Muslimischer Judenhass

Im Umfeld judenfeindlicher Ausschreitungen im radikal-islamischen Umfeld wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich bei den judenhassenden Muslimen um eine Minderheit im Islam handele. Die Mehrheit der muslimischen Bevölkerung sei friedlich und von fundamentalistischen Gewalttaten schockiert, besonders in westlichen Ländern, wo die Propaganda islamischer Fanatiker nicht zum konkurrenzlosen Standarprogramm der Alltagsunterhaltung gehört. Ich muss gestehen, wenn mal wieder irgendwo auf der Welt ein judenfeindlicher Mord von einem fanatisierten Muslim begangen wurde, stört mich das ständige Betonen der Friedfertigkeit der meisten Muslime etwas. Nach so einem Attentat sollte nicht die Furcht vor einer möglichen Verschlechterung des Bilds des Islams im Vordergrund stehen, sondern das bereits so verschlechterte Bild des Judentums, das es ermöglicht hat, das Kinder in Frankreich ermordet werden, weil sie Juden sind.

Nach dem Attentat von Mohamed Merah, der unter anderem drei jüdische Kinder mit einem Kopfschuss gezielt getötet hatte, weil ihm die Politik des Landes Israels nicht gefiel, sorgten sich nicht wenige Menschen um das Bild des Islams. Die Tagesschau fragte: „Werden die fünf Millionen französischen Muslime durch die Morde von Toulouse noch weiter an den gesellschaftlichen Rand gedrängt?“ Der Rektor der Großen Moschee in Paris mahnte: “Man darf die zu 99,9 Prozent friedliche muslimische Religion nicht mit der kleinen Gruppe von Leuten verwechseln, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben.”

Nehmen wir den Rektor der Grossen Moschee in Paris mal beim Wort. 1,3 Milliarden Muslime gibt es schätzungsweise auf der Welt. Es gibt allerdings gerade mal nur 15 Millionen Juden weltweit. Sagen wir also mal, nur 0,1% aller Muslime seien fanatische Judenhasser, bereit eine Bluttat zu begehen. Das mag manchen Muslimen und manchen Christen vielleicht beruhigen, aber für Juden ist das alles andere als beruhigend. Denn bei auch nur 0,1% judenfeindlicher Muslime, die bereit sind, ein Blutbad zu begehen, kommt ein solcher wahnsinniger Judenhasser auf zehn Juden. Jeder Minjan auf der Welt hat somit einen persönlichen Todfeind, der dort Amoklaufen könnten. Sehr beruhigend klingt das nicht.

0,1% klingt nicht beruhigend, wenn diese Minderheit auf französischem Boden Kinder ermordet, weil sie Juden sind. Wenn 0,1 Prozent der Muslime 100 Prozent der Juden hasst, dann sollte unsere Sorge nicht den 99,9 Prozent Muslimen gelten sondern den 100 Prozent Juden. Die Politik Israels, der ganze Nahostkonflikt, die Situation der durch die Hamas geknechteten Palästinenser wurde von dem Franzosen Merah mit dem Judentum so verquickt, dass Kinder für ihn plötzlich nicht mehr lebenswert waren, weil sie Juden waren! Das ist blanker, purer Antisemitismus wie wir ihn von den Nazis kennen. Ein ausgemachter Nazi, ein brutaler Judenschlächter und Kindermörder trieb sein Unwesen auf französischem Boden und manchen in Europa trieb dabei nur die Sorge um das Bild des Islams um? Es ist geradeso als wäre in Frankreich ein Vergewaltiger und Frauenmörder unterwegs und die Mehrheit sorgt sich um das Bild des Mannes.

Ich bin Deutscher. Nicht selten geschieht es deutschen Bürgern bei einer Reise ins Ausland, dass irgendwann das Gesprächsthema auf Hitler kommt. Der Nationalsozialismus ist nun einmal untrennbar mit Deutschland verbunden. Zu viele Deutsche haben sich schlicht und ergreifend in der Geschichte gründlich daneben benommen. Für mich bedeutet das: Wenn heute irgendwo in Deutschland ein rechtsradikaler Anschlag verübt wird, dann jammere ich nicht über das Bild der Deutschen, sondern ich unternehme was dagegen. In der islamischen Welt gibt es ebenfalls genug Grund zur Sorge. Ein Nationalislamismus treibt seit Jahrzehnten sein Unwesen. Zu viele Muslime haben sich mittlerweile im selbsternannten Namen des Korans daneben benommen.

