Köln parodiert den Holocaustgedenktag

Die Impulse Theater Biennale ist ein Festival, das seit mehr als zwanzig Jahren Theaterproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum präsentiert. Im Rahmen der Impulse Theater Biennale präsentiert Yael Bartana vor dem Kölner Dom „Zwei Minuten Stillstand“, eine Performance, die für mich wie eine karnevaleske Verballhornung des Holocaustgedenktags wirkt.

Jom haScho’a ist ein israelischer Nationalfeiertag und Gedenktag für die Opfer der Shoa einerseits und den jüdischen Widerstand und das Heldentum der jüdischen Untergrundkämpfer andererseits. An dem Tag um 10 Uhr heulen in Israel für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und normalerweise auch alle anderen Fahrzeuge halten dann an, die meisten Passanten bleiben schweigend stehen. Israel hält inne.

Diese Form des Gedenkens wird Yael Bartana jetzt in Köln parodieren. Sie ruft alle Kölnerinnen und Kölner dazu auf, am 28. Juni 2013 um 11 Uhr ihren Alltag für zwei Minuten symbolisch zu unterbrechen. Sie sollen inne halten an und denken! Woran Sie denken sollen, gibt Yael Bartana auf der Homepage des Festivals bekannt:

„Drittes Reich und Holocaust sind nicht nur historische Ereignisse – sie haben weitreichende Wirkungen in unsere Gegenwart hinein: die Gründung des Staates Israel, die Besetzung der palästinensischen Gebiete, Flucht, Vertreibung in Europa und im Nahen Osten. Selbst die finanziellen Ungleichheiten in der EU sind vielfach noch immer Folgen des Zweiten Weltkriegs, so wie es Deutschlands Wohlstand ist.“

Alan Posener von der WELT hat die gefährliche Lächerlichkeit dieser Kunstaktion auf folgende passende Formel gebracht:

„Holocaustgedenken heißt also: Gegen Israel und für Eurobonds zu sein. So in etwa. Die Dummheit höret nimmer auf.“

Yael Bartana bedient die propagandistische Assoziationskette Holocaust – Israel – „Besetzung der palästinensischen Gebiete“. Sie beschwört das Bild vom Israeli als „ewigen Besatzer“, ein Bild, das die geschichtlichen Zusammenhänge vollkommen ausblendet.

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme ihres unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einen gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründete Israels engagierte. Am Tag der Gründung erklärte somit die arabische Welt Israel den Vernichtungskrieg, ein Krieg, der bis heute anhält. Im Zuge dieses Krieges und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren, verließen 500.000 Menschen ihre Heimat; und das obwohl die meisten von ihnen nicht dazu gezwungen wurden, jedenfalls nicht von israelischer Seite – im Gegenteil: Israel bot allen in Israel lebenden Arabern an zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen damals dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis.

Die Besetzung des Westjordans und des Gazastreifens ist somit ein Ergebnis der Tatsache, dass die arabischen Staaten einen Vernichtungskrieg gegen Israel verloren haben. Yael Bartana aber ignoriert das und beschwört lieber das Bild vom „ewigen Flüchtling“. So sind Juden Täter und Palästinenser Opfer.

Ich jedenfalls werde am 28. Juni 2013 um 11 Uhr vor dem Kölner Dom stehen und meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass die Vernichtung gescheitert ist und Israel lebt; dass es somit einen Ort im Nahen Osten gibt, wo Schwule und Lesben nicht verfolgt werden, sondern gleiche Rechte genießen, eine Nation, wo Muslime, Juden, Christen und Atheisten frei und gleichberechtigt leben können, ein Land, in dem Männer und Frauen gleichberechtigt sind, ein Ort, wo die Aufklärung von Immanuel Kant und Moses Mendelssohn gelebte Realität ist, die einzige Demokratie im Nahen Osten: Israel!

Vielleicht werde ich sogar die Hatikva singen. Das ist meine Art „die Gegenwart, die Geschichte und unsere gemeinsame Zukunft zu reflektieren.“ Wer macht mit?

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137 Antworten zu Köln parodiert den Holocaustgedenktag

  1. kleines Südlicht schreibt:

    Ich hab auch noch eine Frage:
    warum macht die Biennale diese Aktion ausgerechnet unter der Woche?

    hmmm… mal schauen, vielleicht kann ich mich per Videoanruf dazubeamen?

  2. Aristobulus schreibt:

    Der Rentner von der Kölner Domplatte, Walter Herr*mann, dessen einzig verbliebener Lebensinhalt die öffentliche Verbreitung von Antisemitismus ist, hat in Zürich eine kongenial verhutzelte Kollegin, die im dortigen Hauptbahnhof Plakate klebt und Israel anhasst.
    http://etwasanderekritik.wordpress.com/2013/05/08/verena-tobler-linder-die-terroristenbraut/comment-page-1/#comment-646

    Was mag da passiert sein? Speed dating auf einer Altermedia- oder Arbeiterfotografie-Seite? Wie lernen sich zwei solche Penner sonst kennen, war’s in einer Suppenküche oder beim Plattemachen?, oder gab es da anno ’68 vielleicht beim Hassrentner aus Dortmund, Herrn A*rendt, ein nassforsches Schlafsacklager?
    Und was sagt der Herr Fr*anke eigentlich dazu, dass sein Herr Herr*mann mal eine Greisin abgekriegt hat, dass er, Fr*anke, aber immer auf der zugigen Domplatte stehen und Schilder hochhalten muss? Weint er Abends wegen Eifersucht und Rheuma und der sinnlos vergangenen Zeit in sich hinein?
    Fragen über Fragen.

  3. Klaus Franke schreibt:

    Ihr Heuchler, habt mit allen Mitleid, außer den Palästinensern.
    Ach ja, es gibt ein Groß Israel. Palästina existiert für Euch nicht.
    Habe ich auf dem sog. Israel tag gelernt.
    Erinnert mich fatal an Groß Deutschland im dritten Reich.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Franke, Sie Lügner. Auf der Bühne des Israel Tages wurde für eine Zwei-Staaten-Lösung plädiert. Sie lügen, dass sich die Balken biegen. Ihnen sind Palästinenser wohl scheißegal. Sie wollen nur Israel bashen.

      • Klaus Franke schreibt:

        Buurmann, sie Lügner. Ich liebe alle Menschen die Gerechtigkeit ausüben.
        Ich hasse aber Menschen, wie etwa die isr. Soldaten, die täglich die Rechte der Palästinenser mit Füßen treten.

      • Klaus Franke schreibt:

        Buurmann, Sie wissen genau so gut wie ich, das Israel niemals eine Zwei Staaten Lösung
        akzeptieren wird. Sie Heuchler!

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Israel hat die Zwei-Staaten-Lösung in der Minute der Gründung das erste Mal akzeptiert. Das ist Fakt. Sie lügen, dass sich die Balken biegen.

          • peter schreibt:

            Obacht, Herr Buurmann, bei Hans Frank, oops, pardon, meinte natuerlich Klaus Franke (wie konnte das nur passieren?) hat sich mal wieder der Grammatikfehlerteufel eingeschlichen, zusaetzlich sind ihm noch die Worte durcheinandergepurzelt. Was er eigentlich sagen wollte: Israel wird niemals die zwei Ein-Staaten-Loesungen akzeptieren – weder die der Hamas noch die der Fatah.

          • Aristobulus schreibt:

            werde nicht, nicht ‚wird nicht‘!, weil Israel sich an seine Abkommen und Entschlüsse hält, und die besagen, dass die Gründung eines palästinensischen Staats unterstützt wird (nicht werde, sondern wird!), so bald Garantien für die Sicherheit der Israelis vorliegen,so bald Israel als jüdischer Staat anerkannt wird, und so bald auf das sog. Rückkehrrecht der Palästinenser verzichtet wird.
            Ganz einfach.
            Aber nicht für Hans Frank, der das nicht versteht, sondern der nur die Juden hasst, egal ob nun Israel in Nahost, in Uganda oder in Schleswig-Holstein liegt.

        • Dante schreibt:

          Wenn Sie hier von der Zweistaatenlösung sprechen: Sind Sie selbst überhaupt dafür, als Endziel, wohl bemerkt? Das implizierte Ihre Zustimmung zum Fortbestand des jüdischen Staates, und damit würden Sie sowohl Hamas als auch Fatah widersprechen, die beide einen Staat Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan als Endziel im Blick haben, für die also eine Zweistaatenlösung bestenfalls ein Etappenziel darstellt.
          Wenn die arabische Seite 1948 mit einer Zweistaatenlösung einverstanden gewesen wäre, gäbe es sie seit damals, und der Nahostkonflikt wäre beendet gewesen.

        • Dante schreibt:

          Was ist das für ein Code?

        • Aristobulus schreibt:

          Hbaa. Agap!, man grafft und schbafft, um’s zu gnatzn. Banzai und Föööl!

        • kleines Südlicht schreibt:

          you’re not very vocal today, are you?

        • Aristobulus schreibt:

          Melodiös geht es wieder ab 11. August 11:08 zu 😉

    • SilverSurfer schreibt:

      Mit Ihnen haben wir kein Mitleid. Oder?

    • Aristobulus schreibt:

      Dem Fr*anke gehen die Palästinenser so komplett am faltigen, ungewaschenen Gesäß vorbei, wie man es sich nur vorstellen kann. Er tritt auf die Palästinenser mit seinen stinkigen Latschmauken drauf, immer drauf, schon beim Aufwachen, wenn er seine durchgeschwitzte Bettdecke weg strampelt.

      Dass die Hamas und auch die Fatach diese Leute permanent vergewaltigen, unterdrücken, kujonieren und umbringen, interessiert ihn nicht die Bohne. Er schreibt nur immer „Palässsstinenser!!“, um über die verhassten Juden zu behaupten, dass sie die neuen Nazis sind, und schlimmer als die.
      Fr*anke, dieser ganz kleine, gestörte, vor Gericht verurteilte Volksverhetzer, unterstützt nicht nur den arabischen Ausrottungswunsch gegen die Juden, er unterstützt auch noch aus vollstem Herzen (wenn er denn eins hat) die blutigen Diktaturen, die die Araber gegen andere Araber aufgerichtet haben. Er ist ein nützlicher Hebel für Terroristen.
      Und: Er merkt es nicht! Der schnallt’s nicht! Der lässt sich nur von anderen Kölner Hassern emotional ausbeuten und als täppischer Schilderträger benutzen.
      Eine schlotternde, komische Figur, ein betrogener Betrüger wie in einem Theaterstück.

