Etwas länger

Jedes Mal wenn ich wieder eine Nachricht lese über die peinlich katastrophale Unfähigkeit bei der Errichtung der Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen, frage ich mich:

“Was konnten die Trümmerfrauen, was den Deutschen heute abhanden gekommen ist?”

Eine Erklärung habe ich dafür noch nicht gefunden, aber eine Vermutung: Im Zweiten Weltkrieg wurden auch alle Bauaufsichtsbehörden, Ordnungs- und Bauämter in Grund und Boden gebombt. Daher konnten die Trümmerfrauen gute zehn Jahre unbehelligt von deutschen Ämtern und ohne bürokratische Fesseln kreativ sein und bauen.

Heute ist die Bürokratie leider wieder fest im deutschen Sattel. Die deutschen Ämter sind zurück! Jetzt dauert es eben wieder ein bißchen länger.

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Schluss mit der Diskriminierung!

Aus den Reihen der Grünen kommt wieder mal eine lustige Forderung. Die Politikerin Marianne Burkert-Eulitz fordert, dass die Diskriminierung bei Miss-Wahlen aufhören muss. Sie will, dass auch weniger schöne Frauen bei Miss-Wahlen eine Chance bekommen sollen.

„Bei Miss-Wahlen werden grundsätzlich Menschen unserer Gesellschaft ausgeschlossen.“

Ja, so eine Frechheit aber auch. Diese Diskrimierung muss wirklich sofort beendet werden. Und wo wir schon mal dabei sind, können die Grünen auch gleich noch gegen all die anderen bösen Diskriminierungen zu Felde ziehen. Beim Fußball zum Beispiel werden grundsätzlich alle Menschen ausgeschlossen, die nicht Fußball spielen können. Das geht doch nicht! In Orchestern dürfen bisher auch nur Menschen mitspielen, die ein Instrument beherrschen. Das muss auch dringend geändert werden! Außerdem sollten die Grünen endlich dafür sorgen, dass nicht mehr aufgrund von Intelligenz an Universitäten die Menschen ausgesondert werden. Schluss mit der Diskriminierung!

Marianne Burkert-Eulitz wurde aktiv, nachdem sie erfahren hatte, dass im Vorfeld der Berliner Jugendmesse „You“ eine Miss-Teenie-Wahl mit einer Teilnahme ab 13 Jahre geplant ist. Burkert-Eulitz ist nämlich Sprecherin für Kinder, Jugend und Familie von Bündnis 90/Die Grünen und erklärt: „Jugendliche, die nicht groß und schlank sind, werden ausgegrenzt (…) Das entspricht doch nicht dem Menschenbild”

Herzlichen Glückwunsch, Marianne, Sie haben das Prinzip Wettbewerb verstanden. Es wird so lange ausgegrenzt bis eine Siegerin feststeht. So funktioniert jeder sportliche Wettbewerb! Was also stört Sie so speziell an einem Schönheitswettbewerb? Bei Jugend Musiziert werden alle Kinder ausgegrenzt, die nicht hervorragend ein Instrument beherrschen. Bei Jugend Forscht werden alle Jugendlichen ausgegrenzt, die nicht klug und kreativ genug sind. Entspricht das auch nicht Ihrem Menschenbild?

Jugendliche, die Sport treiben, halten sich an die Spielregeln. Kinder, die Instrumente spielen, halten sich an die Konventionen der Harmonie. Wer an einem Schönheitswettbewerb teilnimmt, muss sich zwangsläufig auch an die Regeln des Wettbewerbs halten. Natürlich können alle Prinzipien hinterfragt werden, Fußball braucht schließlich auch keine Abseitsregel, aber solange es eine Regel gibt, muss sie auch eingehalten werden. Bei einem Schönheitswettbewerb gilt nun mal die Schönheit oder was dafür gilt. Die Konventionen der Schönheit sind wandelbar, aber zur Zeit gilt nun mal die Regel: David Beckham ist tendenziell schöner als Gerd Buurmann. Wer an einem Schönheitswettbewerb teilnimmt, trainiert dafür ebenso wie jemand, der sich im Sportverein für das nächste Turnier vorbereitet.

