“Deutschland ist meine Heimat”

Wenn schon Özgür Cebe, ein guter Freund und Kollege von mir, der unter anderem bei Kabarett am Minarett mitgewirkt hat, folgende Zeilen verfasst, dann ist wirklich etwas faul im Staate Deutschlands. Özgür Cebe schreibt:

“Mittlerweile ist es schon salonfähig geworden, dass Deutsche mit Migrationshintergrund (wie ich) nicht sagen dürfen, dass es Dinge in diesem Land gibt, die verbesserungswürdig sind. Wenn ich auf einen Spiegel Online Artikel aufmerksam mache, in dem steht, dass ein Neonazi von einem Richter rehabilitiert wurde und seine Taten eine Bandbreite von gefährlicher Körperverlertzung bis hin zum Todschlag hat, dann darf ich auch mal Pfui sagen. Die NSU-Mordserie ist noch nicht einmal ermittlungstechnisch abgeschlossen und der Focus der Aufmerksamkeiten liegt bei den Islamisten. Und dass ich den Tag der Deutschen Einheit nicht kritiklos annehme, macht mich auch nicht zu einer Person, die Deutschland verlassen sollte. In letzter Zeit gehört es zum guten Ton zu sagen: “Wem es hier nicht gefällt, der soll wieder zurückgehen. Und zwar dorthin wo er herkommt!”

In meinem Fall wäre das Bielefeld. Für alle Bildzeitungsleser: das ist in Ostwestfalen und nicht Ostanatolien. Deutschland ist meine Heimat, mein Land. Einigen wird diese Aussage nicht gefallen, weil ich kein “echtes deutsches Blut” habe, aber ob ihr es glaubt oder nicht, mein Blut ist genauso rot wie Eures. Und als Deutscher nehme ich mir das Recht, die Missstände in diesem Land anzuprangern; genauso nehme ich mir das Recht das Land zu loben.”

Wie konnte es bloß soweit kommen? Was ist bloß los, dass wir nicht mal mehr miteinander streiten können?

“Deutschland ist meine Heimat”, sagt Özgür Cebe und er hat Recht. Es ist nicht nur seine Heimat, er ist sogar ein Patriot, weil er das Beste für sein Land will und dazu gehört es, dafür zu sorgen, dass Deutschland nicht in die Hände brauner Rattenfänger fällt. Kritik und ziviler Ungehorsam sind patriotische Akte, denn sie sorgen dafür, dass eine Gesellschaft offen und menschlich bleibt. Özgür Cebe zu sagen, er solle verschwinden, ist ebenso unanständig, wie einem Ralph Giordano Islamfeindlichkeit vorzuwerfen, wenn er den Islam kritisiert oder Heinz Buschkowsky Rassismus vorzuwerfen, weil er die Situation in Berlin-Neukölln kritisiert. Das Recht zu kritisieren, möge es nun ein Land, eine Religion oder eine Ideologie betreffen, ist genauso ein Bürgerrecht wie das Recht zu loben.

20121004-183718.jpg (Willibert Pauels und Özgür Cebe warten auf ihren Auftritt in der Moschee in Duisburg.)

***

Nachtrag: Es dauerte nicht lange nach Veröffentlichung dieses Artikels und eine Person mit dem Nicknamen Heimchen am Herd verfasste folgenden Kommentar:

“Entschuldigung, aber wo sind denn die ”Özgür Cebes”, wenn in Deutschland, ihrem Land, wieder einmal Deutsche durch Muslime ermordet wurden? Warum hört man von den Özgür Cebes nichts dazu? Sind wir vielleicht selber schuld? Besteht Deutschland nur noch aus bösen braunen Urdeutschen und aus super guten Deutschen mit Migrationshintergrund?? Der Artikel liest sich, wie ein Märchen aus tausend und einer Nacht! Das ist leider nicht die Wirklichkeit!”

Dazu kann ich nur sagen: Schon ein paar Stunden nach dem furchtbaren Mord an Juden in Frankreich durch Mohamed Merah, trat Özgür Cebe in der Moschee in Duisburg auf und präsentierte dort nicht nur ein Gedicht gegen Religions- und Judenhass, er gab sogar Muslimen und einigen Texten im Koran eine Mitverantwortung an Judenhass. Özgür Cebe ist im Falle muslimischer Verbrechen dort, wo ein aufgeklärter Mensch sein sollte: auf der Seite der Vernunft.

Urteilen Sie also nicht über einen Menschen, bevor Sie ihn nicht kennengelernt gehaben. Alles andere sind nämlich Vorurteile!

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302 Antworten zu “Deutschland ist meine Heimat”

  1. American Viewer schreibt:

    Die NSU-Mordserie ist noch nicht einmal ermittlungstechnisch abgeschlossen und der Focus der Aufmerksamkeiten liegt bei den Islamisten.

    Solche Vergleiche sind nicht schlüssig. Was haben Nazi-Terroristen mit Islamisten zu tun? Sind die Islamisten harmlos, weil es Nazis gibt? Schreiben deutsche Medien nicht über die NSU? Ermitteln noch nicht genug Polizisten im Fall der NSU? Sollte man die Geheimdienste von den Islamisten abziehen und das Grab der NSU-Terroristen überwachen lassen? Was will Herr Cebe sagen? Ich habe bei Aussagen dieser Art immer den Eindruck Islamisten sollen verharmlost werden.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Entschuldigung, aber wo sind denn die ” Özgür Cebes”, wenn in Deutschland, ihrem
      Land, wieder einmal Deutsche durch Muslime ermordet wurden???
      Warum hört man von den Özgür Cebes NICHTS dazu?? Sind wir vielleicht selber schuld?
      Besteht Deutschland nur noch aus bösen braunen Urdeutschen und aus super guten
      Deutschen mit Migrationshintergrund??
      Der Artikel liest sich, wie ein Märchen aus tausend und einer Nacht!
      Das ist leider nicht die Wirklichkeit!

      Wo war Özgür Cebes gestern?? In der Moschee…. die Moscheen gehören zu Deutschland, oder sind es die Kirchen?? :roll: Man weiß es nicht!

      • besucher schreibt:

        Momentan kann sich kein Mensch einen Reim auf das NSU-Umfeld machen. Ich bin auf die Anklageschrift gegen Zschäpe gespannt.
        Eigentlich spricht für dieses Ermittlungschaos das verschiedene Dienste mit drin hängen und einige Informationen ge- und verfälscht wurden, ich erinnere an eine feuerfeste CD in Zwickau.
        Aber was haben Islamisten damit zu tun? Das würde ich Herrn Cebe auch gern mal fragen.

      • Aristobulus schreibt:

        Heimchen,
        es gibt keine Özgür Cebes… es gibt nur ein Individuum, das so heißt.

        Ein Islamfunktionär wie Ayman Mayzek hätte freilich wieder die Mordlust von Radikalismalikern zunächst zugegeben und im nächsten Satz einen Verweis auf den Nahostkonflikt gemurmelt, um das Erste durch das Zweite zu relativieren und schönzureden.
        Ich habe von allen Islamfunktionären hierzulande noch nichts Anderes gelesen…

        Jedoch Özgür Cebe ist überhaupt nicht so. Der denkt sich was und hat Ehrgefühl.

        • Klaus Franke schreibt:

          Viele Patrioten mußten als Kanonenfutter wegen ihres Patriotismus ihr Leben lassen!
          Daher hat das Wort Patriot, für mich einen sehr bitteren Beigeschmack!
          Was den ehrenwerten SPD Bürgermeister Heinz Buschkowsky betrifft,
          ist dieser sehr wohl ein Rassist, der sich regelmäßig beim deutschen Fernsehen gegen die Islamisten austoben kann.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie hingegen toben sich hier unentwegt gegen JUDEN und andere ‘Vaterlandsverräter’ aus, Sie alter Sack.
            Verschwinden Sie endlich.

          • Roger schreibt:

            Armer Franke. Seitdem Altermedia gesperrt ist, sucht er ein neues virtuelles Zuhause :wink:

          • besucher schreibt:

            Hey Franke
            Du verwechselst da was: Das sind keine Islamisten, das sind Moslems und diese wütenden da sind Opfer der Gesellschaft.

          • Dante schreibt:

            …Heinz Buschkowsky…ist…sehr wohl ein Rassist, der sich regelmäßig beim deutschen Fernsehen gegen die Islamisten austoben kann.

            Seit wann ist der Islamismus eine “Rasse” oder eine ethnische Zugehörigkeit? Er ist eine totalitäre politische Ideologie, die sich von den säkularen totalitären Ideologien des 20. Jhds. durch seine religiöse Verbrämung unterscheidet.
            Ebensogut könnten Sie jemanden als Deutschenhasser bezeichnen, weil er sich regelmäßig gegen den Nationalsozialismus äußert, oder als einen Verächter der arbeitenden Bevölkerung, weil er es wagt, die Maoisten zu kritisieren.

          • M. schreibt:

            @dante

            buschkowsky “tobt” sich nicht gegen islamisten aus, wenn er es täte, hätte er alles recht dazu. das nur nebenbei.
            dieser dummkopf frank zeigt mal wieder, daß er keine ahnung hat, worüber er sich äußert. bei dem sind islamisten wohl eine schützenswerte truppe, gegen die man nichts sagen darf, weil man dann ein rassist ist.
            ich lach mich wirklich schlapp wie beschränkt dieser mensch ist.

          • Dante schreibt:

            Das Wort “austoben” hat mein allerwertester Vorredner ins Spiel gebracht, und ich bin erst einmal nicht darauf, sondern auf die offensichtliche Einstufung von Kritik an Islamisten als “Rassismus”, das hielt ich für wichtiger. Vielleicht meint er mit “Islamisten” ja Muslime, aber die sind auch keine “Rasse”, sondern eine (übrigens recht heterogene) Glaubensgemeinschaft; insofern geht so mancher “Rassismus”-vorwurf etwa aus den Reihen des ZdM fehl. Man hat einfach kein vernünftiges Wort und will sich wohl nicht die Mühe machen, eines zu finden.
            P.S.: Wer in diesem Zusammenhang “Franke” sagt, muss auch “nführer” sagen. Geschichtlich Bewanderte wissen, wer damit gemeint ist. :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            …oj der. Er kann nichtmal ‘nen Dackel führen, ohne dass der ihn zusammenkläfft. Und Deine Ausführungen, Dante (danke) versteht er nicht, die sind ihm zu hoch – alles außerhalb seiner vollgemüllten Kammer übersteigt sein Fassungsvermögen (ojwawoj, welch Wort!, und wie geprahlt).

          • M. schreibt:

            “Das Wort “austoben” hat mein allerwertester Vorredner ins Spiel gebracht, und ich bin erst einmal nicht darauf, sondern auf die offensichtliche Einstufung von Kritik an Islamisten als “Rassismus”, das hielt ich für wichtiger. ”

            dante, das habe ich schon mitbekommen. nur: was wollen sie jemanden erklären, der nicht einmal weiß was ein islamist ist? der typ franke ist geistig so beschränkt, daß er nie merken wird.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Lieber Aristobulus,
          Özgür kann sich glücklich schätzen, solche Freunde wie Dich und Gerd Buurmann
          zu haben!

          “Jedoch Özgür Cebe ist überhaupt nicht so. Der denkt sich was und hat Ehrgefühl.”
          Denken ist immer gut und wichtig! Wenn ich das Wort Ehrgefühl höre, werde ich
          nachdenklich! Im Namen der Ehre, werden nicht immer gute Dinge getan, wie wir
          alle wissen. :wink:

    • Ein paar Daten zum Leben von Mohammed

      Viele regen sich über den Film auf, der im Internet über Mohammed kursiert . . . dabei ist es doch nur die Wahrheit!

      Mohammed und seine Frauen

      Mit 25 Jahren heiratete Mohammed die 15 Jahre ältere Kaufmanns-Witwe Chadidscha.

      Während dieser Ehe lebte er, soweit bekannt ist, monogam. Danach heiratet er jedoch eine ganze Reihe von Frauen (ca. 13).
      Spezielle Sonderoffenbarungen Allahs gaben im dazu freie Hand. Ein gewöhnlicher Muslim darf jedoch höchstens 4 Frauen heiraten.

      Als 620 n.Chr. Chadidscha starb heiratet Mohammed im selben Jahr die Witwe Sauda und verlobte sich auch noch mit der sechs Jahre alten Aischa, der Tochter Abu Bekrs. Als sie neun Jahre war holte er sie zu sich ins Haus und verkehrte mit ihr.

      Bis zum Jahr 625 n.Chr. ehelichte er noch zwei Frauen, so dass er nun vier Frauen hatte, also die Zahl, die dem “Gläubigen” erlaubt war.

      Bis zum Jahre 629 ehelichte er weitere fünf Frauen, was er mit einer Sonderoffenbarung begründete, die ihm allein diese Ausnahme von der Regel gestattete.

      Die Zahl der Frauen Mohammeds beläuft sich auf ca. 11.
      Nach einer anderen Überlieferung sollen es sogar 13 Frauen gewesen sein.

      Dabei achtete Mohammed darauf, Töchter der umgebenden “Herrscher”-Häuser (Clan – Fürsten) zu heiraten, um auf diese Weise Verwandtschaftsverhältnisse entstehen zu lassen.

      Seine Söhne überlebten nicht.

      Der letzte, Ibrahim, 630 n.Chr. aus dem Konkubinat mit der Koptin Maria, seiner neunten Frau, geboren, starb kurz vor Mohammeds eigenem Tod 632.

      Söhne sind in der Bibel immer ein besonderer Segen!!

      Psalm 78:4 Es wurde ihnen Söhne nicht vorenthalten, sondern sie haben dem späteren Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan . . .

      ABER Mohammed wurden keine gegeben oder sie starben alsbald!

      Diese Konkubine Maria war ein Geschenk des ägyptischen Satrapen an Mohammed. Mohammed hatte ihn zuvor – wie viele der umgebenden Herrscher – zum Übertritt zum Islam aufgefordert.

      Mohammeds Töchter wurden mit einflussreichen Persönlichkeiten der Gesellschaft verheiratet, so dass der Großteil der Führung der muslimischen Gemeinde (“Umma” miteinander verschwägert war.

      Die Sitte der Polygamie war bei den arabischen Stämmen Brauch, das Gebot dazu entstand wahrscheinlich nach der verlorenen verlustreichen Schlacht am Uhud-Berg nördlich von Medina, als Mohammed sich Gedanken über die Weiterführung seines Auftrages machte.

      Er selber heiratete die Witwe eines seiner Gefährten und gebot es auch seinen anderen Gefährten, um die Sache des Islam weiterzuführen.

      Das Konkubinat hat Mohammed nach den Hadithen bei der Eroberung Mekkas befohlen, um sich während der langen Abwesenheit von der Ehefrau nicht zu versündigen.

      Die Schiiten haben das Konkubinat bis heute beibehalten, die Sunniten lehnen es ab.

      Mohammeds militärische Erfolge:

      Einer der Gründe für die Anerkennung von Mohammeds Autorität in Medina waren auch seine militärischen Erfolge.

      Zwei Jahre nach der Hidschra – also im Jahr 624 n.Chr. – überfiel er die Karawanen der Mekkaner.
      Mit einer kleinen Schar von 283 Nachfolgern besiegte er die gewaltige Streitmacht der Mekkaner bei Badr.
      Die Angriffe der Mekkaner auf die Stadt Medina wurden in den Schlachten von Uhud (625) und Ditch (627) zurückgeschlagen.

      Nachdem den Siegern das Recht zum Beutemachen zugestanden worden war, strömten die meisten Araber Mohammed zu.

      Mohammeds zunehmender Ruhm führte dazu, dass immer häufiger Abkommen mit den benachbarten Stämmen geschlossen wurden, die den Islam anerkannten.

      628 n.Chr. kam es schließlich zum Abkommen von Al-Hudaybiyya mit den Mekkanern, das zur Gleichstellung der Gemeinschaft Mohammeds (“Umma” mit der Mekkas führte.

      Sechs Jahre nach dem ersten Sieg über die Mekkaner hatte sich das militärische Gleichgewicht zu seinen Gunsten verschoben.

      Im Jahr 630 n.Chr. gelang es Mohammed mit 10.000 Männern gegen Mekka zu marschieren. Die Stadt wurde praktisch widerstandslos eingenommen.

      Dadurch wurde die Kaaba, die sich bereits zum geistigen Mittelpunkt des Islam entwickelt hatte, den Muslimen zugänglich. Die Götzenbilder des Heiligen Bezirks in Mekka wurden zerstört und Mekka zur “Heiligen Stadt des Islam” erklärt.

      Von Medina aus richtete Mohammed einen theokratischen Staat ein.

      Verhältnis zu Juden und Christen

      1. Die Juden

      Das Mohammed in Medina so leichten Erfolg hatte, ist aber auch nicht ohne die Juden dort zu verstehen. Durch ihren Einfluss hatte der altarabische Götterglaube schon vorher seine innere Kraft verloren, so dass für Mohammeds Botschaft der Weg geebnet war.
      Wahrscheinlich hat Mohammed darum große Hoffnung auf die Juden gesetzt.

      Als Besitzer der “Schrift” schätzte er sie anfänglich hoch, später jedoch lehnte er sie radikal ab.

      Von den Juden übernahm Mohammed eine ganze Reihe jüdischer Gepflogenheiten:

      Hinter dem islamischen Freitagsgottesdienst steht die jüdische Sabbatfeier.

      Die Einrichtung des regelmäßigen Gebetes ist jüdisch beeinflusst und vielleicht auch die Gebetsrichtung, die anfangs nach Jerusalem wies.

      Die rituelle Waschungen, die reine und unreine Speisen dürften ebenfalls aus dem Judentum übernommen sein.

      Die Juden sollten zur neuen Gemeinschaft hinzugehören und mit den Muslimen ein Brudervolk werden. Sie sollten anerkennen, dass er von Gott zu den arabischen Menschen gesandt war. Zu dieser Anerkennung kam es aber nicht.

      Die Juden schlossen sich Mohammeds neuer Glaubenslehre nicht an.

      Deshalb wandte er sich gegen die drei in und um Medina lebenden jüdischen Sippen und vernichtete sie.

      Er ließ…

      … im April 624 n.Chr. den Stamm der “Banu Qaynuqa” aus Medina vertreiben. Sie wanderten nach Syrien aus.

      … im Jahr 625 n.Chr. den Stamm der “Banu Nadir” vertreiben. Die Juden mussten ihre Waffen und Kriegsgerät zurücklassen und wanderten nach Haybar aus.

      … den dritten Stamm, die “Banu Qurayza” zunächst belagern. Die Juden ergaben sich nach 25 Tagen. Die ca. 600-700 männlichen Mitglieder des jüdischen Stammes wurden dann umgebracht. Mohammed ließ auf dem Marktplatz Medinas große Gräben ausheben. Man führte die Juden hinzu, band sie in Gruppen zusammen, köpfte einen nach dem anderen am Rand dieser Gräben und warf sie hinein.

      Die Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verkauft.

      Aus der Ablehnung der Juden erwuchs die Abgrenzung von den Juden und der islamische Judenhass. In etlichen Suren kommt dies zur Geltung.
      Der Gott der Bibel wandelt sich nicht!

      (Sure) 9:30. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!

      5:41. Diejenigen, die sich im Unglauben ereifern, brauchen dich nicht traurig zu machen … Leute, die dem Judentum angehören … Im Diesseits wird ihnen Schande zuteil, und im Jenseits haben sie ein gewaltige Strafe zu erwarten.

      2:88. Und die Juden sagen: “Unser Herz ist eben unbeschnitten”. Aber nein! Allah hat sie zur Strafe für ihren Unglauben verflucht. Darum sind sie so wenig gläubig!

      5:64. Die Juden sagen: “Die Hand Allahs ist gefesselt”. Ihre eigene Hände sollen gefesselt sein, und verflucht sollen sie sein zur Strafe für das, was sie da sagen.

      4:89. Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,

      Mohammed änderte jetzt Dinge, die er zunächst von den Juden übernommen hatte.

      Die Gebetsrichtung nach Mekka statt nach Jerusalem.
      Das Fasten im Ramadan statt am Yom Kippur.
      Die Lehre, dass Ismael Abrahams echter Sohn sei (deshalb wurde auch Ismael geopfert und nicht Isaak).

      Nach Mohammeds Tod im Jahr 632 n.Chr. gab es keine ausgeprägte Feindschaft gegenüber den Juden mehr.
      Unter der muslimischen Herrschaft der Araber ging es den Juden relativ gut.
      Sie gelangten auf manche Art zu Wohlstand.
      Obwohl Juden gelegentlich Massakern ausgesetzt waren, erlebten sie vom 7. bis zum 11. Jh. unter ihren arabischen Herrschern im Großen und Ganzen eine Art “goldenes jüdisches Zeitalter”.

      Erst als die arabische Herrschaft endete und die türkischen Seldschuken 1071 n.Chr. Jerusalem einnahmen, brach für Juden und Christen blutige Zeiten an.

      2. Die Christen

      Auch die Christen verweigerten ihre Zustimmung und nannten Mohammed einen falschen Propheten.

      Die neue Gemeinschaft von Juden, Christen und Muslimen, von der Mohammed gehofft hatte, dass sie vereint den einen Gott ausrufen würde, kam nicht zustande.

      Die Enttäuschung darüber ist in den späteren Texten des Korans deutlich erkennbar.

      Die anfängliche religiöse Toleranz gegenüber Andersgläubige wandte sich später in offene Feindschaft. Die Suren 9,1ff und 48,16 zeigen klar, dass der Kampf gegen die Heiden begonnen hatte. Es gab nur die Wahl zwischen Unterwerfung oder Tod. Die Religionsfreiheit, die in Sure 2,256 gewährt wird, gehörte der Vergangenheit an.

      Die Schriftbesitzer nahmen jedoch weiterhin eine Sonderstellung ein.

      Sie wurden nicht gezwungen, den Islam anzunehmen, obwohl sie sich seiner Herrschaft unterwerfen mussten.

      Sie wurden Dhimmis genannt und gezwungen, eine zusätzliche Kopfsteuer zu zahlen.

      Dhimmis (Juden und Christen) waren Menschen zweiter Klasse und wurden wie folgt behandelt:

      Dhimmis mussten auf den von ihnen bewirtschaften Boden, der dem Staat gehörte, eine Grundsteuer sowie andere, irreguläre Steuern (Awarid). Während sie anfangs, als der islamische Staat noch ungefestigt war, auch in öffentliche Ämter aufsteigen konnten, wurde dies bald verhindert, gestützt auf zahlreiche Stellen im Koran.

      Dazu kam eine massive Ungleichheit vor dem Gesetz, also eine dauerhafte Diskriminierung.

      Der Schwur eines Christen galt gegenüber dem eines Muslims nichts.

      Daraus folgte chronische Bestechlichkeit von Richtern und Zeugen.

      Neue Kirchen, Klöster und Synagogen durften sie zwar nicht bauen, aber vorhandene Gebäude durften unter Vorbehalten erneuert werden.
      Mehr als die Hälfte ihrer Kirchen mussten an Muslime abgegeben werden, die Moscheen daraus machten.
      Glocken, öffentliche Begräbnisse und Feiern wurden verboten.

      Der Bau oder die Renovierung von Kirchen, Tempeln und dergleichen war zulässig, falls ein Kapitulationsvertrag mit den muslimischen Eroberern geschlossen wurde, der den Besiegten das Recht auf ihren bisherigen Landbesitz zusagte.
      Ohne diese Zusage, oder im Falle einer militärischen Niederlage waren Renovierung oder Neubau untersagt.

      Religiöse Führer mussten ein Genehmigungsverfahren durchlaufen.
      Gottesdienste und Beerdigungen waren unauffällig zu halten; dabei waren keine Zeichen ihres Glaubens, z. B. Kreuze, zu zeigen.

      Dhimmis war es verboten, in besseren Häusern als die Moslems zu leben.

      Ein Dhimmi durfte keine Waffen mit sich tragen.
      Sein Zeugnis galt vor Gericht weniger als das eines Muslims, als Zeuge in Prozessen gegen Muslime war gar nicht zulässig.

      Muslime brauchten für Vergehen an einem Dhimmi nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den “Dhimmi” vorbehalten.

      Dhimmis durften die Stadt Mekka nicht betreten.
      Ein männlicher Dhimmi durfte keine Muslimin heiraten, ein Muslim jedoch eine Dhimmi-Frau.
      Dhimmis durften nur Esel, nicht jedoch Kamele oder Pferde reiten. Sie mussten ehrerbietig vor ihren Eseln absteigen, wenn Moslems vorbeikamen.

      Häufig galten bestimmte Kleiderverbote und -vorschriften (z. B. der Judenhut), um den Einzelnen als Mitglied einer bestimmten Religionsgemeinschaft erkennbar zu machen.
      Dhimmis mussten mit gesenktem Blick zur Linken der Muslime (deren unreiner Seite) vorbeizugehen.

      Muslimen wurde empfohlen, Dhimmis beiseite zu stoßen, und in Anwesenheit eines Muslims musste ein Dhimmi in demütiger und respektvoller Haltung dastehen. Er durfte aber erst nach Aufforderung, in diesem Falle nur leise sprechen.

      Wurden Dhimmis von Muslimen geschlagen, durften sie sich aber nicht wehren. Schlug ein Dhimmi zurück, wurde er entweder hingerichtet oder man schlug ihm die Hand ab.

      Eine besondere Art, ihre Dhimmis zu behandeln, kannten die Osmanen: Die osmanische Elitetruppe, die Janitscharen, zwangsrekrutierte man aus christlichen Familien aus Serbien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und Griechenland, denen die Kinder im Alter von 12 – 16 Jahren weggenommen wurden (sogenannte “Knabenlese”, türk. devschirme). Auch Tscherkessen waren betroffen.
      Man erzog die Jungen im Janitscharenkorps oder in der Palastschule und machte aus ihnen fanatische Muslime. Die Besten wurden in die Zentralverwaltung bis hinauf zum Großwesir übernommen.

      Diese Art der Aushebung wurde erst 1648 eingestellt.

      Gemeinsame Elemente zwischen Moslems, Juden und Christen

      Zwischen Judentum, Christentum und Islam gibt es einige “gemeinsame” Elemente (Glaubensüberzeugungen).

      Alle drei Religionen haben ein heiliges Buch.

      Am wichtigsten ist der Glaube an einen Gott.

      Darüber hinaus gibt es gemeinsame Überzeugungen; z.B.:

      Der Mensch soll allein Gott anbeten.
      Der Mensch soll die Gebote Gottes halten.
      Der Mensch soll das Gute tun und seine Sünden bekennen.
      Der Teufel hindert den Menschen daran, das Gute zu tun.
      Der Mensch kann bei Gott Hilfe finden, um ein gottesfürchtiges Leben zu führen.
      Der Mensch kann bei Gott Vergebung erfahren.
      Die Menschen werden entweder ihr zukünftiges Leben im Paradies oder in der Hölle verbringen.

      Juden und Christen nannte Mohammed “Leute der Schrift”.

      Der Koran kennt auch u.a. Abraham, Mose (ausführlich), Hiob, Joseph (ausführlich), Jesus (Isa; sehr ausführlich, aber nicht als Erlöser und Gottes Sohn; sondern als Prophet), Maria, Johannes der Täufer.

