Ist Domian schlimmer als Nazis?

Ich mag Domian. Ich bewundere seine Art des Zuhörens und seine Empathie. Er hat stets ein offenes Ohr, schreckt aber nicht vor klaren Worten zurück. Er ist ein Mann mit Haltung, an den man sich reiben kann. Auch ich habe mich schon über ihn geärgert. Aber die Bewunderung überwiegt. Ich mag diesen Mann einfach.

Jetzt hat Facebook für ein paar Tage indirekt erklärt, Jürgen Domian sei schlimmer als Nazis.

Am 18. April 2013 schrieb Jürgen Domian folgende Statusmeldung auf seiner Pinnwand:

20130320-111138.jpg.

„Ihr Lieben, ich bin äußerst verärgert und fassungslos: Facebook hat meine Beiträge und ebenso eure Kommentare gelöscht. Stein des Anstoßes ist wohl mein kritischer Beitrag zu dem Auftritt des erzkonservativen Katholiken Martin Lohmann bei Günther Jauch. Diesen Beitrag haben immerhin 1,1 Millionen Menschen gelesen. Auch mein völlig harmloser (und durchaus wohlwollender) Text zum neuen Papst entspricht nicht den Richtlinien von Facebook (so wurde es mir heute mitgeteilt). Das ist ungeheuerlich. Mit Meinungsfreiheit hat das nun rein gar nichts mehr zu tun. Die Texte hätten als Kommentar in jeder öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalt über den Sender gehen können, hätten in jeder Zeitung stehen können. Alle Grundbedingungen waren gefüllt. Offensichtlich aber haben fanatische Kirchenanhänger bei Facebook so viel Wind gemacht, dass man dort eingeknickt ist. Das finde ich ausgesprochen erschreckend. Übrigens sind auch meine Posts zur Homo-Ehe verschwunden. Aber wen wundert das nun noch?“

Mittlerweile hat sich Facebook bei Jürgen Domian für die Löschung seiner Beiträge entschuldigt und Domian hat die Entschuldigung angenommen; dennoch zeigt dieser Vorfall eindeutig: Facebook ist kein Ort, an dem jeder alles sagen darf. Facebook löscht Beiträge! Bevor jetzt aber die Ersten Zensur schreien, sei angemerkt: Es ist nicht Zensur, wenn Facebook beschließt, etwas nicht zu veröffentlichen oder zu löschen. Es ist Redaktion und kommt in den besten Medien vor. Redaktion und Zensur sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge.

Eine Zensur findet statt, wenn es verboten wird, über gewisse Dinge zu schreiben, aber auch, wenn man gezwungen wird, über gewisse Dinge zu schreiben oder gewisse Kommentare zu veröffentlichen. Die Redaktion von Facebook kann und darf jedoch selbst entscheiden, welche Kommentare zugelassen werden. Das ist Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit! Wer die Redaktion von Facebook nicht mag, soll ein anderes soziales Netzwerk nutzen, sowie jeder, der die Redaktion von der BILD oder dem Spiegel nicht mag, auf andere Zeitungen oder Magazine ausweichen kann. Ein soziales Netzwerk darf eben so wenig gezwungen werden, etwas zu veröffentlichen wie eine Zeitung dazu gezwungen werden darf. Alles andere wäre Zensur!

Zensur ist der Eingriff in die künstlerische und journalistische Selbstbestimmung eines Menschen. Es ist Zensur, ein Unternehmen zu zwingen, Kommentare, die dem Vorstand des Unternehmens zuwider sind, in ihrem Medium zu dulden. Facebook verbietet niemandem eine Meinung. Das Internet ist ein weites Feld. Jeder Mensch kann seine Meinung veröffentlichen und verbreiten, nur eben nicht alles und immer auf Facebook! So wie jeder Mensch in seinem Zuhause entscheiden darf, wen er über meine Türschwelle lässt, so entscheidet Facebook, wer was kommentieren darf. Ansonsten könnten sich ja beispielsweise die Zeugen Jehovas stets Eintritt in jede Wohnung mit dem Vorwurf erzwingen, es wäre Zensur, ließe man sie nicht rein. Nein, es ist immer noch die Entscheidung der Redaktion, was gedruckt wird und was nicht. Niemand sonst entscheidet, kein Staat, keine Gesellschaft, kein Nachbar, nur die Redaktion! Das ist Pressefreiheit!

