Dem Jud ist alles zuzutrauen!

Als die drei ermordeten Schuljungen Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel entführt worden waren, tanzten viele Palästinenser vor Freude auf der Straße und verteilten Gebäck. Jene Palästinenser feierten, die von einer Partei regiert werden, die im Artikel 7 der Gründungscharta den Tod aller Juden fordert. Ein Minister dieser Partei erklärte Juden erst jüngst zu Bakterien, die vernichtet werden müssen. Ein Gruß bestehend aus drei erhobenen Fingern wurde entwickelt, der die Freude über die Entführung der Jugendlichen bekunden sollte. Kinder zeigten diesen Gruß mit Begeisterung. Es waren jene Kinder, die im arabischen Fernsehen dazu aufgerufen werden, Juden zu hassen und zu töten. Die Mutter eines mutmaßlichen Entführers erklärte öffentlich den Stolz, den sie für ihren Sohn dafür empfindet, dass er jugendliche Juden entführt hat. Es war der Monat, in dem das Washington Institut eine Befragung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und Westjordanland durchführen ließ. Insgesamt 1200 Personen wurden befragt, was geschehen solle, wenn es der palästinensischen Führung gelingen sollte, eine Zwei-Staaten-Lösung mit Israel auszuhandeln. 64 Prozent antworteten, dass weiterhin an der Zerstörung ganz Israels gearbeitet werden sollte. Nur 10 Prozent antworteten, dass in einem palästinensischen Staat Juden die gleichen Rechte wie Moslems haben sollten. Auf den Straßen Palästinas herrschte Freude, weil drei junge Juden entführt worden waren. Dennoch hielt sich die Presse in Deutschland zurück und erklärte, dass ein Zusammenhang zu palästinensischen Terroristen nicht bestätigt sei. Im Radio weigerte sich die Botschafterin Palästinas in Deutschland Khouloud Daibes eine Verantwortung der palästinensischen Autonomiebehörde zu akzeptieren. Es sei „zynisch“, wenn die Autonomiebehörde bei der Suche der entführten Jugendlichen helfen würde, sagte sie, weil die Schuljungen eine Gefahr für „Frauen, Kinder und Olivenbäume“ darstellten.

In einem Wald bei Jerusalem wurde nach der Ermordung der drei jüdischen Jugendlichen die Leiche des arabischen Jungen Muhammad Hussein Abu Khdeir gefunden. Auf den Straßen von Israel wurde nicht getanzt. Es gab keinen Gruß, der Freude über diesen toten Jungen bekunden sollte. Im israelischen Fernsehen wurden Kinder nicht zur Mordlust erzogen. Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat verurteilte den Mord an dem Jugendlichen als „schreckliche und barbarische“ Tat. „Dies ist nicht unser Stil, und ich vertraue darauf, dass unsere Sicherheitskräfte die Täter fassen werden. Ich rufe alle zur Zurückhaltung auf.“ Die Mutter eines der drei ermordeten jüdische Schuljungen verurteilte umgehend alle Aufrufe zur Rache. In der Unabhängigkeitserklärung Israel heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Die Mehrheit der Israelis wünscht sich Frieden mit den arabischen Nachbarn. Ein Israeli, der einen Menschen tötet, weil er Araber ist, gilt in Israel als Mörder und Verbrecher. In vielen arabischen Nachbarländern jedoch gilt ein Araber, der einen Menschen tötet, weil er Jude ist, als Märtyrer und Held. Das ist der Unterschied! Tilman Tarach, Autor des sehr lesenswerten Buchs „Der ewige Sündebock“, stellt klar:

„Das palästinensische Gefangenengesetz regelt die Zahlung von Belohnungen an palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Tat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die Vergütung. Zwischen 300 Euro und 3.400 Euro pro Monat erhalten Judenmörder derzeit. Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums stellen diese Zahlungen bis zu 6 Prozent der Jahresbudgets der palästinensischen Autonomiebehörde dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die palästinensische Autonomiebehörde im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro). Das Gehalt wird denjenigen ausbezahlt, die der Täter per Vollmacht benennt – sei es nun die Familie oder eine Terrororganisation.“

Die Rente der Mütter der Mörder der drei jüdischen Schuljungen dürfte somit gesichert sein! Das erklärt auch, warum die Mutter eines mutmaßlichen Mörders, zu einer Zeit, wo der Tod der Jungen noch nicht bekannt war, voller Stolz in einem Fernsehinterview des israelischen Channel 10 sagte:

„Wenn er es wirklich getan hat, werde ich stolz auf ihn sein bis zu meinem letzten Tag. Ich hab meine Kinder auf den Knien der islamischen Religion erzogen. Sie sind religiöse Jungen, mit ehrlichen und sauberen Händen, und ihr Ziel ist es, den Sieg des Islam zu bringen.“

Auf die Frage, was mit Menschen geschehen solle, die Israel auf der Suche nach den jüdischen Jungen helfen, sagte sie kurz, knapp und klar:

„Möge Allah an ihnen Rache nehmen.“

Ihre Rente ist sicher! Stellt sich nur die Frage, wer finanziert die Rente? Tilman Tarach erklärt:

„Verantwortlich für den Mord an den drei israelischen Jugendlichen ist nicht nur die Hamas, sondern auch die westlichen Regierungen, auch die deutsche. Denn sie zahlen Unsummen an die palästinensische Autonomiebehörde, obwohl sie wissen (oder wissen sollten), dass ein Teil dieser Gelder gemäß dem palästinensischen Gefangenengesetz als Belohnung für Judenmord verwendet wird.“

Deutsche Steuerzahler finanzieren für deutsche Bürger eine Rente ab 67, aber für Bürger der palästinensischen Autonomiebehörde eine Rente ab Judenmord!

Was titeln wohl die Medien, die sich im Falle der von Palästinensern gefeierten Entführung und Ermordung eines jungen Juden so zurückgehalten haben, nach dem Fund des toten arabischen Jugendlichen in einem Wald in der Nähe von Jerusalem?

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Jene, die bei Arabern alle Milde walten lassen, können bei Juden erstaunlich schnell urteilen. Sie trauen Juden einfach alles Böse zu, weil sie glauben, dass der Jude, weil er Jude ist, zu allem fähig ist. Die Medien, die sofort titeln konnte, dass der Mord ein Racheakt von Juden war, hielten sich lange zurück, bevor sie schrieben, dass der Mord an den jüdischen Jungen ein judenfeindliches Verbrechen war. Stattdessen kritisierten sie die Aktion #BringBackOurBoys.

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#BringBackOurBoys war eine mediale Solidaritätsbekundung, die gestartet wurde, als die drei Jungen noch als entführt galten. Während in der Jerusalem Post stand, dass die Solidaritätsbekundung mit den entführten Jungen Hoffnung weckt, titelt der deutsche Nachrichtensender N-tv, der Hashtag befeuere den Nahostkonflikt. Als die islamistische Gruppe Boko Haram Ende April in Nigeria rund 200 Schülerinnen entführte, entstand die Bewegung #BringBackOurGirls. Da titelte n-tv nicht, der Hashtag befeuere den Konflikt. Für n-tv befeuert es den Konflikt eben nur, wenn es Juden wagen, um Solidarität zu werben. Es gibt Menschen, die haben ein Problem damit, dass sich Israel wehrt und nicht einfach vernichten lässt. Auf der Facebookseite von Gregor Gysi ging es damals auch munter zu:

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Wie kann es sein, dass selbst die Klügsten intellektuell aussetzen, wenn es um Israel geht und bei Juden gleich vom Schlimmsten ausgehen, obwohl Israel im Gegensatz zu den arabischen Nachbarn nicht auf Hass und Häme sondern auf Versöhnung setzt? Man muss nur das arabische und das israelische Fernsehen vergleichen und es wird klar, dass es nicht die Israelis sind, die Nachhilfe in Menschlichkeit brauchen.

In Ägypten gibt es eine Variante von „Verstehen Sie Spaß?“ Bei einem Streich wurde Gästen einer Talk-Show vorgegaukelt, dass sie sich wider Erwarten in einem israelischen Sender befänden. Einige Gäste verprügelten daraufhin die vermeintlich jüdischen Moderatorinnen und Moderatoren.

Lustig, oder? Auch im israelischen Fernsehen kommen gerne mal versteckte Kameras zum Einsatz. In einem Fall war der Lockvogel ein Tankstellenverkäufer, der sich weigerte, Araber zu bedienen, um zu schauen, wie die anderen Gäste auf diese Diskriminierung reagieren. Die Reaktionen waren eindeutig.

Was geschähe wohl, stellte sich heraus, dass der junge ermordete Araber nicht von Israelis sondern von Arabern getötet wurde, weil er etwas ganz schlimmes gemacht hat, wie zum Beispiel mit einem Juden befreundet oder schwul sein? Das sind nämlich zwei Dinge, die einen Araber außerhalb Israels in Lebensgefahr bringen können. Ob sich die Leute dann schämen würden, die vorverurteilt haben. Vermutlich nicht. Ein Antisemit schämt sich nicht!

Wenn sich allerdings herausstellt, dass der Mord tatsächlich ein widerlicher Akt der Rache war, dann wird für den Antisemiten feststehen: „Siehste! Hab ich doch immer schon gewusst. Dem Jud ist alles zuzutrauen.“ Es wird ihm egal sein, dass die Mörder des arabischen Jungen von israelischen Behörden als Verbrecher gesucht werden und die Eltern der ermordeten jüdischen Jungen und die israelische Regierung die Tat verurteilen. Der Onkel des ermordeten Naftali zum Beispiel erklärte:

„Mord ist Mord! Unabhängig von der Nationalität oder dem Alter, es gibt keine Rechtfertigung, keine Vergebung oder Buße für irgendeinen Mord!“

Israel wird die feigen Mörder von Muhammad suchen und verurteilen. In den arabischen Nachbarländern jedoch werden die Mörder von Naftali, Eyal und Gilad als Märtyrer und Helden gefeiert. Das ist und bleibt der Unterschied.

***

Konkrete Schritte Israels nach dem Mord an Muhammad Hussein Abu Khdeir:

Kurz nach dem Mord wies Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Strafverfolgungsbehörden an, den Mord so schnell wie möglich zu untersuchen.

Israels Generalstaatsanwalt, Yehuda Weinstein, ordnete eine Untersuchung an, nachdem hasserfüllte Kommentare online veröffentlicht wurden – vor allem in den sozialen Medien.

Die israelische Polizei hat ihre Elite-Einheit im Kampf gegen Cyberkriminalität, Lahav 433, mit der strafrechtlichen Untersuchung von Online-Aufrufen zum Hass beauftragt.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bestrafen Soldaten, die hasserfüllte Kommentare veröffentlicht haben oder zur Rache aufrufen. Sieben Soldaten sind zu Haft in Militärgefängnissen verurteilt worden.

Präsident Shimon Peres sagte:

„Es ist Zeit für alle von uns, sich zurückzuhalten und Verständnis zu zeigen, und wir als Menschen, wir alle, sollten unserer Moral treu bleiben und unserer Hoffnung, gemeinsam in Frieden zu leben (…) Als Präsident des Staates Israel habe ich eine ernste Bitte an jeden Bürger, an alle Bürger. Zwei Dinge sind jetzt wichtig: das Gesetz zu respektieren und Anstachelung zu vermeiden.“

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nannte den Mord „verachtenswert“. Er rief alle Seiten auf, „das Gesetz nicht in die eigenen Hände zu nehmen“ und ergänzte: „Israel ist ein Rechtsstaat, in dem sich jeder an die Gesetze halten muss.“

Justizministerin Tzipi Livni sagte bezogen auf die Hassaufrufe:

„Das ist nicht, wofür der Zionismus steht. Das ist nicht, wofür der Staat Israel steht. Wir dürfen den Extremismus nicht siegen lassen.“

Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, nannte den Mord eine „abscheuliche“ Tat, die er aufs Schärfste verurteilte. Politiker des ganzen politischen Spektrums verurteilten die Tat. Zum Beispiel der Minister für Bau- und Wohnungswesen, Uri Ariel (Jüdisches Heim), nannte den Mord an dem Jugendlichen eine wund rief dazu auf, die Mörder zur Rechenschaft zu ziehen. Oppositionsführer Issac Herzog (Arbeitspartei) verurteilte den Mord auf Schärfste und sagte „Gewalt jeglicher Art und jeglicher Seite ist nicht akzeptabel.“

Der aschkenasische Oberrabbiner, David Lau, sagte, Rache sei falsch in Hinblick auf Moral, Werte und das jüdische Gesetz.

„Wir müssen uns darauf verlassen, dass die Sicherheitsdienste ihre Arbeit ordentlich machen und in keiner Weise eigene und gefährliche Racheakte in Erwägung ziehen, die Menschenleben in der ganzen Region gefährden könnten.“

Der ehemalige sephardische Oberrabbiner, Shlomo Amar, veröffentlichte eine Bitte an alle jungen Juden, Vertrauen in Gott und die politische Führung Israels zu haben und keine Selbstjustiz zu üben.

„Das Schlimmste wäre, wenn jeder das Gesetz in seine eigenen Hände nehmen und Rache üben würde.“

Weniger als 24 Stunden nachdem sie ihren Sohn Naftali beerdigt hatte, veröffentlichte die Familie Frenkel eine Stellungnahme:

„Wir wissen nicht genau, was in der Nacht in Ostjerusalem passiert ist. Die Polizei untersucht den Fall. Aber falls sich herausstellen sollte, dass ein arabischer Jugendlicher aus nationalistischen Motiven getötet wurde, dann wäre dies erschreckend und entsetzlich. Es gibt keinen Unterschied zwischen Blut und Blut. Mord ist Mord, Alter und Nationalität spielen keine Rolle. Es gibt keine Rechtfertigung, Vergebung oder Sühne für solch einen Mord.“

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203 Antworten zu Dem Jud ist alles zuzutrauen!

    • aurorula a. schreibt:

      Gestern Morgen um sieben in der UBahn:
      auf dem Werbe-TV am Gleis laufen auch ab und zu Kurznachrichten von N24, dies und das und alles von internationalen Abkommen über Tunnelbau in München bis zu entlaufenen Hunden Prominenter. Plötzlich lese ich:
      Naher Osten: Hamas bombardiert Israel
      Die Lage im Nahen Osten eskaliert. Die radikalislamische Hamas hat israelische Ortschaften massiv mit Raketen angegriffen. Die Armee bereitet sich auf einen Großeinsatz im Gaza-Streifen vor.

      Ich dachte mir :eyes: – ui, wow, sowas habe ich ja selten gesehen (habs gleich geknipst und suche das Dialogkabel von meiner Handycam)! Ist das Weltende nahe? Objektive Medienberichte über den Nahen Osten. Wow.

  1. aurorula a. schreibt:

    Hier noch die versprochene Übersetzung:

    Zitate:
    “…und wie soll ich etwas zeigen, das nicht passiert? [=ein Massaker das keines ist]
    „Filmbeiträge sind ‚Füllmaterial‘, das Hauptanliegen der Sender sind die Werbepausen.“
    „Der Moment in dem die Kamera eingeschaltet wird wäre das Ende jeder objektiven Sichtweise – wenn es je eine gegeben hätte.“
    „Journalisten sind gierig nach instantanen Antworten.“

    Vortragsnotizen (=durch die Übersetzung nochmal ein Stück subjektiver gegenüberdem Nacherzählen… 😉 )

    – Darf in einem Dokumentarfilm alles behauptet werden? Oder ab wo ist die Grenze überschritten zur [Fiktion oder ins Unethische? Habe ich nicht so ganz 1000%-ig mitbekommen]
    (zum Beispiel: aufgrund des Films ‘Jenin, Jenin’ wird eine Recherche über Google ergeben, dort sei ein Massaker passiert; während der offizielle Bericht der UN-Untersuchung 53 arabische und 28 israelische Todesfälle verifiziert hat.)
    – einige Beispiele aus ‘Jenin, the true story’ die in ‚Jenin, Jenin‘ fehlen:
    die politische Hintergrundsituation der Miltäraktion in Jenin;
    die Gründe für den Bau der Sperranlagen nach den gescheiterten Verhandlungen in Camp David;
    die Operation Defensive Shield (=i.e. Operation Schutzschild) in 8 Städten (unter ihnen Jenin) diente dazu Raketenabschussrampen und Ausgangspunkte für Selbstmordattentate zu zerstören;
    andere zuerst erwogene und dann verworfene Möglichkeiten: komplette Evakuierung des Flüchlingslagers in Jenin mit anschließendem Luftangriff auf die dort befindliche Raketenabschussrampe? Abriss des kompletten Flüchtlingslagers?
    ein (arabischer) Hinterhalt mithilfe von Landminen und mit Sprengfallen präparierten Leichen hatte 13 Soldaten das Leben gekostet
    letztenendes wurde in einer Bodenoffensive nicht das ganze Flüchtlingslager abgerissen, sondern nur die Raketenabschussbasis
    – ein besonders hervorstechendes Beispiel für den Unterschied zwischen beiden Dokumentarfilmen:
    mit Sprengfallen präparierte Leichen werden mittels Panzer entschärft (wahr) – lebendige Zivilisten werden von Panzern überrollt (falsch)
    – Exkurs: der Rechtsstreit um den Film ‚Jenin, Jenin‘ und ein mögliches Verbot in Israel (Urteil des obersten Gerichts: der Film ist zwar als Propaganda anzusehen und steckt voller falscher Anschuldigungen; ohne Belege für eine unmittelbare von ihm ausgehende Gefahr fällt er jedoch unter die Meinungsfreiheit und ist von dieser geschützt. Woraufhin Mohammed Bakri den Film zur Fiktion erklärte, der vorher als ‚Dokumentation‘ lief. Trotzdem inspirierte dieser Film viele Terrorangriffe, und tut das immer noch.)