      Der Koran hat vieles aus der Bibel entlehnt. Das ist historisch erwiesen.

      Im Zuge der Islamisierung wurden ca. 3200 christliche Kirchen zerstört.

      DAS SIND TATSACHEN

      UND VIELE MUSLIME HABEN NOCH IMMER DEN SELBEN ANSPRUCH UND DAS SELBE DENKEN.

      Das ist ja auch kein Wunder, schließlich fordert ihre Religion sie dazu auf!

      Allein ihr Verhalten nach den “Freitagsgebeten” ist ein Beweis für ihre böse Lehre!

      Ich bin zu den Montagsgebeten gewesen, und den anschließenden Demos –
      da wurde weder randaliert, nicht zu Hass aufgerufen und erst Recht nicht
      getötet oder mit dem Tod bedroht !

      Jakobus 3:
      Sprudelt auch eine Quelle aus demselben Loch zugleich Süßes und Bitteres hervor?
      Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen, oder der Weinstock Feigen?
      So kann auch eine salzige Quelle kein süßes Wasser geben.

      Vor ein paar Jahren habe ich einen Bericht geschrieben über jemanden der es 100% weiß!

      Professor Mark Gabriel ist der wohl bedeutendste Aussteiger aus dem Islam.

      Mit 12 Jahren kannte er den gesamten Koran auswendig. Er studierte an der berühmten Al-Azhar Universität und war mit 28 Jahren einer der jüngsten Dozenten. Außerdem war er Iman der Moschee von Gize, kurz er war ein Stern am islamischen Himmel.

      Der Ägypter lehrte Islamische Wissenschaften an der Al-Azhar-Universität in Kairo, als ihn allmählich Zweifel an seiner Religion beschlichen.

      Sein ungutes Gefühl wegen der vielen Gewaltverse diskutierte er mit seinen Studenten, woraufhin er von der Universität gefeuert und der ägyptischen Geheimpolizei übergeben wurde. Die warf ihn ins Gefängnis und folterte ihn dort.

      Nach Wochen und nur aufgrund der Fürsprache eines einflussreichen Onkels entlassen, flüchtete er aus Ägypten, weil sein Vater Ihn umbringen wollte und gelangte über den Umweg Südafrika in die USA. Er lernte das Christentum kennen und schätzen.

      Seit gut 16 Jahren ist er nun zutiefst überzeugter Christ.

      Seine Bücher “Islam und Terrorismus”, “Jesus und Mohammed” sowie “Motive Islamischer Terroristen” sind Bestseller geworden.

      Kurz nach dem 11. September 2001 gab er seine Lehrtätigkeit in Religionswissenschaften in den USA auf und begann sein 1. Buch zu schreiben. Von der 1. Auflage „Islam und Terrorismus“ orderte das FBI gleich 8000 Bücher und verteilte diese an alle wichtigen Mitarbeiter des FBIs und der Regierung.

      Alsbald begann Dr. Gabriel mit Vortragsreisen, um die westliche Welt aufzuklären was Islam wirklich ist.

      Inzwischen hat er 9 Bücher geschrieben und wird von Regierungen auf der ganzen Welt als Berater geschätzt.

      Sein Anliegen ist es einerseits, über die Gefahren des Islams zu informieren und anderseits geht es ihm darum, Christen zu ermutigen und auszurüsten um auf unsere muslimischen Mitbürger zu zugehen und sie für Jesus zu erreichen.
      Bei seinen Vorträgen lauschen die Zuhörer gebannt, was Mark Gabriel über den Islam berichtet. Was dort von ihm zu hören ist, dürfte naiven Gutmenschen den Schweiß auf die Stirn treiben.

      Dieser Mann ist ein ausgewiesener Experte der islamischen Ideologie.

      Im zarten Alter von 5 Jahren begann er, den Koran auswendig zu lernen. Mit 12 hatte er es geschafft, und noch heute sagt er, dass er die Suren nicht mehr aus dem Kopf bekomme:
      „Diese Religion hat den Hass verinnerlicht.“
      Gabriel warnt eindringlichst vor dem Islam. So sei der gefährlichste Terrorist der Welt, Osama bin Laden, im Grunde genommen ein wahrer Moslem gewesen.

      Er folge exakt dem Vorbild des Propheten Mohammed und setze die Worte des Koran Schritt für Schritt um. So habe bin Laden mit seinem Gott Allah korangemäß einen Handel geschlossen, der ihm als Lohn dafür das Paradies schenke. Genauso wie all den Selbstmordattentätern und Terroristen. Denn nur wer aktiv für Allah kämpfe, erhalte den Freifahrtschein in die Ewigkeit ganz sicher.
      Mit dieser Gehirnwäsche ausgestattet, jagen sich täglich verblendete Menschen in die Luft.
      Diese Fakten überbringt ein absoluter Insider aus dem Herzen des Islam.

      Daher erschreckt es umso mehr, wenn Prof. Gabriel sagt:
      „Einen guten Menschen zu treffen bedeutet, einen schlechten Moslem vor sich zu haben“.

      Den aufmerksamen Zuhörern nimmt Gabriel jegliche Illusionen über einen „gemäßigten Euro-Islam“:

      Der Islam werde sich nie in Europa verändern.

      Diese Religion habe bestimmte Regeln für ihre Gläubigen, die sich in nicht-muslimischen Ländern befinden: Zunächst unauffällig verhalten, sich rasch vermehren, nach und nach Forderungen stellen, die „ungläubige“ Gesellschaft schleichend verändern, immer mehr Macht und Einfluss erwerben um dann irgendwann in Mehrheitspositionen zu gelangen, mit der die Herrschaft des Islam durchgesetzt werden kann.

      Europa gehöre zum „Haus des Krieges“, da es hier noch keine islamische Regierung gebe. Aber der Islam erlaube es nicht auf Dauer, dass Nicht-Muslime Autorität gegenüber Muslimen ausübten.

      Moslems müssten über die Ungläubigen herrschen, so wolle es der Koran.

      Der abstrakte Begriff „Euro-Islam“ sei nur ein Mittel zum Zweck, um Europa zu erobern.
      Der Islam werde sich niemals auch nur einen Millimeter verändern, weder im Nahen Osten noch in Europa.

      In Ägypten und Syrien habe die Sufi-Bewegung eine Reformierung versucht, indem sie den Dschihad vom physischen zum spirituellen Kampf umdeuten wollten, um so dem Islam die Gewalttätigkeit zu nehmen. Aber die Sufi-Führer wurden kurzerhand als Ketzer gebrandmarkt und mit dem Vorwurf der „Christianisierung des Islam“ gekreuzigt.

      Mit dem Kopf nach unten.

      Jeder Moslem, der irgendein islamisches Prinzip in Frage stelle, werde automatisch aus der muslimischen Gemeinschaft ausgeschlossen und vielfach eben auch getötet.
      Soviel zum Thema „Moderater Islam“.

      In der Geschichte haben Muslime mehrmals versucht, Europa militärisch zu erobern. Aber sie hätten mittlerweile eingesehen, dass dies heutzutage nicht mehr möglich sei. Daher versuche man es jetzt über den Geburten-Djihad, massive Einwanderung, intensive Erziehung, Missionierung, wirtschaftliche Vernetzung und die schleichende Einführung islamischer Gesetze.

      Professor Gabriel ist viel auf Reisen. Manchmal wird er von Muslimen angesprochen, die ihn für einen der ihren halten. Er lässt sie meist in dem Glauben, um bei solchen Gesprächen echte Informationen ohne Taqiyya-Filter zu erhalten.
      Ein türkischer Geschäftsmann beispielsweise habe ihm am Frankfurter Flughafen wörtlich mitgeteilt:
      „Deutschland wird zu uns gehören, das ist nur eine Frage der Zeit.

      Die Deutschen hören auf, Kinder zu bekommen, stattdessen kümmern sie sich mehr um Hunde und Katzen.
      Wir dagegen bekommen viele Kinder und werden bald die Mehrheit haben“.

      Muslime hätten einen Traum, nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa.
      Gabriel hoffe aber, es nicht erleben zu müssen, dass irgendwann ein Imam Europa regiere.
      Dazu müsse Europa aber aufwachen, den irren Begriff der „Political Correctness“ streichen, den Toleranzbegriff nicht bis zur Selbstaufgabe treiben und sich nicht länger dem Kultur-Relativismus hingeben.
      „Die Europäer müssen zusammenstehen und für ihre Religion und Kultur eintreten“.
      Dieser Satz fiel genauso auch in Köln beim Anti- Islamisierungskongress. Dort wurden die konservativen Redner als „Nazis“ und „Ausländerfeinde“ diffamiert. Wird man das jetzt auch bei dem ägyptischen Christen Prof. Mark Gabriel versuchen?

      Sein eindringlicher Appell:
      „Der Islam zerstört die grundlegenden Aspekte des Christentums und der westlichen Kultur. Wir müssen für den Erhalt unserer Werte eine rote Linie ziehen, die nicht überschritten werden darf“.

      Diese rote Linie sei aber in einigen europäischen Ländern schon übertreten worden.
      Durch Gerichtsurteile, die Rücksicht auf den religiösen und kulturellen Hintergrund der Täter nehmen. Oder durch die kritiklose und forderungsfreie Genehmigung von Großmoscheebauten.

      „Moscheen sind nicht mit Kirchen vergleichbar!

      Da im Islam Religion, Staat und Politik eine Einheit bilden, ist eine Moschee nicht nur ein Ort der Gottesverehrung, sondern auch eine Schule der Erziehung, ein Gerichtssitz, in dem Urteile gesprochen werden, ein Sammellager für Waffen und eine Kommandozentrale für kriegerische Handlungen.“

      So habe Mohammed Atta die Attentate vom 11. September 2001 in Hamburger und Kieler Moscheen geplant.

      Besonders erschrocken ist Gabriel, dass beispielsweise in Italien alleine 400 Moscheen von der Muslim-Bruderschaft betrieben werden, der „schlimmsten Bewegung im Islam“.
      Professor Gabriel zieht die Zuhörer in seinen Bann. Seine Sätze rütteln auf:
      „Der Islam ist gefährlich. Und er ist nicht reformierbar“.
      So wird die Katastrophe deutlich, auf die Europa zusteuert. Was kann man nun dagegen unternehmen? Sollte der Koran als totalitäres und gewaltverherrlichendes Machwerk verboten werden?

      Nein, meint er. Das würde in der islamischen Welt bürgerkriegsähnliche Zustände auslösen. Kirchen würden brennen und tausende Christen umgebracht. Gabriel setzt dagegen auf intensive Informationsverbreitung.

      Sein Appell an die Anwesenden:

      „Redet über Euer Wissen. Im Bekanntenkreis, mit Freunden und Kollegen. Schickt Briefe und Emails an Journalisten und Politiker.

      Der Islam kann nur über eine Aufklärung gebremst werden. Werft Steine ins Wasser, und es werden sich Wellen bilden. Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto gezielter werden sie auch Politiker wählen, die islamkritische Positionen einnehmen.“

      Professor Mark Gabriel ist ein äußerst sympathischer und charismatischer Mensch, der Gold wert ist für die islamkritischen Bewegungen in der ganzen Welt.

      Ich hoffe, dass Jesus ihn auch weiterhin bewahrt, denn seit er aktiv über den Islam aufklärt wird er verfolgt und es gab schon mehrere Mordanschläge auf Ihn.

      Dr. Gabriel setzt sich auch für eine neue arabische Bibelübersetzung, die nicht ‚Allah’ für Gott, sondern ‚Al-Elah’ verwendet.

      Er würde das als sehr hilfreich empfinden, damit auch dem letzten klar wird das der Gott der Bibel nichts mit Allah gemeinsam hat

  2. Özgür Cebe schreibt:

    Liebe Kritiker,
    selbstverständlich steht es jedem offen meine Aussagen zu kritisieren. Guter Ton vorausgesetzt. Und ich danke meinem Kollegen und Freund Gerd für seinen Einsatz für mich (auch wenn wir uns oft streiten. Das kann man sehr gut mit ihm) dass man mich erst kennenlernen sollte bevor man über mich urteilt. Ich spare nicht an Kritik an Muslimen. Ich verurteile Antisemithismus, Antiislamismus und antichristliche Einstellungen.
    Ich versuche den Dialog zu finden mit Menschen und stehe mit der Religions- und mit der Religionsthematik auf der Bühne. Wer mehr über meine Meinung zu den Themen von rechtsradikalem- und islamistischem Terror wissen möchte, kann sich gerne mein Programm anschauen. Gerne lade ich auch den Kritiker mit dem Nicknamen “Heimchen am Herd” ein, sofern er möchte und uns seinen echten Namen verrät.

    • Özgür Cebe schreibt:

      Kleiner Fehler: Religions- und Migrationsthematik…

      • Aristobulus schreibt:

        Özgür,
        “Ich verurteile Antisemithismus, Antiislamismus und antichristliche Einstellungen.”
        Das ist mir viel zu unterschiedslos vermischt. Sie vergleichen keine Äpfel mit Birnen, denn die haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede (wie Gerd zu sagen pflegt). Aber sie nennen drei Begriffe, als ob sie gleichberechtigt wären.
        Das sind sie in gar keiner Weise!

        Antichristliche Einstellungen haben in islamischen Regionen fürchterliche Höchstkonjunktur – in der Türkei dürfen keine Kirchen gebaut werden – und es gibt immer mal wieder Pogrome an Christen, die Polizei steht in der Nähe und sieht zu. Im Irak werden Christen in Massen ermordet, bloß weil sie Christen sind, und in Saudi-Arabien darf jemand nicht einmal eine Bibel zu Hause haben.
        Eine zutiefst mörderische Einstellung.

        Antisemitismus (ich bezeichne ihn als Judenhass, das lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig) ist in Europa wieder voll auf dem Vormarsch, und in islamischen Ländern wird gegen Juden auf die gewalttätigste Weise gehetzt und gewütet. Eine zutiefst mörderische Einstellung… durch die sehr viele Juden unterdrückt, drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden.
        Und es hört nicht auf.

        Hingegen Antiislamismus, was soll der sein? Die allermeisten Mordopfer von Moslems sind andere Muslime. Im Irak bringt man einander gegenseitig um (dreißigTAUSEND bis vierzigTAUSEND Todesopfer bislang, unfassbare Zahlen). Insgleichen Assad lässt Tausende andere Moslems abschlachten – und keiner sage jetzt, der sei ja selber kein Moslem.
        “Antiislamismus” als Ausdruck suggeriert, es würden irgendwo Moslems durch Nichtmoslems umgebracht, nur weil sie Muslime seien. Davon kann ja keine Rede sein! Es gibt keine Muslimenvernichtung analog zur Judenvernichtung – oder analog zu den Massenmorden an Christen in islamischen Gegenden.
        Ihre dreifache Begriffsverknüpfung scheint das jedoch zu suggerieren.

        Vielleicht ist es ein Missverständnis?

        • Zara schreibt:

          In Russland nehmen Übergriffe insbesondere aus Tadschiken immer weiter zu und in China wurde den Uiguren verboten Ramadan zu halten und jeder, der erwischt wurde, der sich nicht dran hielt, wurde in einen anderen Teil Chinas umgesiedelt. Nur mal so zwei Beispiele.

          • Dante schreibt:

            Wie schon gesagt, die Vokabel “Antiislamismus” ist mehrdeutig, möglicherweise mit Absicht. Islamisten versuchen oft und gern, alle Muslime in Geiselhaft zu nehmen und jede Kritik an ihrer Ideologie mit Kritik am ISlam selbst gleichzusetzen.

    • Silberberg schreibt:

      Sehr geehrter Herr Cebe,
      Ich stolpere beim Lesen ihres Beitrages über einen Punkt. Sie schreiben “Die NSU-Mordserie ist noch nicht einmal ermittlungstechnisch abgeschlossen und der Focus der Aufmerksamkeiten liegt bei den Islamisten”. Dazu möchte ich dreierlei sagen:
      1.) Ist es völlig klar, dass der aktuelle Focus auf den “Islamisten” (meinen sie speziell Salafisten?) liegt. Zum einen ist die Aufmerksamkeitsspanne der meisten menschen überaus kurz. Zudem ist die Mordserie der NSU gestoppt; die beiden Haupttäter sind tot. Das verringert die Gefahr neuer Anschläge und Morde (zumindestens dieser Gruppe) um ein Vielfaches. Im Gegensatz dazu ist die Gefahr durch Islamisten aus nachvollziehbaren Gründen bedrohlicher und eben auch aktueller.
      2.) Die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam; als in diesem Bereich tätiger Mensch kann ich ihnen versichern: Das ist auch gut so. Politisch und gesellschaftlich fand (und findet) aber eine große Debatte über die Hintergründe der Morde und auch das Versagen der Polizei statt.
      3.) Ich halte die Gleichsetzung der beiden Themen (NSU und Islamisten) für, verzeihen
      sie den Ausdruck, schäbig. Die Taten der NSU sind geschehen; niemand kann sie mehr rückgängig machen, man kann nur versuchen, in Zukunft besser zu sein. Die Gefahr durch Islamisten besteht aber Hier und jetzt. Eine Person, die an der Vermeidung von Gewalt interessiert ist, muss auch daran interessiert sein, dass sich die Behörden jetzt besonders mit der aktuellen Situation auseinandersetzen. Zudem halte ich “Aufrechnen” immer für einen Fehler.

      • Aristobulus schreibt:

        Bravo, Silberberg, danke!, genauso ist es.

      • quisa schreibt:

        @Silberberg: Osama bin Laden ist tot, und dennoch gibt es Islamisten, von denen Gefahr ausgeht. DIe NSU-Leute sind tot, und dennoch gibt es noch Nazis, von denen Gefahr ausgeht. Nur weil die NSU-Leute tot sind, heißt das nicht, dass das Problem aus der Welt geschafft wäre….Nachwuchs gibt es in jeder ideologischen Ecke

        • Aristobulus schreibt:

          Quisa,
          ja und?
          Dem Nazismus als Weltgefahr wurde am Ende des zweiten Weltkrieg das Kreuz gebrochen. Es gibt freilich weiter gefährliche, einzelne Nazigruppen – jedoch nicht als Massenbewegung mit a) Straßendominanz und b) ganzen Regierungen mitsamt c) Rüstungsindustrie und willfährigen Völkern!, das ist vorbei.
          Was man vom radikalen Polit-Islam weder noch behaupten kann. Nur die Radikalislamisten behaupten etwas Anderes.

          DAS ist der Unterschied zwischen 1) NSU und 2) Salafisten et al. … eine Binsenweisheit sondergleichen.
          Warum muss ich sie Dir extra hinschreiben?

        • Silberberg schreibt:

          @quisa: Das ist schon richtig, aber Herr Cebe bezog sich ausdrücklich auf die NSU. Diese Terrorgruppe ist durch den Tod der beiden Haupttäter und die Verhaftung mehrer Hintermänner mit größter Wahrscheinlichkeit am Ende oder zumindestens längerfristig handlungsunfähig. Ansonsten kann ich Aristobulus nur zustimmen: Das Reservoir aus wirklich gewaltbereiten Neonazis ist in Deutschland verhältnismäßig gering, nach dem Ende der NSU ist es unwahrscheinlich, dass eine neue Gruppe die Taten sofort fortsetzt. Zudem ist die Überwachung deutscher Staatsangehöriger einfacher als die Überwachung von Salafisten in abgelegen Regionen. Sie haben recht, das Problem ist nicht einfach aus der Welt geschafft (vielleicht wird es auch nie verschwinden), aber man darf dabei nicht den realistischen Blick auf die Situation verlieren. Ist der Salafismus aktuell eine sehr realistische, gefährliche und schwer zu überwachende Bedrohung? Ich denke, dass man diese Frage ohne in Alarmismus auszubrechen, mit ja beantworten kann.

    • gogo schreibt:

      “… seinen echten Namen verrät.”
      Keine gute Idee!
      Da geht es um körperliche Unversehrtheit, Leben, Arbeitsplatzverlust, Auftragsverlust (b. Selbständigen), Ausgrenzung in Gemeine, Kirche & Vereine, Angst um die Kinder, etc.pp.
      Nicht alle Deutschen & Mitbewohner sind so aufgeklärt und friedlichkonstruktiv wie Sie.

    • Dante schreibt:

      Ich verurteile Antisemithismus, Antiislamismus und antichristliche Einstellungen.

      Das Wort “Antisemitismus” gebrauche ich nicht gern, es ist ein Euphemismus, den Judenhasser im 19. Jhd. für sich selbst erkoren haben; es sollte “wissenschaftlicher” klingen und betonen, dass man die Juden nicht primär als Glaubensgemeinschaft, sondern als “Rasse” betrachtete, die man für minderweitig hielt. Warum aber sollte so etwas Vulgäres wie Judenhass mit einem “wissenschaftlich” klingenden Wort geadelt werden? Das Wort hat noch einen zweiten Nachteil: Es ermöglicht Judenhassern, sich damit herauszureden, dass sie nichts gegen Araber haben, die ja selbst Semiten seien. Natürlich weiß jeder, was mit “Antisemitismus” wirklich gemeint ist, aber dieser zeitverschwenderische Diskurs wird dennoch oft genug eröffnet. Ich benutze es nur mit Anführungszeichen.
      Was das Thema “Antiislamismus” anbelangt, so ist das im Grunde mehrdeutig: Es könnte Leute bezeichnen, die grundsätzlich etwas gegen den Islam haben, aber auch Leute, die etwas gegen den Islamismus (etwa die Taliban-Ideologie) haben, und zu denen zähle ich mich auch, zu denen zählen sich (hoffentlich) auch die meisten Muslime.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Wie wäre es mit “Antislamismusismus”? ;-)

        • Aristobulus schreibt:

          LOL… es gibt eben keinen “Antiislamismus” im Sinne einer umfassenden Bedrohung von Muslimen durch Andere, das hast Du (und Dante, Gogo usf.) grad bloßgelegt, Eitan.
          Der Ausdruck ist eine Machination, eine Chimäre, mit der Manche den Judenhass aufwiegen möchten.
          Özür Cebe hat das freilich nicht unternommen – er hat’s nur anklingen lassen, angedeutet.
          Hoffentlich äußert er sich hier noch?

          P.S.
          Ismen sind immer ganz schlecht ausgedrückt. Insofern könnte “Antiislamismus” auch ein Pendant zu Antigermanismus sein ;) , also Germanismen sind deutsche Worte in anderen Sprachen, gegen die man dort was haben kann. Alors un antigermaniste s’opposerait-t-il contre le mot blitzkrieg dans le Français courant – or an so-called antigermanist and English purist wants to get rid of certain German influences of the same kind in his language.
          - Ein sprachlicher Antiislamist wird also strikt gegen die Worte Digger, ich mach disch Messer, Ehre, deine Mudder und ‘Rassismus!!’ sein :D
          Missverständnisse durch Ismen allerorten.

    • mike hammer schreibt:

      ich habe da einen Nachtrag gelesen.
      @ ozgur cebe scheint eine erfreuliche
      notwendige seltene und sicher von mir zu scharf angegangene Ausnahme zu sein.
      meine Fragen beruhen aus persoenlicher
      efahrung. sie sind mit dem Nachtrag durchaus beantwortet und das positiv.
      sich mit solchen Aussagen in eine Moschee zu stellen zeugt von Mannhaftigkeit und
      verdient nicht übergangen zu werden!

  3. shaze86 schreibt:

    Er wäre nicht der erste Schwerverbrecher den die Justiz auf die Bevölkerung loslässt. Ansonsten kann ich den Gedanken von Cebe nicht folgen. Was genau will er?

    Ich gebe an dem Erstarken der Neonazis ( oder wurde früher einfach nur schlechter darüber berichtet? ) den panisch, empörten linken Gutmenschen eine Mitschuld.

    • quisa schreibt:

      @shaze86: Zu Ihrem Satz “Ich gebe an dem Erstarken der Neonazis ( oder wurde früher einfach nur schlechter darüber berichtet? ) den panisch, empörten linken Gutmenschen eine Mitschuld.”

      Das ist genau der gleiche DÜnnpfiff wie, wenn jemand sagt, Juden seien am Antisemitismus Schuld

        • Aristobulus schreibt:

          Genau, Nö mit ganz großem Enn.
          Als ob ‘empörte linke Gutmenschen’ wie irgend Juden in nur irgend einer Lage oder nur irgend einem Zusammenhang wären. 8O
          Habe selten oder nie so einen auf allen viereinhalb Füßen komplettestens hinkenden Vergleich gelesen

          • quisa schreibt:

            Nun ja, für die Taten wird eine andere Gruppe verantwortlich gemacht, als jene die sie begangen hat. In beiden Fällen. Die Verantwortung wird nicht beim Täter gesehen…..Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen…Das Thema wurde ja hier kürzlich erst ausgebreitet.

          • shaze86 schreibt:

            Nun ja, für die Taten wird eine andere Gruppe verantwortlich gemacht

            Für welche Taten habe ich wen verantwortlich gemacht?

            Was macht die Neonazis erst attraktiv? Das ist die Hysterie der Guten. Der Jugendliche, der provozieren will, malt Hakenkreuze.
            Andererseits würden sich diese Jugendliche, wenn es den Rechtsextremismus nicht gäbe, einem anderen Extremismus anschließen.

  4. hola schreibt:

    Das können SIe sich sparen Herr Cebe. Heimchen am Herd mag grundsätzlich keine Türken. Machen Sie sich selber ein Bild von Ihr. Ich kennen die Dame. Einfach googeln: Heimchen am Herd und „Quotenqueen“. Genauso wie mike hammer. „Heimchen” und “mike hammer” sind die besten Freunde auf „Quotenqueen“. Jeder, der im entferntesten etwas mit dem Islam zu tun hat, ist für die beiden ein Untermensch. Und ich versichere Ihnen, dass ich mit meiner Behauptung nicht übertreibe.

    • A.mOr schreibt:

      Wenn dieser Begriff „Untermensch“ hier nicht auftauchen würde, dann könnte alien glatt glauben, daß Denunziation ‘ne richtig nette Sache ist…
      Hola!

    • SilverSurfer schreibt:

      Nachdem sie die Vokabel “Untermensch” verwendet haben, würde da tatsächlich jemand zu der Vermutung gelangen, sie würden übertreiben?

      • A.mOr schreibt:

        na sowas! Willkommen am Silberstreif! :D

        • SilverSurfer schreibt:

          Lol!
          Welcome A.mOr, join me for a ride!

          • A.mOr schreibt:

            It’s going to be a fancy ride
            to make Galactus swindle
            until he’d feel dead right
            to get himself a windle – straight away!!!

            Außerdem: Amerike – leider geil! :cry: :D :cry:

          • Aristobulus schreibt:

            A.mOr,
            der Hola ist in der Tat ein Denunziant, ein Scharfmacher und mieser Zwischenrufer, der gern damit wedelt, was er woanders über wen gelesen zu haben glaubt.
            Der hat am Mittwoch hier einen ekelhaften, ideologieblinden, hasserfüllten Sermon gegen Mike Hammer losgelassen (wurde gelöscht).
            Ich verwette meine linke Zehe, dass der Typ gern mal Durban I und II hochleben lässt und Zionismus mit Rassismus, ah wah!, mit Faschismus gleichsetzt.
            Der soll sich von hier verzischen…

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und Dein Video von den Exot-Chossidischn haut einen ja vom Sessel am Schabbojs!, à propos, MOSCHIACH OY!!, derf er kimen ojfn ojlem!, un saj a giter Schabbojs für alle, die ihn begehen.

