv zuviel Politur abbekommen. Da sieht man ja jeden Fingerabdruck. Und die Stäubchen, jemineh.

  13. Möbel schreibt:

    Bester Aritobulus,
    ich hab den schon gelesen, wie man an meiner Antwort erkennt.
    Ihren Nachfragen entnehme ich das Sie in völliger Unkenntnis sind
    was Schulas und meinen Dialog angeht. Ist aber nicht so schlimm.

    P.S. Halten Sie es ernsthaft für ein Ablenkungsmanöver, wenn
    ich höflicherweise auf Ihr Statement, mich betreffend, eingehe?
    Möchten Sie lieber monologisieren? Ich würde mich darauf einlassen
    wenn es Ihnen so besser gefällt.

    Herzlich,
    Möbel

    • Aristobulus schreibt:

      Uff. Haben Sie die Güte, mir, der ich in immerwährender Unkenntnis über Ihre Mono- oder Dialoge schmachte, ein klares Möbelwort zu gönnen:
      Ob Sie den offensichtlichen Judenhass in dern Auslassungen jener Heike F. nun sehen möchten oder nicht, und was Sie zu Schulas Kommentar (7:07, je m’excuse car je me répète) zu sagen haben.

  14. Luhu schreibt:

    Vielleicht sollte man die veranstaltung nach berlin verlegen, da hat die frau fans.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108858946/Jugendliche-verpruegeln-Rabbiner-in-Berlin.html

    • Aristobulus schreibt:

      Uff nochmal… Torpedotreffer mittschiffs, Luhu.

      (Ich bin Dir noch ‘ne Entschuldigung schuldig. Also, hier. Hatte Dich falsch eingeschätzt, unser Einstand war nicht so besonders, tut mir Leid.)

      • Luhu schreibt:

        wenn du mich gelesen hättest wärs dir früher klar gewesen. vielleicht hats was gutes und du lernst was draus.
        in dem sinne nehme ich die entschuldigung an.
        und luhu ist eine sprache, wenn auch eine fast ausgestorbene.
        das hattest du mich mal gefragt.

        • Aristobulus schreibt:

          :)
          …ich hatte Dich schon gelesen, wenngleich nicht besonders geduldig, denn was Du wolltest, wurde nicht klar.
          Isses aber nun

          P.S.
          Sprichst Du Luhu?

          • Luhu schreibt:

            habs ja manchmal mehrfach neu geschrieben. bist halt wie so viele, ich vermutlich auch. wenn man mit ner grundhaltung dran geht….
            leider gehöre ich nich zu den paar tausend leuten die es können. ich kenn nur die frau eines freundes, die damit aufwuchs. die frau hat viel schlimmes hinter sich und wenn sie manchmal erzählt fallen ein paar worte. bin leider nicht sehr sprachbegabt, sonst würd ich versuchen es zu lernen.
            aber die sprache klingt toll.

          • Aristobulus schreibt:

            “wenn man mit ner grundhaltung dran geht…”
            Die entwickelt einer leider, der viel in Blogs kommentiert, ein bisschen Paranoia und Grundskepsis schützt!, denn da kommen immer die Felaus, Frankes und Schminteressenten, Möbels auch.
            Um so besser, wenn Tatsachen manchmal überzeugen, dass was nicht stimmt ;) .

            - Wie heißt denn auf Luhu dieses: “Der Chef des Hauses ist ein Guter”?
            Kriegst Du den grad so hin? Den hat der Buurmann verdient :D

          • Luhu schreibt:

            glaub ich gern, wenn man so viel unsinn abkriegt, dass man irgendwann hinter allen solche fritzen vermutet. aber das macht es für die nich besser, die es nich sind und trotzdem erstmal was abbekommen.
            den satz bekäm ich nich hin, ich weiß schon nich was “chef” heisst und “gut oder böse” bekomme ich auch nich hin. ich könnt zwar fragen, ich seh die beiden am sonntag, aber ehrlich gesagt könnt ich den satz nich unterschreiben. ich seh zwar vieles, wo ich mich hinterstellen würd aber vieles ist mir zu feindbild besetzt, zu vorverurteilend und unflätig, wie die sache mit dem “man with a sign”.
            irgendwo hab ich die tage gelesen, dass friedensnobelpreisträger keine kill liste haben sollten, und so sollte “ein guter” auch nicht jemanden beschimpfen von dem er absolut gar nix weiß als ein einziges bild und sich zurückhalten bei ganz komplizierten sachen die auch noch mit geschichte zusammenhängen, ohne sich da tief eingelesen zu haben.

            nimms mir also nicht übel, wenn ich den satz nicht teile.
            man schon wieder so ein langer text. wird zur gewohnheit hier…

  15. Möbel schreibt:

    Yael schreibt:
    August 29, 2012 um 4:54 nachmittags

    Ich drehe es überhaupt nicht wie es mir passt. Kannst du nicht lesen?
    Wer ist den gemeint mit “wenn Ihr endlich in der Lage wäret, die exponierte Rolle des Opfers zu verlassen, um einen Friedensprozess anzustreben!”? Die wenigen Juden, die hier schreiben? Außer einem sich alle Deutsche. Wenn du es nicht verstehst, mach es zu deinem Problem. Ich bin keine Israelin bin und habe ich mit einem Friedensprozess in NahOst wohl kaum etwas zu tun.

    Werte Yael,
    ich stimme Ihnen ausdrücklich zu. In eine Rechtfertigungsecke für
    die Handlungen einer ausländischen Regierung gedrückt zu werden
    stelle ich mir auch sehr nervtötend vor.
    Wie bewertenten Sie das Auftreten des Zentralrates?
    In meinem Verständnis ist es ein Verband der die Interessen deutscher
    Staatsbürger, einer bestimmten Konfession, vertritt.
    Solche Verbände gibt es massenhaft. Von keinem anderen höre ich
    unaufgeforderte Stellungnahmen oder Forderungen an die deutsche
    Außenpolitik. Geschweige denn Äußerungen zur Innen- oder Sicherheitspolitik
    eines anderen Staates.
    Ich weiß nicht genau woher die Sorben stammen, aber mit sicherheit nicht
    aus ihrem heutigen Siedlungsgebiet. Wohl eher weiter östlich.
    Die haben ebenfalls einen Verband der ihre Sprache und Kultur pflegt
    und Interessen vertritt. Äußerungen zur polnischen oder Ukrainischen
    Politik sind mir nicht bekannt.
    Das Sie als Deutsche diesen merkwürdigen Fragen ausgesetzt sind, könnte
    m.M.nach auch in dem Abgrenzungsproblem des Zentralrates begründet sein.
    Falls Sie dazu eine Meinung haben, würde die mich sehr interessieren

    Herzlich
    Möbel

    • Yael schreibt:

      Ich verstehe nicht ganz, was Sie mir hören möchten. Abgrenzungsprobleme erkenne ich nicht, denn er äußert sich mehr zu internen pol. Problemen als zu außerpolitischen.

      • Möbel schreibt:

        Verehrte Yael,

        was ich von Ihnen hören möchte? Na Ihre Meinung!
        Aber vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt.
        Mir geht es nicht um Quantitäten, sondern, dass sich in diese Richtung
        überhaupt geäußert wird.
        Also: Ein deutscher Verband, der deutsche Staatsbürger und deren
        Interessen in Deutschland vertritt und vertreten soll, äußert sich zur z.B.
        Sicherheitpolitik Israels.
        Ist doch garnicht sein Geschäftsfeld.

        Da dies mehr als einmal geschehen ist und weder von der veröffentlichten
        Meinung noch von den Verbandsmitgliedern kritisiert wurde, ist diese
        unsägliche Verquickung von völlig unterschiedlichen Sachverhalten,
        dass eben eine Deutsche, jüdischen Glaubens, zur Rechenschaft für
        israelische Politik gezogen wird, zwar nicht zu begrüßen aber vielleicht
        verständlich.

        Ich hoffe ich war diesesmal verständlicher und freue mich auf Ihre Antwort.

        Herzlich
        Möbel

        • Aristobulus schreibt:

          Möbel
          die Sorben leben dort, wo sie leben, seit mindestens dem zehnten Jahrhundert, sind Eingeborene wie Sachsen, oder woanders die Kaschuben. Sorben aus dem Spreewald wurden, so weit ich weiß, bislang noch nicht als ewig verantwortlich für andere Sorben, Nahe-Sorben, Fast-Sorben und Quasi-Sorben in Polen, der Tschechei und Amerika deklariert.

          Juden, egal wo, werden jedoch fortwährend als Juden angeredet (obgleich Juden in Deutschland seit tausend oder zweitausend Jahren eingeboren sind!), und man wirft ihnen gern die Politik Israels vor, egal, wie immer die aussehen mag.

          Der Zentralrat äußert sich, so bald er einen Anlass sieht, denn die erwähnte Vereinnahmung-Ausgrenzung von Juden ist virulent wie eh und je.
          Wenn Sie mal präziser würden und eine Frage nach einer bestimmten Äußerung von Herrn Graumann stellten, könnte man darauf eingehen.
          So jedoch wirkt es bloß wie ein weiteres, beliebt-beliebiges, wohlfeiles Zentralrat-Zu-viel-Einfluss-Bashing.

          • Möbel schreibt:

            “Wenn Sie mal präziser würden und eine Frage nach einer bestimmten Äußerung von Herrn Graumann stellten, könnte man darauf eingehen”

            Werter Aristobulus,
            wenn Sie sich doch einmal die Mühe machten sich zu einem
            ernstzunehmenden Diskutanten zu entwickeln.

            Man, auch Sie, muß dann schon den ganzen Strang lesen.
            Ich weiß, dass sind viele, viele Worte. Aber das schaffen Sie.
            Ich und alle Anderen helfen Ihnen. Und wenn Sie Ihre Beiträge
            auslassen, das geht, die sind inhaltsfrei, ist es auch schon viel
            weniger.
            Es sei denn Ihnen reicht, wie bisher auch, Krakelerei.
            Dann verbrauchen Sie weiterhin Bildschirmpixel.
            Wobei?! Nein, doch nicht, das wäre nicht nachhaltig.
            Tut mir leid.

            Ihr
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            Ah so, wieder keine Antwort von Ihnen, Möbel, nur seltsame Mimosenhaftigkeiten. Dabei hab ich mir solche Mühe gegeben, um es Ihnen recht zu machen bei diesem ganz neuen Möbelfass Zentralrat, das Sie so wichtig & gar mit ‘nem Anliegen öffneten.

            Es gibt übrigens Möbel, die haben ganz verdrehte Beine (William Kent hat die gebaut) und sehen aus, als könne man sich nicht reinwerfen, soll sein!, oh, die die Kunst.

        • Yael schreibt:

          Hallo Möbel, ich antworte Ihnen später. Leider macht mir wieder mal meine Migräne gerade etwas zu schaffen.

          • Möbel schreibt:

            Natürlich warte ich gerne. Alles Gute.

            Herzlich
            Möbel

            P.S.
            Ich hätte es nicht gedacht, dass so ein Kerlchen wie Aristobulus Ihnen
            das bei der Distanz antuen kann.

    • hansi schreibt:

      @Möbel Zentralrat der Juden
      Von keinem anderen höre ich
      unaufgeforderte Stellungnahmen oder Forderungen an die deutsche
      Außenpolitik. Geschweige denn Äußerungen zur Innen- oder Sicherheitspolitik.

      Möbel sollte man öfter mal zurechtrücken ,
      auch Deutsche Juden haben das Recht unaufgefordert Stellungnahmen oder Forderungen zu stellen.Ob sie erfüllt werden steht dahin und wegen den Sorben müssen Sie sie selber fragen, warum sie es laut Möbel nicht machen.
      ich frage mich wie es kommt das es im Osten von d zweisprachige Strassen Schilder (Deutsch/ Sorbisch gibt, nur aus einer Laune von Lokalpolitikern heraus ?
      Oder auf Druck Sorbischer Lobby? Weil auch sie von den Nazis unterdrückt wurden?
      Habe nie ein Strassen Schild Deutsch/Jiddisch in Gegenden von D gesehen die seit Jahrhunderten von Deutschen Juden bewohnt waren, die ja vor den Sorben hier lebten.

      • hansi schreibt:

        Post Scriptum

        Es liegt nicht am Zentralrat das er oft überlaut gehört wird .
        Es liegt am Resonanzboden der Nichtjuden die das so empfinden.

        • Möbel schreibt:

          hansi schreibt:
          August 29, 2012 um 8:56 nachmittags
          Post Scriptum

          Es liegt nicht am Zentralrat das er oft überlaut gehört wird .
          Es liegt am Resonanzboden der Nichtjuden die das so empfinden.

          Wenn das so wäre hätte er sein “Thema” verfehlt. Es ist die vornehme
          Aufgabe von Verbänden die Verbandsziele durchzusetzen und das geht
          besser mit Öffentlichkeit.
          Und soweit mir bekannt, muß jedes Zeitungsinterview autorisiert werden.
          Und in Radio und Fernsehstudios wird man auch nicht gezwungen.

