Ich Buurmann

In der letzten Woche hat meine Identität einige Transformationen durchgemacht. Der Kölner Stadt Anzeiger und Express machten mich kurzerhand zu einem Israeli und auf KenFM wurde ich zu einem Zionisten erklärt. Wenn es in dem Tempo weitergeht, werde ich in einer Woche Mitglied des Mossads sein. Wer sagt Jakob Augstein Bescheid?

Das passiert eben, wenn man sich öffentlich zu folgenden vollkommen übertriebenen und einseitigen Positionen bekennt:

Israel hat ein Existenzrecht.
Die Forderung nach einer Vernichtung Israels ist inakzeptabel.
Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung.

Wer sowas behauptet, kann nur ein Israeli sein – oder wenigstens Jude. Es ist schließlich ein besonderes Zeichen der Zuneigung, wenn man Israel das Recht auf Existenz und Verteidigung zuspricht.

So scheint es in manchen Menschen zu denken: Nur wer selbst Israeli ist, kann für das Recht Israels aus Existenz sein. In der Verteidigung des Existenzrechts Israels aber einen israelischen Akt zu vermuten, ist so absurd, wie zu behaupten, man sei jüdisch, wenn man gegen Auschwitz und die Vernichtung von Juden ist. Um den Holocaust verurteilen zu können, muss ich nicht jüdisch sein, es reicht, menschlich zu sein. Ebenso reicht es aus, menschlich zu sein, um die Sehnsucht mancher Fanatiker nach der Vernichtung Israels zu kritisieren. Ich muss doch auch kein Franzose sein, um gegen die Vernichtung Frankreichs zu argumentieren!

Israel ist allerdings zur Zeit das einzige Land auf der ganzen Welt, das mit der Auslöschung bedroht wird. Keines der vielen islamofaschistischen Länder, in denen Homosexuelle gehängt, freizügige Frauen gesteinigt, Juden verfolgt und kritische Muslime getötet werden, wird in seiner puren Existenz bedroht. Diese besondere Behandlung kommt einzig und allein Israel zu.

Ach, wie schön wäre diese Welt, könnte Israel mir egal sein; aber leider kann mir dieses winzige Land, das kleiner ist als Hessen, dieser einzige jüdische Staat in einer Welt voller christlicher und muslimischer Nationen nicht egal sein, weil dem Land und somit seinen Bürgerinnen und Bürgern täglich mit der Vernichtung gedroht wird, und das seit über 60 Jahren. Es gibt sogar Wochen, da kommen fast täglich Raketen auf Israel runter.

Nicht wenige Regierungen dieser Welt wollen Israel von den Seiten der Geschichte tilgen, so wie einst Hitler alle Juden von den Seiten der europäischen Geschichte streichen wollte. Woran Hitler vor 70 Jahren gescheitert ist, nämlich ein „judenreines“ Deutschland zu schaffen, ist anderen Diktatoren in anderen Ländern gelungen: Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen erklären stolz, „judenrein“ zu sein. Es sind zudem genau diese Länder, deren Regierungen geschmackloser Weise auch noch das Existenzrecht Israels in Frage stellen, ganz so als wäre es noch nicht genug, dass in ihren Ländern Juden verfolgt werden, sondern die ganze Welt ein Hort der Unsicherheit und der Verfolgung für Juden werden müsse. Nicht mal diesen Ländern wird das Existenzrecht abgesprochen, auch nicht von mir. Bin ich deshalb etwa ein Moslem?

Solange Israel mit der Vernichtung bedroht wird, solange verteidige ich es. Ich würde es mit jedem Land so machen! Nicht ich bin einseitig, sondern jene, die mich zu ihrem Feind auserkoren und mich zum Israeli und Zionisten erklärt haben, Schimpfworte in ihren Ohren. Sie wollen sich nur ihrer vermeintlich guten Haltung versichern. Dabei machen sie nichts anderes, als die Verbrechen der Hamas und der Hisbollah zu weißeln. Diese Menschen sind nicht nur Antisemiten, sie lassen sogar Palästinenser über die Klinge ihres Hasses springen. Kaum eine Organisation hat mehr Palästinenser auf dem Gewissen als die Hamas. Demokraten, Liberale, emanzipierte Frauen, Konvertiten, Homosexuelle, sie alle werden von der Hamas verfolgt, gefoltert und ermordet.

