Ken Jebsen dreht am Rad und Jutta Ditfurth muss fegen

Eins muss man Nina Hagen lassen, sie hat eine wahnsinnig gute Stimme und einen unfassbaren Unterhaltungswert. Allerdings hat sie auch schon vor vielen, vielen Jahren den kleinen Zug nach Crazy Town genommen. Der Käse ist schon vor langer Zeit von ihrem Brötchen gefallen. Ich weiß nicht, wie ich ihren Geisteszustand sonst beschrieben kann. Am besten so: Der Hamster ist schon lange tot, aber das Rad dreht sich immer noch. Eins muss man Jutta Ditfurth lassen, sie kann im Angesicht des drehenden Rades unfassbar gelassen bleiben.

Seit einigen Tagen drehen auf Jutta Ditfurths Facebook-Seite so viele Räder, dass man damit eine Stadt wie Osnabrück für mindestens sechs Monate komplett mit Strom versorgen könnte. Wieder bleibt Jutta Ditfurth bemerkenswert gelassen und das obwohl sie unter der Überschrift „Ich trete ja auch in keinen Schützenverein ein“ einst folgendes gesagt hat:

„Einige Leute meinen, ich solle mit allen, auch mit Nazis und Antisemiten reden. Wahrscheinlich sind die unsterblich. Ich bin bescheiden, mich freut es, wenn ich den Völkischen Unterstützung raube. Niemand redet mit allen, das ist Quatsch. Ich diskutiere mit Leuten von denen ich vermute, dass mir die Diskussion was bringt: Erkenntnis, Vergnügen, brauchbare Informationen, Training… Kurz und gut: Ich werfe auch weiterhin Nazis, Völkische, Antisemiten, Homophobe usw. raus! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen und die Wege dahin bedeckt brauner Schlamm. Man trägt nur durch offene Auseinandersetzung zur Aufklärung bei. Ich führe keinen „Diskurs“ mit Shitstürmer_innen, sondern mit Menschen, die tatsächlich an einer menschlicheren Welt, an Aufklärung und Emanzipation interessiert sind. Um die geht’s mir.“

Jutta Ditfurth tritt vielleicht keinem Schützenverein bei, wenn aber Ken Jebsen in einem offenen Brief an die Kanzlerin mit rhetorischen Salven um sich ballert, schießt auch Jutta Ditfurth zurück. Ken Jebsen fragte Angela Merkel öffentlich: „Warum ist folgendes antisemitisch? „Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben.“ Nun ist Jutta Ditfurth nicht Kanzlerin, dafür ist sie viel zu wenig Realpolitikerin, aber sie antwortete dennoch:

„Wer nicht begreift, dass diese Aussage die Shoah relativiert, den systematischen Mord an den deutschen und europäischen Juden verharmlost, der hat sehr viel historische und politische Bildung nachzuholen. Oder er oder sie steht auf der Seite der Inhumanität. Ken Jebsen und Jürgen Elsässer sind Journalisten der ANTI-Aufklärung und der braunen Vergiftung der Köpfe.
Daran ändert auch nichts, dass sie und ihre Anhänger_innen sich irgendwie widerständig fühlen oder sich manchmal vielleicht sogar einbilden, Linke zu sein. Manchmal.“

Es sind Stellungnahmen wie diese, die dafür gesorgt haben, dass sich Jutta Ditfurth seit Tagen einem Shitstorm von Ken Jebsen und seinen Fans ausgesetzt sieht. Bei diesem Sturm ist alles dabei, „Heil Hitler“-Rufe, Beleidigungen von „Pädo-Jutta“ bis „Nutte“ und Mord-Drohung. Ich kenne diese Leute, sie schreiben mich auch regelmäßig an und offenbaren ihren Hass. Auf der Seite Hassmails sammele ich die übelsten Schreiben.

Ken Jebsen ist ein wahrer Trollkönig. Dies musste ich schon 2011 feststellen, als ich die Reaktionen der Fans von Ken Jebsen las, nachdem der Vorstand des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) von seinem verfassungsmäßig garantierten Recht auf Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit Gebrauch gemacht und Ken Jebsens Show KenFM abgesetzt hatte.

“Mensch ist das mal wieder zum aufregen!!! Ich kan diese Antisemitenheuchelei nicht mehr ertragen!!!!! Es kotzt mich an! Ein Grund mehr dieser Regierung und Co nicht zu trauen!!! Baue dir einen coolen Blog und leise Freeman schützenhilfe. Ken4President”

“Schade, dass KenFM nun Opfer der Zensur geworden ist. Mir fällt gerade keine einzige andere Sendung in den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ein, die ähnlich aufklärerisch gewirkt hat.”

“Du bist unser Ai Weiei! Wir vergessen dich nicht.”

Ken Jebsen ist Ai Weiwei. Darunter machen es seine Fans nicht. Herzlichen Glückwunsch, RBB! Zehn Jahre konnte dieser Mann bei Euch „progressives Jugendradio“ machen und eine Fanbase sammeln, die mit solchen Kommentaren glänzten:

“Pass auf dich auf alter denk an Möllemann !!!!!!!!”

“Ich hoffe, DIE schalten Ken jetzt nicht völlig aus 😦 siehe Möllemann!”

Wenn Ken Jebsen gerade nicht Ai Weiwei ist, dann ist er eben Jürgen Möllemann und muss aufpassen. Der Möllemann nämlich, wie der gemeine KenFM Fan weiß, ist das Opfer einer Verschwörung, die ihn in den Tod getrieben hatte. Wenn man nun wissen will, wer die Verschwörer waren, muss man nur die Kommentare bei Ken Jebsen lesen:

“Kann man leicht beantworten, ohne was du unter einer abschussliste verstehts. Die FDP wollte in rauswerfen und der Jüdische zentralrat hat in auch angeklagt”

Der Zentralrat der Juden also! Wer hätte es gedacht? Damals fiel der Shitstorm von Ken Jebsen und seiner Clique so über Henryk Broder her wie heute über Jutta Ditfurth. Broder war es nämlich, der den RBB auf die Inhalte der Radioshow KenFM, die zehn Jahre lang jeden Sonntag ausgestrahlt wurde, hingewiesen hatte. Die Programmdirektorin Claudia Nothelle sagt damals:

„Allerdings mussten wir feststellen, dass zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen. Daraufhin haben wir mit ihm verbindliche Vereinbarungen über die Gestaltung der Sendung „KenFM“ getroffen. Diese hat er wiederholt nicht eingehalten.“

Die Nothelle war wirklich eine ganz Schnelle und Helle ohne Not. Als Programmdirektorin erklärte sie, dass der RBB nur zehn Jahre und Henryk Broder brauchte, um festzustellen, was für einem Maximalspinner der Sender jeden Sonntag einen Platz in seiner öffentlich-rechtlichen Anstalt gegeben hatte. Zu einer Glanzstunde jebsen’schen Journalismus gehört eine Sendung, in der er behauptet hatte, dass von einst 1027 von Israel freigelassen palästinensischen Terroristen im Oktober 2011 „wahrscheinlich nur ein bis zwei Leute einen Menschen umgebracht“ hätten. Eine glatte Lüge, wie diese Liste beweist. Wo war die schnelle Not-Helle, als Jebsen zum Terrorismusleugner wurde? In einer anderen Sendung wusste Jebsen über den Diktator Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi zu berichten: „Man vergisst immer, dass Gaddafi ja 40 Jahre lang Libyen geführt hat, also irgendwas muss er ja richtig gemacht haben, um 40 Jahre lang teilweise von seinem Volk gemocht zu werden.“ Ob wohl auch folgender Spruch auf dem RBB möglich gewesen wäre:

„Man vergisst immer, dass Hitler ja 12 Jahre lang Deutschland geführt hat, also irgendwas muss er ja richtig gemacht haben, um 12 Jahre lang teilweise von seinem Volk gemocht zu werden.“

Der RBB erfuhr von diesen Unsäglichkeiten nicht, weil irgendein Angestellter der Anstalt selbst das eigene Programm gehört hatte, sondern weil Henryk M. Broder mal nachgehört hatte, was denn da so alles zwangsgebührenfinanziert unters Volk gesendet wird. Und was bekam Broder als Dank für seine Leistung? Das selbe, was Jutta Ditfurth heute erhält: Liebesbriefe von Jebsen-Fans.

„Damit bestätigen Sie die jüdischen Klischees perfekt. Denn dem Juden wurde seit hunderten von Jahren ja nachgesagt, dass er einen hinterlistigen, nur zu seinem Vorteil bedachten Charakter hat, und wenn man nicht aufpasst sticht er einem von hinten das Messer in den Rücken – genau DAS haben Sie mit Ihrer Rufschädigung nun bestätigt – bravo, Sie tun den netten und ehrlichen Juden damit sicherlich keinen Gefallen!!“

„Der hinterlistige Jude, der sich grad die Hände reibt und dabei grinst, so stell ich mir Sie gerade vor.“

„Wenn Juden über Fernsehsender und über den Rest der Medienwelt in Deutschland herrschen, und bestimmen wer gefeuert wird und wer bleiben darf (Ken Jebsen), dann läuft hier gewaltig etwas schief.

Das ist wirklich traurig, denn genau deswegen wurden Sie vor 60 Jahren in diesem Land ja auch so gehasst! Ich bin vielleicht mit meinen 20 Jahren noch sehr jung, aber ich kann nun ohne Zweifel sagen, dass Hitler Recht hatte! Nicht mit dem Holocaust, dieses unmenschliche und widerwärtige Verbrechen, aber mit seiner Meinung zum Weltjudentum…

Hitler hätte damals man besser alle Juden ausweisen lassen sollen und gut is. Dann hätten doch Amerika oder Frankreich oder was weiß ich wer sie aufnehmen können (genug Geld hatten die Juden ja in Deutschland sowieso schon genug angehäuft…), aber wir Deutschen wären endlich wieder frei gewesen, ohne den Marionettenspieler im Hintergrund…“

Unter den Fans von Ken Jebsen gibt es Menschen, die zwar sagen, dass der Holocaust ein „unmenschliches und widerwärtiges Verbrechen“ war, aber dennoch ohne Probleme davon überzeugt sein können, „dass Hitler Recht hatte.“

Ich kann Jutta Ditfurth daher gut verstehen, wenn sie schreibt:

„ICH WAR NOCH VIEL ZU SANFT ZU DEN ANHÄNGER_INNEN KEN JEBSENS“

Die Arbeit bleibt dennoch an Jutta Ditfurth hängen:

„Ich kehre gerade mit einem groben Besen den braunen Shistorm von meiner fb-Seite.“

Danke, Jutta.

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181 Antworten zu Ken Jebsen dreht am Rad und Jutta Ditfurth muss fegen

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  3. Petra schreibt:

    Erst dachte ich so beim durchstöbern Ihrer Seite und lesen etlicher Kommentare: ohje, noch so eine rechte Hetzwebseite. Gibt es wirklich noch Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als über andere Leute herzuziehen ( wobei ich nun auch kein Anhänger von Ken Jebsen bin, aber seine Meinung in grundsätzlichen Dingen teile, wie z.B : Warum geben wir uns nicht alle trotz gegensätzlicher Welt- und Religionsanschauung die Hand?) Warum ich das tue? Ganz einfach: weil ich ein kritischer Mensch bin und nicht alles glaube, was in der Presse widerkäut wird und weil ich denke, dass Krieg nicht dadurch besser wird, indem man hehre Absichten verkündet. Ein sehr guter Artikel zum Thema Israelkonflikt mit Hamas möchte ich Ihnen zudem auch sehr ans Herz legen- dieser Artikel ist belegt mit viel Hintergrundmaterial.
    Ach so, Ihre Seite ist eher nicht rechtsradikal…, glaub ich:o).

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Puh. Danke für die Entwarnung. Für einen kurzen Moment dachte ich, ich sei ein Nazi. Sie haben mich aus dieser Angst herausgerissen. Danke!

    • Dante schreibt:

      Gibt es wirklich noch Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als über andere Leute herzuziehen

      Gibt es. Ken Jebsen beispielsweise wird hier genau dies vorgeworfen.

      Warum geben wir uns nicht alle trotz gegensätzlicher Welt- und Religionsanschauung die Hand?

      Ich kann jemandem problemlos die Hand geben, der eine vollkommen andere Anschauung hat – unter der Voraussetzung allerdings, dass diese Anschauungen nicht darin besteht, ich sei ein Untermensch, der ausgelöscht gehört, oder irgendetwas Vergleichbares. Oder, Menschen, die dies über Menschen denken, die ich wiederum respektiere, denn man kann beim besten Willen nicht einen Menschen und gleichzeitig andererleuts Verachtung für ihn respektieren.
      Im wörtlichen Sinn würde ich ihm vielleicht sogar gern die Hand geben – dazu müsste ich vorher aber Orang-Utan werden oder wenigstens dessen Kraft haben..

  4. Christoph K schreibt:

    Was Ken Jebsen macht ist für unsere Gesellschaft wertvoll. Wir brauchen (fast alle) Diskussionen, die er anstößt. Er spricht viel Unrecht an und lässt auch Tabu-themen nicht aus. Manchmal schießt er auch übers Ziel hinaus, aber das ist immer noch besser als gar nichts zu tun. Klar, bekommt er dann auf die „Fresse“ und bei einigen Themen hängen sich auch Leute mit Meinungen ran, mit denen man eigentlich nichts zu tun haben möchte.
    Befasst euch mal mit seiner Seite und den Interviews, die er gefuehrt hat. Fangt mal mit dem CDU-Mann Willy Wimmer an und macht bei dem Schweizer Historiker Dr. Ganser weiter. Wer Ken Jebsen verteufelt, macht es sich zu einfach und spielt denen, die Unrecht tun und damit zur Zeit durchkommen in die Hände.

    • Aristobulus schreibt:

      Christopf K. ist wertvoll, ist Wir, braucht Diskussionen, spricht Unrecht an, tut etwas gegen allerlei Unrechttuer und verteufelt den Ken Jebbersen nicht, denn Bessermenschen tun das nicht, sondern prangern es an, dass Zionisten und Rechte das tun.
      Christopf K. wird mit Gleichgesinnten die Gutheit, die Kinder, den Harzer Käse und die Welt retten.

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  6. Citsong schreibt:

    Euch Kritikern hat man wirklich das Hirn schon lange rausgewaschen. Es geht um Friedensdemos!!! Wenn ihr auch für den Frieden seid dann solltet ihr euch mit diesen Demos solidarisieren.
    Nur mal so als Beispiel für Ideologen hier. Wenn die….sagen wir mal NPD zu einer friedlichen Demonstration mit dem Motto „NIE WIEDER PÄDOPHELIE IN DEUTSCHLAND“ aufrufen würde dann hat man als Mensch mit einem funktionierenden Moralkompas DIE VERDAMMTE PFLICHT daran teil zu nehmen oder selber eine Demo mit dem gleichen motto zu starten (für den fall das man die NPD nicht mag XD)
    Ok ihr mögt den Jebsen und co nicht NA UND? Wenn IHR für den FIEDEN seid dann bewegt gefälligst euren Arsch nach draußen und stellt euch zu den Demonstranten oder macht eure eigene Friendensdemo nenn die dann einfach Dienstagsdemo…WTF denk dir halt was aus. Aber Aktivisten die für den Frieden einstehen wollen über einen über einen kamm zu scheren und versuchen dieses durchaus Edele Motiv zu verunglimpfen ist echt das letzte. Was für ein Mensch muss man sein der keinen Frieden will? Denk mal drüber nach….

    • A.S. schreibt:

      Wenn man die Motive der sog. Friedensdemonstranten in Frage stellt ist man gegen Frieden???? wtf???
      Sie denken aber auch sehr G.W. Bush-like. Wer nicht applaudiert ist für Sie also ein Feind. Denken Sie mal drüber nach….

    • Aristobulus schreibt:

      Tja, ein schnauzendes und herumkommandierendes Friedensfreundchen, das uns hier seine zwingende Pflichtversion eines Sonderfriedens diktieren will.

