Heute habe ich auf der Achse des Guten einen hervorragenden Gedanken von Claudio Casula gefunden. Der Gedanke ist so klar, so verständlich, so deutlich, dass ihn eigentlich jeder professionelle Israelkritiker von Günter Grass über Ken Jebsen bis Jakob Augstein verstehen muss. Der Gedanke lautet: Bevor Du kritisierst, schau nach, wie Du selbst in ähnlicher Situation reagieren würdest oder reagiert hast. Schauen wir also mal nach.
Am 13. Oktober 1977 wurde das deutsche Flugzeug Landshut der Lufthansa mit seinen 82 Passagieren entführt.
Die Entführer waren der palästinensische Terrorist Zohair Youssif Akache, der sich Captain Martyr Mahmud nannte, die palästinensische Terroristin Souhaila Andrawes, sowie Nabil Harbi und Hind Alameh. Am 18. Oktober um 0:05 Uhr MEZ stürmte das GSG-9-Kommando unter Führung Ulrich Wegeners in der Operation Feuerzauber die in Mogadischu gelandete Landshut. Während der siebenminütigen Aktion wurden drei der vier Geiselnehmer getötet, lediglich Souhaila Andrawes überlebte. Außerdem wurden ein GSG-9-Mann und eine Flugbegleiterin verletzt. Um 0:12 Uhr MEZ konnte der mitgereiste Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt den erfolgreichen Abschluss der Aktion melden.
Stellen wir uns einmal vor, nicht Deutschland sondern Israel wäre Ziel des Anschlags gewesen. Vermutlich hätten die auf einem Augstein blinden Jebsens mit letzter Tinte folgendes geschrieben:
“Statt auf Dialog auf Augenhöhe setzte die deutsche Seite auf Lug und Trug. Die Bundesregierung, niemals ernsthaft bereit, mit den Palästinensern auf Augenhöhe zu verhandeln, versuchte mit allerlei üblen Tricks Zeit zu gewinnen. Nach rund 100 Stunden behauptete sie schließlich, die Gefangenen freilassen zu wollen. Statt dessen erfolgte um Mitternacht der brutale Überfall der GSG 9, zynisch “Operation Feuerzauber” genannt. Es verwundert nicht, dass der Kommandant Ulrich Wegener sein Mordhandwerk bei den Zionisten erlernte, die ein Jahr zuvor den Flughafen von Entebbe / Uganda angegriffen und rund ein Dutzend Deutsche und Palästinenser getötet hatten. Im Gegenteil ist anzunehmen, dass der Gewaltmensch Wegener sich die ruchlose Tat der Zionisten zum Vorbild für seinen Einsatz nahm.”
Die Palästinenser an Bord der Landshut waren chancenlos: Drei wurden kaltblütig in der Kabine bzw. sogar bei der Verrichtung der Notdurft (!) ermordet, eine, Suheila Andrawes, schwer verletzt. Sie kam erst nach zermürbender zweijähriger Haft wieder frei.”
Bevor also irgendjemand wieder glaubt, Israel kritisieren zu müssen, sollte er kurz einmal inne halten, an Mogadischu denken und daran wie die deutsche Regierung damals gehandelt und die deutsche Öffentlichkeit darauf reagiert hat. Wenn er dann diesen Gedanken fest im Kopf hat, muss er nur noch laut sagen: In Israel ist jeden Tag Mogadischu! Spätestens dann müsste ihm seine einseitige Kritik an Israel im Halse stecken bleiben.
Völlig richtig! Ich frage meine Freunde, die wie ich dicht an der deutsch-österreichischen Grenze leben: Wie würdest Du reagieren, wenn wir von Österreich nicht nur den Fluglärm abbekämen, sondern täglich von dort beschossen würden.
Das antiisraelische Ressentiment ist aber leider mit Argumenten nicht zu beeindrucken.
Böser Casula!
Außerdem, auch Lila hatte in der Hinsicht (jenes ominöse „ungleiche Maß“) einen guten Artikel geschrieben. http://rungholt.wordpress.com/2012/10/10/unverfroren/
israel ist ein flüchtlingslager, kleiner und unwirtlicher als der krüger natinalpark, bedroht von
14.ooo.ooo.ooo MOSLEMS, gefühlten 20.000.000.000 NAHOSTEXPERTEN in jedem EU land,
ANTIFAS, NAZIMISTEN, PÄLESTINISTEN, HUMASCHISTEN……..
israel ist voller arabischer CHECKPOINTS, vor jedem geschäft wird jeder israeli kontroliert auf bomben.
alle jüdischen israelis verbringen die spannendsten und prägendsten jahre des lebens,
von 18-23 in der IDF und nicht wie ihre altersgenossen auf partys, reisen und studium.
bis zum 45 lebensjahr muß jeder jüdische israeli zum reservedienst um sein “schutzgebiet”
gegen hasserfüllte feinde zu verteidigen, für die verteidigung gibt der israeli 2x mehr geld
aus als für die landesentwicklung+soziales und staat.
israel ist der einzige staat der juden und nicht mal diesen fliegenschiß auf der landkarte
gönnt man uns!
am israel chai we kajam ad sof hasemanim we hajamim.
playing a bit fast and loose with the numbers aber na ja, wenn’s denn der guten Sache dient …
18-21
na Teilerfolg ist besser als gar keiner
der größte DEPP ist der depp der seinen standpunkt nie ändern kann!
welcher teil denn noch, ich bin nicht 2-stein?
Es leben keine 20 Milliarden Menschen auf der Erde Einstein. 20.000.0000.000 sind 20 Milliarden oder 20*10^9. Tja hätte man etwas besser in Mathe aufgepasst wüsste man das
Denk mal nochmal nach Mike. Leben wirklich 20 Milliarden Menschen auf der Welt?
