Die Nazi-Bombe von Duisburg

Auf dem ehemaligen Gelände der Loveparade 2010 in Duisburg wurde am 27. April 2011 eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Im Umkreis von 500 Metern der Fundtstelle wurden alle Häuser, Geschäfte, Straßen und das Polizeipräsidium evakuiert. Der Verkehr auf der Stadtautobahn A 59 zwischen Kreuz Duisburg und Duisburg-Süd wurde angehalten und auch im Zugverkehr kam es zu Beeinträchtigungen, weil der Hauptbahnhof komplett gesperrt wurde.

Auf dem Gelände also, auf dem die Verantwortlichen von Duisburg die katastrophale Loveparade von 2010 stattfinden ließen, eine Parade so gnadenlos überfüllt, dass in dem Gedränge über zwanzig Menschen den Tod fanden, wurde zehn Monate später eine dort seit über 65 Jahren befindliche Zehn-Zentner-Bombe entschärft. Vorher hatte wohl schlicht niemand diese Bombe entdeckt.

Die Stadt Duisburg ist offenkundig blind, wenn es um Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg geht, denn die Zehn-Zentner-Bombe ist nicht die einzige Bombe der Stadt. Am selben Tag, an dem auf dem ehemaligen Gelände der Loveparade eine Bombe entschäft wurde, fand ein Leser des Blogs Aro1 eine mindestens ebenso schlimme Bombe in Form eines Flugblattes, für die der Duisburger Kreisverband der Partei DIE LINKE verantwortlich zeichnet und das, genauso wie die andere Bombe, schon seit Jahren zum Download auf der Internetseite des Kreisverbandes DIE LINKE herumlag. Mittlerweile wurde das Flugblatt von der Internetseite entfernt. Das Fulgblatt wartete mit folgendem Logo auf:

Der Wortlaut des Flugblatts erfüllt so ziemlich alle Klischees des klassischen Antisemitismus und zeigt wieder einmal überdeutlich, dass das Wort Sozialismus nicht völlig zu Unrecht in dem Begriff Nationalsozialismus zu finden ist. Unter anderem finden sich dort Sätze wie diese:

ISRAEL ist das einzige Land der Welt, in dem Folter, Sippenhaft und außergerichtliche Exekutionen legal sind und tagtäglich angewandt werden.“

Diese Aussage ist zweifach interessant, denn erstens stimmt es nicht, dass Folter, Sippenhaft und außergerichtliche Exekutionen in Israel legal sind und DIE LINKE bleibt auch jeden Beweis für ihre Defamierung schuldig, und zweitens erklärt DIE LINKE mit dieser Aussage Muammar Abu Minyar al-Gaddafi, Baschar Hafiz al-Assad, Muhammad Husni Mubarak, Kim Jong-il, Mahmud Ahmadinedschad und all die anderen Tyrannen dieser Welt frei von Folter, Sippenhaft und außergerichtlichen Exekutionen. Das hören die Menschen, die gerade in ihrem Freiheitskampf auf den Straßen Libyens und Syriens sterben bestimmt gerne.

ISRAEL ist ein Apartheidsregime, schlimmer als das seinerzeit international boykottierte Südafrika.“

Auch dieser Aussage ist zweifach interessant. Erstens stimmt es nicht, dass Israel ein Apartheisregime ist.

DIE LINKE weiß nur zu gut, dass Araber nirgendwo in der arabischen Welt so viele politische Freiheiten genießen als im jüdischen Staat Israel, dem einzigen Land im ganzen Nahen Osten, wo Lesben und Schwule nicht verfolgt werden, sondern gleiche Rechte genießen.

DIE LINKE weiß, dass Palästina nur deshalb leidet, weil es im Würgegriff arabischer Terroristen ist.

DIE LINKE weiß, dass es nur deshalb die Mauer und die Kontrollen an den Checkpoints gibt, weil der Staat sich irgendwie vor brutalen Selbstmordattentätern schützen muss.

DIE LINKE weiß, dass in Israel jede rassistische Hetze gegen wen auch immer strafbar ist, während in den arabischen Staaten antisemitische Hetze das tägliche Programm in Schulen und Medien ist.

DIE LINKE weiß, dass kein Staat und kein Volk von Israel mit der Vernichtung bedroht wird, während Israel sehr wohl von allen Seiten mit Vernichtung bedroht wird. All das weiß DIE LINKE.