      Nachgelesen hat er nichts, nicht den Artikel, auch sonst nichts. Weil er nicht verstehen kann, dass hier reflektierte Leute was formulieren.
      Nix gedacht hat er und keine zwei Absätze hat er nachgelesen, fühlt sich jedoch berufen, Leute, denen er nicht zugehört hat, im Unteroffizierston anzumeiern.

      Dazu glaubt er, dass er Frieden schafft. Abends nach getanem Friedensmarschieren hört er dann heimlich Schlager aus den seligen Achtzigern. Aus dem Dunstkreis hat er auch seine herzlich démodierte, sinnlos aufgeblasene Floskel „Aktivisten die für den Frieden einstehen wollen“.
      Er sollte mal anfangen, sich mit etwas zu beschäftigen, das er nicht kennt

    • Dante schreibt:

      Es geht um Friedensdemos!!! Wenn ihr auch für den Frieden seid dann solltet ihr euch mit diesen Demos solidarisieren.

      Das ist ein Kategorienfehler. Nur weil irgendwo das Wort „Frieden“ draufsteht, muss nichts drinstehen, was ich jemals unterstützen würde. Um 1940 stand die „Friedens“partei in den USA dafür, dem nationalsozialistischen Deutschland das Feld zu überlassen, was insgesamt keineswegs Frieden, sondern einen gesamteuropäischen Krieg, Besatzung und Völkermord bedeutete.

      Wenn die….sagen wir mal NPD zu einer friedlichen Demonstration mit dem Motto “NIE WIEDER PÄDOPHELIE IN DEUTSCHLAND” aufrufen würde…

      …dann wäre das ziemlicher Unsinn, denn es gab, gibt und wird Pädophile in Deutschland ebenso geben wie in irgendeinem anderen Land. Die nicht notwendigerweise zu Tätern werden. Es müsste also heißen „nie wieder Kindesmissbrauch“, und zwar nicht nur in Deutschland – oder ist es o.k., wenn die Pädokriminellen einfach in Nachbarländer gehen und sich an den dortigen Kindern vergreifen?

      …dann hat man als Mensch mit einem funktionierenden Moralkompas DIE VERDAMMTE PFLICHT daran teil zu nehmen…

      Erstens gibt es keine Demonstrationspflicht. Das gab es im Nationalsozialismus und in kommunistischen Staaten. Zweitens sind Demonstrationen – besonders wenn sie Pflicht sind – Lippenbekenntnisse, die Null bewirken. Etwas Konkretes gegen Kindesmissbrauch zu tun ist 10^6 mal wertvoller als irgendwelche Demos. Ist wohl noch stark untertrieben.
      Eine NPD-Demo gegen „Pädophile“ – ohne Ihren eventuellen Parteifreunden zu nahe treten zu wollen – ist nicht gegen Kindesmissbrauch gerichtet, sondern ist einfach nur Eigenwerbung. Der Populismus, den man anderen Parteien nicht zu Unrecht auch vorwirft.
      Wer einen moralischen Kompass hat, nimmt an einer derartigen Demo nicht teil, eben weil sie eine Mogelpackung ist – abgesehen vom außerhalb-Deutschlands-Problem, s.o..

  7. sucher schreibt:

    hallo zusammen
    kam zufällig auf die seite weil man ja soviel infos wie möglich möchte wen man sich eine meinung bilden will
    im wesentlichen schreiben hier eh nur drei leute schade sagt mir aber auch was
    und nur für dich Aristobulus versuch es mal mit RL
    wünsche noch allen frohe ostern

  8. Pingback: Ostermarsch und Montagsdemo | Bündnis gegen Antisemitismus Kassel

  9. Mr. Römpöm schreibt:

    +++EILMELDUNG+++ (raubmordkopiert von „Braunstiefel Online“)

    Ken Jebsen entschuldigt sich bei Jutta D.!
    (virtueller Rundbrief, abgefangen durch den unkrainischen Geheimdienst „Shnitzelfront“:

    „Libe Juta, du weits ja, dasich diech so ser libe. Ich liebe diech. Tu darfs michheiratn, wenn der lezde Sionißt sich dahingehend eusert nicht nur Palestina freimacht sonnern immer weg pleipt, Denn ja ich will doch nuer helfn und daherr schreib ich dise Zeilen jets!
    Ich marg jar auk grose Fraun imer gerrn, du weis das!
    Hat ja auch de Führer schon gewust, das der Sionist die Weld stets gekcnechtelt hat und nun dies ich bin nicht rechds!1!11!!
    Ja Juta, iech bin ja kein Hasbrediger, ja nein ABA die Juddn, die… DIE…. Juddn, duu?
    Juta? Sag barld, willsu mich heiratdne?!“

    (Die netzdiplomatische Antwort von Frau Jutta D. steht bislang noch aus…)

  10. Pingback: Querfront, Thruther, Demagogen | Denkanfallkuppel

  11. Pingback: Die Links zum Sonntag (2) | Josef A. Preiselbauer

  12. Mahdi schreibt:

    Sehr geehrte Frau Jutta Ditfurth,

    da Sie ja hier mitlesen, in Form eines ihrer Troll-Accounts, wollte ich Ihnen eh dauernd schon sagen, Sie hören sich wie diese Verschwörungstheorie-Mitmenschen an. Ging es Ihnen dabei nur um die Erschaffung einer eigenen Verschwörungstheorie die Sie in in die Welt gesetzt haben wollten, oder haben sie eine Mischung aus Ihren Wurzeln bei den BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nun mit ihrer neuen Gesinnungs-Heimat bei der Die Linke, eine neue Ideologie kreiert, die Sie allen Menschen nun verkünden wollen, um sie vom absolut Bösen, dem Ideologie-losem zu befreien?

    Jedenfalls hört sich das nicht mehr gesund an, und Sie wissen doch, was man von neuen Ideologien, Sekten, Religionen und Andersartigen erst mal hat: Angst, und treibt somit ängstliche Menschen in bestehende Strukturen, ins Links-Rechts-Lager. Oder war dies sogar Ihre Absicht? Die „Rattenfänger“ der NPD werden sich jedenfalls freuen, bin mal gespannt wann sie eine Danksagung erhalten.

    In diesem Sinne, überdenken Sie doch einfach mal Ihre Idiot… ääh Ideologien, und alles Gute wünsche ich, jedenfalls jedem, vielleicht Sie ja auch mal wieder.

    Ps. Vielleicht darf ich Ihnen noch einen Gehirnforscher in Form eines Vortrages empfehlen, und ja auf dem bösen Youtube-Kanal, der Ihnen vielleicht aufzeigen kann, was durch Projizierung der eigenen Angst passiert, und wie man diese einfach bewältigt https://www.youtube.com/watch?v=kEgtx1T9Hbg. Weil was Ihre neue Verschwörungstheorie gerade anrichtet, können Sie hier gerne verfolgen https://www.facebook.com/events/1552965438261936/ auf dieser Demoveranstaltungsseite, wo jeder Mensch, der sich für Mitmenschlichkeit und Menschenrechte einsetzt, und tiefe Gefühle dafür hat, langsam die Frage stellt, was mache ich hier eigentlich, ich bin umgeben von seelenlosen Zombies und Monstern.

    • A.S. schreibt:

      Eigentlich wollte ich heute nichts mehr schreiben und statt dessen das gute Wetter genießen. Aber da ich eh schlecht gelaunt bin und die miese Laune irgendwie nicht verschwinden will werfe ich den guten Vorsatz über Bord.

      Hirnforscher ist ein gutes Stichwort. Werden Sie das mal, vor allem bei sich selber. Sie könnten z.B. anfangen sich Sätze wie
      „In diesem Sinne, überdenken Sie doch einfach mal Ihre Idiot… ääh Ideologien, und alles Gute wünsche ich, jedenfalls jedem, vielleicht Sie ja auch mal wieder.“
      im nüchternen Zustand nochmal durchzulesen und a) rekonstruieren was Sie damit sagen wollten, und b) analysieren warum das so misslungen ist.

      Nebenbei würde die Verständlichkeit des Textes steigen, wenn Sie es mit kürzeren Sätzen versuchten. Das hat sogar mehrere Vorteile. Zum einen die steigende Verständlichkeit, zum anderen muss man zwischendrin innehalten und sich nochmal anschauen was man geschrieben hat. Solche Satzteilklaster wie
      „Ging es Ihnen dabei nur um die Erschaffung einer eigenen Verschwörungstheorie die Sie in in die Welt gesetzt haben wollten, oder haben sie eine Mischung aus Ihren Wurzeln bei den BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nun mit ihrer neuen Gesinnungs-Heimat bei der Die Linke, eine neue Ideologie kreiert, die Sie allen Menschen nun verkünden wollen, um sie vom absolut Bösen, dem Ideologie-losem zu befreien?“
      werden dann seltener.

      Und zum Schluss die wichtigste Frage: Wie kommen Sie darauf, dass Fr. Dittfurt hier „in Form eines ihrer Troll-Accounts“ mitliest? Und warum mitliest? Das macht doch auch nur Sinn, wenn Fr. Dittfurt nicht mitliest (dazu braucht sie keinen Troll-Account), sondern mitschreibt. Und welcher „Account“ sollte das sein? Kleiner Tipp: Ich bin es nicht.
      Außerdem: Man kann Frau Dittfurt vieles vorhalten, aber sicher nicht, dass sie zu ihrer Meinung nicht offen steht.

  13. txxx666 schreibt:

    Wenn die Wortführer dieser „Friedensdemos“ immer wieder die Alleinschuldigen an allem Übel der Welt in USA und Israel verorten (und nebenbei ziemlich deutschtümeln), sind die Adjektive „rechts“, „antiamerikanisch“ und „antizionistisch“ wohl gerechtfertigt – wobei ich nicht allen Teilnehmern unterstellen möchte, selber solchen Verschwörungstheorien aufzusitzen. Aber sie lassen sich da offenbar vor einen ziemlich braunen Karren spannen… http://misanthrope.blogger.de/stories/2053412/

  14. Dickna Blutwurst schreibt:

    Die Frage, die sich ein Denkender Mensch stellen müsste, wäre ja: Was unterscheidet eigentlich die klassisch-linksidealistische Jutta Ditfurth vom klassisch links-antisemitischen Ken Jebsen? Die politischen ZIELE können es nicht sein, schließlich ist man beiderseits gegen Krieg, Kapital, Zensur, Fremdherrschaft, NSA, USA, DDR, Gentechnik & überhaupt gegen jede Form von technischem Fortschritt, sowie FÜR Montangsdemos, Freiheit, Selbsermächtigung, Bloggen, Frieden, Emanzipation usw. Aber auch die MITTEL, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen sind ja bei beiden Reaktionären dieselben: den Volksmob auf der Straße „mobilisieren“ und „aufklären“, also ihn gegen irgendwelche unbegriffenen (tatsächlichen oder erfundenen) gesellschaftlichen Phänomene aufhetzen. Und was Verschwörungstheorie anbelangt, so wendet Frau Ditfurth sie stets selber an, wenn es z.B. gegen den Realsozialismus oder das Patriarchat geht.

    • Aristobulus schreibt:

      Sehr fein und gepfeffert vom Leder gezogen und just den einen Punkt getroffen, den hier so spitz noch keiner gesehen hatte!, danke.

      Und Ihr Blog-Artikel über die „Ditfurthaftigkeit“ lässt ja kein Sandkorn auf dem anderen. Eine Lust zu lesen. Unsagbar jammerschade jedoch, dass Sie so furchtbar links sind. So links hab ich noch niemals nicht keinen Einzigen jemals gesehen. Raumkrümmung? Ja selbst die Linkspartei ist Ihnen unendlich weit rechts (-:

      Ach. Irgendwann sollte auch der letzte Mohikaner die Wildnis Trotz aller wilden Echtheit einfach Wildnis sein lassen und in die Stadt ziehen. Nein?

      – So wie einst Luis Buñuel in einem plötzlichen Anfall klaren Buñuelseins seinen Hut zu Boden schmiss, um fortan nie mehr einen Hut zu tragen. Weil ja alle Anderen diese Hüte trugen, so sinnlose Hüte!, und Buñuel warf ihn weg, aus und weg, adé Eisenhut.

      Das können Sie doch auch.

  15. Martin schreibt:

    Ken Jebsen ist halt ein prototypisches, von seinem eigenen Hohlgeschnatter besoffenes, Stück Deppenkacke. Da gibt’s wirklich nix zu deuteln. Würde Frau Ditfurth dann noch Sozialismus, Kommunismus und Islamismus in ihre Auflistung der Menschheitsverbrechen aufnehmen, wär sie mir fast sympathisch.

    • Aristobulus schreibt:

      …wobei Sozialismus auch etwa die SPD der Weimarer Republik miteinbezieht, Martin – die nahezu einzige Garantie für den Fortbestand der Republik (die SPD schaffte es gegen Nazis, Deutschnationale und Kommunisten immerhin fünfzehn Jahre lang).

      Alles Totalitäre ist Menschheitsverbrechen, egal, wie es sich nannte, nennt und nennen wird.
      (Und es soll sogar einst zweieinhalb Kommunisten gegeben haben, die nicht totalitär waren. Sogar das gibt’s! [Rosa Luxemburg] )

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „(Und es soll sogar einst zweieinhalb Kommunisten gegeben haben, die nicht totalitär waren. Sogar das gibt’s! [Rosa Luxemburg] )“

        Schenken Sie Ihr Blumen-Bouquet nicht einer Unwürdigen, lieber Aristobulus?
        War das luxemburger Röschen nicht doch etwas zu gewaltverliebt, um als „nicht totalitär“ zu gelten?

        • Aristobulus schreibt:

          Können diese Augen stechen?

          Und grad Rosa Luxemburg, die wegen ihrer Meinungen (Kritik am Kaiser, Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung) wiederholt zu Gefängnis verurteilt worden ist, mag zwar diese uferlosen (und sinnlosen) innerlinken Debatten geführt haben (die Linke heut noch veranstalten), aber wo soll sie zu Gewalt aufgerufen haben? Wegen des Generalstreiks, den sie 1914 wollte?
          Sie hatte Recht.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Aristobulus: „Wegen des Generalstreiks, den sie 1914 wollte? Sie hatte Recht.“

            Diesbezüglich hatte sie Recht, Aristobulus. Dem stimme ich selbstverständlich zu!
            Leider ließ Rosa Luxemburg wenig Zweifel aufkommen, dass sie ihre Aufstiegschancen nicht dem Proletariat anvertraute, sondern den Gewehrläufen.
            Hier ein paar Kostproben:
            „Der Bürgerkrieg, den man aus der Revolution mit ängstlicher Sorge zu verbannen sucht, läßt sich nicht verbannen. Denn Bürgerkrieg ist nur ein anderer Name für Klassenkampf, und der Gedanke, den Sozialismus ohne Klassenkampf, durch parlamentarischen Mehrheitsbeschluß einführen zu können, ist eine lächerliche kleinbürgerliche Illusion.“
            “In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust!”
            Rosa Luxemburg forderte außerdem:
            “Bewaffnung der gesamten erwachsenen männlichen proletarischen Bevölkerung als Arbeitermiliz, Bildung einer Roten Garde aus Proletariern als aktiven Teil der Miliz zum ständigen Schutz der Revolution vor gegenrevolutionären Anschlägen und Zettelungen.”
            „Entwaffnung der Polizei und aller Angehörigen der herrschenden Klassen.“
            „Bewaffnung des Proletariats und Bildung einer Roten Garde.“
            Sie können mich treten, Aristobulus, aber ich kann dieser Frau nix abgewinnen.
            Ihr
            G. G.

          • Aristobulus schreibt:

            …das hat sie alles Furchtbares gesagt und geschrieben.
            Während sie im Gefängnis eingesperrt war, weil sie den Kaiser kritisiert hatte. Wenn man’s mit den Aufsätzen Anderer aus der Zeit vergleicht, kann sie in Pathos und Verirrung durchaus mithalten.

