Die Kulturzeit-Sendung vom 30. August 2012 hat einen Leser von Tapfer im Nirgendwo, der unter dem Namen Dante kommentiert, zu einer E-Mail an die Redaktion veranlasst, die im Betreff mit “Was gesagt werden muss” überschrieben wurde. Der Brief wurde in Prosa formuliert und erhebt ausdrücklich nicht den Anspruch auf die Bezeichnung Gedicht. Tapfer im Nirgendwo präsentiert den Wortlaut der Mail:
***
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse und leider auch wachsendem Verdruss habe ich Ihren Beitrag über die geplante Adornopreisverleihung an die US-amerikanische Philosophin Judith Butler gesehen, die wegen bestimmter Äußerungen zu Hamas und Hizbollah sowie ihrer Teilnahme am Boykott gegen Israel in der Kritik steht, bis hin zum Vorwurf des “Antisemitismus” (ich verwende diesen von Judenfeinden für sich selbst ersonnenen Euphemismus ungern). Im Zusammenhang damit wurden im Beitrag einige jüdische Prominiente (Hannah Ahrendt, Alfred Grosser) erwähnt und dabei recht suggestiv gefragt, ob diese wegen ihrer israelkritischen Haltung gleichfalls “Antisemiten” seien, und am Ende des Beitrages hieß es ebenfalls ziemlich suggestiv, ob man denn Israel überhaupt nicht kritisieren dürfe.
Dies reizt mich zum Widerspruch:
1. Zur Kritik an Israel und ob sie erlaubt sei: Es geht überhaupt nicht um erlaubt oder nicht erlaubt! Es geht darum, ob Kritik, die an Israel geäußert wird, berechtigt und fair ist. Auch einseitige und maßlose Kritik ist in einer freien Gesellschaft selbstverständlich erlaubt, auch Boykottaufrufe und Beteiligungen an Boykottaktionen sind es – ebenso, wie es erlaubt ist, zu behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Ob jemand, der sich derart äußert, einen Preis verdient hat, steht jedoch auf einem völlig anderen Blatt. Es ist erlaubt, aber unfair, Israel allein die Schuld am Nahostkonflikt zu geben. Es ist erlaubt, zeugt aber von unglaublicher Ignoranz, Organisationen wie Hamas als soziale und progressive Bewegung und Teil der globalen Linken zu verherrlichen und ihre reaktionäre und explizit judenfeindliche Seite zu ignorieren. Die Freiheit, seine Meinung zu äußern, impliziert nicht den Anspruch, dies unwidersprochen zu tun, und sie impliziert nicht einmal den Anspruch darauf, für seine Äußerung keine ätzende Kritik zu ernten. Wer austeilt, und das hat Frau Butler getan, sollte auch einstecken können.
Übrigens gilt Meinungsfreiheit selbstverständlich auch für zionistisch eingestellte Menschen und auch für den ZdJ und seine Mitglieder einschließlich seiner höchsten Funktionäre.
2. Selbstverständlich ist keineswegs jeder, der Israel kritisiert, “Antisemit”, schon gar nicht, wenn er selbst Jude ist. Es kommt jedoch nicht allein darauf an, ob, sondern vor allem, wie man Israel kritisiert. Kritik an spezifischen politischen Entscheidungen ist eine Sache, die Infragestellung oder gar Antizionismus, also das Bestreiten seines Existenzrechts, ist eine andere. Wer dies tut, spricht dem jüdischen Volk das Recht auf den einzigen Staat ab, in dem Juden nicht auf das Wohlwollen nichtjüdischer Herren bzw. einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen sind. Wer nun einwendet, die Juden seien doch eine Religionsgemeinschaft und Religionsgemeinschaften hätten üblicherweise keinen Staat, dem muss ich widersprechen: Die Katholiken z.B. haben sogar viele Staaten, denn es gibt viele Länder, in denen der Katholizismus Staatsreligion ist oder lange war.
wie folgt umzuformulieren:
Wer nun einwendet, die Juden seien doch eine Religionsgemeinschaft und Religionsgemeinschaften hätten üblicherweise weder einen eigenen Staat noch Anspruch auf einen solchen, dem muss ich widersprechen: Erstens sind die Juden im Unterschied zu Katholiken oder Muslimen sowohl Religionsgemeinschaft als auch Volk, und zweitens haben o.g. Religionsgemeinschaften sogar mehr als einen Staat, denn es gibt viele Länder, in denen sie Staatsreligion sind oder lange waren. Außerdem ist keine Religionsgemeinschaft über so lange Zeit zeitweise geduldet, zeitweise aber auch verteufelt und verfolgt oder schließlich zur “Rasse” umdefiniert worden.
Frau Butler hat im Übrigen nicht nur Israel kritisiert, sondern sich positiv über eine Organisation geäußert, für die Judenmörder Helden sind und jeder, der Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt ist oder gar mit ihnen Geschäfte macht, ein Verräter ist, der den Tod verdient. Sie sei missverständlich zitiert worden, sagt sie heute. Dann soll sie, wenn das keine Schutzbehauptung ist, doch bitte detailliert darlegen, wie sie das genau gemeint hat. Ihre Rede anlässlich der Preisverleihung wird ihr zweifelsohne eine ideale Gelegenheit dafür bieten. Ich bin auf das Äußerste gespannt.
3. Das Stilmittel des Zweifels daran, dass man Israel überhaupt kritisieren dürfe, ist eigentlich typisch für eine ganz bestimmte Sorte “Israelkritiker”, nämlich solche, die nicht ein gutes Haar am jüdischen Staat zu lassen pflegen. Es ist diffamierend, weil es jeder Gegenkritik vorwirft, Zensur zu sein, obwohl sie in Wahrheit die Wahrnehmung der eigenen Meinungsfreiheit (s. letzter Satz von 1.) ist. Es mag sie vielleicht sogar geben, die Auschwitz-Keule, mit der Israelkritik mundtot gemacht werden soll, aber ganz gewiss gibt es die Auschwitzkeulen-Keule, mit der Israel-”Kritiker” gelegentlich versuchen, Israelkritik-Kritiker mundtot zu machen oder als Freiheitsfeinde zu diffamieren. Einer Kultursendung von Qualität, für die ich Kulturzeit durchaus halte, ist diese Rhetorik nicht würdig.
In der Hoffnung, dass diese Kritik als Anregung und Denkanstoß aufgenommen wird, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Nach meiner Gefühlslage: Israel und Amerika (USA) werden kritisiert. Das passiert keinem anderen Land. Weder Frankreich, noch Österreich, Australien, Saudi-Arabien oder irgendein Land wird kritisiert. Oder hat schon jemand davon gehört, dass Dänemark kritisiert wird? Kritik wird an Regierungsentscheidungen geübt, aber nicht am Land.
Antisemitismus und Antizionismus sind unverzeihlich, auch wenn sie von Juden vorgetragen werden.
Übrigens hat Butler im Interview Hamas zur globalen Linken gezählt. Wenn Pop Pot auch zur globalen Linken zählt (und Mao und Che Guevara und Stalin und und und), dann liegt sie vielleicht nicht so falsch.
Für mich die größte Erkenntnis dieses Textes ist die “Auschwitzkeulen-Keule gegen Israelkritik-Kritiker”. Ich kannte bisher nur die Schranken-Schranken und die Kompetenz-Kompetenz (Rechtsverdreher wissen bescheid).
Ich möchte einwenden, daß hier ein Denkfehler vorliegt. Es gibt kein Volk, daß sich als Katholiken oder Moslems bezeichnet. Es gibt viele Völker, die katholisch oder muslimisch sind. Bei den Juden in Israel ist die Lage anders. Hier sind Religion und Nationalität quasi eins. Die Juden haben einen Judenstaat gegründet.
Diese Umstände liegen sicherlich in der besonderen Geschichte der Juden begründet.
Es mag sein, daß Kritik an Israel vereinzelt unfair oder einseitig ist. Das kann ich im einzelnen nicht beurteilen. Es ist aber ebenso offensichtlich, daß legitime Kritik an Israel häufig mit Diffamierungen wie “Antisemitismus” oder “Holocaustrelativierung” denunziert wird. Habe ich schon oft erlebt. Ich erlebe bei diesem Thema ein hohes Maß an Feindseligkeit und Unseriosität aufseiten von Israelverteidigern. Man wird beispielsweise ohne Umschweif mit obigen Etiketten versehen, ohne auch nur dies im geringsten zu begründen oder sachlich zu argumentieren. An diesem Momentum wird schnell deutlich, daß bestimmte Personen ein Problem damit haben, von Israelis ausgeübtes Unrecht als solches anzuerkennen.
Ich denke, diese Wahrheit sollte man nicht leugnen.
Meine persönliche subjektive Sicht auf den Nahost-Konflikt ist dergestalt, daß Israel die Hauptverantwortung trägt und die Dinge zu dessen Lösung in der Hand hat. Ich sehe also die größere Verantwortung bei Israel. Vom Iran will ich hier gar nicht reden. Ich meine den unmittelbaren Konflikt mit Palästinensern und den Nachbarstaaten. Diese Dinge sind meiner Meinung nach offensichtlich. Das größte Problem liegt wohl darin, daß die Israelis nicht zu einer konstruktiven Politik finden, weil sie sich noch in einer Art Shoa-Paranoia befinden.
Man sollte begreifen, daß auch der Holocaust irgendwann nicht mehr zur Identitätsstiftung und politischen Erzählung taugt. Der Holocaust also nicht mehr die raison d’etre darstellt.
Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: ich kann Ihren Wunsch nach einer konstruktiven Politik im Nahost-Konflikt vollauf verstehen, und Ihren offensichtlichen Frust darüber, daß diese nicht gefunden wird auch; möchte ihre persönliche subjektive Sicht aber um eine wichtige Ihnen fehlende Information ergänzen, ohne die mir auch völlig unverständlich war, “worum” es beim Nahostkonflikt “geht”:
Die Hamas wurde von einem untergetauchten Alt-Nazi (“Amin el Husseini”) gegründet (die Fatah von dessen Schwiegersohn); der sich unter einer “Zwei-Staaten-Lösung” allerhöchstens vorstellen konnte, zwei palestinensische Staaten zu gründen: beide selbstverständlich mit Einreiseverbot für Israelis. Mit unter dessen massivem Einfluss (gerüchteweise zweidrittel der PLO-Charta stammen aus seiner Feder) lehnten die palestinensischen Araber die Zweistaatenlösung schon direkt bei der israelischen Staatsgründung ab. (Diese geschah nicht im luftleeren Raum, sondern zusammen mit der Jordaniens als Nachfolgestaaten des untergegangenen osmanischen Reichs). Nun ist el Husseini zwar schon länger tot, das tun sie aber dennoch bis heute. Und das heißt nicht etwa, sie hätten ernsthaftes Interesse an einem gemeinsamen Staat für beide Bevölkerungsgruppen: ihnen wäre es lieber, ihre Nachbarn auf welchem Wege auch immer vollständig von der Landkarte verschwinden zu lassen; notfalls mit Umweg über diplomatische Zwischenlösungen auch scheibchenweise, aber auch ganz direkt mit Gewalt.
Mit Gewalt heißt heutzutage über Terroranschläge, hätte allerdings die Sowjetunion den jungen Staat in der Hoffnung, den Amerikanern damit eins auszuwischen, nicht massiv unterstützt, hätten ihn nur Tage nach der Gründung gleich mehrere seiner Nachbarn in einem Angriffskrieg erledigt. (Daher kommt auch der Name “Westjordanland”: weil Jordanien es zwischenzeitlich annektiert hatte)
Es ist bei der vorherrschenden einseitigen Berichterstattung über den Nahost-Konflikt zugegebenermaßen schwierig. Wenn man zu einem Thema alle möglichen Grade an verlässlichen oder weniger verlässlichen Informationen bekommt, die man selbst überprüfen muß (u.U. in den Geschichtsbüchern), ist das normal. Wenn man zu einem speziellen Thema immer erst Recherche in Geschichtsbüchern anstellen muß, bis man die meisten Informationen überhaupt bekommt, liegt schon irgendwo irgendetwas gewaltig schief!
P.S: (Falls sie irgendetwas von dem oben genauer haben möchten, mache ich Ihnen gerne Quellenangaben zum Nachlesen)
Es sagt wenig über die heutige Situation der Palästinenser aus, wenn die Hamas von einem Alt-Nazi gegründet wurde.
Wenn fremde Menschen in meinem Heimatgebiet siedeln, die dort keinerlei unmittelbare Historie haben – wie im 19. Jahrhundert und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg durch Juden geschehen, würde ich ebenfalls eine “Zweistaatenlösung” strikt ablehnen. Ich finde Ihren Hinweis sehr verwunderlich.
Ich habe das Gefühl – wie so häufig bei diesen Debatten -, daß man hier zwanghaft versucht, auf der einen Seite die Taten der Israelis schönzureden und auf der anderen Seite wirre Bezüge zur Vergangenheit herzustellen, um von der realen Situation in Palästina abzulenken.
Schade.
@James, von Geschichte scheinen sie nicht gerade viel Ahnung zu haben oder? Juden haben IMMER und durchgehend in dem Landstrich gewohnt, sonst hätte es den Jerusalemer Talmud gar nicht gegeben, es war nur kein jüdischer Stat mehr, sondern immer von anderen Herrschern besetzt, es hätte kein Pogrom schon 1834 gegeben.Es hätten keine Berichte über Juden schon um 1700 gegeben und Vieles mehr….
Nur als Beispiel – In Safed lebt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die größte jüdische Gemeinde Palästinas, sie umfaßt etwa 2000 Juden. Vom 15. Juni bis 17. Juli 1834 findet dort ein Massaker unter den Juden statt, das vergessene Pogrom von Safed. Der Gouverneur der Stadt duldet und unterstützt Vergewaltigungen, Morde und Plünderungen jüdischen Eigentums, darunter die Verwüstung von Synagogen und die Zerstörung von Torah-Rollen; das Pogrom endet nach Angaben des Haaretz-Autors Eliezer Rivlin mit großen Schäden für die jüdische Gemeinde.
Im 18. und 19. Jahrhundert schüren muslimische Autoritäten durch ihre Predigten und die erniedrigende Behandlung der Juden systematisch Haß und Verachtung der arabischen Bevölkerung gegen die Juden. Ein Aufruhr arabischer Landarbeiter, im Jahr 1834, gegen den Vizekönig von Ägypten Muhammad Ali wird durch Haßpredigten auf die Juden umgeleitet. Alexander William Kinglake schreibt, daß das Morden und Plündern in Safed von Mohammed Damoor, einem islamischen Geistlichen, angestachelt wird, der den Muslimen auf dem Marktplatz von Safed ´prophezeit´, die Juden würden angegriffen und ihres Besitzes beraubt, weil sie sehr reich seien:
Am 15. Tag des folgenden Juni würden die Rechtgläubigen sich in gerechtem Zorn gegen die Juden erheben und sie ihres Goldes und ihres Silbers und ihrer Juwelen berauben. … Als der Tag herankam, versammelte sich die gesamte muslimische Bevölkerung des Ortes in den Straßen, um das Ergebnis dieser Prophezeiung zu sehen. Plötzlich eilte Mohammed Damoor wütend in die Menge, und der wilde Schrei des Propheten bestätigte bald die Erfüllung seiner Prophezeiung.