      Das ist unfassbar lächerlich :D, und dazu: Schreier wie der schaden so schön der Antiisrael-Seite. So einer lässt diese Leute und diese Ideologie in der Sache noch viel verblendeter und menschlich noch viel mieser aussehen, als vorstellbar ist.

      Ein nützlicher Idiot isser.
      Also lass ich jetzt mal den Fran’ke hochleben.

      Heil, Fr*annnke!

      Sie nützen den Juden und Sie nützen Israel mit jedem einzelnen Geschrei und mit jedem Furz, den Sie von sich geben.
      Aber das verstehen Sie nicht :mrgreen:

    • anti3anti schreibt:

      „Erinnert mich fatal an Groß Deutschland im dritten Reich.“

      Unglaublich welcher Gruftis seine letzte Tinte hier verschwendet. Er innert sich an Großdeutschland, trotz Alzi!
      Sollte weniger auffallen. Sogar 100-jährige SS-Schergen werden heute noch (erst heute) vor Gericht gezerrt.

    • Dante schreibt:

      Ihr Heuchler, habt mit allen Mitleid, außer den Palästinensern.

      Ich empfinde es eher als heuchlerisch, wenn jemand „Mitleid“ genau mit den Palästinensern zeigt, sofern sie unter Repressalien von israelisscher Seite leiden, nicht aber, wenn Palästinenser massiver Gewalt durch andere Palästinenser oder anderer Araber ausgesetzt sind.
      Ich für meinen Teil habe Mitleid mit Palästinensern als Individuen, etwa solchen, die Angehörige durch Angriffe verloren haben oder selbst verletzt oder traumatisiert wurden. Besonders mit den Kindern, sie können nichts für die verfahrene Situation in ihrer Heimat.
      Mit Leuten wie Abdallah Jarbu, der im 21. Jahrhundert Töne anschlägt, die besser in die 1. Hälfte der 1940er Jahre passen würden, oder mit Leuten, die den Judenhass zum fixen Bestandteil ihres Glaubens erheben, habe ich null Mitleid, wenn ihnen etwas Schlimmes passiert. In einem solchen Fall würde bei mir nicht der präfrontale Gyrus Cinguli, sondern der Nucleus accumbens anspringen.
      Für den Fall, dass dies jemand nicht nachvollziehen kann: Wenn jemandem etwas Schlimmes zustieße, der zuvor versucht hat, meine Nichte oder meine Neffen zu vergewaltigen, würde ich auch eher Genugtuung als Mitleid empfinden.

      • Aristobulus schreibt:

        Du bringst es genau auf den Punkt!

        – Aber was sind Dein Gyros et ton nucle qui y succombe? 😀

        • Dante schreibt:

          Der präfrontale Gyrus Cinguli gilt als das Zentrum für starkes Unbehagen und wird aktiv, wenn entweder sehr starker physischer oder auch z.B. „sozialer Schmerz“ vorliegt, etwa, wenn wir uns von Anderen ausgeschlossen fühlen. Er kann auch aus Mitgefühl anspringen.
          Der Nucleus accumbens gilt i.Allg. als „Belohnungszentrum“ im Gehirn. Er wird z.B. aktiv, wenn wir etwas leckeres essen Allohol trinken oder sonstige Drogen nehmen, allerdings nur anfangs. Drogen führen zu Gewöhnungseffekten, sodass die Dosis immer weiter erhöht wird, wenn der Besitzer den gleichen Kick spüren will.
          Ich gucke gern Manfred Spitzers Sendung „Geist und Gehirn“, daher habe ich die Begriffe vor allem. In einem dort erörterten Experiment wurden Probanden in einen Tomographen gelegt. Dabei gab es zwei Personen, die beide ein einfaches Spiel mit dem Probanden spielten, in dem sie fair oder unfair spielen konnten; einer spielte nach Absprache eher fair, der andere unfair. Dann wurde den Außenstehenden Schmerz zugefügt und die Reaktionen im Gehirn der Probanden beobachtet, und zwar nach verschiedenen Kriterien differenziert, u.a. Geschlecht.
          Ungeachtet des Geschlechts zeigte sich eine starke Reaktion des Gyrus Cinguli, wenn dem fairen Spieler der Schmerz zugefügt wurde. Traf es den unfairen, war diese Reaktion bei den weiblichen Probanden im Schnitt deutlich schwächer. Noch größer zeigte sich im Schnitt der Unterschied bei den männlichen Probanden: Bei ihnen wurde der Gyrus Cinguli noch heruntergefahren, und der Nucleus accumbens wurde aktiv.

          • Aristobulus schreibt:

            Dann müsst‘ man als aufrechter Zionist (bzw. als Mensch, der einfach einer ist) also eine ständige Entzündung, nein, schon Vereiterung des Gyrus Cinguli haben, wohingegen der hmähm Nucleus accumbens beim Zionisten (und Menschen, der immer noch einer ist) immer dann anspringt und reines Haschischextrakt ausschüttet, wenn die Araber heut mal nicht brüllen, schießen oder bomben.
            Oder so 😉

          • Dante schreibt:

            Dann müsst’ man als aufrechter Zionist (bzw. als Mensch, der einfach einer ist) also eine ständige Entzündung, nein, schon Vereiterung des Gyrus Cinguli haben, wohingegen der hmähm Nucleus accumbens beim Zionisten (und Menschen, der immer noch einer ist) immer dann anspringt…

            So einfach ist das nicht. Wir leben ja nicht nur im hier und Jetzt, sondern dieses ist von den Traumata der Vergangenheit und bösen Vorahnungen der Zukunft überschattet. Das macht bei Folter- oder Vergewaltigungsopfern auch die Pausen zu einer Tortur. Ein Thrill stellt sich allenfalls ein (ich stelle mir vor, dass dies bei mir der Fall wäre), wenn man irgendwann in der Lage wäre, zu reagieren wie Beatrix Kiddo kurz nach dem Aufwachen aus dem Koma.

            …, wenn die Araber heut mal nicht brüllen, schießen oder bomben.

            Araber, nicht die Araber. In Hebron haben 1929 etliche Juden das Massaker dadurch überlebt, dass es Araber gab, die es wagten, in den Augen ihrer rasenden und gewiss vom Scheitan besessenen (im Sinne von „besitzen“, nicht nur im Sinne von „besetzen“) Landsleute zu „sündigen“, indem sie juden nicht erschlugen, sondern versteckten.

          • Aristobulus schreibt:

            Das lag bestimmt an deren Hirndrüsen. Sicher hatten die Zionisten da irgendwas finster Koscheres mit denen gemacht. Die normale arabische Hirndrüse jedenfalls sagt, stop!, Affen und Schweine raus aus Hebron.

            Früher in Paris aßen die Leute gern Lammhirn. Uh!, derlei hab ich nie mitgemacht. Wer weiß, welche Gefühle einem so blühen, Falls das Lamm aus Gaza stammte.

  4. Ima schreibt:

    Zitat Klaus Franke:
    „Auf euren Israel Tag verteile ich keine Flugblätter.
    Das Propagandamaterial das dort aus lag, ist zum Kotzen verlogen und widerwärtig.
    Auf solch einen Schund, fallen nur Idioten herein, die keine Bildung haben.“

    Sie sind anscheinend ein übler Hetzer!

    Wer Angesichts der über 70.000 Toten, die bisher der Bürgerkrieg in Syrien gefordert hat,
    noch immer mit boshaften Worten gegen Israel und Juden hetzt,
    der einzigen Demokratie in Nahost,
    die allen seinen Bürgern, egal ob Juden, Arabern oder sonst was, Bahais, Christen, Moslems, Drusen usw. gleiche Bürgerrechte und Religionsfreiheit garantiert,
    ist nicht nur ein absolut boshafter Mensch, sondern auch nicht in der Lage Mitgefühl für die Menschen aufzubringen, die in anderen Länder tatsächlich unsägliches Leid erdulden müssen.

    Ima

  5. mike hammer schreibt:

    alphachamber

    hier ein brief von 1969,
    extra für dich geschrieben.

    GESCHRIEBEN 1969 UND LEIDER AKTUELLER DENN JE!

    A Letter to the World from Jerusalem

    by Eliezer Ben Yisrael

    I am not a creature from another planet, as you seem to believe. I am a Jerusalemite like yourselves, a man of flesh and blood. I am a citizen of my city, an integral part of my people.

    I have a few things to get off my chest. Because I am not a diplomat, I do not have to mince words. I do not have to please you, or even persuade you. I owe you nothing. You did not build this city; you did not live in it; you did not defend it when they came to destroy it. And we will be damned if we will let you take it away.

    There was a Jerusalem before there was a New York. When Berlin, Moscow, London, and Paris were miasmal forest and swamp, there was a thriving Jewish community here. It gave something to the world which you nations have rejected ever since you established yourselves – a humane moral code.

    Here the prophets walked, their words flashing like forked lightning. Here a people who wanted nothing more than to be left alone, fought off waves of heathen would be conquerors, bled and died on the battlements, hurled themselves into the flames of their
    burning Temple rather than surrender, and when finally overwhelmed by sheer numbers and led away into captivity, swore that before they forgot Jerusalem, they would see their tongues cleave to their palates, their right arms wither.

    For two painfilled millennia, while we were your unwelcome guests, we prayed daily to return to this city. Three times a day we petitioned the Almighty: “Gather us from the four corners of the world, bring us upright to our land; return in mercy to Jerusalem, Thy city, and dwell in it as Thou promised.” On every Yom Kippur and Passover, we fervently voice the hope that next year would find us in Jerusalem.

    Your inquisitions, pogroms, expulsions, the ghettos into which you jammed us, your forced baptisms, your quota systems, your genteel anti-Semitism, and the final unspeakable horror, the holocaust (and worse, your terrifying disinterest in it) – all these have not broken us. They may have sapped what little moral strength you still possessed, but they forged us into steel.

    Do you think that you can break us now after all we have been through? Do you really believe that after Dachau and Auschwitz we are frightened by your threats of blockades and sanctions?

    We have been to Hell and back a Hell of your making. What more could you possibly have in your arsenal that could scare us?

