Ich habe nichts gegen religiöse Gefühle. In mir selber regen sich schon mal welche. Allerdings gibt es da etwas, das mich an religiösen Gefühlen ein wenig nervt. Sie sind so unglaublich schnell zu verletzten! Dabei kommt es gar nicht darauf an, ob eine Person überhaupt religiöse Gefühle verletzten wollte. Religiöse Gefühle sind immer erst nach begangener Tat verletzt. Oft weiß der Täter nicht mal, dass er mit seiner Tat religiöse Gefühle verletzt hat, aber das ist egal. Verletzt ist verletzt!
Daher kommt es immer wieder dazu, dass Menschen mit religiösen Gefühlen ihrer (in ihren Augen) heidnischen Umwelt nicht sagen, was sie zu tun haben, sondern vielmehr, was sie in Zukunft unterlassen sollten!
Religiöse Gefühle rufen in der Regel, nicht dazu auf, Taten nicht zu begehen, sondern Taten zu unterlassen! Es ist so gut wie immer ein Aufruf zur Beendung einer Tat! “Zeichne keinen Mohammed mehr!” oder “Veröffentliche die Karikatur von Mohammed nicht mehr!” sind die Rufe einiger Muslime an nicht-muslimische Künstler und Journalisten. Es gibt immer wieder religiöse Menschen, die auf das Äußerste provoziert sind, wenn es Menschen gibt, die sich nicht an ihre religiösen Gesetze halten wollen, sondern stattdessen die aufgeklärte Verfassung mit der verankerten Kunstfreiheit vorziehen.
Ich werde nie verstehen, wie sich eine Gemeinschaft von Menschen in ihre religiösen Gefühlen verletzt fühlen kann, wenn Menschen außerhalb der Gemeinschaft nach anderen Regeln leben. Stellen wir uns mal vor, Tischtennisspieler würden sich beleidigt fühlen, weil Tennisspieler die Punkte nicht 1 2 3 4 zählen, wie beim Tischtennis, sondern 15 30 40 45. Die deutsche Politik würde vermutlich sofort eine Deutsche Tischtennis-Tennis-Konferenz einberufen, um die Situation zu schlichten. Das Ergebnis der Konferenz wäre vermutlich: “Die Deutsche Tischtennis-Tennis-Konferenz ist nach intensiven Gesprächen zu der Erkenntnis gelangt, dass es mehr Dinge gibt, die Tischtennis und Tennis einen als trennen. Im Grunde ist Tennis wie Tischtennis, nur dass der Tisch größer ist und die Spieler auf dem Tisch spielen.”
Ich frage mich manchmal bei all den religiösen Gefühlen um mich herum, wenn religiöse Menschen von nicht-religiösen Menschen erwarten, ihren Geboten zu folgen, sollte ich dann nicht auch anfangen, meine Überzeugen mit gleicher Vehemenz zu verteidigen? Ab heute erkläre ich einfach meine Überzeugungen zu meiner Religion und ich bin fürderhin beleidigt!
Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn Homosexuelle hingerichtet werden.
Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn es keine Gleichberechtigung gibt.
Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn es keine Presse-, Meinungs-, Religions- und Kunstfreiheit gibt.
Wenn ich jetzt aber ernsthaft anfangen wollte, deshalb Botschaften und Flaggen anzuzünden, dann bräuchte ich wohl so viel Feuer, dass erst ein zweiter Prometheus kommen müsste.
Ich lasse es lieber und hoffe auf etwas mehr Vernunft. Ja, ich bete für die Vernunft. Das ist mein religiöses Gefühl.
Leider, werter Herr Buurmann, können wohl die Religionen häufig von der Vernunft Unterstützung
erwarten, selten aber umgekehrt. Nicht von ungefähr haben aufklärerische Gedanken in
religiös geprägten Gesellschaften und Köpfen keinen Platz, denn der ist ja schon von der
Ideologie verstopft.
Kant?
Kant was? Kategorischer Imperativ? Oder der Kantsche Gottesbeweis?
Sorry, verschrieben. Ich meinte Cunt!
Nein ernsthaft
das göttliche als Grundlage seiner Philosophie.
Kant war der mit der selbstverschuldeten Unmündigkeit… nein, er nicht (er war weder das Eine noch das Andere), aber die Anderen nannte er selbstverschuldet unmündig, die keine Aufklärung und keine Meinungsfreiheit wollten, und die sich von Widerspruch äußerst verletzt fühlten.
Neulich redete ein Politiker von der unverschuldeten Unmündigkeit und meinte Kant!, tja, selber Schuld.
Und über Ideologie hat Kant nichts gesagt. Religion muss ja nicht unmündig machen, so an sich. Manche Religionen tun es freilich. Manch andere dafür um so weniger.
Missionare in Sachen Religion und Missionare in Sachen Atheismus, also Religionsbasher, sind generell unmündig, weil die Aufklärung, die Freiheit so wie die Trennung von Staat und Religion komplett an ihnen vorbeigingen.
Wer nicht begreift, dass es sowohl ein Recht auf Religion als auch ein Recht auf Freiheit von Religion gibt, hat nix begriffen.
…Damit meine ich nicht Dich, lieber Gerd!, beileibe nicht. Irgend ein ähm Anschauungsmaterial meine ich.
warum werden religionskritische atheisten als “Religionsbasher” tituliert?-missionarische “gläubige” mit keinem beleidigendem schimpfwort belegt? das empfinde ich als nichtgläubiger als nicht hinnehmbare beleidigung!!!!
Versuchen Sie’s erst gar nicht. Wir Aufgeklärte sind nun einmal Relativisten, dafür verachten uns die Religiösen (und die Religiösen unter den angeblich Aufgeklärten), denn sie kennen die Wahrheit. Wir velangen nur beim Kampf um die Wahrheit ein paar Regeln einhalten, wie nicht tot machen, nicht mundtot machen… Das war’s schon. Das Einfache, das schwer zu machen ist.
“wie nicht tot machen”
Thanks, you made my day
jeder religiöse verachtet sie? sie armer. aber ich beneide menschen, die mit einem schlichten weltbild durch die gegend wandeln. die haben es so einfach im leben mit ihrem schwarz-weiß-denken.
burrmann
ps: die schlimmsten fanatiker, die meinen, die wahrheit gepachtet zu haben, sind übrigens die atheisten. die reichen locker an den fanatismus islamisten heran.
mach doch mal darüber ein thema, anstatt diesen text zu schreiben, nur weil du beleidigt bist. und das bist du, man sieht es an jedem satz.
pps: sie werden auch nicht religiöse juden finden, die ihr bild abstoßend finden.