20.000.000.000 sind 20e9. Bisschen viel was? Du meintest wohl 20.000.000 entspr. 20e6 nicht? Entweder ein Flüchtigkeitsfehler oder ‘ne Schwäche in Mathe.
Fred vom Jupiter
gefühlte 20.000.000.000, ist dir der unterschied zwischen aussentemperatur und gefühlter temperatur bekannt?
fühlst du noch was beim jupiter?
Fred
hübscher ist noch, daß lt. Mike 14 Milliarden Muslims auf dieser Welt leben – lt. Wikipedia sind’s nur 1,6.
Aber das liegt bestimmt daran, daß Deutsch nicht Mike’ns Muttersprache ist – um es auf Mike-isch zu sagen: Das soll ein Scherz sein.
Jupiter, G. et al.,
Es geht um 14 Fantastilliarden oder um 16 Bombastillionen, nicht um irgend exakte Zahlen oder gar um deutsche Rechenexempel.
Wer das nicht endlich kapiert, kultiviert weiter Peinlichkeit, so gut man eben kann.
Hammer,
da sagt Gene Simmons allerdeutlichst, wie’s ist: Wird Dir gefallen
Sehr gutes Video.
Guter gesprochen!
#Aristobolus
danke.
wie findest du meine neue kreation weiter oben?
nach dem die judenhasser und linksdefitisten ihren post zionismus/amerikanismus
als gesellschaftsveränderndes zwangsernährungsmodell einsetzen bring ich
den POST REALISMUS als gegenmittel auf.
POST ist gerade wohl in.
einige leiden an Post-senilismus andere tun nur so.
Waah! Die Brillenschleichensatire kenn ich schon!, die ist immer voll gemein mitten auf den Furunkel
Mir scheinen die Zahlen glaubhaft, da muss ich nicht Wolfram Alpha bemühen. Vor allem die scheinbare Zahl der Nahostexperten ist nach meiner bescheidenen Meinung noch sehr vorsichtig geschätzt. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.
Kurz und genial mitten auf den Punkt gebracht, ah zum Auswendiglernen!, danke.
bombastiliarden muss ich mir merken, gute Zahl!
weist du was einen deutsch-Russen
von nem normalen Russen unterscheidet
der deutsch-Russe verspätet sich immer genau um 10 Minuten!
Super Video!
Bin oben ein Bißchen weitergesurft, der ist auch nicht schlecht:
“…auf einem Augstein blind..”
Spot on!
Halt sowas wie ein Gallenstein, Nierenstein…
-> false function
Ich bräuchte Hilfe. Es geht um einen besonders schlimmenen Fall von Volksverhetzung, der auch Ausrufe zum Mord beinhaltet. Da ich mit der Polizei bzw. mit der Staatsanwaltschaft nicht besonders gute Erfahrung gemacht habe, was das Verfolgen dieser Straftaten betrifft, hätte ich eine Frage, ob jemand einen guten Kontakt zur Polizei oder zu einem Anwalt hat, der sich intensiv damit auseinandersetzt, also nachhackt und die Sache nicht im Sande verlaufen lässt. Am besten jemanden aus Berlin. Wenn also jemand gute Kontakte hat, schreibe mir bitte über mein Kontaktformular auf meiner Seite. Es ist wirklich wichtig.
Frag doch mal Herrn Levi Salomon von der JGzB. Der hat evtl einen Tip an wen Du Dich wenden kannst.
Manchmal mag es nötig sein, aber den 130er zu bemühen find ich nicht immer gut, es ist eben ein Gesinnungsparagraph der auch nach Belieben eingesetzt werden kann / könnte. Aber ich kenne ja Deine Gründe nicht, daher will ich das hier nicht weiter werten.
Wie kommt man denn direkt an Herrn Salomon heran?
Hab dir was über “Kontakt” deines Blogs geschickt.
Ich hoffe, es ist angekommen und hilfreich.
Zitat Buurmann:
“Spätestens dann müsste ihm seine einseitige Kritik an Israel im Halse stecken bleiben.”
——
Werter Buurmann,
was ist das für eine merkwürdige bis naive Aufforderung?
Kein ernstzunehmender Mensch wird willentlich Kritik unter der Überschrift, “jetzt kritisiere ich mal
einseitig” betreiben. Der Vorwurf des Einseitigen liegt also immer im Auge des Betrachters.
Insofern ist der Aufruf oder das Dekret zur Objektivierung zwar nett, aber entbindet keinen
davon, der sich auf eine Diskussion einläßt, die `Ochsentour´ der Argumentation zu
beschreiten. Einseitig hin oder her.
Ihre neuen Spielregeln in der “Netiquette” scheinen ja in diese Richtung zu zielen.
Für die stillen Leser wäre es eine Wohltat, wenn Pöbeleien und Kraftausdrücke durch
Argumentationen ersetzt würden und wenn es denn gar nicht anders geht, auch mit Musik untermalt.
Gruß,
Möbel
“Kein ernstzunehmender Mensch wird willentlich Kritik unter der Überschrift, “jetzt kritisiere ich mal
einseitig” betreiben.”
Möbel,
sie irren. Es ist mancher Menschen Beruf(ung), Kritik unter eben jener Überschrift zu betreiben.
Menschen die auf diese Art kritisieren, steigen aber nicht in eine Diskussion ein.
Nach meinem Dafürhalten bezeichnet man solch eine Vorgehensweise als
Agitprop und das dient keinem Erkenntnisgewinn.
Wenn es nicht schon zu blöd gewesen wäre, ist Günni Grassens Gedicht solch ein Fall.
Aber wie gesagt, dass war einfach zu blöd.