    – vor 30 Jahren bewegten sich fiktive Filme (zum Beispiel durch die Dogma-Filme) ein gutes Stück in Richtung Dokumentarfilme, indem sie realistischer wurden und typische Dokumentar-Stilmittel integrierten – und gleichzeitig bewegte sich das dokumentarische umgekehrt zur Fiktion hin dadurch daß es erheblich gestellter wurde und durch viel größere Gewichtung des Drehbuchs. Einige Beispiele für letzteres in Dokumentationen mit Erklärungen
    – Erinnerung trügt: nicht nur sehen unterschiedliche Zeugen unterschiedliche Versionen desselben Ereignisses; dieses Ereignis in den Nachrichten zu sehen beeinflusst und ändert die Erinnerungen der Leute die dort waren (auch dafür Beispiele): Berichterstattung beeinflusst Zeugenaussagen
    – In journalistischer Berichterstattung gibt es kein Vakuum; es ist unmöglich zu zeigen was nicht passiert, zeigen kann man nur etwas, nicht nichts.
    – Filmschnipsel in dem ein BBC-Sprecher etwas in der Richtung sagt: wir machen natürlich Fehler wie alle anderen auch; aber die Nachrichten sind immer aktuell und die Richtungstellungen hinken hinterher. Diskussion des letzten Punkts durch den Referenten.
    – das Verhältnis von ungeschnittenem zu fertigem Film ist bei einem Kinofilm zehn Stunden zu einer, in einer Dokumentation siebzig Stunden zu einer – und in einem Nachrichtenbeitrag dreihundert Minuten zu einer; in Nachrichtenbeiträgen wird viel stärker selektiert.
    – ein fiktiver Film folgt einem Drehbuch, während ein Nachrichtenbeitrag einer Perspektive/Sichtweise folgt (die durch den Filmemacher, den Chefredakteur, den Sender, das Publikum,… beeinflusst wird)
    „Der Moment in dem die Kamera eingeschaltet wird wäre das Ende jeder objektiven Sichtweise – wenn es je eine gegeben hätte.“ (weitere Beispiele, unter anderem die Berichterstattung über Mohammed al Dura und ähliches)
    – Exkurs: wie vor einer Kamera oder in anderen Medien so geredet wird daß auch tatsächlich das ans Publikum kommuniziert wird das ursprünglich gemeint war
    – Vergleich durch M. Yochai: in Prosa liegt der Unterschied zwischen erotischen Anspielungen im Film und Pornographie weniger in dem was gezeigt wird als in dem wie es gezeigt wird. Pornographie geht es nur darum, den Geschlechtsakt abzubilden (falls nebenbei eine Handlung impliziert wird ist es auch recht); Filmen mit erotischen Anklängen geht es hauptsächlich darum eine Handlung zu zeigen (falls diese Handlung stellenweise auch erotisch aufgeladen ist, ist das okay). Ähnlich ist es bei Dokumentarfilmen: es geht darum die Wahrheit zu zeigen, eine Sichtweise mitzuzeigen lässt sich nicht vermeiden – aber nur eine Meinung zu transportieren mit einem klein wenig Wahrheit nebenbei ist im Prinzip wie Pornographie.
    Ich hoffe, wir nutzen [das] Blut [israelischer Gewaltopfer] nie für dramatische Effekte aus – das wäre Pornographie, unerträglich.“

  2. aurorula a. schreibt:

    Hier kommt scho’… 😉
    Vorneweg: es war ein sehr guter Vortrag!

    Das war der Vortrag: Wie viel Wahrheit ist möglich? Der Nahost-Konflikt zwischen Propaganda, Mythen und Fakten
    Das war der Anlass: Israeltage 2014 im Gasteig
    (noch nächste Woche: http://www.gasteig.de/service/suche/israel-tage )

    Das war der Referent: Michael Yochai
    Das sagt der mitgenommene Flyer über den Referenten: Dokumentarfilmer, Regisseur des Films ‚Jenin, the true story‘ (kommt demnächst raus), Politikwissenschaftler, 1993-2004 Pressesprecher der israelischen Armee

    Das sagt der Referent so (=ein paar (fast) wörtliche Zitate, die mir gut gefallen haben):
    „… and how can I show what is not happening?“ (i.e., a massacre that isn’t)
    „Films are ‚fillers‘, the main consideration of the networks are the advertising slots.“
    „The moment you start shooting your film, that is the end of the objective viewpoint; if indeed there is any.“

    Journalists have a greed for imidiate answers.

    Das ist ausgefallen:
    Eigentlich hätte es gestern Abend ein bis zwei Filme geben sollen (immerhin sind auch gerade Filmfestspiele im Gasteig), mit anschließender Diskussion beider Regisseure: ‚Jenin, the true story‘ von Michael Yochai und den PA-subventionierten ‚Jenin, Jenin‘ von Mohammed Bakri. Mohammed Bakri hatte vor einem Jahr zuerst zugesagt zu kommen, dann die Veranstalter hingehalten, dann 5000 Euro Honorar gefordert, dann 300 um den Film allein zu zeigen; und schließlich ausrichten lassen, er rede nicht mit Faschisten. Minus ein Film, also. Zu ‚Jenin, the true story‘ von Michael Yochai haben noch nicht alle ihr okay gegeben die gefragt werden müssen (z.B. weil sie drin vorkommen). Müsste in 2-4 Wochen der Fall sein (wirklich druckfrisch, das Ding). Stattdessen gab es gestern also einen sehr guten Vortrag von Michael Yochai allein über seine Arbeit als Dokumentarfilmer allgemein und Objektivität in der Berichterstattung im Besonderen mit vielen anderen Beispielen (und die Kinokarten gelten für die Filmvorführung weiter, Filmkritik kommt also nach, wenn Film nachkommt). Zweiter Film aufgeschoben, also.

    Und darum gings so (=was ich so ein Bissl mitgeschrieben habe; der Vortrag war auf Englisch, das sind meine persönlichen Notizen aus dem Vortrag und den Fragen danach, nicht irgendwie offiziell, abgestimmt, druckreif oder korrigiert – also Vorsicht, subjektiv! Was gut ist, stammt vom Referenten, (Zitat-)Fehler von mir. 😉 )

    – Can you say everything in a documentary, or where is the red line? [into fiction? on from there into unethnicality? Habe ich nicht so ganz 1000%-ig mitbekommen]
    (For example: Because of ‚Jenin, Jenin‘, a google search for ‚Jenin‘ will result in finding out what happened was a massacre; while the official UN-Investigation revealed 53 arab and 28 israeli casualties.)
    – Some examples that are included in ‚Jenin, the true story‘, that ‚Jenin, Jenin‘ lacks:
    Political background of the situation that led to the military operation at Jenin;
    the reasons for building the fence after non-successfull negotiations at Camp David;
    Operation Defensive Shield in 8 Cities (among them Jenin): destroying launching pads for rockets and suicide attacks;
    other options considered and not taken: evacuate the Jenin refugee camp (=the rocket launching site) and carry out an airstrike? Bulldoze all of it?
    13 Soldiers were killed in an ambush involving mines and boobytrapped dead bodys
    there was no demolition of all the camp, just the rocket launching area in a military operation
    – Contrast between ‚Jenin, the true story‘ and ‚Jenin, Jenin‘ by one example:
    boobytrapped dead bodies by terrorists (true) – vs. – tanks running over living civilians (false)
    – Excurse: legal history of the film ‚Jenin, Jenin‘ (Supreme Court ruling: the film is propaganda and full of false accusations; but without proof of immidiate danger it is protected by the right to freedom of speech. Mohammed Bakri then declared the film to be fiction that had formerly been ‚documentary‘; nevertheless it sparked many terrorist attacks, and still does)

    – 30 years ago, fiction films went towards documentaries (e.g. the Dogma-films) by adding realism and documentary techniques into fiction – and documentary went towards fiction in that it became more scripted and staged. Some examples for the later in documentaries, with explanations.
    – memories are misleading: not only will different witnesses see different things; seeing TV-documentary about an event will influence and change the memories of the people that were there (again, examples): news influences witness reports
    – You cannot show what is not happening, there is no vaccum in news stories, you allways show something
    – Film snippet with a BBC-spokesperson saying something to the effect of: we make mistakes like everyone does, news is always fresh – but the correction lags behind. Discussion of this statement by M. Yochai
    – the ratio of raw material to edited film is 10 (hours) to 1 in fiction, 70 (hours) to 1 in a documentary and 300 (minutes) to 1 in a news item; there is much more selection in news items.
    – a fictious film follows a script, while a news item follows a viewpoint/perspective (which in turn is influenced by the editor, the editor in chief, the network, the audience, … )
    „The moment you start shooting your film, that is the end of the objective viewpoint; if indeed there is any.“ (further examples, among them the story of Mohammed al Dura, and similar)
    – excurse: how to talk on camera / in other media so the audience understands what you mean to say
    – comparison by M. Yochai: In fictious films, the difference between pornography and erotic allusions in film is that the former is all about showing the act (if there is, by the way, a plot alluded to along with it, fine), the later is all about showing the plot advance (if there is erotic content in that, alluded by the way, fine). The same goes in documentaries: they are about showing the truth; you can’t avoid showing a viewpoint along with it – but just showing a viewpoint with a bit of truth thrown in is akin to pornography.
    „I hope we will never use [the] blood [of israeli casualties] for effect – that would be pornography, unbearable.“

    Und a Bissl action gab es auch:
    während der Fragen ist eine Zuhörerin aus dem Saal gestürmt mit der Bemerkung, alle hier wären Rassisten und denen wolle sie nicht zuhören.

    Deutsche Übersetzung folgt die Tage (meiner eigenen Notizen, ichweißichweißichweiß… ) 😳

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Vielen Dank, @aurorula a., Ihr Bericht ist sehr interessant.

    • Aristobulus schreibt:

      * auch danken ich *
      Schön, so Notizen von Dir, reflektierte Détails, die das Ganze so beleuchten, dass man es fast dokumentarisch vor sich sieht.

      – Was ist passiert, bevor die Zuhörerin mit dem Rassismusvorwurf (ah!, da kam er!, na klar kam er, er kommt immer) aus dem Saal gestürmt ist? Was hat sie bewogen?

      • aurorula a. schreibt:

        Weiß ich nicht, was da genau passiert ist.
        Zwei Reihen vor ihr hatte jemand grade von der aktuellen Situation der koptischen Christen in Ägypten erzählt (gehörte selbst dazu) & die Berichterstattung darüber verglichen mit dem aus dem Vortrag. Plötzlich die Rassistenseherin raus, Tür knallt. Alle gucken blöd. Nicht mal ihre direkten Sitznachbarn konnten mir hinterher sagen, was wie warum, habe sie gefragt, weil HÄH? 🙄 Anscheinend völlig unmotiviert.

        Merci fürs gutfinden, hab mich bemüht möglichst ohne Kommentare von mir zu schreiben was wirklich gesagt wurde (auch wenn ich genau eben da gelernt habe dass das unmöglich ist (; ).

        • Aristobulus schreibt:

          … okay, scheints ebenso unmotiviert wie oben hier in der Diskussion der Rassismus- und Mörder-Vorwurf an meine Adresse. Nein, unmotivierter (-; , weil in Deiner Diskussion nicht mal die Rede von jüdischer Selbstverteidigung war. Nur die Rede von Pallywood versus Anti-Pallywood.
          Der plötzliche Schrei „Rassist!!“ scheint der modische Hirn-Kurzschluss von 2014 zu sein, wohl ansteckender als Schnupfen. Hatschist.

          • aurorula a. schreibt:

            Gesundheit! 😛
            Es ging irgendwann schon um israelische Selbstverteidigung (wann müssen Israelis das Existenzrecht ihres Staates in einer Diskussion mal nicht gegen „Siedler, Siedler, etc“ verteidigen?)
            Ich meine aber, das war später. Irgendwann ging es auch um ein ähnliches Polizei“brutalitãt“-Video wie es im anderen Thread ist, mit Erklärung des Hintergrunds. Vielleicht wars das?

    • Mr. Römpöm schreibt:

      aurorula a.:
      wow! Danke für die ganze Arbeit, die du dir hier gemacht hast.
      Unbedingt lesenswert!

      *wink*

  3. aurorula a. schreibt:

    Muß los, gehe gleich zum Vortrag
    Wie viel Wahrheit ist möglich? – Der Nahost-Konflikt zwischen Propaganda, Mythen und Fakten
    im Gasteig.
    Werde berichten. (:

  4. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  5. mike hammer schreibt:

    freu dich israel, du bist nicht allein.

  6. Eitan Einoch schreibt:

    Der palästinensische Junge Mohammed Abu Chedair wurde offenbar bei lebendigem Leibe verbrannt.
    SIehe hier: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/gewalt-in-nahost-eskaliert-weiter-mutmassliches-rachemord-opfer-lebendig-verbrannt_id_3968818.html

    Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist. Aber die Verantwortlichen für den feigen Mord an Mohammed Abu Chedair sind nicht weniger Bestien in Menschengestalt wie die Killer von Eyal Yifrah, Gilad Shaar, und Naftali Fraenkel. Unfassbar wozu Menschen fäig sind…

    Mögen die Namen der Mörder für immer ausgetllgt sein!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Noch ein paar Gedanken, die mir so in den Sinn kamen: Der abschließende Autopsiebericht ist noch nicht veröffentlicht, der Leichnam wurde bereits begraben. Es könnte sich also auch um Desinformation der palästinensischen Propagandamaschinerie handeln. Und wo bleiben eigentlich die Verschwörungtheoretiker mit ihrer Cui-Bono-Frage? Die lassen doch sonst keine Gelegenheit aus. Der abscheuliche Mord nützt nur einer Seite: Hamas. Deren Aktivisten können sich jetzt als große Widerstandskämpfer aufspielen. Forderungen nach einer neuen Intifada werden immer lauter.

      Sollte Mohammed Abu Chedair also tatsächlich von Juden ermordet worden sein, haben diese Israel damit sehr großen Schaden zugefügt. Aber so lange nicht bewiesen ist, dass es sich um einen Rachemord handelt, glaube ich auch nicht daran. Wäre nicht das erste Mal, dass den Israelis Verbrechen in die Schuhe geschoben werden, die Palästinensern von ihren eigenen Leuten zugefügt wurden.

      • Aristobulus schreibt:

        Wir werden erfahren, wer das getan hat, Eitan. Die Israelis brauchen für Untersuchungen immer etwas länger, um sie seriös und wasserdicht zu machen.

        Beim Widerspruch zum Goldstone-Report von 2009 dauerte es manchem viel zu lang, aber die Widerlegung lässt keine Wünsche offen.

      • schum74 schreibt:

        Mich erleichtert die Annahme, dass in den vergangenen Wochen und Monaten kein einziger arabischer Jugendlicher im Irak oder in Syrien getötet worden ist. Anders hätte ja die internationale Presse davon berichtet.

        • Aristobulus schreibt:

          Yep. 162tausend Massakrierte in Syrien und zehntausend im Irak seit Kurzem; die Meisten davon sehr jung. Interessiert aber nicht, weil halt Araber, die von Arabern massakriert worden sind: Es war ja kein Jud‘ in der Nähe.

          … wenn irgendwo der Jud‘ in der Nähe war, muss man freilich alarmiert sein und fortwährend hinstarren!, so wie z.B. im deutschen Tatort vor etwa zehn Jahren, als jemand mit durchgeschnittener Kehle gefunden wurde, und in der Nähe wohnte ein jüdischer Schächter!, klar, der sollte es dann gewesen sein. Millionen haben diesen Tatort bis zum Ende angesehen, warum: Weil da der Jud‘ in der Nähe gewesen war, erschien die Handlung plausibel, und man starrte hin.

          Obgleich auch manche Linksextremen hierzulande davon fantasieren, dass der Jud‘ in Syrien und im Irak involviert sei. Aber dann versagen die ganz schlimm: Jeder Massakrierte dorten müsste auf Seite Eins stehen. So wie der ermordete Palaraber, bei dem vielleicht ein Jud‘ in der Nähe gewesen sein könnte, dauernd auf Seite Eins steht. Die Linksextremen müssten also etwa 176tausend Seiten Eins drucken, jeden Tag 176tausend Seiten Eins drucken, fortwährend.
          Dafür sindse dann doch zu geizig, die Säcke.

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Aristobulus
            Die Nachrichten aus Syrien und Irak erschrecken mich. Angeblich sollen Aktivisten von ISIS bereits in Gaza aktiv sein. Kann man sich das vorstellen, eine Gruppe, die schlimmer und gefährlicher ist als Al-Kaida und Hamas zusammen? Mir wird angst und bange bei dieser Vorstellung.