    I have watched this city bombarded twice by nations calling themselves civilized. In 1948, while you looked on apathetically, I saw women and children blown to smithereens, after we agreed to your request to internationalize the city. It was a deadly combination that did the job. British officers, Arab gunners, and American made cannons. And then the savage sacking of the Old City; the wilful slaughter, the wanton destruction of every
    synagogue and religious school; the desecration of Jewish cemeteries; the sale by a ghoulish government of tombstones for building materials, for poultry runs, army camps – even latrines.

    And you never said a word.

    You never breathed the slightest protest when the Jordanians shut off the holiest of our places, the Western Wall, in violation of the pledges they had made after the war – a war they waged, incidentally, against the decision of the UN. Not a murmur came from you whenever the legionnaires in their spiked helmets casually opened fire upon our citizens from behind the walls.

    Your hearts bled when Berlin came under siege. You rushed your airlift “to save the gallant Berliners”. But you did not send one ounce of food when Jews starved in besieged Jerusalem. You thundered against the wall which the East Germans ran through the middle of the German capital – but not one peep out of you about that other wall, the one that tore through the heart of Jerusalem.

    And when that same thing happened 20 years later, and the Arabs unleashed a savage, unprovoked bombardment of the Holy City again, did any of you do anything?

    The only time you came to life was when the city was at last reunited. Then you wrung your hands and spoke loftily of “justice” and need for the “Christian” quality of turning the other cheek.

    The truth is – and you know it deep inside your gut – you would prefer the city to be destroyed rather than have it governed by Jews. No matter how diplomatically you phrase it, the age old prejudices seep out of every word.

    If our return to the city has tied your theology in knots, perhaps you had better re-examine your catechisms. After what we have been through, we are not passively going to accommodate ourselves to the twisted idea that we are to suffer eternal
    homelessness until we accept your saviour.

    For the first time since the year 70 there is now complete religious freedom for all in Jerusalem. For the first time since the Romans put a torch to the Temple, everyone has equal rights. (You prefer to have some more equal than others.) We loathe the sword – but it was you who forced us to take it up. We crave peace – but we are not going back to the peace of 1948 as you would like us to.

    We are home. It has a lovely sound for a nation you have willed to wander over the face of the globe. We are not leaving. We are redeeming the pledge made by our forefathers: Jerusalem is being rebuilt. “Next year” and the year after, and after, and after,

    until the end of time – “in Jerusalem!”

    und an sonsten

    kiesch mah jidiesche tuchehs! :mrgreen:

  6. Silke schreibt:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/1476479/

    Schützenhilfe für Neonazis
    Rechtsextreme können in Bayern oftmals frei agieren

  7. Dante schreibt:

    Es gab da doch so ein Transparent, das linke Demonstranten immer getragen haben:

    Deutsche Polizisten schützen die Faschisten.

    :mrgreen:

    • Dante schreibt:

      Der Kommentar bezieht sich natürlich auf die Aussage, die Polizei werde die „Klagemauer“ schützen.

      • Klaus Franke schreibt:

        Auf dem Israel Tag 2013 in Köln, wurde ein jüdischer Nazi gesichtet.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Wen meinen Sie damit? Etwa die nette Frau, die Sie mit polizeilicher Gewalt zwingen wollten, Ihnen ein Flugblatt zu geben?

          • Klaus Franke schreibt:

            Auf euren Israel Tag verteile ich keine Flugblätter.
            Das Propagandamaterial das dort aus lag, ist zum Kotzen verlogen und widerwärtig.
            Auf solch einen Schund, fallen nur Idioten herein, die keine Bildung haben.

        • peter schreibt:

          Felicitas Langer? Shlomo Sand? Oder wer??

        • Aristobulus schreibt:

          Der Herr Fr*anke schleicht auf Israeltagen herum und proletet da die Leut‘ an? Allerliebst.
          Er schlich ja auch neulich durch Köln-Chorweiler und hat dort die Moslems aufgewiegelt, damit sie ein Judenprogrom veranstalten.

  8. chekker34 schreibt:

    P.S
    Ich brauche keine Anonymität, mein Name ist Daniel Shaw und ich habe mich 2-3 mal vertippt weil ich diese Scheisse nicht ernst nehme. Sicher wird sich die Wildsau gleich grunzend draufstürzen.
    Viel Spass beim Ausdenken der nächsten Beleidigungen.

    • Aristobulus schreibt:

      Bitte wer? Bitte was?
      Und wen genau wollen Sie hier als grunzende Sau gesehen haben? Mal präziser bittschön.
      Übrigens, es tut nicht gut, wenn einer permanent vorm Spiegel steht, mein Herr.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Sein ekelhafter Auswurf wurde gar nicht erst veröffentlicht.

        • Aristobulus schreibt:

          Ah so, wohl ein wahrer Speikünschtler, der schon in seinem P.S glattweg was geschrieben hat, weswegen man ihn anzeigen kann („Sau“ usf. ist strafbar).
          Wen hat er denn damit adressiert?

        • Dante schreibt:

          Mich hat das auch verwirrt, der Kommentar las sich so, als sei es nicht der erste gewesen, aber einen Vorgängerkommentar habe ich nicht gefunden. Und wie ekelhaft er war, kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht gelesen habe.

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, es scheint, dass der Alphachamber diesmal als Checker nochmal eins draufsetzen wollte, weil er es nicht aushält, wenn man ihm widerspricht, und weil er dann unter Zwang mit einem schmutzigen Messer auf die weißen Westen Anderer einstechen muss. Wahrscheinlich nennt er sich woanders Topper, BlitzOne, Summit007 oder gleich Superduperman :mrgreen:
            Ein Lappen, dem Feigheit und Größenwahn nicht genug sind, er weiß auch noch, was Obfuskation ist :D, dieses Übel, an dem alle leiden, nur nicht er selber.

          • Aristobulus schreibt:

            Dieser Alleswisser scheint ein ehemaliger Flughafen-Türsteher zu sein, der sich aber lieber als „Srcurity-Experte“ sieht, er ist also ganz hoch oben, will noch höher hinaus und schreibt ein Buch, in dem er ernsthaft unaussprechliche, sagenhafte Dinge wie etwa dieses verrät:
            „…Sicherheit ist ein dynamischer Faktor und hat ein höchst komplexes Wesen. Es befindet sich in stetigem Fluss, wie eine Amöbe. Ihr persönlicher Security-Status folgt einem komplizierten Algorithmus und ändert sich mit jeder kleinen Ortsänderung. Es ist deshalb unmöglich, Security auch nur annähernd, in praktischer Hinsicht, zu garantieren.“

            Tja, er weiß auch noch, was Algorhythmen ohne Ypsilon oder Amöben und Wesen sind, vielleicht umgekehrt. Ich sage Dir, Dante, er hätte uns voll fertiggemacht, auch mit der Besetzung hätte er aufgeräumt, wenn man ihn nur gelassen hätte. Er hätte alles entlarvt und dann für sein Buch den Putlitzer Mogelpreis gekriegt, ach, er ist uns allen amöbenhoch über :mrgreen:

      • chekker34 schreibt:

        Verlange von deinem Betreiber „feigeimgeistigennichts“, dass er den gesamten Kommenmtar freigibt. Er ist nicht annähernd so beleidigend wie die vulgären Ergüsse von „DerSerebrjanik“ – um präzise zu sein. Mit „alpha“ hattet ihr einen leidlich zivilisierten Dialog laufen, bis dieser Geistesgestörte sich einmischte und einen fremden Gast aufs Übelste beschimpfte. Dass der Betreiber nur das „P.S.“ freigab, beweist anschauliche die angeborene hinterlistige Feigheit, die man vielen von uns anlastet, aber für die mein Israel nicht bekannt ist! Im Rudel über kindische „Jöden“-Kram könnt ihr zwar im Konzert hysterisch wiehern wie besoffene Weiber, bescheißt euch aber selbst um die Wahrheit. Was hat eigentlich Hitler in dieser Diskussion zu suchen??? Auf euren Bären-Dienst können wir gut verzichten. Und ihr seid so doof nicht zu merken, dass ihr längst Selbstgespräche führt! Kommt runter ihr Maulhelden ins Gelobte Land und kämpft. Wenn ihr diesen räudigen Hund mitbringt, wasche ich ihm mit Kamelpisse sein faules Maul persönlich aus – wir sind bekannt für unsere Gastfreundschaft. Säubert diesen beschämenden Hass-Blog. Aristobulus, du Schmock, siehst so dämlich aus wie du schreibst. Ich nehme die Wenigen aus, die sich auf diesem armen Blog respektvoll verhielten. D.S.

        • hansi schreibt:

          @ chekker34

          Sie schreiben:
          Kommt runter ihr Maulhelden ins Gelobte Land und kämpft.

          chekker Sie sind wirklich unten angekommen !!

          Aber bestimmt nicht in Eretz Israel.

          Sollten wir alle nach Israel kommen so ist es ein Aufstieg ( Alija)

          Das hebräische Wort Alija für „Aufsteigen, Hinaufziehen“ bezeichnete im antiken Judentum eine Wallfahrt gläubiger Juden zum Jerusalemer Tempel zu einem der drei jährlichen Wallfahrtsfeste Pessach, Schawuot und Sukkot. Das Aufsteigen bezog sich auf das hochgelegene Bergland Judäas und besonders auf den etwa 800 m hoch gelegenen Tempelberg, den Zion.[1]

          Nachdem die Babylonier den Tempel und die Stadt Jerusalem als kultisches Zentrum des damaligen Judentums 586 v. Chr. zerstört und seine politischen und kultischen Eliten exiliert hatten, bezeichnete der Begriff auch das erhoffte künftige „Hinaufziehen“ der exilierten Juden in ihr Heimatland Israel. Das Edikt des Perserkönigs Kyros II. von 539 v. Chr. erlaubte ihnen diese Rückkehr nach biblischer Überlieferung mit den Worten (Esr 1,3 EU; vgl. 2. Buch Chronik 36,23):

          Ich hoffe Sie lesen das und haben was über das Judentum dazugelernt .

          Wo immer Sie auch abgestiegen sind !!

          hansi

        • Aristobulus schreibt:

          Serebrejanik hat mehr Geist, als Sie sich je vorzustellen vermochten, Sie vulgärer, fälschender, fakender Möchtegern.
          „Ihr und wir“? Versuchen Sie, als Israeli zu erscheinen? 😀 😀 LOL. Habe selten so einen unfassbar dämlichen, rasant plumpen Versuch gesehen.

