Mein Fehler!

Mir ist gerade ein Fehler passiert, den ich öffentlich kritisieren muss, da ich einigermaßen schockiert bin, dass mir der Fehler unterlaufen und erst einige Zeit später aufgefallen ist. Auf Facebook hatte ich folgende Statusmeldung gepostet:

“Bitte alle helfen und teilen: Es geht um einen Mord auf offener Straße an einen Vietnamesen! Hinweise von Zeugen nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 030/4664 911 100 sowie an allen Polizeidienststellen entgegen. Unbekannte haben einem 20-Jährigen in Berlin immer wieder gegen den Kopf getreten – ohne jeden Grund. Das Opfer ist mittlerweile tot. http://m.welt.de/article.do?id=vermischtes%252Fweltgeschehen%252Farticle109836448%252FSchlaeger-pruegeln-Mann-aus-nackter-Mordlust-fast-tot

Finden Sie den Fehler? Es ist ein Fehler der sich auch schon in der Zeitung die WELT findet. Dort habe ich die folgende Stelle einfach kopiert:

20121016-144043.jpg

Finden Sie den Fehler hier? Der Fehler ist der Zusatz “ohne Grund”. Welchen Grund kann es bitte dafür geben, mit mehreren Mann einen Menschen in den Tod zu treten? Was wäre denn bitte ein Grund gewesen?

Hätte der Vietnamese einen zu kurzen Rock getragen, wäre das ein Grund gewesen?

Hätte der Vietnamese eine Kippa getragen, wäre dann die Politik Israels ein Grund gewesen?

Hätte der Vietnamese Witze über Mohammed gemacht, wäre das ein Grund gewesen?

Was wäre ein Grund gewesen?

Wen machen wir nicht alles verantwortlich, wenn wir mit bösen Taten konfrontiert werden? Die Gesellschaft, die Eltern, die Politik, die Umstände? So viele Therapeuten, Psychologen und Soziologen sind sich so verdammt sicher, dass alles nur eine Frage der Erziehung ist. Aber was, wenn alles ganz anders ist? Was, wenn es das Böse einfach gibt?”

Vielleicht war das der Grund: Weil sie es konnten. Weil sie Lust am Bösen hatten. Ich weiß es nicht. Ich stehe fassungslos vor der Tat und versuche nicht meine Unfähigkeit zu Verstehen mit der Konstruktion von Gründen zu betäuben. Warum sollte ich jetzt auch meine Zeit den Tätern und ihren Gründen widmen? Was ist mit den Opfern und ihren Konsequenzen?

Im Strafgesetzbuch steht:

“Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.”

Haben wir es hier also mit keinem Mord zu tun, weil keine Gründe vorliegen? Aber Nein, Lust am Mord ist ja auch ein Grund. Alles ist ein Grund. Zurück bleiben die Betroffenen.

Was also, wenn es das Böse einfach gibt?

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109 Antworten zu Mein Fehler!

  1. Dante schreibt:

    Es steht zwar nicht in Zeitungen, aber zweifellos wurden auch letztes Jahr wieder zahlreiche junge Mädchen und auch Knaben aus Osteuropa von Männern mitteleuropäischen Einschlages von einem Zuhälter gemietet und vergewaltigt. Möglicherweise waren darunter auch etliche Verfechter der Religion der Liebe. Scheußliches Pack, diese Deutschen, scheußliches Pack, diese Christen, nicht?

    Wo war hier von “Südländern” und wo von Muslimen die Rede? Lese ich als erstes hier bei Ihnen.
    Ich bin kein Gutmensch und mir dessen sehr bewusst, dass die muslimische Gemeinschaft ein ernsthaftes Gewalt- und übrigens auch Judenhassproblem hat und muslimische Funktionäre hier für gewöhnlich eher zu Beschwichtigungsversuchen der Nichtmuslime als zu ehrlicher Auseinandersetzung mit den Problemen neigen (man mag mutmaßen, ob dies bei denen auch eine lebensverlängernde Maßnahme sein könnte :mrgreen: ), ABER: Es sind noch keine Einzelheiten in Umlauf, und schon “wissen” einige Leute, dass es sich bei den Angreifern natürlich um Muslime gehandelt und der Angriff etwas mit dem Islam zu tun haben müsse. Das ist Unsinn. Ich wage stark zu bezweifeln, dass es sich um besonders fromme Menschen handelte, die über ihre Religion reflektierten, egal welche es nun gewesen sein mag.

    • Tobias schreibt:

      Also das es Türken oder Araber waren wurde sofort bekannt gegeben. Gestern quer durch alle Medien. Als Bsp siehe unten.
      http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article109848266/20-Jaehriger-stirbt-nach-Gewaltexzess-in-Berlin.html

      • Dante schreibt:

        Nun, in rbb online, wo ich zuerst auf die Meldung stieß, habe ich es nicht gelesen. Dass das Opfer vietnamesischer Abstammung war, habe ich auch erst durch diesen Fred erfahren. Dahinter mag die eigentlich löbliche Ansicht stecken, dass man jemanden nicht als erstes in eine ethnische Schublade stecken sollte. Der Ansicht bin ich eigentlich auch, aber nur dann, wenn dies für die Tat keine Rolle gespielt hat; außerdem kann dieser “Schuss” nach hinten losgehen, dann nämlich, wenn die ethnische Zugehörigkeit verspätet herauskommt und der Leser den Eindruck gewinnt, eine politisch korrekte Presse habe einen ethnisch-kulturellem Hintergrund der Tat absichtlich zu vertuschen versucht, ähnlich wie die DDR ihre ökonomischen und -logischen Probleme. Unabhängig davon, ob oder wann dies tatsächlich zutrifft, wird dies nicht zur Deeskalation, sondern zur Eskalation ethnisch-kultureller Spannungen werden.

      • Krokodil schreibt:

        “Also das es Türken oder Araber waren wurde sofort bekannt gegeben.”

        Das ist nicht wahr. Ich habe gestern extra (normalerweise tu ich es aus Prinzip nicht) die Nähe eines UKW-Radios gesucht. Und habe mir die Nachrichtensendungen von ca. 5 verschiedenen Sendern angetan.

        Leider gibt es keine grössereren Buchstaben:

        NICHTS.

        Die Täter waren (junge) “Männer”.

        50% unserer Einwohner können sich keine andere Informationsquelle vorstellen, und das sind auch die einzigen (50%), die noch wählen gehen.

        So ist das. Leider.

    • mike hammer schreibt:

      Dante
      mit billigung und aufforderung ihrer christl. oder sontigen religion?
      nicht dein ernst oder?