Nicht für jeden Israelkritiker bin ich ein Israeli und Zionist. Manche begnügen sich auch damit zu behaupten, dass ich ein Teil der jüdischen Lobby sei. Jawohl, die jüdische Lobby! Es gibt immer noch Menschen, die davon faseln. Jakob Augstein zum Beispiel:

„Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs.“

Wer an die jüdische Lobby glaubt, ist nur wirklich ein Antisemit in Reinkultur! Natürlich gibt es jüdische Lobbys, aber es gibt nicht die jüdische Lobby. Das jüdische Volk ist kein Stein der Weisen von Zion. Juden sind keine Ameisen, die an der jüdische Weltverschwörung basteln. Juden sind Menschen mit unterschiedlichen Meinungen. Es gibt Juden, die der Lobby angehören, die Israel eher verteidigen (Dershowitz) und es gibt Juden, die der Lobby angehören, die Israel eher kritisieren (Chomsky, Finkelstein, Butler). Welche der beiden Lobbys ist nun die jüdische Lobby? Welche Juden musste Obama angeblich für sich gewinnen, Herr Augstein? Mir persönlich fallen mehr prominente Juden ein, die Israel kritisieren als verteidigen. Warum also soll die jüdische Lobby gerade jene sein, die Israel verteidigt? Kann es nicht viel eher sein, Herr Augstein, dass Sie mit dem Begriff „jüdische Lobby“ eine Verunglimpfung zum Ausdruck bringen wollten? Kann es sein, dass Sie beleidigen wollten und das Wort der Beleidigung „jüdisch“ war? Dann sind Sie wirklich ein Antisemit, Herr Augstein, und Broder hatte Recht.

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69 Antworten zu Ich Buurmann

  1. Mr. Römpöm schreibt:

    @ Gerd Buurmann: du bist ein Guter! Mehr fällt mir zu deinem Text schlicht nicht ein. Respekt!

  2. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  3. BTW schreibt:

    Wer sagt Jakob Augstein Bescheid?

    Ich nich… Aber ein Paar meinen wohl, dort austesten zu müssen, was geht. Lesen Sie selbst:

    http://tinyurl.com/direct-head-shot :mrgreen:

  4. peter schreibt:

    Hat eigentlich irgend jemand mal unterstellt, die Betreiber der „Koelner Klagemauer“ seien Palaestinenser? Nach der gleichen Logik, mit der man Herrn Buurmann unterstellt, er sei Israeli, muesste dies doch eigentlich der Fall sein. Ist es aber nicht? Und keiner der deutschen Feuilletonisten, die angebliche Islamophobie beklagen, wurde jemals als Moslem identifiziert? Hmm, wieso nicht? Weil man solche Schluesse nur zieht, wenn es sich um Solidaritaet mit einem juedischen Staat geht?

  5. Hans schreibt:

    „In der letzten Woche hat meine Identität einige Transformationen durchgemacht. Der Kölner Stadt Anzeiger und Express machten mich kurzerhand zu einem Israeli und auf KenFM wurde ich zu einem Zionisten erklärt. Wenn es in dem Tempo weitergeht, werde ich in einer Woche Mitglied des Mossads sein.“
    Sie sollten vielleicht mal erwähnen, dass Sie Mitglied der FDP sind, Herr Buurmann.
    http://www.fdp-koeln-innenstadt.de/koepfe/gerd-buurmann/
    Dies können Sie auch nicht als Transformation oder Lüge bezeichnen.

  6. nussknacker56 schreibt:

    Ich bin weder Jude, noch Israeli, noch Zionist. Als israelfreundlich würde ich mich allerdings schon bezeichnen. 🙂

    Für Israel ist es wichtig, Freunde zu haben, die – egal ob sie konservativ, liberal oder links sind – in punkto Existenzberechtigung dieses Landes nicht den kleinsten Kompromiss akzeptieren.

