Der zweite Holocaust

Im Jahr 1941 wurden in Berlin zwei Holocausts besprochen und geplant. Es war der Tag, an dem sich Adolf Hitler und der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini, trafen. Heute kennen alle den ersten Holocaust. Der zweite Holocaust ist jedoch kaum bekannt. Warum eigentlich?

Der Großmufti von Jerusalem und der Führer von Nazideutschland trafen sich im Jahr 1941 in Berlin. Dort wurde al-Husseini im prächtigen Schloss Bellevue untergebracht und erhielt für seine persönlichen Bedürfnisse und für seine politische Arbeit eine hohe Geldsumme. Die Geldmittel wurden durch den Verkauf des Goldes erbracht, das man Juden abgenommen hatte. Al-Husseini folgte dem Muster und verlangte ein Büro in einer enteigneten jüdischen Wohnung. Sein Mitarbeiterstab wurde in einem halben Dutzend weiterer Häuser untergebracht, die die Nazis für sie bereitstellten. Zusätzlich stellte man al-Husseini eine Suite im Berliner Luxushotel Adlon und für die Ferien schöne Appartements im Hotel Zittau und im Schloss Oybin in Sachsen zur Verfügung. Derart gut untergebracht wurde verhandelt. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”.

Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen befahl Hitler die Konferenz am Wannsee, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Der Holocaust, der von Deutschen ausgeführt wurde, ist heute allgemein bekannt. Kaum jemand verleugnet oder verharmlost ihn. Der Holocaust jedoch, den die Arabern planen, wird von der Weltöffentlichkeit verharmlost, ignoriert und geleugnet.

Unter den Nazis schaute die Weltöffentlichkeit weg, als Juden in Europa verfolgt und ermordert wurden. Erst als der Rest der Welt selbst Opfer Deutschlands wurde, schritt die Weltöffentlichkeit ein! Heute schaut die Welt wieder weg, wenn es gegen Juden geht. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Land schaut nicht weg! Es ist ein kleines Land, nicht größer als Hessen. Es gab das Land noch nicht, als die Nazis in Deutschland Juden mordeten. Heute gibt es dieses Land jedoch. Das kleine Land sorgt dafür, dass der zweite Holocaust nicht realistert wird. Das Land heißt Israel!

Als im Rahmen des Plans zum zweiten Holocaust 850.000 Juden aus der arabischen Welt vertrieben wurden, nahm Israel die Juden auf! Als in diesem Rahmen Juden in Entebbe selektiert wurden, befreite Israel die Juden. Jedes Mal, wenn Israel mit Raketen angegriffen wird, die in der Absicht abgefeuert werden, soviele Juden wie möglich zu töten, fängt Israel diese Raketen ab. Zu manchen Zeiten fliegen diese Raketen wochenlang mehrmals am Tag! Wenn Juden entführt werden, nutzt Israel all sein Wissen zur Befreiung der Menschen. Am Israel Chai! Darum ist der zweite Holocaust nicht so bekannt wie der erste: Er konnte verhindert werden!

Es ist nicht die Welt, die den zweiten Holocaust verhindert hat, im Gegenteil! Ginge es nach der Mehrheit der Länder der Welt, wäre der zweite Holocaust wie der erste! Die Vereinten Nationen tun alles, um die Verteidigung Israels zu diskreditieren und zu torpedieren. Mittlerweile haben die Vereinten Nationen mehr Resolutionen gegen Israel hervorgebracht als gegen alle anderen Länder der Welt zusammen. Der Welt stinkt es eben, dass Juden sich verteidigen! Was fällt den Juden eigentlich ein?

Bis in zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts galten alle Menschen, die in Palästina lebten, als Palästinenser. Dazu gehörten auch Juden. Viele Juden wurden selbstverständlich Palästinenser genannt, denn Palästina ist lediglich eine Gebietsbeschreibung wie Rheinland und alle Menschen, die dort leben, sind eben Rheinländer oder Palästinenser, auch Juden! Die Nazis beschlossen, dass Juden keine Deutsche sein konnten und die Führer der arabischen Welt beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können. Seitdem soll Palästina “judenrein” sein, so wie es einst für Deutschland geplant war. Das ist der Grund, der einzige Grund, warum heute die Rede von “illegalen jüdischen Siedler” ist. Ihr Jüdischsein macht sie illegal!

