Trinkt der Imam von Duisburg Bier?

Ein deutsches Gericht in Köln lässt einen Juden aus New York einfliegen, um darüber zu entscheiden, ob der Imam in Duisburg im Rosengarten einer Feministin Bier trinkt.

Was klingt wie ein absurdes Theaterstück, hat sich am 5. November 2014 um 14 Uhr tatsächlich im Raum 222 des Kölner Landgerichts zugetragen. Mit einer Feministin als Klägerin und einem Juden als Zeuge versuchte das Kölner Landgericht Licht ins Dunkel der Trinkgewohnheiten eines Duisburger Imams zu bringen. Angestoßen wurde die ganze Verhandlung von der Rosenzüchterin Gitti Schwantes. Sie hat den Suhrkamp Verlag verklagt, weil sie die Darstellung ihrer Person im 18. Kapitel des Buchs „Allein unter Deutschen“ von Tuvia Tenenbom als Schmähung empfindet.

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Gitti Schwantes ist eine selbsternannte Friedensaktvistin, die fest davon überzeugt ist, dass es für den Weltfrieden förderlich ist, wenn sie als Feministin versucht, interreligiöse Spannungen dadurch abzubauen, dass sie einen Rosengarten in unmittelbarer Nähe einer Duisburger Moschee betreibt, damit sich dort Muslime, Juden und Christen „begegnen“ können, um sich „lieb zu haben“. Gitti Schwantes ist die treibende Kraft einer „Friedens-und-Liebe-Initiative“ unter dem Namen „Rosen für Marxloh“, die in der Nähe der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh einen Rosengarten für Christen, Moslems und Juden zum Gernhaben betreibt. „Rosen riechen gut“, sagt Gitti.

Tuvia Tenenbom ist Journalist und Dramatiker. 1994 gründete er das Jewish Theatre of New York. In der Zeit erscheint zweimal im Monat seine Kolume „Fett wie ein Turnschuh“. Für seinen humorvollen und provokanten Reisebericht „Allein unter Deutschen“ begab er sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland. Er war auf der Suche nach der „deutschen Identität“. Seine Motivation war: „Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestimmt? Wie gehen Sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei?“

Tuvia Tenenbom musste Gitti Schwantes einfach interviewen, denn wer glaubt, den Weltfrieden und Liebe zwischen den Religionen durch einen Rosengarten neben einer Moschee stiften zu können, ist in diesem Zusammenhang Gold! Tuvia ging also zu Gitti und hatte eine einfache Frage:

„Können sich Juden, Christen und Muslime nicht einfach in einem türkischen Restaurant begegnen? Ich habe sie selbst ausprobiert. Gehen Juden und Christen in diese Restaurants?“

Auf diese Frage soll Gitti Schwantes mit einem „Nein“ geantwortet haben und so steht es auch in dem Buch. Gitti Schwantes bestreitet dieses „Nein“ allerdings. Dies ist einer der Gründe, warum sich die streitenden Parteien am 4. November 2014 im Raum 222 im Landgericht Köln trafen.

Dabei ist das „Nein“ gar nicht so unwahrscheinlich, schließlich durfte Tuvia Tenenbom mit einigen muslimischen Freundinnen von Gitti Schwantes Bekanntschaft machen. In Kapitel 18 beschreibt er einen Besuch bei Hamiyet, einer muslimischen Freundin von Gittis Rosengartens. Gitti, Hamiyet und Tuvia saßen an einem großen Tisch in der Küche, aßen und redeten. Im Verlauf des Gesprächs sagte Hamiyet so nette Sachen wie: „Die Juden haben Jesus getötet“ und „Jesus war kein Jude. Keiner der Propheten war Jude.“ Zudem behauptete sie, der Koran sage, die Juden stiften Unruhe und sind Kriegstreiber. Gitti Schwantes saß daneben und hörte alles mit an. Das sind also die netten Frauen, die in Gittis Garten Rosen schnüffeln und Juden gern haben sollen. Bei solchen Damen bleibt ein Jude lieber draußen. Tuvia Tenenbom schreibt: „Und da ist Gitti, die für Frieden und Liebe ist, vorausgesetzt der Jude bleibt draußen.“

Ein Gesprächsabschnitt zwischen Tenenbom und Schwantes ist in diesem Zusammenhang besonders aufschlussreich. Ich gebe ihn verkürzt wieder:

Tenenbom: „Würden Sie gerne in einen Rosengarten neben einem NPD-Büro gehen?“

Schwantes: „Nein!“

Tenenbom: „Warum sollten dann Menschen, die von Muslimen gehasst werden, in ihrem Garten kommen?“

Schwantes: „Ich weiß es nicht.“

Tenenbom: „Vielleicht sollte man das ganze einfach abblasen?“

Schwantes: „Dafür ist es zu spät.“

Tenenbom: „Warum?“

Schwantes: „Was soll ich sagen – dass ein Mann zu zu mir kam und mir Fragen stellte, die ich nicht beantworten konnte? Wie beschämend!“

