Die Mauer in Jerusalem

Das Skandalöseste an der Mauer entlang der Grenzlinie zwischen Israel und dem Westjordanland ist die Apartheid, die damit Tag für Tag dokumentiert wird! Während nämlich die Mauer durchlässig ist für alle Menschen ohne jüdischen Glauben, ist sie fest verschlossen für alle Juden! Warum reißt Israel daher die Mauer nicht einfach nieder?

Weil es die Situation für Juden verschlechtern würde! Wäre die reale Mauer nämlich verschwunden, so stünde immer noch eine unsichtbare Mauer, die es Juden weiterhin verbieten würde, die Grenze zu überschreiten. Es ist schließlich erklärtes Ziel der arabischen Parteien Fatah und Hamas, nur ein “judenreines” Palästina zu akzeptieren. Im Gazastreifen zum Beispiel wurden im August 2005 alle Juden vertrieben. Am 15. August begann die Deportation der Juden aus dem Gazastreifen mit dem Erlass eines Einreise- und Aufenthaltsverbot für jüdische Zivilisten. Den Juden in den im Gazastreifen befindlichen Siedlungen wurde eine Frist von 48 Stunden gegeben, um das Gebiet zu verlassen. Danach begann die zwangsweise Räumung des Gebietes durch das israelische Militär.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es war das israelische Militär, dass die Deportation mit Gewalt durchsetzte. Der damalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hoffte, durch den Kompromiss, der arabischen Seite “judenreine” Gebiete zuzugestehen, dem Frieden zu dienen. Bei einer Abstimmung im israelischen Parlament sprachen sich 60 Abgeordnete für seinen Plan aus und 47 dagegen. Die Mehrheit erhielt Scharon nur aufgrund von Stimmen der Opposition, da seine Partei in der Frage gespalten war und daher einige Abgeordnete gegen ihn stimmten.

Dabei mache ich Ariel Scharon keinen Vorwurf. Die internationale Gemeinschaft redete damals so sehr auf Israel ein und die Vereinten Nationen erklärten mit diversen Resolutionen so vehement, dass die pure Existenz von Juden in den sogenannten palästinensischen Gebieten ein Problem sei, dass Scharon schließlich die Vertreibung der Juden aus dem Gazastreifen nicht nur akzeptierte, sondern selbst durchführen ließ. So sehr sehnte er sich nach einen Frieden für Israel, dass er selbst diese Ungeheuerlichkeit schluckte.

Die Situation 2005 erinnert mich an heute, da immer noch eine Mehrheit glaubt, die pure Existenz von Juden im Westjordanland sei ein “Hindernis für den Frieden”. In einer Anfrage von Tapfer im Nirgendwo an deutsche Politiker gab es bei den Antworten bisher (Stand April 2014) keinen einzigen Politiker, der die Vertreibung von Juden kritisiert hat, sondern ausschließlich Bekundungen darüber, dass die pure Existenz von Juden ein Problem und “Friedenshindernis” sei. Dabei reicht ein Blick auf den Gazastreifen 2005, um zu sehen, wie blauäugig dieser Glaube ist!

Die Juden wurde 2005 aus dem Gazastreifen vertrieben. Der Frieden kam jedoch nicht! Im Gegenteil, die Situation wurde schlimmer, viel schlimmer! Nachdem alle Juden aus dem Gazastreifen vertrieben wurden, begann die neu gewählte Regierung des Gazastreifens mit einer brutalen Offensive gegen Israel. Seit dem Tag wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. In der Charta der Regierungspartei in Gaza heißt es:

“Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!”

Währenddessen erklärt ein Minister der Regierungspartei:

“Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen!”

Wer glaubt, diesen Menschen geben zu müssen, was sie verlangen, um so dem Frieden zu dienen, ist wahrlich blauäugig. Blauäugig im Sinne von Nazi! Als die Deportation der Juden in Gaza begann, wurden innerhalb weniger Tage die jüdischen Siedlungen geräumt. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten zudem heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten starben. Mit der Vertreibung der Juden begann der Krieg. Das alles müssten wir eigentlich schon seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wissen, weil mit der Vertreibung der Juden in Europa dort auch der Krieg begann, aber stattdessen versucht es die internationale Gemeinschaft wieder mit Appeasement.

Die Mauer in Jerusalem ist ebenfalls ein Zeichen der Apartheid und ein Symbol für den mörderischen Judenhass, und so wie die Deportation der Juden 2005 von Israel selbst durchgeführt wurde, in der irrigen Annahme, so dem Frieden zu dienen, so wurde auch die Mauer von Israel selbst errichtet. Die Mauer von 2003 kann jedoch im Gegensatz zu der Deportation 2005 wirklich als friedensstiftende Maßnahme bezeichnet werden. Mit der Errichtung der Sperranlage ist nämlich die Anzahl der Selbstmordanschläge auf jüdische Einrichtungen deutlich zurückgegangen. Die Allgemeine Israelische Sicherheitsbehörde Shabak spricht von einer „signifikanten Reduzierung“ von Selbstmordanschlägen, seit mit dem Bau der Sperranlage begonnen wurde.

