Danke WDR!

In Anbetracht von Tuvia Tenenboms frisch bei Suhrkamp erschienen Buchs “Allein unter Deutschen”, wo er von einer schier unglaublichen Zusammenarbeit des WDR mit einem Mann berichtet, der in einer Resolution, die vom Oberbürgermeister Kölns und allen Parteien im Kölner Stadtrat bis auf die LINKE unterzeichnet wurde, als Verbreiter einer “Botschaft des Hasses” bezeichnet wird, habe ich mich mal auf den Herrmanns-Weg begeben.

***

Eine Reaktion des WDR finden Sie hier: “WDR konnte nichts abschieben – ihn trifft keine Schuld”

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, TiN TV veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

92 Antworten zu Danke WDR!

  1. Pingback: Danke WDR! | Jihad Watch Deutschland

  2. Roger schreibt:

    Klasse Video, genau auf den Punkt! ;)

  3. Arme Sau schreibt:

    Kann mich nur anschließen. Spitze!

    Als nächstes bitte eins, wie die Hassrentner die Steine zum WDR transportieren…

  4. Dante schreibt:

    Einen entscheidenden Nachteil haben Videos: Sie laufen nicht auf meinem Handy.

  5. anti3anti schreibt:

    Werden die Steine nachts bewacht?

  6. sorry, ich hatte hier etwas geschrieben, jedoch nachträglich meinen WordPressNamen geändert. Aber das ist kein Mallheur. Sooo, und nun erneut:
    Als Zionistenrentner habe ich das Vid im Forum http://www.messianischestimme.org/t742-was-heute-im-aufgeklarten-westen-geschieht#10083 eingebaut. Sind auch weitere Meldungen eingelaufen, wie ihr dann lesen könnt.

    • Aristobulus schreibt:

      Tsiss. Ein Trittbrettfahrer, der sich an Buurmanns exzellenten Beitrag dranhängt, nicht wegen dieser Sache, sondern bloß wegen seiner eigenen?

      Muss also mal wieder gesagt werden: Es gibt keine “messianischen Juden”, der Ausdruck ist eine Chimäre, denn das sind missionierende Christen, die scheinjüdisch Trittbrett fahren.

      • Eitan Einoch schreibt:

        @Aristobulus
        Ich finde, jeder soll sich nennen wie er mag. So viel Liberalität muss sein. Es stimmt allerdings, dass die sogenannten “messianischen Juden” nach der Halacha nicht als “jüdisch” anerkannt sind.

        • Aristobulus schreibt:

          Genau, Eitan. Und selbst nach weniger trennscharfer christlicher Auffassung, was Christen ausmacht und was nicht, sind das definitiv Christen, keine Juden – weil sie glauben, dass der Messias schon dagewesen sei.
          Sonnenklarer kann kein Unterschied sein…

          Aber manche Leute fühlen sich ja auch z.B. als Klingonen, etwa Sonntags, und glauben fast oder fest, dann nahezu welche zu sein.

          P.S.
          Qapla!, für’s neue Jahr

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Aristobulus
            Ich hatte vor einigen Jahren ein Gespräch mit einer Frau, die sich als “messianische Jüdin” bezeichnete. Damals hatte ich keine Ahnung und der Begriff war mir unbekannt. Sie hat mir dann erklärt, dass sie als Jüdin geboren wurde, jedoch zum Glauben an Jesus als den Messias konvertiert ist. Ich fragte sie, warum sie sich dann nicht einfach als Christin oder meinetwegen “Judenchristin” entsprechend des NT bezeichnet. Denn offensichtlich ist sie christlichen und nicht jüdischen Glaubens. Daraufhin hat sie mir lang und breit erklärt, sie wolle ihre Zugehörigkeit zur jüdischen Kultur und Tradition hervorheben, der biblische Begriff “Judenchristin” sei allerdings veraltet, da er sich auf die urchristliche Gemeinde bezieht und so weiter. Kann mich nicht mehr an jedes Detail mehr erinnern, aber ich fand ihre Argumentation etwas konfus. Vor allem ist es unchristlich, da Paulus die Unterscheidung zwischen Judenchristen und Heidenchristen aufgehoben hat und beide gleichgestellt sind. Irgendwie kam mir die Sache also nicht koscher vor. Aber okay, jedem Tierchen sein Pläsierchen, dachte ich mir. Wenn es schon atheistische Juden gibt, soll es meinetwegen auch christliche geben, mir egal. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sie nicht anerkannt werden, wofür es sicherlich Gründe gibt, die zu beurteilen mir nicht obliegt.

          • Aristobulus schreibt:

            Eitan, die Bezeichnung “messianischer Jude” mag bestimmt insofern zur christlichen Definition passen, als das Christentum missioniert.
            Der Definition des Judentums geht die Selbstbezeichung aus zwei Gründen völlig konträr:
            – Weil Juden nicht missionieren (hingegen die Messianics missionieren meist auf Teufel komm raus),
            – weil nach der Auffassung aller jüdischer Gemeinden, Weiser, Rabbiner usf. der Moschiach eben noch nicht gekommen ist.

