Frohes Neues Jahr!

An Weihnachten wurde Jesus geboren, Karfreitag starb er und an Ostern ist er auferstanden. Aber was geschah mit Jesus an Neujahr? Welches Ereignis neben seiner Geburt und seiner Auferstehung kann so bedeutsam sein, dass Christen damit das neue Jahr beginnen? Es ist der Eintritt Jesu in den Bund Abrahams. An Neujahr wurde Jesus beschnitten!

Für einen Katholiken stellt sich da die Frage, was ist mit Jesus‘ Vorhaut eigentlich an Christi Himmelfahrt geschehen? Jesus ist schließlich dem katholischen Glauben folgend körperlich und vor allen unversehrt auferstanden. Kam die Vorhaut mit? Und wenn ja, passte sie noch? Die Antwort ist: Nein! Die Vorhaut ist nicht mit in den Himmel gekommen. Das kleine Häutchen ist unten geblieben und wird von Jesus erst bei seiner zweiten Ankunft abgeholt. So will es der Katholizismus! Da stellt sich gleich die nächste Frage: Wo ist die Vorhaut jetzt?

Im Mittelalter beanspruchte Papst Leo III, im Besitz der Reliquie der Heiligen Vorhaut gewesen zu sein! Was hat er damit gemacht hat, ist nicht überliefert. Angeschaut? Angebetet? Angefasst? Papst Leo III will die Reliquie der heiligen Vorhaut von Karl dem Großen anlässlich seiner Kaiserkrönung am 25. Dezember 800 geschenkt bekommen haben. Das ist mal ein Weihnachtsgeschenk! Karl der Große wiederum soll die Vorhaut entweder von einem Engel oder von der Kaiserin Irene von Byzanz bekommen haben, die Legende ist da uneins, jedenfalls wurde sie angeblich zusammen mit anderen Reliquien in der Kapelle Sancta Sanctorum im Lateran aufbewahrt.

Der Legende nach soll die Reliquie beim der Plünderung Roms im Jahr 1527 durch habsburgische Landsknechte und spanische und italienische Söldner durch einen habsburgischen Söldner gestohlen worden sein, der wiederum auf dem Rückzug nördlich von Rom von Graf Anguillara festgenommen und in der Burg von Calcata festgesetzt wurde. Der Soldat soll die Vorhaut in seiner Zelle versteckt haben, wo sie erst 30 Jahre später wiedergefunden wurde. Sie hat somit nicht mal den Mäusen und Ratten geschmeckt! Seitdem wurde die Vorhaut in der Pfarrkirche des Ortes aufbewahrt. Die heilige Vorhaut wurde dort regelmäßig bis 1983 bei Prozessionen öffentlich gezeigt. Dann verschwand sie jedoch unter ungeklärten Umständen. Der Versuch des britischen Fernsehjournalisten Miles Kington im Jahr 1997, die heilige Vorhaut zu finden, endete erfolglos.

Eine weitere Reliquie der heiligen Vorhaut tauchte im Jahr 1112 in Antwerpen auf. Nach einem feierlichen Einzug in die Frauenkirche, wo man eigens eine Kapelle errichtete, sah der Bischof von Cambrai drei Blutstropfen von ihr fallen. Diese Reliquie ging jedoch beim Bildersturm von 1566 verloren.

Katharina von Valois wiederum bat im Jahr 1421 ihren Mann, König Heinrich V. von England, ihr diese Reliquie zu verschaffen, da deren süßer Duft eine gute Geburt garantieren würde. Die Reliquie wurde in der Abteikirche von Coulombs niedergelegt und verschwand dort während der Französischen Revolution. Auch das Kloster Andechs beanspruchte im Mittelalter, im Besitz der heiligen Vorhaut zu sein. Bei so viel Vorhaut muss der Penis von Jesus enorm groß gewesen sein! So groß, dass Leo Allatius, ein griechische Gelehrte und Kurator der Vatikanischen Bibliothek in seinem „Vortrag über die Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus“ aus dem 17. Jahrhundert schließlich spekulierte, dass die Heilige Vorhaut ins Weltall empor gestiegen und sich dort in einen der Saturnringe verwandelt haben soll.

Ob nun beim Saturn oder auf Erden, die Vorhaut ist laut katholischem Glauben noch im Diesseits. Deshalb ist es auch katholischer Fakt, dass die Vorhaut nicht in der Hostie ist! Die katholische Lehre von der Transsubstantion (Wandlung) besagt nämlich, dass sich im Moment der Eucharistie die Hostie und der Wein in Jesu Fleisch und Blut verwandelt und zwar nicht nur symbolisch, sondern „dem Wesen nach“ und „in seinen Elementen“. So steht es im Katechismus der Katholischen Kirche, bestätigt im Jahre 1992 von Papst Johannes Paul II, dem Stellvertreter des Mannes, über dessen Blut und Fleisch es hier gerade geht.

„Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten ist, und behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen, im Bild oder in der Wirksamkeit, der sei ausgeschlossen.“ [Konzil zu Trient, in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, Nr. 577. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1374]

Nur wer wahrhaft glaubt, bei der Kommunion das Fleisch eines auferstandenen Juden zu essen, ist ein wahrer Katholik im Sinne des Katechismus der Katholischen Kirche. Da wundert es mich nicht, dass im Mittelalter so viele Christen geglaubt haben, Juden würden ihr Mazzebrot mit christlichem Blut zubereiten. Sie haben nur von sich auf andere geschlossen.

Was macht eigentlich ein katholischer Vegetarier? Kann er überhaupt das Heil des Leibes Christi empfangen oder gibt es für ihn einen Tofu-Jesus oder einen Gemüse-Christus geben? Was machen die Katholiken, wenn die Grünen einen Vegetariertag verbindlich machen und ihn auf einen Sonntag legen?