      • Dante schreibt:

        Dante mit billigung und aufforderung ihrer christl. oder sontigen religion? nicht dein ernst oder?

        Natürlich nicht! Vielleich hätte ich “Sarkasmus” dran schreiben sollen, damit erkennbar wird, dass ich damit den “Kollektivismus” lächerlich zu machen suche, den mein Vorredner angedeutet hatte. Sollte sich herausstellen, dass die Feiglinge (sie waren zu siebt) “Allah ho akbar” gerufen hätten, als sie den jungen Mann zu Tode prügelten, dann wäre das in der Tat ein Grund, die Religion der Täter speziell zu thematisieren, eben weil sie in diesem Falle die Religion als Begründung dafür benutzt hätten.

        • mike hammer schreibt:

          Dante
          dann nimm DAS!
          :lol:

          zum schluss verbieten sie uns noch die eigene frau zu vergewaltigen!

          man beachte das stirn-gebets-hämatom, auch SÄBJIA genannt!

          http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=eg3GKzOIL14#!

          lustig, schrecklich, abstoßend, islaschistisch! :twisted:

          • Dante schreibt:

            Da kommt zur Familie noch das Geschwister Biasto dazu, auch wenn es das Wort Biastomanie noch nicht gibt.

          • Aristobulus schreibt:

            lol!

            Dann ist Özgür ein Bixenostomos

          • Dante schreibt:

            Bixenostomos?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Schließe mich der Frage an :-)

          • Dante schreibt:

            Xenostomos könnte so etwas wie “Fremdmund” heißen, ggf. “Fremdsprachler”. Das “Bi”, welches “je zwei” heißt, ist jedoch lateinisch und nicht griechisch. Das Wort Biastomanie habe ich erfunden und bezeichnet das krankhafte Verlangen danach, jemandem Gewalt (bía) anzutun (wiastis heißt heute noch “Vergewaltiger”). Ich habe damit auf das von @mike hammer verlinkte Video reagiert.

          • Aristobulus schreibt:

            Ein doppelseitig Anders-Mündiger :)

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ihr seid mir alle deutlich zu intellektuell.

          • Dante schreibt:

            Nicht doch! Ein wenig Griechisch in Ehren kann niemand verwehren. Gja mas! ;)

          • Dante schreibt:

            Der bezog sich auf @tapferimnirgendwo.

          • Dante schreibt:

            Da erübrigt sich eigentlich die Frage, ob Du Altgriechisch gelernt hast.

          • Aristobulus schreibt:

            ojwawoj :D

            Am Schönsten ist übrigens dieses eine Gedicht von der Sappho (die man Ssap’p'h’o aussprechen muss, mit gehauchtem Peh, nich’ mit Eff, das ist bloß Neugriechisch-Sprech, bestenfalls byzantinischer, also vergleichsweise nix ;)
            Hoffentlich krige ich’s noch zusammen

            Dédyke’mén a Sselánna kai Péliadä’ss
            méssai de’ N’yktes, pará d’erchet óhra.
            Égo de’ móna katéudo.

            Übersetz ich mal so:
            (Nimm mich auf, Mond,
            schon leuchten Plejaden.
            Tauchet die Nacht, Stunden laden.
            Nur ich liege alleine und wund.)

          • Dante schreibt:

            Wie nennt man einen toten mongolischen Wildesel?

          • Aristobulus schreibt:

            …frugst Du schon im hochgerutschten Kommentar vorhin, und ich rätsele seit äbendt vorhin, et audo sapere in nocte, quia nescio sed fieri sentio, et excrucior.

            Dschingis-Cohn :D
            Nee.
            Timurvoldemort…
            IAthanatosbarbarikós?
            :blush:

          • Dante schreibt:

            Ich hatte den Kommentar nicht mehr gefunden. Die Antwort lautet: Edschiggeto. ;)

          • Aristobulus schreibt:

            Parbleu, wer hätte das geahnt
            Du frugst aber nach ‘nem grammatikalischen Dings. Hmmm. Bist sicher, dass es ein mongolisches Wort für einen mongolisch toten Mongolenwildesel in der wilden Mongolei ist?

            Also, weil Turksprachen (die der geschätzten Mongolen ist ja eine) mir leider ein Aliud sind, könnt’s auch eine italienische Wortbildung auf jidischer Grundlage für eine Schapsleiche sein ;) , schiker = jidisch betrunken, die Nachsilbe ein romanisches PPP, also heißt Schiggeto schon mal “derdiedas finalvöllig Betrunkene”, und wegen der Vorsilbe müsste’s wohl ein jidisch-lombardischer Dialekt aus dem noch ziemlichen Frühmittalter sein (ca. elftes Jahrhundert, als die Leute da noch langobardischerseits z.B. Aligern hießen, was später zu Alighieri wurde), denn die Vorsilbe ist was Germanisches, da bin ich als Nichtgermanist ziiiemlich sicher.
            Also Edschiggeto = “der finalvölligst Entleibt-Sturzbetrunkene”. So’n wüster Esel aber auch :D

            *wird getränkt und weggeschleift*

          • Dante schreibt:

            Alles nicht. Der mongolische Wildesel heißt Dschiggetai, und dies lässt sich als griechische Verbform interpretieren, vielleicht im Sinne von “er/sie ist ein(e) mongolischer Wildesel(in)”, von inf. dschiggesthai (“mongolischer Wildesel sein”). “Edschiggeto” ist einfach eine Vergangenheitsform dazu. :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            Papai, o phile! Phett! :D

      • A.mOr schreibt:

        Das, allerdings, ist eine zutreffend treffende Anmerkung!

  2. Dante schreibt:

    Vielleicht hätte der Journalist besser geschrieben “ohne jeden erkennbaren Anlass”. Einen Grund gab es sicherlich, im Zweifelsfalle in den Tätern. Und wenn dieser Grund nur darin bestünde, dass die Täter einfach scheiße wären.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Die finden IMMER einen Grund… Sie kommen IMMER im RUDEL, denn
      ALLEINE machen sie sich in die Hose!

      Übrigens…Journalisten sind auch nicht mehr DIE, DIE sie mal waren!
      Alle POLITISCH KORREKT!!! Man will ja schließlich nicht seinen
      Arbeitsplatz verlieren! :wink:

      • Aristobulus schreibt:

        In Berlin wird einer in den Kopf getreten, und in Pakistan schießen Leute, die genauso drauf sind, einem Mädchen in den Kopf, bloß weil sie sich mit ihrem Vater (einem Mädchenschullehrer) für Schulbildung eingesetzt hat:
        http://www.welt.de/politik/ausland/article109816004/Der-feige-Taliban-Feldzug-gegen-ein-Maedchen.html

        • Dante schreibt:

          Nur wieder ein weiterer Beweis für die Niedertracht der Satanskrieger, die hierzulande noch als “Gotteskrieger” bezeichnet werden. Genauso unverständlich übrigens wie die Praxis des hiesigen Journalismus, “Ehren”morde ohne Anführungszeichen zu schreiben.