            Aber (pardon für’s Aber) sie war die Einzige der Kommunisten, die gewagt hat, Lenin zu kritisieren und autokratisches Gehabe zu verwerfen. Und das mit der Freiheit des Andersdenkenden hat sie auch gesagt. Als Kommunistin mitten in den Revolten nach dem ersten Weltkrieg… auf heute übertragen würde das bedeuten, als ob ein führender Hamas-Anführer auf einmal Maschaal und den Iran hart kritisiert und fragt, aber was wird aus der Freiheit der Zionisten, wenn ihr so weitermacht?

      • Martin schreibt:

        Das mit Luxemburg ist jetzt aber ein Scherz, gell? Das mit der „Freiheit des Andersdenkenden“ war ja nur für den „Andersdenkenden im Kommunismus“ gedacht.

        • Aristobulus schreibt:

          Das meint freilich der Historiker Heinrich Winkler. Aber er belegt es nicht…

          • Dante schreibt:

            Dass unter jene Andersdenkenden freilich nicht z.B. die Freikorps-Angehörigen subsumiert sind, die sie dann umgebracht haben, dürfte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Und das ist ihr nun wahrlich nicht zu verdenken…

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Zu den Andersdenkenden gehörte auch Eduard Bernstein (eigentlich ein Artgenosse), den das Röschen mit unvorstellbarer Häme verfolgte, nur weil er dessen Thesen nicht mit dreifachem Hip Hip Hoorayhiie zustimmte.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Bernie (wenn Sie schön Röschen schreiben) war ja Trotz seines netten Namens nun kein so besonders heller Kopf, nicht?, und unvorstellbar?, nein unvorstellbar war ihre Häme nicht. Da ist unsere Häme gegenüber manch einem weitaus hämischer, nein?

    • Dante schreibt:

      Würde Frau Ditfurth dann noch Sozialismus, Kommunismus und Islamismus in ihre Auflistung der Menschheitsverbrechen aufnehmen, wär sie mir fast sympathisch.

      Weswegen Sozialismus und Kommunismus? Von der Wurzel her sind beides doch grundhumane Ideen, die angetreten sind, die Welt des Menschen zu einer besseren zu machen, indem sie nicht nur das politische, sondern auch und insbesondere das ökonomische Machtgefälle beseitigen wollte.
      Ich weiß, was unter den Boschewikij und unter Mao & Co. daraus geworden ist, aber wenn man dies „dem Kommunismus“ zuschreibt, so muss man im Grunde so konsequent sein, auch „dem Christentum“ Kreuzzüge, Ketzer- und Hexenverfolgung und nicht zuletzt Judenpogrome zuschreiben und es ebenfalls auf die Liste der Menschheitsverbrechen setzen. Den Kapitalimus natürlich auch, erstens schon für sich (ich erinnere nur mal an die Kinderarbeit in Fabriken des 19. Jhd.s und die Arbeitsbedingungen überhaupt, aber auch an die „Sweat Shops“ und die Zwangsprostitution von heute) und zweitens, weil sich ohne ihn nie die kommunistische Ideologie hätte entwickeln können.
      Nicht einmal die Demokratie ist „sauber“, auch sie garantiert nicht, dass sich keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit ereignen. Die Dreyfus-Affäre in Frankreich oder die systematische Enteignung und Internierung japanischstämmiger Amerikaner und v.a. Kanadier haben sich in Demokratien ereignet, und das erste und bisher einzige Land, das die Atombombe gegen Zivilisten einsetzte, war eine Demokratie.
      Und nicht nur Diktaturen, sondern auch Demokratien haben es zugelassen, dass tausende von Kindern in Heimen tyrannisiert und missbraucht wurden.
      Der Vorzug der Demokratie besteht freilich darin, dass sie die besten Chancen bietet, derartige Auswüchse zu korrigieren. Allerdings ist Demokratie auch keine Ideologie, sondern eher Ausdruck des Misstrauens gegen alle Ideologien.

  16. Aristobulus schreibt:

    An alle, die was an Ken Jebsen finden

    Sie kennen diesen Ken Jebsen.
    Bitte lesen Sie sich das Folgende durch, es ist extra für Sie. Danach antworten Sie nicht gleich!, sondern DENKEN Sie bitte erstmal.
    Mehr müssen Sie hier nicht, als etwas DENKEN.
    Das ist nicht zuviel von Ihnen verlangt.

    Also: Dieser Ken Jebsen kennt etwas, das Sie vielleicht nicht kennen. Er hat es hervorgekramt oder irgendwo aufgeschnappt, und nun redet er Sie damit voll.
    Was ist dieses Etwas?, das ist etwas Bestimmtes, ein bestimmter Komplex aus Bildern, Befürchtungen und aus Hass, der sich von je her in Wortschwälle kleidet, und der in diesem Jahrhundert noch keinen Namen hat.
    Es gibt diesen Komplex jedoch schon sehr lange!, seit vielleicht tausend oder dreitausend Jahren.

    Vor hundert Jahren hieß dieser Komplex „die Judenfrage“. Die nicht als Frage gemeint war, sondern als Suche Zwecks einer Lösung derselben. Zwecks einer Endlösung.
    Jaja, das ist ein Reizwort – pardon bitte.

    Die Endlösung der Judenfrage misslang halbwegs, denn es blieben noch Juden übrig. Weswegen die Judenfrage weiter besteht – jedoch immer noch nicht als Frage!, oder etwa als Ausruf, wie das bloß passieren konnte, nein, sie besteht weiter als Angst, dass die Juden in Israel rückfällig werden könnten, und als Wille, dieses Israel und diesen Zionismus zu zerstören.
    Vorher wollte man nur die Juden endlösen. Da wurde gerufen, „Juden ab nach Palästina!“
    Jetzt, weil die Juden nicht gänzlich endgelöst sind, ruft man: „Juden raus aus Palästina!“
    Na was denn nun?

    Es geht nämlich seit der halbwegs misslungenen Endlösung nicht mehr gegen Juden, sondern gegen Zionisten.
    Warum: Weil Juden weiter überleben, so lange es den Zionismus gibt.
    Auf genau diese Art und Weise hängen sie nämlich zusammen, die Juden und der Zionismus. Der Zionismus ist dafür da, damit keiner hingehen kann, um die Juden zum zweiten Mal endzulösen.
    Das verstehen Sie?

    Verstehen Sie auch, weswegen er z.B. von dieem Ken Jebsen abgeschafft werden soll, der Zionismus?, weil nämlich der Zionismus… *räusper!*, ich rede nun zu Ihnen in Zungen!, ja?, das Folgende ist Rollenprosa!, ja?, das Folgende sagen Andere!, ja?, also die reden dem Ken Jebsen und Ihnen Folgendes ein:
    Weil der Zionismus den ohnehin brüchigen Weltfrieden verhindert (der mit den Juden in der Welt einfach nicht anbrechen will), weil der Zionismus die Araber demütigt (die ohne die Juden bei sich zu Hause wie in der Schweiz leben würden), weil der Zionismus die Deutschen zu Wiedergutmachungszahlungen verpflichtet (an denen sie seit anno ’45 verhungern und ausbluten), weil der Zionismus die Deutschen an Auschwitz, das ewige Symbol unserer Schande, erinnert (Walsers Rede 1998), weil der Zionismus die USA beherrscht (klar, der kann alles, selbst das), weil der Zionismus Tsunamis verursacht (warum nicht?), weil der Zionismus die Hälfte der Weltbevölkerung und mehr ausrotten will, weil der Zionismus den nächsten Krieg vorbereitet, weil der Zionismus als ganz kleines Stückele Land mitten auf heilig arabischem Boden die arabische Seele unerträglich peinigt und zu tödlichem Hass und zu grässlicher Korruption und zu Despotismus und zu ewigem Opferdasein zwingt, weil der Zionismus auch manche Christen unerträglich (wenngleich still) peinigt, weil unabhängige Juden ja doch nimmermehr sein dürfen.
    … Weil, weil weil.

    Es ist kein Ende mit dem Weil.

    Ebenso, wie vor hundert Jahren immer wieder begründet worden ist, weshalb dieses Ding Namens „die Judenfrage“ existiere und gelöst nein endgelöst werden müsse, so wird heute eben jenes selbe Ding, das jedoch seit der halbwegs misslingenen Endlösung keinen Namen mehr hat, begründet und begründet und begründet.
    Verstehen Sie das?

    Aber keiner kann begründen, warum immer die Juden. Was ist bloß mit diesen Juden immer?! Das sind 0,01% der Weltbevölkerung. Etwa.
    Also gibt es etwa so viele Juden weltweit wie etwa Holländer.

    Sind die Holländer ein Thema für irgend jemandes Politik, Meinung, sind sie gar Sorgen- und Angriffsziel für jemandes Alltag? Schert sich irgend wer um die Rolle der Holländer in der Welt? Stecken die Holländer hinter der Börsenpleite und hinter der Politik der USA? Manipuliert ein Mijnheer van der Gracht die Medien und verhindert den Weltfrieden? Steckt ein Mijnheer van Dijk hinter der permanenten Demütigung der Belgier und der Molukker? Erinnern die Holländer irgendwen an das Symbol der unauslöschlichen Schande, dass fast alle Windmühlen endgelöst wurden?
    Nö.

    Und das ist so aus vernünftigem Grund – weil die Holländer keinen in Atem halten, und weil es ja noch nie eine Holländerfrage gegeben hat!, aus vernünftigem Grund nicht!, verstehen Sie?, und weil keiner je fragt, ob diese Holländer überhaupt völkerrechtlich ein verdammtes Recht haben, überall im verpolderten und verdeichten Ijsselmeer zu siedeln und dort die Robben, Goldbrassen, Sprotten und andere Friesen zu vertreiben.

    Es ist vernünftig, logisch und jedem klar, auch Ihnen!, warum es keine Holländerfrage gibt.

    Warum gibt es aber immer noch die Judenfrage?

    … Nein, bitte nicht antworten. Denken! Denken und drüber schlafen, und dann nochmal denken bittschön.
    Wenn Sie vor lauter Judenfrage und vor lauter Ken Jebsen noch dazu in der Lage sind.

    Ari

    • Kanalratte schreibt:

      Es gibt mehr Niederländer bzw. Niederländischsprachige (18 Millionen) als Juden (14 Millionen).
      Ohne die Shoah würde es heute mehr Juden als Niederländer geben.
      In Prozent also 0,25 bzw. 0,2 der Weltbevölkerung.

      PS: Die Niederländer sind übrigens die Gartenmöbeltester.
      Alles was dort geht, kommt bei uns in den Handel.

      • Aristobulus schreibt:

        Schön für die Holländer, ja doppelt schön, mehr zu sein als die Jiddn und dazu als Erste auf Gartenmöbeln sitzen zu dürfen, dazu mit so vielen (-:

        • Kanalratte schreibt:

          Wollen sie ihre hollandfeindlichen Kommentare diesmal wieder als „Hollandkritik“ tarnen?
          Wie stehen sie eigentlich zum Existenzrecht Hollands?

          • Aristobulus schreibt:

            Harr. „Holland“ in den gegenwärtigen sog. Grenzen ist ein Schlag ins Gesicht aller Spanier, die unter Bruch des Völkerrechts und aller UNO-Resolutionen im sechzehnten Jahrhundert aus „Holland“ vertrieben wurden sind. Seitdem hat man in „Holland“ pausenlos spanienfeindliche Politik betrieben, und man hatt von dort aus das deutsche Fernsehen (seit den Tagen Friedrich Hollaenders!) jahrzehntelang unterwandert und skrupellos beherrscht (Carell, van Burg, Kerkeling, Linda de Mol, ja und auch Gottschalk, Friedman usf. sind „Holländer“!) Ferner hält „Holland“ noch immer die Molukken besetzt und das edle und arme Surinam ohnehin, und „Holland“ beherrscht heimlich noch immer Indonesien und den Welt-Schiffs-Container-Käsehandel und so, und die Diskussionen über die verbrecherische Geschäftemacherei der Amsterdamer Oostindische Kompagnie im achtzehnten Jahrhundert halten die UNO und das Geschichts-Proseminar der Uni Wolfenbüttel permanent auf Trab, selbst am Wochenende.

            Holland?! Pah! „Holland“ gehört unter internationale Verwaltung gestellt unter voller und vollster Berücksichtigung der jahrtausedealten Rechte der Spanier, und Ost“holland‘ ist ohnehin kerndeutsch, Süd“holland“ gehört ethnisch, kulturell, kulinarisch und überhaupt seit je her zu Belgien!, und der nasse Rest „Hollands“ ist ohnehin ein unter Bruch jeglichen Völkerrechts heimlich aufgeschütteter Meeresboden! Den die „Holländer“ der internationalen Gemeinschaft gestohlen haben!
            So.

          • Kanalratte schreibt:

            Für mich hat Holland ein Existenzrecht, Punkt.
            Da brauch ich nicht auf ihr hollandfeindliches Geschwurbel einzugehen.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber Sie können doch kein Hollandistenfreund sein. Das ist doch nicht möglich. Wo die Hollandisten doch das Völkerrecht mit Füßen treten, Landraub begehen und die größte Gefahr für die ohnehin äußerst brüchigen Frieden der Weltmeere sind! Es gibt sogar Holländer, die das bestätigen und die selber KEINE Hollandisten sind!, und ein paar davon gehören zu meinen besten Freunden. Das macht mich jetzt voll betroffen und konsterniert, dass Sie – und Sie wirkten wirklich wie ein guter Mensch-!

          • Kanalratte schreibt:

            Und weil sie ein paar Holländer kennen, glauben sie jetzt gegen Holland sticheln
            zu dürfen? Was ist wenn diese Holländer einfach keine Ahnung haben?

          • Aristobulus schreibt:

            Nö, weil ein paar Holländer zu meinen besten usw. usf. gehören, kann ich ja kein Antihollandist sein.

            Aber die holländischen Siedler im Flevoland vernichten die Weltmeere und heizen das Klima so auf, dass wir in zehn Jahren Steaks auf dem Asphalt braten werden!, das ist wissenschaftlich bewiesen!, und überhaupt das Verpolderisieren des Meeres ist völkerrechtswiddrisch und ein Fußtritt ins Gesicht der UNO, die sowas verboten hat, und die Spanier hungern seit ihrer Vertreibung aus Holland!, und überhaupt „Holland“, so heißt das nicht, es heißt „spanische Niederlande“.
            Der Name Holland ist rassistisch.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, liebe Schum.
      Ja, außer den Juden sind alle antiken Völker verschwunden (nur die Griechen bestehen in ganz anderer Form mit ganz anderer Sprache fort), aber alle sonst seit der frühen Bronzezeit bis zum Ende des römischen Reichs sind verschwunden, gingen woanders auf.

      Nur die Jiddn sind noch da, die Sprache ist noch da, die Geschichten auch, und die Torah ist immer da.
      Welch ein Affront (-:

      Schade eigentlich, dass keine andere Gruppe diese Zähigkeit besaß. Den Phöniziern hätt‘ ich’s gegönnt. Schade, dass sie es nicht geschafft haben.

      • Dante schreibt:

        Ja, außer den Juden sind alle antiken Völker verschwunden

        Ist das nicht etwas sehr eurozentrisch gedacht? Was ist mit den Persern, mit den Chinesen? Abgesehen davon würde ich die Völker nicht als verschwunden, sondern eher als umgruppiert betrachten. Dass das zum Verlust kultureller Eigenheiten führte, ist klar.

        (nur die Griechen bestehen in ganz anderer Form mit ganz anderer Sprache fort)…

        Das stimmt so nicht. Die Spache ist nicht eine völlig Andere, sie hat sich nur extrem stark verändert, und die Küche ist stark türkisch/orientalisch beeinflusst.

        Den Phöniziern hätt’ ich’s gegönnt.

        Abgesehen davon, dass die meisten Libanesen wohl phönizische Vorfahren haben (was nicht soo viel heißt, denn entscheidender sind sprachliche und andere Traditionen), soll es noch vor kurzem auf Ibiza Gesänge gegeben haben, die man nicht zuordnen konnte und daher im Verdacht hatte, phönizischen Urprungs zu sein.
        Ach ja, und Assyrer und Aramäer gibt es auch noch.