          Möbel

      • Möbel schreibt:

        Werter Hansi,
        dann lassen Sie uns mal rücken, aber nicht hauen.
        Meine güte hier herrscht ein Ton.
        Deutsche Juden haben das, ja. Genauso wie deutsche Sorben.
        Und wenn eine “sorbische Lobby”
        ( vorsichtig, wir nähern uns den bösen Vokabeln)
        Interesse daran hat sorbische Straßennamen zu etablieren,
        dann darf sie sich dafür einsetzen, genauso wie der Zentralrat
        für jiddische.
        Außenpolitische Themen sind allerdings was Anderes und mit sicherheit
        keine Verbandsaufgabe. Würden Sie es nicht auch
        fast schon lustig finden, wenn der deutsche Verband der katholischen
        Frauen, den gibt es ja, sich zu französichen oder italienischen
        Außenpolitik äußern würde, nur weil dort auch eine Menge
        Katholiken sind.
        Die drei Gewalten sind in unserem Land an anderer Stelle verortet.

        Möbel

        • Roger schreibt:

          Zu den Sorben muss man aber auch sagen: Sie leben ja dort noch heute und bilden eine Minderheit. (Jüdische Ballungszentren, die seit Alters her bestehen sind mir nicht bekannt.)
          Außerdem hatten die Sorben das Glück der DDR: Sie wurden sehr stark gefördert und mit Geldmitteln ausgestattet. (Sie hatten damals mehrere Zeitungen, Bücherverlage etc.)
          Beim Minderheitenschutz könnten wir noch was lernen ;)

        • Aristobulus schreibt:

          Erstaunlich, jeder zweit- oder drittklassige Journalist äußert sich über katholische und besonders israelische Themen, egal, wieviel er nun davon versteht. Sogar Fußballverbände äußern sich über alles Mögliche. Nur das Möbel meint, der Zentralrat der Juden in Deutschland dürfe sich nicht äußern, wenn Juden woanders angegriffen werden.
          Dürfen sich die Verbände der deutschen Armenier auch nicht äußern, wenn in der Türkei Armenier angegriffen werden?
          Möbel sollte man ab und zu geraderücken (yep, Hansi) und sie mal überpolieren, wenn sie stumpf geworden sind.

        • hansi schreibt:

          @ Möbel
          Außenpolitische Themen sind allerdings was Anderes und mit sicherheit
          keine Verbandsaufgabe

          Auch ein Katholischer Frauenverband ” erwartet ” von der Deutschen Aussenpolitik Worte und Taten:
          http://www.frauenbund.de/index.php?id=164&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=562&tx_ttnews%5BbackPid%5D=8&cHash=996371cc5e5dbb55c934b12dd9fb56a9

          Finde ich nichts schlimmes dran, aber nach Möbel dürften sie es eigentlich nicht oder nur nicht falls jüdisch davorsteht? Wie war das mit der Resonanz oder sollte ich besser sagen : Akzeptanz?

          • Yael schreibt:

            Also, die vielen Kommentare machen es mir ein wenig schwer. Ich sehe darin kein Problem, dass sich der Zentralrat zu Themen äußert, auch wenn das vielen auf die Nerven geht, was ich nicht verstehen, denn man kann vieles, worauf man keine Lust hat, ignorieren. Ich bin auch keine Sprecherin des Zentralrats wie das kein Jude hier ist.
            Graumann kann und muss sich zu den Nazivorgängen äußern und Forderungen stellen, das mache man z.B. bei Petitionen auch, oder wenn man sich poltitisch äußert, hat jeder das Recht dazu. Auch gerade als Sprecher von einer Minderheit, die vor allem durch Rechte bedroht werden.
            Wenn er sich zu Israel äußert, ist das auch sein Recht, wie es das Recht eines jeden ist, Journalisten und jeder normale Mensch, das ist doch gerade auffällig das Lieblingsthema vieler Deutscher und auch Antisemiten machen das regelmäßig. Ich meine: wir haben Meinungsfreiheit. Damit ist doch alles eigentlich geklärt.
            Natürlich haben viele Juden eine Beziehung zu Israel, sei es persönlich durch Freunde, Verwandte oder sei es religiös. Vor allem ist Israel für uns wichtig, weil es ein jüdischer Staat ist, den Juden noch nie hatten, auch deshalb ist da ein Bezug zu erkennen.
            Also: where´s the problem?

        • Dante schreibt:

          Außenpolitische Themen sind allerdings was Anderes und mit sicherheit
          keine Verbandsaufgabe.

          Das trifft zwar zu, ist aber irrelevant. Außenpolitik ist auch nicht die Aufgabe irgendwelcher nichtjüdischer Deutscher, etwa deutscher Schriftsteller wie z.B. Günther Grass. Das hindert ihn aber nicht daran, sich zu Thema ‘Israel’ zu äußern, was auch sein gutes Recht ist (er hat allerdings keinen Anspruch darauf, dies unwidersprochen zu tun oder keine Kritik dafür einstecken zu müssen). Meinen Sie ernsthaft, der ZdJ bzw. dessen Vorsitzender habe weniger Recht dazu als Grass?

          Würden Sie es nicht auch fast schon lustig finden, wenn der deutsche Verband der katholischen Frauen, den gibt es ja, sich zu französichen oder italienischen Außenpolitik äußern würde, nur weil dort auch eine Menge Katholiken sind.

          Sie hätten aber jedes Recht dazu, und nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Israel ist nicht einfach ein Staat, in dem viele Juden leben, sondern der Staat der Juden. Der einzige Staat übrigens, in dem Juden nicht auf das Wohlwollen nichtjüdischer Herren angewiesen sind, der einzige Staat, der, solange er besteht, unter Garantie niemals Menschen dafür verfolgen wird, dass sie Juden sind.

          • Möbel schreibt:

            Werter Dante,
            ich bitte um Verzeihung. Habe Ihren Kommentar erst jetzt gesehen. Es ist aber auch sehr unbequem neue Kommentare zu finden.
            Das meiste habe ich ja schon “unten” gesagte. Was mich aber noch interessiert
            ist Ihr letzter Absatz.
            Sehen das auch unsere Landsleute jüdischer Konfession so?
            Wenn ja und ich nicht total daneben liege, hieße es nicht richtig hier und nicht richtig dort.

            Gruß
            Möbel

            Falls Sie antworten, bitte ganz unten, damit es mir nicht wieder durch die Lappen geht.

        • Dante schreibt:

          Nachtrag: Der Nahostkonflikt selbst ist natürlich Außenpolitik, nicht aber der deutsche Umgang damit. Wenn der ZdJ deutsches Israel-only-Bashing anprangert, ist dies Kritik zu einem mit einem außenpolitischen Thema zusammenhängenden, selbst aber dezidiert innenpolitischen Thema, einem Thema, das auch deutsche und andere in Deutschland lebende Juden betrifft, weil eben sehr viele deutsche Gojim explizit jüdische Deutsche nicht wirlich als Deutsche, sondern im Grunde als Israelis wahrnehmen und für den Nahostkonflikt mitverantwortlich machen, wie man an Heike Fehlaus Kommentar geradezu mustergültig erkennen kann, wenn man will.

          • Möbel schreibt:

            Werter Dante,
            ganau das, das in die Verantwortung nehmen von Deutschen für die Politik eines
            anderen Staates
            gegen das sich ja Yael zurecht verwahrt, war ja der Ausgangspunkt der Diskussion.
            Und meine Frage war eben die, wieweit das Auftreten des Zentralrates diese
            Wahrnehmung befördert.

            Gruß,
            Möbel

          • Möbel schreibt:

            P.S.
            Klar sind Frau Fehlaus Schlüsse daneben, ebenso ihre persönliche
            potentielle Opferrolle. Aber nur weil sie nicht zwei und zwei
            zusammenzählen kann ist sie sofort ein Mathematik Hasser.

            Gruß
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            “…Und meine Frage war eben die, wieweit das Auftreten des Zentralrates diese
            Wahrnehmung befördert”

            Argh, gedrechselt und durch die Sumpfblume ausgedrückt bedeuet das mal wieder keine Frage, sondern die posenhafte Feststellung:
            “Die Juden rufen mal wieder den Judenhass hervor.”

            Bravo, ‘ne impotente Neuauflage von Theodor Fritsch, Wilhelm Marr, NPD-Voigt, Möllemann, Haider, Linke-Inge Höger, usw. usf.

  16. Möbel schreibt:

    Hier oben, werter Hansi, die katholischen Frauen, mit einer, ja, fast anrührend kindlichen
    Bitte, im Sinne ” sorgen sie dafür, das sich alle lieb haben, bitte, bitte.”

    Zur positiven Zukunft bitte hier entlang!“

    Köln, 18.6.2012 – Zu Beginn der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung, die vom 20.- 22. Ji 2012 in Rio de Janeiro stattfindet, bittet der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die politisch Verantwortlichen, sich ausdrücklich für einen beschleunigten Prozess ökologisch verantwortlicher Entwicklungen sowie für eine weltweite Gerechtigkeit einzusetzen.

    und hier

    Herr Grauman, der Forderungen aufstellt, bis in Sachverhalte die das
    Verfassungsrecht berühren. Dies ist keine Verbandsaufgabe.
    Auch Sie werden den Unterschied sehen.

    Nach der Aufdeckung der Mordserie an acht Türken und einem Griechen durch eine Neonazi-Gruppierung, zeigte sich Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, schockiert. “Sollten sich die Indizien nun erhärten, so haben wir es mit einem widerlichen Rechtsterrorismus zu tun, der offenbar viele Jahre lang fast ungehindert Menschen ermorden konnte, die ihm offenbar nicht lebenswert erschienen”.

    Als Reaktion sei nun die “ganze Gesellschaft” und eine “neue Entschlossenheit” gefordert. Es müsse einen “resoluten Ruck” gegen Rechtsextremismus geben, so Graumann. Dazu sei auch mehr Geld für den Kampf gegen Neonazis nötig.

    Graumann sprach auch das lange diskutierte Verbot der NPD an und betonte, dass daran jetzt “kein Weg mehr vorbeiführt”. Dieses “Flaggschiff” der Rechtsextremisten müsse endlich “politisch und juristisch versenkt werden”.

    noch eine Bitte,
    unterlassen Sie in Zukunft die plumpen Versuche mich in irgendeine von
    Ihnen gewünschte, aber mangels Belegen oder aus Bequemlichkeit,
    nicht argumentierbare, rechte Dumpfbackenecke zu stellen.
    Bleiben Sie seriös, dann kann unser Gespräch auch fortgeführt werden.

    Gruß,
    Möbel

    • Aristobulus schreibt:

      Ach Möbel,
      langsam nervt ihre angemaßte Oberlehrerei. Hansi ist seriöser, als Sie können. Er hat Sie, wenn überhaupt, in eine Möbelecke gestellt, in keine andere, und ob Sie selbst nun links, rechts, kariert oder eine Encoignure sind (kennen Sie?, das ist’n Kleinmöbel), interessiert nicht.

      Sie sagen, der Zentralrat der Juden dürfe nichts wegen der Verfassung sagen. Warum? Ein politischer Verband (der Zentralrat ist die Vertretung der deutschen jüdischen Gemeinden bei der Bundesregierung) soll sich über Verfassung oder über Rechtsextremismus und über alles Weitere äußern, dafür ist er da.
      Oder hat der Zentralrat zuviel Einfluss?
      Irgendwas passt Ihnen ja daran nicht.

      Herr Graumann hat Recht in seiner Stellungnahme. Was soll daran falsch sein?
      Ihre Position erschöpft sich in Formalismus….
      Ach à propos, kennen Sie Charles Topino? Hat schöne kleine Möbel gebaut, deren Geheimfächer bis heute gut funktionieren. Aber die Ihrigen quietschen etwas.

  17. Gebull schreibt:

    Ich hab hier nicht alles durchgelesen, nur bis zu dem Punkt wo sich jemand ereifert, das er/sie nicht gesiezt wird.
    Ich persönlich sieze Menschen im Internet nur, wenn ich sie persönlich kenne und auch im “echten Leben” sieze. Alles andere wirkt doch unglaublich aufgesetzt und bescheuert.

    • Aristobulus schreibt:

      Hi, Du Gebull ;)
      Hm. Manchmal schreibt es sich besser, indem man jemanden siezt. Etwa die paar Leute mit der kritischen Masse an Judenhass intus würde ich nicht gerne duzen.

      - À propos, grad die Judith Butler sollte man bei Gelengenheit, so sie sich bietet, nicht siezen, sondern so siezen, als ob man sie erzte (das gute alte Erzen wie in der guten alten friderizianischen Zeit, als Sie als freundlich galt, Du als roh, Ihr als unterwürfig und Er/Sie + dritte Person als unendlich distanziert)

      • Roger schreibt:

        Vielleicht sollte man solches Gelichter aber auch “Esen”… Weil, es wird sich eh nie belehren lassen…

        • Eliyah schreibt:

          Zum Belehren bist Du im Kommentarbereich eines Blogs an der falschen Stelle. Dafür eignen sich: Klassenzimmer, Seminarräume, Hörsäle, Konferenzräume, etc.

