Grüner Rassismus gegen Rösler

„Ich habe viele zornige, böse E-Mails bekommen, und alle kamen aus der linken Ecke. Dass sich ein vermeintlicher Ausländer für die Union starkmacht, passt nicht ins Weltbild der Linken. Sie meinen, sie hätten Farbige und Migranten für sich gepachtet, üben intellektuelle Bevormundung und reagieren bitterböse, wenn wir ihren Erwartungen nicht entsprechen und ihnen die Legitimation verweigern, sich zu unseren Fürsprechern aufzuschwingen. Dann fühlen sie sich um die generöse Geste scheinbarer Akzeptanz betrogen.“

Mit diesen Worten beschreibt Charles M. Huber seine Erlebnisse nachdem er bekannt gegeben hatte, dass er für die CDU kandidieren werde. „Das WIR entscheidet“ ist der neue Slogan der SPD. So wie es aussieht entscheidet dieses WIR jetzt auch darüber, was Rassismus ist und was eben nicht. Aus der eher linken Ecke kam jetzt ein ganz neues Beispiel linken Rassismus‘.

Auf Facebook wünschte der Mecklenburger Grünen-Politiker Christopher Kerkovius dem FDP-Spitzenkandidaten Philipp Rösler die Mörder der rechtsradikalen NSU an den Hals und schreibt:

„Schade, dass die NSU-Gruppe sich nicht solche vorgenommen haben, denn das wäre nicht so schlimm!“

Auslöser dieses rassistischen Ausfalls ist eine Internet-Kampagne der SPD, die mit folgenden Worten auf Facebook Stimmung macht:

„Rösler meint, eine 4-Euro-Lohnuntergrenze reicht für die Menschen. Die Menschen sagen, 4 % am 22. September reichen für die FDP.“

Zwar hat Philipp Rösler das so nie gesagt, aber was kümmern schon Tatsachen, wenn es darum geht, eine Kampagne gegen die FDP zu starten, und tatsächlich: ein Sturm der Entrüstung brach los und viele Kommentare strotzten nur so von Rassismus. Doch nur Kerkovius wünschte Rösler die NSU an den Hals.

So sieht also grüner Rassismus aus. Rassismus mit Bio Siegel und blauem Engel. Da wundert es nicht, dass Claudia Roth schon mal High Five mit dem Botschafter des mörderischen Mullah-Regimes im Iran macht. Es kommt eben nur auf die Hülle. Rassismus ist wohl fair trade im grünen Öko-Kampfanzug.

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