Und ein Gedicht war es auch nicht. So oder so.
Die, die willentlich einseitig kritisieren, ob positiv oder negativ, betreiben
Propaganda.
„Der Vorwurf des Einseitigen liegt also immer im Auge des Betrachters.“
Nun, wenn Sie die Einseitigkeit der Kritik an Israel nicht erkennen:
haben Sie entweder keine Ahnung oder stellen sich absichtlich dumm.
Das mit meiner ´Ahnung´, werte Ima, wäre ja durchaus diskussionswürdig,
es sei denn Ihre Kritik an meiner Intelligenz wäre explizit einseitig.
Wenn ich kurz dazwischen schalten darf… Ich glaube, die meisten merken es selber nicht, haben also “keine Ahnung”. Sobald das Wörtchen “Israel” oder “Juden” fällt, wirkt es wie ein Trigger – ein Schlüsselreiz, der ein automatisierten Prozess in der Psyche auslöst. Sofort ist Aufmerksamkeit vorhanden, das Thema fesselt einen, man läuft zur Höchstform auf, wird regelrecht leidenschaftlich und zeigt sein vermeintliches “Expertenwissen”, das man hier und da aufgeschnappt hat. Man fühlt sich als “Tabubrecher”, weil man es “wagt”, Israel zu kritisieren. Geiles Gefühl! Im Laufe des Prozesses fallen dann die stereotypischen Schlagsätze, wie z.B. “man wird doch wohl noch Israel kritisieren dürfen, ohne gleich als Antisemit zu gelten”, “ich will nicht länger schweigen” oder “ich kenne viele jüdische Freunde, die meiner Meinung sind” und so weiter… Die unterbewussten Prozessmechanismen haben nichts mit Israel oder Juden zu tun, sondern sind Ausdruck einer Obsession. Die Frage, die sich mir stellt, ist: Woher kommt diese Obsession? Ist es die Folge eines schlechten, kollektiven Nationalgewissens? Und warum ausgerechnet die Juden – immer wieder die Juden? Warum zur Abwechslung nicht mal die Linkshänder, Vegetarier oder Rotschöpfe?
Eitan
in diesem Sommer habe ich einige Agatha Christie’s aus den 20ern inhaliert. Zu einem hat Val McDermid ein Vorwort geschrieben, in dem sie Christie eine obsession with Jews bescheinigt. In dem Buch ist der Jude der Gute. Und was die obsession anlangt, so hat Christie auch eine mit “Dagos” und Belgiern und alten Admirälen und Pfarrhäusern und Dienstboten usw. Allerdings muß ich zugeben, daß ich noch nie einen Roman hatte, in dem ein “Dago” sich als der Gute herausstellte, aber vielleicht finde ich ja noch einen.
Die Frage ist also, warum findet es Val McDermid (sehr erfolgreiche Krimiautorin unserer Tage) für erforderlich, ausgerechnet auf Christie’s obsession in Bezug auf Juden hinzuweisen und mehr noch, obwohl immer wieder der Versuch gemacht wird, Christie Antisemitismus anzuhängen, es versäumt, darauf hinzuweisen, daß der Jude in dem Buch ein Guter ist?
Irgendwas geht gaga in den Köpfen von Leuten sobald Juden erwähnt werden.
Ein jüdischer Buchautor – tut mir Leid, mir ist der Name entfallen – hat mal sinngemäß geschrieben: Philosemitismus und Antisemitismus sind zwei Seiten derselben Medaille. Er möchte als Jude weder gehasst, noch vergöttert werden – sondern wie ein gewöhnlicher Mensch behandelt werden. Ich finde, das hat was.
das hat unbedingt was und da ich in nem Umfeld aufgewachsen bin, daß wenn auch verschämt, immer noch der Meinung war, daß Juden irgendwie speziell seien, habe ich mein Leben lang drauf gewartet, dieses Spezielle irgendwann irgendwie ausfindig machen zu können.
Erfolglosestes Interesse meines Lebens.
So ist es. Ich kapiere diese komische Obsession nicht. Okay, die deutsche Geschichte stellt ein Problem dar – es ist eben nicht angenehm, zu wissen und ständig damit konfrontiert zu werden (danke, Herr Knopp & Co.), was die eigenen Vorväter den Juden angetan haben. Die Folge ist ein kollektives, schlechtes Nationalgewissen, das dann seltsame Blüten treibt und sich Entlastung zu verschaffen sucht (eben z.B. in Form von “Israelkritik”). Wahrscheinlich hat Henryk Broder daher Recht mit seiner Aufforderung; Vergesst Auschwitz. Die Erinnerungakultur, die ständigen Rituale und Mahnungen – was haben sie gebracht? Heute sind die Ruinen der Konzentrations- und Vernichtungslager zu Freizeit- und Vergnügungsparks mutiert – ein Disneyland des Horrors! Solte man mit ihnen daher nicht besser endlich das nachholen, was die Alliierten schon im Krieg hätten tun sollen – sie dem Erdboden gleichmachen? So gut wie jeder weiß, was dort passiert ist. Müssen wir tagtäglich daran erinnert werden – unsere tägliche Nazu-Doku gib uns heute?! Ich glaube nicht. Es wäre besser, den Blick von der Vergangenheit auf die Gegenwart und Zukunft zu richten und den lebenden Juden (z.B. in Israel) beizustehen, statt nur bis in alle Ewigkeit um die toten Juden zu trauern – und den Faschismus umso heftiger zu bekämpfen, je länger Hitler und Seinesgleichen tot sind!
Du mißinterpretierst mich zu 90 %
Nein, ich gebe dir Recht. Zumindest was das “Spezielle” angeht.