        • AmericanGangstah schreibt:

          To all you nasty nothingcaners: The Underman is alive. Breathing, thinking with a brain of his and all other bodily functions seem to work too. He’s comparing pears and apples. Right above you.
          Big one. I called my first son Israel, cos my arab bitch hated jews. Wanted to prevent things from happening, but I scored another one. Bitch then called her Gaza.
          Where’s the big manipulator of things, when you need him? Hiding behind those clouds, apparently.

          • A.mOr schreibt:

            Whatever you’re talking under way up the big mani-pul-ator seems to be a gangstah at least stylish enough to have a great joke on himself. I’d say there’s some kind of good luck going with you! Keep up! Who wants to be nasty, by the way, down and up alive and kicking?

          • F schreibt:

            The Big manipulator of things? He is on vacation playing golf since the Dawn of Time. I tell you what: He/She/It doesn’t care shit for Us pathetic apes on this whimsy rock that we call ‘Earth’. So what?

            Let’s continue fighting and killing each other until the last killer ape is standing. I wonder if he or she is a jew or an arab or an atheist.

            Ha!

            Oh wait…. I hear them coming…. yelling and calling me bad names… I did blasphemy. Now they will stone me … I dared to speak badly about the Big Spaghetti Monster.

            Poor me!

          • AmericanGangstah schreibt:

            Say what, down there? It’s not about wearing funny hats and letting the cows bleed for your sins.. Look what we Christians did: we crucified that Jesus-puppet, knowing very well that he’s just a vodoopuppet in the hands of the big manipulator of things. That’s LÖSUNGSORIENTIERTES DENKEN

          • F schreibt:

            @American Gangstah:

            Yeah, i hear ya. You hammered it. Now you know one of the reasons i left roman catholic church. It’s all Vodoo. All those cults are just plain and f*cking vodoo.

            I ain’t believe in vodoo. No no. :P

          • AmericanGangstah schreibt:

            Yo, yo. @F
            I tell you man, voodoo’s the next big thing. Can’t you see how the physical aspect is more and more withdrawn from social interaction? I just finished another puppet for my library, by sewing a big “F” to his little body. Just to let you know.
            I told it before: Don’t belive too much in the exterior mechanics of the world.
            Do more of that Rain-dance stuff. “Gott würfelt nicht”. No, man, and he’s not playin golf either. I see him more as a nasty big old fucktart with a giant Huula Hoop round her belly.

  5. omniscientus schreibt:

    Natürlich gibt es bei jeder Bevölkerungs(unter-)gruppe in jedem Land der Welt gute und schlechte Menschen. Menschen, die sich für eine Verständigung zwischen Kulturen und Religionen einsetzen, gehören in jedem Fall unterstützt, egal wo sie (oder ihre Eltern) herkommen. Engstirnige Menschen, die Hass verbreiten gehören kritisiert, wiederum egal wo sie (oder ihre Eltern herkommen). Das trifft auf Deutsche (oder im Fall meines Landes Österreicher) zu, genauso wie auf Türken, Serben oder wo auch immer sie herkommen. Das Ziel muss ein gutes Zusammenleben sein. Alles andere führt uns nirgends hin. Gegenseitiger Respekt ist wichtig. Das Wort “Toleranz” was in diesem Zusammenhang oft fällt, mag ich nicht, weil es eigentlich bedeutet, jeder soll tun und lassen was er will…es ist passiv und desinteressiert. Respekt hingegen ist aktiv und zeigt Interesse an der Kultur des Anderen. So soll es sein.
    Niemals vergessen: überall gibt es schwarze Schafe, dazu gehören die ganzen Rechtsradikalen (und Linksradikalen) genauso wie jene Muslime, die Hassbotschaften gegen den Westen, die Juden oder sonst wen verbreiten – aber ganz wichtig: das sind bei weitem NICHT ALLE MUSLIME!
    Man muss immer differenziert denken und sollte möglichst niemals in schwarz-weiß-malereien verfallen – denn genau das bringt Extremisten jeder Coleur hervor.

  6. Heimchen am Herd schreibt:

    Lieber Özgür…. habe mir mal eben Deine Seite angeschaut…. muß sagen, Du wirkst auf mich
    sehr sympathisch! :smile:
    Du bist unter anderem Kabarettist, sehr schön, ich liebe Menschen mit Humor!
    Ich muß gestehen, ich habe zuvor noch nie etwas von Dir gehört oder gesehen!
    Das liegt aber auch daran, dass ich überhaupt kein Fernsehen mehr anschaue, weil, man
    wird von diesen öffentlich- rechtlichen Sendern nur noch für dumm verkauft!
    Da informiere ich mich lieber im Internet,” da werden sie geholfen!” :grin: :wink:

    Mein Mann und ich, lieben das politische Kabarett, wir besuchen sehr oft diese Art der
    Unterhaltung. Unser absoluter Liebling ist Georg Schramm, den wir sehr schätzen und
    den wir mindestens schon 4 x life erlebt haben. Da wir immer ziemlich weit vorne sitzen,
    wird man bei Georg immer mit ins Programm “eingebaut”, herrlich!

    So, lieber Özgür…. ich habe gesehen, dass Du am 8. Dezember in Viersen zu Besuch
    bist, da werden mein Mann und ich, wenn nichts dazwischen kommt, mal reinschauen!
    Mal sehen, was Du so drauf hast….

    Liebe Grüße….. vom Heimchen am Herd….. :smile:

    PS.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Goldmark

    Das Heimchen am Herd. Oper in 3 Akten. Libretto: Alfred Maria Willner (nach Charles Dickens: The Cricket on the Hearth). UA 21. März 1896 Wien (Hofoper) :wink:

    http://www.youtube.com/watch?v=f3qjA2YvEpQ .

    • Besucher schreibt:

      Georg Schramm? Na dann ist es nicht mehr weit bis Volker Pispers und Hagen Rether… Ich schimpfe auf den Staat der mich füttert, das Publikum in deren Sendungen hält sich für die größten Revoluzzer und Alternativlinge und besteht zu 99% Prozent aus Angestellten und Beamten. Ist immer wieder faszinierend.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Georg Schramm, ist Georg Schramm und NICHT Volker Pispers, oder Deutschlandhasser
        Hagen Rether!
        Georg Schramm spricht mir aus der Seele!
        Ich bin weder Angestellte noch Beamtin! Ich bin ich und das ist gut so!
        Zu welchem Publikum zählt sich denn der Besucher??

        • besucher schreibt:

          :-)
          Nein, im Ernst, Schramm hat ein paar interessante Figuren geschaffen (Oblt. Sanftleben, Lothar Dombrowski) die man ab und zu ertragen kann.
          Aber Leute wie Pispers und Rether sind keine Kabarettisten sondern schlechte Pastorendarsteller mit Hang zu Totalitarismus und Weltverschwörungstheorien.

          • Aristobulus schreibt:

            Rether ist freilich ein Amerika- und Israelhasser vor dem Herrn, ein Schreier von Versatzstücken, ein eitler Fatzke… und Georg Schramm hat auch schon lang den Boden unter den Füßen verloren, nicht?

            P.S.
            Heimchen,
            es scheint hier mehrere ‘Besucher’ zu geben ;) , manche kommen mit großem B, andere mit kleinem. Mancher ist okay, mancher überhaupt nicht.
            Habe keine Ahnung, welcher uns jetzt beehrte

      • Dante schreibt:

        Bitte keine pauschale Kabarettistenschelte! Kabarettisten kritisieren auf humoristische und teilweise sarkastische Weise Misstände u.a. in unserem Staat, und zur Qualität ebendieses Staates gehört es, Kritik zuzulassen. Man muss nicht immer zustimmen und mag sich über die eine oder andere Nummer sogar ärgern, aber auch das gehört dazu. Übrigens gibt es auch kabarettistische Kritik am Islam(ismus), und zwar von Dieter Nuhr (in einer Sendung, die ich letzten Silvester gesehen habe). Es ist quasi eine Kritik “im Vorbeigehen”, bei der er es vermeidet, viel über die Religion und ihre Anhänger zu reden und dabei durchblicken lässt, dass mangelnder Humor auf muslimischer Seite und eine nicht unerhebliche Gewaltbereitschaft mancher Muslime eine wesentliche Rolle dabei spielt.
        Das mag Mancher für Nichtkritik halten, aber wenn jemand öffentlich über mich sagen würde, er sage im Interesse seiner eigenen Gesundheit lieber nichts über mich als das Falsche, fühlte sich das für mich an wie ein Tritt in die Klöthen.

  7. Rika schreibt:

    Zurück zu “Deutschland ist meine Heimat”!

    Es war genau dieser Satz einer Freundin meiner Tochter, der mich dazu brachte, sehr viel genauer und differenzierter über Migration = Muslime = Islam nachzudenken. Die Freundin meiner Tochter ist Muslima, in Deutschland geboren und aufgewachsen, hier zur Schule und zur Uni gegangen. Sie ist mit einer Frau liiert und entspricht nun so gar nicht dem Klischee eines Kopftuch tragenden muslimischen Heimchen am Herd. Sie ist weder mit Erdogan noch mit der türkischen Politik einverstanden, hat Schwierigkeiten mit allzu öffentlich zur Schau getragenem muslimisch-religiösem Bekennertum und entspricht so ganz und gar nicht dem, was man gemeinhin unter Migrantin (zumal türkisch) versteht. Sie ist Deutsche, die perfekt Türkisch spricht und ab und zu ihre Oma in der Türkei besucht, hier aber vollkommen eigenständig und selbstbewusst ihrem Beruf nachgeht und ein selbstbestimmtes Leben führt – auch wenn sie damit ihre Eltern irritiert, ja sogar frustriert.
    Ich mag diese Frau – und sie zwingt mich dazu, genauer hinzusehen und genauer zu schreiben wenn es um Migration – Muslime – Islam geht.
    Sie will ich nicht in den Topf mit denen werfen, die ich auch weiterhin kritisieren werde:
    Junge Männer, die auf Deutschland spucken, muslimische Machos, die ihre Frauen zu Hause einsperren der Ehre wegen (damit die Frauen ja nicht das tun, was sie selbst mit größter Selbstverständlichkeit für sich in Anspruch nehmen!) und sie vollkommen ihrer persönlichen Freiheit berauben, fanatische Anhänger des Propheten, die bei jedem Wort beleidigt sind, junge Frauen, die ihre Kinder in der gleichen totalitären Ideologie erziehen, die ihnen selbst zum Verhängnis wird, Islamverbandsvorsteher, die mit doppelter Zunge sprechen usw. usw. Und gar nicht zu reden von den Auswüchsen islamischen Religionsverständnisses eines Herrn Ahmadinedschad oder seiner vorgesetzten hohen Geistlichkeit und noch viel weniger von den Auswirkungen islamischer Religionslvorstellungen auf staatliche Gebilde, wie man sie in Saudi-Arabien, Pakistan und vermutlich demnächst auch in Ägypten oder Libyen bewundern kann.
    Der Islam ist für mich ein schwieriges Thema und wird es aus vielerlei Gründen ganz sicher auch bleiben.
    Aber wenn ein muslimischer Mensch aus voller Überzeugung sagt, Deutschland sei seine Heimat, werde ich ihm diese nicht absprechen – auch wenn ich meine Problem damit habe, dass “meine Heimat” verändert wird durch sie. Wobei ich ausdrücklich betone, dass für mich Heimat mit i geschrieben wird und Leute wir Frau Foroutan eher den Keil in die Gesellschaft treiben, statt an der Gemeinsamkeit zu arbeiten …. und das hat sicher auch damit etwas zu tun, dass sie aus der Heimat eine Heymat, ein anderes Land machen WILL….
    Dass sich jede Gesellschaft verändert mit den Personen, die dazu kommen oder die weggehen, das ist doch eine schon viele Jahrhunderte alte Binsenweisheit. Aber das sind fließende Prozesse, die man nicht übers Knie brechen kann und meiner Einschätzung nach auch nicht darf!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Volle Zustimmung! Ich kann es nicht ausstehen, wenn selbstverliebte Besserdeutsche gegen Muslime wettern. Ich habe jeden Tag beruflich mit Muslimen zu tun, eine Kollegin von mir ist türkischer Abstammung und Muslimin, meine Nachbarn sind Muslime. Alles supernette Menschen, und ich finde es schön, dass sie hier sind.
      Gleichzeitig sollten die kritischen Punkte aber nicht ausgeblendet werden, z.B. die Gefahr, die vom Wahhabismus/Salafismus ausgeht. Welche Islamverbände beteiligen sich daran, muslimischen Frauen und Mädchen zu helfen, die in Gefahr sind, Opfer von Misshandlungen, Zwangsverheiratung und Ehrenmord zu werden, z.B. durch Errichtung oder Unterstützung von Frauenhäusern? Warum wird der islamische Antisemitismus von islamischer Seite bis heute geleugnet. Warum wird die Verfolgung von Christen, Bahai, Schwulen und anderen Minderheiten in islamischen Ländern totgeschwiegen? Statt sich den Problemen zu stellen, werden sie geleugnet oder verharmlost. Und wenn jemand auf sie hinweist – z.B. Sarrazin oder aktuell Buschkowsky -, wird der Bote kaltgemacht.

      • Klaus Franke schreibt:

        BILD,Sarrazin,Buschkowsky,Illner&Co.gehöhren eben zu diesem System.
        Verblöden,manipulieren,polarisieren.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Und bei Ihnen hat’s geklappt! ;-)

          • Aristobulus schreibt:

            “System” nennt er’s. Ein paar Namen, ‘ne Zeitung und irgendwas im TV. Und da “polarisiert” irgendwer!, oh schlimm, da werden abweichende Meinungen geäußert?!, sofort erschießen.

            Das System ist ein Schlagwort aus den 1920ern, als die SA gegen die Republik prügelte und schoss, um das ‘System’, die Demokratie, zu vernichten.
            Systemzeit sagten sie später über die Weimarer Republik mit all ihren Schwächen (Republiken haben immer Schwächen, haben Bildzeitungen und irgendwas im Fernsehen, ja so entspannt mit Fehlern sind die eben, die ‘polarisieren’ ganz gerne und schalten halt nix gleich), und als Systemverbrecher bezeichnete man Rathenau (nö, DEN noch viel schlimmer), Otto Braun, Ebert, Stresemann usf., nachdem dann alles gleichgeschaltet und weggeknüppelt war.

            Hier kommt ja schon wieder ein Kraus Krankescher Marschierer mit System an. Der steckt in damaligen Schtiebeln. Aber die passen dem nicht, die glitschen nur an dem rum, so wie dreieinhalb kleine arme Heringe in einem groooßen, dunklen Fass rumglitschen ohne Halt und ohne Hoffnung und ohne Sinn.
            Und wie der hinkt, schlurft, tattert und müffelt! Nach altem Hering und dem siebzig Jahre alten Restschweiß der SA :mrgreen:

          • Dante schreibt:

            Flaus Kranke. Irgedwo muss das “f” ja hin. An den SA-Bezug des Kampfausdruck “System” habe ich auch sofort gedacht, oder an heutige National”demokraten”.

        • Dante schreibt:

          Tja, ein Revolverblatt ist sie, die BILD-Zeitung. Wenn ich Sue lese, kommt mir BILD allerdings geradezu schöngeistig vor.

    • besucher schreibt:

      Bei Leuten wie Frau Foroutan bin ich mir ziemlich sicher dass Ihre Ideologie (die sie in den Studierstuben ab dem Einführungsseminar aufgesaugt haben) sie beherrscht und nicht umgekehrt.
      Ansonsten würde sie sich einmal hinterfragen und ein Gedankenspiel beginnen was sie wohl in diesem Moment machen würde wenn sie NICHT 1983 aus dem Iran ausgewandert wäre. Würde sie so einen schönen aufgepeppten wikipedia-Artikel haben und so schön frisiert mit Mikro in der Hand in Teheran in einer Diskussionsrunde sitzen können?
      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dr._Naika_Foroutan.jpg&filetimestamp=20110610212319

      Wohl kaum!

  8. Heimchen am Herd schreibt:

    Wow…selbstverliebte Besserdeutsche… ich kannte bis jetzt immer nur Gutmenschen!
    Sozialarbeiter haben jeden Tag, unter anderem, beruflich mit Muslimen zu tun und finden sie
    alle super, super nett! Würde ich auch, wenn ich Sozialarbeiter wäre, sie sorgen dafür,
    dass man nicht arbeitslos wird!
    In Deutschland gibt es ein Heer von Sozialarbeitern, Psychologen, Betreuern, Dolmetschern,
    Richtern, Staatsanwälten und Anwälten!
    Und natürlich Migrationsbeauftragte und alle haben eine bombensichere Anstellung!

    • schnagbeuthabeldihm schreibt:

      Nun, ich arbeite zwar auch “sozial”, bombensicher ist mein Job aber kein bisschen, sondern läuft – wie fast alle Jobs heutzutage – in ein paar Monaten aus. Und ja, die Muslime, mit denen ich zu tun habe, sind mehrheitlich nett – auch dir Frauen mit Kopftuch -, und nach diesem Kommentar muss ich sagen, dass ich lieber in ihrer Gesellschaft bin, als in deiner! :-P

      • Heimchen am Herd schreibt:

        ” Und ja, die Muslime, mit denen ich zu tun habe, sind mehrheitlich nett – auch dir Frauen mit Kopftuch ”

        Das glaube ich Dir aufs Wort, natürlich sind sie nett, sie bekommen ja auch was von
        Dir. :wink:

        “und nach diesem Kommentar muss ich sagen, dass ich lieber in ihrer Gesellschaft bin, als in deiner! ”
        Kein Problem, wir würden wohl kaum beruflich oder privat in Berührung kommen. :grin:

      • besucher schreibt:

        Na komm…kann ja nicht jeder wie Dennis Cuspert drauf sein, muss ja auch ein paar Nette geben ;-)
        Nein im Ernst, Du hast auch Recht, aber im Gegensatz zu anderen Foren oder in öffentlichen Diskussionen wird Deine Meinung hier nicht zum Dogma erklärt.

        Meistens läuft es ja so ab: Eigentlich läuft alles super (das zeigen auch immer die Erfolgsmodelle und gut integrierten Damen im Fernsehen) und dann kommt so eine(r) der in diese Suppe spuckt und alle schauen sauertöpfisch drein. Das ist so ein Kindergarten der sich alle paar Jahre immer wiederholt.

        Andere Frage: Bedeutet Dein Avatar irgendetwas in einem urgermanischen Dialekt?

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Du bist ein Netter…. das meine ich ehrlich! :wink:
          Natürlich gibt es auch nette Muslime, keine Frage, aber es ärgert mich immer
          dermaßen, wenn alle (meistens Sozialarbeiter und Co.), so tun, als wären DIE
          Muslime ALLE SUPER, SUPER nett. Es gibt bei ihnen genauso viele Leute, die
          nicht nett sind und das darf man ja wohl mal erwähnen!
          Das müßen SIE aushalten, wir Deutsche werden auch ständig kritisiert, das
          müßen wir auch aushalten!

          Meinen Avatar habe ich wegen meiner Liebe zu den Juden und meiner Liebe
          zur Musik ausgesucht. Das habe ich doch schon weiter oben beschrieben!

          http://www.youtube.com/watch?v=vJhVkHYxI08&feature=plcp .

          • Wie viele Sozialarbeiter kennst du persönlich, die so tun, als wären “DIE Muslime ALLE SUPER, SUPER nett”? Ich kenne keinen einzigen, und ich bin selbst einer von ihnen.

          • quisa schreibt:

            @Heimchen am Herd: Sorry, klingt alles sehr nach Klischees. Ich glaube, du hast echt keine AHnung von den Beschäftigungsbedingungen im sozialen Bereich, die meist befristet sind und prekär. Das gilt insbesondere für den Migrations- und dann nochmal ganz speziell den Flüchtlingsbereich!

            Und dass die alle mit Islamisten kuscheln, ist ebenso ein Märchen. Habe beispielsweise in einer Integrations-NGO mitgearbeitet, in der der Chef, ein Kurdischer Alewit, sich grundsätzlich geweigert hat, Frauen in Burka zu beraten. Eben mit dem Argument, dass die Arbeit der Organisation um Integration ginge und die Burka diesem krass entgegensteht. Zugegeben, diese Haltung fanden viele im Kollegium schon etwas übertrieben….Aber auf Kuscheln ist in dem Bereich fast niemand aus…das sind Klischees

          • Aristobulus schreibt:

            Dann war das Kollegium dieser NGO schon etwas reichlich daneben, nicht?
            Der Alevit wusste es besser. Immerhin. Was, wenn er geht (NGOs sind meist nichts Festes) und dder Nächste dann Frauen in Burka oder Typen in talibanischen Hosenröcken akzeptiert?

          • quisa schreibt:

            @Aristobulus: In dem Kollegium war niemand daneben, oder wie man das auch immer nennen mag. ALles sehr aufgeklärte und nette und auch tolerante Menschen, aber eben jenseits dem “GUTmenschenklischee” (es ist eben ein Klischee).

            Der Chef hat selbstverständlich auch Frauen mit Kopftüchern beraten und hat sich auch durchaus gegen die Diskriminierung von Frauen mit Kopftüchern eingesetzt, aber bei Burkas war eben Schluss.
            Ich finde die ganze Sache nicht leicht, und es ist schwer sich da zu positionieren. EInerseits hat er Recht: Wenn es bei den Diensten um Integration geht, da ist natürlich die Burka schon eher ein Kontrakonzept. Andererseits hat man als sozialer Dienst aber auch die Verpflichtung, keine Unterschiede zu machen und jeden Klienten gleich zu behandeln und sollte eigentlich niemandem grundsätzlich die Beratung verwehren. Ist in der Praxis halt manchmal schwierig, den richtigen Weg zu finden Selbstverständlich richteten sich die ANgebote auch an undokumentierte Migranten.

        • Welche Meinung meinst du? Dass es nette Muslime gibt? Das ist keine Meinung, sondern meine tagtägliche Erfahrung. Meine Meinung hingegen ist, dass für alle Menschen hierzulande klare, gleiche Spielregeln geben muss, mit allen Konsequenzen, ohne Rücksicht auf Religion oder Hautfarbe. Keine Extrawurst für niemanden! Ich bin nicht der Meinung, dass Muslime betüdelt werden müssen oder dass man um des lieben Friedens Willen die Augen verschließen darf vor kulturell bedingten “Unarten”, wie z.B. Brautimporten, Zwangsverheiratungen, Ehrenmorden oder der Terrorisierung von “Ungläubigen” und Juden, nur um ein paar Schlagworte zu nennen. Im Gegenteil, viele Menschen – auch aus islamischen Ländern – kommen doch erst hierher, weil ihnen hier Freiheiten geboten werden wie nirgends sonst auf der Welt – Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Bekleidungsfreiheit und vieles mehr. Diese Freiheiten müssen wir gegen jene verteidigen, die sie bedrohen oder dazu missbrauchen, um sie abzuschaffen – anstatt feige aus Angst vor Gewalt und “Beleidigtsein” der Gegenseite einzuknicken.

          Im übrigen muss ich mich nicht für meine Arbeit rechtfertigen oder entschuldigen – wir können natürlich gerne eine Diskussion über den Sinn und Unsinn Sozialer Arbeit eröffnen. Mich wundert es, dass es noch Menschen gibt, die sich freiwillig diesen Beruf antun – angesichts miserabler Bezahlung, mangelnder Anerkennung als akademische Profession, fast ausschließlich befristeter Arbeitsverträge, Dauerstress und natürlich des miesen Rufes (“Kuschelpädagogik”), der den Sozialarbeitern anhängt.

          PS: Nein, mein Nick hat keinerlei Bedeutung. Es ist einfach nur ein komischer Name, der aus einer Laune heraus geboren wurde.

          • Eitan Einoch schreibt:

            PPS: Mein anderer Nick geht stammt übrigens aus dem Roman “Ein schönes Attentat” von Assaf Gavron. Ein geniales Buch, das ich jedem zur Lektüre empfehlen kann! :-D

          • PPPS: Güner Yasemin Balcı war übrigens selbst jahrelang Sozialarbeiterin in Berlin-Neukölln, bevor sie Journalistin wurde. Das Grauen, welches sie in ihren Büchern “Arabboy” und “Arabqueen” beschreibt, kennt sie aus eigener Erfahrung. Sie hat erlebt, wie Kollegen bedroht wurden, wie Kinder und Jugendliche in die Gewalt abgerutscht sind.
            Keine Ahnung, woher dieses Sozialarbeiter-Bashing herrührt. Sicherlich gibt es darunter welche, die Appeasement betreiben und die Probleme schönreden. Aber ich kann nicht behaupten, dass das repräsentativ für meine Kollegen ist – schon gar nicht, wenn man tagtäglich hautnah mit diesen Problemen zu tun hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Hi, Eitan-Schnag ;) ,
            das glaub ich Dir auf’s Wort. Und gut, Dich hier wieder mal zu lesen…

          • Heimchen am Herd schreibt:

            “Meine Meinung hingegen ist, dass für alle Menschen hierzulande klare, gleiche Spielregeln geben muss, mit allen Konsequenzen, ohne Rücksicht auf Religion oder Hautfarbe. Keine Extrawurst für niemanden! Ich bin nicht der Meinung, dass Muslime betüdelt werden müssen oder dass man um des lieben Friedens Willen die Augen verschließen darf vor kulturell bedingten “Unarten”, wie z.B. Brautimporten, Zwangsverheiratungen, Ehrenmorden oder der Terrorisierung von “Ungläubigen” und Juden, nur um ein paar Schlagworte zu nennen. ”

            Das hört sich alles sehr vernünftig an, aber leider sieht es in der Praxis anders aus.
            Es werden leider viel zu oft Ausnahmen gemacht, gerade bei den Muslimen!
            Sie wollen ständig eine Extrawurst und bekommen sie in der Regel auch!
            Auffällig ist doch, dass Menschen aus nicht muslimischen Ländern, sich hier bei
            uns wunderbar anpassen, keine Extrawürste brauchen und sich wunderbar
            integrieren!

            “Im Gegenteil, viele Menschen – auch aus islamischen Ländern – kommen doch erst hierher, weil ihnen hier Freiheiten geboten werden wie nirgends sonst auf der Welt – Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Bekleidungsfreiheit und vieles mehr. Diese Freiheiten müssen wir gegen jene verteidigen, die sie bedrohen oder dazu missbrauchen, um sie abzuschaffen – anstatt feige aus Angst vor Gewalt und “Beleidigtsein” der Gegenseite einzuknicken.”

            Sie haben hier ALLE Freiheiten und dennoch laufen die Frauen hier in Kopftuch
            oder sogar in Burka rum, warum nützen sie NICHT die FREIHEIT hier???
            Weil die muslimischen FRAUEN auch HIER in DEUTSCHLAND NICHT FREI SIND!!!