DIE LINKE weiß, dass es keine ethnische Säuberung an den Palästinensern gibt, weil die Bevölkerungszahl der Palästinenser seit Jahrzehnten stetig steigt, es aber sehr wohl eine ethnische Säuberung der Juden im arabischen Raum gibt. Die Bevölkerung in den Ländern Algerien, Ägypten, Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien, Marocco, Tunesien und Jordanien ist seit 1949 um 840.000 Juden zurückgegangen. Würde man alle Juden, die heute noch in diesen Ländern leben nach Deutschland einladen, sie würden alle in der Weser-Ems-Halle einen Platz finden. Die Länder Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen erklären sogar stolz, dass überhaupt keine Juden mehr in ihrem Land leben, ein Traum, den auch die Hamas und die Fatah haben und keinen einzigen Juden in einem möglichen Palästina akzeptieren wollen.

DIE LINKE weiß all dies!

Genau deshalb ist der Apartheid-Vergleich auch zweitens interessant. DIE LINKE erklärt dadurch nämlich die schwarzen Menschen Afrikas zu einer Horde brutaler und barbarischer Terroristen, die im Großen und Ganzen nur die Vernichtung aller weißen Menschen im Kopf haben und vor keiner Gewalttätigkeit zurückschrecken, um ihren Traum von einer Welt ohne Weiße zu realisieren.

DIE LINKE behauptet also mit ihrem Vergleich, schwarze Afrikaner brechen in Häuser von weißen Familien ein, um dort Kinder und Säuglinge zu ermorden, wie es palästinensische Terroristen mit Juden tun.

DIE LINKE behauptet zudem mit ihrem Vergleich, schwarze Afikaner bewaffnen sich mit Raketen und Bomben (u.a. aus Deutschland), um auf weiße Siedlungen zu schießen, wie es palästinensische Terroristen mit Juden tun.

DIE LINKE behauptet mit ihrem Vergleich, schwarze Afrikaner jagen Busse hoch, um soviele weiße Menschen wie möglich zu töten, wie es palästinensische Terroristen mit Juden tun.

DIE LINKE behauptet mit ihrem Vergleich, schwarze Afikaner rufen zur Intifada gegen Südafrika auf, wie es palästinensische Terroristen mit Israel tun.

DIE LINKE behauptet mit ihrem Vergleich, schwarze Afikaner bombardieren stündlich weiße Siedlungen mit Raketen, wie es palästinensische Terroristen mit Israel tun.

Im Flugblatt finden sich neben falschen Aussagen auch noch sehr deutliche Aufforderungen:

BOYKOTTIERT ISRAEL! Kauft keine Produkte aus Israel! Jeder, der israelische Produkte kauft, kauft potentielles Diebesgut!“

Dieser Satz ist allein schon deshalb interessant, weil man von dem PDF des Flugblatts per Link auf die Internetseite “Radio Islam” kam, auf der Hitlers “Mein Kampf” runtergeladen werden kann. Wer solche Verlinkungen setzt, muss sich nicht wundern, wenn sein „Kauft nicht bei Israelis“ wie das „Kauft nicht bei Juden“ der Nazis klingt. Da wundert man sich auch nicht mehr, wenn DIE LINKE sogar von der „Judenpresse“ phantasiert:

Vor diesem Hintergrund ist die Bezeichnung gewisser Blätter als “Judenpresse” wohl weniger ein Schimpfwort als vielmehr die zutreffende Umschreibung der einseitig philosemitischen und anbiedernden Berichterstattung über Israel und die Juden. (…) Informiert euch über die wahren Hintergründe des Judaismus! (…) Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei!“

„Wahrheit macht frei“, brüllt DIE LINKE und weil sie weiß, dass nicht nur Wahrheit, sondern auch Arbeit frei macht, beendet sie ihr Flugblatt mit den Worten:

Klebt fleißig “Boycott Israel!” Aufkleber – und zwar überall dort, wo sie von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden!“

Dieses Flugblatt ist wahrlich die gefährlichste Nazi-Bombe, die momentan in Duisburg herum liegt und niemand macht sich daran, sie zu entschärfen. DIE LINKE in Duisburg ist mit so einer Politik ohne Zweifel eine der antisemitischsten Gruppierungen, die Deutschland momentan zu bieten hat. Hermann Dierkes, der Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE und ehemaliger Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, bezeichnete in einem YouTube-Video das Existenzrecht Israels als „läppische Frage“. Er ist fest davon überzeugt, dass es Israels Absicht ist, „die Palästinenser gewissermaßen zu entsorgen.“ Nichts ist ihm wichtiger als die Mystifizierung zu zerstören“, die darin bestehen soll, dass Israel nur die Fluchtburg der Überlebenden des Holocaust sei. „Kaum noch,“ sagt Dierkes und fügt hinzu: „Das wird immer weniger. Die Leute, die sterben ja auch weg.“ Zu den Terrorakten der Palästinenser hat Herman Dierkes nur ein Zitat: „Ich würde das Selbe machen wie die!“

