Kritik ist geisteskrank

Die Muslime versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Islams durch die arabischen Staaten trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Muslime.

Diesen Ausspruch hat der Philosoph Bertrand Russell so nicht getätigt. Er äußerte diese Worte über das Christentum.

Heute ist der Europäische Aktionstag gegen Islamophobie und religiöse Intoleranz. Ich muss gestehen, ich verstehe nicht, was mit Islamophobie gemeint sein soll.

Wenn ich mir die Länder anschaue, wo der Islam herrscht, dann stelle ich fest, dass dort Homosexuelle eingesperrt und hingerichtet werden, kritische Geister verfolgt und Frauen zwangsverschleiert werden. Vor all diesen Dingen habe ich Angst! Die Angst ist berechtigt!

Als in Europa das Christentum herrschte, wurden Homosexuelle eingesperrt und hingerichtet, kritische Geister verfolgt und Frauen ihre elementaren Menschenrechte verweigert. Jeder, der es damals wagte, das Christentum zu kritisieren, wurde mit der Inquisition bedroht. Man erklärte die Kritiker für besessen. Das war damals die Art und Weise wie man Kritiker zu Geisteskranken machte. Heute wird nicht selten vollkommen berechtigte Kritik am Islam als Phobie und somit als Geisteskrankheit bezeichnet?

Ich nutze daher den heutigen Aktionstag, um ein paar Zitate von Menschen zu bringen, die das Christentum äußerst scharf kritisiert haben. Für mich sind es Aufklärer, die nicht nur unserer Gesellschaft sondern auch dem Christentum einen großen Dienst erwiesen haben. Heute gelten sie vermutlich als christophob.

***

Karlheinz Deschner:

„Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie »heiligsten« Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion.“

„Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen.“

„Die frommen Geistlichen pflegten schon im Mittelalter alles zu vögeln, was eine Vagina hatte, Ehefrauen, Jungfrauen, kleine Mädchen und wie wir nicht ohne Grund vermuten dürften, weibliche Tiere. Die Homosexualität florierte in den Klöstern seit deren Bestehen. Wo es an Männern mangelte, man den Nonnen nicht einmal die Beichtväter gönnte, mussten sie oft mit Kindern vorliebnehmen.“

„Einziger Grund, warum ich kein Kommunist bin: die Kommunisten. Der Grund, warum ich kein Christ bin: das Christentum.“

Uta Ranke-Heinemann:

„Aber, wenn immer eine Befreiung der Frau geschah, dann bestimmt nicht dank der Kirche, sondern trotz der Kirche und schon gar nicht in der Kirche.“

„Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte. Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche. Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.“

„Die Kirche ist noch zu sehr eine Konserve von gestern und vorgestern. Ihre konservativen Führer merken nicht, dass das Verfallsdatum längst überschritten ist.“

Friedrich Nietzsche:

„Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung.“

„Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit.“

„Erst das Christentum hat den Teufel an die Wand der Welt gemalt; erst das Christentum hat die Sünde in die Welt gebracht. Der Glaube an die Heilmittel, welche er dagegen anbot, ist nun allmählich bis in die tiefste Wurzel erschüttert: aber immer noch besteht der Glaube an die Krankheit, welchen er gelehrt und verbreitet hat.“

„Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.“

„Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.“

„Gott ist ein Krankengott, so wie sich Christen Gott vorstellen, ist das nicht nur ein Irrtum, sondern Verbrechen am Leben.“

Bertrand Russell:

„Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.
Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.“

„Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.“

„Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.“

„Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.“

„Ich bin selbst gegenüber allen bekannten Religionen Dissident, und ich hoffe, dass jede Art religiöser Gläubigkeit ausstirbt.“

„Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.“

„Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.“

„Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.“

Heinrich Böll:

„Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, daß 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst.“

„In seinem Durchschnitts-‚Organ‘ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.“

Heinrich Heine:

„Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.“

Thomas Jefferson:

„Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.“

„Die Geschichte gibt uns, wie ich glaube, kein Beispiel für ein priesterverseuchtes Volk, das eine freie zivile Regierung unterhält.“

Albert Camus:

„Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.“

Jean-Jacques Rousseau:

„Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.“

Richard Dawkins:

„Der Gott des Alten Testaments ist – das kann man mit Fug und Recht behaupten – die unangenehmste Gestalt der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“

Dieter Nuhr:

„Das Christentum ist ausschließend dann tolerant, wenn es keine Macht hat und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das bei uns so bleibt.”

Den letzten Satz hat der Comedian Dieter Nuhr so nicht getätigt. Er äußerte diese Worte über den Islam. Vermutlich geht der heutige Tag auch gegen ihn. Nuhr keine Angst haben!

“Die rufen Tod bis … Krieg. Das ist für mich … hat einen Grad von Lächerlichkeit, dem dürfen wir uns nicht anpassen. Und wir passen uns reihenweise da an. Mich macht das wütend. Islam ist ausschließend dann tolerant, wenn er keine Macht hat und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das bei uns so bleibt.”

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117 Antworten zu Kritik ist geisteskrank

  1. Ralf Weber schreibt:

    Hier wird es auch auf den Punkt gebracht mit einem treffenden Zitat:

    • ZetaOri schreibt:

      Ich darf dem obigen Zitat von …

      Heinrich Heine:

      „Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.““

      … hinzufügen:

      Ärgert dich die Realität, so lies die Bibel!

  2. Pingback: Das Kreuz mit der Islamophobie | Tapfer im Nirgendwo

  3. yakiz schreibt:

    Dazu fällt mir auch diese Liste ein die auf einem ebenfalls interessanten blog steht:
    http://diskurskorrekt.wordpress.com/2014/09/23/hier-sprechen-islamophobe-2/

  4. Furbaz schreibt:

    Da wartet schon ein anderer ganz ungeduldig, Ali-Chamenei, er wird nicht zögern den “ Knopf “ zu drücken, alles ist fast fertig, nur noch etwas Geduld.
    Wohin dann die Rakete fliegen wird, dass werden wir wohl oder übel, alle bald erfahren. Jedenfalls, sollte die Rakete nicht Ihr Ziel erreichen, waren es diese verhassten Juden.
    Shana Tova
    Furbaz

  5. mike hammer schreibt:

    komisch wie kommt mein komentar da hoch??? hmmmmm???

    • Dante schreibt:

      In diesem Fred ist alles ein klein wenig anders. So landeten die Kommentare zeitweise untereinander, später irgendwo. Außerdem bekomme ich E-Mails von meinen eigenen Kommentaren.

  6. mike hammer schreibt:

    ?!? huch watsn hier loß ???

    setz es mal hier rein, man erschrickt moslems damit mehr als mit schweinefleisch!

    • Aristobulus schreibt:

      „Hi IS, you were heavily bombed by a yidishe bobe. Have a nice war.“

    • Dante schreibt:

      Hübsch, die Pilotin. 🙂

    • Dante schreibt:

      Aus welcher Quelle stammt das Bild (ich meine natürlich das untere)?