„Durch die Konsekration des Brotes und Weines geschieht eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi, unseres Herrn, und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes. Diese Wandlung wurde von der heiligen katholischen Kirche treffend und im eigentlichen Sinne Wesensverwandlung (Transsubstantion) genannt.“ [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1376.]

Die Katholische Kirche haut zweitausend Jahre altes Fleisch raus! Wenn das kein Gammelfleischskandal ist. Jede Dönerbude wird für weniger dicht gemacht! Zudem bietet die katholische Kirche Wein aus dem Jahre 33 a.D. an. Hat die Kirche eigentlich eine Schankgenehmigung?

Bis heute müssen Hostien kein Verfallsdatum haben, und dass obwohl jedes Produkt, das in der Europäischen Union zum Verzehr ausgehändigt wird, laut Europagesetz ein Verfallsdatum angeben und hygienisch rein verpackt sein muss, sogar Salz. SALZ! Jahrmillionen liegt Salz in irgendwelchen Bergen herum, aber kaum ist es in einem Pappkarton fordert die Europäische Union: „Mindestens haltbar bis zum …“

Eigentlich müsste jede Hostie separat in Folie eingepackt und mit einem Verfallsdatum versehen werde. Genau dies fordert jüngst auch die EU-Kommisarin Emma Bonino, aber nachgekommen wurde ihre Forderung nicht.

Warum nutz die katholische Kirche eigentlich nicht die moderne Wissenschaft, um die zweite Ankunft des Herrn zu beschleunigen? Wenn sich doch während der Transsubstantion schon der Wein in Jesus Blut verwandelt und zwar seinem Wesen und seinen Elementen nach, warum entnehmen die Katholiken nicht einfach einen Tropfen, entschlüsseln die DNA und klonen einfach die zweite Ankunft des Herrn? Dann bekommt Jesus auch endlich seine Vorhaut wieder!

Dass die Vorhaut keine Zutat der Hostie ist, wusste im 13. Jahrhundert ein Bauernmädchen aus Plambach jedoch noch nicht. Ihr Name war Agnes Blannbekin und sie behauptete, beim Kosten der Eucharistie das Empfinden von Christi Vorhaut in ihrem Munde verspürt zu haben. Die diesbezüglichen Aufzeichnungen ihres Seelsorgers wurden im Jahr 1731 von dem Benediktiner Bernhard Pez veröffentlicht, aber auf Betreiben der Jesuiten schnell wieder eingezogen, weil die Vorhaut nicht in der Hostie ist! Die Mönche entschieden sich dafür, dass Hostien nicht nach Vorhaut schmecken und wer, wenn nicht Mönche, müssen das wissen?

Ich wünsche allen, die es es feiern, einen guten Rutsch in die Beschneidung des Herrn!

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72 Antworten zu Frohes Neues Jahr!

  1. abusheitan schreibt:

    Oh Ihr Kleingläubigen, leset und staunet:

    Nach Darstellung von G. W. Foote & J. M. Wheeler, Crimes of Christianity (1887), soll der griechische Gelehrte und Kurator der Vatikanischen Bibliothek, Leo Allatius († 1661), in einer Schrift „De Praeputio Domini Nostri Jesu Christi Diatriba“ („Vortrag über die Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus“) spekuliert haben, dass die Heilige Vorhaut mit Jesus zum Himmel empor stieg und sich in die Saturnringe verwandelte. Diese Ringe waren erst im Jahre 1610 mittels eines der ersten Teleskope entdeckt worden.

    • SchallundRauch schreibt:

      Köstlich! Jetzt wird mir auch klar, weshalb der Vatikan diese extrageheimen Archive betreibt.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        „Köstlich! Jetzt wird mir auch klar, weshalb der Vatikan diese extrageheimen Archive betreibt.“

        Ja, und man will dort auch bald zum Saturn.
        Die geheime Raketenforschungsstelle „Missile Vaticano“ in den Tiefen der Gemächer der Riserva darf natürlich nur von ausgewählten Reliq… ähm, Angestellten betreten werden, darunter sind: Ferner von Prawn, Charlotte Roche, Markus Schwanz, Karl Phall, Hugö-Egon Phallder und Herr Günther Oettinger.
        Zusammen wird in zahllosen, nächtlichen Sitzungen daran geforscht, wie man den Saturnringen endlich den feuerbetriebenen Phallus wieder hinzufügen kann.
        Inoffizielle Aussage eines ungenannten Geheimforschers der vatikanischen Forschungsstelle „Höher! Weiter! Saturner!“:
        „Ja aber Schatz – aber ich tu das doch alles nur für den lieben Herrn Jesulein, damit ihm endlich jemand glaubt!“

        • SchallundRauch schreibt:

          Metanoia Saturnia

          Fliegen Franziskus und Paulus zur heiligen Vorhaut
          und vergessen die Schubumkehr
          kann es passieren, dass es die Heiligen vorhaut

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Trägheitsgesetz? 😉
            Und ganz wichtig (aus Sicht vielleicht mancher Damen):
            Nur paulinische BiFi in der Sa-Turnhalle reicht einfach nicht.
            Obwohl BiFi ja prinzipiell immer mit zum Saturn reist, nur BiFi-Strumpf halt nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Wenn die Saturnringe also die Vorhaut sind, was ist dann der Saturn?, der aufgegebene Schabbes (dies saturnius) oder gleich Satan?