Bei so einem solchen Vorsitzenden, der das Herz jedes Antisemiten höher schläger lässt, darf DIE LINKE in Duisburg ohne Zweifel als neue Antisemitenliga in Deutschland bezeichnet werden. Die Antisemitenliga wurde 1879 von dem Journalisten Wilhelm Marr (1819-1904) gegründet, der den Begriff Antisemitismus salonfähig gemacht hat. Wie Hermann Dierkes gehörte auch Wilhelm Marr einem extrem linken Flügel an und war erklärter Atheist. In seiner linken Überzeugung waren die Juden schuld am Liberalismus, weil er sich den jüdisch konnotierten Kapitalinteressen verschrieben habe. In Berlin erschien im Februar 1879 Marrs Propagandaschrift „Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet“, die noch im selben Jahr zwölf Auflagen erlebte. In dieser Schrift grenzt sich Marr deutlich von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und behauptet stattdessen, dass die Juden eine fremde Rasse von „Parasiten“ seien, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreibe. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zu Rasse verdeutlichte er durch die Einführung des Begriffs „Antisemitismus“ in den zeitgenössischen politisch-gesellschaftlichen Diskurs. Im Jahre 1880 legte er mit seiner Schrift „Goldene Ratten und rothe Mäuse“ die Basis für die verschwörungstheoretische Gleichsetzung von Judentum, Kapitalismus und Kommunismus, wie sie später Adolf Hitler in „Mein Kampf“ vertrat.

So wie der linke Denker Wilhelm Marr den Begriff „Antisemitismus“ geprägt und dadurch den Weg für Adolf Hitler bereitet hat, so prägt heute Hermann Dierkes von der Partei DIE LINKE den „Antisemitismus“ und bereitet so den Weg für die Mörder der Juden von heute, zum Beispiel die Hamas, deren erklärtes Ziel es ist, alle Juden zu töten. Wir wissen nur zu gut, was Hermann Dierkes dazu vermutlich sagen würde: „Ich würde das Selbe machen wie die!“

Hermann Dierkes macht aus einem linken solidarisch Sein ein linkes solid arisch Sein!

Duisburg, es liegt eine Nazi-Bombe in Deinen Reihen und es wird Zeit, sie zu entschärfen!

***

Tapfer im Nirgendwo bedankt sich bei den Bloggern von Ruhrbarone und ARO1 für wichtige Informationen und für die Entdeckung der gefährlichen Nazi-Bombe.

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42 Antworten zu Die Nazi-Bombe von Duisburg

  1. dottkomm schreibt:

    Ich bin gespannt, ob die selben Leute, die seit Jahren ein NPD-Verbot fordern, jetzt auch ein Verbot der Partei „Die Linke“ vorschlagen werden. Wäre nur konsequent.

  2. Björn schreibt:

    Durch dieses rote Pamphlet wird nur wieder bestätigt: Nationalsozialismus und Kommunismus sind nur zwei Seiten der gleichen, dreckigen Medaille. Die Rolle der dreimal umbenannten SED nach 1990 in vereinten Deutschland zeigt, wie unfähig diese Gesellschaft ist, mit politischen Verbrechern so umzugehen, wie es sich eigentlich für eine Demokratie gehört: als verbrecherische Organisation verbieten (wie nach 1945 die NSDAP)! Stattdessen ist die SED-Linke mit ihren Stasi-Spitzeln. Kommunistischen Plattformern und Ex-DKPlern in den Parlamenten (und TV-Talkshows) und bestimmt das politische Klima Deutschlands nicht unwesentlich. EKELHAFT!

    • Dante schreibt:

      Nationalsozialismus und Kommunismus sind nur zwei Seiten der gleichen, dreckigen Medaille.

      Das ist eine typisch konservative Sicht der Dinge, die – scheinbar – durch die Verbrechen kommunistischer Machthaber wie Stalin, Mao oder Pol Pot bestätigt wird. Dagegen kann man freilich anführen, dass die kommunistische Bewegung ursprünglich auf Befreiung der Arbeiterschaft ausgerichtet war und ohne das Joch eines schrankenlosen Kapitalismus niemals entstanden wäre, und dass auch der christliche Glaube durch Macht korrumpiert und als Rechtfertigung für Krieg und sogar Völkermord missbraucht wurde.

      Im Unterschied zum Kommunismus war der Nationalsozialismus von anfang an rassistisch und insbesonsdere antisemitisch, das war – anderes als z.B. Stalins Terror – fester Bestandteil der Ideologie.

      Die Rolle der dreimal umbenannten SED nach 1990 in vereinten Deutschland zeigt,…

      Zweimal. Die SED schnitt im Zuge der „Wende“ alte Zöpfe ab und gab sich zunächst den Zusatznamen PDS und behielt dann ausschließlich diesen bei, um deutlich zu machen, dass nunmehr aus der Kaderpartei eine normale Partei im demokratischen Sinne geworden sei. Die LINKE ist ein Zusammenschluss der PDS mit der WASG, bestehend aus enttäuschten linken Sozialdemokraten und Gewerkschaftlern.