Und was macht die internationale Gemeinschaft? Sie kritisiert nicht etwa die Tatsache, dass die Grenze ob nun mit oder ohne Mauer dicht ist für Juden, sondern sie fordert, dass Juden aus dem Westjordanland zu verschwinden haben, da ihre pure Existenz ein “Hindernis für den Frieden sei”, und sie fordert sogar den Abriss der Mauer, damit Araber wieder ungehindert nach Israel gelangen können, was die friedensstiftende Maßnahme torpedieren würde, da sich dann die Selbstmordanschläge wieder vervielfachen und viele Juden in den Tod gerissen werden würden. So denkt es eben in den Vereinten Nationen: Nur ein toter Jude ist ein gutes Friedensangebot!

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An alle, die was an Ken Jebsen finden

von Robert Cohn

Sie kennen diesen Ken Jebsen.

Bitte lesen Sie sich das Folgende durch, es ist extra für Sie. Danach antworten Sie nicht gleich!, sondern DENKEN Sie bitte erstmal.

Mehr müssen Sie hier nicht, als etwas DENKEN.

Das ist nicht zuviel von Ihnen verlangt.

Also: Dieser Ken Jebsen kennt etwas, das Sie vielleicht nicht kennen. Er hat es hervorgekramt oder irgendwo aufgeschnappt, und nun redet er Sie damit voll. Was ist dieses Etwas?, das ist etwas Bestimmtes, ein bestimmter Komplex aus Bildern, Befürchtungen und aus Hass, der sich von je her in Wortschwälle kleidet, und der in diesem Jahrhundert noch keinen Namen hat.

Es gibt diesen Komplex jedoch schon sehr lange!, seit vielleicht tausend oder dreitausend Jahren. Vor hundert Jahren hieß dieser Komplex “die Judenfrage”. Die nicht als Frage gemeint war, sondern als Suche Zwecks einer Lösung derselben. Zwecks einer Endlösung. Jaja, das ist ein Reizwort – pardon bitte.

Die Endlösung der Judenfrage misslang halbwegs, denn es blieben noch Juden übrig. Weswegen die Judenfrage weiter besteht – jedoch immer noch nicht als Frage!, oder etwa als Ausruf, wie das bloß passieren konnte, nein, sie besteht weiter als Angst, dass die Juden in Israel rückfällig werden könnten, und als Wille, dieses Israel und diesen Zionismus zu zerstören.

Vorher wollte man nur die Juden endlösen. Da wurde gerufen, “Juden ab nach Palästina!” Jetzt, weil die Juden nicht gänzlich endgelöst sind, ruft man: “Juden raus aus Palästina!” Na was denn nun? Es geht nämlich seit der halbwegs misslungenen Endlösung nicht mehr gegen Juden, sondern gegen Zionisten. Warum: Weil Juden weiter überleben, so lange es den Zionismus gibt.

Auf genau diese Art und Weise hängen sie nämlich zusammen, die Juden und der Zionismus. Der Zionismus ist dafür da, damit keiner hingehen kann, um die Juden zum zweiten Mal endzulösen. Das verstehen Sie?

Verstehen Sie auch, weswegen er z.B. von diesem Ken Jebsen abgeschafft werden soll, der Zionismus?, weil nämlich der Zionismus *räusper!*, ich rede nun zu Ihnen in fremden Zungen!, ja?, das Folgende ist Rollenprosa!, ja?, das Folgende sagen Andere!, ja?, also die reden dem Ken Jebsen und Ihnen Folgendes ein:

Weil der Zionismus den ohnehin brüchigen Weltfrieden verhindert (der mit den Juden in der Welt einfach nicht anbrechen will), weil der Zionismus die Araber demütigt (die ohne die Juden bei sich zu Hause wie in der Schweiz leben würden), weil der Zionismus die Deutschen zu Wiedergutmachungszahlungen verpflichtet (an denen sie seit anno ’45 verhungern und ausbluten), weil der Zionismus die Deutschen an Auschwitz, das ewige Symbol unserer Schande, erinnert (Walsers Rede 1998), weil der Zionismus die USA beherrscht (klar, der kann alles, selbst das), weil der Zionismus Tsunamis verursacht (warum nicht?), weil der Zionismus die Hälfte der Weltbevölkerung und mehr ausrotten will, weil der Zionismus den nächsten Krieg vorbereitet, weil der Zionismus als ganz kleines Stückele Land mitten auf heilig arabischem Boden die arabische Seele unerträglich peinigt und zu tödlichem Hass und zu grässlicher Korruption und zu Despotismus und zu ewigem Opferdasein zwingt, weil der Zionismus auch manche Christen unerträglich (wenngleich still) peinigt, weil unabhängige Juden ja doch nimmermehr sein dürfen.

… Weil, weil weil.

Es ist kein Ende mit dem Weil.

Ebenso, wie vor hundert Jahren immer wieder begründet worden ist, weshalb dieses Ding Namens “die Judenfrage” existiere und gelöst nein endgelöst werden müsse, so wird heute eben jenes selbe Ding, das jedoch seit der halbwegs misslingenen Endlösung keinen Namen mehr hat, begründet und begründet und begründet. Verstehen Sie das?

