Dear Mr. Romney,

I just don’t get it. You say, every person should be free in deciding how to protect oneself. I’m with you on that. You say, the government should not interfere with ones personal pursuit of happiness. I agree. So why, just why do you want to give the government the power to decide what kind of fucking and loving is marriage worthy? The republican party is the party that once opposed slavery, while the democratic party argued that it’s okay, if slavery goes on for the benefit of a strong state.

It’s kind of Obamaish to give the government the power to force citizen to work and pay for others. Even though I believe, it’s the moral duty of every human being to help and support each other, it’s wrong to call for a big government to force upon the citizen this kind of behavior that I call Menschlichkeit. Menschlichkeit is my believe! But according to the first amendment it’s prohibited for the government to make any law respecting an establishment of a religion. Ones belief has to be one of free choice! Freedom of Choice! That’s what being a Republican means to me.

So why, just why do you forget your liberal heart when it comes down to gays? Shouldn’t the republican rhetoric be: If you don’t like gay marriage, don’t get gay married?

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26 Antworten zu Dear Mr. Romney,

  1. David Rosen schreibt:

    “liberal” bedeutet aber in den USA links zu sein IMHO

    • Silke schreibt:

      Daß deutsch “liberal” nicht amerikanisch “liberal” ist, erklärte ich letztens schon einige Male auf diesem Blog. Mittlerweile glaube ich, daß der alles andere als feine Unterschied jenseits des Begriffsvermögens hier ist.

      Und wenn ich mich nicht sehr täusche ist englisch “liberal” noch mal ganz was anderes.

      Im übrigen bin ich mir auch nicht sicher, daß für meinen Geschmack echte Liberale wie Theodor Heuss oder Hildegard Hamm-Brücher der hier offenbar bevorzugten “anything goes” aka Hauptsache witzisch und cool Definition zustimmen würden.

      Hamm-Brücher und ihr Protest gegen “Anything Goes”:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Brücher#Partei

    • OB schreibt:

      It would be a surprise for Romney to be questioned about his above-mentioned “liberal heart”.

      • Silke schreibt:

        well, hasn’t he that Massachusetts health care thingy on his “liberal” credit card?

        Maybe he manages to become the great unifier and get legislation of 13 % taxes for all?

        And here is an explanation of the tax rate issue by a self-confessed libertarian.

        I am pretty sure that I am the only in this thread who, due to lack of background knowledge, is unable to understand her explanations.

        All the other know-all-about-the-US-system guys and gals around here will surely have no problem whatsoever to figure out what’s what.

        PS: BTW Megan McArdle was one of the experts who were strongly in favour of letting Lehman’s have it and when the shit hit the fan were very outspoken in saying “but how could they let that happen”.

        That little experience did enhance my trust in the wisdom of libertarians greatly.

  2. nic.schooldyk schreibt:

    O well, just my words ! But then, have you ever heard of governmental hypocracy ? This seems to be the republican platform in these days.

  3. Aristobulus schreibt:

    It’s a pity… in the case of being an US citizen, I clearly would vote republican this time. Only because of this ugly (and cheap traditionalist) rhetorical issue against gay marriages, I fear what will happen, though-.
    Mr. Romney will be the first conservative with no prejudices!, speaking & acting entirely for civilisation and progress, changing conservatism into modernity while respecting himself and the lifes of others, if he changes his mind!

  4. OB schreibt:

    Disney as can be
    Mofo’ „Menschlichkeit“ bangs with reality

    „It’s kind of Obamaish“ yeah, your Weltnetzerker rocks.

    „The republican party is the party that once opposed slavery“
    Ok, you’ve just changed my mind. Isn’t Gollum that guy who once looked like a freaking hobbit?

  5. Silke schreibt:

    Ich bin sicher, die Dame sagt es ihm bis hierher und nicht weiter, natürlich total witzisch und cool
    http://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=ann+coulter+gay+marriage&ie=UTF-8&oe=UTF-8

    Sage mir, wen Du bewunderst und ich sage Dir, ob Du ein eat-the-cake-and-keep-it bist.

    Was sagt Romney denn zu Abtreibung? …daß aus einer Vergewaltigung keine Schwangerschaft werden kann?

    Ich schlage folgende Logik vor, BürgerINNEN, die einander liebten, hatten das Gesetz nie zu fürchten, zum Ausgleich können sie ja jetzt mal in Sachen Abtreibung großzügig sein.