Alle Länder der Welt, in denen keine Juden leben, also alle Länder der Welt, die das erreicht haben, was Hitler wollte, nämlich “judenrein” zu sein, sind islamistische Diktaturen.

Alle Länder, in denen Homosexualität mit dem Tode bestraft wird, sind islamisch geprägt.

Die meisten Länder, in denen Hitler verehrt wurde, waren islamisch geprägt. Unter Amin el-Husseini fand die erste große Kampagne der Muslimbrüder gegen Juden und Zionisten statt. Mit Parolen wie “Nieder mit den Juden” und “Juden raus aus Ägypten und Palästina” wurde in den 30er Jahren, schon vor der Existenz des Staates Israels, das Ziel artikuliert, die arabischen Länder von jüdischen Menschen zu “säubern”. Amin el-Husseini war ein enger Freund Himmlers. Ein blutiger Aufstand 1936 in Palästina wurde von den Nazis finanziell und durch Waffenlieferungen unterstützt. Für die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze erhielt Hitler Glückwünsche aus der gesamten arabischen Welt. Noch heute sind in der arabischen Welt die Werke “Mein Kampf” und “Die Protokolle der Weisen von Zion” auf den Bestsellerlisten zu finden.

Heute sind es Minister, Wissenschaftler und Journalisten der arabischen Welt, die Juden zu Ungeziefer und Bakterien erklären, ausgerottet gehören.

Im Kinderprogramm der arabischen Welt werden Kinder dazu aufgefordert, Juden zu hassen und zu töten.

Auf Facebook mehren sich Judenfeindliche Hassparolen von muslimischen Deutschen.

In Hannover wurden Juden von Menschen des muslimischen Glaubens mit Steinen beworfen. In Frankfurt forderten Muslime bei einer Demonstration die Vergasung von Juden. In Duisburg wurde ein Fenster mit einer Israelfahne so lange von Demonstranten mit muslimischen Glauben mit Steinen beworfen, bis die Polizei in die private Wohnung stürmte und die Flagge entfernte.

Auf ein jüdisches Gemeindezentrum im schwedischen Malmö, in dem Muslime fast ein drittel der Bevölkerung ausmachen, kommt es von Jahr zu Jahr zu heftigeren Angriffen von Muslimen auf Juden. In der Nacht zum 28. September 2012 ein Sprengstoffanschlag verübt. Ende Juli 2012 hatten Unbekannte in der Nacht einen Feuerwerkskörper auf den Eingangsstufen der Synagoge hochgehen lassen.

In dem Essay The Anti-Jewish Riots in Oslo beschreibt Eirik Eiglad einige Geschehnisse in Norwegens Hauptstadt Oslo aus dem Jahr 2009 und kommt zu der Erkenntnis, dass unter Mitwirkung der muslimischen Bevölkerung der stärkste Judenhass in der Geschichte Norwegen entstanden ist: “Soweit ich das beurteilen kann, haben wir hier das grösste Ausmass antijüdischer Ausschreitungen in der Geschichte Norwegens. Selbst vor und während des 2. Weltkrieges, als es starke antisemitische Vorurteile gab, als die Politik die Juden offen diskriminierte und die nazifizierte Staatspolizei jüdisches Eigentum konfiszierte und Juden auf das entsetzliche Sklavenschiff SS Donau deportierte – selbst damals erlebte Norwegen keine antijüdischen Ausbrüche dieses Ausmasses. Es gibt in Norwegen keine Vorgeschichte mutwilliger antijüdischer Massengewalt.”

Das alles sind nur 0,1 Prozent der muslimischen Bevölkerung, aber dieser Hass richtet sich gegen 100 Prozent der Juden. Diese 100 Prozent sind aber gerade mal 15 Millionen. Es gibt nur 15 Millionen Juden auf der Welt. Es gibt sogar mehr Niederländer auf der Welt als Juden! Diese kleine Gruppe von Menschen, dieses verschwindend kleine Grüppchen von Juden unter der Menschheit, muss nun aber mit dem vollen Zorn von 0,1 Prozent von weit 1,3 Milliarden Muslime leben. Sogar in den Vereinten Nationen haben diese 0,1 Prozent bereits einen großen Sieg eingefahren. Während in letzten Jahrzehnten übelste Menschheitsverbrechen in Ruanda, Kambodscha, Srebrenica stattgefunden haben und im Irak, Iran, Nord-Korea Menschen in absoluter Unterdrückung lebten, hat die UN mehr Resolutionen gegen Israel verabschiedet, wie gegen alle anderen Nationen zusammen! In einer geradezu manischen Fixiertheit auf nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sieht die UN ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während also 99,9% der Welt mit geradezu christlicher Milde beäugt werden, müssen die restlichen 0,1% den vollen Zorn der Aufklärung auf ihre Schultern laden.