      • mike hammer schreibt:

        # Dante
        USA, ich habs vom daily gator glaub ich. 😉

        • mike hammer schreibt:

          # Dante

          die frau ist Pilotin der Arabischen Emiratte und wurde für das töten der
          „nichtmoslems“ der ISIS von der Familie enterbt, wie ich hörte. :/
          hat nichts mit islam zu tun denn islam ist frieden und
          wers nicht glaubt muß dran glauben!
          …oder so. ❓

          • Dante schreibt:

            Durch Zufall bin ich hier auf einen Artikel über die Pilotin gestoßen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah gut. Ausm‘ Augenwinkel hatte ich grad gelesen, Du seist auf einen Artikel über Plotin gestoßen und dachte schon, urgh-argh, das gibt jetzt einen anstrengenden philosophischen Sonntagpflichtabend 😀

          • Dante schreibt:

            Nein, es geht um Mariam al-Mansouri, 35. In ihrer Familie, die Sympathien für den IS hat, gilt sie als das schwarze Schaf und wurde enterbt (ich brauche nicht zu erwähnen, dass dies für die „fünfte Kolonne“ des IS im Westen sowie Vulgärpazifisten auch gilt). Andererseits hat sie auch unzählige Heiratsanträge erhalten.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun!!!

  8. Martin schreibt:

    Lesehinweis: So mit das Beste, das ich seit langer Zeit von einer Muslima/einem Moslem gelesen habe.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132542401/Die-Opferrolle-der-Muslime-in-Deutschland-nervt.html

    • Dante schreibt:

      @Martin
      In der Tat. Wie Recht sie übrigens hat, zeigt ein vor jetzt 5 Stunden geschriebener Kommentar:

      Rassistischer Unfug, davon ab „meine/unsere religion“ von wen Reden sie ? Vom Islam kann es nicht sein, aus dem sind klar raus …

      Die weitaus meisten User äußern sich allerdings zustimmend und bringen ihre Hochachtung vor der Autorin zum Ausdruck.

  9. Kanalratte schreibt:

    Der Übersichtlichkeit halber nochmal hier unten:

    Solche Aktionstage sind Teil der islamischen Weltanschauung bzw. Teil der
    islamischen Opferkultur in Nicht-Islamischen Ländern, mit dem Ziel den Status
    echter Opfer von Rassismus, Völkermord und Vertreibung zu erlangen, um falsches
    Mitgefühl des Westens bzw. jener westlichen Bessermenschen zu bekommen, welche
    Kritiker daraufhin mundtot machen.

    Es sind jene Bessermenschen wie z.B. ein Wolfgang Benz, die der islamische Opferkult
    dann dazu bringt, eine imaginäre Islamfeindschaft in Europa aufzubauschen und in widerwärtiger und auch gefährlicher Art und Weise diese Religionskritik am Islam mit dem Leid von Juden des 20. Jahrhunderts zu vergleichen. Wie gefährlich das ist, bekommen Europas Juden heute tagtäglich zu spüren, wenn der judenhassende Ali Hakenkreuze an eine Synagoge schmiert, von der Gesellschaft allgemein aber als Opfer von “Islamhass” oder gar als Opfer von Israels Politik betrachtet wird. Dagegen ist der judenhassende deutsche Hans, einfach nur ein Arschloch und bekommt nicht den Arsch gepudert, sondern wird gleich zurecht in gesellschaftliche Abseits manövriert. Wohingegen Ali auch noch Solidarität von verirrten westlichen Bessermenschen bekommt, die vor lauter Friedensmüdigkeit vor großen Kirchen stehen und aus Langeweile den Weltuntergang predigen.

    Europa glaubt heute an die freie Entfaltung des Menschen, Europa glaubt und praktiziert heute eine Trennung von Religion und Staat und glaubt heute daran, dass die Zurückdrängung der Gewalt der Religion über den Menschen, bishin zum Schritt Religion zur privaten Angelegenheit zu machen, das Leben besser gemacht hat. Gleichzeitig wirft Europa aber seine Erfahrungen und seine Errungenschaften über Bord wenn es um den Islam geht, weil Europa irrtümlicherweise daran glaubt bzw. im Glauben gehalten werden soll, dass das System Islam, nicht nur eine gewöhnliche Religion ist, sondern ein schützenswertes Objekt innerhalb Europas bessermenschlichem Toleranz- und Opferindustrie.

  10. Kanalratte schreibt:

    Solche Aktionstage sind Teil der islamischen Weltanschauung bzw. Teil der
    islamischen Opferkultur in Nicht-Islamischen Ländern, mit dem Ziel den Status
    echter Opfer von Rassismus, Völkermord und Vertreibung zu erlangen, um falsches
    Mitgefühl des Westens bzw. jener westlichen Bessermenschen zu bekommen, welche
    Kritiker daraufhin mundtot machen.

    Es sind jene Bessermenschen wie z.B. ein Wolfgang Benz, die der islamische Opferkult
    dann dazu bringt, eine imaginäre Islamfeindschaft in Europa aufzubauschen und in widerwärtiger und auch gefährlicher Art und Weise diese Religionskritik am Islam mit dem Leid von Juden des 20. Jahrhunderts zu vergleichen. Wie gefährlich das ist, bekommen Europas Juden heute tagtäglich zu spüren, wenn der judenhassende Ali Hakenkreuze an eine Synagoge schmiert, von der Gesellschaft allgemein aber als Opfer von „Islamhass“ oder gar als Opfer von Israels Politik betrachtet wird. Dagegen ist der judenhassende deutsche Hans, einfach nur ein Arschloch und bekommt nicht den Arsch gepudert, sondern wird gleich zurecht in gesellschaftliche Abseits manövriert. Wohingegen Ali auch noch Solidarität von verirrten westlichen Bessermenschen bekommt, die vor lauter Friedensmüdigkeit vor großen Kirchen stehen und aus Langeweile den Weltuntergang predigen.

    Europa glaubt heute an die freie Entfaltung des Menschen, Europa glaubt und praktiziert heute eine Trennung von Religion und Staat und glaubt heute daran, dass die Zurückdrängung der Gewalt der Religion über den Menschen, bishin zum Schritt Religion zur privaten Angelegenheit zu machen, das Leben besser gemacht hat. Gleichzeitig wirft Europa aber seine Erfahrungen und seine Errungenschaften über Bord wenn es um den Islam geht, weil Europa irrtümlicherweise daran glaubt bzw. im Glauben gehalten werden soll, dass das System Islam, nicht nur eine gewöhnliche Religion ist, sondern ein schützenswertes Objekt innerhalb Europas bessermenschlichem Toleranz- und Opferindustrie.

  11. Krokodil schreibt:

    OT

    Morgen werde ich wohl zu gar nichts kommen, daher heute:

    A gut Rosch!

    Viel Glück mit der Schnapszahl 5775!

    Herzlich
    Krokodil

    (mal sehen wo das hier im Geisterfred hinsortiert wird)

  12. Krokodil schreibt:

    @ Dante
    https://tapferimnirgendwo.com/2014/09/21/kritik-ist-geisteskrank/#comment-71107

    Das wurde moderiert, darum werden die Kommentare in diesem Fred per Zufallssteuerung? sortiert. Mal sehen wo das hier landet, eigentlich müsste es ganz unten erscheinen.

  13. Dante schreibt:

    @aurorula
    Offensichtlich ist dieser Fred vom großen Durcheinanderwerfer 😈 heimgesucht worden, der einen geordneten Diskussionsablauf torpedieren will. Gerd muss einen Exorzisten rufen.
    Ich neige nunmehr dazu, die beantworteten Kommentare zu verlinken, wie ich das hier gemacht habe.