        • Aristobulus schreibt:

          Dante, die Perser hatte ich erwähnt – die heutigen Iraner verbindet nichts mehr mit der persischen Kultur in der Antike, deren Geschichten werden nicht mehr erzählt, die Existenz ist eine völlig andere, bestimmt vom Islam und von den letzten drei oder vier Jahrhunderten.
          – Die Chinesen (oder die Inder) spielten in Vorderasien keine Rolle… und die Griechen haben ihre Mentalität völlig verändert, nicht?, es sind nicht bloß die Küche und die Sprache usf. Alles, was aus den Zeiten jenseits der türkischen Eroberung übrig blieb, ist Byzanz.
          – Aramäer & Assyrer gibt’s noch dem Namen nach, die sind Christen und sie erinnern sich bis zur byzantinischen Zeit.

          Es sind nur noch die Hebräer übrig.

          • Dante schreibt:

            …die heutigen Iraner verbindet nichts mehr mit der persischen Kultur in der Antike, deren Geschichten werden nicht mehr erzählt, die Existenz ist eine völlig andere, bestimmt vom Islam und von den letzten drei oder vier Jahrhunderten.

            Das ist nicht ganz richtig, da es trotz Islam noch die Parsen bzw. Zoroastrier gibt.

            …und die Griechen haben ihre Mentalität völlig verändert, nicht?

            Das haben sie aber schon vor der türkischen Eroberung, unter dem Einfluss des Christentums. Die Bedeutung des Bildes im Glauben hat sich allerdings in die orthodoxen Glaubensrichtungen hinübergerettet, wobei jedoch Wert darauf gelegt wird, dass das Bild nicht Gegenstand der Anbetung ist.

            Aramäer & Assyrer gibt’s noch dem Namen nach, die sind Christen …

            Unbestritten, dass sich die christlichen Assyrer von heute sehr von denen des assyrischen Imperiums unterscheiden. Letztere hatten aber im Panarabismus der Baath-Partei würdige Nachfolger gefunden…

            …und sie erinnern sich bis zur byzantinischen Zeit.

            Deren Zeitgenossen hätten sich übrigens die Augen gerieben, wenn man sie „Byzanthiner“ genannt hätte. Die Hauptstadt des „byzanthinischen“ Reiches hieß justament in der „byzanthinischen“ Zeit nicht mehr Byzanz, sondern Konstantinopel, und die Griechen nannten sich „Römer“ – übrigens noch bis ins 19. Jahrhundert.
            Ich gebe Dir insofern Recht, als dass die Juden das einzige Volk der Antike sind, das es heute noch mit derselben Religion gibt wie in der Antike, wenn man von der Spätantike und kleinen religiösen Minderheiten absieht. Allerdings gilt dies auch nur in Europa, Vorderasien und Nordafrika.

        • Aristobulus schreibt:

          … für Juden ist das mit einer Art von Triumph verbunden, Dante (wobei es sehr selten zu jüdischen Triumphempfindungen kommt), weil es gegenüber all denen um Todfeindschaft geht.
          Um deren Todfeindschaft gegenüber uns. Assyrer, Babylonier, pharaonische Ägypter, Perser, hellenisierte Syrer und Römer metzelten Juden, wo immer sie konnten. Schnaubende Großmächte.
          Wo sind sie heut‘?
          – – Das ist diese Empfindung. Und nachher ist der Sederabend, an dem Pessach beginnt – die Empfindung passt

          • Dante schreibt:

            …für Juden ist das mit einer Art von Triumph verbunden, Dante (wobei es sehr selten zu jüdischen Triumphempfindungen kommt), weil es gegenüber all denen um Todfeindschaft geht.

            Das verstehe ich gut. Es ist jedoch weniger ein Argument dafür, dass es tatsächlich so ist, als dass man es so haben bzw. die Geschichte so gedeutet wissen will. Um den modernen Völkern zu sagen: „Seht her, wo sind all die Völker geblieben, die uns Juden an’s Leder wollten?“

          • Dante schreibt:

            Assyrer, Babylonier, pharaonische Ägypter, Perser, hellenisierte Syrer und Römer metzelten Juden, wo immer sie konnten.

            Angesichts hasstriefender Holokaustverherrlichung wie der 2009 im ägyptischen Fernsehen gelaufenen Sendung würde ich sagen, dass man hinsichtlich Ägyptens eher vom Regen in die Traufe gekommen ist.
            Im Übrigen scheinen mir die Gewalttaten der heidnischen Völker der Antike generell nicht mit diesem sehr grundsätzlichen, sehr eingefleischten Hass vergleichbar zu sein, den Monotheisten oder von Monotheisten abstammende Rassisten später entwickelt haben.
            Die Perser übrigens finde ich zu Unrecht in der Liste, sie haben vielemhr die Rückkehr der Juden in ihre Heimat und den Wiederaufbau des Tempels ermöglicht. Und bei Hamans Intrige war es am Ende Haman, der ins Gras beißen musste.
            Vielleicht gibt es auch deshalb noch Parsen… 😉

  17. Heinz schreibt:

    Interessant wie oft von Jebsen und SEINE friedensdemo gesprochen wird, wie jebsen vergöttert wird, wie jebsen auf ein podest gestellt wird und jeder der ihm zuhört ist ein jünger, ein anhänger?
    Allein diese verallgemeinerung ist keine sachliche erklärung es ist eigene meinung, die nicht objektiv, sondern bewusst emotional treffen soll. Das finde ich sehr sehr schade.
    Was zurzeit abgeht ist sehr komplex, weshalb man ganz und garnicht alles verallgemeinern sollte. Da ich meine meinung als nicht DIE wahre meinung hinstellen möchte, sage ich von vornherein, das ihr mir nicht glauben oder zustimmen müsst. aber bitte hört einfach nur zu.

    Ich selber helfe vielen menschen, gehe zwischen zwei konflikten und ja manchmal schau auch ich weg, da ich zum egoist werde, wenn es irgendwo zu einer schlägerei kommt, in der ich mich selber bedroht fühle, sollte ich einschreiten. Trotzdem rufe ich die polizei oder krankenwagen oder versuche menschen zusammen zu trommeln. Rassismus ist für mich dummheit, ein sehr unausgewogenes denken, kurzum ich mag es nicht, ich kann damit nichts anfangen. genauso sehe ich es mit vielen anderen Dingen Homophobie, patriotismus, nationalismus, religionen und so weiter. Ja ich bin auch kein atheist, nein ich kann mir einfach nur nich vorstellen das da oben ein gott steht, aber wenns so sein sollte nun kann ja am ende vllt doch sein.
    Ich bin für gleichberechtigung, für gemeinsam zusammen in freiheit, liebe und harmonie leben, mit fremden kulturen neue kulturen formen. Ja ich bin für ein offenen planeten. ich bin für Frieden und für freie entfaltung, so lange niemand verletzt wird.
    Was ich auch bin, ich bin offen für fremde meinungen und obwohl ich nazis, rassistisen, faschisten, antisemiten u.a. nicht mag, so bin ich offen für sie, ich respektiere den mensch dahinter, so lange der andere keinen verletzt. Im friedlich zu leben, sollte man friedlich handeln und denken, d.h. respektieren, akzeptiere und verzeien.

    Ich selber gehe aus diesem grund am montag zur Mahnwache, ich selber sehe gerne zu wie viele verschiedene menschen, sich treffen. Türken, araber, kurden, deutsche, polen, russen, franzosen, schwarze, weiße, gelbe, grüne, frauen und männer, junge und alte. Egal wer, egal welche religion und ja egal welche politische haltung (wobei man vllt davon ausgehen könnte das bestimmte leute erst garnicht hingehen würden)
    Was ich jedenfalls da sehe ist sehr schön und wie auf dem konzert sind alle bunt durchmischt, doch stehen nicht allegeblendet vor dem sänger, sondern stehen gemeinsam für den frieden um die redner und (das ist wichtig!) hören zu und bewerten.
    Ich und ich habe mit vielen anderen gesprochen, brauchen keinen Lars oder Ken, oder sonst einen redner. es ist auch nicht kens veranstaltung. Er will auch nicht als führer da stehen, genauso wie lars. Niemand benötigt einen anführer. Keiner sagt, das ken die wahrheit erzählt, das sagt er selber, er selber sagt auf seinen reden das man auch ihn hinterfragen soll.
    Ken leistet auch, für mich, eine gute arbeit in sachen Journalismus.
    Seine Berichte haben unzählige quellen, die jeder nachlesen kann.
    Er hält interviews mit Professoren, die auch Jüdisch sind, die zionisten sind, die selber Israel kritisieren, er redet mit unzähligen Menschen und jeder kann sich das anschauen, jeder kann sich die reden der interviews anschauen, jeder kann seine quellen nachlesen. Er und sein Team machen mehr, als manch andere Kollegen aus der Mediewelt.
    Beachtlich ist auch, das er das geld aus spenden bzw. crowdfundig erhält.
    Da frag ich mich wo die 7 milliarden von ARD und ZDF eigentlich immer landen. In preise? in bunte radio oder Fernsehsendung, für die gäste von Wetten Dass? naja egal.

    Ich finde, wer ken als rechter/nazi oder sowas abstempelt und die leute von der Mahnwache für dumm und blind hält, der macht mich traurig. Ich verurteile ihn jedoch nicht, ich halte ihn auch nicht für dumm oder bescheuert, nein, ich finde es traurig. Denn ich erwarte von jemanden der so austeilt und so verurteilt mehr. Mehr sachliche arbeit.
    Bin ich jetz ein Ken anhänger?
    Demnach müsste ich auch ein anhänger von steve jobs sein, wenn ich finde das er gute produkte gebaut hat, oder ich müsste ein anhänger von Merkel oder Gysi sein, wenn ich mal eine rede gut finde. Was ist das für eine pauschalisierung andere menschen, das ist schubladen denken auf höchstem niveau und das ist brauner als braun.

    Das ken ein provokateur ist findet man schnell raus, das er auch gerne mit worten spielt, weiß man nach kurzer zeit. Wie damals bei fritz (KenFM) am sonntag, so wie heute, er isn rhetoriker der viel viel erzählt und der eine sehr strenge und forsche art zu reden hat. Doch was macht einem solch eine angst vor ihm? ist es der glaube das diejenigen die ihm zuhören zu dumm sind, um seine worte selber zu überdenken? Wenn ja, finde ich das sehr gewagt.

    Man muss ken nicht mögen, man muss auch jutta nicht mögen, genauso wie Merkel, Steve Jobs, Bill gates, Juden, Christen, Schwule, Lesben, Braune, Schwarze, Hunde, Katzen, Kinder, Alte, die liste is unendlich.
    Man sollte jedoch respektieren, und akzeptieren.
    Man sollte versuchen im frieden zusammen zu leben, denn wenn der gedanke in vielen menschen wächst, dieses zusammenhalten, dann fallen irgendwann auch dinge wie Homophobie, rassismus und co.

    Links wie rechts ist rassismus verbreitet, genauso wie links und recht antisemitismus herrscht.
    Ist der linke rassismus nun besser als rechter? und wäre die entscheidung einen von beiden besser zu finden nicht aus rassistisch?
    und sind Links und rechts nicht in der heutigen zeit so oder so viel zu oberflächlich?
    rot manchmal genauso braun wie braun rot ist. die menschen bestehen nicht aus zwei arten, es gibt auch asylheimhassende, veganer, die sich für schwule einsetzen. Genauso gibt es schwulenhassende, flüchtlingsretter, die jüdisch sind und israels politik zum kotzen finden.

    man kann meiner meinung nach die menschen nicht mehr in links und rechts einteilen.

    und genauso finde ich es krass zu sagen, ken sei rechts. dafür macht er mir zu viel arbeit, die dagegen spricht und geht zu einer mahnwache für frieden steht.
    Sollte er am ende jedoch wirklich rechts sein, naja was ist dann, dann ist mir das scheißegal. Denn, wenn in zwischen türken, deutschen, schwarzen, weißen usw. steht hat er eh verkackt und wenn das ziel die gemeinsamkeit ohne ausgrenzung ist, naja dann ist das eigentlich wieder so anti rechts das er linker ist. (wenn man es in links rechts einordnen könnte)

    Anstatt hier und da soviel zu pauschalisieren, zu kritisieren (kritik ist trotzdem gut) und zu meckern sollte jeder der sich angesprochen fühlt, die menschlichkeit nicht vergessen und daran denken, wie schnell man selber zum nazi wird und das rassismus, das einstufen in schubladen zur natur gehört, die frage ist, wie weit man geht.
    peace

    • Aristobulus schreibt:

      …ich hatte eben noch sieben Fragen an Sie, aber egal.
      Bleibt eine.
      Was ist ein Zionist?
      Nein anderthalb. Also, was ist ein ‚Zionist‘?, und was hat ‚Zionismus‘ mit Ihnen oder/und mit Ihrem Leben und Ihrem Dasein zu tun?

      • Kanalratte schreibt:

        Um es vorzugreifen:
        Ein Zionist ist ein Bewohner Israels oder jemand der Israel befürwortet. Demnach ist Antizionismus der Glaube Israel und die Juden hätte kein Existenzrecht in der Region Palästina.
        Und das ist wiederrum judenfeindlich, weil Israel ein existierender jüdischer Staat ist und 6 Millionen Juden in Palästina leben.
        Wenn ich Griechenlands Existenzrecht abspreche, bin ich auch griechenfeindlich.

        Korrigieren sie mich wenn ich falsch liege.

    • A.S. schreibt:

      Wenn die Finger jucken muss man kratzen…….

      „man kann meiner meinung nach die menschen nicht mehr in links und rechts einteilen.“

      Gilt das auch für die NPD? Wie würden Sie die dann beschreiben wenn die Schublade Rechts zu oberflächlich ist?

      „Ich selber helfe vielen menschen, gehe zwischen zwei konflikten […] Rassismus ist für mich dummheit, [..] genauso sehe ich es mit vielen anderen Dingen [..] Ich bin für gleichberechtigung, für gemeinsam zusammen in freiheit, liebe und harmonie leben, mit fremden kulturen neue kulturen formen. Ja ich bin für ein offenen planeten. ich bin für Frieden und für freie entfaltung, so lange niemand verletzt wird.
      Was ich auch bin, ich bin offen für fremde meinungen und obwohl ich nazis, rassistisen, faschisten, antisemiten u.a. nicht mag, so bin ich offen für sie, ich respektiere den mensch dahinter, so lange der andere keinen verletzt. Im friedlich zu leben, sollte man friedlich handeln und denken, d.h. respektieren, akzeptiere und verzeien.“

      Was sollen wir dieser Textpassage entnehmen? Vmtl. das sie sich für einen guten Menschen halten und keine extremen Gedanken vertreten. Aber mal im ernst: Das unterschreibt ihnen Jeder an der Haustür. Mit solchen wohlfeilen Floskeln kann man sich von Extremisten nicht abgrenzen. Alle Extremisten glaubten und glauben sich für „das Gute“ (was immer das konkret ist) einzusetzen. Die treibende Kraft hinter Extremismus ist ja gerade ein höheres Ziel.

      Nebenbei: Ich denke Schubladen wie Nazis, Rassisten, Faschisten, Antisemiten sind zu oberflächlich? Was denn nun? Gibt es das oder nicht? Und wenn nicht, welchen Sinn macht es etwas irreales nicht zu mögen?

      „Ich selber gehe aus diesem grund am montag zur Mahnwache, [..] sondern stehen gemeinsam für den frieden“

      Glauben Sie wirklich dass sie damit Frieden bewirken? Ein kleiner Blick in die Geschichtsbücher zeigt welche Rolle solche Mahnwachen haben: Sie wirken nur wenn man keine Faschisten oder Babaren als Gegner hat. Ghandi konnte die Briten mit ihrem eigenen Gewissen vertreiben. Die Sowjets oder Chinese haben einfach die Panzer drüber rollen lassen. Machen Sie die nächste Mahnwache bei einer Steinigung im Iran oder zusammen mit friedensbereiten Israelis und Pälestinensern in Gaza. Erst dann könnten Sie etwas bewirken.