Die Anmerkung sei gestattet, daß sich bis heute nichts am Vorgehen der Muslimfunktionäre geändert hat. Sie werten in ihren Verlautbarungen die Juden ab, setzen Lehren, Prophezeiungen, Mubahalas, Fatawa und Pseudo-Fatawa in die Welt und warten, daß sich gehorsame zur Ausführung des Werkes bereite Gläubige finden oder gar Gläubige, die sich auf diesem Felde der Drohungen und Einschüchterungen mit eigenen Beiträgen einbringen: Rushdie, Raddatz, Redeker. Je nach Wirkung der Aktion für die Machtausdehnung des Islams verdammen, leugnen oder rechtfertigen sie anschließend das Ergebnis.
So wat……Und die arabischen Länder haben natürlich keine fast 1. 000.00 Juden vertrieben, obwohl die dortigen Gemeinden älter als 2000 Jahre waren – wie immer Doppelstandard, Ignoranz der Geschichte und Relativierung….
Was die Höhe der Zahl der ermordeten Juden von Safed an der Gesamtzahl der in Palästina lebenden Juden bedeutet, zeigt der Reisebericht The Innocents Abroad, von Mark Twain, aus dem Jahr 1869, worin er schreibt, es gebe in Bethlehem 200 jüdische Familien. Von den Juden aus Safed sind nach dem Massaker von 1834 nur wenige übrig.
Nachtrag dazu, in den alten UN Resolutionen gibt es keine “Palästinenser” dort wird nur von Arabern gesprochen, was sie ja auch sind, Arafat war KEIN “Palästineser” er ist in Ägypten geborten, wie viele bekannte arabische Persönlichkeiten, die sich heute als “Palästineser” bezeichnen…so wat.
@ Zahal:
Weils mit dem Geschichts- und politischen Wissen (Ausland) bei mir auch nicht immer so weit her ist; stimmt es, daß die anderen arabischen Staaten palestinensischen Arabern Wohnrecht oder Staatsbürgerschaft verweigern, um dadurch politischen Druck auf Israel auszuüben?
Südlicht,
ich antworte mal (obgleich Zahal sicher mehr Détails an der Hand hat): Die arabischen Staaten behandeln Palästinenser als bloße Verfügungsmasse. Selbst in Jordanien, dessen Bevölkerungsmehrheit palästinensisch ist, besteht kein Interesse zur Integration – über mittlerweise vier, fünf Generationen hinweg. Bei einem Aufstand 1970 (“schwarzer September”) ließ die jordanische Regierung Palästinenser zu Tausenden abschlachten.
Auch in Syrien und dem Libanon sieht es für Palästinenser äußerst finster und mörderisch aus. Alle kennen das Massaker von Sabra und Schatila von 1982, und sie glauben, dass Ariel Scharon dafür verantwortlich gewesen sei. War er nicht, eine drusische Miliz hat das Massaker verübt. Jedoch kein Mensch redet mehr von den anderen Massenmorden an Palästinensern während des libanesischen Bürgerkriegs, verübt von den Amal-Milizen. Tausende wurden umgebracht. Es war kein Israeli in der Nähe, also schweigt man davon.
Palästinenser dürfen bis heute im Libanon und in Syrien bestimmte Berufe nicht ausüben und sich nicht niederlassen, wo sie möchten. Staatsbürgerschaft wird ihnen verweigert. Wer sind diese Palästinenser in der vierten, fünften Generation? Verfügungsmasse, um Israel weiter unter Druck zu setzen.
Wer sind Ostpreußen und Schlesier heute? Die gibt es nicht mehr, sie wurden sofort integriert.
Nicht jedoch Palästinenser in arabischen Ländern. Viele müssen in sog. Flüchtlingslagern leben, in denen schon ihre Eltern oder Großeltern geboren wurden.
Wer protestiert dagegen?
Wer setzt sich für diese Palästinenser ein?
Niemand. Man hat die Bezeichnung Palästinenser erfunden, um Israel als Vertreiber und Rassisten hinzustellen.
Jenen Israelkritikern, Israelbashern, Antizionisten und denen, die vollmundig und ohne irgendwas zu wissen von den Israelis fordern und fordern, geht das Wohlergehen der Palästinenser völlig am Gesäß vorbei.
Ich weiß, daß die Jahrhunderte zuvor ein paar Tausend Juden in Palästina gelebt haben. Das ändert aber nichts an meiner Argumentation. Warum möchte man hier offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, daß dieses Gebiet seit Jahrhunderten arabisch war und die dortigen Juden eine sehr kleine Minderheit?
Der Vergleich ist zwar schief, aber ich würde mich ebenfalls dagegen wehren, wenn die Hispanics in den USA damit begännen, dieses Land massiv zu besiedeln und dort einen Staat zu gründen. Die Vermessenheit der Israelverteidiger auf diesem Blog ist schon ziemlich kurios. Man will sich offenbar kein Bißchen in die Lage der Palästinenser hineinversetzen und die historischen Umstände des Nahostkonflikts zur Kenntnis nehmen.
Ich empfinde das Verhalten der Juden als okkupatorisch und arrogant. Es ist für mich nur zu verständlich, daß die Palästinenser dagegen aufbegehren, auch wenn dies keine Gewalt rechtfertigt. Natürlich schaukelt sich an diesem Konflikt auch faschistoider Haß auf arabischer Seite hoch. Die historischen Verhältnisse sind aber eindeutig. Hier würde es mehr Demut auf israelischer Seite verlangen.
Ich kann nur noch mal ausdrücklich wiederholen, daß in dieser verbohrten zionistischen Haltung, die hier vorgetragen wird, nicht die Zukunft Israels liegen wird.
Der sog. Kirk beschreibt die israelische Seite mit den Vokabeln faschistoid, Vermessenheit, okkupatorisch und arrogant ( = das Verhalten der Juden), massive Besiedelung, “daß dieses Gebiet seit Jahrhunderten arabisch war”, und er fordert permanent “Demut” von den Juden.
Er sieht die Zukunft Israels in seiner Zerschlagung.
Zum Geier mit dem.
Zitat Kirk:
Alles Gute
Wollen Sie Nachhilfe in Geschichte?
Warum Kirk, antworten sie hier nicht…
@Kirk
Ausgerechnet Sie scheinen ja verdammt viel Ahnung von der “realen Situation” in “Palästina” zu haben. Darf ich fragen, wann Sie zuletzt dort waren?
Wie schön, dass Ihnen die armen Palis so sehr Leid tun, dass Sie den palästinensischen Terror und die Massenmorde an jüdischen Zivilisten vollkommen ausblenden (und damit verharmlosen).
Man kann zur Geschichte und zur zionistischen Nationalbewegung stehen wie man will, und sicherlich hat auch die israelische Politik ihre Fehler in der Vergangenheit gemacht. Fakt aber ist, Israel existiert, ist anerkannt und erfolgreich (viel erfolgreicher als der Rest der gesamten arabischen Welt) und hat dasselbe Recht zu existieren wie jeder andere Staat. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, dass die Palis noch immer ein Problem mit diesem Existenzrecht haben, ist der einzige Grund, weshalb der Konflikt noch immer nicht vorbei ist. Er hätte schon vor über zehn Jahren beendet sein können, wenn sie es gewollt und an den Verhandlungstisch zurückgekehrt wären. Die Israelis waren mehrheitlich bereit, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, sofern die Palis der Gewalt und dem Terror ein für allemal abschwören und bereit sind, in Frieden mit Israel zu leben. Aber Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft sind in der arabischen Welt gleichbedeutend mit Schwäche Arafat und Co. witterten Morgenluft und entfesselten einen bis dato beispiellosen Terror gegen jüdische Zivilisten. Damit haben sie ihre Verhandlungsposition nachhaltig diskreditiert. Jedes von Juden jemals verübte Unrecht verblasst angesichts der palästinensischen Massenmorde. So viel zu Ihrer “persönlichen subjektive Sicht” und zum Thema “Israel trägt die Hauptverantwortung”!
Da hast Du verdammt Recht…
Ich frage mich, wie Kirk wohl reagieren würde, wenn in Deutschland, am hellichten Tag, mitten in Berlin, Hamburg, München, Köln etc. Tag für Tag irgendwo eine Bombe hochgehen und zahlreiche Menschen, darunter wehrlose Kinder, zerfetzen würde. Wenn er damit rechnen müsste, selbst Opfer eines Anschlags zu werden. Oder seine nächsten Verwandten. Und wenn tagtäglich “selbstgebastelte” Raketen in Kirks Nachbarschaft einschlagen würden.
Ob Kirk dann immer noch so viel Verständnis für die Täter hätte!? Ich glaube kaum.
@JTK
Wurde sie, wie gesagt, nicht. Besagter al-Husseini war in erster Linie Araber und Mufti von Jerusalem – und Judenhasser. Angeblich hatte er in frühen Jahren nichts gegen die schon immer im Lande lebenden Juden, was ihn jedoch in den 1930er Jahren nicht daran hinderte, massiv auch gegen diese vorzugehen und in den 1940er Jahren mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Auf seine Intervention bei Himmler kam 1943 ein Austausch von 5000 jüdischen Kindern gegen 20000 deutsche Kriegsgefangene nicht zustande, und die Kinder wurden ermordet.
Nach dem Krieg setzte al-Husseini sein judenfeindliches Wirken fort, und der gesamte palästinensische “Widerstand” gegen Israel ist in seiner Form und in seinen Zielen von seinem (Un-)Geist inspiriert. Das alles hat also sehr wohl etwas mit der heutigen Situation der Palästinenser innerhalb des israelischen Einflussbereichs zu tun. Denen außerhalb geht es freilich auch nicht besser, denn sie werden von den arabischen Nachbarn Israels – die Israel ebenfalls vernichten wollen, obwohl das Land nie ihre Heimat war – als Druckmittel gebraucht – und gleichzeitig verachtet. Besser geht es denen, die in Israel geblieben und dort Bürger geworden sind, ohne ihre arabische Identität augfgeben zu müssen. Israel ist also Heimstatt von Juden und Arabern, auch wenn die Mehrheitsgesellschaft den Arabern nicht selten misstraut. In einem “freien” Palästina ginge es wahrscheinlich beiden schlechter, die Juden würden zum Freiwild für ihre Feinde, die Araber würden viel von ihrer Freiheit, die sie in Israel trotz allem haben, verlieren.
Dante,
Du hast die Taten des Muftis von Jerusalem al-Husseini erwähnt. Fünftausend jüdische Kinder hat er auf dem Gewissen (nein, hat er nicht, denn er besaß keins). Er hat sich persönlich in Berlin mit größter Energie dafür eingesetzt, dass diese Kinder nicht gegen Kriegsgefangene ausgetauscht, sondern ermordet wurden.
Der wollte das so – und er hat seinen Willen gekriegt.
Wer kann sich das vorstellen?
Fünftausend
(das ist ein Ichweißnichtwas!, eine Bahnhofshalle voller Kinder, das sind etwa fünftausend, wenn die Bahnhofshalle voller Kinder ist, und die hat er alle umbringen lassen)
Arafat hat Zeit seines Lebens diesen Mufti als Helden bezeichnet, als Mentor und als Propheten und als Vorbild für ihn selbst und für alle. Bis heute wird er gefeiert und geehrt.
Wer kann das verstehen?
So verderben sich die herrschenden palästinensischen Peitschenschwinger ihre eigene Würde, und die der vielen Unwissenden dazu!, die sie belügen
@kleines Südlicht
Meines Wissens war al-Husseini nicht Gründer der Hamas. Formal konnte er es schon deshalb nicht sein, weil Hamas erst 1988 gegründet wurde, rund 14 Jahre, nachdem sich al-Husseini zu seinem Führer gesellt hatte. Natürlich hat auch Hamas eine Vorgeschichte, mit der auch al-Husseini zu tun hatte, aber ihr Gründer ist er nicht.
Sicher ist allerdings eines: Al-Husseini war einer der wichtigsten Mitbegründer des Nahostkonflikts.
@Dante:
sorry, da sind mir wohl die Quellen durcheinandergeraten (bzw. entweder die oder wahrscheinlich ich haben die Hamas mit ihrer Vorgeschichte in einem Aufwasch genommen).
Ich habe nochmal nachgeblättert und folgendes wiederfinden können (wie gesagt, keine 1000%-Gewähr!):
* Al-Husseini stand “an der Spitze unserer vaterländischen Bewegung” – der der palestinensischen Araber. In dieser gibt es derartig viele Namen, Gruppen und Organisationen – kann man schonmal durcheinandergeraten.
* Das mit der PLO-Charta stimmt.
* Mohammed Abdel Rahman Abdel Raouf Arafat al-Qudwa el-Husseini (besser bekannt als Yassir Arafat, und kein Wunder bei dem Bandwurm-Namen) gründete die Fatah 1958, noch zu Lebzeiten des älteren al-Husseini; der widerum hat sie kräftig finanziert.
* Was Sie mit der Formulierung “seinem Führer” schon andeuten: ganz dick – auch ideologisch – mit sämtlichen (anderen) Nazigrößen war Amin al-Husseini auf alle Fälle, die Ideen gingen da durchaus in beide Richtungen (vor allem antisemitische Ideen, in dieser Richtung war al-Husseini, wenn auch aus anderen Gründen, wohl NOCH schlimmer als der Rest der Baggage und hat sich mit ihnen mehrfach gegenseitig … ähm … “inspiriert” – eher konspiriert, beim Genozid). Ein Massenmörder allerreinsten Wassers. Das Beispiel, das Aristobulus erklärt, zeigt das vollkommen.
Letztenendes, auch wenn mein Geschichtswissen hier nicht ganz den Tatsachen entsprochen hat, bleibt die Frage doch bestehen:
Warum zeichnet man jemanden mit einem nach jemand von den Nazis verfolgtem benannten Preis aus, die Organisationen gutheißt oder zumindest billigend inkaufnimmt, die wesentlich auf eine Nazigröße zurückgehen?
P.S: ich hoffe, das Geschichtliche stimmt jetzt so?
Wasserdicht…
dann passts ja.
(Gut, daß genug geschichtskundige Leute hier sind, die die Schirmherrschaft übernehmen können – dann wirds auch wasserdichter)
“Das größte Problem liegt wohl darin, daß die Israelis nicht zu einer konstruktiven Politik finden, weil sie sich noch in einer Art Shoa-Paranoia befinden.”
Sie haben aber schon mitbekommen, daß die lieben Nachbarn Israels tagtäglich nicht nur zur Vernichtung des jüdischen Staates, sondern, teilweise schon im Kinderprogramm, auch zum Genozid an Juden aufrufen? In der Gegenwart? Jetzt? Ganz egal, welche Zugeständnisse die israelische Regierung immer wieder macht? Und daß dieser Vernichtungswille auch beinahe tagtäglich manifest wird in Raketen- und Mörserangriffen auf israelische Zivilisten? Und bevor die zur “Ghettomauer” stilisierte Sperranlage da war, auch mittels Selbstmordanschlägen im israelischen Kernland? Das ist Ihnen doch sicher nicht entgangen, oder? Und da glauben Sie tatsächlich, daß die Israelis noch den Holocaust als politische Erzählung brauchen?