            Wenn die Frau so an der jüdischen Kultur hängt, warum ist sie Christin geworden? Das ist traurig – und sie hat wahrscheinlich über die jüdische Religion zu wenig gewusst. Je weniger einer weiß, um so unsicherer mag er in Sachen Religion sein, und um so anfälliger ist er für Missionierung.

          • anti3anti schreibt:

            Ansichten eines zum Christentum übergetretenen Juden:

            Als Jude habe ich geglaubt, das der Messias kommen wird.
            Als Christ glaube ich, das der Messias gekommen ist.
            Als Mensch bezweifle ich beides.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Ich war vor einem Jahr mal in Köln und habe diese “Klagemauer” besucht. Ich bekam spontan Lust, ein kleines bisschen Sachbeschädigung zu betreiben. Leider nicht vor so vielen Zeugen. Aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Was meint ihr?

  8. yoyojon schreibt:

    Naiv, wie ich bin, frage ich mich gerade, ob sich nicht ein paar Leute finden ließen, die eine “Pro-Israel-Klagemauer” installieren würden? Vermutlich würde die dann wegen irgendwas verboten. Aber einen Versuch wäre es wert.

    • kleines Südlicht schreibt:

      2m klatsch an die Domwand gehören nicht der Stadt, sondern zum Dom, wie ich vorgestern gelernt habe. Dort haben die das Hausrecht. Und aus dem, was im Buch Allein unter Deutschen beschrieben ist, lässt sich der Eindruck gewinnen daß dort die Hausherrin einem solchen Projekt wahrscheinlich freundlich gesonnen wäre :D (es gab wohl von seiten des Doms eine leider erfolglose Klage, die Pappwand entfernen zu lassen). Dort könnte man bestimmt deswegen anfragen.

      Roger hat vorgeschlagen, eine offiziell angemeldete Gegendemo zu organisieren; steht bei “der WDR machts möglich”.

  9. klasse video, unter erschwerten umständen, denn es ist dem anschein nach verkaufsoffener samstag;)

    Eine frage zum buch von Tenenboom. Ich habe gehört, das ein paar passagen aus rechtlichen gründen rausgenommen werden mussten. Sind die in der amerikanischen ausgabe ev. noch drin?

  10. Pecos Bill schreibt:

    Es zieht einem wirklich die Schuhe aus.

  11. tribun76 schreibt:

    Super Filmchen! Unglaublich!

  12. Oliver schreibt:

    So sieht also der Stein(e) des Anstoss aus. Schon viel darüber gelesen aber jetzt endlich mal dank des Videos auch zu Gesicht bekommen. Wäre auch ein weiter Weg von Wien extra wegen der Propaganda-Installation anzureisen.
    Stösst sich eigentlich wirklich niemand an diesem Schandfleck? Wenn schon selbst der Bürgermeister es kritisiert. Kann nur hoffen, das irgendwer mal die Mauer niederreißt oder die prächtige Idee mit der Gegenmauer umsetzt oder einfach mal einen zionistischen Flashmob organisiert ;-)

  13. Karin schreibt:

    Eine kleine Geschichte aus 2010 um die Kölner Mauer ist in “Bellantis, das Forum zur Verbesserung der Welt”

    http://www.hirony.net/cgi-bin/foren/messages.cgi?room=0017

    zu finden. Der User Kwezi, wohl ein Deutschafrikaner, wurde wegen einer unerwünschten Notiz an der Mauer in Streit verwickelt und ersuchte im Thread

    http://www.hirony.net/cgi-bin/foren/antwort.cgi?room=0017&messi=56704

    den offensichtlich friedfertigen und widerstrebenden kölschen Juden Udo, die Mauer abzufackeln:

    “Ming kölsche Jong! Ich war gestern (nach Besuch der Byzanz-aausstellung in der Bonner Museumsmeile, unbedingt zu empfehlen, viel Raubkunst aus der Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer 1204, einen anderen Teil dieser Raubkunst habe ich vor zwi Wochen im Halberstädter Dom gesehen)kurz in Kölle, um noch ein Früh zu trinken und ein paar Käsebrötchen zu essen.

    Auf der Domplatte fiel mir eine Plakatwand – Thema: der Apartheidsstaat Israel – auf, die von zwei älteren Herren mit Sammelbüchse “für Verpflegung” bewacht wurde. Mein Käsebrötchen lehnten sie ab, sind wohl keine Kölner.

    Wir kamen dann ins Diskutieren; ich fragte sie, ob man die Wand nicht um eine Abteilung für die Azande ergänzen könne; diese würden seit zwei Jahren von der Lords Resistance Army drangsaliert, hätten bereits über 2.000 Tote zu beklagen und benötigten Feuerwaffen, um sich gegen die hochgerüsteten Kämpfer zu verteidigen.