Tenenbom fragt, ob sie religiös sei. Sie sagt: „Nein.“ Er fragt, ob sie an die Emanzipation der Frauen glaube. Sie sagt: „Natürlich!“ Er fragt, warum sie dann eine religiöse Einrichtung unterstütze, die an einen Gott glaubt, an den sie nicht glaubt, die aber glaubt, Frauen müssen einen Hijab tragen. Sie sagt, Islam bedeute Frieden, das habe ihr ein Moslem gesagt. Tenenbom sagt, Islam bedeute Unterwerfung unter Allah und liegt damit deutlich näher an der Wahrheit. Gitti Schwantes aber bleibt dabei: „Ich möchte an den Frieden glauben!“ Gitti und Hamiyet. Zwei Typen. Tuvia Tenenbom beschreibt sie in seinem Buch wie folgt:

„Ich habe nicht wenige Menschen wie Gitti kennengelernt: weiße, intellektuelle Aktivisten, die sich für Freiheit und Frieden einsetzen und aus irgendeinem Grund islamische Institutionen unterstützen, die das genaue Gegenteil von dem predigen, woran sie selbst glauben (…) Ich traf auf Stolz unter den Türken, großen Stolz, aber auch auf viel Hass. Ich bewundere ihr Rückgrat, ihre Leidenschaft, ihr Engagement und ihre Herzenswärme. Ihr unsinniger Hass aber, ihre grenzenlose Judenverhöhnung und die Leichtigkeit, mit der ihre Gemeinschaft sich dem Fanatismus an den Hals wirft, widert mich an. Tut mir leid.

Und dann sind da noch die Deutschen. Was sie beschützen, ist nicht der Koran oder der Islam, da sie von beidem keine Ahnung haben, sondern die Art von Islam, die in ihrer Gesellschaft vorherrscht. Hier sind Deutsche, die die Schande, die Judenmörder von gestern zu sein, dadurch auslöschen wollen, dass sie sich mit den Judenhassern von heute zusammen tun. Diese Deutschen haben kein Rückgrat, keinen Stolz, keine Ahnung und nur sehr wenig Menschlichkeit. Tausendmal am Tag sagen sie „peace and love“, ohne es wirklich zu meinen. Mit zwei Fingern machen Sie das Friedenszeichen, ihre Herzen aber singen „Sieg Heil.“

Diese Beschreibung möchte Gitti nicht auf sich sitzen lassen. Ein weiterer Grund, warum sich die streitenden Parteien am 4 November 2014 im Raum 222 im Landgericht Köln trafen. Während der Verhandlung erbat sich Gitti Schwantes das Wort und stellte eine Frage direkt an Tuvia Tenenbom: „Meinen Sie, ich bin eine Antisemitin?“ Die Antwort kam direkt: „Sadly, yes!“ Er fügte hinzu: „Sie sind kein schlechter Mensch. Sie sind nicht böse, aber alles was sie sagen, wie sie sich verhalten, wie sie alles Böse entschuldigen, was über Juden gesagt wird, zeigt mir, dass sie antisemitisch sind.“

Geknickt lehnte sich Gitti Schwantes auf ihrem Stuhl zurück. Das Buch „Allein unter Deutschen“ lag vor ihr, die Blätter vergilbt und mit diversen Notizzettel versehen. Sie schien das Buch wie die Bibel zu behandeln und tatsächlich wirkte die Verhandlung ein bisschen so, als sei Gitti Schwantes nur gekommen, um Absolution zu erhalten. Die Christin wollte vom Juden hören, dass sie keine Antisemitin ist. Gitti konnte einem fast ein wenig leid tun, denn Absolution bekam sie an diesem Nachmittag nicht. Stattdessen erhielt sie diesen Rat von Tuvia Tenenbom: „Warum lassen sie nicht einfach los? Für mich ist dies schon längst eine vergangene Geschichte.“

Gitti Schwantes konnte aber nicht loslassen. Erst musste noch das Herzstück der Verhandlung geklärt werden: die Trinkgewohnheiten des Duisburger Imams.

In seinem Buch beschriebt Tuvia Tenenbom, wie er den Imam der Duisburger Merkez-Moschee vor dem Rosengarten mit den judenfeindlichen Äußerungen des Gemeindemitglieds Hamiyet konfrontierte. Der Imam sagte, er verurteile zwar uneingeschränkt jegliche Form des Antisemitismus, aber auf einen bloßen Verdacht hin könne er nichts unternehmen. Tuvia Tenenbom zeigte daraufhin auf Gitti Schwantes, die sich im Rosengarten befand, um sie als Zeugin anzuführen und fragte: „Kennen Sie sie?“ Der Imam, so steht es im Buch, brach daraufhin sofort das Gespräch ab und sagte: „Ich muss jetzt gehen.“ Es sind die folgenden Worte im Buch, die Gitti Schwantes Hauptgrund zur Klage sind:

„Gitti, die stets wachsame Moscheeapologetin, sieht dies voll Kummer. Und doch braucht sie keine Minute, um mit einer weiteren Theorie aufzuwarten: „Vielleicht“, sagt sie, „ist der Imam betrunken. Er hat kein Wort von dem gemeint, was er sagte. Er hat einfach ein Bier über den Durst getrunken.“