  14. aurorula a. schreibt:

    Dann ist wahrscheinlich etwas rausgelöscht worden. Nach dem zu urteilen was dastehen muss, bevor es vom Hausherrn hier gelöscht wird, bin ich froh dass mir was auch immer erspart geblieben ist…

  15. Krokodil schreibt:

    Fred puttegang…

  16. mike hammer schreibt:
  17. Paul schreibt:

    Die NZZ hat einen interessanten Artikel „Töten im Namen Allahs.
    Wer mehr über den friedfertigen Islam wissen möchte, sollte diesen Artikel lesen.
    In einem anderen Blog würde der Admin „Lesebefehl“ schreiben.

    http://www.nzz.ch/feuilleton/toeten-im-namen-allahs-1.18378020

    Herzlich, Paul

    • Aristobulus schreibt:

      Tja, der Autor des Artikels ist Mitglied beim Opus Dei.
      Trotzdem hat er bezüglich des Islams Recht.
      Es ist gar nicht so leicht, solch eine Feststellung zu treffen 😉

    • schum74 schreibt:

      Ebenso schön:
      Leon de Winter, „Die Mörder des IS nehmen Mohammed eben wörtlich“, Die Welt, 10.09.2014

      Auszug:

      „Wie das Christentum hat auch der Islam eine Hauptfigur neben Gott. Aber Mohammed ist nicht so eine Hippie-Gestalt wie Jesus. Mohammed ist ein Häuptling, ein Mann, der extreme Gewalt wie Massenmord anwendet, um seine Ziele zu erreichen. Eine objektive Lektüre des Koran hinterlässt den Eindruck, dass der Frieden des Islam ein Frieden der Unterwerfung ist – das ist die wörtliche Übersetzung des Wortes Islam – und dass der Islam sich nicht nur als Religion versteht, sondern auch als ein ideologisches Programm, mit dem die Gesellschaften reorganisiert werden sollen.

      Der Islam ist viel mehr als eine persönliche Form der Meditation. Er möchte die Welt entsprechend den Werten eines Warlords aus dem siebten Jahrhundert neu ordnen. Der Koran lässt daran keinen Zweifel. Aber ist es klug für einen aufgeklärten Postmodernisten, solche Schlussfolgerungen zu publizieren? Wer möchte schon als rassistisch oder islamophob bezeichnet werden? Wer möchte in die Ecke von Neonazis und kulturellen Suprematisten gedrängt werden?

      Im kulturrelativistischen Europa sind alle Religionen gleich. Wir reden uns immer wieder ein, dass die abrahamitischen Religionen von Natur aus friedlich sind. Die Option, Unterschiede zu machen zwischen Christentum, Judentum und Islam, muss unterdrückt werden, weil die letzte Konsequenz einer Unterscheidung das A-Wort bedeutet. Lassen Sie es mich ausschreiben: Auschwitz. Also sagen wir weiterhin: Der Islam ist eine Religion des Friedens, und islamische Terroristen sind keine Muslime, sondern barbarische Mörder. Das stimmt zwar nicht, aber es ist sicherer, so was zu sagen.

      Das ist die Ironie bei den Grenzen der Toleranz: Wir sind nicht tolerant gegenüber jenen, die die grundlegenden Ideen des Islam analysieren und kritisieren wollen. Wer sagt, dass der Islam um einen brillanten, aber bizarren Charakter herum entstand, der jeden töten wollte, der nicht seiner Meinung war, der wird von der großen Mehrheit der Kommentatoren und Politiker zum Schweigen gebracht.“

      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132118191/Die-Moerder-des-IS-nehmen-Mohammed-eben-woertlich.html

  18. schum74 schreibt:

    Vor langer Zeit hat Gerd Buurmann dem Voltaire-Stück „Le Fanatisme, ou Mahomet“ (1741) mindestens einen Artikel gewidmet.

    Voltaire, so wird erzählt, habe den Islam aufs Korn genommen, weil er es nicht wagen konnte, das Christentum frontal anzugreifen. Dafür hat er sich die Neckischkeit erlaubt, das Stück dem Papst persönlich zu widmen. War die Kirche neese.

    Die Erklärung leuchtet ein: Islam, Christentum ‒ was ist das wichtig? Der verständige Europäer werde schon wissen, wo er religösen Fanatismus zu suchen hat. Voltaire, das liebe Schlitzohr.

    Was einem viel später aufgeht: Voltaire hätte sein Stück auf keinen Fall um einen anderen Religionsstifter als Mohammed aufbauen können. Mord und Totschlag hat es weder um Moses herum noch um Jesus herum gegeben. Mehr noch: Kein anderer Religionsstifter als eben Mohammed hat Mord und Totschlag zu Glaubensdoktrin erhoben.

    Um das Christentum direkt anzugreifen, hätte Voltaire Jesus (meinetwegen: Jesum) aussparen müssen; nicht aus Vorsichtsgründen, sondern weil Jesus die Ware nicht liefert. Er hätte stattdessen die Praxis eines Torquemada etwa beleuchten müssen. Es wäre ein anderes Stück geworden, bei weitem nicht so radikal wie das Original um den Islam-Stifter.

    Hören Sie sich das an! Hier haben Voltaire und Goethe (Übersetzung) main dans la main gearbeitet:

    (I,1)

    Phanor (Senator von Mekka über Mahomet):
    „Da war er noch ein Bürger und erschien
    Als Schwärmer, Ordnungsstörer, Aufruhrstifter;
    Heut ist er Fürst, er triumphiert, er herrscht.
    Aus Mekka mußt’ er als Betrüger flüchten,
    Medina nahm ihn als Propheten auf,
    Ja, dreißig Nationen beten ihn
    Und die Verbrechen an, die wir verwünschen.“ (I, 1)

    « Mahomet citoyen ne parut à vos yeux
    qu’un novateur obscur, un vil séditieux :
    aujourd’hui, c’est un prince ; il triomphe, il domine ;
    imposteur à la Mecque, et prophète à Médine,
    il sait faire adorer à trente nations
    tous ces mêmes forfaits qu’ici nous détestons. » (Acte I, scène 1)

    Nirgendwo sonst als im Islam werden Verbrechen angebetet. Verbrecher schon. Die Taten nicht.

    (III, 8)

    Sopir (Scherif von Mekka) zu Séide (Mahomets Sklave)
    „Vertilget, große Götter, von der Erde
    Den Mann, der Menschenblut mit Lust vergießt! (…)
    Mein Sohn,
    In welchem tiefen Irrtum wandelst du?
    Betäubte so die Lehre des Tyrannen
    Den guten, den natürlich reinen Sinn,
    Daß nur dir Muselmänner tugendhaft
    Und alle Menschen dir Verbrecher scheinen?
    So mißgebildet hat zur Grausamkeit
    Der Wahn dich schon, daß, ohne mich zu kennen,
    Du mir, als einem Sohn des Greuels, fluchtest?
    Verzeihen kann ich solchen Irrtum dir,
    Er ist nicht dein, er ist dir aufgezwungen;
    Doch hebe selbst den freien Blick empor
    Und sprich: ist das ein Gott, der Haß gebietet?“ (III, 8)

    « Mon fils, à quelle erreur, hélas ! Tu t‘abandonnes !
    Ton esprit, fasciné par les lois d‘un tyran,
    Pense que tout est crime hors d‘être musulman.
    Cruellement docile aux leçons de ton maître,
    Tu m‘avais en horreur avant de me connaître ;
    Avec un joug de fer, un affreux préjugé
    Tient ton coeur innocent dans le piége engagé.
    Je pardonne aux erreurs où Mahomet t‘entraîne ;
    Mais peux-tu croire un dieu qui commande la haine ? » (Acte III, scène 8)

    Mais peux-tu croire un dieu qui commande la haine ? ‒ ist das ein Gott, der Haß gebietet?
    Wen hat Jesus zu hassen geboten?