      „sondern stehen gemeinsam für den frieden um die redner und (das ist wichtig!) hören zu und bewerten.“

      Nun weiß ich nicht an welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen, aber die Erfahrung lehrt eigentlich das Gegenteil. Solche Massen hören i.d.R. nicht zu und bewerten, sondern reagieren als Herde auf Bestätigung ihrer Kollektivmeinung. Wie würde wohl eine Rede aufgenommen werden in der z.B. der Redner versucht die Politik von G.W. Bush zu verteidigen? Würde die Masse zuhören? Sicher nicht, sondern der Redner würde mindestens niedergepfiffen, unabhängig davon ob er gute Argumente hat oder nicht. Das ist hervorragend beschrieben in „Psycholigie der Massen“ von Gustave Le Bon. Aber Vorsicht, das Buch könnte ein Weltbild erschüttern und zu Schnappatmung führen wenn man provozierend klare Ansagen nicht mag.

      „ist es der glaube das diejenigen die ihm zuhören zu dumm sind, um seine worte selber zu überdenken?“

      Haben Sie die zitierten Kommentare oben nicht gelesen? Offensichtlich sind viele die ihm zuhören zu dumm. Natürlich nicht alle, aber nachdem eine solche braue Sauce herausgekotet wurde (schon gegen Broder der in einem Seiner Bücher seitenlang braune Schlieren zitiert hat) kann man doch eine solche Frage nicht mehr ernsthaft stellen. Die Antwort gibt sich doch von selber.

      Ihr Kommentar sollte wohl nachdenklich sein, tatsächlich ist er nur angepasst und flach. Tut mir leid, ist aber so.

      • Martin schreibt:

        „„man kann meiner meinung nach die menschen nicht mehr in links und rechts einteilen.“

        Teilweise stimmt das ja sogar. Es vermischt sich halt ziemlich. Die „Linken“ sind oft wesentlich antisemitischer und auch insgesamt freiheitsfeindlicher als die (außer den extremen) Rechten usw. usf.

        • A.S. schreibt:

          Natürlich stimmt das halbwegs. Die Begriffe sind sehr unscharf und zudem sind Rechts und Links in den Extremen nicht mehr unterscheidbar. Sie nähern sich sozusagen von unterschiedlichen Seiten dem Faschismus.
          Zudem ist eine Unterteilung von Millionen von Menschen in genau zwei Kategorien sehr grob, bis hin zur Verzerrungseffekten. Will man einem Menschen tatsächlich gerecht werden sind einzelne Schubladen niemals ausreichend. Das gilt auch für Jebsen.

          Nur ging es H*einz nicht um Differenzierung sondern um Verschleierung. Er will nicht genauer hinschauen, sondern hat lediglich einen Grund gesucht um die Kategorie „Rechts“ von Jebsen fernhalten zu können. Dazu hat er einen fast schon standardisierten rhetorischen Trick verwendet.
          Man weise auf die Unschärfe der Begriffe (hier Rechts und Links) hin und schon „darf“ man Jebsen nicht mehr in eine Schublade stecken. Das ist dann ein (grottenschlechtes) Totschlagargument mit dem man am Ende jede Kritik abbügeln kann. Schließlich kann man immer „noch differenzierter“ betrachten, solange bis nur noch ein Nebel übrig bleibt.
          Nun bliebe zwar noch eine kleine Chance dass H*einz tatsächlich Schubladen zu vermeiden versucht. Das halt ich aber für ausgeschlossen.
          Erstens ist es nicht möglich, bewusst denken können Menschen nur im Rahmen sprachlicher Begriffe, also in Schubladen, Begriffe sind nichts anderes. Wenn man das Schubladendenken etwas eindämmen will muss man sehr sauber und tiefgängig Argumentieren und die Begriffe mischen. Und zuerst überhaupt mal wissen, dass es sich um ein prinzipielles Problem handelt von dem jeder, auch mal selber, betroffen ist. Reines Ablehnen der Schubladen ist nur Selbstbetrug.
          Dazu gehört auch die Frage ob das auch für die NPD gilt. Diese Frage stell ich häufig bei ähnlichen Gelegenheiten und erhalte fast nie eine Antwort, dafür viele böse Blicke. Auch H*einz hat darauf bisher nicht geantwortet. In der Richtung (gegen Rechts) will plötzlich kaum jemand auf die Schubladen verzichten. Ein schönes Indiz dafür worum es eigentlich geht: Kritik an gemochten Personen oder Institutionen abzuwehren und nicht um Differenzierung.
          Zweitens ist der Kommentar von H*einz so platt und strotzt vor oberflächlichem Pseudotiefgang, so dass ich jede Wette halte dass er zum reflektierten Umgang mit Schubladen nicht in der Lage ist.

      • Aristobulus schreibt:

        Heinz hat dieses allgemeine Halbdenkrumoren deutlich wiedergegeben.
        Wieder so ein exemplarischer Text. Tja…
        Führt ihn das irgendwo hin außer in Untiefen?
        Und kann er erkennen, dass A.S. Kritik eine sehr hilfreiche Kritik ist?

    • Kanalratte schreibt:

      @Heinz:
      Für was braucht man denn eine Friedensdemo???

      In Syrien hält sich der Westen raus, in Afghanistan zieht der Westen ab.
      Ein Krieg in Nahost ist nicht gefährdeter denn je.
      Der Einzige der in letzter Zeit etwas gegen den Frieden unternommen hat ist Putin,
      wobei das auch schon wieder etwas abgeklungen ist.

      So wie ich den Ken kenne wird aber Putin nicht der Adressat sein, sondern die üblichen Verdächtigen.

      Es spielt keine Rolle wie ich sie nenne, jedenfalls ist das sehr blauäugig oder aber eben konstruiert was sie da in diesem sehr langen Text geschrieben haben.
      Ich kann und möchte sie nicht beurteilen, aber es gibt auch Leute die sind angeblich nicht fremdenfeindlich und wählen die NPD.

    • pork soda schreibt:

      nun gut, der thread ist recht alt, und Sie werden die folgende frage vermutlich nie lesen. dennoch: meinen Sie das ernst, oder sind Sie bloß einer, der sich einen (dann aber recht gelungenen) scherz erlaubt hat?

      fürchte ersteres, und bin deshalb etwas fassungslos, dass sich menschen intellektuell derart entblößen.

  18. Fabian Ebert schreibt:

    Ich vermute – kann es abschliessend aber natürlich noch nicht beweisen – dass Ken Jebsen und seine Jünger hinter zwei Facebook – Gruppen stecken, welche sehr viele LIKES ansammeln konnten: Killuminati und Anonymous Deutschland. Beide Gruppen versammeln denselben rechten bzw. rechtsextremen Verschwörungshumbug auf ihren Seiten und verweisen permanent auf die sogenannten Friedensdemos von Jebsen. Killuminati spricht gezielt den islamischen und männlichen Block mit antisemitischen Ressentiments in Deutschland an und führt diesen Jebsen zu – hier besonders auffällig die Jugendlichkeit der LIKER – Anonymous Deutschland gilt offiziell seit bereits über einem Jahr von einem Nazi als erfolgreich unterwandert und tut das Übrige; also Wahrheitsverdrehung und Gegen – Propaganda, wobei es im Grunde nur schlichte Propaganda ist und nicht wirklich gegen etwas Bestehendes ankämpft. Aus diesem Dunstkreis kam auch der verleumdende Eintrag über Jutta Ditfurth von vor vier Tagen, in sie als pädophile Kraft in den Grünen verklärt und als vermeintliche Berufspolitikerin dieser Partei bzw. glühende Befürworterin des sozialen Kahlschlags dargestellt. Das ist natürlich alles falsch und in drei Sekunden widerlegt, was die eingefangenen Ratten dieser Seite aber herzlich wenig interessiert. Die sprangen dumm und mit offenbar unterirdischer Intelligenz wie erwartet sofort auf den billigen Köder an und stürmten Jutta Ditfurths FB – Seite; entsprechende Kommentare, teils tief im illegalen Bereich, folgten. Hoffentlich wird Jebsen und seinen zahlreichen Sprachrohren in Deutschland bald das Handwerk gelegt. Jürgen Elsässer ist im Übrigen auch ganz sauer auf ihn, da dieser von Jebsens Clique bezüglich einer Rede auf einer solchen Demo ausgeladen und gegen einen Hinterbänkler von der SPD ausgetauscht wurde. Elsässers BLOG – Kommentare sagen schon, dass dieses Manöver das gezielte Knacken einer seriösen Widerstandsbewegung durch geheimdienstliche Kräfte gewesen sei……:P 😛 😛

    • Fabian Ebert schreibt:

      Es heisst natürlich:……..in dem sie als pädophile Kraft……

      • Aristobulus schreibt:

        Huiuiui. Danke!, eine eigene Welt, in der alle glauben, dass es sonst keine gebe.
        Wenn man da nur einen Schritt reingeht, braucht man sehr dicke und sehr hohe Gummischtiebel, die sofort vollaufen, egal wie dick und wie hoch die nu sind

    • Kanalratte schreibt:

      Ken Jebsen ködert und vereint Rechte, Linke und Islamische Judenhasser unter dem Deckmantel Verschwörungstheorie und „Wahrheit“. Er ist selbst Iraner…ich glaube über seine Motive muss ich nicht weiter ausführen.

      Seit 9/11 und dem Internet sind politische Verschwörungstheorien populärer denn je.

      PS: Das gefährliche an Judenhass ist, dass er über politische Lager hinausgeht und selbst zerstrittene Parteien vereint.

      Spricht der Rechtsradikale nicht von bösen Juden sondern von bösen Zionisten, nickt der Linke und der Moslem.
      Spricht der Linke von bösen Zionisten, nickt der Rechtsradikale und der Moslem.
      Spricht der Moslem von bösen Zionisten, nickt der Linke und der Rechtsradikale.

  19. A.S. schreibt:

    Es ist immer wieder interessant zu sehen was für Typen als Jebsen-Unterstützer so aus den Löchern krabbeln. Man bespucke die pseuorevolutionäre Fassade und der braune Dunst kommt von selber heraus.
    Und über Nina Hagen braucht man nicht viel zu sagen außer: Sie sollte beim Singen bleiben, das kann die richtig gut (Apocalypticas Version von Rammsteins „Seemann“ mit Nina ist einfach großartig), das Sprechen sollte sie besser lassen.
    Und Dithfurt…. Naja. Eine beachtliche Intelligenz, aber leider wie bei allen Ideologen: Es wird immer in die gleiche Richtung gedacht. Trotzdem: Das hast sie nicht verdient.

    • Aristobulus schreibt:

      Aha!, das hier (-:
      Aber es ist so wahnsinnig DEUTSCH. Woran liegt das? Diese Wilhelm-Hauff-Sprache oder die Celli oder Hagens Konsonantenbetonung?

      • Krokodil schreibt:

        In der „Kunst“ darf man mit Klischees arbeiten um wirtschaftlichen Erfolg zu provozieren.
        Die rollenden Rs sind albern kitschig komisch (mit martialisch gespieltem Ernst) und nicht unbedeutend für den weltweiten Erfolg dieser Feuerwerksgröhlepunker.

      • abusheitan schreibt:

        Dem Führer hätt’s gefallen!
        Ein schön düsteres Heldenlied in der Tonart Ragnarök.
        Nina Hagen als Nachfolgerin Lale Andersens. 🙂

      • A.S. schreibt:

        Gute Kunst arbeitet mit Klischees und Übertreibungen. Wenn mans kann kommt Kunst raus, wenn nicht wirds Kitsch. Die Grenze dazwischen ist ganz eng, kaum zu erkennen und immer etwas subjektiv. Wie bei dem Lied hier.

        • Aristobulus schreibt:

          Yep. Wobei es Kitsch wird, so bald die (Selbst)Ironie fehlt, nicht?
          Das Rrr & das Augenrollen waren als Selbstironie gemeint?, werden aber durch Pathos & Expressionismus überlagert.

          P.S.
          À propos, das erinnert mich an eine sehr gute nein an die beste Entschuldigung, die man vorbringen kann, Falls man in Gesellschaft zu große Gesten macht und dann was runterfällt, ’ne Blumenvase oder das Milchkännchen. Dann räuspere man sich und sage, „pardon, ich bin Expressionist“. – Kommt immer gut.

          • A.S. schreibt:

            Hehe.
            Diese Stilistik lebt von dem Übertriebenen Patos. Und wieviel Selbstironie tatsächlich vorhanden ist ist kaum zu erkennen. Wobei Selbstironie nicht gerade Ninas Stärke ist.

          • quirin schreibt:

            und manchmal ist es weder kunst noch kitsch, sondern einfach nur „HURRZ!“

            oder:
            das publikum, in erfurcht erstarrt ob der dargebotenen Kunst, „althippie würgt zas“ (war der eingeraucht?), lässt die folter über sich ergehen, anstatt auzustehen u. zu gehen

            das ganze nennt sich dann „experimentelle kunst“, ist weder kunst noch kitsch, auch nicht „HURRZ!“, sondern höchstens „PFURRZ!“
            : ))
            selbstironie nicht vergessen ; )

          • quirin schreibt:

            hier der link 2, der gemeint war:

          • Aristobulus schreibt:

            Oh ah. (Ich weiß, was ich mir jetzt NICHT ansehe, sondern sofort wieder verdräng‘)
            Jedoch, es gibt noch schlimmere Aufnahmen. Wo und warum, verrat ich Dir aber nicht.

            P.S.
            Und der Zetterlink ist nett… ist er. Ich seh’s mir aber trotzdem NICHT an (((-;

          • quirin schreibt:

            ja, man sieht förmlich, wie dir das blut in den adern gefriert : ))

          • Aristobulus schreibt:

            …roter Schneemensch versinkt im Boden wie g’schoss’n.

            (aber wirklich ganz schlecht KANN es nicht gewesen sein, weil nicht sein kann, was nicht sein usf.)

          • quirin schreibt:

            kein grund zum im boden versinken, hast den selbstironie-test mit bravour bestanden : )

          • Aristobulus schreibt:

            …danke, aber stimmt nicht, ich hab nur so getan.

  20. Krokodil schreibt:

    Ditfurth?

    Die war bevor Joseph Martin und seine Kollegen vom Kindergarten (Pädobandit) das Ruder übernommen haben?

    • Aristobulus schreibt:

      Dithfurt ist nicht dumm und ist nicht skrupellos. Leider ist sie aber ideologisch-.

      Und jetzt hat sie mal was richtig gemacht!, endlich!, und wird prompt mit widerlichen Beleidigungen und Morddrohungen überhäuft…
      Ich hoffe, dass sie sicher ist und dass ihr nichts passiert.

      • schum74 schreibt:

        So auch ich. Kritik ist eine Sache. Gute Wünsche für Dithfurt bei ihrem Kampf gegen Wider- und Kleinlinge sind eine andere.

      • Krokodil schreibt:

        In diese Richtung dachte ich. Joseph Martin und Pädobandit sind skrupellos, und ideologisch nach Wetterlage. Gestern Polizisten verprügeln, RAF (siehe auch Ströbele und Schily) toll finden, heute Beraterposten bei BMW. natürlich nachdem immerhin die friedlichen Grünen erstmals nach dem Krieg deutsche Soldaten in den Kampf gegen ein anderes Land geführt haben. Ob dies gut oder schlecht war muss man da nicht diskutieren, aber die Tatsache an sich ist schon erwähnenswert.
        Gegen diese Leute ist Ditfurth sehr sympatisch.

        • Aristobulus schreibt:

          …just an den Ströbele hatte ich in dem Zusammenhang auch gedacht, Krokodil. Der war durchgehend fanatisch, egal was er gerade vertrat (wobei er nach seiner RAF-Phase sich wohl höchste Müh‘ gab, nun nicht zu Mahlern oder zu den K-Gruppen überzulaufen, statt dessen wurde er grün, der grüngrünste Grüngrüne ever).
          Der Inquisitor oder Asket (wahlweise Märtyrer oder Religionsstifter) steht im erstaunlich deutlich ins Gesicht geschrieben.