          Nazzen machen’s genau so. Tun im Internet so hier und da, als wären sie Juden, um sich so widerlich zu verhalten, wie sich das von Stürmer-Hakennasen vorstellen.

          Zurück in Ihren Schlammkeller, Astloch.

        • BTW schreibt:

          für die mein Israel nicht bekannt ist!

          Ihr „Israel“ befindet sich höchstens hinter dem Sicherheitszaum, wo Kamelpisse in Ermangelung von Wasser sicher noch zur Körperpflege Verwendung findet, Sie langweiliger Troll!

        • DeSerebrjanik schreibt:

          Tja, liebster Chekker, Beleidigen will auch gelernt werden. Witzig, dass wir gleiche Initialien haben. Hab mich sogar zuerst abissel erschrocken, als ich unter Ihrem Stuss „D.S.“ las. Ansonsten bin ich recht geschmeichelt, aus der Feder einer solchen Knalltüte, wie Sie, kritisiert zu werden. Besten Dank! Hab jetzt echt besseres zu tun, als Ihnen ein paar um die Ohren zu schmieren. Also, denken Sie von mir, was Sie wollen – Sie gehen mir massiv am Arsch vorbei. Herzlichst. D.S.

          • DeSerebrjanik schreibt:

            P.S. Noch was an den Chekker: falls Sie, der Sie sich ja ausgiebig über Beleidigungen und Beschimpfungen mokiert, mit dem „räudigen Hund“ mich meinten und mir mit Kamelpisse das Maul säubern wollten, so bedanke ich mich aufs Herzlichste für diese Titulierung und den freundlichen Vorschlag zur hygienischen Pflege meines Mundbereiches. Aber ein Kamel, wie Sie, braucht ja eigentlich jeden Tropfen all seiner Flüssigkeiten, um in der Wüste zu überleben, nicht wahr? Deswegen geben Sie acht, dass Ihnen nicht die Spuke wegbleibt, von Pisse mal ganz abgesehen.

            Und wenn Sie den Aristobulus noch einmal blöd anmachen, dann beten Sie, dass ich nicht tatsächlich Alija mache und Ihnen mal das Maul sauber mache!

    • Klaus Franke schreibt:

      @chekker34
      Sie sprechen mir aus der Seele! D A N K E ! ! !

  9. A.Bundy schreibt:

    @ alphachamber – „Der Staats-lose Bürger
    …auf der flucht vor der dummheit“

    Offensichtlich auf der Flucht vor sich selbst. LOL

  10. peter schreibt:

    alphatierchen plappert so ungeniert daher, dass es seinen Antisemitismus nicht mal mehr als „Israelkritik“ zu tarnt – „juedische Besetzung“ gleich im ersten Kommentar laesst jedenfalls keinen Zweifel zu.

    Mir faellt dazu nur Woody Allens Bonmot mit dem Baseballschlaeger ein.

  11. DerSerebrjanik schreibt:

    Und noch etwas an den Hong-Konger Geschichtsmasturbator: wenn es die „Methoden der Juden“ gibt, was sind dann die Methoden der Deutschen? (oh ja, ich weiss, Wichser wie Sie schreien an dieser Stelle besonders laut auf, dass Judentum nur eine Religion ist und keine Volkszugehörigkeit.). Sind es Weinerlichkeit, Selbstmitleid, Arroganz und Bessewisserei? Alle diese Kriterien haben Sie nämlich erfüllt mit Ihrem Schreibgewichse. Also, dann schreibe ich jetzt mal „typisch Deutsch“, ja?

    • Aristobulus schreibt:

      Das begreift der aber alles nicht die Bohne, sondern sieht sich jetzt warscheinlich als fürchterlich beleidigtes Opfer, als edle gepeinigte Seele, als Ziel der fiesen Judenmethoden gar ;), und wahrscheinlich schwitzt er vor Empörung, was ihm jedoch äußerst peinlich ist, das, und dass man ihn einfach nicht liebt.
      Hoffentlich übersteht er die Nacht einigermaßen und hat morgen keinen Ziegenpeter.

  12. alphachamber schreibt:

    @ Dante:
    Ich erkenne in Ihrem letzten Kommentar redliches Bemuehen um einen sachlichen Ton.
    Sie machten sich die Muehe Ihre Ansichten ausfuehrlich und wuerdevoll zu offenbaren. Das respektiere ich und nicht zu antworten waere unhoeflich.

    Bitte gehen wir zu meinem Eingangs-Kommentar zurueck. Er weist in kurzen Worten auf 2 Punkte hin: (A) Den (neuzeitlichen) Ursprung des Konflikts, (B) Die Rolle des U.K.

    Wenn ich nicht durchdringe, stelle ich um auf Sarkasmus in der Hoffnung doch noch klare Stellungsnahmen zu provozieren. Klappte aber nicht. Anstatt Antworten zu meinen Punkten erhielt ich wortreiche Mischungen aus bekannten Daten, irrelevanten Informationen, Polemik und Unterstellungen. Nur einige Beispiele :-

    Polemik:
    Aristobulus 13:22
    “…Die sind schon arm dran, die Araber. Müssen es aushalten, dass ihre Hunde (“Die Juden sind unsere Hunde!” lautete die gebrüllte Losung all dieser Pogrome bis 1948 …”
    (Plus 4 x “ach”). [bedarf keiner Erklaerung]

    Irrelevanz:
    Dante 12:43
    “…Auch der Pakt al-Husseini-Hitler ist ebenso Fakt wie die Tatsache, dass al-Husseini die Ausrottung der Juden besonders am Herzen lag…” [Was hat diese Episode mit meinen 2 Punkten zu tun?]

    Aristobulus 13:28
    “- Wenn manche Deutsche so besonders flammend Partei für die arabische Seite ergreifen …” [Lesen Sie nochmals den gesamten Inhalt und erklaeren Sie die Relevanz zu meinen Fragen]

    Daher meine charakterisierung der Antworten als “verbaler Durchfall”.

    Unterstellung:
    Dante 15:44
    “…Halten Sie den agressiven Antizionismus à la W*alte*r Haman pardon, H*errman*n…”

    Aristobulus 11:30
    “…Sie jedenfalls haben nicht besonders viel davon an den Tag gelegt, sondern nur die Araber bedauert…”

    Durch diese Ausfuehrungen, wird die Geschichte nicht eroertert, sondern man bezieht eine Position und gibt ihr einen moralischen hoeheren Wert. Ich bin dann entweder “mit Ihnen”, oder moralisch minderwertig. Dieser Zwang zur einer “moralischen” Entscheidung vor dieser Schwelle ist eine bewusste Methode der Juden. Man ist entweder Zionist oder Antisemit. Klappt nur bei den Deutschen. Dafuer blogge ich nicht oder beschaeftige ich mich mit Geschichte. Ich studiere zeitgenoessische Schriften und nehme die Geschichte wie sie sich mir dadurch offenbart, nicht nach dem “Spiegel”, noch von Antisemiten, aber auch nicht nach dem Zentralrat der Juden. Als Hong Konger Buerger seit 1975 habe ich diesbezueglich keine politischen Eisen im Deutschen Feuer.
    Letztlich, im Bezug auf “Demutsakrobatik (Schuld und Suehne:)
    Begriffe wie “Kollektivschuld” und “Erbschuld” sind juristisch sowie moralisch bedeutungslos. Gesetz, Recht und die Ethik beziehen sich immer auf die Handlung eines Individuums (ausser man identifiziert sich mit der Gesinnung der Blutrache der Mafia). Diese Begriffe dienen der Gesinnungskontrolle und sind fuer rationale Menschen bedeutungslos.
    Betreffs der 90-Jaehrigen “Kriegsverbrecher”:
    Kennen sie eine einzige Nation, ausser uns, die ihre eigenen Leute bis in die Tiefen des Universums und zeitliche Ende des Kosmos verfolgt? Dann muessten Sie logisch folgern, dass Deutschland die einzigste moralische Nation der Erde ist – so anmassend wollen wir ja eben nicht sein.
    Ich danke Ihnen. Gruesse.

    • Aristobulus schreibt:

      Sie kennen sich ja bestens mit den Juden und deren bewussten Methoden aus. Wissen genau, wie die Sie zu irgendwas zwingen.
      Aber Sie sind ja wohlerzogen und stehen höher.
      Sie „studieren zeitgenössische Schriften“? Na Vorsicht, dass der Blick nicht den Zeilenverlauf verliert, wenn es nach paar Minuten zu anstrengend wird. Oder zu „heikel“. Ein Wort, das Sie in Anführungsstriche setzen, weil Sie bei Manchem erröten und sich für das Meiste, Allermeiste viel zu schade sind.

      Noch eins: Ich schrieb, „Die Juden sind unsere Hunde!” lautete die gebrüllte Losung all dieser Pogrome bis 1948 …“
      Gefällt Ihnen das, oder gefällt Ihnen das nicht? Gefährdet es Ihre Neutralität und Erhobenheit, indem Ihnen das nicht gefallen könnte? Sie halten es für Polemik. Also verwechseln Sie Polemik mit Dingen, die Sie nicht wahrhaben wollen.
      Ja, alles Polemik! 😀

      À propos, „Neutralität“ ist nur ein anderes Wort für Etepetete-Sein. So wie „Obfuskation“ Ihr Ausdruck oben, nur eine unverschämte Unterstellung gewesen ist, dass ich Quellen verfälsche. Geschenkt.

      Und mit diesem nicht vorhandenen Rüstzeug glauben Sie, eine Meinung über Nahost und naturgemäß über die Juden und gar deren Methoden zu haben?
      So rundäugig möcht‘ ich auch mal sein.

    • Danny Wilde schreibt:

      Sie schreiben viel und sagen nix, außer andauernd „die Juden“.

      So zu schreiben – und, sorry wenn ich das als Deutscher erwähne: außerdem mit einer Tastatur ohne Umlaute zu schreiben, das sieht ekelhaft aus! – so zu schreiben, andauernd „die Juden“, das geht nicht. Weil es falsch ist.

      Es heißt nämlich nicht „die Juden“, sondern es heißt, das sollten Sie wissen!!, es heißt: „DA JIDDN“!!! Und das muss laut herausgebrüllt werden, und es muss ein mannsgroßer Globus dabei auf Kopf und Schultern jongliert werden! Selbst das Mikro muss vor Schreck zurückzucken!

      Brauchen Sie NOCH mehr Hinweise? Wie lachhaft Ihre Wortmeldungen sind?