      Wie dem auch sei: Man kann, ja muss auf die LINKE sauer sein, weil sie derartige antisemitische Umtriebe in ihren Reihen duldet.
      Völlig anders ist es jedoch zu bewerten, wenn man schon aus seiner stramm antikommunistischen Haltung heraus alles Linke hasst und diese Vorfälle als erhofften casus belli begrüßt, um pauschal alle Linken als Politverbrecher zu kriminanlisieren und damit eine ausgerechnet von den Kommunisten oft angewandte Praxis nachzuahmen.

      • David Serebrjanik schreibt:

        Mir scheint, es ist gleich schlimm, ob Menschen aus rassistischer oder sonstirgendwelcher Ideologie umgebracht wurden. Stalin hat Millionen auf dem Gewissen. Und nur ein Pedant (und Rassist) würde unterscheiden zwischen den „antisemitischen“ und „anderen“ Gründen. Stalin war ein Massenmörder. Hitler war ein Massenmörder. Wo ist der unterschied?

        • Silke schreibt:

          ich kenne mich mit Stalin’s Gründen für’s Morden nicht so gut aus i.e. ob sie auf eine ähnlich lange und konstante Tradition zurückgreifen (ja, ich weiß Gründe können nicht greifen) können wie das Morden aus antisemitischen Motiven.

          Es gibt noch viele andere Unterschiede, doch wenn ich Jude wäre, hätte ich heutzutage die Antennen aufgrund meiner langen langen Erfahrungen auf Empfang gestellt, ob ich das als Bauer oder als Kommunist tun würde, erscheint mir zumindest in unseren Gefilden fraglich

          Ich kann’s auch ganz zynisch sagen, mir scheint Stalin war in der Auswahl seiner Opfer irgendwie kreativer, breiter gefächert, weniger fokussiert.

          Hat Stalin Karteikarten geführt oder hat er die Ukrainer einfach sterben lassen?

    • Ekelhaft ist vielmehr der Gehalt an Unwahrheit, den Leute, wie Sie, in ihrem undifferenzierten Haß ständig absondern.
      Sie sollten noch mal nachlesen, wie der Kommunismus sich definiert, das werde ich jetzt hier nicht ausführen. Ihn aber in einem Atemzug mit Nationalsozialismus zu nennen, zeugt von grenzenloser politischer Ignoranz.
      Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, daß Stalin und Co sich „kommunistisch“ genannt haben.
      Sie sind vielmehr der bürgerlichen Propaganda aufgesessen, die alles sozialistische als „kommunistische Gefahr“ stilisiert hat. Na klar. Denen geht es natürlich um das Wohl des kleinen Mannes oder was? Merken Sie noch was?
      Setzen Sie sich mal kurz in eine Ecke und denken Sie darüber nach, für wen der Kommunismus das Ende wäre und für wen er Vorteile bringen könnte, zumindest laut Definition. Nur mal theoretisch. Und dann fällt Ihnen vielleicht auf, warum Thyssen, Krupp und Daimler die „rote Gefahr“ heraufbeschworen haben und all die Volksdeppen diesen Blödsinn nachplappern.

      Ebenso substanzlos wie das ständige Gemeckere gegen die Linken. Ich weiß ja nicht, wo Sie in den vergangenen 20 Jahren waren, aber hier in Deutschland sind für all die real existierenden politischen Verbrechen irgendwie nicht die Linken verantwortlich, sondern Parteien, die sich CDU oder Grüne oder FDP nennen.

      • Silke schreibt:

        Irgendwie erinnerst Du mich an Richard Falk, verwandt oder verschwägert?

        aber da Du Dich so gut auskennst, kannst Du mir sicher auch erklären, warum DIE LINKE zahlenmäßig so stark und so prominent auf der Mavi Marmara mitreiste. Und weil wir dann schon mal dabei sind, bekäme ich gern erklärt, was Höger’s Inge mir mit dem reizenden Schal sagen will, den sie während des Wuppertal Dingens trug?

        So lange DIE LINKE solche widerlichen Typen nicht vor die Tür setzt, fasse ich deren Zeugs nicht mal mit der Beißzange an.

  3. Christoph Kötter schreibt:

    Politische Wandlungsprozesse verlaufen wie die Wandlungsprozesse der Haut unter starker Sonneneinstrahlung:
    Was rot ist wird braun!