Und was machen die Vereinten Nationen und eine erschreckende Mehrheit der Menschheit? Sie nehmen diese Sprachregelung auf, reden ebenfalls von “illegalen jüdischen Siedlern” und behaupten, der Konflikt sei eine Auseinandersetzung um Land. Das haben die Nazis auch behauptet. Die Behauptung ist heute jedoch so unwahr wie damals. Es geht nicht um Land! Die arabischen Führer sagen es selbst!

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, sagt sogar:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das ist reiner Judenhass! Im Jahr 1941 wurden zwei Holocausts geplant. Der erste Holocaust ist berüchtigt, weil die ganze Welt wegsah. Der zweite Holocaust ist weniger bekannt, weil ein kleines Land nicht wegsieht!

So wie es aussieht, gibt es für Juden nur zwei Alternativen: Sie werden entweder als Opfer von Judenhass geliebt oder sie werden kritisiert und gehasst, weil sie sich wehren. Also, wenn ich mich entscheiden müsste zwischen ‘tot und beliebt’ und ‘lebendig und unbeliebt’, ich wählte lebendig!

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Sag mal WDR, geht’s noch?

Der WDR macht Werbung für einen Mann, der Werbung für Nazis macht:

“‘Ich stelle mich’ – dieses Versprechen gibt am 26. Juli 2015 Jürgen Todenhöfer Moderatorin Sandra Maischberger und den WDR-Zuschauern. Früher stramm konservativer CDU-Politiker, dann mächtiger Burda-Verlagsmanager und in den letzten Jahren eine Art politischer „Indiana Jones“, der als Friedensmissionar in Krisengebiete reist und dabei keine Gefahr scheut.”

Sag mal WDR, geht’s noch? Seit ein paar Tagen macht Jürgen Todenhöfer auf seiner Facebook-Seite Werbung für das Buch einer Nationalsozialistin, die bis zum Ende ihres Lebens in straffen rechtsextremen Vereinigungen unterwegs war.

“Ich lese gerade “Allahs Sonne über dem Abendland” von Sigrid Hunke. Sie beweist an 1000 Beispielen, dass der Westen – auch Deutschland – nicht nur Erbe der griechisch-römischen Kultur, sondern auch der arabisch-islamischen Geisteswelt ist. Mehr als alle ahnen. Goethe schrieb: “Wenn Islam Gott ergeben heißt, im Islam leben und sterben wir alle.”

Am 1. Mai 1937 wurde Sigrid Hunke Mitglied der NSDAP. Ihre Doktorarbeit über “Herkunft und Wirkung fremder Vorbilder auf den deutschen Menschen” legte sie 1941 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin bei dem einflussreichen Rassentheoretiker Ludwig Ferdinand Clauß ab. Von 1940 bis 1941 war sie in der SS tätig. Sie erhielt ein Stipendium des SS-Ahnenerbes und veröffentlichte in dessen Zeitschrift Germanien. Die Ehe schloss sie mit einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS.

1985 gab ihr das Deutsche Kulturwerk Europäischen Geistes (DKEG) einen Preis. Das DKEG war eine bis 1996 bestehende rechtsextreme Organisation, die sich als „volksbewusste und volkstreue Gemeinschaft“ zur Förderung “deutschen Kulturguts” verstand. Ab 1986 arbeitete Sigrid Hunke regelmäßig für das rechtsextreme Thule-Seminar.

Jürgen Todenhöfers Werbung für das Buch der Rassentheoretikerin Sigrid Hunke hat mittlerweile über 27.500 “Gefällt mir” erhalten und wurde über 1.700 mal geteilt!

Natürlich darf Maischberger interviewen, wen sie will, aber muss man einen Mann, der Werbung für Nazis macht, unbedingt einen politischen “Indiana Jones” nennen? Ich finde, es wird Zeit für einen Sturm der Scheiße!