    • Aristobulus schreibt:

      P.S.
      Ihre völlig absurden Begriffe “Kollektivschuld” und “Erbschuld” sind freilich allein die Ihrigen, mein Herr, von denen war hier bisher nicht die Rede. Es ging zuvor um Ihre kaum minder absurden Begriffe „Demutsakrobatik“ und „Sühnegeschäft“, von denen Sie damit ablenken wollten.
      Halb gewollt und nicht gekonnt

    • Dante schreibt:

      Ich räume gern die Möglichkeit ein, dass wir beide (Aristobulus und ich) in Ihre Worte mehr hineininterpretiert haben als darin enthalten ist. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass eine bestimmte Wortwahl so einiges impliziert. Zum Beispiel hier:

      Ich bin dann entweder “mit Ihnen”, oder moralisch minderwertig. Dieser Zwang zur einer “moralischen” Entscheidung vor dieser Schwelle ist eine bewusste Methode der Juden. Man ist entweder Zionist oder Antisemit.

      Die Verallgemeinerung „Methode der Juden“ ist in der Tat eine judenfeindliche Formulierung, denn sie unterstellt Juden pauschal, moralische Erpresser zu sein. Diese Feststellung impliziert nicht die Unterstellung von Judenfeindlichkeit als Einstellung, man muss sich aber im Klaren sein, welche Rolle judenfeindliche Klischees mehr als die meisten anderen Negativ-Klischees bei der Verfolgung der Betroffenen gespielt haben.
      Einen flüchtigen Eindruck davon, was das bedeuten könnte, haben Muslime bzw. Araber in nichtmuslimischen Teilen der Welt nach 9/11 gewinnen können, aber das ist nicht einmal entfernt vergleichbar. Mir fallen momentan nur zwei weitere Völker ein, die die Beklemmung allein durch die Konfrontation mit Negativklischees aus eigner Erfahrung nachvollziehen können: Die Roma (die sich teilweise selbst lieber „Zigeuner“ nennen) und die Armenier.
      Man ist auch nicht entweder Zionist oder ‚Antisemit‘, aber auch wenn man nicht Zionist oder Sympathisant des Zionismus sein mag, sollte man versuchen, nachzuvollziehen, dass selbstredend der Zionismus bzw. sein Erstarken dem ‚Antisemitismus‘ zu verdanken ist und nicht umgekehrt.
      Man sollte nicht ignorieren, dass Wehrlosigkeit für Juden immer besonders ungesund war.

    • DerSerebrjanik schreibt:

      Hören Sie, Sie King-Konger Cheesbürger, wenn Sie, Oberblödes Arschloch noch einmal „Die Juden“ oder „Methode der Juden“ schreiben, werde ich Sie bitten, mir Ihre King-Konger Adresse mitzuteilen und schicke Ihnen eine Ausgabe des „Meines Kampfes“. Ist zwar nicht wirklich eine Zeitgenössische Schrift, Sie Blödmann hoch drei, aber Sie werden viele Ihrer Gedanken darin wiederfinden und sich an der Objektivität dieses Werkes erfreuen.

      Over an Sie.

      Dieser Typ ist eine typische Ausgabe des Modernen Antisemiten mit weisser Weste. Ihr habt alle ehrenhaft, aber umsonst viel eurer Zeit vegeudet um diesem Kretin irgendwas zu erklären.

    • Dante schreibt:

      Begriffe wie “Kollektivschuld” und “Erbschuld” sind juristisch sowie moralisch bedeutungslos.

      Ich habe niemals von Kollektivschuld geredet und lehne diese rundheraus ab. Erbschuld auch. Alles, was vielleicht erblich sein mag, sind Schuldgefühle. Die wiederum zu energischer „Schuldabwehr“ führen können, sodass jemand quasi aus schlechtem Gewissen eine negative Einstellung zu Juden bekommt, ganz nach Zwi Rex‘ Bonmot:

      Die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen.

      Brauche ich nicht. Ich bin Deutscher mit geradem Rücken. Deshalb ficht es mich auch nicht an und ich fühle mich nicht in meiner deutschen Seele gekränkt, wenn wieder mal etwas über den Holokaust läuft oder ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Beteiligten läuft (der übrigens kein Kriegsverbrecher ist, auch kein mutmaßlicher ist, denn der Holokaust hat nichts mit Kampfhandlungen zu tun, sondern war kaltblütiger Mord).

      • caruso schreibt:

        Lieber Dante, Du gefällst mir immer besser. Bin jedes Mal froh, wenn ich auf solche Deutsche treffe. Ich meine, auf solche die wissen, worüber sie reden / schreiben. Die sind rel. selten. Viel zu viele reden / schreiben von Sachen,von denen sie nichts verstehen, von denen sie nichts wissen und auch das noch falsch. – Laß Dir das von einer alten Jidene sagen: Du sollst Dich ruhig als Deutscher empfinden. Deutsch – das ist nicht nur Hitler &
        Co. Es gibt in der deutschen Geschichte genug, worauf ihr stolz sein könnt. Das war immer schon meine Ansicht.
        lg
        caruso

        • Aristobulus schreibt:

          …scheint nicht so, dass das die echte Caruso ist (die ich sehr schätze!) – es könnte auch wieder jener hier schon siebenmal gesperrte Irre sein. Er hat ja erst neulich Carusos Namen missbraucht, um sich hier zu ergießen.

          • Dante schreibt:

            …scheint nicht so, dass das die echte Caruso ist (die ich sehr schätze!) – es könnte auch wieder jener hier schon siebenmal gesperrte Irre sein.

            Woraus schließen sie das? Aus dem Beitrag? Daran kann ich es gerade nicht festmachen. Gut, caruso hat mich dafür gelobt, dass ich mich als Deutschen empfinde, ohne mich dessen zu schämen, aber das ist m.E. kein Lob für deutsche Selbstüberhebung, sondern für meine Absage an den bei vielen Deutschen allzu verbreiteten Schuldabwehr-‚Antisemitismus‘.

          • caruso schreibt:

            Das Kommentar ist vom echten caruso. Daß Aristobulos mich schätzt … uh! ich werde gleich rot:-)))) Und Dante hat genau erfaßt, worum es mir ging. Das freut mich! Ich habe keine Probleme mit Deutschen, nur mit Falschheit, auch wenn einer glaubt, er wäre echt.
            Aber das bezieht sich nicht nur auf Deutsche, sondern auf ein jeder, egal, welcher Nation,
            welcher Hautfarbe usw.
            Und ja, ich würde so gern nach Köln fahren und mittanzen! Aber leider… bin zu alt (82) und auch nicht gesund. So kann ich nur in Gedanken dabei sein!
            Ja, und wer ist der Idiot, der meinen Namen mißbraucht? Ich würde ihm gern den Hals
            umdrehen. brrrrrrrrrrrrrr……
            lg
            caruso

    • Dante schreibt:

      Nachtrag:

      Unterstellung:
      Dante 15:44
      “…Halten Sie den agressiven Antizionismus à la W*alte*r Haman pardon, H*errman*n…”

      Das war keine Unterstellung, sondern eine Frage. Deshalb die Satzstellung und das Fragezeichen am Ende. Eine Unterstellung wäre eine Formulierung gewesen wie „Sie halten den agressiven Antizionismus à la W*alte*r Haman pardon, H*errman*n wohl für…“, aber das habe ich nicht geschrieben.

      Aristobulus 11:30
      “…Sie jedenfalls haben nicht besonders viel davon an den Tag gelegt, sondern nur die Araber bedauert…”
      Durch diese Ausfuehrungen, wird die Geschichte nicht eroertert, sondern man bezieht eine Position und gibt ihr einen moralischen hoeheren Wert. Ich bin dann entweder “mit Ihnen”, oder moralisch minderwertig.

      Wenn ich nicht ausdrücklich geschrieben hätte, dass ich nicht objektiv, sondern parteiisch bin, nämlich zugunsten des jüdischen Staates (allerdings nicht ohne Grund, denn man kann als Araber im jüdischen Staat weit besser leben denn als Jude in einem arabischen), wäre diese Interpretation zwar nicht unbedingt richtig, aber zulässig. So stellt sie jedoch ihrerseits eine moralische Abwertung des Gegenübers dar, nämlich meiner Wenigkeit. Und eine moralische Abwertung der Juden, da Sie dies im weiteren Verlauf als „Methode der Juden“ und diese daher als moralische Erpresser charakterisieren. Dass nämlich Erpressung moralisch minderwertig ist, halte ich für Konsens.
      Übrigens hätte ich es in der Tat für moralisch minderwertig gehalten, wenn Sie tatsächlich und expressis verbis al-Husseini in Schutz genommen oder die Hoffnung zum Ausdruck gebracht hätten, dass Israel in naher Zukunft überrannt werde und seine heutigen (jüdischen) Bürger, sofern sie nicht getötet oder aus dem Land vertrieben werden, zur Konversion gezwungen oder nur noch als Dhimmis mit minderen Rechten geduldet würden.
      Und es ist mein verdammt gutes Recht, das moralisch minderwertig zu finden. Schließlich berufen sich ja Judenfeinde und Krawall-Antizionisten wie Obengenannter auch auf die Meinungsfreiheit.

    • Dante schreibt:

      Betreffs der 90-Jaehrigen “Kriegsverbrecher”:…
      Wenn Sie Holokaust-Beteiligte meinen: Der Holokaust war kein Kriegsverbrechen, darauf hat Sebastian Haffner in „Anmerkungen zu Hitler“ hingewiesen. Er hatte nichts mit dem Krieg selbst zu tun und fand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen zu tun. Er hat sogar Kräfte gebunden, die sonst für den Krieg zur Verfügung gestanden hätten.

      Kennen sie eine einzige Nation, ausser uns, die ihre eigenen Leute bis in die Tiefen des Universums und zeitliche Ende des Kosmos verfolgt?

      Sie übertreiben maßlos. Die Verfolgung von jetzt 90jährigen ist nichts anderes als die verdammt späte Korrektur eines jahrzehntelangen Versäumnisses. Der Fehler liegt nicht darin, dass die Leute jetzt belangt werden, sondern darin, dass sie so lange ein beschauliches Leben hatten, das ihren Opfern verwehrt blieb. Und das, obwohl ihre Sache auf der Verliererseite stand.

      Dann muessten Sie logisch folgern, dass Deutschland die einzigste moralische Nation der Erde ist – so anmassend wollen wir ja eben nicht sein.