Du kannst mir nicht recht geben, weil ich 1. keine Meinung zu Broder’s “Vergesst Auschwitz” habe, zumindest zu dem, was ich davon gehört habe nicht und weil ich 2. meine Variante der “Obsession” sehr gut verstehe und 3. Knopp nachdem ich kürzlich ein “Buch” (Hitlers Frauen) von ihm gelesen habe, für so einen ziellos Rumquatscher und Schlamper halte, daß die Historikerzunft ihm den Titel aberkennen sollte. Er hat die einzelnen Teile nicht selbst geschrieben, aber unter seinem Namen veröffentlicht und neben ein paar guten sind darin so abgrundschlechte, daß er sich vor Scham auf ewig in ner Höhle verstecken sollte. (ich habe keinen Fernseher, doch wenn das das Qualitätsniveau von Volkserziehung ist, die die öffentlich Rechtlichen leisten, wundert mich nix mehr.
Und so lange zwei Grundschülerinnen vom Dorf im Jahre 2003 von ihrer Klassenfahrt nach Auschwitz nix anderes erinnern können, als daß es um irgendwas mit Juden gegangen sei (wer nimmt an, daß Teenager mitten im tollsten Hormonsturm sich für was anderes als mitreisende Jungs interessieren könnten?) wird da in der Geschichtsvermittlung etwas gründlich nicht geleistet. (ich habe zu meiner Zeit nicht viel erzählt bekommen, doch wir haben mti einer sehr kompetenten Deutschlehrerin Anne Frank gelesen. Die Wut darüber, was “sie” mit einer von uns gemacht haben, hat nicht ausreißbare Wurzeln geschlagen. Es ist nicht Wissen, das den Unterschied macht, es ist Mit-Gefühl)
Es muß kurz vor 1975 gewesen sein, daß ich eine von zwei Frauen um die ca. 40/45 beim Verlassen einer auf Holocaust-Erinnerung/Darstellung getrimmten Abo-Vorstellung von Carmina Burana beim Verlassen des Staatstheaters zu der anderen sagen hörte, ich glaube das sollte irgendwas mit Juden sein.
Wobei, Moment! So kann man das auch nicht sagen. Das Judentum ist sehr wohl etwas Besonderes und Einzigartiges. Vor 100 Jahren war Palästina eine Wüste. Und heute? Dir zionistische Bewegung hat auf dem Wüstensand nicht nur innerhalb eines Jahrhunderts einen modernen Industriestaat errichtet, dessen Bevölkerung gehört zur gebildetsten und produktivsten der Welt, obwohl sie nur einen winzigen Anteil der Weltbevölkerung ausmacht. Obgleich nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches alle neu gegründeten Staaten in Nahost vergleichbare Startbedingungen hatten, deklassiert Israel ALLE seine Nachbarstaaten um ein vielfaches. Ich kann dazu nur sagen: Wow, Respekt! Dass es so ist, ist kein Zufall, sondern hängt untrennbar mit der jüdischen Kultur zusammen. Und es ruft Neider auf den Plan – wie schon einmal, in Europa!
meine Bewunderung für die Leistung von Israelis bzw Zionisten kennt keine Grenze, doch ob es nur mit jüdischer Kultur möglich war und ob nicht z.B. die japanische Kultur die Grundlage für ähnliche Leistungen hätte bieten können, das zu entscheiden, ist jenseits meines Kenntnisstandes.
@Silke
Wir haben seinerzeit auch Anne Frank (zumindest in Ausschnitten) gelesen. Wir haben als Schulklasse “Schindler’s Liste” gesehen (ich fand den Film schlecht, weil klischeehaft). Ich war sogar in Auschwitz, habe die Brillen- und Prothesenberge mit eigenen Augen gesehen (am schrecklichsten fand ich allerdings den Stehkartzer). Mitgefühl ist eine gute Sache, aber es ist wertlos, wenn es keine Konsequenzen für die Gegenwart hat. Tote kann man nicht wieder lebendig machen. Aber man kann verhindern, dass Lebende zu Tode kommen. Es ärgert mich, dass so viele hierzulande glauben, die vielbeschworene, aber selten wirklich ernstgemeinte deutsche Solidarität habe etwas mit dem Holocaust zu tun – als eine Art Wiedergutmachung. Und man dürfe Israel nicht kritisieren – wegen Holocaust und so. Bullshit!!! Ich bin nicht solidarisch mit Israel, weil Deutsche den Holocaust zu verantworten haben, sondern weil a) Israel ein demokratischer Rechtsstaat ist, der dir Menschenrechte achtet, und b) weil die Israelis genau das gleiche und selbstverständliche Recht zu leben und zu existieren haben, wie alle Völker der Erde – und niemand ihnen (noch einmal) mit der Vernichtung drohen oder den Versuch dazu unternehmen darf! Das ist keine Wiedergutmachung aufgrund begangenen Unrechts, sondern schlicht und einfach Mitmenschlichkeit, die wir allen Menschen Schulden. Aber das kapieren hierzulande so wenige…
nicht Mitgefühl im Sinne von Mitleid sondern Mit-Gefühl im Sinne von Identifikation, von das sind “meine Leut”.
Vielleicht war es 1955 für Teenager auch durch seinen relativen Neuheitswert wirksamer
Was die Kritik anlangt, als direkter Abkömmling der Tätergeneration finde ich, es steht mir gut an, die Israelkritik anderen zu überlassen. Für mich ist es einfach eine Frage des guten Benehmens. Ich würde auch nicht die Nachkommen einer Tante kritisieren wollen, der mein Vater oder Großvater ihren Besitz genommen hat (um vom Ermorden ganz zu schweigen).
und was meine Solidarität mit Israel anlangt, so hat die einen ganz ganz dicken Anteil von Eigeninteresse. Ich finde es ist himmelschreiende Dummheit von “westlichen” Regierungen muslimischen Möchte-Gern-Israel-Zerstörer-Regimen NICHT zu signalisieren “wage es nicht mal drüber nachzudenken”. Jedesmal wenn “wir” in bezug auf Israel zucken, geben “wir” etwas von unserem ureigensten Terrain preis.
