Ich bin drin!

Seit einigen Tagen explodieren hier auf Tapfer im Nirgendwo die Besucherzahlen. So viele Menschen wie selten besuchen meine Seite. Was ist geschehen? Hat sich die Zahl der Eurovision Song Contest Fans plötzlich verzehnfacht? Interessieren sich auf einmal mehr Leute für das Theater? Findet etwa ein Feministinnenkongress in Deutschland statt? Hat die Hamas aufgegeben? Nichts dergleichen.

Seit einigen Tagen bin ich lediglich bei Google in der Top Ten des Fickens!

Wer zur Zeit auf Google nach dem Begriff „ficken“ sucht, wird feststellen, dass ein Artikel von mir unter den ersten Treffern aufgeführt wird. Der Artikel heißt: „Schlagen und ficken“. Das muss man sich mal vorstellen: 4.200.000 Treffer in 0,15 Sekunden und ich bin in der Top Ten! Großartig!

Ich hätte nie gedacht, wie sehr eine solche Platzierung sich auf die Besuche eines Blogs auswirken können. Jetzt weiß ich es.

Allerdings entschuldige ich mich bei dem Moderator der Kunst gegen Bares in Stuttgart, Andreas Weber, der mir vollkommen zurecht diese kritischen Worte zugesandt hat:

„Lieber Herr Buurmann,

herzlichen Glückwunsch, aber wie ich finde: „Jetzt reichts!“ Mit Ihren Veröffentlichungen nehmen Sie Provokation in Kauf, nein, Sie machen das ganz gezielt! Hier spielen Sie mit den Erwartungen der Menschen. Wer „ficken“ sucht und Ihren Artikel wählt ist enttäuscht. Dazu kann man nicht wixen! Ich habs versucht.

Ich hoffe, wenigstens Sie haben gefunden was Sie gesucht haben!
Schönen Tag!

PS: Gut geschriebener Artikel. Ich google jetzt mal weiter.“

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15 Antworten zu Ich bin drin!

  1. Nina schreibt:

    Das ist aber inzwischen ein alter Hut, dass Suchbegriffe wie „ficken“ (eventuell auch anders geschrieben, nicht alle Konsumenten dieses speziellen Angebots können rechtschreiben), „Sex“, „gratis Sex“, „schneller Sex“ usw. in Suchmaschinen immer weit vorne rangieren. Die Frage ist halt, ob die Besucher finden, was sie gesucht haben und ob es einem was bringt, diese anzulocken.

    • Aristobulus schreibt:

      Nu ja, in dem Fall wurden die Schlag-Fick-Such-Besucher aufs gute Gleis geführt, denn der Artikel hat es in sich, und die Kommentare sind auch nicht vom Übelsten.
      Missionierung kann also sinnvoll sein 😉

  2. natabu schreibt:

    Ich kam auf diesen Blog durch einen ganz anderen Blogeintrag der in der WordPress Statistik als empfohlen erschien…aber ich weiss wieso dein Artikel „schlagen und ficken“ so gut besucht wird:) Ich habe vor kurzem eine Serie „Californication“ gesehen, in der Serie wird sehr viel über das Buch „Ficken und Schläge“ geredet. Ich glaube viele wollten sehen ob das Buch in Realität auch existiert und kamen so auf dein Blog:)

  3. zweitesselbst schreibt:

    eija, ich hab ein neues Handy, aber jetzt auch schon das 2. Weißbier. war heut heiß hier (H)

    schönes wochenende. lg Harry F.

  4. Sven schreibt:

    Liebes Bärli,
    nicht Hohn und Spott, jedoch lächelndes Kopfschütteln ernten Kommentatoren, die so zwanghaft die Ironie übersehen wie Sie.
    Natürlich gilt das auch für mich, sollte ich sie bei Ihnen übersehen haben! 😉

  5. Waldemar Pabst schreibt:

    Ich weiss ich, wie mans machen muss.

  6. anti3anti schreibt:

    Nicht schlecht. Zum Nachahmen empfohlen, um die Clics zu steigern? Wenn nur 1%0 den Inhalt liest und davon 1%0 überzeugt wird, dann habe ich bei 1.000.000 Clics 1 ganzen Anhänger mehr!

  7. Bärli schreibt:

    Lieber Andreas Weber

    Wer auf Google sucht, dem wird geholfen.
    Dass diese Erkenntnis bei Ihnen auch schon angekommen ist: dafür meinen herzlichsten Glückwunsch…
    Allerdings muss nicht Jedermann & Frau an den Vorlieben Ihrer sexuellen Freizeitbeschäftigung teilhaben.

    Aber, wer sich so öffentlich zum Affen macht, wie Sie, der darf sich nicht über Hohn & Spott wundern. Wie hiess nochmal eine altbekannte Weisheit: „Wer bestellt, der darf sich nicht wundern, dass serviert wird !“

  8. M.G. schreibt:

    Liegt nur an meinen regelmäßigen Facebook Empfehlungen Ihrer Artikel 😉

  9. Andreas Moser schreibt:

    Ja, da leck mich doch einer fett!

Seid gut zueinander!

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