Der Friede muss warten

Der Krieg im Nahen Osten ist ein Krieg der Bilder. Das ist keine neue Erkenntnis. Aber die Ignoranz, mit der sogenannte Qualitätsmedien immer wieder und immer noch Propagandabilder spontan inszenierter Szenen nutzen, macht sprachlos. Hier ein typischen Beispiel von der BBC vom 14. November 2012.

Schauen wir uns ein paar Bilder genau an:

Bild 1: Wir sehen einen offenbar verletzten Mann, der weggetragen wird.

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Bild 2: Kurz darauf laufen offenbar verängstigte Kinder in die selbe Richtung:

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Bild 3: Die Kinder laufen an den verwundeten Mann vorbei. Ein Wunder! Er ist geheilt!

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Es gab in der Vergangenheit eine Menge Beispiele für Propagandabilder, die von den sogenannten Qualitätsmedien kritiklos übernommen wurden. Was sehen Sie zum Beispiel auf diesem Bild?

20120912-144725.jpg Quelle: Wikipedia

Die New York Times sah einen israelischen Soldaten, der einen palästinensischen Jungen zusammengeschlagen hat und schrieb dies unter dem Bild. Das Bild wurde eine Sensation im Netz. Überall nutzen selbsternannte Israelkritiker dieses Bild zum Beweis der angeblichen Hinterhältigkeit Israels. Noch heute taucht das Bild ab und an auf. Allerdings handelt es sich um eine falsche Behauptung! In Wirklichkeit sehen wir nämlich einen jungen Juden, der von Arabern zusammengeschlagen wurde und einen Polizisten, der ihm zur Hilfe eilt. Der Junge heißt Tuvia Grossman. Der Polizist heißt Gideon Tzefad. Man sieht eben, was man sehen will! Was sehen Sie auf diesem Bild?

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Manche selbsternannte Israelkritiker sehen einen israelischen Soldaten, der ein kleines Mädchen quält. Das Bild ist bis heute ein Hit im Internet. In Wirklichkeit aber sehen wir einen Ausschnitt aus einem propagandistischen Straßentheater zur Förderung des Hass’ auf Israel.

Nicht selten werden Kinder für die Propaganda und den Hass auf Israel genutzt. In dem nächsten Film sehen wir Kinder, die dazu angehalten wurden, israelische Soldaten zu provozieren. Sie werden gefolgt von “Journalisten”, in der Hoffnung, die Soldaten mögen ihre Fassung verlieren und dann vortreffliche Bilder liefern. Allerdings sind die israelischen Soldaten auf solche Provokationen vorbereitet und angehalten, Eskalationen zu vermeiden und Ruhe zu bewahren.

Die Kinder, die nicht vor Ort missbraucht werden, werden in den Gemeindesälen missbraucht und dort auf Selbstmordattentate eingeschworen:

Golda Meir hat einmal gesagt: „Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“

Da werden wir wohl leider lange auf den Frieden warten können, wenn diese Kinder erst noch darauf warten, erwachsen zu sterben:

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Eine Antwort zu Der Friede muss warten

  1. hansi schreibt:

    Da werden wir wohl leider lange auf den Frieden warten können, wenn diese Kinder erst noch darauf warten, erwachsen zu sterben:

    Da gab es doch mal einen offenen Brief von Menschen die sich ernsthaft um das Wohl von Kindern Sorgen machten.
    Bitte übernehmen Sie! Jetzt!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

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