Der pragmatische Teil der Hamas

„Es geht um Verhandlungen auch mit dem pragmatischen Teil der Hamas“, sagte Claudia Roth in einem Interview mit dem ARD Morgenmagazin. Dazu müsse man Israel nachdrücklich auffordern, fügte Sie hinzu.

Das ist eine bemerkenswerte Forderung aus dem Mund einer Frau, die sich in Deutschland für ein Verbot der NPD stark macht. Was würde Claudia Roth sagen, wenn ausländische Politiker die Grünen ausdrücklich auffordern würden, mit dem „pragmatischen Teil“ der NPD zu verhandeln? Was würde sie sagen, wenn diese Politiker auch noch vorschlagen würden, man möge doch bis zum Ende dieser Verhandlungen allen Migranten verbieten, Häuser auf deutschem Gebiet zu bauen? Was würden die Grünen sagen, wenn die Gründung eines unabhängigen deutschnationalen Staat gefordert werden würde, in dem alle Migranten, Juden und Muslime als illegale Siedler gelten würden? Was würde Claudia Roth sagen, wenn sich ein germanisches Volk an die „Katastrophe“ des Fällens der Donareiche erinnern und von einer Verfolgung der Germanen durch die Christen sprechen würde und deshalb einen unabhängigen germanischen Staat forderte, in dem keine Christen leben dürfen und alle christlichen Einrichtungen und Siedlungen zerstört gehören, von den jüdischen und muslimischen Einrichtungen ganz zu schweigen? Was würden die Grünen sagen, wenn nach einem erfolgreichen Verbot der NPD ausländische Medien behaupten würden, in Deutschland seien Deutschnationale nun Bürger zweiter Klasse? Und was würde geschehen, wenn die Vereinten Nationen der NPD und den Deutschnationalen einen Beobachterstatus einräumen würden, damit das germanische Volk frei und ohne Bevormundung auf Augenhöhe mit der „Besatzungsmacht BRD“ reden kann?

Claudia Roth würde ausrasten! Und das zurecht.

Es ist doch spannend, dass eine Frau, die einer Partei angehört, in der es nicht selten vorkommt, dass linke Mitglieder Häuser besetzen, die ihnen nicht gehören, was eine Besetzung im eigentlichen Sinne ist, Menschen kritisiert, die Siedlungen in Gebieten bauen, die nach internationalem Recht niemandem gehören.

Israel ist kein „ewiger Besatzer“. Israel baut nicht in besetzten Gebieten. Israel baut in umstrittenen Gebieten. Umstritten sind diese Gebiete nur, weil sie im Einverständnis mit Israel 1948 ein freies Palästina hätten werden können, die arabischen Vertreter dies aber ablehnten und stattdessen diese Gebiete bis zum heutigen Tag nutzen, um von dort aus einen Vernichtungskrieg gegen Israel zu führen.

Die brutalsten Vertreter der Menschen, die Israel vernichten wollen, haben sich in der Hamas vereint. Die Hamas will Israel vernichten und kämpft für ein „judenreines“ Palästina. Ein Minister der Hamas sagt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

In der Charta der Hamas steht im Artikel 7:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Das ist der Pragmatismus der Hamas!

Gestern Nacht wurde die am Rostocker Rathaus angebrachte Tafel zum Gedenken an die rassistischen Pogrome von Lichtenhagen im Jahr 1992 gestohlen. An die Stelle der Gedenktafel klebten die Täter ein weißes Schild mit der Aufschrift „Für immer Deutschland!“. Das „s“ in Deutschland ist dabei in Runenschrift geschrieben. Da waren also Deutschnationale am Werk, Menschen, die davon überzeugt sind, das „germanische Volk“ so zu vertreten wie die Hamas und die Fatah vorgeben, das „palästinensische Volk“ zu vertreten. Die einen wollen ein juden- und migrantenreines Deutschland, die anderen ein judenreines Palästina. Die Einen sollen verboten werden, die Anderen sind Verhandlungspartner?

Liebe Claudia Roth,

ganz unter Freunden, wenn Sie verlangen, dass Israel mit dem „pragmatischen Teil“ der Hamas verhandeln soll, dann dürfen Sie nicht für ein Verbot der NPD sein. Im Gegenteil: Sie müssen mit dem „pragmatischen Teil“ der NPD verhandeln! Sonst kommt noch das Gefühl auf, sie wollten der NPD gelbe Hackenkreuze aufzwingen. Haben Sie etwa nichts aus der Geschichte gelernt? Mit einem NPD-Verbot gießen Sie nur Öl ins Feuer und drehen an der Gewaltspirale. Und die politischen Gefangenen des deutschnationalen Widerstands müssen Sie auch frei lassen, zum Beispiel Beate Zschäpe, denn nichts weniger verlangen Sie schließlich von Israel, wenn Sie vorschlagen, man solle mit der Hamas verhandeln. Die Hamas ist wie die NPD, nur viel schlimmer!

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