          • Bergstein schreibt:

            Herrn Stöbele kann man am Ehesten mit Gift vergleichen. In geringen Dosen durchaus positiv in größeren eher weniger.

          • Aristobulus schreibt:

            LOL.
            A bissele Ströbele fordert das Immunsystem und den pro-bono-Antihass heraus und macht produktives Herzrasen. Es möge bei dem Bissele bleiben

  21. Schum74 schreibt:

    Danke, lieber Buurmann, für dieses Fest. Nina Hagen, die schnelle Nothelle, die Ken-Jebsen-Fans: Jeder trägt auf seine Weise zum Vergnügen bei. Doch soll ich Ihnen was verraten? Mir macht auch Jutta Ditfurth Spaß.

    Es gibt Leute, gerade unter Juttas Genossen, die gleiche Dinge, sagen wir: tätliche Angriffe auf Deutschstämmige und tätliche Angriffe auf Türkischstämmige, verschieden bewerten.
    So ist Jutta nicht. Sie bewertet nicht erst. Sie erklärt ohne Hinsehen alle Dinge für gleich. Zum Beispiel den islamischen, den christlichen und den jüdischen „Fundamentalismus“:

    Wenn Religion weltweit wirklich Privatsache wäre, gäbe es vielleicht keinen organisierten Fundamentalismus, weder islamischen noch christlichen noch jüdischen.

    http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/zehn-thesen-jutta-ditfurth100.html

    Verstehen kann man sie.
    Diese Mormonen, die sich in Bussen, vor Diskotheken, auf Marktplätzen in die Luft sprengen, sind auch mein Alptraum. Und jetzt diese Fatwa des Zentralrats der Juden in Deutschland gegen Abdel-Samad: Es reicht!

    Und ja: Dem Gleichheitsideal kann man als ÖkoLinX-Antirassist nicht heiß genug anhängen.

    Weshalb man keinen Unterschied zwischen Georg Elser und den Gegnern des „Projekts Stuttgart 21“ machen darf. Ob gegen die Hitlerei in der Nazi-Zeit oder gegen den Bau eines unterirdischen Bahnhofs in der Bundesrepublik Deutschland: Widerstand ist Widerstand. So Antifa-Jutta, die bei der Verleihung des Georg-Elser-Preises 2001 an einen Gegner des „Projekts Stuttgart 21“ unbedingt dabei sein wollte: als Laudatorin.

    Persönlich finde ich den Widerständler Dietrich Wagner mutiger als Georg Elser. Im Gegensatz zum Hitler-Attentäter hat er das Risiko auf sich genommen, einen Wasserwerferstrahl ins Gesicht zu kriegen. Aber gut. Ich bin kein ÖkoLinX-Antirassist.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zweierlei_widerstand/

    http://www.tz.de/muenchen/stadt/gesicht-widerstands-wird-geehrt-1475947.html

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Sie gehen der billigen Polemik Broders leider auf den Leim. Der hat zum Beispiel den Schubart- und den Hildegard-von-Bingen-Preis erhalten. Hat Broder für seine Texte je 10 Jahre im Knast gesessen (wie Schubart) oder ist er ins Kloster gegangen und behelligt von dort die Welt mit seinen Visionen (wie Hildegard)? Nö, natürlich nicht. Aber ein Träger des Georg-Elser-Preises muss nach seiner Logik tot sein, um des Preises würdig zu sein. Dass Wagner sein Augenlicht fast vollständig eingebüßt hat, wissen Sie wahrscheinlich, sonst hätten Sie Ihre alberne Formulierung vom „Risiko (…) einen Wasserwerferstrahl ins Gesicht zu kriegen“ gewiss unterlassen.

      Natürlich weiß ich, dass die Nazi-Herrschaft nicht mit den bescheuerten stuttgarter Bahnhofsplänen zu vergleichen ist. Aber darum geht es auch nicht in der Ausschreibung des Elserpreises. Wer den Karlspreis in Aachen erhält, muss doch auch nicht Tausende von Menschen in Missionierungskriegen massakriert haben.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        viertletzter Satz, ergänze „nicht“, also: „wahrscheinlich nicht“.

        • Aristobulus schreibt:

          Nein, Thomas, Schum hat nirgends geschrieben, dass einer, der etwa den Büchnerpreis kriegt, als Vagabund umkommen müsse.
          Sie sollten nicht Anderen Dinge in den Mund legen, die sie nicht gesagt haben.

          Gedeutet hat Schum auf Jutta Dithfurts Definition von Widerstand. Die ist in der Tat äußerst zweifelhaft. Analog glaibt sie an „die drei großen Religionen“ und fürchtet sich paritätisch-parallel vor deren drei großen Fundamentalismen.
          So viel Abstraktionsfähigkeit von jeder anzunehmenden Realität muss man sich auch erstmal in jahrzehntelangen Gedankenverrenkungen erarbeitet haben.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Was Ditfurth gesagt hat, weiß ich nicht, das weiß auch Broder nicht. So doof, dass sie den einen Widerstand mit dem anderen gleichsetzt, wird sie wohl nicht sein. Insofern handelt es sich bei dem verlinkten Text um einen ebenso polemischen wie depperten Beitrag, von denen die „Achse der Guten“ gelegentlich überquillt.
            Was ihre 10 Thesen anbelangt: bei Diskussionen mit Menschen wie dieser Frau Käßmann kann man nur verlieren.

          • Aristobulus schreibt:

            …ja, solche Diskussionen enden höchstwahrscheinlich regelmäßig damit, dass Käßmann hoch & heilig verspricht, für den Anderen zu beten, und der Andere muss dann heimlich alles verfluchen, den Käse, sich selbst und die eigene Höflichkeit, überhaupt diskutiert zu haben (-:

    • Aristobulus schreibt:

      Gleich nach ihrer Bemerkung über islamischen, christlichen und jüdischen Fundamentalismus (jaja, ich bin auch über die permanenten Panzerfaust-Anschläge orthodoxer Juden auf deutsche Gemüsemarktstände zutiefst betroffen!), also gleich danach sagte sie dieses:
      „Augenblicklich wird unter Toleranz gegenüber Religionen verstanden, dass alle drei großen Religionen sich zwar nicht gemeinsam, aber machttaktisch parallel immer größere Bereiche im Staat erobern. Es herrscht eine intolerante Respektlosigkeit gegenüber denjenigen Menschen, religiösen wie nicht-religiösen, die für die Trennung von Kirche und Staat eintreten.“

      Aha, das Judentum ist eine so ‚große‘ Religion wie der hiesige Islam mit Millionen Mitgliedern?, oder doch mehr wie diue Christen mit zig Millionen?, darüber schweigt Dithfurt sich aus. Gleichwohl sagt sie, dass sich das Judentum im Staate machttaktisch parallel was erobert. Immer größere Bereiche? Meinegüte, schon sind das Bundesfinanzministerium und das ZDF mit ARD und ein Drittel des ganzen Autobahnnetzes völlig verjudet! Zu Hülfe. Für die armen Christen und die leidenden Moslems bleibt ja kaum noch was.

  22. Kanalratte schreibt:

    Die Kommentare bei Jutta Ditfurth sind mal wieder zum Brechen.

    Peinlich wie Leute dort mit der „Ich habe nichts gegen Juden, aber…“ Argumentation ankommen.
    Ein großer Teil der Menschheit ist halt einfach dumm wie Brot.
    Gut, kann man nichts machen.

    • Dante schreibt:

      Peinlich wie Leute dort mit der “Ich habe nichts gegen Juden, aber…” Argumentation ankommen.

      Das ist keine Argumentation, sondern ein Statement. Eines, das sich für mich ähnlich liest wie „ich bin nicht pädophil, aber ein Mädchen mit 17 ist mir viel zu alt“.
      Ich habe gegen diese Leute nicht – nichts Effektives – und deshalb lese ich aus Gesundheitsgründen diese Kommentare nicht.

  23. Dante schreibt:

    Ken Jebsen fragte Angela Merkel öffentlich: „Warum ist folgendes antisemitisch? „Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben.“

    Was hat Frau Merkel darauf geantwortet?
    Wie dem auch sei: In jedem Fall schon mal blanker Unsinn. Auch im Fall der Nazis ist das Wort „okkupiert“ falsch, denn sie haben es nicht besetzt sondern sind dort an die Macht gekommen, wenngleich man die massive SA-Präsenz und die Existenz der Gestapo schon als eine Art Okkupation bezeichnen könnte.
    Auf die israelische Regierung trifft das Wort „Okkupation“ noch viel weniger zu, denn weder gibt es Likud-Schläger, die durch die Straßen ziehen und Gegner Netanyahus verprügeln noch hat die Regierung durch „Modifikation“ des Wahlrechts jede Möglichkeit blockiert, sie abzuwählen oder auch noch während der Legislaturperiode gegen ihre Politik zu demonstrieren.
    Abgesehen davon ist allein schon der Gebrauch der Wortwurst „Nationalzionist“ antisemitisch, weil es mit seiner Abkürzung „Nazi“ eine Bewegung, deren Ziel es vor allem ist, nicht mehr auf Gnade und Ungnade einer fremden, d.h. in diesem Falle nichtjüdischen Mehrheit ausgeliefert und durch Pogrome oder Völkermord bedroht zu sein, in die Nähe einer Bewegung rückt, die selbst Pogrome und einen Völkermord begangen hat.

    • Kanalratte schreibt:

      Abgesehen davon ist es unlogisch, weil Zionismus schon eine nationale Bewegung ist.

      Wer solche Begriffe benutzt ist nicht ernstzunehmen!

      • Aristobulus schreibt:

        Eben, eben!, der Zionismus ist sehr gut mit der deutschen Revolution von 1848 zu vergleichen.
        Bloß ging die 1848er Revolution schief, wurde von den Reaktionären im Keim erstickt – jedoch der Versuch der Araberclans und der Kolonialbriten hundert Jahe später misslang, den Zionismus im Keim zu ersticken.

        Beide (die deutsche Revolution von 1848 und den jüdischen Zionismus) eint das Bestreben nach Demokratie, Gleichberechtigung, Zurückdrängung fremder Einflüsse, nach Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit, sozialer Fürsorge, allgemeiner Bildung usf.
        Beide haben die Beteiligung von Sozialisten, Liberalen und Konservativen gemeinsam.

        • schum74 schreibt:

          Ein kühner Vergleich. Gefällt mir.
          Kühn deshalb, weil die 1848er keinen Staat erst aufbauen, kein Land erst urbar machen mussten.Die Ideale waren aber die nämlichen. Stimmt. (Aha-Effekt).

          • Aristobulus schreibt:

            …die unsäglichen Anstrengungen der Juden dort seit 1850, mehr ab 1880 bis in die Zwischenkriegszeit, um das Land so aufzubauen, dass man sich ernähren konnte!, um Malariasümpfe trockenzulegen, um arabische Nachbarn zu integrieren usf, hatte ich nicht genannt, weil sich deutsche Leser & Lexikonbesitzer das ohnehin nicht vorstellen können.

            Ein rein ideengeschichtlicher Vergleich liegt vielleicht noch in deren Reichweite.
            Sofern sie nicht von jebsenschen Irrsinnigkeiten mental totalvergiftet sind

        • Nathan schreibt:

          Ihr Vergleich ist unzulässig ! Deutsch ist eine Nationalität. Jüdisch ist eine Glaubensrichtung. Das Israel zwischen Nationalismmus und Reliogion nicht unterscheiden kann, ist bekannt. Ein dermaßen unsekularisierter Staat erinner mich an Deutschland um 1400, nicht an Detschland um 1900 !

          Ich schäme mich für eure Propagande gegen Ken (nein ich bin kein kenfan). Eigenständiges Denken ist wirklich nicht eure Stärke ! Lasst euch doch framen bis ihr in eurem schöngefärbten Schlaraffenland der Gutmenschen erwacht.

          Nein, der Mensch ist nicht schlecht und war es nie. Ist doch klar. Kriege sind Spassveranstaltungen, die allen Beteiligten Wonne und ein klein bisschen Nervenkitzel versprechen.

          Ein in Israel lebender Mensch kann gar keine Fehler machen oder etwa falsche Politik betreiben. Nein er lebt in Israel. Dort gibt es nur friedlebende Menschen, die den Boden fruchtbar für ihre umliegenden Freunde machen wollen.

          Ich wunderte mich schon, dass ein jüdisch glaubender Mensch überhaupt jemals vor ein Gericht gestellt werden konnte. Hallo, er ist Jude, alles was er macht dient dem Weltfrieden, der Freundschaft und der höchsten Zusammenarbeit zwischen Staaten.

          Ich fordere: Alle die einen Menschen schief angucken, der dem Judentum zugehört, ohne Prozess wegzusperren und zu bestrafen. In solch schiefen Blicken lässt sich der ungstüme Hass gegen die Juden erkennen.

          Weiter fordere ich: …. dass jedes Land Israel wird, um in allen Ländern Demokratie und fruchtbares Land und Frieden zu erlangen. Ferner würde ich noch jedem Andersgläubigen Menschen raten dem Judentum beizutreten, damit auch er niewieder zu einem Fehler einem schlechten Gedanken oder einer „schlechten“ Tat fähig ist.

          Ich fordere: … Ken Jebsen dem Scheiterhaufen auszuliefern. Schon wie der aussieht, so einer kann nur böse sein. Überlegt doch mal, seine Wurzeln liegen im Iran. Aus dem Iran kommt alles BÖSE. Der Iran entstand nur um die Juden auszurotten – das weiß doch jeder ! Und Ken ist einer von ihnen. Dieser Ken redet mir zu laut, irgendetwas stimmt mit dem nicht. Nur Antisemiten reden laut – auch das weiß jeder !!!

          Da versammeln sich, man kann es gar nicht anders sehen, am Montag 1000sende Antisemiten, um gegen den Frieden zu demonstrieren und das in Deutschland. Ich meine, jeder weiß doch, dass Deutsche schon von Geburt aus Antisemiten sind.

          Ich forderer: … diese Kriegsprediger von der Montagsdemo nach Guatanamo zu bringen, um ihnen dort einen fairen Prozess zu ermöglichen.

          Ferner fordere ich, dass der Westen endlich die Ukraine unterstützt und diese, dass weiß doch jeder, kriminellen Russen, entgültig zu bekriegen, um der Welt den Weltfrieden zu bringen !!!

          Zusammengefasst: Russen sind kriminell, das Aussehen und die Herkunft von Ken Jebsen, lässt ohne ihn zu kennen, eindeutig darauf schliessen, dass er das Judentum entgültig eliminierne will, und die wichtigste Erkenntnis: Deutsche sind von Geburt aus Antisemiten (die Geschichte beweißt dieses eindeutig) und Israelis und Juden müssen nicht mehr kontrolliert oder gerichtet werden, weil diese (die Geschichte beweißt jenes) von Geburt aus fehlerlose Menscen sind, die niemals gewaltätig oder böse oder sonstige Tugendlosigkeit verüben können !!!

          Sämtliche Demos oder Kritik gegen Israel muss ab sofort unter schwerste Strafe gestellt werden. Kritik – das weiß doch jeder, lässt generell erkennen, dass solche Menschen nicht nachdenken können. Kritiker (auch hier gibt es eine historische Evidenz) sind generell Menschen, die eben nicht nachdenken können und einfach so Meinungen von Zeitungen, TV und Prominenten übernehmen und blind dem nächsten Führer glauben !!!

          Und jeder weiß, …, alle die … sagen, sind … !!!

          • Dante schreibt:

            Ihr Vergleich ist unzulässig ! Deutsch ist eine Nationalität. Jüdisch ist eine Glaubensrichtung.