            Und unsere Politiker KNICKEN IMMER und IMMER wieder EIN!!!
            So sieht es in diesem FREIEN DEUTSCHLAND 2012 aus, das ist FAKT!!!

            “Im übrigen muss ich mich nicht für meine Arbeit rechtfertigen oder entschuldigen – wir können natürlich gerne eine Diskussion über den Sinn und Unsinn Sozialer Arbeit eröffnen. Mich wundert es, dass es noch Menschen gibt, die sich freiwillig diesen Beruf antun – angesichts miserabler Bezahlung, mangelnder Anerkennung als akademische Profession, fast ausschließlich befristeter Arbeitsverträge, Dauerstress und natürlich des miesen Rufes (“Kuschelpädagogik”), der den Sozialarbeitern anhängt.”

            Ich habe NICHTS gegen Sozialarbeiter, im Gegenteil, ich bewundere sie sogar!
            Aber ich habe etwas gegen unsere POLITIKER, die eine falsche Einwanderungs-
            politik betreiben, das ärgert mich!
            Hier wird JEDER, wirklich JEDER SOZIALFLÜCHTLING aufgenommen und irgendwann,
            es wird nicht mehr lange dauern, dann BRICHT HIER ALLES ZUSAMMEN unter der
            gewaltigen LAST, die unser SOZIALSYSTEM zu tragen hat!!!

          • Aristobulus schreibt:

            Heimchen,
            das sehe ich ähnlich… jemand fragte mal pointiert, warum man in Europa immer diesen Großteil Totalitäre als Flüchtlinge vor dem Totalitarismus aufnimmt.

            Noch’n Aperçu:
            Moslems sind in Pakistan, im Iran, in ‘Palästina’, in Ägypten, in der Türkei unglücklich. Sie kommen nach Europa in großen Strömen, um hier a bissele glücklicher zu sein – und lassen sich sofort von importierten Leuten dominieren, die wollen, dass Europa zu Pakistan, zum Iran, zu ‘Palästina’, zu Ägypten, zur Türkei wird.
            Wozu?

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            …jetzt seh ich Deinen Punkt. Nein, hier wird nicht “JEDER, wirklich JEDER SOZIALFLÜCHTLING aufgenommen”! Na gar nicht.
            Die weitaus Meisten kommen nicht über die EU-Grenzen, und viele sterben elend bei den Versuchen.

          • quisa schreibt:

            Die ANzahl der Toten an diesen EU-AUßengrenzen ist um ein vielfaches höher als jene der Toten an der ehemals innerdeutschen Grenze. Trotzdem wird diese innerdeutsche Grenze heute zu Recht einhellig abgelehnt. Die EU-Grenzpolitik dagegen ist auch heute von Politikern zu verantworten, die gleichzeitig die ehemalige DDR-Grenze als eine grobe Menschrechtsverletzung bezeichnen. Sehr Paradox: Man gedenkt der alten Todesgrenze und übersieht dabei die neu entstandene.

          • gogo schreibt:

            @quisa
            Sie vergleichen geziehlte Erschießungen von Menschen an der Mauer mit Illegalen aus Afrika, die in der Wüste vedursten (weil die dortigen Gläubigen ihnen es nicht geben), die vergewaltigt werden (weil die dortigen Gläubigen sie so anziehend finden), die in der Wüste zum verrecken ausgesetzt werden (weil die dortigen Gläubigen beim Transport sparen müssen), die in den dortigen Städten abgezockt werden (weil die dortigen Gläubigen sich aufs Gastrecht verstehen), die in dunkele Zellen geworfen werden (weil die dortigen Gläubigen ihnen Obdach geben wollen), die auf dem Atlantik/Mittelmeer versaufen (weil keine Polizei/Grenzschutz der Gläubigen sie am Auslaufen mit diesen Seelenverkäufern hindert).
            quisa, Sie sind echt übel drauf!

          • quisa schreibt:

            @gogo: man braucht dabei die Zahlen jener gar nicht zu berücksichtigen, die auf dem Weg durch die Wüste verhungern, alleine jene, die im Mittelmeer ertrinken sind nicht mehr zählbar….
            Und die Zusammenhänge können Sie auch nicht wegempören: Wenn europäische Fischereiflotten durch sog “EU-Partnerschaftsabkommen” alles vor den afrikanischen Küsten alles wegfischen können, so dass es für einheimische Fischer keine ALternativen zur FLucht gibt (außer vielleicht Pirat zu werden).
            Wenn europäischen Konzerne durch EU-Partnerschaftsabkommen die Möglichkeit haben, in Afrika legal Landraub zu begehen und riesige landwirtschaftliche NUtzflächen zu besetzen und die bisherigen Bewohner zu vertreiben, um dort entweder Soja für Biosprit anzubauen, das Land als reines Spekulationsobjekt zu verwenden etc, dann gibt es da sehr wohl sehr irdische und nichtreligiöse Zusammenhänge, lieber gogo

          • gogo schreibt:

            quisa, ist schon klar, die versaufen und krepieren dort weil die EU dis und das macht weil die EU und die europäische Gesellschaft eh nur von bösen Buben behaust wird und die Jahre im voraus planen wie man Kamele im Mali entführen kann, damit in einem Jahrzehnt die Leute aus dem Kongo via Jamaika auf selbstgebauten Rollschuhen in die EU einreisen können.
            Die g e z i e h l t e n Erschiessungen von Menschen an der Mauer war nur eine Reaktion auf die Veröffentlich des Bravo-Magazines das jene Selbstmörder anzog.

            Bringen Sie doch einen Beitrag über den 11.09.2001, bin mehr als gespannt. :-)

          • quisa schreibt:

            @gogo: Wohl so ziemlich nichts von dem was Sie gerade geschrieben haben, knüpft an das vorher behandelte Thema an. Von daher gehe ich davon aus, dass Ihnen einfach die Argumente fehlen und SIe sich deshalb ärgern, oder so…das Geschreibsel sieht sehr stark nach hohem Blutdruck aus..

          • gogo schreibt:

            Ach quisa, Sie fahren ihre Schiene ohne in den Rückspiegel zu schauen, leider. Sie akzeptieren nur Ihr Gaspedal und machen sich keine Gedanken ob man die Spur wechseln sollte oder gar anhalten wg. Sackgasse. Beschweren sich über angeblich nicht gelesenes, Ihr Vorwurf trifft leider auf Sie zu.
            Schönen Samstag.

          • Aristobulus schreibt:

            Quisa,
            Du hast immer gern ‘ne bestimmte Tendenz: Dass am Elend der Welt der westen so überproportional beteiligt sei, dass er dann am Ende Deiner Absätze fast allein dran Schuld hat.

            - Wenn eine Firma in Afrika Biosprit anbaut: Kann das auch mit der afrikanischen Korruption und dem dortigen Ausverkauf zusammenhängen, den die Eliten fast überall begehen – oder gibt es eine politische Verschwörung des Westens, damit die dritte Welt weiter in Armut versinkt?
            So hörst Du Dich an… müsstest es freilich besser wissen, kennst Südafrika gut.

          • quisa schreibt:

            @Aristobulus: Natürlich spielen andere Faktoren, wie etwa korrupte ELiten etc., da mit rein. Ich habe ja damit lediglich verdeutlichen wollen, dass es zwischen der EU-Handelspolitik und den Push-Faktoren der Emigration in Afrika Zusammenhänge gibt, weil es hier teils so rüberkam, als gebe es diese nicht. Von daher habe ich die Rolle von EU-Freihandelsabkommen und europäischen Konzernen herausgegriffen. Von daher die Fokussierung
            Im Landgrabbing in Afrika und Südostasien sind auch selbstverständlich nicht westliche Staaten und deren Konzerne derzeit ganz große AKteure: Das gilt vor allem für CHina, Indien und auch die reichen Ölländer am persischen Golf, die sich derzeit massiv Land in Äthiopien sichern. Ein regionaler AKteur in Südamerika ist zudem Brasilien und brasilianische Konzerne.
            http://www.fian.de/online/index.php?option=com_content&view=article&id=67&Itemid=175

  9. Heimchen am Herd schreibt:

    So, ich verabschiede mich für heute…. werde jetzt mal meine Freunde, unter anderem
    Mike Hammer….. bei der Queen besuchen.. :wink:

    Schönen Abend noch….

  10. colchico schreibt:

    Was für Kommentare. Was kommt als nächstes? “Ich habe nichts gegen Muslime / Türken / Nachfahren von Türken, einige meiner besten Freunde sind welche”?

    • Aristobulus schreibt:

      Hi Colchico, a gitn Schabbojs!
      - Der Cebe ist jedenfalls aus Bielefeld und wenig aus der Türkei, und der wohnt wohl mehr, als dass er siedelt. Pardon, wollt’sch grad nochmal feststellen.
      Aber wer weiß, was er noch antwortet? Sofern. Er hätte ziemlich was zu tun (und ich möchte auch noch gern ‘ne Antwort von ihm haben wegen meines Kommentars jener drei Begriffe, die er hat fallenlassen)

      • colchico schreibt:

        Aristobulus, wäre ich Özgür Cebe, so sähe ich wenig Sinn darin, zu antworten. Es geht in den Kommentaren ja nicht um das Thema des Artikels: den Tick mancher Deutscher, anderen Deutschen bei Meinungsverschiedenheiten ihr Deutschsein abzusprechen. Die Behauptung, es gebe keine Islamfeindlichkeit, weil Muslime in nicht-muslimischen Ländern nicht in Massen ermordet würden, im Irak oder in Syrien aber schon, ist ja nun auch nicht wirklich diskussionswürdig.

        • Dante schreibt:

          Es gibt Islam- und insbesondere Muslimfeindlichkeit, das kann m.W. niemand bestreiten. Sie hat aber weder das Ausmaß noch die Konsequenzen, die der Judenhass hat. Die Muslime sind schon deshalb nicht die “Juden von heute”, weil der heutige Staat nicht totalitär ist, weil sie sich eine systematische Entrechtungs- und Vernichtungspolitik nicht gefallen lassen, sondern zweifellos mit durchaus gewaltsamer Gegenwehr antworten würden und weil einige von ihnen ihrerseits gruppenbezogen hassen (zum Beispiel die Juden) und physische Gewalt ausüben, was auf jüdische Deutsche der 1930er Jahre absolut nicht zutrifft; bei letzteren ab es auch keinerlei Integrationsprobleme.

          • colchico schreibt:

            Hat hier jemand behauptet, Muslime seien die Juden von heute, oder es drohe ihnen die Ermordung in Massen? Es ist doch keine Verharmlosung des Judenhasses oder der systematischen Ermordung von Juden durch Nazis, wenn jemand darauf hinweist, dass er wegen seiner Religionszugehörigkeit, seines Namens oder seiner Hautfarbe diskriminiert, bepöbelt oder in manchen Fällen sogar körperlich angegriffen wird.

          • Aristobulus schreibt:

            Colchico,
            dass es keine Islamfeindlichkeit gebe, “weil Muslime in nicht-muslimischen Ländern nicht in Massen ermordet würden, im Irak oder in Syrien aber schon” hat ja keiner so behauptet, nicht?
            Ich habe die Relevanz dieser Islamfeindlichkeit abgestritten. Özgür Cebe hatte drei Begriffe quasi gleichberechtigt nebeneinandergestellt: Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und antichristliche Einstellungen. Das kann eben so nicht gemacht werden, weil, wie erwähnt, gegen Juden islamischerseits noch immer jeden Tag in Vernichtungsabsicht gedroht wird, weil Christen dort ausgemordet werden – und weil es eben keine gezielten Morde an Moslems durch Nichtmoslems gibt.

            Und ja, es gibt durchaus immer wieder Stimmen, die ex Kathedra behaupten, Muslime seien die Juden von heute. Die machen real stattfindende Anpöbelungen ihrer eigenen Leute lächerlich…

          • colchico schreibt:

            Aristobulus, möchtest Du zu Deiner direkten Antwort an Ôzgür Cebe scrollen und dann etwas weiter nach unten zur indirekten? (Wenn ich mich richtig erinnere, via Dante und Eitan.) Du wirst nicht im Ernst behaupten wollen, Antisemitismus sei ausschließlich das, was Juden mit Mord bedrohe oder sie tatsächlich ermorde. Weshalb tust Du’s dann beim Begriff Antiislamismus?

            Gezielte Morde an Muslimen durch Nichtmuslime hat es übrigens sehr wohl gegeben, sowohl historisch als auch in unserer Zeit.

          • Dante schreibt:

            Das Wort “Antiislamismus” finde ich problematisch, weil darin zwei völlig verschiedene Dinde vermengt werden: Feindschaft gegen den Islam und seine Anhänger einrseits und Opposition zum Islamismus andererseits.
            Ersteres würde ich eher als Muslimhass bezeichnen. Aber vielleicht ist die Verquickung von manchen Kreisen durchaus gewollt, wie auch Flaus Kranke jede Opposition gegen den Islamismus als antimuslimischen “Rassismus” denunziert.

          • colchico schreibt:

            Hm. Das hat was. Muslimhass, Muslim- oder Islamfeindlichkeit treffen es vermutlich besser als Antiislamismus.

          • Dante schreibt:

            Nicht vielleicht – mit Sicherheit. “Antiislamismus” lässt sich auch als Ablehnung der politischen Idelogie namens Islamismus deuten. Diese Doppeldeutigkeit mag seitens der Islamisten und ihrer Apologeten gewollt sein, um die nicht islamistisch gesinnten Muslime quasi in Geiselhaft zu nehmen und jede Kritik am Islamismus als Muslimfeindlichkeit zu denunzieren, aber das ist nur ein Grund mehr, das Wort zu vermeiden.

          • Aristobulus schreibt:

            Colchico und Dante,
            aber wie RELEVANT ist dieser Muslimenhass? Es gibt keine oder kaum reale Opfer, aber er ist freilich ein fantasierender Kampfbegriff der Apologeten des Radikalislams. Verglichen mit realen Ermordungen der Christen im islamischen Raum und verglichen mit der real exterminatorischen Rhetorik gegen Juden & Israel bleibt jeder Hass gegen Moslems eine völlige Marginalie…

            Dieser unglückliche Begriff Antiislamismus. Wir schlagen uns mit denm herum, sinnlos!, weil der Begriff alles und nichts bedeutet.
            Es gibt strikte Opposition gegen den politischen Islam. Bedeutet das dieser Begriff?
            Oder ist er das, was man früher als simple Ausländerfeindlichkeit kannte? Also nicht gegen die Ideologie und ihre Vertreter, sondern gegen irgend Leute gemeint, die halt Moslems sind?

            Wir leben in einer Zeit geschwollener Begrifflichkeiten und herbeifantasierter Ideologismen, auch Postmoderne genannt – das Zeitalter der Beliebigkeit, der Narrative. “Antiislamismus” ist völlig diffus, sagt nichts Konkretes aus, schreit nur ‘Rassismus’.
            Dante, Du hast es schon festgestellt, wir sollten das Wort einfach streichen. Es ist indiskutabel

    • Dante schreibt:

      Mein Chef ist einer. Gebürtiger Türke, um genau zu sein. Moslem ist er nicht (mehr), er ist noch konsequenter: Die Muslime glauben, dass es keinen Gott gibt, aber mit einer Ausnahme, mein Chef lässt nicht einmal die gelten. ;-)

  11. hola schreibt:

    Ihr werdet noch euren Spass mit den Rechtspopulisten und Menschenhassern haben ( Heimchen am Herd, Mike Hammer). Bisher haben sie nur harmloses Zeug von sich gegeben. Aber mit Unterstützung von Aristobulus, der ihnen den Rücken stärkt, werden sie wohl bald richtig loslegen. Dann könnte der Blog hier locker mit „PI“ konkurrieren, was bedenkliche Kommentare angeht. Ich habe euch darauf hingewiesen aber anscheinend habt ihr kein Problem damit. Macht was ihr wollt.

    Der böse Denunziant grüßt euch.

  12. hola schreibt:

    @ mike hammer

    Mike, das kannst Du doch noch besser. So wie es aussieht, hast du hier nichts zu befürchten. Leg mal richtig los, damit alle sehen, welche Abgründe deine Seele zu bieten hat, ganz zu schweigen von deinen verbalen Ausfällen, die mit den angeblich so unbeherrschten Muslimen locker konkurrieren und sie weit in den Schatten stellen kann. Und Heimchen, du brauchst Dich auch nicht verstellen. Ich weiß, was Du und Mike von Sozialarbeitern haltet. Wolltet ihr die nicht gleich nach den Muslimen aus dem Land jagen oder zumindest mehrere Jahre ins Knast stecken, wegen Volksverrat, mit allen Politikern, die das Land lenken, außer denen bei der „Freiheit” oder “Pro-XY“? Kann man alles nachlesen. Ein bisschen Geduld und googeln.

    Und lieber Aristobulus:

    “Der hat am Mittwoch hier einen ekelhaften, ideologieblinden, hasserfüllten Sermon gegen Mike Hammer losgelassen.“

    Nur, das dieser auf Fakten beruht. Jeder mit ein wenig Zeit und Mühe kann das googeln. Wenn du wirklich wissen willst, was hasserfüllt, ekelhaft und ideologieblind bedeutet, mach dir einfach die Mühe. Dagegen wirkt mein Kommentar, was du so bezeichnest, als die Güte an sich.

    Der böse Denunziant grüßt euch.

    • Aristobulus schreibt:

      Hola,
      was mischen Sie sich in Angelegenheiten zwischen zwei Juden ein (Hammer und ich)?! Was’ne satte, dämliche Unverschämtheit zur Nacht. Sie Intrigant von irgendwo, anonym bis dorthinaus, der vor sog. Rechtspopulisten warnt, nur weil ihm wohl eine abweichende Meinung nicht passt.

      Irgendwo hat Hammer sie wohl mal empfindlich gedemütigt, Sie konnten sich nicht wehren und verbreiten nun woanders Gerüchte und Polit-Schlagworte.
      Sie sind ein Schleicher und Anschwärzer, Hola. Ein ziemlich kleiner

      • mike hammer schreibt:

        #Aristobolus
        danke für die mühe. ;)
        hola ist von mir an einigen orten trollbehandelt
        worden. er möchte seinen kopf zurück, das ist ihm peinlich.
        las ihn doch jammern. :twisted: hat guten grund dazu, der bessermensch!
        er wollte mit mir tanzen und hat die schritte nicht gekannt.
        ich tanze komische tänze, wenn ich schon tanze.
        er ist mir nur etwas in die parade gefahren.
        mit dem kopf. :shock:

        einen guten schabat heute.

  13. hola schreibt:

    Ich kann mit abweichenden Meinungen sehr gut leben Herr Aristobulus. Ich rede nicht von abweichenden Meinungen. Lesen sie meine Kommentare noch einmal durch. Sie scheinen ja sehr eifrig zu sein, um den mike, der mich angeblich so gedemütigt haben soll, zu schützen.

    Ich muss mich nicht mit Radikalen schmücken, nur weil sie teilweise meine Meinung teilen. Sie scheinen es ja sehr nötig zu haben.

    Der Anschwärzer, der euch nur davor bewahren will, Radikalen eine Plattform zu bieten, lässt grüßen. Wenn ihr nicht mehr ernst genommen werden wollt, dann nur zu und bietet denen eine Plattform. Macht was ihr wollt, mir soll es egal sein. Wer sich dafür interessiert, ob ich recht habe oder nur rum spinne, braucht nur zu googeln. Dort könnt ihr dann sehen, welche Formen ein ungezügelter „mike hammer“ und „Heimchen am Herd“ entfalten können. Aber so, wie ich dich verstehe Aristobulus, scheint dir das zu gefallen. Du hast sicherlich schon ein wenig gegoogelt und herausgefunden, dass der Spitzname von deinem Freund auf einigen Blogs nicht umsonst „Fäkalmike“ ist. Ich wünsche dir viel Spaß mit ihm.

    • Aristobulus schreibt:

      Was ist los mit Ihnen? Streifen Sie durch die Wildnis des Korridorgeschlinges?, betreiben Sie gar das feine Werk gestreuter Indiskretion hinter spaltoffenen Türen?
      Oder wären Sie gern mal Stratege geworden, landeten aber im Personalbüro am Telefon?

      Also: Hier ist nicht die Wildnis, und hier ist auch kein Ausschuss irgend eines AstA. Hier wird bloß diskutiert und Politik analysiert, in Verbindung mit Artikeln, die Gerd Buurmann wunderbar schreibt. Es gibt keine In-Groups, kein Antichambrieren – und es gibt keine Intrigen!

      1) Mike Hammer kenne ich von woanders (nur über Blogs), mein Cousin jedoch kennt ihn viel besser.
      Das reicht mir bereits aus, um Ihren seltsam geflüsterten Warnungen vorm allgemeinen Verderben, vorm drohenden Rechtspopulismus oder wovor auch immer nicht zu glauben.
      Selbst wenn etwa Heimchen was gegen z.B. Sozialarbeiter oder Eskimos hätte: Na dann wird halt drüber diskutiert, meine Güte.
      Nochmal extra für Sie: Hier ist hier ist kein Korridor eines Kreiskörperschaftshauptadministrationsgebäudekomplexes oder wovon auch immer, und es geht auch nicht um die Vorbereitung der Schlacht um Schlomo Ho’Mejlechs Erben unter der Kontrolle des Volkes.
      Hier sind Diskussionen meist über Nahost und um verwandte Themen, hier werden Meinungen ausgefochten, hier sind Buurmanns feine Artikel, hier wehrt man sich gegen Anfeindungen und Drohungen von Rechten und Linken und auch gegen ganz Mittlere, und hier schreibt man sich mit Freunden, weiter nix.

      2) ist mir Andeuterei und Reden über Dritte in deren Abwesenheit zuwider. Allein, dass ich Ihnen darauf jetzt zum zweiten Mal antworte, ist mir unangenehm.

      3): Nu, und wer bin ich schon, den Sie hier ansprechen? Ich hielte wem den Rücken frei, schrieben Sie. Was soll das bedeuten? Hier wird diskutiert und nichts Anderes, ich hab hier keine Funktion!, ich bin nur ein Schriftsteller, der neben seiner Arbeit halt gern dieses Blog auf dem Schirm hat, um was zu lernen – und um gemeinsam mit vielen Anderen dafür zu sorgen, dass Äußerungen immer wiederkehrender Judenhasser, Antizionisten, Schwulenhasser, Islamisten, rechter Hetzer, linker Ideologen, sonstiger Idioten usf. nicht unwidersprochen stehenbleiben.

      4) Mike Hammer (und auch Heimchen) sind Leute, mit denen ich mich sehr gern sofort zu einem Kaffee in meinem Wohnzimmer verabreden würde.
      Mit Ihnen nicht, Hola. Das liegt an Ihrem Auftritt hier. Sind Sie ein Zuträger? Sie machen den Eindruck! Unterlassen Sie derartige Versuche.
      Man schläft besser, indem man manches einfach nicht tut.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Lieber Aristobulus….. :smile:
        Du hast das Herz am rechten Fleck!
        Mike und ich sind Menschen, die immer Tacheles reden, wir sind rau aber herzlich.
        Wir haben schon etliche TROLLE wie Hola “erlegt”!

        http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
        Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).
        Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
        Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.
        Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen, etwa durch die Nutzung von Sockenpuppen.

        Mike und ich sind Trolljäger…. und wir werden von ihnen gefürchtet und gehasst!
        Wir halten die Blogs frei von solchen Schädlingen, deshalb sind wir bei den
        Blogbetreibern auch sehr willkommen!

        Ich würde Dich, lieber Aristobulus auch sofort zum Kaffee in mein Wohnzimmer
        einladen, das ist garantiert trollfrei! :wink:

  14. Ein sehr guter Artikel, der zeigt, dass einiges schief läuft. Ich würde aber nicht so weit gehen, zu sagen, dass in Deutschland etwas nicht stimmt. Es ist zum Glück noch nicht soweit, dass man das annehmen müsste. Es sind einige Menschen, bei denen im Kopf etwas nicht stimmt und ich hoffe, dass es sich dabei nur um eine sehr kleine Minderheit handelt, auch wenn diese Minderheit sehr laut ist.
    Natürlich hat jeder das Recht, ein Land und seine Politik zu kritisieren. Die Bürger eines Landes haben sogar die ethische Pflicht, die Politiker zu kritisieren, wenn diese Fehler machen. Wie sollen die sonst aus ihren Fehlern lernen?
    Es hat auch jeder das Recht, gewisse Gruppen und Organisationen zu kritisieren, wenn er zu der Überzeugung gelangt, dass diese Fehler machen und/oder sich falsch verhalten. Es gibt da so etwas wie Meinungs- und Redefreiheit. Diese Freiheit hat jeder, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Nationalität.

    • Aristobulus schreibt:

      Herr Ulrich,
      leider stimmt spätetens seit der sog. Beschneidungsdebatte in diesem vergangenen Sommer im Land überhaupt nichts (mehr). Sie ging vom Beispiel eines moslemischen Jugen aus, dessen sehr späte Beschneidung Blutungen nach sich gezogen hatte, Sie erinnern sich?, aber schon einen Tag später wandte sich die Entrüstung voll gegen die hiesigen Juden, schlug über den Juden zusammen, und man hörte über Wochen nicht damit auf, jüdische Angelegenheiten zu schmähen.
      Es fanden im Zuge dieser ‘Debatte’ bald tätliche Übergriffe gegen Juden statt, es gab Todesdrohungen und Strafanzeigen gegen Rabbiner, die es gewagt hatten, öffentlich zu unterstreichen, dass jüdischerseits da nichts zur Debatte steht (wir haben nun mal mit der Beschneidung kein Problem, wir hatten noch nie eins, und wir werden keines haben. Aus.)

      Diese Übergriffe zeigten mir eins: Dass hier in diesem Land überhaupt nichts stimmt.
      Charlotte Knobloch frug: “Wollt ihr uns Juden noch?”
      Eine grässliche Frage, nicht? Wo sie gestellt wird, stimmt nichts mehr…

  15. hola schreibt:

    1.)

    “hier wehrt man sich gegen Anfeindungen und Drohungen von Rechten und Linken und auch gegen ganz Mittlere, und hier schreibt man sich mit Freunden, weiter nix.“

    Na, das ist ja interessant. Sie wehren sich also gegen Anfeindungen von Rechten und Linken und auch gegen ganz Mittlere, solange sie nur gegen Juden hetzen,oder wie soll ich das verstehen. Sie scheinen aber ( ich meine Sie persönlich) keinerlei Probleme mit Rechten, Linken und Mittlere Hetzer zu haben, wenn sie gegen Muslime hetzen. Wenn ihr Weltbild so begrenzt ist, nur zu. Ich rede hier nicht von berechtigter Kritik gegen die Muslime oder besser gegen die Salafisten, sondern von menschenverachtender Hetze. Sie als Jude sollten doch etwas mehr Feingefühl haben, wenn gegen Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis ohne jede Differenzierung gehetzt wird.

    2.)