  6. Eliyah schreibt:

    Die Ehe sollte überhaupt nicht staatlich sanktioniert sein. Hier in Israel dürfen Schwule auch nicht heiraten. Das liegt einfach daran, dass die Ehe hier in der Hand der Religionen liegt, die nun mal die Ehe erfunden haben. Juden heiraten jüdisch, Muslime muslimisch und Christen christlich. Das hat die Konsequenz, dass nicht nur Schwule nicht heiraten dürfen, sondern auch kein Christ einen Muslim oder einen Juden. Wer trotzdem heiraten will, der muss nach Zypern oder Dänemark gehen und dort heiraten und sich die Ehe anerkennen lassen.
    Und da liegt das Problem: Eine Ehe sollte staatsunabhängig sein. Wenn ich will, dass mein Lebenspartner mit mir ein gemeinsames Konto führt, für mich entscheiden darf, wenn ich nicht mehr einwilligungsfähig (ein Modewort aktuell) bin und informiert werden soll, wenn mir was passiert, dann muss ich diesen Wunsch auch anders gegenüber dem Staat zum Ausdruck bringen können. Wenn das gegeben ist, dann braucht man die Diskussion um Schwulenehe nicht mehr. Dann kann jeder sich die Treue schwören wie er will.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich mag die Lösung, Ehe einfach nicht staatlich zu fördern. Es ist und bleibt Religion. Da aber, wo Ehe Staatsangelenheit ist, muss der Staat neutral agieren!

      • Eliyah schreibt:

        Und so kann man aus religiöser Sicht gegen die Homo-Ehe und aus weltlicher Sicht dafür sein. Und das, ohne sich selbst zu widersprechen. Das ist doch der feuchte Traum eines jeden Politikers.

      • Alreech schreibt:

        Es geht in den USA aber nicht darum das der Staat sich neutral zur Ehe stellt.
        Die Extreme auf beiden Seiten verlangen das der Staat sich beim Thema Ehe einmischt.
        Die einen wollen das die Bundesregierung den Einzelstaaten vorschreibt die Schwulenehe zu akzeptieren, die anderen verlangen das die Bundesregierung den Einzelstaaten vorschreibt die Schwulenehe zu verbieten.

        Warum ist das ein Thema in dem die Bundesregierung den Einzelstaaten Vorschriften machen soll ?
        Das gleiche beim Thema Krankenversicherung. Auch hier ist die Frage warum die Bundesregierung dafür zuständig sein soll.

        Wie viele von Denen die vom amerikanischen Präsidenten erwarten das er mal schnell so eben 50 Einzelstaaten von oben herab eine gemeinsame Krankenversicherung und ein gemeinsames Eherecht verordnet würden es wohl tolerieren wenn die EU-Kommission das gleiche in der EU versuchen würde ?
        Hier wird schon rebelliert wenn es um Glühbirnen und Gurken geht.

        • Silke schreibt:

          Die USA haben aber, anders als Europa, nur ein Militär und nur einen Oberkommandierenden. Wenn Europa mal so weit sein wird, dann klappt das auch mit den Glühbirnen.

          Die USA sind nicht Europa und Europa sind nicht die USA und was noch viel wichtiger ist und was Herr Buurmann so gern außer Acht läßt, daß jedes Gemeinwesen seine eigenen checks and balances hat, um die Dinge im Zaum zu halten.

          Was er mit diesem Spässken hier und mit anderen treibt, ist reine Rosinenpickerei. Der Deutsche kann heute von seiner Krankenkasse erwarten, daß er z.B. auch in seinen Häusken in Antalaya oder auf Mallorca von ihr gecovert und betreut wird.

          So ist es richtig und nicht mit dem teuersten Gesundheitssystem der Welt ohne dazu passende Langlebigkeit.

  7. Silke schreibt:

    Eliyah und andere

    Ich stelle mir das mit Staat und Religion in unseren Gemeinwesen so vor wie das Trennen von siamesischen Zwillingen, die mehr oder weniger zusammen gewachsen sind oder sogar hie und da etwas nur einmal haben.

    Wollte ich als Chirurg die beiden trennen, müßte ich bei jedem Schnitt überlegen, ob der Schaden oder der Nutzen, dem ich dem Ganzen zufüge, überwiegt und da wo etwas nur einmal da ist, müßte ich erst das Zweitteil züchten.

    Kein vernünftiger Mensch würde sich ohne die Aneignung ausgiebigen Wissens um den menschlichen Körper und wie er funktioniert trauen, auch nur den kleinsten Schnitt zu setzen. Fragen stellend sich an der Diskussion zu beteiligen, sollte hingegen jeder und jedem nicht nur gestattet sein, sondern sogar von jedem und jeder erwünscht sein.

    Zutiefst mißtrauisch bin ich übrigens gegenüber Beiden, Staat und Religion, genauso wie gegenüber allen anderen, die Macht über mich haben bis hin zu denen, die den Zeitgeist, in dem ich lebe, prägen oder zu prägen versuchen.