      Da verwechseln Sie etwas: Es ist nicht anmaßend, das moralisch Richtige zu tun, es ist anmaßend, sich allzu viel auf eigentlich Selbstverständliches wie die Bestrafung von Mord und Völkermord einzubilden.

      • Dante schreibt:

        Einige Passagen im letzten Kommentar sind offenbar kursiv gedruckt, obwohl sie keine Zitate sind, sondern Antworten von mir.

    • Dante schreibt:

      Nachtrag: Eine Nation außer uns? Sie sagten doch, Sie seien Honkonger Bürger. Hongkong war bis 1999 britisch und ist seither chinesisch.

  13. alphachamber schreibt:

    P.S.:
    @Aristo: Mein letzter Kommentar war eigentlich an „Dante“ gerichtet. Aber da Sie sich angesprochen fuehlten passts schon. Over and out.

    • Schum schreibt:

      Ihre Einlassung hört sich so an, als würden Sie den Briten die Gründung des Staates Israel vorwerfen. Diese Schmach haben sie nicht verdient. Noch 1948 haben sie alles daran gesetzt, dieses Ärgernis für die arabische Welt – Hunde, die sich für Menschen halten – aus der Welt zu schaffen.
      Nachfolgend ein winziger Punkt aus der Rezension des Buches von Tilman Tarach: Der ewige Sündenbock (Felix Riedel, Nichtidentisches, 12. Januar 2013)

      Israel ist kein imperialistisches Projekt, sondern ein antiimperialistisches. Tarach bringt nicht nur reiches Quellenmaterial für die Beteiligung von geflohenen Nazis an den arabischen Armeen, sondern auch für die britische Unterstützung der jordanischen Armeen im Unabhängigkeitskrieg Israels: Der Oberbefehlshaber der arabischen Legion Transjordaniens „war der britische General John Glubb (‚Glubb Pascha’), das Offizierskorps war britisch, und die Finanzierung ebenso.“

      http://nichtidentisches.wordpress.com/2013/01/12/rezension-der-ewige-sundenbock-heiliger-krieg-die-protokolle-der-weisen-von-zion-und-die-verlogenheit-der-sogenannten-linken-im-nahostkonflikt/

      • alphachamber schreibt:

        Hallo!
        Auszug aus der Buchbesprechung von Herrn Tarachs Werk:
        „…eines der besten deutschsprachigen Bücher zum Thema Judentum, Antisemitismus, Israel und arabisch-israelischer Konflikt zu schreiben, wie Aviv Shir-On, stellvertretender Generaldirektor für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im israelischen Außenministerium, treffend festgestellt hat…“ Ich moechte nicht arrogant klingen, aber Sie halten dieses Werk hoffentlich nicht fuer eine neutrale Quelle!
        Da man nicht alles ueber ein Thema lesen und wissen kann, bin ich freudig offen fuer jegliche Informationen. Werke allerdings, besonders ueber solch politisch „heikle“ Themen, die in der neueren Zeit geschreiben wurden (2011) sind selten hilfreich und dienen nur als Munition fuer die jeweilige Position.

        „…Ihre Einlassung hört sich so an, als würden Sie den Briten die Gründung des Staates Israel vorwerfen…“ Warum kommentieren Sie nicht auf was ich schreib, sondern auf das was sie meinen „herauszuhoehren“ – so diskutiere ich nicht!
        Vielen Dank!

        • Aristobulus schreibt:

          Ein Dipl-Ing mit Funkerausbildung, der mal ein etepetes Buch darüber gelesen hat, wie Juden sich neutraal (mit zwei A wie Aal) verhalten müssten, wenn es um Israel geht?
          Na Sie machen ja Sachen.

        • Schum schreibt:

          Der Oberbefehlshaber der arabischen Legion Transjordaniens „war der britische General John Glubb (‚Glubb Pascha’), das Offizierskorps war britisch, und die Finanzierung ebenso.“

          Stimmt, was Tarach hier schreibt, oder stimmt es nicht? Wissen Sie zu diesem Punkt – und nur zu diesem Punkt – etwas anderes?
          Nur das interessiert. Nicht, ob Tarach die jüdische Seite mit Sympathie betrachtet.

          • Schum schreibt:

            Warum kommentieren Sie nicht auf was ich schreib, sondern auf das was sie meinen “herauszuhoehren” – so diskutiere ich nicht!

            Nur um der Sache willen, weil ich mich vergewissern will, ob ich zu lesen verstehe:

            Der Satz Ihre Einlassung hört sich so an, als würden Sie den Briten die Gründung des Staates Israel vorwerfen… bezieht sich auf Ihren ersten Kommentar (7. Mai 2013, 12:20 vormittags).

            Da schreiben Sie hintereinander weg: Sie [anti3anti?] verschweigen die unheilsvolle Schluesselrolle Englands. Die Geschichte Israels beginnt mit der juedischen Besetzung des Gebietes…

            Der Ausdruck jüdische Besetzung impliziert, daß Sie mit dieser behaupteten Besetzung nicht einverstanden sind, daß Sie sie für verwerflich halten. Zum Vergleich: Landnahme ist neutral, Besetzung ist es nicht.
            Unmittelbar davor ist von Englands unheilsvoller Schlüsselrolle die Rede. England komme also eine unheilvolle Schlüsselrolle bei der von Ihnen verurteilten „Besetzung“ zu. Ist es demnach nicht so, daß Sie England vorwerfen, die Gründung des Staates Israel ermöglicht zu haben?

            Noch einmal: Juden hätten fremden Boden besetzt, die Gründung des Staates Israel sei also illegitim, England habe bei der Sache maßgeblich mitgewirkt. Ergo: Ebendiese Sache machen Sie den Briten zum Vorwurf, nicht? Wo ist die Unterstellung? Wieso höre ich etwas heraus, was Sie nicht schreiben? Sie schreiben’s ja.

          • Schum schreibt:

            Eine letzte Bemerkung als Gute-Nacht-Gruß:
            Finden Sie nicht merkwürdig, daß wir hier über Israels Existenzberechtigung diskutieren, und nicht etwa über die Existenzberechtigung Jordaniens, Pakistans und Bangladeshs – um nur diese drei herauszugreifen?

          • Aristobulus schreibt:

            Er findet es bestimmt nicht merkwürdig, weil er gar nichts merkwürdig finden kann!, denn dafür müsste er was merken.

            Merkbefreit sein – auch ’ne Kunst, die sich für was hält.

            Und solchen Leuten, Schum, wären wir ausgeliefert, immer mal wieder, wenn wir uns nicht wehren könnten. Dass wir das nicht dürfen, wollen die ja.
            Nu, kriegen die halt nich‘ ihren Willen, sondern kriegen was auf die Brilln

  14. quirin schreibt:

    „Ich jedenfalls werde am 28. Juni 2013 um 11 Uhr vor dem Kölner Dom stehen und ich werde nicht still sein. Ich werde feiern, feiern und tanzen. Laut werde ich sein, laut vor Freude darüber, dass die Vernichtung gescheitert ist. Ich werde tanzen mit der Israelfahne in der Hand, weil Israel lebt.“

    ich hoffe ihr tanzt auch um die pappwand bis dem pappmandl schwindlig wird.

  15. alphachamber schreibt:

    „…Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde…“
    Sie verschweigen die unheilsvolle Schluesselrolle Englands. Die Geschichte Israels beginnt mit der juedischen Besetzung des Gebietes, NICHT mit der UN Vollversammlung, in der die Araber vor vollendete Tatsachen gestellt wurden!

    • Aristobulus schreibt:

      Ach ach, die Araber. Meinten Sie die Initiatoren der Judenpogrome von 1920, 1921 und 1929, als aufgehetzte Araber hunderte Juden massakrierten, die dort schon immer gelebt hatten, während die Briten wegsahen?
      Oder meinten Sie den Mufti von Jerusalem (oh pardon, es heißt ja al-Kuds) Amin al-Husseini, der in den dreißiger Jahren alles daran setzte, um sich mit Nazideutschland zu verbünden und die Juden abzuschlachten?

      Ach, die Araber wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.

      Ach, man darf den Arabern, die 22 rein arabische, meist völlig judenfrei gemachte Länder haben, nicht zumuten, dass irgend wo ein einziger, ganz kleiner jüdischer Staat besteht. Weil der ja eine völkerrechtswidrige jüdische Besatzung ist, nicht?

      Die sind schon arm dran, die Araber. Müssen es aushalten, dass ihre Hunde („Die Juden sind unsere Hunde!“ lautete die gebrüllte Losung all dieser Pogrome bis 1948) unabhängig von arabischem Herrenmenschentum leben. Wenn das Allah wüsste.

      • alphachamber schreibt:

        War Ihr Geschichtslehrer Leon Uris?
        Toll, wie die Rationalitaet aus dem Fenster fliegt, wenn Syllogismen durch Ideologie ersetzt werden. Die besten Teile Ihrer Antwort waren: „Ach, ach, ach, ach“…..
        Shalom!

        • Aristobulus schreibt:

          Na danke.
          – Wo fehlt die Rationalität? Sie jedenfalls haben nicht besonders viel davon an den Tag gelegt, sondern nur die Araber bedauert, die Opfer von Tatsachen seien.
          – Und wo ist die Ideologie? Ich habe nackte Tatsachen genannt.