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Sie unterliegen dem Irrtum, ähnlich wie Herr Buurmann, dem dies mehrfach mit dem „Almansor“ passiert ist, Dramen als Reportagen zu lesen. Das wirkt, um es vorsichtig auszudrücken, befremdlich. Oder meinen Sie, es gehe im „Faust“ vorrangig um die Midlife-Crisis deutscher Akademiker oder im „Hamlet“ um die Familienkonstellationen in skandinavischen Adelskreisen? Und so greifen auch Sie daneben, wenn Sie den Mahomet Voltaires als Beweis dafür nehmen, dass es sich beim Islam um eine ganz spezielle und besonders blutrünstige monotheistische Religion handele (nur, damit wir einander nicht falsch verstehen: die These mag ja durchaus stimmen, ich will das gar nicht, sieht man mal vom ähnlich brutalen Christentum ab, bestreiten, der Beleg ist aber wenig tauglich – und selbst wenn er für eine Diskussion in Betracht käme, müsste man fragen, warum ausgerechnet Voltaire ein stimmigeres Bild von Moslems liefern sollte als z.B. Lessing im „Nathan“ oder Stephanie, der Librettist der „Entführung aus dem Serail“).

      P.S.: Poliakovs Ausführungen zu Voltaire sind Ihnen bekannt, oder?
      P.P.S.: Sie schreiben: „Mord und Totschlag hat es weder um Moses herum noch um Jesus herum gegeben.“ Ich greife ins Regal, schlage die Bibel auf und lese: „Mose trat an das Lagertor und sagte: Wer für den Herrn ist, her zu mir! Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann.“

      • Aristobulus schreibt:

        Nein, die islamische Brutalität ist eine andere als die alte christliche – weil sie keinen Bruch hat, weil sie keine Auswege offen lässt, weil sie aus einem Guss ist.
        Voltaire hat es so hingeschrieben, wie es nun mal ist. Insofern gilt sein Dialog als Bestandsaufnahme des Faktischen.

        Was sind Dramen denn Anderes als Reportagen? Hamlet handelt von zerrissenen Charakteren der frühen Neuzeit (Shakespeares Gesellschaft in London um 1600), so fühlten sich diese Leute. Voltaire war in puncto Distanz zur Vergangenheit weiter; er hat offensichtlich die entsprechenden Passagen des Korans gelesen, die vorschreiben, dass Nichtmoslems gehasst und mit Krieg überzogen werden müssen. Es geht da wirklich um den Islam (nicht wie in Montesquieus Lettres persanes, wo es nur zum Schein um Persien geht, weil Montesquieu auf die Weise das Frankreich seiner Gegenwart in Chiffren beschrieb).

        Selbstverständlich weiß Schum, was just Voltaire hingegen über das Judentum äußerte. Er war ein rabiater Judenhasser. Und? Das entwertet oder relativiert seine Dialoge im Mahomet ja nu überhaupt nicht.

        Zum P.P.S.: Sie müssten schon die Stelle angeben, Thomas. So als Ausriss taugt das Zitat nichts – der Bezug muss hergestellt werden.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Exodus 32.

          Mag ja sein, dass Voltaire den Koran gelesen hat und sich aus diesem Text einen besonders hasserfüllten Mohammed gebastelt hat, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Titelheld auch für jemand ganz anderen stehen könnte. „schum74“ interpretiert eben den Text, diese Interpretation mag man für schlüssig halten oder nicht. Texte haben halt die Eigenschaft, dass sie sich einem einfachen Verstehen oft entziehen, wie ja auch Shakespeare eigentlich nicht vom Dänenprinzen als solchem schrieb, sondern, ich darf Sie zitieren, „von zerrissenen Charakteren der frühen Neuzeit“.
          Und selbst wenn Voltaire den Islam gemeint haben sollte: Was macht sein Bild dieser Religion glaubhafter als das, welche Lessing zeichnet, und warum sollte er, der im Zusammenhang mit dem Judentum vor allem Hass und Ressentiments verbreitet, beim Islam objektiv sein?

      • schum74 schreibt:

        Die Tora beschreibt Gewaltszenen, ganz richtig. Was es aber nicht gibt: Gewalt als Doktrin. Gewalt ist keine Mizwa. Wenn ich richtig erinnere, lautet das sechste Gebot nicht: Du sollst morden.

        Wenn Sie in diesem wesentlichen Punkt keinen Unterschied zwischen der Tora, den Evangelien und dem Koran erkennen können, dann weiß ich nicht weiter.

        Wenn Sie meinen, dass Jesus sich als Prototyp des Fanatikers genauso gut wie Mohammed für Voltaires Demonstration geeignet hätte, dann weiß ich nicht weiter.

        • Aristobulus schreibt:

          … es gibt in der Tat einen Entwurf von Jesum als Fanatiker, aus dem 19. Jh., als manche neogermanischen Schwärmer (incl. Adolf Stoecker, des Kaisers Hofprediger) ihn zum Arier machen wollten. Die Deutschen Christen des dritten Reichs nahmen diese Machinationen wieder auf – Jesus als nordische Lichtgestalt, wotangleich mit Schwert, dem Führer vorauseilend. Und Franz Alt hat 1988 in seinem Besteller „Jesus, der erste Neue Mann“ just diesen Jesum wieder ausgegraben, indem er das Judentum als kalte und gnadenlose Gesetzesreligion dargestellt hat, hingegen J. als Nichtjuden, der gegen das Judentum angetreten sei.

          Mamm Mann Mann, was haben manche Leutz‘ doch für eine wirre, fiebrige, arme Fantasie 😉

          A gutte lajle.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Es geht nicht um theologische Fragen (die mich nicht interessieren), sondern darum, dass Sie aus der Tatsache, dass ein Autor für eine seiner Figuren ein ganz bestimmtes Vorbild gewählt hat, die, meiner Ansicht nach, falschen Schlüsse ziehen. Auch Hadschi Halef Omar, eine Erfindung des urdeutschen Knallkopfs Karl May, ist ein Moslem, was beweist der denn? Dass ein gläubiger Moslem, wenn er nur lang genug mit einem deutschen Überhelden durch den Orient reitet, zum Christentum konvertieren kann?