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Post an Wagner

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Lieber Franz Josef Wagner,

als Hauptargument gegen die Frauenbewegung heben Sie in der BILD mit galliger Vehemenz und hymnischer Begeisterung die Mütterlichkeit des Weibes auf den Schild, und die Verkümmerung der Kinder malen Sie als Menetekel den Emanzipationsbeflissenen an die Wand. Mein Name ist Hedwig Dohm. Ich habe mir gestattet, Ihnen bereits 115 Jahren vor Ihrer Glosse zu antworten.

Mit den sublimsten, innig poetischen Worten psalmieren Sie das hohe Lied von der Mutterherrlichkeit des Weibes. Neben der Mutterliebe und -Fürsorge ist es vornehmlich die erziehliche Tätigkeit der Mutter, die Sie durch die Unterminierarbeit der Frauenrechtlerinnen bedroht sehen. Sie sagen, die Erziehung der Kinder soll die eigentliche Tätigkeitssphäre der Frau sein. Sie fragen sich:

“Was ist aus unseren Müttern geworden? Sie sind Business-Frauen, Power-Frauen, sie trinken Smoothies, sie laufen sich im Fitnesscenter ihr Fett ab, sie sind Chefredakteurinnen, sie sitzen im Aufsichtsrat. Sie sind wie Männer. Sie sind keine Mütter mehr. Sie sind nicht in der Nacht dabei, wo ihr Kind Angst hat vor Donner und Blitz. Sie singen ihr Kind nicht in den Schlaf.”

Je älter ich werde, je mehr staune ich über die menschliche Virtuosität im Erträumen, Erdichten und freien Erfinden von Zuständen und Verhältnissen, die kaum irgendwo existieren, ich staune über die unverfrorene Dreistigkeit im Ableugnen und Hinwegsehen, Tatsachen gegenüber, die offen vor aller Welt liegen.

Dass die Mütter die geborenen und notwendigen Erzieherinnen ihrer Kinder sind, gehört zu den Erlogenheiten, die überall Kurs haben, und die man als Trumpf gegen die moderne Frauenbewegung ausspielt. Und doch bedarf es hier nicht einmal eines tieferen Nachdenkens – ein flüchtiges Hineinblicken in das positive Leben genügt, um zu erkennen, dass im Großen und Ganzen die Mütter die schlechtesten Erzieherinnen ihrer Kinder sind. Man frage nur die eine Mutter, was sie von der Erziehung der anderen Mutter hält, und man wird die härtesten und schroffsten Urteile hören.

Ja, nimmt man denn an, dass auch die vielen, vielen Frauen, die als Nichtmütter kaum den bescheidensten Ansprüchen an Moral und Klugheit genügen, als Mütter sich in Tugendspiegel und geistige Potenzen verwandeln? Dass sie, plötzlich von einem Drang zum Idealismus befallen, herrlich erzieherisch auf ihre Kinder wirken werden?

Ist es nicht wahrscheinlicher, dass Frauen als erziehende Mütter dieselben Eigenschaften an den Tag legen werden, die auch sonst im Leben an ihnen zu schätzen oder zu verwerfen sind? Eine oberflächliche törichte Frau wird ihre Kinder töricht erziehen, und es wäre in diesen Fällen ein Segen für die Kinder, wenn ihre Kraftentfaltung woanders als in der Kinderstube vor sich ginge.

Wo und wie soll denn auch die Frau – falls nicht die Kraft des Mutterinstinkts Wunder in ihr wirkt – die eminenten Fähigkeiten, die das Erziehungswerk erfordert, erwerben? Etwa in der höheren Töchterschule? Die Apologetinnen der Mütterlichkeit sperren sie ja schon von der Geburt des ersten Kindes an (das sie naturgemäß in jungen Jahren zur Welt bringt) in die Kinderstube, noch dazu mit der ungebildeten Kinderfrau zusammen.

Die meisten Mütter erziehen ganz willkürlich, regellos, in Anfällen, mit Plötzlichkeiten, je nach ihren Impulsen, ihrer subjektiven Stimmung. Zum Erziehungswerk aber gehören nicht nur die auserlesensten Geistes- und Gemütsqualitäten, es muss auch noch ein spezifisch pädagogisches Talent dazu kommen.