    Was ich Israel bewundere, ist die Fähigkeit dieses kleinen Landes, an der eigenen Stärke keinen Zweifel zu lassen, gleichzeitig für Demokratie und Toleranz zu stehen und diese Idee mit Leben zu erfüllen. Und dies alles trotz vielfältiger Schwierigkeiten, trotz der Feindschaft der direkten Nachbarn und der Feindseligkeit von vielen, die sich gern von einfachen Schwarz-Weiß-Bildern, gepflegten Ressentiments oder der Frustration ihrer persönlichen Defizite bestimmen lassen.

    Ich kenne kein Land, das so viel an Ablehnung zu ertragen hat und dennoch nicht aufgibt, um Verständnis und Freundschaft zu werben. Dafür haben sie meine Hochachtung und meine Sympathie.

  7. Zahal schreibt:

    Hat dies auf World-Media-Watch rebloggt.

  8. Schum schreibt:

    Was bei Ihnen besticht, lieber Gerd Buurmann, ist, daß Sie überhaupt ein Ich haben. Das kann man nicht von allen behaupten. Gerade in Ihren Artikeln begegnen wir zumeist Leuten, die im ressentimentgeladenen Wir verschwinden, wie etwa Jakob Augstein und sein Vorsprecher Günter Grass:

    „Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: ‚Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.’ … Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.“

    „Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen“, schrieb einmal Theodor Adorno.

    Sie aber haben ein Ich, sind ein Ich, ein schönes, selbsterschaffenes. Danke dafür.

  9. Waldemar Pabst schreibt:

    Augstein ist Antisemit.

    • Aristobulus schreibt:

      Er wird daraufhin rufen, er sei ein Freund Israels, und dass dieser Ausdruck Antisemit längst ad absurdum geführt worden sei.
      Moment… nein, das wird er nicht daraufhin rufen. Weil er es längst schon getan hat.

  10. caruso schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, Du bist a m e n s c h. Eine größere Anerkennung kann ich Dir als
    alte Jidene nicht aussprechen.
    lg
    caruso

  11. toyotapur schreibt:

    Chapeau Herr Buurmann!

  12. Markus schreibt:

    Und hier ist noch ein Deutscher, Jahrgang 1974, Nicht-Jude und Nicht-Israeli, der sagt:

    – Israel hat ein Existenzrecht.
    – Die Forderung nach einer Vernichtung Israels ist inakzeptabel.
    – Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung.

    Happy Birthday Israel, auf weitere 65 Jahre und noch viele mehr.

  13. Albrecht Lohrbächer schreibt:

    Lieber Herr Buurmann,

    es gibt noch welche in diesem Land, die so denken und handeln wie Sie! Sie haben meine volle Sympathie und Solidarität!

    Herzliche Grüße von der Bergstraße Ihr Albrecht Lohrbächer, weinheim

  14. A.mOr schreibt:

    Guter, treffender Artikel. Mitmenschlichkeit tut uns gut, es ist nicht so schwer miteinander auszukommen, wenn man anstelle von Forderung schlicht ein gelten Lassen übt.

    Aber das wollen diese gewaltgeilen Leute (zB. Hamas = Gewalt) nicht, „Krieg ist ein Paradies für Perverse und Sadisten“, sie wollen Krieg. Menschenfeinde.

    Einem Augstein & Schwester Augstein indes ist es sein/ihr offenbar kranker Narzissmus (was weiß ich schon!?), daß sie Mördern die Wege ausbauen und andere dazu verführen es gleichzutun.

    Banalität des Bösen, so oder so, was sonst?

    #Eliyah, willkommen!

    • A.mOr schreibt:

      Nu, und stets und nicht oft genug gesagt, Danke -tapferimnirgendwo- für Dein Engagement in dieser Sache, werter Mitmensch! 😉
      „Selbstverständlich“ ist das wahrlich nicht, wie Du mit Federstreich in diesem Artikel ebenso einleuchtend aufzeigst.

      • Eliyah schreibt:

        Dem schliesse ich mich vollumfänglich an 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          Ick ooch. Aber immer.