Da sind sie also wieder, die 0,1 Prozent. Der Rektor der Großen Moschee in Paris sagt, nur 0,1 Prozent seien entschlossen, “eine Bluttat zu verüben.” 0,1 Prozent aller Menschen sind Israelis, davon sind nur rund 75% Juden, davon nochmal nur ein Prozentsatz gläubig.

Man muss also kein Mathematiker und Pessimist sein, um verstehen zu können, warum es für Juden nicht beruhigend klingt, wenn “nur” 0,1 Prozent der Muslime Juden hassen.

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26 Antworten zu Muslimischer Judenhass

  1. unermuedlich schreibt:

    Der Hass auf Juden findet sich hundertfach im Koran. Ralph Giordana schreibt, er habe den Koran gelesen: “Von der ersten bis zur letzten, bis zur 140. Sure. Es ist eine Lektüre des Schreckens und des Wahnsinns. Es wird fortwährend dazu aufgerufen, die Ungläubigen zu töten, vor allem aber die Juden, die Juden, die Juden.”
    Wenn also “nur” 0,1 Prozent der Muslime gewalttätig sind, dann liegt es daran, dass die 99,9 % ihre Religion nicht so genau kennen. Es gibt genügend Muslime, die diesen Umstand abstellen wollen.
    Parallel oder nach den Juden sind Christen, Atheisten und andere dran (Muslime haben ja den höchsten Blutzoll unter ihresgleichen zu zahlen). Es wird also Zeit, jetzt solidarisch zu handeln.

    • Silke schreibt:

      Bernard Lewis beklagt, daß die Muslime ihre eigene Religion nicht kennten, denn kennten sie sie, so müßten sie friedlich sein

      Wer kennt sich nu besser mit Islam und Koran aus? Giordano nach ein- oder mehrmaligem Lesen oder Lewis nach lebenslanger Forschung?

      Übrigens ist für die “0,1 %” Lewis sehr nah am Leibhaftigen auf Erden und alles andere als ein Entschuldiger für irgendwas.

      • Aristobulus schreibt:

        Da soll jetzt der Einmalleser Giordano gegen den Vielfachleser Lewis ausgespielt werden?
        Giordano darf seinen Eindruck nicht mitteilen, weil er’s nicht regulär studiert hat?
        Schau an, die deutsche Experten- und Examenshuberei bricht an.

        • Silke schreibt:

          Lesen konntest Du auch schon mal besser

          Giordano nach ein- oder mehrmaligem Lesen oder Lewis nach lebenslanger Forschung?

          Nach 9/11 gab es, wenn’s hoch kommt, ein halbes Dutzend Leute, die schon zum Islam Religion, Geschichte, Politik GEFORSCHT hatten, bevor die Medien anfingen von selbst ernannten Religionswissenschaftler überzuquellen.

          Einer davon war Daniel Pipes, ein anderer Martin Kramer, Bernard Lewis natürlich, Gilles Kepel und noch ein Franzose, dessen Namen ich immer vergesse, und auch Noah Feldman war vermutlich schon dran, bevor sich zum Religionsgelehrten ernannte.

          Aber wer sind die alle schon, sind bestimmt alle nicht bei Giordano gewesen und haben sich von ihm im Koranlesen unterrichten lassen.

          Giordano ist sicher ein sehr netter Mann, doch ich kann halt nicht vergessen, daß er auch schon mal Erika Steinbach ne reine Gesinnung bescheinigt hat.

          All diese Hobby-Sich-Auskenner in fremden Religionen haben für mich verdammt viel gemeinsam mit den selbst ernannten Interpretatoren Internationalen Rechts …

          • Aristobulus schreibt:

            Die dürfen alle keine eigene Meinung haben, weil Frl.S. sie nicht dazu autorisiert hat.