Warum hat Rousseau, der eins der epochemachendsten Bücher über Kindererziehung schrieb, seine fünf Kinder ins Findelhaus gegeben? Alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass er es tat, weil die Mutter der Kinder, Therese Lavasseur, nicht eine einzige der Eigenschaften hatte, die zur Erziehung taugen, und er die ungewisse Möglichkeit, die das Findelhaus bot, der gewissen Unmöglichkeit der mütterlichen Aufziehung vorzog.

Was ist eigentlich mit Ihren Kindern, Herr Wagner? Haben Sie welche? Und wenn ja, haben Sie sie zugedeckt, geküsst und Gute Nacht gesagt? Vermutlich nicht, denn sie sind ja ein Mann und Männer, so sagen Sie, machen Karriere, tragen Hosen, verdienen Geld und laufen Ihr Fett ab. Sie haben vermutlich keine Ahnung von Gefühlen! Ach, und Sie sollten öfter ins Fitnesscenter gehen! Sie bieten keinen schönen Anblick!

Nein, die Mutterliebe wirkt auf dem Felde der Erziehung keine Wunder. Gerade sie ist es, die die Erziehung eher hemmend als fördernd beeinflusst, die der Mutter das klare, objektive Urteil über den Charakter ihrer Kinder raubt, das die Vorbedingung jedes fruchtbaren erziehlichen Wirkens sein muss.

Die fast absolute Unkenntnis der meisten Mütter, was den Charakter ihrer Kinder betrifft, ist angetan, Staunen und Mitleid zu erregen. Das Mitleid freilich ist unangebracht, denn wüssten die Mütter oft, wer und was ihre Kinder sind, es öffnete sich ihnen eine unversiegbare Quelle des Grams. Wer wagt es, einer Mutter die Wahrheit über ihre Kinder zu sagen (und wäre es auch nur die, dass ihre kleinen Genies kaum Dutzendgeschöpfchen sind)? Nur wer sich nicht scheut, Wunden zu reißen, aus denen Herzblut quillt. Und sie wären auch unnütz, diese grausamen Verletzungen. Zeichne selbst der klügsten Frau ein treffendes Charakterbild ihres Kindes – sie wird es für eine unverschämte, lieblose Karikatur halten; dieselbe Frau, die vielleicht, wo es sich um die schlimmen Eigenschaften fremder Kinder handelt, den denkbar schärfsten Blick hat. Diese Klugen wären möglicherweise befähigt, fremde Kinder zu erziehen, ihre eigenen – nicht.

Aber nicht nur durch Verblendungen der Liebe, auch durch Härte und Strenge sündigen Mütter oft genug an den Kindern. Wehe den Kindern, wenn ihre strengen, energischen Mütter nicht zugleich mit starker Intelligenz, mit Güte und feinstem Verständnis für die Kindespsyche begabt sind. Sind sie es nicht, so fällt ihre Prinzipienstrammheit vergällend und vergiftend auf die zarten Jugendblüten, macht die derber Gearteten dickfellig, die zarter Organisierten werden verschüchtert oder gebrochen. Solche hartnervigen Damen mit plumpen Händen und groben Seelen verwechseln Abrichtung mit Erziehung, und verraten nicht selten eine gefährliche Neigung zur Prügelpädagogik, die scheußlichste aller Erziehungsmethoden, die einen Stich ins Henkerhafte hat. Schon die Vorstellung davon müsste jeder Mutter Blut zum Zorn aufpeitschen, und ich begreife nicht, dass die Mütter, deren Kinder in den Schulen von Lehrern grausam gemisshandelt wurden, diesen Lehrern nicht an die Kehle springen und sie würgen, würgen bis sie – halbtot sind.

Kann man verhindern, dass die Mutter, die jedes pädagogischen Talents bar ist, erzieherisch auf die Kinder einwirke? Nein – das kann man nicht. Ob sie will oder nicht will, ob sie dem Kinde schadet oder nützt, sie tut es in jeder Stunde ihres Lebens, in der sie mit den Kindern zusammen ist.