    • Dante schreibt:

      Man könnte das auch mit dem Vorgang vergleichen, wenn Blut eintrocknet. Allerdings habe ich für derartige Farbspielchen nicht allzuviel übrig, auch wenn sie schön plakativ sind. Die Farben sind letztlich willkürlich gewählte Symbole und sagen über die Ideenwelt bzw. Ideologie einer politischen Partei herzlich wenig aus. Dennoch finde ich es nicht uninteressant, dass rein von der farblichen Gestaltung her Wahlplakate von der Partei DIE LINKE und der NPD einander oft nicht ganz unähnlich sind.

  4. joram schreibt:

    Nun wie man sieht, haben viele Deutschen einfach ´ne Klatsche, dazu eine korrupte Politklasse und hysterisch-fanatisches Pöbel. Die rechtgläubigen mohammedanischen Migranten sind dabei wirklich ein kleineres Übel.

    • Dante schreibt:

      Nun wie man sieht, haben viele Deutschen einfach ´ne Klatsche,…

      Zweifellos, aber diese Nation hat kein Patent darauf. Aber worauf beziehen Sie das in diesem Zusammenhang?

      …dazu eine korrupte Politklasse…

      Abgesehen davon, dass diese Aussage viel zu pauschal ist: Welches Land hat eine von Korruption freie „Politklasse“? Die von einigen Zeitgenossen so hoch gepriesenen arabischen Länder jedenfalls nicht.
      BTW: Kennen Sie die unorthodoxe Herleitung von „Politiker“: Von „poly“ (gr. „viel“) und „take“ (engl. „nehmen“).;-)

      …und hysterisch-fanatisches Pöbel.

      Es heißt „der Pöbel“, aber wichtiger ist: Welchen „Pöbel“ meinen Sie? Ihre Ausführungen sind zu allgemein gehalten, um daraus etwas zu entnehmen.

      Die rechtgläubigen mohammedanischen Migranten sind dabei wirklich ein kleineres Übel.

      Ein „kleineres Übel“ ist immer noch ein Übel. Wenn Sie selbst „Mohammedaner“ wären, würden Sie die Leute weder so bezeichnen noch „mohammedanisch“ statt „muslimisch“ schreiben. Wie kommen Sie dann auf die Bezeichnung „rechtgläubig“? Ist es nicht ziemlich widersinnig, jemandem den richtigen Glauben zu bescheinigen, diesen aber nicht zu teilen?

      Im Übrigen habe ich überhaupt nichts gegen muslimische „Migranten“ an sich, ich habe mit manchen sehr gute Erfahrungen gemacht, besonders mit einem ehemaligen Kollegen. Das freilich ist ein aufgeschlossener Mensch, der sehr wohl den Islam einschließlich des Fastens praktizierte (was ihn während des Ramadan schon mal an seine Grenzen brachte), aber kein Fundamentalist geschweige denn ein Fanatiker und übrigens auch kein Judenhasser.

      Allerdings kenne ich auch fanatische, gewaltbereite Einwanderer aus der Gegend, und einen von ihnen näher. Sah übrigens aus wie der junge Josef Dschugaschwili genannt „Koba“ oder „Stalin“.
      Das große Problem sind aber nicht diese Leute selbst, sondern der „Toleranz“ genannte Kotau westlicher Gesellschaften (keinesfalls nur der deutschen, sondern auch z.B. der schwedischen oder britischen) vor ihnen und ihren Wertvorstellungen, sogar wenn diese teilweise an die der Nazis erinnern.
      Und Deutsche und andere Europäer, die die wohl wirklich nicht beneidenswerte (was freilich keinesfalls nur die Israelis schuld sind) Lage der Palästinenser zum Vorwand nehmen, den jüdischen Staat in einer Grundsätzlichkeit anzugreifen, die nur einen Schluss zulässt: Es geht überhaupt nicht um das Schicksal der Palästinenser, und Massaker von nicht mit Israel verbündeten Arabern an ihnen werden nicht einmal zur Kenntnis genommen. Ein Volk, das solche Anwälte hat, braucht keine Feinde mehr.

  5. Ihr Text ist ein weiterer Beweis dafür, wie die politische Fehlleitung funktioniert.
    Der Inhalt Ihres Postings ist mir die Diskussion nicht wert. Dafür aber das Nachdenken darüber, wovon Sie und ich und wir alle mit dem Ani-Rechts- und Anti-Links-Gedöns abgehalten werden sollen: denn die größte Gefahr geht derzeit von der „gewählten“ Bundesregierung aus. Sie erlaubt Gentechnik, läßt Preiswucher zu und schickt millionenfach einfache Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut. Sie unterstützt aktiv das verbrecherische Finanzkapital, die chemische Industrie und die Rüstungsindustrie (Wer hat eigentlich Hitler finanziert???)
    DAS ist eine Bombe.
    Und dafür, daß sie bald platzt, brauchts heute weder Nazis noch Sozis.