          Und dass Jesus sich nicht zum „Prototyp des Fanatikers (…) geeignet hätte“, macht die ganze Chose doch noch unappetitlicher: Da stiefelt die Christenheit durch die Menschheitsgeschichte, hinterlässt Ströme von Blut und Gewalt, massakriert Glaubensbrüder wie Ungläubige und schert sich einen Dreck darum, dass sie sich auf eine „Hippie-Gestalt wie Jesus“ (de Winter) gründet. (Und man behaupte nicht, dies sei alles nur noch Vergangenheit: Das Opus dei – eine ganz objektive Quelle, keine Frage – unterstützte die Diktatoren Franco und Pinochet.) Das Christentum, um es überspitzt zu formulieren, kann mit dem Christentum nicht allzuviel zu tun haben, dafür ist es eine viel zu heterogene Erscheinung. Welche Eigenschaft es wiederum mit dem Islam gemeinsam hat, was es mit sich bringt, dass der Islam durch die Menschheitsgeschichte stiefelt, Ströme von Blut und Gewalt hinterlässt und Glaubensbrüder wie Ungläubige massakriert. Ob dieses Verhalten nun in der Gestalt des Religionsgründers vorgezeichnet ist oder nicht, halte ich für eine theologische und also marginale Frage. Viel interessanter ist doch, wer die Islamisten finanziert, was mit ihnen erreicht werden soll und warum sie einen solchen Zulauf haben.

          • Aristobulus schreibt:

            Thomas, Sie vermischen Dinge, die Sie der Klarheit halber auseinanderhalten sollten. Weil Sie sonst nur zu der einen Aussage kommen: Da stiefeln welche blutig herum, diese und jene, und alle sindse gleich grässlich.
            Diese Aussage ist jedoch sinnlos 😉

            Die letzten christlichen Massaker sind nun mal sehr lange her. Die Beispiele Franco und Pinochet gelten nicht als christliche Beispiele: Weil gleichzeitig die Kommunisten Massaker verübten. Pinochet hier, Castro dort – Opus Dei hier, Che Guevara dort. Und Pol Pot auch noch irgendwo, ganz ohne Christentum, dafür aber mit einer anderen, noch unmenschlicheren Erlösungsreligion. So rechnet man dann auf, und heraus kommt wieder nichts.

            Wer die Islamisten finanziert? Nu!, wer schon?, die Saudis und die Kataris, inwiefern ist die Frage interessant?, die haben Öl, so wie die Iraner, die andere Terroristen finanzieren.
            „Was mit ihnen erreicht werden soll“: Na eben eine allgemeine weltumfassende Theologisierung des Daseins im mohammedanischen Sinne, das heißt, Dschihad und Scharia. Das wollen die.

            Und Schum hatte ja keine theologischen Erwägungen angestellt: Sie hatte Inhaltliches festgestellt. Es gibt nun mal Menschen, die sich politisch an das halten, was in deren uralten Büchern steht. Selbst Marxens dickes Buch wurde theologisch ausgelegt, über siebzig Jahre lang im Sinne von Macht und Unterwerfung und Alleinherrschaft einer kleinen Gruppe. In der Tat führen somit theologische Erwägungen nirgendwo hin außer zu allerlei blümeranten Rechtfertigungen im Sinne verschiedener Ideologien. Um die es hier aber nicht ging.
            Es ging um spezifische Unterschiede!

  19. schum74 schreibt:

    Danke dafür, dass Sie dem Wort „Kritik“ seinen alten schönen Klang wiedergeben. Nichts nehme ich den Barbarei-Gutheißern so übel wie den Sprachmissbrauch.

    Kritik nennen sie Verleumdung, wenn sie sich gegen den Islam richtet. Verleumdung nennen sie Kritik, wenn sie sich gegen Israel richtet.

    Umso wichtiger ist es, sich klar zu machen, was Kritik von Verleumdung unterscheidet: Kritik hält sich an Fakten und zieht, polemisch oder nicht, nachvollziebare Schlüsse.
    Verleumdung setzt Unwahres in die Welt.
    Peinlich, Klippschulstoff durchkauen zu müssen.

  20. schum74 schreibt:

    Bertrand Russell hat sich naturgemäß viel zum Christentum geäußert, hat dem Thema sogar ein Buch gewidmet, doch hat er dankenswerter den Islam nicht vergessen:

    „Unter den Religionen ist der Bolschewismus eher mit dem Mohammedanismus zu vergleichen als mit dem Christentum oder Buddhismus. Christentum und Buddhismus sind vornehmlich persönliche Religionen mit mystischen Lehren und einer Vorliebe für das Kontemplative. Der Mohammedanismus und der Bolschewismus sind praktisch, sozial, unspirituell, auf Welteroberung ausgerichtet.“

    (Bertrand Russell, Theory and Practice of Bolshevism, London, 1921, S. 114; zit. n. Ibn Warraq, Warum ich kein Muslim bin, Matthes & Seitz Berlin 2004, S. 230)

  21. Martin schreibt:

    Komisch eigentlich. Wenn der Islam nur eine Religion ist, warum dann die seltsame Benennung des „Aktionstages“ ? Warum heißt der nicht einfach „Europäischer Aktionstag gegen religiöse Intoleranz“ ? Oder, wenn man denn den Propagandabegriff „Islamophobie“ verwenden muß, nicht konsequenterweise: „Europäischer Aktionstag gegen Islamophobie, Antisemitismus, Anti-Christentum,Anti-Buddhismus und Anti-Hinduismus“, um nur die gängigsten zu nennen?
    Warum die doch arg auffällige Heraushebung des Islam als Opfer, ausgerechnet der Religion, die am massivsten durch religiös motivierte Gewalt gegen andere Religionen auffällt?
    Wer wurde denn da wieder mit arabischen Geldern bestochen?

    • anti3anti schreibt:

      „Warum die doch arg auffällige Heraushebung des Islam als Opfer, ausgerechnet der Religion, die am massivsten durch religiös motivierte Gewalt gegen andere Religionen auffällt?“

      Genau deshalb!

    • abusheitan schreibt:

      Konsequent wäre die Warnung vor Islamophobie, Judophobie, Christophobie, Buddhophobie und Hindophobie. Allerdings sind berechtigte Ängste keine Phobien.
      Islam kann Ihre Gesundheit schädigen und tödlich sein.

    • Abu Umar schreibt:

      Weil wir Opfer sind, deshalb!

      Der Westen hat unser Kalifat zerstört, wollte damit unsere macht brechen, teilte uns in kleine Staaten ein und gab dem Kalifat einen neuen Namen und eine neue Sprache (Türkei), aber jetzt ist Schluss damit!

      Wir wehren uns gegen die Kuffar, die Mushrikun und die Murtadeen, hier, Dawla (ISIS) tötet in diesem Video die Murtadeen, und ja, es ist brutal, aber es sind genau diese Leute, die nachher wieder mit dem Westen kuscheln:

      http://www.liveleak.com/view?i=b00_1408017222

      Ja, sehr grausam, aber wie soll sich denn anders ein islamischer Staat durchsetzen?? Wie soll man einen Staat gemäß der sharia kreieren, ohne dass vom Westen bezahlte Störer wieder dazwischen greifen?

      Ich bin nun mal muslim und wünsche mir einen islamischen Staat!!

      • Abu Umar schreibt:

        Ich finde die Brutalität auch nicht gut und mich schockt das auch, was Dawla macht.

        ABER ich versuche zu verstehen warum sie so handeln…

        Ein Dilemma 😦

        • abusheitan schreibt:

          Was ist da zu verstehen?
          Wer die Welt von Ungläubigen und Abtrünnigen säubern will, muss sich wohl die Finger schmutzig machen. Die Juden zu vernichten, war vor 70 Jahren auch keine leichte Sache, da mussten schon die richtigen Männer dran. Von Himmler wurden sie gelobt, weil sie trotzdem „anständig“ blieben. Dann kam aber damals der böse Westen, verbündet mit dem bösen Osten, und der Traum vom 1000 jährigen Reich war ziemlich schnell ausgeträumt.
          Ich hoffe, der Islamfaschismus bekommt die gleiche Lektion zu schmecken und wird
          anschließend genau so geächtet wie der von Hitler, Mussolini&Co.

