Ein Flugblatt für Gaza

So wie die Nazis damals die Feinde jedes aufgeklärten Deutschen waren, so sind die Eiferer von der Hamas heute die Feinde jedes aufgeklärten Palästinensers. Es ist die Hamas, die palästinensische Kinder als Schutzschilde missbraucht. Die Kinder sterben, weil die Hamas sie in den Tod schickt. In Israel aber bieten Bunker allen Bürgerinnen und Bürgern Schutz vor den Raketen der Hamas, unabhängig vom kulturellen Hintergrund.

Nur eine bedingungslose Kapitulation der Hamas und all ihrer Sympathisanten wird das Sterben auf beiden Seiten beenden!

Der beste Verbündete im Kampf gegen die Hamas ist Israel! Im Juli 2014 feuerte die Hamas innerhalb von drei Tagen über 400 Raketen auf Israel ab. Dennoch versorgte Israel den Gazastreifen weiterhin mit Wasser, Essen, Medizin und Strom. Israelischen Hospitäler heilten die Wunden der Menschen, egal woran sie glauben. Israel verfährt noch heute so, denn das Land sehnt sich nach Frieden!

Mein Name ist Gerd Buurmann. Ich bin Deutscher. Ich hoffe, dass Palästinenser einst so frei sein werden, wie es Deutschland Dank der Alliierten heute ist. So wie das freie Deutschland heute mit seinen ehemaligen Feinden USA, England und Frankreich verbündet ist, so kann auch ein freies Palästina mit Israel verbündet sein. Es kann geschehen. Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!

Die Geschichte meines Landes zeigt, der Hass auf Juden ist ernst zu nehmen. Ein großer Teil der Deutschen hasste Juden damals so wie heute ein großer Teil der Araber Juden hasst. Damals stellten sich nur Wenige dem Hass der Nazis entgegen. Die Geschwister Scholl schrieben in ihrem dritten Flugblatt:

„Unser heutiger „Staat“ aber ist die Diktatur des Bösen. „Das wissen wir schon lange“, höre ich Dich einwenden, „und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.“ Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.“

Diese Worte gelten heute für das von der Hamas geknechtete palästinensische Volk:

„Opfert nicht einen Pfennig bei Straßensammlungen (auch wenn sie unter dem Deckmantel wohltätiger Zwecke durchgeführt werden). Denn dies ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit kommt das Ergebnis weder dem Roten Kreuz noch den Notleidenden zugute.“

Die Geschwister Scholl waren klar in ihrer Ansage: Ein deutsches Volk, das sich nicht selbstständig von den Nazis befreien kann, verdient es, unterzugehen und wie Staub zerstreut zu werden. Es liegt somit heute ganz in den Händen des Volkes von Gaza. Wenn sich die Menschen in Gaza nicht selbstständig von den Barbaren, Schlächtern und Mördern, die sich selbst stolz in die Tradition der Nazis stellen, befreien können, kann es für Gaza irgendwann nur noch die Antwort geben, die es 1944/45 für Dresden, Mannheim und Köln gab. Es war eine brutale Antwort, aber der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker nannte sie später eine Befreiung. Im ersten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es:

„Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!“

Mit der Hamas wird das palästinensische Volk zu Grunde gehen. Es ist der Hass der Hamas und all ihrer Sympathisanten, der für das Sterben und Leid im Nahen Osten verantwortlich ist. Die Hamas wirft Raketen auf israelische Kinder und versteckt sich hinter arabischen Kindern. Die ehemalige israelische Premierministerin Golda Meir hat es in wenigen Worten auf den Punkt gebracht:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Israel will den Krieg nicht. Israel will Freiheit und Frieden. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

So wie ich als Deutscher heute frei bin, so kann auch Palästina einst frei sein.

Freiheit für Palästina!
Freiheit von der Hamas!
Freiheit von allen Verbündeten der Hamas!