          • Silke schreibt:

            apropos Frl. S

            Davutoglu calls on Turkish businessmen to invest in MENA.

            http://www.worldbulletin.net/?aType=haber&ArticleID=103512

            er hat auf der gleichen Konferenz noch etwas des Vertreters eines NATO-Mitglieds höchst unangemessene sehr wirklich Fieses abgesondert und um die als solche zu erkennen, bedarf es keinerlei Koran-Kenntnisse, weder durch jahrzehntelange Forschung erworbene, noch auf durch mehrmaliges Lesen des Originals erworbene und das deutet eher darauf hin, daß Lewis recht hat und da einer seine Religion nicht kennt, denn soweit ich mir bekannt ist, ist Verleumdung den “Rechtgläubigen” genausowenig erlaubt wie den Angehörigen anderer Religionen und wohl erzogenen Menschen sowieso.

          • Aristobulus schreibt:

            “ist Verleumdung den “Rechtgläubigen” genausowenig erlaubt”
            Na man suche etwa nach dem Tapferimnirgendwo-Artikel “Wenn Minister sprechen”, da steht bis zum Erbrechen geschrieben, was maßgebliche Korangläubige so überJuden zu sagen wissen.
            Oh, blood libels, gar Ausrottungswünsche, gar Mordaufrufe sind laut Koran aber irgendwie nicht erlaubt?
            Wie interessant.
            Man rufe halt mal da an und frage.

  2. Dante schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann, Sie haben m.E. Triple 20 getroffen. Mit allen drei Pfeilen.

  3. Bärli schreibt:

    Gratulation für diese ungeschminkte Wahrheit!

    Aber, passen Sie gut auf sich auf. Denn, wie wir alle nur zu gut wissen, vertragen & tolerieren die Anhänger der “Religion des Friedens” (sic…) vor allem eines nicht: wer der Realität zu Nahe kommt, und dieses auch noch wagt zu veröffentlichen, lebt gefährlich.

    Sie alle können ein Lied davon singen, und sich nur noch mit Personenschützern in die Öffentlichkeit wagen: Salman Rushdie, Geert Wilders, Ayaan Hirsi Ali, Lars Vilks, Ralph Giordano, Kurt Westergaard, Seyran Ates, Necla Kelek, Renè Stadtkewitz, Udo Ulfkotte usw.

  4. Fiat iustitia schreibt:

    Diese Geschichte von den 99,9% friedlichen Muslimen, die nichts mit Judenhass oder Salafisten im Sinn haben, erinnert mich immer an die Geschichte mit den Fußball-Fans: Auch da sind 99,9% friedlich – und nur 0,1% machen Krawall und Randale.

    Dumm nur, dass 100% den Sieg ihres Teams wollen.

  5. omniscientus schreibt:

    Sehr guter Artikel. Diese Dinge müssen wirklich gesagt werden.

  6. Eifelginster schreibt:

    Arabischer Frühling, weibliche Revolution und Säkularismus:

    Nein zu den Schariagesetzen
    Einladung zur Konferenz am 8. März,
    dem internationalen Frauentag

    Universität Frankfurt, AStA Festsaal, Bockenheimer Warte, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main

    Freitag den 8. März 2013, Einlass 16:00 Uhr

    Taslima Nasrin
    Maryam Namazie
    Mina Ahadi
    Houzan Mahmoud
    Zana Ramadani
    Necla Kelek

    Equal Rights Now – Organisation gegen die Frauendiskriminierung

    Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) Deutschland

    Die Revolutionen in den Ländern wie in Ägypten, Tunesien und Syrien, welche bekannt sind als “arabischer Frühling” gegen das jeweilige diktatorische Regime, haben noch einmal das wichtige Thema der Situation der Frauen und der Emanzipation in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. In diesen Ländern versucht der politische Islam sich durchzusetzen, an die Macht zu kommen und mit allen Mitteln zu erhalten.

    Diese Situation stellt insbesondere die Frauen vor eine wichtige Frage: Mit solchen islamischen Regierungen, was wird mit uns Frauen geschehen?

    Die bittere und schmerzhafte Erfahrung der Frauen im Iran sowie deren Kampf in den letzten 35 Jahren gegen die frauenfeindliche islamische Regierung ist vielen Menschen in den oben genannten Ländern bekannt.

    Es ist offensichtlich, dass je mehr der Islam und die Religion Macht in der Politik und im Staat erhält, desto mehr werden die Frauen in der Gesellschaft zurückgehalten und rechtsloser dargestellt.

    In dieser Konferenz mit den weltweit bekannten Rednerinnen wird über die Rolle des Islams und der islamischen Staaten im Leben der Frauen und über den Widerstand der Frauen gegenüber reaktionären islamischen Regierungen für die Freiheit und Emanzipation gesprochen.