Herzlichst,
Hedwig Dohm

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An alle Israel-Kritiker

  

Immer wieder sagen Leute, Kritik an Israel müsse möglich sein. Für mich ist Kritik an Israel aber zur Zeit nicht möglich. Ich kann einfach nicht kritisieren, was vernichtet werden soll. Selbst einen Menschen, der ein Verbrechen begangen hat, kann ich nicht kritisieren, wenn er von der Vernichtung bedroht ist! 

Ich kann erst kritisieren, wenn die Vernichtungsdrohungen aufhören! 

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Neues aus der Metzgerei Hübsch

Die Publizistin Khola Maryam Hübsch ist unter die metaphorischen Metzgerinnen gegangen. In einem Interview mit der FAZ erklärt sie:

“Dieser Terror hat mit dem Islam genauso viel zu tun, wie Pferdefleisch mit Rindfleisch-Lasagne.”

Morgen im Angebot:

Die Nazis hatten mit Deutschland so viel zu tun, wie Schweinefleisch mit Pastrami!

Am Wochenende im Angebot:

Die Inquisition hatte mit dem Christentum so viel zu tun, wie Sauerbraten mit Karfreitag!

Guten Appetit!

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Todenhöfer findet Demokratie gefährlich

Wenn Jürgen Todenhöfer nicht gerade von öffentlich-rechtlichen deutschen Rundfunkanstalten als Experte für dies und das zu Morgenmagazinen, Politikrunden und Markus Lanz eingeladen wird, umwirbt er auf seiner Facebook-Seite das Buch einer Nationalsozialistin, die bis zum Ende ihres Lebens in straffen rechtsextremen Vereinigungen unterwegs war. Tapfer im Nirgendwo berichtete. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er zudem:

“Netanjahu ist für Israel gefährlicher als der Iran.”

Benjamin Netanjahu ist in einer demokratischen Wahl frei zum Premierminister Israels gewählt worden. Über 1,2 Millionen arabische Palästinenser leben in Israel. Das sind über 14% aller Israelis! In einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School unter dem Professor Todd L. Pittinsky wurden sie zu ihrer Beziehung zu Israel befragt.

77 Prozent der arabischen Palästinenser erklären, dass Sie in keinem anderen Land lieber leben möchten als in Israel.

Israel ist der freieste Teil Palästinas und die überragende Mehrheit der arabischen Palästinenser in Israel sieht das genau so. Sie besitzen nämlich von allen Ländern des Nahen Ostens nur in Israel alle demokratischen Rechte des Landes! Der israelische Permierminister ist der einzige von Muslimen in einer demokratischen Wahl legetimierte Regierungschef.

Im Iran werden Muslime verfolgt, wenn sie die Regierung kritisieren, gehängt, wenn sie homosexuell sind und geschlachtet, wenn sie den Glauben verlassen. In Israel können Muslime glauben was, Sex haben wie und kritisieren, wen sie wollen. Der Iran ist die Hölle für Muslime! Der Iran bringt in nur wenigen Jahren mehr Muslime um, als in allen Kriegen mit Israel ums Leben gekommen sind!

“Netanjahu ist für Israel gefährlicher als der Iran.”

Jürgen Todenhöfer sagt mit diesem Satz zu den 1,2 Millionen Muslimen in Israel: Demokratie ist für Euch gefährlicher als ein islamistischer Gottestaat!

Jürgen Todenhöfer verhöhnt die Demokratie, verharmlost den islamistischen Faschismus und umwirbt offen das Buch einer überzeugten Nationalsozialistin.

Liebe ARD,
Liebes ZDF,

was muss Jürgen Todenhöfer eigentlich noch machen, damit Ihr ihn nicht mehr einladet?

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Eine Woche der Zärtlichkeiten

Angela Merkel streichelt Palästinenserin, der Abschiebung droht, weil sie in Deutschland studieren möchte.

Sigmar Gabriel streichelt Iraner, der Israel vernichten möchte, weil er mit Deutschland Handel treiben möchte.

Raten Sie mal, welche der beiden Nachrichten in Deutschland ein Skandal war und welche Nachricht unter ferner liefen gemeldet wurde!

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