Der Luxuspuff von Limburg

Ein Kommentar zu Franz-Peter Tebartz-van Elst von Torsten Schlosser:

„Alle regen sich darüber auf, dass das zu teuer ist. Und jetzt denken Sie, ich rege mich auch darüber auf. Das Gegenteil ist der Fall, meine Damen und Herren, ich bin in die Kirche wieder eingetreten auf Grund dessen. Ich war lange raus. Ich bin irgendwann ausgetreten, weil ich die Schnauze voll hatte von dieser Kirche der Armen, für die Armen, und den ganzen Scheiß. Da ist Geld vorhanden in unserer Gesellschaft, vor allem in den Bistümern und so weiter und so fort. Und jetzt passiert Folgendes: Jetzt gibt der Bischof 480 Millionen Euro aus für seine Diözese-Diözesan-Zentrum oder wie das da alles heißt. Das heißt: Architekten, Bauarbeiter, Installateure, Leute aus dem einfachen Volke, von der Straße, aus der Mittelschicht und so weiter, haben ihren Job gesichert durch dieses Geld, was der Bischof da ausgibt für seinen Bau. Das heißt, Geld muss doch in einer Wirtschaftsmacht, wie wir es sind, rausgehauen werden, in den Umlauf gebracht werden, damit andere ihren Job behalten. So und nur so funktioniert eine Marktwirtschaft.

Mir ist es lieber, wenn der Bischof das ganze Geld raushaut für seinen Luxuspuff, den er da gebaut hat in Limburg, als dass es in den Schatzkammern des Vatikans verrottet.

Und jetzt kommen Sie! So ein Statement haben sie dazu noch nicht gehört. Bei den Statements, die sie hören momentan, da gähnen Sie nur noch! Es ist nämlich alles das Selbe, jeden Abend bei Anne Will, Maischberger, Hart aber fair, alles der selbe Scheiß! Regen sich darüber auf, all die Gutmenschen. Und jetzt kommen Sie! Da können Sie auf Facebook gehen, meine Facebookseite Torsten Schlosser, können da drauf schreiben, was sie davon halten, was ich hier gerade gesagt habe. Und wenn mir da ein Kommentar nicht passt, dann lösch‘ ich den!“

Dieser Beitrag wurde unter Fremde Feder veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.