    Wir möchten unsere Solidarität mit der weltweiten Freiheitsbewegung der Frauen insbesondere in Ägypten, Tunesien, Libyen, Iran und … ausdrücken.

    Wir laden alle Interessierten zu dieser Konferenz ein.

    Koordinationskomitee der Konferenz

    Kurze Biografie der Rednerinnen

    Mina Ahadi

    Mina Ahadi ist Gründerin des “Internationalen Komitee gegen Todesstrafe” und Islam- und Religionskritikerin. Sie ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland und eine erfolgreiche und bekannte Aktivistin im Kampf für die Menschen- und Frauenrechte, gegen Steinigung und Todesstrafe weltweit.

    Houzan Mahmoud

    Houzan Mahmoud ist eine Frauenrechtsaktivistin und Islamkritikerin aus Kurdistan-Irak. Sie ist Sprecherin der Organisation “Freiheit der Frau im Irak” und ein bekanntes Gesicht in der Region. Sie organisierte mehrere Kampagnen für die Verteidigung der Frauenrechte im Irak und weltweit.

    Necla Kelek

    Necla Kelek ist in der Türkei geboren und ist eine deutschtürkische Sozialwissenschaftlerin. Sie ist ebenso eine Islamkritikerin wie Frauenrechtlerin. 1995 erschien ihr Buch “Die fremde Braut”. Für Die fremde Braut erhielt Kelek den renommierten Geschwister-Scholl-Preis.

    Maryam Namazie

    Maryam Namazie, geboren im Iran, ist eine Islam- und Religionskritikerin und Frauenrechtlerin. Sie ist Gründerin der Organisation “One law for all” gegen Scharia-Gesetze, sie kämpft seit Jahren für die Frauen- und Menschenrechte. Sie ist eine bekannte Säkularistin und Gewinnerin von mehreren renommierten Preisen wie u. a. des “Secularist of the Year Award” im Jahre 2005.

    Taslima Nasrin

    Taslima Nasrin ist eine Autorin und Ärztin aus Bangladesch. Sie setzt sich für die Rechte der Frauen ein und ist eine Islamkritikerin. Gegen sie wurde von einem islamischen Gericht das Todesurteil ausgesprochen. Sie erhielt im Jahr 1996 den “International Humanist Award”.

    Zana Ramadani

    Zana Ramadani ist Albanerin aus Mazedonien und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Sie ist 29 Jahre alt und in eine muslimische Familie geboren. Frau Ramadani ist Frauenrechtlerin und Mitbegründerin von FEMEN Germany.

    Q u e l l e und mehr

    8 March 2013, International Women’s Day Event, Frankfurt, Germany

    http://www.onelawforall.org.uk/8-march-2013-international-womens-day-event-frankfurt-germany/

    • Aristobulus schreibt:

      “Zana Ramadani ist Albanerin aus Mazedonien und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland.”
      Wie kann das sein? Vielleicht ist es nur sprachlich bedingt (in der Hinsicht hakt dieser Aufruf ohnehin sehr), aber wenn sie mit neun Jahren in Deutschland ankam, ist sie doch längst hier akkulturiert und keine Mazedonierin.
      Oder legt sie darauf Wert, eine mazedonische Albanerin zu sein? Wozu, wenn sie seit 20 Jahren hier lebt?

      • Silke schreibt:

        … und was ist mit Exiltibetern, um nur eine von vielen vielen Gruppen/Völkern zu nennen, die ihre Heimat auch nach Generationen nicht am neuen Ort sehen?

        Haben alle kein Recht darauf?

        • Aristobulus schreibt:

          Oh, die Heimat, heiliges Gut.
          Hessische Dörfer, die man nie vergisst, weil, irgend ‘nen Maßstab braucht eine nun mal.

          • Silke schreibt:

            Vergiss den Schatten der Walhalla nicht

          • Aristobulus schreibt:

            Also ‘die’ Walhalla wirft ihren deutschen Schatten bloß über die deutsche Autobahn bei Regensburg. Man muss schon ordentlich schielen, bis der Schatten ins Hessische fällt.

            Selbstverständlich haben aber kryptisierende Exil-Walhallinnen auch nach Generationen das Recht, für alle Tibeter und Makedonen den großen Zeigefinger zu erheben.