Seitdem diese Worte veröffentlicht wurden, kann Gitti Schwantes nicht mehr ruhig schlafen. Ihr Anwalt erklärte mir auch am 22. Januar 2014 warum:

„Mal nur angenommen, meine Mandantin hätte wirklich gesagt, der Imam habe ein Bier über den Durst getrunken, dann hätte sie damit einen Imam beleidigt, weil sie behauptet hat, er würde Bier trinken. Das ist eine sehr grobe Beleidigung im Islam. Tuvia Tenenbom hätte das niemals schreiben dürfen. Er bringt damit meine Mandantin in Gefahr.“

Gitti Schwantes hat somit Angst, weil sie glaubt, ihre vermeintlich getätigt Aussage, der Imam hätte ein Bier über den Durst getrunken, könne einige Muslime so erzürnen, dass sie zur Gewalt greifen. Das lässt in mir die Frage aufkommen: Ist Gitti Schwantes etwa islamophob? Was für ein Bild hat sie vom Islam? In ihrer Welt sind Muslime aber verdammt schnell mit Gewalt an der Hand. Hat sie den Garten vielleicht nur deshalb gegründet? Um die wilden Muslime ihrer Phantasie zu zähmen? Selbst wenn die Muslime so wären, wie Gitti Schwantes es befürchtet, was kann Tuvia Tenenbom dafür? Wenn sie wirklich Angst hat, sie könne von Muslimen bedroht werden, nur weil sie vielleicht gesagt hat, der Imam von Duisburg hat wohl ein Bier über den Durst getrunken, dann sollte sie sich lieber mit der muslimischen Gemeinde auseinandersetzen, statt den Suhrkamp Verlag zu verklagen.

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Als die Zeugenaussage von Tuvia Tenenbom zu Ende war, verließ ich mit ihm den Gerichtssaal. Draußen wartete ein Mitglied der muslimischen Gemeinde, das ebenfalls geladen war, die Sache mit dem Bier und dem Imam zu klären. Tuvia ging auf den jungen Mann zu, gab ihm die Hand und sprach:

„Du Schmock! Weißt Du warum wir hier sind?“ Er zuckte mit den Achseln: „Der einzige Grund, warum wir hier sind, ist, dass Gitti Angst hat, Du und Deine Freunde könnten sie umbringen, weil sie gesagt hat, der Imam hätte ein Glas über den Durst getrunken.“

Beide schauten sich an, zunächst fassungslos. Beinahe wären sie in Lachen ausgebrochen, doch da wurde schon der Name des jungen Mannes aufgerufen, er solle in den Gerichtssaal kommen. Tuvia war in Eile. Er musste einen Flug nach Wien bekommen, wollte vorher aber noch schnell was essen. Ich musste mich also entscheiden, ob ich zurück in den Saal gehe, um zu erfahren, ob der Imam von Duisburg Bier trinkt oder ob ich mit Tuvia essen gehe. Ich entschied mich für das Essen. Wir aßen Döner Sandwich im Restaurant Sultan direkt neben dem Landgericht. Der Döner war lecker. Allerdings weiß ich jetzt leider immer noch nicht, ob der Imam von Duisburg Bier trinkt.

Wenn Sie es wissen wollen, rufen Sie einfach beim Kölner Landgericht an. Die wissen vermutlich mittlerweile Bescheid!

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107 Antworten zu Trinkt der Imam von Duisburg Bier?

  1. Azadeh Sepehri schreibt:

    Würden Sie sich als jemand, der sich für jüdische Menschen einsetzt, nicht ärgern, wenn jemand sich über jüdische Geistliche lustig macht? Ich glaube, es wäre besser, wenn Herr Tennenbom die schwachsinnige Aussage von Frau Gitti in seinem Buch nicht wiederholt hätte. Und wenn, dann wäre es klüger, einem Schwachsinn keinen juristischen Charakter zu geben.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die Frage war zwar nicht an mich gerichtet, aber ich mag trotzdem meinen Senf dazugeben…

      — Würden Sie sich als jemand, der sich für jüdische Menschen einsetzt, nicht ärgern, wenn jemand sich über jüdische Geistliche lustig macht? —

      Wer sind „jüdische Menschen“? Warum sagst du nicht einfach „Judem“? Man sagt schließlich auch „Deutsche“ und „Katholiken“ – und nicht etwa „deutsche Menschen“ oder „katholische Menschen“.

      Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, wenn man sich über jüdische oder andere Geistliche lustig macht. Das gehört zu den Errungenschaften der Zivilisation, sich über vermeintliche Autoritätspersonen lustig machen zu dürfen. Das müssen Geistliche aller Coleur aushalten können.