M.,
die Mischung des Bildes (bei “Ich trage Kippa”) macht es doch. Ich sehe da drin die Verletzlichkeit, wenn einer mit Kippa erkennbar wird. Gestern wurden Schüler in Berlin von ein paar Moslems angespuckt, weil sie wohl Kippot trugen und sich auf Hebräisch unterhielten. Vor drei Tagen wurde ein Kippaträger zusammengeschlagen, einfach so!, bloß, weil er auf der Straße als Jude erkennbar war.
Gegen Rabbiner werden seit diesem Sommerloch Strafanzeigen losgelassen, nur weil sie es wagen, öffentlich jüdische Auffassungen zu äußern und danach zu handeln. Es scheint ein Volkssport zu werden, gegen Juden loszuziehen… jedoch bei der Beschneidungsdebatte (pardon, ich schreib dies Anstoßwort mal hin) war es um einen moslemischen Jungen gegangen. Aber keiner zeigt einen Moslem an, oder haut auf einen Moslem. Juden zeigen sie an, und sie hauen drauf. So wird er deutlich, der Sinn von’s Janze…
- So sehe ich das Buurmann-Bild: Da steht einer, der sagt, und wenn schon!, ich halt mir dieses Ding hin!, egal, wer dran Anstoß nimmt oder warum.
menschenskinder, ich sehe es eben so wie es geschrieben habe.
…habe nicht geschrieben, dass Du irgendwas anders sehen müsstest.
Aber ich darf schon schreiben, was mir so durch den Schädel rinnt am Abend?
kannste, kannste, aber dein drang ist manchesmal etwas anstrengend.
aber immer
Zitat: “Vor drei Tagen wurde ein Kippaträger zusammengeschlagen, einfach so!, bloß, weil er auf der Straße als Jude erkennbar war.”
Gerade lese ich an einer anderen Ecke
( http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/totaaaaal_normaaaaal/ ; erstes der gesammelten Zitate),
daß das, wenn es schon öfter vorkommt, von ähnlichen Leuten, wie es die Schläger waren, wohl keineswegs als Ausnahme empfunden wird. Eher als Auszeichnung.
Finde ich schockierend.
Wenn jemand meint, nicht anders zu können, weil schwere Kindheit, kein Platz für Aggressionen, Gesellschaft mies, Donnerstags immer Hagelschauer und was nicht alles als “Rechtfertigung” immer angeführt wird, ist das nur noch schlecht (und außerdem schöngeredet), und darf trotzdem in keinem Fall stattfinden. Wenn allerdings jemand schon anders KÖNNTE, aber in voller Absicht nicht anders WILL, ist das außerdem sadistisch.
Ich meine, daß es den Tätern einfach nur Spaß macht ist für die Opfer noch eine zusätzliche Grausamkeit obendrauf – grausam ist es in jedem Fall, zusammengeschlagen zu werden.
Man möchte sich garnicht vorstellen, anstelle des Zusammengeschlagenen oder der seiner kleinen Tochter sein zu müssen, mein herzliches Mitgefühl und beste Wünsche für eine schnelle Genesung haben sie in jedem Fall!
So hatte sich das mit der “Integration” sicher keiner vorgestellt, daß es bei den rechten Dumpfbacken am besten klappt…
Nur: Lichterketten, Kippa-Flashmobs und Solidaritätsbekundungen sind ein wichtiges Symbol, werden allein wohl aber nicht helfen. Die üblichen sonstigen Ideen (Jetzt ist die Politik gefragt, Übel an der Wurzel packen, im Sozialen Umfeld ansetzen, undsofort) zielen auch eher auf das nicht anders KÖNNEN ab als auf das nicht anders WOLLEN.
Das Ganze läßt mich zumindest etwas ratlos zurück: falls es irgendetwas gibt, das vorher getan werden kann, damit es eben garnicht erst soweit kommt?
Liebes Südlicht,
genau so. Unsereins, die hiesigen paar Juden, sind traditionell das Ziel der Rechten, die sich was drauf zugute halten, vor Auschwitz mit dem Auschwitz Drang gewedelt zu haben, und nach Auschwitz mit dem Vorwurf zu wedeln, wir würden noch immer auf Auschwitz herumreiten. Und wegen Geldes; Juden und Geld… das ist deren Topos, und sie stehen auf Gewalt.
Viele Linke verbieten sich selbst den Mund, wenn sie Juden sagen wollen, engagieren sich jedoch für tote Juden und werfen den lebenden vor, dass Israel der neue Nazismus sei.
Früher hieß es, Juden ab nach Palästina! Heute heißt es: Juden raus aus Palästina!
Ja was denn nun?!
Für Rechte gelten Juden als Untermenschen, nu, das kennt man. Für massenhaft Linke gilt Israel als der Jud unter den Staaten. Ja was denn nun?!
Und die sog. Mitte weiß alles besser. Westerwelles und Niebels Auftritte in Israel oder vor dem Bundestag in Sachen Israel sind traurige Kleinlegende. Sigmar Gabriel hat über Apartheid in Hebron geredet, zielte jedoch nicht auf die reale Apartheid, die von Arabern ausgeht!, sondern natürlich wieder auf die jüdische – welch ein Beweis dafür, dass neuerdings nur der Narrativ derer gilt, die man romantischerweis’ als arme unmündige Wilde sehen möchte, nicht jedoch die schnöde Realität. Sie werden es noch totbeweisen.
Und jetzt sind wir auch noch Ziel judenhassender, beutedeutscher Import-Schläger, wann immer sie uns als Juden erkennen. Und irgend welche ganz normalen Fritzendeutschen zeigen Rabbiner bei der Polizei an, weil die es gewagt haben, öffentlich jüdische Positionen zu vertreten: Judentum soll zur Straftat gemacht werden.
“…falls es irgendetwas gibt, das vorher getan werden kann, damit es eben garnicht erst soweit kommt?
Es kommt schon soweit… jedoch so bald sich einer hinstellt und sagt, bis hierhin und nicht weiter!, findet sich gleich einer, der Rassist, Rechter, Ausländerfeind, Besatzer, ‘aber die Palästinenser’, ‘aber die Wut auf die Juden wegen der israelischen Politik’ ruft. Völlig egal, wie diese israelische Politik nu aussieht, es wird gerufen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7d/Candleburning.jpg/316px-Candleburning.jpg
(Das Bild versucht auszudrücken, um das mal zu paraphrasieren, was nicht gesagt werden kann, und worüber zu schweigen unmöglich ist)
Großen Dank für Dich, und gutes Wochenende
Dankeschön, wünsche reanuell auch ein Gutes gehabt zu haben – und jetzt einen guten Wochenstart!
Bei Kant, werter Buurman, bin ich nicht wirklich fit. Insofren, wenn´s in die Tiefe gehen soll,
muß ich passen.
Soweit mir noch erinnerlich, hat er Glaube und Religion als eine sehr persönliche und
privaten “Sache” betrachtet. Also nichts wo der religiös durchdrungene eine Anspruchshaltung
gegenüber Anders – oder Ungläubigen formulieren kann.