    • Eliyah schreibt:

      Das mit der Ehe und dem Trennen vom Staat ist deutlich einfacher als Du Dir das vorstellst. Bis vor ein paar Jahren haben Leute geheiratet, damit falls, G-tt behüte, die Frau im Kindbett stirbt der Mann das Sorgerecht für das Kind bekommt. War das Paar nicht verheiratet, hatte der Vater Pech. Das ist nicht mehr so. Man kann vor der Geburt das regeln ohne zu heiraten. Genau so wäre es mit allen anderen Dingen machbar, die eine Ehe rechtlich ausmachen.

      • Silke schreibt:

        Eliyah

        Recht, das über Jahrzehnte und länger gewachsen und FORTGESCHRIEBEN wurde, hat als Nebeneffekt, das es Verknüpfungen mit allen möglichen und unmöglichen nix mit Ehe zu tun habenden Prinzipien herstellt und nach jeder Änderung andere herstellen wird und hergestellt hat, an die keineR denken wird.

        Falls ich die Zeit hätte, würde ich z.B. wirklich gern mal gucken, warum es immer noch Ehegattensplitting für alle gibt. Es erscheint als so ein Dinosaurier und doch ist es offenbar nicht abschaffbar. Warum? Weil alle doof sind? glaube ich aufgrund früherer Erfahrungen mit näherem Hingucken eigentlich eher nicht.

      • Silke schreibt:

        zu dem mit dem unehelichen Vater, ob verpartnert oder nicht, gab es aber eine viel frühere und sehr grundsätzliche Neuregelung, nämlich, daß die Auffassung abgeschafft wurde, daß das außereheliche Kind nicht mit seinem Vater verwandt sei (zu Zeiten als die Gutsherren es in den Dörfern trieben und dabei keine Erbansprüche erzeugen wollten, sicher eine sehr praktische Regelung, doch sie bestand fort weit in mein Erwachsenenleben hinein. Ich glaube, da half nur Adoption, denn es galt glaube ich auch für Väter, die Alimente zahlten, also überführt waren oder anerkannt hatten. Will sagen, bevor das, was jetzt geht, überhaupt möglich wurde, mußte ein ganzes Gedankengebäude, was Verwandtschaft überhaupt ist, umgemodelt werden.)

        Außerdem habe ich mittlerweile festgestellt, daß meine Hoffnungen auf die via registrierte Partnerschaft zu schaffende real existierende säkulare Ehe auch nix bringen werden, denn die Gerichte werden fortschreiben und worauf werden sie beim Fortschreiben zurückgreifen? Natürlich auf Gewachsenes Altbewährtes schon mal klarer Definiertes.

  8. JAHAW schreibt:

    Wenn ich die Wahl hätte zwischen Obambula und einen Sack voller verfaulter Kartoffeln, voller
    Maden und Schimmel, der zum Himmel stinkt, würde ich mich gegen Obama entscheiden.
    .
    .
    .
    NICHT wegen der Hautfarbe!

    • Aristobulus schreibt:

      West ist smart, aber die Rhetorik, “Obama wants to destroy America”, argh, bullshit. Schade um die Aufpeitschung, die gilt nicht viel…
      Viele besser, weil seriöser redet er hier, wo es nur um die eine Sache geht:

  9. JAHAW schreibt:

    @ Aristobulus
    Bullshit ?
    Fürchte er hat schon genug Destroyed.
    Obama hat die USA irrelevant gemacht.
    Bei der obigen rede
    ist er Jo-durchshnitts-Ami
    zu diplomatisch, kein Hertz. :roll:
    http://www.youtube.com/watch?v=eAgY6NiZBnE&feature=player_embedded#! . :D

    • Aristobulus schreibt:

      …er ist da richtig gut!, der hat was drauf, sagt mir nur zu oft die Floskel “the heart, the soul and the faith of the American people”.
      Obama hat die USA außenpolitisch konsequent zu einer Lachnummer und innenpolitisch zu ‘ner Dauerkrise gemacht

  10. JAHAW schreibt:

    #Aristobulus
    Die Amis die ich kenne, 10-15 Leutchen, stehen auf so was.
    “the heart, the soul and the faith of the American people”.

    Kann das stimmen? :roll:
    http://www.youtube.com/watch?v=l-HqHSkYG-Y&feature=related .

    So, Ich hau mich hin.
    Gute N8 ;)

    • Aristobulus schreibt:

      … Obama ist ‘ne Bindestrich-Persönlichkeit wie sehr viele (die meisten?)
      Und gegen the heart, the soul and the faith of the American people hab ich garnix ;) , nur, wenn einer damit die Unamerikanischen ausschließt.

      Gutes Hinhauen, gut Nacht

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