          • Möbel schreibt:

            Was, werter Eliyah, bezwecken Sie dann mit Ihren Antworten auf z.B.
            Frau Fehlaus Kommentare?
            Ich denke Sie sitzen da einem Irrtum auf. Gesellschaftspolitische Blogs
            mit Kommentarfunktion fordern den Leser zur Abgabe seiner Ansichten
            auf. Nichts anderes mache ich, ich hoffe sie tun das auch.
            Ich glaube Ihre Definition ist eher die eines “Chatrooms”, in dem
            man sich irgendwann mit irgendwem trifft um irgendwas, zu
            irgendeinem Thema zu sagen und dafür möglist viele Schulterklopfer
            einzuheimsen.
            Beliebigkeit ist ein gangbarer Diskussionsstil, aber sinnlos.

            lol,
            oder
            Herzlich,
            Möbel

          • Eliyah schreibt:

            Möbel,

            wenn sie belehren wollen, dann müssen sie einen möglichst beidseitig akzeptierten Wissensvorsprung haben. In einer Diskussion, egal auf welchem Niveau, bleibt es den Teilnehmern überlassen, ob sie eine Lehre aus den Kommentaren anderer ziehen. Wenn Sie also der Meinung sind, Sie könnten belehren, dann massen Sie sich diesen Wissensvorsprung an.

            P.S.: Diese Belehrung war kostenlos. You’re welcome.

          • Möbel schreibt:

            Werter Eliyah,
            ich habe interesse an einer Diskussion
            und wen diese gut geführt wird, geht man
            mit einem Erkenntnisgewinn daraus hervor
            Also Lehre.
            Wenn schon auf andere Kommentare
            reagiert wird, führen einen Solitärbegriffe
            wie, Antisemitismus, Teutonin, Freaks
            oder Mutmaßungen aus welcher braunen
            Ecke jemand entsprungen ist, kein bisschen
            weiter. Sind es nicht etwas arg klischeehafte
            Aussagen über die Sie sich, an anderer Stelle
            zurecht beschweren?
            Wenn Sie also mein Auftreten als belehrend
            empfinden, haben Sie die Möglichkeit
            aus den Inhalten zu lernen, sie zu berichtigen,
            zu ergänzen oder zu Widerlegen.
            Oder einfach zu ignorieren.
            Pöbeln führt zu garnichts,
            Buurmann kann, wie Sie oben sehen können
            ein Lied davon singen.

            Herzlich,
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            Möbel,
            man hat die Nase voll von Ihnen.
            Nicht bemerkt?
            Zu ichbezogen zum Merken?
            Dann sag ich Ihnen mal, wie es ist – eine weitere Belehrung für Sie, ganz kostenfrei.

            Sie sind ein allseitig gedrechseltes Kabinettschränkchen in falschem Henri-Deux-Stil mit Säulchen, Pilastern die nichts halten, Bossierungen ohne Sinn und pseudo-ionischen Kymata ohne Geschmack. Der eklektizistische, laute, lästigfallende Habitus Ihres Gemöbelschränkchens, das übrigens drinnen nichts enthält, ist genauso falsch und posenhaft wie Ihr Satz “ich habe interesse an einer Diskussion”, der ist nämlich, ach, gar geschwindelt.

            Sie fallen hier durch nix weiter als gekünstelte, gedrechselte, schlecht formulierte Unverfrorenheiten auf. Sie weisen jedermann und jedefrau peinlich präpotent und altklug zurecht. Weiter tragen Sie nichts bei…
            Über die Fehlau und Ihre Blindheit gegenüber deren Judenhass haben Sie sich geweigert weiter zu diskutieren, Mittels Ablenkungen. Weil sie dem nicht gewachsen sind.
            Über die Sorben ließen Sie zunächst ausgrenzende, merkwürdige Bemerkungen fallen, dann schwiegen Sie sich aus, als Sie darauf angesprochen wurden. Waren überfordert damit.
            Ferner über den Zentralrat müffeln Sie hier ab, dass es schon peinlich ist, nennen gar die drei Gewalten, die nichts damit zu tun haben, wissen irgendwas immer besser und dann doch gar nicht, und lassen sich auf keine Sachdiskussion ein.
            Weil Sie inkompetent sind und nur so tun, als wären Sie werweißwer.

            Wissen Sie was, Möbel?, ich habe die Nase gestrichen voll von diesen knalldeutschen, hässlichen, unhöflichen, dauerquasselnden Besserwissern wie Ihnen, die glauben, dass sie die Juden sich mal zur Brust nehmen sollten. Sie sind genau wie einer dieser eminenten Oberbürgermeister-Gehirnchirurgen-Staranwälte-in-einer-Person, die sich manchmal leider in Kneipen an einen ranschmeißen. Die kauen einem dann das Ohr ab. Man zuckt die Schultern und tut so, als höre man ihnen zu, weil sie einem sonst vielleicht Bier ins Gesicht schütteln oder sich plötzlich die Hose runterziehen.
            Das sind ganz Sie. Ein aufgeblasener Gast, der die Füße auf den Tisch legt und schwadroniert, wo es sich nicht gehört.

            Machen Sie das doch woanders, wo man stumpfer ist als ausgerechnet hier.

          • Dante schreibt:

            @Aristobulus

            Möbel,
            man hat die Nase voll von Ihnen.
            Nicht bemerkt?
            Zu ichbezogen zum Merken?
            Dann sag ich Ihnen mal, wie es ist – eine weitere Belehrung für Sie, ganz kostenfrei.

            Ich das nicht eine recht anfwändige Art, jemandem zu sagen: “He, Keule, du nääääaaavst!”? :D

          • Aristobulus schreibt:

            Dante,
            schon ;) . Mir war halt mal danach, so am frühen Morgen schon Möbeln sehen müssend.
            Und Henri-Deux-Stil ist wirklich, wirklich nix.

          • M. schreibt:

            ich korrigiere mich, der ist schlimmer als jeder blogwart.

          • Aristobulus schreibt:

            M.,
            tscha, Du könnt’st den ~Wart jetzt eigentlich mit drei KKK schreiben, warum nich’. Gegen fremdstämmig-Sorbische hat er ja durchaus was, und auch der fremdvolkige Zentralrat macht ihm zu schaffen.
            Machte. Denn was soll er hier noch, der brockige Wartburgische.

    • Dante schreibt:

      Für mich ist das Sie die default option, wenn nicht, wie auf Wikipedia, “Duzcomment” herrscht wie sonst beispielsweise in Kneipen oder beispielsweise unter Sängern eines Chores. Eben weil ich die Betreffenden nicht persönlich kenne. Selbst Gerd Buurmann sieze ich, zumindest zurzeit noch. Das wird sich Ändern, wenn wir etwas anderes vereinbaren.

    • Möbel schreibt:

      Werter Roger,

      danke für den Link. Nach meinem Dafürhalten etwas naiv, die Frau Butler,
      aber ansonsten schlüssige Argumentation, in diesem Text.

      • Aristobulus schreibt:

        Durchaus nicht. Butler wedelt mit ihrer Professur und ihrer Bildung, stilisiert sich selbst als Platzhalterin für jüdische Ethik, bezeichnet aber Andere, die viel konsequenter auf dem Boden dieser Ethik stehen, als Verleumder.
        Damit hat sie sich weiter desavouiert

  18. mike hammer schreibt:

    Sind JUDEN dumm?

    Wenn man sich überlegt welche Gelegenheiten 1947-48, 1967, 1973 usw usw
    verGEUdet wurden um das zu verhindern was #Langweil und #HEILke nun Juden vorwerfen,
    kann man daß sicher sagen. DUMM!

    Sind JUDEN schuld am NAHOSTKONFLIKT?

    Hätten sie nicht sofort auf Waffenstillstands Andeutungen Kämpfe eingestellt,
    gäb es keinen Nahost Konflikt.
    Es reicht nun mal nicht einen Feind zu schlagen, man muss ihm
    nachsetzen, ihn jagen und erlegen, seine verbündeten aufspüren, sie einen heftigen Preis zahlen lassen, auf das noch Kinder und Kindeskinder beim Wort KRIEG erschauern.
    Da haben sich Juden schuldig gemacht.

    Als Entschuldigung können Juden auf ihre Unerfahrenheit in Sachen Staatswesen hinweisen,
    obwohl schon die frage ob Deutsche den Russen oder den Ami mehr fürchten Hinweis genug ist.
    So sehr fürchten sie den Russen das sie ihn Lieben.

    Was können die “Freunde” Israels als Entschuldigung für ihre mörderischen Ultimaten
    an Israel anführen, mit ihren Besatzungs Lügen und ihrem Palestischismus um die
    Ohren hauend und ihnen giftige Friedensäpfel auftischend?
    Judenhass? Dummheit?
    Schmierwurst !

  19. mike hammer schreibt:

    Dante
    Es geht bei der Judith Butler & Ihrer Inteligrenzia, nie um Einzelne.
    Es geht da um Die “Siedler”, Die Israelis, Die Juden…. wenn Da diese Waffe recht ist,
    ist sie mir billig.
    Differenziert man lang genug ist z.B. bei einem Mord nicht der Mörder schuld sondern ein Gedanke und man sollte dann ein Hirnareal verurteilen oder das Denken schlechthin.
    jedes Volk hat die Regierung die es zulässt. Es sind in dem Fall doch wohl die Juden und es waren doch die Deutschen. Zwar mit Ausnahmen aber doch DIE!
    Es ist wie bei der Wurst!
    Wurst gibt es nicht, es handelt sich dabei um an der Verwesung gehinderte Leichenteile,
    ermordeter Tiere, in ihre eigenen Kot Kanäle gestopft!
    Ich hol mir jetzt ne Wurst mit Pommes! ;)

  20. Möbel schreibt:

    Yael schreibt:
    August 30, 2012 um 6:00 nachmittag

    Also, die vielen Kommentare machen es mir ein wenig schwer. Ich sehe darin kein Problem, dass sich der Zentralrat zu Themen äußert, auch wenn das vielen auf die Nerven geht, was ich nicht verstehen, denn man kann vieles, worauf man keine Lust hat, ignorieren. Ich bin auch keine Sprecherin des Zentralrats wie das kein Jude hier ist.
    Graumann kann und muss sich zu den Nazivorgängen äußern und Forderungen stellen, das mache man z.B. bei Petitionen auch, oder wenn man sich poltitisch äußert, hat jeder das Recht dazu. Auch gerade als Sprecher von einer Minderheit, die vor allem durch Rechte bedroht werden.
    Wenn er sich zu Israel äußert, ist das auch sein Recht, wie es das Recht eines jeden ist, Journalisten und jeder normale Mensch, das ist doch gerade auffällig das Lieblingsthema vieler Deutscher und auch Antisemiten machen das regelmäßig. Ich meine: wir haben Meinungsfreiheit. Damit ist doch alles eigentlich geklärt.
    Natürlich haben viele Juden eine Beziehung zu Israel, sei es persönlich durch Freunde, Verwandte oder sei es religiös. Vor allem ist Israel für uns wichtig, weil es ein jüdischer Staat ist, den Juden noch nie hatten, auch deshalb ist da ein Bezug zu erkennen.
    Also: where´s the problem?

    Werte Yael,

    als ottonormal Graumann darf er sich zu allem und jedem äußern. Mit einem
    Mandat für ca. 100.00 Menschen sieht das schon anders aus, da seine Äußerungen
    nicht nur auf Ihn zurückfallen.
    Zudem hat er als Oberfunktionär einer “Körperschaft des öffentlichen Rechts” eine
    große Verantwortung. Die geht soweit, so denke ich, dass auch demokratische
    Spielregeln von Ihm einzuhalten und vorzuleben sind. Die sind bei Ihm zum Thema
    “NPD” nun garnicht zu erkennen.

    Zudem, ein deutscher Verband versucht eine eigene Außenpolitik zu betreiben.
    wie z.B. hier:
    ———————-
    “Kurz nach der Abreise des US-Vizepräsidenten Joe Biden und der Bewilligung weiterer Wohneinheiten in Ost-Jerusalem äußerte sich der Vizepräsidet des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, zu den Plänen.
    Graumann bezeichnete die Bewilligung als “Fehlleistung”, weiter würde es sich um ein “falsches Signal zur falschen Zeit” handeln.”
    ——————–

    Das die israelische Regierung sowas ruhig zur Kenntnis nimmt, spricht für sie.
    Man stelle sich aber vor, da kommt ein deutscher Vereinsmeier und erklärt den
    Israelis wie´s zu laufen hat. Na bravo. Die Superdeutschen mal wieder!
    Um das Beispiel der katholischen Frau überstrapazieren:

    ” Katholischer Frauenverband übt heftige Kritik an Mailänder Raumordnungsgesetz”

    Ja, auch Verbände dürfen besondere Beziehungen im Ausland pflegen, das macht
    jeder Bürgermeister mit Städtepartnerschaft. Aber der wird seinem Amtskollegen nicht
    erklären was er zu tun und zu lassen hat.
    Ich hoffe es ist deutlich geworden was ich meine.