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Aus Sicht der christl. Gnostiker hat Saturn irgenwann sowas wie einen Demiurgenstatus erhalten.
        Die Neognostiker des frühen 20. Jahrhunderts, darunter auch etliche Vollspinner in diversen Saturnlogen der Nachkriegszeit, führten teils ellenlange, hochspekulative Diskurse zum Thema Saturn als Demiurg.
        Demiurg wertfrei: ne Art „Weltall-Hausmeister“ oder „kosmischer Betriebsleiter“, aber nicht wirklich die tatsächlich Schöpfer-Entität.
        Sozusagen „Manager in Assiah“, der aber ganz klar nicht Seinsgrund aller Wesen ist.
        http://en.wikipedia.org/wiki/Demiurge
        Aber du könntest Recht haben, insofern es eine Seitenlinie der Saturn-Gnosis in Richtung Sethianismus gegeben hat, was von manchen Esoterikgeängstigten wieder mit „Sadaaanismus“ verwechselt wird. Das Anstrengende an all diesen den jeweiligen Planeten zugeschriebenen Vorstellungen ist: sie sind zwar alle sehr kreativ, aber wo bitte schön sind die historisch-kosmologischen Belege?

        • Aristobulus schreibt:

          Huuu, ja, und die Sache mit dem Demiurgen stammt von Markion, nicht?, der gegen Ende des ersten Jahrhunderts beschloss, dass die materielle Welt und naturgemäß die Juden von einem bösen Gott geschaffen seien, dem Demiurgen (Halb-Erschaffer).

          In der Tat, diese Planeten-Urgründeleien sind anstrengend ;), besonders diese vielen, vielen Bücher, die vorgeben, dass das aufs alte Babylon zurückgehe mit seinem siebenstufigen Turm.
          Magie ist, wenn Leute so von der german angst getrieben sind, dass sie Sterndeuterei betreiben, Authentizität konstruieren und Systeme erfinden, wo keine sind

          • SchallundRauch schreibt:

            Dazu ein passendes Beispiel (Vorsicht, Esoterik!):

            Rudolf Steiner, Die Bhagavad-Gita und die Pualus-Briefe:
            „Lesen Sie das nach, was ich versuchte da
            rzustellen in meiner «Geheimwissenschaft», in den ersten Kapiteln über die menschliche Konstitution, über Schlafen und Wachen, über Leben und Tod, dann haben Sie das, was wir im heutigen Sinne nennen können Sankhyaphilosophie. Lesen Sie
            dann, was über die Weltenevolution gesagt ist von
            Saturn bis zu unserer Zeit, dann haben Sie die Vedenphilosophie für unsere Zeit ausgeprägt. Und lesen Sie die letzten Kapitel, wo es sich um
            die menschliche Entwickelung handelt, dann haben Sie den Yoga für unsere Zeit ausgeprägt. Unsere Zeit muss in einer organischen Weise verbinden das, was uns so als drei scharf nuancierte Geistesströmungen vom alten Indertum herüberleuchtet als die Vedenphilosophie, die Sankhyaphilosophie und Yoga.

            Und nun bitte ich Sie, sich zu erinnern, was über die Konstitution des Saturn aus der Sache selbst heraufgeholt worden ist, wo von der Substanz des Saturn als einer Wärmesubstanz gesprochen
            wird, und fühlen Sie das Zusammenklingen dieses sozusagen Neuesten in der Geheimwissenschaft mit dem, was da in den Veden gesagt wird. Die nächste Stelle heißt: Dann entsprang zuerst der Wille, der des Denkens erster Same war, der Zusammenhang des Seienden mit dem Nichtseienden. Und diesen Zusammenhang fanden
            sie in dem Willen.“

            Bleibt noch zu erwähnen, daß Himmler die Baghavadgita stets in seiner Westentasche trug. Darin wird der „kosmische Kampf“ der Lichtwesen (Arier) gegen die materiellen Dunkelwesen (Semiten) beschrieben.

            In jedem Bioladen liegt der Steiner-Käse rum.
            Bäh!

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwawoj 😯 , wo kommen wir hier nur hin??, à propos, ich hab hier just Steiners „Geheimwissenschaft im Umriß“ rumstehen, in der alles und noch mehr über die Saturnphase drinsteht, das wir schon immer nicht wussten und auch nicht wissen wollen würden, und nix da, das Buch bleibt, wo es ist!, die Staubschichten drauf haben ihren Sinn!, denn das Buch ist weitaus zu lustig, um gelesen zu werden.

          • SchallundRauch schreibt:

            In Teufels Küche?

          • Aristobulus schreibt:

            Unterm Herd ebendieser Küche (gleich neben der Ebenholzschatulle mit der Schierling-Neptunium-Gewürzmischung, links von der Sammlung byzantinischer Kettenzahnlöffel des freundlichen Aleister Crowley und der sieben gefleckten Ofengabeln der Kaiserin Helena, die in Sulphur gesottene Dämoneneier zum Mitternachtsfrühstück speiste) gehts durch einen sinisteren Abyss direktemang zum entsetzlich gewundenen und von Unnennbarem durchzuckten Wurmloch in Richtung des unvordenklichen Saturns, wo der Dämonenfürst Azathoth blind und keckernd tanzt, lästert, hurt und flötet, und der Herr Steiner thronet dorten zur Rechten des Management-Assistenten des Demiurgen höchstpersönlich.

            Da dann frohes Neues!

          • Mr. Römpöm schreibt:

            [Aristobulus:]
            Ah, da haben wir ihn ja:
            http://en.wikipedia.org/wiki/Marcion_of_Sinope
            Marcion oder Markion. Einer der ersten christlichen Sektenpfaffen?
            Dem waren latürnich „DIE Juden“ schuld.
            Wir kennen das ja.
            *lol* @ german angst. Genau das ist es.
            Die ganze Esoterik des 19. Jahrh. wirkt ausgesprochen kleingärtnerisch, und im harmlosen Fall endlos verspielt, da lese ich dann aber doch lieber Raabes „Stopfkuchen“, Heine oder die quirligen Goethe-Briefe an seine Schwester Kornelie.

