Null Punkte! Das muss man erst mal schaffen!

Tapfer im Nirgendwo präsentiert alle Lieder, die für Deutschland 0 Punkte beim Eurovision Song Contest geholt haben!

Nora Nova, “Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne” (1964):

Ulla Wiesner, “Paradies, wo bist Du?” (1965):

Ann Sophie, “Black Smoke” (2015):

Veröffentlicht unter Eurovision | 50 Kommentare

Meine liebe Bundeskanzlerin!

  

Veröffentlicht unter Liberalismus | 21 Kommentare

TA statt KZ

Der Zentralrat der Juden fordert einen Pflichtbesuch in KZ-Gedenkstätten für alle Schülerinnen und Schüler. In Bayern gilt das für Gymnasien bereits, aber die CSU lehnt eine Ausweitung solcher Pflichtbesuche auf andere Schularten ab. Die Begründung ist abenteuerlich: Viele Schüler stammten aus Migrantenfamilien ubd andere hätten “kognitive und emotionale Einschränkungen”. Ich übersetze mal: Zu viele Muslime und Lernschwache! Man muss wohl christsozial sein, um sowas raushauen zu können!

Mein Vorschlag sieht wie folgt aus: Die Pflichtbesuche in den Konzentrationslagern werden komplett abgeschafft und durch Ausflüge an den Strand von Tel Aviv ersetzt. Die Idee stammt von David Harnasch und ich kann ihm nur zustimmen: Dem Judentum nutzt das tausend Mal mehr!

Veröffentlicht unter Israel, Politik, Vergangenheitsbewältigung | 55 Kommentare

Die Mär von der Apartheid

Ursprünglich veröffentlicht auf Lizas Welt:

Palästinensische Arbeiter verlassen am Checkpoint Eyal einen israelischen Bus

Am Mittwoch überschlugen sich die deutschen Medien wieder einmal förmlich, als es etwas aus Israel zu berichten gab, das ganz besonders gut geeignet schien, um den jüdischen Staat erneut in dunklen Farben zu malen. »Palästinenser dürfen nicht mehr mit Israelis im Bus fahren«, schlagzeilte beispielsweise Spiegel Online, »Israel: Getrennte Busse für Palästinenser«, vermeldetetagesschau.de. Auf der Website der Süddeutschen Zeitung ging Peter Münch wie gewohnt in die Vollen und warf Israel nicht weniger als »Apartheid-Methoden« vor. »Busse ›nur für Siedler‹ wecken Assoziationen zum alten Südafrika oder zu den amerikanischen Südstaaten in den Fünfzigerjahren, wo Schwarze ausgeschlossen waren«, schrieb er. Was war geschehen? Hatte Israel tatsächlich eine »Rassentrennung« eingeführt, wie man nach der Lektüre der Berichte glauben musste?

Der Reihe nach. Am Mittwochvormittag verbreiteten israelische Medien die Nachricht, dass Verteidigungsminister Moshe Ya’alon ein zunächst auf drei Monate begrenztes »Pilotprojekt« in Kraft gesetzt habe. Dieses Projekt, so hieß es, betreffe alle…

Original ansehen noch 840 Wörter

Veröffentlicht unter Nachrichten | 11 Kommentare

Herzlichen Glückwunsch Grundgesetz!

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erlassen. Frisch zum Geburtstag kackt Andrea Nahles drauf!

Mit dem am 22. Mai 2015 mit den Stimmen der CDU, CSU und SPD beschlossenen Tarifeinheitsgesetz wurde das Streikrecht kleinerer Gewerkschaften beschnitten. Künftig gilt bei konkurrierenden Tarifverträgen in einem Betrieb nur derjenige, der mit der Mehrheitsgewerkschaft abgeschlossen wurde. Am 22. Mai 2015 wurden somit im ersten Deutschen Bundestag ohne liberale Partei die kleinen Gewerkschaften zerschlagen!

Herzlichen Glückwunsch Grundgesetz! 

  (Bildnachweis: Wikipedia, Claus Ableiter)

Veröffentlicht unter Deutschland, Politik | 25 Kommentare

Voll ungay!

Stefan Kuschner ist ein Berliner Travestie-Künstler. Zu seinen Kunstfiguren gehört Hatice Özgür, eine islamische Frau mit Kopftuch.

Gülây Akÿn vom Verein Gays and Lesbians aus der Türkei findet das gar nicht komisch. „Das ist klar rassistisch“, empörte sie sich. „Da stellt sich ein weißer Mann auf die Bühne und reproduziert Klischees, um das Publikum zu belustigen“, sagte sie dem Tagesspiegel. Akÿn ist sich sicher, dies habe “mit Humor nichts zu tun“ und erklärt, durch diese Darstellung würden „Menschen durch Reproduktionen von Klischees gedemütigt“.

Liebe Gülây Akÿn,

Travestie war schon immer ein Spiel mit Klischees! Haben Sie sich schon mal angeschaut, wie Mary, Olivia Jones und RuPaul Frauen darstellen? Glauben Sie etwa wirklich, die durchschnittliche Frau sieht im Alltag so aus wie Olivia Jones bei dem NPD-Parteitag? Wenn die Kunstfigur Hatice rassistisch ist, dann sind Mary, Olivia Jones und RuPaul sexistisch! Und überhaupt: Rassistisch? Seit wann ist der Islam eine Rasse? Der Islam ist nicht mal ein Volk. Der Islam ist eine Religionsgemeinschaft! Rassistisch ist es, wenn jemand ob seiner Herkunft diskriminiert wird. Wenn jedoch jemand ob seiner Überzeugungen verarscht oder kritisiert wird, nennt man das Aufklärung! Für seine Herkunft kann niemand was, für seine Überzeugungen schon! Der Islam ist eine Überzeugung. Ihn zu verarschen ist Aufklärung und Travestie ist ein Mittel der Aufklärung. Travestie hat dabei schon immer mit Klischees gespielt.