    “ist mir Andeuterei und Reden über Dritte in deren Abwesenheit zuwider. Allein, dass ich Ihnen darauf jetzt zum zweiten Mal antworte, ist mir unangenehm.“

    Dann lassen sie es doch einfach. Wieso fühlen sie sich so sehr berufen, Menschen zu verteidigen, deren täglicher Tagesablauf darin besteht gegen Muslime zu hetzen. Es ist auch nicht mein Problem, wenn die betreffenden gerade jetzt nicht online sind. Sobald sie online sind, können sie sich ja dazu äußern.

    3.)

    “und um gemeinsam mit vielen Anderen dafür zu sorgen, dass Äußerungen immer wiederkehrender Judenhasser, Antizionisten, Schwulenhasser, Islamisten, rechter Hetzer, linker Ideologen, sonstiger Idioten usf. nicht unwidersprochen stehenbleiben.“

    Und ich hab nichts dagegen, solange sie auch ein Problem mit denen haben, die pauschal gegen jeden Muslim hetzen. Ansonsten können sie ihr verlogenes humanistisches Prinzip in die Tonnen werfen. Heuchelei brauch ich nicht.

    4.)

    “meinem Wohnzimmer verabreden würde.
    Mit Ihnen nicht, Hola….Man schläft besser, indem man manches einfach nicht tut.“

    Na, ich würde doch gern ein Kaffe mit ihnen trinken, um herauszufinden, was mit ihnen los ist. Und machen sie sich keine Gedanken, um meinen Schlaf.

    • Aristobulus schreibt:

      “solange sie nur gegen Juden hetzen”
      Nur? Interessant.

      “Sie scheinen aber ( ich meine Sie persönlich) keinerlei Probleme mit Rechten, Linken und Mittlere Hetzer zu haben, wenn sie gegen Muslime hetzen”
      Ist ja wohl ‘ne unverschämte Unterstellung. Kriegen Sie Geld oder Groupies dafür?
      Oder gibt es schon Massenvernichtungen an Muslimen, die von Nichtmuslimen begangen werden?
      Na eben nicht. Hat’s noch NIE.
      Jedoch Juden wird an jedem einzelnen verdammten Tag so was angedroht: Von Menschen, die sich als Muslime bezeichnen, wird jeden Tag mit Vernichtungsabsicht gegen Juden und gegen Israel gehetzt. Schon mal bemerkt?

      - À propos, wieso muss ich grad Ihnen, dem Anschwärzer in Abwesenheit Dritter, hier darlegen, dass mir irgend Gehetze gegen irgend Leute zuwider und eklig ist? Muss ich nicht. Lasse ich also bleiben, mit Verlaub.
      Es sei denn, Sie als geübter Korridorschlängler und Fleckenfinder emtdecken irgendwo einen Passus von mir, in dem ich über Moslems abhetze, einfach über irgend Leute also, die NICHT dem politischen Islam angehören.
      Na dann suchen Sie mal los.

      “Sie als Jude sollten doch etwas mehr Feingefühl haben…”
      Ach wissen Sie, Herr Hola-Hopp, duschen Sie mal, das ist sinnvoller, denn mir “als Juden” was schulmeistern zu wollen, kommt nur dämlich. Denn Sie müffeln.
      Ihnen Müffler als Müffler hab ich das jetzt geschulmeistert, so vom Juden zum Müffler. Darf ich. Anders herum nicht.

      “Kaffee”? Mit einem, der mir “als Juden” was vorschreibt und mir irgend Hetze unterstellt, wohl besser einer mitten ins Gesicht (kein heißer, nur ein Spritzer abgestandener, der reicht).
      -
      -
      - Kommen Sie raus aus dieser Parallelwelt der Hetze, Gegenhetze, der Hetzerhetze und der Warnung und Erschnüffelei von allerlei tatsächlicher oder möglicher Hetze gegen arme Moslems. Machen Sie was Anderes, Mann. So, wie Sie wirken, kann das nicht gesund sein, was Sie so machen.

  16. mike hammer schreibt:

    # hola
    bring doch butter bei die fische.
    du bist bei der queen, bei uli und anderswo als terrorverharmloser
    vorhautschützer, fleischverarbeitungsspezialist,
    juden sind selber schuld teologeticker
    usw aufgetreten.
    immer mit
    verständnis für den abscheulichsten täter und für alles dem juden die schuld in die hose schieber.
    von deiner art habe ich keinerlei reh-speck-(t) und ziehe die samthandschuhe aus.
    siehe #möbel. da ich dich schon so oft vermöbelt habe, bitte lass mich
    nicht heute die alte nummer wiederholen, es langweilt mich
    dich ständig anfassen zu müssen! :mrgreen:

  17. hola schreibt:

    “Ist ja wohl ‘ne unverschämte Unterstellung. Kriegen Sie Geld oder Groupies dafür?“

    Ganz helle scheinen Sie nicht zu sein. Sonst wüssten Sie, wie ich zu der Schlussfolgerung komme. Sie verteidigen hier doch die Hetzer. Das Sie Hetzer nicht als Hetzer sehen, wenn sie nur gegen Muslime hetzen, erklärt natürlich ihre Verwirrung.

    “Oder gibt es schon Massenvernichtungen an Muslimen, die von Nichtmuslimen begangen werden?“

    Nein, wieso lenken Sie ab? Das habe ich nie behauptet. Ich müsste Sie fragen, ob Sie wollen, dass es soweit kommt? Denn, wenn Sie anfangen Hetzer in Schutz zu nehmen, begünstigen Sie eine Entwicklung, die ihrem Volk widerfahren ist. In unserer heutigen Zeit und in Europa wird es wohl kaum dazu kommen, dass die Muslime in Massen vergast werden aber die Möglichkeit der Vertreibung ist nicht so abwegig. Auch ein Schicksal das Ihrem Volk mehrfach widerfahren ist. Und mir ist es unbegreiflich, wie ein Jude, der seine Geschichte kennt, Menschen in Schutz nehmen kann, die genau das den Muslimen wünschen. Ihre beiden Freunde mit denen Sie gerne ein Kaffe trinken möchten, wollen nämlich genau dies. Und wenn sie ehrlich sind, werden sie das auch zugeben. Wenn nicht, hilft googel weiter. Ich stelle hier keine Behauptungen auf, die nicht stimmen, während Sie blind oder gar bewusst Hetzer in Schutz nehmen, weil Ihnen das in den Kram passt.

    “Jedoch Juden wird an jedem einzelnen verdammten Tag so was angedroht: Von Menschen, die sich als Muslime bezeichnen, wird jeden Tag mit Vernichtungsabsicht gegen Juden und gegen Israel gehetzt. Schon mal bemerkt?“

    Ja, das habe ich bemerkt und ich verurteile das zutiefst. Das bedeutet aber nicht, dass mich das berechtigt gegen jeden Muslim zu hetzen. Diese Reflexe der Vergangenheit haben schon oft genug zu Leid und Tragödien geführt, die ich niemandem wünsche. Und dasselbe Mitgefühl, was ich mit den Juden habe, habe ich mit den Muslimen, die sich nichts zu schulden kommen lassen haben und pauschal diffamiert und ausgegrenzt werden.

    Das gerade sie als Jude kein Problem mit Menschen haben, die pauschal gegen ein Kulturkreis hetzen, werde ich nie verstehen. Das ist für mich ein Paradoxon.

    Über den Rest ihrer Verbalabsonderungen sehe ich hinweg. Wenn ich Lust auf diese Art von Verbalakrobatik habe, schaue ich mir ein amerikanischen Gangsterfilm an.

    • Dante schreibt:

      Wer allein wegwn seines Andersseins mmer verdroschen wurde, lernt daraus normaleweise nicht, das man niemanden schlägt, sondern dass verkehrt lebt, wer sich nicht wehrt, und dass der beste Schutz vor Angriffen im Zweifelsfalle die Angst potentieller Angreifer ist, der nächste Angriff könnte für sie selbst im Krankenhaus enden oder sie zu Kandidaten für Darwin Award und die Serie “1000 Wege, ins Gras zu beißen” machen. Oderint dum metuant. Kein genuin jüdisches Motto, eher eine bittere Lektion, die spätestens das “tausendjährige” Reich die (dieses überlebenden) Juden gelehrt hat.
      Was allgemeine Hetze gegen Muslime betrifft, so habe ich dergleichen hier nicht gelesen. Nicht in dem Maße, wie oft gegen Juden gehetzt wird, und zwar leider vielfach von Muslimen.
      Jeder Versuch, die Muslime zu den Juden unserer Zeit zu stilisieren, geht fehl, die Situationen sind absolut nicht vergleichbar.

      • Möbel schreibt:

        Wenn das Eine, werter Dante, einen zum Anwärter des “Darwinawards” macht,
        ist das Andere, gelebte Ellbogengesellschaft, wenigstens potentiell.
        Und was Ihr Argument des “….wenn man immer verdroschen wurde…” angeht,
        rührt daraus aber nicht, dass man selber zum Schläger werden muß. Um zu lernen
        seine Position zu behaupten muss man nicht erst verdroschen werden.

        • Dante schreibt:

          Würden Sie den Vorwurf, aus der Gesellschaft eine Ellenbogengesellschaft zu machen, auch gegen Frauen erheben, die nicht länger bereit sind, Vergewaltigungen über sich ergehen zu lassen und erst hinterher brav zur Polizei zu gehen, damit ihr Peiniger vielleicht bestraft wird, und Krav Maga lernen und den nächsten Angreifer aus eigener Kraft in die faszinierende Welt des Schmerzes schicken?
          Wenn Sie keine Ellenbogengesellschaft wollen, müssen Sie auf die Seite der potentiellen Angreifer einwirken, nicht das Notwehrrecht einschränken. Damit bewirken Sie nur, dass die Gewalt einseitig bleibt und im Zweifel immer schlimmer wird, weil die Gewalt ihre Verursacher nichts kostet.
          Juden haben über Jahrhunderte einseitige Gewalt erfahren und diese ist immer schlimmer geworden; die Shoah ist nur der entsetzliche Höhepunkt dieser Gewalt. Daraus ist nur eines zu lernen: Judenhasser sind verdammte Psychopathen wie Vergewaltiger oder Kinderschänder, die revidieren ihre Sicht nicht, weil Juden sich lieb und freundlich verhalten; man kann nur hoffen, dass sie die Juden aus ANGST in Ruhe lassen, weil sie bei einem Angriff mal RICHTIG auf die Zwölf gekriegt gaben.

        • Klaus Franke schreibt:

          Möbel, Sie haben Recht mit Ihrer These!
          Wer als Kind geschlagen wurde, wie ich in den Heimen der Nachkriegszeit von ehemaligen Nazischergen, muß nicht automatisch ein Schläger werden.
          Gerade die Geschlagenen können am besten empfinden, Welche Schmerzrn und Traumata ein Kind erlebt, wenn es geschlagen und gedemütigt wird.
          Darum sind oft geschlagene Menschen darauf sensibilisiert Menschen Verständnis und Zuneigung zu geben.
          Übrigens bin ich mit all Ihren Komentaren und Meinungen völig übereinsi. D A N K E ! ! !

          • gogo schreibt:

            Das Gemöbel wurde gerade vom “Rechtigen” geadelt! :lol:

          • A.mOr schreibt:

            Stimmt schon gogo
            (nach allem, was hier so war…)
            aaaber…
            Klaus Franke, wenn Du „Milde Geschlagener“ bist, wie kannst Du dann vor Dir selbst Deine Feindschaft gegen den Staat Israel vertreten? Vielleicht, weil Du die Wahrheiten dort und hier nicht kennst? Vielleicht, weil Dich deine „Umgebung“ veräppelt und mit Deiner Herzlichkeit spielt?
            Du glaubst an “Freiheitskämpfer”, warum glaubst Du ihnen nicht?
            Du meinst, Du würdest mit Deinem Herzblut für eine gerechte Sache kämpfen und dann kämpfst Du an der Seite von Heuchlern und Haßpredigern gegen den Staat Israel und die Juden? Und lies nur Deine eigene Sprache!

            Wenn Du wirklich Härte erfahren hast, dann sage ich Dir: kehr um!
            (Und: es ist nie zu spät.)

            (Mit wohlmeinenden Grüßen,
            ein “Zionist” und Jude.)

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, A.mOr.
            …Wie verblendet kann jemand sein, und ab wann ist Umkehr nicht mehr möglich?
            Mag sein, dass Franke Schlimmes in Heimen erfahren musste. Es ist viele Jahrzehnte her. Hier und in Köln auf der Straße benimmt er sich ebenso schlimm wie jeder ‘Nazischerge’, kein Unterschied – er bleibt ein Opfer, das sein Opferdasein in die selbe Richtung ausagiert.
            Hast Du je erlebt, dass jemand, der so ist, umkehrt?

            Ich glaube, dass es immer, IMMER möglich ist (weil einen DAS erst zum Menschen macht, dass man es KANN)… halte es aber für nicht wahrscheinlich.

            Kol tuv un a lajle a gite far dich.

      • colchico schreibt:

        Dante, es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man sich gegen einen konkreten Angreifer wehrt oder ob man auf jemanden losgeht, weil man ihn zur wie auch immer definierten “Gruppe” des Angreifers zählt. Es ist auch nicht jeder ein Judenhasser, weil er anderer Meinung ist als ein Jude.

        Zum Thema Muslimhetze siehe Kommentare weiter oben. Etliche malen Muslime als nahezu homogene Gruppe von Frauen unterdrückenden, potentiell ehrenmordenden, integrationsverweigernden, höchstens aus Berechnung netten, stets Extrawürste fordernden Sozialhilfebezüger. Muslimfeindlichkeit, Hetze? Wie kann man bloß auf so eine Idee verfallen.

        • Dante schreibt:

          Dante, es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man sich gegen einen konkreten Angreifer wehrt oder ob man auf jemanden losgeht, weil man ihn zur wie auch immer definierten “Gruppe” des Angreifers zählt.

          Natürlich, habe ich auch nie abgestritten.

          Es ist auch nicht jeder ein Judenhasser, weil er anderer Meinung ist als ein Jude.

          Auch das ist eine Binsenwahrheit, und auch hier habe ich nie das Gegenteil behauptet. Auch nicht ansatzweise. Etwas völlig anderes ist es jedoch, wenn jemand Gewalt gegen Juden verharmlost oder sie mit dem Nahostkonflikt quasi zu rechtfertigen oder zumindest als verständlich darzustellen sucht.

          Zum Thema Muslimhetze siehe Kommentare weiter oben. Etliche malen Muslime als nahezu homogene Gruppe von Frauen unterdrückenden, potentiell ehrenmordenden, integrationsverweigernden, höchstens aus Berechnung netten, stets Extrawürste fordernden Sozialhilfebezüger.

          Das hätte ich doch gern etwas konkreter. Welcher Post soll Muslime pauschal als homogene Gruppe mit all diesen fiesen Eigenschaften hingestellt haben? Wenn Sie konkret einen benennen können, warum haben Sie nicht Gerd Buurmann darauf aufmerksam gemacht? Ein Post, in dem pauschal gegen Muslime gehetzt wird, weil sie Muslime sind, wird hier kaum lange überleben, da wird Buurmann zu Recht einschreiten und den Betreffenden womöglich darauf hinweisen, dass dies hier sein Blog und nicht Altermedia ist – nur für den Fall, dass der Betreffende über “Zensur” klagen sollte.

          • Aristobulus schreibt:

            Es wurden plakative Äußerungen gemacht – nu, kann passieren!, ist nicht schlimm. Niemand muss die moslemische Mentalität mögen. Wie die Äußerungen gemeint waren (nämlich als Polemik auf andere Polemik), wurde im Zusammenhang schon klar.
            Zumal’s dann freundlich endete.

            - Analog (jetzt hypothetisch gesprochen, nur für den Fall) soll jemand, der’s nicht will, halt keine Juden mögen dürfen… so lange er nicht loslügt und zu Verboten oder zu Gewalt auffordert, soll’s bitte als seine freie, wenngleich abstoßende Meinung gelten.

          • colchico schreibt:

            Etwas völlig anderes ist es jedoch, wenn jemand Gewalt gegen Juden verharmlost oder sie mit dem Nahostkonflikt quasi zu rechtfertigen oder zumindest als verständlich darzustellen sucht.
            Wir sind uns völlig einig.

            Das hätte ich doch gern etwas konkreter. Welcher Post soll Muslime pauschal als homogene Gruppe mit all diesen fiesen Eigenschaften hingestellt haben?
            Dass ich mich durch Sie dazu bringen lasse, mir den Müll nochmals anzutun, nehme ich Ihnen schon etwas übel. Aber Sie haben recht, ohne konkrete Beispiele ist’s unfair. Lesen Sie doch mal die Beiträge von Heimchen am Herd vom 4. Oktober um 09:05 p.m und vom 5. Oktober um 09:13 p.m.

            Wenn Sie konkret einen benennen können, warum haben Sie nicht Gerd Buurmann darauf aufmerksam gemacht?
            Ganz einfach: ich kam nicht auf die Idee. Ich kann mich mit ihr auch nicht recht anfreunden. Zum Einen hat es etwas von Petzen, und zum Anderen sollen sich die Leute ruhig selbst entlarven.

          • Aristobulus schreibt:

            Colchico,
            nochmal erwähnt (ich erwähnte’s hier schon irgendwo, der Fred & die Nacht sind lang), dass Heimchen eine Polemik gegen eine andere Polemik gesetzt hat. Was man ja machen kann, nicht? Und dass diese Nebendiskussion mit Eitan-Schnag (der sehr okay ist) dann freundlich endete.

            À propos Rundumschläge gegen Moslems… also, früher, auch noch nach 2001, hab ich pauschalen Anschuldigungen, dass der Koran eine einziger Mordaufruf sei, so geantwortet: Nope, das ist ein heiliges Buch!, wohl dazu ein sehr poetisches. Ich habe fünf Übersetzungen davon, drei englische und zwei deutsche, und alles sind völlig verschieden. Man unterlasse also negative Auskünfte über den Koran, wenn man das Original nicht versteht.
            Und: Dass die Sufis sagen, dass Aufrufe zum Dschihad (überall stehen sie drin) als Mahnung intendiert sind, den eigenen, inneren Schweinehund zu bekämpfen.

            Jedoch von dieser Meinung bin ich abgerückt… weil einfach immer wieder, immer wieder! irgend moslemische Hassprediger alltäglich diese Passagen zitieren und ausschmücken, um zum Mord an Juden und Ungläubigen aufzurufen.
            Wie in der theokratischen Charta der Hamas.
            Da kann ja was nicht stimmen mit dieser Religion, wenn das so ohne Weiteres möglich ist, und so gern getan wird und auf solche Begeisterng stößt.

            Insgleichen die notorischen, drohenden “Allahu Akbar”-Rufe, immer wenn’s um Mord und Raserei geht.
            Vor zwei Wocen wurde mitten in Paris von Moslems wieder dieses “Allahu Akbar gebrüllt, abwechselnd mit “itchbach-itbach al-Jahud”, schlagt die Juden tot.
            Wer so brüllt, ruft keinen Gott an – sondern einen Kriegsdämon.
            Allah selbst ist wohl keiner – ja nie im Leben!, sofern man das wissen kann.
            Die Schreier, Hassprediger, Gotteskrieger und arabischen Minister in ihren Volksreden verhalten sich jedoch wie Anbeter eines Kriegsdämons.

          • colchico schreibt:

            Aristobulus, ich halte sehr wenig von Polemik.

            Gar nichts halte ich von Hasspredigern, Gotteskriegern und ihren Gefolgsleuten. Aber was haben sie mit einem deutschen Kabarettisten aus Bielefeld zu tun? Oder den Muslimen, die in Libyen gegen die Ermordung des Botschafters und die Gewalt protestierten? Oder mit den Leuten aus arabischen Ländern, aus der Türkei und aus dem Iran, die ich persönlich kenne und von Hasstiraden und Terror ebenso wenig halten? Doch etwa so viel wie die Neukahanisten mit mir: nichts.

            Aber jetzt: gute Nacht!

          • A.mOr schreibt:

            Aristobulus: „Vor zwei Wochen wurde mitten in Paris von Moslems wieder dieses “Allahu Akbar gebrüllt, abwechselnd mit “itchbach-itbach al-Jahud”, schlagt die Juden tot.“
            Anschauungsmaterial.

          • Aristobulus schreibt:

            Colchico,
            indem der deutsche Kabarettist aus Bielefeld, jetzt aus Bonn, den erstaunlichen Begriff “Antiislamismus” in eine Reihe mit Antisemitismus und dem Hass gegen Ungläubige gestellt hat, seh ich da durchaus einen Zusammenhang. Nicht, weil ich ihn unbedingt sehen will! Es war ja seine Begriffsreihe.
            Vielleicht war’s nur ein Schnellschuss seinerseits, also ein Missverständnis?
            Wer weiß, ob er sich hier je nochmal darüber äußert…

          • Aristobulus schreibt:

            A.mOr, genau… danke für’s hier Hintun dieses abscheulichen Menschenhaufens. Muss man sich ansehen, um zu wissen, wie der Feind aussieht.
            Die spucken und treten auf ihren G”tt…

          • colchico schreibt:

            Aristobulus, ich werde nicht erneut auf Tante Sally eingehen. Zum Thema Antiislamismus, Muslimhass oder Muslim-/Islamfeindlichkeit, wie auch immer es auf Deutsch am treffendsten heißt, einfach so viel: In den letzten zwei Jahren habe ich in Süddeutschland und der Schweiz selbst miterlebt, wie drei Familien wegen ihres arabischen Namens Wohnungen nicht bekamen, drei Jugendliche mit mehr als ausreichenden Leistungen wegen ihrer türkischen Namen erst nach massivem Stunk aufs Gymnasium versetzt wurden, ein Personalverantwortlicher die bestqualifizierte Bewerberin wegen ihres Kopftuchs ablehen wollte und bei drei Gelegenheiten Frauen wegen ihres Kopftuchs auf offener Straße bepöbelt und bedroht wurden. Namen bzw. Kopftuch und die damit verbundenen Vorstellungen waren in allen diesen Fällen expliziter Grund für das Verhalten.

            Ich weiß nicht, wie Du es nennen würdest, wären ein “jüdischer” Name oder ein Scheitel als Grund genannt worden; mein Begriff der Wahl für hier und heute wäre Antisemitismus gewesen.

          • Aristobulus schreibt:

            Colchico,
            es gibt immer Beispiele für Diskriminierung. Selbst Deutsche mit deutschen Namen sollen in manchen Stadtvierteln diskriminiert werden, wie man hört.

            Wenn ich ein Personalverantwortlicher wäre, hätte ich Bedenken, eine Kopftuchträgerin einzustellen, denn sie möchte/SOLL durch das Kopftuch die Ansprüche des politischen Islams in der Öffentlichkeit zeigen.
            Anders herum habe ich so eine Anpöbelei einer Kopftuchträgerin selbst mal erlebt, ganz anders als Du: Ihr Mann hatte sie auf den Mund geschlagen, dass sie blutete. Ich habe die Polizei geholt.

            - Du kannst Judenhass nicht mit den Bedenken vergleichen, die jemand hat, wenn er ‘ne Wohnung an jemanden mit arabischem Namen vermieten soll. Mohammed Atta war schließlich kein Jude.
            Und es sind kürzlich in diesem Land hier auch keine Imame von Juden zusammengeschlagen oder bedroht worden.

          • colchico schreibt:

            So, so. Die Scheitelträgerin oder der Kippaträger demonstriert demzufolge den politischen Anspruch des Judentums, die Wohnung kann man nicht an Juden vermieten, weil’s ja Kahanisten sein oder werden könnten, und überhaupt muss man erst abwarten, bis “autochthone” Deutsche, christlich, atheistisch oder was auch immer, sich nicht auf das Bedrohen “normaler” Muslime und das Ermorden einer Klägerin vor Gericht “beschränken”, sondern auch Imame bedrohen und zusammenschlagen? Dann ist ja alles gut.

          • Aristobulus schreibt:

            Es GIBT nun mal kein Politjudentum analog zum Islamismus, Colchico.
            Und es GIBT keine jüdischen Übergriffe.

            Dein Kommentar ist rein abstrakt… Du vergleichst eine 1 mit einer 1.
            Wozu das absichtliche Missverständnis? Es klärt nichts.

          • colchico schreibt:

            Schon wieder Tante Sally? Na, soll sie halt stehen, sie spricht ja für sich.

          • Dante schreibt:

            In wiefern wird hier “Aunt Sally” gespielt?

          • Aristobulus schreibt:

            Tja… verstehe ich auch nicht.
            Ob Colchico es noch verrät?, und auch, inwiefern diese Sache ein mathematisches aufrechenbares Verhältnis sein könnte?
            Zwar Judendezimierung und Aufrufe zum Judenmord im gesamten muslimischen Raum, aber keinerlei Aufrufe zu Moslemdezimierung im jüdischen oder im westlichen Raum.
            Aber Du, Colchico, siehst es anders.

            Im Kleinen mag es zu bestimmten Gegegenheiten und bloß auf Personen bezogen wahr sein… etwa indem in einer Versammlung ein Moslem und ein Jude reden, und der Eine wie der Andere bekommt das Wort abgeschnitten, weil man den Juden und den Moslem nicht hören will.
            Jedoch um’s Kleine ging’s nicht. Jaja, es geht immer um’s Große, und auch hier in diesem Blog lugt immer die Ganz Große Welt herein… und wenn’s nur die gesteuerte, offiziell saktionierte moslemische Mordschreierei ist, um die’s hier ging.

    • Aristobulus schreibt:

      Hola,
      mir reicht’s nun langsam mit Ihnen hin.
      Was haben Sie permanent mit dem Begriff “Hetze”? Der ist ein Begriff aus dem Strafrecht der DDR, da war die Rede von staatsfeindlicher Hetze, Sie erinnern sich. Der Ausdruck ist aufgeladen, inquisitorisch und schrill. In diesem Dunstkreis wird Kritik sehr gern mit sog. Hetze verwechselt. Senator McCarthy winkt ganz aus der Nähe.

      Woanders sagt man Hetzerei… im deutschen Strafrecht heißt es “Volksverhetzung”, auch Verhetzung, jemand ist verhetzt oder aufgehetzt, usf.

      Aber Sie haben’s 1) mit Hetze überhaupt, 2) haben Sie’s panisch mit Moslemhetze. Die wittern Sie gar präsumptiv. Und Sie wiederholen sich andauernd. Sie sind besessen von Hetze. Haben Sie Hetzeophobie?

      Gegen Judenhetze haben Sie bislang keinen halben Satz gesagt.
      Aber Sie sagen, dass Juden sich gefälligst anders zu benehmen hätten als Andere.
      Das ist antisemitisch, mein Herr: Weil Sie da einen Doppelstandard anlegen.

      Können Sie nur diese drei Dinge:
      - Zutragen und anschwärzen,
      - Hetze gegen Muslime erschnüffeln, wo keine ist (hier zumindest in diesem Blog GIBT es das nicht!, und wenn, wird widersprochen!),
      - Doppelstandards an Juden anlegen?