            [SchallUndRauch:]
            Manchmal frage ich mich, ob Steiner nicht doch vielleicht auf einer Art andauerndem Rachefeldzug gegen die Dummen dieser Welt (inklusive des eigenen Anteils an Dummheit) war, sich dann einen Club nebst gläubiger Anhängerschaft bastelte, um dann einigermaßen komfortabel davon leben zu können. Nachdem er nämlich bei den Theosophen kündigen mußte, brauchte er ein Ein- und Auskommen. Man darf hier auch die Zeit nicht vergessen: Umbruch aller Werte im ausgehenden Kaiserreich, und die leider BIS VERDAMMICH HEUTE ausgebliebene Aufklärung/Säkularisation in Deutschland.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „Unterm Herd ebendieser Küche (gleich neben der Ebenholzschatulle mit der Schierling-Neptunium-Gewürzmischung, links von der Sammlung byzantinischer Kettenzahnlöffel des freundlichen Aleister Crowley und der sieben gefleckten Ofengabeln der Kaiserin Helena, die in Sulphur gesottene Dämoneneier zum Mitternachtsfrühstück speiste) gehts durch einen sinisteren Abyss direktemang zum entsetzlich gewundenen und von Unnennbarem durchzuckten Wurmloch in Richtung des unvordenklichen Saturns, wo der Dämonenfürst Azathoth blind und keckernd tanzt, lästert, hurt und flötet, und der Herr Steiner thronet dorten zur Rechten des Management-Assistenten des Demiurgen höchstpersönlich.“

            Hahaha! Kann Master Gerd das vielleicht mal mit urkomischem Gesichte einsprechen? Ich will das hören!
            Begründung: Jazzrhythmik á la demi-Jürgen gehört in jedes Gewürzregal!

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            Er müsste/sollte/könnte das in einer schwarzen Burka sprechen, die nur die Reißzähne freilässt.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „Er müsste/sollte/könnte das in einer schwarzen Burka sprechen, die nur die Reißzähne freilässt.“

            Ja! Herr Buurmann gewissermaßen als „sprach-groovender Loriot des Teufels“.
            *abfeier* 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Lieber Römpöm, liebe SchallundRauch, ich habe einen feinen Markknochen für Euch gefunden 😉 , und zwar geht es um das Urböse, das Steiner einst im sizilianischen Ort Caltabellotta lokalisiert hat. Im neunten Jahrhundert okkultierte somit dorten das Urböse gegen den heiligen Gral, weste die Mutter aller Verschwörungstheorien.
            http://www.caltabellotta.com/graal.asp

            Laut Steinern stand auf dem entsetzlichen ragenden Fels Klingsors Schloss, worin der fürchterliche König Iberto mit der schönen Iblis herrschte, einer arabischen Dämonin, und yep, von dorten aus wollten sie gemeinsam mit dem Grafen Cagliostro den heiligen Gral zerstören, Teufelei treiben und die Bestien der Apokalypse aufs Jesuskind loslassen. Fast wie bei Buffy the Vampire Slayer. Nur ist Buffy schöner als Steiner und die Iblis ;), koscherer auch, und das Böse darf da immerhin feine Hörner, Spaß und lässige Sprüche haben.

            Als also das dreifach gelappte Urböse (nach Steinern die Trias aus Luzifer, Ahriman und dem Tier SexSexSex 😀 ) dorten in Caltabellotta unter dem mystischen Höllenfelsen stilgemäß grauenhaft horrsch (gestorckene Form von herrschte), hieß der Ort arabisch Kalot-Bobot. Für Steiners Ohren klang der Name wie ein Hauptüberhyperwort aus der Höllensprache. Wörtlich heißt es „Eichenschloss“. Erstaulich, für meine jidischen Ohren heißt Kalot-Bobot einfach „Großmütterbräute“ (Kaless-Bobess), hatte die schöne Iblis ’ne Schwester mit Falten?, und wenn ich nur ein halbes Prozent der Weisheit für mich in Anspruch nehmen darf, die z.B. Steiner voll und ganz für sich in Anspruch nahm, seh ich’s als weise an, das Allerwenigste Ernst zu nehmen. Und das ganz Wenige, das zu schlimm ist, um nicht ernstgenommen zu werden, trotzdem zu veralbern.

          • Aristobulus schreibt:

            …Der Gral mit BLUT drin, abstoßend!, dégeulasse!, ein Kelch mit Getränk?, Assoziation ist Blutmystik, Blutopfer, Bluttat, Blutrausch, Blutschwur usf.
            Wie konnte es wieder so weit kommen?

            Das Judentum hat seit dem Anfang auf dem Berg Sinai Menschenopfer abgeschafft und den Kontakt mit Blut, besonders das Trinken von Blut *schauder* absolut verboten. So bald sich die Christen gegen Ende des ersten Jahrhunderts weit genug vom Judentum abgespalten hatten, wurde dieser Blutkult wieder eingeführt, blutiger und bestimmender denn je, auf immer und alltäglich verknüpft mit Jesu Leiden und Tod und Blut allüberall. Blut und das Heil. Blut und Erlösung, Erlösunf durch Menschenopfer und Blut.

            Was soll diese Sache mit dem Blut?!