Aber keiner kann begründen, warum immer die Juden. Was ist bloß mit diesen Juden immer?! Das sind 0,01% der Weltbevölkerung. Etwa. Also gibt es etwa so viele Juden weltweit wie etwa Holländer. Sind die Holländer ein Thema für irgend jemandes Politik, Meinung, sind sie gar Sorgen- und Angriffsziel für jemandes Alltag? Schert sich irgend wer um die Rolle der Holländer in der Welt? Stecken die Holländer hinter der Börsenpleite und hinter der Politik der USA? Manipuliert ein Mijnheer van der Gracht die Medien und verhindert den Weltfrieden? Steckt ein Mijnheer van Dijk hinter der permanenten Demütigung der Belgier und der Molukker? Erinnern die Holländer irgendwen an das Symbol der unauslöschlichen Schande, dass fast alle Windmühlen endgelöst wurden?

Nö.

Und das ist so aus vernünftigem Grund – weil die Holländer keinen in Atem halten, und weil es ja noch nie eine Holländerfrage gegeben hat!, aus vernünftigem Grund nicht!, verstehen Sie?, und weil keiner je fragt, ob diese Holländer überhaupt völkerrechtlich ein verdammtes Recht haben, überall im verpolderten und verdeichten Ijsselmeer zu siedeln und dort die Robben, Goldbrassen, Sprotten und andere Friesen zu vertreiben.

Es ist vernünftig, logisch und jedem klar, auch Ihnen!, warum es keine Holländerfrage gibt.
Warum gibt es aber immer noch die Judenfrage?

… Nein, bitte nicht antworten. Denken! Denken und drüber schlafen, und dann nochmal denken bittschön. Wenn Sie vor lauter Judenfrage und vor lauter Ken Jebsen noch dazu in der Lage sind.

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Ken Jebsen dreht am Rad und Jutta Ditfurth muss fegen

Eins muss man Nina Hagen lassen, sie hat eine wahnsinnig gute Stimme und einen unfassbaren Unterhaltungswert. Allerdings hat sie auch schon vor vielen, vielen Jahren den kleinen Zug nach Crazy Town genommen. Der Käse ist schon vor langer Zeit von ihrem Brötchen gefallen. Ich weiß nicht, wie ich ihren Geisteszustand sonst beschrieben kann. Am besten so: Der Hamster ist schon lange tot, aber das Rad dreht sich immer noch. Eins muss man Jutta Ditfurth lassen, sie kann im Angesicht des drehenden Rades unfassbar gelassen bleiben.

Seit einigen Tagen drehen auf Jutta Ditfurths Facebook-Seite so viele Räder, dass man damit eine Stadt wie Osnabrück für mindestens sechs Monate komplett mit Strom versorgen könnte. Wieder bleibt Jutta Ditfurth bemerkenswert gelassen und das obwohl sie unter der Überschrift “Ich trete ja auch in keinen Schützenverein ein” einst folgendes gesagt hat:

“Einige Leute meinen, ich solle mit allen, auch mit Nazis und Antisemiten reden. Wahrscheinlich sind die unsterblich. Ich bin bescheiden, mich freut es, wenn ich den Völkischen Unterstützung raube. Niemand redet mit allen, das ist Quatsch. Ich diskutiere mit Leuten von denen ich vermute, dass mir die Diskussion was bringt: Erkenntnis, Vergnügen, brauchbare Informationen, Training… Kurz und gut: Ich werfe auch weiterhin Nazis, Völkische, Antisemiten, Homophobe usw. raus! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen und die Wege dahin bedeckt brauner Schlamm. Man trägt nur durch offene Auseinandersetzung zur Aufklärung bei. Ich führe keinen “Diskurs” mit Shitstürmer_innen, sondern mit Menschen, die tatsächlich an einer menschlicheren Welt, an Aufklärung und Emanzipation interessiert sind. Um die geht’s mir.”

Jutta Ditfurth tritt vielleicht keinem Schützenverein bei, wenn aber Ken Jebsen in einem offenen Brief an die Kanzlerin mit rhetorischen Salven um sich ballert, schießt auch Jutta Ditfurth zurück. Ken Jebsen fragte Angela Merkel öffentlich: “Warum ist folgendes antisemitisch? “Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben.“ Nun ist Jutta Ditfurth nicht Kanzlerin, dafür ist sie viel zu wenig Realpolitikerin, aber sie antwortete dennoch:

“Wer nicht begreift, dass diese Aussage die Shoah relativiert, den systematischen Mord an den deutschen und europäischen Juden verharmlost, der hat sehr viel historische und politische Bildung nachzuholen. Oder er oder sie steht auf der Seite der Inhumanität. Ken Jebsen und Jürgen Elsässer sind Journalisten der ANTI-Aufklärung und der braunen Vergiftung der Köpfe.
Daran ändert auch nichts, dass sie und ihre Anhänger_innen sich irgendwie widerständig fühlen oder sich manchmal vielleicht sogar einbilden, Linke zu sein. Manchmal.”