    Dies wurde ebenso abgelehnt wie das Kasebrötchen von Früh; ich solle mich bei meiner schriftlichen Stellungnahme, die ich an die Wand heften dürfe, auf Palästina fokussieren. Also schrieb ich “Free Gaza…von der rassistischen Hamasdiktatur”. Die zwei Wächter musterten mich betreten, sagen aber nix.

    Beim Anheften störte mich eine Rotte nahöstlicher Jungmänner handgreiflich und mit rassistischen Auslassungen. Ich musste einige Ohrfeigen und Stocktritte verteilen und mich zügig in die gaffende Menge zurückziehen, weil der mit dem Nasenbluten nach der Polizei verlangte und auch weil Messer gezeigt wurden.

    Ich habe mal etwas recherchiert. Diese seltsame Wand ist schon seit Jahren ein Ärgernis, hat die Gerichte beschäftigt und muss gerade wieder errichtet worden sein. HMB hat in einem Beitrag für Liza 2008 die Kölner Synagogengemeinde wegen ihres Nichtwiderstands gegen dieses Machwerk als Dhimmis geschmäht.

    http://www.lizaswelt.net/2008/10/mit-htz-un-siel-jejen-israel.html

    Du als unser Mann vor Ort fackelst das Ding binnen einer Woche ab! Du gehst abends zu Früh, trinkst zwei Halbe und nach Einbruch der Dunkelheit legst Du einen Grillanzünder an jeden Ständer; so machen es die Widerstandskämpfer in Friederichshain auch mit den Autos unerwünschter Nachbarn. Ausführung!

    (Vielleicht kommt ja der Naddl mit und steht Schmiere)

    Danach kannst Du zu Früh zurück und den unterbrochenen Abend fortsetzen. Für die Rechnung schmeißen wir zusammen.”

  14. Ima schreibt:

    Zitat von Eitan Einoch
    „…….ein kleines bisschen Sachbeschädigung zu betreiben………“

    Na ja, Sachbeschädigung ist vielleicht nicht gerade der beste Weg.
    Da gibt man diesem Antisemiten doch nur die Möglichkeit sich in den Medien als verfolgte
    Unschuld darzustellen.

    Die Idee von yoyojon gefällt mir
    Zitat
    „…..eine “Pro-Israel-Klagemauer” installieren……“

    und wir sollten ganz viel Israelfahnen aufstellen.

    Wäre doch spannend zu erfahren, ob wir dann auch 300 Euro Strafe bezahlen müßten

    http://www.israelnetz.com/nachrichten/detailansicht/aktuell/deutsche-justiz-300-euro-strafe-wegen-zwei-minuten-israelfahne/

    oder wir wegen Störung des öffentlichen Friedens angezeigt werden, da ja das öffentliche Zeigen der israelischen Fahne eine Provokation ist.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/demo-in-duisburg-polizei-stuermt-wohnung-und-haengt-israelfahne-ab-a-601058.html

    Gerd Buurmann hat hierzu auch einiges geschrieben

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/03/27/deutsche-polizei-verbietet-solidaritat-mit-israel/

    • Eitan Einoch schreibt:

      Das wahre Tabu in Deutschland ist nicht “Israelkritik”, sondern Israelsolidarität. Deutschland läuft im Büßergewand herum, mea culpa rufend und “nie wieder Krieg” predigend – und Widerstand gegen ein Mörderregime leistend das vor 70 vernichtet wurde, unfähig den heutigen Mörderregimen Widerstand entgegen zu setzen. Armselige Geschichtsaufarbeitung! Ich finde, es wird höchste Zeit, dagegen etwas zu tun. Ideen?

  15. P.Unisher schreibt:

    Also, meine Lieben,
    ich bin ja noch nicht so lange im Thema und kenne auch nicht die Geschichte dieser Installation des Hasses, und so habe ich 2 Fragen:

    1) Wieso kommt nicht die Polizei und fordert W.H. auf, diesen Schwachsinn unverzüglich zu entfernen bzw. wieso wird die “Klagemauer” nicht einkassiert und vernichtet und anschließend dieser W.H. wegen Volksverhetzung angeklagt, verurteilt und eingebuchtet?

    2) Wieso finden sich nicht einige Beherzte zusammen und erledigen in einem Akt der erweiterten Notwehr, was Aufgabe der Stadt Köln sein sollte, wozu sie sich aber nicht durchringen kann?

    Was ist los in diesem degenerierten Dorf? Muss man das verstehen?

    Gruß aus dem Norden..