          • A.mOr schreibt:

            Für solchen Journalismus gibt es ein Wort und einen Grund durch dieses bezeichnet: Ehrlosigkeit; nicht in Anführungsstrichen.

            Mein Beileid an die Familie des Mädchens. Mögen ihre Mörder ausgetilgt sein!

          • Dante schreibt:

            Mein Beileid an die Familie des Mädchens. Mögen ihre Mörder ausgetilgt sein!

            Meines Wissens ist das noch ein Mordversuch. Malala wird derzeit in einem britischen Hospital behandelt, nicht ganz unpassenderweise in einem, in dem die meisten Patienten verwundete britische Soldaten sind.
            Mörder sind die Attentäter in meinen Augen trotzdem. Dass Malala noch lebt, ist nicht ihr Verdienst. Bezüglich des Schicksals, dass ich diesen Leuten wünsche, bin ich allerdings nicht so freundlich wie Du… :twisted:

          • el zorro schreibt:

            Sie lebt?
            Hoffentlich hast Du recht und sie wird vollständig genesen!

            Was die Mörder angeht, das stimmt, auch der Versuch ist schon vollzogener Mord.

          • Aristobulus schreibt:

            …sie lebt – was dann so ‘leben’ ist nach einem Kopfschuss. Vielleicht wacht sie nie wieder auf. Und wenn, wird’s nie mehr so wie vorher.

  3. Eitan Einoch schreibt:

    Ein junges Leben ausgelöscht – einfach so! Ich bin sprachlos und erschüttert. Man, was ist nur aus diesem Land geworden?!

    • Nexus 6 schreibt:

      Tja. Ein Land mit knapp 10% Migrantenanteil, Tendenz steigend. In manchen Innenstädten schon bei rund 30%. Und manche dieser Migrantengruppen bringen Ihren Kulturkampf und Ihren ganzen Hass mit nach Deutschland. Das ist los in diesem Land.

      Kuckt doch in andere Ländere… Läuft dort ganz ähnlich. Wenn Ihr mich fragt funktioniert das Ganze Multikulti dingens nicht. Nirgends. Selbst In Amerika stösst man auf Ghettos und ähnliche Gewalt. Latinos gegen Schwarze, Schwarze gegen Weisse, etc etc.

      Es steckt in Uns Menschen, ganz tief drin. Wie ein Gen. Bin ich jetzt ein Rassist, da ich das so fatalistisch sehe?

      Meines Erachtens sollten wir alle wieder in Unseren eigenen Ländern leben. Jeder nach seinem Gusto und nach seiner eigenen Kultur. Ich habe diesbezüglich meine Meinung geändert. Gebt den Juden Ihr Judäa zurück und den Arabern die umliegenden Länder. Von mir aus Palästina ein Stück Ägyptens…. Und Einwanderung…. würde ich gaaaanz stark begrenzen. Geht doch nicht anders. Oder wollen wir unbedingt alle in Chaos versinken? Jeder gegen Jeden? Ist es das was wir wollen? Ich halte von Integrationspolitik nicht mehr viel. Die Migranten die in Deutschlands sich integriert fühlen haben dies aus eigenen Stücken gemacht. Bei manchen Migrationsgruppen bin ich nicht mehr so sicher.

      Falls jemand mich falsch verstehen sollt: Der tote Junge tut mir sehr leid.
      Als Bestrafung würde ich nicht zu einem drastischen Mittel der Todestrafe greifen, wie es A.mOr vorgeschlagen hat. Aber vielleicht so ne ähnliche Bestrafung wie es Alex in Clockwork Orange erfahren hat. Ist das zu brutal?

      • Dante schreibt:

        Wenn Ihr mich fragt funktioniert das Ganze Multikulti dingens nicht. Nirgends.

        Nicht, wenn man es blauäugig oder “politisch korrekt” angeht. Und nicht, wenn man Gettobildung zulässt. Bei aller Freiheitlichkeit, eine Gesellschaft, die die Absicht hat, eine funktionierende multikulturelle Gesellschaft zu sein, sollte als Allererstes (idealerweise noch bevor der erste einer fremden Kultur angehörende Mensch den Boden des Landes betreten hat) einen moralischen Konsens (der wegen der Vielzahl von Vorstellungen nur ein Minimalkonsens sein kann, etwa ein Konsens der gegenseitigen Achtung und der Ablehnung von Gewalt, insbesondere gegen Schwächere oder Wehrlose) schaffen, den sie a) lebt und b) ohne Wenn und Aber kompromisslos durchsetzt.
        Und sie sollte aktiv jede Gettobildung durch Fremd- oder Selbstabkapselung verhindern bzw. ihr entgegensteuern. Menschen, die einander kennen, schlagen einander nicht so schnell den Schädel ein wie Menschen, die einander fremd sind – auch wenn der Zerfall Jugoslawiens gezeigt hat, dass das keine Garantie ist. Mit ethnischen oder religiösen Scharfmachern verfahre man am besten ähnlich wie die Römer mit Menschen, denen sie vorwarfen, den Römischen Frieden gebrochen zu haben. Dauertauch nicht so lange, es gibt ja heute Tacker :mrgreen: .

    • Call Me Appetite schreibt:

      Was heisst hier schon aus diesem Land. Das selbe kann man aus der Schweiz berichten. Leute werden aus Langeweile auf der Strasse abgestochen. Einfach so.

  4. Nexus 6 schreibt:

    @M.:

    Und wer definiert wer ein Irrer ist? Sie werter M.?

  5. American Viewer schreibt:

    Der Fehler ist der Zusatz “ohne Grund”. Welchen Grund kann es bitte dafür geben, mit mehreren Mann einen Menschen in den Tod zu treten? Was wäre denn bitte ein Grund gewesen?

    Darüber muss ich auch immer lachen, wenn MSM so etwas schreiben. Das ist Eichmann-Deutsch. Juristen benutzen das gerne.

    Wenn das Opfer zum Beispiel energisch aufsteht, kann das schon ein „Grund“ sein. Oder wenn das Opfer um ein Euro angepöbelt wird und sagt: „Nein, geht doch arbeiten.“ Das sind alles „Gründe“. Dann gehen deutsche Juristen nicht auf Mord.