Es sind Stellungnahmen wie diese, die dafür gesorgt haben, dass sich Jutta Ditfurth seit Tagen einem Shitstorm von Ken Jebsen und seinen Fans ausgesetzt sieht. Bei diesem Sturm ist alles dabei, “Heil Hitler”-Rufe, Beleidigungen von “Pädo-Jutta” bis “Nutte” und Mord-Drohung. Ich kenne diese Leute, sie schreiben mich auch regelmäßig an und offenbaren ihren Hass. Auf der Seite Hassmails sammele ich die übelsten Schreiben.

Ken Jebsen ist ein wahrer Trollkönig. Dies musste ich schon 2011 feststellen, als ich die Reaktionen der Fans von Ken Jebsen las, nachdem der Vorstand des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) von seinem verfassungsmäßig garantierten Recht auf Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit Gebrauch gemacht und Ken Jebsens Show KenFM abgesetzt hatte.

“Mensch ist das mal wieder zum aufregen!!! Ich kan diese Antisemitenheuchelei nicht mehr ertragen!!!!! Es kotzt mich an! Ein Grund mehr dieser Regierung und Co nicht zu trauen!!! Baue dir einen coolen Blog und leise Freeman schützenhilfe. Ken4President”

“Schade, dass KenFM nun Opfer der Zensur geworden ist. Mir fällt gerade keine einzige andere Sendung in den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ein, die ähnlich aufklärerisch gewirkt hat.”

“Du bist unser Ai Weiei! Wir vergessen dich nicht.”

Ken Jebsen ist Ai Weiwei. Darunter machen es seine Fans nicht. Herzlichen Glückwunsch, RBB! Zehn Jahre konnte dieser Mann bei Euch “progressives Jugendradio” machen und eine Fanbase sammeln, die mit solchen Kommentaren glänzten:

“Pass auf dich auf alter denk an Möllemann !!!!!!!!”

“Ich hoffe, DIE schalten Ken jetzt nicht völlig aus :( siehe Möllemann!”

Wenn Ken Jebsen gerade nicht Ai Weiwei ist, dann ist er eben Jürgen Möllemann und muss aufpassen. Der Möllemann nämlich, wie der gemeine KenFM Fan weiß, ist das Opfer einer Verschwörung, die ihn in den Tod getrieben hatte. Wenn man nun wissen will, wer die Verschwörer waren, muss man nur die Kommentare bei Ken Jebsen lesen:

“Kann man leicht beantworten, ohne was du unter einer abschussliste verstehts. Die FDP wollte in rauswerfen und der Jüdische zentralrat hat in auch angeklagt”

Der Zentralrat der Juden also! Wer hätte es gedacht? Damals fiel der Shitstorm von Ken Jebsen und seiner Clique so über Henryk Broder her wie heute über Jutta Ditfurth. Broder war es nämlich, der den RBB auf die Inhalte der Radioshow KenFM, die zehn Jahre lang jeden Sonntag ausgestrahlt wurde, hingewiesen hatte. Die Programmdirektorin Claudia Nothelle sagt damals:

„Allerdings mussten wir feststellen, dass zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen. Daraufhin haben wir mit ihm verbindliche Vereinbarungen über die Gestaltung der Sendung „KenFM“ getroffen. Diese hat er wiederholt nicht eingehalten.“

Die Nothelle war wirklich eine ganz Schnelle und Helle ohne Not. Als Programmdirektorin erklärte sie, dass der RBB nur zehn Jahre und Henryk Broder brauchte, um festzustellen, was für einem Maximalspinner der Sender jeden Sonntag einen Platz in seiner öffentlich-rechtlichen Anstalt gegeben hatte. Zu einer Glanzstunde jebsen’schen Journalismus gehört eine Sendung, in der er behauptet hatte, dass von einst 1027 von Israel freigelassen palästinensischen Terroristen im Oktober 2011 „wahrscheinlich nur ein bis zwei Leute einen Menschen umgebracht“ hätten. Eine glatte Lüge, wie diese Liste beweist. Wo war die schnelle Not-Helle, als Jebsen zum Terrorismusleugner wurde? In einer anderen Sendung wusste Jebsen über den Diktator Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi zu berichten: „Man vergisst immer, dass Gaddafi ja 40 Jahre lang Libyen geführt hat, also irgendwas muss er ja richtig gemacht haben, um 40 Jahre lang teilweise von seinem Volk gemocht zu werden.“ Ob wohl auch folgender Spruch auf dem RBB möglich gewesen wäre:

„Man vergisst immer, dass Hitler ja 12 Jahre lang Deutschland geführt hat, also irgendwas muss er ja richtig gemacht haben, um 12 Jahre lang teilweise von seinem Volk gemocht zu werden.“

Der RBB erfuhr von diesen Unsäglichkeiten nicht, weil irgendein Angestellter der Anstalt selbst das eigene Programm gehört hatte, sondern weil Henryk M. Broder mal nachgehört hatte, was denn da so alles zwangsgebührenfinanziert unters Volk gesendet wird. Und was bekam Broder als Dank für seine Leistung? Das selbe, was Jutta Ditfurth heute erhält: Liebesbriefe von Jebsen-Fans.