Warum also haben so viele Menschen zwar kein Problem mit Jugend Musiziert und Jugend Forscht, aber schon mit einem Jugend Schönheitswettbewerb? Es gibt Kinder, die stehen schon mit acht im Tor oder sitzen mit fünf am Klavier. Kann es daher sein, dass bei der ganzen Kritik auch ein wenig Neid mit im Spiel ist? Ich vermute einfach mal, dass es deutlich mehr Menschen gibt, die lieber schön als klug oder sportlich sein wollen. Sie haben zwar kein Problem damit, dass Menschen klüger oder sportlicher sind als sie, aber sie verabscheuen Menschen, die schöner sind.

Ich persönlich bin nicht neidisch auf Menschen, die sportlicher, kreativer, klüger oder schöner sind als ich. Sie haben schließlich was dafür getan. Ich fühle mich nicht diskriminiert, weder von Marco Reus noch von Lang Lang. Ich werde in keinem Schönheitswettbewerb bestehen. Keine Liga wird mich aufnehmen und die Kölner Philharmonie will mich auch nicht. Dennoch fühle ich mich nicht diskriminiert!

Auch Marianne Burkert-Eulitz wird nicht diskriminiert, aber das stört sie nicht, dennoch von Diskriminierung zu sprechen. Für sie gilt: An meinem Wesen soll die Welt genesen! Was ich nicht kann, darf, will, soll keiner können, dürfen, wollen. Wenn es dennoch jemand tut, dann diskriminiert er mich. Schluss mit der Diskriminierung! Was ich nicht kann, soll keiner können dürfen.

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Eine außereheliche Affäre

Eine wunderbare Kritik kam heute raus. Hier die letzten Worte:

“Vor allem aber ist es souverän inszeniert und performt: Da stehen keine Stadl-Clowns auf der Bühne, die zwei Stunden lang routiniert Dialogwitz zum Besten geben, sondern Schauspieler, die ihren gebrochenen Charakteren Würde und Emotion verleihen, im Übrigen mit einem trefflichen Händchen für Timing und Anschluss. Vier Künstler, die der Leichtigkeit Tiefe schenken. Die beweisen, dass Boulevard auch Drama sein kann – und zugleich verdammt lustig.”

An folgenden Terminen und Orten ist das hier hochgelobte Stück, in dem ich die Hauptrolle spiele (Hüstel, Hüstel) noch zu sehen:

19. Mai, 18:30h, Theater in der Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, 50674 Köln:
“Der letzte der feurigen Liebhaber” von Neil Simon.

21. Mai, 20h, Theater in der Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, 50674 Köln:
“Der letzte der feurigen Liebhaber” von Neil Simon.

12. Juni, 20h, Theater im Walzwerk, Pulheim:
“Der letzte der feurigen Liebhaber” von Neil Simon.

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Darf der Tatort das?

Mit den folgenden Worten stellt sich die neue Twitter-Gruppe TatortWatch vor, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zu fragen: “Darf der Tatort das?”

“Aus Liebe” so sagen es die Grünen, “aus Liebe zum Tatort und BürgerInnenrechten dokumentieren hier Grüne Rechts- & InnenpolitikerInnen BürgerInnenrechtsverletzungen live”.

TatortWatch prangert es an, wenn sich die Kommissare im fiktiven Tatort nicht an die Regeln der Realität halten. Wenn es nach dieser Gruppe ginge, dann müsste mindestens die Hälfte eines Tatorts daraus bestehen, der Kommissarin beim Verfassen von Berichten und bei der Suche nach Nummernschildern zuzusehen. Ein Hauptkritikpunkt des TatortWatch besteht darin, dass nicht jeder befragten Person ständig und für den Zuschauer sichtbar die Rechte erklärt werden.

Liebe Damen und Herren von den Grünen,

Erstens: Ich gehe einfach davon aus, dass die Rechte erklärt werden. Ich sehe die Kommissare schließlich auch nicht kacken und gehe dennoch davon aus, dass sie es regelmäßig tun! Und Zweitens: Das ist Fiktion! Fiktion. Das soll Spaß machen! Wie Ficken. Ficktion. Spaß? Kennt Ihr das noch? Das ist das, was unser Leben so lebenswert macht. Es ist so ziemlich das Gegenteil von Angst. Angst kennt ihr doch, oder? Damit geht Ihr schließlich in jeden Wahlkampf! Das nächste mal, wenn ihr wieder so richtig dolle Angst verbreitet, vor dem Waldsterben oder so, dann dreht Euch einfach mal um, denn dann könnt ihr ganz weit weg von Euch noch die Umrisse des Spaßes erkennen.