    • Roger schreibt:

      Man kann es nicht verstehen. :-(
      Die Stadtoberen sind gegen die Hasswand, die Bevölkerung auch zu einem großen Teil, aber es passiert nichts. Und dieser WH hat Unterstützer, die decken sich gegenseitig bei Gerichtsverhandlungen und immer wieder finden sich neue Leute, die ihren Kopf dafür hinhalten, nur damit diese Schandmauer bestehen bleiben kann. Mal ist es ein Verein, der Räume zur Verfügung stellt, und nun ist es sogar der gebührenfinanzierte WDR.
      Interessant ist aber auch, dass der WDR mit dieser Unterstützung im praktischen Handeln gegen die Grundsätze verstößt, die für sein Programm gelten sollten: nämlich
      “[...] für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung einzutreten” ;-)

  16. aron2201sperber schreibt:

    Der Staat Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat.

    Das hat Israel auch davon abgehalten, die im Krieg eroberten Gebiete mit stalinistischen Methoden ethnisch zu säubern.

    Wäre Israel ein Mitglied des Ostblocks geworden (wie es sich Stalin erwartet hatte und deswegen im Gegensatz zu England für die Existenz Israels gestimmt hatte), hätte Israel so eine Säuberung als „antiimperialistische Verteidigungsmaßnahme“ deklarieren können und wäre wohl ein Liebling der Linken geblieben.

    Die Palästinenser wären wie die Sudetendeutschen bloß eine Randbemerkung der Geschichte, für die nur “Reaktionäre” Partei ergreifen würden.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/12/03/ware-israel-ein-linksstaat/

    • Roger schreibt:

      Hm, vielleicht sollte ich auch mal ein paar Qassam-Raketen gen Polen feuern, und auf ein Rückkehrrecht beharren! :evil:
      Außerdem, finanziell lohnt sich so ein ‘Widerstand’ ja auch, oder? Was bekommen die Palis so überwiesen? :mrgreen:

  17. Paul schreibt:

    Gratulation Gerd zu diesem Video.
    Übergib es doch dem WDR. Vielleicht sendet er es oder macht es zum Gegenstand einer selbstkritischen Reportage.

  18. wolaufensie schreibt:

    Bam ! Bam ! Was für ein Knall !
    Volltreffer, …und gleich mal da wo es weh tut.
    Bei den Öffentlich-Rechtlichen.
    Die in diesem Moment mit ihren Mehrfach-Milliarden ganz
    schön alt aussehen.
    So alt, – gegen eine ganz einfache Handkamera
    und einen normalen Bürger.
    Gott, was für ein Schlag !
    Aber die Öffentlich-Rechtlichen sind bestimmt zu abgestumpft um
    überhaupt mitzuerleben, dass genau hier der Anfang ihres Endes läutet.
    Ganz grosses Kino, …ein Dokument .

    PS: wie bekommst Du Dein Gesicht im Gehen so ruhig
    und fest aufgenommen ? Hast Du da ein Trage-Gestell auf
    dem die Kamera sitzt ? sowas in der Art wie Bob Dylan
    für die Mundharmonika ?

    furioser Einstand und Tolle Sache.
    .

  19. Christian schreibt:

    Einige Darstellungen im Video in Bezug auf Heine sind leider historisch falsch.

    “Das Problem war nun, das Juden an der Universität in Göttingen nicht zugelassen waren.”
    Das ist völliger Blödsinn. Heine konvertierte erst nach erfolgreichem Examen in Göttingen.

    Auch die Konsequenz der Duellaffäre ist verfälscht dargestellt.
    “…das wiederum fanden die Verantwortlichen der Universität in Göttingen nicht gut und haben Heinrich Heine der Universität verwiesen.”
    Heine wurde nicht der Universität verwiesen, sondern lediglich für ein Semester relegiert – sein Kontrahent im Übrigen auch. Den Entschluss daraufhin die Uni zu verlassen und nach Berlin zu gehen traf er selbst.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Danke Christian,

      Das Problem, wenn man vor dem Kölner Dom eine freie Rede hält und sich dabei noch mit einer Handykamera filmt, besteht darin, dass man eben kein Handy mehr zur Hand hat, um nachzuschauen, ob die historischen Fakten so auch richtig sind. Danke für die Korrektur. Ich werde also die Heine Anekdote an anderer Stelle nochmal erzählen und dann richtig.

      Alles Liebe,
      Gerd

  20. kleines Südlicht schreibt:

    klasse Video! :D

  21. Roger schreibt:

    Für alle, die neu in den Thema sind: besonders perfide wird Obdachlosen und Bedürftigen die Botschaft der Hass-Wand nähergebracht. In Juttas Suppenküche gibts lecker Eintopf, garniert mit Propaganda: http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/ju001180/index.jpg
    Ach, pardon, der falsche Link: http://www.flaks.eu/juttas_suppenkueche/juttas_suppenkueche.html
    Auch Gerd hat schon darüber berichtet: http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/05/19/was-bin-ich/

  22. Inbal schreibt:

    @ Karin: Sorry, Broder irrt! Die SGK (Synagogengemeinde Köln) hat mehrfach (5 oder 6 Mal) versucht, gegen die Herrmannschen Hassplakate vorzugehen. Jedesmal wurde sie mit dem “Recht der freien Meinungsäußerung” abgeschmettert. Und da sich die Äußerungen auf einen Staat (nämlich Israel) beziehen, kann die Kölner Justiz auch keinen Antisemitismus erkennen. Nun ja …
    Was eine “Gegendemonstration” angeht, so gab es die auch schon, leider recht klein, kurz und mit wenig Unterstützung.
    Da die Gemeinde jede Menge andere “Sorgen” hat, haben wir uns entschlossen, die “Klagemauer” auf Weiteres einfach zu ignorieren – auch wenn es schwer fällt.
    Chanukka sameach.