  18. hola schreibt:

    @ mike hammer

    Keine Ahnung, vom wem Du da sprichst. Kann man diesen Unsinn über mich auch googeln? Na,und wenn Du mich fertig machen willst, schaffst Du das nur, wenn dir Aristobulus, Heimchen und der Admin mit einer Sperre meiner Person behilflich ist. Sonst wird das ein Wunschdenken bleiben.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Da ist aber jemand völlig am Durchdrehen, das kommt mir bekannt vor!
      Na, hola….. wünscht Du mir und Mike wieder den Tod???
      Wir leben immer noch, wie Du siehst. :mrgreen:

      • hola schreibt:

        Oh Gott, Heimchen! Wann habe ich euch denn Tod gewünscht? Ich brauche euch beide als mahnende Beispiele, was aus Menschen werden kann, wenn sie tagtäglich zwölf Stunden am Tag gegen Muslime hetzen. Man sollte eure Texte aus „Quotenqueen“ ins Schulunterricht mit aufnehmen, um sie gegen diesen geistigen Müll zu immunisieren.

      • hola schreibt:

        Jetzt verstehe ich! Du bist wieder am raten, wer sich wohl hinter „hola“ verbirgt. Mach es doch wie immer, Heimchen. Rate noch 99 mal und irgendwann wirst du einen Treffer landen und behaupten, dass Du von Anfang an gewusst hast, wer sich hinter dem Nick verbirgt. Und dann fängst Du an Dich über alle Maßen zu loben, weil Dir niemand was vormachen kann und wie toll Du doch eigentlich bist. Das Spiel kennen wir doch schon zur Genüge. Also fang an liebes Heimchen, du hast noch 99 Versuche. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Nur zu!

        • mike hammer schreibt:

          #hola
          tja ist so, erlegt man viele trolle riechen sie irgendwann alle gleich, nach troll eben.
          da ist die unterscheidung welcher pelz zu welchem troll gehört schwierig.
          wie wäre es mal mit beweisen deiner forschung in googel und
          so? ich bin ja stolz das ich forschungsobjekt bin.
          das mit dem schul zeug ist super, dann
          lernen die kleinen was gutes
          um durchs leben zu
          kommen.

          • hola schreibt:

            Ich muss mir selber nichts beweisen, schließlich kenne ich euch beide schon länger. Und Ich werde mir bestimmt nicht die Mühe machen euren geistigen Müll erneut rauszusuchen. Das Material ist so umfangreich, dass jeder der lesen kann es auch finden wird. Jeder, der sich dafür interessiert, kann es unter „mike hammer“ und „Quotenqueen“ oder Heimchen am Herd und „Quotenqueen“ lesen. Einiges wird man auch in „Wissen Bloggt“ finden. Und tu hier nicht so als würde ich lügen. Ich dachte immer du hättest Eier. Hast Du sie verschluckt oder wieso kannst Du hier nicht zu dem stehen, was du schon seit zwei Jahren predigst? Du bist auch nur ein kleiner Feigling, der nicht zu seinen Überzeugungen stehen kann, ohne das er ein Publikum hat, das ihm bei jedem geistigem Müll applaudiert, sowie einem Admin, der in punkto Menschenverachtung Dir in nichts nachsteht. Du enttäuschst mich, Kleiner! Wo bleibt Deine Selbstsicherheit. Ich will den „mike“ vor mir, der sich nicht darum schert, was man über ihn denkt. Das war wenigstens eine Eigenschaft, die ich an Dir respektiert habe. Aber anscheinend hast Du das nur dann drauf, wenn eine Horde Gleichgesinnter auf Deiner Seite steht.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Ohne meinen Alltours sag ich nichts! :roll:

        • mike hammer schreibt:

          ich bin hier offen zu erkennen, das bin ich überall.
          zu meinen worten stehe ich, das immer und überall.
          “ausfälle” kommen als reaktion auf aussagen,
          wenn du dich nicht verstecken würdest und
          man deine geistreichen ergüsse kennen
          würde, wärest du längst gesperrt
          nach dem sich einige hier
          pelzstücke von dir
          gerissen hätten.
          du bist wie FranKlaus nur tarnst du dich schön feige. :P

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Mike… das HOLADING ist ein heimatloser Troll…auf der Wanderung….
            Wünschen wir ihm doch gute Reise… wie immer! :grin:

          • Aristobulus schreibt:

            Was ist denn hier los!

            Bitte, keine Importkriege von woanders!, denn es gibt kaum was Scheußlicheres in diesem großen, schattigen Internet als diese Flamewars zwischen Leuten, die alte Rechnungen offenhaben und nicht aufhören, dann immernoch woanders weiter und weiter und wieder zu flamen.
            Nix Neues – wissen wir doch alle.

          • M. schreibt:

            “Mike Hammer, Deine Rechtschreibung ist genau so miserabel ”

            franke, franke. ich hau mich weg. selber kaum ein wort richtig schreiben können, aber es anderen vorwerfen. sie sind die lachnummer des jahres.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, der Typ hat Schreib-, Sprach- und Denkfehler, alles voll damit, nein leer!, voller Leere, und irgendwas Anderes hat er auch nich’ :mrgreen:

  19. Ima schreibt:

    Aristobulus,

    meine Güte, Sie diskutieren mit so jemanden, der Ihnen diese Unverschämtheit unterstellt,
    so nach dem Motto, der Jude ist selber schuld:

    „Denn, wenn Sie anfangen Hetzer in Schutz zu nehmen, begünstigen Sie eine Entwicklung,
    die ihrem Volk widerfahren ist.“

  20. hola schreibt:

    @ Ima

    “so nach dem Motto, der Jude ist selber schuld“

    Wo haben Sie denn diesen Unsinn von mir gelesen. Textverständnis scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Wenn Argumente nicht helfen, müssen wohl Unterstellungen her halten. Ihre Behauptung ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen.

    Und ja, er nimmt die Hetzer in Schutz. Aber wieso sollte das bedeuten, dass der Jude selber schuld sein soll, an was auch immer? Hören Sie auf etwas hinein zu dichten, damit sie endlich die Antisemitismus-Keule rausholen können. Das ist einfach nur ein lächerlicher, dilettantischer Versuch von Ihnen.

    • AmericanGangstah schreibt:

      Dummchen am Herd

    • Dante schreibt:

      Man kann die inkriminierte Passage schon so auslegen, wenn man nicht explizit annimmt, das sie nicht so gemeint isf. Lesen Sie sie mal unvoreingenommen und aufmerksam durch.

    • Aristobulus schreibt:

      Die Passage ist ganz eindeutig, Dante (und Ima), er hat sie ja wiederholt, es ist deutlich seine Überzeugung: Dass Juden sich anders zu verhalten haben als Andere. Mit Moral hat er gar gewedelt. Mit anderen Worten: Er hat hier einen Jud zurechtgewiesen, der nichts aus der deutschen Geschichte gelernt hat.

      Weil der Hola aber wohl nicht dumm ist, habe ich ihm weiter oben noch etwas dazu geschrieben – immer in der Hoffnung, dass einer es mal merkt. Jedoch: Nie erlebt, dass einer es dann doch mal merkt. NIE.

  21. hola schreibt:

    @ AmericanGangstah

    „ Dummchen am Herd“

    Du scheinst sie auch zu kennen. Das ist jedenfalls der geläufige Spitzname für sie auf verschiedenen Blogs.

  22. Möbel schreibt:

    hola sagt:
    Oktober 6, 2012 um 10:59 vormittag

    @ Ima

    “so nach dem Motto, der Jude ist selber schuld“

    Wo haben Sie denn diesen Unsinn von mir gelesen. Textverständnis scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Wenn Argumente nicht helfen, müssen wohl Unterstellungen her halten. Ihre Behauptung ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen.

    Und ja, er nimmt die Hetzer in Schutz. Aber wieso sollte das bedeuten, dass der Jude selber schuld sein soll, an was auch immer? Hören Sie auf etwas hinein zu dichten, damit sie endlich die Antisemitismus-Keule rausholen können. Das ist einfach nur ein lächerlicher, dilettantischer Versuch von Ihnen.
    ———
    Ist hier der “running gag”, wenn´s mit der Argumentation hapert, kommt die
    beleidigte Leberwurst !
    Tja und der gute Mike Hammer, der hat´s auch nicht leicht, wo ihm hier nur
    die Worte zur Verfügung stehen. Und da hat er noch nicht das arendtsche
    Niveau. Insofern, der tut nix.

    Gruß,
    Möbel

    • Ima schreibt:

      @Möbel,
      Zitat
      „Wo haben Sie denn diesen Unsinn von mir gelesen.“

      Nirgends,
      „hola“ hat heute Oktober 6, 2012 um 10:12 vormittags
      als Antwort an Aristobulus folgende Unverschämtheit geschrieben:

      „Denn, wenn Sie anfangen Hetzer in Schutz zu nehmen, begünstigen Sie eine Entwicklung, die ihrem Volk widerfahren ist.“

      • Dante schreibt:

        „hola“ hat heute Oktober 6, 2012 um 10:12 vormittags als Antwort an Aristobulus folgende Unverschämtheit geschrieben: „Denn, wenn Sie anfangen Hetzer in Schutz zu nehmen, begünstigen Sie eine Entwicklung, die ihrem Volk widerfahren ist.“

        Ich glaube nicht, dass diese Äußerung im “Die-Juden-sind-an-ihrer-Verfolgung-selbst-schuld”-Sinne gemeint ist, auch wenn man es durchaus so verstehen kann, wie ich @hola auf seine Erwiderung Ihnen gegenüber (“Antisemitismus-Keule”) geantwortet habe. Ich denke vielmehr, dass sie im Sinne des Vorwurfs gegen Aristobulus zu verstehen ist, er verschaffe Leuten Auftrieb, die mit Muslimen ähnlich umgehen würden wie weiland die Nazis mit den Juden. Dass mit dieser Stilisierung der Muslime als Juden von heute einen selbst zum Hinken zu stark gehbehinderten Vergleich anstellt, steht auf dem anderen Blatt.
        Interessant finde ich allerdings auch, dass @Möbel die Frage an Sie richtet, wo doch @hola angesprochen war. Wenn hinter beiden Nicks unterschiedliche Personen stecken, ist das eigentlich verwunderlich.

        • Ima schreibt:

          Dante,

          gut möglich, dass Sie mit Ihrer Interpretierung richtig liegen.
          Nur ändert dies nichts daran, dass ich sowohl Ihre und auch meine Auslegung der Aussage von „hola“ unerträglich finde.
          Ob nun „Möbel“ oder „hola“ unterschiedliche Personen sind, finde ich nicht so interessant, da ich mit beiden nicht diskutieren werde.

          Schade finde ich allerdings, dass über die Feststellung von Özgür Cebe
          “Deutschland ist meine Heimat”
          kaum diskutiert wird, denn dieses Thema finde ich sehr spannend.

          Allerdings wird in meiner Familie seit dem unsäglichen Gedicht von Grass, der üblen Diskussion über die Beschneidung, dem Anschlag auf den Berliner Rabbiner usw. usf. nicht mehr gesagt:
          „Deutschland ist meine Heimat“,
          sondern vielmehr die Frage gestellt
          „Ist Deutschland noch meine Heimat?“

          • Aristobulus schreibt:

            Ima,
            da unterschreibe ich Dir aber jeden Satz viermal.

            Dante,
            Deine auch ;) , wenngleich dieser Hola mit seiner Äußerung wohl zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will, denke ich: Er will eine Exterminationspolitik an Moslems durch Nichtmoslems herbeireden (das Kursive ist wichtig, weil sich Muslime bekanntermaßen andauernd gegenseitig ermorden, aber deren Funktionäre immer den Anderen die Schuld geben, besonders gern den Israelis), und er will den Juden beibringen, wie hypermoralisch übermenschlich die sich zu verhalten hätten.

          • Dante schreibt:

            …, und er will den Juden beibringen, wie hypermoralisch übermenschlich die sich zu verhalten hätten.

            Deshalb habe ich ja auch geschrieben, was die Geschichte überhaupt für einen Juden als Lektion bereit hält und was ganz sicher nicht. Ein (nichtjüdischer) Deutscher mag aus der deutschen Geschichte lernen, dass übersteigerter Nationalismus und der Weg des Krieges in einer Katatrophe wie 1945 endet und man daher besser bescheidener auftritt und friedfertiger ist als damals. Ein Jude kann aus der Geschichte nur lernen, dass der Weg der Demut und der Friedfertigkeit nur den gewaltsamen Tod bringt und man nicht einmal ein anständiges Grab bekommt. Es soll einen Spruch geben, der heißt:
            Besser ein lebender Hund als ein toter Löwe.
            Spätestens seit der Shoah muss es heißen:
            Besser ein lebender Wolf als ein totes Lamm.
            Oder eben der fiese alte Römerspruch
            Oderint, dum metuant.
            Frei übersetzt: Judenhasser gibt es immer, da ändert man als Jude auch durch das tollste Wohlverhalten nichts, im Gegenteil, denn diese Psychopathen und andere niedere Kreaturen from hell dreschen am liebsten und auch am heftigsten auf Wehrlose ein. Man muss vielmehr nach Möglichkeit dafür sorgen, dass sie es einfach nicht wagen, einen anzugreifen.
            Es ist ähnlich wie mit Kindes- und anderen Vergewaltigern (moralisch auch auf ähnlicher Ebene), die handeln auch, wenn sie sich sicher fühlen und keine negativen Folgen für sich fürchten.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Oder wie mit Frauenhassern

  23. hola schreibt:

    Mike wird früher oder später die Maske fallen lassen. Er kann gar nicht anders. Es ist nicht möglich, längere Zeit gegen die eigene Natur zu kämpfen. Je weniger Widerspruch er bekommt, desto schneller wird der Vorgang ablaufen. Und da ich wenig Interesse habe ihn zu bremsen, damit jeder sieht, was in ihm steckt, werde ich mich eine Weile verabschieden. Ich will ja nicht, dass er sich durch meine Anwesenheit noch zu einem herzensguten Menschen entwickelt, um mich lügen zu strafen. Und Heimchen wird euch viel mehr mit Musik belästigen ( sie hat eine umfangreiche Sammlung) als mit geistreichen Diskussionen. Ich bin gespannt, was nach einer Weile aus dem Kommentarbereich, hier, wird.

    Zuletzt noch: „Quotenqueen“ wurde von ehemaligen „PI“ Autoren gegründet, einem Blog, das höchstwahrscheinlich vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Und diese beiden Gestalten sind dort so was wie die Hausherren und stehen unter dem Schutz des Admins, weil er ihre Ansichten, ohne Vorbehalt, teilt. Was ich damit sagen will, kann sich ja jeder denken.

    Viel Spaß und bis irgendwann….

    • el zorro schreibt:

      Rumgiften und abziehen, soviel Mut!

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Ähmm…. Nolading… vielen Dank für die kostenlose Werbung für “Quotenqueen”!

      Es stimmt, es sind tatsächlich hervorragende Autoren bei QQ!
      Jeder gute Blog wird vom Verfassungsschutz beobachtet, sie wollen ja schließlich
      wissen, was in unserem Land NICHT stimmt und das erfahren sie NICHT in den
      MSM…. sondern in politischen Blogs!

      Und TROLLE wie Du… bringen keinerlei konstruktive Beiträge, sie wollen nur
      stören und Aufmerksamkeit erhaschen!

      Gute Reise…. das kennst Du ja schon…. :wink:

      • AmericanGangstah schreibt:

        Yo.
        Girl, I read again what you wrote, and I gotta tell you:
        You got so much of that inner Dirrrrttyness, it almost turns me on.
        Ah, you like big letters hhmmm?
        HHMMM?

      • mike hammer schreibt:

        ich werde hier wohl nicht gebraucht,
        find ich gut, bin gerade am handy,
        was alle an diesen i-phones finden,
        diese winzigen Tasten. :evil:

      • Aristobulus schreibt:

        Heimchen,

        ein gutes Blog erkennt man schnell: Der Artikel beleuchtet die Dinge, glänzt mit Analysen und ist menschlich, die Kommentaroren kennen einander und lassen den Anderen ausreden, lassen auch andere Meinungen gelten.
        Das ist ein gutes Blog… aber bei Quotenqueen habe ich nichts dergleichen gefunden.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Aristobulus,

          es ist schwer, aber ich versuche Dir eine Antwort zu geben.
          Dieses Blog hier ist gut und Quotenqueen ist auch gut.
          Man kann die Blogs überhaupt nicht miteinander vergleichen, sie sind so
          unterschiedlich wie Feuer und Wasser.
          Hier wird mehr gehobener kommentiert, bei QQ mehr rustikaler.

          Dennoch möchte ich bemerken, bei QQ schreiben unter anderem auch
          Leute, wie Dr. Gudrun Eussner, mit der ich mich sehr gut verstehe, oder
          die wunderbare Zahal, auch werden wir immer löblich von der Achse des
          Guten beurteilt. Also, so schlecht können wir auch wieder nicht sein.

          Auch bin ich der Meinung, man kann sich nicht mal eben eine Meinung
          bilden, indem man kurz in einen Blog reinschaut, ich habe hier auch erst
          lange mitgelesen, bevor ich mich entschloss, hier zu kommentieren.

          Es schreiben übrigens eine ganze Menge Kommentatoren von QQ hier,
          aber unter anderen Nicks, keine Angst, ich werde sie nicht verraten!

          Nur Mike und ich benutzen immer den selben Nick, was sehr mutig und
          ehrlich ist, wir verstecken uns nicht!

          So, lieber Aristobulus das war es, ich weiß nicht, ob ich hier noch
          kommentieren werde, ich glaube ich ecke immer bei jeden an,
          so bin ich nun mal, Mike meint, ich wäre Kult, aber er ist sehr höflich.

          Noch ein Lied aus meiner Heimatstadt Hamburg…

          Alles Liebe…. Aristobulus…. mach’s gut…

          • A.mOr schreibt:

            Gemessen an Deinen “Gegnern”, wenn ich’s mal schwurble, lese ich Dich gerne hier. ;)

          • Heimchen am Herd schreibt:

            A.mOr… Mein Schwurbler… ich danke Dir! :smile:

          • Aristobulus schreibt:

            Heimchen,
            ich finde es nicht “mutig”, immer das selbe Pseudonym zu benutzen und sich erkennbar zu machen – es ist bloß kohärent, nicht?
            Man ist ja selbst stets der Selbe, wo man nun auch schreibt.

            Vunn däm Märr biß tzu dänn Ulppn
            sinnt die Posstär schteitz die Sulppn.
            (Das war Starkdeutsch ;) )

            Und Quotenqueen wird bei Achgut genannt? Ich lese da fast alles (außer dem Doktor Benny Peiser), hab’s noch nie bemerkt.
            Bei Quotenqueen schreiben Hasser, denen nicht widersprochen wird – und die Artikel sind wie Kommentare, kurz und plakativ, das ist mein kurzer Eindruck. Ab wann gilt ein Eindruck? Etwa zehn Seiten hab ich durchgelesen. Reicht nicht?

            “ich glaube ich ecke immer bei jeden an”
            Voll normaal! Eckst Du halt an, macht das was? Ich ecke auch an. Sogar Dante, der Klarste und Sorgfältigste hier, eckt oft an, und nicht zu knapp.
            Auf bald.

    • mike hammer schreibt:

      #hola
      maske fallen lassen?
      mein kleiner bruder SLEDGE ist oft in der maske, der intelektuelle der kleine.
      http://www.youtube.com/watch?v=SaiX24U0bNc .
      das ist unser schlauester
      in der familie. :mrgreen:

    • M. schreibt:

      hola

      können sie ihren privatkrieg nicht woanders veranstalten? das nervt!

  24. AmericanGangstah schreibt:

    Yeah, ever thought of starring in a Movie?
    You could be the nasty old Lady who introduces the younger chicks to the REALLY nasty stuff.

    Don’t know if you get my sarcasm. I think you’re a dislikable racist.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Dir auch einen schönen Tag! :wink:

    • mike hammer schreibt:

      when american Gangster are Talking about rassy stuff, they mostly are arested for
      drug dealing, robbery, murdering somebody… prefere the “rasist”
      who is Talking to
      gangstas!
      your Identification with them Stands for itself! ;)

      • AmericanGangstah schreibt:

        Dude, learn some english before you make a fool out of yourself.

        Du kannst auch deutsch schreiben, ich verstehe das.
        Zu deinem obenstehenden Beitrag: Intellektuell schreibt sich anders.
        You see: not every Niggah spends his time in jail wankin’ on the walls.
        Some Niggahs learn a language. Or two.

        • mike hammer schreibt:

          AmericanGangstah
          dont know who is a niga here, you would say i am a ruski.
          how about russian is your russian better then my english?
          no? so i am beter than you?
          come on go truy
          georgian,
          abchasian,
          tushetian,
          kaldeick
          or come on, the language of the lord, your big jesus,
          hebrew, how about hebrew? NO?
          surprise surprise, my german is not much beter than my englisch, so what?
          i am not your homy dude!

          • AmericanGangstah schreibt:

            Alright, man. „My Lord Jesus Christ“ was speaking aramaic and not hebrew. But, yeah, that’s no big difference. Und das ist jetzt Klugscheisserei, ich gebe es zu. You speak all these languages? Congratulations!
            Hope you don’t wanna P.I. on me now. I’m not familiar with that golden shower stuff.

          • mike hammer schreibt:

            no reason to congratulate, it was not intelect,
            it was nesessity to lern it, just the aramaic
            was for fun, its like hebrew. jesus was useing aramaic just cuz there where guys
            not from israel there, jews lived all over the middel east thous days.
            what is in israel today english was then aramaic
            in the midel east.

            there is no what so ever question that jesus was speaking hebrew, hes mothers
            language.

            “Hope you don’t wanna P.I. on me now.” ?!?
            what for? you have a fix opinion,
            no need for talks.

    • M. schreibt:

      dont feed the troll.

  25. Aristobulus schreibt:

    Ob Özgür Cebe wohl noch auftaucht, was ich hoffe!, und ich hoffe, dass er sich durch dies & das nicht abschrecken lässt…

  26. Ima schreibt:

    Aristobulus,
    Danke.

    Zur Zeit warte ich bei meinen zwei kleinen Enkelkindern (3 und 6 Jahre alt) darauf, wenn von Ihnen die Frage kommt:
    Warum stehen vor meinem Kindergarten, meiner Schule, vor der Synagoge, vor dem Gemeindehaus immer Polizisten.
    Soll ich Ihnen dann sagen, da gibt es böse Menschen die dich umbringen wollen?

    Wenn ich darüber nachdenke, kommen mir die Probleme so klein vor, die Moslems in Deutschland haben. Mit etwas gutem Willen von beiden Seiten sind diese nach meiner Meinung leicht zu lösen.

    Gibt es in Deutschland überhaupt eine einzige Moschee, wo ihre Besucher rund um die Uhr polizeilich geschützt werden müssen?

    • Aristobulus schreibt:

      Eben. Moslemische Einrichtungen oder deutsche Ämter müssen nicht geschützt werden, nie!, die Türen stehen offen, keiner hat was zu befürchten.
      Jedoch alltäglicherweise sind jüdische Kindergärten, Schulen, Synagogen und Gemeinden, überhaupt jüdische Einrichtungen permanent abgesperrt, gesichert, überwacht, gepanzert und geschützt.
      Jede jüdische Gemeinde hat einen Wachdienst… vor der hiesigen Synagoge kann man nicht vorbeifahren, da sind Poller im Asphalt versenkt, wegen der Sicherheit.
      Ist das normal?! Verdammtnochmal, ist es. Seit Jahrzehnten. Immer wie kurz vorm Pogrom.

      Mir hängen all Jene so furchtbar zum Hals raus, die andauernd auf die fürchterliche Benachteiligung der Moslems, gar auf all die Hetze gegen sie verweisen. Wo ist die? Selbst wenn es die gibt: Ist sie bloß marginal.
      Aber die AUFSCHREIE.

      - Sag Deinen Enkelkindern: Wegen der Sicherheit. Ist ‘ne neutrale Formulierung, nicht so persönlich wie, ihr könntet von einem Irren umgebracht werden, und Irre gibt es viele…
      Arghh! Man muss so aufpassen.

  27. Dante schreibt:

    Zum Thema “Juden selber schuld” habe ich noch einen interessanten Aspekt: Ich wurde mal von jemandem gefragt, wieso denn bloß Juden überall da, wo es sie gebe, so unbeliebt seien, warum Judenhass so verbreitet sei. Die Frage hat mich ziemlich geärgert, weil sie die Auffassung impliziert, Judenhass müsse doch irgendeinen Grund haben. Natürlich ist es eine ganz schlechte Logik, aus dem Vorhandensein von Hass zu schließen, dass er begründet sein müsse, aber eine schlüssige Antwort hatte ich nicht parat.
    Nun habe ich eine Theorie. Bevor ich diese explizit äußere, frage ich erst mal: Wo und wann ist Judenhass überhaupt entstanden?
    Die Antwort ist: In autoritären Systemen. Die Römer haben die Juden nicht besonders gemocht, weil sie ihnen zu rebellisch waren und nicht sehr bereit, jemand anderem als Gott allein zu gehorchen. Das war aber noch lange nicht der Judenhass späterer Jahrhunderte.
    Dann kam das Christentum auf, mit dem Anspruch, die Vollendung des Judentums zu sein und es letztlich absorbieren zu wollen, was jedoch nicht gelang. Als das Römische Reich christlich wurde, wurde vor allem das Christentum römisch, d.h. es entwickelte einen autoritären Machtanspruch, dem die Juden sich nicht unterwarfen. Später missionierte Mohammed die Araber; er hoffte, von den damals noch im arabischen Raum lebenden Juden als neuer Moses anerkannt zu werden, was natürlich die Konversion der Juden zum Islam bedeutet hätte. Nix da, Schaschlik, die Juden blieben bei ihrem Glauben. Durften sie meist auch, wurden allerdings benachteiligt, und auf der arabischen Halbinsel wurden sie vertrieben.
    Irgendwie hat die Abneigung der Mehrheitsgesellschaft gegen die Juden also immer damit zu tun gehabt, dass sich die Juden nicht dem autoritären Mainstream unterwarfen, also mit ihrer geistigen Unabhängigkeit.
    Wie ich im Religionsunterricht gehört habe, gibt es den Ausdruck “hier geht’s ja zu wie in einer Judenschule”, wenn viel geredet wird. Der Lehrer brachte uns bei, dass dies damit zu tun habe, dass Juden früh dazu erzogen werden, über biblische Texte und deren Auslegung zu diskutieren. Das ist eine völlig andere Art, seinen Glauben zu leben, als wenn man von irgendwelchen Autoritäten eine Auslegung vorgesetzt bekommt, wie das besonders im Christentum üblich war. Autoritäre Personen mögen das natürlich nicht, sie wollen keine Selbstdenker, sondern Nachbeter. Ich komme mithin zu dem Schluss, dass Judenfeindlichkeit im Kern Geistfeindlichkeit ist, bzw. eine Feindseligkeit gegenüber dem unabhängigen menschlichen Geist, der keinen absoluten Machtanspruch anerkennt. Es ist also nicht erstaunlich, dass Judenhass so verbreitet ist und dies insbesondere in totalitären Systemen so war. Die Nazis haben namentlich den “jüdischen Intellektualismus” als zerstörerisch denunziert.