  6. belljangler schreibt:

    Au Mann, au Mann! Was hatte Hitlers Deutschland denn mit einem nationalen Sozialismus zu tun???

    ***************************************
    Originalworte Adolf Hitlers zu Strasser:

    „Ich bin Sozialist, ganz anders als der z.B. der hochvermögende Herr Graf Reventlow. Ich habe als einfacher Arbeiter angefangen. Ich kann heute noch nicht sehen, wenn mein Chauffeur ein anderes Essen hat als ich. Aber was Sie unter Sozialismus verstehen, ist einfach krasser Marxismus.

    Sehen Sie, die große Masse der Arbeiter will nichts anderes als Brot und Spiele, die hat kein Verständnis für irgendwelche Ideale… Wir wollen eine Auswahl einer neuen Herrenschicht, die nicht von irgendeiner Mitleidsmoral getrieben wird, sondern die sich darüber klar ist, daß sie aufgrund ihrer besseren Rasse das Recht hat, zu herrschen und die diese Herrschaft über die breite Masse rücksichtlos aufrechterhält und sichert.“

    („Hitler“, Joachim C. Fest, Berlin, März 1998, Neuausgabe von UB 33087, S. 410)

    ************************************

    Hitler war definitiv auf Seiten der Ultrakapitalisten.

    Und was von Klischees zu halten ist, na ja…

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Keine Frage, das ist eine sehr fragwürdige Auslegung des Sozialismus. Wie Sie aber aus diesen Worten eine ultrakapitalistische Gesinnung filtern möchten, bleibt nach wie vor Ihr Geheimnis.

      Hier finden Sie das Parteiprogramm der NSADP. Klingt für mich nicht kapitalistisch. Diese Punkte hier klingen eher sozialistisch mit nationalem
      Herrenmenschenwahn:

      7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet, in erster Linie für die Erwerbs- und Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen. Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen fremder Nationen (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.

      10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:

      11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.

      12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.

      13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.

      14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.

      Dahinter steht neben dem Rassenwahn der Glaube, ein starker Staat könne Gerechtigkeit schaffen. Eine gefährliche Mischung.

      Man kann Hitlers Sozialismus ja als falsche Interpretation verdammen; aber Kapitalist war er nicht.

      • Dante schreibt:

        Bis auf die Forderung, ggf. Nicht-Staatsbürger auszuweisen, klingen die von Ihnen genannten Punkte ausschließlich sozialistisch.
        Herrenmenschenwahn kann ich darin nicht entdecken, und auch keinen expliziten Antisemitismus. Dieser tritt in einem an einer anderen Stelle zutage:

        4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.

        Ergänze: Und damit auch nicht Staatsbürger, sodass sie ausgewiesen werden können.
        Theoretisch hätte die NSDAP aber nach eigenen Worten einen „Arier“, der zum Judentum konvertiert wäre, weiterhin als „Volksgenossen“ betrachten müssen, sonst stimmt das …, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. nicht.

        • yael1 schreibt:

          „Theoretisch hätte die NSDAP aber nach eigenen Worten einen „Arier“, der zum Judentum konvertiert wäre, weiterhin als „Volksgenossen“ betrachten müssen, sonst stimmt das …, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. nicht“.

          In Deutschland war es auch so, dass Gerim aus der jüdischen Gemeinde austreten mussten bzw. sich vom Judentum distanzieren mussten, um als Arier zu gelten. Taten sie es nicht, wurden sie wie Juden behandelt, aber auch da gab es Ausnahmen, zum Beispiel sog. Geltungsjuden, deren Mutter Jüdin vor ihrer Geburt wurde, die aber wie Juden behandelt wurden, sobald sie Mitglied einer jüdischen Gemeinde waren oder jüdisch erzogen wurden. Sie wurden dann ebenfalls ermordet.
          Im Ausland galt das alles nicht, da wurde jeder Ger und deren Kinder ausnahmlos ermordet. Daher galt das „ohne Rücksichtnahme auf Konfession“ nicht uneingeschränkt. Also auch die Nazis haben sich auch auf die Religionszugehörigkeit gestützt.

          • Dante schreibt:

            Mir ist auch klar, dass dieser Hinweis ohne Rücksicht auf Konfession einseitig gemeint war, nämlich dass Menschen mit jüdischen Wurzeln, aber einer christlichen (oder sonstwie nichtjüdischen) Konfession weiterhin als Juden behandelt werden sollten, nicht etwa umgekehrt. Ich sage nur, dass das eigentlich gegen diesen Hinweis verstößt.

    • Skandalos schreibt:

      Soso, das hat Hitler also mal gesagt. Na dann wird ja die gesamte praktische / reale Nazi-Politik von 33-45 völlig irrelevant.