          À propos, Sie wirken wie einer, der blind ist und sich darüber beschwert, dass die Anderen nix sehen 😉

        • Dante schreibt:

          Toll, wie die Rationalitaet aus dem Fenster fliegt, wenn Syllogismen durch Ideologie ersetzt werden.
          Mit dem Begriff wäre ich mehr als vorsichtig, wenn ich zuvor auch recht einseitig von der „jüdischen Besetzung des Gebietes“ sprechen. Das Gebiet, über das wir sprechen, war zu keinem Zeitpunkt ein arabisches Land „Palästina“, sondern immer Teil verschiedener Reiche, in dem Juden, Christen und Muslime (nach Alter der Religion geordnet, nicht nach Bevölkerungszahl) zusammen- oder auch nebeneinander lebten, die letzten Jahrhunderte des Osmanischen. Im 19, Jahrhundert war es generell ziemlich dünn besiedelt.
          Das Bild von einem arabsichen Land, in das plötzlich, auf der Flucht vor dem ‚Antisemitismus‘ europäische Juden einfallen und die ansässigen Araber rücksichtslos verdrängt hätten, ist falsch oder zumindest extrem einseitig. Vielmehr wollten die dem ‚Antisemitismus‘ entflohenen Juden durchaus mit den Arabern zusammenleben. Es ist freilich vorgekommen, dass wohlhabende Juden Land von osmanischen Vorbesitzern gekauft haben und es zum Leidwesen der arabischen Pächter dann selbst bestellt haben, und es ist verständlich, dass diese nicht besonders erbaut darüber waren, aber mit dem rücksichtslosen „Landraub“, der den Juden oft pauschal unterstellt wird, hat das nichts zu tun und rechtfertigt auch keine Ausrottungsabsichten – erklärt sie nicht einmal.
          Was Aristobulus dann erwähnt hat, ist nicht Ideologie, sondern Fakten. Niemand kann die Pogrome und Massaker leugnen, wie z.B. 1929 in Hebron. Der Gerechtigkeit halber muss man dazu sagen, dass etliche Hebroner Juden nur überlebt haben, weil eben nicht alle Araber Mörder waren.
          Auch der Pakt al-Husseini-Hitler ist ebenso Fakt wie die Tatsache, dass al-Husseini die Ausrottung der Juden besonders am Herzen lag, wie sein Einsatz für die Ermordung von 5000 jüdischen Kindern 1943 beweist, die eigentlich gegen 20000 deutsche Kriegsgefangene ausgetauscht werden sollten.
          Die UN wollte 1947 eine beiden Seiten gerecht werdende Lösung, in der ein arabischer Staat ‚Palästina‘ vorgesehen war und Israel sehr viel kleiner sein sollte, als es heute ist. Die Araber (bzw. ihre Führer) wollten nicht mit den Juden teilen und das ganze Land dominieren, deshalb bezogen sie 1948 Israel mit Krieg. Deshalb wurde Israel größer als vorgesehen. Und militanter.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, Dante, und hm, zum wievielten Mal schreiben wir nun all diese Dinge hin?, immer andere Varianten und doch immer das Selbe in Gelbkariert?, man wagt es nicht, nachzuzählen.

            – Wenn manche Deutsche so besonders flammend Partei für die arabische Seite ergreifen und suggerieren, die seien auch Opfer des Krieges, erinnert mich das fatal an manche Österreicher, die Partei für sich selbst als erstes Opfer Hitlers ergreifen, oder an späte Anhänger Pétains, die ebenso flammend Partei für irgendwas Naheliegendes ergreifen, und immer für’s Opferdasein ;).

            Immer dieses Greifen danach bei denen, weil sie sonst etwas Dunkles von hinten ergreift. Das ist alles das selbe Lager, die Vichyfranzosen, die Seyss-Inquart-Österreicher und die al-Husseini-Palästinenser, und die ungarischen Pfeilkreuzler, und die Tschetniks, usw. usf.
            Die gehören alle zu den Erben der Achsenmächte.

            Die Palästinenser, wie sie heute genannt werden, also die Araber der Bereiche um das heutige Israel, sind durch Arafat, der sich Zeit seines Lebens innig auf den Mufti berief, innigst mit den Achsenmächten und mit Hitlern verstrickt. Die ganze ‚palästinensische‘ Führung war’s, etwa Fawzi al-Kaukji, ein Warlord und Konkurrent des Muftis, später sein Verbündeter, war wie dieser vorher mit Pogromen beschäftigt, hielt sich wie dieser später offiziell in Berlin auf. Beide kehrten kurz nach dem Krieg nach ‚Palästina‘ zurück, um dort mit dem weiterzumachen, was in Deutschland durch die Niederlage verloren war.
            Na womit: Mit Nazismus. Womit sonst.
            Arafat und seine Paladine haben nie damit aufgehört.
            Jetzt ist der erste Generation nach Arafat dran, und sie verhalten sich zueinander wie Pat und Patachon.

          • alphachamber schreibt:

            Hallo!
            Wenn Sie meine wenigen Worte so lesen wie sie geschrieben stehen, gibt mein kommentar kaum Anlass fuer verbalen Durchfall.
            Der gesamte Komplex Juden/Antisemitismus/Shoah/Araber ist eine einzige Knete aus Ideologie, Suehnegeschaeft, Moralmonopole und Parteilichkeit. Zeichen von Ideologie sind u.a. Uebereifer, polemische Rhetorik und Obfuskation. Ihre kleine „Nah-Ost Geschichte fuer Dummies“ hat immer noch die entscheidente Rolle Englands umgangen (als wenn man die Problematik zwischen Indien und Pakistan ohne das U.K. erklaeren koennte!)
            Anstatt sich die Geschichte so zu basteln damit sie der zionistischen Vorliebe oder Deutschen Demutsakrobatik entspricht, lesen Sie durch zeitgenoessische Britische Dokumente. Das Problem mit der Realitaet ist immer der Abschied von geliebten Standpunkten!
            Obwohl es eher wie einhaendiges Klatschen war, bedanke ich mich respektvoll fuer die Diskussion,
            Gruesse.

          • Dante schreibt:

            Wenn Sie meine wenigen Worte so lesen wie sie geschrieben stehen, gibt mein kommentar kaum Anlass fuer verbalen Durchfall.

            Meiner wiederum gibt bei genauerer Lektüre keinen Anlass, ihn als „verbalen Durchfall“ zu verumglimpfen. Er ist sachlich, wenn auch ausführlich.

            Der gesamte Komplex Juden/Antisemitismus/Shoah/Araber ist eine einzige Knete aus Ideologie, Suehnegeschaeft, Moralmonopole und Parteilichkeit.

            Ich weiß nicht genau, was Sie damit sagen wollen. Halten Sie den agressiven Antizionismus à la W*alte*r Haman pardon, H*errman*n einschließlich des Vergleichs Israels mit dem Dritten Reich – denn darum geht es hier im Fred – für objektiv, unideologisch (was impliziert, dass es pragmatisch sein müsste, wovon ich nichts sehe) und sachlich? Wenn ja, kann das ja wohl nicht Ihr Ernst sein!
            Ihre kleine « Nah-Ost Geschichte fuer Dummies » hat immer noch die entscheidente Rolle Englands umgangen…
            Auch wenn der Ausdruck „Nah-Ost-Geschichte für Dummies“ auch wieder polemisch ist, muss ich Ihnen teilweise Recht geben. Die Rolle der Mandatsmacht U.K. habe ich vernachlässigt.
            Den Rest schreibe ich in einen anderen Beitrag, damit dieser nicht zu lang wird…

          • Dante schreibt:

            Anstatt sich die Geschichte so zu basteln damit sie der zionistischen Vorliebe oder Deutschen Demutsakrobatik entspricht,…

            STOP!
            Sie haben mir ein einseitiges, zionistisch geprägtes Geschichtsbild unterstellt. U.K., pardon, o.k, damit kann ich gut leben. Mit dem Wort „Deutsche Demutsakrobatik“ nicht, unten mehr dazu.
            Ich habe Sympathien für Juden und für ihr Streben nach Freiheit von Verfolgung und Diskrimiinierung (das ist das, was ich unter Zionismus verstehe). Ich bin also nicht wirklich unparteiisch und auch nicht „objektiv“, und wer dies zu sein behauptet, tut dies m.E. wider besseres Wissen oder ist sich über seine Vorlieben und Abneigungen nicht im Klaren.
            Für beides gilt dasselbe wie für ein Vorurteil: Keines ist wirksamer als das eines Menschen, der keine zu haben glaubt.
            Um den Eindruck von Objektivität zu schaffen, braucht man ein Minimum an Sachlichkeit. Damit ist die Bezeichnung des Beitrages eines Anderen als „verbalen Durchfall“ schon nicht vereinbar.
            Es gibt allerdings regelrechte verbale „rote Tücher“, und bei mir gehört dazu das Wort „Deutsche Demutsakrobatik“, namentlich in diesem Zusammenhang. Da impliziert es nämlich die Unterstellung, dass eine positive Einstellung zum Zionismus und zu Israel bei einem Deutschen nicht authentisch, sondern auf einen „Judenknacks“ (Formulierung von Dieter Kunzelmann) zurückzuführen sein könne, also auf einen Schuldkomplex und damit, die „natürliche“ Einstellung eines Deutschen mit gesundem Nationalbewusstsein gegenüber Juden sei freundlich-neutral bis negativ – die gegenüber dem jüdischen Staat sowieso.
            Ich kann Ihnen versichern, dass ich durchaus über ein gesundes deutsches Nationalbewusstsein verfüge. Ich halte mein Nationalbewusstsein sogar für viel gesünder als z.B. das der ewigen Schlussstrichforderer, die sich über die Verhaftung eines 93jährigen mutmaßlichen ehemaligen KZ-Aufsehers so echauffieren, als hätte man ihnen die Rente auf die Hälfte gekürzt, oder sich sofort als Deutsche so fühlen, als zeige man wieder mal mit dem Finger auf sie – gleichzeitig betonend, dass sie nichts mit den Verbrechen zu tun haben. Warum dann die Aufregung? Wer sich den Schuh anzieht, dem passt er!
            Diese Mischung aus Selbstmitleid und Agression gegen die Opfer bzw. ihre Hinterbliebenen ist für mich als Deutschen ein Grund zum Fremdschämen. Eben weil ich als Landsmann mit denen etwas zu tun habe. Für einen Marsmenschen, der sich so aufführt, würde ich mich nicht schämen.

          • Aristobulus schreibt:

            Bitte sehr.
            Haben Sie außer dieser ebenso hochfahrenden wie ahnungslosen Moralpredigt nichts weiter zu bieten?
            Schade, und ich dacht‘ schon, „verbalen Durchfall“ würden Sie erkennen, nämlich als etwas anders als eben diese Dinge hier, mit denen man sich seit langer Zeit sorgfältig und seriös beschäftigt hat.
            Müssen Sie aber nicht verstehen, das, weil Sie eh schon alles wissen. Wozu dann noch weitere Beschäftigung mit so komplizierten Sachen
            Gehen Sie baden. In Tel-Aviv. Die brauchen da dringend Ihre profunde Kenntnis 😀

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Aber ganz schlecht haben Sie sich nicht geschlagen, das wollte ich Ihnen noch hinterherrufen. Das Wort Obfuskation so normativ-suggestiv einzuflechten, also dazu gehört schon was!, da muss man schon wissen, dass Obfuskation nicht Obstipation oder gar deren Gegenteil, „verbaler Durchfall“, ist 😉

            Auch Suehnegeschaeft und Demutsakrobatik geben zu denken, Falls man was zu denken oder zu sühnen hat. Wer auch immer.
            Und dass nicht alles Gold sei, was glänzt, stimmt übrigens gar nicht. Es glänzt dann um so mehr.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante, wie machst Du das? Du müsstest hier stehen, eben hier nach allen Regeln dieses Blogs und der Welt, aber Du stehst immer oben. Da werd ich neidisch

          • Dante schreibt:

            Systemefehler, vermute ich. Da habe ich nichts mit zu tun. Allerdings antworte ich meistens direkt per Antwort-Button, weil es oft (nämlich bei Antworten zu Antworten zu Antworten zu …) keinen Antwort-Button mehr auf der Seite gibt. Vielleicht hat das damit zu tun.