  2. Kanalratte schreibt:

    Über Biermanns musikalische Darbietung kann man sicherlich streiten, ansonsten war das ein übler Kinnhaken von ihm, den er der Post-SED-Partei verpasst hat. 🙂

    • aurorula a. schreibt:

      Schonschon!
      Was auch auffällt ist, wer nicht applaudiert: das Parteidachgeschoss der Linken. Nicht nur guckt Pau verbiestert und Gysi versteinert – wie gesagt kein Applaus; während der Rest der linken Parlamentarier so tut wie ihre Kollegen aus anderen Fraktionen auch.

  3. Kanalratte schreibt:

    Würde man alle Absurditäten des „Toleranz-Wahns“ sammeln, könnte man täglich zig Seiten damit füllen.
    Da wäre z.B. die Geschichte mit den neuen ethnischen Smeilies (nach Schreibweise von Ari), die angebliche europäische Smilies bzw. Smilies mit europäischen Gesichtszügen ergänzen sollen. ??? Hääääh, und ich dachte Smeilis wären Gelb und hätten Punktgesichter??? Ich wäre nichtmal auf die Idee gekommen Smeilis als ethnisch zu sehen, aber vielleicht bin ich dafür einfach nicht Rassist genug.

    Außerdem bin ich gerne auch gelb und bin ich gerne auch Asiate, Indianer oder ein blaues Männchen^^

    🙂 😦 :I

  4. mike hammer schreibt:

    und ich hätte da eine frage.

  5. mike hammer schreibt:

    UND hier noch ein schmankerl aus dem netz, frisch geklaut!

  6. mike hammer schreibt:

    CNN
    SEAL who claims he killd OBAMA……?
    https://www.youtube.com/watch?v=8jIt6n0cXMw .
    uh, das wär mal ein ding.

  7. mike hammer schreibt:

    ob die auch bier getrunken haben?
    auf die idee muß erst einer kommen.

    Plot To Kill Queen Elizabeth Foiled: Islamic Terrorists Planned To Stab Royal Monarch

    November 8, 2014

    … Four suspects were arrested on Thursday, one day before they planned to set the plot to kill Queen Elizabeth into motion. Investigators say the suspects planned to stab the Queen during a military event at Royal Albert Hall, part of a lead up to Remembrance Sunday. …

    was sie von der oma wollen verstehe ich nicht, aber das macht nichts.

  8. metropolenmond schreibt:

    Teutonische Friedenstäubchen. Ich mag sie einfach. Wobei ich mich langsam frage, ob sie ggf. eine Erfindung von Nestlé sind oder ein anderer dieser geifernden Großkonzerne dahinter steckt.

    • Aristobulus schreibt:

      … die sind eine Erfindung von Ado mit der Goldkante und vom Waschmittel Ariel* aus frühen, reineren Zeiten (wobei jetzt der Name Ariel eher anstößig ankäme), um einen neuen täubischen (neotäubischen) Menschentypus zu züchten, weil die Reklame für das Waschmittel Der General und besonders für Kosakenkaffee ja schon die ganz Rechten bediente, und das war fast schon nahezu rassistisch, das.

      * fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Klementine Schwantes?, I presume.

      • metropolenmond schreibt:

        Fällt das jetzt eigentlich schon in die allseits beliebte Kategorie „Hochzucht des Menschengeschlechts“? Zinslastfreie, garantiert unraffende strahlend reine Seelen – ein neotäubischer Traum. (neotäubisch ist übrigens recht hübsch fluffig). Ich muss an Adoleszenz denken – verdammt …

        • Aristobulus schreibt:

          Ja 🙂 , als man Hesse las, den Imperialismus als Rassismus begriff und die Menschenkette als Großereignis entdeckte.
          Manche werden dann plötzlich fuffzich, ja sechzig, unversehens, und können’s immer noch nicht lassen.

  9. peterkossatz schreibt:

    Arme Gitti. Tscha, wer den „Schaden“ hat, spottet jeder Beschreibung. Da gibt es noch, von Nigel Barley, – Traurige Insulaner, als Ethnologe unter Engländern. Natürlich gibt es so manchen Rosengarten in Deutschland. Und viele Gittis. Aber mal im Ernst. Könnte es nicht sein, dass diese „Begegnungsstätte“ ein getarnter Koks – Verkostungs-Treff ist. Der Hinweis auf die Droge „Bier“ machte mich stutzig. Schuldbewusstes Unterbewusstsein gegenüber dem Juden,… Jesus war Jude und moralische Instanz…. Sollten in diesen Rosen statt der Pollen, also ich meine, wenn die Gitti nur eine Tarnung für Kokskonäkschen wäre. Dann wäre Gitti nicht irre, das Schnüffeln an den Rosen bekäme Sinn. Das der Iman sich aus dem Staub machte, auf Gitti angesprochen…. ER ist der Nachbar. Traurige Gitti, es hat sich ausgeschnüffelt, so oder so.

  10. Couponschneider schreibt:

    Moslems nehmen es mit dem Alkohol selbst nicht besonders ernst. In fast jedem Döner-Laden kann man Bier und türkischen Wein kaufen. Warum es eine schwere Beleidigung sein soll, einem Imam zu unterstellen, er habe Bier getrunken, erschließt sich mir nicht. Der Imam ist ein erwachsener Mann und sicherlich nimmt er sowas mit Schmunzeln oder Achselzucken.