„Damit bestätigen Sie die jüdischen Klischees perfekt. Denn dem Juden wurde seit hunderten von Jahren ja nachgesagt, dass er einen hinterlistigen, nur zu seinem Vorteil bedachten Charakter hat, und wenn man nicht aufpasst sticht er einem von hinten das Messer in den Rücken – genau DAS haben Sie mit Ihrer Rufschädigung nun bestätigt – bravo, Sie tun den netten und ehrlichen Juden damit sicherlich keinen Gefallen!!“

„Der hinterlistige Jude, der sich grad die Hände reibt und dabei grinst, so stell ich mir Sie gerade vor.“

„Wenn Juden über Fernsehsender und über den Rest der Medienwelt in Deutschland herrschen, und bestimmen wer gefeuert wird und wer bleiben darf (Ken Jebsen), dann läuft hier gewaltig etwas schief.

Das ist wirklich traurig, denn genau deswegen wurden Sie vor 60 Jahren in diesem Land ja auch so gehasst! Ich bin vielleicht mit meinen 20 Jahren noch sehr jung, aber ich kann nun ohne Zweifel sagen, dass Hitler Recht hatte! Nicht mit dem Holocaust, dieses unmenschliche und widerwärtige Verbrechen, aber mit seiner Meinung zum Weltjudentum…

Hitler hätte damals man besser alle Juden ausweisen lassen sollen und gut is. Dann hätten doch Amerika oder Frankreich oder was weiß ich wer sie aufnehmen können (genug Geld hatten die Juden ja in Deutschland sowieso schon genug angehäuft…), aber wir Deutschen wären endlich wieder frei gewesen, ohne den Marionettenspieler im Hintergrund…“

Unter den Fans von Ken Jebsen gibt es Menschen, die zwar sagen, dass der Holocaust ein „unmenschliches und widerwärtiges Verbrechen“ war, aber dennoch ohne Probleme davon überzeugt sein können, „dass Hitler Recht hatte.“

Ich kann Jutta Ditfurth daher gut verstehen, wenn sie schreibt:

“ICH WAR NOCH VIEL ZU SANFT ZU DEN ANHÄNGER_INNEN KEN JEBSENS”

Die Arbeit bleibt dennoch an Jutta Ditfurth hängen:

“Ich kehre gerade mit einem groben Besen den braunen Shistorm von meiner fb-Seite.”

Danke, Jutta.

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Support the Cake from Latvia!

The Eurovision Song Contest is held in Copenhagen this year! My favorite song is from Latvia: “Cake to bake”

This song summarizes the whole idea of the Eurovision Song Contest. It is a competition that brings together people who know, that even though we are all facing major problems and challenges in social, political, economic and ecological sense, the Eurovision Song Contest brings us together for a brief time just to sing and enjoy life. It is like facing the fear by baking a cake. Negligible? Not at all! “Cake to bake” is a song about the necessity of the small everyday things.

Unfortunately this song is the least expected one to win the contest. According to all odds this song will not enter the final show. On 6th of May the decision will be made by the people of Denmark, France, Spain, Albania, Estonia, Sweden, Russia, Azerbaijan, Armenia, Iceland, Ukraine, Belgium, San Marino, Moldavia, Portugal, Netherlands, Hungary and Montenegro!

Share this little call for support. Let us prove that against all odds this modest little song is worth the big stage.

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Erdogans Wahlwerbespot

Am Sonntag finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat sich einen ganz besonderen Wahlwerbespot machen lassen. Zu hochdramatischen Bildern spricht er den Text der türkischen Nationalhymne:

“Freund! Lass keine Schurken in mein Land!

Schirme es mit deinem Körper, lass diese schamlose Invasion enden!”

Wenn ich diesen Spot sehe, muss ich unweigerlich an diese Szene aus dem Film World War Z denken:

Kein weiterer Kommentar nötig.

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“Wir sind überHappy”

Mein absolutes Lieblingslied für den diesjährigen Eurovision Song Contest im Mai ist das Lied “Cake to bake” von der lettischen Gruppe Aarzemnieki. Am 6. Mai 2014 wird sich das Lied aus Lettland dem Halbfinale stellen. Leider ist Deutschland in dem Halbfinale nicht stimmberechtigt. Meine Stimme zählt somit nicht! Zudem tritt das Lied als zweite Nummer des Abends auf. Startplatz Zwei gilt in dem Wettbewerb statistisch als schlechtester Ausgangspunkt. Als wenn das noch nicht genug wäre, tritt Aarzemnieki auch noch nach dem diesjährigen Favoriten des Wettbewerbs aus Armenien auf. Es läuft wirklich alles gegen das bescheidene aber wundervolle Lied aus Lettland.