Mein Lieblingstraum in der Hinsicht sind “unsere” Flugzeugträger, die, natürlich außerhalb Israel’s Hoheitsgewässern, vor seiner Küste kreuzen, um dem “don’t you dare” den im Wortsinne greifbaren Nachdruck zu verleihen.
Natürlich wünsche ich mir aufs Innigste, daß Israel den Kanarienvogel im Stollen Status eher gestern als heute los wird.
Ich habe keine Ahnung, ob die Japaner das auch geschafft hätten, was die Juden in Palästina auf die Beine gestellt haben. Vielleicht ja, vielleicht nein. Wer weiß. Ein Zufall war es nicht. In Westeuropa hat das Judentum sich im 19. Jahrhundert emanzipiert und erfolgreich seine Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg genutzt – was zahllose Neider auf den Plan rief und im Völkermord endete. Die zionistischen Einwanderer haben in Palästina ebenfalls ihre Chance genutzt und innerhalb weniger Jahrzehnte aus einer winzigen Wüsten- und malariaversuchten Sumpflandschaft einen der erfolgreichsten und produktivsten Industriestaaten der Welt geformt – was ebenfalls zahllose Neider auf den Plan rief und ebenso die Gefahr eines Völkermordes mit sich brachte. Während die Deutschen Jahr für Jahr ihre “Nie wieder”-Rituale zelebrieren und sich selbst dafür feiern (ein deutscher Politiker in Berlin: “Andere Völker können uns um unser Holocaustdenkmal beneiden”), diskutieren sie darüber, wie Ahmadinedschad das denn nun meinte mit dem “von der Landkarte tilgen”, und ob man Israel überhaupt mit U-Booten beliefern darf, da diese eventuell mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden können.
Ja, sagt mal, haben wir sie noch alle??? Wir dürfen nicht nur – wir MÜSSEN! Nicht trotz, sondern WEIL die U-Boote Nuklearwaffen tragen können. Wenn der Iran eines Tages Atomwaffen besitzt, ist in Israel nicht jeden Tag Mogadischu – dann ist jeden Tag Kubakrise! Und wenn einer im Iran mit dem Finger am roten Knopf spielt, werden die U-Boote das einzige sein, was von Israel übrig bleibt, um einen Gegenschlag durchzuführen.
Deutsche Debatten…
ich stimme Dir ja weitestgehend zu, bis auf die Verknüpfung von Erfolg und Völkermord
Götz Aly’s Weltbilder und Erklärungen neigen mir zu zu schlichten Strickmustern
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/von-goetz-aly–historiker-die-osmanische-union–ein-traum,10810590,10718726.html
übrigens lt. Toynbee haben die alten Ägypter aus einer ursprünglich ähnlich unfreundlichen Natur auch ne Hochkultur geschaffen und das ganz ohne Monotheismus
Kurze Zwischenbemerkung: Israel hat, wie die Medien berichten, eine Mindestkalorienzahl für Einwohner von Gazastreifen festgelegt. Demnach sollen jeder Person mindestens 2.279 kcal am Tag zustehen. (http://www.welt.de/newsticker/news2/article109953303/Israel-legte-Mindestkalorienzahl-fuer-Einwohner-von-Gazastreifen-fest.html)
Zum Vergleich: Im Warschauer Ghetto teilten die deutschen Behörden pro Person ungefähr 200 Kalorien am Tag zu! (http://www.judentum-projekt.de/geschichte/nsverfolgung/deportation/ghetto.html)
Ich schreibe das nur als Info für die unbelehrbaren “Israelkritiker”, die heute von einem “Gaza Ghetto” sprechen – und dass die Juden den Palästinensern heute dasselbe antun, was ihnen von den Nazis angetan wurde!
nützlich zur Vervollständigung Deines hervorragenden Arguments wäre noch die Mindestkalorienzahl für Gefängnisinsassen, denn wie David Cameron, als er schon britischer Premier war, während eines Besuches in der Türkei zu bemerken geruhte, ist nach seiner Meinung Gaza ein “prison camp”.
Erst sagte mein Gedächtnis “open air prison” sei Cameron’s brain child gewesen, doch das ist auf dem Mist von einem von der UN gewachsen:
http://www.thenational.ae/news/world/middle-east/gaza-is-open-air-prison-un-humanitarian-chief
PS: die Gutmenschenlobby hat’s auch schon mal mit der Anklage versucht, daß Israel schuld sei an einer “obesity crisis” in Gaza – ist schon ein paar Jährchen her, sollte aber mit etwas Aufwand noch googlebar sein. Und ich meine, im Ernst, in einer Gesellschaft, die Size Zero für die einzig gesunde Körperform hält, sind natürlich 2.279 Kalorien pro Tag versuchter Totschlag (sarc intended)
Ich habe den Haaretz-Artikel nicht voll gelesen, habe jedoch beim Drübergucken bemerkt, daß die sich in aller Blauäugigkeit auf Uri Blau’s Arbeit beziehen. Ich weiß nicht, welchen Status die Uri Blau Affäre jetzt hat, doch seinen Beiklang hat der Name für mich nicht verloren und Haaretz präsentiert ihn, als sei er uneingeschränkt seriös.