        • A.mOr schreibt:

          Alsooo, zweimal „vollumfänglich“?
          Nu, Ari kann ich noch stemmen, aber dann noch’n Eliyah dazu, wieviel Kilo werden das? 😯
          Wer soll und kann das „mit-halten“??!
          Also ich brauch vorher viel Hummus!
          Rezept(e) bitte an Aristobulus, der reicht’s weiter! 😉
          (und) Schöne Grüße nach Jeruschalajim! 😀

          Layla toffisimo to y’all!

          • Eliyah schreibt:

            Ich wiege deutlich unter 100 Kilo. Wenn Du Ari schaffst, dann mich auch 😛
            Das Rezept ist weiter oben. Ich wohne leider nicht mehr in Jerusalem, sondern im Speckgürtel (haha, darf man das hier sagen?) von Tel Aviv.

          • A.mOr schreibt:

            Gut, machen wir’s also so, wie Arnie Schwarzennegger einst Werbung betrieb für Diät oder so: eine Frau links, eine Frau rechts auf’m Arm. Aber bitte nicht auf’m Arm genommen fühlen! 😛
            (Ich weiß allerdings nicht, ob ich dann noch das Gewicht der Kippot stemmen kann 🙄 Möge der Himmel mit Hummus uns stützen!)
            Hassloche u’broche Dir im Speck, mit oder ohne Gürtel und Danke für das Rezept!
            À propos, ich habe Dich nicht gefragt, wie der Fisch in meinem Gürtel heißt! :mrgreen:
            Aber sage ich Dir, was auf der Schnalle steht: שנית מצדה לא תיפול!

            Schabat schalom ale.hem.

            PS/machen wir das dreimal drei, dann darf die No10 photographieren für den perfekten Minjan! 😀
            PPS/Eliyah, weitere Rezepte bitte an Ari 😉 Ist so schöne Israel im Haus zu haben, mitten in Deutschland! Saj gesunt!

          • Eliyah schreibt:

            Ari hat ’ne Mail mit mehr Rezepten. Guten Appetit!

          • Schum schreibt:

            Kurze Mitteilung in eigener Sache:

            Lieber A. mOr,
            Wie das im Deutschen klingt! Man möchte meinen, ich schriebe an Venus’ Bengel persönlich.
            Habe Deine Antwort erst jetzt, zufällig noch auf der Seite „Erdem Gündüz“ entdeckt, als ich nach einer eventuellen Mitteilung Buurmanns zu Shahin Najafi gesucht hatte.
            Ein Glück aber auch. Schlimm, die Vorstellung, ich hätte sie um ein Haar verpaßt.
            Großen Dank für Deine Worte.
            Hätte Dich natürlich nicht mit Iwrit traktiert, wenn ich gewußt hätte, daß Dein „Iwriss bescheiden“ ist, wie Du sagst. Hätte auf Lo’asit allerdings zurückhaltender geschrieben.
            Habe in dem Wahn gelebt, daß Du eine Frau seiest und in Israel lebtest. Soviel zu meinen Menschenkenntnissen.
            Werde Aristobulus bitten, Dir meine Email-Adresse mitzuteilen.
            Mit Gefen – Gesundheit, Parnuße, Naches.
            Deine Schum

          • Aristobulus schreibt:

            😀 Wer weiß, A.mOr hat Seiten, von denen keiner ahnte (und ich meine jetzt keine Speckseiten!)
            À propos, liebe Schum, warum schreibt sich Masada „מצדה“, aber man hört es nie mit Zett? Ist das wie bei צפת = Safed? Aber da sagen die Jissroejlim „Zfatt“.
            – Das mit der Emailadresse mache ich gleich postwendend, alles en famille 😉

            A giten Schabbes alechejm.

          • Schum schreibt:

            An Aristobulus:

            מְצָדָה
            von
            מְצוּדָה
            „Festung“ – klar.

            Warum „Massada“? Möglicherweise die römische Form des Wortes.
            Je ne sais pas.
            Gut Schabbes.