        • Aristobulus schreibt:

          Dieser Abu Schmumar ist nicht echt. Er mimt jemanden, den er sich vorstellt – ganz schlechte Rollenprosa. Dem fehlt doch jede épaisseur humaine (Dichte eines menschlichen Wesens), Leute.

          Welch eine schwachsinnige Idee, einen aufgekratzten Moslem faken zu wollen

          • ceterum censeo schreibt:

            Du hast es wohl als erster erfaßt. Ein richtiger Ork beherrschte auch die Rechtschreibung noch weniger.

        • ceterum censeo schreibt:

          Früher, stellte ich mir vor, dies sei einmal der letzte bittere Ausweg, damit endlich Frieden auf der Welt herrscht, verbunden mit der Hoffnung, es möge nie nötig werden. Seitdem habe ich mich täglich mit dem Islam beschäftigt, oder beschäftigen müssen, da kein Tag vergeht, an dem man nicht mit seiner Penetranz behelligt wird.
          Und ich würde heute den Knopf drücken. Gebt mir den Knopf!

          • Aristobulus schreibt:

            [ À propos!, ich habe einen Notknopf in Knallrot aus Plastik, eingerahmt in einem orangen Rahmen. Das ist der ultimate Notknopf. Nur schwebt er einfach so im Rahmen – scheints durch einen Trick, verborgene Folie, verborgene Spiegel, irgend so was. Trotzdem gilt er als DER ultimate Ultimat-Letzte-Notknopf schlechthin.
            Bloß nicht draufdrücken 😉 ]

          • Aristobulus schreibt:

            Huch? bezieht sich auf Ceterum, 7:46

          • ceterum censeo schreibt:

            Was passiert, wenn Du ihn drückst? Kommt ein Schnäpsken raus? 🙂

          • abusheitan schreibt:

            Der Knopf ist mit dem ELHC, dem bisher noch völlig geheimen Extra Large Hadron Collector verbunden. Wird der Knopf gedrückt, entsteht ein schwarzes Loch, das unser gesamtes Sonnensystem verschluckt. Aristobulus ist somit der mächtigste Mann auf Erden. Wir sollten ihn höflich behandeln und uns gut mit ihm stellen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwawoj! Da muss ich glatt mal drüber nachdenken, Abusheitan.
            Wenngleich es durchaus sein kann, dass da beim ultimaten Drücken kein schwarzes Loch rauskommt, sondern nur ein Schnäppsken. Wobei auch manch Letzeres schon wie Ersteres gewirkt haben soll, hört man.

        • Krokodil schreibt:

          Ich würde dem Tapferen empfehlen die nuklearen Vernichtungsträume nicht (zumindest nicht unkommentiert) so stehen zu lassen.

        • ceterum censeo schreibt:

          Hallo Krokodil, der Spreewald wird ausgenommen, aber:

          Noch! 🙂

        • Martin schreibt:

          „Ich würde dem Tapferen empfehlen die nuklearen Vernichtungsträume nicht (zumindest nicht unkommentiert) so stehen zu lassen.“

          Ach Gottchen ja. Soweit reicht die Meinungsfreiheit dann schon noch, das man auf die Vernichtung eines nicht mal existierenden islamistischen Staats hoffen darf.

        • Krokodil schreibt:

          Ähm, lieber cc, ich muss solcherlei Musik immer erst irgendwie einordnen, da ich es gewöhnlich nicht kenne, so Zeugs.
          Aber zum Glück meinte der Martin ja nicht meine schöne Deltalandschaft, sondern die Mesopotamische.
          @Martin:
          So wie es oben steht geht es mM nicht.
          Man könnte es auch als geschmacklos bezeichnen.
          Es als Meinungsfreiheit zu verkaufen ist auch mindestens geschmacklos.
          Ich möchte da nicht drauf rum reiten, es reicht mir mich in dieser Form davon zu distanzieren.
          Es wirkt ungelenk Barberei mit eben solcher zu delegitimieren.

          • ceterum censeo schreibt:

            Liebes Krokodil, Du mußt gar nix einordnen, denn das Original kennst Du ja wohl. Also vergiß das Metalgeplärr!
            Nun zur Sache: ca. 1,4 Milliarden Menschen, die sich leider dazu entschlossen haben, einer Herrenmenschenideologie zu folgen, die man bei näherer Betrachtung fast nur noch als das absolut Böse bezeichnen kann, wollen uns versklaven, umbringen, oder günstigstenfalls zum Konvertieren zwingen! Entweder aktiv oder zumindest passiv durch heimlichen oder offenen Beifall tun sie das täglich weltweit. Sie sehen Dich, deine Kinder und alle, die so sind wie Du, als schlimmer als das niederste Vieh. SIE stellen die derzeit schlimmste Geschmacklosigkeit auf diesem Planeten dar!
            Und ich möchte denjenigen, die mich und meine Familie mit dem Tode bedrohen und zumindest jetzt schon seit Jahren dafür sorgen, daß wir auf der ganzen Welt nie mehr unbeschwert leben können, selbst den Tod wünschen dürfen, auch wenn es ungelenke Barbarei ist. Die andere Wange hälst du im Islam nur einmal hin!

          • Krokodil schreibt:

            Gut, nix einordnen, die Gedanken sind frei.
            Sobald sie zu Zeilen geformt werden sind sie mehr als Gedanken, also sanktionsfähig.

            Aber: Haben sich alle 1,4 Mrd entschlossen?
            Auch wenn ich modernen Weisheiten wie „der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun“ nicht zu folgen bereit bin, so habe ich persönlich ein Problem damit, jedem der ein bestimmtes Buch im Regal stehen hat, und der Freitags in eine Mosche geht, automatisch als mir feindlich gesinnt anzusehen.
            (Nimm zB afrikanische Despoten, Mugabe und co vornweg, die predigen zu jeder Gelegenheit „Tod den Weissen“. Und lassen ihren Worten Taten folgen. Sind das wirklich alles unsere Feinde, die sich zu den Progromen anstiften lassen? Muss ich jeden, der diese Lieder mitsingt töten? Nein. )
            Das Problem sind auch dort die Idioten, die als gesteuerte Masse unendlich Schaden anrichten. Ich bin ja auch gegen fast alles an dieser Pseudoreligion, aber ich bleibe hoffentlich dabei, für diese Überzeugung nicht töten zu müssen, ich meine im Zuge der (evtl präventiven) Notwehr.
            Sollte dieser elendige Satanskult meine Wange erreichen, so muss ihm mit allen Mitteln Einhalt geboten werden.
            Solange er mir einfach nur lästig um die Nase schwirrt, wie eine Katze zwischen den Beinen wuselt, solange reicht es zu ignorieren, oder mit kleinen Schubsern den benötigten Platz zum leben frei zu halten.
            Alles andere wäre ein noch grösserer Krieg als das, was woanders lange Alltag ist.

          • Dante schreibt:

            Je später der große Krieg kommt (und je mehr Zeit die Tyrannen zum Aufrüsten haben, während ihre Gegner nichts dergleichen tun), desto verheerender wird er. Dies zeigt das Beispiel des 2. Weltkrieges.