Travestie hinterfragt geltene Geschlechterrollen, die nicht selten religiös bestimmt werden. Eine Verballhornung religiöser Prinzipien ist somit in der Travestie unvermeidbar! Darum, liebe Gülây Akÿn, wir sind alle Menschen und darum kann ein Mann eine Frau klischeehaft persiflieren, ein Christ einen Moslem und eine schwarze Lesbe eine weiße Schwuppe. So unterschiedlich sind wir nämlich alle nicht. Stefan Kuschner spielt Hatice Özgür mit Liebe und Hingabe und jede Religion sollte sich stolz schätzen, eine Frau wie Hatice Özgür oder einen Mann wie Stefan Kuschner zu haben.

Nur Fundamentalisten haben ein Problem mit Travestie! Darum, liebe Gülây Akÿn, legen Sie die beleidigte Bettwurst ab. Sie steht Ihnen nicht, Schätzchen. Öffnen Sie lieber mal Ihr schwul-lesbisches Döschen aus der Türkei und lachen einfach mal! Seien Sie doch nicht so verbittert. Das ist voll ungay!

Sollten Sie weiter so humorlos und griesgrämig durch die schwul-lesbische Welt stampfen, habe ich einen Rat für Sie: In der jüdischen Tora findet sich im dritten Buch Mose dieser Spruch: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Ich darf mir gestatten, Ihnen zu sagen, dass Sie sich selber lieben sollen. Ich kann es aber auch auf türkisch formulieren: Fuck you!

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

PS: Ich habe diesen Artikel als Frau geschrieben.

 

PPS: Ich finde ja, Frauen mit Kopftuch sehen irgendwie aus wie unbeschnittene Penisse. Ich finde eine Religion amüsant, die die Eicheln der Männer offen legt, aber die Köpfe der Frauen verhüllt.

Veröffentlicht unter Nachrichten | 53 Kommentare

13. Goldener Orwell für die Süddeutsche Zeitung

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman “1984” alle Ehre machen: “Krieg ist Frieden!”

Unbedingte Vorraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in ein gefestigtes Weltbild.

Der 13. Goldene Orwell geht an die Süddeutsche Zeitung für diese Schlagzeile: 

  

Im Mai 2015 wollte das israelische Verteidigungsministerium unter Mosche Jaalon für eine Testphase von drei Monaten zwei Sicherheitsmaßnahmen für Araber einführen, die keine israelische Staatsbürgerschaft, wohl aber eine Arbeitserlaubnis für Israel besitzen.

Erstens: Ausländische Araber aus den Gebieten, die sich mit Israel im Krieg befinden und die Vernichtung Israels fordern, sollten nicht mehr durch verschiedene Grenzübergänge ins israelische Kernland hinein- und wieder herausgelangen können, sondern nur noch über vier bestimmte Übergänge, und zudem stets dieselben Übergänge zur Heimfahrt nutzen, durch welche sie auch zur Arbeit gefahren waren.

Zweitens: Ausländische Araber aus den Gebieten, die sich mit Israel im Krieg befinden und die Vernichtung Israels fordern, sollten nicht mehr mit israelischen Linienbussen aus Judäa und Samaria heraus ins Kernland fahren, sondern lokale Busse der sogenannten “Palästinesischen Autonomiebehörde” nutzen.

In Israel leben über 1,6 Millionen Araber und über 6 Millionen Juden. Es wurde nicht darüber nachgedacht, diese Araber und Juden in verschiedenen Bussen zu befördern. Allen palästinensischen Israelis standen und stehen alle öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung. Israel ist eine Demokratie mit gleichen Rechten für alle Bürgerinnen und Bürger! Es ging um Ausländer verfeindeter Regionen.

Am 20. Mai 2015 stoppte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Anweisung des Verteidigungsministers Mosche Jaalon. Israel entschied sich somit dagegen, Araber, die aus Gebieten kommen, die von Regierungen beherrscht werden, die mit Israel im Konflikt oder gar Krieg stehen und teilweise sogar erklären, Israel und alle Juden vernichten zu wollen, in separaten Bussen zu befördern. Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung aller Juden weltweit. Die Süddeutsche Zeitung aber titelte, in israelischen Bussen sei Apartheid ausgebrochen! Die SZ verbreitet ein Gerücht über Juden. Theodor W. Adorno sagte einst: “Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden.”

Dafür schweigt die SZ zu der Tatsache, dass Juden außer in Israel überall im Nahen Osten diskriminiert und verfolgt werden und dass es Orte gibt, wo Juden gar keine Busse fahren dürfen.

Am 20. Mai 2015 erklärte Benjamin Netanjahu, dass im Nahen Osten selbst jene Menschen von israelischen Bussen befördert werden, die einem Volk angehören, das von einer Regierung beherrscht wird, die Israel und Juden vernichten will. Selbst in den Bürgerinnen und Bürgern verfeindeter Länder erkennt Israel zunächst einmal Menschen! Das ist Israel!

Die Süddeutsche Zeitung aber titelte Stunden nachdem sich Israel dazu entschieden hatte, sogar Ausländer aus verfeindeten Gebieten mit israelischen Bussen zu befördern, selbst wenn sie aus einem Gebiet kommen, dessen Regierungen offen feindselig gegen Israel agitiert, “Getrennte Busse in Israel. Apartheid-Methoden”.

Selten war ein Goldener Orwell gerechtfertigter, denn diesmal hat eine Zeitung aus purem Hass mit der Schlagzeile das Gegenteil von dem insinuiert, was geschehen war!

Veröffentlicht unter Goldener Orwell | 19 Kommentare