Das geht jedoch nicht ohne eine bedingungslose Kapitulation der Hamas und all ihrer Sympathisanten! Kapitulieren muss auch der gesamte Teil des palästinensischen Volkes, der für den Krieg gegen Israel so jubelt wie die Deutschen einst für den totalen Krieg Hitlers jubelten. Die letzten Worte gehören den Geschwistern Scholl. Sie entstammen ihrem vierten Flugblatt und wurden vor mir nur leicht abgeändert:

„Obgleich wir wissen, dass die nationalislamistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen wir eine Erneuerung des schwerverwundeten palästinensischen Geistes von innen her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muss aber die klare Erkenntnis aller Schuld, die das palästinensische Volk auf sich geladen hat, und ein rücksichtsloser Kampf gegen die Hamas und seine allzuvielen Helfershelfer, Parteimitglieder, usw. vorausgehen. Mit aller Brutalität muss die Kluft zwischen dem besseren Teil des Volkes und allem, was mit dem Nationalislamismus zusammenhängt, aufgerissen werden. Für die Hamas und ihre Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten gerecht wäre.

Aber aus Liebe zu kommenden Generationen muss nach Beendigung des Krieges ein Exempel statuiert werden, dass niemand auch nur die geringste Lust je verspüren sollte, Ähnliches aufs Neue zu versuchen. Vergesst auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt Euch die Namen, auf dass keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen, in letzter Minute noch nach diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre!

Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen; die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!

Bitte vervielfältigen und weitersenden!“

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28 Antworten zu Ein Flugblatt für Gaza

  1. Peter schreibt:

    Sehr guter Text. Leider scheint es so, dass er den gefühlt ewigen Krieg seit der Installation des israelischen Staats damals nichts ändern wird. Wir wünschen uns, dass das alles mal aufhört. Aber wie? Ich finde sehr gut, dass du dich mit deinen Mitteln dafür einsetzt. 🙂

  2. mike hammer schreibt:

    mir sind die PALIS wurscht, je mehr ich rücksicht nehme
    um so länger wird der kampf und um so größer ihr leid.
    hätte israel 1967 nach meiner doktrin gehandelt würde
    von einem nahostkonflikt von 1947-1967 die rede sein.

    • mike hammer schreibt:

      es ist nicht zu spät, morgen aber wird
      es zu später sein und übermorgen noch viel später.
      die araber testen israel, lernen die taktik und haben grenzenlos
      nachschub an menschen, waffen, geld und
      unterstützung der gezüchteten
      neo judenhasser.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die Fotostrecke „Israel untet Dauerbeschuss durch Hamas“ sucht man in der deutschen Medienlandschaft vergebens.

      • mike hammer schreibt:

        [der linksverseuchte] BBC Warns – Gaza Photos Aren’t Really from Gaza

        Many of the graphic images being shared on social media are really from Syria or Iraq, finds the broadcaster.

        The British Broadcasting Corporation (BBC) published a short report Tuesday in which it warned that many of the graphic images that are being shared on social media, purporting to show destruction that the IDF is wreaking in Gaza, are not in fact photos from Operation Protective Edge.

        “Over the past week the hashtag #GazaUnderAttack has been used hundreds of thousands of times, often to distribute pictures claiming to show the effects of Israeli airstrikes on Gaza,” the BBC wrote. “A #BBCtrending investigation has found that many of these images are not from the latest conflict and not even from Gaza. Some date as far back as 2009 and others are from conflicts in Syria and Iraq.”

        für die wo kein englisch verstehen, #Nikolaus ist vom BBC gehabt worden. 😈

    • mike hammer schreibt:

      auch die russen Lügen gerne über juden,
      verkaufen israelische terroropfer als arme pestilinenser.