Das hieße also, wenn das umgesetzt würde, könnten Religionen nie zu einem gesellschaftl.
Problem werden. Es sei den religiöse Vorschriften würden gegen den übergeordneten
Verhaltenskodex ( allg. gültige Gesetze) verstoßen.
Das ist nicht nur bei Religiosen Gefühlen so!
- Sag mal einem Tierschützer das die Jagd notwendig zum Waldschutz notwendig ist.
- Sag nem Künstler das du seine arbeit nicht als Kunst ansiehst.
- Sag nem Linken das Nazis und Faschisten eine Spielart linker Ideologien ist.
- Sag nem Veganer das Fleischessen gut ist.
- Sag nem Vegetarier das der berühmteste Vegetarier Adolf Hitler war.
- Sag ner Transe das er keine FRAU ist.
- Sag mir das eine Transe eine FRAU ist.
- Sag einem Schwulen das ………
Natürlich ist Religioten leicht zu beleidigen aber nicht nur die!
Eine Transe ist eine Frau.
Viele der aufgelisteten Gruppen wuerde ich aber schon dem Bereich “Religion” (zur Not mit den Vorsilben “Ersatz-” versehen) zuordnen, insebesondere die Veganer.
Sie, werter Buurmann, haben doch die Reaktionen, auf Ihr “Schniedel Riot” gelesen.
Für mich , der keine Ahnung von jüdischer Symbolik hat, ist das auch eher ein Käppi und
keine Kippa. Da diese Religion für mich allerdings völlig bedeutungslos ist, hätte ich auch wenig
Sorgen damit, einer Aufforderung mir das Mützle nicht über den Schniedel zu ziehen,
nachzukommen. Dazu braucht es noch nichtmal den Begriff der religiösen Toleranz oder
den der Religionsfreiheit, sondern nur den der Höflichkeit. Also wie in Ihrem Text, als
Nachforderung.
Hielte ich mich nicht daran, hätte ich einen Freund weniger, brächte aber nicht die Religion ins wanken.
Stimmt. Das passt auch. Lustig.
Das mit der Kippa auf dem Organ ist mir bei diesem Artikel auch sofort in den Sinn gekommen. Ich bin religiös (Gruss an die “Aufgeklärten” weiter oben), sehe jedoch keinen unüberbrückbaren Widerspruch zwischen Religion und Aufklärung, deren Kind auch ich bin. Aber: Meine religiösen Gefühle sind durch einen nackten Buurmann mit einer Kippa an zentraler Stelle verletzt (wirklich!), ich würde ihn aber immer gegen Menschen verteidigen, die ihm das verbieten wollen, aus welchen Gründen auch immer. Wenn er das Bild löschen würde, wäre ich trotzdem dankbar. Es ist eben nicht alles schwarz und weiss, sondern bunt.
Werter Eliyah,
dann sprechen Sie Buurmann doch konkret an! Fragen Sie ihn doch ob er Ihrem Wunsch nicht nachkommen kann. Geht doch bestimmt auch über eine nicht
öffentliche Mail.
Gruß,
Möbel
Was ich von den Foto halte, habe ich in dem entsprechenden Artikel schon kommentiert. Ausserdem würde ich nicht darum bitten, das Foto zu löschen. Ich würde mich nur freuen, wenn er es täte. Und auch das nicht uneingeschränkt. Warum also eine entsprechende Mail schreiben?
Wenn ich, werter Eliyah, Sie richtig verstehe sind Sie ein religiöser Mensch,
der sich durch das Foto verletzt fühlt, seinen Unmut über das Foto äußert,
aber nicht bereit ist seine Verletzung und seinen Unmut in eine konkrete
Bitte zu packen, sich aber immer noch wünscht, dass das Foto dann
doch irgendwie verschwindet ?
verwirrt,
Möbel
Ja, ungefähr so. Meine Religion ist Privatsache. Ich habe auch keinen missionarischen Antrieb und glaube auch nicht, dass jeder so sein muss wie ich. Nicht mal jeder Jude. Daher werde ich nicht mal freundlich darum bitten, das Bild zu löschen. Trotzdem finde ich es schei…ade. Und ich finde ausserdem, dass ich das finden darf.
Klar. Dürfen Sie das schei…ade finden. Ist es vielleicht sogar. Aber so ist die Künstlerseele manchmal. Etwas drüber. Ich werde mich an Yom Kippur dafür bei Gott entschuldigen
Ich fürchte, die Entschuldigung wird er annehmen. Aber brav fasten
Hab ich erst einmal geschafft. Das Fasten.
aber die Pessach Woche gelingt mir manchmal. Stellt sich nur die Frage: ich mach das auch Spaß. Ist das koscher?
Für Goyim gelten die 7 Gesetze Noachs. Da steht, dass man nicht morden darf, nicht stehlen und kein Teil von einem noch lebendigen Tier essen darf. Und noch vier andere Sachen. Da steht aber nicht dabei, dass man kein Matze essen darf und an Yom Kippur essen muss. Also: koscher
Wenn es ihre religiösen Gefühle verletzt, dann tut es mir leid, aber es gibt religiöse Menschen, die es nicht verletzt. Glauben Sie mir, ich wollte keine religiösen Gefühle verletzen. Einfach lachen und freuen, dass ich diese Kippa auch wieder an Rosh Hashana dort tragen werde, wo sie hingehört
“dass ich diese Kippa auch wieder an Rosh Hashana dort tragen werde, wo sie hingehört”
das hoffen wir doch stark.
Ich bleibe mal beim Du, wie bisher auch. Dass Du meine Gefühle verletzt hast, habe ich Dir nie übel genommen, daher musst Du dich auch nicht entschuldigen. Dass ich an der Stelle verletzlich bin ist meine eigene Sache, dafür kannst Du nix. Ich wünsche mir nur eines: Bitte die Kippa bei mindestens 30°C mit einem Vollwaschmittel waschen, bevor sie wieder auf den Kopf und in die Wände einer Synagoge kommen….
Ich werde die Kippa in der Mikveh am Kölner Rathaus waschen und dies fotografisch festhalten. Deal?
Nach der WaMa-Wäsche in die Mikve? Einverstanden
Feine Idee… das Foto (oder besser ein Youtube-Video?) aus dem romanischen Mikwe-Schacht von Dir, der Kippa und der Mikwe-quasi-Mitzwe will ich sehen!, es ist gutes Wasser, zwar Sickerwasser aus dem Rhein, zwar mitten in der Gross-Stadt quer unter uraltem Zeug durchgesickert, zwar seit neunhundert Jahren keine neu gesicherten Wände da unten, aber das Wasser ist gut.
“ich mach das auch Spaß. Ist das koscher?”
aus spaß fasten und eine woche kein chamez essen? was macht daran spaß? ich muß, sie nicht. koscher? keine ahnung.
religion wegen eines häßlichen fotos ins wanken bringen ? nun bleiben wir mal lieber auf dem teppich der realität.