          • A.mOr schreibt:

            😉 Kurze Mitteilung in eigener Sache:

            Hoppa Schum!
            Du weißt nicht wie meine mame heißt! *langenase* 😎

            Der Bengel indes, Madame, ist ein einfacher Mann, keine Frau aus Israel; noch nicht, immerhin… Kol efschari! Jedoch erfreut es mich auf spezielle Weise, daß ich eine Menschenkennerin hinter’s Licht führen konnte, und selbst für diesen Satz dazu, aber so ergibt das eine das andere, und schließlich wird’s doch Licht!
            Ohne Absicht, eigentlich, und trotzdem gut, in jedem Fall vergnüglich dem Herzen.

            War gut, daß Du geschrieben hast, wie Du’s getan hast, denn die Herzlichkeit Deiner Worte wollte ich nicht missen, wo ich sie nun sah. Ich muß mich loasit beschränken, leider, und lerne weiter. Kommt Zeit kommt Erfolg… 😉 Und es war richtig, daß ich Dir den Hinweis (ojf Iwriss) gab, ein Erfolg schon für ein schönes Ergebnis.

            Mit meinem letzten an Dich wollte ich übrigens, nicht das es unklar ist, mein Erstaunen ausdrücken, daß jemand, die soviel von anderen Menschen erzählt bekommt, ausgerechnet mir den „Vorrang“ gibt, zumindest in Sachen „Mut“. Hm, das ist wohl doch -im Alltag- eher Dein „Teil der Vereinbarung“? Wie dem auch sei, Wind in meine Schwingen, mit Freude aufgenommen!

            Tow. Bin neugierig, gespannt wie ein Flitzebogen, den nächsten Pfeil bereits im Anschlag! Was denkst Du! Eine Spitze in Licht saust durch die Finsternis, ein Schaft verschwindet gesehen nur beim Surren, sind’s Federn am Ende? Wird’s seh’n das Ziel! Touch down! = Touché!
            Ojweh, habe die Eröffnung vergessen! Balagan… 😛

            (À propos Federn. Traf ich mal einen zwischen den Zeilen der blogs, auch hier, der meinte, daß er soviele Federn verloren hätte, daß er nicht wisse, wo er anfangen solle sie wieder aufzusammeln. Drum verstreute er gleich neue und lachte etwas irre, wie verzweifelt, und wurde auch bissig. Wahrlich ein seltsamer Vogel, Ari hat den auch kennengelernt. Eine Sie, Frau Holle? Zumindest, welche Ironie, stellte er sich zunächst als Frau vor. Das war sogar recht lustig, auch die Aufklärung geriet zum Spaß… Aber irgendwann konnte man vor lauter Federn nur noch nießen.)

            Nu, die Vermittlung ist gelungen, en famille!

            Schawua tow!

          • A.mOr schreibt:

            Ja Eliyah,
            darf eliyah sagen! Und bitte fühl Dich nicht auf den Arm genommen, der Schelm sitzt mir hart im Nacken und ich versuch nur das Beste daraus zu machen!
            Wenigstens ein 🙂 von Dir?
            Kol tow, Erfolg und Segen Dir!

            PS/weeeiiit unter 100 schaff ich! 😀

          • Aristobulus schreibt:

            Eliyah, danke danke für die Rezepte!

            (aber wie kriegst Du es zustande, soeben mitten am 9,. aber zwischen dem 5. und dem 5. zu posten?)

          • Eliyah schreibt:

            Der 9. Aw ist heute in einer Woche, oder was meinst Du? Abgesehen davon, darf man am Tisha Be’av Kommentare posten 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Ich meinte doch ganz profan den Juli :), und Du hast oben heute Deinen Kommentar wegen des Rezepts genau zwischen zwei Kommentare vom 5. Juli gepostet.
            Sowas konnte ich noch nie, obwohl ich’s hier seit Jahren Tag & Nacht versuche.
            Magischer Dienstag nur aus Südost?? 😉

          • Eliyah schreibt:

            Acho soooo 😉 Ja, das ist meine Magie als Netzprofi. 😀 Wer die Magie nicht hat, der klickt einfach in den Benachrichtigungsemails auf „Antworten“ und landet mit seinem Kommentar an der richtigen Stelle. Hat A.mOr schon eine Kopie der Rezepte?

