11. Goldener Orwell für CNN

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman „1984“ alle Ehre machen: „Krieg ist Frieden!“

Unbedingte Voraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in ein gefestigtes Weltbild.

Der 11. Goldene Orwell geht an CNN.

Am 18. November 2014 richteten zwei Araber in einer Jerusalemer Synagoge ein Blutbad an. Sie massakrierten mit einer Pistole und einem Beil bewaffnet vier betende Juden. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurde ein Polizist angeschossen. Er erlag später seinen Verletzungen. Reuters schrieb “Palästinenser töten 4 in Anschlag auf Jerusalemer Synagoge”. CNN machte daraus folgende BREAKING NEWS:

„Israelisches Regierungsradio: Polizei schoss, 2 Palästinenser getötet“

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Später brachte CNN diese BREAKING NEWS: „4 Israelis, 2 Palästinenser tot in Jerusalem“

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Als wäre das nicht schon schlimm genug, machte CNN aus der Synagoge sogar kurzfristig eine Moschee.

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Der 11. Goldene Orwell geht daher zurecht an CNN.

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Screenshots von heplev. Vielen Dank!

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15 Antworten zu 11. Goldener Orwell für CNN

  1. ceterum censeo schreibt:

    Wir lernen erstens daraus, daß wir keine Verschwörungstheoretiker sind, wenn wir den meisten Medien das Schlimmste unterstellen und sie verabscheuen.
    Und zweitens, und viel wichtiger, sollten wir nie die Sätze der Weißen Rose vergessen, die Sie, Herr Buurmann uns dankenswerter gestern in Erinnerung riefen:
    „Vergesst auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt Euch die Namen, auf dass keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen, in letzter Minute noch nach diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre!“

    • Clas Lehmann schreibt:

      Es ist ihnen das aber weithin gelungen, und gar nicht mal nur den Kleinen… Und wird wieder so sein, und wieder und wieder… Erstmal aber müssen wir von jetzt aus dahin kommen, wo sie das überhaupt für nötig halten.

      • ceterum censeo schreibt:

        Genau das, wenn wir es diesmal nicht schaffen, weil kein Martell, Sobjeski oder Tepes in Sicht ist, brauchen wir uns über die Bestrafung der Verräter keine Sorgen mehr zu machen.
        Danke, für die Erinnerung!

    • caruso schreibt:

      Diese jungen Leute der „Weißen Rose“ hatten Verstand und Mut im Gegensatz zur heutigen westlichen politischen Kaste.
      lg
      caruso

      • ceterum censeo schreibt:

        Weil sie eben nicht zur politischen Kaste gehörten. (Was gibt es eigentlich heute widerlicheres, als die Vertreter dieser verkommenen Spezies?)
        Wenn man sich vorstellt, solch blutjunge Menschen für ihre Aufrichtigkeit und freie Meinungsäußerung unter das Fallbeil zu legen, kommt einem das Heulen und Kotzen zugleich. Pardon!
        Schau Dir die Trittins, Roths und Wagenknechte an: die würden uns für Islamkritik und „Klimaleugnung“ auch hinrichten, wenn sie könnten. Und sie sind auf einem guten Weg zum Ziel. Immer wieder dasselbe, wie Clas Lehmann schon sagte.

        • Aristobulus schreibt:

          … hinrichten?, ah, Ceterum, das trauen die sich nicht. Die sind doch die Profis unter den professionellen Bessermenschen.
          Hingegen in den Disziplinen des Wortentziehenlassens, des Kaltstellens, des Meinungsächtens und des Paragraphenmachens gegen Abweichler sind sie allererste Sahne.

    • Aristobulus schreibt:

      Yep, soll so.
      Und einer muss denen einen Jerusalemer Stadtplan zu fressen geben, und wenn die UNO den runtergewürgt hat, soll sie hundertmal an die Tafel zu schreiben: Ich UNO hab gefälligst auf den Jerusalemer Stadtplan zu sehen, bevor ich wieder dämlichen Lügenmüll erzähle, damit ich UNO mich dann wenigstens bei der nächsten dämlichen Mülllüge in Grund und Boden schäme.

  2. schum74 schreibt:

    Die „nations pousses-au-crime“, die Anstifter-Nationen (Claude Salomon Lagrange auf Europe-Israël), haben ihre Medien pousses-au-crime.
    Politik und Medien: Das eine geht nicht ohne das andere.

  3. mike hammer schreibt:

    Also man könnte den Braunen Orvel mit Eichenlaub und Schwertern den
    Deutschen GEZ Medien verleihen, mit Braunem Band!

    Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort

    Journalismus als Parodie: Im ZDF-„Heute Journal“ zeigte eine Reporterin viel Empathie für die Familie der Mörder des Synagogen-Massakers von Jerusalem. Die sieht die Bluttat als „normale Reaktion“.

    In der Regel muss man sich weder die Berichterstattung noch die Kommentierung der meisten deutschen Medien zum „Nahostkonflikt“ ansehen. Zumal Bericht und Kommentar selten getrennt werden. Fast jeder Beitrag – etwa im gebührenfinanzierten Fernsehen und Radio – wird von den beteiligten „Journalisten“ aus dem Setzkasten des deutschen Vorurteils gebastelt: Blut und Leid, Spirale der Gewalt, Rache und Vergeltung, Juden und Araber, schlimm schlimm. So sind die Semiten halt.

    Selten allerdings wurde dieses perfide Muster, bei dem der europäische Kulturmensch kopfschüttelnd auf die Barbarei der Anhänger von Torah und Koran herabsieht und es tunlichst vermeidet, sich zu fragen, wer Angreifer und wer Opfer ist, selten wurde dieses Muster, bei dem unbewusste mittelalterliche Vorurteile allabendlich in deutschen Wohnzimmern wiederbelebt werden, selten wurde diese Parodie des Journalismus deutlicher als im ZDF-„Heute Journal“ am 18. November.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article134507483/Familie-der-Judenmoerder-hat-im-ZDF-das-letzte-Wort.html

  4. Clas Lehmann schreibt:

    Und die keinesfallsigen Antisemiten bei J. T. vermissen Nachrichten über das Attentat in der Al-Aqusa… Das werde nun totgeschwiegen, von den bösen Medien… 4. von oben in der Wiedergabe von Gerd.

    • Aristobulus schreibt:

      Jaha, Clas, die Al-Aksa wird seit 67 oder seit 667 Jahren permanent von den Juden abgerissen, angeknabbert, verhackstückt, verfrühstückt und in eine koschere Cafeteria verwandelt.

      – Im Ernst: In der Al-Aksa (ein schönes Gebäude, das nichts dafür kann) laufen bezahlte Moslemprediger herum, die permanent davonr schreien, dass die Juden die Al-Aksa entweihen, sie mit Schweineblut anstreichen, sie in eine jüdische Siedlung verwandeln oder gar eine Synagoge daraus machen wollen. Sie schreien und lamentieren dorten seit Urzeiten, nur während der jordamischen Besatzung Jerusalems (1948 bis 1967) war Ruhe, weil da die Moslems alle Jerusalemer Synagogen zerstört und alle Jerusalemer jüdischen Friedhöfe gefleddert hatten, und also schrie man währenddessen in der Al-Aksa NICHT permanent, dass die Juuuden das mit ihnen täten-täten-täten.

Seid gut zueinander!

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