    Ich wette in diesem Fall wird es ähnlich ablaufen. Das Opfer ist sicherlich auch gestanden. Das Opfer wollte seinem betrunkenen Freund einen Stuhl hinstellen. Dann kam es zum Wortwechsel. Wortwechsel ist immer schlecht. Das ist in DL „Grund“ genug zuzuschlagen. Man muss in DL mit gesenktem Kopf durch die Straßen gehen und darf keinen Piep sagen, wenn man angepöbelt wird. Sonst ist man mitschuldig. Mindestens.

    Ich wette die Täter werden am Ende maximal für Totschlag verurteilt. Wer hält dagegen?

  6. John G. schreibt:

    “Das Böse” im religiösen Sinne existiert nicht. Das Wort “Böse” hat ursprünglich eine religiös-irrationale Bedeutung. Diese Bedeutung ist natürlich Unsinn. Aber es gibt auf jeden Fall Menschen, die Böses tun. Ich denke, den Audruck kann man durchaus vewenden; er kann aber zu Missverständnissen führen. “Böse”, im säkularen Sinne, würde ich bezeichnen als “barbarisch”. Jemand der die Grundrechte seiner Mitmenschen missachtet ist böse.
    Bezogen auf das Große und Ganze einer Gesellschaft kann man gefährliche Entwicklungen beobachten, die einem auf den ersten Blick erscheinen wie durch die “Mächte des Bösen” hervorgerufen (Bsp. Nationalismus, Islamisierung). Wenn fiese Ideologien wie Islam, NS, Kommunismus und Co. nach der Macht greifen, wirkt das wie ein “Erwachen des Bösen”. Die Entwicklungsschritte von einer freiheitlichen Gesellschaft weg, hin zu einer totalitären Gesellschaft, nenne ich “the rise of evil”. Es ist das, was z.Z. passiert. Unsere Grundrechte werden abgeschafft und der Mehrheit ist’s egal. Die Mehrheit ist sich dessen noch nicht einmal bewusst, das ist zumindest mein Eindruck. Warum NS-Dokus angucken? Guck doch einfach aus dem Fenster – da kannst Du doch das Gleiche sehen, nur live…

  7. herbie schreibt:

    Zu den USA da fällt mir dieser Typ ein.

  8. Fidelus schreibt:

    @Dante: Tagesspiegel und Welt hatten sich bereits zur Täterherkunft geäussert. Andere “Medien” haben dies wohlwissend verschwiegen.

    Der Ermordete hat keinen Grund geliefert, welchen soll es auch geben, der einen Mord dieser Art rechtfertigt, da trifft Ihr Artikel genau auf den Punkt, aber es gibt ganz kluge Köpfe in Deutschland, die wissen, weshalb die Täter das getan haben:

    Zitat von web_de
    >>>>Der Soziologe Helmut Thome warnte im Deutschlandradio Kultur davor, dass zunehmende soziale Ungleichheit die Gewaltkriminalität fördere. In den letzten zehn Jahren hätten die Erfahrungen von Versagen durch die wachsenden sozialen Unterschiede zugenommen. “Demütigungen sind häufig das Saatbild für gewalttätige Äußerungen”, sagte Thome. Es gebe immer mehr “Bildungsverlierer”, sagte er. “Wer jetzt Verlierer ist, dem wird dies als individueller Makel zugerechnet.”
    Als Gegenmaßnahmen empfahl der Soziologe Präventionsprogramme in den Schulen. Allerdings werde damit das strukturelle Problem nicht beseitigt. “Wenn die soziale Ungerechtigkeit weiterhin zunimmt, wird das auch zu einem Anstieg der Gewaltkriminalität führen”, sagte Thome.<<<<

    Einen Kommentar zu diesem geistigen Dünnschiss erspare ich mir…

    • Dante schreibt:

      Einen Kommentar zu diesem geistigen Dünnschiss erspare ich mir…

      Ich halte das nicht für geistigen Dünnschiss, es wird der Sache nach durchaus zutreffen, dass in einer zunehmend asozialeren Gesellschaft bzw. asozialen Teilen der Gesellschaft eben auch asoziale und antisoziale Verhaltensweisen zunehmen.
      Die Neigung, diese Feststellung für geistigen Dünnschiss zu halten, mag von dem Eindruck herrühren, der Autor entschuldige quasi das Verhalten der Gewalttäter. Diese sind aber nicht die einzigen und nicht einmal die Hauptleidtragenden einer solchen Vernachlässigung, sondern gerade diejenigen, denen es unter gegebenen Umständen noch am besten geht, weil sie Ellenbogen haben und einen Weg gefunden haben, dem Rest der Gesellschaft durch Gewalt und Verbrechen den Mittelfinger zu zeigen. Natürlich sind sie selbst für ihre Taten verantwortlich, aber es gibt ja auch niemanden, der ihnen ernsthaft Einhalt gebietet und die Menschen, die tagtäglich mit diesen Hackfressen zusammenleben und sich von ihnen schikanieren lassen muss, den Rücken stärkt. geschähe dies, müssten sich diese Leute wohl oder Übel einfügen und könnten sich nicht mehr benehmen wie die Axt im Walde (ich sehe gerade ein Bild vor meinem geistigen Auge, wie ein “gestandener” Gewalttäter von seiner alten Mutter eine Backpfeife bezieht und ganz kleinlaut wird).
      So gelesen geht es also nicht darum, die Gewaltverbrecher selbst als Opfer zu sehen (was sie vielleicht mal waren und eben nicht mehr sein wollen) und ihre Taten zu verharmlosen, sondern die anständigeren unter ihnen durch andere, bessere Perspektiven von ihrem Wege abzubringen und die wirklich bösen Jungs einzudämmen, ihnen die “Entfaltungsmöglichkeiten” zu entziehen.

      • Aristobulus schreibt:

        Dante,
        Teils Teils. Als vor ein paar Jahren in bestimmten Pariser Vororten Autos und Geschäfte brannten, sagte Präsident Sarkozy den Ausdruck “cette raccaille”.
        Soziologen und andere Verständnisinnige dieser sog. Aufstände haben es ihm fürchterlich übelgenommen: Sie behaupteten, dass die zunehmende soziale Ungleichheit die Gewaltkriminalität fördere und dass sie deren Ursache sei, dass man die Verlierer verstehen müsse, und dass nicht die Täter ‘wirklich’ Schuld seien, sondern die Gesellschaft und der Präsident, der “raccaille” gesagt habe.
        Dabei hatte er nur Recht!

