In Dresden

Am Mittwoch ist es soweit: Ich werde das erste Mal in meinem Leben in Dresden sein. Die Bahntickets sind gekauft!

Am Mittwoch trete ich nämlich in der Kunst gegen Bares Dresden auf. Ich weiß allerdings noch nicht, mit welchen Monolog ich auftreten soll. Ich schwanke zwischen Shylock aus William Shakespeares “Der Kaufmann aus Venedig” und “Im traurigen Monat November” von Heinrich Heine. Was meint Ihr?

Die Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo, die in der Nähe von Dresden wohnen, sind natürlich alle herzlich eingeladen zu kommen und für mich zu stimmen.

Kunst gegen Bares
am Mittwoch, 14. November 2012
um 20 Uhr
im Projekttheater Dresden, Louisenstr 47, 01099 Dresden

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18 Antworten zu In Dresden

  1. Özgür Cebe schreibt:

    Shakespeare. Heine würde ich mir fürs nächste Mal aufheben.

  2. Krokodil schreibt:

    Heine. Sowieso. Passt besser (schon wegen November, wir haben in Bezug aufs Politklima schon ein paar Jahre November…).
    Schade ist, dass ich (nach DD fahr ich nur 1,5h) trotzdem nicht kann. Aber vielleicht gibts ja mal wieder was in DD, wovon ich nicht erst einen Tag vorher erfahre. Neugierig auf die Buurmannsche Schauspielerei wär ich schon.
    Ich kenne das Projekttheater DD nicht, kann also nicht einschätzen wie das Publikum tickt (falls dem Künstler bei der Auswahl des Stückes Opportunismus erlaubt ist).
    DD ist eine sehr schöne und vielseitige Stadt. Bin gern dort. Viel Spass und viel Erfolg!

  3. yoyojon schreibt:

    Habe auch für Heine gestimmt :-) Vielleicht im Osten mehr als im Westen (ich rate) ist der Inhalt des Gedichts weithin verdrängt ? Wäre also gut, in Erinnerung zu rufen. Heine, ein älterer Bruder Brechts… Gefällt mir…

  4. Kai B schreibt:

    Bitte trete noch einmal in der Zeit vom 27.12.-30.12.2012 in Dresden auf. Oder am 8./9.12. in München. Danke :-)

  5. Chris(o) schreibt:

    Welcher Monolog?
    Das käme auf das Publikum an…….
    Also votiere ich erst mal “unverfänglich” für Heine.
    Keine Ahnung, wie man “monologisierend” die Vielschichtigkeit vom “Kaufmann” darstellen kann, oder wie die “Inszenierung” mehr darbieten könnte, als platten Antisemitismus.

  6. Leonora schreibt:

    Hmmm. Schwierig. Beide Texte gehören zu meinen Favoriten. Ich stimme diesmal für Heine – ist schließlich November.;) Andererseits wäre es natürlich auch reizvoll, die Brücke zwischen Heine und Shakespeare zu schlagen. Immerhin beginnt Heines Lorelei mit dem Eröffnungssatz des Kaufmann von Venedig – und er “begegnete” dem Schatten Shylocks bei seinem Besuch in der Stadt. “Oh Jessica. Oh my daughter …”).;)

  7. Roger schreibt:

    …und, was wurde gespielt?

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