            Gähn! Wenn man sich über das Judentum äußert, sollte man sich wenigstens etwas schlau gemacht haben: Natürlich ist das Judentum eine Religion, aber eben traditionell die Religion eines Volkes, und das hat sich so gehalten. Zumal als Jude gilt, wessen Mutter Jüdin ist oder war, jüdische Identität also auch etwas mit Abstammung und eben keineswegs nur mit dem Glauben zu tun hat. So konnte sich auch Albert Einstein Jude nennen, ohne an einen persönlichen Gott zu glauben. Im Übrigen sind Nationen meistens etwas mehr oder weniger artifizielles, keinesfalls etwas „organisch Gewachsenes“, und das gilt umso mehr, je größer besagtes Volk rein zahlenmäßig ist.
            Hinzu kommt, dass spätestens der „biologische Antisemitismus“ als Bedrohung stark genug war, um auch bei Juden, die sich eigentlich als Bürger ihrer jeweiligen Heimatländer fühlten, das Bewusstsein, ein Volk zu sein, zu stärken.
            Übrigens war „jüdisch“ in der UdSSR eine Nationalität, die auch im Pass stand.

            Nein, der Mensch ist nicht schlecht und war es nie. Ist doch klar. Kriege sind Spassveranstaltungen, die allen Beteiligten Wonne und ein klein bisschen Nervenkitzel versprechen.

            Das haben jetzt Sie gesagt. Sie allein. Natürlich wollen Sie damit „unsere Meinung“ paraphrasieren, aber, obwohl hier wohl jeder seine eigene Meinung hat (abgesehen davon, dass hier niemand Antizionist ist), dürfte die von Ihnen geäußerte Meinungs-Karikatur wohl niemandes Auffassung wirklich ähnlich sein. Das gilt natürlich auch für den Rest Ihres Pamphlets.

          • Aristobulus schreibt:

            Gääähn. Schon die erste Behauptung verrät ihn doppelt und dreifach, wie peinlich, ach was für ein Kindergarten mit ’nem Überalterten drin.
            „Ein dermaßen unsekularisierter Staat erinner mich an Deutschland um 1400, nicht an Detschland um 1900!“

            Beweist nur, dass dieser Herr 1) keine Ahnung davon hat, was säkular oder nicht säkular ist, 2) hat er überhaupt keine Ahnung von der Verfasstheit Israels, dafür hat er aber um so mehr Verdammung, und 3) hat er sich mit Deutschland um 1400 noch nie beschäftigt, sonst wär er doch nicht auf den abwegigen Vergleich gekommen.
            Aber er hat halt Logorhoe

      • Dante schreibt:

        Abgesehen davon ist es unlogisch, weil Zionismus schon eine nationale Bewegung ist.

        Nicht unlogisch, sondern ein Pleonasmus. Das wäre aber noch nicht so schlimm. Der eigentliche Punkt ist die gewollte implizite Gleichsetzung des Zionismus mit dem Nationalsozialismus.

        Wer solche Begriffe benutzt ist nicht ernstzunehmen!

        Das sehe ich in doppelter Hinsicht anders: Erstens ist „Nationalzionismus“ kein Begriff, sondern eine Worthülse, und zweitens muss man m.E.diese Leute ganz besonders ernst nehmen. Nicht in ihrer „Argumentation“, aber als Gefahr.

    • A.S. schreibt:

      Wenn man die historische Anspielung einfach mal ignoriert. Was soll dann an Nationalzionisten schlecht sein? Israelische Zionisten die sich mit Israel solidarisieren (und damit Nationalisten sind) ist doch das zu Erwartende. Wenn man dazu noch an die Nachbarn denkt ist eine gewisse Portion Nationalismus in Israel durchaus angebracht, und angesichts der Aufbauleistung auch angemessen.

      Da hat Herr Jebsen einfach seine größten „Puiworte“ zusammengemischt, kommt sich dabei schlau vor und merkt nicht was er für Unsinn redet. Nicht jedes Land der Welt hat diese Grundangst vor Nationalismus wie die Deutschen.

      • Aristobulus schreibt:

        Nuja, Andreas, Zionisten mögen freilich Patrioten sein, mit Grund!, aber Nationalisten würden etwa Folgendes nie und nimmer sagen (es steht in der israelischen Unabhängigkeitserklärung von 1948 und gilt nach wie vor):
        „Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

        • A.S. schreibt:

          Das würde ich nicht zwingend als Gegensatz zum Nationalismus sehen. Zumindest für mich beinhaltet Nationalismus noch nicht eine automatische Feindseligkeit zu anderen.
          Aber jetzt rutschen wir in Begriffsklauberrei rein 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            …wobei beide Begriffe lateinisch sind, also aus dem selben Bereich stammend, und sich auf ganz Verschiedenes beziehen.
            Patriotismus bezieht sich auf „Patria“, die Dinge und Errungenschaften des Vaters oder der Väter.
            Nationalismus bezieht sich auf die Geburt, den Geburtsort der Sippe, bedeutet also keinen Stolz auf persönliche Errungenschaften oder gar auf Fortschritte, bedeutet nur einen Scheinstolz auf den Stamm, egal, welche Werte der vertritt.

            Pardon für die Klauberbegrifflerei (-:

      • schum74 schreibt:

        Wie heißt es sinngemäß? Wer Verhältnisse ändern will, ändere zuerst die Wörter; wozu gehört, dass man auch Wörter streichen muss; z. B. den (positiv konnotierten) „Patriotismus“. Man sage stattdessen durchweg „Nationalismus“ (negativ konnotiert).
        Wer sich einen souveränen Staat wünscht, in dessen Grenzen er sicher leben kann und für dessen Erhalt es sich zu kämpfen lohnt, ist nicht etwa Patriot (was die Geschwister Scholl noch sein durften), sondern (Pfui-)Nationalist.

        • Aristobulus schreibt:

          Was macht einen zum Nationalisten?
          Und Nationalismus ist ja keine Steigerung von Patriotismus – sondern sein Gegenteil.

          Warum schließt das Eine das Andere nicht ein, und warum ist ein Nationalist kein Patriot: Weil er auf rein gar nichts stolz sein kann. Etwa Abbas kann kein Patriot sein, weil es in seiner Art Gesellschaft, für die er vorgibt zu stehen, keine Bill of Rights gibt, keine zivilisierte Unabhängikeitserklärung, keine mühsam erkämpften geordneten Verhältnisse, keine Bürgerrechte, keine blühende Diskussionskultur, keine unabhängige Justiz und Wissenschaft, keine Sicherheit der Frauen, usw. usf.

          Er ist deswegen Nationalist, weil er a) lieber lügen und fantasieren will, und weil er b) nicht den Charakter hat, um die Verhältnisse zu ändern. Darum ist er Nationalist und kein Patriot, also ein Schwacher unter Schwachen, der nur für Schwache spricht, indem er ihnen Stärke vorspielt. So wie jeder Diktator und wie jeder kleine Haustyrann.

          Wenn da gar nichts ist, worauf einer stolz sein kann, auch nicht im eigenen Leben!, dann erfindet er Lügen und findet Todfeinde und wird Nationalist, nicht?
          Oder er macht bei einer Hass-Ideologie mit wie dieser windige Ken Jebsen und schließt sich dem Iran an.

          • Kanalratte schreibt:

            Das Wort „Nationalzionisten“ soll implizieren, dass Juden die wahren Nationalsozialisten sind und die Abkürzung „Nazi“ eben für „Nationalzionist“ steht, was natürlich Humbug ist.
            Oft wird im Zusammenhang damit auch auf die angebliche „Apartheid“ in Israel angebracht, und eben auch die Behandlung von äthopischen Jüdinnen mit 3-Monatspritzen (wird dann als Sterilisation verkauft, obwohl das eine weltweit angewandte temporäre Verhütungsmethode ist) womit man das mit den wirklichen Nazis vergleichen will.

            (Israel hat übrigens prozentual mehr schwarzafrikanische Bewohner als Deutschland)

            Die Judenfeinde haben heute wie früher eben Methoden um Leute zu ködern.

          • aurorula a. schreibt:

            Zusätzlich sollte nicht übersehen werden daß das ’sozialistisch‘ dabei aus dem eigentlichen Begriff herausgemogelt werden kann. Für Linke also zwei Lügen zum Preis einer Worthülse: sie verleugnen ihre eigene ideologische Verwandtschaft zum braunen Gedankengut und schieben sie gleichzeitig noch unfair jemand anderem unter.

  24. Rainer David W. Frueh schreibt:

    hmm, zwei wesentliche Tugenden habe ich noch vergessen: ruecksichtslos und widerlich!

  25. abusheitan schreibt:

    Stimmt: Nina Hagen kann toll singen.
    Stimmt nicht: Nina Hagen hat Unterhaltungswert.
    Da sind Spielplatzstreitereien unter vierjährigen Mädchen unterhaltsamer.
    Joachim Bublath zog in ähnlicher Talkshowlage die Konsequenz und ging.
    „Er habe gedacht, er sei in eine Diskussionsrunde eingeladen, bemerkte Bublath noch, bevor er das Studio verließ. Dies sei aber eine Therapiestunde, die er nicht stören wolle.“

    • Rainer David W. Frueh schreibt:

      Ja, stimmt! Durchgeknallt, nicht einen blassen Dunst, vorlaut, beleidigend….
      Fassen wir’s kurz: Sie ist Deutschland!

      • Aristobulus schreibt:

        Aber die Deutschen bauen gute Autos, gute Rasierapparate, gute Waschmaschinen und Autobahnen und restaurierte Fachwerk-Ecken und so, und die backen gutes Brot und brauen tofftes Bier.

        Wehe, wenn Nina Hagen was davon anfasst, diese Beulen, diese Splitter, dieses Soforttotalchaos!, nicht auszudenken

  26. ingrid hohenstein schreibt:

    ihr seid halt von den medien bezahlt und er nciht und darum plappert ihr ja nur was der sender auch bezahlt sonst seit ihr euren job los. also diese braune gekackere das ihr zur zeit in schlecht vergangenheitbewältiger mit tv und schulgewaschenen hinrwellen habt grenzt ja an psychatrie . immer nur losschiessen immer die gleichen phrasen. alle die was gegen israel grausame aussenpolitik sagen sind nazis. ach geht doch hin wo der pfeffer wächst. intelligente medienlandschaft sieht anders aus. ihr verkauft euch und uns als dumm und glaubt noch euren eigenen shitstorm. ja ihr macht ihn zur medienschlacht. super, bravo. wollt ihr einen orden? ihr bekommt ihn. ihr deutschen .. nichts als hetzte propaganda lügen und menschenverachtende einseitige berichterstattung. eine schande echt. man muss sich fremdschämen. wir, die bürger, brauchen gar keinen ken mehr wir haben infos das internet recherchieren lieber selber als uns von euch was vorquatschen zu lassen. euer vorverdautes infomus taugt ja nicht mal für nestlinge..die würden das wieder rauswürgen. ihr habt so wenig ahnung. lest eure texte ab und geht dann mit gutem gewissen heim. prangert nur an.. stellt euch aus.. aber irgendwann reichts dann und ihr seid weg vom fenster..und dann sagt euch keiner mehr was ihr zu sagen oder zu verbreiten habt. Nur ob dann noch genug gripps im hirn ist.. oder eh schon allews weichgespült, wer weiss das. bezahlt fürs propagandieren , uninformiert, sensationslüstern…das wars..unmenschlich .. dankt doch bitte ab..

    • Aristobulus schreibt:

      Danke für diesen durch und durch exemplarischen Text.
      Der müsste in einem Schulbuch stehen, damit man ihn Satz für Satz analysiere und zerpflücke, weil da so scheißschön deutlich und exactement diese neue Opfer-Verschwörungs-Medien-Hass-Propaganda-Zeug-Unfug-Verschwörungsseligkeit drinsteckt, in jeder gekeuchten Zeile, in jeder missglückten Grammatik und unsicherem Schwurbel, im unpräzisen Pathos, in der Unterschichten-Aggression mit ihrem ganzen Nebel, in diesem laufenden Ihr und Wir, in der ohnmächtigen Wut des ewigen Opfers, das nicht wirklich weiß, wer es so gequält hat, das sich aber rächen will!, usf.

    • A.S. schreibt:

      Stimulus, Pawlow und Speichel, mehr gibts zu diesem Kommentar nicht zu sagen.

    • Kanalratte schreibt:

      😀 😀 😀
      Wie kann man eigentlich so ins offene Messer laufen?!

      • Aristobulus schreibt:

        LOL!
        Keine Ahahahanung. Die tun, tun und tun es aber immer wieder, wieder und wieder.
        Vielleicht können die nicht anders?

        • A.S. schreibt:

          Die können nicht anders, die sind irgendwie so konditioniert. Kritik an Jebsen ist der Stimulus der den emotionalen Speichelfluss auslöst. Den Text hat der/die/das Ingrid ja nicht gelesen oder mindestens nicht verstanden. Es wird ja auch nicht auf das hier geschriebene reagiert (dann wäre der Text überlegtre) sonder nur auf die eigenen Befindlichkeiten.

    • Dante schreibt:

      ihr seid halt von den medien bezahlt und er nciht und darum plappert ihr ja nur was der sender auch bezahlt sonst seit ihr euren job los.

      Wen meinen Sie damit konkret? Ich wüsste hier von keinem, dass er bei einem Medium fest angestellt wäre oder gar von seinem Arbeitgeber die Anweisung erhalten hätte, Ken Jebsen niederzuschreiben oder gegen Antizionisten zu wettern. Das tun wir nur aus eigener Überzeugung.
      Die Behauptung, jemand, der Israel, den Zionismus oder auch das Judentum verteidigt, müsse ein bezahlter Propagandist sein, ist sowohl für den Schreiber ehrabschneidend, entspricht einem alten ‚antisemitischen‘ Klischee und wird ab sofort mit der Unterstellung gegen den Urheber vergolten, er schreibe dies nur, weil seine Auftraggeber von der NPD (jetzt wissen wir auch, warum die so klamm ist) oder einem Ölscheich das so wollten.

      also diese braune gekackere das ihr zur zeit in schlecht vergangenheitbewältiger mit tv und schulgewaschenen hinrwellen habt grenzt ja an psychatrie .

      Was wollen Sie uns damit sagen? Ich versuche es mal zu interpretieren:
      – Verteidigung Israels gegen pauschale „Israelkritik“ ist „braun“, weil ja Israel das neue Dritte Reich ist – korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere.
      – Die Annahme, dass Israel ein Existernz- und Selbstverteidigungsrecht habe, beruht auf der Gehirnwäsche in Schule und TV, es habe so etwas wie der Holokaust stattgefunden – korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere.
      – Wir sind alle zumindest nahezu geisteskrank, weil wir allen Ernstes glauben, dass es einen Holokaust nicht nur gab, sondern die wüsten Drohungen gegen Juden ernst nehmen und nicht glauben, dass dann, wenn Israel seine Waffen niederlegte, alles eitel Frieden und Gleichberechtigung wäre – korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere.
      Falls Sie sich dazu veranlasst sehen, bitte ich Sie jedoch, sich einer verständlicheren Sprache zu befleißigen, da sonst Ihre Aussage im Unklaren bleibt. Oder, wie sich meine Schwester früher auszudrücken pflegte, wenn ich einen Fehler machte: „Kauf‘ Dich mal ’ne Tüte Deutsch, hat mich auch gehelft, kostet nur Fümf Geld.“

      • Kanalratte schreibt:

        Diese Leute glauben sie wären gegen den Mainstream, dabei ist „Israelkritik“ und Antiamerikanismus in Deutschland der Mainstream.
        Als jemand der Pro-Israel eingestellt ist lebst du unbequem und wenn du Pech hast
        ist es auch gefährlich.

        Bezahlt? Schön wärs, wenn man für die eigene Meinung Geld bekommt, wie Ken Jebsen!

    • Dante schreibt:

      Ach, noch was:

      .. dankt doch bitte ab..

      Leider völlig unmöglich, denn keiner von uns ist meines Wissens König oder so was.

      • Aristobulus schreibt:

        Damit meine sie die zionistische Lobby, die leider nicht abdanken kann – weil sie ja hinter jeder Ecke lauert. Wofür man auch jede Ecke abschaffen müsst‘. Was aber dann wieder nicht geht. Weshalb wir halt nie abdanken (-:

        • Dante schreibt:

          Mit „abdanken“ kann freilich noch etwas völlig anderes gemeint sein…

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. Die Leute werden dann verbal altmodisch und evozieren allerlei Mittelalter. So wie mir mal ein Nazi sagte, als er mich abstechen wollte: „Du singst keine Messen mehr.“

    • Dante schreibt:

      Vor zwei Wochen habe ich versucht, das von Ihnen hier Geschriebene zu interpretieren, und Sie gefragt, ob ich Sie richtig verstanden habe. Dabei habe ich Sie ausdrücklich darum gebeten, mich zu korrigieren, wenn ich Sie falsch verstanden haben sollte.
      Dass Sie bis heute nicht geantwortet haben, sieht für mich so aus, als hätte ich mit meiner Interpretation Recht.