Ich weiß nicht, ob Käpt’n Kirk das mitbekommen hat (das “mitbekommen” ist gerade in der Frage oft eine aktive Angelegenheit; und recht viele “Experten” die besonders laut tun sind wenig objektiv – was allein schon unterirdisch ist und die Frage aufwirft, woher der Ruf als “Experten” kommt).
Ich habe es mitbekommen, und ich finde es einfach schockierend. Besonders schockiert die Tatsache, daß viele dieser Terroristen Zugeständnisse als “Schwäche” auslegen und als Signal, erst recht mehr Anschläge zu verüben. Für diesen ganzen Terror gilt allen Leidtragenden und allen, die dadurch in Angst und Schrecken versetzt werden mein ganzes Mitgefühl!
Angesichts des Terrors muten die meisten Ideen, die hierzulande als ‘Lösungen’ des Konflikts umgehen, natürlich wie purer Zynismus an. Von einigen Unverbesserlichen, die so weit links sind, daß sie hintenrum wieder rechts rauskommen sind Äußerungen in diese Richtung ohne Zweifel auch genau so zynisch gemeint; aber andere sind vielleicht einfach falsch oder garnicht ins Bild gesetzt (hoffentlich)? Naivität ist wohl unsensibel, in manchen Fragen auch erstaunlich, und kann ungewollt großen Schaden anrichten, vorsätzlich böse muß sie nicht sein?
So lange her ist es bei mir nämlich auch noch nicht, daß ich keine Ahnung hatte, wie übel die Lage ist (und schon immer war), und wie zynisch das, was hier ankommt; in dem Fall gibt es immer die Möglichkeit, sich als Privatperson ein besseres Bild zu machen.
Das Preiskommitee sollte allerdings wissen, was es tut, bevor es wild in der Landschaft herumauszeichnet – hier gilt das genaue Gegenteil von dem, was ich über Nichtwissen schreibe: jemandem, der es nicht nur besser wissen könnte, sondern müsste; und das alles bewusst inkaufnimmt oder aktiv ignoriert, dem könnte man schon fast Vorsatz unterstellen.
Diese Auszeichnung ist eine schiere Unmöglichkeit, wie auch immer man sie sieht!
P.S: ich wollte neimanden entschuldigen, der bewusst Grausamkeiten relativiert oder gutheißt, auch wenn man das vielleicht lesen könnte. Sollte ich das tun, tut es mir leid!
(das wollte ich nochmal extra betonen!)
Mir ging es um die wirklich ahnungslosen, natürlich.
Ja, das glaube ich.
Der Terror der Hamas und anderer ist nicht zu rechtfertigen, kommt meines Erachtens aber nicht aus heiterem Himmel. Ich denke, daß hier Israel in “Vorleistung” getreten ist und es selbst in der Hand hat, die Lage zum besseren zu wenden.
Zitate von Avraham Burg:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-64283847.html
Es ist wichtig, daß auch Juden begreifen, daß auf beiden Seiten eine Dynamik von Haß und Gewalt entstanden ist, die nur dadurch zu lösen ist, daß eine Seite anfängt und Demut zeigt.
Ich klinke mich jetzt hier aus und hoffe, daß zumindest einige ins Nachdenken kommen.
Bis die Tage.
Na, ja, wenn Jude Avraham Burg das sagt, (von Spon dann aufgegriffen) kann Judith Butler doch nicht Unrecht haben, genau das ist EUER Problem, alles, was diese LINKEN Juden sagen wird aufgesogen und als Wahrheit gespeichert, daß sich solche Menschen auch irren können, geflissentlich übersehen, Avrahamn Burg ist längst überholt, genau wie Pappè und andere Kandidaten, nur hier in Deutschland scheint das nicht angekommen zu sein – und nicht totzukriegen, seltsam? Nein nicht wirklich…Letztens wurde ein Politiker, der IMMER links stand, ins Kabinet von Netanjahu einberufen, über Nacht war er für Spon ein Hartliner – im Übrigens sitzen auch genug arabische Abgeordnete in der Knesset, die sogar gegen den Staat hetzen.
“Es ist wichtig, daß auch Juden begreifen, daß auf beiden Seiten eine Dynamik von Haß und Gewalt entstanden ist, die nur dadurch zu lösen ist, daß eine Seite anfängt und Demut zeigt.”
Da haben wir’s wieder: Die verstockten, uneinsichtigen Juden haben gefälligst demütig zu sein; und wenn es eben noch ein paar hundert oder tausend tote Juden mehr gibt, bis die Hamas das einsieht und sich dann selbstverständlich sofort von ihrer Gründungs-Charta und der in dieser angekündigten physischen Vernichtung jüdischer Präsenz in Palästina verabschiedet, dann ist das eben Pech für die Juden.
Möge das Nachdenken, das Sie uns als Ober-Top-Checker gewünscht haben, auch Sie einmal ereilen — möglichst bevor Sie zurückkommen und hier wieder ihren Zynismus auspacken.
Ze’el,
über die Demut bin auch ich gestolpert:
nur dadurch zu lösen ist, daß eine Seite anfängt und Demut zeigt
Das ist die Diktion des radikalen Islams durch die Blume: Juden haben demütig zu sein. Der Kirk verrät sich durch seine Wortwahl.
Zum Geier mit allen, die uns vorschreiben, wir hätten wieder demütig zu sein. Die Zeiten sind und bleiben vorbei. Ein neuerliches Abgeschlachtwerden aus Gründen von Demut?, never ever.
@ Aristobulus
Ich schreibe niemandem vor, demütig zu sein. Ich verfolge keine Diktion des radikalen Islam.
Sie scheinen offenbar noch sehr vom Holocaust eingenommen zu sein. Vielleicht liegt hier ja das Problem und man kann sich eine Menge vormachen. Ich habe den Eindruck, daß man hier in hohem Maße bereit ist, sich selbst zu belügen.
Die Zukunft Israels liegt meiner Meinung nach nicht in der Haltung, die hier von vielen vorgetragen wird.
“Die Zukunft Israels”, dass ich nicht lache. Die ist Ihnen ebenso egal wie die Palästinenser – deren Unterwerfung unter Terroristen und unter verordneten Hass Ihnen ja unendlich egal ist.
Und was heißt “sehr vom Holocaust eingenommen”?
Sie sind ein Lügner, ein Ideologe und ein Schönredner des Terrors, Kirk.
@Kirk
Soso, Israel ist in “Vorleistung” gegangen… So easy kann man genozidale Gewalt verharmlosen!
Und nun sollen die Juden auch noch Demut zeigen… Vielleicht sollten Sie erst einmal HIRN zeigen und nicht nur antizionistische Propaganda lesen!
Unfassbar, was man hier für Bullshit lesen muss.
À propos, by the way, und um’s nochmal und nochmal zu sagen:
Ich bin propalästinensisch.
Ich wünsche den Palästinensern alles Gute.
Die sollen endlich in Frieden leben dürfen, sollen nicht mehr durch Hassprediger und arabische Eliten gehirngewaschen werden, sollen in Freiheit und Selbstverantwortung leben dürfen.
Palästinensern geht es in allen arabischen Staaten unendlich dreckig. Es gab Massaker an Palästinensern… und durch arabische Regierungen werden sie als menschliche Verfügungsmasse gehalten, unter Apartheid!, nur zu dem Zweck, damit Israel permanent unter Druck gerät.
Die Palästinenser in den umstrittenen Gebieten (ich sage nicht “besetzte Gebiete”, denn sie sind nicht besetzt) waren jeweils vor den beiden sog. Intifadas recht fein raus: Die Bildung hatte hohes Niveau erreicht, das Bruttosozialprodukt stieg fast in die Höhe des israelischen, die Armut wurde geringer. Was geschah dann: Terroristen redeten den Leuten aus Gründen von Machterhaltung ein, dass Israel wieder an Allem Schuld sei – und durch das ausbrechende Chaos der beiden Intifadas ging wieder alles den Bach runter.
Gaza ist seit 2005 zwar unter der Fuchtel von Oberterroristen, aber die Palästinenser konnten wirtschaftlich ihren Landstrich aufbauen. Das gelang! Die Einwohner von Gaza City sind mit Recht stolz auf ihren Fortschritt.
Jedoch die offiziellen Verlautbarungen klagen Israel wegen diesem & jenem an, und die Terroristenpropaganda lanciert alle paar Monate Gerüchte über Hungernöte wegen der “Blockade”. Die Menschenrechts-Unentwegten im Westen fahren darauf ab, denn die sind Romantiker, und das Geld für extremistische HGOs fließt und fließt, es garantiert den status quo.
Nur, weil 1) die Macht der Terroristen erhalten werden und weil 2) der jüdische Nachbarstaat zerschlagen werden soll.
Es heißt: ‘Tut nichts, der Jude wird verbrannt’.
Es ist widerlich
Israel hat in der Vergangenheit (z.B. unter Rabin), schon mehrfach Initiativen für einen Frieden gezeigt, Land aufgegeben, Siedlungen aufgelöst – oft gegen den erbitterten Widerstand ihrer Bewohner. Es wurde ihm nicht gedankt, weil die Scharfmacher auf der anderen Seite nicht nur zu stark sind, sondern auch noch religiös motiviert sind. Es stimmt schon, dass man Frieden nicht mit Freunden, sondern mit Feinden macht, aber mit Todfeinden, die ihren Hass zur Religion machen, ist auch kein Friede zu machen.
Abgesehen davon ist es so kurz nach der Shoah mal an uns europäischen und insbesondere deutschen Gojim ist, ein Mindestmaß an Demut zu zeigen, nicht im Sinne von auf-dem-Bauch-kriechen, sondern im Sinne davon, “kluge” Ratschläge oder gar Forderungen nach Demut gegenüber Juden zu unterlassen.
Für Juden ist “Demut”, wie schon oben gesagt, generell nicht das Mittel der Wahl. Das hat allerspätestens die Shoah bewiesen, und in der Macho-Kultur des Nahen Ostens gilt das mindestens ebenso. “Demut” ist da Selbstmord, weil es als Schwäche ausgelegt wird, als Fanal zum Draufhauen, also gerade kein Mittel, Frieden zu erreichen. Als Jude nicht einmal den Frieden des Grabes, denn selbst ein anständiges Begräbnis verweigern ihnen ihre Feinde.
Israel ist zur Stärke und zur Gewaltbereitschaft verdammt, deshalb wählt es im Moment auch keine kompromissbereiten Regierungen. Es geht nicht darum, dem Hass entgegenzutreten, denn der wird systematisch religiös verankert und damit zementiert. Es geht nur darum, die Hasser in Schach halten zu können. ODERINT DVM METUANT. Das ist das den Juden aufgezwungene, obwohl sehr unjüdische Lebensmotto.
…Netanyahu ist durchaus kompromissbereit, er ist ein guter Verhandler, besser jedenfalls als in seiner ersten Amtszeit.
Aber mit wem soll er verhandeln?
Mit Terroristen wie der Hamas lassen sich nur über Mittelsmänner kurze Agréments schließen, etwa Nichtangriffswochen mal hier, mal da, die die Hamas dann regelmäßig bricht oder durch Andere brechen lässt. Mehr ist nicht möglich, nur Taktik, keine Strategie – und nichts, was den Palästinensern nur auf kurze Sicht nützt.
Mit Abbas lässt es sich anscheinend verhandeln – aber Abbas erkennt den Staat Israel nicht an. Warum soll man mit ihm verhandeln? Was hat er anzubieten?
Zumal Abbas’ Präsidentschaft seit 2009 abgelaufen ist. Er ist seit drei langen Jahren kein Präsident mehr. Aber er sitzt da. Was ist der? Ein Restverweser eines Rumpfstaats, der nicht einmal das Schlechte oder Schlechtere durchsetzt.
Lieber Dante,
Dank sei Dir!, dass Du die Demut erklärst und ihre Unmöglichkeit immerdar. Du erklärst es für die Mitleser, nicht für den sog. Kirk, der ganz genau weiß, warum er von den Juden Demut fordert.
Oderint dum metuant. Sie mögen uns hassen, wenn sie uns nur fürchten. So ist das leider faktisch. Dabei völlig unjüdisch!, geht jüdischerseits ja gar nicht!, denn in der Tojre steht:
Fördere den Frieden und jage ihm nach.
Nu. Was soll man machen. Leben will man ja nun mal. Man sieht sie auf dem Schlachtfeld.
Das ist mit der erste Satz von Ihnen, der ich weitestgehend zustimme. Nur dass es kein Denkfehler meinerseits oder von Gerd Buurmann ist, sondern wir nur versäumt haben, explizit auf die Besonderheit hinzuweisen, dass die Juden Religionsgemeinschaft und Volk sind.
Es ist eher umgekehrt: Kritik an Israel ist vereinzelt fair und nicht einseitig. Das werden Sie schnell feststellen, wenn Sie sie mal mit der notwendigen Aufmerksamkeit (und nicht durch die proarabische Brille) lesen.
Diese Sicht ist wahrlich sehr subjektiv, und es spricht viel mehr dagegen als dafür. Weder die Nachbarstaaten noch die Radikalen unter den Palästinensern haben nämlich den Plan, Israel zu vernichten, je aufgegeben, trotz des Israelisch-Ägyptischen Friedens von Camp David.
Das ist erstens infam und zweitens Unsinn. Der Zionismus ist älter als die Shoah. Die Juden hatten es einfach satt, herumgeschubst und nicht als vollwertige Menschen behandelt zu werden, und genau das wurden sie in Europa und teilweise auch in der arabischen Welt. Sie würden es auch in einem “freien” Palästina. Die von Ihnen empfohlene Demut und Abrüstung würde bestenfalls genau dahin führen. Demut wurde von Juden lange genug verlangt, und wehrlos waren sie auch lange genug.
Sachlich, direkt, lückenlos, höflich. Ausgezeichnet. Leider, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ziemlich sicher komplett folgenlos. Sollten Sie einen von einer Praktikantin formulierten Antwortzweizeiler erhalten, in dem irgendwas davon gefaselt wird, man werde “sich mit Ihrer Kritik auseinandersetzen”, war das schon ein Erfolg. Ich nehme an, wenn diese Nachricht dann auf dem Weg zu Ihnen ist, sehr geehrter Dante, klickt jemand in einem Mainzer Büro gleich auf die “Löschen”-Schaltfläche.
“Mal wieder: der Zentralrat der Juden in Deutschland und die jüdische Gemeinde Frankfurt regen sich auf.” Ja, die sind super-nervtötende Querulanten, die “sogar die Verleihung des Adornopreises an Judith Butler boykottieren.” — Unerhört! Was bilden die sich wieder ein, diese dreisten Juden! Haben die denn gar nichts aus ihrer Geschichte gelernt?
Daß er erst im Erwachsenenalter konvertiert ist, zum Islam nämlich, stellte im Falle Axel Ayyub Köhlers, des vormaligen Vorsitzenden des “Zentralrats der Muslime in Deutschland” kein Hindernis dar, von 3sat und Frau Mendelsohn umscharwenzelt zu werden. Bei Stefan Kramer und den Juden ist das natürlich ganz was anderes.