      „Ultrakapitalist“ Hitler? Wie bescheuert kann man eigentlich sein?

  7. Dante schreibt:

    DIE LINKE behauptet…

    Ich kann nicht wirklich glauben, dass dieses dezidiert nationalsozialistische Pamphlet tatsächlich die Meinung der LINKEN als solcher oder auch nur eines großen Teils dieser Partei darstellt; sollte ich mich irren, hätte die Partei ein dickes Problem mit nationalsozialistischer Unterwanderung.
    Da hilft auch kein unter-den-Teppich-kehren, kein Verschwindenlassen des Pamphlets, sondern nur ein offensiver Umgang mit dem Pamphlet und seinen Verfassern – sprich ein sofortiger Parteiausschluss und eine Strafanzeige, sobald man die Schuldigen dingfest gemacht hat.

    • Bendolino schreibt:

      Die sind nicht rechts unterwandert, sondern die Linke hat ein ureigenes, von der Sowjetunion bis Duisburg durchgehendes Problem des Antisemitismus, und das den Palästinensern Israel „gehört“ ist dann die passende Blut und Boden Ideologie. Es gibt im Libanon eine lange Liste von Berufen die „Palästinenser“ (inzwischen ja meist im Land geboren) nicht ausüben dürfen, das ist Apartheid pur (http://content.snacktv.de/videos/3/4/34184.html), was aber die Linke nicht interessiert, die lügt sich sich lieber einen Apartheidsstaat Israel herbei. Der wahre Antisemit braucht für sein Tun im Zweifelsfall eben nicht mal Juden und schon gar keine Fakten.

      • Dante schreibt:

        Es gibt im Libanon eine lange Liste von Berufen die „Palästinenser“ (inzwischen ja meist im Land geboren) nicht ausüben dürfen, das ist Apartheid pur…

        Keine Frage. Natürlich ist das Apartheid pur. Zählt für die „Israelkritiker“ aber nicht, denn da werden Araber von Arabern diskriminiert. Die gelten da aber nicht als arabische Landsleute, sondern als Angehörige einer zwar verwandten, aber dennoch anderen Nation, nämlich der „palästinensischen“, also als Ausländer, womit man die Ungleichbehandlung rechtfertigt.
        Dabei gibt es den Begriff „Palästinenser“ in heutiger Form erst seit 1964, dem Entstehungsjahr der ersten PLO-Charta.
        Nach dem UN-Teilungsplan war es zur Gründung Israels, nicht aber zur Gründung eines arabischen Palästina gekommen; stattdessen stellte Ägypten den Gazastreifen unter seine Kuratel, und Jordanien annektierte das Westjordanland.

        Die meisten „Israel-Kritiker“ interessiert das freilich nicht. Sie rechtfertigen die Diskriminierung der Palästinenser und ihre dauerhafte Unterbringung in Flüchtlingslagern damit, dass, wenn man das nicht täte, dies ja nur Israel nütze und das Unrecht des „Landraubes“ festschreibe.
        Auf Europa übertragen hieße das etwa, die Flüchtlinge aus den verlorenen Ostgebieten und vielleicht auch die aus dem Sudentenland hätten niemals in Westdeutschland integriert werden dürfen, um den Druck auf Polen und die UdSSR bzw. Russland, ggf. auch auf die Tschechoslowakei bzw. Tschechien aufrechtzuerhalten. Wenn das mal keine rechtsradikale Position wäre!

      • Dante schreibt:

        Nachtrag:
        Die sind nicht rechts unterwandert, sondern die Linke hat ein ureigenes, von der Sowjetunion bis Duisburg durchgehendes Problem des Antisemitismus,…

        Sicher. Aber ich habe auch nicht „rechts“ geschrieben (was heißt das schon, die Unterscheidung „links-rechts“ ist eindimensional und schon deshalb nur eingeschränkt tauglich), sondern „nationalsozialistisch“.
        Wenn Goebbels anfangs der 1930er Jahre von den „Rechtsparteien“ sprach, meinte er damit Parteien wie die DNVP, keinesfalls aber seine eigene Partei. Es gab in der NSDAP viele Leute, die sich als „links“, als Sozialisten verstanden, allerdings den Internationalismus z.B. der Kommunisten ablehnten.

        Mag übrigens sein, dass sich der Verfasser des Pamphlets sebst überhaupt nicht als Nationalsozialisten betrachtet und eine derartige Bezeichung sogar beleidigend fände. Ich ließe es jedoch gelassen auf eine Beleidigungsklage ankommen, wenn ich mich auf das Pamphlet berufen und die Ähnlichkeiten zu Parolen der NSDAP herausstellen kann.