  27. Kanalratte schreibt:

    Dazu muss man wissen, dass Ken Jebsen Halbiraner ist und sehr loyal gegenüber dem Iran und seiner Führung ist. Das trägt sicherlich stark zu seinem Weltbild bei, wo Israel und die Juden bzw. der Westen für alles verantworlich sind.
    Er ist ein arroganter, selbstherrlicher und auch leicht paranoider Schwätzer, der sich seit Jahren im rechten Dunstkreis bewegt, da kann nichts gutes rauskommen.
    Er vereint in seiner Fangemeinde sowohl Antisemiten, Rechtsextreme, Verschwörungsfuzzis als auch den einfach-naiven Pöbel.

    Es macht keinen Sinn sich, mit solchen Leuten (Ken und seine Fans) zu unterhalten und auseinanderzusetzen, weil sie einfach niveaulos sind, ich spreche da aus Erfahrung.

    • Rainer David W. Frueh schreibt:

      Eigentlich Zustimmung. Aber eine Frage habe ich dennoch hierzu, die ich auch an Frau Dithfurt bei aller Wuerdigung ihres Kampfes gegen Antisemitismus in Deutschland stellen moechte: Kann man linke Antisemiten in diesem Lande wirklich nur noch glaubwuerdig bekaempfen, wenn man sie vorher zu „Rechten“ umluegt?

      • Bergstein schreibt:

        Eine sehr berechtigte Frage. Antisemitismus ist bei Linken keineswegs weniger verbreitet wie bei Rechten.

      • Kanalratte schreibt:

        Linke argumentieren, dass jeder der judenfeindliche Aussagen macht ein Rechter ist, auch wenn er wohlmöglich „Die Linke“ wählt und Palituch trägt. Das ist wie der Muslim der sich in die Luft sprengt, und über den später vorgeblich behauptet wird es wäre kein richtiger Muslim gewesen.
        Die Linken entziehen sich so immer dem Problem Fremdenfeindlichkeit und Judenfeindlichkeit, das es dort in den Parteien und in der Wählerschaft ebenso gibt.

        Der Unterschied zwischen Rechtsextremen und Linksextremen ist, dass die Rechtsextremen aus ihrem Fremdenhass und Judenhass keinen Hehl machen, die Linken das ganze aber unter der Hand ausleben.

        Dithfurt tut gerade so als hätte Ken Jensen keine linken Fans und alle Kommentare kämen von „Rächtz“. Dabei besteht ein großer Teil von Ken Jebsens Gefolgschaft aus Linken!

        • Kanalratte schreibt:

          Ich meine Erhard Arendt ist ja das Paradebeispiel für einen linken Antisemiten.

          • Aristobulus schreibt:

            Er hält sich „für einen großen Freund Israels“. So hat er’s 2013 vor Gericht gesagt, der überforderten Richterin mitten ins Gesicht.
            Und er glaubt es freilich nur in dem Moment, in dem er es sagt. Dann aber inbrünstig.

          • Kanalratte schreibt:

            Das sagen sie doch fast alle.
            Nach dem Krieg hat auch fast jeder gesagt, er wäre kein Nazi gewesen.

          • Aristobulus schreibt:

            Sogar der Herr Eichmann glaubte seine Aussage, er sei nur ein Zahnrad gewesen, das habe funktionieren müssen.
            Weißt Du, warum:
            Da war gar kein Ich drin im Eichmanne, oder ein Gewissen oder ein freier Wille, der hätte frei sein wollen. Nix als kleine Zahnräder drin.
            In Aren*dts Erhar*d drinnen klackt es auch nur verdächtig.

  28. Thomas ex Gotha schreibt:

    Was man an Herrn Jebsen vorzüglich studieren kann, ist der paranoide Charakter des Antisemitismus: Was auch immer in der Welt geschieht, er zieht eine direkte Linie zu Israel. Es geht weniger um Anti-Aufklärung oder braune Vergiftung, es geht um den Zwang, die eigene Art der Weltbetrachtung anderen mitzuteilen.

    • Christina kreft schreibt:

      Für mich ist es erschreckend,das man ihm diese Plattform(Montagsdemonstration) bietet.Er wird immer mehr zur Ikone.Ich wünschte,die Leute,die ihn huldigen,würden sich mehr Infos über ihn einholen,seine Mimik und Gestik deuten.Er hat in kurzer Zeit mehr für sich erreicht,als in den mehr als 20 Jahren seiner journalistischen Tätigkeit.Hoffentlich Wachen seine Anhänger nicht zu spät auf.Deutsche Geschichte kannte schon einige solcher Leader,es ist nie gut ausgegangen.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, er hat eine Mördervisage (nicht so flapsig gemeint wie der Begriff. Es gibt Aussagen von Kriminalpsychologen, Richtern und Gefängniswärtern, wie Mörder aussehen. Halt so.)

        Mich erinnert er in Mimik, Gestik, Wortwahl usf. immer an diese Freicorps-Anführer von 1919, die alles umstürzen wollten, aber nicht wussten, wohin es gehen sollte, die rechtsextrem waren und lieber linksextrem gewesen wären und es dann wurden, die unfassbar eitel und von Mission & Endzeit & Nation durchdrungen und hohl und leer und laut und immer aufgeregt waren und permanent dem fünften Akt entgegenstrebten (das ist der Akt, in dem alle übereinander herfallen, damit das Stück endlich zuende geht).

        Diese Leute (wie damals Ernst von Salomon, Hermann Ehrhardt, Wolfgang Kapp, Walter von Lüttwitz usw. usf. und heut irgendwo auch der kleine Jebsen) haben scheints so schnell dies & jenes erreicht – aber sie erreichen gar nichts außer Lautstärke und Publicity und Benzinverbrauch und Ansteigen des Hasses.

        • Aristobulus schreibt:

          P.S.
          So sahen die übrigens aus, und so standen sie da, und diese Gesichter schnitten die:

          Kleingroß-Jebsen passt dorten hinein wie die Molluske in die ganz harte Schale.

          • XE1 schreibt:

            Außer, dass er Moustafa Kashefi heißt und so deutsch aussieht wie der jetzige Präsident von USA. Leute, ihr habt doch alle Youtube und Wikipedia – warum schaut ihr euch nicht mal ein Video von der Montagsdemo an? Da wird jedes Mal wiederholt, dass es keine linke oder rechte Bewegung ist, sondern eine Bewegung, die differenziert ist und sich nicht in Stereotypen quetschen lässt. Links und Rechts sind belastete Begriffe bei denen bei mindestens einem Begriff man sich ein Feindbild vorstellt.

            Es geht aber darum hinter diese Feindbilder zu blicken – denn sie sind auch nur konstruiert. Wenn euch Ken Jebsen nicht gefällt, ist es nachvollziehbar. Aber er bezieht sich (auch wenn er es nicht beim Namen erwähnt) auf Konzepte die zum Teil auf Foucault(die wiederrum auf Nietzsche) und Bourdieu zurückgehen – Konzepte über Macht und ihre Funktionsweisen. Schaut euch eine 1seitige Zusammenfassung von ihren Ideen bei Google an. Das dauert vielleicht 5 Minuten, aber es kann die eigene Denkweise sehr transformieren. Vielleicht sehen die Sachen die Ken sagt dann nicht mehr so verschwörerisch aus. Diese Theorien sind immerhin mitunter das Fundament der heutigen Soziologie (Bourdieu über Symbole) und Politikwissenschaft (Foucault – Diskursanalyse). Trollen und hetzen kann jeder, wie wärs mit 5 Min ein paar Texte lesen und dann fundierter trollen?

          • Kanalratte schreibt:

            Hab ich getan das war eine Propagandaveranstaltung von vorne bis hinten.
            Es geht darum die Leute an sich zu binden um dann unterschwellig radikaler zu werden.

          • besucher schreibt:

            Links und Rechts mag für diese Leute überholt sein, nageln wir sie trotzdem fest:
            Es sind Nationalbolschewisten.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalbolschewismus#Gegenwarts-Rezeption

          • Mr Fuzzy schreibt:

            Warum müsst ihr eigentlich alle über einen Kamm scheren und in irgendwelche Schubladen stecken? Macht man es sich da nich tetwas einfach?

          • besucher schreibt:

            @Mr. Fuzzy

            Sie geben es doch selbst zu dass sie welche sind. Genauso wie die Sowjetverherrlicher dort im Kommentarstrang bei Elsässers Blog.

          • schum74 schreibt:

            „wie die Molluske in die ganz harte Schale“: ein treffenderes Bild ist mir noch nirgends begegnet.
            In Jerusalem war Eichmann nur noch Molluske.

          • schum74 schreibt:

            Ich meine natürlich: ein treffenderes Bild für einen Nazi – nicht nur für Jebsen – ist mir noch nirgends begegnet.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke liebe Schum 😉 . Ja, es ist diese widerliche Formlosigkeit, dieses Wabbeln und Zaudern und Wanken, diese leere Weichheit und dieses Auswuchern, das dann in harte Gesichtslinien, allerlei Förmlichkeiten, Titel und allerlei Kostümierung geschnürt wird. Sartre beobachtet das auch – in „L’enfance d’un chef“, da ist just so ein Eigenschaftsloser, so ein zu kurz Gekommener und Molluskenhafter, der sich dann, weil er sonst nichts hat und im Grunde nicht da ist, die ganz harte Attitüde angwöhnt, um un chef im Sinne von Vichy zu werden.
            Passt scheußlich gut auf diesen Ken Jebbersen, der weder mit Namen noch von Familie oder gar Charakter irgendwo hingehört, und der sich dann Herrscherallüren anmaßt.
            Passt auch zur Inge Titzsche gleich hier drunter

        • Inge Tietz schreibt:

          Oh, wow!
          Ist da eine so wesentliche, wissenschaftliche Entwicklung an meiner Wahrnehmung vorbeigegangen?
          Wir vermessen Gesichter und/oder Körper um herauszufinden, ob jemand schuldig ist? Wie verlässlich sind denn die Ergebnisse, z.B. im Vergleich mit Genanalyse oder Fingerabdrücken?

      • Inge Tietz schreibt:

        Wir leben in einer Demokratie … da darf auch er seine Meinung öffentlich sagen.
        Aber Du kannst die Montagsdemo ja mit einer Hundertschaft Freunde (oder so) „übernehmen“ und ihn niederbuhen. Steht jedem frei …
        Vom Sofa aus engagierten Leuten vorzuwerfen, dass sie sich engagieren ist kindisch und undemokratisch.

        • Aristobulus schreibt:

          Jessas, was sind Sie doch engagiert, Madame. Sie sind die Speerspitze der Ar-, der An-, von was?, ah so, des Deutschtums wieder.

          • Inge Tietz schreibt:

            Keine Argumente? Der einzige Ausweg: Sie werden persönlich – oder Sie versuchen es zumindest. Nur schade, dass Ihnen das, wie so vieles hier, einfach nicht gelingt …

            So, und jetzt überlasse ich Ihnen das letzte Wort, das Sie für Ihr Selbstwertgefühl so dringend benötigen.

          • Aristobulus schreibt:

            Na schön (und Sie ahnen ja gar nicht, was persönlich ist, wenn’s denn erstmal persönlich wird).
            Nochmal die obige Buchstabenvermessung, sichere Methode: Also 40% Liese, 30% wichtig, 20% harmlos, 10% verkannt.
            Alles noch im grauen Bereich.
            Sie müssen sich keine Gedanken machen, gute Frau.

        • schum74 schreibt:

          Stimmt. Vom Sofa aus engagierten SA-Leuten vorzuwerfen, dass sie sich engagieren, war von Tucholsky kindisch und undemokratisch.

          • Aristobulus schreibt:

            Und der nationale Lärm für den Frieden, wenn die kleine Inge sich endlich dem kleinen Ken nahe fühlt. Es bewegt sich nur was, wenn die Gosse das System überflutet, dann kommen alle zusammen und man lebt auf – as ist die Bewegung. Das vom Sofa aus zu kritisieren ist doch rein antideutsche Kriegstreiberei!, ja Zionismus!, so’n Sofa gehört ja angezündet.

          • Inge Tietz schreibt:

            Tucholsky saß nicht auf dem Sofa. Er war engagiertes Mitglied der USPD. Er ging ins Exil, weil er im draußen im realen Leben gesagt hat, was er dachte und man ihn dafür, wie einige andere, ins Gefängnis gesteckt hätte. Im Zweifel hätte man ihm dafür auch das Leben genommen, besonders, wenn er gewartet hätte, bis Hitler die Macht ergriffen hätte.
            Das als Sofa zu bezeichnen, ist schlichtweg zynisch!

          • Dante schreibt:

            Tucholski war zweifelsohne nicht gemeint, eher die Vertreter des postdemokratischen Pazifismus, zu denen ich Jepsen und seine Mitstreiter ebenso zählen würde, weil sie gegen Krieg nur sind, wenn „der Westen“ beteiligt ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, schlimm, welche Zyniker sich hier rumtreiben, besonders wenn die eine Art der Ironie treiben, die Titzens nicht verstehen können. Dafür gehört denen doch glatt das Sofa weggezogen.

  29. Hessenhenker schreibt:

    In der BILD stand ganz kurz nach der Gründung der Grünen so etwas wie: nach einer Umfrage wollten 90 % der deutschen Männer gerne einmal mit Jutta Dithfurth schlafen.
    Ob der typisch deutsche KenFM da auch dazugehörte?

  30. Rainer David W. Früh M.A. schreibt:

    Ich weiß, eigentlich sollte man mit zunehmendem Alter, zumal über 60, altersmilde, toleranter, gelassener und was weiß ich was alles werden…..
    Das kann ich für mich überhaupt nicht erkennen. Deshalb fordere ich: Lasst uns für eine Fallschirmausrüstung für KenF sammeln. Sie darf ruhig gebraucht sein und darf auch leichte Mängel aufweisen…..

    • Aristobulus schreibt:

      Auch dann noch zu teuer, lohnt sich nicht.
      Ich schlage knallschwarzrote Hochglanz-Skateboards mit schicken Zacken, Spoilern usf. dran vor. ‚Türlich angesägt.
      Auch schön, was da so alles passieren kann

      • Mr Fuzzy schreibt:

        Hoch interessant wie kreativ die Schreiberlinge hier versuchen Ken Jebsen „um die Ecke zu bringen“.
        Und das in einem Blog der die Humanität predigt.
        Man sieht die Doppelmoral greift auch hier deutlich um sich. Arme Leute, bei Euch hat die Gehirnwäsche bestens funktioniert.
        Schade nur dass man Kommentar sicher der hier stattfindenden Zensur zum Opfer fallen wird…

        • besucher schreibt:

          Wie Du siehst steht Dein Kommentar noch immer hier, es geht halt nicht überall so zu wie bei Deinem Ken und seiner Barbie Elsässer.

          • Mr Fuzzy schreibt:

            Freut mich dass es nicht gelöscht wurde. Aber was meinst Du mit „so“? Und wieso ist es „mein“ Ken und Herr Elsässer eine „Barbie“ ?!?

          • besucher schreibt:

            Ohne etwas Allgemeinbildung wird es schwierig gewisse Anspielungen zu verstehen. Vielleicht hilft Dir google.

  31. Hessenhenker schreibt:

    Ken Jebsei ist Ai Weiwei?

    Ich bin ZWEI WaiWai, einen wenn ich komme, einen wenn ich gehe (das ist der Höflihkeit geschuldet: im Land meiner Verlobten macht man den „Wai“, nicht den „Händeschüttel“).

    Gerd Buurmann ist sogar DREI WeiWei!
    Oh weia.

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