Keine Zensur!

Der folgende Artikel ist bereits einmal auf Tapfer im Nirgendwo erschienen. Da es aber aktuell wieder eine Menge Leute gibt, die das Prinzip der Zensur nicht begriffen haben und diesem Blog vorwerfen, Zensur zu üben und dabei selbst eine Zensur fordern, setze ich diesen Artikel noch mal online, in der Hoffnung, die Richtigen mögen ihn lesen und in Zukunft nachdenken, bevor sie unsinnige Dinge unterstellen:

Es findet keine Zensur auf Tapfer im Nirgendwo statt!

Eine Zensur findet statt, wenn es verboten wird, über gewisse Dinge zu schreiben, aber auch, wenn man gezwungen wird, über gewisse Dinge zu schreiben oder gewisse Kommentare zu veröffentlichen.

Ich kann und darf jedoch selbst entscheiden, worüber ich schreibe und welche Kommentare ich zulasse. Das ist Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit.

Wer behauptet, Tapfer im Nirgendwo würde Zensur üben, weil manchmal gewisse Kommentare gelöscht werden, hat nicht im Ansatz verstanden, worum es bei der Zensur geht. Zensur ist der Eingriff in die künstlerische und journalistische Selbstbestimmung eines Menschen. Mich zu zwingen, in meinen Artikeln oder auf meinem Blog, Texte zu veröffentlichen, die ich nicht in meiner persönlichen Sphäre dulden möchte, ist ebenso eine Zensur, wie es ein Verbot ist!

Es ist Zensur, mich zu zwingen, Kommentare, die mir zuwider sind, auf meinem Blog zu dulden. Es ist zudem sehr unverschämt, da laut deutscher Rechtsprechung im Zweifel nicht der Autor des Kommentars juristisch verantwortlich gemacht wird, sondern der Betreiber des Blogs!

Ich verbiete niemandem seine Meinung. Das Internet ist ein weites Feld. Jeder Mensch kann seine Meinung veröffentlichen und verbreiten, nur eben nicht bei mir!

My blog is my castle!

Ebenso wie ich in meinem Zuhause selbst entscheide, wen ich über meine Türschwelle lasse und wen nicht, so entscheide ich auf meinem Blog, wen ich in meine gute Kommentarstube lasse. Das ist Kunst-, Meinungs- und Pressefreiheit.

Die Redaktion entscheidet, was gedruckt wird und was nicht. Niemand sonst. Kein Staat. Keine Gesellschaft. Kein Nachbar. Nur die Redaktion. Auf Tapfer im Nirgendwo bin ich die Redaktion: Gerd Buurmann.

Wo kämen wir denn da hin, wenn sich beispielsweise die Zeugen Jehovas Eintritt in meine Wohnung erzwingen würden mit dem Vorwurf, ich übte Zensur, wenn ich sie nicht reinlasse. Es ist immer noch meine Entscheidung, wem ich Zutritt in mein Blogzuhause gewähre.

In diesem Sinne: Ich lade alle Menschen ein, mit mir zu diskutieren. Alle Kommentare werden grundsätzlich sofort freigeschaltet. Nur auffällige Kommentare kommen in die Warteschleife. Außerdem werden alle Kommentare, die mir nicht gefallen, gelöscht. Dabei orientiere ich mich nur an meine ganz persönliche Kunst-, Meinungs- und Pressefreiheit.

Eine Zensur findet somit auf Tapfer im Nirgendwo nicht statt!

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Zum besseren Verständnis meiner Entscheidung möchte ich nur ein paar Kommentare zitieren, die ich so auf diesem Blog bekommen habe. Das erklärt einiges:

Max & Moritz: „Um es mal wieder gewohnt plakativ zu gestalten: Wenn ich den Nazis ihre Lonsdale-Sachen verbieten darf, dann darf ich auch den spontanten Gegendemonstranten ihre Flagge verbieten, wenn…“ (Die Logik muss man sich mal geben: Weil die Symbole der Nazis verboten sind, darf man auch die Symbole von Juden verbieten!)

Max & Moritz: „Da hab ich so langsam das Bedürfnis den rechten Arm zu heben und ihnen zu salutieren.“

Sebastian: „Frechheit….Dreckjude halt deine verfickte Fresse und wage es nicht schlecht über Deutsche zu reden du dreckiges Kinderficker Zionistenschwein.“

Sebastian: „Jetzt reichts. Herr Burrman, ich gebe ihnen 2 Tage Zeit diese Frwechheiten und drerckigen Judenlügen abzustellen sonst kom ich persönlich vorbei und schlag ihnen ihren kleinen Halbglatzenschädel ein. Die Amis haben meine Großeltern fast verhungern lassen und hier werden dreckige Judenlügen vebreitet. Ich hab die Schnauze voll !!!“

Sebastian: „Naja Juden halt, Lügen wenn sie ihr dreckiges Maul aufmachen.“

Sebastian: „Frechheit….Dreckjude halt deine verfickte Fresse und wage es nicht schlecht über Deutsche zu reden du dreckiges Kinderficker Zionistenschwein.“

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