          • Aristobulus schreibt:

            Hmmm. Mir nicht, wenn ich ehrlich bin – – die Vorstellung, dass die Isiden wahrscheinlich die Hamaslinge zerfleischen werden, bevor sie einander selbst zerfleischen, finde ich ziemlich erfrischend (und gaaar nicht zynisch).

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Optimismus teilen kann. Bevor die „Isiden“ sich selbst zerfleischen werden, können sie noch eine Menge Abscheulichkeiten verüben und unzählige Menschen ins Verderben stürzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Das war kein Optimismus… die Isiden werden todsicher mehr Abscheulichkeiten verüben, als vorstellbar ist.
            Die wollen das so. Die anderen Islamizisten, die sie bekämpfen, haben ähnliche Abscheulichkeiten selbst veranstaltet. Folgerung: Ein Jeder ist seine Glückes Schmied.

        • Kanalratte schreibt:

          Hehe, weltklasse Seitenhieb auf die deutsche Presselandschaft, die lieber nach der Sensation giert und anstatt berichtet, gerne für das dumme Volk richtet.

    • ceterum censeo schreibt:

      Keine Angst, daß es Juden sein könnten. Die hätten ihn allenfalls erschossen. Zu sowas sind nur Tiere fähig! Und wenn er dann, wie vermutet, schwul war oder auch nur so aussah, wird man bei den Orks schon mal schnell aus der Rotte verbissen, oder landet am Baukran. (In Gaza eher hinten an ´nem Moped dran, regionale Bräuche halt.) In einem anderen Artikel stand übrigens, daß der Vater des Jungen der Polizei sagte, keine Juden hätten seinen Sohn entführt sondern Araber. Es ginge wohl um die üblichen „Ehren“sachen. Leider ist das alles für den armen Kerl kein Trost, und für Israel auch nicht. Denn die Agitpropmaschine unserer Lumpenjournaille läuft schon auf Hochtouren.
      Möge Dein Wunsch in Erfüllung gehen: „Mögen die Namen der Mörder für immer ausgetllgt sein!“ …und unsere Medienschaffenden auch!
      http://www.barenakedislam.com/2014/07/04/with-no-evidence-palestinians-riot-as-they-blame-israelis-for-what-they-call-a-revenge-killing-for-the-recent-brutal-murders-of-three-israeli-teens/

      • Eitan Einoch schreibt:

        Leider ist nicht auszuschließen, dass es vielleicht doch ein paar bekloppte Juden waren. Der Idioten- und Arschloch-Anteil dürfte im Judentum kaum geringer ausfallen als bei anderen Menschengruppen.

        • ceterum censeo schreibt:

          Auszuschließen ist im Multiversum sowieso nix. Aber wenn man sich die Welt täglich so betrachtet, fällt einem doch spontan ins Auge, wo der Idioten- und Arschloch- Anteil am höchsten zu sein scheint.

        • Ima schreibt:

          Zitat Eitan Einoch
          „Leider ist nicht auszuschließen, dass es vielleicht doch ein paar bekloppte Juden waren. Der Idioten- und Arschloch-Anteil dürfte im Judentum kaum geringer ausfallen als bei anderen Menschengruppen.“

          Richtig,
          wer etwas anderes behauptet ist ein dümmlicher Philosemit.
          Ich finde die Typisierungsversuche zum Philosemitismus von Schoeps, Brenner und Broder gelungen
          http://de.wikipedia.org/wiki/Philosemitismus

          • Eitan Einoch schreibt:

            So sehe ich das auch. Antisemitismus und Philosemitismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille – so wie Antizionismus und Philozionismus. Für die einen ist Israel die Ausgeburt der Hölle, für die anderen der beste Staat auf Erden. Ich lehne beide Positionen strikt ab.

          • Aristobulus schreibt:

            Das Ganze lässt sich nur mit Ironie sehen, Eitan, weil man’s anders kaum noch sieht.
            Sieh mich als Philosemiten und sieh Hammern als Philozionisten, und beides umgekehrt, aber nicht proportional, jedoch potenziert, 😀 , dann hast Du’s.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich habe meine Ansicht mal so ausgedrückt: Israel ist ganz bestimmt nicht der beste Staat der Welt. Aber Israel ist ohne den geringsten Zweifel der beste Staat im gesamten Orient.

          • Aristobulus schreibt:

            … stimme Dir zu, sofern Orient dann bis zur Stadt Lorient (Bretagne), bis zu diversen Ostküsten, bis Ostheim-Westheim (Bayern), bis zum Oriental Institute in Chicago und bis zur Banda Oriental ( = Uruguay) reicht.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Offenbar waren es diesmal tatsächlich jüdische Nationalisten – siehe hier:
          http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-verdaechtige-gestehen-mord-an-palaestinensischem-teenager-a-979749.html

          Währenddessen hat Netanjahu den Vater des ermordeten Teenagers kondoliert. Ich möchte mal sehen, wann eine vergleichbare Reaktion von Abbas oder Maschal gegenüber den Vätern der ermordeten jüdischen Jugendlichen kommt…

  7. Pingback: Selbstverteidigung | ProErde

  8. Pingback: #EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת | israelkompetenzkollektion

  9. mike hammer schreibt:

    ich möchte nur mal kurtz etwas feststellen um die verschworerlis
    zu beruhigen, ich würd sie ja anders
    beruhigen, aber wenns denn sein muss.

    israel braucht
    gar keinen grund in judea, samaria und binjamin die terrororganisation hammas zu jagen, genau so wenig wie die BRD die NSU oder die USA bin laden jagen ohne gründe vorzuschützen.
    terroristen zu töten ist kein problem, gibt die aktuelle kriegsordnung
    völlig legal her und israel
    kennt seine todfeinde.
    damit hier kein zweifel ist, lieber sie als wir, lieber die ihren als die meinen!

    israel braucht ûberhaupt keinen grund
    zu den 1000 raketen aus gaza, mit bis zu 50 kg sprengköpfen, gaza anzugreifen und mit einer überwältigenden zahl an kolateralschäden, die israel nicht wichtiger sein müssen als der regierenden hamas bande dort.

    bei einer kolateralraate von 10 zivilisten für einen feind der NATO, ener kolateral raate von ca. 50 zkvilisten zu einem
    feind von russland und einem allgemeinen vernichten der
    gegenseite ohne
    unterschied durch die araber, kann
    israel gaza einfach nach ägypten
    schieben, völlig legal und
    mit einem riesen blutzoll.
    israel hat jederzeit die option sich mit china und russland starke verbündete
    zur seite zu holen. viele der
    juden in israel sind flüchtlinge aus der ex UDSSR und die beziehungen zu russland, aus der distanz sind exzelent.

    die vorstellung das israel gründe braucht ist bekloppt!

  10. caruso schreibt:

    Ja, den Juden ist alles zuzutrauen. Sind sie doch alle geborene Lügner, Betrüger, Verschwörer gegen die ganze Welt usw.
    Und die Christen und Muslime sind alle Engel. So geboren, so geblieben, rein, ohne jeden Makel.

    Was für eine schöne, friedliche Welt wäre unsere Erde, wenn es uns Juden nicht gebe!? Oder?
    lg
    caruso

  11. Eitan Einoch schreibt:

    Das trifft’s!

    • A.S. schreibt:

      Ja, dass trifft’s. Mehr ist zu Medien und Israel eigentlich nicht zu sagen.

    • Mr. Römpöm schreibt:

      Eigentlich wäre jetzt genau hier eine FETTE Beschwerde beim deutschen Presserat gegen sämtliche Trittbrettfahrer-Magazine und- zeitungen angebracht. Das darf nicht einfach so geschluckt werden. Aber welcher Journalist oder Verleger würde sowas professionell ausarbeiten und den formalen Weg auf sich nehmen? Hier wurde jedenfalls eindeutig und massiv der journalistische Codex verletzt, vielfach, vielschichtig, ständig, und ohne jede verdammte Not. Henryk Broder hat absolut Recht, und *vielen dank* an ihn dafür.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Ups, sorry: wieso ist mir gerade meine Antwort auf aurorula a. in deinen (Einochs) Thread gerutscht?
        Einoch: der Cartoon ist Klasse!

      • caruso schreibt:

        Die Welt ist so ziemlich der einzige halbwegs anständige Zeitung in D, wenn es um Israel geht. Und der gestrige Artikel darin von Broder ist einer der Allerbesten, den er je geschrieben hat.
        Man könnte eigentlich die „ganze“ deutsche Presse beim Presserat anzeigen wegen Lügen Verschwiegen, Verdrehungen, Stimmungsmacherei usww. Abe ich fürchte, es würde nichts nützen.
        Liest man die wichtigsten überregionalen Printmedien samt Leserkommentare bekommt man leicht Zweifel daran, daß D eine „gefestigte Demokratie“ wäre, wie man das so oft liest und hört. Sicher gibt es eine solche Schicht, die nicht einmal dünn ist, aber „die“ Qualitäts-Journaiile gehört nicht zu dieser.
        lg
        carusp

        • Mr. Römpöm schreibt:

          „Man könnte eigentlich die “ganze” deutsche Presse beim Presserat anzeigen wegen Lügen Verschwiegen, Verdrehungen, Stimmungsmacherei usww. Abe ich fürchte, es würde nichts nützen.“

          Zustimmung! Ersteres wäre dringend notwendig. Zweites: einfach gewähren lassen darf man diese Haßtrittbrettfahrer und Werbe-Klick-Sammler auch wieder nicht.

  12. Eitan Einoch schreibt:

    Zwei Seiten zum Vergleich:

    „Palästinenser feiern Entführung von drei Kindern“
    http://www.bz-berlin.de/welt/palaestinenser-feiern-entfuehrung-von-drei-kindern

    „Netanjahu verurteilt Mord an jungem Palästinenser“
    http://www.stern.de/news2/aktuell/netanjahu-verurteilt-mord-an-jungem-palaestinenser-2121171.html

    Hier fehlen mir schlichtweg die Worte:
    http://thinktankboy.files.wordpress.com/2014/07/ehebron.jpg
    http://www.youtube.com/watch?v=T64JIgs5C6k

    Was tun? Vielleicht hat dieser Autor ja Recht:

    „Zeit, die „Palästinensische Autonomie“ zu stürzen“
    http://haolam.de/artikel_17982.html

    Ich bin zwar kein Experte, aber auch ich denke, Israel hat mit dem Oslo-Friedhofsprozess einen Kardinalfehler begangen. Man hätte sich die Türkei in Nordzypern als Vorbild nehmen sollen – statt Arafat als König der Terroristinenser zu inthronisieren, hätte man ein eigenes Marionettenregime installieren sollen. Damit hätte man die Militärverwaltung aufgeben und trotzdem die Kontrolle behalten können. Ob man den Fehler noch korrigieren kann?

    • Aristobulus schreibt:

      … eben ein Marionettenregime wollten die Israelis nie installieren, Eitan, nicht 1967 und nicht danach. Seit Mosche Dayan setzte man auf arabische Selbstverwaltung, Anfangs zweifelnd, später viel zu wenig zweifelnd.
      Diese Annahme, die Palaraber wollten und könnten, war falscher als falsch.

      – Ich sag mal so am Nachmittag vom Stuhl aus: Die PA-Autonomieregierung und ihre Handlanger allesamt verhaften und ohne Zögern über ’ne Grenze schieben, Hebron von arabischen Siedlern räumen (denn was haben die da zu suchen?, das sind meist Terroristenclans, schwerstbewaffnet), und Gasa jetzt so mit Raketen eindecken, dass dort in Jahren keine Terroristenrakete mehr starten kann.

      Das wäre das ’normale‘ Vorgehen jeden Landes sonst, jeden!, das so attackiert wird wie Israel. Und dieses Vorgehen wäre noch HUMAN ganz im Gegensatz z.B. zum Vorgehen Russlands, das von vielen Deutschen neuierdings so bewundert wird.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Eben! Deswegen sage ich ja, dass es ein historischer Fehler war. Statt das Gebiet militärisch zu verwalten oder es den Terroristinensern frei Haus zu überlassen, hätte man ihnen selbst eine Regierung mit handverlesenen einheimischen Politikern vor die Nase setzen sollen, die eine israelfreundliche Politik betreibt und die Palis zu einer friedliche Koexistenz mit Israel hin erzieht.

        (Upps, habe ich da jetzt tatsächlich Israel kritisiert? ! Ich böser Schlingel, ich…!)

        • Bergstein schreibt:

          Nein haben Sie nicht, sie haben israelische Regierung kritisiert.

          • mike hammer schreibt:

            militärisch löst man das ganze in drei tagen und das ist die einzige lösung, hätte man schon 1967 machen sollen, mit weltgejammer und großem galama.
            ein zwei echte dir jassins und der konflikt ist geschichte,
            nicht jede bande einer arabischen minderheit
            braucht einen staat, es gibt schon 22
            solcher und es wäre besser
            wenn es sie nicht
            gäbe.
            die diplomaten haben versagt und einen minikonflikt zu nem riesen ding gemacht.
            3 tage!

          • Eitan Einoch schreibt:

            — ein zwei echte dir jassins und der konflikt ist geschichte —

            Ist das also deine Vorstellung von Humanität? Wenn Israel tatsächlich so vorgehen würde, worin würde der Unterschied zur verbrecherischen Kriegsführung seiner Feinde bestehen? Mord ist Mord ist Mord…

          • mike hammer schreibt:

          • Aristobulus schreibt:

            … also: „Deir Yassin!“ ist ein Propadandaschlagwort ähnlich wie „das Massaker von Jenin!“ (2002). Im Ort Deir Yassin 1948 hielt die israelische Armee drauf, weil sie beschossen wurde. Da wurde nicht ganz genau gezielt, um ganz genau die Angreifer zu erledigen: Da wurde draufgehalten wie halt im Krieg üblich.

            Die arabische Seite hat „Deir Yassin!“ sofort als zionistisches Massaker hochstilisiert, weil man „die Nakba!“ erfinden wollte. So erfand man sie. Seitdem ist der arabische Vorname oder Beiname Yassin dorten schwer in Mode, gipfelnd im Scheich Yassin, dem Chef der Hamas (bis 2004), einem Unmenschen erster Güte.

            Insofern hast Du Recht, Hammer: Ein paarmal auf Angreifer draufhalten wie halt üblich in jedem Krieg, und schooon -> Abschreckung. Ein Hashtag für die nähere Zukunft.

          • Eitan Einoch schreibt:

            „Das Massaker von Deir Yassin wird immer wieder als Beweis für die Brutalität und mörderischen Absichten der Juden angeführt. Zum einen sollen die Israelis beabsichtigt haben, die Palästinenser ein für alle Mal loszuwerden; zum anderen wird behauptet, dass sie vorhatten, dieses Ziel durch Vertreibung und Ermordung der wehrlosen Zivilbevölkerung zu erreichen. Keine dieser beiden Behauptungen hält einer näheren Prüfung stand.

            Das Ereignis selbst war unbestreitbar grauenvoll. Am 9. APril 1948 griffen ungefähr 130 Soldaten der IZL und LHI, zu einem gewissen Grad unterstützt von der Haganah, das arabische Dorf Deir Yassin, westlich von Jerusalem, an. Es war eine brutale Schlacht, bei der über ein Viertel der Angreifer getötet oder verwundet wurde. Als der Angriff vorüber war, warem mehr als hundert Dorfbewohner tot, die meisten von ihnen Zivilisten. Ganze Familien wurden getötet, als während des Kampfes Granaten in ihre Häuser geworfen wurden. Andere starben, als sie zu fliehen versuchten. Möglicherweise wurden auch einige Männer erschossen, nachdem sie sich ergeben hatten. Wenn man krampfhaft sucht, wird man einige mildernde Umstände finden können, ich persönlich finde sie jedoch nicht überzeugend. Mord ist Mord ist Mord.

            Die Führung des Yishuv war ehrlich entsetzt und schrieb einen offenen Entschuldigungsbrief an König Abdullah von Jordanien. (…)“

            (Auszug aus: Yaacov Lozowick – Israels Existenzkampf)

          • Aristobulus schreibt:

            Die Führung des Jischuv war zwar ehrenwert, hat die Dinge aber falsch eingeschätzt.
            Die alte Jischuv (die Juden, die schon seit Jahrhunderten dort lebten) hatte sich mit den Osmanen und mit siedelnden Arabern arrangiert, Sondersteuern gezahlt, den Kopf eingezogen, und sie wechselten die Straßenseite, wenn Araber ankamen. Diese Mentalität veranlasste sie zu der Entschuldigung.

          • mike hammer schreibt:

            # Einoch

            weist du was du mit deiner humanität kannst, aber tief rein wo weder gras noch blumen wachsen, genau da rein.

            als die deutschen ein ami schiff versenkten und einige bomben auf england warfen,
            verwandelten die humanidisen deutschland in ein meer aus fasadengerippen.
            als japan die britischen drogenhändler aus asien warf und die amis
            auf hawai angegriffen hat, verwandelten sie japan in ein
            ATOMTESTGELÄNDE und das nicht
            chirurgisch, als jugoslavien sich gegen den zerfall ihres musterstaates wandte,
            wurden sogar chinesische botschaftsmittarbeiter zerbombt, man vertrieb
            die SERBEN nicht nur aus SERBreniza, man machte den gesamten balkan serbenrein
            und bildete aus heligem serbischen boden, dem kosovo ein Albananien .2
            mit zig tausenden von flüchtlingen und toten, fraen, kinder und greise, als
            ein paar bekloppte missgeburten eineinhalb jahrtausend langer
            cousinen-inzest-ehe-experimente zwei häuser in NY
            kaputflogen wurde affgarnichtsann und Irraq zum schlachtfeld, die zivilen opfer
            gehen in die 100.000de. als ein paar talischmarn ein deutsches LKW
            caperten, den afganischen fahrer und seine kolegen korankonform und
            folkloristisch den kopf abschnitten, zerbombte man ein ganzes dorf mit 300
            toten, egal wehn……….