Für die Redaktion von Facebook war Jürgen Domians gemäßigte Kritik an der katholischen Kirche und an den Papst kurzfristig ein Grund zur Löschung. Das ist spannend in Anbetracht all der Veröffentlichungen, die Facebook zulässt. Auf einem Bild zum Beispiel, das auf Facebook veröffentlicht wurde, ist eine Dose zu sehen, auf der ein Hakenkreuz abgebildet ist, dazu der Schriftzug: „Buchenwald’s Beste geröstete Cash-Jews nur echt mit dem Stern“. Trotzt mehrerer Meldungen weigert sich Facebook dieses Bild zu löschen. Die Begründung:

„Danke für Deinen Bericht. Wir haben das von dir gemeldete Foto sorgfältig geprüft, doch unserer Ansicht nach verstößt es nicht gegen die Standards der Gemeinschaft Hassbotschaften. Daher haben wir es nicht entfernt.“

Für Facebook geht also Judennhass von Nazis in Ordnung, aber kritische Worte von Jürgen Domian zur katholischen Kirche nicht. Sag mal Facebook, geht’s noch? Hauch mich mal an! Bist Du blau, oder was?

Wäre auf der Dose eine nackte weibliche Brust zu sehen gewesen, Facebook hätte das Foto sofort gelöscht. Werden die Brustwarzen allerdings mit Hakenkreuzen bedeckt, dann hat Facebook kein Problem damit. Facebook übt eine Redaktion aus und sie kann wie folgt beschrieben werden: Ein Bild von einer bekleideten Frau, die Hitler verehrt, bleibt online, aber ein Bild von einer nackten Frau, die Mutter Theresa lobt, wird von Facebook sofort gelöscht. Facebook sagt: Titten sind schlimmer als Hitler! Aber nicht nur Titten sind schlimmer als Hitler: Jürgen Domian, der die katholisch Kirche kritisiert, ist für Facebook schlimmer als Nazis, die Judenwitze machen.

Kennen Sie noch das Projekt Schulhof-CD? Es war eine Propaganda-Aktion deutscher Rechtsextremisten aus dem Lager der militanten Freien Kameradschaften im Jahr 2004, bei der kostenlose Musik-CDs in der Nähe von Schulen und Jugendtreffs im gesamten Bundesgebiet verteilt werden sollten, um damit Jugendliche für die rechtsextreme Szene zu interessieren. Nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes von Nordrhein-Westfalen war eine Startauflage von 50.000 CDs vorgesehen, die jedoch wegen einer Verbotsverfügung nie offiziell verteilt werden durften. Nach dem Pilotprojekt der Freien Kameradschaften griff die NPD das Konzept des Werbemittels Schulhof-CD auf und produzierte in den Jahren 2004, 2005 und 2006 eigene Schulhof-CDs.

Das war früher! Jetzt hat die Enkelbrut Facebook für sich entdeckt. Mit Facebook erreicht die Enkelbrut nicht nur Schulhöfe sondern auch Kinder- und Jugendzimmer und richten dort mehr Schaden an, als es jedes Projekt Schulhof-CD jemals vermocht hätte. Die Enkelbrut vertreibt über Facebook eine Fülle von Inhalten, die in Deutschland verboten sind. Dennoch weigert sich Facebook, die Verbreitung dieser Inhalte in Deutschland zu unterbinden.

Es ist somit keine Frage der Zensur, denn natürlich übt Facebook eine Redaktion aus, weil es die Basis der Pressefreiheit ist, dass niemand gezwungen werden darf, alles zu veröffentlichen, sondern es ist eine Frage der Redaktion. Facebook muss sich die Frage gefallen lassen, was die moralischen Richtlinien ihrer Redaktion sind. Warum sind in Euren Augen kirchenkritische Töne von Domian und Titten schlimmer als Nazis?

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42 Antworten zu Ist Domian schlimmer als Nazis?

  1. Paul schreibt:

    Lieber Eitan,
    jetzt bin ich wirklich beruhigt. Habe mich auch gewundert, weil ich Dich so nicht in Erinnerung hatte.
    Aber man sollte auch bei der Satire, gewisse Grenzen nicht überschreiten. Wenn Satire nicht mehr erkennbar ist, dann verfehlt sie Ihren Zweck.
    Hinzu kam, dass ich „angekrazt“ war, weil ich vor einigen Tagen an einer entsprechenden NS-Stelle, war es FB oder ein Blog, ich weiss es nicht mehr, genau solche Unsäglichkeiten gelesen habe, die mich entsetzt hatten.
    Zwischen uns ist alles wieder gut.
    Herzlich, Paul

    • Eitan Einoch schreibt:

      Diese Pappenheimer finden es nur dann „lustig“, wenn sie sich über jüdische Gewaltopfer lustig machen. Sobald man den Spieß umdreht und sich genauso niveaulos über deren Opas und Omas lustig macht, die bei Luftangriffen getötet, vertrieben oder von russischen Soldaten vergewaltigt wurden, hört für sie in der Regel der Mordsspaß auf.