Ich hoffe, Sie meinen nur, dass Foto ist hässlich und nicht ich.
über die persönlichen geschmäcker läßt es sich bekanntlich nicht streiten.
Eins übersah ich noch, lieber Buurmann, und das würde für Ihren
Appell sprechen. Und zwar wenn der “Beleidigte”Ihnen keine
Reaktionszeit einräumt und Ihnen Käppi und Schniedel wortlos
tranchiert.
“Ich werde nie verstehen, wie sich eine Gemeinschaft von Menschen in ihre religiösen Gefühlen verletzt fühlen kann, wenn Menschen außerhalb der Gemeinschaft nach anderen Regeln leben. ”
das können sie auch nicht verstehen, weil es genau darum nicht geht.
“Ich frage mich manchmal bei all den religiösen Gefühlen um mich herum, wenn religiöse Menschen von nicht-religiösen Menschen erwarten, ihren Geboten zu folgen, sollte ich dann nicht auch anfangen, meine Überzeugen mit gleicher Vehemenz zu verteidigen?”
siehe oben. was hat respekt oder toleranz mit einer angeblichen erwartung religiöser menschen zu tun, die es ihnen angeblich vorschreiben gebote zu übernehmen? ich sags ihnen: nix!
“Ich lasse es lieber und hoffe auf etwas mehr Vernunft. Ja, ich bete für die Vernunft. ”
mit vernunft wurden die meisten verbrechen der menschheitsgeschichte begangen. vernunft ist daher nicht allgemein immer etwas positives. aber wenigstens haben sie nicht den gesunden menschenverstand ins spiel gebracht. immerhin etwas.
@ Puurmann
“Ich frage mich manchmal bei all den religiösen Gefühlen um mich herum, wenn religiöse Menschen von nicht-religiösen Menschen erwarten, ihren Geboten zu folgen, sollte ich dann nicht auch anfangen, meine Überzeugen mit gleicher Vehemenz zu verteidigen?”
Gute Idee Herr Puurmann,
sollten Sie, ich sag mal so,ein überzeugter Hutträger sein, könnten Sie Ihre Überzeugung im Kölner Dom verteidigen?
gegen die dortigen Domwächter? Würde mich freuen!
Top würde es natürlich im Petersdom sein.
Aber da gibt es Ärger mit Rotschühchen.
“Ich werde nie verstehen, wie sich eine Gemeinschaft von Menschen in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen kann, wenn Menschen außerhalb der Gemeinschaft nach anderen Regeln leben. ”
… hab ich gegen Manche gerichtet verstanden, die sich etwa in Riad oder Kairo wahnsinnig im Namen ihres dortigen Gottes darüber aufregen, dass Christen Alkohol verkaufen, in Kairo oder in Vorderwardersiel.
Gerd regt sich seinerseits wahnsinnig darüber auf, dass etwa in Köln am Karfreitag qua Gesetz alle nichtchristlichen Veranstaltungen nicht erlaubt sind – denn es stört an dem Tag die dortige Kirche, dass woanders Andere tun, was immer sie tun möchten.
Da hat er Recht…
Er regt sich nur über diejenigen auf, die Anderen in diesem Sinne was verbieten wollen.
Leider einer der schwächeren Artikel. Wieso bist du jetzt eigentlich beleidigt, weil einige dein Foto nicht besonders geschmacksvoll gefunden haben? Das kommt zumindest so rüber. Daher steht es 1:1.
Du kannst ja, wenn du mal wieder was über Juden schreibst, einen Hinweis geben: Religiöse Juden nicht unbedingt erwünscht. Dann musst du auch keine Kritik lesen müssen und daraus wiederum einen Artikel schreiben. So lebts sich dann ganz ungeniert.
PS: Auch Kunst muss Kritik aushalten ohne jemanden ein beleidigtsein vorzuwerfen.
Ach ja, zum endgültigen Abschied: Alles Gute weiterhin!
Yael, huch?, Abschied?, ohne Dich fehlt hier was!, mir etwa.
Geh’ nicht… Herr Buurmann hat sich in letzter Zeit etwas öfter vergaloppiert. (“Man with a sign”, “Ich trage Kippa”, “Humor ist..”, dieses hier…) Aber die Diskussionen dazu sind doch immer spannend. Und für Buurmanns Feinde ist es gut, wenn sich rausstellt, dass auch seine “Fans” keine willenlose “Claquere” sind. So kann man nicht als dummer Fan (oder gar vom Mossad bezahlt, muhahahaaa) abgekanzelt werden. Und: Immerhin stellt er sich mit Gesicht und Name in die Öffentlichkeit. Das machst Du nicht und das mache ich nicht.
Ich vergaloppiere mich gerne mal. Nur so sieht man auch mal andere Gegende.
Und das laute Gewieher verschreckt Yaels.
Eliyah, gerade im Streit erkannt man Freunde. Sie sind einer.
Huch, jetzt werde ich rot!
P.S.: danke, danke, wollte ich noch sagen…
P.P.S.: Wir waren schon mal beim Du, oder nicht? So unter Freunden.
Ich habe diesen Sie Fetisch. Einen meiner besten Freunde Sieze ich: Herrn Weber. Passiert mir manchmal. Auch Herrn Schlosser oder Frau Höpker sieze ich. Gute Freunde. Denk Dir nichts dabei. Ich finde das Sie im Streit lustiger.
Sorry… das habe ich dann falsch verstanden. Aber wieso sollte ein Stalker aufhören zu stalken, wenn Du aufhörst zu posten?
Ich will diesen Kröten keinen Anlass bieten. Dass sie es nicht sein lassen werden, weiß ich, aber ich gebe keinen Stoff mehr für sie. Sie tun es auch nicht hier (außer einem), sondern auf deren Blogs. Das bekommt man meistens nur zufällig mit, so feige sind sie eben. Ich lese aber weiterhin mit.
Liebe Yael,
man gibt solchen Kröten Anlass, egal was man macht… und den Gerd haben aus irgend ähnlichen Gründen auch genug Kröten auf dem Schirm.
Wenn es nicht real gefährlich wäre, könnt’ man’s als bloßen Sport sehen.
- À propos, wo sind diese Krötenblogs, die Dich ankröten?!
…für diesen S. muss unsereins wahrscheinlich so wie die tolle Hechtin oder Abi Metzzker hechelschreiben und buckeln und hassen usf., sonst gilt man für den und für tausend Andere als Rassist, Besatzer und Kriegstreiber, ja als Hardliner
Broder schrieb mir mal ein Kürzestmail, in dem er sagt, nö, es ist kein Mut, es macht Spaß.