          • O.Paul schreibt:

            Und es wird sein wie nach dem II.WK, als die Kinder ihren Eltern und Großeltern die Frage stellten, warum sie (die Alten) nichts dagegen unternommen haben. Und die meisten werden sagen, weil sie es nicht wußten.

          • Martin schreibt:

            Nunja. Das mag „ungelenk“ wirken. Bei einer Barbarei von der Gestalt der IS ist das Florett das falsche Werkzeug, der Vorschlaghammer ist besser geeignet.

          • aurorula a. schreibt:

            Och, nicht unterschätzen, was mit einem Florett so alles geht (ich meine die frühneuzeitliche, nicht die Sportfechterversion). Außer es einfach wie einen Baseballschläger mit Mythos-PR im Sinne des Vorschlaghammers zu benutzen, kann ich damit noch zustechen wie Omma mit dem Schirm und schneiden wie ein Sushikoch, so ein paar Optionen mehr sind immer nützlich 😀 . Und vor allem: von der Gewichtsverteilung ist es für Verteidigung viel besser, und zwar nicht die vorwärtsversion der Verteidigung. Der Versuch einen Schlag am Vorschlaghammer abgleiten zu lassen überzeugt sehr schnell davon, doch was zu nehmen was dafür gebaut ist. Schließlich möchte ich die Angriffe vor allem überleben – sowohl die der anderen als auch meine eigenen…

          • aurorula a. schreibt:

            (Das gehörte zum Vorschlaghammer oben, sorry, Smartphoneüberraschung.)

          • Dante schreibt:

            @aurorula
            Die Kommentare werden in diesem Fred z.Z. offenbar immer untereinander geschrieben.

          • aurorula a. schreibt:

            Die Antwort hierdrauf ist jetzt oben gelandet… *kratztsichamkopf*

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Leute, weil hier gelöscht worden ist, wohl was Nukleares 😉 , deswegen kann man nur noch untereinander schreiben.

            Florett?, allerdings. Ein Degen von 1600, oj, das Deftige vom Deftigen, und auch noch die Degen der galanteren Zeit um 1800 sind fette Stechdinger. Vor Allem schnelle.

          • Kanalratte schreibt:

            Das ist mir gerade auch aufgefallen, denn ich wollte meinen Text wegen besserer Übersichtlichkeit eigentlich ganz unten platzieren. Dagegen hab ich nun einen doppelten Text, weil ich zuerst dachte der Fehler läge bei mir.

        • A.Bundy schreibt:

          Während @Abu Schnabbu die Reste seines feuchten Traums vom zukünftigen islamischen Staat™ auf diesem Blog abschüttelt, hält seine Mudder schon längst den Spatel in der Hand, um die getrockneten Wichsflecken aus seinem Laken zu kratzen. So hat jeder was davon. 😀

      • anti3anti schreibt:

        Ich bin nun mal muslim und wünsche mir einen islamischen Staat!!

        Wünscht sich jeder Muslim einen islamischen Staat?

      • Kwezi schreibt:

        Überall da, wo ihr die Gelegenheit habt, seid ihr Massenmörder. Es ist dir unbenommen, dich in einen Sharia-Staat zu verfügen, davon gibt es ja einige.

        Hier jedenfalls bist du mit deinen seltsamen Wünschen in der falschen Ecke der Welt. Es besteht kein Bedarf an einer verrotteten Religion für geistig Minderbemittelte.

        • Aristobulus schreibt:

          Yep.
          Wie war das noch mit den Moslems und den Staaten:

          Moslems sind unglücklich in Ägypten, weil da die Scharia herrscht.
          Moslems sind unglücklich in Saudistan, weil da die Scharia herrscht.
          Moslems sind unglücklich im Iran, weil da die Scharia herrscht.
          Moslems sind unglücklich im Irak, weil da die Scharia herrscht.
          Moslems sind unglücklich im Jemen, weil da die Scharia herrscht. Usw., usf.
          Aber Moslems sind unglücklich in Luxemburg, weil da keine Scharia herrscht.
          Aber Moslems sind unglücklich in Schweden, weil da keine Scharia herrscht.
          Aber Moslems sind unglücklich in Frankreich, weil da keine Scharia herrscht.
          Aber Moslems sind unglücklich in Deutschland, weil da keine Scharia herrscht.
          Aber Moslems sind unglücklich in Uruguay, weil da keine Scharia herrscht. Usw., usf.

          • C. Weiss schreibt:

            Das Dilemma des religiösen Muslim: Lebt er dort, wo er herkommt, fehlt es ihm an Technologie und Wohlstand. Lebt er dort, wo es Technologie und Wohlstand gibt, stört er sich an der vermeintlichen kulturellen Zügellosigkeit, wo Frauen und Männer ihre Sexualpartner frei wählen, Alkohol trinken und selber für sich bestimmen, was sie gut finden. Sie beneiden die westliche Welt um ihre Errungenschaften, sind aber unfähig den Geist der Freiheit zuzulassen, der dahinter steht. Arrangiert zusammen mit falschem Stolz ergibt sich die aktuell häufig auftretende hochexplosive Mischung.
            Würden die Verehrer des Propheten Mohammeds einfach in ihren Zelten bleiben wollen, könnte man sich wohl ganz gut mit ihnen arrangieren.

      • Jan schreibt:

        „Wie soll man einen Staat gemäß der sharia kreieren?“
        Nun, am besten überhaupt nicht; es sei denn, es wird vorher sichergestellt, dass nur Leute darin leben, die es schön finden, wenn man sie köpft, steinigt, aufhängt, ihnen die Hände abhackt oder ihnen Säure ins Gesicht kippt. Leute, die gern lebenslang auf das Lesen von Romanen oder Fachbüchern, und auf das Hören von Musik verzichten.
        Und auf ein schönes Bierchen (wahlweise Kölsch) am Abend.

      • abusheitan schreibt:

        Ich habe letzte Nacht zu meinem Gott gebetet und ER hat mir unüberhörbar geantwortet.
        Mit Blitz und Donner demonstrierte ER über ganz Deutschland seine Macht.
        ER machte klar: ER kann Deinen Gott verhauen!

        • Aristobulus schreibt:

          Na zum Donnerwetter nochmal 😉 , grüß ihn schön, unbekannterweise.