    • Aristobulus schreibt:

      Lieber Dante,
      ja!, das ist spannend und immer die neue Erörterung Wert. Neulich hatte ich mit Colchico eine ähnliche Diskussion über die Frage, wieso Judenhass. Ich grub die Sache mit Amalek aus, dem Ersten, der alle Juden vernichten wollte, er widersprach meiner Überlegung, dass späterer Rassismus ursprünglich vom Judenhass abstamme, mit dem Verweis auf ubiquitäre Sklavenhalterei, die die Wurzel aller Benachteiligung von Gruppen sei.

      Die Diskussion brach leider ab, der Thread musste wegen des Gemetzels über was Anderes weiter unten geschlossen werden.
      - Wir haben hier dauernd wieder Gemetzel…

      Du schreibst, bezogen auf die Römer und später auf die Christen: “…es entwickelte einen autoritären Machtanspruch, dem die Juden sich nicht unterwarfen”.
      Ja. Schon zu den Zeiten in der Wüste unterwarfen sich die Juden keinem Herrschaftsanspruch und keinem Diktat aller Nachbarn, dass der Mensch ein Naturwesen zu sein habe, das gern morden und Gräuel begehen dürfe. Hier haben wir auch Colchicos Einwand mit der Sklaverei!: Denn die Juden waren flüchtige Sklaven, die sich in der Wüste umfassend befreiten.
      In der Tojre ist oft, sehr oft dieser Passus zu lesen, der wohl aus dieser Zeit stammt:
      “Wage es nicht, eine Witwe oder einen Fremden zu bedrücken. Denn auch du bist ein Sklave in Ägypten gewesen. Ich, ADONOY, dein G”tt, habe dich daraus befreit.”

      Das lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Und es widerspricht von allem Anfang an sämtlichen Vorhaltungen der Holas dieser Welt, dass die Juden irgendwo rückfällig werden. Die lauern darauf, dass wir einen Fehler machen – weil sie dem Postulat der zehn Gebote misstrauen, dass a) erstmal die Juden, b) jeder andere Mensch auf der Erde an einen Verhaltenskodex gebunden ist, der Unterdrückung, Sklavenhaltung, Menschenopfer und alle sonstigen schönen Angewohnheiten der Ur- und Naturmenschen verbietet. Ein für allemal.
      Das können die Amalekiter den Juden nie verzeihen… dass ihnen die Lust am Bösen einfach so verboten wird.

      “Nix da, Schaschlik, die Juden blieben bei ihrem Glauben”, schreibst Du. :D :D So ist es. Autoritärer Mainstream und Unterwerfung unter die Verhältnisse hatten im Judentum noch nie einen Platz.

      Wenn Du in eine wirklich, wirlich orthodoxe Schul kommst – also in eine Synagoge, die zugleich Lehrhaus ist (bejt ha’tefilah & bejt ha’midrasch), geht es da SEHR laut zu. Jeder diskutiert und legt Schriften aus. Demokratisch…
      Das Demokratische, Pluralistische, den Grundsatz “audietur et altera pars” usf. können Autöritäre den Nichtautoritären einfach nicht verzeihen.
      Sieht man nicht nur beim Hass aufs Judentum – sieht man analog beim Hass auf die USA und auf freie, westliche Gesellschaften.

      • colchico schreibt:

        Aristobulos, das ist ein Missverständnis: Ich sehe in der Sklavenhalterei nicht die Wurzel des Rassismus. Dieser wurde lediglich dazu benutzt, unter anderem die Versklavung von Menschen zu rechtfertigen – in Antike und Mittelalter ebenso wie in der Neuzeit.

        Meine Vermutung war (und ist), dass rassistische Vorstellungen eine neurobiologische Grundlage haben. Der Grund für die Vermutung ist, dass solche Vorstellungen zeit- und kulturübergreifend vorkommen, das “Muster” aber immer dasselbe ist: die Idee, man sei als Gruppe und damit auch als Individuum “von Natur aus” besser, und zwar besser als “die Anderen”, die im Gruppenmerkmal “nicht so sind wie wir alle” und daher keine vollwertigen Menschen. (Dass man solchen Mustern nicht ausgeliefert ist, versteht sich von selbst. Den Trotteln, die mich mit ihrem Krach seit Stunden wach halten, hau’ ich ja auch nicht die Keule auf den Schädel, obwohl dieses Verhalten in meinem Hirn durchaus angelegt ist.)

        Judenhass lässt sich so “herleiten” (ursprünglich Hass gegen eine Gruppe, die im Merkmal Religion nicht so ist und nicht so sein will wie Nichtjuden – wenn Du Tacitus’ Exkurs über die Juden kennst, weißt Du, was ich meine). Es passt auch zu Dantes Vermutung über den Zusammenhang mit autoritärem Machtanspruch und Totalitarismus. Der Überlegung, aller Rassismus leite sich von Judenhass ab, widerspricht hingegen der Umstand, dass rassistische Vorstellungen offfenbar auch bei den alten Chinesen gab.

    • gogo schreibt:

      Die Römer hassten viele Völker, wenn sie ihnen gefährlich wurden, die Gallier, die Karthager, die Perser, ja und vllt. auch die Juden. Diesen Hass würde ich jedoch nicht als den gleichen Hass, wie heute und wie bis vor 200 Jahren, oder den Progromen in Polen, Russland, “Deutschland” im Mittelalter auf die Juden sehen.
      Dieser Hass begann meiner Meinung nach in der Spätantike als die Christen römisch werden durften, Staatstragend. Der größte Knackpunkt war natürlich die Kreuzigung von Christo, wenn das Alles so war, wie es war, so haben die Römer ihn angenagelt – das ging natürlich für die Frühchristen und die Römer nicht. Weil wie kann man die Nähe und die Übernahme zu jemandem suchen, der den Erlöser gefoltert und gekreuzigt hatte. Ergo, Superidee, die Juden habens gefordert, quasi gemacht und das ganze hinterhältig. Nun kam aber das Zweite Problem auf, das Frühchristentum ist nur ein abgewandeltes (mehrere Sekten) Judentum. Warum Christ und nicht Jude? Eine ganz große Gefahr für dieses Frühchristentum. Also verteufeln, zwangschristianisieren und nach Möglichkeit vernichten. Das Ganze vergleiche ich für mich folgerdermaßen: vernichte den Zeugen (Juden), so brauchst man keine unangenehmen Fragen beantworten.
      Ähnlich verhielt es sich bei dem Wüstenräuber, der wollte auch aus seiner neuen “Religion” eine gewachsene Struktur und damit DEN historischen Anspruch übernehmen. Als die jüdischen Clans in Arabien das aber nicht wollten, so schlachtete er diese ab, verteufelte den Juden in seinem “Buch”, gab ihn zur Jagt frei. Töte den Zeugen. Hierwurde meiner Meinung der Hass geboren und ständig gepflegt, bis heute und morgen.
      Diese Gedanken sind nicht vollständig, aber es ist ja auch keine Doktorarbeit nur ein Kommentar.

  28. A.mOr schreibt:

    Dante,
    genau diese Überlegung, daß Juden, wo sie auch seien, über kurz oder lang Abneigung (Haß) gegen sich hervorrufen würden, man also ableiten könne, daß Juden „irgendwie“ selbst schuld daran seien, las ich mal auf einer judenfeindlichen Seite.
    Damit sollte den „Unbeleckten“ klargemacht werden, daß nichts so natürlich und gerecht sei wie eben Judenhass.
    Ziemlich geschickt, wer schaut schon genauer hin, wenn etwas so „plausibel“ erscheint?

    Zum Glück haben wir zB mike hammer hier, der uns erklären kann, daß ~2600 Jahre Judentum im später christlichen Georgien zu keinen Pogromen/Feindlichkeit gegen Juden führte. Nur ein Beispiel.

    Deine Theorie finde ich sehr einleuchtend.
    Als ich damals in einer Diskussion um dieses Thema argumentierte, verwies ich darauf, daß Judenfeindlichkeit ‘immer’ nur in Gesellschaften vorkommt (vorkam), in denen entweder Christentum oder Islam als „religiöse Doktrin“ vorherrsch(t)en.
    Der „rassistische Antisemitismus“ der Nazis (der sich zwar als „atheistisch“ begreift?) ist auch (trotzdem) in einer christlichen Gesellschaft entstanden (entwickelt).
    Gibt es ein Gegenbeispiel, also ein Land, wo nicht Christentum oder Islam vorherrscht und trotzdem Judenfeindlichkeit existiert?

    Dante, unsere Überlegungen lassen sich hervorragend ergänzen.
    Auch „der Zeuge“ von gogo paßt sehr gut dazu.

    Rassismus/Sklaverei.
    Der Verkauf von blonden slawischen Mädchen (ua) an die Araber durch die Wikinger wird wohl kaum als Rassismus verstehbar sein? (Nu, zumindest nicht bei den Wikingern…) Die alten Kelten -so archäologische Indizien- haben Germanen als Sklaven nach „Rom“ verkauft. Nö, kein Rassismus.
    Schwarze Sklaven als Rassismus? Nope, das ist quatsch, trotz der Ober-/Untermensch Ideen der Gesellschaften zu allen Zeiten. Stimme da colchico zu, „Rassismus“, was auch immer, gibt es in der Menschheitsgeschichte überall (‘beinahe überall’, ist wohl trotzdem präziser).

    • Dante schreibt:

      Du hast noch mal explizit etwas auf den Punkt gebracht, was ich nur angedeutet hatte: Neben dem Aspekt des Macht-und Autoritätsanspruch der Herrschenden, eben auch in geistigen Dingen spielt noch der Aspekt des Glaubens an denselben Gott (nämlich den Abrahams) eine Rolle. Das Christentum hat in den ersten Jahrhunderten eine Art Standardisierung erfahren und zunehmend wurde alles, was nicht diesem Standard entsprach, als häeretisch ausgegrenzt und später verfolgt. Der Standard wurde als “katholisch” bezeichnet, was “allumfassend” bedeutet und einen geradezu imperialen Anspruch zum Ausdruck bringt. Und doch gab es noch immer die Juden, die Gott weiterhin so verehrten wie zuvor, und sich nicht dem katholischen Universum einverleiben ließen. Ein Ärgernis. Eine Religion, die denselben Gott verehrt und doch anders ist, ist für Dogmatiker vielleicht schwerer zu ertragen als eine, die zu ganz anderen Göttern betet.
      Als Mohammed den Islam begründete und Arabien missionierte, war seine Erwartung, dass sich Arabiens Juden ihm anschließen würden, doch den war nicht so. Auch für ihn ein Ärgernis, sollte doch der Islam DIE endgültige Verehrung des einen Gottes sein. Immerhin erkannten die Muslime Judentum und Christentum zumeist als Buchreligionen an und erhoben eine Sondersteuer, die ihnen zugleich ein Eigeninteresse verschaffte, sie nicht zwangsmissionieren zu wollen.
      Allerdings waren auch sie nicht immer duldsam, sonst hätte Moses Maimonides nicht aus seiner spanischen Heimat fliehen müssen.

      • Silke schreibt:

        Der Standard wurde als “katholisch” bezeichnet,

        Rom als der Standard, na das lass mal Putin nicht hören.

      • A.mOr schreibt:

        Dante.
        „Eine Religion, die denselben Gott verehrt und doch anders ist, ist für Dogmatiker vielleicht schwerer zu ertragen als eine, die zu ganz anderen Göttern betet.“
        Würde ich Dir rational zustimmen wollen, aber zB Indien lehrt andere Beispiele.

        Und das „Dhimmi-Dasein“ in moslemisch beherrschten Ländern wird immer stark verniedlicht als „Barmherzigkeit“ und dergleichen, ist aber doch eher „Katz spielt mit Maus.“
        In moslemischen Ländern kann man nichts werden wenn man nicht Moslem ist. Das war schon immer so.
        Traf mal einen „arabisierten“ Marokkaner der aus einer ehemals jüdischen Familie (vor Generationen) entstammte. Er war ein richtiger Judenhasser.
        Traf einen berberischen Marrokaner, der war ein „frommer“ Moslem, und schwer in Ordnung!
        Seltsame Welt.
        Sefardisches Judentum zB aus Marokko ist (war :( ) sehr schön. Juden hatten bis zur Staatsgründung Israel eben nicht besonders viel Wahl, waren stets der Willkür von Nachbarn oder Obrigkeit mehr oder weniger ausgeliefert.
        Glaube, dieses Lied ist relativ populär? http://www.youtube.com/watch?v=oFDf_rYa6I0

        Ob dann jemand meint (siehe unten), daß „wir“ uns als „Opfer“ stilisieren, ist mir eigentlich ziemlich egal, es ist eine typisch antisemitische Haltung.
        Wir sind keine Opfer, auch wenn jene alles dafür tun!
        Sie „verstehen“ das nicht, weil sie eben Opfer wollen.

        Das ist sogar der Unterschied, nicht so sehr zwischen Völkern (obwohl Judentum nun wirklich nichts mit „andere unterwerfen“ zu tun hat), sondern zwischen Menschen und ihren Haltungen. Die einen wollen herrschen, Macht ausüben, rauben, sich nehmen, wie es ihnen gefällt (usw) die anderen wollen im Grunde nur in Frieden leben, in einem wohlwollendem Miteinander, selbstbestimmt und umso leichter auch anderen solches zu gönnen, ja, auch das könnte man als „geistige Freiheit“ bezeichnen. Könnte natürlich sein, daß wir Menschen als Menschen auch geistig nicht grenzenlos frei sind… ;)
        Vielleicht ist einiges ganz einfach: die einen gönnen, die anderen mißgönnen (beides aktiv handelnd – insofern, „Opfer“ handeln nicht, sondern gehen quasi „apathisch“ in ihrer Opferrolle auf, würde ich als Krankheit bewerten )…
        Noch’n Beispiel, die einen heilen, die anderen zerstören…
        Und genau solches kann man auch quer durch Deutschland sehen unter den Menschen „wie du und ich“, die einen wollen Dir gutes, die anderen wollen dir böses, vollkommen unabhängig von Kultur usw. … (da gibt’s noch einiges weiter zu denken, erläutern… im Prinzip sind die meisten Dinge jedoch ganz einfach. Ein „einfaches“ Herz ist in der Regel ein gutes Herz, ‘menschlich’. Tja, so einfach…)

        À propos orthodoxes Christentum, Silke erwähnte was. Im Geschichtsunterricht fand ich es interessant vom “arianischen Christentum” zu lesen, dort war deren Jesus einfach ein Mensch. Die Römisch-Katholischen haben diese Lehre und ihre Anhänger ausgemerzt.

        • Aristobulus schreibt:

          A.mOr,
          da unterschreib ich Dir mal wieder alles… auch das mit den Berbern. So weit ich weiß, haben just die Berber bei den Mordzügen der Radikalmoslems in Algerien nicht mitgewirkt.

          Immerhin!, es gibt Moslemgruppen, sogar große, die sich nicht vereinnahmen lassen in den großen, umfassenden Hassgesang.

          Und jemand (Du nanntest einen unten), der/die/das sich Einzelne herausgreift, um auf alle draufzuschlagen, ist freilich zum Kotzen.

        • A.mOr schreibt:

          Nuja, die Berber haben nun auch leidvolle Erfahrung mit den “neuen” Herrschern, sind auch (da kommt wieder Dantes treffende Analyse ins Spiel) eher nicht auf “Bestimmer” angewiesen/erpicht; aber solche “Herrenmenschen” sehen das bekanntlich anders…
          Interessant -vielleicht auch bezeichnend?- dieser kleine Beitrag, kennst Du al-Kahina?
          Doch, Berber -ganz romantisch- kann man schon mögen… ;)
          Lajle a gitn!

          • A.mOr schreibt:

            Oder, eher “weinerlich” :roll: : muß man (als Jude) mögen!

          • Aristobulus schreibt:

            Die Kahina… danke für Deinen Hinweis!, das wusste ich nicht. Die Berber haben sich seitdem scheints ihre Unabhängigkeit bewahrt, wo es ging.
            Kahina “starb nach dem Verrat des Chalid ibn Yazid al-Qaisi auf der Flucht.”
            Chalid ibn Yazid al-Qaisi. Tattah-al-Tataa-ibn-Tatatataaa.
            Oder Muhammad-abd-ar-Rahmān-abd-ar-Rahūf-Arafāt-al-Qudwa-al-Hussainī.
            Wenn Leute schon so lautmalend herrenunmenschlich heißen…

          • A.mOr schreibt:

            Durch den Verrat des adoptierten (!) Sohnes, wohlgemerkt.
            Nun könnte so mancher sich verleitet sehen die Gutmütigkeit einer al-Kahina als Dummheit auszuweisen, als wenn das Böse dabei umgemünzt würde, das Gute böse sei und daher bestraft gehörte! So machen Leute das, wir wissen es zu genau!

            Las ich neulich irgendwo etwas verwandtes.
            Der amerikanische Botschafter in Libyen, Christopher Stevens sel.A., der neulich seine Dienstzeit dort mit dem Leben bezahlte, hat angeblich selbst darauf bestanden, daß das Wachpersonal der Botschaft nicht oder nur ungenügend bewaffnet gewesen sein soll. Damit wollte er gegenüber dem „libyschen Volk“ zeigen, daß er ihnen vertraut und er sie nicht unnötig provozieren wolle.
            ‘Sein guter (letzter) Wille’…(…wenn’s denn genauso stimmt…)

            Er wurde ermordet, wie bekannt, bei dem Sturm auf die Botschaft durch „seine Vertrauten“, die seine Geste offenbar nicht wertschätzten.-

            Daraufhin las ich einen Kommentar, daß soviel Dummheit eben bestraft gehöre!
            Widerlicher Zynismus! Genausogut kann man dem geschändeten Mädchen sagen: „selbst Schuld, daß Du Dich raustraust!“ (oder: „…daß Du existierst!“ bzw, wie Gerd jetzt hübsch in Szene setzte: “Woman is the Nigger of the World!” – da kann man glatt um den Opferstatus neidisch werden! 8O ojgwalt! :roll: )
            Trotzdem kann man gewissen Idealisten nur wünschen, daß sie einsichtig sind und daraus lernen. Ein Tanz auf schmalem Grad, das schon.

            Wie dem auch sei, für die Berber zu jenen Zeiten zahlte sich Großmut nicht aus.
            Und, ist es nicht so, die Berber sind unsere Geschwister!

            „Unabhängigkeit“? Nu, immerhin -gerade auch jene des heutigen Tunesien- hatten die Berber schon reichlich Gelegenheit ihre Unabhängigkeit gegenüber Neuankömmlingen zu proben…
            Alleine die wechselreiche Geschichte rund um Karthago, Machtübernahme der Römer, kurzlebiges Reich der „Geiserich-Vandalen“ …
            Lassen wir einen „arabischen Act“ (aus Bahrain) selbst sprechsingen…

            (Für Metalmöger immerhin eine Bereicherung! :roll: )
            À propos, trotzdem hat mich der Wechsel bzw „Beginn“ des „arabischen Frühlings“ gerade in Tunesien überrascht. Klar, aufstehen gegen Korruption (benAli), und das war dann offenbar recht schlimm (?), dann ist das wohl verständlich…
            Und doch hätte ich den „Tunesiern“ etwas mehr „Berbertum“ zugetraut (bzw gewünscht!), aber was die treibenden Kräfte suchten und auch fanden hat wohl damit nichts zu tun…

            Und wen haben wir in Berlin auch verteidigt und vertreten? Und was bekommen wir?
            Vertrau nicht auf Einsicht bei jenen, die dir den Tod wünschen. Eigentlich ganz einfach zu verstehen. Und trotzdem können wir nicht mit’m Stahlkamm drüber, ohne uns selbst ins schlechte Licht zu setzen. Die Haßprediger, Pöbler und Gewalttäter haben viele Vorteile auf ihrer Seite (sie halten sich nicht zurück), und hintendran sind schon die Leute, denen das Geld in den Händen knistert. Ein Teufelskreis der Jahrtausende.

            Was nutzt uns unser Ehrgefühl hier auf Erden, wenn sie uns mitsamt unserem Café ihre Kinder im Bombengürtel hinschicken um alles zu zerreißen. Trejfe bekommt eine sehr düstere Dimension!
            Die „Friedenswächter“ klagen uns an für den Zaun, der solches verhindert. Sie wollen den Wahnsinnigen gestatten, daß die ihre eigenen Kinder im Bombengürtel mit unseren Kindern zerreißen, sie wollen, daß jene Schulbusse von uns mit Granaten und Gewehrkugeln zerfetzen, sie wollen Bomben in Jerusalem, die „Friedenswächter“…

            Sie sagen den Fogels „selbst schuld!“, die „Friedenswächter“ …
            Friedhofsruhe, die sie mit ihrem zynischen Lärm stören und beschmieren durch ihren Spott,

            Fín.
            (saj gesunt!)

    • AmericanGangstah schreibt:

      The whole jew-ellerie thing ain’t nothing but a steilvorlage for the bling-bling addicted gangster. Elsterngleich. Jedermann mit Äuglein kann doch sehn, dass manche Dinge stets erneut zu Grunde gehn. Zu Grunde liegt dem Ganzen doch der Krug, jener der zum Brunnen, Trallalla.
      We all brothas. Some people here have that thing called Tunnelblick. My religion is better than yours, Bääääääh! Christians took our cool cult and turned it into something nasty, Bäääääh! Muslims have suffered less than jews, Bääääääh!

  29. mike hammer schreibt:

    Gangstah
    do you use Bäääääääää as sinonyme for gravejards of murderd jews ?
    do not answer, just think abot it.

    • F schreibt:

      Nein Mike. Das Bääääh ist ein Synonym für die Opferrolle. Je mehr ich hier in diesem Blog lese desto mehr geht mir ein Licht auf:

      Es gibt nicht DEN Judenhass. Einige Poster hier haben das ja aufgezeigt. Menschen neigen dazu Andersartigkeit abzulehnen. Und dann finden sie zahlreiche Gründe weshalb das so ist. Die Kleidung, die Riten, die Glaubensvorstellungen… Dazu kommen noch Alleinstellungsmerkmale so wie es American Gangstah bemerkt hat. Meine Religion ist cooler als Deine…. Dazu kommen noch persönliche Befindlichkeiten.
      Ich kann auch nicht verhehlen, dass ich gewisse Ressentiments gegen Juden im Laufe meines Lebens entwickelt habe. (Die ich als Jugendlicher nicht hatte)

      Mein Beispiel: Als Jugendlicher behandelten wir in Deutsch und Geschichte den Holocaust und das dritte Reich. Mit Schrecken erfuhl man als unbedurfter Jugendlicher den Horror den es in Deutschland einmal gab. Wir fuhren nach Dachau. Ich kann mich noch daran erinnern. Es kam einem wie ein Albtraum vor. Die schrecklichen Bilder, das Krematorium, der Stacheldraht…. Und wir sprachen mit einem jüdischen Überlebenden an einem Mahnmal. Soweit ich mich recht erinnern kann. *versucht sich an den Namen zu erinnern* Der Mann tat einem Leid. Und dieser alte Mann war trotzdem so gefasst. Hasste einen nicht….

      Die Jahre vergingen. Ab und an kamen Spielfilme und Dokumentationen über die Zeit damals. Man las den Stern, Spiegel….

      Irgendwann hatte man das Gefühl alles schon gelesen, gehört oder gesehen zu haben. Man beginn abzustumpfen…. Und fragte sich: Was kann ich denn dafür? Ist das jetzt die Erbschuld? Dazu kam das ständig in den besseren Kreisen (Politiker, Kulturschaffende) sich dieser Zeit bedienten, aus beruflichen Gründen, aus political correctness bzw um sich zu profilieren…

      Man wurde älter…. Erkannte das Religion eher die Menschen spaltet als zusammenführt. Erfuhr keine Antworten von der eigenen Religion…. Begann Religionen abzulehnen bzw. als einer der Ursachen des Übels auf der Welt zu sehen (was unbestritten auch eine Art Projektion darstellt)

      Erlebte Gläubige als sehr engstirnig bzw. irgendwie erleuchtet oder auserwählt und begann diese abzulehnen…. Jedesmal wenn Gläubige in den Medien auftraten bekam man Aversionen. Entwickelte Ressentiments…. Und dann noch die Juden in Ihrer nochmaligen Auserwähltheit. Als erste Religion. Inbegriff des auserwählten Volks.
      Es kam Neid in einem auf…. Sind die besser als ich? Was mach ich falsch? Weil ich nicht glauben kann bin ich schlecht?

      Aus Verdruss entwickelte sich Abneigung… und dies könnte so weitergehen wenn man sich nich bremsen bzw selbst reflektieren würde. Man hat schliesslich noch eine Sozialisation erfahren. Und weiss das Kultut nur über einen drübergestülpt wird.

      Ergo: Es gibt nicht den Judenhass. Und ich glaube auch nicht an so ein Alleinstellungsmerkmal. Ich denke es ist die Andersartigkeit. Wenn ich mal wieder das Tierreich zitieren darf: In einer Affenhorde wird ein fremdes Tier auch nicht geduldet. Es wird gejagt und eventuell sogar getötet. So traurig das klingen mag.

      Sooo. das war es mit meinem Bekenntnis. Ja ich bekenne mich dazu auch Juden/das Judentum schon abgelehnt zu haben.

      Hat das irgendwas zur Erkenntnis beigetragen? Für mich schon.

      • Aristobulus schreibt:

        F., Du bist ein ganz armes Opfer eines Dachaubesuchs. Und dass Dich der arme alte Mann nicht hasste, schleicht Dir nach. Du hättest ihn freilich gehasst – aber er Dich nicht. Tja, dass dieser Jud so überlegen tun muss…

        “Es gibt nicht DEN Judenhass”
        “Ich kann auch nicht verhehlen, dass ich gewisse Ressentiments gegen Juden im Laufe meines Lebens entwickelt habe.”

        Da redet einer, der keinen Spinat riechen kann, über die Ekligkeit des Spinats an sich und glaubt, es sei ‘ne Meinung.

        “Und dann noch die Juden in Ihrer nochmaligen Auserwähltheit. Als erste Religion. Inbegriff des auserwählten Volks.
        Es kam Neid in einem auf…. Sind die besser als ich? Was mach ich falsch? Weil ich nicht glauben kann bin ich schlecht?”

        Was für eine gequirlte, selbstbezogene, todlangweilige, missgünstige Scheiße, die sich da an den Juden abarbeitet. Übrigens genau die gleiche Scheiße traten Geistliche im Mittelalter breit, als man die Auserwähltheit der Juden erfand, um seine eigene gefühlte Minderwertigkeit gleichzeitig zu bemänteln und aufzustacheln: Dann wird ein NOCH Minderwertigerer erfunden, dem man die Maske runterreißen kann. Die man zuvor extra dafür erfand.

        By the way: Judentum hat weder mit GLAUBEN, noch mit positiver Auserwähltheit vulgo Privilegien zu tun. Juden wurden in der Torah auserwählt, um die Mitzwojss zu tun!, weiter nichts.
        Die Anderen, die es leichter haben, weil sie die Mitzwojss eben nicht tun müssen, sehen den Juden dann als ein “fremdes Tier”, über das sie sich in all ihrer Mittelmäßigkeit und verlorenen Menschlichkeit erheben.