            Also wenn ich eine horde schweine habe die am liebsten meine kinder fressen würden,
            bring ich sie zurstrecke, wenn mir ferkel im weg sind,
            was solls?

            Humaniwas? immer verzapfen mir irgendwelche matschbirnen was von humanidings,
            vergiss es, ich gebe nicht was ich nicht bekomme, also, schwere artilerie vor das nächste raketendorf und schießt auf die terroristen, nach drei schuß
            erlebtst du was mobilität ist, in 3 tagen ist ein dauerkonflikt beendet
            und das töten hat ein ende!

            glaubst du wir können uns den luxus der NATO leisten?
            die leisten ihn nicht mal selbst:

            Jew fight fair 1
            The Romans in full view of the crowds in the Coliseum
            were going to feed a Jew to the lions. They dug a hole
            five feet deep, put in the Jew standing up and buried him
            to his neck, so that only his head was above ground. They
            then let out the lion that was starved for two days. The
            lion with his mouth drooling went straight for the Jew
            and circled his prey before eating it. When it got close,
            the Jew bit it. It yelped and ran away. From the stands
            of the Coliseum, someone screamed, „Jew, fight
            fair!“

            That Roman now sits in the EU, State Department and the
            United Nations and every time Israel offers any
            half-hearted response to an attack on Jewish civilians,
            he keeps reiterating, „Israel is using excessive
            force—Jew, fight fair

            What do they want from us?

            Wall and banned Jews from visiting the Temple Mount, the
            site of their first and second Temples, Israel again set
            up roadblocks, and someone from the Coliseum again
            screamed „Jew, fight fair!“ Jews still can’t go
            to Joseph’s Tomb or on the Temple Mount and Israel still
            resorts to roadblocks and that someone is still screaming
            „Jew, fight fair!“

            What do they want from us? When a sniper intentionally
            targets a baby and kills Shalhevet Pass in cold blood,
            Israel destroys a few buildings. From the Coliseum,
            someone screams „Jew, fight fair!“

            A family driving home from Jerusalem was targeted; the
            mother and father shot to death and children seriously
            injured, and Israel „retaliated“ by setting up an
            army lookout at the spot. This lame response only drew a
            louder „Jew, fight fair!!“

            Two boys were exploring a canyon on the side of their
            town when they were beaten, tortured for hours, their
            faces and heads bashed in so that they were
            unrecognizable and their bodies mutilated mercilessly. In
            retaliation, Israel hunted down the leaders that gave the
            order to commit this atrocity, and the Coliseum is
            roaring with „JEW, FIGHT FAIR!!“

            You know what they want from us? They want us to react to
            the Arab murderers the same way that we did to the Nazis
            who tortured, mutilated, and killed over six million of
            us. Do NOTHING! We are too civilized to respond directly
            to the intentional slaughter of children and we even
            applaud granting the Nobel Prize to the killer of the
            Ma’alot children and numerous other women and children.
            No, we Jews are civilized and after the Arabs kill the
            last Jew in Israel we are expected to collect money to
            make yet another museum dedicated to the memory of the
            innocent victims of another genocide and click our
            tongues. If we do anything more than that, someone from
            the Coliseum will scream

            You know what they want from us? They want us to react to
            the Arab murderers the same way that we did to the Nazis
            who tortured, mutilated, and killed over six million of
            us. Do NOTHING! We are too civilized to respond directly
            to the intentional slaughter of children and we even
            applaud granting the Nobel Prize to the killer of the
            Ma’alot children and numerous other women and children.
            No, we Jews are civilized and after the Arabs kill the
            last Jew in Israel we are expected to collect money to
            make yet another museum dedicated to the memory of the
            innocent victims of another genocide and click our
            tongues. If we do anything more than that, someone from
            the Coliseum will scream „JEW, FIGHT FAIR“.

            # Einoch lass mein volk leben, es ist in seinem heim, die anderen haben 22 andere.
            und noch was, sag nicht zu mir JEW, FIGHT FAIR, da kommt nichts
            was dir gefällt zurück.

            3 tage!

          • mike hammer schreibt:

            Und noch ein wort zu „dir jassin“.
            das dorf befindet sich über dem damals einzigen weg nach jerusalem.
            von dort wurden 1000de male die transporte von mesdikamente und
            lebensmitteln nach jerusalem, einer überwiegend von juden
            bewohnten stadt 1948, es war eine räuberhöle
            mit britischer unterstützung.
            die besatzungen der transporte, oft unter schutz des roten keuzes
            wurden korankonform geschlachtet, männern genitalien abgeschnitten
            fraun vergewaltigt, die ermordung durch das penetrieren der körperöffnungen
            mit hilfe irgendwelcher pfähle, wie bei gadafi oder in bengasis us-botschaft
            war die lieblingsbeschäftigung der dirjassinis. das dorf wurde richtig
            reich vom mord und totschlag. als unter schweren verlusten die
            anhöhen genommen wurden entwickelte sich ein
            häuserkampf bei dem es zu wenigen
            kolateralschäden kam.
            selbstverständlich waren die
            juden, meist aus der näheren umgebung nicht
            zimperlicher als die US Allianz in WW2 aber auch nicht schlimmer.

            nach der niederlage der räuberbande in dirjassin und der ausräucherung der
            artillerie/MG stellungen dort war dem islamischen dauermorden ein ende gesetzt.
            die araber erfanden ein mytos, ein massacker an zivilisten, die sie doch immer
            und überall bekannter maßen als deckung nützen.

            auf das mährchen vom dir yassin massacker fallen nur linksdebile palestinisten
            und sonstige komplette idioten herein.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Mike Hammer hat geschrieben:

            — auf das mährchen vom dir yassin massacker fallen nur linksdebile palestinisten und sonstige komplette idioten herein. —

            Hältst du Yaacov Lozowick, den ich zitiert habe, auch für einen linksdebilem Palestinisten und sonstigen kompletten Idioten?

          • mike hammer schreibt:

            # Ei noch

            und weil du andauernd und gerne in die suhle antisemitischer lügemährchen
            stampfst, den inhalt weit verteilend, würde ich mich informieren,
            bevor ich hier palestinistische jauche aufs feld bringe.

            es stinkt und eklig ists auch.

            Aus dem Palestin Bulletin
            In November 1931, five Arabs were arrested in the connection of the rape and murder of two Jews the previous June.

            The following statement was issued by the Jerusalem Police Headquarters in November, when the bodies were found and the accused Arabs arrested.
            The bodies of Salia Zohar and Johannan Stahl, the young Jewish couple who have been missing for some months, were found in the early hours of Friday morning 7 to 8 kilos north of Tel Aviv buried in the sand…As far as can be ascertained at present the couple were murdered. It is hoped that the post mortem examination will reveal exactly the cause of death, although the body of the young woman was decomposed to a state which may render this a difficult task.
            Five accused have been arrested by the police, four of whom made statements relevant to the crime.
            …The story pieced together out of the mouths of five Bedouins who were arrested as reported as showing the young couple walking along the deserted seashore when the Bedouins returning to their camp with their camels met and murdered them in cold blood, not, however, before all of them had violated the young woman. The man had been disposed of first, three of the assailants overpowering and stabbing him….
            …Acting on information, the encampment of the Arbal Kuran Bedouins was surrounded by Police Inspector Goffer of Petach Tikvah at the head of six constables – two British, two Jews and two Arabs. He was accompanied by the voluntary Jewish searchers, who had been led to the spot by the Effendi. A search of the tents disclosed belongings not associated with the equipment of Bedouins, such as bits of European clothing, a belt, etc. One by one five men in whose tents these things were found were questioned, and four made statements implicating one another.
            Two of the suspects were forced to conduct the searchers to the place where the bodies were supposed to be buried and then a third led the Police to the same place. The actual search over a large area took nearly three hours, until one of the suspects came upon the body of Stahl. After further search, the body of Miss Zohar was found.
            The bodies were taken to Tel Aviv for burial, a thousand people following them to their graves. Mr. Dizengoff, the Mayor of Tel Aviv, spoke for the Municipality and Mr. Remez for the Jewish Labour Federation.

            ein einzelfall, wie die bliebten kopfzertretungen in deutschland oder etweige
            warnstiche, die alle unter beleidigung mit todesfolge fallen, gell?

            HC Deb 07 December 1931
            §43. Colonel WEDGWOOD asked the Secretary of State for the Colonies whether, in view of the growth of in-security in Palestine, he will allow Jews to carry weapons for self-defence?
            §Sir R. HAMILTON I am not aware of the grounds for the right hon. and gallant Member’s statement as to the growth of insecurity in Palestine, but in any case my right hon. Friend knows that he can rely upon the High Commissioner to recommend, if necessary, the adoption of any special measure of protection additional to those already in force.
            §Colonel WEDGWOOD Has the hon. Gentleman had any information from Palestine about the murder of two Jewish hikers; and is he aware that there have been 22 separate cases of murder by Arabs in Palestine in the present month?
            §Sir R. HAMILTON I may inform my right hon. and gallant Friend that a report has been asked for from the High Commissioner, but it has not yet been received.
            §Colonel WEDGWOOD Is the hon. Gentleman aware that the discovery of the murderers of the two Jewish hikers was only effected by the offer of a reward of £200?


            The police were unable to solve the crime by themselves.

          • mike hammer schreibt:

            Einoch wo hast du was zitiert, ich habe
            begrenzte zeit, wenn der zitierte in der selben
            suhle der komplettidioten taucht wie du, sicherlich ja!

          • schum74 schreibt:

            Zu Deir Yassin:

            Leonard J. Davis : Israel – Behauptungen und Tatsachen, Hänssler 1989, 2. Aufl.

            Im Gegensatz zu den Aktivitäten der PLO, die sich fast ausschließlich gegen zivile Ziele richten, griffen die 100 Bewaffneten der Irgun- und Stern-Gruppe am 10. April 1948 das Dorf Deir Yassin wegen seiner militärischen Bedeutung an. Deir Yassin lag an der Straße nach Jerusalem, die von den Arabern blockiert war, und es beherbergte irakische Truppen und palästinensische Guerillas. Die in Deir Yassin stationierten Scharfschützen bedeuteten eine ständige Bedrohung für die jüdischen Bürger Jerusalems.
            Es wurden zwar auch arabische Zivilisten bei Deir Yassin getötet, doch der Angriff entsprach nicht dem Bild, das die arabische Propaganda hinterher davon zu zeichnen versuchte. Die Zahl der getöteten Araber wurde allgemein mit etwa 250 angegeben. Im April 1983 interviewte jedoch Eric Siver vom britischen Guardian einen Überlebenden – Mohammed Sammour – der bezeugte, daß es in der Bevölkerung von 800-1000 Menschen 16 Tote gegeben hätte. „Etwa drei Tage nach dem Massaker“, so erklärte Mohammed Sammour, „trafen sich Vertreter von jedem der fünf Clans von Deir Yassin in der moslemischen Zentrale in Jerusalem und stellten eine Liste derjenigen auf, die noch als vermißt galten. Wir gingen alle Namen durch. Seit 1948 ist nichts mehr offenbar worden, das mich glauben ließe, daß die Zahl von damals nicht der Realität entsprochen hätte. (S. 142 f.)

          • ceterum censeo schreibt:

            Wie lang ist denn der verdammte Strang? Dauerte ja ´ne Ewigkeit bis ganz unten, um Hammer mal danke zu sagen. Gut geschrieben, aber schimpf nicht so mit Eitan Einoch! Gibt´n Spruch: „Fernab von der Gefahr, rät es sich wunderbar.“

          • Aristobulus schreibt:

            Hammer, gib besser Deine Quellen an, sonst gilt der Ursprung als unsicher. Lozowicks Buch, aus dem Eitan zitiert hatte, ist übrigens hervorragend. Über die strategische Bedeutung von Deir Yassin und über die Taten seiner Bewohner hat er sicher Weiteres geschrieben.

          • mike hammer schreibt:

            # ceterum censeo

            Klick doch mal nach dem namen des „tollen“ schreiberlings an.
            ich finde nichts von militärdienst.
            ich bin dieses jahr nicht mehr Mob Reserve, an manchen dieser
            orte die du vom TV kennst habe ich aus wunden geblutet und
            haben freunde von mir ihren letzten atemzug getan, es ist NICHT
            schön und da ist keine geile musik im hintergrund.

            1945 war der WW2 vorüber, 1948, 3 jahre danach war Dir Yassin.
            juden ohne militärische ausbildung, ohne richtige bewaffnung
            100 mann greifen einen felsen an, einen ort von wo aus die ihren
            dauernd abgemurkst werden, beim angriff fallen 25, brüder, freunde,
            nachbarn… es kommt zum häuserkampf und nach listen der
            einwohner sterben 16 zivilisten.
            weisst du wie meines opas rote armee das dorf genommen hätte?

            ich weis wie es ist ein haus zu stürmen aus dem geschossen wird
            und hast du ne granate, ist schnell ein zivilist tot,
            hast du keine, bist wohl du tot.

            dir yassin ist palestinistische propaganda und nichts anderes.

            # Aristobulus
            erst soll man mir was glaubhaftes über ein massacker verzapfen
            mit links und quellen, GLAUBHAFT!
            dann mir erkleren warum nicht die vertreibungen von millionen hindus und muslimen
            1948 ist sondern 16 kolateralschäden?

          • Aristobulus schreibt:

            Lieber Hammer, die Realität, die Du beschreibst, ist nicht das, was in den Zeitungen steht, ist nicht das, was in der Politik verhandelt wird, ist nicht das, was man gegen Israelis einzuwenden hat.
            Das Eine ist real, das Andere ist gewalttätige Fanzasie, die die Realität ersetzen soll, damit sie über unsereinem zusammenschlägt.

            Du schreibst über Dir Yassin – gemeint ist aber „Dir Yassin!“ Das Eine hat mit dem Anderen nur den Namen gemeinsam, nichts sonst!, nichts und wieder nichts.
            Das ist der Gegenstand des Kampfs im Moment, das ist Gegenstand dieser Gespräche.

            Nein, nicht im Moment… so war auch der Kampf 1932, als es gegen „jüdischer Einfluss!“ ging, und der Kampf von 1948, wo es gegen „zionistische Aggression!“ ging. Dieses Stichwort bleibt das selbe, spätestens wieder seit 1976, als die Israelis die Geiseln von Entebbe befreit haben. Seitdem steht in den Zeitungen und in den Köpfen nicht die Realität, sondern das Gerücht über den Jud‘.

            In just dieser monotonen Weise ebenso beim Thema des Artikels oben: Wieder keine Realität über die drei Ermordeten, sondern fast AUSSCHLIESSLICH das Gerücht übern Jud‘.

            Wirf in irgend einer Gesprächsrunde das Wort Jenin hin, und Du bekommst nicht Jenin zurück, sondern selbstverständlich „Jenin!!“ Wirf Siedler hin, und Du bekommst „Siedler!!“
            Wirf Dauerangriffe aus Gasa hin, und Du bekommst „zionistischer Völkermord in Gasa!!“

            Dir ’ne gute N8cht.

          • mike hammer schreibt:

            Gute nacht,
            jetzt hast du mich fast demoralisiert,
            aber als häufig „demoralisierter“ gebe ich nicht auf,
            nicht mal ebbes moral nicht. 😉
            dir yassin…..Hinderdupffing…….

          • Aristobulus schreibt:

            … ich wollt‘ Dich aber aufmoralisieren, Hammer, was Aufbauendes schreiben usf., weil Unterscheidung aufbauend ist, nicht?
            Wenn wir nicht unterscheiden, werden wir durch die grassierende Unterschiedslosigkeit überrollt und sind in der Defensive.
            So wie Catherine Ashton und der Einpeitscher von Human Rights Watch uns in die Defensive zwingen wollen, indem sie drohen, dass die drei jungen jüdischen Ermordeten dort ermordet wurden, wo Juden nichts zu suchen hätten, und dass die Juden dran Schuld seien. Die wollen ein Ja-Aber hören. Juden in der Defensive zu sehen, macht die ganz wuschig.
            Ah, diese Saubande

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich weiß nicht, was in Deir Yassin tatsächlich passiert ist. Nur frage ich mich, war Herr Hammer mit diesem Satz denn nun inhaltlich meint:

            „ein zwei echte dir jassins und der konflikt ist geschichte“

            Wie genau ist dieser Satz zu verstehen?

            Nur so aus Neugier, denn ich mag es eigentlich nicht olle Kamellen aufzuwärmen, aber im Falle von Herrn Hammer würde es mich schon interessieren, was er über die Angriffe auf Kibiya (14. Oktober 1953) und Kfar Kassem (29. Oktober 1956) denkt.