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/2-279-calories-per-person-how-israel-made-sure-gaza-didn-t-starve.premium-1.470419
Nun ja werter Eitan, Israel ist nun mal in exponierter Position, die Linkshänder und Vegetarier eben nicht in dieser Art.
Wenn die Bevölkerung eines Landes sich seit mehr als 60 Jahren gegen seine
Nachbarn zur Wehr setzen muß, dann ist das, in bedauernswerter Weise, was Besonderes.
Und wenn diese Auseinandersetzung mit derartiger Brutalität geführt wird,
so wird auch nicht eine der beteiligten Parteien immer alles richtig machen
und die andere Seite immer alles falsch.
Da es also immer Ansätze für Kritik gibt muß die Gewichtung aber
zur Diskussion gestellt werden, es sei denn es ginge rein ums Diffamieren.
@Möbel
Niemand verbietet irgendwem, Israel zu kritisieren – entgegengesetzte Behauptungen sind Strohmänner, die von den “Israelkritikern” ins Spiel gebracht werden, um ein Tabu zu brechen, das nie existiert hat. Jeder soll kritisieren was und wen er will, meinetwegen auch auf polemische und beleidigende Weise. Aber umgekehrt soll sich der Kritisierende nicht wundern, wenn er verdächtigt wird, einer primitiven Obsession zu folgen und niedere Beweggründe zu haben, wenn seine “Kritik” nur und ausschließlich dann laut wird, wenn Juden ins Spiel kommen.
# Eitan Einoch:
Ich bin Linkshänder, habe rote Haare UND mag immerhin keine Wurst (allerdings aus Geschmacks-, nicht ideologischen Gründen). Muß ich jetzt wie traditionellerweise auch noch das Holz selbst bezahlen? 
Spaß beiseite, Sie haben ja recht. Es ist wirklich erstaunlich unterschiedlich: viele in früheren Zeiten als mit dem Teufel im Bunde (mindestens!) angesehene Gruppierungen werden heutzutage nicht nur nicht mehr derartig negativ, sondern sogar nicht einmal mehr wirklich als Gruppierung wahrgenommen (grade die Händigkeit ist hier ein gutes Beispiel, da zu einem sehr großen Teil einfach purer Zufall). Bei der Wahrnehmung Anderer dagegen… nun, das ist leider sattsam bekannt.
(Daß sich Linkshänder oder Rothaarige selbst nicht als Gruppe fühlen, geht an der Spur vorbei – wer hört schon auf die Äußerungen der “Zielobjekte”?)
# Möbel: … geht es eben nicht bei der einschlägigen Sorte “Kritik” doch kaum um etwas öfter, also rein ums diffamieren?
Leider sind solche Artikel äusserst notwendig.
Lieber Gerd Buurmann, ich fürchte, du irrst. So klasse ich die obige Analogie finde, die “einseitige Kritik an Israel” ist kaum durch vernünftige Argumente zu beeinflussen. So wie manche Menschen eine Leidenschaft fürs Tanzen, Singen, Fußballspielen, Pferdereiten oder Alkoholgenuss haben, so entwickeln manche Menschen eben eine Leidenschaft, Juden und Israel zu “kritisieren”. Dagegen ist die Vernunft machtlos. Leider.
volle Zustimmung und drum hoffe ich seit Jahren, daß jemand mal ne Onkel Tom’s Hütte zugunsten Israels schreibt oder wieder (Wochenschau)Filme gemacht werden, wie die, die mich so um 1950 rum unumkehrbar angefixt haben.
Ich frage mich immer wieder, warum es keine “Nordkoreakritik” gibt? Erst vor wenigen Wochen erschien das Buch “Flucht aus Lager 14: Die Geschichte des Shin Dong-hyuk, der im nordkoreanischen Gulag geboren wurde und entkam”. Was dort geschildert wird, ist so ungeheuerlich, dass man meint, einen Augenzeugenbericht aus längst vergangener stalinistischer oder nationalsozialistischer Zeit zu lesen. Aber nein, die beschriebenen Ereignisse liegen erst wenige Jahre zurück.
Eigentlich müsste ein Sturm der Empörung darüber losbrechen, was in Nordkoreas Konzentrationslagern tagtäglich passiert. Es müsste Demonstrationen geben, UNO-Resolutionen, Boykottaufrufe… Stattdessen: Nichts! Totenstille!!!
Mit ist wieder einmal bewusst geworden, wie judenfeindlich die sogenannte “Israelkritik” ist – und wie scheißegal diesen selbsternannten “Israelfreunden” die universellen Menschenrechte tatsächlich sind!
ja, und wenn man wie ich sich in der Kritik an der “Kritik” übt, lügt man sich in die Tasche, wenn man meint, es habe irgendeine Wirkung, außer daß ich mich selbst dann so “anständig” fühle. Doch in Augenblicken von Ehrlichkeit mir gegenüber weiß ich, daß nur Verführung eventuell etwas ausrichten würde.
ich empfehle zur Verdeutlichung dessen was ich meine in diesem Zusammenhang immer diesen Cartoon.
http://video.au.msn.com/watch/video/impact/13kyztxzg
Eitan,
Nordkoreakritik macht nicht so viel Spaß, die Menschen wollen schließlich unterhalten werden. Schwer vorstellbar, dass das dortige Regime Randale-Event-Kameraleute gewähren lässt, die den heroischen Kampf steinewerfender Underdogs – für das kritische Kinopublikum – auf Film festhalten. Auch die Tagesschau liebt Bewegtbilder, die Tageszeitungen brauchen professionelle Fotos.
Und, das geht an alle, seid doch bitte umsichtiger mit eurem Wunsch nach weniger Israelkritik. Da hängen jede Menge Arbeitsplätze dran!