    Dass die Frau unbedingt wissen wollte, ob sie Antisemitin wäre, zeigt ein typisches Problem in unserer Gesellschaft auf. Viele Menschen scheinen eine ablehnende bis feindselige Haltung gegenüber Juden mit dem industriellen Massenmord an Juden gleichzusetzen.

    Jeder Mensch hat Vorurteile und Ressentiments. Ich kann bei mir teilweise eine ablehnende Haltung gegenüber Zigeunern entdecken. Dennoch würde ich nicht auf die Idee kommen, einen Zigeuner zu töten.

    Dass es Abstufungen von ablehnender Haltung, feindseliger Haltung bis hin zur feindseligen Haltung mit Vernichtungswunsch, sollte doch klar sein. Eine ablehnende Haltung gegenüber Juden (beispielsweise), ist nicht schön, aber das entscheidende ist doch, was man daraus macht. Man kann es reflektieren und gegen das Ressentiment ankämpfen. Stur zu leugnen, man wolle für die Juden nur das beste und man sei kein Antisemit, ist der erste Schritt Richtung feindseliger Haltung. Selbst bei den Nazis gab es Abstufung. Feindselig gegenüber Juden waren sie wohl alle, einen Vernichtungswunsch aber nicht. Oskar Schindler war Mitglied der NSDAP, vielleicht war antisemitisch, aber er erkannte die Ermordung als Unrecht und rettete vielen Juden das Leben.

    Das Hyperventilieren, wenn einem Antisemitismus vorgeworfen wird, finde ich infantil. Viele halten das wohl für eine Gleichsetzung mit Hitler. Nennen wir die Leute als Maler oder Vegetarier. Zufällig war Hitler auch dies. Da hyperventiliert niemand.

    • mike hammer schreibt:

      weil der islam einen in den
      zustand des permanenten beleidigtseins versetzt und
      das nur mit mord und totschlag
      ertragen werden kann, wenn
      vorhanden meuchelt man
      kuffar, wenn nicht muß
      einer zum inkorektgläubigen
      gebrandmarkt und
      abgeschlachtet
      werden.
      darum, glaub ich…. 😉

  11. abusheitan schreibt:

    Vermutlich wurde vom Gericht nicht geklärt, ob der Imam Bier trank.
    Da hat der Imam nochmal Schwein gehabt…
    😳

    • mike hammer schreibt:

      ja schwein gehabt, da kann ein imam
      ruck zuck auf den hund kommen,
      wenn er bier getrunken hat und
      die umma davon wind bekommt. 😉

  12. Harry schreibt:

    Kleiner Widerspruch im Artikel: Gitti ist nicht religiös und somit kein Christ.

    • Aristobulus schreibt:

      Gut. Also eine unintelletelle Nichtchristin, die auch keine Aktivistin ist (weil meist inaktiv) und nichtmal eine Mohammedanerin. Das könnte sie doch wenigstens sein, nein?, um überhaupt mal was zu sein. Aber nein, sie bleibt Gitti.

  13. mike hammer schreibt:

    wie wäre es mit einem friedens streichelzoo neben der moschee?
    ich dachte da an deutsche und internationale schweinerassen die
    kinder dann füttern können, oder streicheln, man sagt
    sie sind inteligent die schweinchen.

    der hier ist für
    @ Aristobulus und alle anderen Klavan möger.

    • Aristobulus schreibt:

      „… the leftist phraselology in dithering blast of absolute nonsense. And then we got the I-phone, so you just have got to be patient.“

      Aber ja 😀 , Klavan bringts wieder so revolting truthfully rüber, wie es nur kann und soll.

      • mike hammer schreibt:

        @Aristobulus

        hast du Biermann im bundestag
        gesehen, ich konnte nicht vor
        lachen, voll auf die 12
        und die linken
        klatschen,
        wie einst im sovjetparlament. 😈

        • Aristobulus schreibt:

          Bierman hat und hat nun mal keinen Respekt vor heiligen Institutionen 😀 , und das nehmen ihm die Ladenschwengel dieser Institutiionen sofort heilig krumm und krummer.

          • mike hammer schreibt:

            üner sein gesang kann man ja geteilter
            meinung sein aber
            gitarre spielen kann der biermann.

          • A.S. schreibt:

            „aber gitarre spielen kann der Biermann“
            Was??? Ne! Also ich hätte mich für diese Gitarrenleistung selber von der Bühne geprügelt, dafür liebe ich mein Instrument zu sehr….. Da war ja kaum ein sauberer Ton dabei.

          • A.S. schreibt:

            Vielleicht war auch nur die Mikrofonierung schlecht….. Aber da scheppert viel zu viel……

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Du meinst wohl das hier, lieber Mike:

          Ein Genuss, in der Tat!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            P. S.
            Man achte unauffällig auf die pikierte Fresse von Petra Pau, der Mutter Pumuckls.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Vergebung, ALLER Pumuckls.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, Biermann :D, der hat was zu sagen, wenn er was sagt (nur der Gesang, nu ja). Welch ein Kontrast zu dem vertrockneten Geschäftsordnungshuber und besonders zu dem verlorenen Rest des schlammroten Drachenwurms

          • A.S. schreibt:

            Klasse wie er den Lammert zum schweigen bringt. Richtig schön. Nur bitte nochmal SAUBER!!!!! zupfen üben an der Gitarre.