Schon die ersten Sekunden dieser Sendung beweisen Tina Mendelsohns komplette moralische und im weiteren Verlauf auch fachliche (obgleich hochbezahlte) Inkompetenz (für die es eigentlich keines weiteren Beweises bedurft hätte). Auch bei 3sat schalte ich mittlerweile die durch unser aller GEZ-Gebühren zwangsfinanzierten Eigenproduktionen ab, das ist besser für meinen Blutdruck.
“Mal wieder: der Zentralrat der Juden in Deutschland und die jüdische Gemeinde Frankfurt regen sich auf.” Ja, die sind super-nervtötende Querulanten, die “sogar die Verleihung des Adornopreises an Judith Butler boykottieren.”
Nö, liebe(r) Ze el,
genau das ist ist des Rates Aufgabe. Die Ansicht seiner deutschen Mitglieder, über Ereignisse in Deutschland, zu äußern. Bis zum Boykott der Veranstaltung. Wozu auch gute Miene zum
bösen Spiel machen. Noch besser würde mir allerdings eine öffentliche Diskussion von Frau Butler und Herrn Graumann (oder eines Deligierten) gefallen. Ausschließlich über Zeitungs-
verlautbarungen zu kommunizieren, bei denen immer nur Ausschnitte gezeigt werden, kommt doch nur ein sehr verschwurbeltes Bild zustande.
Gab es ein solches Diskussionsangebot?
Gruß,
Möbel.
Sie haben schon verstanden, liebe(r) Möbel, daß das Sarkasmus war?
Ihr Ze’el
Ich schon, werte(r) Ze el,
..aber nochmal zu meinem letzten Satz. Haben Sie da Infos?
P.S.
Möbel bitte sächlich und mit Ihnen scheint ja auch sachlich zu funktionieren.
Gruß,
Möbel
Edit: werter Ze´el
Ähm … liebes Möbel, wahrscheinlich verstehe ich jetzt hier was nicht … Nur, um alle Zweifel an meiner Intention auszuräumen: Das in Anführungszeichen ist O-Ton Frau M.; das ohne ist meine Imaginierung dessen, was dann der deutsche Durchschnitts-”Israelkritiker”-Judenhasser an Bestätigung seiner Ressentiments aus dieser unsäglichen Anmoderation herauszieht.
Und nein, über ein Diskussionsangebot zwischen Frau Butler und Herrn Graumann oder einer anderen Person weiß ich nichts und habe mich bisher auch nicht darum gekümmert.
Doch mit “Kritiker” Micha Brumlik am 15. 09. in Berlin, wo jetzt schon der Moderator abgesprungen ist.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moderatorin_gesucht/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moderatorin_verzweifelt_gesucht/
Nur mal angemerkt, die Empörung über diese Preisverleihung kursiert weltweit – eben weil man weiss, wie Frau Butler tickt, leider ist es ausgerechnet wieder eine deutsche Stadt, die eine zweifelhafte Ehrung vornimmt:
http://www.theaugeanstables.com/2012/08/31/judith-butler-the-adorno-prize-and-the-moral-state-of-the-global-left/
Ich könnte hier den Tag verbringen und Quellen angeben:
Aus dieser Perspektive wirken Butlers Ausführungen nachgerade grotesk. Ihre Nächstenliebe geht so weit, daß sie sogar kulturelle Formen geschlechtlicher Unterdrückung zu relativieren beginnt, die über das, was sie selbst einmal als »Zwangsheterosexualität« kritisiert hat, weit hinausgehen: »Der Verlust der Burka kann eine Erfahrung von Entfremdung und Zwangsverwestlichung mit sich bringen, die Spuren hinterlassen wird. Wir sollten keinesfalls davon ausgehen, daß Verwestlichung immer eine gute Sache ist. Sehr oft setzt sie wichtige kulturelle Praktiken außer Kraft, die kennenzulernen es uns an Geduld fehlt.«
An anderer Stelle zitiert die Philosophin den Anthropologen Talal Asad, um dessen Frage aufzugreifen, warum Selbstmordattentate so viel Entsetzen auslösten, während man »angesichts von staatlich sanktionierter Gewalt nicht immer ein solches Entsetzen und eine solche moralische Abscheu« verspüre. Daß es sehr wohl rationale Gründe für eine solche Unterscheidung geben könnte, fällt bei Butler unter den Tisch. Genauso, wie sie einmal einräumt, sie sei »sicher«, daß es Fälle gebe, »in denen Interventionen wichtig sind – etwa um einen Genozid abzuwenden« (ohne diesen wichtigen Punkt dann weiter zu diskutieren), schreibt die Autorin auch im Fall ihrer konkreten Bezugnahme auf Asads Frage: »Obwohl Asad vor allem dazu anregen möchte, über Selbstmordattentate nachzudenken – was ich jetzt nicht tun werde – , ist doch deutlich, daß er etwas Wichtiges über die Politik moralischer Ansprechbarkeit mitzuteilen hat.«
Es geht Butler also abermals allein darum, die »blinden Flecken« in der Kriegsperspektive des Westens sichtbar zu machen, der moralische Empörung nur über die Taten »der Anderen« zulasse. Gleichzeitig aber klammert sie die mörderische Ideologie jener Terroristen beiläufig aus ihrer Erörterung aus, die die Opferung des eigenen Lebens und selbstverständlich auch eigener Frauen und Kinder – zum Beispiel als »menschliche Schutzschilder« in Gaza und anderswo – explizit in Kauf nehmen, um die moralischen Skrupel der westlichen Gegner auszunutzen und zu verhöhnen. Butler übersieht offenbar, daß ihr Plädoyer für die aus Melanie Kleins zitiertem Diktum entwickelte Erkenntnis, die Schonung des Gegners sei vor allem auch ein Akt der Selbsterhaltung, für einen Selbstmordattentäter keinerlei Bedeutung hat. Leuchtet sie doch nur demjenigen unmittelbar ein, der sich auch wirklich »selbst erhalten« will.
http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/blinde-flecken.html
Wenn man gräbt, wird man auch fündig – Butler war an dieser Uni (BZU): It is no accident that BZU has produced at least five terrorists. During student elections there in 2003, Hamas candidates reenacted suicide bombings by blowing up models of Israeli buses, while in a campus debate one of them boasted: “Hamas activists in this university have killed 135 Zionists.”
http://thisongoingwar.blogspot.de/2008_06_01_archive.html
Adorno prize winner Judith Butler can only imagine to speak at Tel Aviv university once it is a “fabulous bi-national university,” but she has no problem lecturing at Birzeit University, where Ahlam al-Tamimi is a much admired celebrity.
http://frontpagemag.com/2011/frank-crimi/voices-of-palestine-ahlam-tamimi/
Also Freundin einer Hamasterroristin:
Die Tamimi hat nicht gewusst, wieviele Kinder sie getötet hat und lächelt breit, als sie erfährt, dass es mehr waren als sie gedacht hat:
Nun haben Recherchen ergeben durch einen Bekannten, einen jemenitischen Juden, der auch Arabisch versteht, etwas zur Bir Zeit Uni und ihrer Verstrickung mit der Hamas in arabischsprachigen Quellen zu suchen. Hier die vorläufigen Ergebnisse:
1. “Hier sieht man wie Hamas diese Uni ausnutzt um ihre Propaganda zu verbreiten und zum Ausruf zur Befreiung Jerusalem und das ganze Palastina von den Zionisten wie der Hamassprecher hier predigt. dieser Veranstaltung war zum ehren Verbrechern, die Israel beim Schalit-Austausch freigelassen hat. Natürlich sind die meisten dieser freigelassen Kindermörder ect.”
http://www.youtube.com/watch?v=VRbhFFAvzPk&feature=related
2. hier noch ein Hamasveranstaltung in der Uni, die zum Myrthorertum und Vernichtung Israel ausruft! Diese Veranstaltungen organisiert der islamische Block der Uni, der ungefähr die Hälfte der Sitze der Studentenausschuß der Uni ausmacht.
http://www.youtube.com/watch?v=v45Cy_Bc7uM&feature=endscreen
3. hier gebt der Dekan der Uni zu, dass die Gewalt sehr hoch weit verbreitet in der Uni ist und das Hamas und Fatah die Uni sehr ausnutzten um ihre Propaganda zu verbreiten!
Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen: Butler würde in einer Uni in Frankfurts Partnerstadt, Tel Aviv, nie einen Vortrag halten. Sie hält ihn aber an der Uni Bir Zeit, an der Terroristen geehrt werden und zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Und Frankfurt ehrt eine solche Person – wird wohl noch mehr herauskommen.
Das sind also die Menschen, mit denen Israel glaubte, Frieden schließen zu können!
“Nur mal angemerkt, die Empörung über diese Preisverleihung kursiert weltweit –”
Werte(r) Zahal
Im Zeitalter des Internets ist das auch nicht allzu schwierig. Zudem scheint m.M.n. Frau Butler
ein politisches Kind der Zeit zu sein.
Aber was hilft ein beleidigtes herumheulen oder aggressives Draufgehaue (was Sie nicht tun)?
Man kann doch garnicht anders als sich sachlich mit Ihren Thesen auseinanderzusetzen; wenn man ernst genommen werden möchte.
Ignoranz ginge noch, aber dann auch die Preisverleihung ignorieren.
Schlechte oder falsche Ansichten oder gar schlechter Charakter sind nicht strafbar.
Und den Tatbestand des “Meinungsverbrechen” sollte es in Rechtsstaaten nicht geben.
Herzlich,
Möbel
Frau Butler übrigens ist ein Ziehkind von Foulcault, was SIE anscheinend nicht begreifen, daß es eine erneute Stufe zur Delegitimierung Israel bedeutet, und das hier in Deutschland nicht zum ersten Mal, Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, es darf aber nicht als Multiplikator für schlechte Ziele hergenommen werden – (was die BDS Kampagnen eindeutig bezwecken) und mit Preisauszeichnungen legitimiert werden, und ja, auch schlechte Charakteren sind gefährlich oder sollen wir wieder warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist? Wir beanspruchen auch für UNS diese Meinungsfreiheit und WIR sagen, so eine Frau darf nicht mit dem Adorno Preis ausgezeichnet werden. Meinetwegen kann sie mit jedem anderen Preis (palästinenischen Unfriedenpreis meinetwegen) ausgezeichnet werden, aber nicht Adorno, der konträr zu den Ansichten und Meinungen einer Frau Butler stehen
Bekannt wurde sie in jüngster Vergangenheit dafür, dass sie sich an diversen Kampagnen zur Delegitimierung des jüdischen Staates Israel beteiligt. So ist sie eine führende Aktivistin der 2005 gegründeten „Campaign of Boycotts, Divestment and Sanctions against Israel“ (BDS), innerhalb derer sie ganz spezifisch zu einem Boykott der akademischen und kulturellen Institutionen des jüdischen Staates aufruft. Ein anderer prominenter Anti-Israel-Aktivist, Norman Finkelstein, hat erst kürzlich offen in einem Interview zugegeben, dass die BDS-Kampagnen gegen Israel die Vernichtung von Israel zum Ziel haben .
Für Judith Butler sind die Todfeinde des jüdischen Staates, Hamas und Hisbollah, progressive linke Bewegungen: “Yes, understanding Hamas, Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the Left, that are part of a global Left, is extremely important“. Beide sind Terrororganisationen, deren erklärte Zielsetzung die Vernichtung des Staates Israels ist, sowie die Ermordung und Vertreibung der Juden aus dem Nahen Osten und die Errichtung eines auf Terror und Mord gegründeten islamistischen Gottesstaates. In perfider Verdrehung der Realität verharmlost Butler nicht nur diese antisemitischen Mörderbanden, deren Anspruch es ist, theokratisch-faschistoide Diktaturen zu errichten, sondern vergleicht die einzige Demokratie des Nahen Ostens, Israel, mit dem südafrikanischen Apartheidsstaat und den Kampf gegen den Terror nach dem 11. September mit dem Vorgehen der Nazis gegen die Juden.
Adorno, selbst Verfolgter nach den monströsen Rassegesetzen der Nazis, musste nicht nur sein Leben durch das Exil retten, er war auch der Möglichkeiten akademischer Lehre beraubt, weil er als Jude galt (Obwohl Katholik). Aus der Einsicht, dass nur der eigene Staat den Juden Schutz vor neuen Verfolgungen geben könne, wuchs seine Sorge, um Israels stets gefährdete Existenz. So schrieb er über 20 Jahre nach der Shoah „Wir machen uns schreckliche Sorgen wegen Israel. (…) Man kann nur hoffen, dass die Israelis einstweilen immer noch militärisch den Arabern soweit überlegen sind, dass sie die Situation halten können“.
Die diesjährige Adorno-Preisträgerin will den Boykott jüdischer Akademiker und Kulturschaffender. Sie trägt mit ihren Äußerungen und ihrem antiisraelischen Engagement zu einer Legitimierung der Kräfte bei, welche die Vernichtung des Staates der Überlebenden der Shoah und die Ersetzung dieser Demokratie durch diktatorische Theokratien betreiben. Dies in einen Zusammenhang mit der Kritischen Theorie zu bringen, ist eine Art jenes postmodernen Diskurses, der in der Gesellschaft des neudeutschen Antisemitismus Einzug gefunden hat.
Zu dem diesjährigen Kuratorium der Adornopreisverleihung, welche den Fehlgriff zu verantworten haben, gehören unter anderem so renomierte Eliten wie: Prof. Dr. Axel Honneth (Institut für Sozialforschung), Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber (Direktor Sigmund Freud Institut), Martina Löw (Soziologin), Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin), Rainer Forst (Philosoph) und Jürgen Kaube (Kritiker), die einen eklatanten Missgriff getan haben und einen Satz heisser Ohren verdient hätten
.
Diese geballte, repräsentative Kompetenzansammlung deutscher Eliten und die Zustände in Frankfurt lassen die Vermutung naheliegend werden, dass es sich hier nicht allein um Privatversagen handelt, sondern um ein strukturelles Problem in Frankfurt und in Teilen der Bildungseliten.
http://www.botschaftisrael.de/2012/08/31/botschafter-protestiert-gegen-verleihung-des-adorno-preises-an-judith-butler/
Bspw. bei B’nai B’rith – International: http://www.bnaibrith.org/latest_news/butler-adorno-082712.cfm
Wer das nicht sehen mag – nu ja…..
Sehr geehrtes Möbel,
es geht doch gar nicht um “Meinungsverbrechen”; diese Diktion insinuiert, man könne oder dürfe gar in Deutschland nicht offen seine Meinung zu Israel sagen, weil die Juden ja die Medien kontrollierten — genau die billige Masche, mit der Herr Grass sich selbst als Held der Meinungsfreiheit auf den Sockel heben wollte.
Es geht hier darum, daß die Stadt Frankfurt einen zu Ehren eines unter Adolf Nazi als Jude vertriebenen Intellektuellen gestifteten Preis ausgerechnet einer Person verleihen will, die ihrerseits israelische, jüdische Intellektuelle vom akademischen Diskurs auszuschließen fordert und zu Zusammenarbeit mit einer Bewegung aufruft, die von einem Parteigenossen Adolf Nazis gegründet worden ist und sich von dessen exterminatorischem Hass bis heute nicht nur nicht distanziert hat, sondern in die Tat umsetzt.