Mit ein bißchen Phantasie kannst Du Dir auch den Rest zu diesem Satz denken. Gab’s da zu der Zeit irgendwas dazu (Libyen)
He had been tortured, and his psychological state was such that it was not possible to get him to tell a coherent story.
http://www.lrb.co.uk/blog/2012/10/16/oliver-miles/the-arms-dealers-assistant/
Wenn ich also ganz zynisch sein wollte, müßte ich sagen, daß es Deinem Nordkoreaner ja wohl noch vergleichsweise gut ergangen ist. Das alles interessiert niemanden von der Menschenrechtscommunity in vergleichbarem Maß, wie sie ein israelischer Soldat interessieren würde, der a bisserl zu rauh vorgegangen wäre.
Deswegen bin ich mittlerweile zu folgender Überzeugung gelangt: Das Gegenteil des guten Menschen ist nicht der böse Mensch, sondern – der Gutmensch.
Liegt das, werte Silke, nicht aber in der Natur der Sache?
Ist und fühlt sich Israel nicht auch den demokratisch, aufgeklärten Regeln etc.
zugehörig? Im Gegensatz zu Nordkorea.
Ist es bei der Beurteilung nicht fast so wie innerhalb einer Familie, in der
die Familienmitglieder einer Kontrolle unterliegen und Regelverstösse
wahrscheinlich strenger beurteilt werden als regelverstösse der Nachbarn?
Vor allem wenn diese Nachbaren nach mir vollkommen fremden Regeln leben.
Die fehlende Nordkoreakritik würde ich eher auf die Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats schieben. Der hat achtzehn – sechs davon sind: China, Jordanien, Saudi-Arabien, Kuba,, Kirgisistan und Russland.
Wer das Kurzfilmchen oben gesehen hat, denkt sich: irgendwer erlässt ja schließlich auch die ganzen Resolutionen.
Nordkorea gibt es schon ein schlappes halbes Jahrhundert.
Den UN – Menschrechtsrat in dieser Zusammensetzung wohl noch nicht so lange.
Solange die Nordkoreaner keine A-Bombe bauen ist die Situation der Menschen dort
allen Anderen ziemlich wurscht.
Läge Israel in einer weltwirtschaftlich weniger wichtigen Ecke dieser Welt, z.B.
auch am Nord-Ost -Ende der Mandschurei, stünde es auch nicht der Art im Fokus.
und das erzählst Du jetzt noch mal ganz langsam und zum Auswendiglernen den Südkoreanern. Vielleicht sind auch die Chinesen dran interessiert es zu hören.
Ob die Nordkoreaner derzeit noch Atombomben bauen oder genug an denen haben, die sie schon gebaut haben, weiß ich nicht. Jedenfalls ist es wohl noch nicht so lange her, daß sie den Syrern behilflich sein wollten, eine zu bauen.
A.Q. Khan’s Network scheint immer noch alive and kicking zu sein.
Es ist ein Riesenjammer, daß amerikanische Magazine nicht mehr das Geld zu haben scheinen, um Journalisten auf Trips zu schicken, die solche Reportagen hervorbringen. (Der Khan-Bericht ist ein Zweiteiler)
http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2006/10/when-north-korea-falls/305228/?single_page=true
http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2005/11/the-wrath-of-khan/304333/
Möbel meint:
Läge Israel in einer weltwirtschaftlich weniger wichtigen Ecke dieser Welt, z.B.
auch am Nord-Ost -Ende der Mandschurei, stünde es auch nicht der Art im Fokus.
Merke,
läge Israel in der Mandschurei gäbe es dort eine Volksbefreiungsorganisation der Mandschu mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen.
Militante Mandschu würden selbstgebastelte Raketen auf jüdische Siedler abfeuern und China Russland und Japan würden die Unverhältnismässige Reaktion Israels scharf kritisieren. Vertriebene Mandschu hätten vererbbaren Flüchtlingsstatus, garantiert von der Uno.
Merke,
Überall wo Juden oder Israel ist…..ist Fokus, aber das kapiert manch Möbel nicht.
Und da wir schon in Asien sind …Juden sind dort im Fokus obwohl nicht anwesend: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/malaysia_anti_semitism_without_jews/
Und da wir immer noch in Asien sind… da gab es wohl schon mal ein jüdisches Reich ,
also nichts neues unter der Sonne
:http://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren
Möbel, hiermit möchte ich mich für Ihre inspirierenden Komentare herzlich bedanken!
Sie sind der Einzige in diesem Blog, der mit hoher Inteligenz und Fachwissen versucht hier Einiges klar zu stellen.
Ich bewundere Ihre Kraft sich hier nicht mürbe machen zu lassen.
Hoffentlich wird nicht schon wieder zensiert.
“Überall wo Juden oder Israel ist…..ist Fokus, aber das kapiert manch Möbel nicht.”
@hans
sehr richtig. wer sich mit der jüdischen geschichte auch nur ein wenig auskennt, weiß, daß die replik des möbelstückes völlig bar jeder realität ist. soviel ignoranz muß man erst einmal auf die reihe bekommen. und das öffentlich.
Eben. Deswegen ist’s Gemöbel ja auch so stolz gegen Äußerungen des Zentralrats, gegen diese oder jene, Hauptsache er kann Juden bashen und marginalisieren.
Interessiert bloß keinen.
Welch eine marginale Type
Man kann der “Israelkritik” vielleicht doch was Gutes abgewinnen. Sie taugt vorzüglich zum Bullshit-Bingo spielen!!!