    • tpz schreibt:

      Ich glaube, wenn es tatsächlich ein Rechtsextremer gewesen wäre, dann hätte er eine viel zu hohe Meinung vom Hakenkreuz, als dass er es mit dem David-Stern kombinieren würde. Hier bekommt man eine Position versinnbildlicht, die versucht antifaschistisch und antisemitisch zugleich zu sein.

      • Dante schreibt:

        Ich hatte nicht „rechtsextrem“, sondern „nationalsozialistisch“ geschrieben, was Ihrem Argument auf den ersten Blick entgegenkommt, denn speziell den Nationalsozialisten diente das Hakenkreuz als Symbol für ihre Weltanschauung.

        Es scheint aber unter deutschen „Antizionisten“ Mode geworden zu sein, das Hakenkreuz als ein Brandmal nationaler Schande unbedingt auf die Juden und den jüdischen Staat übertragen zu wollen, was sich in Wortwürsten wie „NAZIons“ und in dem Vorwurf niederschlägt, aus den Opfern von damals seien die Täter von heute geworden, garniert mit der unsäglichen Aussage, ausgerechnet die Juden hätten aus ihrer leidvollen Geschichte anscheinend nichts gelernt und derlei schuldabwehr-antisemitischen Schmock.
        Und wer meint, Schuld abwehren zu müssen, zieht sich den Schuh an, im weitesten Sinne zu den damaligen Tätern zu gehören, und wer sich den Schuh anzieht, dem passt er.

  8. Dante schreibt:

    … die Zehn-Zentner-Bombe ist nicht die einzige Nazi-Bombe der Stadt. Am selben Tag, an dem auf dem ehemaligen Gelände der Loveparade eine Bombe entschäft wurde, fand ein Leser des Blogs Aro1 eine mindestens ebenso schlimme Bombe in Form eines Flugblattes,…

    Das Flugblatt ist eine Nazi-Bombe, der entschärfte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hingegen ist keine. Nazi-Bomben aus dem zweiten Weltkrieg sind wohl kaum in Städten wie Duisburg, sondern eher in solchen wie London oder Warschau zu finden.

  9. Reiner Schleicher schreibt:

    Den Antisemitismus als Antizionismus zu verkleiden und auszugeben, wird von immer grösseren Teilen der Linkspartei als lästig und überflüssig empfunden. Und das historische Verbrechen Deutschlands Holocaust wird zu einem „sogenannten“ Holocaust. Alle Masken werden fallen gelassen.

    Das darf nicht sein, sagen sich andere Verantwortliche der Linkspartei. Noch ist die Verkleidung des linken Antisemitismus als Antizionismus eine ideologische Notwendigkeit, daher deren Proteste.

  10. Joachim schreibt:

    Und wo bleibt unsere Qualitätspresse?

    Wenn Kardinal Meisner sich mal wieder im Ton vergreift, sind die doch sofort am rotieren… aber ein bischen Antisemitismus bei der Linkspartei – wen interessierts ….

    Danke an alle, die sich dieser Sache angenommen haben!

  11. Ulrich J. Becker schreibt:

    Nur zur Info: Natuerlich Hauptsache, dass die Sache draussen ist, das Blatt offline und die Politik und Presse dazu am dampfen, aber es waren nicht die Ruhrbarone, die das Hetzblatt aufspuehrten, sondern ein aktiver Leser von aro1 😉

  12. heplev schreibt:

    >>Die Antisemitenliga wurde 1979 von dem Journalisten Wilhelm Marr (1819-1904) gegründet,<<
    Interessant, dass der mann 75 Jahre nach seinem Tod die Liga gründete. 😉

  13. Jonas M. schreibt:

    Krass.

    So ungeniert zur Schau getragen, geballten Antisemitismus hätte ich der Linkspartei nicht zugetraut.

    Normalerweise verstecken sie sich ja lieber hinter geschickt schwammigen Formulierungen und der Selbstbezeichnung „Antizionisten“.

    • wolf.g schreibt:

      Dieser Partei traue ich ALLES zu. Aber kaum jemand rührt sich, auch (und gerade) die „Anständigen“ nicht. Kein „Aufstand“.

  14. yael1 schreibt:

    5 Jahre stand es dort.

    Doch die Distanz vom linken Kreisverband zur Auschwitzlüge betrug fünf Jahre lang genau einen Klick.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13282452/Linke-verbreitete-antisemitische-Propaganda-im-Netz.html

  15. yael1 schreibt:

    Das Flugblatt ist scheinbar schon seit Jahren dort verlinkt und wurde erst durch einen Leser entdeckt und die Linkspartei weiß von nix! Wie geht das?

    „Dem Bericht zufolge stand das Papier schon seit Jahren zum Download auf den Seiten der Duisburger Genossen bereit, ein Leser des Blogs hatte das Flugblatt jedoch erst jetzt entdeckt. “

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759367,00.html

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