Die regelmäßigen Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo werden es wissen: In Dortmund gibt es einen Rentner, der auf den Namen Erhard Arendt hört, und einen großen Teil seines Ruhestands damit verbringt, Kollagen von mir anzufertigen, auf denen er mich abwechselnd mit Voltaire, Mohammed, Breivik und anderen Figuren der Geschichte und Kultur vergleicht. Sein Geisteszustand dürfte damit klar sein, aber auf dem wunderbaren Blog Spirit of Entebbe habe ich folgendes richtiges Sprichwort gefunden: „Gefährlich wird´s, wenn die Dummen fleißig werden.“
Erhard Arendt rastet jetzt vollkommen aus. Auf seiner Homepage soll er folgende zwei Kurzkommentare veröffentlicht haben:
“Ein Terrorstaat wie Israel (…) hat aber in unserer Weltgemeinschaft langsam keinen Platz mehr.”
“Ein Dieter Graumann, ein Zentralrat der Juden (…) hat auch langsam keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft. Sollten wir nicht aus unserer unseligen Geschichte gelernt haben?”
Der jüdische Statt Israel muss weg von der Welt und der Jude Graumann raus aus der Gesellschaft. Diese Aussage ist pures Neonazisprech, attikuliert von einem Mann, der schon mal ein Bild von mir hochgeladen hat, auf dem er ein Kreuz auf meine Stirn positioniert hat. Hier daher noch mal eine Reihe seiner “besten” Kollagen.
Gerd Buurmann als …
Breivik (mittlerweile entfernt)
Sie sehen, der Käse ist eindeutig vom Brötchen des Rentners gefallen. Er hat offenkundig schon vor langer Zeit den kleinen Zug nach Dummkopfhausen genommen. Gegen das Bild des jüdischen SS-Nazis habe ich übrigens Anzeige erstattet. Nicht weil er mich beleidigt, das soll er ruhig, sondern weil er auf dem Bild alle Juden und Israel beleidigt werden. Auf dem Bild trägt der Nazi nämlich Davidstern und die Menora als Hakenkreuz. Klarer kann man nicht gegen den Paragrafen 130 StGB verstoßen.
Ich lade alle Leserinnen und Leser ein, ebenfalls Anzeige zu erstatten.
“Das „Palästina-Portal“, mit dem wir uns in den letzten Jahren gelegentlich beschäftigen mussten, besuchen wir seit geraumer Zeit nur noch alle paar Monate. Zweifellos ein Gewinn an Lebensqualität, der Dortmunder Rentner, der die Weisheit „Gefährlich wird´s, wenn die Dummen fleißig werden“ täglich bestätigt, ist so umtriebig wie eh und je. Lediglich auf die „Kommentare des Monats“ muss man schon länger verzichten – mit Evelyn Hecht-Galinski hat sich der Potz aus dem Pott verkracht, und Abraham Melzer ist untergetaucht, sein SEMIT so mausetot wie Ahmed al-Dschabari.
Eigentlich hatten wir beschlossen, uns mit diesem unappetitlichen Gesellen nie wieder zu beschäftigen. Jetzt wird es allerdings mal wieder interessant, weil möglicherweise justiziabel. Es geht um einen noch recht frischen „Kurzkommentar“ Arendts, den die Kritik des Zentralrats der Juden an der Schmuserei von SPD und Fatah dazu veranlasste, sich u.a. zu folgenden Aussagen zu versteigen:
Ein Terrorstaat wie Israel (…) hat aber in unserer Weltgemeinschaft langsam keinen Platz mehr.
Und:
Ein Dieter Graumann, ein Zentralrat der Juden (…) hat auch langsam keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft. Sollten wir nicht aus unserer unseligen Geschichte gelernt haben?
Das, was Arendt aus unserer unseligen Geschichte gelernt hat, ist also, die Juden auch heute aus der Gemeinschaft entfernen zu wollen: im Großen aus der “Weltgemeinschaft”, in der Staaten wie Syrien, Iran, Sudan und Dutzende weiterer verbrecherischer Regime offenbar problemlos akzeptiert werden, während der einzige jüdische, eine pluralistische Demokratie, auszustoßen ist; im Kleinen so, wie es die Nürnberger Gesetze anno 1935 vorsahen: weg mit dem unliebsamen Juden, für den in der Volksgemeinschaft kein Platz mehr ist.