      • alice schreibt:

        Das müssen ja fürchterliche Blogs sein! Ich kenne auch einige davon. Doch dass Opfer verhöhnt würden, habe ich bisher nur auf einem Blog gesehen, der aber schon ca. 1 Jahr weg ist vom Netz. Auf Facebook allerdings kann man Verhetzung von beiden Seiten finden. Doch auf den einschlägigen Blogs, die ich kenne ist zumeist nur von der Verbindung Juden – Geld – Medien die Rede und ev. von deren Einfluß auf die US-Regierung etc..

      • Kapitän Ahab schreibt:

        So wie du hier pauschalisierst, scheinst du nicht nur keine Ahnung zu haben sondern auch noch ein gewaltiges Interesse daran, die alte Scheiße wieder anzustacheln. Ich halte das – mit vielen vielen anderen Menschen – für unnütz, schädlich und dumm, da solches Verhalten entweder die Folgen einer derartigen eigenen Selbstdarstellung nicht ermessen kann oder genau diesen Eindruch erwecken möchte – such dir etwas aus.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Hast Recht! Wegschauen ist auch eine Lösung…

          • Aristobulus schreibt:

            Der Ahab ist weder Kapitän, noch hat er ein Bein ab, er ist nur arm dran.

          • Kapitän Ahab schreibt:

            Eitan, wer lesen kann, war schon immer klar im Vorteil, deshalb hier noch einmal etwas „schlichter“ für Eitan formuliert:
            Bei meiner Bemerkung ging es darum, daß „solches Verhalten (eitans …) entweder die Folgen einer derartigen eigenen Selbstdarstellung (dieser Eitans) nicht ermessen kann …“
            Wenigstens schon mal nachgedacht darüber?
            Dann aber fix, man kann doch rechnen, oder?
            Oder brauchst du dein mieses Bild von dir in der Öffentlichkeit so sehr, daß das dein Ziel ist?

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Kennt ihr den schon?

    „Großes Barbequefest in Dresden 13. bis 15.02.1945. Es gibt echtes, deutsches Frischfleisch – ausgesucht und gegrillt von den besten britischen und amerikanischen Grillmeistern.“

    Finde ich auch wahnsinnig komisch!

    • Paul schreibt:

      ICH NICHT EITAN.
      Das gehört hier in diesen Blog auch nicht rein.
      Zu Studienzwecken war ich kürzlich auf entsprechenden Naziseiten. Dort fand ich Gleichlautende „Witze“, bevorzugt über Auschwitz. Ich zitiere sie nicht, weil das auch als abschreckendes Beispiel nicht geeignet ist.
      Vergleichbar wäre damit, wenn ich jemanden tod schlagen würde, nur um hinterher zu sagen: Sowas macht man nicht.
      Du hast mich verstanden?
      Wenn ich Gerd wäre, würde ich Deinen Beitrag stehen lassen, aber den „Witz“ entfernen. Mein Beitrag wäre dafür eine gute Begründung und könnte dann auch stehen bleiben.

      Aus Deinem Handeln Eitan schließe ich aber auf Deine Gesinnung.

      • Paul schreibt:

        Gerd Du fragst: Ist Domian schlimmer?
        Ich antworte: Nein, Eitan Einoch ist schlimmer.
        Vor Entrüstung kann ich mich garnicht wieder „einkriegen“. Das meine ich Ernst. Das ist keine Satire.
        Es hat hier richtig einer in Deinen Blog gek… Und es stinkt fürchterlich nach brauner Sch..

        S0! Das musste jetzt mal sein!

      • Eitan Einoch schreibt:

        @Paul
        Wer Ironie findet, kann sie behalten.
        Ich habe das nur gepostet, um zu zeigen, wie es aussehen könnte, würde man die Enkelbrut mit ihren eigenen Waffen angreifen. Es würde mich halt interessieren, ob die DAS immer noch so lustig finden würden.

        • Paul schreibt:

          Meine Antwort ist verrutscht.
          Siehe unten.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber Paul. Was ist los? Eitan ist angeekelt von diesem Witz (auch dieses Gesicht hat Facebook), kannst Du das nicht lesen?

            Ich finde an diesem ‚Witz‘ lustig, dass sie nicht wissen, wie man Barbecue (BBQ) schreibt.

        • Kapitän Ahab schreibt:

          Hast auch du, Eitan Einoch, eine Enkelbrut? Deine menschenfeindliche nur schlecht als „Satire“ getarnte Sch witzigkeit kannst du getrost mitnehmen, wenn du dich bei der von dir eventuell gemeinten Enkelbrut einführen wirst, die lieben das, vor allem „lieben“ sie die, die diese Art von Sch witzigkeit nicht untergehen lassen – entweder bist du die Saat ire oder du solltest dich davon distanzieren.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Wie gesagt, ich würde diese Clowns gerne mal etwas von deren eigener Medizin kosten lassen – nur um zu sehen, ob sie es ebenso witzig finden, wenn man sich über ihre eigenen Omas und Opas lustig macht. Wenn ja, muss man ihnen immerhin zugute halten, dass ihr „Humor“ sich tatsächlich gegen alle und nicht nur gegen ganz bestimmte Menschengruppen richtet. Allerdings befürchte ich, dass dies eben nicht der Fall ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Paul hat Dich verstanden, Eitan, aber der Kapitän mit dem hochtrabenden Namen wichtigt nur wieder, na Kunststück, das ist wieder dieser Lusru, jetzt mit Zweitpseudonym.
            Als solcher war er schon wichtigst, und nun ist er auf dem Weg zum Admiral.
            Wo das noch enden mag?

