Verarscht den Islam!

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi will nicht, dass die Terrorgruppe IS als „radikal-islamisch“ bezeichnet wird. Das beleidige nämlich die Muslime, sagt sie. Ach so! Die Terroristen vom „Islamischen Staat“ geben zwar vor, im Namen des Islams zu morden, sie nennen sich sogar „islamisch“, aber es ist dennoch beleidigend, sie „radikal-islamisch“ zu nennen. Wie sehr beleidigen Yasmin Fahimi eigentlich die Morde an sich?

Was kommt als nächstes? Wird Yasmin Fahimi morgen fordern, die Kreuzritter nicht mehr „radikal-christlich“ zu nennen, weil das die Christen beleidigen könnte?

Wer behauptet, der Islam habe nichts mit der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zu tun, kann genauso gut behaupten, der Kolonialismus habe nichts mit Europa und der Nationalsozialismus nichts mit Deutschland zu tun. Es ist blanker Geschichtsrevisionismus sowas zu behaupten!

Bald wird sicher irgendein Iman erklären, man möge Yasmin Fahimi nicht mehr Sozialdemokratin nennen, weil man damit die Sozialdemokratie beleidigt.

Es gibt aber auch andere Leute, die bestimmen, was der Islam bedeutet. Obama, Kerry und der Papst sind zwar keine Muslime, aber sie alle wissen, was wahrer Islam bedeutet. Früher nannte man es Kulturimperialismus, wenn eine Kultur über die Definition einer anderen Kultur bestimmte. Obama definiert das Wesen des Islams und es klingt verdammt nach christlicher Nächstenliebe. So werden Muslime zu Christen gemacht. So geht Kreuzzug heute!

Ich muss gerade an eine Szene aus Heinrich Heines Tragödie “Almansor” denken. Sie spielt im 15. Jahrhundert in Spanien. Eine Figur in der Tragödie ist Hassan und er beschreibt die Lust am Krieg:

“Zu jenen Kämpfern hatt ich mich gesellt, die ins Gebirge, auf die kalten Höhn, mit ihren heißen Herzen sich geflüchtet. So wie der Schnee dort oben nimmer schwindet, so schwand auch nie die Glut in unsrer Brust; wie jene Berge nie und nimmer wanken, so wankte nimmer unsre Glaubenstreue; und wie von jenen Bergen Felsenblöcke öfters herunter rollen, allzerschmetternd, so stürzten wir von jenen Höhen oft, zermalmend, auf das Christenvolk im Tal; und wenn sie sterbend röchelten, die Buben, wenn ferne wimmerten die Trauerglocken, und Angstgesänge dumpf dazwischen schollen, dann klang’s in unsre Ohren süß wie Wollust.”

Mit Hassan hat Heinrich Heine den Prototypen eines Gotteskriegers erschaffen. Wie die Gotteskrieger heute kennt auch Hassan Skrupel. Es gibt etwas, das ihn zutiefst beleidigt. Als er sieht, wie ein Koran unter dem inquisitorischen Kardinal Mateo Ximenes de Cisneros verbrannt wird, rastet er aus uns sagt:

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”

Hassan ist ein Mann, der unzählige Christen in Wolllust geschlachtet hat, aber das Verbrennen des Korans nicht ertragen kann. Heinrich Heine zeigt sich hier in seiner ganzen Brillanz. Zwar lässt Heine keinen Zweifel daran, dass das Verbrennen von Büchern „Dummheit“ und „Unvernunft“ ist, ein “obskurer Rabengesang“ würdig des „blödsinnigsten Mittelalters“, aber Heinrich Heine macht noch etwas mehr deutlich:

Ein Mensch, der das Verbrennen von Büchern als Todsünde erachtet, das Töten von Menschen jedoch nicht, hat ganz andere Probleme.

Das ist die eigentliche Aussage des immer wieder zitierten Satzes von Heinrich Heine: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”

Wenn mich jemand fragt, was man tun kann in Anbetracht des „Islamischen Staats“, so sage ich: Verarscht den Islam! Lacht ihn aus! Nimmt den Koran nicht ernst!

Der Witz gehört zu den ersten Dingen, die von Diktaturen verboten werden. Ernst Lubitsch und Charly Chaplin haben über Hitler gelacht, die Deutschen nicht! Die Deutschen nahmen sich und ihre Ideologie unfassbar ernst. Das war ihr Problem.

Heute nimmt sich der Islam erschreckend bierernst. Entschuldigung, ich meine natürlich, der Islam nimmt sich ayranernst. Dieser Ernst muss dem Islam ausgetrieben werden!

Das Christentum musste auch erst von dem Sockel der Selbstergriffenheit gestoßen werden, bevor es sich mit der Aufklärung arrangieren konnte. Satire, Polemik und Witz haben beim Christentum und Judentum Wunder gewirkt. Warum sollte es beim Islam anders sein? Heinrich Heine dichtete einst in der „Disputation“ zwischen einen Juden und einem Christen:

„Welcher Recht hat, weiß ich nicht –
Doch es will mich schier bedünken,
Dass der Rabbi und der Mönch,
Dass sie alle beide stinken.“

Es wird Zeit, dass wir auch den Mut finden zu erklären, dass der Imam stinkt!

Nicht selten wird behauptet, als Reaktion auf den Terror des „Islamischen Staates“ müsse man mit mehr Interesse für den Islam reagieren. Bullshit! Wenn eine Religion will, dass ich mich für sie interessiere, dann soll sie mir Vertrauen schenken und nicht Angst einjagen. Ich erwarte, dass man mich durch Werbung gewinnt, nicht durch Gewalt! Außerdem habe ich das Recht, dass mir Dinge scheißegal sind.

Der Hinduismus ist mir scheißegal! Er nervt mich aber nicht. Die Mormonen sind mir scheißegal. Sie nerven mich auch nicht! Im Islam jedoch gibt es viel zu viele Fundamentalisten, die einfach nur noch nerven, weil sie es nicht zulassen wollen, dass mir der Islam scheißegal ist!

Wenn ich aber gezwungen werde, mich mit dem Islam auseinanderzusetzen, dann wähle ich nur den Spott! Ich werde nicht anfangen den Koran zu respektieren, nur weil Muslime zum Terror greifen. Eher respektiere ich die Weisheiten Buddhas, weil kein Buddhist mich bedroht, und lasse mir von dem fetten Mann was von Enthaltsamkeit erzählen.

Je weniger ein Mensch über etwas lachen kann, umso mehr steigt damit die Gefahr, dass er in dieser Sache fundamentalistisch wird.

Verarscht den Koran! Nehmt den Islam nicht ernst! Lacht mit Muslimen über Muslime, und wenn einige Muslime nicht lachen können, dann kitzelt sie, auch wenn es manchmal schwer fällt, unter der Burka die kitzeligen Stellen zu finden.

Das ist mein ganz persönlicher Kreuzzug!

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