“Darf der Tatort das?” Was ist das überhaupt für eine Frage? Der Tatort ist Kunst. Merkt Ihr eigentlich nicht, wie Ihr indirekt fragt: Darf die Kunst das? Til Schweiger hat in seinem letzten Tatort so ziemlich jede Minute irgendeine bürokratische Regel des deutschen Polizeidienstes gebrochen. Einige wurden sogar thematisiert, die meisten jedoch nicht. Mir hat der neue Tatort richtig Spaß gemacht. Was war dieser Tatort für Euch? Entartet? Seid Ihr jetzt die neuen Tugendwächter der Kunst? Natürlich alles nur aus Liebe! Alles nur aus Liebe, dass ist Euer Leitmotiv. Das Akronym von “Alles nur aus Liebe” ist übrigens AnaL und am selbigen könnte ihr mich lecken, wenn ihr das dürft.

Was kommt als nächstes?

Darf Asterix das? Er lässt sich ständig von Miraculix dopen. Das geht ja mal gar nicht.

Darf Star Trek das? Führende Wissenschaftler behaupten, dass Überlichtgeschwindigkeitsreisen nicht möglich sind!

Darf Scotty das? Beim Beamen werden Menschen in ihre Einzelteile zerlegt. Das ist Mord und absolut inakzeptabel.

Darf Harry Potter das? Da geht der Junge doch einfach so auf die Eliteschule Hogwarts. Wäre eine Gesamtgemeinschaftsschule nicht viel besser für ihn?

Darf Bella das? Mit einem Vampir schlafen wollen? Das ist Nekrophilie!

Darf Batman das? Hat das Batmobil eine grüne Umweltplakette?

Darf Superman das? Hat er eine Landeerlaubnis?

Und bei einer Verfolgungsjagd werden sich demnächst vermutlich auch alle an Tempolimit 120 halten müssen.

Bald wird wieder Bundestagswahl sein. Die Grünen haben angekündigt, regieren zu wollen. Ich werde jetzt nicht fragen, ob sie das überhaupt dürfen, denn das wäre eine etwas zu billige Retourkutsche. Aber eine Frage habe ich dennoch:

Können die das überhaupt? Oder sind Sie so sehr damit beschäftigt, die Fiktion zu bewachen, dass für die Realität kaum noch Zeit bleibt.

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Keine Tränen für Hitler

Für den unglaublichsten Totalausfall beim diesjährigen Eurovision Song Contest hat Dänemark gesorgt. Für Dänemark singt in diesem Jahr das Emmelie vom Walde (Emmelie de Forest). Ihr Lied heißt “Nur Tränen” (Only Teardrops). In dem Lied tauchen ein Flötenspieler und zwei Trommler auf.

Auf der Suche nach passender Kleidung durchforstete das Emmelie vom Walde das Kostümlager des dänischen Senders DR. Sie wurde fündig und fand schwarze Uniformen mit weißen Streifen, die “kühl wirkten” und für Emmelie ganz zu den Trommlern passten. Die Trommler wurden also uniformiert und trommelten so das Emmelie von Walde bei der dänischen Vorentscheidung in das Halbfinale des Eurovision Song Contests.

Es gab da nur ein Problem. Emmelie vom Walde hatte im Kostümlager in der Ecke gestöbert, in der Kostüme für eine dänischen TV-Serie über den Nationalsozialismus lagerten. Die Trommler trugen schwarze SS-Uniformen. Emmelie sang dazu:

“Der Himmel ist rot heute Abend. Wir befinden uns am Rand heut Abend und da ist keine Sternschnuppe, die uns leitet. Auge um Auge, warum uns zerfleischen? Sag mir, warum? Warum machen wir es uns so schwer? Schau uns an. Wir haben nur uns selbst, um uns die Schuld zu geben. Es ist so eine Schande. Wie oft können wir gewinnen und verlieren? Wie oft können wir die Regeln zwischen uns brechen? Nur Tränen. Wie oft müssen wir kämpfen, wie viele Male, bis es wieder richtig läuft zwischen uns? Nur Tränen. Also komm und stell dich mir heute Abend hier auf diese Bühne. Lassen wir die Vergangenheit hinter uns. Was zwischen uns gegangen ist, ist zwischen uns gekommen: Nur Tränen.” (Übersetzung von Tapfer im Nirgendwo)

Kämpfen, zerfleischen, Regeln brechen, und das alles am Rande der Welt, während dazu Männer in SS-Uniformen trommeln. Kann man machen, muss man aber nicht.