          • Aristobulus schreibt:

            Antwortbutton, aha, das könnte des Pudels Kern sein, mach ich jetzt auch mal. Sieh, was passiert, ich fiddle jetzt on the roof

  16. Eitan Einoch schreibt:

    Ich würde auch kommen. Aber nur, wenn es ernstgemeint ist. Für alberne Späße bin ich zu alt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Es kann kommen wer will. Einfach da sein, zuschauen, und agieren so gewünscht.

      • Klaus Franke schreibt:

        Die Polizei wird Vor Ort sein.
        Sie wird die Klagemauer schützen.

        • Aristobulus schreibt:

          Derweil Sie weiter von hinten Ihre Injurien gegen Juden und gegen Schwule brüllen? Vorsicht, die Polizei erwischt Sie dann zum zweiten Mal :mrgreen:

          P.S.
          „Klagemauer“. Woher kommt eigentlich dieser nagende, lächerliche, pathetische Neid aufs Judentum? Es reicht Ihnen nicht, dass fromme Moslems fast an jedem Freitag von oben Steine auf unten betende Juden runterschmeißen, in Jerusalem. Sie kleben Ihre Kölner sogenannte Klagemauer permanent mit iranischen Hasskarikaturen gegen die Juden voll, und Sie träumen davon, dass die auch auf der echten Jerusalemer Klagemauer kleben.

          GehnSe doch bohnern, Sie grauer Fantast.

        • Aristobulus schreibt:

          P.S.
          Da hat der Herr Fr*anke oder der Herr Hassmann, auch Herr Mann genannt, also die Polizei verständigt, weil sie Angst um ihre Hasspappen-Inszenierung haben, nur wegen a bissele Theater.
          Weil sie wissen, dass die Polizei so was schützt, eingedenk des Kinderdemonstrantenspruchs aus den Achtzigern, Pooo-li-ziss-ten – schützn die Faschiss-ten. Keiner weiß warum. Der Spruch war zwar ebenso entsetzlich doof wie diese Demonstranten, aber das hindert ja die heutigen Faschisten von der Kölner Domplatte nicht, weiter entsetzlich zu regredieren.

          Ruft also der Herr Mann bei der Kölner Polizisterei an…
          Man hat es mitgehört :D. Das war so.

          Herr Mann: Hallo, ist sie da, die Polizei?
          Polizist: Nein, die ist hier.
          Herr Mann: Aber Sie schmatzen ja gar nicht!
          Polizist: Soll das ’ne Polizeikritik sein, junger Mann?!
          Herr Mann: Bitte entschuldigen Sie, Herr Polizeiwachtmeister!, war nich so gemeint. Ich rufe ja nur wegen der Klagemauer an.
          Polizist: Sind wir nicht für zuständig, das machen die Jerusalemer Kollegen doch schon seit so viertausend Jahren, wissen Sie?
          Herr Mann: Nein! Nei-en!, da sind doch schon seit fünftausend Jahren die leidenden Palästinenser!, und aber es geht doch um die Kölner Klagemauer! Die Kölner!
          Polizist: Geht? Ist die jetzt weggegangen, oder was?
          Herr Mann: Nei-en! Wir haben doch hier ’ne Branddrohung und ’ne Kriegsdrohung gegen uns, bloß weil wir für Frieden und Völkerverständigung gegen die Juden sind!
          Polizist: Ah so, das ist ja kompliziert. Na lesen Sie doch mal vor, die Branddrohung.
          Herr Mann: Nei-en! Die ist doch im Internet!
          Polizist: Wie, die haben Sie gar nicht?
          Herr Mann: Doch! Also, nicht direkt. Also, ähm, eigentlich nicht, Herr Polizeioberwachtmeister. Aber die ist doch da. Im Internet! Da ist sie doch.
          Polizist: Aber Sie haben die echt nicht gekriegt, junger Mann?
          Herr Mann: Doch! Nein!, wir haben die im Internet gekriegt! Aber das ist doch nicht unser Internet, wir haben doch keins!, aber das ist doch das Internet von den Juden, die gegen Frieden und Völkerverständigung sind!
          Polizist: Also das wird mir jetzt zu kompliziert, Mann. Erstatten Sie halt Anzeige, oder wenden Sie sich an den Bürgermeister Roters, der hält doch immer ganz still, wenn wegen Ihnen mal wieder einer kotzen muss.
          Herr Mann: Ja! Ich werde mich beschweren, Herr Polizeihauptwachtmeister! Diesen Zionisten muss das Handwerk gelegt werden! Die sind doch wie Pik sieben! Die lassen doch bei ihren Wirtsvölkern anschreiben und zahlen nix zurück! Die haben doch das ganze Gasthaus völkerrechtswidrig besetzt! Und was die immer schreiben, man versteht ja kein Wort, das ist doch Geheimsprache! Mossad! Ben-Gurion! Bar Refaeli! ORRR! ORRR! Die verrichten jedem Tag grauenhafte Massaker an uns, nein an den edlen Palästinensern! Tuuun Sie doch was! Sonst müssen wir wieder in Polen einmarschieren! Und die Anna Bartana sagt das auch! Die kenn ich, aber sie hat mich nicht rangelassen, diese Jüdin! Sauerei! Ist die Zionistin?!
          Polizist: *legt auf*

  17. peter schreibt:

    Vorsicht, Herr Buurmann. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass das Zeigen der Israelfahne (es sei denn, man verbrennt sie) in Deutschland als infame Provokation der Antisemi…, pardon, Israelkritiker gewertet und behoerdlich verfolgt wird!

    • Aristobulus schreibt:

      Eben nein!, die Umstände waren Schuld, und die Gesellschaft sowieso, auch de Rassismus irgendwo und der Globus, und naturgemäß auch die völkerrechtswidrige Besatzung der Domplatte, des heiligen Bodens.
      :mrgreen:

    • kleines Südlicht schreibt:

      :mrgreen:
      … die Erfahrung jahrelanger Demütigung (anderer) !

  18. DerSerebrjanik schreibt:

    Bin dabei! Purim-Ausrüstung wäre nicht schlecht. Also die, die bei Erwähnung Hamans immer eingesetzt wird.

  19. Sophist X schreibt:

    SPD, CDU, FDP und Grüne nannten es eine „Botschaft des Hasses“…

    Man sollte vielleicht überlegen, ob man diese völlig korrekte Feststellung nicht irgendwann durch

    „…die ihnen aber ansonsten am Arsch vorbeigeht.“ ergänzt.

  20. anti3anti schreibt:

    Manches ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil wahr ist, schrieb Karl Kraus.
    Sollen doch die Meschigojim in Köln Monate nach dem Jom Hashoa unter Anleitung einer degenerierten israelischen Künstlerin den Holocaust-Gedenktag christlich (nicht gemäß den Worten der Juden, sondern gemäß dem göttlichen Sinn) nachstellen. Besser wäre es, wenn die Künstlerin den abwesenden Kulturschaffenden und Politikern den Holocaust selbst nahebringen würde, indem sich alle anzünden.

  21. Danny Wilde schreibt:

    Zwei Dinge fallen außerdem auf der Website auf.

    Erstens, bis auf „OB Roters“ kommen keine Männer vor. Nur „die Ladenbesitzerin hält im Verkauf inne“, und „die Bänder stehen still“ (natürlich in der Fabrik) – alles weiblich. DIE Geschichte. DIE Gegenwart. DIE Gründung. DIE Besetzung. DIE Vertreibung. Überhaupt fehlen maskuline ausgeschriebene Artikel vollständig, oder sie werden grammatikalisch umgegendert („ist ein politischer Akt …, die aktiv in das Projekt einbezogen ist.“). Das finde ich interessant!

    Und zweitens, Gerd, und im Gegensatz zu deinem Einleitungssatz…

    „Die Impulse Theater Biennale ist ein Festival, das seit mehr als zwanzig Jahren die wichtigsten freien Theaterproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum präsentiert.“

    … firmiert die Impulse Theater Biennale unter der Adresse des NRW Kultursekretariats.

    Sehr frei!!

    • Aristobulus schreibt:

      …ein nordrheinwestfälisches Filz-Staatstheater, das sich einen schicken italianisierend-anglisierenden Namen ohne Bindestriche (weil: DER Bindestrich!) und eine exotisch klingende Protagonistin zugelegt hat und in modischem Antiisraelismus macht.

  22. Danny Wilde schreibt:

    Ari? Würdest du kommen? Ich hätt‘ schon Lust!!

      • Danny Wilde schreibt:

        Wenn du dich nochmal in mein Auto reintraust können wir dann ja danach zum A3A brausen. Ich könnte aber auch meine Madame nach einem Schlafplätzle fragen bei uns. Oder beides wär mööcklich.

        So oder so, FUN!

        • Aristobulus schreibt:

          …oder man fährt zu siebzehnt die Krallen aus und hängt sich gemütlich unters finstere gotische Gewölb, um dorten leis wie die Ghoule zu kakeln, schwarrtzbier zu schlürfen und zu warten, welcher Pappen- oder Beutelträger unten so des Weges kömmt, umd kaum einen Hauch, um dann balde, ach balde, und da an der Stelle wusste Goethe was von Vöglein, die schweigen :mrgreen:

          • Danny Wilde schreibt:

            Ich würd woanders parken. Außerdem schreibst du „Vögeln“ sonst mit „F“.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, Du könntest auf ein paar dicken Pappen parken, ich habe gehört, dass grad dort welche rumliegen sollen.

            – Aber dieses Wort ist mit Ph noch viel vornehmer 😉

Seid gut zueinander!

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