Das ist wohl auch der Grund dafür, dass “Cake to bake” bei den Wettbüros unter den letzten Plätzen zu finden ist. Die Wettbüros lagen in den letzten Jahren nie komplett daneben. Tapfer im Nirgendwo hat daher bei Aarzemnieki nachgefragt, wie sie auf diese schlechte Platzierung der Wettbüros reagieren. Die Antwort ist wundervoll:

“Danke für Info. Die Platzierung stört uns aber nicht wirklich :) Wir hoffen, ins Finale zu kommen und im Finale ein möglichst gutes Ergebnis zu kriegen. ABER, viel wichtiger für uns ist die Tatsache, dass wir an den wunderbaren Event ESC zusammen mit anderen Künstlern aus ganz Europa auftreten werden. Das ist Geburtstag und Weihnachten zusammen. Neee, eigentlich noch 100 mal besser! Wir sind überHappy :) Liebe Grüße, Aarzemnieki,

(Grüße auch an die Wettbüros;) )”

Aarzemnieki will wirklich nur einen Kuchen backen und Freude daran haben. Ich hoffe, diese Einstellung wird genug Herzen erwärmen und Aarzemnieki ins Finale tragen. Daher wiederhole ich noch mal die Erklärung meiner Frau, warum das kleine Lied so groß ist:

“Cake to bake” fasst in einem kleinen Lied den ganzen Eurovision Song Contest zusammen. Der Eurovision Song Contest ist ein Wettbewerb, bei dem Menschen zusammenkommen, die zwar wissen, dass wir alle vor großen Problemen und Herausforderungen stehen, im gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und ökologischen Sinne, aber es heute darum geht, einen Kuchen zu backen und daran Freude zu haben. Belanglos? Mitnichten! Ein Lied über die Notwendigkeit der kleinen Alltäglichkeiten.”

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Fick Dich Allah!

Am 6. März 2014 war ich in London und habe dort das Musical “The Book of Mormon” gesehen. Mit neun Antoinette Perry Auszeichnungen für exzellentes Theater gehört es zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Theaterstücken. Der bittere Humor, der gerade in den brutalsten Momenten der Handlung albern daher kommt, erinnert an die Genialität von Georg Büchner, der mit “Woyzeck” ein ähnlich verstörend komisches Fragment mit albernen Momenten hinterlassen hat, das so brutal humorvoll ist, dass es heute bedauerlicherweise kaum noch mit Witz aufgeführt wird. Mit Georg Büchners Humor kommt das deutsche Regietheater mehrheitlich einfach nicht klar, weshalb ich ihn zu den am meisten missverstandenen Komikern der deutschen Sprache zähle.

Im englischsprachigen Theater ist das anders. Dort gehört der wit zum festen Bestandteil der Theatersprache. Niemand beherrschte wit meisterlicher als William Shakespeare. Am 6. März 2014 sah ich ein Stück, das in seiner Brillanz irgendwo zwischen Georg Büchner und William Shakespeare verortet werden kann: “The Book of Mormon”.

Die Handlung spielt größtenteils in einem kleinen Dorf in Uganda mit einer Aids-Rate von 80 Prozent. Ein Warlord herrscht dort mit unbeschreiblicher Gewalt. Frauen werden an ihrer Klitoris verstümmelt und Kinder brutal vergewaltigt. In dieses Dorf werden einige Mormonen zur Mission geschickt. Sehr schnell wird klar, dass die religiösen Überzeugungen der Mormonen, die in dem Stück mit aller Kraft der Polemik verballhornt werden, in keinem Verhältnis zu der menschenunwürdigen Realität des Dorfes stehen. Als der Warlord anfängt, willkürlich Dorfbewohner zu ermorden, in dem er ihnen ins Gesicht schießt, verlassen alle Mormonen das Dorf bis auf ein Mormone mit dem Namen Arnold. Aufgrund tragischer Entwicklungen erhoffen sich die Dorfbewohner irgendwann ausgerechnet von Arnold religiöse Unterstützung. Das Problem ist jedoch, dass Arnold das Heilige Buch der Mormonen nie gelesen hat und er nur Missionar wurde, weil er nicht mehr allein sein wollte. Als er aber erkennen muss, dass für den Fall, dass er die Bewohner des Dorfes nicht vom Glauben der Mormonen überzeugen kann, sie sich dem Warlord unterwerfen und somit Klitorisverstümmelung und Kindsvergewaltigung zur Tradition würden, erfindet er einfach eine Religion, in der die Klitoris das Allerheiligste ist und die Vergewaltigung von Kindern verboten wird, im Tausch zu der Erlaubnis, Sodomie mit Fröschen begehen zu dürfen. Dies überzeugt die Dorfbewohner! Sogar der Warlord tritt der neuen Gemeinde bei, die fürderhin an das “Buch Arnold” glaubt.

“The Book of Mormon” ist ein Stück über die Macht der Hoffnung und des Glaubens, die selbst in der abstrusesten Albernheit liegen kann. Während des Liedes “Sal Tlay Ka Siti”, das von einer jungen Frau gesungen wird, kurz bevor ihre Klitoris verstümmelt werden soll, habe ich Rotz und Wasser geheult. Nicht nur, weil sie in dem Lied von der Macht der Hoffnung und dem Paradies singt, sondern weil man als Zuschauer weiß, dass das Paradies, wovon sie singt, lediglich eine Stadt in Amerika ist, die von Mormonen gegründet wurde: “Sal Tlay Ka Siti” (Salt Lake City!) Für die Frau jedoch bedeutet “Sal Tlay Ka Siti” Freiheit und körperliche Selbstbestimmung! “The Book of Mormon” ist eben ein unfassbar trauriges Stück.