    Herzlich,
    Möbel

    • Yael schreibt:

      ” kommt ein deutscher Vereinsmeier und erklärt den
      Israelis wie´s zu laufen hat. Na bravo. Die Superdeutschen mal wieder!”

      Sie haben ein Wahrnehmungsproblem. Jeder Idiot – ob gefragt oder ungefragt – äußert sich zu Israel, ob es eine evangelische Institution ist oder eine andere. Wissenschaftler, Poliker aus der Linkspartei und andere fordern Boykotte gegen Israel, auch die versuchen Politik in Israel zu machen. Der BT veranstaltet Debatten zur unsäglichen Gazaflotte, in Wuppertal erlaubt der Oberbürgermeister eine Hamasveranstaltung. Ich kann Beispiele noch und nöcher bringen. Sie mischen sich ein, sie schreiben vor, was Israel zu tun hat, jeden Tag passiert das. Das können sie auch, aber warum es Graumann nicht tun soll, können Sie nicht erklären. Sie haben grundsätzlich ein Problem mit dem Zentralrat. Das ist das eigentliche Problem.

      • Yael schreibt:

        Ich gebe Ihnen auch noch die Worte Dantes, die weiter oben stehen, mit auf den Weg, der sehr gut erklärt, warum sich Juden (und auch der Zentratrat) zu Israel äußern und ihnen Israel am Herzen liegt, etwas was ich schon versucht habe, zu erklären. Israel ist für Juden lebenswichtig, wichtiger als für jeden Nichtjuden.

        “Israel ist nicht einfach ein Staat, in dem viele Juden leben, sondern der Staat der Juden. Der einzige Staat übrigens, in dem Juden nicht auf das Wohlwollen nichtjüdischer Herren angewiesen sind, der einzige Staat, der, solange er besteht, unter Garantie niemals Menschen dafür verfolgen wird, dass sie Juden sind.”

      • Möbel schreibt:

        Liebe Yael,

        der Zentralrat ist gerade unser Thema, dass ich vorschlug und Sie netterweise aufgenommen haben. Wir können uns auch gerne mit den anderen Idioten befassen.
        Bis zum Wuppertaler BM.
        Aber sie sagen es ja schon, Idioten! Warum stellt sich der Zentralrat in eine Reihe mit denen.
        In Ihrem Eifer der Aufstellung der Idiotenliste haben Sie allerdings einen dicken Fehler.
        Der Bundestag. Er gehört nicht in die Liste. Denn genau da, gehören die Diskussionen hin, die zu Forderungen an Israel führen .
        Kurz eine andere Frage: Sind Demokratien Ihre erste Präferenz bei den
        denkbaren Staatsformen?

        In Erwartung Ihrer Antwort
        Gruß,
        Möbel

        P.S.
        Was meine Wahrnehmungsproblem angeht, meinen Sie physisch oder psychischß
        Von wegen, wo geh´ ich hin HNO oder Psychologe?

        • Aristobulus schreibt:

          “Diskussionen hin, die zu Forderungen an Israel führen”

          Aha. An Israel müsse was gefordert werden, aber Sie fordern, der Zentralrat möge gefälligst schweigen.
          Eine einstimmige Forderung an Israel hatte der Bundestag beschlossen, ohne zuvor die israelische Seite anzuhören.
          Es wird Israel dies und jenes abgefordert, in der UNO, in Zeitungen, in Debatten. Wer fordert, dass die Türkei keinen mit der Al-Kaida verbandelten IHH mehr unterstützt (Organisator deiser Gaza-Flotte)? Wer fordert, dass die fast tägliche Beschießung israelischer Ortschaften durch Terroristen aufhört? Wer fordert, dass der alltägliche Stürmer-Judenhass in arabischen Zeitungen aufhört? Jedenfalls nicht der Bundestag, einstimmig.

          Der Bundestag hat ein Mandat für achtzig Millionen Bürger, und er hat dieses Mandat mit seiner Israel-only-Forderung wegen der Gaza-Flotte komplett lächerlich gemacht.

        • Yael schreibt:

          V”on wegen, wo geh´ ich hin HNO oder Psychologe?”

          Selektive Wahrnehmungsprobleme haben viele. Deswegen muss keiner zum Psychologen. Warum Sie mein Wort in Bezug auf eine psychische Erkrankung stellen, weiß ich nicht. Ich tue es jedenfalls nicht.

          • Möbel schreibt:

            Werte Yael,
            was denn nun, Wahrnehmungsproblem, wie in Ihrem ersten Text, oder
            selektives Wahrnehmungsproblem, wie in diesem Text oder meinten Sie
            selektive Wahrnehmung?
            Oder ganz was anderes, z.B. Ausdruckproblem?

            Hilflos,
            Möbel

          • M. schreibt:

            das kleine kerlchen möbelchen will nur spielen. dont feed the troll. dem ist wohl nur langweilig, wer weiß, was er für ein bitteres los im realen leben hat. :D

          • Yael schreibt:

            Selektive Wahrnehmung ist ein Problem. Aber wenn Sie meinen, dass ich jetzt auch noch die deutsche Sprache erkläre, können Sie das vergessen.
            Es ist alles gesagt und damit auf Wiedersehen.

    • hansi schreibt:

      Wertes Möbel,

      Am Holocausttag 2003 unterzeichnete Bundeskanzler Schröder und ein” Oberfunktionär” des Zentralrates wie Sie ihn nennen einen Staatsvertrag, damals Paul Spiegel.
      Im Artikel eins steht da :
      Die Bundesregierung und der Zentralrat der Juden in Deutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts, der nach seinem Selbstverständnis für alle Richtungen innerhalb des Judentums offen ist, vereinbaren eine kontinuierliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen, die die gemeinsamen Interessen berühren und in der Zuständigkeit der Bundesregierung liegen.

      Also an einen vertraglich gebundene Partner darf man sehr wohl Forderungen stellen und das taten zb Bubis und jetzt Graumann.

      Aber wie sagte Bubis in seinem letzten Interview im Stern kurz vor seinem Tod:
      Fast nichts hab er erreicht in seiner Amtszeit , Jüdische und nichtjüdische Deutsche sind einander fremd geblieben so sein resigniertes Fazit.
      Nur so kann ich mir Möbels Aversion erklären
      .Egal in welcher Ecke jenes auch steht, ist für mich belanglos.

      • Möbel schreibt:

        Ja, bester Hansi,
        wie ich schon sagte ist es die vornehme Pflicht aller Verbände ihre Ziele
        durchzusetzen. Mit Forderungen, mittels Interview, oder Plakaten.
        Alles das darf jeder auch Karnickelzüchter Verein.
        Aber alles im demokratischen Rahmen.
        Ich weiß es gerade nicht, vielleicht könne Sie mir helfen, wie die offizielle
        Haltung der Bundesregierung zur israel, Siedlungspolitik ist?
        Falls die positiv ist, wär´s aber essig mit “partnerschaftlicher Zusammenarbeit”.

        Ein anderes Beispiel
        Es gibt ein offizielles Handelsembargo gegen den Iran. Der Zentralrat der Muslime
        beschließt dies zu ignorieren und nutzt die vielfältigen Verbindungen um weiter flottesden Handel zu treiben.
        Begründung: ” Macht doch jeder Idiot und außerdem fühlen wir uns so verbunden.”
        Na prost.

        Möbel

        • Möbel schreibt:

          Nachtrag:
          Hansi, ich hatte Ihren letzten Satz glatt übersehen. Mit Aversion liegen Sie
          völlig richtig. Aber nicht ´en gros` sondern nur `en detail`. Wie bei mir, und ich denke bei Ihnen ist es nicht anders, fast jeder größere “Verein”, Ob Partei, Zentralräte
          oder Karnickel.

  21. Zahal schreibt:

    Mike Hammer, you make may Day – aber es gibt auch noch andere gute Nachrichten:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moderatorin_gesucht/

    Nicht alle Deutschen relativieren, wie hier ganz bestimmte User, die nicht verstehen wollen wie gefährlich solche Ehrungen von Menschen wie Butler sind, welche Aktivistinnen die BDS Kampagnen sind.

    Weil viele Menschen nachgefragt haben:

    Was ist denn BDS?
    Was ist an dieser Bewegung so verwerflich?
    Warum macht ihr so einen Wind um diese Bewegung?

    Hier der Versuch einer Illustration aus meiner Sicht an einem Beispiel der letzten Monate. Achtung diese Illustration ist sehr subjektiv gefärbt und kann zu Diskussionen anregen. Als Beispiel dient die BDS-Kampagne von Albrecht Schröter (Bürgermeister aus Jena) und pack christi.

    Die Kampagne: Besatzung schmeckt bitter

    (Ähnliche Kampagnen gab es in den letzten Monaten in der Schweiz von Migros und HEKS – Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz)

    Ich fange bei einem Hotel an, Abrahams-Herberge, ein Hotel in Beit Jala. Dieses Hotel in Beit Jala ist ein Knotenpunkt der christlichen BDS Bewegung im Westjordanland. Diese Bewegung ist von einer handvoll hochgebildeter, reicher palästinensischer Christen getragen, mit mehr oder weniger antizionistischen Einstellungen. Diese gebildeten Eliten haben oft in westlichen Universitäten studiert.

    Das Netzwerk um Abrahams Herberge ist ein hochsubventionierter Verein, der ein luxuriöses Hotel betreibt, welches selten belegt ist. Bilder dieses Hotels sprechen für sich:

    http://www.abrahams-herberge.com/galerie.htm

    Dieses Hotel hat eine ausgesprochen westliche Ausrichtung, Zielgruppe sind Europäer. Es hat einen professionellen westlichen Internetauftritt. Es ist ein ein luxuriöses Hotel vornehmlich für Europäer im “Westjordanland” – was selten von Einheimischen gebucht wird. Meißt kommen westliche friedensbewegte “Menschenrechtsbeobachter”.

    Diesem bietet sich dann ein Aktionsprogramm für den geneigten westlichen Antizionisten-Aktivisten. Grenze besuchen, arme Familien angucken und zu maltretierten palästinensischen Menschen gehen, die ihr Leid klagen, Friedensgebete – das volle Programm.

    Freitags machen die Harten mal kurz zum Steine gucken oder mit einer der verteilten Kameras filmen und dann gehts wieder nach Hause.

    Das Erlebnisprogramm fürs kleine Geld. Und wer bezahlt das alles? Keine Ahnung – auf jeden Fall nicht die “Aktivisten”. Nein hier werden Multiplikatoren ausgebildet, notwendig für die Wohlfahrt. Wie das geht – einfach weiterlesen.

    Ein Freund dieses Hotels – Albrecht Schröter (OB Jena) – der zufällig auch enger Freund des Hardcoreantisemiten-Muftis Scheich Taysir Tamimi ist, fährt regelmäßig dahin und demonstriert fleißig mit den Chefs der Autonomiebehörde. Sind zwar nicht ganz lupenreine Demokraten, aber was solls. Es sind die alten Männer mit lustigen Mützchen und weißen Bärten – ist Beit Jala doch seine Lieblingspartnerstadt. Schröter sagte über seine Beziehung zu diesen Antisemitenscheich:

    „Wir haben uns bei der Demonstration eingehakt und wir haben uns gefühlt wie Brüder.“ (Quelle: Südwest Presse vom 16. November 2009)

    http://www.flickr.com/photos/81534882@N07/7469665522/

    Anfang Juni 2009 (NUR 3 TAGE VOR ! dieser Demo mit Schröter) sagt genau dieser Scheich Taysir Tamimi, Schröters Kumpel, im offiziellen Fernsehen:

    „Bezüglich der Juden sagt der Heilige Koran, dass ihnen das Wissen fehlt, sie keine Weisheit besitzen, nichts wissen, Vereinbarungen brechen, usw. Die Juden sind jedoch dafür bekannt – und man wusste das durch die ganze Geschichte hindurch, dass sie falsche Behauptungen aufstellen, lügen, fälschen, verleumden und Dinge frei erfinden, nur um ihre Aggression, ihren Landraub, die Schändung heiliger Stätten, die Aneignung von Land, die Zerstörung von Häusern, den Mord an Kindern, Frauen und alten Menschen zu rechtfertigen.“

    (Dies ist noch eine der harmloseren Reden – http://www.youtube.com/watch?v=4DnL-X8fCH4)

    Schröter kommt wieder und aus seiner Freundschaft mit diesen Männern mit weißen Bärten entwickelt sich eine Idee. Man müsste doch eine Boykottkampagne in Deutschland veranstalten.

    Gedacht – Getan – fertig war die Kampagne:

    “Besatzung schmeckt bitter”

    Wer ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt hat – weiß ich nicht, welche Intentionen sich dem BDS Movement anzuschließen Schröter hatte, möchte ich nicht mutmaßen. Was ich aber weiß ist, das fast alle BDS-Funktionäre und Boykottwütigen, so auch Butler und Schröter, vorher Kontakte zu Regierungseliten oder dem akademischen Jetset der Autonomiebehörde hatten.

    Warum schildere ich hier dieses Beispiel, damit Mensch einen ungefähren Eindruck bekommt, mit was für einem antizionistischen Netzwerk wir es hier zu tun haben.