          • Admiral Nelson schreibt:

            Auch Kapitäne haben Eltern und Opas / Omas (gehabt), also bitte doch etwas mehr Respekt vor den Altvorderen der Anderen, und vor allem vor Rangbezeichnungen (König ist da kein „Rang“, zur Vermeidung ungewollter Gleichnisse sind die Rangbezeichnungen schon zu gebrauchen).
            Manche glauben allerdings, wenn sie als Kapitän auftreten, seien sie vor Zensur gefeit (vod der der anderen) und ständen damit jedoch für die eigene Zensur (manchmal auch für eigene SELBSTZENSUR) schon an einem günstigen Platz.
            Dem ist nicht zuzustimmen, es gibt immer einen über dir, gleich welchen Rang du vor dir her trägst …

  3. ceterum censeo schreibt:

    Ist schon lustig, daß ausgerechnet ein Angehöriger der staatlichen Einheitsmedien, welche mittlerweile jede von ihrem linksorientierten Weltbild abweichende Meinung entweder unterdrücken oder so in ihr Gegenteil verkehren, das es selbst Orwell noch aus den Socken gehauen hätte, daß also gerade so ein Kerlchen sich über Zensur empört.
    Tja, die eigene Medizin schmeckt nicht immer.

    • Kapitän Ahab schreibt:

      Du hast da etwas übersehen: Kapitän Ahab lesen! (etwas weiter oben)
      Außerdem ist dein „rechts“ – „links“ Verständnis eventuell etwa so, als ob du auf dem Kopf stehen würdest: Rechts und links scheinen dann vertauscht.
      Weil:
      Die Örelis werden „kontrolliert und angeleitet“ von den oppulenten Rundfunkräten. Es gibt in D keinen einzigen Rundfunkrat, in dem nicht beide Großkirchen und deren „verdeckte“ Symphatisanten als andere Ratsmitglieder und damit im Prinzip die konservative Richtung, die du wohl mit „rechts“ bezeichnetst, die Mehrheit haben, was DADURCH sich auch besonders in der Personalarbeit der Sender niederschlägt.
      Wenn dir die allgemeine deutliche und nachweisbare „rechte“ Dominanz in den Örelis nun als
      “ zu links“ erscheint, gibt es nur zwei Möglichkeiten der Erklärung:
      1. Du betrachtest das doch „kopfstehend“
      oder
      2. Deine Wunschparty ist selber „zu rechts“, zu extrem rechts, von wo aus jedes „nur“ rechts orientierte System natürlicherweise als scheinbare „Linksorientierung“ der Örelis erscheinen muß.
      Dabei zu beachten:
      weiter oben benannte unterschiedliche Unternehmensziele der Örelis und der Privaten Sender und die daraus zwangsläufig resultierenden anders gearteten Handlungsmöglichkeiten und -Erfordernisse: Örelis sind per Gesetz nicht nur den Menschen deiner „rechten“ Polung sondern allen Menschen verpflichtet, hingegen Private nur denen, deren Werbeaufmerksamkeit deren Unternehmensziel (Verkauf von viel Werbezeit) befördert, grob ausgedrückt.
      Mund eventuell nicht immer so voll nehmen, das versperrt die freie Sicht und Zugangsmöglichkeiten für Sachverhalte.

  4. quisa schreibt:

    Ok, also verstehe ich richtig: All jene, die hier immer so vehement für eine Beendigung des öffentlich finanzierten Fernsehens eintreten, würden es nicht als Zensur betrachten, wenn dann die noch bestehenden Privatsender nur das senden würden, was ihnen genehm ist. Würde beispielsweise eine Journalistin einen kritischen Beitrag über ein Unternehmen produzieren, das den Sender mitfinanziert und der Sender dann von seinem „Hausrecht“ Gebrauch machen und diesen Beitrag nicht zeigen, wäre das keine Zensur. In einer rein privaten Medienwelt gäbe es also keine Zensur mehr. Zwar dürften die Sender willkürlich entscheiden, was sie zeigen, aber schließlich wäre dies nur die Ausübung des Hausrechtes und keine Zensur, denn Zensur kann nur ja vom Staat ausgehen…

    • Paul schreibt:

      Zwischen dem Verhalten der Privaten Sender und den ÖR sehe ich keinen Unterschied. Auch die ÖR senden nur das was in ihr Konzept passt.
      Aber Zensur ist das nicht. Das ist eine Auswahl der zur Verfügung stehenden Meldungen. Alle Meldungen passen sowieso nicht in das Format HEUTE oder TAGESSCHAU.
      Diese Auswahl, bei den ÖR erwarte ich eine gewisse Ausgewogenheit, ist noch keine Zensur. Aber auch die Ausgewogenheit lässt zu wünschen übrig. Stichwort: Fukushima, Atomkraftbefürwortung u.a.m.