Die Preisverleihung zu ignorieren ist m.E. leider keine adäquate Haltung zu dieser unglaublich takt- und geschmacklosen Posse, denn sie findet ja statt um die vorgesehene Preisträgerin mit dem Verweis auf Adorno, den verfolgten Intellektuellen, zu adeln und damit so zu tun, als sei auch Judith Butler mit ihrer Haltung zu Israel eine Verfolgte — womit wir wieder bei der billigen Masche wären und der Lüge, man dürfe Israel heutzutage nicht öffentlich kritisieren (kaum etwas wird in den weltweiten Medien häufiger getan), sowie der Auschwitzkeulen-Keule gegen Israelkritiker-Kritiker,
meint Ze’el
@Ze`el
Ähm … liebes Möbel, wahrscheinlich verstehe ich jetzt hier was nicht….
nun Zeél,
liebes Möbel versteht auch nicht was gut Schabbes ist und hofft nur es sei kein Schweinkram,
nachzulesen in ” Es geht weiter”
Ze´el, Ihre Erklärungen werden wohl an Möbels Schellackpolitur abperlen, an manchem Möbel das Teuerste
.Immerhin aus Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen.
Schawua tov
“Es geht hier darum, daß die Stadt Frankfurt einen zu Ehren eines unter Adolf Nazi als Jude vertriebenen Intellektuellen gestifteten Preis ausgerechnet einer Person verleihen will, die ihrerseits israelische, jüdische Intellektuelle vom akademischen Diskurs auszuschließen fordert und zu Zusammenarbeit mit einer Bewegung aufruft, die von einem Parteigenossen Adolf Nazis gegründet worden ist und sich von dessen exterminatorischem Hass bis heute nicht nur nicht distanziert hat, sondern in die Tat umsetzt.”
@ Ze’el: genau so. Was Sie in der zweiten Satzhälfte schreiben hätte ich so schön nie auf den Punkt bringen können – Vollste Zustimmung!
Sie schreiben fast wie die Off-Stimme im “Kulturzeit”-Beitrag geredet hat. Genau dagegen richtete sich mein Leserbrief, den Sie oben ja auch lesen können. Es geht nicht um erlaubt oder nicht erlaubt, sondern um berechtigt bzw. fair oder unberechtigt und unfair.
Und es geht um eine (damals noch bevorstehende) Verleihung eines nach einem wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgten und vertriebenen Menschen benannten Preises und da ist die Frage doch wohl nicht unangemessen, ob die Zusammenarbeit mit Judenhassern und -mördern nicht selbst jemanden für diesen Preis disqualifizieren könnte, der ihn aufgrund seiner Leistungen eigentlich verdient hätte.
Es geht im Übrigen zunehmend auch um die Meinungsfreiheit derer, die Israelkritik kritisieren, den Eindruck gewinnt man jedenfalls. Wenn der ZdJ von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch macht, wird von einschlägiger Seite “Zensur” gerufen und die “Macht” des ZdJ beklagt, und dies geschah mehr als ansatzweise auch im bewussten “kulturzeit”-Beitrag.
Nachtrag: Auch eine Möglichkeit, jemandem den Mund zu verbieten: Man deklariert dessen Meinungsäußerungen einfach als “Zensur” oder als Eintreten für Denkverbote. So betreibt man unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit das exakte Gegenteil. “Freiheit ist Sklaverei”, lautete einer der Wahlsprüche Der Partei (des INGSOC), und deren “Großinquisitor” O’Brien erklärt Winston Smith, dass man den Wahlspruch auch umdrehen kann.
http://blogs.jpost.com/content/judith-butler-and-politics-hypocrisy nur um das Kind beim Namen zu nennen.
Die antisemitische Hetzkampagne gegen Butler ist ekelhaft. Erschreckend welche Lügen über die Frau verbreitet werden. Der Zentralrat und Herr Graumann delegitimieren sich ja selbst – Schade, dass sie nicht zu einer inhaltlichen Diskussion mit Frau Butler bereit sind.
Na fein. Noch ein Umdreher, der die Dinge dreht und dreht
Werte Bett23, nicht nur Kramer.
http://www.botschaftisrael.de/2012/08/31/botschafter-protestiert-gegen-verleihung-des-adorno-preises-an-judith-butler/
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=32252
http://www.bnaibrith.org/latest_news/butler-adorno-082712.cfm
Meinen sie, daß die alle im Irrtum sind? Die wissen schon sehr genau, um was es geht.
Sie haben weder Adorno, noch Butler verstanden, egal aus welchem Motiv auch Immer – antisemitische Hetzkampagne – ist mir ganz neu – Gnädigste, wenn eine Frau vehement israelische Unis boykottiert, dafür aber mal gerne in der von Hamas dominierten Zir Beit Uni in Beirut Vorträge hält, bei denen eine Selbstmörderin (Jüdische Kinder waren die Opfer) a la Tamini zu den geachteten Persönlichkeiten gehören, dann frage ICH nach ihrer moralischen Subtanz – und auch nach IHRER….Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen: Butler würde in einer Uni in Frankfurts Partnerstadt, Tel Aviv, nie einen Vortrag halten. Sie hält ihn aber an der Uni Bir Zeit, an der Terroristen geehrt werden und zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Kotz
Freundin von Butler – Die Tamimi hat nicht gewusst, wieviele Kinder sie getötet hat und lächelt breit, als sie erfährt, dass es mehr waren als sie gedacht hat: http://www.youtube.com/watch?v=HP-uWEQhFHs
Gehns hauen sie ab….
Das ist eines der schrecklichsten Videos überhaupt… schrecklicher, als wenn man etwa die Leichenteile jüdischer Passanten sieht, die von solchen Selbstmordbombern wie dieser Frau ermordet wurden. Deren Freude und Triumph und leuchten de Augen, Eitelkeit, Selbstbestätigung, Stolz usf. bei der Feststellung, wieviele Pizzeriabesucher sie auf dem Gewissen hat. Triumph des Bösen
Dem Bett23, dem Körk, dem Möbel irgendwo usf. ist DAS, was diese Leute tun und wie sie sich damit brüsten, gefeiert werden, in Universitäten GEEHRT werden usf. vollkommenst alleregalst!, so lang sie nicht gestört werden, immer wieder Neues zu erfinden und zusammenzulügen, um Judith Butler, die sich mit solchen Monstern abgibt, ganz gut zu finden, und, fast vergaß ich’s, um mal wieder die Juden anzublaffen.
Frau Tamimi ist keine Selbstmörderin, sondern eine Mörderin, ähnlich wie dieser Mohammed Merah. Sie sieht nur besser aus, aber das ist Geschmackssache. Die “Dame” kann von Glück sagen, dass sie es mit den Israelis und nicht z.B. mit den Russen zu tun hat…
„Es ist erlaubt, zeugt aber von unglaublicher Ignoranz, Organisationen wie Hamas als soziale und progressive Bewegung und Teil der globalen Linken zu VERHERRLICHEN und ihre reaktionäre und explizit judenfeindliche Seite zu ignorieren.“ Dante
Wo verherrlicht sie? Kann irgendjemand in diesem Blog Butlers Sätze INCLUSIVE der Einbettung wiedergeben?
Von der Nennung innerhalb einer Äußerung zur Verherrlichung: Ist ja ein bisschen wie bei der Stillen Post (eine typische Blogkrankheit).
„ Sie sei missverständlich zitiert worden, sagt sie heute. Dann soll sie, wenn das keine Schutzbehauptung ist, doch bitte detailliert darlegen, wie sie das genau gemeint hat. „ Dante
googeln hilft:
http://www.fr-online.de/kultur/judith-butler-fangen-wir-an–miteinander-zu-sprechen,1472786,17019694.html
Mal nebenbei an alle gesagt: Ich finde es viel schlimmer, daß so eine verrückte Gender-Tuss wie Frau Butler den Adorno-Preis bekommt. Da interessiert mich die Israel-Ebene überhaupt nicht. Die Gender-Theorie ist so ungefähr das Hirnrissigste, was es auf diesem Planeten gibt. Hier müßte der Aufstand viel größer sein.
In dieser Hinsicht ist Frau Butler in geradezu ekelhafter Weise verlogen, selbstgerecht und dumm. Das regt mich persönlich viel mehr auf.
Hier mal ein Aufsatz von mir, in dem ich kurz und bündig die Gender-Ideologie zerlege:
http://www.gender-ideologie.de/artikel/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung.html
Ansonsten: Hoffen wir bei all unseren Streitigkeiten zwischen Germanen und Johden, daß der Nahostkonflikt alsbald gelöst wird. Ich bin mir sicher, daß dies geschehen wird.
Für Juden wird auch dieser Text hier interessant sein:
Adolf Hitler – Von Seelenmorden an Kindern zur Vernichtung ganzer Völker
Ich kann nur jedem empfehlen, der Einladung von Herrn Sebastian Wiemann (Berlin) alias Käpt’n Körk zu folgen. Wer sich auf seine Internetseite “gender-ideologie.de” begibt, findet dort Sternstunden des Humors wie:
“Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer absurden Gegenwart. Dies sind die Abenteuer des neuen Zeitgeists “Gender-Brei”, der viele Lichtjahre vom Boden der Tatsachen entfernt unterwegs ist, um abstruse Gedankenwelten zu entdecken, unbekannte Delirien und neue geistige Perversionen. Der Gender-Brei dringt dabei in mentale Anomalien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.”
oder:
“Die Crew unternimmt große Anstrengungen und wird dabei von Feministinnen, die wir auf dem Planetensystem Vulva Dementia entdeckten, und von Gender-Wissenschaftlern unterstützt. ”
Aber die Beiträge sind nicht nur kurzweiliger Natur, denn:
“Diese Internetseite setzt sich [...] auf einem sehr hohen Niveau kritisch mit der Gender-Ideologie auseinander. Viele der hier präsentierten Gedankengänge und Reflexionen wird man so vermutlich kaum anderswo finden.”
genauer:
“Menschen mit universitärem Hintergrund werden hier vor allem fruchtbare Gedanken hinsichtlich der Ebene der Normativität finden, welche die entscheidende ist für eine kritische Auseinandersetzung mit der Gender-Theorie. ”
Kein Zweifel, hier hat uns ein echter FachMANN (nota bene!) neue Einsichten in die Mechanismen der großen zioni… ääh: feministischen Weltverschwörung vermittelt und Wege aufgezeigt, wie man den Machenschaften der WeisInnen von She-on begegnen kann:
“Das Lügengebäude “Gender” muß also auch als ein solches entlarvt werden. Dazu muß man ungeniert die einzelnen Widersprüche der Gender-Propaganda aufzeigen. [...] Statt sich also auf die schwache Evidenz von kulturellen Erklärungen zu fokussieren oder die vielen Beweise für den biologischen Einfluß auf das Wesen von Mann und Frau aufzuzeigen, werden auf dieser Seite all die Lügen und entlarvt, die bereits vor allen Erörterungen auf empirischer Ebene existieren und nachweisbar sind.”
Dafür gebühre ihm, dem Ludendorff unserer Tage, der ewige Dank besonders der teutschen Mannheit. Möge der Käpt’n sich weiterhin auf diesem seinem Spezialgebiet forschend und aufklärend betätigen und uns bald von den schädlichen und geisttötenden Auswüchsen weiblicher Vulva-Demenz-Perversion erlösen. Und für die Zeit, nachdem er die Mädchenmannschaften (die, die immer so fies Kommentare löschen) und die ganze internationale FeministInnen-Brut rrrrrücksichtslos und ein für allemal erledigt haben wird, hat er schon die nächste Herausforderung auf seinem Schirm: die endgültige Lösung der “Johden”- und Palästinafrage. Konzentrieren Sie Ihre teutonisch-männlichen Geisteskräfte, Käpt’n — die Föderation braucht Sie!
Energie!
Schade, ich hoffte Sie würden die Sachlichkeit etwas länger durchhalten.
Sachlichkeit dem, der sie verdient.
Wer von “Johden” spricht, der nicht.
Ze’el (September 2, 2012 um 4:35 nachmittags)
Vernichtend, präzis, Treffer mittschiffs. Du hast Körks unqualifiziertes, eitles Gedöns da hingestellt, wohin’s gehört.
Besten Dank
Hier scheint man ja wirklich leicht paranoid zu sein. Und etwas humorlos.
Grüße vom unverbesserlichen Ludendorff-Germanen.
Ich komme wieder!
Paranoid zu sein schließt nicht aus, dass man trotzdem verfolgt wird.
Schauen Sie sich doch einfach mal im Netz um, oder lesen Sie Nachrichten wie die über den Überfall auf einen Rabbiner in Berlin. Kein Israeli, ein Deutscher. Aber er ist nun mal Jude und auch noch als solcher erkennbar.Also ich kann beim schlechtesten WiIlen keine Paranoia erkennen.
Sagten sie da was von Humor? Sollte es womöglich sein, dass Sie irgendetwas nicht so ernst gemeint haben? Oder welchen Behuf hat dieser Satz. Bitte werden Sie konkreter. Übrigens: Haben Sie inzwischen meinen Kommentar von 20:29 gelesen? Kürzer ging leider nicht, sonst hätte ich mehrere daraus machen müssen.
“Oder welchen Behuf hat dieser Satz.”
Der mit dem Ludendorff-Germanen? Um davon abzulenken, dass er die Position des politischen Islamismus vertritt (“Demut”, “arabischer Boden”, “Israel soll”, usf.)
Soll er doch wiederkommen. Wir freuen uns ‘nen Ast ab über Heuchler und Schönredner des Terrors in Masken.
Der mit dem Humor.
komisch, daß er denkt, beim wort “Johden” würde man noch an humor denken.
ps: ludendorff hat wenigstens noch erkannt wie gefährlich hitler ist. sie dagegen verharmlosen den terrorismus der hamas etc. von ludendorff können sie noch was lernen.
danke auch für die sicht, juden und deutsche würde sich gegenseitig ausschließen. an kleinigkeiten erkennt man menschen am besten, so auch sie.
Wegen Walter Moers’ “Adolf die Nazisau” vielleicht.
…wenn, hat er weder den Moers noch Adoffn verstanden, hat aber irgendwas projiziert.
- Wenn mich einer fragt: Der wird bezahlt. Hier und anderswo tauchen öfter Leute mit justement diesen geleckten, scheinobjektiven Israelbashings und Schlagworten auf, die eher nicht aus Spaß an der Freud sondern aus materiellen Gründen verbreiten, was sie verbreiten sollen.
@JTK: “humorlos”
ich bin zwar nicht direkt gemeint, aber nein, tut mir leid, streift man Themen wie Genozid bin ich wie fast alle sämtlichen Humor auch restlos los.
Sie surfen doch auch durch die Parallel-Diskussionen: nicht jede Aussage wird durch das Etikett “Humor” okay, hieß es letztens.
Das ist ähnlich wie mit dem Konjunktiv: Würde ich Sie fragen, auf welchem Wort Sie ihren letzten Satz betonen, fänden Sie das humorig? Wohl nicht! Und Sie hätten recht damit.
Sie fänden es infantil, und das wäre es auch, ungeachtet des Konjunktivs einerseits und der Konnotationen andererseits.