Antisemitismus ist bekanntlich, wenn man die Juden noch weniger leiden kann als es üblich ist. Herr Arendt möge sich überlegen, ob diese Definition auf ihn zutreffen könnte. Und seine Drecksseite endlich schließen – oder der nächsten Strafanzeige harren.”
GERMAN MEDIA WATCH.
Nochmals: Nicht die Trolle füttern, Herr Buurmann! Sie kommen immer wieder und wollen immer mehr.
Noch mehr? Hab schon keine Haare mehr auf dem Kopf
der Daniel hat Recht. Zweifel am Verstand des Rentners sind angebracht. Es ist besser, ihn zu ignorieren. Alles andere wertet ihn nur auf und das will er.
Ich fände es eine gute Idee, den Ferndialog mit “Dortmund” einzustellen.
Wer hat sich noch gleich in etwa so geäußert? Wenn wir uns zu sehr auf die Abgründe eines anderen einlassen, sprechen dessen Abgründe eines Tages aus uns selbst.
Das nennt man dann wohl “Innenweltvergiftung”. Darüber lohnt sich das Nachdenken.
Mutatis mutandis sollten die Städte Sderot, Aschdod, Berscheva usf. einfach mal den Ferndialog mit Gaza einstellen, damit ferner a Ruah sei (Achtung, Sarkasmus).
, und so möge es sich lohnen
Dem Reinen ist alles rein
Was haben Andere, was ich nicht habe?
Niemand spricht über mich, und obwohl ich ein recht netter Kerl bin, kennt mich keine Sau.
Zugegeben, ich bin dreimal so alt, wie Justin Bieber und habe, bezogen auf den Kopf, deutlich weniger Haare, als die Gruppe Tokio Hotel, was mich nicht direkt zum Superstar prädestiniert.
Trotzdem, eine mediale Leiche zu sein, ist nicht so einfach.
Dabei hätte ich mich längst damit abgefunden, würde ich nicht ausgerechnet von zwei Gestalten beschattet, deren jede so geistreich ist, wie ein Bierdeckel und so charismatisch, wie ein Hühneraugen-Pflaster: Walter Herrmann und Erhard Arendt.
Ihre schwachsinnigen Auftritte bieten keine plausible Erklärung, für ihre Bekanntheit.
Woran liegt es also, dass ständig über sie berichtet wird, statt über mich?
Sind die beiden womöglich erotischer, als ich?
Erotischer? Ist Antisemitismus erotisch? Vielleicht, das würde einiges erklären…
Der Ewige Antisemit (EA) wird nie Ruhe geben.
Einsicht ist in diesem Alter nicht mehr zu erwarten, er wird ja immer extremer.
Ob es besser wäre, ihn zu ignorieren, ist fraglich. Wegschauen war schon immer falsch. Jeder, der auf diesen Blog kommt, und liest, wie EA andere Menschen verleumdet, weiß sofort was für eine üble Sorte Mensch er ist. Aufklären, das muss das Ziel sein.
Roger schreibt (zurecht): “Der Ewige Antisemit (EA) wird nie Ruhe geben.”
So sehr ich Ihrem Kommentar zustimme, Roger, verlangen Sie nicht zuviel?
Ruhe zu geben, entspricht nicht der Natur einer Knallerbse*.
Natürlich gibt es unüberhörbare Knallerbsen, solche die eine TV- oder Verlags-Anstalt im Rücken haben, und mit denen wir uns auseinander setzen müssen.
Hier jedoch, spechen wir von einem Erhard Arendt, der nicht mehr Aufmerksamkeit erzwingen kann, als wir ihm freiwillig zuteil werden lassen.
*Die Bezeichnung Knallerbse folgt einer freiwilligen Selbstbeschränkung. Es wäre ehrlicher gewesen, von Furzkissen zu schreiben.