Wollen wir uns dafür ein paar typische Schlagwörter und Wendungen überlegen? Ich fange an, wie wäre es mit
“ich bin kein Antisemit, aber…”,
“man wird doch wohl noch sagen dürfen…”,
“selbstgebastelte Raketen”,
“gerade wir als Deutsche…”
…
Mir sind noch ein paar typische Wendungen eingefallen, sie kommen aber aus der extremen Ecke der Hardcore-Israelkritiker. Die Tendenz ist klar.
“Ziofaschisten”
“Apardheid”
“das zionistische Regime”
“von der Landkarte verschwinden…”
“Freiheitskämpfer der Hamas”
“Boykott”
“Baruch Goldstein”
“Holocaustindustrie”
“KZ Gaza”
“Gaza Ghetto”
“Palestinian Holocaust”
“Genozid an den Palästinensern”
“Kindermörder Israel”
“Ethnische Säuberung Palästinas”
…
Klaus Franke schreibt:
Sie sind der Einzige in diesem Blog, der mit hoher Inteligenz und Fachwissen versucht hier Einiges klar zu stellen.
Werter Hr Franke ,
bitte immer daran denken, der Tabernakel den sie da anbeten ist innen vielleicht hohl.
Das zusätzliche l für Ihr falsch geschriebenes ( Inteligenz) ist von mir umsonst.
Wer von dem ein Lob bekommt, muss einiges falsch gemacht haben. Wie eklig und schleimig.
Lob oder negative Kritik kann man sich nun mal nicht aussuchen.
Es sei denn man will keine Diskussion, sondern monologisieren.
Richtig, aber ich würde mich dagegen verwahren von einem Antisemiten gelobt zu werden. Man kann es sich auch aussuchen.
Werte Yael,
es wurde doch in den letzten Tagen zweifelsfrei und völlig unzweideutig
klargestellt wessen Blog dies hier ist und wer die Regeln aufstellt.
Wenn also Herr Franke hier kommentiert und Sie damit Probleme haben
müssen Sie das mit Buurmann ausmachen.
Ich hingegen habe es nicht ansatzweise nötig über jedes Stöckchen
zu springen das man mir hinhält.
Insofern, lassen Sie uns doch versuchen gute Gäste zu sein und das
Hausrecht des Gastgebers respektieren.
Ansonsten gilt ja immer noch die Freiwilligkeit des Erscheinens.
Soweit ich mich erinnere hatten Sie ja, auch durch mein kommentieren,
schon aus freien Stücken zu einem Entschluss gefunden.
Herzlich,
Möbel
@Möbel sagt:
Lob oder negative Kritik kann man sich nun mal nicht aussuchen.
Aussuchen kann man sich aber die “Reaktion” darauf und Fremdschämen
ist für mich zuviel verlangt
Es geht nicht darum, ob der Typ hier schreibt oder nicht, obs mir gefällt oder nicht. Man kann aber sehr wohl erkennen, wessen Geistes Kind er ist.
“Soweit ich mich erinnere hatten Sie ja, auch durch mein kommentieren,
schon aus freien Stücken zu einem Entschluss gefunden.”
Wegen Ihnen? Jetzt nehmen Sie sich aber wichtiger als Sie sind.
“Aussuchen kann man sich aber die “Reaktion” darauf ”
sagt Hans und genau das ist es.
Schönen Tag noch.
Wie ich gestern schon versuchte zu hansi zu antworten, hat er absolut recht.
Die Reaktion kann man sich aussuchen.
http://www.compass-infodienst.de/Israel_in_deutschen_Wohnzimmern__Realitaet_und_antisemitische_Wahrnehmungsmuster.1833.0.html
Israel in deutschen Wohnzimmern.
http://germanmediawatch.posterous.com/die-agenda-der-israelkritiker-von-alex-feuerh
Die Agenda der Israelkritiker – von Alex Feuerherdt
Passt dazu
http://germanmediawatch.posterous.com/die-agenda-der-israelkritiker-von-alex-feuerh
http://www.compass-infodienst.de/Israel_in_deutschen_Wohnzimmern__Realitaet_und_antisemitische_Wahrnehmungsmuster.1833.0.html
Mal kurz OT, aber machmal frage ich mich, was in den Köpfen so mancher Menschen eigentlich abgeht.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article110042745/Amazon-nimmt-KZ-Puzzle-aus-dem-Verkauf.html
Amazon nimmt KZ-Puzzle aus dem Verkauf
KZ-Puzzle??? Sachen gibt’s… o_O
soll aus dem Land der so hoch gelobten totalen oops uneingeschränkten Meinungsfreiheit kommen.
Wer sich in Schweden mal umsehen will:
Israel ist näher an der Action, aber hier bei uns in Europa schaut es auch nicht mehr so weit weg aus von dem Ganzen. Wenn ich das Video anschaue, denke ich mir: Wir können so froh sein, daß wir mögliche Freunde und Verbündete haben, die für uns mitten im Nahen Osten die Stellung und die Köpfe hin halten! Sie nicht stattdessen schlechtzumachen und hintenrum verantwortlich für den Terror, ist bei vielen “Experten” aber wohl leider Geheimwissen
(ausgegraben in diesem Artikel: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/europa_schafft_sich_ab/
kleines Südlicht
danke, ganze blogs freuen sich!
DJ-Heimchen dankt
auch!
Wie gesagt, habe nicht ich gefunden, sondern stammt aus dem Link drunter.
@Südlicht
Da bleibt einem die Spucke weg…
In Deutschland sind wir erst am Anfang und wer das offen ausspricht wird von den Dhimmis als Rechter verunglimpft. Wo das Enden wird? Einfach in den Nahen Osten schauen, in 20 Jahre siehts bei uns auch so aus….
“Frühling” kann so schön sein…. http://www.welt.de/politik/ausland/article110077175/Erneut-Journalistin-auf-Tahrir-Platz-sexuell-attackiert.html