LG, laila tov
P.S.
pardon, ähm – nicht der>/em> S, war anderer S. Das glaub ich wieder nicht. Glaubt man das? Also ich nicht.
Um’s deutlich hinzuschreiben: Deine beste Freundin ist türkisch!, Du hast viel weniger was gegen Moslems oder den Islam als fast jeder andere Zionist, von dem ich je gehört habe!, und Dich ausländerfeindlich zu nennen ist Besäufnis oder Bewusstlosigkeit oder was Drittes Scheußliches, nix Anderes.
Was sollte ich auch gegen Moslems haben? Ich verteidige eher den Islam und Moslems gegen Islamhasser als es andere tun, die sich sonst gern politisch korrekt äußern.
Dass das nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun hat ergo ich es nicht bin, weiß ich eh am besten, denn wer sowas behauptet, kennt mich Null, sondern sieht es durch seine Brille der eigenen verzerrten Wahrnehmung.
Gut, dass du mich erinnert hast, ich muss meine Gül mal wieder anrufen. Übrigens die beste Freundin, die ich je hatte. Keine deutsche kann da mithalten.
Gute Nacht und nun will ich mich endlich an meine eigene Entscheidung halten.
Ganz genau…
Ich seh Dich seit Jahren (genauer: Seit zehn Jahren, zehn!) den Koran gegen falsche Anwürfe verteidigen, Du verabscheust Islambasher und Rechte, die den Islam als Verbrechen & Fremdkörper bezeichnen usf.
Du hast freilich was gegen den politischen Islam, durch den Du schon mal beroht worden bist!, hast jedoch überhaupt nichts gegen den religiösen Islam. Oder was gegen irgend Moslems.
Warum solltest Du?!
Gruß an die Gül, unbekannterweise
“Ich hatte bei Dir meinen Standpunkt/Einwand klar gemacht.”
Das galt nicht mir, aber ich habe denjenigen Recht gegeben, da hättest du es schreiben können. Ich finds nicht fair, es ausgerechnet bei L. zu tun, da auch du weißt, wer sich dort alles so äußert.
Ich habe es schon bei L. geschrieben, aber gern noch einmal, damit man sich nicht der Illusion hingibt, der Rechtsstaat wäre ein Rechtsstaat, den man sich erträumt:
Akutell: eine Mutter, deren Ehemann und Kinder hier leben, wurde vor langer Zeit in die Türkei ausgewiesen. Es gab keinen Grund – außer einem deutschen Bürokratengrund – dafür. Soviel zur Realität. Die Kindern sind mittlerweile fast schon erwachsen und haben ihre Mutter fast kaum in ihrem Leben gesehen.
Ich mische mich nicht in den Rechtsstaat ein, er muss wissen, was er tut. Aber dieses Beispiel zeigt, dass es damit nicht sehr weit her ist, und das macht mich wütend und nicht, wenn man versucht, Menschen auszuweisen, die rassistische oder antisemitische Morde oder Körperverletzungen begehen. Darüber sollte man sich aufregen. Die bedürfen unseren Schutz und Solidariät. Ich engagiere mich seit Jahren gegen Ausländerfeindlichkeit und empfinde es als ein Schienenbeintreten, wenn man mich zu diesen Hassmenschen zählt. Du kannst gern rechtsstaatlich, wie du es verstehst, argumentieren, aber stell mich nicht dorthin wo ich nie hingehört habe. Deutschland hat ein antisemitisch muslimischen Problem, an das sich keiner wagt. Ich kann das sogar verstehen, wenn man Gefahr läuft, dann als rechter Idiot abqualifiziert zu werden, diese Ausmaß gibt es nur in Deutschland und ich halte das für sehr gefährlich. So wird keiner dem Problem gerecht. Immer wieder weisen Juden den Staat auf das Problem hin, nicht mal im Verfassungsschutzbericht finden solche Verbrechen ihren Platz, es wird lieber totgeschwiegen. Das kann so nicht weitergehen.
@silke, ihre weltfremdheit rührt mich fast. es ist rechtsstaatlich schon lange so geregelt, daß ausländer, die schwere kriminelle taten begangen haben, nach ihre haftstrafe ausgewiesen werden (es sei denn, ihnen droht dort die todesstrafe oder es handelt sich um krisenländer), auch bei sogenannten ehrenmorden. der bruder, der in berlin seine schwester ermordet hat, wird nach verbüßung seiner strafe abgeschoben, ob er familie hier hat oder nicht ist völlig dabei unerheblich. bei antisemisch motivierten straftaten von ausländern soll da ausgerechnet eine ausnahme gemacht werden?
das kann nur einer extremen unwissenheit über deutsche realitäten geschuldet sein. ich dachte, sie wüssten worüber sie reden.
mal links mal rechts, wie es ihnen gefällt oder wie soll man den satz verstehen? was denn nun?
Es wurde gelöscht, möchte es aber trotzdem noch mal schreiben, damit keine Missverständnisse auftauchen. Ich gehe nicht wegen Gerd. Ich lese aber weiterhin noch mit.
Ja, da unten ist Hackbraten, viel ward gelöscht. Was gewesen ist, lässt sich grad noch erahnen, nicht? Trotzdem ist da der Ofen aus. Tant mieux…
Ich schreib das nicht um mich lustig zu machen.
Wenn man einem Mann die Eier entfernt und ihm Silikon Brüste verpasst ist er immer noch ein
Mann. Einer mit 0-Testosteron.
Eine Frau mit einem kstrat gleichzusetzen ist eben so weit von der Realität entfernt wie der große Wagen mit einem Wagen.
Auch wenn ich verstehe das die Transe gerne Frau ist, traurig, es gibt ja auch Leute die gerne Elvis sein wollen oder Napoleon.
Frag einen Kastraten (es gibt keine mehr, nicht?, der letzte Kastrat sang in der päpstlichen Kapelle und starb ca. 1925), ob er ein Mann sei. Wenn er Ja sagt, isser einer.
Wenn Dir eine Transe sagt, dass sie eine Frau ist, warum soll sie keine sein?
Eine Nachbarin von mir ist eine Transe. Eine große Dame im allerbesten Sinne
@ Aristobolus
Was einer ist, hängt nicht vom Willen
Des selbigen ab. Ich habe einen Nachbarn, der ist impotent, hodenkrebs, alles weg, ist er nun eine Frau?
Das ist eine recht merkwürdiges verstendniss von F R A U.
Weder meine Mutter, noch meine Frau oder meine Tochter sind
Schwantzlose Männer !
Auch wenn der Gedanke einige homo-Aktivisten aufmuntern würde
Lege ich mich nicht zu nem schwanzlosen Mann ins Bett!
ich bin NICHT schwul und werde von einigen schwulen Brüter bezeichnet.
Transe ist Transe, Frau ist etwas
Total anderes.