    Boykotte sind der verlängerte Arm von unterdrückerischen Regierungeliten sowie den akademischen Eliten der Autonomiebehörde. Eine unheilige Allianz der Gebildeten, Reichen und Regierenden.

    Es lautet ein weiser Klospruch: “Man scheisst nicht dort, wo man isst.” Israelhass/-kritik und die daraus resultierende Wohlfahrt ist der einkommensstärkste Wirtschaftszweig der Autonomiebehörde. Diese akademischen Eliten und diese regierenden Eliten, werden also kaum den Zustand ändern wollen, der ihnen soviel Geld bringt.

    So wurde 2005 eine pfiffige Idee geboren, das BDS Movement. Eine Bewegung, die scheinbar aus tausenden NGO’s und Gewerkschaften und Vereinen und sonstewas besteht. Doch schauen wir (abgesehen von wenigen) diese Ngo’s an, dann sind sie in Wahrheit größtenteils Briefkasten NGO’s oder ein- Mann NGO’s. Dadurch gibt es nun im Westjordanland mehr NGO’s als in ganz Afrika.

    Das BDS-Movement gibt sich nun alle Mühe so zu tun, als repräsentiere es die palästinensische Zivilbevölkerung – aber das tut diese Bewegung gar nicht. BDS ist eher ein Elitenprojekt, gegründet von reichen, sehr intelligenten und gut gebildeten palästinensischen Eliten. Diese bekommen nichtmal paar hundert Mann auf eine Demo, weil BDS mehr NGO’s als Sympathisanten in der Bevölkerung hat. Diese Taktik gaukelt vor, diese Bewegung würde für eine palästinensische Zivilbevölkerung sprechen. Diese bekommt aber gar nix ab vom Kuchen.

    Allerdings finden sich immer ein paar verwirrte hundert westliche und sogar vereinzelt israelische Aktivisten, die für diese Bewegung auf die Strasse gehen. Dabei hat das BDS Movement geschickt seine Forderungen so formuliert, dass diese für Israel gar nicht erfüllbar sind. Welches Land lässt sich schon freiwillig auslöschen oder komplett isolieren und boykottieren. Zusätzlich boykottiert BDS auch jede Kooperation und Friedensbemühung der Palästinenser mit Israel.

    Warum? Wieder weil Israelkritik der einkommensstärkste Wirtschaftszweig ist. Kein palästinensischer Führer mag auf das Geld verzichten, welches alleine durch palästinensisches (inzeniertes oder auch wahres) Elend fließt wie ein Strom in die eigene Tasche.

    Wenn die Bevölkerung elendig aussehen muss, damit Geld kommt, wird das Elend halt konserviert. Deshalb sind auch jüdische Siedler der Inbegriff des Bösen, zahlen die doch dreimal so hohe Löhne bei weniger Arbeitzeit und machen das schöne Elend, diese wichtige Einnahmequelle kaputt. Am Ende sorgen diese noch für interkulturelle Freundschaften – der Tod für das Wohlfahrtsgewerbe. Es geht dabei um Millionen und nicht um zwei Euro.

    Bleibt nur noch anzumerken, dass diese unheilige Allianz aus Gebildeten, Reichen und Regierenden der Autonomiebehörde und Ngo’s nun in den jeweiligen westlichen Ländern um Multiplikatoren wirbt. Menschen die das “Elend” an den Mann bzw. die Frau bringen. Bürgermeister, Pfarrer, Schreiberlinge, Politiker, Künstler, Musiker usw. Diese wirken in ihrer Funktion als Multiplikatoren dann im Westen weiter und vermitteln Elend und notwendigerweise auch den Eindruck von Apartheid. Warum, damit jeder meint, niemand hülfe, das gibt für die alten Männer am meißten Geld.

    An Unis, in Kirchen, in Parlamenten, bei Konzerten, in Worshops, und bei Fachtagungen finden wir diese Multiplikatoren.

    Und nun kommen wir auf unseren Herrn Schröter und auf Frau Butler zurück. Diese sind genau solche Multiplikatoren. Wir erkennen sie daran, dass sie einseitig Israel an der Misere die Schuld geben. Dies ist sehr wichtig – warum? Na wenn die alten Männer mit den lustigen Mützchen und den grauen Bärtchen die Schuldigen wären, gäbe es wieder keinen Geldsegen.

    Diese Multiplikatoren vermitteln ein verzerrtes Bild von Zionismus, Juden und Israel, welches zu manifesten Ausschreitungen – zu Hass und Gewalt führt. Aber eben auch wieder für Moneten sorgt. Die Menschen im Westen sind so sauer über die empfundenen, erlebten und erfahrenen “Ungerechtigkeiten”, dass sie sich nun in ihren antizionistisch/antisemitischen Wahn steigern.

    Und nun kommt die letzte Phase, die weder Frau Butler noch Herrn Schröter bewusst ist. Dieser, durch Antizionismus radikalisierte Mob, greift zur Gewalt.

    Wie in London, wie auch auf der Universität von Berkeley (wo nachdem Butler eine Kampagne an ihrer Uni 2001 gestartet hatte, ein antisemitischer Mob Jagd auf jüdische Studenten gemacht hat) und wie wir es europaweit und auch deutschlandweit beobachten.

    Herzlichen Glückwunsch Herr Schröter und Frau Butler, sie schaffen nun den Grundstein für einen gewalttätigen antizionistischen Antisemitismus im Westen. Oder sie legen einen Grundstein für diese Gewalt frei, der einfach nach 45 etwas verbuddelt war.

    Und warum – damit die Situation bleibt wie sie ist und das Geld dorthin gelangt – wo es schon immer hingelangt. In die Taschen der Männer mit den lustigen Mützchen und den weißen Bärten.

    • Aristobulus schreibt:

      Hui gwalt!, Dein Kommentar ist kein Kommentar, sondern ein Artikel.
      Ich frage mal den Blogbetreiber, ob er ihn als eigenen Artikel bringt, denn der steckt randvoll mit Tatsachen, die den Allermeisten völlig unbekannt sind. Muss gelesen werden.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Darf der Kommentar zum Artikel gemacht werden?

      • Aristobulus schreibt:

        Wau!, keine 25 Minuten jenseits der tiefsten Mitternacht vergehen, und Dinge geschehen :D :D
        Es lebe die schnelllebige Zeit.

        • Dante schreibt:

          Mitternacht? Um 3:28 Uhr?

          • Eliyah schreibt:

            Mitternacht ist ein dehnbarer Begriff… meine Nacht fängt oft erst um 12 an, da wäre 3:28 eine gute Näherung an Mitternacht :)

          • Dante schreibt:

            …meine Nacht fängt oft erst um 12 an, da wäre 3:28 eine gute Näherung an Mitternacht

            Das ist bei mir auch so. Die astronomische Mitternacht allerdings liegt weder bei 0:00 Uhr noch bei 3:28, sondern – da, wo ich wohne – ungefähr bei 1:30, solange die Sommerzeit gilt.

          • Aristobulus schreibt:

            lol!
            jenseits der tiefsten Mitternacht ist 03:28, nicht?, das ist jenseits von Eden & Astronomie und so.

            Die Mitternacht sei Stunden schon,
            in lichtem Lärm liegt Babylon.
            Und oben in des Buurmanns Schloss,
            da lärmt, da schreibt des Königs Tross :)

      • Zahal schreibt:

        ja natürlich und wir könnten noch mehr hinzufügen – Finkelstein und Chomsky. Tatsachen zu Beit Jala und einiges mehr – Chomsky zur BDS: http://www.youtube.com/watch?v=H5hY-gffV0M wie gefährlich die ist und was sie bewirken soll, hat Finkelstein in einem Interview bewiesen.

        Für alle zweifelnden Mitleser, wenn man weiss, was die BDS-Kampagnen bezwecken und erreichen sollen, steht man dem Engagement einer Judith Butler diesbezüglich vielleicht objektiver gegenüber:

        Das sagte kürzlich der EX-BDSler Norman Finkelstein dazu: Es ist ein langer Text, aber unbedingt lesen, denn das wollen sie erreichen:

        1.) Dass die BDS-Bewegung mehrheitlich von radikalen anti-israelischen Kräften geführt wird, hat sogar der ansonsten keineswegs zimperliche Israelhasser Norman Finkelstein erkannt. In einem bemerkenswerten Interview vom Februar dieses Jahres hatte er sich öffentlich von dieser Bewegung distanzierte, weil sie seiner Meinung nach Israel das Existenzrecht absprechen würde. So sagte er in dem Gespräch, das man auf YouTube anschauen kann, dass die BDS-Bewegung Israel nicht akzeptiere. Und weiter führte er aus: „Sie glauben, sie seien besonders clever. Sie nennen es ihren dreistufigen Plan: wir wollen ein Ende der Besatzung, das Recht auf Rückkehr und wir wollen dieselben Rechte für Araber in Israel. Und sie meinen, sie seien besonders schlau, weil sie wissen, dass die Umsetzung dieser drei Bedingungen was bedeutet, zu was führt? Sie und ich wissen, was das Ergebnis ist: Es wird kein Israel mehr geben!“ Die Nichterwähnung Israels ist seiner Meinung nach nicht ein „zufälliges und unbeabsichtigtes Versäumnis“, sondern Kalkül, um die anti-israelische Mehrheit in der Bewegung zufrieden zu stellen.

        http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boykottiert_pax_christi/

        2.) Norman Finkelstein wäscht der BDS den Kopf

        Transkript und Übersetzung des zweiten Teils ab 8:17. Das Video:

        Es ist eine Sekte

        Finkelstein: „Ich bin durch diese Sektenphase gegangen, ich war ein Maoist. Und jetzt, wenn ich zurückblicke, ich sage Euch die Wahrheit: Es gab zwei alternative Möglichkeiten. Du konntest ein Maoist sein, ein Leninist, all dieser Art Mist, und Du konntest 20 Jahre Deines Lebens verschwenden. Oder Du hättest mit Leuten wie Ralph Nader arbeiten können, wie mein bester Freund Alan N. war…, Du kennst Alan N.? Er arbeitete unter Nader. Und er brachte eine Menge Gesetze durch den Kongress, eine Menge gutes Zeug. Es ist schön, dass wir Sicherheitsgurte haben, das war Ralph Nader. Airbags, das war Ralph Nader. Tausend kleine Dinge, die Millionen Leben gerettet haben.

        Ich werde nicht wieder in eine Sekte gehen, ich werde nicht noch einmal diese Phase durchmachen, mit den Gurus in Ramallah, die Marschbefehle ausgeben. Die, wenn Du nicht einverstanden bist sagen: zehn Millionen fünfhundert sechsundsechzigtausend vierhundert vierundfünfzig palästinänsische Zivilorganisationen haben das befürwortet.

        Wer sind diese Organisationen? Es sind Nicht-Regierungs-Organisationen in Ramallah, Ein-Mann-Betriebe, und sie behaupten dieses Ding zu repräsentieren, das sie palästinänsische Zivilgesellschaft nennen. Wenn sie wirklich die palästinensische Zivilgesellschaft wären, wie sie es für sich in Anspruch nehmen, warum können sie dann keine Demonstration mit mehr als 500 Menschen organisieren? Wenn sie wirklich die palästinänsische Zivilgesellschaft repräsentieren – ich höre das andauernd, hast Du jemals ein Statement von BDS gesehen, das nicht als ersten Absatz sagt: “BDS, die größte zivile gesellschaftliche… organisiert… Protest in… Du weißt, tatatata… unterstützt von 26 Billionen fünfhundertfünfundfünzig Millionen, Du weißt schon, Organisationen? Das sind nur Nichtregierungsorgansiationen in Ramallah, sie repräsentieren absolut nichts. Wo sind denn die Demonstrationen dort? „

        Interviewer: BDS wendet sich mehr der internationalen. Gemeinschaft…

        Finkelstein: „Ja, aber das ist für mich ein Problem. Ich sage Dir die Wahrheit. Denn wenn Ihr eine einheimische Organisation von Palästina seid, solltet Ihr Euer Volk organisieren. Und es ist unser Job, von unserer Seite her zu organisieren. Ich bin durch viele Solidaritätsbewegungen gegangen. Die Vietnamesen haben uns nie Marschbefehle gegeben. Die Menschen aus Nicaragua, aus El Salvador, sie haben uns nicht gesagt, was zu tun ist. Sie organisierten ihre Leute. Und als Solidaritätsbewegung vom Ausland sollten wir beurteilen, wie wir uns am besten organisieren. Und es ist eine sehr seltsame Sache, wenn die Leute dort, die behaupten die Anführer der zivilen Gesellschaft zu sein, keine Demonstration von 500 Menschen unter sich organisieren können, aber allen anderem im Ausland sagen, was zu tun ist. Das ist eine bizarre Verdrehung.

        Als ich mit dem Marsch der Freiheit involviert war, haben sie gesagt, sie würden 50.000 Menschen in Gaza auf die Straße bringen. 50.000 Menschen! Und weißt Du wie viele auftauchten? Sie brachten 300.

        Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

        Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

        Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: “Sie wollen uns zerstören.”? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

        Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: “Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen.” Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche “Oh, wir sind agnostisch über Israel”, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm.: Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.“

        Wer steckt denn hinter dem Allen? Überraschenderweise hat sich hier Norman Finkelstein mehr als deutlich geäußert…..Hier ist eine zusammengefasste… Übersetzung von den zwei genannten Artikeln zu Norman Finkelsteins jüngstem Interview.

        http://www.thejewishweek.com/news/new_york/norman_finkelstein_hezbollah_zionist_bully

        Genauer Text:

        Norman Finkelstein, ein Feind des israelischen Staates mit Verbindungen zu Hisbollah Terroristen, ist neuerdings unvermutet zu einer Art Liebling der pro- Israel Blogger avanciert – und in den Augen der Unterstützer der Palästinenser zu einem Verräter.

        In einem Interview stellte er fest, dass die Boycott, Divestment and Sanctions Kampagne, kurz BDS (im Deutschen mit Boykott, Desinvestment und Sanktionen wiedergegeben) zu verschleiern sucht, dass sie es darauf abgesehen hat, den Staat Israel zu zerstören.

        Finkelstein sagte: „weil ein großer Teil der BDS Bewegung Israel eliminieren möchte. Die BDS sagt, wir bewegen uns auf dem Boden des Rechts. Ist Israel Teil des Rechtes oder nicht? Als der Internationale Gerichtshof seinen Urteilsspruch traf, lautete dieser, dass die Grenze vom Juni 1967 Israels Grenze sei. Wie kann man behaupten, man wolle dem Recht Geltung verschaffen und dann diesen Aspekt des Rechtes auslassen? Sie wollen Israel gar nicht anerkennen…

        „Seid wenigstens ehrlich bezüglich dessen, was ihr wollt – nämlich Israel abschaffen“, fügte Finkelstein hinzu.

        Finkelstein sagte, „dass die Organisatoren der BDS Kampagne, die Palästina Solidaritätsbewegung, nicht zwei Staaten für zwei Völker fordern, sondern stattdessen nach „einem Ende der Besatzung rufen, nach dem Recht der Rückkehr der Flüchtlinge, und nach gleichen Rechten für Araber in Israel. Und sie denken, sie sind klug, weil sie wissen, was das Ergebnis dieser drei Forderungen sein wird …, dass es kein Israel mehr gibt.… Wollt ihr den Konflikt lösen, oder wollt ihr die Herzen jedes Israeli mit Angst und Schrecken erfüllen?“

        Es heißt, dass Finkelstein, als er begriff, welche Reaktionen sein Interview hervorrief, das Video wieder aus dem Internet entfernen ließ. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten pro- Israel Blogger bereits damit begonnen, es zu verbreiten.

        http://www.jewishideasdaily.com/content/module/2012/2/24/main-feature/1/bds-secrets

        Und doch hat Finkelstein kein großes Geheimnis über die Motive der BDS-Leute preisgegeben. Jeder, der ihren Führungspersönlichkeiten zugehört hat, ihre Artikel gelesen hat, sie bei der Arbeit gesehen oder ihren Unterstützer- und Mitarbeiterkreis kennt, kann kaum überrascht gewesen sein.

        Außerdem fiel die wirklich subversive Aussage Finkelsteins an anderer Stelle in diesem Interview, und zwar, als er sagte: „Ich habe meine Kult-Phase hinter mir. Ich war Maoist … Ich werde keine Sache mehr mitmachen, wo diese Gurus in Ramallah die Marschbefehle ausgeben.“

        Finkelstein als Insider weiß über die Zusammenhänge Bescheid.

        Beginnen wir mit dem Vorwurf Finkelsteins, den er im Interview gegen die inflationären Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen (NGO) im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ausspricht. „Warum gibt es so viele davon? Der Grund ist Geld, und zwar eine Menge Geld. „

        Und so funktioniert es: Eine der florierenden Industrien im Bereich der PA ist die internationale Wohltätigkeit. Hohe, vorwiegend westliche Spendengelder fließen durch ein Netz internationaler Organisationen, um den Kampf gegen palästinensisches Leid, Not und brutale Behandlung unter israelischer Besatzung zu finanzieren. Je mehr Leid, Not und brutale Behandlung, je mehr Geld. Eine ganze Armee von Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen ist das Ergebnis dieses finanziellen Anreizes. Wer als erster über Ungerechtigkeit von Juden gegen Palästinenser berichtet, der kriegt das Geld. Ob die Geschichten wahr oder falsch sind, spielt dabei keine große Rolle.

        Die Geschichten werden dann von den größeren NGO’ s wie Amnesty International, B‘ tselem, Gush Shalom, TIPH, etc. aufgegriffen, deren Mitarbeiter hinsichtlich unbestätigter Berichte nicht kleinlich sind. Anschließend gehen die Berichte weiter an die UNO Behörden. Dort werden sie zu den „Tatsachen“ der Medienberichterstattung, der öffentlichen Debatten, sowie weiterer UN Aktionen. Eine Geschichte, die von einer Ein-Mann NGO in Ramallah ausgegraben wird, kann auf diese Weise im gesamten internationalen System Widerhall finden.

        Das Risiko der Widerlegung ist gering. Der gesamte Vorgang von der Basis bis zur Spitze wird von anti-israelischem Personal kontrolliert, von denen viele selber Palästinenser sind. Und wer wurde jemals dafür bestraft, dass er falsche Behauptungen über israelische Menschenrechtsverletzungen fabriziert hat?

        Eine Hassindustrie stellt das Produkt her, der Westen kauft das Produkt (unter anderem auch vor kurzem wieder Sigmar Gabriel, Ruprecht Polenz, Günter Grass, Lady Ashton und viele andere), und bietet finanzielle Anreize für dessen weitere Produktion. Wir kennen die berüchtigtsten Beispiele: den Goldstone Bericht, den „Mord“ an Muhammad A l- Durah, das angebliche Jenin Massaker. Aber dies sind nur einige wenige Symbole für den gesamten Fabrikationsprozess, der alle Menschenrechtsaktivitäten in Israel durchzieht.

        Daneben gibt es Finkelsteins zweite Anschuldigung – dass Gruppen wie BDS tatsächlich und wirksam von den „Gurus in Ramallah“ geleitet werden. Dies stimmt. Europäische Politiker und Menschenrechtsorganisationen führen wahre Pilgerfahrten nach Ramallah durch und stellen sich als treues Fußvolk der palästinensischen Propaganda Kriegsmaschine zur Verfügung. Warum hören wir nichts über diese Zusammenhänge?

        Darauf gibt es zwei Antworten. Zuerst, die allgemeine Kenntnis dieser Verbindungen würde das sympathische Bild als schwache, leidende Opfer beschädigen. Zweitens, es ist wertvoll, wenn internationale Organisationen die Maske der unparteiischen Beobachter tragen, während ihre Autorität die palästinensischen Ansprüche unterstützt. Wäre das Ausmaß der palästinensischen Kontrolle über sie allgemein bekannt, dann würde das dieser nützlichen Darstellung schaden.

        Finkelstein hat die Maske der Unparteilichkeit beiseite geschoben. Er hat für einen kurzen Moment offenbart – und gezeigt, wie die Europäer, die Amerikaner, und sogar auch Israelis, den palästinensischen „Marschbefehlen“ folgen, während sie vorgeben, freie unabhängige westliche Vertreter von Wahrheit und ethischen Grundsätzen zu sein.

        Hier noch mal eine andere Übersetzung:

        Damit man versteht, dass er es satt ist: “Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

        Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

        Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: “Sie wollen uns zerstören.? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

        Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen. Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche Oh, wir sind agnostisch über Israel, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm. Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.”

        Zu Beit Jala gibt es noch mehr….

    • Dante schreibt:

      Die Kampagne: Besatzung schmeckt bitter

      Herrenschokolade und Jever auch. Das sollte man den Herrschaften mal flüstern. :mrgreen:

      • Aristobulus schreibt:

        Zigarren, guter Pfeifentabak, Petersilie, Radicchio, Meerettich, Maggiwürze, Pampelmusen (neuerdings Grapefruit genannt), Lakritze, Campari, Fernet Branca, Sabra (dieser geniale Orangenlikör aus’m jüd’schen Lande, von dem einem fünf Tropfen reichen) – alles Besatzung :mrgreen:

  22. mike hammer schreibt:

    #ZAHAL ich wurde gerade eben gefragt ob ich was von dir hörte. :D
    ich erlaub mir deinen worte gerade zu klauen. :oops:
    nein nicht zu 3.14 ;)
    womit immer du befasst bist, hazlacha u wracha! :D
    .
    .
    .
    .
    für alle @mitleser, “Hazlacha u wracha ist kein mossad kodwort sondern “erfolg und segen”,
    daraus bastelten dann welche hals und beinbruch!

  23. mike hammer schreibt:

    #ZAHAL
    das ist kein posting in einem blog, das ist investigativer journalismus! :D :D :D

  24. Interessent schreibt:

    “Wenn eine Gruppe Juden eine andere Gruppe Juden als “antisemitisch” bezeichnet, dann versucht sie, das Recht, im Namen der Juden zu sprechen, zu monopolisieren. Der Vorwurf des Antisemitismus ist also in Wirklichkeit oftmals ein Deckmantel für einen innerjüdischen Streit.

    Es hat mich alarmiert, wie viele Juden in den Vereinigten Staaten versuchen, ihr Judentum zu leugnen, weil sie über die israelische Politik bestürzt sind, zu der etwa die Besetzung, die Praxis der Haft auf unbestimmte Zeit und die Bombardierung ziviler Ziele im Gazastreifen gehören. Diese Juden glauben irrtümlicherweise, dass der Staat Israel das Judentum unserer Zeit repräsentiert und dass man, wenn man sich als Jude begreift, Israel und seine Vorgehensweise zu unterstützen hat.”

    Das sind Worte Judith Butlers, denen ich nur zustimmen kann.
    Gänzlich unerträglich wird es, wenn Nichtjuden sich anmaßen, Juden, welche eine kritische Sicht auf die israelische Politik ausüben als “selbsthassende Juden” oder eben Antisemiten zu bezeichnen.

    “Es handelt sich um eine Taktik, die darauf abzielt, Menschen zum Schweigen zu bringen: Was immer man sagt, es ist von vornherein abzulehnen oder so zu verdrehen, dass die Triftigkeit des Sprechakts geleugnet wird.”

    Genau das wird hier praktiziert.

    • Interessent schreibt:

      PS:
      Echte Antisemiten werden sich wahrscheinlich unbändig darüber freuen, dass ihr Hardliner andersdenkende Juden mit Kot bewerft.

      • Möbel schreibt:

        Werter Interessent,

        was Frau Butler im Zeitartikel beklagt, erinnert stark an M.Walser.

        Zitat aus Text Buurmann
        “Was in Walsers Worten noch so klang: „Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule“

        witziger Weise hat sich diese unschöne Art des “holzens” und der
        “Brachialunterstellung” bis in die Amateurebene der Blogs vorgeschoben.

        Gruß,
        Möbel

      • M. schreibt:

        na mal wieder zum bashen unterwegs? machen sie doch mit dem anderen blogmöbelwart ein blog auf, da könnt ihr euch gegenseitig bemitleiden, ihr tapferen teutonen. :D

      • M. schreibt:

        he, konvertitenbasher interessent

        http://www.hagalil.com/archiv/2012/08/30/kulturzeit-2/

        “In der Einleitung griff sie Stefan Kramer, den Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland an, was ihr gutes Recht ist. Jedoch fand sie es wichtig zu erwähnen, dass Stefan Kramer zum Judentum konvertiert ist.

        Wir Juden machen keinen Unterschied, wer konvertiert ist, der ist Jude und er darf auch nicht daran erinnert werden, dass er nicht immer Jude war.

        Im Talmud steht geschrieben: „Wenn ein Nichtjude jetzt um eine Konversion ansucht, wird er gefragt: Warum willst Du das? Weißt Du, dass Juden leiden und unterdrückt werden, ins Exil verbannt sind und von Leiden geplagt werden? Antwortet er, „ich weiß es“ wird er zugelassen.“ Talmud, Yevamot

        Frau Mendelsohn glaubt, mit dem Hinweis, auf seine Konversion, ein Argument gegen Herrn Kramer zu haben. Dabei stört sie das nicht, dass dies an Rassismus grenzt.”

        gratuliere!

        • Aristobulus schreibt:

          “dass die Triftigkeit des Sprechakts geleugnet wird”

          Oh, Butler-Eigentlichkeitsjargon at it’s best, hübsch breitgetreten vom Gemöbel und vom Schminteressenten.
          Unbutlerisch und in Normalsprache bedeutet das: Wenn einer mein arrogantes, doktorisierendes, wahrheitsschwangeres Geseires anzweifelt, ist er ein Verleumder, Hardliner, Besatzer, Konvertit und Unmensch.

          • Culatello schreibt:

            Besudelt Euch nur gegenseitig, immer munter.
            Judith Butler, Alfred Grosser, Uri Avneri…und….und..und…
            Vergesst dabei nicht eure deutschen Freunde und Helfershelfer.