        Diese Täter haben die Autos und die Geschäfte ihrer eigenen Leute angezündet, der Anständigeren unter ihnen. Sie taten es aus Freude am Bösen und haben nichts erreicht als Pleiten. Die Pleiten derer, die immerhin in diesen Vierteln eigene Geschäfte eröffnet hatten. Danach hatten sie keine mehr.
        Autosanzünder und Menschentotschläger ziehen Andere mit… und vertreiben die Anständigeren. Rudy Giuliani hatte das vor Langem erkannt

        • Dante schreibt:

          @Aristobulus
          Warum sollte zwischen der Feststellung, dass die Politik total versagt hat, und der Feststellung, dass die Randalierer mutwillig Existenzen zerstört haben und in sofern nicht besser sind als irgendwelche unseriösen Banker, die Leute in den Ruin treiben, ein Widerspruch bestehen? Wer das glaubt, wendet die Logik falsch an bzw. geht von völlig falschen Prämissen aus. (Moralische) Schuld an irgendetwas verteilt sich nicht wie ein Kuchen, nach dem Motto, wenn einer 100% Schuld an etwas hat, bleibt für den anderen nichts mehr übig. Wenn z.B. zwei Freunde gemeinschaftlich jemanden umbringen, sind beide zu 100% schuldig, zumindest moralisch, und ich hoffe, es ist auch juristisch so, insbesondere strafrechtlich. Wenn einer seine Tochter an einen Perversen verschachert und der sie dann vergewaltigt, sind beide Verbrecher (sie haben auch beide den Straftatbestand der Vergewaltigung erfüllt, denn auch der Zwang zum Geschlechtsverkehr mit Dritten gehört dazu).
          Es gibt in diesen Fragen kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-als-Auch. Meine Weltsicht ist nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-dunkelgrau, was das Handeln von Menschen betrifft.

          Die Bandelieus haben schon Jahre vor den Verwüstungen unangenehme Schlagzeilen gemacht, und zwar als Hort der Gewalt. Namentlich sexueller Gewalt. Die Opfer dieser Gewalt, das sind die eigentlichen Opfer einer vernachlässigenden Politik und diesen Verbrechern, die es sich anscheinend in ihrem gemütlichen Elend wunderbar eingerichtet haben und dort die “Kings” sind. Bei solchen “Kings” wünscht man sich freilich einen Robespièrre…

          • Aristobulus schreibt:

            Lieber einen Napoléon ;) , der köpft nicht so viel.
            In Frankreich hat jedenfalls die Politik nicht so völlig versagt wie jetzt hierzulande. Seit dem Ende des Algerienkriegs fanden unter allen Regierungen eine forcierte Integration der Leute und deutlich mehr Kontakt zwische Behörden und Moscheeverbänden statt als jemals hier, und noch heute haben die moslemischen oder afrikanischen Nun-Franzosen kein Sprachproblem.

            Ich bin in Paris mit Linanesen zur Schule gegangen, habe kein Problem wahrgenommen. Später, Anfang der Achtziger, gab es wohl eins. Da kannte ich Saad, einen Syrer, der französisch wie ein Franzose konnte (also die Integration von staatswegen hatte gegriffen) und der eine gute Arbeit hatte – aber politisch innen drin war er ein Syrer durch und durch. Es war die Zeit, als Chomeini nach Teheran zurückkehrte. Plätzlich liefen vollverschleierte Gestalten über den Boulevard Montparnasse und man sah Vollbärte. Hatte es zuvor nicht gegeben…

            Deren Selbstbild geriet aus dem Lot bis heute, bis zu den Tagen eines Mohammed Merah, der in Frankreich geboren ist, der Franzose war!, der aber drei jüdischen Kindern auflauerte, ihnen in den Kopf schoss und Allahu-Akbar brüllte.
            Das Selbstbild, das ein zivilisiertes sein könnte (kann es immer!) wird mit Radikalislam verwechselt

          • Dante schreibt:

            Lieber einen Napoléon ;) , der köpft nicht so viel.

            Darum geht es doch! Ich hätte auch Cromwell sagen können. Schließlich war zuvor davon die Rede, was für Leute in diesen Stadtvierteln die “Kings” sind.

            Deren Selbstbild geriet aus dem Lot bis heute, bis zu den Tagen eines Mohammed Merah, der in Frankreich geboren ist, der Franzose war!, der aber drei jüdischen Kindern auflauerte, ihnen in den Kopf schoss und Allahu-Akbar brüllte.

            Der arme Kerl, wenn es einen gerechten Gott gibt. :twisted:

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. Echte Kings müssen einen Empéreur bekommen, der sie mores lehrt – oder einen echten Republikaner wie Cromwell :evil:
            Oder den Ojberschtn.

          • Dante schreibt:

            Eigentlich sind diese “Kings” nur Usurpatoren, wie Simri. :twisted:

          • Aristobulus schreibt:

            Zu Dionüs dem Usurpatoren schlich Schomron, die Uz’im Gewande.
            Ihn schlugen die Mullahs in Bande.
            “Was willssu Digger-Haram, sprisch?!”,
            entgegnet ihm finster der Wüterich
            “Die Stadt von euch Kings befrein!”
            “Das mussu mim Döner bereun.”

  9. Der Vietnamese war ein (Halb-) Thailänder deutscher Nationalität

  10. Cruze schreibt:

    Das Opfer hatte keinen Grund geliefert, das bedeutet allerdings nicht, dass die Mörder keinen Grund hatten.
    Hier ist schon mal ein Grund:
    http://www.focus.de/panorama/boulevard/bushido-du-hast-theoretisch-einen-mord-frei_aid_477985.html

    Bestimmte Bevölkerungskreise in D kommen tatsächlich auch mit Mord durch.
    Warum?
    Weil unsere Politiker es wollen!
    Bedankt Euch bei den Grünen, dem linken Flügel von SPD und Union, der Migranten -und Empörungsindustrie, den Massenmedien, den deutschen Künstlern…

  11. Heimchen am Herd schreibt:

    Es waren diese Kollegen…

    Die “Bildungsverlierer” VERLOREN hat allerdings das OPFER!!! :evil:

    • Aristobulus schreibt:

      Huch? Habe schon zweimal ca. den selben Kommentar geschrieben. Verschwundibus

      • Aristobulus schreibt:

        Aha, da isses. Danke, WordPress.

        Also nochmal:
        Nein, Heimchen, die da aus Deinem Video waren es nicht. Die sind eine reine Isslusion, Gewaltfantasie von Minderbemittelten und Orientierungslosen, diese Filmstraßen- und Filmgossenherrscher mit teuren Herrenmenschenautos, kleine Warlords der Ghettos, die sie sich herbeiillusionieren und die sie beherrschen wollen. Eine perverse Fantasie derer wie Bushido usf., die damit Geld verdienen.