      @quisa, Du bringst auch etwas durcheinander. Die ÖR sind nicht „der Staat“.
      Zensur übt der Staat aus , wenn er die Berichterstattung über ein bestimmtes Thema verbietet oder unter Strafe stellt.
      Das hatten wir in der DDR als politischen Zwang.
      IIn der Bundesrepublik gibt es das auch, aber durch Artikel 5 GG geregelt.

      Die interne Reglementierung durch Redakteure ist in allen Medien üblich – frage mal Journalisten – ist aber, auch wenn Du das nicht wahr haben willst, keine Zensur.
      Zur Zensur kannst Du hier Grundlegendes lesen:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29

      Das bringt uns aber vom eigentlichen Thema ab.
      Hier geht es um die Frage ob FB Zensur ausübt.
      Meine Meinung: Nein. Es macht von seinem Hausrecht gebrauch!

      • Kapitän Ahab schreibt:

        Mehreres:
        „Zwischen dem Verhalten der Privaten Sender und den ÖR sehe ich keinen Unterschied. “
        Es gibt sehr wohl einen Unterschied, einen entscheidenden:
        Wer nur etwas in der Ökonomiie bewandert ist, erkennt das sofort am Unternehmensziel!

        Das U-Ziel der ÖRelis ist die nichtkommerzielle Information und Unterhaltung der Öffentlichkeit nach satzungsmäßig festgelegten Kriterien durch Herstellung und „Vertrieb“ / Sendung von Rundfunkprogrammen mit und ohne Bild.

        Das U-Ziel der Privaten Sender ist die rein kommerzielle Herstellung und der „Vertrieb“ / Verkauf von Werbezeiten nach Maßgabe des Aufsichtsrates und der Zulassungsordnungen dafür, das Programm ist nur das Einwickelpapier dafür und kein Unternehmensziel.

        Während also bei den Örelis das Programm selbst das Unternehmensziel darstellt, hat bei den Privaten das dortige Programm nicht die Funktion des Unternehmensziels sondern die des bunten Packpapiers für die zu vertreibende Werbung, etwa so, als ob am Hamburger Fischmarkt Papier zum Einwickeln der Fische erforderlich ist.

        Da die Unternehmensziele derart unterschiedlich sind, die „Produkte“ jeweils völlig andersartig sind, gibt es für beide keinen gemeinsamen „Markt“ und folgedessen keinen Wettbewerb.

        Das wird meist vergessen, wenn darüber geschwätzt wird, es ist das von den Engländern nach dem Modell der BBC nach 1945 in D übertragene englische öffentlich-rechtliche Verständnis für Rundfunk, für das wir dankbar sein sollten.

        „Auch die ÖR senden nur das was in ihr Konzept passt.“
        Na klar, beide Systeme haben „Rohre“, Kanäle, durch die kann man Milch oder Säure schicken, je nach System kann dabei auch Milch schnell „versäuern“.

        Es gibt also nur einen Scheinwettbewerb zwischen beiden Systemen, der sich in der prinzipiell anderen weil produktgebundenen Entscheidung ausdrückt, was wer in Wahrnahme „seines Hausrechtes“ (dazu gehören die an die Unternehmensziele gebundenen Satzungen) nun „redaktionell“ selektiert und durch seine Kanäle leitet.

        Zensur ist bei beiden möglich, sobald die Durchleitungsentscheidungen und damit die Gesamtgestaltung nicht dem jeweiligen Unternehmensziel und den daran gebundenen Satzungen gerecht werden, dann liegt „Zensur“ vor.

        Kein „Hausrecht“ kann die Bewegung in der Öffentlichkeit derart regulieren, daß übergeordnete bestehende Regelungen, die auch die Basis der Existenz dieser Medien darstellen, übergangen werden können.

        Zensur ist keine Frage nur von Staat und dessen Macht, sondern von jedem System (und dessen „Macht“), das SEINEN eigenen systemischen Bedingungen nicht gerecht wird.
        Zu solchen „systemischen Bedingungen“ gehören u.a. eben die (verordnete) Ausgewogenheit, der Wahrheitsgehalt und allgemeine Sittlichkeit der vertriebenen Produkte.