Die Tragik des Stückes kommt besonders in dem Lied zu tragen, in dem die Dorfbewohner über ihrer Lebensrealität klagen, die so menschenunwürdig ist, dass sie nur noch mit dem ständigen, ekstatischen und lauten Rufen eines Sprichwortes zu ertragen ist: “Hasa Diga Eebowai!” Es bedeutet: “Fick Dich Gott!” Ich habe ein paar Zeilen aus der Klage übersetzt, jedoch nur inhaltlich, für die Gewalt der Worte bitte ich, das englische Original zu lesen:

Es gibt nicht genug zu essen.
Hasa Diga Eebowai!
Menschen verhungern in den Straßen.
Hasa Diga Eebowai!
Es hat seit Tagen nicht mehr geregnet.
Hasa Diga Eebowai!
80 Prozent von uns haben AIDS.
Hasa Diga Eebowai!
Junge Frauen werden beschnitten, die Klitoris wird ihnen weggeschnitten.
Wir aber schauen in den Himmel und rufen:
Hasa Diga Eebowai!

Wenn die Welt dich runterzieht und da ist niemand, dem Du die Schuld geben kannst, erhebe Deinen mittleren Finger zum Himmel und verfluche seinen elenden Namen! Wenn Gott Dich in Deinen Hintern fickt, fick ihn zurück in seine Fotze!

Falls Ihr nicht mögt, was wir sagen,
Versucht einfach mal, ein paar Tage hier zu leben.
Seht all Eure Freunde und Familie sterben!
Hasa Diga Eebowai!
Fick Dich!

Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!
Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!
Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!

Der letzte Satz wird immer ekstatischer, immer lauter wiederholt, bis es mit einem lauten “Fuck You!” endet.

Am 6. März 2014 saß ich in London und hörte dieses Lied. Am selben Tag, am 6. März 2014, hielt der muslimische Geistliche und Regierungsmitglied des Parlaments in Gaza, Yunis Al-Astal, eine Rede im öffentlichen Fernsehen.

Ich habe ein paar Zeilen aus der Rede übersetzt, jedoch nur inhaltlich, für die Gewalt der Worte bitte ich, das arabische Original zu lesen:

Ich möchte mit einem Zitat von Allah beginnen. Er sagt: “Die schlimmsten Bestien im Angesicht Allahs sind die Ungläubigen. Sie sind es, mit dem Du einen Bund geschlossen hast, aber sie brechen diesen Bund zu jeder Zeit.” Die Frage, die sich nun stellt, ist: Was ist die Lösung für diese Bande? Ein Kapitel im Koran gibt die Antwort: “Wenn du im Krieg Herrschaft über sie erlangst, nutze sie, um jene zu zerstreuen, die ihnen folgen, auf das sie sich immer daran erinnern!” Das bedeutet, dass wir die Juden abschlachten müssen, um ihre Macht zu brechen und sie daran zu hindern, Korruption in die Welt zu säen. Sie sind es, die immer noch die Flamme des Krieges entzünden. Aber Allah hat es auf sich genommen, sie zu vernichten. Wir müssen die Ungläubigen wieder zurück in den ihnen zugewiesenen Status der Gedemütigten drängen. Sie müssen Dhimmis werden. Dieser Status muss ihnen mit den Mitteln des Krieges aufgezwungen werden. Sie sollen Steuern zu ihrer Sicherheit zahlen, solange sie unter uns leben. In Palästina aber sind sie Besatzer und Eindringlinge. Dort reicht der Status eines Dhimmis nicht.

Mit den Ungläubigen meint Yuni Al-Astal zunächst einmal Juden. Sie sind für ihn Sinnbild des Bösen, die ausgerottet gehören, so wie einst die Nazis in Juden die Inkarnation des Bösen sahen, für die nur die totale physische Vernichtung in Frage kam. Allerdings machten die Nazis nicht bei Juden halt. Auch die Islamisten bauen ihr Feindbild aus. Die meisten Opfer der Islamisten sind Muslime, so wie viele Deutsche Opfer der Nazis wurden, nicht nur wenn sie Juden waren, sondern auch wenn sie Zigeuner, schwul, Kommunisten, Zeugen Jehovas und Kritiker der nationalsozialistischen Lehre waren. Die Ungläubigen wurden verfolgt, eingesperrt und ermordet.

Yunis Al-Astal spricht ebenfalls von Ungläubigen und das sind wir! Wir, die wir ein Stück zulassen, in dem “Fick Dich Gott” gesungen wird. Auf arabisch bedeutet Gott “Allah”. “Hasa Diga Eebowai” bedeutet somit auch “Fick Dich Allah”. Wir sind die Ungläubigen! Was immer die Fundamentalisten über Juden sagen und denken, irgendwann trifft es jeden, der kein Islamist ist. Daher präsentiert Tapfer im Nirgendwo nun ein paar Reden der jüngsten Zeit, die im arabischen Fernsehen zuhauf zu sehen sind.