        Die Mordtäter waren andere: Die Herumlungerer, die keine Sprache richtig können, die Jungmännergruppen bilden und ihren Gewaltfantasien nachhängen.

        Was ist da eigentlich los?!
        Wieso betreiben Moscheegemeinden und Islamverbände, die Geld vom deutschen Staat kriegen, und Familien von Immigranten der DRITTEN Generation keine Arbeisbeschaffungs- und Bildungsmaßnahmen für ihre missratenen Söhne? wieso gibt’s da keine Frauenhäuser für Misshandelte und Bildungskurse für Mädchen, Berufskurse usf.?

        Aber irgendwie auf den Islam berufen sie sich. Was ist bloß los mit dem?! Der Islam war mal Hochkultur. Nix mehr los damit seit zweihundert Jahren und mehr

        • Besucher schreibt:

          Naja, zu über 50% wurde die Hochkultur im Islam von Nichtmoslems geschaffen. Als es kaum noch Nichtmoslems gab in den arabischen und persischen Ländern dann war Schluss mit Hochkultur. Die Mongolen taten dann ihr Übriges.

      • Aristobulus schreibt:

        Was ist denn da los? Dreimal verschwunden. Zum vierten Mal schreib ich den Kommentar nicht-

  12. Heimchen am Herd schreibt:

    Ich kann Katzen nicht ausstehen! :wink:

  13. anti3anti schreibt:

    ohne Grund = grundlos = sinnlos

    • American Viewer schreibt:

      Ich glaube deine Theorie nicht. “Ohne Grund” ist ein Synonym für “ohne Anlass

      Die Gleichsetzung wäre wohl eher kein gutes Deutsch. Beweggrund und Sinn haben eine unterschiedliche Bedeutung. Ein Grund muss ja keinen Sinn ergeben.

  14. M. schreibt:

    Interessant, dass mehrere Leute unter demselben Namen posten können. Ich hatte selbst bereits mehrere Beiträge hier unter dem Namen M. verfasst. Das ist für die Leser doch verwirrend.

    Der “echte M.”.

    • Silke schreibt:

      das ist mir mal auf nem Blogger blog passiert. Da stellte es sich letztendlich als ein ganz einfacher Trick heraus. Jemand riet mir deswegen damals dazu, ein Bild dazu zu packen, das macht es den Imitatoren schwerer.

  15. hans schreibt:

    Silke ich denke Sie schwoofen mit den falschen, oder fehlt das Gespühr?
    Nexus 6 sagt in mal mö am 16.10.2012:Der Cohn ist höchstens ein Schriftsetzer oder einen Buchstabenschubser.

    .
    Der Ausdruck der “kleine Cohn” ist ein antisemitisches Stereotyp auf den Juden im deutschen Kaiserreich gewesen.http://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Cohn

    Mir ist augefallen das einige Aristobulus -Gegner ihn öfter mal Cohn hier im blog nennen so auch ein ein Künstler im Ruhestand .Diese betonende Hervorhebung von Cohn halte ich nicht für ehrenwert.
    Ich möchte darauf hinweisen das Aristobulus mit seinem Namen in bester menschlicher Gesellschaft ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Cohn
    Da könnten einige neidisch werden.
    Aber es ging ja eigentlich um die Situation von Glaubensgenossen in Malmö,
    oder wo?

    • Silke schreibt:

      Was Cohn für ein edler Name ist, ist mir wohlbekannt. Ich kannte schon einen M. Cohen, da war Aristobulus bestenfalls gerade geboren und dem M. Cohen von damals verdanke ich sehr viel. Daß Cohen ein besonderer Name ist, hat mir allerdings nicht M. Cohen selbst erzählt, sondern andere Leute, die so was wußten, erst sehr sehr viel später. Ich habe M. Cohen einfach als einen gütigen Menschen kennen und mögen gelernt und als solchen werde ich mich an ihn erinnern, so lange mir Erinnerung gegeben ist.

      Und dennoch kann und darf ich zu Aristobulus Kunst meine eigene Meinung haben, unbeeinflußt von seinem distinguished Nachnamen. Ich pflege eigentlich mit richtigen Namen nie Scherze zu versuchen, ich glaube nämlich, daß das unter meinem Niveau ist.

    • SilverSurfer schreibt:

      Silke,
      darum geht es doch gar nicht.
      Lies bei “Hassmails” nach, was er als “F” von sich gegeben hat, Buurmann hat ihn daraufhin gesperrt. Da gibt es auch keinen Spielraum.

      • Silke schreibt:

        ich lese was mir nützlich erscheint, egal von wem es kommt

        • SilverSurfer schreibt:

          Kannst Du, mach ich auch. Ich rede aber nicht mit jedem.

          • Silke schreibt:

            Du meinst ich hätte nicht mit Nexus, als mir nicht bewußt war, wer er war über Peaks und Dynamics plaudern dürfen? Sag das doch bitte auch Eliyah.

            Außerdem ich prügele mich nun mal gern im Netz und um mich im Netz mit jemandem zu prügeln, muß ich mit ihm/ihr reden. Duscht sich alles spurlos wieder ab. F. hat mir allerdings nach allem, was ich bisher gesehen habe, nicht meine Kragenweite.

            Im übrigen bin ich dafür, daß jeder Türke und jede Türkin ihren Namen behalten darf und mich jederzeit gern korrigieren, wenn ich ihn falsch aussprechen sollte. Türkische Ausspracheregeln bin ich zwar nicht bereit zu lernen, aber individuelle Namen immer und mit erheblichem Aufwand. Ich habe noch jedes Angebot von Gesprächspartnern zu einem für meine Zunge leichteren Nick überzugehen abgelehnt. So viel Respekt muß sein.

            Ich finde den Vorschlag, eineR sollte seinen Namen eindeutschen, um wahrlich deutsch zu sein, ungeheuerlich. DA bleibt MIR die Sprache weg.

          • Dante schreibt:

            Ich finde den Vorschlag, eineR sollte seinen Namen eindeutschen, um wahrlich deutsch zu sein, ungeheuerlich. DA bleibt MIR die Sprache weg.