          • mike hammer schreibt:

            # AS
            tschuldige, stell dir vor du wirst da eingeladen, zum rabauken, bekommst du
            DA einen sauberen ton raus. ich wäre mit dem ding gegen die linken
            gestürmt, wobei ich mit einer gitarre nichts anzufangen weis
            ausser u.u. das das.
            https://www.youtube.com/watch?v=sPCO2NpAQV8 . 😈

          • mike hammer schreibt:

            ach ja und ich habe da noch etwas lustiges gelesen und gesehen heute,
            ich weis ja nicht ob es hier rein passt aber ich probier es mal.

            könnt ihr euch an den letzten GAZA „krieg“ entsinnen?
            ist ja nicht so lange her.

            was hörten wir da von unproportional,
            hoher zahl an zivilen opfern und kindern die sich als 31 jährige hamaskämpfer herausstelltn, ein stakato der kritik am „rücksichtslosen“ vorgehen der IDF,
            an juden die nichts in der gaskammer gelernt haben usw. usw. usw….

            Die USA, oberster kritiker in dem konflikt, wo kerry sich nicht nemen ließ
            von einer “ Hell of a Pinpoint Operation“ ins fox news mikro zu rufen.

            ja erinnert ihr euch?

            nun, die USA, ihreszeichens einzige supermacht, größter NATO partner,
            weltpolizist und retter der witwen und weisen, schickt eine
            hochrangige miltärdelegation nach ISRAEL um
            „VON DER IDF ZU LERNEN WIE MAN ZIVILISTEN SCHONT“

            ich würd ja lachen wenn es mich nicht wütend machen würde.

          • Aristobulus schreibt:

            General Dempsey, der was davon versteht, sagt wie es ist.
            Aber Obama und Kerry verstehen nur was vom Vorspiegeln und Rumlügen und vom Ausstreuen von Reizworten

          • A.S. schreibt:

            Wetten, dass man das nicht in der Tagessau berichtet hat? Während des Krieges (also den Teil den unsere Medien als solchen auch wahrnehmen) konnte ich irgendwann mal die Meldung aufschnappen, dass über 1800 Ziele bombardiert wurden und es 180 Opfer gäbe. Die Meldung wurde als Beleg für die angebliche Rücksichtslosigkeit der Israelis gebracht, beweist aber das Gegenteil. Höchstens alle 10 Bomben einen Toten. Beim Bombardieren eines Landes das ähnlich dicht besiedelt ist wie München.

          • mike hammer schreibt:

            @ AS
            Im GEZ-Funk war die rede von ca 2000 hauptsächlich zivilen opfern.
            das waren uneprüft übernommene ziffern der terrororganisation hamas.
            mitlerweile hat die IDF knapp 1400 davon identifiziert als Kämpfer der
            Hamas und co. die gemeldeten kinder waren nicht selten 30 jahre
            alte hamaskämpfer!

            man geht von 3-400 zivilisten als opfer aus vom rest weiss man noch
            keine daten. die überwiegende merheit der toten, 70% sind männlich
            und zwischen 20 und 35 jahren alt (bestes kampfesalter), das
            aber die hamas nicht zaudert kinder oder jugendliche zu
            verbraten ist bekannt.

            das ist eine grobe quote von 3 kombatanten zu 1em zivilisten, die
            NATO liegt gerade bei 8 zivilisten zu 1em kombatanten und
            die nato ist spitze in der welt, bei russen oder
            chinesen schaut es weit übler aus,
            nicht zu sprechen von anderen…

            die gesamte entwicklung, terroristen die deckung hinter zivilisten
            (teils unterstützern) zu erlauben ist aber falsch, ein harsches
            draufschlagen würde dem unfug ein ende bereiten und
            das schufa krankenhaus in GAZA ist das beste ziel
            dafür.

          • A.S. schreibt:

            Meine Zahlen gab es irgendwann zwischendrin. Jetzt sind die natürlich höher. Aber es reicht schon um die verzerrte Darstellung zu zeigen. Rein logisch gesehen hat man versucht A mit dem Beweis des Gegenteils von A zu belegen….

          • mike hammer schreibt:

            # AS
            ja, sehe ich auch so.
            die presse und die politik will den konflikt konservieren.
            der lenkt die massen von allem anderen ab,
            vor allem vom eigenen versagen.

          • A.S. schreibt:

            Es gibt da irgendeine Wahrnehmungsstörung. Irgendwie wollen es (große) Teile der Medien nicht wahrhaben mit wem man es zu tun hat bei Hamas und Ko. Statt dessen versucht man günstigsten falls eine Gleichheit der Konfliktparteien herbei zu phantasieren, oft sogar die Wirklichkeit umzudrehen und irgendwie Israel zum Aggressor zu machen. Das die Palis, bzw. deren sog. Elite, das Elend selber verursachen wird einfach nicht wahrgenommen.