Südlicht,
er hat in den Diskussionen verloren, kein Stein blieb auf dem anderen. Nu sah er kein Land mehr, ging aus der Tür mit “humorlos” und “paranoid”, angehübscht mit den Epithita “leicht” und “etwas”. Was bleibt einem Vollsouverän wie dem Tüpen Anderes übrig?
Wahahaha
Stimmt auch wieder.
@James T. Kirk
Dafür haben Sie allerdings recht ausführlich darüber gesprochen und dabei eine sehr dezidierte Verhaltensempfehlung an den jüdischen Staat und seine Bewohner gegeben, die allenfalls für extrem ausgeprägte Masochisten annehmbar ist.
Habe ich auch gelesen. Leider ist auch diese Sichtweise nicht besonders differenziert, da sie keinen Unterschied zwischen der Fragestellung einerseits, woher denn nun die Geschlechterunterschiede kommen und worin sie bestehen und der apodiktischen Behauptung andererseits, jenseits kultureller Überformungen gebe es so etwas wie Geschlechterunterschiede nicht. Ersteres, und insbesondere die Kritik an der ideologischen Behauptung ganz bestimmter “naturgegebener” Rollen, in die sich jeder Mensch hineinzufügen hat, halte ich für völlig legitim. Dass Geschlecht keineswegs machbar ist, wie der kanadische Sexualforscher John Money behauptet hat, zeigt schon das Beispiel von David (“Brenda”) Reimer, eines Mannes, der als Kind nach einer missglückten Operation der Bequemlichkeit halber “zum Mädchen gemacht” wurde und sich doch niemals in dieser Rolle zurechtfand. Er wurde als Individuuum gleichsam vergewaltigt. Diese Bewertung trifft aber m.E. auch für Menschen zu, die körperlich von anfang an ein ganz anderes Geschlecht haben, als es ihrem Selbstgefühl entspricht. Dass diese zwangsläufig sexuell missbraucht wurden, ist erst einmal eine Behauptung, die ich nicht unbesehen glaube. Ähnliches gilt für homosexuelle Menschen beiderlei Geschlechts (umgekehrt gibt es viele Missbrauchsopfer, die dennoch – wenn ihr Verhältnis zur Sexualität nicht gänzlich gestört bleibt – sowohl hetero- als auch cissexuell sind).
Es gibt aber auch hetero- und cissexuelle Menschen, die eine “typische” Frauen- oder Männerrolle als Prokrustesbett empfinden, und ein impliziertes Machtgefälle, meist vom Mann zur Frau, ist erst recht problematisch.
Aber kehren wir zum eigentlichen Thema zurück:
1. Wieso imitieren Sie beim Wort “Juden” Adolf, die Nazisau (“äch kapätolääre nää”)?
2. Es gibt keinen Streit zwischen “Germanen” und Juden, sondern einen Streit zwischen Befürwortern und Gegnern jüdischer Unabhängigkeit und Verteidigungsfähigkeit, wobei Letztere nicht unbedingt Judenhasser sein müssen, sondern teilweise vielleicht einfach blauäugig.
3. Für eine baldige Lösung des Nahostkonflikts bin ich im Prinzip auch, aber nur für einen echten Frieden, und die Unterjiochung oder Vernichtung der im heutigen Israel lebenden Juden wäre kein echter Friede, sondern einfach nur eine gottverdammte Katastrophe, und die kann nur ein ebensolcher Judenhasser wünschen. Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich zu Ihren Gunsten davon aus, dass beides nicht auf Sie zutrifft.
Woher Sie – unter o.g. Voraussetzungen – diese Zuversichtlichkeit nehmen, ist mir schleierhaft. Die Beilegung des Konflikts liegt nicht in den Händen des militärisch Stärkeren (das ist natürlich Israel, sonst existierte es lang nicht mehr), sondern dessen mit den weiter gesteckten Endzielen, dem großeren Hass und der geringeren Achtung vor seinem Gegner, und das ist en gros eindeutig die arabische Seite. Sie ist es, die Israel auslöschen will, und auch das “palästinensische Volk”, das erst 1964 ausgerufen wurde, würde im panarabischen Siegestaumel untergehen; es würde nicht mehr gebraucht, wenn israels arabische Nachbarstaaten ihre Ziele tatsächlich erreichten.
Wenn Sie von einem echten Frieden reden, so will ich Ihnen folgendes sagen: Wäre ich Atheist und es gäbe alsbald einen solchen echten Frieden in Nahost, würde ich vom Unglauben abfallen.
video ansehen, herr preetz
http://elderofziyon.blogspot.de/2012/08/the-butler-did-it.html
” I think, yes, understanding Hamas/Hezbollah as social movements that are progressive that are on the left; that are part of a global Left is extremely important….Again, a critical and important engagement, I mean I certainly think it should be entered into the conversation on the Left.”
Vielen Dank Herr M.. Ich hatte es bereits gesucht und nicht gefunden.
Und ich sehe mich darin bestätigt, dass es niemand für nötig hält, es sich anzusehen. Ob sich “critical and important engagement” auf Hamas/Hezbollah bezieht, ist lang nicht so klar, als wie es hier dargestellt wird. Und den Teil zwischen diesen Sätzen findet auch niemand erwähnenswert.
Vielleicht ist das Wort “verherrlichen” ein wenig dick aufgetragen, aber “verharmlosen” oder “verniedlichen” wäre wiederum zu schwach. So weit ich weiß, zählt sich Frau Butler durchaus zur Linken, und Formulierungen wie “soziale Bewegung” oder “progressiv” sind sicherlich nicht nur nicht abwertend, sondern vielmehr explizit positiv gemeint.
Darf sie natürlich auch, aber Anspruch darauf, dass dies keinen heftigen Widerspruch hervorruft, hat sie nicht, von einem Preis ganz zu schweigen. Sie wird ihn ja trotzdem erhalten und hat dabei jede Gelegenheit, noch einmal explizit klarzustellen, wie sie wirklich zu Hamas steht.
“So weit ich weiß” ist einfach nicht genug. Offensichtlich kennen Sie keine Statements von Butler zur Linken. Der von mir oben verlinkte Artikel wäre zumindest ein kleiner Anfang.
kleines Südlicht schreibt:
September 1, 2012 um 7:41 nachmittags
@ Zahal:
Weils mit dem Geschichts- und politischen Wissen (Ausland) bei mir auch nicht immer so weit her ist; stimmt es, daß die anderen arabischen Staaten palestinensischen Arabern Wohnrecht oder Staatsbürgerschaft verweigern, um dadurch politischen Druck auf Israel auszuüben? Zitatende.
In der Tat ist das so, weder in Jordanien, noch in Syrien und erst Recht nicht im Libanon haben sie volle Bürgerrechte, in Jordanien haben sie wenigstens den Pass noch, im Libanon sind sie ziemlich benachteiligt, dürfen kein Grund und Boden kaufen und über 80 Berufe nicht ausführen:
Die arabischen Staaten sind den palästinensischen Araber gegenüber historisch immer unfreundlich gewesen. Während des Unabhängigkeitskrieges ermutigten sie die Araber zur Flucht aus von Israel gehaltenem Gebiet. Nach dem Krieg unterdrückten sie den palästinensischen Nationalismus in ihren Territorien, außer insofern als Guerillas gegen Israel genutzt werden konnten. Die ägyptische Herrschaft über den Gazastreifen war besonders brutal und repressiv. Arabische Staaten außer Jordanien gaben den Palästinensern niemals ihre Staatsbürgerschaft und in einigen Fällen (z.B. dem Libanon und Saudi-Arabien), erlegten ihnen Einschränkungen zum Wohnort, Arbeitsplatzwahl und Bildung, die nur mit dem Begriff Apartheid beschrieben werden können. Jordanien und der Libanon kämpften Minikriege gegen die PLO und Kuwait und Saudi-Arabien vertrieben die Palästinenser nach dem Golfkrieg.
Hätten die arabischen Staaten eine Palästinenserstaat in den Gebieten gewollt, hätten sie 1948 – 1967 einen gründen können. Doch das war (fast) das Letzte, das sie wollten! Stattdessen bekämpften sie jede Initiative zur Integration der palästinensischen Flüchtlinge, damit sie sie besser als Waffen gegen Israel benutzen konnten.
http://heplev.wordpress.com/2012/08/22/es-geht-nicht-um-palastina-es-geht-um-israel/
http://heplev.wordpress.com/2012/08/16/ein-palastina-lexikon/
http://heplev.wordpress.com/2012/03/13/die-wirkliche-apartheid-im-nahen-osten/
http://heplev.wordpress.com/2012/03/13/wann-ist-libanon-apartheidwoche/
Um nur einige Beispiele anzuführen….
@Aristobulus: Südlicht,
ich antworte mal
@Zahal
Danke Ihnen beiden für die ausführlichen Antworten und die Links!
Die Situation ist wirklich unglaublich. “Hinterfotzig” ist für das Verhalten der Nachbarstaaten noch viel zu harmlos gesagt…!
Und Sie haben darüber hinaus noch mit etwas anderem recht: eigentlich wird doch an allen Ecken geschrien von wegen: “man darf andere nicht als Mittel zum Zweck brauchen” – wo bleibt hier der Aufschrei, wenn es wirklich um die palestinensichen Araber ginge?
Hi Südlicht,
danke. Es geht nie um die palästinensischen Araber und um deren Wohlergehen – es geht bloß immer darum, Israel zu dämonisieren, zu delegitimieren, und um Doppelstandards anzulegen.
Die Kulturzeit-Mendelsohn (wie schade um ihren schönen Nachnamen) hat’s wieder vorexerziert.
Die begreifen es nicht – weil sie Juden auf dem Schirm haben, und weil sie aus alter Gewohnheit Juden anzielen. Israel – der jüdische Staat, der Jud unter den Staaten.
Falls die Juden weit weg von den Palästinensern wären, hätte kaum einer von denen je gehört. Mit dem Israel-Dauerbashing wird Geld verdient und der status quo gehegt und gepflegt…
“Falls die Juden weit weg von den Palästinensern wären, hätte kaum einer von denen je gehört.”
Genau. Hätte man den Uganda-Plan umgesetzt, dann wären es jetzt die armen unterdrückten Massai …
Da zweifle ich dran; wenn es Probleme gäbe, dann bestimmt nicht mit den Massai, einfach in Ermangelung von Sendungsbewusstsein und gekränkter Eitelkeit. Die waren nämlich nie Herrscherkultur (was sich nomadisierenderweise auch nicht leicht machen lässt, von den Mongolen vielleicht mal abgesehen) und haben insbesondere nie über Juden beherrscht und ihnen Steuern abgeknöpft oder versucht, sie hinsichtlich ihres Glaubens zu beerben und in der eigenen Kultur und Religion aufgehen zu lassen. Die Juden hätten also überhaupt keinen Grund, irgendwelche weitergehenden Maßnahmen gegen Massai zu treffen.
Die Massai haben ihre Würde… Araber lassen sich so furchtbar leicht zu Allmachtsfantasien aufstacheln, wegen des krassen Kontrasts zwischen der Hochkultur des Korans und der realen Armut, Unterentwicklung und Despotie überall dort, wo der politische Islam herrscht.
So kriegt man ein Problem mit seiner eigenen Würde
@Dante u. Aristobulus
Habt ja Recht …
Ze’el, Du lagst mit den Massai schon richtig!, wer weiß, was in diese heute so hineininterpretiert würde, Falls man eine Art Israel in Uganda gegründet hätte.
Es wurden in den Sechzigern ja auch Palästinenser erfunden, bloß um die Weigerung der arabischen Regierungen mit Menschenmaterial zu stützen, weil man da keinen jüdischen Staat haben wollte.
Sie behandeln sie bis heute wie Menschenmaterial…
Auch gegen die ziemlich vielen Juden im Deutschen Reich des 19. Jhs hat man die Gefährdung der Deutschen erfunden und alles Mögliche behauptet, dass Juden deutsche Frauen wertlos machten, alles ins Chaos stürzen wollten, alles beherrschten, usf.
Hat Broder nicht mal heiter geschrieben, “Gebt den Juden Schleswig-Holsten”? Was da los wäre. Kaum einer kennt jetzt Niebüll, Klanxbüll usf. Wenn man’s den Juden gegeben hätte, wäre da heute der Brennpunkt aller Weltkonflikte, siebentausend NGOs in Brunsbüttel hinterm Deich worden de Buurn abhängig machen und damit Geld verdienen, und jeder Kairoer und Londoner würde sich wegen der zionistischen Besetzung des dritten Ackers von links hinter Bredstedt bös empören.
Der Fantasterei sind keine Grenzen gesetzt
Wäre Israel am Nordpol gegründet worden, gäbe es heute sicherlich eine internationale Bewegung zur Befreiung des Nordpols. Aber nein, überhaupt kein Antisemitismus weit und breit…
Ze’el und Schnag,
LOL
… ist aber kein lustiges Lachen jetzt, mehr ein halbzynisches, wegen der Massai und aller anderen imaginierten Opfern der Juden. Sogar mit den Edomitern kam neulich hier einer an, regte sich auf, dass wir die mal umgebracht hätten.
Wenn die Juden es nicht selber aufgeschrieben hätten: Edomiter wären völlig umfassend vergessen.
Ich habe mal für das 50jährige Jubiläum von Amensty International eine Geschichte über einen jüdischen Siedler geschrieben (jaha), sie luden mich ein, selber Schuld.
Ist irgendwo abgedruckt seit Kurzem.
Der Prolog (in dem’s um die Opfer der Juden immer so geht, und in dem ich mir ‘nen Spaß daraus mache), der geht so:
1. Die Wüste, wenn die Sonne aufgeht
Es geht hier um einen Siedler: Um einen jüdischen Siedler. Aha. Der Begriff steht fest, es ist ein feststehender Begriff, jüdischer Siedler, das ist ein unmissverständlich fester Begriff für einen Landräuber und Schurken durch und durch, so wie der Begriff Wirtschaftsasylant oder wie räuberischer Zigeuner. Oder? Nein, es ist anders, denn es ist kompliziert, viel und ungleich komplizierter, wohingegen der Begriff jüdischer Siedler ja so einfach ist, so schön einfach, einfach verdammt einfach.
Nun bin ich mit Prolog und Verwirrung nahezu fertig und es kommt endlich die Geschichte über den jüdischen Siedler. Aha. Schon klar?: Die jüdischen Siedler und überhaupt die ganze völkerrechtswidrige Besetzung sind der Kern des Nahost-Konflikts mitsamt der permanenten Demütigung der Palästinenser.
Oder nicht?
Übrigens, von z.B. Afrika aus versteht man erstens die Pinguine zweitens in der Antarktis oder gleich Beides drittens so gut wie überhaupt nicht, denn aus Gründen der Einfachheit und der Verwirrung, also einfach aus Verwirrung glaubt man z.B. von Afrika aus fest, dass die Pinguine dort unten illegal siedeln, dass sie dort unten das prekär seltene Moos kahlfressen, dass sie den permanent gedemütigten Walrossen das knappe Land wegrauben, und dass sie deren schönes knappes Antarktisgestein pausenlos und ruchlos schmutzigmachen.