            So hoch (“ungeheuerlich”) würde ich das gar nicht hängen – abgesehen davon, dass speziell von Eindeutschen eigentlich nirgends die Rede war eher von einer Art “Amerikanisierung” im Sinne eines Schmelztigels Amerika, wo jeder über kurz oder lang einen griffigen Namen verpasst bekommt. Abgesehen davon habe ich auf den Vorschlag, den Namen griffiger, vielleicht auch internationaler zu gestalten, um nicht in eine anatolische Schublade gesteckt zu werden, mit meiner eigenen Theorie reagiert, dass er (vermutlich, ich kann auch nur spekulieren) nicht nur als Individuum unter Zurücklassung seines ursprünglichen Namens der Schublade entrinnen, sondern diese aufbrechen will. Die Deutschen sollen sich daran gewöhnen, dass ein Deutscher heutzutage nicht immer Markus, Jens oder Thorsten heißt (oder manchmal eben auch Kevin), sondern eben auch mal Özgür oder Cem. Vielleicht wird es eines Tages Namen wie Mareike Gentsch geben, sich also auch die Schreibweise des Nachnamens verändert haben, wie bei Horst Schimanski – nur eben nicht forciert, sondern als Ergebnis einer völlig normalen Entwicklung.
            Fazit: Der Vorschlag, seinen Namen internationaler zu gestalten, ist also nicht im von mir vermuteten Sinne von Herrn Cebe, aber ungeheuerlich ist anders.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante (Oktober 17, 2012 um 12:00 vormittags), yep. genauso war’s gemeint von meiner Seite.
            Hmm, allerdings leicht ‘ungeheuerlich’ isses, wenn jemand “Oz” in Eindeutschung umfälscht.

          • mike hammer schreibt:

            obambi kriegt heute kloppe von romney, ich muß das sehen.
            huch, der nazi ist gelöscht. ;) N8

        • Silke schreibt:

          PS:
          Meinungsfreiheit bezieht sich nicht nur aufs Äußern dürfen, sondern auch aufs konsumieren dürfen.

          Im übrigen, daß F. bei Yael rausgeflogen ist, reicht mir als Negativempfehlung vollkommen. Dennoch bin ich nicht bereit, verifizierbare Informationen von ihm, die meinen Verdacht zur Gewissheit machten, nicht zur Kenntnis zu nehmen.

          Im übrigen habe ich mich schon mit ganz anderen Kalibern als dem F. rumgeschlagen und da ist mir nix hängen geblieben und nie nie hat mir einer von den Guten gesagt, ich dürfe Infos von denen nicht zur Kenntnis nehmen.

  16. mike hammer schreibt:

    doch es gibt einen GRUND.
    der grund liegt nicht bei den TÄTERN, liegt am system.

    würde mann die großfamilien der täter wegen integrationsverweigerung ausweisen. den tätern lebenslang (bis zum tod) den bau des nordsee-mittelmeer kanals, mit bloßen händen , bei wasser und brot aufhalsen. salz nur als zusatz zum wasser vor dem frühstück, alles gekocht und gemahlen, ohne gewürtze, ständig von klassischeropernmusik und traditionellen klängen von pekingoper und NO berieselt, verknacken. hätten sie es nicht gewagt.

    würde der staat sein GEWALT- monopol auch als GEWALT verstehen,
    würden wir den jungen mann nicht hier betrauern müssen.

    • Dante schreibt:

      Sicher liegt der Grund bei den Tätern. Die leiden bestimmt unter ‘ner malignen narzisstische Persönlichkeitsstörung oder irgendetwas Vergleichbarem (eigentlich falsch, denn unter einer solchen Störung leidet man nicht, wenn man sie hat, sondern lässt andere darunter leiden). Wenn man es so jemandem gegenüber an Unterwürfigkeit fehlen läst, fühlen die sich so ähnlich wie ein gesunder Mensch, wenn man ihm ins Gesicht spuckt. Herrenmenschen halt. Am System liegt es, dass sich Menschen auf diese Weise behaupten können, dank der Neville Chamberlains unserer Tage.
      Dabei könnte man die doch wunderbar für die ökologische Energiewende heranziehen, denn wer Leute tottreten kann, kann auch Pedale treten, um elektrische Energie zu erzeugen.

  17. mike hammer schreibt:

    FEHLER?
    hi hi
    immer sind wir selber schuld, oder so, oder?

    «Kreuz ist Trumpf»: SwissAir-Werbung provoziert Muslime.

    Im September erregte der Amateur-Film «Unschuld der Muslime» die Gemüter der Muslime. Jetzt ist es die Swiss: Die Airline bedauert, wenn ihr Slogan «Kreuz ist Trumpf» religiöse Gefühle verletzt hat.

    http://www.bzbasel.ch/schweiz/kreuz-ist-trumpf-swiss-werbung-provoziert-muslime-125390340
    :twisted:

    • Dante schreibt:

      Da kann man nur den Kopf schütteln. Allerdings würde ich diejenigen Muslime, die sich von einem aus dem Skat bzw. in diesem Fall Jassen entlehnten Spruch beleidigt fühlen, nicht länger Muslime, sondern Muselmanen nennen, und zwar mit deutlicher Anspielung auf die “Geschwister” Ego, Klepto und Pyro. :twisted:

  18. Dante schreibt:

    dann hatten alle Mitglieder des von Christopher Browning untersuchten Bataillons auch ne Störung?

    Mit “Störung” meine ich nicht, dass diese Leute nicht anders gekonnt hätten, sondern dass sie (möglicherweise) nicht ertragen könenn oder vielmehr wollen, wenn ihnen mal jemand nicht zu Füßen liegt. Der rein prinzipiellen Fähigkeit, sein Handeln zu reflektieren und zu ändern, muss das nicht unbedingt Abbruch tun, wohl aber der Bereitschaft dazu.

    Nein, es waren wie immer vollkommen normale Leute, die da offenbar ohne jede Resthemmung zugetreten haben.

    Völlig normale Leute sind nicht selten gestört. Das gilt besonders in Gesellschaften oder Teilen einer Gesellschaft, in der emotionale Vernachlässigung und teilweise auch Gewalt nicht Ausnahme, sondern Regel ist.

  19. Dante schreibt:

    Das Gedicht glaube ich mal gehört/gelesen zu haben. So schöngeistig wollte ich aber heute eigentlich nicht mehr werden, sondern mich darauf beschränken, zu fragen, wie man einen toten asiatischen Wildesel nennt (Achtung, Grammatik-Wortspiel!).

  20. Aristobulus schreibt:

    Parbleu, wer hätte das geahnt :D
    Du frugst aber nach ‘nem grammatikalischen Dings. Hmmm. Bist sicher, dass es ein mongolisches Wort für einen mongolisch toten Mongolenwildesel in der wilden Mongolei ist?