    • kleines Südlicht schreibt:

      Ist noch rauszubekommen, wer damals die Gegendemo organisiert und unterstützt hat?
      Die könnte man anschreiben und fragen, ob sie noch Material haben und ein Retake mitmachen würden. Auch wenn Unterschriften gesammelt wurden (online oder auf Papier), wird dabei von den Unterzeichnern ja immer zumindest eine Kontaktadresse (Mail oder Post) hinterlassen, an die die damals Sammelnden, falls sie bei einer solchen Idee dabei sind, dann einen kurzen Aufruf zur Beteiligung an einer Gegendemo schicken könnten, ohne damit irgendwelche Datenschlampereien zu veranstalten. Auch alle, die solche wohlgesetzten, offiziellen Worte gegen die Pappe gefunden haben, würden eventuell zu einer Beteiligung nicht nein sagen; und die Leute vom Dom vor dessen Haustür das stattfinden würde wollen vielleicht mehr sein als nur Kulisse.

    • Karin schreibt:

      Chanukka sameach, Inbal. Ich werde mich bemühen, im Forum Bellantis einen entsprechenden Hinweis anbringen zu lassen.

      Freilich wundere ich mich nicht nur über die Spitzfindigkeit der Kölner Strafverfolger, sondern auch über die Tatsache, dass das Vorgehen gegen die Hassplakate auf Anrufung der Justiz beschränkt blieb. Ein etwas handfesteres Vorgehen hätte ich nicht verwerflich gefunden.

    • Aristobulus schreibt:

      “Da die Gemeinde jede Menge andere “Sorgen” hat, haben wir uns entschlossen, die “Klagemauer” auf Weiteres einfach zu ignorieren – auch wenn es schwer fällt”

      Ach Sorgen!, Schmonzes, jede Gemeinde hat irgend Sorgen.
      Sich rauszuhalten ist sich rauszuhalten ist sich rauszuhalten, aus. Fällt NICHT schwer, ist das Leichteste von der Welt.
      Ganz tolle Gemeinde anscheinend.

      • Dante schreibt:

        Dazu fällt mir glatt ein Witz aus der Zeit nach 1968 (genauer: Nach August ’68) ein:

        Welches ist das neutralste Land der Welt?
        Die CSSR. Sie mischt sich nicht einmal in die eigenen Angelegenheiten ein.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja… wobei genau genommen der Kampf gegen den Hass auf Juden NICHT zu den eigenen Angelegenheiten der Juden gehört. Trotzdem guter Witz.

          Hier eine Variante von mir:
          Welche ist die liberalste Gruppe von Leuten?
          Die Kölner jüdische Gemeinde. Die ist so liberal, dass sie sogar das übelste Beispiel von Hass auf Juden in ganz Europa freundlich ignoriert und ganz andere Sorgen hat.

  23. surecamp schreibt:

    schönes Video!! Glatt und Versprecherfrei gesprochen. Sehr interessant wiedergegeben, nicht trocken und doch alle Fakten (!) auf den Tisch gebracht! Danke!!

  24. Berti Ducks schreibt:

    Nach Jahren seit 2009 empfinde ich es vorrangig als Schande, daß noch immer kern “beherzter Antifaschist” – wie es früher immer mal so schön hieß – das Erscheinen der Antisemitenmauer durch chemische oder physikalische Wechselwirkungen beschleunigt erschwert hat. Noch nicht mal ein kreativer Sprayer scheint von dieser Mauer angezogen worden zu sein.
    Wer die Möglichkeiten und Kraft hat, sollte so oder so auch eine Pro-ISRAEL-Stellung ( nicht – Mauer) einrichten, aus der man immer wieder mal ein paar Argument- und Prostestraketen ab”feuern” könnte; am einem pro-zionistischen Flashmob könnte ich evtl auch mitmachen, während die Hassmauer verschwindet.