Das Emmelie vom Walde war richtig entsetzt, als sie darauf aufmerksam gemacht wurde, was sie sich da ausgesucht hatte. Vermutlich wird sie gedacht haben: “Man kann von den Nazis sagen, was man will, aber Mode konnten sie.” Mutmaßlich wird sie das gedacht haben. Mutmaßlich! Nicht das mich das Emmelie vom Walde noch verklagt. Lass es Emmelie, ich hab eh nichts!

Der Unterhaltungschef vom Sender DR, Jan Lagerman Lundme, hat bekannt gegeben, dass es für den Eurovision Song Contest in Malmö ein anderes Outfit geben wird. Wir dürfen also gespannt sein, was die Trommler am 14. Mai 2013 tragen werden. Was wird es diesmal sein? Wie wäre es mit Mao-Anzügen?

Was immer es sein wird, das Emmelie vom Walde sollte sich etwas Mühe geben bei der Auswahl, denn so wie es aussieht, hat sie gute Chancen, am 18. Mai 2013 zu gewinnen. “Only Teardrops” gehört nämlich bei den Buchmachern zu den absoluten Favoriten des diesjährigen Wettbewerbs. Es wäre doch nur zu peinlich, wenn der Endsieg in falscher Kleidung errungen werden würde.

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Natürlich

Natürlich boykottiert Stephen Hawking israelische Akademiker und Produkte. Was soll er denn sonst im Nahen Osten boykottieren? Was gibt es denn an Produkten und Erkenntnissen aus den palästinensischen Autonomiegebieten, die boykottiert werden können?

Natürlich sind die Juden Schuld am Konflikt in Nahost. Sie leben und wehren sich. Das gefällt der Hamas nun mal nicht. Würden sich die Juden einfach vernichten lassen, wie es die Hamas fordert, wäre der Frieden mit Israel schon längst da!

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Wir sind “Kunst gegen Bares”

Am 1. Januar 2007 spielte Gerd Buurmann erstmals zusammen mit Tobias Weber unter dem Namen “Kunst gegen Bares”. Mittlerweile ist die “Kunst gegen Bares” zu einer europaweiten Theaterbewegung geworden. Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Menschen, die die “Kunst gegen Bares” an den unterschiedlichsten Orten organisieren.

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Hildegart Scholten (Kunst gegen Bares – Köln, ARTheater)

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Hildegart Scholten, die unverschämt charmante Dame mit der pfiffigen Körpersprache überrascht die Welt und das Publikum mit ihrer schlagfertigen trockenen Natürlichkeit und besticht mit Wortwitz und skurriler Komik.
Sozial kompetent und konsequent kommunikativ verwickelt sie die Menschen in kleine Gespräche und große Gefühle.

Zusammen mit ihren begnadeten Musikern schafft sie musikalische Ereignisse voller Momente. Mit kreativer Aufrichtigkeit entstehen Geschichten und Lieder, die von Liebe und Leben zu uns sprechen.

In ihrer unperfekten Vollkommenheit gewinnt sie die Herzen der Menschen.
Hildegart sieht dich!

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Berhane Berhane (Kunst gegen Bares – Bamberg, Café Profil)

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Berhane Berhane ist seit 27 Jahren im Showbiz. Er ist zweifacher Deutscher Meister und Vize Europameister im Freestyle Dancing. Als Choreograph und Tänzer hat er schon für Grandmaster Flash, Real To Real, Kool & Gang und Kylie Minoque u.v.a. getanzt.

Von 1995 bis 2006 war er Off-Air Moderator für Big FM. Seit 2005 ist er der Moderator der German Dance Championship und seit 2011 ist er Moderator und Veranstalter der Beats & Battles in Germany.

Im November 2012 zog er nach Köln wo er das erste Mal die Kunst gegen Bares und Herrn Buurmann kennen lernte.