        Das isser, der Antisemitismus…

        Was bedeutet der: Dass man Juden nicht in Ruhe lässt. Wegen der “Auserwähltheit”, die immer gegen die Juden gedreht wird, und wegen diesem und jenem. Anders haben die zu sein.
        Steht ja alles zur Genüge in Max Frischs Schullektüre-Theaterstück ‘Andorra’ drin, seit über fünfzig Jahren!
        Aber wohl auch dieses wird gegen die Juden gedreht. Obwohl darin letztendlich überhaupt kein echter Jude vorkommt :D

      • Yael schreibt:

        Aha, das ist also der von Deutschen durchgeführte Holoaust daran schuld, dass Sie eine Abneigung gegen Juden haben!
        Sie haben den typischen antisemitischen Spruch: “Die Juden sind am Antisemitismus selber schuld”, sehr gut belegt.
        Ich könnt kotzen, wenn ich sowas lese.

        • M. schreibt:

          ” Der KZ Überlebende war mir tausendmal sympathischer als Ihr Kostümjuden.
          Ihr beschissenen Wohlstandsjuden die Ihr jammert obwohl es hier nix zu jammern gibt. Stolpersteine aufstellen ..Wofür? Um zu erinnern dass Ihr noch hier seid? Pfff… Es gibt noch hundert andere Minderheiten die auch in Deutschland leben und die kriegen keine solche Aufmerksamkeit. Lernt es endlich mal… Dieses Elitäre Getue… Das hat mich schon im Studium angekotzt. ”

          danke, daß sie die maske fallen gelassen haben. sie sind und bleiben ein antisemit.

        • SilverSurfer schreibt:

          Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!

        • Yael schreibt:

          (Hinweis: Der Kommentar, auf den sich dieser Kommentar bezieht, musste wegen Unsäglichkeiten gelöscht werden.)

          Das nennen Sie also Handreichen?

          “Kostümjuden
          Ihr beschissenen Wohlstandsjuden die Ihr jammert obwohl es hier nix zu jammern gibt. Stolpersteine aufstellen ..Wofür? Um zu erinnern dass Ihr noch hier seid? Pfff… Es gibt noch hundert andere Minderheiten die auch in Deutschland leben und die kriegen keine solche Aufmerksamkeit. Lernt es endlich mal… Dieses Elitäre Getue… Das hat mich schon im Studium angekotzt. ”

          Fragt sich nur wer hier wen beleidigt? Mit Ihnen kann man nicht “normal” reden, weil Sie sich nicht normal benehmen! Was bilden Sie sich ein mit mir so zu reden? Sie beschweren sich über den Ihnen angeblich vorgeworfenen Judenhass, den Sie gleichzeitig so belegen?

          Nur zur Info: Stecken sie nicht jeden in Ihr Schublädchen oder hat ein Dante jemals behauptet Jude zu sein?

          Werden Sie erst einmal erwachsen und lernen sich zu benehmen, bevor Sie es von anderen erwarten dürfen.

          Potz!!

        • SilverSurfer schreibt:

          Herr Buurmann, ich weiß, das ist ihr Laden hier…aber es befremdet mich ein wenig, dass Sie den Kommentar von M. gelöscht haben…?!

        • Aristobulus schreibt:

          Yael,
          schön Dich zu lesen!, da biste ja wieder. Hoffe, Du hattest ein feines SsimcheTojre gestern.

          Dieser F. ist ein Lehrbeispiel für den Judenhass nach Dachau, wie aus dem Buche, so in allem Mittelmaß und Tränenseigkeit wegen seiner selbst.
          Er will ablaichen und zeigen, wie Recht er immer hat, und yep, wir sind so vernagelt und wollen keinen Mitleid mit seinem Frust haben, dass man ihm Ärmsten in der Schule immer diese Erinnerungen aufgenötigt hat. Wo er doch damals gaa’nich mit dabei gewesen ist.
          “Ich hab keine Schuld!”, kreischen sie in Max Frischs ‘Andorra’ vor dem Vorhang.

          Juden jammern. Unerträglich, dass noch welche da sind. Wehe, irgend ein Politiker sagt “Auschwitz!”, gleich kann F. es nicht mehr hören, denn er hatte uns doch seine Hand gereicht, aber wir wollen die nicht nehmen. Wir mit unserem elitären Getue. So überlegen ist der Jud, reich wohl auch. Kleinhalten und ausrotten…

          Und Günther Demnig ist Jude?!, der mit den Stolpersteinen?, aha, wer hätte das je geahnt, dass selbst an den Stolpersteinen wieder der Jud Schuld ist. Oder an der Finazkrise.
          Das Holocaust-Mahnmal in Berlin war ja leider eine Entscheidung des Bundestags, die jüdischen Gemeinden waren dagegen. Aber auch daran ist der Jud Schuld.
          Oder gar Dante :D :D :D

          Ein paar von F.s besten Freundeb sind Juden. Gar Joseph Weizenbaum. Und in Hammers Glanz wird sich gesonnt… aber wehe, sofern er losschlägt :mrgreen:

          • Yael schreibt:

            Die Feiertage waren übrigens sehr erholsam. Schade, dass sie schon vorbei sind. ;)
            Ich bin aber auch schon wieder weg. Kommentare wie dieses F. strengen mich zu sehr an, ich brauch sowas nicht mehr.

        • Yael schreibt:

          Es war ein Fehler hier wieder zu schreiben. Gerd muss aufpassen, wen er hier alles reinlässt.
          Die Dinge nur zu löschen bringt es nicht.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Das Problem, Yael, rein kann erst mal jeder. Aber irgendwann fliegt man raus. Dem F. ist es jetzt passiert.

          • Yael schreibt:

            Jetzt wird er sich als Opfer fühlen. Schade, ich dachte mit dem könnte man reden, aber dass sowas dabei rauskommt, obwohl ich es schon zu oft erlebt habe, bringt mich immer noch aus der Fassung. Trotzdem danke, Gerd.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Yael, Danke, dass Du wieder da bist. Hast jefehlt.

          • SilverSurfer schreibt:

            Yael,
            wenn ich mich nicht irre, dann war das der Bursche, der in deinem Blog kürzlich unter mehreren Namen kommentiert hat.

          • Yael schreibt:

            Das kann sein. Ich habe leider nicht das Talent, diese immer zu erkennen, mit einer IP könnt ich es überprüfen.

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, er gab sich ja dort mehrfach zu erkennen.
            Seine Anfänge sind verschieden, er hat da zwei, drei Varianten, endet immer gleich: Fängt mit Provokationen an, lenkt ein, provoziert wieder, versucht Gleichgesinnte zu finden und gar charmant zu wirken, schreibt über sein vermeintlich verunfalltes Opferdasein, und dann laicht er über Juden ab.
            So war’s bei Dir, Yael, und so war’s auch hier

          • Dante schreibt:

            Nein, nicht das Schreiben ist im Zweifelsfall der Fehler, sondern das Lesen. Wenn man einen ärgerlichen Kommentar schon gelesen hat, kann man ebensogut antworten, um ihn nicht unwidersprochen stehen zu lassen.

          • Yael schreibt:

            Ja, der meschuggene Kerl ist es. Ich habe seine verschiedenen Pseudonyme hier aufgelistet, es muss nur noch freigeschaltet werden.

          • A.mOr schreibt:

            Yael (Oktober 10, 2012 um 1:20 vormittags)
            Jepp Yael, empfinde ich so wie Du. Schade.

        • Dante schreibt:

          Im Grunde genommen verhält er sich so typisch nachkriegsdeutsch, wie man es nur kann. Ressentiments bis zum Stehkragen. Ein Deutscher, der “den Juden Auschwitz nicht verzeihen kann”, ein Bonmot, das Zvi Rex zugeschrieben wird. Und übrigens auch einer, der (mit wenigen Ausnahmen) nur Juden leiden kann, die ihm leid tun.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        F. Was für ein widerlicher Scheiß ist das denn bitte. Affenhorde? Fremdartige Tiere? Ticken Sie noch ganz sauber?

        • Aristobulus schreibt:

          Er ist ein ganz mittelprächtiger Verächter. Ein etwas prächtigerer war mal früher ein Graf Reventlow, der sagte, er könne Juden nicht leiden, weil sie ihm einfach zu gut seien. ;)
          Und er tickt nur für sich selbst – eine zerdetschte Uhr in der Besenkammer.

        • Dante schreibt:

          Das mit der Affenhorde sollte wohl aussagen, es sei sozusagen natürlich, dass Gruppen fremde Artgenossen nicht duldeten, Evolutions-Küchenpsychologie sozusagen.

      • Dante schreibt:

        Es gibt nicht den Judenhass. Und ich glaube auch nicht an so ein Alleinstellungsmerkmal. Ich denke es ist die Andersartigkeit.

        Andersartig ist jeder bezogen auf irgendjemanden. Der eine hört gern Volksmusik, der andere kann es nicht ertragen und hört lieber Metal, wieder ein anderer steht auf Rock’n Roll; mancher ist dick, andere sind schmal, einer interessiert sich brennend für Fußball, der andere überhaupt nicht.
        Deswegen geht aber noch niemand dem anderen an die Gurgel. Anders bei Religion, besonders dann, wenn Glaubensfragen mit Machtfragen verbunden sind. Dann werden sogar jahrzehntelange blutige Kriege geführt und dabei dem Gegner weit weniger Schaden zugefügt als der ganz normalen Bevölkerung.
        Wenn es dann noch Menschen gibt, die im Glauben an den Gott, an den man selbst glaubt, das Original darstellen und gleichwohl den ganzen damit verbundenen Dogmatismus nicht mitmachen, geht die Obrigkeit an die Decke, weil sie ihre Autorität durch diese Gruppe (die Juden nämlich) in Frage gestellt sieht. Es dürfte also mithin die geistige Unabhängigkeit der Juden sein, die zur Entwicklung des Judenhasses beigetragen hat.

        Wenn ich mal wieder das Tierreich zitieren darf: In einer Affenhorde wird ein fremdes Tier auch nicht geduldet. Es wird gejagt und eventuell sogar getötet. So traurig das klingen mag.

        Diese Verhaltensweise gibt es zwar, aber so what? Es gibt eine Menge sehr unterschiedlicher Verhaltensweisen im Tierreich, also sind sie alle natürlich, darauf wollen sie doch hinaus, oder? Aber was heißt das? Nichts! Aus natürlichem Verhalten lässt sich keine Ethik ableiten, denn natürlich ist nicht gleich gut.

        • A.mOr schreibt:

          Dante, hast schon mit allem recht was Du schreibst.
          Trotzdem, kleine Ergänzung. ;) Es möge auch amüsieren.

          Tja, wer kennt die Natur, der Mensch, die Natur…?
          Meines Wissens gibt es auch „unter Affen“ eben beides, Aufnahme auch von Fremden, oder eben massive Ablehnung. Am Ende ist’s wohl wie mit dem Menschen: man kann sich riechen, oder nicht. Unser „kultureller (ethischer) Fortschritt“ jedoch bedeutet mitunter, daß man auch Dinge akzeptieren kann (bis zu einem gewissen Grad), die einem selbst nicht so liegen. Ist in Ordnung. Oder?

          • Dante schreibt:

            Ich hoffe, er schreibt wieder. Es wäre schade, wenn er nur das eine Mal geschrieben hätte.

          • Aristobulus schreibt:

            Du meinst sicher Cebes Özgür.
            Ja, der kam, antwortete und ward nicht mehr gesehen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Özgür muss auch nicht auf alles antworten. Was er gesagt hat, hat er geschrieben. Ist doch okay.

          • A.mOr schreibt:

            Jepp Aristobulus & Dante, und mir hat das nicht gefallen. Keine Ahnung, ob er so sehr damit einverstanden war, hier überhaupt erwähnt zu werden, Gerd? :?: (Schnellschuß? Werbung?…?)
            Ein Interesse hier mitzuwirken war jedenfalls nicht da, man könne ja in seine Show kommen, wenn man wissen wolle, was er so denke. Klar, und ich lasse mir von Charlie Sheen die Welt erklären! ;)

            Die Reaktion auf Heimchen am Herd war überzogen, wurde mit einer selbstbezogenen Empfindlichkeit aufgenommen, die unangebracht war. Sehr typisch eigentlich!
            Aber mike hammer hat sicher auch recht, ein Mann der in der Moschee mal den anderen Leuten erklärt, daß dieses oder jenes nicht so toll wäre, what a man!, das muß ersteinmal einer bringen ohne gelyncht zu werden; oder überziehe ich?

            Die Empfehlung: „komm doch zur Show, aber nur wenn Du vorher hier Deine ID öffentlich machst!“, öhhmm… Griff ins Klo, mal ganz diplomatisch geschrieben.
            Stellt sie an den Pranger!!! (etwas satirischer… :roll: )

            PS/ diese „kleine Beschwerde“ wollte ich schon länger loswerden, aber ich drängte mich selbst zur Geduld, bin schließlich selbst auch nicht immer präsent, und die Übersicht hier im blog ist auch nur mit Aufwand möglich. Nu, da steht’s nun geschrieben…

          • Dante schreibt:

            Die Reaktion auf Heimchen am Herd war überzogen, wurde mit einer selbstbezogenen Empfindlichkeit aufgenommen, die unangebracht war.

            Da hast Du anscheinend einen anderen Anfang dieser Diskussion gelesen als ich.Cebe hat@Heimchen am Herd zu einem Gespräch eingeladen, darin kann ich eigentlich nichts Überzogenes und Agressives finden. Etwas Agressives hat da m.E. eher @Heimchen am Herds Formulierung “die Özgür Cebes”, wobei ich nicht einmal genau sagen kann, warum diese Formulierung auf mich leicht agressiv wirkt. Vielleicht liegt es daran, dass derartige Formulierungen suggerieren, das besagte Individuum sei gleichsam Prototyp einer (nicht übermäßig angenehmen) Spezies.

            Sehr typisch eigentlich!

            Auch dies hat eine agressive Tendenz, wegen der Verallgemeinerung, die darin steckt, auch wenn Du sie nicht explizit ausgesprochen hast: Typisch für wen? Für welchen Menschenschlag? Für Türken vielleicht? Nun, ich vermute, die Reaktion eines “typischen Türken” wäre wohl noch ganz anders ausgefallen, aber auch das ist nur eine Vermutung.
            Cebe ist davon genervt, auf seinen türkischen Migrationshintergrund festgenagelt und nicht als Deutscher anerkannt zu werden – eine Haltung, die einige Deutsche im Übrigen auch recht explizit zum Ausdruck bringen. Andere wiederum denken wahrscheinlich nicht darüber nach.

            Das geht übrigens nicht nur gebürtigen Türken oder anderen Menschen mit Migrationshintergrund so, sondern auch manchem autochtonen Deutschen: Ignaz Bubis wurde einmal eine Frage gestellt, die eine ähnliche Formulierung wie “bei Ihnen” (gemeint war “in Ihrem Land”) enthielt und sich ganz offensichtlich auf Israel bezog. Es muss sich gar nicht einmal um Israel”kritik” gehandelt haben,der Punkt ist, dass Bubis wegen seiner jüdischen Identität als Israeli betrachtet wurde.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Wer womit einverstanden? Kannst Du die Frage genauer fassen?

          • Dante schreibt:

            Ich denke, er meint die Frage, ob Herr Cebe damit einverstanden war, dass ein Artikel über ihn geschrieben wird.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Herr Cebe hat selbstverständlich sein Okay gegeben. Wir sind schließlich befreundet!

          • Dante schreibt:

            Natürlich muss er das nicht. Es wäre jedoch schön, wenn er es täte. Er hätte sicherlich Interessantes beizutragen. Das wäre v.a. dann bedeutsam, wenn die Diskussion darüber geht, aus welchen Gründen er seinen Namen nicht angepasst hat, damit ihn sein Publikum besser aussprechen kann und damit er nicht in eine anatolische Schublade gesteckt wird. Ich vermute nämlich – und das habe ich Aristobulus auch geantwortet – dass es ihm gerade darum geht, nicht bloß persönlich aus der Schublade zu entkommen, sondern diese aufzubrechen – es gibt schließlich etliche Deutsche türkischer Herkunft, die von ihren Mitbürgern eindeutig als Türken wahrgenommen werden und eben nicht als Deutsche. Natürlich ist das eine Vermutung. Vielleicht stimmt es, vielleicht gibt es eine ganz andere Erklärung und vielleicht gab es auch keinen besonderen Hintergedanken, aber möglicherweise gefällt die Begründung trotzdem ;) .

          • Silke schreibt:

            Im Rheingaudorf Kiedrich gibt es sehr alteingesessene Familien mit italienischen Namen. Diese gehen auf Handwerker zurück, die mal zum Bau der dortigen Kirche geholt worden waren

            http://de.wikipedia.org/wiki/St._Valentinus_(Kiedrich)

          • Aristobulus schreibt:

            Dante,
            “Cebe ist davon genervt, auf seinen türkischen Migrationshintergrund festgenagelt und nicht als Deutscher anerkannt zu werden”

            Das seh ich auch so. Aber zu A.mOrs “typisch”: Irgendwas ist doch dran. Warum heißt er Özgür Cebe und nicht z.B. lässig Oz Cebe?
            Namen sagen sofort was aus. Man trägt seinen Namen vor sich her. Als Özgür kriegt einer immerdar ein Ausspracheproblem (weil die Deutschen und die Europäer den Namen halt nicht richtig aussprechen können), und als Özgür gilt einer immer als türkischer Migrant.
            Cebe ist aber aus Bielefeld, und sein Kabarettprogramm ist auf Deutsch. Warum heißt er dann Özgür?
            Als Oz Cebe kommt man in Los Angeles, Paris und Berlin in jede Tür.
            Aber ein Özgur Cebe wird als Anatolier gesehen (“unspreakable Turk”, schrieb Taine). Ich gehe davon aus, dass er so gesehen werden möchte – anderenfalls stände nicht Özgür auf den Plakaten.

          • Dante schreibt:

            Warum heißt er Özgür Cebe und nicht z.B. lässig Oz Cebe? Namen sagen sofort was aus. Man trägt seinen Namen vor sich her. Als Özgür kriegt einer immerdar ein Ausspracheproblem (weil die Deutschen und die Europäer den Namen halt nicht richtig aussprechen können)…

            Wieso denn das, bitte? Gerade das Deutsche teilt (AFAIK mit Ausnahme des “ä”) die Umlaute mit dem Türkischen, und die lateinischen Buchstaben können eigentlich nur dem Deutschen entstammen.

            Ich gehe davon aus, dass er so gesehen werden möchte – anderenfalls stände nicht Özgür auf den Plakaten. Im Übrigen habe ich keinerlei Probleme mit der Aussprache und weiß auch, dass sich das “C”, falls nicht irgendwer beim Schreiben ein Häkchen vergessen haben sollte, wie in “Cem” spricht, also wie ein stimmhaftes “dsch” wie in “Dschungel”. Übrigens wird das “z” so ausgesprochen wie im Französischen, nicht wie auf Deutsch oder italienisch.
            Ich gehe davon aus, dass er so gesehen werden möchte – anderenfalls stände nicht Özgür auf den Plakaten.

            Ich nicht. Ich gehe eher davon aus, dass er als Özgür Cebe, also ohne seinen Namen assimilieren zu müssen (was ihm die Unterstellung einbringen könnte, er verleugne seine Herkunft), als ganz normaler Deutscher anerkannt zu werden, der halt türkische Wurzeln hat.
            So wie es ja – auch unter gesunden Bedingungen – schön wäre, wenn man als Jude nicht vor die Wahl gestellt wäre, entweder sein Judentum zu verschleiern oder von etlichen Deutschen prompt als Israeli betrachtet und zudem noch zu jeder Entscheidung Netanjahus zur Stellungnahme aufgefordert zu werden. Der Einschub bezieht sich darauf, dass wir gegenwärtig keine gesunden Bedingungen haben, da Juden verstärkt Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt sind; selbst jedoch wenn man sich diese wegdenkt, bleibt noch immer dieses Fremdheitsgefühl übrig, das ich mal “Xenosemitismus” genannt habe und für das symptomatisch ist, wenn Schändungen jüdischer Einrichtungen gutgemeinte Demonstrationen “gegen Fremdenhass” hervorrufen.
            Also: Kippa tragen, ohne (nein, nicht beschimpft oder gar angegriffen zu werden, das hat selbstverständlich zu sein, und es ist eine Schande, wenn das nicht der Fall ist) in eine Schublade zu wandern. Bei Cebe: Özgür heißen, ohne in eine Schublade zu wandern.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante, nein, der Name Özgür wird falsch ausgesprochen. Z ist weiches S, da hast Du Recht. Das sagt aber keiner – Deutsche sagen Ötzgü’a oder Össgü’a, kriegen es nicht hin. Franzosen können nur Ös’güür sagen, auch falsch. Von englischen Zungen gar nicht zu reden! Die machen Porridge daraus.
            Und assimilieren soll er sich nicht, er ist es ja schon!, ist in Bielefeld geboren und kann Bühnendeutsch. Der sperrige Schubladenname fällt auf. Weil er auffallen soll?

            Wenn jemand hier durchaus als Magalie Beauxchinon auftritt, muss sie sich nicht wundern, wenn man darob hilflos rätselt und die Person immer an dem Namen beurteilt, den nun mal kein Nichtfrankophoner aussprechen kann. Jasmin Tabatabai hat es da etwas einfacher. In den USA ging einst einer so weit, sich statt Allan Stewart Konigsberg Woody Allen zu nennen. Schade. Der Name war gut, zumal sogar Zungen aus North Dakota sich daran keinen abbrechen

            Beim Fremdheitsgefühl (“Xenosemitismus”) und seinen merkwürdigen Folgen gebe ich Dir Recht… wobei es ganz besonders auffällt, dass Juden schon seit zweitausend Jahren hier leben, aber als Fremde angesehen werden. Bei den Kowalskis und Dombrowskis aus dem Ruhrgebiet hat es nur eine oder zwei Generationen gedauert, dann war das vorbei.
            Bei Ex-Türken ist es überhaupt nicht geklärt, weder noch.

          • Aristobulus schreibt:

            Gerd (Oktober 17, 2012 um 1:07 vormittags, steckt oben, da komm ich nicht mehr hin, zu kurze Arme ;) ) ,
            “Özgür muss auch nicht auf alles antworten. Was er gesagt hat, hat er geschrieben. Ist doch okay.”
            Ich hatte ihn deutlich nach jenen drei Begriffen gefragt, die er so gleichwertig aufreihte. Er sei gegen: “Antisemitismus, Antiislamismus, anti-christliche Einstellungen”.
            Auf die Nachfragen kam nichts, und man muss nun ewig rätseln, ob er sie wirklich gleichwertig meinte, oder ob er sich nur zu knapp und unbedacht ausgedrückt hat.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Wenn ich ihn mal treffe, werde ich ihn fragen.

  30. A.mOr schreibt:

    mike hammer thanks a lot, I was looking for that one, didn’t find. :D Now I did.

  31. A.mOr schreibt:

    „Running out the clock, time standing still,…“
    Time

    mike hammer, kleines Präsent zum ssukoss…

  32. Aristobulus schreibt:

    don’t feed THIS troll

  33. tapferimnirgendwo schreibt:

    Der Kommentar findet sich auch unter der Rubrik Hassmails. Da gehört der Kommentar und der Hinweis auch hin.

  34. Aristobulus schreibt:

    Lieber Gerd,
    völlig verständlich, dass Dich die endlose Abwehr gegen allerlei Schlimmlinge nervt. Die eröffnen Nebendiskussionen galore, und die Beiträge wuchern.
    Aber das ist nunmal Stand der Diskussion in diesem Land…

    Ich bin gegen Löschungen. Kann man Dir helfen? Du musst gegen diese Flut angehen, auch hier stehen schon wieder hunderte Beiträge, die bei dieser Anzahl wieder nur die Beteiligten lesen.
    Aber so ist nunmal der Ton im Saal

  35. SilverSurfer schreibt:

    Dort liest es sich aber merkwürdig, nur das Zitierte steht dort, M.’s Kommentar fehlt.

  36. Dante schreibt:

    Nein, F., ich bin Nichtjude. Allerdings sage ich Ihnen als solcher, dass Sie gerade so was von tief ins Klo gegriffen haben, dass es raucht. Sie wehren sich gegen den Vorwurf, Judenhasser zu sein, mit Worten wie “Kostümjuden” bzw. “Wohlstandsjuden” und der Polemik gegen die Stolpersteine. Sind Sie eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Das ist ungefähr so, als würde ein Islamist sich gegen den Vorwurf der Gewaltbereitschaft wehren, indem er jedem, der sie äußert, mit Mord droht. Wirklich sehr überzeugend.

  37. SilverSurfer schreibt:

    Was für ein erbärmlicher Versuch.
    Bringt mich zu folgender Frage:
    Sind Antisemiten gleichzeitig Psychopathen?

  38. gogo schreibt:

    Wird der Özgür Cebe jetzt nicht mehr schreiben?
    Mit seinem letzten posting 05.10. 12:09 begrüßte er nur die Kritiker, manche hatten auch Fragen.
    Vor seinem Kommentar gab es 15 Kommentare davon nahmen 6 Stellung zum Bericht.
    Und wieso begrüßt er alle mit “Liebe Kritiker”, mag er keine, sind Stellungsnahmen immer kritisch?

  39. Dante schreibt:

    Macht mir schon lange nix mehr aus. Ihr beschissenen Wohlstandsjuden die Ihr jammert obwohl es hier nix zu jammern gibt. Stolpersteine aufstellen ..Wofür? Um zu erinnern dass Ihr noch hier seid?

    Die Stolpersteine dienen dazu, zu zeigen, wer alles nicht mehr da ist, dank der Nazis eben. Wie vernagelt muss man eigentlich sein, um das nicht zu verstehen? Was andere Minderheiten betrifft, wohl kaum eine Minderheit, vielleicht noch mit Ausnahme der Sinti und Roma, ist von den Nazis derart erbarmungslos verfolgt und systematisch ermordet worden wie die Juden, und diese haben zuvor als ganz normale Mitbürger Seite an Seite mit anderen Deutschen gelebt. Wenn Sie irgendeine andere Minderheit finden, die in ähnlicher Weise aus einem normalen und dann überhaupt aus dem Leben gerissen wurde, können Sie gern eine Stolpersteinaktion für diese Minderheit ins Leben rufen.
    Die einzige Schande ist, dass es so lange gedauert hat. An die Verschleppten und Ermordeten hätte schon erinnert werden sollen, als die Erinnerung noch frisch war, als noch jemand die Leute persönlich kannte.

  40. Aristobulus schreibt:

    Hammer,
    auch der A.mOr und ich fielen einst auf ihn rein. Er hatte wie bei Dir die menschliche Karte gespielt – bloß als gezinkte Karte, der Sack.

    Wenn er nochmal irgendwo auftaucht, isser selber Schuld :mrgreen:

  41. Silke schreibt:

    die Zeiten, wo sich jeder in Amerika in Jim oder James umbenannte, sind nach meinem Eindruck lang lang vorbei. Dieser hier z.B. ist ziemlich prominent und klingt so amerikanisch, wie’s amerikanischer nicht geht:

    http://www.amazon.de/Sudhir-Alladi-Venkatesh/e/B001HML50Y/ref=ntt_athr_dp_pel_1

    Sudhir Alladi Venkatesh

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