    Wenn man aber berechtigt vertritt, daß “… der WDR mit dieser [ letztlich Djihadisten !-] Unterstützung im praktischen Handeln gegen die Grundsätze verstößt, die für sein Programm gelten sollten: nämlich “[...] für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung einzutreten” …” und versteht, daß er hilft, Antisemitismus zu verbreiten – denn die Kölner Hassmauer ist israelfeindlich über das Übliche hinaus – nämlich, nicht nur wie üblich bzw. wie der WDR oder der DLF, den islamischen Weltverschwörungs- und Mordhetze-Antisemitismus der internationalen MB, der PLO, IGMG, MHP, Hisballah, … hier und im unmittelbaren Aufmarschgebiet gegen ISRAEL zu verschweigen und zu verharmlosen,( – wenn ich bspw. an die Karrikatur denke, in der ein Jude einen Palaraber auffrist), dann
    ist es doch auffällig, daß auch gegen die vielen ekelhaft geschichtsverdrehenden, stereotype-verwendenden bis hin zu boykott-motivierenden Sendungen gegen ISRAEL ( ebenfalls) k e i n e r eine Anzeige gegen den WDR, DLF & Co. stellt !
    Ich habe es vor Jahren einmal begonnen und hinke bestimmt mit 3 Beispielen betr. Volksverhetzung hinterher: Aber damals rief mich tatsächlich der Redakteur der meiner schwachen E. n. Sendung “Im Schatten der Mauer” an, redete mit mir über eine halbe Stunde, und ich kam seiner Bitte nach, die Anzeige zurückzuziehen, weil ich den Eindruck hatte, er bemühte sich ernsthaft um Einsicht . . .

    Im Übrigen halte ich, wie so häufig bei ISRAEL-Freunden, die Aussagen für ISRAEL für zu schwach und ebenfalls einseitig – statt die großen geschichtsrevisionistischen historisch v.a. von Links angerührten Lügen zu widerlegen – zB. dadurch, daß oft nur wie hier auf die HAMAS abgehoben wird oder auch wer zuerst geschossen hat und wie lange, die ideologische und religiöse Grundlage dazu aber völlig vernachlässigt wird. . . ..
    Ursprünglich mithilfe des Ostblocks, vieler Blockfreier unter Führung des KGB und der AL, dann mit faulen Kompromissen des Westens, verräterischen Verträgen ( “EURABIA”, s. Bat Yeor “Der Euro-Arabische Dialog”) unter deutsch-französischer Führung und einer ebenso faulen bis veräterischen SPRACHREGELUNG auch für die Massenmedien, haben die islamischen Vernichtungs-Antisemiten im Gewande des Völker- und Menschenrechtes eine MORALISCHE ÜBERLEGENHEIT erreicht, ohne die solch eine Kölner Hassmauer undenkbar wäre.

  25. Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev

  26. emranferoz schreibt:

    Einfach zum Erbrechen!

    Jetzt fangen Sie auch noch an, via VIdeos Lügen zu verbreiten?

    “In Zeiten des Waffenstillstands sterben Palästinenser nur durch die Hamas.”

    Eine glatte Lüge ist das.

    Und warum lesen Sie nicht den Rest des Textes von Hecht-Galinsky?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gaza-streifen-israel-soll-palaestinensischen-bauern-erschossen-haben-a-868885.html

    http://news.xinhuanet.com/english/world/2012-11/28/c_132005520.htm

    • Eitan Einoch schreibt:

      Sollten die israelischen Soldaten tatsächlich geschossen haben, bin ich mir sicher, sie hatten dafür einen triftigen Grund.

      • emranferoz schreibt:

        Stimmt, ein Bauer ist ja eine große terroristische Bedrohung!

        Eine derartige Einseitigkeit von Lesern finde ich nur auf diesem Blog.

        • Eitan Einoch schreibt:

          WENN es denn überhaupt ein Bauer war – und WENN die Soldaten geschossen haben. Wie wäre es für den Anfang mit einer glaubwürdigen Quelle? Und ja, auch Bauern können gefährlich sein, z.B. wenn sie sich Sprengstoff umgehängt haben. Wie gesagt, israelische Soldaten schießen nicht ohne Grund – und gewiss nicht leichtfertig. Wozu soll man seinen Feinden noch Argumente für deren Propaganda liefern?

          • SilverSurfer schreibt:

            Kommen sie dem nicht mit “wenn”. Auch wenn er in seinem Blog scheinheilig ein evtl. Überwachungsvideo als Beweis einfordert: Er weiß bereits alles, spricht von “Mord” und einer “regelrechten Hinrichtung”…
            Damit nicht genug, hier kommt’s ganz dicke:”Kurz nach der Ermordung Salaymes verbreiteten Online-Aktivisten den Link des Facebook-Profils von Nofar Mizrahi. Die Fotos der israelischen Soldatin zeigten den normalen Alltag eines jungen Menschen. Partybilder und Bikinifotos am Strand, weit weg vom zertrümmerten Leben der unterdrückten Palästinenser.”
            Alles klar?

          • emranferoz schreibt:

            Oh, jetzt bin ich schon Ihr Feind? Wie hasserfüllt sind Sie denn, nur weil Sie meine Argumente nicht widerlegen können?

            Und was für Quellen wollen Sie denn noch neben SPIEGEL-ONLINE?

            Einfach unterste Schublade..