Tut mir leid für deine Nachbarianerin,
Aber sie ist keine Frau, auch wenn sie diese Rolle super darstellt. :Roll:
Tja nu, frag sie halt. Wenn sie Dir antwortet, eine Frau zu sein, wie willst Du’s bestreiten?
Frag Deinen Nachbarn, ob er nun ‘ne Frau ist. Wenn er Dich dann anrempelt, hat er verdammt Recht
- Was soll das mit den schwanzlosen Männern? Leg Dich halt nicht zu denen, und gut is’.
Anderes Thema und doch das Selbe: Der iranische Ahmadinedschad sagt, Juden sind nur die, die Israel ebenso hassen, die Anderen sind Ungeziefer-Zionisten.
Fragt er die? Nee. Er definiert sich die Welt.
wie wundervoll für die Transe, daß Aristobulus ihr erlaubt, sich als Frau zu bezeichnen und nicht nieder mit PC schreit. Ich hoffe, die Transe weiß wenigstens, WIE dankbar sie ihm für seine Zustimmung sie zu sein hat und was ihr erspart bleibt, sollten seine Synapsen anders feuern.
@Silke
Ist für dich ein Mann der sich in Frauenklamotten schmeisst
eine Frau? Wie sieht das eine Frau, und eine sich männlich
Gebende Frau ein Mann?
Man sagte mir das nicht alle
Transgenderianer operiert sind.
Jahaw
mir genügt zu wissen, daß ICH eine Frau bin und woher weiß ich, daß ich eine bin? weil ich mich so fühle. Bei anderen richte ich mich nach deren Wünschen und würde es auch tun, sollten diese häufig wechseln. Dann wollte ich’s aber gesagt kriegen. Würde gefordert, ich sollte es erahnen oder anhand irgendwelcher Zeichen merken, da würde ich bocken.
Im allgemeinen versuche ich was das Ansprechen oder über-sie-sprechen von anderen Leuten anlangt im größtmöglichen Ausmaß, deren Wünschen zu folgen. Also solltest Du z.B. bei einem Treffen im richtigen Leben gern Euer Ehren oder Exzellenz tituliert werden wollen, ich hätte kein Problem – übers Knicksen müßte verhandelt werden, da würde ich dann als Ausgleich Handkuss und Kamelie wollen.
Wenn’s um Duzen oder Siezen im Netz geht, bin ich allerdings stur, da mach ich’s, wie’s mir passt, denn da gibt es keinen Augenkontakt und wem’s nicht passt, der kann drüberscrollen.
@JAHAW
man muß wohl unterscheiden zwischen transsexuellen, die frauen oder männer sein wollen und einem transvestit, der gern frauenkleider trägt, aber keine frau sein will.
Ich soll wen mit welchen Namen verknüpft haben? Bidde? Wieder Mysterien Andeutungen, die keiner verstehen kann, bloß um weiter Gerüchte zu streuen.
Eine sprach nicht vom Prinzip!, eine pfefferte irgend Prinzipien mir Anderem als meine eigene Bösartigkeit entgegen, und dann beschwert sie sich, wie bös ich Anderer sei.
Hat die Watzlawick gelesen und ihn umgedreht?
Und ein Stalker ist einer, der stalkt, oder seh ich das falsch? Silke, die Beweise sammelnde, hämende, durchdrehende, ziellose Klette, wird jedoch abgeschüttelt, wird von mir angeschrieen, damit sie ihren Klammergriff löst und abzischt.
Da schreibtse “Stalker” und “übererregt”, macht sich gar zum armen, bedrohten Opfer des bösen Mannes.
Der Hass, einfach so, weil eins in sein Gegenteil umschlug (Enantiodromie). Anders kann ich’s mir nicht erklären. Habe auch kein Bedürfnis dazu.
Freunde hasst man nicht an!, no way. Wenn jemand einen jedoch plötzlich anhasst, nicht mit sich reden lässt, abwehrt und woanders dreimal weiterhasst, ohne je zu offenbaren weshalb!: Hat man sich leider geirrt. Aus und weg, aus den Augen, aus dem Sinn.
-
-
M.,
in die rechte Ecke?, das hat sie mit Yael versucht. Ah so, mit mir auch?, möglich, jetzt versteh ich mehr. Da stehen Andeutungen wegen einer Hausfrau und wegen eines Triumphschreis wegen Dortmund, der gelöscht worden sei.
Ich hab keine Ahnung, was beides nu bedeuten mag (es ist nichts gelöscht worden), aber “Triumphschrei” aus S.’s Tastatur bezeichnet définément was Rechtes.
Na vielleicht bin ich ja Faschist und weiß es noch nicht?!
Es lassen sich äußerst leicht mundtotmachende Gerüchte streuen, jemand sei rechts. Mit Brodern wird es regelmäßig gemacht (gar Rassist soll er sein), auch Netanyahu soll so rechts sein (wobei sogar Liebermann, der ‘echte Faschist’, über die Zweistaatenlösung redet, seitdem er Minister ist).
Im Großen wie im Kleinen, dort und hier: Yael soll neuerdings eine Ausländerfeindin sein, so wurde irgendwo behauptet, weil sie für Abschiebung von Gewalttätern ist, die keinen deutschen Pass haben. Da wird sofort mit dem Sarrazin gewedelt, mit dem echten Jongleur des Halbrassismus (der über türkische Dumm-Gene schrieb, der Sack), du Sarrazin! wird dann ganz schnell gerufen und kack auf die Meinungsfreiheit und überhaupt auf die Freiheit, mal ‘ne unfertige Idee zu ventilieren!, denn wenn man jemandem was Rechtes reinschmieren kann, wird rasant mit Sarrazinen und NPDs gewedelt und in rechte Ecken gestellt und meinungsgejagt, ekelhaft.
“Ah so, mit mir auch?,”
ich meinte yael. was zwischen euch passiert ist oder abgeht, kapiert hier sowieso keiner. aber das yael sauer ist, nur weil sie eine längst gängige praxis anmahnt, kann man gut verstehen. diese deutschen und ihr wahn andere ansichten in ihre braunen oder roten lieblingsecken zu stellen, gehen mir schon länger auf den sack. als hätten sie den rechtsstaat mit der muttermilch aufgesogen. zum kaputt lachen.
… so als hätten sie den Rechtsstaat erfunden und besäßen seit dem Heidelbergmenschen das alleinige Monopol drauf, damit die Anderen nicht rückfällig werden.
Ach, den Dante (unseren hiesigen) hat es neulich woanders auch erwischt, als er schrieb, weg ‘nach Hause’ mit judenhassenden Gewalttätern, die Ausländer sind: S. hat ihm sofort den sogenannten Rechtsexperten reingedrückt, hat ihm vorgeworfen, innerdeutsch zu wissen, wie man kurzen Prozess mache, auch noch der Sarrazin flog drauf.