… (dann folgt die Geschichte über Jossi, der in der Wüste Negev sitzt und auf seinen Sohn wartet, den ein Jahr zuvor eine Rakete aus Gaza getroffen hat.)
Ich frage mich, warum sind alle immer so GEIL darauf, Israel zu kritisieren??? Warum gibt es überhaupt dieses schwachsinnige Wort “Israelkritik”, aber keine “Chinakritik” oder “Indienkritik”? Wo bleibt der Aufschrei über die Unterdrückung der Palästinenser im Libanon?
Die Antwort ist so simpel: Es geht allen am Arsch vorbei, WEIL DORT KEINE JUDEN BETEILIGT SIND und WEIL DIE “KRITIKER” NUR MIT JUDEN EIN PROBLEM HABEN!
Genau so ist es. Bei Altlinken mit Nazi-Eltern mag noch das psychologische Moment eine Rolle spielen, dass man sich zum Ärger seiner Eltern als “Antifaschist” positionieren kann und zugleich noch etwas Vertrautes (die Abneigung gegen Juden) in diese Existenz mitnehmen und sie damit “rechtfertigen” kann, dass man diese kurzerhand zu den Faschisten von heute stempelt. Ist zwar Spekulation, aber mach’ ich jetzt einfach mal.
Ach ja, und bevor ich es vergesse…
DAS wird man doch wohl nicht sagen dürfen – ohne gleich als Antisemitismuskeulenschwinger beschimpft zu werden, oder?
Schnag,
Recht hast Du.
… und warum gibt’s keine “Palästinakritik”?!
Wenn sie stattfindet, dann nur gemeinsam mit einem Nebenschlag gegen irgend eine israelische Politik. So mal wieder im März, als Lady Catherine Ashton, die quasi-Außenministerin der EU, was über die drei jüdischen Kinder gesagt hat, denen ein aufgehetzter Moslem in den Kopf geschossen hatte, und sie erwähnte tote palästinensische Kinder im selben Satz.
Es ist dieser Zwang, sich immer mit den Juden zu beschäftigen und alles prompt herumzudrehen…
Palästinakritik wäre, zu fragen, wieso die sich immer Terroristen wählen, wenn sie denn mal wählen dürfen!, und wieso sie sich so auf die Scheußlichste unterdrücken lassen?, und wieso sie diesen Filz aus MACHT, Skrupellosigkeit und Ausbeutung nicht einfach mal wegjagen.
Aber nein, Arafat, der Schlächter und Aufpeitscher seiner eigenen Leute, hat ein Kultgrab bekommen, und Fußballstadien werden von Abbas, dem Holocaustleugner, nach Selbstmordattentätern benannt.
Palästinensische Journalisten, die den Mund zu voll nehmen, werden ermordet. Es gibt Todesstrafen gegen Schwule und gegen Frauen, die nicht so wollen wie ihre Typen.
Und nicht zu vergessen der einzige unabhängige Theatermann in Ramallah, der es wagte, auf der Bühne Frauen und Männer gemeinsam auftreten zu lassen. Die Hamas hat ihn auf der Straße erschießen lassen, vor den Augen seines Kindes
@Aristobulus
-, aber wäre ich einer, würde mir diese scheinheilige “Israelkritik” aus Europa irgendwann nur noch von am Allerwertesten vorbeigehen! Von diesen Dummschwätzern und Heuchlern ist kein Verständnis und gewiss keine Hilfe zu erwarten. Warum soll man daher seine eigene, kostbare Zeit mit ihnen und ihrem Geschwätz verschwenden?
So ist es! Ich bin zwar kein Jude – nobody’s perfect!
Argh. Wir müssen unsere Zeit mit denen verschwenden, immer wieder (siehe nur hier und nur gestern & heute Zahal mit seinen Artikeln, siehe Dante mit seinem Brief), weil die Heuchler wie Judith Butler nebst BDS und permanenter Herumdreherei alles daran setzen, damit Israel endlich von der Landkarte verschwindet.
Danach tut’s ihnen dann diffus Leid, und sie rufen zu Gedenkveranstaltungen auf.
Gäbe es sie dann überhaupt? Als Volk unter diesem Namen, meine ich.
Tja… das wären dann Süd-Syrer. Als solche sahen sie sich ja selbst bis etwa 1970.
Und um solche Süd-Syrer würde sich dann die Weltöffentlichkeit genauso wenig scheren, wie sie sich um Ost-Syrer, um West-Iraker oder um Aleuten-Eskimos schert.
Werte(r) Zahal und werter Ze el,
hat denn Frau Butler ansatzweise Erfolg mit ihrem Aufruf? Bricht in Israel das akademische
Leben zusammen. Haben israel. Wissenschaftler relevante Probleme durch Frau Butler, mit ihren
ausländischen Kollegen zu sprechen? Werden sie reihenweise von internationalen
Kongressen ausgeladen? Die gleichen Fragen gelten für die wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Falls diese Fragen mit nein oder noch nicht oder nö, nicht so richtig, beantwortet werden.
dann hängen Sie´s doch etwas tiefer.
Kritisieren Sie sie. Zelegen Sie ihre merkwürdigen Argumente aber beschwören Sie nicht den
Untergang Isreals durch Frau Butler.
Schauen Sie, selbst solche politischen Schwergewichte wie M.Thatcher und F.Mitterand
und Sie werden bestätigen dass die Beiden innerhalb Europas sogar eine Ordnungsmacht
darstellten, selbst die haben es nicht vermocht die Deutsche Wiedervereinigung zu
verhindern. Und sie haben sich redlich Mühe gegeben. Margarethe fuhr sogar die ganz schweren Geschütze auf und sah am Horizont das 4. Reich.
Und Sie denken ernsthaft Frau Butler sägt an israelischen Stuhlbeinen?
Was Adorno angeht, denke ich, vereinahmen Sie ihn etwas vorschnell für Ihre
Position. Ich bin mir nicht so sicher, dass der Begründer der Frankfurter Schule von Frau
Butler so weit entfernt wäre. Politisch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit garnicht.
Auch heute sind ja die Israelkritiker in Deutschland eher bei der SPD und den SED´lern,
als bei der CSU zu finden.
Aber wer will seriös Adorno zu seinen Gewährsmann machen und behaupten er wisse was
Adorno heute über den Nahost Konflickt dächte? Wo der arme seit schlappen 50 Jahren tot ist
Im Übrigen, ich muß garnichts insinuieren. Freies Land, freie Rede und im Netz allemal.
Also, wenn Sie sich demnächst nicht so sicher sind, was ich so meine, fragen Sie
doch einfach, ich bin ja da.
Herzlich,
Möbel
Werter Ze el,
nicht dass ich noch mit dem insinuieren beginne. Deswegen eine kuze Nachfrage.
Wenn Sie, für einen Wimpernschlag mit diktatorischen Vollmachten ausgestattet
wären, würden Sie Frau Butler reden lassen?
Welch eine geschmacklose, ungezogene Frage.
Wenn Sie, Möbel, für einen Wimpernschlag Ihrer Girlanden mit diktatorischen Vollmachten (Ihre Fantasien…nicht grad un-infantil) ausgestattet wären, würden Sie den Zentralrat der Juden in Deutschland auflösen? Gegen den Zentralrat führten sie ja ganze Kreuzzüge in den Parallel-Diskussionen. Und würden Sie dann den Schabbes offiziell als Schweinkram definieren? Das haben Sie irgendwo zu verstehen gegeben.
Möbel, Sie haben nichts beizutragen, und Sie nerven seit Tagen. Sie nerven alle. Selbst Ze’el und Zahal sind bereits genervt (obgleich Sie sich hier & jetzt mühsam zurückhalten). Nerven Sie doch woanders.
Werter Aristobulus,
vielleicht sind Sie ja noch ein junger Mensch, der noch stürmt und drängt
so können Sie ja noch auf eine Weiterentwiklung hoffen.
Falls Sie schon älter sind, gönne ich Ihnen die verbleibende Zeit in Ihrer Selbstzufriedenheit.
Aber einen Rat nehmen Sie doch bitte an. Ich erlaube mir das, da wir uns
ja schon gut kennen.
Aus der Geschichte lernen bedeutet nicht, dass Sie jetzt mal Selektionen
durchführen dürfen. Ihre bisweilen rührenden Versuche hier Schreib -
und Anwesenheitsverbote auszusprechen zeugen davon, dass Sie
die diktatorischen Vollmachten nicht nur theoretisieren.
Also gehen Sie in sich, prüfen Sie sich selbst und vielleicht mal ein
Weilchen die Finger von der Tastatur lassen.
Einen guten Sonntag wünscht Ihnen
Herzlich,
Ihr Möbel
@Möbel
Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand der Butler den Mund verbieten wollte. Sie kann sagen, was sie will – meinetwegen auch, dass Hamas und Hisbollah “progressive soziale Bewegungen” sind oder ähnlich hirnverbrannten Müll.
Nein, es geht einzig und allein darum, ob sie für diesen Quatsch auch noch geehrt werden muss.
Liebes Schnag,
ich habe auch nicht festgestellt, dass jemand das Verbot gefordert hat, sondern gefragt
ob er würde wenn er könnte.
Und Butler wird auch nicht in Frankfurt für den” Hisbollahquatsch” oder ihre Frisur geehrt, sondern für ihr akademisches Werk.
Wenn Sie sich ein wenig mit der “Frankfurter Schule”/kritische Theorie befassen,
werden Sie feststellen, dass einige Sichtweisen nicht unähnlich sind.
Und dies war wohl der Anlass Butler als Preiswürdig anzusehen.
Ihre Hisbollahausage und deren Auslegung hat sie doch im Zeitartikel geradegerückt.
Falls ihr das von ihren Kritikern nicht abgenommen wird, stünde ja eine Diskussion
als entlarvendes Instrument zur Verfügung. Würde aber bedeuten , dass man die
Position in der beleidigten Leberwurstecke eventuell verliert. Falls die Beiträge in diesem Blog ansatzweise repäsentativ sind habe ich allerdings große Zweifel ob
daran überhaupt ein Interesse besteht.
Gruß
Möbel
geradegerückt?
“Erneut bezeichnet sie auch die Hamas und die Hisbollah, die sie weder unterstütze noch akzeptiere, als „Teil der globalen Linken”.
siehe link von schula. wer diese verbrecherorganisatoren als “teil der globelen linken” bezeichnet und nichts zu deren verbrechen auch gegen andere moslems sagt, rückt nichts gerade, sondern bestätigt es im gegenteil.
besteht bei ihrem hausmeistergetue eigentlich wirklich ein interesse an diskussionen? daran kann man nach vielen ihren beiträgen getrost zweifeln. was wollen sie eigentlich hier außer mit nem verschlucktem spazierstock den hausmeister spielen?
@M.
Diese Bezeichnung ist nicht unbedingt an sich verharmlosend. Als Teil der globalen Linken kann auch die Bewegung der Khmer Rouge bezeichnet werden, zumindest verstanden sich diese als links. Die würde ich allerdings nicht unbedingt “progressiv” nennen, haben sie doch Städte zur Wurzel allen Übels erklärt und die in Sachen Landwirtschaft meist völlig unerfahrenen Städter auf’s Land gejagt.
Was Frau Butler im Zusammenhang mit Hamas für progressiv hält, ist mit auch nicht ganz klar – das Frauenbild jedenfalls kann es schon mal nicht sein.
Dafür, so werden die Verantwortlichen in FaM zweifellos erwidern, wird sie ja nicht geehrt. Ich müsste allerdings etwas mehr Zeit investieren, um herauszufinden, wofür genau ihr denn nun der Preis zugesprochen wurde. Mit Adorno sollte es schon etwas zu tun haben, und der hat u.a. gesagt:
Wofür aber steht Auschwitz? Nicht einfach für Unterdrückung überhaupt, auch nicht für Lager, in denen vielleicht unmenschliche Zustände herrschen, dafür gibt es andere Beispiele, wie z.B. Dachau in Deutschland oder Workuta in der damaligen UdSSR. Auschwitz steht für den Versuch, planmäßig und mit Mitteln der Industrie die Juden auszurotten. Es steht auch für jüdische Wehrlosigkeit gegenüber diesem Versuch – um es mal ätzend in eine bestimmte Richtung zu sagen, für das, was Juden passieren kann, wenn sie Ratschläge wie “Demut” und “Abrüstung” befolgen. Es steht auch für das, was in der Hamas-Charta steht oder zumindest ursprünglich stand. Es steht auch für das, was Arafats Mentor Mohammed Amin al-Husseini (den er noch 2002 als “unseren Helden” bezeichnet haben soll) auf seiner Agenda stehen hatte.
Für Juden bedeutet Adornos Imperativ etwas anderes als für Nichtjuden, nämlich nie wieder wehrlos zu sein, sich nie wieder überrumpeln zu lassen.
@dante
stimmt, wenn man alles was links ist, in einen topf wirft. gerecht wird man vielen linken dadurch nicht.
“Aus der Geschichte lernen bedeutet nicht, dass Sie jetzt mal Selektionen
durchführen dürfen”
So das hiesige Möbel zum heutigen Tage. Er hat Johden gesagt.
Meine Provokation hatte Erfolg, denn genau diesen Passus wollte ich von ihm vernehmen. Und: Er hat ihn abgeliefert! Brav, wie es ihm sein Hinterkopf eingibt.
Möbel, Sie Selektionist, der Sie aus Ihrer Geschichte nichts lernen. Sie sind geliefert. Schwirren Sie ab, Sie Drechsler ohne irgendwas.
Aristobulus schreibt:
September 2, 2012 um 11:13 nachmittags
“Sie sind geliefert”
———————
Vielleicht schaffen Sie es noch in Buurmanns Hassmail Sammlung.
Hauen Sie ab, Sie Selektionsgeiler mit dem Judenknacks.
Die Rampe mit den Selektionen war keine Besserungsanstalt. Sie haben gezeigt, wer Sie sind.
Na also es geht doch. Jetzt haben Sie auch was gelernt. Die Höflichkeit des Siezens.
Aber dafür haben Sie schon wieder das Andere durcheinander gebracht.
Die Sache mit der Selektion. Zur Strafe und zum Üben müssen Sie alle Ihre
“Texte” lesen. Ja, ja es muß sein. Nicht lange gejammert.
Übringens mal unter uns, kommen Sie mal was näher damit nicht alle das sehen.
Ihnen läuft da was aus der Nase, Wutschnodder glaub ich. Hier, bitte nehmen Sie mal
mein Taschentuch.
Also, bis bald
Ihr Möbel
@Möbel
Wie war das mit dem “Oberlehrer”? Nun gut, kann ich auch, lasse aber Milde walten. Sie brauchen nicht all Ihre Texte zu lesen. Lesen Sie lieber was Besseres, lesen Sie meine.
Hochachtungsvoll,
Ihr von keiner falschen Bescheidenheit beleckter Dante
Werter Dante,
ich danke für die Milde. Ich lese Ihre Texte und meine kenne ich. Aber Sie vermuten scheinbar auch, dass hier einige die Quantität erzeugen den “Strang” nicht verfolgen.
Tja und der Oberlehrer, der Oberlehrer. Sie kennen das doch. Das erzieherische
Versagen der Elternhäuser wird an die Allgemeinheit deligiert. Ich hab Gott
sei Dank nur einen Zögling hier im “Strang”. Aber Sie haben es ja selbst gelesen, wir machen Fortschritte. Kleine, aber dennoch.
