Ob er wohl eine Kippa getragen hat?

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Und eine aktuelle Zeitung:

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4 Antworten zu Ob er wohl eine Kippa getragen hat?

  1. mickzwo schreibt:

    Niemand hat ein Recht, einen anderen zu schlagen, sonstwie zu drangsalieren oder gar zu töten.
    Dafür gehört man eingesperrt. Einen dritten in irgendeiner Form zu so etwas anzustiften, das ist sowieso verboten. Auch dafür gehört man eingesperrt.
    Das haben wir daraus zu lernen. Nicht mehr und nicht weniger.

  2. anti3anti schreibt:

    Nach Aussage der Ruhrbarone ja, denn ein durchschnittlicher Deutscher erkennt einen Juden nur an seiner Kippa (Bart? Krummnase?) und an der fehlenden Vorhaut.

  3. Engkong schreibt:

    (Vorsicht! Satire!)

    HURRA, WIR KIPPAPITULIEREN !

    Man hält’s wirklich nicht für möglich,
    und doch ist es leider wahr:
    Bist du Jude, schwebst du täglich
    hierzulande in Gefahr!
    Kriegst das Nasenbein gebrochen,
    wirst wie’n Ferkel abgestochen
    und trotz alledem sagst Du:
    „Ich bin Jud’ und steh dazu!“

    Aber lasst Euch doch mal fragen:
    Weshalb seht Ihr Euch nicht vor?
    Wieso müsst Ihr Kippa tragen?
    Schläfenlocken dicht am Ohr?
    Noch dazu den Davidstern –
    den sieht mancher gar nicht gern!
    Faust geballt, kalt knallt Gewalt -
    Kopf aufs Straßenpflaster prallt…

    Dass dies heut in diesem Lande
    wieder vorkommt dort und hier:
    DAS IST EINE RIESENSCHANDE !
    Aber schuld dran seid auch Ihr!
    Ja – durch Euren Auftritt immer
    macht Ihr Juden es noch schlimmer!
    Wer als Jud’ Dich nicht erkennt,
    Dich kaum jemals „Saujud“ nennt…

    Deshalb möchte ich Euch warnen
    (wenn Ihr dieses mir erlaubt):
    Ihr müsst Euch als Gojim tarnen!
    Kippa ab! Und überhaupt
    seid Ihr Burschen ohne Vorhaut
    allzu gerne reichlich vorlaut.
    Und kein Wunder ist’s bestimmt,
    dass man Euch dies übelnimmt…

    Das fängt – will ich mal so sagen –
    meist schon in der Schule an.
    Schwierig ist es zu ertragen,
    wenn’s wen gibt, der’s besser kann.
    Wenn Sally Goldblum triumphiert,
    wo Mehmet Öztürk sich blamiert,
    dann macht ungehemmt sich breit
    dumpfer Hass, genährt durch Neid.

    Also zieht daraus die Lehre
    und seid ständig auf der Hut:
    damit keiner sich beschwere,
    tarn’ als Döskopp sich der Jud’!
    Eure Klugheit – mal ganz ehrlich -
    ist für viele brandgefährlich.
    Nehmt mir diesen Rat nicht krumm:
    Liebe Juden, stellt Euch dumm!

    Um auf Dauer zu verhindern,
    dass man Euch hasst, tritt und schlägt,
    impft es ein auch Euren Kindern,
    wie als Jud’ man sich beträgt.
    Selbstbewusstsein? Nebbich: Demut!
    Optimismus? Ach was: Wehmut!
    Und tief wird der Blick gesenkt,
    wenn an Israel man denkt…

    Wird das nächste Mal berichtet,
    dass ein frommer Muselmann
    sich mit Sprengstoff hingerichtet,
    zwanzig Juden mitnahm – dann
    dürft Ihr dieses zwar bedauern,
    solltet jedoch nicht groß trauern,
    müsst in Sack und Asche geh’n
    und den frommen Mann versteh’n…

    Wenn fortan statt Geistesblitzen
    Ihr nur trübe Funken schlagt
    und Euch fragt: „Was soll das nützen?“
    sei Euch eines klar gesagt:
    Sich in Bescheidenheit zu üben,
    bewirkt noch nicht, dass sie Euch lieben,
    doch dient’s im Notfall eben
    vielleicht dem Überleben…

  4. Krokodil schreibt:

    Da hat schon mal jemand in der SZ geschmökert…
    http://www.darvins-illustrierte.de/start.php?m=salon&extra=5957

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