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Carsten Dworak (Kunst gegen Bares – Lübeck, CVJM)

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Carsten Dworak (achwas!)
geboren in Gelsenkirchen, 20 Jahre in Köln sein Dasein gefristet, lebt nun seit 2011 in Lübeck. Kabarettist (3 Soloprogramme), Schauspieler und seit November 2011 Moderator KGB.

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Lisa Hübner und Michael Jakob (Kunst gegen Bares – Nürnberg, ZABO Linde)

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Lisa Hübner ist gelernte und ausübende Umweltpädagogin und führt in ihrem zweiten Beruf als Moderatorin nicht nur regelmäßig durchs Radioprogramm sondern jedes Jahr auch durch die fünf Veranstaltungen der Nürnberger Nachrichten Rockbühne, Frankens größtem Band-Nachwuchswettbewerb.

Michael Jakob lebt seit 1998 für die Bühne und seit 2007 auch davon, nachdem ihn der Arbeitsmarkt trotz zweier Abschlüsse verschmäht hat. Fünf Bücher, 14 Bühnenprogramme in den Bereichen Literatur, Kabarett und Theater hat er auf die Beine gestellt, mehrere Auszeichnungen säumen seine Vita.

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Selma Montana (Kunst gegen Bares – Palma, Bluesville)

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Katharina Stüber (Kunst gegen Bares – Berlin, Volksbühne, Grüner Salon)

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Katharina Stüber, in Lübeck aufgewachsen, ging 2006 nach Berlin, um Schauspiel zu studieren. Seit ihrem Abschluss 2009 arbeitet sie freischaffend und ist seit 2011 ebenfalls als Moderatorin tätig, u.a. bei der Kunst gegen Bares in Berlin, Berlin FM (Radio) und spielt in einem 20er Jahre Cabaret mit und führt Regie. Bei der Kunst gegen Bares mag sie am Liebsten Zauberer und Stand Up Komiker, allerdings leidet sie unter Coulrophobie (der Angst vor Clowns)!

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Bastian Lee Jones (Kunst gegen Bares – Berlin, Volksbühne, Grüner Salon)

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Bastian Lee Jones – bezeichnet auch als “Rampensau” ist zuallernächst Performer.

Ob Solo, Solo mit Backgroundchor oder mit Band, Performer der Singer/Songwriter am Klavier. Lebensfroh, energiegeladen und mit Tiefgang. Songs aus eigener Feder auf Deutsch, Englisch und Indonesisch. Von Balladen bis Uptemporock, über Funk und R&B-Pop.

Zweimalig wurde er beim UK Songwritingcontest bester Deutscher Songwriter.

Mit seinem Label EARMErecords arbeitet er and er zweiten CD (“redisCOVERed”) und wird am 2. Juni mit Band das Brandenburger Tor, Berlin rocken. Dreimalig konnte BLJ in den beat100 Charts seine Clips in den Top 15 platzieren, einmal gar in den Top 5.

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AljOshA (Kunst gegen Bares – Berlin, Volksbühne, Grüner Salon)

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AljOshA ist pure Kunst gegen Bares, denn er ist der Künstler, der bisher in den meisten Ablegern der Kunst gegen Bares aufgetreten ist. Als Komponist liegt ihm die Minne des 21. Jahrhunderts ebenso wie das bitterböse Lied.

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Benny Illgner (Kunst gegen Bares – Stuttgart, Stella)

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Benny Illgner. Wer ist dieser Kerl?

Ganz ehrlich? Das frage ich mich auch manchmal.

Ich komme aus dem Bundesland der Demonstrationswelle schlechthin, aus Stuttgart. Hätte ich jemals geahnt, dass ein Bau eines ,,Kopfbahnhofs´´ einen Schwaben die Maultaschen raus treiben könnte, wäre ich Wutbürger geworden. Das ist grade voll im Trend, also irgendwie, irgendwo immer Wut zu haben.

Uups, vom Thema abgewichen. Mein voller Name ist Benjamin Illgner und ich habe seit 2013 die Volljährigkeit durchbrochen. An meinem Geburtstag bin ich nicht saufen, nicht kiffen, nicht …, um es kurz zu machen, ich stand an meinem 18. Geburtstag auf einer Bühne in Nürtingen und habe eine Show mit tollen Kollegen gemacht.