            „Limpieza de sangre“, Blutreinheit, forderte die spanische Inquisition und ermordete wegen der Reinheit und des Blutes tausende Juden und Araber.
            Unter faschistischen Fantasien bis ins zwanzigste Jahrhundert wurden Blutorden und Blutpakte gestiftet und gefeiert noch und nöcher. Bluuuut. „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“, so ließ ein Evangelist die jüdische Menge ausrufen, als Jesu Blut vergossen wurde, wieder Blut und Juden, diesmal gemeint als Verfluchung der Juden wegen Blutes.
            Bis zu den christlichen und moslemischen Pogromlegenden, dass die Juden Kinderblut in ihre Matzes gössen. Während in Kirchen jeden Tag bei der Messe Wein in Blut verwandelt wird (physisch, sagen die Katholiken!, symbolisch, sagen die Protestanten, und beide meinen, machen, verwandeln und zeigen jedoch MENSCHENBLUT und trinken es, mal physisch, mal symbolisch, aber immer BLUT).
            Und Blut bis zu den arabischen Selbstmordanschlägen, wo das reale Blut meterweit spritzt. 2004 wurde in einer arabischen Universität in der Westbank eine Kunstausstellung aufgebaut, ein Raum wurde blutrot angestrichen, drin lagen Teile von Menschen, das Ganze hieß Blutopfer oder Heldentod oder Kilistin-Forever oder Der Palästinensische Gottesstaat, ich weiß es nicht mehr…

            Nebbich. Geht’s denn nicht mit Tomatensaft, wenn es schon rot und salzig sein muss? Tomaten könnt‘ man als heilig erklären, sie sind rund wie wohl der Kosmos und rot wie das Feuer, schmecken gut, haben Vitamine und schaden keinem, und das als tomatig und saftig deklarierte Tomatenheilige schadet dann auch nicht.
            Warum aber immer diese mörderisch ernsten und von Tod & Lust & Mord durchdrungenen BLUTkulte wie zur Zeiten der Neanderthaler, als man Menschen fraß?

          • Aristobulus schreibt:

            mais non, dégUeulasse mit U wie Uuuuh.

  2. caldonazzi schreibt:

    @Madlen:
    Nur weil die Armenier am Konzil von Chalcedon (451) nicht beteiligt waren und dessen dogmatischen Humbug ablehnten, sondern ihren ganz eigenen Humbug weiterführten, ändert das an der Beschneidung Jesu keinen Deut. Kalender hin oder her, Jesus wurde am 8. Tag beschnitten. Das gilt auch für Armenier. Altorientalische Kirchen, wie die Armenier, haben dieses Konzil aus separatistisch-politischen Gründen abgelehnt und nicht deshalb, weil sie die Wahrheit gepachtet hatten.

    Befass dich einmal überblicksmäßig mit den verschiedenen christlichen Zeitrechnungen. Wikipedia genügt für den Anfang.

    Ich rechne es dem christlichen „Humbug“ – deine Wortwahl – an, dass die Beschneidung Jesu nach dem heute weltweit geltenden gregorianischen Kalender fristgerecht jüdisch am 8. Tag erfolgt.

    Aber du schreibst ganz ungeniert: „Die Sache mit der Beschneidung ist also völliger Humbug.“ Ist sie das auch für armenische Christen? Wurde Jesus nun am 8. Tag beschnitten oder nicht?

    Finde dich einfach damit ab, dass dein Gott ein nach jüdischem Ritus beschnittener Gott ist.

  3. Mr. Römpöm schreibt:

    Vielen Dank für die freundlichen Neujahrswünsche, ebensolche zurück an alle.

    Das mit der chrissieleinchen Rüsselchenauferstehung kann übrigens gar nicht funktionieren:
    die Hierarchie kommt nämlich durcheinander.
    Denn: wer hatte Vorfahrt? Lattensepp oder Rüsselchen?
    Ganz klar: Lattensepp hatte Vorfahrt. Und da der als Entität seinen Zeitgenossen höchstwahrscheinlich viel wichtiger war als das Rüsselchen, scheiterte die separate Rüsselchenauferstehung schon an der schnöden Wiederauferstehungsauftragslage.
    Denn jemand, der das Ritual bereits durchlaufen hat, ist aus Sicht des Rituals danach vollkommener als zuvor. Wie also soll das Unvollkommenere, Dahingegebene resp. Weggenommene dann noch irgendeine Bedeutung haben für den durchweg transzendent gemeinten Prozeß der (ohnehin etwas unglaubwürdigen) Auferstehung?
    Oder anders gefragt: kann man bereits Virtualisiertes erneut virtualisieren, und falls ja, hat das dann auch genau acht Tage nach der (behaupteten) Auferstehung zu geschehen?

    Netzfundsache:
    #ruesselchenepiphaniedenkfortsetzung
    http://www.golem-journal.de/index.php?page=presse

    • Aristobulus schreibt:

      Genau deswegen liebe ich diese Sprache!, Römpöm, you made soeben meinen evening 😀 😀

      • Mr. Römpöm schreibt:

        „Is your Denglish etwa getting considerabeli besser?“ Hehehe… 😉
        Die deutsche Sprache ist das Einzige, das mich noch mit diesem Land verbindet.
        Falls mich jemals was mit dem Land als solchem verbunden hat.
        Letztens hatte ich mal wieder in den Goethe-Briefen gelesen. Die sind teilweise so schön, von der Sprache her, und so lustig, vom Inhalt her, daß man den ollen Fürstenknecht fast schon wieder als Modell für die möglichst fundierte Sprachentwicklung der Zukunft anbieten könnte. Sprache!

  4. brathering schreibt:

    Spätestens seit dem Pferdefleischskandal sollte man misstrauisch sein, wenn da einer kommt und behauptet, die „Reliquie der heiligen Vorhaut“, wäre in seinem Besitz.