        Zensur kann auch das System Kirche, ein Nachrichtendienst, eine Kaufhauskette, ein Autoproduzent oder ein Sportverein oder eine Partei usw. ausüben, sie ist Wahrnehmung von berechtigten und / oder unberechtigten tatsächlichen oder vermeintlichen Hoheitsinteressen und als solche der Versuch, gegenüber der Öffentlichkeit eine interessengeleitete Macht auszuüben, egal, wo das erfolgt.

        Die Nichtnennung und oder Verhinderung der öffentlichen Bekanntgabe von vergifteten Mais verfütternden Zuchtbetrieben durch deren Verbände ist eine Zensur, wir erleben das täglich, auch mit und ohne „Staat“, mit und ohne „Recht“

      • Kapitän Ahab schreibt:

        >>Die interne Reglementierung durch Redakteure ist in allen Medien üblich – frage mal Journalisten – ist aber, auch wenn Du das nicht wahr haben willst, keine Zensur.
        Zur Zensur kannst Du hier Grundlegendes lesen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29<&lt;
        Das ist leider falsch, im besonderen die in Wikipedia offensichtlich aus verständlichem Eigennutz so formulierte Sicht, daß "Zensur" eine "Informationskontrolle" sei. Das, genau das ist sie nicht, weil dann jeder Unternehmer, Amtsleiter, Lehrer und jedes Elternpaar usw, "Zensur" ausüben würden.
        Längst nicht alles, was da jemandem gelungen ist, in einem Wikipediatext so unterzubringen, daß es nicht vom nächsten "Mitarbeiter" oder "Admin" in der nächsten Stunde wieder zensiert, sprich unterdrückt und damit den anderen Lesern vorenthalten wird, hat einen lexikalischen Eigenwert, es sind nur über individuelle Zensur erstellte persönliche Ansichten der "Mitschreibenden" und "Admins".
        Zensur ist also nicht (allein) die Informationskontrolle, sondern vor allem anderen die zuvor selektierte Unterdrückung, Beseitigung oder Vorenthaltung von Information gegenüber DER ÖFFENTLICHKEIT.
        Das soll wohl auch in der DDER gerade und genau so funktioniert haben, hingegen eine Informationskontrolle allein hat mit ZENSUR rein gar nichts zu tun, es ist fast das Gegenteil davon …

  5. heplev schreibt:

    Er hat das am 18. April 2013 gepostet? Das kommt also alles noch?
    🙂

  6. kiezneurotiker schreibt:

    Wer bei Facebook veröffentlicht, dem muss klar sein, dass das Hausrecht bei einer intransparenten Organisation liegt und man genau von dieser auch zensiert werden kann und wird. Jeder weiß das auch und doch sind alle überrascht, wenn es dann passiert.
    Und wenn es dann soweit ist und es einen selber trifft, dann kann man entweder weinen oder besser gleich frei bloggen, wobei man dann nicht mehr 10.000 Follower sondern vielleicht nur noch 10 haben wird, was einem Medienmenschen mit einem gewissen Reichweitenanspruch nicht schmecken dürfte.

    Nein, ich will irgendwie kein Mitleid haben mit ihm. Sorry.

    • Aristobulus schreibt:

      Mais non!, es wird dort eben nicht„zensiert“!, Facebook ist ja kein Staat. Nur ein Staat kann Zensur ausüben, oder die Mafia, oder sonst ein Monopolist.
      Wenn Facebook oder die Zeitschrift der Kleingartenvereine von Wanne-Eickel irgend einen Beitrag nicht haben will, ist das nicht ‚Zensur‘, sondern Redaktion. Ganz normale Willkür.

      „Zensur!!“ schreien nur immer diejenigen ganz schnell, die es für ihr Grundrecht halten, überall ihre Häufchen hin zu kritzeln. Martyrokraten halt, die immer jedes Recht haben.
      Pardon, das war jetzt nicht persönlich gegen Sie gemeint.

      • kiezneurotiker schreibt:

        Da bin ich leider anderer Meinung. Redaktion ist m.E. die Prüfung vor der Veröffentlichung, ob etwas veröffentlicht wird. Im Zuge dessen wird auch gerne lektoriert und gestrichen. Das ist in der Tat keine Zensur, insoweit bin ich einverstanden.
        Wenn es allerdings auf einer Plattform eine persönliche Pinnwand gibt und bereits veröffentlichte Meinungsäußerungen durch massenhaftes Melden durch jene, die damit nicht übereinstimmen, gelöscht werden, dann kommt das einer Zensur sehr nahe und hat schon lange den Tatbestand der (harmlosen) Redaktion verlassen.

        Wie auch immer man das Baby nun nennt: Ich habe kein Problem damit. Wer sich zu Facebook begibt und dort mitspielt, muss dies nach deren Regeln tun und das bedeutet, dass Dinge verschwinden können. Es mag ihn jetzt überraschen, aber Domian gehören gar nicht die Inhalte auf seinem Facebookprofil, nicht mal sein Profilbild, dessen Rechte er mit dem Hochladen abgetreten hat. Ihm gehört nichts. Facebook gehört alles. So ist das Spiel. Take it or leave it.