Schon wieder, weg vom Thema.

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Justus Verdenhalven (Kunst gegen Bares – Halle, Charles Bronson)

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Ich heiße Justus Verdenhalven, wurde 1988 geboren und bin aufgewachsen im Rhein-Main Gebiet. Ich habe 2008 Abitur gemacht und bin danach nach Berlin gezogen und habe dort meine Schauspielausbildung absolviert.

Seit ich 13 bin, schreibe ich deutschsprachige Lieder mit Gitarre und bin in Berlin bei diversen offenen Bühnen o.Ä. aufgetreten. 2012 kam ich nach Halle ans Thalia Theater. Hier spiele ich seit einem Jahr Theater und moderiere die Kunst gegen Bares.

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Torsten Schlosser und Markus Steinacker (Kunst gegen Bares – Leverkusen, Kulturausbesserungswerk)

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Torsten Schlosser ist der Comedy-Anarcho auf den Kleinkunstbühnen. Als Showmaster bereits bekannt aus seiner provokant-ehrlichen Personality-Show im Kölner Wirtzhaus (Crazy Torsten Show), brachte er das Konzept der Kunst gegen Bares in ein autonomes Zentrum nach Leverkusen: Das Kulturausbesserungswerk, ein Pool der wilden und freien Künste. Doch auch hier ist er permanent kurz davor, „die Show abzubrechen“.

Mit Markus Steinacker kommt die Professionalität eines Radiomoderators auf die Kunst gegen Bares-Bühne. Hauptsächlich bekannt durch Radio Erft, schafft der smarte Redhead einen ganz eigenen humoristischen Kosmos. Was keinem Zuschauer verborgen bleibt: Schlosser und Steinacker kannten sich schon zu Schulzeiten. Eine unvergleichbare Beziehung, die in der Kunst gegen Bares ihre Perfektion erlebt.

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Jens Wienand (Kunst gegen Bares – Heidelberg, Mannheim und Rhein Neckar Region, diverse Orte, u.a. Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg)

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Die Liebe zu Worten, Humor und Bühne lebt Jens Wienand als Künstler in Improvisationstheater und Poetry Slam aus – ist aber auch als Veranstalter, Moderator und DJ bei in diversen anderen Kunstkategorien zu Hause. Neben dem Studium an der Popakademie Baden Württemberg kann man ein eigenes Label, ein Soloprogramm und mehrere eigene Veranstaltungsreihen als Stationen nennen.

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Ehemalige:

Joseph Vicaire (Kunst gegen Bares – Köln, Severins-Burg-Theater)

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Georg Schnitzler (Kunst gegen Bares – Bonn, Fabiunke)

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Nico Semsrott (Kunst gegen Bares – Hamburg, Fleetstreet Theatre)

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Tobias Weber (Kunst gegen Bares – Köln, Theater Eifelturm)

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Andreas Weber (Kunst gegen Bares – Stuttgart, Stella)

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Gründer:

Gerd Buurmann (Kunst gegen Bares)

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“Heute Macbeth, morgen Jago, übermorgen Kermit, der Frosch. Gerd Buurmann (1976 im Emsland geboren) ist einer der vielseitigsten Künstler in Köln. Er hat als Schauspieler, Regisseur und Autor Erfolg, leitete von 2008 bis 2011 das Severins-Burg-Theater.” (Kölnische Rundschau)

“Auf der Bühne schwitzt und tropft Gerd Buurmann. Seine Moderationen sind mitunter zynisch, laut und harsch. Er verausgabt sich und fasziniert. Nicht durch Sympathie, sondern durch eine schon fast beängstigende Präsenz. Sein rundes Gesicht, die Glatze, die großen, alles durchdringenden Augen erschrecken. Lassen ihn bei seinen Auftritten aussehen wie ein Mensch am Rande des Wahnsinns.” (Deutschlandradio Kultur)

“Immer wieder bezog Buurmann in den letzten Jahren unmissverständlich Stellung zu unsäglichen antisemitischen Statements in diversen Medien und trug zur Debattenkultur in dieser Stadt womöglich mehr bei als der nur noch um PR und Anzeigengelder buhlende Zeitungsbetrieb.” (Choices)

“Gerd Buurmann spielt wie ich schreibe.” (Henryk M. Broder)

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