          • Eliyah schreibt:

            Ach ja, dem Römpelömtömtöm kannst Du sie auch geben.

          • A.mOr schreibt:

            Römpel…
            Autsch! Wenn das nicht auf den Magen schlägt!
            (Und ich kann’s kaum erwarten, Ari, Vermittlung!)

          • Aristobulus schreibt:

            Bitte sehr, bitte gleich, heiß und fettig!

          • Eliyah schreibt:

            Hat’s geschmeckt?

  15. Eliyah schreibt:

    Ich bin Jude, Israeli und Zionist! Das mögen für andere drei Schimpfworte sein, für mich ist es das Leben. Und ja, Broder hatte Recht. Wie meistens. Leider.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Das ist eine Dreifaltigkeit nach meinem Geschmack 😉

    • Jan schreibt:

      Da kann ich nicht mithalten, denn ich bin nur Zionist 🙂 Und ich warte auf den Tag, an dem sich die hier Angesprochenen mal zu den im Artikel genannten Fakten äußern.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich bin weder Jude, noch Israeli – sorry, nobody’s perfect! 😉
      Aber pro-zionistisch, ja, als das darf man mich gern beschimpfen. Für mich ist es ein Kompliment.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep.
        Und Du bist einfach ein weiser Mensch, indem Du es so siehst

        • Eitan Einoch schreibt:

          Das hat mit Weisheit nichts zu tun. Es ist (in meinen Augen) einfach eine Selbstverständlichkeit.

          • Aristobulus schreibt:

            Es wird aber so als Weisheit definiert!, aber na schön, dann biste einfach a mentsch. Ja?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Na klar! Jetzt hätte ich Appetit auf Hummus… Kennt jemand ein gutes Rezept?

          • Eliyah schreibt:

            Ja

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ihr wisst ja: Besser Hummus als Hamas!!! 😀

          • Aristobulus schreibt:

            * Eliyahs Hummusrezept haben will *

          • Eliyah schreibt:

            Zutaten:
            Eine grosse Dose Kichererbsen
            Sesampaste (Tahin) gibt’s beim Türken
            Saft einer 1/2 Zitrone
            Knoblauchzehe
            Olivenöl
            Salz
            Kreuzkümmel (auch Cumin genannt, auf keinen Fall normalen Kümmel!)
            Pfeffer

            Die Kichererbsen waschen und in einen Topf geben und in Wasser kochen. Nach etwa 15 Minuten abgiessen. Die Kichererbsen in eine Schale geben und einen Rest (etwa eine gestrichene Hand voll) für Deko zurückhalten.
            Die Kichererbsen mit ein wenig Wasser auffüllen, so dass etwa ein drittel der Erbsen in Wasser schwimmen und dann pürieren. Tahin hinzugeben, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat. Dann Knoblauch, einen kleinen Schuss Olivenöl, Salz Pfeffer und einen Kaffeelöffel Cumin zugeben und weiter pürrieren. Die Masse in eine schale geben, mit den übrigen Kichererbsen üppig garnieren, dann mit Olivenöl übergiessen und mit Cumin dekorieren.

            Haltbarkeit: 3 Tage im Kühlschrank (abgedeckt)

          • Eliyah schreibt:

            Ich habe noch Rezepte für Tchina und Salat Chazilim, falls jemand will 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Bitte immer her damit, Eliyah. Und besten Dank

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Dank an dich (Eliyah) für das schöne und vor allem schnelle Rezept.
            Ich habe zwar etwas Routine mit Kichererbsen, also lang einweichen, waschen, Falafelteig herstellen usw., aber das mit den Dosenkichererbsen werde ich unbedingt auch mal probieren. Man muß ja nicht immer alles von Hand machen.^^

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Eliyah
            Danke fürs Hummus-Rezept! Hab ich grad ausprobiert. Superlecker!!!

Seid gut zueinander!

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