Ich wollte jetzt nicht petzen, was wer woanders gegen wen schrieb. Dante ist aber auch einer der Hiesigen, und da war er wieder, der mundtotmachende “Rechter!”-Ruf.
Ihr besprecht ja hier komische Sachen. Ich kann weder jeden Mann als Mann, noch jede Frau als Frau bezeichnen. Deswegen ist noch lange nicht eine Nichtfrau ein Mann oder ein Nichtmann eine Frau. Andere sind weder Mann noch Frau…
Aber was habt Ihr für ein Problem damit, einen Transe als Transe zu bezeichnen? Eine Transe ist ein Mann, der lieber eine Frau wäre. (siehe Elvis und Napoleon)
Die Umschreibung des Geschlechts im Personalausweis ist kostenpflichtige Hilfe zum Selbstbetrug. Oder wenn, dann höchstens ganz wenig mehr.
Krokodil, nu ja, das Eine stimmt, das Andere nicht
, Elvis war keine Transe, und Napoleon ahnte vielleicht seine feminine Seite, wer hat die nicht? selbst die Grammatik hat eine.
Falls wir wissen wollen, wer wer sei, wollen wir ihn fragen. Wer wissen will, ob Dana International ein Ex-Mann, eine Noch-Fastfrau oder eine weibliche Transe oder noch etwas Anderes oder einfach sie selbst sei, soll sie fragen. Dann weiß er’s. Vorher nicht.
Eine andere Transe wird es anders sehen – und auch die lässt sich fragen, um’s zu wissen, dann.
Die meisten, die man fragt wer sie seien, antworten wer sie gern wären. Sozusagen subjektiv. Aber so wird auch kein Mann aus einer Frau. Würden sie antworten “NENN mich Frau / Mann / Hund… ” wäre das anders. “Ich BIN ein/e … ist mir eben zu irgendwas.
“…eine Noch-Fastfrau oder eine weibliche Transe …”
In diesem Fall hiesse es weiblicher Transer. Siehst Du wohin das führt?
PS: Woher weisst Du das mit Elvis?
Krokodil,
, er mochte Frauen, nicht? Hm, es soll ja Transen oder Transer geben, die auch lieber Frauen mögen, oder nur andere Transen. Wahrscheinlich ist jeder Einzelne sein eigenes Geschlecht oder Gegut. JAHAW und der Mike Hammer wiessen da auch was drüber. Jeder weiß was drüber, und jeder was Anderes.
wegen des Elvis hab ich bloß mal so geraten
Glück, dass ich niemals Genderstudies bei etwa Judith Butler studiert habe, sonst würde ich Dir jetzt erzählen, wie’s sei!, und da sei doch der große Gasförmige vor.
Wäre die Butler mal lieber bei ihrer neuen Parawissenschaft geblieben (sie erfand diese à-la-Butler, Noam Chosmky erfand die Linguistik-à -a-Chomsky), anstatt dann ihren Ruf einzusetzen, um gegen Israel zu hetzen und noch mehr Ruf, nein, Verehrung zu kriegen.
Genderstudies, Butler, …
… tu ich mir nicht an.
Ich finds ja nicht schlecht, dass Du jeden selbst entscheiden lassen willst.
Würdest Du dich heute, so gegen 17.36 Uhr entscheiden kein Mann mehr zu sein, sondern ein (bitte einsetzen), so bis morgen ca. 1.54 Uhr, wer würde es merken? Ich mein, was ausser Deiner momentanen Laune würde sich ändern? Du wärst jedenfalls mit Sicherheit in dieser Zeit kein (bitte einsetzen).
Ihr bringt einen hier auf ziemlich schräge Gedanken. Kein Wunder, dass einige enden wie “MissRathen boa ey”. (das mit den komischen gelben Gesichtern kann ich nicht, zu alt oder zu faul, weiss nicht)
Hm, wenn ich Nachts aus der Klinik komme, bin ich manchmal nichtmal mehr ein Mensch. Das merkt man erst später und fragt sich, hui, was war das jetzt eine Stunde lang…?
Besser, man ist ein Krokodil
Und wie die gelbmenschlichen Gefahren gehen: http://en.support.wordpress.com/smilies/
Krokodile sind auch nur Menschen…
Schon!, oder so ähnlich
nothing to hide, i believe…
“Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn Homosexuelle hingerichtet werden.
Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn es keine Gleichberechtigung gibt.
Es beleidigt meine religiösen Gefühle, wenn es keine Presse-, Meinungs-, Religions- und Kunstfreiheit gibt.”
nur meine gerechtigkeitsgefühle werden hier beleidigt.
Nein du deffinierst mir die Frau. Und keiner verkauft mir nen miauenden Hund als katze.
Sind wir jetzt bei Tiervergleichen?
Eine Frau, ein Mann, ein Elefant oder ein Hermaphrodit definieren SICH SELBST. Lass sie das tun, um nicht als Macho-Patronizer zu gelten. Es sei denn, Du definierst Dich als einer.
Brauchst Du für alles ‘ne Schublade?
@ Aristobolus
Nacht!
Wie gesagt ich erkenne eine Frau und Keiner deffiniert mir es um.
Ich mag Hunde und Katzen, obwohl ich im zuge meines Lebens beide schon essen musste!
irgendwann kannst du im selbstdeffinierten Lala-Versum nichts mehr verstehen was du hörst.
Einst hatte ich kein Problem zu verstehen was gemeint ist wenn
Wenn ein Mann mir seinen Freund
Vorstellte. Heute kann ich keinen Mann meinen Freund nennen, das macht die Welt sinnlos kompliziert
und ist leider nicht das einzige.
Lass doch alle definieren was sie sind und wenn ich zum Arzt will verrecke ich weil ein Friseur sich
zum Notarzt deffiniert und wenn eine Frau ne Hebamme braucht, deffiniert sich der Buxtehuder metzgerinnungsmeister dazu.
Man definiert sich nicht selbst.
@Aristobolus da werden wir uns nicht einigen, so leid es mir tut.
Und zu Thema Matscho, ich habe kein Problem damit, ich stehe zu meiner Männlichkeit. Nur ein echter Mann behandelt eine Frau wie eine Dame, ich liebe Frauen, sie sind wunderbar und meinermeinung der einzige glaubhafte Beweis für GOTT.
“Nur ein echter Mann behandelt eine Frau wie eine Dame”
Da ist was dran, und nicht nur etwas. Ein Patronizer ist weder Mann noch Frau, sondern ein Schwächling (gibt auch schlagende Frauen). Schläger sind die schwächsten – oder gar Verschleierer.
Aber die Natur (oder wer?, Gott hält sich da raus, denke ich) definiert nicht, ob einer, der wohl wie ein Mann aussieht, aber weiß, dass er eine Frau ist, dann keine sein darf. Oder anders herum – wie herum auch immer.
Natur so an sich ist gar nichts, die ist nur nett und grün…
Nacht!