          • mike hammer schreibt:

            1937

            dir yassin

            israel

            echtes diryassin ist ein zerschlagen des gegners, endgültig, nicht bestrafen, erledigen.
            die zwei ortschaften kassam und kirbje miss an dem was 1950-60
            üblich war und das ist die regel damals, untüpisch für die idf
            aber sehr normal sonst überall.

            juden unterliegen bei mir KEINER sonderbehandlung einoch.

          • mike hammer schreibt:

            wobei kfar kassam eher ein operativer fehler war, was schlimm endete und
            scharons nummer kann ich nur begrüßen, er hat die araber so erschreckt
            das sogar die örtlichen araber ruhe von den terroristen hatten.
            der schnitt von 2 zivilisten zu einem kombatanten, was
            bei arabern streckbar ist, wird von der NATO auch
            heute nicht erreicht und war vorbildlich.
            in den 59ern unerreichbar.

  13. aurorula a. schreibt:

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article129675711/In-Israel-sind-offenbar-immer-die-Opfer-schuld.html
    Ohne Worte, die Schlagzeile sagt schon alles – schließe mich der Welt an: wie kann man nur so bodenlos fies…?

    • Kanalratte schreibt:

      Die Presse besteht aus verlogenen Doppelmoralisten, die offenbar Opfer und Täter nach Herkunft und Religion klassifizieren, wie ich immer wieder feststellen muss.

      • A.S. schreibt:

        Opfer sind denen egal, die interessieren sich nur wer als Täter bezeichnet werden kann. Empörung gibt es immer nur wenn bestimmte Gruppen anpinkeln kann.

  14. Menschensinddumm schreibt:

    Gut, das im Gegensatz zu den Palästinensern israelische Kinder im Geiste des Friedens erzogen werden:

    Zitate:

    Und was willst du später machen? Luftwaffe. Da kann ich von oben Bomben abwerfen.

    Was stellst du dir vor, wenn du in einem Panzer sitzt? Ich stelle mir tote Araber vor. Das macht mich glücklich.

    Du hoffst also auf einen Krieg mit dem Libanon, wenn du Soldat bist? Ja.
    Was glaubst du, wie viele Menschen du killen wirst? 85 Leute.

    Hats du keine Angst erschossen zu werden? Nein, wenn ich erschossen werde, werden meine Freund mir helfen.

    • aurorula a. schreibt:

      Ich schwanke ein Bißchen zwischen der Vermutung, daß Sie das sowieso nicht überzeugen wird und dem berichten über meine Erfahrung mit Versteckte-Kamera-Umfragen zur Beratungsqualität in Apotheken, bei denen solange in Dutzenden von Apotheken Aspirin gekauft wird bis eine gefunden ist, die das einfach so verkauft ohne drauf hinzuweisen daß das einen Beipackzettel im Format der Tageszeitung hat.

      Aber da ich mich wie ein Mensch (hoffe ich), und ergo dumm verhalte frage ich mich zuerst, ob das nicht der Sinn einer Erziehung im Geiste des Friedens ist, dem Kleinen zu erklären daß das eben nicht so ist und auch Araber Menschen wie er sind. So funktionert das mit der Erziehung angeblich…

      Im Gegensatz zu den hier oft verlinkten Kinderfernsehens-Indoktrinations-Sendungen die Kindern, die meinen Juden wären genauso Menschen wie sie erklären, daß das eben nicht so ist, zumindest in den Augen der Macher dieser Sendungen. So funktioniert umgekehrt das mit der Indoktrination zur Gewalt.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, der Verlinker des betroffen und empört machen sollenden Videos, in dem israelische Kinder israelische Waffen zu sehen bekommen, hat von zwei Dingen mit aller Gewalt keinen blassen Schimmer:

        – Von kindlichen Fantasien. Achtfährige wollen Helden sein, sie spielen mit Plastikfiguren. Wehe, solch ein Kind äußert eine Gewaltfantasie, dann ist es für solche gewaltsam Ahnunglosen gleich ein faschistisches Kind aus einem faschistischen Milieu.

        – Von der israelischen Situation: Die Väter, früher die Mütter und ev. ältere Brüder der Kinder sind beim Militär, machen da ihre Militärzeit durch. Nicht weil sie so gern wollen, sondern weil sie müssen, um das Land um um ihre Väter, Mütter, Schwesten usf. zu verteidigen.

        Ein gewaltsam Ahnungsloser kann derlei freilich nicht verstehen. Für den gilt der schön selbstgerechte, pawlowsche Reflex: Kind vor Kanone = zionistischer Faschismus!

    • Bergstein schreibt:

      Verstehe ich richtig, dass Sie die Erziehung für den Frieden im klassischen deutschen Sinne verstehen, nämlich dass die Juden sich abschlachten lassen? Die Kinder sprechen nicht vom Töten von Arabern aus Lust, sondern, wenn die Araber angreifen, was sie seit Gründung des Staates Israel ununterbrochen machen. Verzicht auf Selbstverteidigung ist keine Erziehung für den Frieden, sondern für den Tod. Leider werden die Kinder, die man in der Reportage sehen konnte in ihrem Leben höchstwahrscheinlich auf Menschen schießen müssen, die versuchen sie oder andere Juden zu töten. Wie Golda Meir sagte:

      Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.

      • aurorula a. schreibt:

        Verstehe ich richtig, dass Sie die Erziehung für den Frieden im klassischen deutschen Sinne verstehen, nämlich dass die Juden sich abschlachten lassen?
        Meinerseits hoffe ich nicht, daß das was ich geschrieben habe so zu verstehen war 😳
        Beim Beitrag von Menschensinddumm schwingt durchaus ein Bissl klassisches nothing to kill or die for…-abschlachtenlassen mit?

        • Bergstein schreibt:

          Das ist etwas schief gegangen. Ich wollte eigentliche einen Kommentar zu Menschensinddumm verfassen.

          • Aristobulus schreibt:

            … ja klar, Keute, für den Menschensinddumm müssen Juden sich abschlachten lassen, um keine Faschos zu sein. Und wehe, die Juden lehren ihre Kinder, sich nicht metzeln zu lassen, sondern die Ihrigen zu verteidigen.

          • Aristobulus schreibt:

            Leute. Nich‘ mit Kah, Die doppelten Dehs und Emms des Menschensinddumm haben mich irritirt. Seine Dummheit auch.

          • aurorula a. schreibt:

            Das ist etwas schief gegangen.
            nur an die falsche Stelle gerutscht weil mein Senf dazwischenkam (; . Sorry für den gekaperten Bezug.

          • Aristobulus schreibt:

            Gehört doch alles noch zur selben Diskussion, passt scho‘.

            Dir a guttn Freitag 😀

      • Menschensinddumm schreibt:

        „Verzicht auf Selbstverteidigung ist keine Erziehung für den Frieden, sondern für den Tod.“

        Das ist die Dummheit, die ich meine. Als gäbe es nur eine einzige Möglichkeit, sich zu verteidigen, nämlich Menschen zu töten.
        Diese unfassbare Phantasielosigkeit hat schon so viele Menschenleben gekostet. Aber Sie verteidigen das noch.

        Ab und zu ist die israelische Regierung übrigens gar nicht so dumm wie die Hamas (wann waren die schon mal intelligent?). Zum Beispiel, als sie auf die Idee kamen, einen Raketenabwehrschild gegen die zahllosen Raketen der geistesgestörten Hamas zu errichten. DAS ist Verteidigung. Und zwar eine sinnvolle, die nicht für „Kollateralschäden“ sorgt, welche immer neue bescheuerte Terroristen züchtet. Menschen zu töten KANN natürlich THEORETISCH auch mal eine Verteidigung sein, aber ist eigentlich nur dann zu rechtfertigen wenn sie ungeplant spontan verläuft, und nicht als geplante Mordaktion.

        Bomben vom Himmel zu werfen ist übrigens moralisch auf der gleichen Stufe, wie die Raketen der Hamas. Man trifft wen oder was auch immer, und oft genug die Kinder, die Ihre hochgeschätzte Golda Meir ja angeblich nicht töten wollte (warum tat sie es dann?). Sinnvoller (weil moralisch und sicherheitstechnisch besser) wäre es, die Terroristen festzunehmen (wie ja teilweise geschieht) und vor Gericht zu stellen (was leider nicht immer geschieht). Gezielte Mordaktionen ohne Gerichtsverfahren (selbst mit sind sie verwerflich) sind rechtsstaatlich tabu. Und auf den ach so tollen Rechtsstaat berufen sich doch immer die fundamentalistischen Israel-Liebhaber hier.

        Das der israelische „Rechtsstaat“ in vielen Details um Längen besser ist, als das Terrorregime der Hamas, versteht sich von selbst. Aber nicht besser, als die ganzen anderen heuchlerischen „Rechtsstaaten“, wie Deutschland, die restliche EU, USA etc., die sich nicht an ihre eigenen Prinzipien halten.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie treten als Pazifist auf, der Verteidigung (Menschen zu töten als Konsequenz der Verteidigung) mit Mord gleichsetzt.
          Das tun Sie freilich gar zu gern, indem es sich beim Verteidiger um Israel handelt.
          Und Sie beschuldigen die Israelis, durch Selbstverteidigung immer neue Terroristen zu züchten. Also seien die Israelis selber Schuld am Terrorismus. Die müssten nurstillhalten, und alles werde gut.

          Schade, dass solche wie Sie hier immer so 1) äußerst dümmlich und 2) so äußerst selten auftreten. Öfter und weniger dümmlich wäre die bessere Alternative. Dann wäre mal eine Diskussion möglich!, gar ein Austausch.
          Aber bei diesem vorliegenden dümmstanzunehmenden Material ist das nicht möglich.

          P.S.
          Ich bin für möglichst viele gezielte Todesschüsse auf möglichst viele Terroristen – wer Terrorist ist, muss gewahr sein, dass er daran umkommen wird. Und ich bin für möglichst viele Bomben auf Gasa. Immer drauf, ein für allemal, damit nicht dauerhaft weiter von dort aus angegriffen wird!, denn ES REICHT JETZT MAL.

          Das verhält sich genauso wie bei einer Krankheit mit Fieber. Die wird durch das Fieber rausgebrannt, und danach ist die Krankheit kuriert.
          Pazifisten freilich protestiiiieren!, weil ja auch die Viren Rechte gegen die Zellen haben.

          • Menschensinddumm schreibt:

            Ich werde mich ganz sicher nicht auf eine Diskussion mit einem volksverhetzenden, menschenverachtenden, entmenschlichenden Rassisten wie Ihnen einlassen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

            Sie sind nicht einen Deut besser als die Raketenwerfer von der Hamas. Sie sind ein genauso monströser Mensch (kein Virus, kein Bakterium, wie sie entmenschlichend sagen würden). Nein Sie sind ein genauso grausamer bösartiger Mensch, wie die Hamas-Mörder.

            Warum?

            „Und ich bin für möglichst viele Bomben auf Gasa.“

            Weil Ihnen die Kinder und sonstigen Unschuldigen, die dabei getötet werden, VOLLKOMMEN egal sind. Sie sind ein eiskalter Mörder. Warum gesellen Sie sich nicht zu den Hamas, dort treffen Sie auf die gleiche mörderische Meinung. Sie würden sehr gut zu denen passen.

            Mehr gibt es zu Ihnen nicht zu sagen, sonst würde ich nur genauso beleidigend werden, wie Sie. Dieses Niveau ist nichts für mich.

            Leben Sie wohl, bis Sie Ihre menschenverachtende Meinung irgendwann umbringt.

          • Sulubotsira schreibt:

            Was sind Sie denn für ein gewaltverherrlichender Hassprediger? Der Blog-Autor sollte Ihren Kommentar lieber löschen, bevor noch jemand auf die Idee kommt, Sie wegen Volksverhetzung anzuzeigen.

          • Aristobulus schreibt:

            „…einem volksverhetzenden, menschenverachtenden, entmenschlichenden Rassisten… ein genauso monströser Mensch wie die Hamas-Mörder. … Sie sind ein eiskalter Mörder. … bis Sie Ihre menschenverachtende Meinung irgendwann umbringt.“

            😀
            Danke! Eine schöne, klare, hasserfüllte, ja todesvolle Bestätigung meiner Absicht: Ich hatte Ihnen eine fast unmerkliche Falle gestellt, und sie sind voll hineingelatscht. Hat sofort und ohne alle Umschweife funktioniert.

            Mein Reden seit vorhin – wie bedauerlich es nun mal ist, dass ‚Israelkritiker‘ wie Sie solche aufgehetzten Wirrköpfe sind, die vor lauter Eifer & Agenda nicht merken, wenn sie sich verplappern sollen. Also wird sich prompt verplappert, in der Manier ertappter Terroristengutfinder, die sofort springen, wenn sie einer verführt zu schreien, dass Juden, die für Selbstverteidigung sind, eiskalte Mörder seien.

          • aurorula a. schreibt:

            @ Forenmeister:
            Bitte löschen, den Dreck von Mensch…dumm 🙄
            Großes Merci im voraus

          • Aristobulus schreibt:

            Hmmm, also, der dokumentiert so glasklar, wie in bestimmten Kreisen gedacht nein geschrieen wird, und endlich schreibt einer von diesem Genre mal mehr als gestammelte drei Zeilen, und desavouiert sich auf bloßen Zuruf.

            Der „Sie sind ein eiskalter Mörder“ ist zu schön zum Wegmachen, nicht?

          • aurorula a. schreibt:

            So wie Du es grade von Mensch…dumm hast lesen müssen braucht sich keiner beschimpfen lassen, meine ich.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, liebe Aurorula 🙂
            Ich seh das als Beschimpfe in Stellvertretung, als Dokument, wie die denken.
            Alle, die gegen jüdisches Stillhalten und gegen Demutsforderungen gegenüber den Vernichtern sind, werden so bezeichnet. In dieser Promptheit und dieser Klarheit passiert das selten. So mit Händen zu greifen, so reduziert auf zwei, drei vorige Aussagen!, schon kommt’s.
            Gefällt mir.
            So weit sind wir jetzt schon.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Was für ein dümmlicher Naivling! Ein paar wohlplatzierte Bomben können unter Umständen tausende Leben retten. Dass dieser Schwachkopf heute hier seinen Pazifismusmüll absondern kann, hat er einer Handvoll alliierter Bomberpiloten zu verdanken. Pazifismus gedeiht überall dort besonders gut, wo es keinen Krieg gibt – so wie der Antifaschismus dort am stärksten ist, wo es keine Faschisten gibt.

          • Aristobulus schreibt:

            … als Polen überfallen und ausgemordet wurde, hätte der Herr Menschen’dumm gezetert, dass es ja Mord! sei, dass die es wagen, sich zu verteidigen.

            Beim Aufstand im Warschauer Gehtto hätte er aufgeschrieen, weil da Unschuldige getötet werden könnten, und er hätte die Entwaffnung der Aufständischen und Verhandlungen mit der SS gefordert.

            Und er findet’s in Konsequenz höchst fürchterlich, dass die nigerianische Armee gegen Boko Haram vorgeht, denn die seien dadurch nicht besser als die irren Mörder.

            – Was macht er, wenn seine Leute attackiert werden: Er ergibt sich, hält sein Genick hin und glaubt, er sei ein guter Mensch. Sein Genick benutzt er nur zum Abnicken und zum Runterbeugen.
            So viel Hingestrecktsein, Nichtstun und Defätismus und volle Dämlichkeit, ja Lebenshass, ach, die will ich auch mal haben 😀

          • Aristobulus schreibt:

            … Gehtto??, pardon, Ghetto. Da samma scho‘ drin.

          • Kanalratte schreibt:

            Jein, diese Nadelstichangriffe sind tatsächlich nicht wirklich dienlich, insofern züchten sie schon noch mehr Terroristen. Sicherheit kann man nur schaffen, wenn man das Gebiet Gaza vollständig kontrolliert und den (möglichen) Terroristen zeigt wer der Herr im Haus ist.

            Man muss den Kern der Hamas zerstören und die Hamas handlungsunfähig machen.
            Ein paar Bomben auf unwichtige Ziele bringen nichts, die Bombe auf die Hamas-Versammlung ist aber goldrichtig.

            Es ist zu überlegen ob Israel nicht eine Invasion, inklusive gezielten Bombenangriffen starten sollte und die Terroristen ausschaltet, sodass kein Mensch dort mehr traut Raketen zu schießen, wenn der Rückhalt nicht mehr da ist.

            Falls es jemals einen arabischen Staat in Koexistenz zu Israel dort geben kann, wo die Menschen einigermaßen friedlich leben können, dann nur wenn Israel die Terroristen ausschaltet. Und ich glaube selbst die Araber werden irgendwann mal dankbar dafür sein, wenn das Terrorregime dem Erdboden gleichgemacht wird. Ich bin sehr froh darüber dass die Alliierten Hitler und sein Regime ausgeschaltet haben und sehe ein, dass dafür Bomben notwendig waren.

          • Kanalratte schreibt:

            @Menschensinddumm:

            „Ich werde mich ganz sicher nicht auf eine Diskussion mit einem volksverhetzenden, menschenverachtenden, entmenschlichenden Rassisten wie Ihnen einlassen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.“

            Sie stellen hier Behauptungen auf, ohne sie zu belegen oder mindestens zu erklären.
            Rassismus konnte ich bisher nicht entdecken.