  5. Madlen schreibt:

    Die Armenier feiern am 06.01. Weihnachten (nach dem alten Kalender) und am
    01.01. Neujahr. Die Sache mit der Beschneidung ist also völliger Humbug.

    • SchallundRauch schreibt:

      Lukas, 2,21
      Das Zeugnis des Simeon und der Hanna über Jesus
      21 Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.
      22 Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. „Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
      23 gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.“

      Bibel-Lesen schadet manchmal nicht.

    • Dante schreibt:

      Selbst wenn dieses Argument griffe, wäre dies lediglich ein Argument gegen die Behauptung, Neujahr sei das Fest der Beschneidung Christi, nicht aber gegen die Beschneidung selbst, wie man untenstehendem Zitat entnehmen kann.
      Es greift jedoch nicht, denn dass die Armenier Neujahr vor Weihnachten feiern, liegt am Festhalten der Ostkirche am julianischen Kalender, die auch die Einführung des gregorianischen Kalenders 1918 im damaligen Sowjetrussland durch die damals regierenden Bolschewikij überlebt hat.
      Das julianische Jahr ist 365,25 Tage lang, das gregorianische „nur“ 365,2425, was durch den Wegfall dreier Schalttage im Laufe von 400 Jahren erreicht wird, und zwar immer dann, wenn die Jahreszahl durch 100, aber nicht durch 400 teilbar ist. Zwar wurde der gregorianische Kalender erst 1582 eingeführt, aber um die damals schon bestehende Diskrepanz zum Sonnenjahr auszugleichen, ließ Papst Gregor XIII. auf den 4. Oktober gleich den 15. folgen.
      Das gregorianische Jahr liegt näher am sog. tropischen Jahr (hat nichts mit der Klimazone zu tun, sondern kommt von gr. tropos, „Wendung“ und bezeichnet den Zeitraum von einer Sonnenwende zur nächsten); insofern hatten hier mal die Katholen die Nase vorn. Die protestantischen Länder folgten erst um 1700, und Russland, wie gesagt, erst 1918. Deshalb ist der Putsch der Bolschewikij auch als Oktoberrevolution in die Geschichte eingegangen, denn außerhalb Russlands war das schon der 07. November.

  6. Janomami schreibt:

    Ist ja was ganz Neues 😉 Sylvester war übrigens ein römischer Papst !

  7. SchallundRauch schreibt:

    Womit klargestellt wäre, dass Jeschua Jude ist.
    Die Jiddn hier haben ihr neues Jahr ja schon am Laufen und die Frage, ob wir Menschen alle uns von der Obrigkeit des Römischen Reichs, gewandet in der Papstsoutane, einen einheitlichen Standard der Zeitmessung aufzwingen lassen sollten, geistert mir durch den Kopf. Der historische Jesus wurde bestimmt nicht zur Wintersonnwende geboren und feierte seinen Geburtstag (wenn überhaupt) sicher nicht am Fest des römischen Sonnengottes.
    Aber, was soll man machen. Ich kann keinen Kalender außer dem römischen kaufen, der meinen Vorstellungen entspricht und der mir und meinen Geschäftspartnern Verlässlichkeit bietet.
    Ich wünsche also allen Betroffenen an dieser Stelle viele gute Rutsche in ein gesundes, ein spannendes, ein gesegnetes, ein wunder- und anspruchsvolles neues Jahr 2014.
    In diesem Jahr kam ich erstmals hierher ins Tapferland und bin sehr dankbar für die Lehrstunden, die ich hier erhalten durfte. Tapfer im Nirgendwo bringt mich weiter. Insbesondere danke ich Ihnen/ Dir, Gerd Buurmann, für Ihren/ Deinen unermüdlichen Einsatz für Wahrheit und Freiheit.
    Aristobulus, in statu navigandi!

    • Mr. Römpöm schreibt:

      „Aber, was soll man machen. Ich kann keinen Kalender außer dem römischen kaufen, der meinen Vorstellungen entspricht und der mir und meinen Geschäftspartnern Verlässlichkeit bietet.“

      Wieso? Ist doch ganz einfach: geh in eine Schreibwarenabteilung, und sag, du willst für dein Büro einen grogorianischen Kalender kaufen. Und merk dir anschließend die sich spontan bildenden Gesichter! 😉

      • Mr. Römpöm schreibt:

        „grEgorianischen“

      • SchallundRauch schreibt:

        gregorianisch ist julianisch ist römisch ist nicht mein kalender

        • Mr. Römpöm schreibt:

          Juliakalender wäre aber schön.
          Daher jetzt ein Lied:
          http://preview.tinyurl.com/2kxwr

        • Fritz Wunderlich schreibt:

          Unsinn, sie sind nicht ident, wie Sie fälschlicherweise glauben. Die römischen Kalender richteten sich wahrscheinlich nach dem Mond, der julianische aber defintiv nach der Sonne.
          Die älteren römischen Kalender waren von griechischen beinflusst, der julianische von Alexandria und seinen griechisch-ägyptischen Astronomen.

          • SchallundRauch schreibt:

            Der gregorianische wurde nach Papst Gregor benannt (Papst = römischer Kaiser), der julianische nach Cäsar (= römischer Kaiser), da gibt es eine gewisse Tradition, Herr Wunderlich.

