Ich habe eine wunderbare Idee für einen T-Shirt-Spruch:
“Aufgrund der AGB der Deutschen Bahn widerspreche ich hiermit der Aufforderung, mich an die Hausordnung in den Bahnhöfen zu halten.”
Mit diesem T-Shirt gehe ich dann in einen Bahnhof und benehme mich dort nach allen Regeln der Kunst daneben.
Mensch, Buurmann, werden Sie jetzt vielleicht denken, nur weil Du irgendwo so eine Ansage schreibst und damit durch die Bahnhöfe spazierst, heißt das noch lange nicht, dass diese Ansage für die Deutsche Bahn auch irgendwie bindend ist. Wenn Du eine Fahrkarte kaufst, dann akzeptierst Du damit die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bahn. So ist es immer, wenn Du einen Vertrag machst. Da kannst Du sonstwas auf deinen Körper schreiben.
Eigentlich sollte das logisch sein, aber für manche Nutzerinnen und Nutzer von Facebook scheint Logik und Geschäftsfähigkeit ein vergessenes Relikt aus längst vergangener Zeit zu sein. Seit einigen Tagen finde ich zum Beispiel immer wieder folgendes Posting auf manch einer Pinnwand:
“Aufgrund der neuen AGB’s in Facebook widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten (Texte, Fotos, persönliche Bilder, persönliche Daten) gemäß BDSG. Das Copyright meiner Profilbilder liegt ausschließlich bei mir. Die kommerzielle Nutzung bedarf meiner schriftlichen Zustimmung.
Because of the new terms of Use on Facebook I disagree with this, the commercial use of my personal information (text, photos, personal images, personal data) according to BDSG. The copyright of my profile images belongs exclusively to me. The commercial use requires my written permission!”
Na dann ist ja alles klar.
Jetzt aber zurück in die Wirklichkeit, dahin wo es noch geschäftsfähige Menschen gibt:
1. Die letzte Änderung der AGB wurde von Facebook im Juni 2012 durchgeführt und hat nichts mit der Nutzung persönlicher Daten zu tun.
2. Das Posten einer solchen Aussage auf die Pinnwand von Facebook ist für Facebook so bindend wie der T-Shirt-Spruch für die Deutsche Bahn. Die Nutzungsbedingungen von Facebook können nicht geändert werden. Sie werden entweder akzeptiert oder Facebook wird nicht genutzt. So einfach ist das.
3. Facebook muss sich die Rechte an den hochgeladenen Bildern sichern, um diese überhaupt darstellen zu dürfen, wenn sie von den Nutzerinnen und Nutzern hochgeladen werden. Facebook sichert sich somit nur die Veröffentlichungsrechte. Das Urheberrecht für selbst erstellte Inhalte bleibt selbstverständlich bestehen, das kann auch Facebook nicht ändern.
4. Der Plural von AGB lautet AGB.
Es wäre also schön, wenn diese ständige Panikmache, Facebook sei das Monster unter dem Bett, das in der Nacht angekrochen kommt, um unsere Gehirne zu fressen, endlich mal aufhören könnte. Wer so eine ungeheure Angst vor Facebook hat, soll doch bitte nicht mit dem vermeintlichen Feind ins Bett gehen und sich fern halten von dem angeblichen blauen Ungetüm.
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Weitere nützliche Informationen über Phishing, Spam und sogenannte Hoaxes auf dem Ratgeber-Portal techfacts.de.
…aber trotzdem ist das Apostroph “AGB’s” falsch, weil kein englischer Genitiv, pardon
P.S.
(neinnein!, habe nicht Deppenapostroph gesagt, nirgends)
Da AGB eigentlich schon Plural ist (Bedingungen), ist das s mit oder ohne Apostroph sowieso unnötig.
Punkt vier geht an mich
Yep!
du hast mir übrigens immer noch keine Mail geschrieben…
Ähmdoch.
Ui, Du hast es verbessert, aber das Apostroph war doch das Originaaalapostroph bestimmt!, das zu der Floskel Aufgrund passt wie das Groß zum Artig
Es stimmt wohl doch:
http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/wissenschaft/usforscher-menschen-werden-immer-duemmer_rmn01.c.10317379.de.html
Aber wenn man heutzutage nur noch singen und klatschen in der Schule hat….