          • Aristobulus schreibt:

            Kanalratte, leider wird es so nur als israelische Verteidigung wegen der Sicherheit Israels funktionieren: Weil sich für eine Befreiung und für einen Neuanfang die Palaraber erst selbst von diesen Terrorgruppen befreien müssen, von ihren eigenen Schlächtern, die ihre eigenen Leute skrupellos in Lebensgefahr bringen und sie jeden Tag mit Hass tränken. In der Geschichte überwand man innere Gräuel immer erst, indem die Bevölkerung ihre eigenen Gräuelverursacher bekämpft, abgesetzt, entmachtet hat.
            Wenn jemand das von außen unternimmt, ist die Bedrohung zwar verschwunden, jedoch das kollektive Gefühl bleibt, von außen besiegt worden zu sein. Ähnlich wie etwa bei vielen Deutschen noch immer, die den 8. Mai 1945 weniger als Tag der Befreiung und mehr als Tag der Niederlage sehen.

            In arabischen Ländern hat Selbstbefreiung noch nie funktioniert. Ich wüsste gern nur ein einziges Gegenbeispiel: Es gibt keins… selbst der sog. arabische Frühling, im Westen völlig falsch eingeschätzt, mündete sofort in noch schlimmeren Diktaturen. Einzig die Israelis haben die Sache von Anfang an so gesehen, wie sie war. Es wurde ihnen sehr verübelt.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Menschensinddumm:
            „Ich werde mich ganz sicher nicht auf eine Diskussion mit einem volksverhetzenden, menschenverachtenden, entmenschlichenden Rassisten wie Ihnen einlassen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.“

            Haueha! Da holt ja jemand die ganz große Kanüle raus. Wie billig…

          • Aristobulus schreibt:

            Ein gewisser Menschensindwurm, der selber aus Gründen des Hochniveaus fast kein Nazi war, der aber Verständnis für die hatte und sie gewählt hat, schrieb am 31. Januar 1933 an einen Jud‘, der was von Selbstverteidigung gegen SA-Banden und gegen Schutzhaft gesagt hatte:

            „Ich werde mich ganz sicher nicht auf eine Diskussion mit einem volksverderbenden, deutschtumsverachtenden, blutschänderischen Untermenschen wie Ihnen einlassen, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Sie sind nicht einen Deut besser als die Stiernacken von der SA. Sie sind ein genauso monströser Mensch (kein Schädling, keine Kakerlake, wie sie entmenschlichend sagen würden). Nein, Sie sind ein genauso grausamer bösartiger Mensch, wie die SA-Mörder.
            Warum?
            “Und ich bin für möglichst viele Schläge auf die SA.”

            Weil Ihnen die idealistischen Jungdeutschen und sonstigen Unschuldigen, die dabei getötet werden, VOLLKOMMEN egal sind. Sie sind ein eiskalter Mörder. Warum gesellen Sie sich nicht zur SA, dort treffen Sie auf die gleiche mörderische Meinung. Sie würden sehr gut zu denen passen.
            Mehr gibt es zu Ihnen nicht zu sagen, sonst würde ich nur genauso beleidigend werden, wie Sie. Dieses Niveau ist nichts für mich.
            Leben Sie wohl, bis Sie Ihre volksverachtende Meinung irgendwann umbringt.“

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ari:
            „Ein gewisser Menschensindwurm, der selber aus Gründen des Hochniveaus fast kein Nazi war, der aber Verständnis für die hatte und sie gewählt hat, schrieb am 31. Januar 1933 an einen Jud’, der was von Selbstverteidigung gegen SA-Banden und gegen Schutzhaft gesagt hatte:“

            Danke… das zu lesen fühlt sich für mich an wie ein Tritt in den Magen. „Gemäßigte Deutsche“ waren damals die absolute Ausnahme. Noch seltener waren Deutsche mit jüdischen Freunden und Verwandten. die auch dann noch felsenfest zu deutschen Juden hielten, als es gefährlich wurde.

          • Aristobulus schreibt:

            Oh je, lieber Römpöm, ich wollte Dich nichtement treten, am Wenigsten in den Magen!, ja nichtmal mit meinem kleinen Zehn auf Deinen großen 😉 , ich wollte nur die absolute Übereinstimmung der Menschen’dummen Tirade mit jener anderen von 1933 verdeutlichen.

            Der Begriff Rassist anno 2014. Welchem Begriff von anno 1933 entspricht er: Untermensch.
            – Wobei es natürlich echte Rassisten gab und gibt, also Leute, die andere Leute wegen äußerer Merkmale als Minderwertige verachten. Gerade in Arabien gibt’s die haufenweise. Aber darum geht’s nicht beim Begriff des Rassisten, so wie in Menschen’dumm und seine pazifizierenden Genossen gebrauchen.
            Sie gebrauchen den Begriff wie Untermensch.
            Und wer sind die neuen Untermenschen: Die Zionisten und diejenigen, die den Islam als Nationalislamismus sehen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Menschensinddumm (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt:
          „Das ist die Dummheit, die ich meine.“

          Wer sind Sie, kleiner Liebling, dass ausgerechnet Sie glauben, es stünde in Ihrem Vermögen anderer Menschen Dummheit zu definieren?

          @MenschensindZIEMLICHdumm (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt: „Als gäbe es nur eine einzige Möglichkeit, sich zu verteidigen, nämlich Menschen zu töten.“

          Wer, außerhalb Ihrer Phantasie, hat behauptet, dass es nur „eine einzige Möglichkeit“ zur Verteidigung gäbe? Natürlich führt erst die Summe der Möglichkeiten zum Erfolg.
          Tatsache ist, dass kein Morden möglich ist, ohne die selbstlose Zuwendung hasserfüllter Mörder, weshalb wir den Letzteren die Lampe ausblasen sollten, indem wir sie umweltverträglich töten.

          @MenschensindSTROHdumm (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt: „Diese unfassbare Phantasielosigkeit hat schon so viele Menschenleben gekostet. Aber Sie verteidigen das noch.“

          Stimmt, @MenschensindSAUdumm (hauptsächlich …)! Die misslungen, gewaltsamen Attentate auf Hitler haben gezeigt, dass Phantasielosigkeit nur weitere Menschenleben kostet. Wie friedlich wäre die Welt geblieben, hätte sie dem kleinen Addy ein paar Blumen ins Haar geflochten.

          @MenschensindSTRUNZdumm (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt: „Gezielte Mordaktionen ohne Gerichtsverfahren (selbst mit sind sie verwerflich) sind rechtsstaatlich tabu.“

          Das ist die Lösung, kleiner Liebling! Wir alle wissen, dass sich Terroristen streng an rechtsstaatliche Grundsätze halten.

          @MenschensindKOTZdumm (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt: „Ich werde mich ganz sicher nicht auf eine Diskussion mit einem volksverhetzenden, menschenverachtenden, entmenschlichenden Rassisten wie Ihnen einlassen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.“

          Ihre Zeit ist ein Furz, @“Menschen“sind! Ihre Hirnzellen bilden das Problem, wer immer diese derzeitig verwaltet.

          @MenschensindROTZ (hauptsächlich solche, die sich für klug halten) schreibt: „Leben Sie wohl, bis Sie Ihre menschenverachtende Meinung irgendwann umbringt.“

          Wenn Menschenverachtung umbringen könnte, Verehrtester, wären Sie nur eine Form von Bio-Gas.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Damit keine Missverständnisse entstehen, wenn Menschenverachtung SEINEN TRÄGER umbringen könnte, wäre @Menschensinddumm nur eine Form von Bio-Gas.

          • Aristobulus schreibt:

            Schöne Steigerung von Absatz zu Absatz, Gutartiges.
            Immer feste druff 🙂

            P.S.
            Biogas ist friedensbewegt, nachhaltig, nimmt jede Form an, und es stinkt vor dem Verpuffen zum Erbarmen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            IHREN, nicht seinen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus:
            „Biogas ist friedensbewegt, …, und es stinkt vor dem Verpuffen zum Erbarmen.“

            Wie alle falsche Harmonie. Die Option des Erbarmens sollten wir sorgfältig prüfen.
            Darf ich Ihnen ein schönes Wochenende wünschen, Aristobulus? Ich mach´s mal.

          • Aristobulus schreibt:

            Erbarmen mit den Falschen wird ebenso überschätzt, wie jene sich selber überschätzen, die immer dieses falschblendende Erbarmen mit den Angreifern haben.

            A guttes wochnend Ihnen 🙂

          • Aristobulus schreibt:


            „Sulubotsira schreibt“ (-> an den Menschen…dumm):
            „Juli 4, 2014 um 7:53 nachmittags
            Was sind Sie denn für ein gewaltverherrlichender Hassprediger? Der Blog-Autor sollte Ihren Kommentar lieber löschen, bevor noch jemand auf die Idee kommt, Sie wegen Volksverhetzung anzuzeigen.“

            Danke, Ihr Kommentar erschien erst jetzt. Bevor noch jemand auf die Idee kommt? Tja, Idee ist nun mal Idee. Volksverhetzung vielleicht. Beleidigung und Nötigung werden’s für’s Erste.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ia! Ia! Fhtagn!

          • Aristobulus schreibt:

            Shub-Niggurath und Yog-Sothoth nicht zu vergessen.
            Vielleicht auch Nyarlathotep, the crawling chaos.

        • A.S. schreibt:

          @Menschensinddumm
          Rechtsstaatliche Methoden setzten einen Rechtsstaat voraus. Es braucht z.B. ein funktionierendes staatliches Gewaltmonopol (in Gaza oder Westbank nicht vorhanden), (halbwegs) objektive Ermittlungsbehörden (die sich geweigert haben nach den drei Jugendlichen zu suchen und die sich konsequent weigern Judenmörder zu bestrafen), die Möglichkeit von Ermittlern zu ermitteln (Israelische Ermittler in Gaza oder der Westbank sind dort in dauernder Lebensgefahr) usw.
          In Feindesland, in dem man sich nur im Panzerwagen halbwegs sicher bewegen kann, greift der Rechtsstaat nicht. Solange sich die palästinensische Autonomiebehörde sich weigert gegenüber Juden auch nur die grundsätzlichsten Rechtsstaatsprinzipien anzuwenden können Juden dort nur ohne Rechtsstaatsmethoden beschützt werden. Das ist das Problem, und es wird verursacht von Abbas und Konsorten. Sie begehen hier den üblichen pazifistischen Fehlschluss, dass sie die in der westlichen Welt üblichen Rechtsstaatsstrukturen für Automatismen halten. Dabei gehen die nur innerhalb der eigenen staatlichen Ordnung.
          Schade dass Sie sich weigern mit Aristobulus zu diskutieren (lohnt sich immer!!), aber vielleicht ist ihnen das ja eine (nichtbeschimpfende) Antwort wert.

          • Menschensinddumm schreibt:

            @A.S.
            Ich teile Ihre Meinung zwar nicht, aber Ihr Kommentar ist wenigstens ein durchdachtes Argument, dass zu einer weiteren Diskussion einlädt, anders als beim gewaltliebenden Hassprediger Aristobulus (daher, nein, eine Diskussion mit diesem Troll ist sicher nicht lohnenswert).

            Ich bin mir bewusst, dass die dpa nicht gerade objektiv berichtet und sauber recherchiert, daher ist meine Meinung vielleicht verfälscht:

            Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Entführung dreier israelischer Jugendlicher im Westjordanland verurteilt und deren Freilassung gefordert. Die palästinensische Polizei arbeite in dem Fall mit Israel zusammen, „weil sie (die Entführten) menschliche Wesen sind und wir menschliches Leben schützen wollen“, sagte Abbas am Mittwoch bei einer Versammlung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in der saudischen Stadt Dschidda.
            (…)
            Abbas sagte am Mittwoch: „Es ist in unserem Interesse, eine Sicherheitszusammenarbeit mit den Israelis aufrechtzuerhalten, um uns selbst und unser Volk zu beschützen und einen Zustand der Gesetzlosigkeit und der Zerstörung wie bei der zweiten Intifada (Palästinenseraufstand) zu verhindern.“ Er warf Israel vor, es heize nach der Entführung die Stimmung vor Ort an. Dennoch bemühe man sich darum, Entführte und Entführer zu finden. „Wir wollen die finden, die dies getan haben, weil sie uns zerstören wollen“, sagte Abbas.

            Der Artikel ist hier zu finden. Für mich klingt das, und die anderen Berichte über Abbas eher so, als wäre mit diesem Präsidenten Frieden zu haben. Laut Wikipedia gibt es ca. 30.000 palästinensische Polizisten. Wenn diese auch Mordermittlungen unterstützen, wenn israelische Bürger ermordet werden, klingt das für mich gar nicht schlecht. Da mein Vertrauen in staatliche Rechtsvertreter nicht gerade unbegrenzt ist, kann ich mir gut vorstellen, dass die Polizisten anders als ihr Präsident Ermittlungen eher verzögern oder behindern als fördern, aber haben Sie dafür Belege? Wäre schön, wenn Sie den ein oder anderen möglichst seriösen Link für mich hätten.
            Der könnte vielleicht auch die Frage beantworten, warum eigentlich so viele Raketen aus Gaza nach Israel fliegen und die palästinensische Polizei nichts tut. So wie ich es bisher verstehe, liegt das daran, dass die Polizei im Gazastreifen praktisch nichts zu sagen hat, weil die Hamas dort alles kontrolliert.

            In Feindesland, in dem man sich nur im Panzerwagen halbwegs sicher bewegen kann, greift der Rechtsstaat nicht.

            Es wurden doch gerade erst hunderte Hamas-Anhänger von der israelischen Armee festgenommen. Was spricht also gegen eine möglichst strikte Anwendung rechtsstaatlicher Prinzipien?

            Sie begehen hier den üblichen pazifistischen Fehlschluss, dass sie die in der westlichen Welt üblichen Rechtsstaatsstrukturen für Automatismen halten.

            Ich verstehe nicht ganz, was Sie mit diesem Satz aussagen wollen. Ich glaube nicht, dass es automatisch überall rechtsstaatlich zugeht. Ich glaube aber, dass es sinnvoll wäre, rechtsstaatliche Prinzipien gerade auch in Regionen zu etablieren, wo es schwierig ist. Es sind schließlich keine elitären Wohlstandsluxus-Sätze, sondern das einzige Schwert der Armen und Schwachen, dass ohne Blutvergießen auskommt. SIe mögen das für Träumerei halten, ich halte es für mutig, dafür einzustehen und bewundere die dort lebenden Verfechter des Rechtsstaates. Im Gegensatz dazu halte ich es für feige, auf alle Prinzipien zu verzichten, wenn es mal schwierig wird.

            Danke nochmal für Ihren nichtbeschimpfenden Kommentar, eine wohltuende Ausnahme in dieser Kommentarspalte.

          • Aristobulus schreibt:

            Speichellecker.

          • A.S. schreibt:

            @Menschensinddumm
            Zum Thema Abbas ein Zitat aus „der Welt“
            „Bei einem Treffen des Revolutionsrates bekräftigte Abbas am Montagabend seine Entscheidung, eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat abzulehnen, wie ein hochrangiges Fatah-Mitglied nach dem Treffen in Ramallah sagte.“
            (zu finden hier: http://www.welt.de/politik/ausland/article125657136/Applaus-fuer-Ablehnung-Israels-als-juedischer-Staat.html)
            Damit ist die Frage ob Abbas friedensbereit ist eigentlich geklärt. Es ist dabei auch unerheblich aus welcher Motivation heraus er das sagt. Anerkennung lehnt er ab. Er nennt keine Voraussetzungen oder Bedingungen, sondern sagt einfach Nein.
            Wie die Palästinenser zu Israel stehen kann man hier sehen:
            http://beer7.wordpress.com/2014/06/26/die-zukunftstraeume-der-palaestinesischen-bevoelkerung/
            Auch hier kann man ein einfaches Nein zu jeder friedlichen Lösung lesen. Einfach ein Nein. Kein „Wenn Israel dies oder jenes macht dann ja, sondern nur ein Nein zu Israel.

            Zum Rechtsstaat: Der ist ein extremer Luxus, schon erkennbar daran dass er historisch gesehen einen absoluten Ausnahmefall darstellt.
            „ Ich glaube aber, dass es sinnvoll wäre, rechtsstaatliche Prinzipien gerade auch in Regionen zu etablieren, wo es schwierig ist.“
            Ja, aber wer soll den Rechtsstaat in Palästina etablieren?
            Eigentlich die Palästinenser, die das seit über 60 Jahren nicht hinbekommen. Statt dessen wählen die die Hams (das Gegenteil von Rechtsstaat) und haben nicht mal eine Partei, die für echten Frieden ist.
            Israel? Das heißt faktisch Besatzung und israelische Diktatur.
            Der „Westen“? Das heißt faktisch Besatzung und israelische Diktatur.
            Die arabischen Nachbarn? Die haben erstens noch nie einen Finger für ihre Glaubensbrüder krumm gemacht, zweitens können die alles außer Rechtsstaat.
            Wie man es dreht und wendet, man kommt aus der Scheiße nicht raus. Das ist wieder das israelische Dilemma.