      • Aristobulus schreibt:

        Der Sender RT 😀 , ausgerechnet dieser ist bekannt und berüchtigt für judenhasserische Fälschungen, für andere Verrücktheiten kosmischer Art und für sowas wie folgt: (die arme Moderatorin muss es aushalten)

  3. caruso schreibt:

    Obwohl ich 100 % auf der Seite Israels stehe (oder gerade deshalb) ist mir das Schicksal der PalAraber alles nur nicht gleichgültig. Ich wünsche ihnen vom Herzen, daß sie Kraft haben sich von ihren geistlichen und politischen Führer zu befreien. Denn solange diese jetzige Garnitur das Wort hat, wird ihre Lage nicht besser. Es müßten endlich jene zu Wort kommen, die wirklich Frieden wollen und dafür zu Kompromissen bereit sind. Ich wünsche ihnen und mir selbst, daß das bald geschieht. Es gibt ja in ihrer Gesellschaft viele, die das möchten, das weiß ich.
    lg
    caruso

    • Eitan Einoch schreibt:

      Wie viele von denen wollen denn tatsächlich Frieden? Sogar diejenigen, die den Terrorismus ablehnen, akzeptieren die Zweitstaatenlösung mehrheitlich nur als strategischen Zwischenschritt zur „Befreiung“ ganz Palästinas – keineswegs jedoch als Ende des Konflikts. Der Unterschied zwischen den Radikalen und den Gemäßigten besteht im ihren Methoden – nicht in ihren Zielen. Das ist nichts Neues. Als Hitler 1923 beim gewaltsamen Putsch scheiterte, änderte er auch seine Strategie und wollte von da ab ohne Gewalt an die Macht kommen – was ihm auch gelang, die Folgen sind bekannt.

      So lange die Palästinenser nicht mehrheitlich den zionistischen Staat und ein endgültiges Ende des Konflikts mit diesem akzeptieren, ist jede Diskussionen über vernünftige und gemäßigte Kräfte in ihren Reihen reine Farce.

    • Mr. Römpöm schreibt:

      caruso:
      Du bist einfach lieb. Es kommt aus deinem Innersten.

      Vielleicht – und jetzt werd ich polemisch – kann man den armen Muslimen in aller Welt ja zeigen, daß ein riesiger Media-Markt und Unmengen an Lebensmittelmärkten, Schulen, Discotheken, Parks, Krankenhäusern, Fitnessstudios, Kinos, usw. viel doller und schöner sind, als die olle Meteoritenhütte in Mekka, um die man nur hungrig, verbiestert und dumpf herumlaufen kann. Die, die sich aus eigener Einsicht für die Moderne entscheiden, werden es ganz bestimmt mal besser haben, und dann muß auch kein Erzfeind mehr für die eigene Verbiesterung herhalten.

    • mike hammer schreibt:

      ein Besseres Flugblatt extra für @ caruso n‘ schabbes. 😉

  4. Nikolaus schreibt:

    Buurmann, es ist eine Schande, wie Sie das Schicksal der Geschwister Scholl, hier in ihrem Blog missbrauchen. Sie sollen sich schämen.

    • caruso schreibt:

      Wieso „mißbrauchen“? Was Buurmann macht ist gerade richtig. Bin sicher, daß die Geschwister Scholl glücklich wären über diesen „Mißbrauch“.
      lg
      caruso

      • Mr. Römpöm schreibt:

        Die Geschwister Scholl waren zumindest geistig so fit und so open-minded, daß sie hier ganz sicher vernünftig und anschlußfähig mit kommentiert hätten, GANZ ANDERS als das Klausi-Nikolausi.
        Wir hätten uns mit ihnen zumindest gut unterhalten können. Allerdings waren sie nicht unbedingt Freunde des Judentums oder aller Juden, sondern stramm-christlich, und waren zumindest anfangs noch deutlich dem autoritären Staatsdenken verhaftet. Aber sie hatten ganz bestimmt ein HERZ.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Haben Sie irgendwelche Gelübde abgelegt, dass Sie nur Idiotien ausscheiden dürfen?

      • SilverSurfer schreibt:

        Wie seine Mutter vor hundert Jahren.

        Ach so, dachte, da steht „Idioten“…mein Fehler!

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @SilverSurfer: „Ach so, dachte, da steht “Idioten”…mein Fehler!“

          Es hätte besser gepasst, wie ich freimütig einräume.

Seid gut zueinander!

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