          • mike hammer schreibt:

            # AS

            das ist ofizielle EU politik.
            die neue EU aussentante Mogherini
            sagte das die EU sich einig ist das man schnellstens
            einen palistaat braucht und jerusalem teilen muß.
            man könne sich angesichts der milliarden die
            man wieder nach Gaza pumpt keinen
            weiteren GAZA Krieg leisten.

            das man total falsch liegt hat sie wohl nicht ein mal gehört.

          • A.S. schreibt:

            Das ist der Therapeutismus der Moderne. Er ist teil der Wahrnehmungsstörung. Dieser tief verwurzelte Glaube an das Gute und dass man Gruppen nur weit genug entgegenkommen müsse um Frieden zu schaffen. Das es Menschen geben kann, deren einziger Lebenssinn der Hass und die Zerstörung von allem (einschließlich sich selber) ist, dass wird komplett ignoriert.
            Nebenbei: Jetzt sind wir vom Duisburger Imam über die Linken nach Israel gekommen. Auch ne schöne Runde 🙂

          • mike hammer schreibt:

            @ AS
            Ja, vom pontius zum pilatus.
            israel wird es überleben, die EU hat gerade andere probleme.
            einerseits sind die staaten immer mehr pleite, andererseits fordert die EU
            immer mehr geld, man schleudert mit gutgemeintem schmarn nur so mit
            geld um sich und der elend der welt kommt hierher, mit samt aller
            probleme und konflikte. in den neuen EU Staaten grassiert die
            alte fetternwirtschaft und korruption, die alten an partei und
            wirtschaftsklüngel. die schlüsselkonzerne der EU sind
            in händen zwielichtiger aktionäre und die freiheiten
            sind längst eine gutdünken frage. terrorgruppen
            waschen hier ihr geld, das sie auch in der EU
            erwirtschaften und das arbeitende volk
            wird immer mehr belastet, bei schrumpfender zahl.

            in den 80ern standen X US Panzerdivisionen in der EU, mit massenweise
            personal und material, heute marschiert Russland mit Panzern in die
            Ukraine ein und keiner, niemand wird sie aufhalten wenn sie
            in richtung EU marschieren sollten, die EU steht vor
            problemen und sollte sich nicht um dinge
            kümmern für deren entstehung die
            EU selbst die schuld mit trägt.
            eigentlich ist die EU eine feine sache und ich will es nicht vernichtet sehen,
            weder innerlich noch äuserlich……. 😉

          • Nikolaus schreibt:

            Rolf Biermann, der Gut Mensch aus dem Osten?
            Der Kriegstreiber, der den Irak Krieg befürwortet!
            Von wem wurde dieser Ker,l in den Westen eingeschleust?

          • Aristobulus schreibt:

            … ah ja, wieder dieser Nazionalbolschewist, der so ausgehöhlt und so hinüber ist, dass tatsächlich vierzig Jahre zu spät seine widerliche Frage rauskotzt 😀 😀 😀

          • A.S. schreibt:

            @Niloklaus
            Schreib eine echte Aussage oder halt die Fresse.

          • mike hammer schreibt:

            ach er war für den irak krieg, ein kluger mann also.

  14. Pingback: Trinkt der Imam von Duisburg Bier? | Ruhrbarone

  15. schum74 schreibt:

    Ist das köstlich! So gut wie Esperanto nach Neo-Swing-Rhythmus.

    Ich an Gittis Stelle würde Tuvia Tenenbom wegen falscher Darstellung meines geistigen Vermögens verklagen. Wie kommt er dazu, mich zu den „weißen, intellektuellen Aktivisten“ zu zählen, „die sich für Freiheit und Frieden einsetzen“?
    Weiß, ja. Aktivistin, ja. Aber „intellektuell“? Bitte, Herr Richter, urteilen Sie selbst anhand des folgenden, von Tenenbom wiedergegeben Dialogs:

    Tenenbom: „Warum sollten dann Menschen, die von Muslimen gehasst werden, in ihren Garten kommen?“

    Schwantes: „Ich weiß es nicht.“

    Tenenbom: „Vielleicht sollte man das ganze einfach abblasen?“

    Schwantes: „Dafür ist es zu spät.“

    Tenenbom: „Warum?“

    Schwantes: „Was soll ich sagen – dass ein Mann zu zu mir kam und mir Fragen stellte, die ich nicht beantworten konnte? Wie beschämend!“

    Wetten, dass ich den Prozess gewinnen würde?

  16. A.S. schreibt:

    Die Wirklichkeit übertrifft doch jede Phantasie. Eine Christin verklagt einen Juden weil sie Angst vor Muslimen hat. Ich hab mir noch nie so früh eine Flasche aufgemacht, müsst ich nicht noch Autofahren wärs heute so weit. A.S. trinkt Bier……
    Die Frage ist nur ob man darüber jetzt lachen oder weinen soll.