Ich habe kein Bookface. Nicht, weil ich meine Bilder für künstlerisch wertvoll halte und die Rechte an ihnen behalten will, sondern weil ich es nicht brauche und ich mehr aufgebe an Privatsphäre als ich gewinne an Nutzen. Wer ein Handy benutzt gibt noch mehr Daten über sich preis. Ich habe ein Handy und bewerte den Nutzen höher als den Verlust (vor allem, weil ich heute meine Rechnung durch einen neuen Vertrag von über 300 NIS auf etwa 40 NIS gesenkt habe…)
Der Vergleich mit der Bahn zeigt aber etwas: Viele Menschen sind auf die Bahn als Verkehrsmittel angewiesen. Sie können sich nicht entscheiden, die Bahn nicht zu benutzen, nur weil ihnen die AGBs und Bahnhofsvorschriften nicht gefallen. Ebenso gibt es Menschen, die irgndwie auf Bookface angewiesen sind (machen sie mir zumindest deutlich). Ab einer mit Monopol- oder Oligopolstellung vergleichbaren Größe, darf man sehr wohl die AGBs einer solchen Firma offen und mit Recht kritisieren. Ob dieser Satz dazu dienlich ist, steht auf einem andern Blatt…
“Sie (die AGB, anm.) werden entweder akzeptiert oder Facebook wird nicht genutzt. So einfach ist das.”
Nur wünschen die Junkies sich eben einen Stoff, der weniger mit Nebenwirkungen verbunden ist. Also Wunschdenken. Darüber hätte man eben nachdenken sollen, als man noch nicht vernebelt war.
Wer wie Herr Buurmann auf den Werbeeffekt setzt und im Netz sowieso unter Klarnamen bekannt ist, dazu mit haufenweise Bildern und Filmchen, für den gibt es im Netz eh keine Privatsphäre mehr. Aber er hat sich so entschieden und scheint gut damit zurecht zu kommen.
PS.:
Und pass gut auf, da unten. Stürmische Zeiten. Viel Glück.
Wir sind kurz vor der Sirene nach J’lem gefahren… Scary
Na dort wirst Du sicher sein. N8
Puh. Kol tuv!
Wir waren in J’lem zu einem Geburtstag in einer Bar eingeladen. Alle haben nebenbei immer wieder auf ihre Smartphones geschielt. Jetzt sind wir wieder zurück und hoffen auf eine Nacht ohne Sirene. Der Shelter ist vier Stockwerke weiter unten und nicht so bequem wie unser Bett.
“Good night and good luck” – passt auf Euch auf da unten.
Habe schon besser geschlafen. Bald ist Shabbat, also zumindest für mich nachrichtenfreie Zeit. Nicht zu wissen, was los ist, ist manchmal beruhigend. Manchmal auch unberuhigend. Fragt mich am Sonntag, wie es war
Bis da hin a gitn un fridndikn Schabbojs far Dich und dajne lajt
@Eliyah – du hast “AGBs” gesagt. Punkt 4 wieder gestrichen. Obwohl “geht an mich” NACH den “AGBs” kam…. Immer das Gewusel in den Strängen…
Facebook ist trotzdem Evil. (Und, Nein ich geh mit keinen blauen Monstern ins Bett
)
sie schon wieder, troll?
vorsicht, das ist der bekannte f.
“(Hinweis: Der Kommentar, auf den sich dieser Kommentar bezieht, musste wegen Unsäglichkeiten gelöscht werden.)
” Der KZ Überlebende war mir tausendmal sympathischer als Ihr Kostümjuden.
Ihr beschissenen Wohlstandsjuden die Ihr jammert obwohl es hier nix zu jammern gibt. Stolpersteine aufstellen ..Wofür? Um zu erinnern dass Ihr noch hier seid? Pfff… Es gibt noch hundert andere Minderheiten die auch in Deutschland leben und die kriegen keine solche Aufmerksamkeit. Lernt es endlich mal… Dieses Elitäre Getue… Das hat mich schon im Studium angekotzt. ”
F sagt:
Oktober 10, 2012 um 12:30 vormittags
http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/10/04/deutschland-ist-meine-heimat/#comments”
http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/hassmails/
Das heißt AGBsens! Ihn tut nicht mal Deutsch schpreschen
also wenn schon, dann AGB-beben
wie wärs für TShirts mit: AGBen, AGBii, AGBn, oder AGBd, die schauen auch alle ganz lustig aus?
ABGnen! Du illlliteart
Bin für Südlichts AGBii, weil die latinisieren, und sowas wird heutzutage sonst gar nicht mehr gebaut