          • SilverSurfer schreibt:

            Unterste Schublade ist Ihr Textverständnis. Wie kommen Sie darauf, dass Eitan Sie seinen Feind genannt hat?!
            Peinlich…

          • hansi schreibt:

            Stimmt, ein Bauer ist ja eine große terroristische Bedrohung!
            Eine derartige Einseitigkeit von Lesern finde ich nur auf diesem Blog.Meint Emranferoz nun gut,

            Esel findet man überall und für Palästinensische Bauern ist derselbe ein richtiges “Nutztier ”

            http://www.israelnetz.com/nachrichten/detailansicht/aktuell/bei-beit-jala-mit-sprengstoff-bepackter-esel-explodiert-nahe-bus/

        • Paul schreibt:

          Schön für Dich, emranferoz,…

          “Eine derartige Einseitigkeit von Lesern finde ich nur auf diesem Blog. ”

          ….dass Du hier auf diesem Blog was gefunden hast.
          Du darfst es behalten.

          Ich habe hier im Blog auch was gefunden:
          Dich, emranferoz.

          Mag Dich aber nicht behalten und gebe Dich deshalb zurück.

          • Schula schreibt:

            “Kann man sowas heilen?”

            Willst du eine Anwort? ;)

            Das kann man nicht heilen. Antisemitismus, Verschwörungstheoretiker, Haß auf die USA etc, sind nicht heilbar.
            Das Lustige ist, er spricht von Einseitigkeit, obwohl gerade sein Blog an Einseitigkeit und Lügen und Verdrehungen kaum zu überbieten ist.
            Was wollen solche Ignoranten eigentlich hier?

        • Dante schreibt:

          Machen Sie Witze? Einseitgkeit findet man fast überall – zu Ungunsten Israels, wohl bemerkt. Und es wird auch Vieles verzerrt dargestellt, manches sogar komplett auf den Kopf gestellt, man denke nur an den “von einem israelischen Polizisten zusammengeschlagenen Palästinenser” Tuvia Grossman.

          • emranferoz schreibt:

            SIE machen hier Witze.

            Anstatt vom Thema abzulenken, sollten Sie konkret auf jene Dinge eingehen, die ich angesprochen habe.

            Aber dieses “vom Thema wechseln” scheint hier Gang und Gebe zu sein.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Dieser emranfozzy ist echt der Brüller! Ich schlage vor, ihn zu ignorieren. ;-)

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ignorieren ist in einem Forum immer besser als Füttern, wenn man Ruhe haben will.

          • Silke schreibt:

            Emran träumt offenbar davon, daß sein Blog ebenso eifrige Kommentatoren anziehen möge, wie dieser hier. Was er hier treibt und schreibt ist also PR.

            Doch jenseits davon hat sein Blog einen etwas rätselhaften Namen, dessen Entschlüsselung mich schon interessieren würde:

            pakhtunkhwa911

            Ich vermute Pakistan und/oder Pashtun + Tunte + Watch + 911 – doch das entschlüsselt nicht alles – hat irgendjemand eine Idee?

            … und ja seine Posts leiden unter totaler Vorhersagbarkeit, nicht eine überraschende Wendung irgendetwas, was im Entferntesten Hoffnung auf eigenständiges Denken macht, da sind selbst Regierungsverlautbarungen spannender.

          • Roger schreibt:

            Dieser symphatische Emran ist doch schon ein paar mal in diesem Blog aufgeschlagen?
            Sein Blog ist an Einseitigkeit, Dummheit und Uninformiertheit nicht zu überbieten…
            Ich habe mal ein paar Artikel reingelesen – unglaublich! An allem ist der Westen schuld, die Taliban haben ja z.B. den Afghanen so ein schönes Leben ermöglicht, aber seit dem Einmarsch der Amerikaner werden Kinder vergewaltigt, Drogen angebaut, Unschuldige erschossen etc.

            Kann man sowas heilen?

    • Karin schreibt:

      Ausnahmen bestätigen die Regel. Jedenfalls sterben die meisten gewaltsam zu Tode gekommenen Palästinenser durch die Hamas. Es ist überreichlich bewiesen, dass es sich bei dieser Gruppierung um eine rassistische Mörderbande handelt.

    • Zahal schreibt:

      Hecht Galinski war dort? Würde mich wundern, hasst sie doch die Juden über alles. Eben der Spiegel schreibt soll, stimmt aber nicht ganz so.

      Die Wahrheit sieht immer anders aus, als unsere Israelbasher es gerne hätten, von wegen Bauer…. gerülpst hat er vielleicht. aber gleich Bauer sein? Und dann auch gleich bewaffnet?