            Bitte verzeihen Sie, dass ich vom eigentlichen Thema (nur vordergründig) abschweife, aber der Punkt der mir (und den meisten Kommentatoren hier) wichtig ist, ist der, dass Israel einfach keinen Ausweg aus der Gewaltspirale hat. Die Nachbarn lassen den nicht zu.
            Nun kann man natürlich über jede Einzelaktion anfangen zu diskutieren, ob die Reaktionen übertrieben sind der nicht, aber der Kern ist, dass Israel nur mit Gewalt überleben kann. Gefallen tut das keinem hier (auch nicht Aristobulus), aber es ist einfach der entscheidende Punkt des Konflikts.

          • Aristobulus schreibt:

            Andreas, danke für Deine Sachlichkeit zum Sonntag 🙂 , sehr klar, was Du schreibst, und es trifft den Sachverhalt mitten drauf.

            Allein Dein Adressat ist zu verhetzt, um die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Er wälzt sich lieber in Fantasien, besonders in dem modisch wohlfeilen Pazifismus der Gegenwart, der bei Widerspruch sofort mit dem Küchenmesser zusticht.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Menschensinddumm:
            „Für mich klingt das, und die anderen Berichte über Abbas eher so, als wäre mit diesem Präsidenten Frieden zu haben.“

            Nein.

          • Aristobulus schreibt:

            Soll er halt in drei Geiers Namen mal was nachlesen und nicht so ahnungslos über den Liebpräsidenten Dollabbas daherquasseln.
            Soll er etwa dieses lesen:
            https://tapferimnirgendwo.com/2014/05/29/palastinenser-der-grosmufti-und-die-spd/

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ari: soll er, aber hallo!
            Aber liest er’s dann womöglich wirklich, sind am nächsten Tag wieder WHO schuld? Der pöse Juhude Marx und dessen undeutsch-kapitalistischen Eltern, die ganz untermenschlich die arme EßPehDeh verjiftet haben. Weshalb Olle Menschensinddolle dann doch lieber frontqueriger Pazziphist in Verantwortlos-Sofahausen a.d.Leine wurde.

          • Aristobulus schreibt:

            …wo er dann den verlinkten (eitel, den zu verlinken?, hmm, kaaaaum) Artikel für Propaganda eines Rassisten und Mörders halten wird, nein nicht des Abbas‘ (ob man ihn nun mit Apostroph schreibt, oder Abbasses, des?), sondern des Unterzeichneten, und woraufhin er sich dann lieber unterm Sofa weiter wälzen wird, denn das da unten drunter kennt er ja.
            Was er jenseits des Sofauntendrunters (ein Wort mit Aunt) nicht kennt, muss ja rassistisch sein.
            Weil Abbaslieb für Frieden ist.

            – Wie man dann auf Rassismus kömmt? Hmmm. Wohl eine Frage des Sofastandpunkts, nein des Sofaliegepunkts (Worte mit Asta und Ali), worunter sich alles von sälbst värstäht.

            Dir eine feine Woche, Römpöm.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ari:
            „- Wie man dann auf Rassismus kömmt? Hmmm. Wohl eine Frage des Sofastandpunkts, nein des Sofaliegepunkts (Worte mit Asta und Ali), worunter sich alles von sälbst värstäht.
            Dir eine feine Woche, Römpöm.“

            Sofaisten Internazinal? Schön wär dies: wär’n se doch bloß lediglich irre. Leider haben zu viele von denen stän-dig Freigang, und sind berserkisch unterwegs im Kleinen, im Untersofaigen.
            Selb’ges zurück, werter Aristobulissimus Textefindibus!

          • Aristobulus schreibt:

            …wahrscheinlich verliegt man unterm Sofa etwas, weil man außerhalb des Sofauntendrunters etwas halt nicht versteht, und weil das ganz schlimm und eines der Schlimmsten ist, hechtet man dann wieder unters Sofa, um es da weiter zu verliegen. Nennt sich Sofortismus Internazinal-Ligismus, und an die armen Sofas (sofae pauperae) denkt dabei wieder keiner!, wie die untendrunter so leiden vom Gehechte und Geliege des rassistischen Nichtverstehens-Dauergelieges der Internazisofaligisten.

    • mike hammer schreibt:

      @ Menschbistdudumm

      ich frage mich was die linke radde mit dem kind getrieben, hat für das video.

      das ist so wiedeesinnig wie noch was, völlige überaschung, habe neffen nichten und sonstige kleine
      verwandte in israel, einschließlich
      judea, schomron, benjamin…
      völlig anormal.

      klasse das du es verlinkst, als beispiel wozu linke bei ihren eigenen kleinen fähig sind, bei palis ist das ja normal,
      steht schon so im kloran….

  15. Bergstein schreibt:

    Die Araber im Ostjerusalem haben heute zwei andere Araber, einen Rechtsanwalt und einen Reporter, halb totgeschlagen. Diese haben nicht aktiv an Randale teilgenommen und man hielt sie sofort für israelische Agenten. Sie wären wahrscheinlich sogar schon tot, bloß sie hatten Glück, dass israelische Polizisten in der Nähe waren. Was lernen wir daraus, Randale ist erste Bürgerpflicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Hast Du einen Link?

      Ich habe nur diesen, zu einer anderen Version der selben Pogromstimmung woanders:
      http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4537002,00.html

      • Bergstein schreibt:

        Ja, aber nur auf Russisch.

        Im Übrigen meint die Mutter der Mörder der drei Juden, sie hätte ihr Jungs zu guten Moslems erzogen. Da hat schon wieder jemand Islam völlig missverstanden. Islam muss wohl sehr schwer zu verstehen sein.

    • Mr. Römpöm schreibt:

      Dear Bergstein: „Was lernen wir daraus, Randale ist erste Bürgerpflicht.“

      Ja, und noch was: Israelische Polizisten retten Araber! Das sollte als Bild auf T-Shirts, mit der Unterschrift:
      „DU bist ‚Israelkritiker‘ – WIR würden nicht zögern, auch Typen wie dich zu retten, sobald du dich verlaufen hast!“
      oder:
      „DU bis Israelkritiker? Egal, das ist dein Problem! Und jetzt komm!“
      (es gibt sicher noch viele schöne Ideen in dieser Richtung)

      • Bergstein schreibt:

        Die Mutter von Hamas Premierminister wir gerade in Israel behandelt. Irgendwie lässt es sich andersrum nicht vorstellen.

        • Aristobulus schreibt:

          Die Mutter, die diese Ausgeburt geboren hat, wird in Israel behandelt, damit sie lebt. Ich versuch’s mir grad vorzustellen.
          Anders herum ist nur Gilad Schalit in einem Keller in Gasa behandelt worden, fünf Jahre lang.

          Naturgesetz des Behandelns?

  16. mike hammer schreibt:

    was stimmt bloß mit den leuten nicht?

    Deutscher Lehrer in Auschwitz festgenommen

    Ein 47 Jahre alter Deutscher ist bei einem Besuch des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau festgenommen worden. Er habe Gegenstände eingesteckt, die vermutlich ermordeten Häftlingen gehörten, teilte ein Museumssprecher heute mit.

    Der Mann war gestern Abend auf dem Gelände von Birkenau vom Sicherheitsdienst der Gedenkstätte festgehalten worden, als er in der Nähe der Magazinbaracke unter anderem eine Gabel, Tonscherben und Reste eines Messers in seine Tasche steckte.

    Die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Oswiecim, der Mann sei ein Lehrer und müsse sich wegen Diebstahls verantworten. Der 47-jährige habe den Diebstahl der Fundstücke zugegeben und damit begründet, dass er die Gegenstände seinen Schülern zeigen wollte. Er habe angeboten, eine Geldstrafe zu bezahlen. Mit dem juristischen Nachspiel des Falls wird sich jetzt das Bezirksgericht Krakau befassen….

    http://orf.at/stories/2236411/

    man stielt doch nicht von einem friedhof, der kerl ist lehrer, humanisten, keine moral, keine pietät, alles ist erlaubt…. 😦

    • Aristobulus schreibt:

      Lea Rosh, die Großpublizistin, Preisverleiherin, TV-Persönlichkeit und Scheinhalbjüdin mit dem zum Schein rejudaisierten Namen, hat mal einen Zahn gefunden, auf einem KZ-Gelände. Sie hat ihn eingesteckt, um ihn sodann bei einer großen Rede (wohl einer Gedenkpreisverleihung oder bei einem Gedenkpersönlichkeitstag wegen einer Preisgedenkverleihung) langsam und rundäugig aus der Tasche zu ziehen und ihn vom Katheder aus rumzuzeigen, einen echten Judenzahn aus einem echten KZ.

      Sie konnte nicht verstehen, dass manche diese Trophäe als Grabraub und die Tat als Leichenfledderei bezeichneten. Sie hatte doch nur einen alten Judenzahn mitgenommen, um ihre große Rede spannender zu machen.

      • Kanalratte schreibt:

        Das ist grauenhaft. Fast so grauenhaft als hätte sie stolz Einmachgläser mit Augen präsentiert, die Mengele damals bei seinen grausamen Menschenversuchen Häftlingen, die vorher extra getötet wurden, herausschneiden ließ. Solche Gläser mit Augen aus Auschwitz wurden 1990 im Wohnhaus von Karin Magnussen in Bremen gefunden.

        • Aristobulus schreibt:

          Wah. Wusste ich nicht.
          Solche Bilder kommen einem sofort.

          • Kanalratte schreibt:

            Nichts ist grausamer als die Realität

            In den USA werden Horrorfilme produziert und sich vor fiktiven Gestalten wie Michael Myers gefürchtet die Messer tragen, aber wenn jemand in den USA mit Waffe durch die Nachbarschaft patrouliert dann stört das die Wenigsten.

          • Aristobulus schreibt:

            … weil es dort eben reale Messer-Myers gibt, Kanalratte. Vor denen man sich und die Seinigen schützen muss.
            Nicht umsonst gibt’s dort den (bisweilen etwas überschätzten, sonst aber sinnnvollen) zweiten Verfassungszusatz 😉

          • ceterum censeo schreibt:

            Das hätte ich Dir nun wirklich nicht zugetraut. So kann man sich täuschen.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm? Bin bös, weil The Second Amendment nunmal sinvoll ist? 😀
            Oder Du meintest Kanalratte mit Myers. Den hätt‘ er wirklich nicht erwähnen dürfen, es lesen doch Kinder mit!, und die Augengläser waren schon horribel genug.

          • ceterum censeo schreibt:

            Das Sinnvollste überhaupt für ein Land, damit es nicht, wie in Europa, zur Diktatur kommen kann. Versteht hier nur kaum einer. Dachte, Du Schöngeist auch nicht. Bin daher froh. Nix für ungut! 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            … für die USA lässt sich nicht nachweisen, Ceterum, dass es just wegen des 2nd Amendment nicht zu einer Diktatur kam. Es gibt jedoch ein Gegenbeispiel: Die Abspaltung der Südstaaten. Die war faktisch ein Staatsstreich, un das Recht des Privatmannes, Waffen zu tragen, hat es nicht verhindert.
            Es war freilich im Süden keiner da, der den Staatsstreich verhindern wollte… welch Alptraum.

            Für Europa lässt es sich auch nicht nachweisen, dass ein Recht zum Waffentragen Diktaturen verhindert. Recht enge Territorien, stehende Armeen, die Oppositionelle immer abknallten: Spanien, Griechenland, Italien, Deutschland. Usf.
            Der Putsch des Generalisssimus Pétain in Frankreich ist auch nicht durch Bewaffnung verhindert worden. Die Résistance war erst später fähig, die Deutschen und die Pétainisten wirkungsvoll zu bekämpfen, aber nicht wegen der Waffen, sondern weil das eine Armee gewesen ist.

            Waffen für Privatleute sind zum privaten Schützen und zum Verteidigen gegen Eindringlinge da… so sieht es das 2nd Amendment vor. Dass das gegen Putsche nützte, ist ein Mythos, und es findet sich kein bestätigendes Beispiel.
            Pardon 🙂

          • ceterum censeo schreibt:

            Aaaaber, stell Dir vor, nur als Beispiel, die Leute im Warschauer Ghetto wären bewaffnet gewesen, sagen wir mal, wie Durchschnittstexaner. Die SS-Lumpen hätten einen noch viel höheren Blutzoll gezahlt. Und außerdem:
            „Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt.“

            Gottfried Keller

          • Aristobulus schreibt:

            Im Warschauer Ghetto hatten sie gar nicht mehr außer Resten. Man muss für das Beispiel weiter zurückgehen: Wenn die Jiddn in den Schtetln und in Warschau usf. bereits bewaffnet gewesen wären wie Texaner, dann auch die Mehrheitspolen wie andere Texaner, und bei Pogromen hätte es viel mehr Tote gegeben = Überfälle von außen mit vielen Schusswaffen.

            Gegen die deutsche Invasion hätten die Familienväter mit ihren Pistolen nichts ausgerichtet.

          • ceterum censeo schreibt:

            Anderes und für heute letztes Beispiel: Habe mal gelesen, daß die größenwahnsinnigen japanischen Generäle in Amerika Bodentruppen landen wollten. Einer von ihnen hatte wohl den Durchblick noch nicht ganz verloren und gab zu bedenken, daß wohl Millionen Zivilisten grimmig mit Millionen Flinten hinter Millionen Büschen auf sie warten würden!
            Wird wohl Recht gehabt haben, der gute Mann. ( Vielleicht auch nur Koran gelesen, von wegen Büsche und verstecken.)
            Lange Rede, kurzer Sinn, wir jedenfalls können schon lange nicht mehr vor die Tür treten und schauen, was es gibt! Ob man uns enteignet, entmündigt oder sonst etwas.

          • Aristobulus schreibt:

            … in den USA kann so was wohl funktionieren, die haben die US Constitiution in der Seele (à propos, heut ist der vierte Juli, cheers!)
            In Europa führte die Bewaffung von Landstrichen zu bewaffneten Räuberbanden ohne Constitution, so wie in den Bürgerkriegen der Freicorps.
            Als die Moslems kürzlich den Kosovo übernahmen, was wäre gewesen, wenn der Rest bewaffnet gewesen wäre? Blutvergießen, derweil die UNO die Entwaffnung derer verlangt hätte, die sich verteidigten.

            Noch ein Beispiel, Ceterum: Die Straßenschlachten zwischen SA und Kommunisten 1932. Sie schossen einander tot bis zum Preußenschlag der Deutschnationalen, die Preußen schon 1932 in einen Führerstaat verwandelten, während Otto Braun, der entmachtete Ministerpräsident, seine neunzigtausend Polizisten NICHT einsetzte.
            Nur die Übelsten waren bewaffnet und benutztenihre Waffen, Europa ist zu eng für sowas, und die Leute glauben an den Staat wie Otto Braun beim schlimmsten Fehler seines Lebens.

            Noch ein Beispiel: In British-Palestine hat die Bewaffnung der Juden während des arabischen Aufstands von 1936 funktioniert (wegen Befehlsstruktur der Kibbuzim und der späteren Haganah). Insgleichen vor dem Unabhängigkeitskrieg, als die Irgun und andere gegen die Briten operierten, dann gegen die Jordanier.
            Die Briten hatten versucht, die Juden zu entwaffnen. Schon 1920 beim Pogrom von Hebron. G“ttseidank haben sie es nicht geschafft, die Juden wären wehrlos gewesen, ganz so, wie die Briten wollten.
            Und die Juden wollten Unabhängigkeit, keinen Bürgerkrieg… sodass später die restlichen bewaffneten Gruppen auf Ben-Gurion hörten und sich in die israelische Armee integrierten.
            Scheint mir mehr europäisch gedacht, das – es ist ein enges Land!, nicht wie die USA, wo sicher manches ganz anders geht.

            Gut‘ N8cht!

          • Kanalratte schreibt:

            Dort wo jedermann Schusswaffen haben kann, gibt es mehr Morde und Tote infolge von Schusswaffen. Man darf nicht vergessen, dass eine Schusswaffe zuallerst als Angriffswaffe benutzt wird.

            In den USA sterben jährlich viele Kinder durch Schusswaffen, entweder durch Querschläger, den unsachgemäßen Gebrauch der Eltern oder wenn sie die „Spielzeugpistolen“ selbst in die Hand bekommen.

            Das Warschauer Ghetto hätte man zwar mit mehr Schusswaffen besser verteidigen können, aber den Holocaust hätte man dadurch auch nicht verhindert.

            Verhindert hätte der Holocaust hingegen können, wenn man eine massive Militarisierung der Deutschen die schon 5 oder 6 Jahre vor Kriegsbeginn anfing, gestoppt hätte. Oder hätten die Briten und Franzosen nach der Sudentenkrise oder spätestens nach dem Polenüberfall ins Kriegsgeschehen eingegriffen, wären zwar Erschießungen von Juden möglich gewesen, aber sicher keine Todeslager und auch kein Angriff auf Russland.

            Ohne Schusswaffe kannst du auch niemand erschießen.

            Ich kaufe mir eine Schusswaffe weil der Räuber eine hat, der Räuber kauft sich eine Schusswaffe weil der Ladenbesitzer eine hat. Der nächste Ladenbesitzer kauft sich eine Schusswaffe weil alle Ladenbesitzer eine haben, der nächste Räuber kauft sich eine Schusswaffe weil alle Räuber eine haben.

            So wird die Bewaffnung der Bürger vorangetrieben und das Gefahrenpotenzial, dass du von einem Räuber, Ladenbesitzer oder Irren erschossen wirst, steigt rapide an.