          • Dante schreibt:

            @SchallundRauch

            …der julianische nach Cäsar (= römischer Kaiser)…

            Caesar (damals gesprochen Ka-e-sar, wie man an der griechischen Transskription erkennen kann) war kein Kaiser, denn formal gesehen bestand zu seiner Zeit noch die libera res publica, die Republik. Er hatte das an sich republikanische Amt des Dictators inne, entgegen der Verfassung auf Lebenszeit (dictator perpetuus) und ist damit sozusagen zu einer Art Proto-Kaiser geworden, aber formeller Monarch war er nie.
            Selbst der später eingerichtete Prinzipat war formal keine Monarchie von der Art, wie sie z.B. aus dem alten Ägypten oder Mesopotamien bekannt ist, sondern Augustus legte Wert darauf, die alten Institutionen bestehen zu lassen und nannte sich gern den Ersten Bürger, was natürlich nichts an seinem Machtanspruch änderte (ähnlich wie sich Stalin später mit „Genosse Stalin“ anreden ließ).

          • SchallundRauch schreibt:

            Ohja, Dante.
            Und das deutsche Wort Kaiser, wie auch der Zar stammen vom Worte Caesar ab.
            Ob Ka, ob Tse, er war der Chef vom Römerreich. Sein Nachfolger Oktavian verwandelte die Republik in eine Monarchie und gilt als „erster römischer Kaiser“. Er war Chef, als Josef und Maria ihren Sohnemann nach Jerusalem brachten zur Brit Mila.
            Mir ist das echt Jacke wie Hose, ob Cäsar nun Diktator, Kaiser oder Duce zu nennen wäre. Auf das, was er repräsentiert, geht der Kalender zurück und er repräsentiert dieses menschenfressende Monstrum vom Tiber an dessen Spitze sich in direkter Tradition der römische (!) Papst gesetzt hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Heute La Repubblica Italiana, von Mussolinis Genen ist nur kaum mehr ein Wesen mit XX übrig, Gaius Iulius Berlusconius ist auch weg, wenngleich a bissele römische Kirche bleibt, es regiert nun ein Gewählter und Abzuwählender, dem Namen nach aus Neapel (wo der Größte ein Komponist Namens Pergolesi gewesen ist, der u.A. geniale Opern schrub), und man isst dort sehr gut, in Neapel, in Rom, in Corleone, neben dem Vatikan und überall sonst 😉

          • SchallundRauch schreibt:

            Jaha. Heute ist alles anders. Heute regiert die Omertà und XX Mussolini singt sich durch die Parlamente: „Besser Faschist als schwul.“ Heute werden Nubier nicht mehr versklavt, aber in den Gassen der Metropolregion Neapel und in den Maisfeldern des Hinterlandes dürfen sie ehrenwerten Anhängern der Gottesmutter ihre Köpreröffnungen feilbieten, wenn sie sich nicht gerade an einem xx-beliebigen Lido verspotten lassen.
            Die Wahl im Vatikan ist so transparent wie fünf Meter Stahlbeton und so demokratisch wie römische Auspizien. Aber das beste Essen gibt es daheim bei Mama.

          • Aristobulus schreibt:

            La mamma sta piangendo!, zu dajtsch: Di mame wajnt!, ist des Italieners schlimmstes Unglück jenseits von zerkochten Linguini.
            Vielleicht ist die Dame Mussolinica klemmschwul und weiß es im Grunde ihres Herzens (so sie eins hat). Klemmschwule sind die feilbietendsten, die bieten sich selbst feil, grad ebenso wie antizionistische Juden.

  8. caruso schreibt:

    Einen guten Rutsch und ein sehr gutes neues Jahr für alle die hier schreiben!
    Prosit! (auch wenn noch nicht Mitternacht ist).
    caruso

  9. Krokodil schreibt:

    „Guten Rutsch“, mit oder ohne,
    wünscht allen hier das Krokodil.

  10. anti3anti schreibt:

    Muslime haben es besser. Mohamed war so heilig, dass er ohne Vorhaut geboren wurde!

  11. Schum74 schreibt:

    Alles Schmocks sind Engel.

    Heißt es nicht: „Habe Mut, dich deiner eigenen Sinne zu bedienen!“?
    Na, bitte.

    Allen Blog-Leser ein gutes Jahr 2014!

    • Kanalratte schreibt:

      Ich bin entschiedener Gegner der Beschneidung von Jungen. Zumal es inkonsequent ist Beschneidung bei Mädchen zurecht zu verteufeln, die ganze Moral aber wiederrum bei kleinen Jungs über Bord zu werfen. Ich dachte es gäbe Gleichberechtigung?

      Wenn es davon abhängt, dass ich nur zu einer Religion gehöre, wenn man mir meine Vorhaut wegschnippelt, dann möchte ich lieber nicht zu dieser Religion gehören.

      Auf afrikanische Stämme schaut man als „wilde“ herab, wenn sie sich Teller durch den Mund schieben, aber der moderne Europäer hält es nicht für nötig seine eigenen ach so tollen Prinzipien einzuhalten, wenn altertümliche Religionen widersprechen.

      Die Argumentation man könne kein Jude sein, wenn man eine intakten Penis besitzt ist haltlos, weil man dann in Deutschland vermutlich mindestens 20% der in der jüdischen Gemeinde aktiven Mitglieder, das Judesein absprechen müsste.
      In New York überlegen heute viele junge Juden ihre Söhne überhaupt noch beschneiden zu lassen. Auch die Beschneidung der übrigen amerikanischen Bevölkerung ist rückläufig weil sich das Argument des Hygienevorteils bei der Beschneidung, als haltlos erweißt.
      Abgesehen davon hat die Beschneidung sehrwohl eine funktionale sexuelle Beeinträchtigung zur Folge.

      • anti3anti schreibt:

        Guter Artikel von einem gojischen Kopf.

        • Kanalratte schreibt:

          Was heißt hier gojisch?

        • Kanalratte schreibt:

          Ist das jetzt negativ, neutral oder gar positiv gemeint? Diesem Wort hängt eine gewisse Negative Konnotation an, ähnlich wie dem „Ungläubigen“ im Islam.