      The Palestinian media reported the death of Ahmed Tawfiq al-Nabahin, 23, a resident of Juhr al-Dik. The reports claimed he was “mentally disturbed.” A picture of the same “mentally disturbed” individual, wearing a body-armor vest and armed with a rifle, was posted on the Hamas forum. The Al-Mezan Center for Human Rights in the Gaza Strip denounced the event and called on international organizations to take action against Israel’s so-called “war crimes” against the Palestinians (Ma’an News Agency and Shihab News Agency, November 5, 2012). Hamas posted a notice of al-Nabahin’s death on its website and appealed to the residents of the Al-Bureij refugee camp to participate in his funeral. His body was wrapped in the Hamas flag (Alresala.net website and Safa News Agency, November 5, 2012). (Safa News Agency, November 5, 2012)”

      http://bbcwatch.org/2012/12/15/correction-needed-on-bbc-article-from-november-5th-2012/

      http://bbcwatch.org/2012/12/15/correction-needed-on-bbc-article-from-november-5th-2012/

    • A.Bundy schreibt:

      Na da schau her, wer hier aufgeschlagen ist. “Freitag”-Chefjudenhasser Emran Ferotz höchstpersönlich.
      Nun ab kusch-kusch zurück zum Absender, des Walsers Augstein wartet sicher schon sehnsüchtig auf Rapport.

      • Roger schreibt:

        Dieser Ayran, äh, Verzeihung, Emran ist fleißig. Beim Freitag veröffentlich er Leser-Artikel, bei der Zeit auch, und jetzt belästigt er uns auch noch mit seinem Geschwurbel… :-(

  27. Monika Winter schreibt:

    Sehr gut gemacht Gerd!! Welchen Wert hat die “Klagemauer” für den WDR?? Ich finde dieser Frage sollten wir unbedingt nachgehen. Der Kreis der Unterstützer, die wir nicht alle kennen, ist sehr groß. Das ist nicht gerade untypisch für Kölner Verhältnisse. Ich komme immer mehr zu dem Resultat, dass es sich um eine rein politische Angelegenheit handelt, auch wenn allgemein anders gesprochen wird. Es heißt clever zu sein Gerd du weißt ja auch, wie sie vorgehen, erinnere an den “Außenminister”..

  28. Zahal schreibt:

    In Deutschland nennt man es “Israelkritik” in Kanada Antisemitismus.

  29. Karl schreibt:

    Vor’m Schlafengehen

    hab’ ich gestern das Video angeschaut. Scheinbar zu oft. Später in meinem Traum saßen wir dicht nebeneinander. Wir saßen auf Klappstühlen. Auf der Domplatte war ein leichter Wind zu spüren. Gerd B*uurman hatte eine Open-Air-Pro-Israel-Lesung inszeniert. Er drehte paar Wasserkisten um, stellte sie übereinander und setzte sich oben drauf. Es las uns israelische Gedichte vor. Wir verhielten uns leise und hörten ihm zu. Wir trugen
    kleine Israel-Fähnchen an unseren Jacken und Mänteln. An der Herzseite. Das Gedicht von einem
    deutsch-israelischen Lyriker hab’ ich mir gemerkt…

    TOURISTEN

    Sie machen uns Beileidsbesuche,
    sitzen in Yad Vashem, werden ernst bei der Klagemauer
    und lachen hinter schweren Gardinen im Hotel.

    Lassen sich mit wichtigen Toten fotographieren,
    am Grab Rachels, an Herzls Grab, am Munitionshügel,
    beweinen die Schönheit unserer jungen Helden
    und begehren die Härte unserer Mädchen
    und hängen ihre Unterhosen auf
    zum schnellen Trocknen
    in einem blauen, kühlen Badezimmer.

    Einmal saß ich auf einer Treppe bei einem Tor der Davids-
    zitadelle, zwei schwere Körbe neben mir. Eine Gruppe
    Touristen stand dort um einen Führer herum, ich diente
    ihnen als Orientierungspunkt. “Seht ihr diesen Mann da mit
    den Körben? Ein Stück rechts von seinem Kopf befindet sich
    ein Bogen aus der römischen Zeit. Ein Stück rechts von
    seinem Kopf.” Doch er bewegt sich, er bewegt sich! Ich sprach
    in meinem Herzen: Die Erlösung wird nur kommen, wenn
    man ihnen sagt: Seht ihr dort den Bogen aus der römischen
    Zeit? Nicht wichtig. Aber daneben, etwas nach links und weiter
    nach unten, sitzt ein Mann, der Obst und Gemüse für seine
    Familie gekauft hat.

    Jehuda Amichai
    . . .

    Es war ein schöner Traum. Es war Lyrik gegen Hass…
    Liebe Grüße
    karl

  30. Abu Sheitan schreibt:

    Tolle Reportage! Könnte man die nicht dem WDR zur Ausstrahlung anbieten?
    (schöner Traum – ob er mal Wirklichkeit wird?)

  31. Jockel77 schreibt:

    “Der WDEr”, bruahaha. Ich mag den Sender allein schon deshalb, weil dort Leute arbeiten, professionelle Sprecher, die nicht so einen grauenhaften Sprachfehler haben wie du.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s