          • Aristobulus schreibt:

            Ach Culatello, Du hier?, fast ‘ne Freude :mrgreen:
            Danke für’s Stichwort Helfershelfer!, ja noch eins aus der Zisch-Ecke der Verdrucksten und ähm Israelkritischen. Nicht übel. Ich sammel die ja.
            Werde Dich in den Credits gerne als Zuträger nennen.

    • M. schreibt:

      stimmen sie dem müll butlers auch zu, konvertitenbasher-rassist?

      “Yes, understanding Hamas, Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the Left, that are part of a global Left, is extremely important.“

      • Zahal schreibt:

        Adorno antwortete 1967 folgendermassen: „Wir machen uns schreckliche Sorgen wegen Israel. (…) Man kann nur hoffen, dass die Israelis einstweilen immer noch militärisch den Arabern soweit überlegen sind, dass sie die Situation halten können“. Nach Butler sollten sich allerdings die Juden der Selbstauslöschung hingeben – ghandimässig mit seinen Briefen an Hitler – die Frau hat mit Adorno nix am Hut und versteht ihre eigene Texte nicht einmal, na ja, wer die Wahlverwandschaft zu Foucault sucht….

      • Zahal schreibt:

        @M – Auszug aus der Hamas Carta – Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

        Artikel 2: Die Islamische Widerstandsbewegung ist ein Flügel der Muslimbrrüder in Palästina. Die Muslimbruderschaft ist eine weltweite Organisation und die größte islamische Bewegung der Neuzeit. (…)

        Artikel 6: Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird. (…)

        Artikel 7: Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. Dieser Djihad verbindet sich mit dem Impuls des Märtyrers Izz a-din al-Quassam und seinen Brüdern in der Muslimbruderschaft, die den Heiligen Krieg von 1936 führten; er ist darüberhinaus (…) mit dem Djihad der Muslimbrüder während des Kriegs von 1948 verbunden, wie auch mit den Djihad-Operationen der Muslimbrüder von 1968 und danach. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

        Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

        Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (…) Wir müssen unter allen Umständen grundlegende Veränderungen in den Lehrplänen der Schulen vornehmen, um sie von allen Rudimenten der ideologischen Invasion, die von den Orientalisten und Missionaren verursacht worden sind, zu säubern.
        Jene Invasion begann mit dem Sieg Saladins über die Armeen der Kreuzfahrer (1). Die Kreuzfahrer mussten danach einsehen, dass sie, um die Muslime zu bezwingen, keine andere Chance hatten, als den Boden für eine ideologische Invasion zu bereiten – , einer Invasion, die das Denken der Muslime verwirren, ihr Erbe verunglimpfen, ihre Ideale diskreditieren sollte, um die militärische Invasion folgen zu lassen. (…) Der Imperialismus war hilfreich für die Verstärkung der ideologischen Invasion und der Vertiefung ihrer Wurzeln und ist immer noch dabei, dieses Ziel voranzutreiben. All dies bereitete den Weg für den Verlust Palästinas.

        Artikel 16: [Nach Darlegung der Notwendigkeit einer verstärkten islamischen Erziehung:] Es ist gleichermaßen notwendig, den Feind und sein materielles und humanes Potential gewissenhaft zu studieren, seine Schwachpunkte und Stärken ausfindig zu machen und die Kräfte zu erkennen, die ihn unterstützen und ihm zur Verfügung stehen. Gleichzeitig müssen wir uns Klarheit über die laufenden Ereignisse verschaffen, die Nachrichten verfolgen, die Analysen und Kommentare darüber studieren, Pläne für die Gegenwart und Zukunft zu schmieden und jedes Phänomen zu untersuchen, damit jeder Muslim, der sich im Djihad befindet, seiner zeitlichen Bestimmung im Bewusstsein seiner Zielvorstellungen und seines Wegs und im Wissen über die ihn umgebenden Dinge gerecht werden kann.

        Artikel 22: Die Feinde häuften (…) einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand an, der sie in die Lage versetzte, ihren Traum umzusetzen. Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.
        Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
        Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (…)

        Artikel 28: Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig. Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Weg zu wählen und alle verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen zu können ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen angewiesen, z..B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. All diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten, agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten, Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen. (…)

        Artikel 32: Der Weltzionismus und die imperialistischen Kräfte haben mit klugen Schritten und bewusster Planung versucht, die arabischen Länder aus der Kampfarena gegen den Zionismus wegzustoßen, um letztendlich das palästinensische Volk zu isolieren. Ägypten wurde bereits hauptsächlich mithilfe des betrügerischen Camp David-Abkommens aus dem Konflikt geworfen und es hat versucht, auch andere Länder in ähnliche Abkommen zu ziehen, um sie aus dieser Kampfarena auszuschließen.
        Hamas ruft die arabischen und islamischen Völker dazu auf, ernsthaft und unermüdlich zu handeln, um dieses schreckliche Komplott zu durchkreuzen und den Massen die Gefahr vor Augen zu halten, die mit dem Austritt aus der Kampfarena gegen den Zionismus verbunden ist. Heute ist es Palästina und morgen könnten es andere Länder sein. Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (…)
        Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (…)
        Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen. (Übersetzung: M.K. & R.R.C.)

        Quelle: Jungle World, Nr. 49, 27. November 2002, S. D2 und D3

        (1) Unter Führung des kurdischen Moslems Saladin wurden 1187 die christlichen Armeen geschlagen und das seit 1099 von christlichen Kreuzfahrern eroberte Jerusalem für die muslimische Welt zurückerobert. Diese Passage der Charta führt vor Augen, dass Hamas die europäische Entwicklung seit Beginn der Frührenaissance als eine gegen den Islam gerichtete Bedrohung begreift.

        http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung Na klar – das ist links, sozial und antimperialistisch – dabei sind sie aber nicht antikapitalistisch – denn Geld stinkt nicht.

    • Schula schreibt:

      Interessent

      Gähn!

    • mike hammer schreibt:

      # un interessant

      Das nervt Dich was, das Deine Alibijuden wegen Sinath-Chnahm angegriffen und als Raschähjihm aus der Jüdischen Gemeinschaft ausgegrenzt werden können.
      Das Judentum kennt euch Judenhas ähhhh Israelkritiker schon seit
      Jahtausenden. Wir haben Gegengift gegen euer Falsches Alibi.
      Umschreib ES so viel Du willst einen Soneh Israel
      erkennen, blind und tot erkennet
      man Euch!

      • Aristobulus schreibt:

        Lieber Makkabi,
        …und wie Korach, der als Überjude gegen Mosches Unterjuden giftelte. Der war wohl der Erste in Sachen Soneh-Israel – Alibi-Dreher.
        Was treibt die?
        Was treibt die Tochter von Heinz Galinski, das Grab ihres Vaters zu besudeln?

        • mike hammer schreibt:

          # Aristobulus
          Lieb? HMPFHAhaha :D Nett von Dir.

          Was treibt die?

          JÜDISCHE ISRAELKRITIKER?

          Sie Prostituieren sich dem MAMMON, verschachern ihm Leib und Seele. Laut
          bejubeln sie das Leid und das vergossene Blut ihrer Brüder, deren Mörder küssend!
          Liebkosen tun Sie den Aufruf zum Pogrom und rechtfertigen jede Lüge und jeden
          Betrug schieben Sie dem Opfer zu, die blutende Klinge im zuckenden Leib des eigenen Vaters Leichnam segnend. An jeder ecke falsches Zeugnis schwörend, kredenzen sie
          Gift dem Unschuldigen, dem Sie beschützenden, dem eigenen Fleisch und Blut.
          Für schnöden Mammon und falschen Aplaus, tun Sie das, denn auf der Liste Ihrer gemeuchelten Brüder an Lezter stelle stehen Sie selbst, nach Kind und Kindeskind!

          Welch Schande das ich nicht in der Sprache schreiben kann, in der ich erstmals
          Mutter rief! :evil:

          • Aristobulus schreibt:

            Das haste umfassend ausgedrückt, bestböser Hammer :mrgreen:
            Liebkosend Aufrufe zum Pogrom, Klingen im Leib des Vaters/Bruders segnend. Sie formulieren es nur anders, manche tun’s wie die Butler auf die Blutleere, Selbstgerechte und furchtbar Zivilisierte, Andere relativieren herum wie die sog. Postzionisten oder damals Avnery, der Arafat-Getreue.

            Die wollen Applaus und woanders dazugehören und als was Besseres gelten. Orianna Fallaci, die (in anderem Zusammenhang, der aber dazugehört) solche völlig kompromisslos beschimpfte mit allem, was sie hatte, sagte, Zikaden. Was wurde sie dafür gehasst. Von einer linken junge Dame (und danach folgend von hundert weiteren) wurde sie im italienischen Parlament und in der Presse fortwährend als Rassistin bezeichnet, weil Fallaci es gewagt hatte, arabische Befindlichkeiten zu geißeln. Zikaden nannte sie die, die dann sofort Rassismus!, Rassismus! schreien.

            Saeb Erekat, die weltweit bekannte Fernsehfigur mit der smarten Leidensmiene, ist ‘ne Zikade ersten Ranges. Er schrie doch neulich erst wieder Rassist!, weil Mitt Romney es gewagt hatte, die palästinensische Suprematie anzuzweifeln. Stand in allen Zeitungen. Sie beschäftigten sich mit der Zikade…
            Seitdem las ich hie und da und dort, Romney sei wohl ein Rassist. Zikadengekreisch.

            Aber dass JUDEN in sowas mit einstimmen, unsere Leut!, werd ich nie verstehen. Mammon (wie Zahal es hier in allen Détails beschrieb), Applaus, Judith Butlersche Vorreitergeilheit und elite-akadämlicher Ehrgeiz (wie bei dem notorischen Noam Chomsky), Eitelkeit, grundloser Hass, wasweißich. Zum Kotzen

          • mike hammer schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            August 31, 2012 um 10:35 nachmittags
            Komisch wieso ist hinter Deinem Posting kein Antwort-Button?

            Sie tun es aus einfachem Grund.
            Es ist einer der wenigen Möglichkeiten einen “Heldenhaften kampf” gegen “Einen
            Übermächtigen (so wollen sie es haben) Feind” zu führen, ohne dabei auch nur
            das allergeringste Risiko auf sich zu nehmen.

            Kritisiert man die Schurken, ist der Mörder doch nie Weit, (Polonium/ mykenos/politkowskaja…..) also reihen sich die Feigen, Geldgeilen lieber in die Reihen der Schurken, heulen mit den Hyänen und dreschen fröhlich auf “Den Westen”, USA und
            weil am kleinsten Israel ein. Da Riskiert man höchstens den Nobelpreis zu bekommen.
            einen gute nacht ;)

          • Aristobulus schreibt:

            … dass jetzt die Antwort-Buttons fehlen, ist die internationale jidische Farschwojrung ;) , nein, das wurde hier mal so eingestellt, weil sonst die Kommenta
            re
            ir
            gen
            d
            wann
            sc
            hm
            al
            wie
            Säu
            le
            n aussehen

            Ja, aber das Mitheulen mit den Hyänen & Zikaden usf. führt doch zu garnischt!, denn der Ruf Itbach-alJahud, schlagt die Juden tot, Zurück nach Auschwitz bleibt sich gleich!, und sie definieren sich ja ihre Juden selbst. Selbst der fritztreueste Abi M*elz*er wird irgendwann nur als Jud gesehen, obwohl er seit Jahrzehnten gegen Israel und das Judentum abhetzt, und aus.
            Dass die das nicht sehen wollen? Sonnenklar isses, aber sie machen’s nicht.
            Meinst Du, das ist Ghettomentalität? Könnte sein. Erklärt aber nicht das Verhalten mancher Israelis (Amira Hass, Gideon Levy usf.), die kleine Gegegenheit zur Verleumdung auslassen. Oder saust denen nur der Frack?
            Wie kann einer sein Welt- und Selbstbild auf Fracksausen aufbauen?
            Kann man doch gleich vom Schiff springen.
            Oj, nein!, is’ so nass unten ;)

            A gite lajle

    • Zahal schreibt:

      Sie kennen wahrscheinlich weder die Theorie, noch die Begrifflichkeit einer Judith Butler, lassen sie sich eines gesagt sein, Juden wissen besser, wann sie gefährdet sind und wann nicht:

      Botschafter protestiert gegen Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler
      _____________________________________________________
      Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann, einen Brief geschrieben, in dem er gegen die Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises an die Philosophin Judith Butler protestiert.

      In dem Schreiben bringt der Botschafter seine Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass ein Preis, der nach einem Menschen benannt ist, der unter den Nationalsozialisten wegen seiner Ansichten und seiner Herkunft verfolgt wurde, an eine Person verliehen wird, die dem Staat Israel gegenüber keine Toleranz und Liberalität erkennen lässt.

      In dem Brief heißt es wörtlich:

      „Ohne Zweifel mag das akademische Wirken Butlers im sozialwissenschaftlich-philosophischen Bereich außerordentlich und preiswürdig sein, jedoch verwundert es, dass die Stadt Frankfurt eine Person, die wiederholt zum kulturellen und akademischen Boykott Israels aufgerufen hat, ausgerechnet mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis auszeichnen wird.