          Verbessern sie mich, wenn das nicht so ist!

          • Aristobulus schreibt:

            ‚Schuldigung, Kanalratte, aber nur ein gojischer Kopp kann Verstümmelung kleiner Mädchen mit der jüdischen Beschneidung gleichsetzen.
            Was Sie ja getan haben.
            Indem Sie folglich z.B. mich und den Anti zum Opfer von Verstümmelung machen.
            Was wir aber nicht sind.
            Nur gojische Köppe behaupten das.

            P.S.
            Man hat jedoch gesehen, dass Köppe aller Art durchaus befähigt sind, etwas dazuzulernen – selbst jidische Köppe 😉

            P.P.S.
            Gutes neues Jahr für alle, gut Schnitt, gutt Schmock, und überhaupt!

          • Schum74 schreibt:

            An Kanalratte, der keinen Unterschied zwischen Beschneidung und Verstümmelung macht:

            Sieh an, das Einzige, was beschnittene Männer bei Geschlechtsverkehr empfinden, ist Schmerz?
            Aha! Daher also der merkwürdige Gesichtsausdruck.

          • Kanalratte schreibt:

            Jo, es gibt ja auch verschiedene Formen der Beschneidung von Mädchen.
            Da stellt sich dann nur die Frage, wann die ersten Religionsgruppen fordern dies auch in Deutschland praktizieren zu dürfen. Und um den Bogen um die Feminismusdiskussion zu spannen, ja es wird dann einen riesen Aufschrei geben, bei Mädchen, nicht bei Jungs.

            Da können sie von noch so vielen Köppen reden, da muss ich konsequent bleiben und meine Meinung vertreten.

          • Aristobulus schreibt:

            Müssen Sie nicht, Kanalratte, weil diese Meinung aus drei Gründen falsch ist:

            1) Vorhautbeschneidung (Briss) ist nun mal eine jüdische Mitzwe. Wer nicht beschnitten ist, handelt wider diese Mitzwe. Wir sind a) per Torah verpflichtet, sie zu tun, und b) ist sie weder schädlich noch beeinträchtigend.
            – Wenn b) nicht zuträfe, wenn sie also schädlich oder grausam wäre, warum würde sie trotzdem seit Abrahams Zeiten ausgeübt?
            Nichts, das die Torah vorschreibt, kann schädlich sein. Zeigen Sie mir nur eine einzige Vorschrift aus der Torah, die jemanden beschädigt, verletzt oder bedroht.

            2) Die Verstümmelung von Mädchen ist eine sadistische, profund beschädigende Tat, die in allen zivilisierten Gegenden gesellschaftlich geächtet und gesetzlich verboten ist.
            3) Schon ein paar Afrikaner (auch Moslems darunter) haben hier und da gefordert, diese Verstümmelung von Mädchen gesetzlich zu erlauben. Nu!, es gibt auch Menschenfresser, die ihren Hang ausleben wollen. Und?, die haben ja keine Chance.

            Ihre Meinung kommt freilich aus Ihrem Empfinden für Gerechtigkeit und aus Ihrem Widerwillen, dass jemand verletzt wird. Aber Sie setzen zwei Dinge gleich, die ungleich sind. Leider haben die christlichen Übersetzungen der Bibel viel zur Konfusion beigetragen. Beispiel: Das Töten. In den christlichen Übersetzungen steht das Gebot, „du sollst nicht töten“. Das ist wohl von den Übersetzern ehrlich idealistisch gemeint – es ist bloß nicht durchsetzbar und nicht realistisch. Im Original heißt es daher, „du sollst nicht morden“.
            Die Dinge werden im Original nicht verwischt und verglichen, um sie gleichzusetzen, weil es manchen so besser gefällt – sie werden klar getrennt, um den Unterschied klar zu setzen.

            Gutes neues Jahr für Sie!

      • Dante schreibt:

        Zumal es inkonsequent ist Beschneidung bei Mädchen zurecht zu verteufeln, die ganze Moral aber wiederrum bei kleinen Jungs über Bord zu werfen.

        Mit Verlaub, das ist Unsinn. Um mit Jungen das zu machen, was bei der sogenannten Beschneidung mit Mädchen geschieht, müsste man ihm nicht allein die Vorhaut, sondern mindestens die Eichel entfernen, und zwar „notfalls“ mit einer Glasscherbe oder einer rostigen Rasierklinge. Unabhängig davon, was man von der Beschneidung von Jungen hält, ist die Gleichsetzung oder gar das Wittern einer Doppelmoral zu Ungunsten von Jungen gänzlioch unangebracht.

        Abgesehen davon hat die Beschneidung sehrwohl eine funktionale sexuelle Beeinträchtigung zur Folge.

        Dazu sollte man vielleicht am besten jemanden fragen, der sich damit auskennt – und es sollte genügend Anwesende geben, die da gern Auskunft geben werden.

        • Aristobulus schreibt:

          Oj, hi Dante!, fein, Besuch von Dir, und glich leuchtet die Hütte im Glanze der Commedia firenzdivina 😉 .
          Ich denke, dass Kanalratte sich diese Sache inzwischen überlegt hat, er scheint viel zu lesen, auch Verschiedenes, und ich glaube, er kann abwägen, war richtig und was richtiger ist.

          – Ja, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt, liegt am Nächsten. Nein? Es liegt eben nicht am Nächsten, es liegt am Fernsten. Das Auffälligste an der irrsinnigen Antibeschneidungsdebatte im Sommer 2012 waren ja weniger diese absurden Meinungen, die da über die Jidn ausgekippt wurden, sondern, dass keiner mal fragte. Die wussten zuvor schon alles.

Seid gut zueinander!

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