          • Silke schreibt:

            und was ist mit Nürnberg?

            es ist immer spannend, die eigene Lebensgeschichte von einem großen Literaten erklärt zu bekommen … besonders einem, der nicht weiß, was er nicht weiß und glaubt, daß er kann, was er nicht kann.

            Es war während einer später im Leben stattgefunden habenden Fahrt zur Walhalla als ich das erste Mal begriff, was eine Insektenplage ist – die Straße war so voll mit Maikäfern, daß es beim Darüberfahren knirschte – dürfte so um 1952 rum gewesen sein. Wann immer danach in Büchern von Heuschreckenplagen die Rede war, las sich das doch viel wirklicher.

          • Silke schreibt:

            PS für Gerd

            Das war’s – ich bin schon wieder wech

          • Aristobulus schreibt:

            Sie wirken wirr und fahrig, Frl.S. Nicht ohne Grund, nehme ich an, aber ich bekunde kein Interesse.
            Ich frage auch nicht wegen ‘Nürnberg’ (hä?) oder der ‘Heuschreckenplage’, ob das was zu bedeuten hätte, das bleibt Ihres und ca. Münteferings Geheimnis.

            P.S.
            Wegen des Zusammenhangs, der vom Frl.S. verdunkelt worden ist:
            Da war die makedonische Albanierin oder umgekehrt, die seit 20 Jahren (seit ihrem neunten Lebensjahr) in Deutschland lebt, über die aber geschrieben wurde, sie sei eine albanische Makedonierin (oder umgekehrt).
            Ja hat sie denn keine anderen biografischen Détails? Ist sie keine Fiaker-Kutscherin, Tempelarchitektin oder Gozillafimm-Neuvertonerin usf., sondern nur eine ewige Migrations-Hintergründlerin, über die nach zwanzig Jahren nichts Anderes zu sagen ist?
            Mich nerven Leute, die auf ihrem Migrationshintergrund herumreiten, grad wenn sie sonst so ganz besonders keine Ahnung haben. Diese Frau Ramadani etwa. Sie hat mitten in St.Pauli in einer Frauengruppe laut auf der Straße gegen Prostitution gekreischt, es war ‘ne Show, bei der diese Frauen selber genauso erschienen wie Prostituierte – zum gleichgültigen Gaudium der Passanten, und zum Kopfschütteln der echten St.Pauli-Prostituierten, die den linken Show-Luxus der Frau Ramadani einfach nicht verstehen können.

            Nun triit sie auf einem Podium für Frauenrechte auf. Na ausgerechnet. Was sie da wohl sagt? Blanke Busen für die Völkerverständigung? Edles Migrantinnendasein gegen Rassismus? Ich will’s gar nicht wissen.

  7. Silke schreibt:

    für Gerd

    ich sprach von diesen Heuschrecken

    http://www.wissen.de/thema/wanderheuschrecken-die-biblische-plage

    und Münteferings Bedenken in Verbindung mit Leveraged Bye-Outs sind längst Allgemeingut – die Wortwahl mag daneben gewesen sein, die Warnung war es nicht.

    http://www.ft.com/intl/cms/s/0/5cd29ec0-79be-11e2-b377-00144feabdc0.html#axzz2LKx8H5w7

  8. Silke schreibt:

    für Gerd – wer oder was außer dem Koran sonst noch so mitmischt.

    They Kill Because They Like It
    CITY JOURNAL – Claire Berlinski

    Turkey’s Marxist terrorists strike again—this time, against America.
    ——-
    (Why they like killing themselves in the process—they’re known for suicide bombings—is a larger mystery. They are Marxists, after all, and one presumes that they haven’t been nourished on visions of the 72 collective farms awaiting them in paradise.)
    ——
    According to official reports, the DHKP/C committed 2,503 terrorist acts between 1995 and 2006. They kill policemen. They kill judges. They kill tourists. They kill bystanders. As a bonus, they also kill each other.

    http://www.berlinski.com/node/189

  9. m schreibt:

    man™ sagt, die pogrome in 1938 seien das ergebnis von fünf jahren propaganda gegen juden. blanker hohn. es ist das ergebnis von 2000 jahren christlicher propaganda gegen juden, manifestiert jedes ostern. der koran ist sehr wahrscheinlich voller hass auf juden. wenn ihr aber da mit dem finger hinzeigt, liebe christen, solltet ihr das verhältnis eures bizarren kultes zu jenen menschen nicht vergessen.

    übrigens: bald ist wieder ostern. freut euch.

  10. Pingback: Frauen unerwünscht! | Tapfer im Nirgendwo

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