      Das Kuratorium hat es bei seiner diesjährigen Entscheidung zur Preisvergabe leider versäumt, die Moralphilosophin an ihrer eigenen Moral zu messen – denn zwischen dem akademischen Werk Judith Butlers und ihrer persönlichen antiisraelischen Agenda, die sie nicht müde wird, in ihrer Position als international renommierte Wissenschaftlerin öffentlichkeitswirksam zu verfechten, herrscht eine groteske Diskrepanz.“

      (Botschaft des Staates Israel, 31.08.12)

      Das ausgerechnet eine remmonierte Wissenschaftlerin auf Mondo Weiss und nur von dort wurden ihre Interview zu ihrer Verteidigung in deutschen Medien veröffentlicht, zugreifen muss, ist mehr als ärmlich. Ausgerechnet eine Seite, die schon mehrmals wegen antisemitischen Karikaturen und Cartoons bemängelt wurde – wird von der Online Ausgabe der Zeit hergenommen, um eine Verteidigung Judith Butlers zu bewegen.

      Deutsche Preisverleihungs Ausschüsse scheinen eine Schwäche für ausgesprochene jüdische Kritiker Israels haben: Der Schriftsteller und Aktivist Uri Avnery hat mehrere deutsche Auszeichnungen angesammelt im Laufe der Jahre, und die eisern kommunistische, pro-palästinensische Anwältin und Aktivistin Felicia Langer wurde in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz erste Klasse im Jahre 2009 ausgezeichnet. Nun ist die Reihe an Judith Butler, einer US-amerikanischen Philosophin und Professorin der Rhetorik und vergleichende Literaturwissenschaft, die den prestigeträchtigen Theodor Adorno-Preis am 11. September in Frankfurt erhalten soll.

      http://blogs.jpost.com/content/judith-butler-and-politics-hypocrisy

      ach ja, die Seite:

      Ich habe etwas nachrecherchiert, wo Butler selbst veröffentlicht. Sie nimmt zumeist allererst einmal in englisch auf dem Blog von Blogger Philip Weiss Stellung zu den Vorwürfen. Erst danach erscheinen dieselben Äußerungen (wortwörtlich übersetzt) als dicker Aufmacher in der “Zeit”.

      Der Blogger P. Weiss betreibt den Blog Mondoweiss.

      http://mondoweiss.net/2012/08/judith-butler-responds-to-attack-i-affirm-a-judaism-that-is-not-associated-with-state-violence.html

      Neben Butler-Texten finden sich dort auch so schöne Karikaturen und Artikel wie folgende:
      http://mondotruth.tumblr.com/

      “Die Zeit” übernimmt dann scheinbar etwas “Zeit”verzögert von Mondoweiss Butlers Stellungnahmen und übersetzt diese auf deutsch – manchmal auch nur auszugsweise – aber immer haargenau im Wortlaut, immer sehr positiv konotiert und punktgenau in Butlers Sinne.

      In welcher “Zeit” leben wir eigentlich, wenn unser Vorzeigeintellektuellen-Blättchen, von einem derartigen Blog zitieren. Ich finde dies alarmierend. Genauso wenn Cicero – und wie sie alle heißen – hier keine Zusammenhänge zu entdecken vermögen.

      Dort ist neben Butler-Texten auch die alte “Krake” – der alte Weltenfeind abgebildet und tonnenweise Israel-delegitimierende Texte. Ich finde es einen Skandal, dass “Die Zeit” Texte von dem Mondoweiss Blog verwendet. Ebenso ist es skandalös, dass Butler dort hauptsächlich veröffentlicht und der deutsche Journalist darin keinen Fehl zu entdecken vermag. Aber am aller skandalösesten ist es, wenn der deutsche kulturell-akademische Jetset die Augen verschließt. Anders kann ich es mir nicht erklären. Wer bei den Hamasäußerungen den Knall verpasst hat – müsste jetzt eigentlich langsam aufwachen. Und Sie auch.

      • Aristobulus schreibt:

        Immer danke, Zahal. Mondoweiss, ach dieses Blog unterster Kanone, kennt man doch!, kennt man längst, jedenfalls wenn man möchte. Mancher möchte freilich nicht. Der ZEIT ist es wohl völlig egal, woher der Butlerartikel stammt, und mit wem sie sich gesellt!, denn sie wollen packenweis’ Papier verkaufen, auf dem Adornopreis steht

        P.S.
        Wem hast Du geantwortet? Der Strang ist lang, man erkennt’s nicht.

        • Zahal schreibt:

          @Aristobolus, geantwortet habe ich dem DESinteressent und dem Möbel, die weder Judith Butlers Theorie, noch ihre Absichten zu erkennen scheinen – als Nichtjude aber ihrer Alibijüdin hinterherweinen….das ist weder eine Hexenjagd, noch soll sie zum Schweigen gebracht werden, sie hat nur nicht den Adornopreis verdient, weil sie eine der führendsten BDS Aktivistinnen ist, so einfach ist das, erst mit Schmutz werfen und später sich als Opfer deklarieren….das haben wir gerne…

          • Aristobulus schreibt:

            Das sind deren Lieblingshaltungen, Stichworte und Reflexvorwürfe, an denen man sie schon im ersten Satz erkennt:
            Hexenjagd, zum Schweigen bringen, Opfer (immer die selber), Rassismus, Hardliner (immer die Anderen seit Scharon), Antisemitismuskeule, Verleumdung, Demütigung, Wasserrechte, Blockade, Besatzung usf.

            Spaßeshalber müsst’ man mal eine alphabetische Liste nur mit diesem ubiquitären Müll zusammenstellen. Sie ist schon verdammt lang und wird immer länger…

            - Hasloche und Broche bei den Dingen, die Du so machst, welchen auch immer :)

  25. Dante schreibt:

    Die heutige Kulturzeit-Sendung, die M. bereits erwähnt hat, veranlasste mich zu einer E-Mail an die Redaktion, die ich im Betreff mit “Was gesagt werden muss” überschrieben habe, obwohl sie in Prosa formuliert ist und ausdrücklich nicht den Anspruch auf die Bezeichnung “Gedicht” erhebt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit großem Interesse und leider auch wachsendem Verdruss habe ich Ihren Beitrag über die geplante Adornopreisverleihung an die US-amerikanische Philosophin Judith Butler gesehen, die wegen bestimmter Äußerungen zu Hamas und Hizbollah sowie ihrer Teilnahme am Boykott gegen Israel in der Kritik steht, bis hin zum Vorwurf des “Antisemitismus” (ich verwende diesen von Judenfeinden für sich selbst ersonnenen Euphemismus ungern). Im Zusammenhang damit wurden im Beitrag einige jüdische Prominiente (Hannah Ahrendt, Alfred Grosser) erwähnt und dabei recht suggestiv gefragt, ob diese wegen ihrer israelkritischen Haltung gleichfalls “Antisemiten” seien, und am Ende des Beitrages hieß es ebenfalls ziemlich suggestiv, ob man denn Israel überhaupt nicht kritisieren dürfe.
    Dies reizt mich zum Widerspruch:
    1. Zur Kritik an Israel und ob sie erlaubt sei: Es geht überhaupt nicht um erlaubt oder nicht erlaubt! Es geht darum, ob Kritik, die an Israel geäußert wird, berechtigt und fair ist. Auch einseitige und maßlose Kritik ist in einer freien Gesellschaft selbstverständlich erlaubt, auch Boykottaufrufe und Beteiligungen an Boykottaktionen sind es – ebenso, wie es erlaubt ist, zu behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Ob jemand, der sich derart äußert, einen Preis verdient hat, steht jedoch auf einem völlig anderen Blatt. Es ist erlaubt, aber unfair, Israel allein die Schuld am Nahostkonflikt zu geben. Es ist erlaubt, zeugt aber von unglaublicher Ignoranz, Organisationen wie Hamas als soziale und progressive Bewegung und Teil der globalen Linken zu verherrlichen und ihre reaktionäre und explizit judenfeindliche Seite zu ignorieren. Die Freiheit, seine Meinung zu äußern, impliziert nicht den Anspruch, dies unwidersprochen zu tun, und sie impliziert nicht einmal den Anspruch darauf, für seine Äußerung keine ätzende Kritik zu ernten. Wer austeilt, und das hat Frau Butler getan, sollte auch einstecken können.
    Übrigens gilt Meinungsfreiheit selbstverständlich auch für zionistisch eingestellte Menschen und auch für den ZdJ und seine Mitglieder einschließlich seiner höchsten Funktionäre.
    2. Selbstverständlich ist keineswegs jeder, der Israel kritisiert, “Antisemit”, schon gar nicht, wenn er selbst Jude ist. Es kommt jedoch nicht allein darauf an, ob, sondern vor allem, wie man Israel kritisiert. Kritik an spezifischen politischen Entscheidungen ist eine Sache, die Infragestellung oder gar Antizionismus, also das Bestreiten seines Existenzrechts, ist eine andere. Wer dies tut, spricht dem jüdischen Volk das Recht auf den einzigen Staat ab, in dem Juden nicht auf das Wohlwollen nichtjüdischer Herren bzw. einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen sind. Wer nun einwendet, die Juden seien doch eine Religionsgemeinschaft und Religionsgemeinschaften hätten üblicherweise keinen Staat, dem muss ich widersprechen: Die Katholiken z.B. haben sogar viele Staaten, denn es gibt viele Länder, in denen der Katholizismus Staatsreligion ist oder lange war. Für den Islam gilt dies erst recht, und zwar bis heute, und wird vermutlich auf absehbare Zeit so bleiben. Außerdem ist keine Religionsgemeinschaft über so lange Zeit zeitweise geduldet, zeitweise aber auch verteufelt und verfolgt oder schließlich zur “Rasse” umdefiniert worden.
    Frau Butler hat im Übrigen nicht nur Israel kritisiert, sondern sich positiv über eine Organisation geäußert, für die Judenmörder Helden sind und jeder, der Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt ist oder gar mit ihnen Geschäfte macht, ein Verräter ist, der den Tod verdient. Sie sei missverständlich zitiert worden, sagt sie heute. Dann soll sie, wenn das keine Schutzbehauptung ist, doch bitte detailliert darlegen, wie sie das genau gemeint hat. Ihre Rede anlässlich der Preisverleihung wird ihr zweifelsohne eine ideale Gelegenheit dafür bieten. Ich bin auf das Äußerste gespannt.
    3. Das Stilmittel des Zweifels daran, dass man Israel überhaupt kritisieren dürfe, ist eigentlich typisch für eine ganz bestimmte Sorte “Israelkritiker”, nämlich solche, die nicht ein gutes Haar am jüdischen Staat zu lassen pflegen. Es ist diffamierend, weil es jeder Gegenkritik vorwirft, Zensur zu sein, obwohl sie in Wahrheit die Wahrnehmung der eigenen Meinungsfreiheit (s. letzter Satz von 1.) ist. Es mag sie vielleicht sogar geben, die Auschwitz-Keule, mit der Israelkritik mundtot gemacht werden soll, aber ganz gewiss gibt es die Auschwitzkeulen-Keule, mit der Israel-”Kritiker” gelegentlich versuchen, Israelkritik-Kritiker mundtot zu machen oder als Freiheitsfeinde zu diffamieren. Einer Kultursendung von Qualität, für die ich Kulturzeit durchaus halte, ist diese Rhetorik nicht würdig.
    In der Hoffnung, dass diese Kritik als Anregung und Denkanstoß aufgenommen wird, verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    • M. schreibt:

      sehr gut, nur einen einwand

      juden haben schon deshalb das recht auf einen staat, weil wir nicht nur eine religionsgemeinschaft, sondern ein volk sind. insofern ist der vergleich mit dem christentum und dem islam nicht ganz richtig.
      danke.

      • Dante schreibt:

        @M.
        Stimmt, das hätte ich noch explizit erwähnen müssen, da sonst der (falsche) Eindruck entsteht, ich hielte die Juden ebenfalls ausschließlich für eine Glaubensgemeinschaft und nicht zugleich für ein Volk. Der gelegentliche Einwand, dass es zwischen Juden sehr verschiedener Herkunft keine ethnische Verbindung gebe, zieht unabhängig von seinem Wahrheitsgehalt nicht.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Dante, darf ich diesen Brief veröffentlichen als eigenen Artikel? Wenn ja, unter welchen Namen?

      • Dante schreibt:

        Sebstmurmelnd, wie mein alter Herr sagen würde. Ich bitte,aber darum, die Stelle mit dem jüdischen Staat und der Religionsgemeinschaft um die Aussage zu ergänzen, dass die Juden eben beides sind, eine Glaubensgemeinschaft und ein Volk.

  26. Silke schreibt:

    falls ich mich recht erinnere, mokiert sich Broder regelmäßig über Konvertiten, wenn auch meistens witzischer und cooler

    • Schula schreibt:

      Das machts nicht besser, denn auch Broder labert manchesmal ziemlichen Blödsinn. Aber der hat wenigstens die Entschuldigung von keiner Religion etwas zu halten. Und nur weils ein Jude macht, ist es umso schlimmer den als Beispiel für Goyim zu nehmen. Tut mir leid.

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