Sie als milde gestimmter Pädagoge,halten Sie es für zu streng wenn ich den Geifer, der aus meinem Zögling heraustropft, als bedenklich einstufe?
Herzlich,
Möbel
@Aristobulus
Das Wort “Judenknacks” hat eigentlich die gegenteilige Bedeutung, nämlich, dass wir Deutschen uns aufgrund unserer Geschichte veranlasst sähen, auf Seiten Israels zu stehen. Der Vorwurf stammt von Dieter Kunzelmann, einem Altlinken, der den Zionismus für eine faschistische Ideologie hält und schon früh den palästinensischen “bewaffneten Kampf” (Terror gegen jüdische Zivilisten eingeschlossen) unterstützt hat. Ohne Yaels Filmtipp “München 1970″ würde ich vermutlich heute noch nicht wissen, wer Kunzelmann ist, während mir Fritz Teufel schon viel eher ein Begriff war.
Zitat Dante
” wofür genau ihr denn nun der Preis zugesprochen wurde. Mit Adorno sollte es schon etwas zu tun haben”
Werter Dante,
Mit ziemlicher Sicherheit hat es das. Wie ich schon weiter oben schrieb( Sie lesen
wohl auch nicht mit) ist die “kritische Theorie” eine soziologische Sichtweise, die bei
der Betrachtung der Entwicklung des Individuums sehr stark die gesellschaftlichen
Mechanismen in den Mittelpunkt stellt (sehr grob erklärt). Maßgeblich von
Horkheimer, Adorno und Habermas entwickelt.
Offensichtlich sehen die Frankfurter Frau Butlers “Gendertheorie” als Fortführung
davon oder damit stark verbandelt.
Gruß,
Möbel
Verdammt jetzt ist mein Ärmelschoner verrutscht und ich hab mir das gestärkte Hemd beschmutzt.
Dante,
so war es mit dem Kunzelmann und ist es noch, nicht? Er hat diesen ‘Judenknax’, den er modisch mit Icks schrieb, als hmmm philosemitischen Vorwurf an Philosemiten hingedreht, um ihn dann ins Andere, ganz Gleiche zu drehen. Dann?, nee, gleichzeitig. Das können nur solche mit dem Knacks…
Verbogen und zu leicht befunden, so oder so
Tja, und das Gemöbel hier, das betrogene Betrügerchen, das Gedrechselte seiner selbst, der Typ mit dem Selektions-Kick, dem judenknaxenden Umdreh-Geilsein und dem Oberlehrer-Peinlichsein, was macht der?, äußert sich ausgiebig über Geifer.
Mithin über sich selbst. Wie sonst auch, und ausschließlich.
Ein Antisemitchen, das nach Luft schnappt und doch nur den eigenen Kleingestank erträgt.
Wie der Kunzelmann. Den kennt man. Jenen jedoch nicht.
Soll Kulturzeit mal eine Sendung über solche machen (Keller ist Keller), über die, die so sagen, was gesagt werden muss, und sich dabei herumspreizen. Moderation: Von und zu Guttenberg und ein Mufti.
Gut Muff…
@Möbel
Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Der oberlehrerhafte Tonfall war dezidiert ironisch gemeint, jedenfalls von meiner Seite. Ich gehe von einem Gespräch auf Augenhöhe aus und erwarte dies auch von meinen Gesprächspartnern. Wenn Sie übrigens Geifer sehen wollen, lesen Sie die Webseite von Erhard Ahrendt oder, fast noch besser, schauen Sie sich die vor Judenhass triefenden Kommentare zu Broders Blogs an. Oder lesen Sie Kommentare zu “israelkritischen” Youtube-Videos. Ich habe es öfters getan, und nicht zuletzt daher rührt mein Nickname.
Was Aristobulus hier zum Ausdruck bringt, ist zweifellos Wut und vor allem Überdruss, aber Geifer ist eine andere Kategorie.
@Möbel
Auf meine Antwort auf Ihren Kommentar von 20:58 werden Sie wohl noch ein wenig warten müssen. Ich muss dort eine persona non grata erwähnt haben.
mores mobiliarum morire gratus est
Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev
@ James T. Kirk
meine Güte, Sie glauben tatsächlich, dass die armen Palästinenser von den ach so bösen Juden unterdrückt werden.
Schon mal darüber nachgedacht, dass Sie auf üble antiisraelische Propaganda hereingefallen sind!
Aber Ihnen kann geholfen werden, lesen Sie einmal seriöse Geschichtsbücher zum Nahostkonflikt.
Und übrigens, die Palästinenser benötigen Ihre Hilfe in dieser Form nicht.
Vor einiger Zeit stand bei tapferimnirgendwo mal dieser Beitrag, wo Hilfe für Palästinenser tatsächlich erforderlich ist
http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/02/23/hilfe-fur-palastina/
@Ima
Was dieser Kirk schreibt, ist absolut typisch für viele Deutsche. Und ich verwette meinen Allerwertesten darauf, dass ihn die Palis keine einzige Sekunde interessieren würden, wenn nicht Juden an deren “Unterdrückung” beteiligt wären. Für die deutschen “Palästinenserfreunde” ist der Nahostkonflikt nur ein willkommenes Ventil, um das eigene schlechte Nationalgewissen zu entlasten. Daher interessiert es sie auch nicht, wie die Palästinenser z.B. im Libanon behandelt werden – oder sie finden auch hierbei einen Weg, um Israel dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben.
“Stellungnahme von SPME Germany: Prof. Butlers Erwiderung auf SPME spricht für sich
Prof. Butler behauptet, dass unsere Stellungnahme „Teil einer innerjüdischen Auseinandersetzung” sei und schreibt: „Wenn eine Gruppe Juden eine andere Gruppe Juden als ‘antisemitisch‘ bezeichnet, dann versucht sie, das Recht, im Namen der Juden zu sprechen, zu monopolisieren.” Tatsache ist, dass der Vorstand von SPME Germany derzeit ausnahmslos aus nichtjüdischen Akademikerinnen und Akademikern besteht. Auch die übrigen Aussagen, die Prof. Butler über SPME macht, treffen nicht zu. SPME ist weder eine rechtslastige noch eine australische oder kalifornische Organisation und auch keine, die den Islam für antisemitisch erklärt. Wir fragen uns, was Prof. Butler dazu veranlasst, mit derart ungeprüften Aussagen an die Öffentlichkeit zu gehen.
Erneut bezeichnet sie auch die Hamas und die Hisbollah, die sie weder unterstütze noch akzeptiere, als „Teil der globalen Linken”. Frau Butler beteuert, als Nahost-Aktivistin „zu keiner der beiden Organisationen je Stellung bezogen” zu haben. Wer als prominente Nahost-Aktivistin zum Antisemitismus und zum Terror dieser Gruppen schweigt, hat einen wesentlichen Aspekt der Philosophie Theodor W. Adornos nicht verstanden.”
http://spme.net/articles/8864
@Kirk seit wann war es arabisch bitte schön? Zitat: Warum möchte man hier offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, daß dieses Gebiet seit Jahrhunderten arabisch war und die dortigen Juden eine sehr kleine Minderheit? Zitatende..
Also weil die Araber und letztendlich auch das osmanische Reich das Land beherrscht haben, wird die angebliche jüdische Minderheit nicht zur Kenntniss genommen – nein sie war keine Minderheit:
Ich suche ihnen mal Quellen, die das Ganze von ihnen behauptete Narrativ in Frage stellt – und vielleicht auch Fotos dazu….
“Warum möchte man hier offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, daß dieses Gebiet seit Jahrhunderten arabisch war und die dortigen Juden eine sehr kleine Minderheit?”
Es stimmt ja nicht einmal. Bis in die frühe Neuzeit hinein gab es in “Palästina” höchstwahrscheinlich eine immer wieder drangsalierte und so in die kulturelle und religiöse Assimilation oder ins Exil gezwungene nicht-arabische, nicht-muslimische BevölkerungsMEHRHEIT, die Aramäisch, Syrisch, Armenisch, Griechisch und eine Reihe europäischer Sprachen sprach und dementsprechend kulturell nicht arabisch war. Selbst für das 19. Jahrhundert geht man von einem nicht-arabischen Bevölkerungsanteilen von ca. 40 Prozent aus (in Betlehem waren noch 1947 ca. 85% der Bewohner Christen). Die Behauptung, es hätte vor der sog. “Nakba” eine homogene, höchstens mit ein paar Alibi-Christen durchsetzte muslimisch-arabische “palästinensische” Bevölkerung gegeben, die dann durch die pösen Juden “vertrieben” wurde, ist das Lügen-Narrativ der Rassisten-, Sexisten- und Schwulenhasser-Vereine Hezbollah, Hamas und Fatah. Aber dieses scheint für manche unterschwelligen, um Entlastung ihres Gewissens besorgte “Johden”-Hasser in Deutschland einfach zu verlockend zu sein, um es nicht immer wieder brav nachzubeten und bei Gelegenheit mit Klauen und Zähnen zu verteidigen.
Der den Tempelberg verwaltende islamische Waqf und die PA bemühen sich übrigens seit Jahrzehnten, archäologische Zeugnisse, die dieses Narrativ in Frage stellen und nicht-arabische, nicht-muslimische, besonders jüdische Präsenz in Jerusalem belegen könnten, zu zerstören (Großmoschee in den “Ställen Salomos”, jüd. Friedhof auf dem Ölberg etc.). Aber da es ja die armen, unterdrückten “Palästinenser” sind, die sich solchermaßen am kulturellen Menschheitserbe vergehen, regt sich hierzulande keiner auf — stattdessen aber über ein paar jüdische Spinner, die ankündigen, den Felsendom abreißen und den Tempel wieder aufbauen zu wollen.
Edit, um Beckmessereien zuvorzukommen: Mit meiner Erwähnung der 85% Christen in Bethlehem möchte ich nicht, wie vielleicht gemutmaßt werden könnte, Nicht-Araber und Christen gleichsetzen. Die Zahl der Christen in Bethlehem, die auf heute etwa 40% gesunken ist, sollte lediglich verdeutlichen, wie rasant sich im letzten halben Jahrhundert die Bevölkerungszusammensetzung in den nicht israelisch kontrollierten Gebieten verändert hat, und zwar zugunsten derjenigen, die zwar das jüdische Narrativ von Erez Israel ablehnen, sich aber nicht davon abhalten lassen zu behaupten, “Palästina” wäre schon immer “ihr” Land gewesen.
dieses Gebiet seit Jahrhunderten arabisch
… ist die Diktion, nach der ein einmal von Moslems eroberter Boden für die Ewigkeit moslemisch zu bleben habe. So steht es wohl im Koran, und die Heutigen reden von heiligem islamischem Boden. Nicht einmal das Blut vergessen sie – es zählt das eigene, nicht das der Anderen.
Ebenso sein anderes Stichwort Demut: Nach der islamischen Lehre haben alle Nichtmoslems demütig vor den Muslimen zu sein-
Die israelische Seite hat 1967 der Wakf (eine islamische Stiftung) die Verwaltungshoheit für den Tempelberg erteilt, denn die Israelis wollten gern diesen Krieg beenden und mit den Anderen zusammenarbeiten, immerhin sind es Nachbarn. Die andere Seite sieht das anders!, sie sieht keine Nachbarn und keine Zusammenarbeit, sie sieht die Stärke des Anderen und die eigene Schwäche, dreht sie aber sofort um – im Sinne der Illusion eigener Allmacht.
Es gibt ein paar Juden, die gern den Tempel wiederaufbauen würden. Die Idee ist legitim, denn der Tempel mit allem, was dazu gehört, steht nun mal in den Quellen des jüdischen Rechts. Sie werden jedoch keine Chance haben: Weil das Judentum, so wie wir es kennen, leben und wollen, in Synagogen stattfindet, demokratisch um den Torah-Lesetisch versammelt, und eben nicht in einem Tempel mit Priesterschaft und Oberpriester.
Währenddessen werfen Muslime gern von oben Steine auf betende Juden, die vor der Klagemauer stehen…
Wer von einer erhöhten Position aus Steine wirft, nimmt erhebliche Verletzungen und den Tod von unten stehenden Personen in Kauf, selbst wenn die Steine nicht sehr groß sind. Dann auch noch auf Betende. Das veranlasst mich zu meiner eigenen Israelkritik: Der Staat hat seine Einwohner gegen Gewalt und Verbrechen zu schützen, einschließlich seiner Bürger. Die Unversehrtheitsrechte von Angreifern haben während des Angriffs hinter denen der Angegriffenen zurückzustehen.
Wem Besseres als Schießbefehl einfällt, der möge es bitte sagen.
Toleranz ist ein Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt
Thomas Mann
Dante,
Steine werden immer geworfen, aber was es bedeutet für die Steinewerfer in deren Selbstverständnis!, will man im Westen nicht verstehen. “Panzer gegen Steinewerfer” titelte der SPIEGEL einst polemisch, um verharmlosenden Nebel zu verbreiten.
Steinewerfen bedeutet die Strafe des Steinigens.
An manchen Straßen am Rande Israels stehen jeden Tag Araber, die auf vorbeifahrende Autos Steine schmeißen. Sie wollen Juden steinigen, und sie tun es unentwegt. Es gibt Videos von diesen Angriffen…
Deutlich gesagt, steinigen die Werfer die Betenden vor der Klagemauer.
Sie steinigen auch Jüdinnen, die allein unterwegs sind.
- Voriges Jahr wurden auch Juden in Hannover mit Steinen beworfen.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_wird_man_doch_noch_duerfen_koennen/
Renommierte Philosophin… Expertin für Gender-Studies… Und jüdische Antizionisten sind keine Selbsthasser, sondern Juden, die oftmals sehr emotional Kritik üben an Israel üben, wie Frau Butler, die Pussy-Philosophin. Fragt sich nur, warum sich Frau Medelsohn, die Universal-Dilettantin, dermaßen aus dem Fenster lehnen muss. Weil sie im jugendlicher Alter einen Juden geheiratet hat?
@tapferimnirgendwo
Wenn möglich, möchte ich Dich hiermit bitten, den Satz
wie folgt umzuformulieren:
Der Nachsatz, der sich ausschließlich auf Muslime bezieht, kann dann m.E. entfallen.
Done
THX
Dante,
Dein Brief ist allererste Sahne.
Danke.
Wie gefällt Dir die Wahl des Titels?
Der Titel ist auch allererster Espresso galore.
Kulturzeit: “Was gesagt werden muss”
Du hast damit GraSS’ sog. Gedicht genannt, ohne ihm die Ehre zu geben, und hast es geradegerückt.
Es war quasi als Antwort auf Grass gemeint, nach dem Motto: “Sie sagen etwas von dem Sie meinen, es müsse gesagt werden, und ich halte etwas entgegen, wovon ich denke, dass es gesagt werden muss.”
… womit Du damit gesagt hast, was gesagt werden muss.
Kann es sein, dass sich die Diskussion von “Liebe Judith Butler” weitestgehend nach hier verlagert hat?
Ausgezeichnet:
http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article108934590/Transgender-in-Tel-Aviv.html
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