        Das alles weiß man, wenn man da mitspielt und wenn man es nicht weiß, ist man naiv.

        Jetzt als Zensierter/Gelöschter/Redigierter ein weinerliches Posting zu verfassen, dass Facebook die Rechte eines Einzelnen verletze, während man gleichzeitig seit Jahren munter und kritiklos in diesem fragwürdigen Medium mitmischt, ist bigott.

        • Aristobulus schreibt:

          ‚Schuldigung, wenn ich da starrsinnig erscheine, aber nein, das ist eben KEINE Zensur.
          Der Rahmen ist Dir nicht klar.
          Zensur besteht dort, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt wird, richtig? Im Iran wird staatlicherseits jedes Wort zensuriert, das es wagt, die Mullahs zu kritisieren. In Russland wird von Staats wegen sofort eingeschritten, wenn jemand schreibt, dass Schwule dort nicht behandelt werden, wie es die Menschenrechte vorsehen. Usf.

          Freie Meinungsäußerung ist beim Facebook aber nicht vorgesehen. Genauso wenig wie bei der FAZ. Auch die druckt nicht jeden Leserbrief ab.

          Ich beharre so auf diesem Unterschied, weil nämlich hier regelmäßg irgendwelche Hasser ihr Dinge hinschreiben und sofort „Zensur!!“ schreien, so bald Gerd Buurmann diese Dinge gelöscht hat.
          Verstehst Du jetzt besser, was Zensur ist und was nicht?

          Erwarte halt nichts von Facebook.

          • kiezneurotiker schreibt:

            Ich weiß, was Zensur ist. Der Unterschied zu dem, was Facebook macht, ist dennoch nicht groß. Und es unterscheidet sich auch von dem, was in Blogs geschieht. Im Blog hat niemand eine frei gestaltbare Pinnwand, ein Profil, in dem er nach Belieben veröffentlichen kann, was er will. Das darf er nur, wenn der Blogbetreiber das zulässt (vernünftige Blogbetreiber moderieren ihre Kommentare).

            In Facebook kann ich erstmal machen, was ich will. Ich kann Kommentare schreiben, Links teilen, Bilder posten. Und dann kommt jemand vorbei und löscht es, weil es nicht opportun ist oder weil zu viele Petzer gepetzt haben. Das hat mit Redaktion nichts mehr zu tun, denn es war bereits veröffentlicht. Nennen wir es Löschung, Ausradierung meinetwegen.

            Anyway, mir sind die Begrifflichkeiten ziemlich schnuppe, wenn Sie so sehr beharren, dürfen Sie das natürlich. Mir begegnen zensurschreiende Hasser sehr selten, insofern fehlt mir da vielleicht die einschlägige Erfahrung.

            Von Facebook erwarte ich wie Sie gar nichts, da sind wir sehr nah beieinander. Facebook hat das Hausrecht, es darf gelöscht werden und es wird auch gelöscht.

            Ich will da nicht sein, weil ich die Willkür nicht ertragen könnte, wenn mich eine Löschung treffen würde. Das ist wie Apple. Man wird gegängelt und eingesperrt.

            Dann lieber Blogs.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, es ist ja nicht Deine Pinnwand bei Facebook, obgleich sie sie Dir als solche darstellen.
            Nenn es halt Willkür, meinethalben auch Verkauf von Daten gegen die Illusion, dass alle dort zu einem großen, freien Netzwerk gehören. Nenn’s aber nicht Zensur. Das kann jeder Facebook-Gewaltige sofort widerlegen, und es nützt Dir dann nichts – bei allem berechtigten Ärger.

          • Klaus Franke schreibt:

            Und in Deutschland werden die NSU Akten geschreddert, damit niemand dahinter kommt,
            das der BND hier kräftig mit gemischt hat!
            Ich hoffe das Euch diese Aussage einmal endlich gefällt,
            oder traut Ihr euch nicht?

          • alice schreibt:

            @Franke

            Aber wer wird denn? gOTT (oder der BDN) erhalt‘ uns unseren Feind!!

          • Aristobulus schreibt:

            Und in Deutschland wird der deutsche Kölner Hass auf die Juden vertuscht, damit niemand dahinter kommt, dass Deutschklaus Mickrigfr*anke und Deutschwalter Miesh*errmann hier immernoch schwächlich mitmischen!
            Ich hoffe, dass keinem diese Deutschaussage endlich mal gefällt, es sei denn, einer traut sich.