        • A.S. schreibt:

          Gibt’s Thor noch? Ich dachte der wäre weg 🙂

          • abusheitan schreibt:

            Klar gibt’s Thor noch. ER hatte nur für eine Weile eine schöpferisch Pause eingelegt.
            Mit dem Aufkommen des Christentums wurde IHM zunehmend langweilig.
            Was sollte ER auch mit einem sanften Hippie anfangen, der seinen Anhängern riet, wechselweise beide Backen hinzuhalten, wenn sie geschlagen würden. Ein würdiger Gegner war das nicht.
            In weiser Voraussicht hatte ER deshalb schon vor über 1400 Jahren einen schwarzen Stein in die Wüste gedonnert und gehofft, ein neuer Gott würde geboren.
            Inzwischen ist Allah fett und mächtig, wiegt bekanntlich über 3 Zentner 60.
            Es wird also nicht mehr lange dauern, bis ER zeigt, wo der Hammer hängt.
            ER kann übrigens nicht nur mit Meteoriten, sondern auch mit Kometen!
            😉

          • Geist schreibt:

            Und *räusper* „ER“ hat aber nicht zufällig mit seinem Hintern einen eindrücklichen Abdruck auf einem Stein der Palz hinterlassen?
            Wenn ja, dann dämmert mir was, und das ist nicht Ragnarökr. 😏

      • Dante schreibt:

        Weil wir Opfer sind, deshalb! Der Westen hat unser Kalifat zerstört, wollte damit unsere macht brechen,…

        *sarcasm* Wie schröcklich für jemanden, wenn seine Macht gebrochen wird! Da beklagen sich viele Menschen darüber, dass Macht über sie ausgeübt und ihnen auf jede erdenkliche Art Gewalt angetan wird. Wie lächerlich im Vergleich zu Machtverlust!*/sarcasm*
        Scherz beiseite: Opfer ist, wem Gewalt angetan wird, nicht, wer Anderen keine Gewalt antun kann. Da könnte sich ja Josef Fritzl als Opfer fühlen, weil man ihm sein „Spielzeug“ weggenommen hat! Lachhaft!

        Ja, sehr grausam, aber wie soll sich denn anders ein islamischer Staat durchsetzen??

        Das kingt nach der Frage eines Bolschewiken, wie anders als durch Folter und Massenhinrichtungen man einen bolschewistischen Staat errichten solle. Gar nicht, lautet die passende Antwort!
        Wenn man die Errichtung eines islamischen Staates nun unbedingt nicht schon als illegitimes Ziel verdammen will, könnte man auch antworten:
        Vielleicht als erstem Schritt mal mit der Einführung der Guillotine oder wengstens von Schwertern? Wer Waffen hat, Widerstand niederzuschlagen, sollte nicht auf die Verwendung von Brotmessern angewiesen sein.
        Wenn man das nicht will, scheint unnötige Grausamkeit ein wesentliches Kennzeichen des gewünschten Islamischen Staates zu sein, was ihn wiederum delegitimiert. Gott ist schließlich nicht Satan!

        Ich bin nun mal muslim und wünsche mir einen islamischen Staat!!

        Man kann auch ohne islamischen Staat Muslim sein. Man kann nur nicht alle Anderen dazu zwingen. Einem Menschen mit Charakter ist es aber nicht wichtig, andere Menschen unter eine Knute zu zwingen.

        • Aristobulus schreibt:

          Ein islamischer Staat muss aber grausam sein, Dante. Ohne Grausamkeit ist sowas glatt haram. Nur mit gebotener Grausamkeit ist ein islamischer Staat (islamische Republik, Kalifat usf. ) möglich, ja denkbar.
          Einen nichtgrausamen Staat, der sich als islamisch definiert, hat noch niemand je gesehen –

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus: “Einen nichtgrausamen Staat, der sich als islamisch definiert, hat noch niemand je gesehen -“

            Dem kann ich nur zustimmen, Aristobulus! Deshalb weiß ich auch nicht, ob ich lachen oder draufschlagen soll, wenn Lügner oder Hirntote von der Existenz eines modernen, toleranten Islam quatschen.
            Wäre der Islam tatsächlich zur Toleranz fähig, so müsste es irgendwo auf der Welt doch mal ein Beispiel dafür geben.
            Solange aber 56 von 56 islamischen Staaten die Menschenrechte einschränken oder gezielt verletzen, können nur Affenärsche vom toleranten Islam labern.
            Man stelle sich vor, ein Fußballspiel endete mit einem Ergebnis von 56 : 0.
            Wäre nicht jeder reif für Zwangsjacke oder Notschlachtung, der die Klarheit des Ergebnisses bezweifelte?

          • Aristobulus schreibt:

            … aber doch wieder die Rassisten und die Imperialisten haben die Regeln dieses Fußballspiels bestimmt, Gutartiges 😀 , und das taten sie nur, um die heldenhaften islamischen Völker zu verbumfideln und zu piesacken und um sie zu dauerdemütigen.

            Wobei dann der Nuller naturgemäß gewonnen hat, weil das so muss.
            So wie auch Hamas den Halbkrieg des Sommers gewonnen hat.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus: „So wie auch Hamas den Halbkrieg des Sommers gewonnen hat.“

            So wie auch die „schnittfesten Tomaten“ immer gewinnen, egal wie desolat sie später auf dem Teller liegen.

          • aurorula a. schreibt:

            Ich rätsle gerade, wo in die öfter zitierte Steigerung:
            Volksrepublik (=totalitäre Diktatur)
            Demokratische Republik (=grausame, totalitäre Diktatur)
            Demokratische Volksrepublik (=grausame, totalitäre Diktatur mit genozidalen Ambitionen)
            die Islamische Republik hineinpasst? Fliehen und nicht nachfragen?

          • Aristobulus schreibt:

            … bereits jeweils dorten nach schnittfesten Tomaten zu fragen könnte als unverzeihliches politisches Delikt gelten 🙂

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @aurorula a.
            Ginge es so: Islamische Republik = genozidal orientierte Diktatur mit Aussicht auf Fleischsalat (aus freilaufenden Märtyrern erzeugt) und ewig angeekelte Jungfrauen. (?)

          • aurorula a. schreibt:

            Also top of the pops und die Steigerung der Demokratischen Volksrepublik – was nebenbei wirklich eine Leistung ist – da werden die Maoisten eifersüchtig werden 🙂

      • Eitan Einoch schreibt:

        Abu Umar hat – ob er nun echt oder Fake-User ist – gezeigt, was für ihn Muslimsein bedeutet: Einen Staat ohne Religionsfreiheit zu wollen, in dem Ungläubige gejagt und ausgerottet werden, sofern sie sich nicht Allah und seinen scheußlichen Gesetzen unterwerfen. Er bezeugt damit, dass ein gläubiger Muslim sich nicht damit zufrieden geben kann, seinen Glauben friedlich und gleichberechtigt innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft auszuleben.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja.
      Und Richard Dawkins hat leider eine sehr dumme, sehr pennälerhafte Tirade von sich gegeben. Ausgerechnet das Judentum lässt er büßen.

      • caruso schreibt:

        Richard Dawkins mag ein guter Biologe sein, was Religion anbelangt, ist er ein Idiot. Und von Judentum hat er keine blasse Ahnung.
        lg
        caruso

        • aurorula a. schreibt:

          Wobei auch in der Biologie wohl seine Ansichten nicht von allen geteilt werden, ums mal so zu formulieren. Nicht dass er keine Ahnung hätte (allaweil mehr als ich – was ich an Biologie studiert habe war hauptsächlich Botanik und Biochemie; Genetik nur am Rande als ich eine Vorlesung über Biotechnologie hatte) – aber Hypothesen wie die dass ’survival of the fittest‘ heißt dass alles was nicht fittest ist verschwindet lassen sich leicht widerlegen. Ein Freund hatte zwei ganze Semester lang nur Vorlesungen über Viecher die irgendwo zwischen einer Spezies und der anderen sind; sehr viele davon gibt es nach wie vor. Woraus sollte dann auch selektiert werden, wenn sich die Bedingungen für fittest ändern?

      • anti3anti schreibt:

        Antisemitismus unter dem Deckmantel des Atheismus.
        So ähnlich wird der Islam vom IS missbraucht

Seid gut zueinander!

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