        • Aristobulus schreibt:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Magnussen

          „… Ab 1950 unterrichtete Magnussen in einem Bremer Mädchengymnasium als Studienrätin und Beamte unter anderem das Fach Biologie. Sie galt als beliebte Lehrerin, die einen interessanten Biologieunterricht führte… Bis 1964 publizierte Magnussen Aufsätze in naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften. Im August 1970 wurde Magnussen pensioniert. Noch im hohen Alter rechtfertigte Magnussen die nationalsozialistische Rassenideologie. So merkte sie 1980 in einem Gespräch mit dem Genetiker Benno Müller-Hill an, dass die Nürnberger Rassengesetze nicht weit genug gingen. Zudem verneinte sie bis zuletzt, dass Mengele für ihre Untersuchungen Kinder getötet hätte.

          1990 zog Magnussen in ein Pflegeheim. Bei der Haushaltsauflösung wurden noch mehrere Gläser mit Augen aus Auschwitz gefunden. Diese Gläser wurden anschließend (laut einem Familienangehörigen) entsorgt. Sie schrieb noch zwei Biografien über ihre Mutter und ihren Vater, die Anfang der 1990er Jahre in Bremen erschienen. Magnussen starb im Februar 1997 in Bremen.“

        • ceterum censeo schreibt:

          Dir auch cheers! Gibt schlechtere Gründe zum Saufen. Übrigens komisch, daß immer die linken Präsiganoven in den USA sich vehement für Guncontrol einsetzen, genau wie alle Lumpendiktatoren dieser Welt von Anton bis Zedong als erstes den Leuten noch das letzte Luftgewehr abgenommen haben. Die bösen Rechten scheinen keine Angst vor dem Volke zu haben. Siehe Reagan: „We must not look to government to solve our problems. Government is the problem.“

          • mike hammer schreibt:

            und was ist mit der schweiz ?
            3 verschiedene völker, ohne gemeinsame sprache?

            die vergleiche mit diktatorischen zeiten
            in denen große mengen an jungen
            arbeitslosen männern mit großen
            mengen an waffen, die als schrott oder
            erinnerungsstücke
            unter das volk kamen, männern die
            das töten gewöhnt
            und mit allerlei
            kriegstraumata unterwegs waren mit
            dem europa von heute zu vergleichen.
            wenn auch die syrien rückkehrer und das
            islamische monopol
            auf drogentransport begleitende waffen.
            die vorstellung das
            waffen selten sind
            in D ist lächerlich.

            es gibt einen wust
            an waffen in europa.
            die reste vom warschauer pakt,
            produkte aus halblegaler überproduktion in
            ex-jugoslavien, rumänien, tschechoslovakei usw.
            ich schätze das
            es an die 5-8 millionen illegaler
            waffen in deutschland gibt.
            was ein totaler waffenverbot anrichtet sieht man
            in GB wo nach dem
            amoklauf von dunblain alles verboten wurde.
            es gibt eine steigerung in der
            waffenkriminalität um
            45% und der einst
            unbewaffnete bobby
            ist nun mit kugelsicherer weste und MP5 unterwegs.
            die völlige freigabe von waffen ist sicher kontraproduktiv aber
            für unbescholtene leute aus der unauffälligen bevölkerung ab 30
            dürfte kein problem sondern eher
            positiv sein.
            das problem ist das
            strenge waffengesetze kriminelle nicht treffen und vor 1973
            war deutschland, ohne waffengesetz,
            auch kein hort von mord und totschlag.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Ari:
        „Lea Rosh, die Großpublizistin, Preisverleiherin, TV-Persönlichkeit und Scheinhalbjüdin mit dem zum Schein rejudaisierten Namen, hat mal einen Zahn gefunden, auf einem KZ-Gelände. Sie hat ihn eingesteckt, um ihn sodann bei einer großen Rede (wohl einer Gedenkpreisverleihung oder bei einem Gedenkpersönlichkeitstag wegen einer Preisgedenkverleihung) langsam und rundäugig aus der Tasche zu ziehen und ihn vom Katheder aus rumzuzeigen, einen echten Judenzahn aus einem echten KZ.
        Sie konnte nicht verstehen, dass manche diese Trophäe als Grabraub und die Tat als Leichenfledderei bezeichneten. Sie hatte doch nur einen alten Judenzahn mitgenommen, um ihre große Rede spannender zu machen.“

        Vielleicht wollte sie ja nur „aufräumen“?
        –> vgl. auch:
        http://haolam.de/Israel-Nahost/artikel_18175.html

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @mike hammer

      COITUS INTERRUPTUS: „Ein 47 Jahre alter Deutscher ist bei einem Besuch des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau festgenommen worden. Er habe Gegenstände eingesteckt, die vermutlich ermordeten Häftlingen gehörten, teilte ein Museumssprecher heute mit.“

      Danke, Mike!
      Der deutsche Lehrer wird sich wohl eine andere Wichsvorlage suchen müssen.

    • abusheitan schreibt:

      Der hat’s doch nur gut gemeint!
      Ich kann ihn mir vorstellen, wie er mit bedeutungsschwerer Miene seine Klasse betritt und verkündet, er habe heute etwas ganz besonderes mitgebracht:
      Souvenirs aus Auschwitz!
      Mit leuchtenden Augen und etwas zögerlichen Fingern berühren die Schüler dann die Reliquien, die vom größten Menschheitsverbrechen Deutschlands künden.
      Faszination des Grauens! Grusel zum Anfassen! Unser Lehrer, ein toller Hecht und zweiter Indiana Jones!
      Ja, damals war Deutschland groß, aber heute zeigt es seine moralische Größe mit einem Denkmal für ermordete Juden, um das es von der Welt beneidet wird!

      • Mr. Römpöm schreibt:

        „Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. Der Eintritt ist frei.“

        http://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/denkmal-fuer-die-ermordeten-juden-europas.html

        Interessant nicht? Der Eintritt in ein Konzentrationslager war nämlich keineswegs „frei“. Der zur Zeit freie Eintritt ins Mahnmal kann somit ebenfalls als „gestohlen“ betrachtet werden, genau wie das, was den unzähligen Lagerinsassen alles genommen wurde. Er kostete die damaligen Opfer nämlich ALLES: Besitz, Famlienzusammenhang, gesellschaftliche Stellung, Beruf, Gesundheit, Gegenwart, jegliches Glück und Zukunft, bis hin zum nackten Leben. Wie kann daher die Erinnerung an das unermeßliche, vergangene Leid so schrecklich billig sein? Ich finde, solche Gedenkstätten sollten zumindest direkt Sachwerte, Lebenszeit, vielleicht sogar auf Zeit Privilegien, und Geld kosten, damit die Touristen spüren, was genau sie da betrachten. Betreten und anschauen nur dann, wenn vorher etwas von sich gegeben werden muß, das anschließend auch vermißt wird. Brieftasche, Schuh, Mantel, Hund, Kinderwagen. „Du willst dich erinnern? Dann zeige uns, daß du es wirklich ernst meinst.“

      • Kanalratte schreibt:

        Die Welt beneidet sicherlich Deutschlands schönes Touriziel äh Denkmal für tote Juden (wir nehmen nur tote Juden), das mehr des Deutschen moralische Selbstbeweihräucherung darstellt, als irgendjemanden der toten Opfer, die übrigens gar nicht gefragt wurden, zu repräsentieren.
        Noch lebende Juden haben das Denkmal übrigens zurecht abgelehnt, weil es eher das Ressentiment schürt als es abzubauen.

        Gegen eine Einrichtung die sich mit den Verbrechen der Nazis beschäftigt und auch für Besucher zugänglich ist, hätten sicher niemand etwas gesagt.

        Stattdessen also dieses kalte große, gerne geschändete, Feld, um das uns die Welt beneidet, demonstrativ vor der amerikanischen Botschaft und des Führerbunkers und in der Nähe des Reichstages, so als würde man dem deutschen Besucher darlegen wollen, dass selbst die toten Juden noch über uns herrschen.

  17. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Gerd Buurmann: „Wie kann es sein, dass selbst die Klügsten meiner Freunde intellektuell aussetzen, wenn es um Israel geht und bei Juden gleich vom Schlimmsten ausgehen, …?“

    Diese Frage beschäftigt auch mich seit vielen Jahren. Vermutlich begreift jeder Mensch, selbst der Klügste, nur soviel, wie er eben begreifen will.
    Es bleiben die meisten Leute wohl lieber ihren Idiotien treu, als ihren Lebensgefährten.

    • Aristobulus schreibt:

      Ein ehemaliger Freund fuhr mal nach Israel zum Urlaubmachen (war ein großer Urlaubmacher). Kam zurück, unwirsch, und ihm war da viel zu wenig geboten worden, alles so neu gebaut und gar nicht authentisch, nicht exklusiv, ja gar nicht echt!, und auf jedem Berg seien diese Zwingburgen.
      – Zwingburgen-?, frug ich.
      – Ja, von den Siedlern!, schnappte er, und auch am Meer sind die, die Siedler haben sich alles untern Nagel gerissen, wo es schön ist, und die Palästinenser müssen auf Sanddünen in der Wüste in Hütten wohnen.

      Ich frug ihn, ob er denn in Israel oder in den umstrittenen Gebieten oder auf dem Mond gewesen sei. Er versicherte, in Israel gewesen zu sein. Siedler-? Aber ja, die Siedler!

      Ein sehr großer Urlauber, einer der größten. Einer mit diesem Blick für’s Wahre, Authentische, Pittoreske. Keiner erfuhr je, in welchem Israel auf welchem Planeten er nun gewesen sei.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus:
        „Keiner erfuhr je, in welchem Israel auf welchem Planeten er nun gewesen sei.“

        Auf dem Planeten der ERKENNTNIS, Aristobulus! Weitere Vermutungen verbieten sich.
        Der „Planet der Affen“ konnte nicht gemeint sein, sonst hätte Ihr ehemaliger Freund dessen Staatsbürgerschaft erworben.

        @Aristobulus: „Ein sehr großer Urlauber, einer der größten. Einer mit diesem Blick für’s Wahre, Authentische, Pittoreske.“

        Ob große Urlauber verdienstvoll oder glücklich sind, werden wir nicht heraus finden.
        Immerhin finden sie Erwähnung:
        „Wie sich Verdienst und Glück verketten, das fällt den Toren niemals ein. Wenn sie den Stein der Weisen hätten, der Weise mangelte dem Stein.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

  18. schum74 schreibt:

    Hoffentlich verirrt sich hier kein Israelkritiker. Bei den Worten

    „Deutsche Steuerzahler finanzieren für deutsche Bürger eine Rente ab 67, aber für Bürger der palästinensischen Autonomiebehörde eine Rente ab Judenmord!“

    ist er imstande und spürt zum ersten Mal Stolz auf die deutsche Regierung. Wäre schade, wenn die Linken ein Mitglied an die unlautere Konkurrenz verlieren würden!

    • Mr. Römpöm schreibt:

      Sowas ist im Grunde kriminell, aber das mit den EU-Mitteln an Hamas und Co. scheint in EU-Ländern schon länger Methode zu haben, wenigstens hat mans auch gelegentlich offiziell und bestätigt:
      http://jssnews.com/2014/06/23/la-region-rhone-alpes-accorde-une-subvention-de-135-000e-au-gouvernement-du-hamasfatah/
      (ich weiß mom. nicht, ob ichs nicht schon mal gepostet hatte)

      Und zu den „Israelkritikern“: den Meisten von denen fehlt jegliches historische Grundwissen. Nur wenige können überhaupt was mit Geschichtsbüchern, Essays, politischen Analysen usw. anfangen, in den Fällen haperts dann allerdings regelmäßig bei der Medienkompetenz.

      Ach so, und: während die Konkurenz der „Linken“ unlauter ist, sind lauter Linke gern mal noch lauter unlauter.

      • Aristobulus schreibt:

        Dein Link hat’s in sich, Römpöm (danke für’s Zweitverlinken!), ein Beispiel dieser irrsinnigen Zahlungen aus Europa an die Hamasdurchseuchten für so viele Beispiele.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          Das ist höchstwahrscheinich auch nur die absolute Spitze des Eisbergs. Irgendwo stand geschrieben, die Hamas würde anteilig an allen solchen Zahlungen etwa 16% der Mittel mehr oder minder direkt in die diversen „Terrorprojekte“ stecken. Und es kommt ja auch noch regelmäßig Geld zu denen aus Saudi Arabien, aus Iran, aus Ägypten… falls das überhaupt schon alle waren (höchstwahrscheinlich nicht). Der islamistische Terror gege Israel ist jedenfalls ein Palästinenser-Sozialhilfeprojekt und Joint Venture der Arabischen Liga…und dverse EU-Regionen stecken wohl bis zum Hals mit drin.

      • Kanalratte schreibt:

        „Und zu den “Israelkritikern”: den Meisten von denen fehlt jegliches historische Grundwissen. Nur wenige können überhaupt was mit Geschichtsbüchern, Essays, politischen Analysen usw. anfangen, in den Fällen haperts dann allerdings regelmäßig bei der Medienkompetenz.“

        Leider absolut wahr.

        • Sophist X schreibt:

          Mal aus dem Nähkästchen: Ich war bis vor ein paar Jahren Israelkritiker (eine Art von). Und, was soll ich sagen: Mir fehlte jegliches historisches Grundwissen.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke. Du hast Dir das Grundwissen und sehr viel mehr dann reingeschaufelt, Sophist X.
            Einer mit Charakterkopf kann das tun…

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Respekt für deine gute Einsicht, Sophist X!
            Wie bist du zum Weiterforschen gekommen, gab es einen bestimmten Anlaß, eine Art Freiheitsmoment, das dich weiter oder anders motivierte, oder ist „es“ dann einfach so passiert… das wirkliche Fragenwollen?

  19. quisa schreibt:

    Nur so aus Interesse: Liegen denn mittlerweile die Beweise vor, dass die jüdischen Jugendlichen von Palästinensern ermordet wurden? Hab das ganze gar nicht so verfolgt, die letzten Tage…

    • Kwezi schreibt:

      Ja, Sie lagen den ermittelnden Behörden Israels freilich bereits am Tag nach der Entführung vor.

      • Aristobulus schreibt:

        Diese Sache konnte man in Mitteleuropa ja nicht so recht verfolgen. Jede einzelne Zeitung und jeder einzelne Fernsehsender wusste genauestens, dass die Mörder keine Fantastinenser waren, und dass keine Morde passiert, weil ja auch keine Entführungen passiert seien.
        Analog wissen sie jetzt genauestens, dass es ein jüdischer Rachemord war.
        Der eine oder der andere. Oder der eine und andere und weitere.
        Wer verfolgt das schon…

      • quisa schreibt:

        Danke für die Info..habe jetzt gerade noch nichts gefunden…hast du mal einen Link?

        • Aristobulus schreibt:

          Einen-? Es gibt hundert. Überall in den Artikeln und in den Kommentaren…

        • Kwezi schreibt:

          Falls Du mich meinst, Quisa: Lila hat es in ihrem Blog „Letters from Rungholt“ in einem Kommentar zusammengetragen. Das abgefackelte Auto der Entführer mit Waffen- und Blutspuren wurde am Tag nach der Entführung und wohl auch den Morden gefunden. Mit diesem Pfund ist es für geübte Ermittler nicht weiter schwer, die Tat weiter zu erhellen. Ich habe den Text leider nicht wiedergefunden, weil die Beiträge sich in diesem Tagen arg häufen.

  20. Bergstein schreibt:

    Die Mutter eines der drei Ermordeten hat im Übrigen ausdrücklich die Aufrufe zur Rache verurteilt. Aber das ist wahrscheinlich auch ein Teil des perfiden israelischen Plans zur Ausrottung aller Palästinenser.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Danke. Hab es übernommen.

      • Aristobulus schreibt:

        Tscha, da täuschen sich ein paar bezahlte Nationalislamismus-Propagandisten ziemlich in den jüdischen Reisezielen, nicht? Jiddn fahren ja nicht so gern nach Gasa. Hat sich noch nicht bis Mekka rumgesprochen, dort glaubt man zu blind an die highclass-Goldkettchen-Malls von Gaza City, und an Sachlep und an diesen dünnen Muezzingesang der Gegenden von Mekka über Medina bis Gasa.

        Jiddn stehen da längst drüber.

        • gogo schreibt:

          Ja! … aber es war der „ganze“ Plan“ …

          • Aristobulus schreibt:

            ~*~ Und nun Werbung! ~*~

            „Komm nach Gasa!, atme den geilsten Rauchgestank seit El-Alamein, erlebe die Stätten der Verwüstung!, genieße die neuen koscheren Restaurants und relaxe im fettesten Spa mit Scarlet Johanssen und Bar Refaeli! All inclusive-Angebot!, Raketenabschuss-Assistenz, live-kill von Hamasterroristen!, leadership crashkurs im Vernichtungskampf, live-Testamentsrede von handverlesenen Geisel-Stars der Tanzim-Brigaden und anderer saucooler Typen in Ketten!
            Preis pro Woche nur 1499 Euro zzgl. Kurtaxe, Miet-Cabrio und Schützenpanzer in freshen Farben.“

            Sie hörten den Landfunk.

          • gogo schreibt:

            Ich soll ein Bürger Israels werden? – es auf mich und meine Familie nehmen?

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, bei dem Angebot!

Seid gut zueinander!

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