          • Lusru schreibt:

            Aristobulus meint:
            „Zensur besteht dort, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt wird, richtig?“-
            Jein, das ist eine amputierte weil einbeinige Zensur!
            Zensur besteht auch dort, wo die PFLICHT zur FREIEN Meinungsverbreitung untergraben, unterbunden, manipuliert oder verletzt wird, und sowohl das Recht wie die Pflicht der freien Meinungsäußerung hat als „freie“ nur dort Bestand und Berechtigung, wo es um eine ÖFFENTLICHE Äußerung, um die in der Öffentlichkeit, geht, da sie nur dann eine „freie“ ist und sein kann. Zensur ist also in jedem Fall ein Betrug an der Öffentlichkeit, durch wen auch immer.
            weiter Aristobulus:
            „Freie Meinungsäußerung ist beim Facebook aber nicht vorgesehen. Genauso wenig wie bei der FAZ. Auch die druckt nicht jeden Leserbrief ab. Ich beharre so auf diesem Unterschied,“ – Auf welchen?
            Du bist Opfer deiner eigenen (mehrfachen) Beschneidung und Begrenzung am Begriff Zensur geworden:
            Die FAZ und auch facebook haben, als Existenzbedingung ihrer selbst, neben den allgemein für sie geltenden Rechtlichen Grundlagen richtige AGBs. Diese sind de facto „freie Meinungsäußerungen“, und einmal beidseitig akzeptiert, auch Pflichten und Rechte begründend.
            Wer seine eigenen AGB beschneidet, gegenüber dem damit gelockten Partner nicht einhält, kann sehr wohl und sehr schnell in die Lage kommen, daß er Zensur betreibt, viel Verbraucheranwälte können davon ein Lied singen.
            Zensur „durch den Staat“ wird „staatliche Zensur“ genannt, schon mal gehört diesen Begriff?
            Wenn es denn „staatliche“ gibt, muß es wohl auch noch andere geben … – jedoch alle haben nichts mit Redaktion, der gezielten Gestaltung von Meldungen und Meinungsvorgaben zu tun.
            Zensur ist willkürliche, fremdinteressengeleitete und unrechtmäßige Beschneidung von Rechten und / oder Pflichten, und das eben nicht nur beim, durch oder mit dem Staat, da es reichlich andere Machtsysteme gibt, in denen das gleichermaßen widerrechtlich betrieben werden kann.

          • Aristobulus schreibt:

            „Widerrechtlich“, schreibst Du Rechtsexperte, der Du auch von einer „PFLICHT zur FREIEN Meinungsverbreitung“ schwärmst.

            Hast Du vielleicht einen Paragraphen zur Hand? Damit man hier nicht unwissend sterben muss.

  7. Chajm schreibt:

    Das ist doch kein richtiger Aufreger, wenn man die Mechnismen versteht. Domians (wobei ich Deine Faszination für ihn nicht teile) Beiträge wurden entfernt, weil offenbar eine kritische Masse den Beitrag gemeldet hat. Die zahlreichen Beiträge, die Du zitierst, wurden vermutlich nicht in ausreichender Zahl gemeldet. Ist das ärgerlich? Natürlich. Kann man etwas dagegen tun? Ja: Eigene Beiträge im eigenen Blog/Sprachrohr/Website-Ding veröffentlichen und sich nicht auf Dritte verlassen. Wobei man die Hinweise ja dort abwerfen kann. So hat man es in der eigenen Hand, was wo mitgeteilt werden soll.
    facebook hat keine Verpflichtung zur Versorgung aller Menschen mit einem Profil und der Möglichkeit, sich dort zu präsentieren. Die Firma hat ein kommerzielles Interesse. Nicht mehr und nicht weniger.

    • Aristobulus schreibt:

      Genauestens. Und die Facebook-Auswahlpolitik, was nun gelöscht wird und was nimmermehr, hat nichts mit Ethik oder gar mit ‚Demokratie‘ zu tun, bloß mit Publicity – sprich mit der Anzahl derer, die sich beschweren.

  8. Paul schreibt:

    Immer wieder stelle ich fest, dass ich es instinktiv richtig mache. Bin ganz wenig auf FB, weil ich dort nicht die komfortable Plattform finde, die ich in den Blogs habe. Auch die, wenigstens teilweise Intimität des Blogs empfinde ich bei FB nicht.
    Dort werden auch selten Meinungen ausgetauscht, sondern mit teilweise Dreiwortsätzen Beschimpfungen.
    Wenn ich auf FB bin, dann bewege ich mich im engen Rahmen meines sehr begrenzten Bekanntenkreises.
    FB ist für mich die Plattform der Selbstdarsteller und Gernegroße. Die sind dann stolz darauf, wenn 1 Million Klicks auf ihren Quatsch zu verzeichnen sind. Ist das ein Erfolg? Wer von den 1 Million hat es dann auch gelesen? Und wieviele es auch verstanden?

    Na ja, soll jeder halten wie er will.

    Lieber Gerd, Deine Einschätzung findet meine Zustimmung.

Seid gut zueinander!

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