In dieser Rede werden Juden zu einer Gefahr erklärt, die schlimmer sind als Ungeziefer und Bakterien:

Hier erklärt eine Regierungsmitglied des Parlaments in Gaza, dass seine Partei und der ganze Islam die Arbeit der Nazis weiterführen soll. “Die Deutschen haben die Juden bestraft. Es ist an uns, diese Arbeit nun zu wiederholen.”

Dieses Video zeigt Kinder, die “Tötet die Juden” brüllen und Juden zu Schweinen erklären, alles im öffentlichen Fernsehen:

Die Islamisten hassen Juden, wie Nazis Juden gehasst haben. Deshalb ist Gaza heute “judenrein”, so wie die Nazis damals ein “judenreines” Deutschland wollten. Hamas und Fatah kämpfen für ein “judenreines” Palästina, zwei Regierungen in der direkten Nachbarschaft Israels. Hamas war in diesem Kampf bereits erfolgreich. Ihnen wurde ein “judenreiner” Gazastreifen garantiert. Alle jüdischen Siedler wurden vertrieben und zwar unabhängig von ihren politischen Überzeugungen; einzig und allein auf der Basis, dass sie Juden sind. Seitdem wir Israel vom “judenreinen” Gaza regelmäßig mit Raketen beschossen. Islamisten hassen Israel nämlich, weil es ein jüdischer Staat ist. Deshalb wollen sie ihn vernichten. Deshalb ist Israel für sie ein Besatzer. Deshalb hassen sie jüdische Siedler und dulden keinen einzigen Juden auf ihrem Gebiet. Selbst der toleranteste, der bescheidenste jüdische Siedler, der mit Politik nichts am Hut hat und nicht im Geringsten die Absicht verfolgt, Land für Israel zu gewinnen, sondern nur mit seiner Familie in einem friedlichen Haus mit Garten leben möchte, hat zu verschwinden. Es sind nämlich nicht seine politischen Überzeugungen oder seine israelische Staatsangehörigkeit, die den Islamisten stören, sondern ausschließlich die Tatsache, dass er Jude ist. Deshalb verteidige ich jüdische Siedlungen gegen jede einseitige, hasserfüllte Kritik.

Juden, die im Westjordanland leben, siedeln unter den gleichen Bedingungen, unter denen alle andere Menschen dort auch leben, siedeln und bauen. Juden siedeln dort sogar am längsten, lange, bevor der erste Muslim dort siedelte, ja sogar lange bevor Mohammed überhaupt gelebt hatte. Illegale Siedler waren Juden im Nahen Osten in den Augen der Judenfeinde schon zu einer Zeit, als Israel noch gar nicht existierte. In Hebron wurden 1929 nach einem Massaker an Juden alle überlebenden Juden vertrieben. Wer behautet, jüdische Siedlungen seien illegal, wer erklärt, es dürfe einen Ort geben, an denen Juden nur aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit das Bauen und Siedeln verboten wird, ist ein Antisemit! Leider findet sich diese judenfeindliche Haltung auf der ganzen Welt.

In der deutschen Politik
Im deutschen Bundestag
In den Vereinten Nationen
In der Europäischen Union
Im Theater
In der Gesellschaft
In der Hamas

Der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, sagte 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Wenn ich das lese, kann ich nicht ernsthaft behaupten, es gäbe nur verschiedene Kulturen. Nein! Kulturen sind nicht immer nur verschieden sondern manchmal auch unterschiedlich! Es gibt bessere und schlechtere Kulturen! Wenn ich die Werte, die in Gaza herrschen, mit den Werten des Westens vergleiche, ist meine Meinung klar, möge sie auch noch so subjektiv sein:

Meinungsfreiheit. Besser!
Gleichberechtigung der Geschlechter. Besser!
Kunstfreiheit. Besser!
Freiheit der Wissenschaft. Besser!
Religionsfreiheit. Besser!
Und für all das steht Israel. Darum gilt auch:
Israel. Besser!
Aber nicht nur das. Es gilt auch:
Mormonen. Besser!

Ja, Mormonen sind besser! Weil sie keine Ausschreitungen provozieren, keine Fahnen verbrennen, keine Todesurteile ausrufen und keine Morde verüben, nur weil ihr Glaube verarscht wurde. Mormonen tolerieren “The Book of Mormon”. Eine Komödie über den Koran hingegen ist unvorstellbar, selbst auf dem Broadway in New York. Dabei leben weit mehr Muslime in Amerika als Mormonen. Deshalb sage ich “Fick Dich Allah” und wähle es sogar als Überschrift dieses Artikels.

Fick Dich Allah in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!

Solange jemand befürchtet, ich könne damit Muslime so sehr beleidigen, dass ich Gefahr laufe, damit Gewalt zu provozieren, haben wir ein Problem.

Hasa Diga Eebowai!

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