    Also, weil Turksprachen (die der geschätzten Mongolen ist ja eine) mir leider ein Aliud sind, könnt’s auch eine italienische Wortbildung auf jidischer Grundlage für eine Schapsleiche sein ;) , schiker = jidisch betrunken, die Nachsilbe ein romanisches PPP, also heißt Schiggeto schon mal “derdiedas finalvöllig Betrunkene”, und wegen der Vorsilbe müsste’s wohl ein jidisch-lombardischer Dialekt aus dem noch ziemlichen Frühmittalter sein (ca. elftes Jahrhundert, als die Leute da noch langobardischerseits z.B. Aligern hießen, was später zu Alighieri wurde), denn die Vorsilbe ist was Germanisches, da bin ich als Nichtgermanist ziiiemlich sicher.
    Also Edschiggeto = “der finalvölligst Entleibt-Sturzbetrunkene”. So’n wüster Esel aber auch :D

    *wird getränkt und weggeschleift*

  21. Aristobulus schreibt:

    P.P.P.S
    Pardon, mein Fehler!, Kommentare wandern nach oben, wenn man unten nicht auf den letzten antwortet, also der jetzt hier gehört nach unten. Nein, der vorige.
    Wie auch immer, rätselhaft alles

  22. Karl Eduard schreibt:

    Wenn jemand begründet zusammengeschlagen wird, ist das für Journalisten schon o.k. . Und Politiker. Beispelsweise, um den Anfängen zu wehren.

  23. Eliyah schreibt:

    Es gibt nur einen legitimen Grund für Gewalt: Selbstverteidigung. In diesem Fall lag dieser Grund offenbar nicht vor, daher war die Gewalt grundlos. Aber was der Journalist mit “grundlos” ausdrücken wollte, ist nicht, dass es der Rechtfertigung für die Gewalt fehlte, sondern dass es nicht mal als überzogene Reaktion erklärbar ist oder dass es neben der Gewalt keine anderen Beweggründe wie etwa Raub gab. Es war Gewalt um der Gewalt willen. Und das kann man mit “ohne jeden Grund” umschreiben, ohne dass das falsch ist. Es hat höchstens den Geruch eines Euphemismus.

  24. Yael schreibt:

    “@M.:

    Und wer definiert wer ein Irrer ist? Sie werter M.?”

    Du willst uns also sagen, was dort abging war völlig normal oder was? Kannst du eigentlich mal akzeptieren, wenn dich ein Blogbetreiber nicht will, einfach wegzubleiben und nicht stetig unter anderen Nicks zurückzukommen? Hast du schon mal was vom Wort Respekt gehört?
    Das war jetzt mein letztes Wort an dich, denke mal darüber nach, wie du auf andere wirkst und damit meine ich nicht nur deine antisemitischen Ausfälle.

  25. Yael schreibt:

    “M. schreibt:
    Oktober 16, 2012 um 9:04 nachmittags

    Interessant, dass mehrere Leute unter demselben Namen posten können. Ich hatte selbst bereits mehrere Beiträge hier unter dem Namen M. verfasst. Das ist für die Leser doch verwirrend.

    Der “echte M.”.”

    Ach und seit wann? Der echte M. schreibt hier schon viel länger als du, daher unterlasse dieses Getue.

  26. Yael schreibt:

    Der junge Mann wurde nur deswegen ermordet, weil er seinem Freund helfen wollte. Das ist leider nichts neues, ich erinnere nur an den Herrn Brunner, der auch mit seinem Leben bezahlen musste, weil er jemanden half. Ich hoffe, die Täter werden gefasst, was nicht einfach sein wird, weil am Alex keine Videokameras installiert sind. Polizei sieht man dort auch selten. Berliner wissen, dass man sich dort besser nachts nicht aufhält.

    • Aristobulus schreibt:

      Yael,
      danke für die Erinnerung an Herrn Brunner, Geschäftsmann, 50, der in der S-Bahn ein paar angepöbelten Jugendlichen half – und dafür haben ihn die Pöbler mit Messern ermordet.
      Auch wieder welche von denen mit moslemischem Hintergrund.
      Wann hört das auf?!

      Herr Brunner, toda, sichronot le’bracha

      • Dante schreibt:

        Die Vornahmen der Haupttäter, Markus und Sebastian, klingen für mich nicht nach muslimischem Hintergrund, und wenn die Täter angetrunken waren, spricht ebenfalls gegen eine islamisch motivierte Tat.
        Wir sollten es arabischen Radikalinskis überlassen, Enten vom Kaliber des Falles Tuvia Grossman zu produzieren und sich damit selbst jeglicher Glaubwürdigkeit zu berauben. Wir haben das nicht nötig, es gibt genügend Gewaltverbrechen im Namen des Islam wie den Mord an Theo van Gogh und die Messerattacke gegen einen Polizisten.

  27. Lisa schreibt:

    Die Tat ist schrecklich und mit nichts zu entschuldigen. Aber ich wehre mich dagegen, damit automatisch den Islam und die Moslems zu verunglimpfen. Die Mehrzahl dieser Menschen lebt friedlich mit uns. Wenn ich einige dieser Kommentare hier lese, dann wird mir schlecht. Schon die Konzentrationslager und das Dritte Reich vergessen ? Gebt den Rechten keinen Nährboden ! Nazis raus !

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Wenn Juden ermordet werden, weil sie Juden sind, und sich diese Taten gerade nicht unter Deutschen sondern unter Muslimen verbreiten, dann muss ich nicht wegen den Muslimen an Konzentrationslagern denken, sondern nach wie vor wegen der Taten gegen Juden. Lisa ich verstehe sie nicht. Damals waren nicht alle Deutsche Nazis aber die meisten Nazis Deutsche. Heute klar, sind nicht alle Muslime Judenmörder, aber leider die meisten Judenmörder Muslime.

      • Eliyah schreibt:

        Genau! Die Deutschen, die keine Nazis waren, waren bis auf wenige Ausnahmen Mitläufer. Leute, die schweigend in Kauf genommen haben, was die Nazis da veranstaltet haben. Gehe mal nach Yad Vashem in den “Garden of the Righteous”. Dort werden nach Nationen sortiert Menschen geehrt, die ihr Leben riskiert haben um Juden zu helfen im 3. Reich. Die Liste mit Deutschen ist verdammt kurz.
        Mit den Moslems ist es genau das selbe: Natürlich sind nicht alle Moslems Mörder und Terroristen und Islamisten. Es sind nur sehr wenige. Aber die anderen schweigen dazu oder decken diese Leute sogar. Und machen den Wahnsinn damit erst möglich.

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