  17. Monsieur Alex schreibt:

    Einfach nur herrlich!!! Was musste ich bei dem Bericht lachen!! Tränen in den Augen… Muss mir das Buch besorgen!!

  18. Stefan O. W. Weiss schreibt:

    Deutsches Bier darf auch von Muslimen getrunken werden. In Deutschland gilt nämlich das Reinheitsgebot: Demnach darf Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser, nicht aber aus Alkohol hergestellt werden. Ergo darf auch der Iman eins (oder zwei, oder drei,…) trinken. Aber was will man in Duisburg schon für Bier trinken? Da gibt es ja kein Alt.

  19. Roland Wolff schreibt:

    Herrlisch:):) Muss das buch gleich nochmal lesen!!!

    • Aristobulus schreibt:

      Ja!, gute Idee, das Buch ist der Genuss der Genüsse.
      Aber die englische Fassung ist dann doch bessser

    • A.S. schreibt:

      Das Buch ist klasse. Allerdings merkt man deutlich, dass es eine Reise war in der gezielt derartige Phänomene gesucht wurde. Aber der deckt den Unsinn so richtig schön auf.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, Andreas, er suchte wohl diese Phänomene, und dann kamen die Phänomene um so phänomenaler und unglaublicher zu ihm.
        Manchmal passierte hingegen irgendwas, ohne dass er die Situation gesucht oder herausgefordert hätte – etwa das zufällige Gespräch auf der Universitätswiese in München, nicht?
        Mir scheint, Tenenbom ist einer der ganz wenigen Menschen, die das können – Dinge passieren zu lassen

        • Aristobulus schreibt:

          P.S.
          Die Dame Schwantes gehört auch zu diesen emblematischen Dingen, die Tenebom nicht gesucht hat. Er ließ sich von ihnen suchen, bis sie ihn fanden. So tauchten die Schwantes und ihr verlogener Rosengarten auf, einfach so!, und jetzt nahte ihm dazugehörig ihre rührend schwachsinnige Klage vorm Gericht Zwecks Absolution.

        • A.S. schreibt:

          Er hat gesucht und gefunden. Und das sehr gut. Der hat so eine herrliche Art hochtrabendem Geschwafel die heiße Luft entweichen zu lassen. Bei dem Buch konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Hätte fast das Aussteigen ausm ICE vergessen (da führen die noch).

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Ja, und er kann mit jedem reden, wirklich mit jedem, und sie erzählen ihm alle, was sie so treibt. Und dann sagt er einen Satz, der so mittendrauf ist, wie es mittendraufer nicht mehr geht, und der ihnen trotzdem gerecht wird und sie nicht entmenscht.
            Wer sonst kann das?

          • A.S. schreibt:

            Herrlich ist die Szene wo er mit demonstrierenden Studenten redet, die ihm viel von Gerechtigkeit und sozialem Ausgleich usw. erzählen und der einfach fragt: „Was wollt ihr“? Antwort: „Keine Studiengebühren zahlen“
            Da hat er die deutsche Seele brilliant erkannt. Es geht immer gleich ums große Ganze, um den Gerechtigkeit, den Weltfrieden usw. und am Ende doch nur um den eigenen Geldbeutel. Da sind einem doch manchmal Egoisten lieber. Die sind wenigstens ehrlich und verstecken ihren Eigennutz nicht.

          • ceterum censeo schreibt:

            A.S.
            Das hast Du herrlich gesagt! Könnte von Fleischhauer sein.

          • A.S. schreibt:

            Danke für das Kompliment.
            Tatsächlich sind die vertrauenswürdigsten Personen in meinem Bekanntenkreis bekennende Egoisten. Nicht rücksichtslos, sondern einfach ehrlich. Und anders als vermeindliche Altruisten verstehen sie die Bedürfnisse anderer Personen. Da kann man leicht einen Ausgleich finden. Die Idealisten sind problematisch, die verstehen nicht dass Menschen persönliche Interessen haben. Daher kann man mit denen nur schwer kooperieren. Die wollen Gehorsam gegenüber ihren Vorstellungen.

          • Aristobulus schreibt:

            Jaha, und die wollen so gern dieses „es sollte“ und „es müsste“ an Stelle dessen, was ist. So bald dann einer darauf besteht, dass Dinge nun mal sind (man kann nur Herr über manche Dinge werden, indem man feststellt, dass sie nun mal sind), behauptet der Idealist, dass diese Dinge nicht seien, sondern dass man nur darüber reden müsse, weil jeder im Grunde gut sei.
            Ach, ach

  20. mike hammer schreibt:

    G RRRRR oÖÖÖÖÖÖ hhhhhhhhhh LLLLLLL
    R rrrrrrrr öööH HLLLL 😉 🙂 😉

  21. Eliyah schreibt:

    wunderbar!

    • Aristobulus schreibt:

      Ah großartig. Eins der Großartigsten aus der Abteilung mit den Allergroßartigsten 😀

      Und ein langes Leben für den großartigen Tuvia Tenenbom, auf dass er noch lange viele Döer mit dem großartigen Gerd Buurmann esse.

Seid gut zueinander!

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