Ich schlage Frauen?
Weil ich zwischen Echt und Unecht unterscheide und bin ein Schwächling?
Hmm, wenn du meinst,
Musst aber ein schlimmes Bild von mir haben, nur weil ich ne Transe nicht für ne Frau halte, schlage ich doch keine. Ich schlage auch keinen Mann der sich für STALIN halt, er ist ja nicht Stalin.
Irgendwie tust du mir unrecht, sei dir vergeben. Ich kenne den Ausdruck Macho von spaniern und da ist er nicht schlecht belegt! Es gibt ja auch Transsexuelle Frauen, sie konsumieren Testosteron, lassen sich scheinbar einen Penis operieren, sind aber für mich keine Männer, ich wurde da beim Fußball nicht voll durchziehen und mein Bodycheck Ware auch nicht der selbe wie bei einem Mann.
Auch wenn es stimmt das ich Körperlichen Auseinandersetzungen
Gelassen begegne, schlage ich keinen der mich nicht korperlich gefährdet. Schlägereien sind so ne Sache, das was du kassierst nimmt dir ein “”"Sieg”"” nicht weg.
?
Hab ich nicht behauptet!, auch nicht vermutet.
Pardon für’s Missverständnis.
Und mit Schlägereien kenne ich mich nicht aus… mit Fußball noch weniger, nein NOCH weniger!, das glaubt einem wieder keiner, Du mir eh nicht
Gut Nacht.
P.S.
Wie kamen wir nun von ähm religiösen Gefühlen auf dieses?, man weiß es wieder nich’, die Wege der Nacht sind weit, seltsam und kurvig.
Eine orthodoxe Rabbinerkonferenz (welche weiss ich nicht, ist nur Hörensagen) hat mal beschlossen, dass man Dana International zu einem Minyan zählt, wenn Sie/Er in eine Synagoge gehen sollte.
Großartig!
@Gerd, sie wird aber da eben nicht als Frau anerkannt, wenn sie zum Minjan dazugezählt wird.
Es war Rabbiner Elijahu Abergal, der sagte, wer als Mann geboren wurde, bleibt ein Leben lang ein Mann, daher würde sie auch zum Minjan zugezählt werden.
Weißt Du, was sie dazu gesagt hat?
Und woher will der Rabbiner das wissen…
@ Silke danke, ich siezte keine Nicks, sollte dich das verletzen tut es mir leid, mit Kamelle, Handkuss und Puderzucker oben drauf.
ich verstehe euch nicht, für mich ist gelb gelb und rot rot und wenn das gelb sich rOt fühlt, nebbich.
ich hoffe ich darf das so sehen. Wobei ich sicher 75% der Menschen in D hinter
mir weis. ein Mann ist ein
Ann und Ei e Frau ist eine Frau!
Danke für die antwort.
es ist ein unterschied, wenn sie meinen, ich meinte jede angebliche meinung, die keine ist, wenn es rassistische, antisemitische und aufforderungen zu einer straftat beleidigt oder andere menschen. beinhaltet. das sind keine meinungen, herr möbel. vielleicht verstehens das irgendwann. was ihre einschätzung anderer angeht, liegen sie so oft daneben, daß ich auch mich gern über sie amüsiere.
flexibilität kann man ihnen nicht nachsagen, hausmeisterchen.
oder andere menschen. beinhaltet.
hier sollte beleidigt hin.
kleiner Link für die, die sich mit Ausweisungsverfügungen und deren Durchführung so gut auskennen
http://books.google.de/books?id=lO4udriqsW0C&pg=PA528&lpg=PA528&dq=abschiebung+straftäter+statistik+bmi&source=bl&ots=yEJc2B0Tq2&sig=RRI6xGoGkP_eE0moEx9DsngLNMY&hl=en&redir_esc=y#v=onepage&q=abschiebung%20straftäter%20statistik%20bmi&f=false
Übrigens, da das ja jetzt hier als Leumundszeugnis eingefordert wird, auch ich habe “einige meiner besten Freunde” in Massen und in großer Buntheit vorzuweisen. Der Deutsche und seine Ausländer, mal Statussymbol, mal dies mal das, je nach Bedarf.
und hier ist ne kleine Statistik dazu, wieviel Ausgewiesene im Inland wieder aufgegriffen werden
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2011/PKS2010.pdf?__blob=publicationFile
und wenn man mag, kann man das mit dieser Statistik korrelieren, die allerdings nur bis 2006 geht.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Abschiebungen.png&filetimestamp=20120718093130
Werte Silke,
ich unterstelle, Das Sie so wenig wie ich, oder Ihre Kinder, ein Interesse daran haben in Ihrem
alltäglichen Leben von möglist vielen ehemaligen Straftätern umgeben zu sein.
Und ich meine nicht falsch parken oder Kaugummi klauen.
Wenn dieser Mensch der ohne Not andere zusammenschlägt nun kein deutscher
Staatsbürger ist, ja warum soll ich ihm weiterhin ein Bleiberecht einräumen das er
so freiwillig mißbraucht.
Gruß
Möbel
der von mir (und Aristobulus*)) sehr gern gelesene Theodore Dalrymple hat vor einiger Zeit in einem Talk oder Interview erklärt, daß sich das ganze Straftäterproblem sehr leicht zu fast nix eingrenzen ließe, wenn man die gesamte männliche Bevölkerung im einschlägigen Alter einsperren und dort halten würde, bis zu dem Alter, in dem “es” sich ausgewachsen hat.
Ausweisungen scheinen mir im Vergleich dazu ein eher ineffektives Mittel – s.o.
PS: feuchte Träume von der idealen Welt mache ich mir erst nach dem Einschlafen
Werte Silke,
es mag ja sein, dass Herr Dalrymple von Ihnen geschätzt wird und in Talkshows
echt witzig und kurzweilig rüber kommt, aber wenn er meint mit solch duften Sprüchen
das Problem beschrieben zu haben hat er wohl nicht wirklich einen Standpunkt zu
diesem Thema.
Herzlich
Möbel
Theodore Dalrymple äußert sich meistens als Realist und kennt vermutlich dank langjähriger Erfahrung als Gefängnispsychiater die Klientel, das Machbare und das Unmachbare sehr genau.
Außerdem ist er natürlich Engländer (seine Mutter hatte sich irgendwie aus unserem 3. Reich dahin gerettet) und, wie alldorten anscheinend häufiger als hierzulande üblich, fähig zu statements, die zum Selber-Weiter-Denken anregen.
PS: me thinks, die Engländer haben mehr talking heads als wir, die eigenes Gedankengut absondern, anstatt sich auf das Wiederkäuen von Bekanntem zu beschränken. Das nur als kleinen mütterlichen Tip für Dich.
Okay, Ihr Lieben. Zur Sache und persönliche Angriffe sofort einstellen!
Yep.