Frankreich erpresst Juden

Nachdem bei Paris ein junges jüdisches Paar von drei muslimischen Männern überfallen wurde, die unter anderem die 19-jährige Frau vergewaltigten, erschien in der WELT diese Schlagzeile: „Frankreich fürchtet Hasswelle gegen Juden“.

Ich finde, die Schlagzeile sollte anders lauten:

„Juden fürchten Hasswelle gegen Juden. Frankreich schaut zu!“

Frankreich hält zur Zeit den traurigen Rekord der meisten antisemitisch motivierten Morde in Europa der letzen zehn Jahre:

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war.

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse getötet, weil sie Juden waren, drei Opfer waren Kinder.

Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel von einem französischen Moslem erschossen. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen.

All diese Taten sind motiviert von diesen Worten:

“Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!”

Was klingt wie eine Rede von Joseph Göbbels ist in Wirklichkeit viel jünger. Sie wurde am 28. Februar 2010 auf Al-Aqsa TV von einem Minister der Hamas gehalten. Die Worte sind an alle Muslime gerichtet. Die Hamas wurde in Gaza zur stärksten Partei gewählt und fordert laut Artikel 7 der eigenen Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit.

Was macht Frankreich in Anbetracht dieses mörderischen Hasses?

Die französische Nationalversammlung stimmte am 2. Dezember 2014 mit einer Mehrheit von 339 Stimmen bei 151 Gegenstimmen einer Resolution zur sofortigen Anerkennung des Staates Palästina zu. Darin dringt Frankreich auf eine Lösung des Nahost-Konflikts binnen zwei Jahren und will im Falle eines Scheiterns Palästina als Staat anerkennen. „Wir wollen das Hindernis von endlosen Verhandlungen überwinden“, sagte Außenminister Laurent Fabius bei der Debatte vergangenen Freitag.

Im Falle eines Scheiterns der Verhandlung will Frankreich also Palästina anerkennen, ein Gebilde, das zur Zeit von zwei Regierungen geführt wird: Hamas und Fatah. Seit über 60 Jahren sieht sich das kleine, demokratische Land Israel von Feinden umzingelt, die einen Krieg führen, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas die Vernichtung aller Juden fordern, während die sogenannten Gemäßigten von der Fatah nur die Vernichtung des Staates Israels in Aussicht stellen.

Mit diesen Leuten soll Israel verhandeln, aber zack zack, und wenn es nicht zu einem Ergebnis binnen zwei Jahren kommt, erklärt Frankreich, den Vernichtungswillen anzuerkennen.

Mit dieser Aufforderung übt Frankreich keinen Druck auf Israel aus. Was Frankreich hier veranstaltet, ist die grausamste Erpressung, die in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg auf Juden ausgeübt wurde. Frankreich erpresst Israel, mit der Fatah und der Hamas über die Modalitäten der Vernichtung zu verhandeln, ob nun alle Juden oder nur Israel vernichtet werden sollen, ob nun alle Juden oder weniger, ob in zwei Jahren oder sofort. Wenn in zwei Jahren kein Ergebnis steht, wird Frankreich den Vernichtungswillen anerkennen.

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Europa, Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

60 Antworten zu Frankreich erpresst Juden

  1. Pingback: “Die Welt sorgt sich nicht um uns.” | Tapfer im Nirgendwo

  2. Pingback: Eine kleine Bitte an “Köln stellt sich quer!” | Tapfer im Nirgendwo

  3. Pingback: Mein lieber Jude Ulrich Wickert, | Tapfer im Nirgendwo

  4. Pingback: Die Namen der Opfer und ihre “Vergehen” | Tapfer im Nirgendwo

  5. Pingback: Nennt sie Naziis! | Tapfer im Nirgendwo

  6. Pingback: Maria, Josef und PEGIDA | Tapfer im Nirgendwo

  7. Pingback: Nicht wahr, Gesine Schwan? | Tapfer im Nirgendwo

  8. mike hammer schreibt:

    UND hier ne gute nacht/morgen geschichte
    von der behinderten goldmedaliengewinnerin die ihre hymne selbst singen muß.

  9. mike hammer schreibt:

    ist das einer der die seiten wechselt oder schwerer jerusalem syndrom?

  10. metropolenmond schreibt:

    Vive la Dingens. Frankreich ist ein Sonderfall – gerade im Moment. (Ich wollte nicht Problemkind schreiben) Man muss das ganze Elend dort wohl auch vor dem Hintergrund der Kolonialgeschichte sehen. Die Politik Frankreichs möchte den muslimischen Teil der Bevölkerung nicht noch mehr verschrecken und auch aus diesem Grund kommt es vermutlich zu derlei Aktionen. Das Land ist derzeit noch kein Pulverfass, kann es aber werden, wenn sich die wirtschaftliche und soziale Lage weiter verschärft – was übrigens absehbar ist. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere hier noch an diverse Straßenschlachten in der Vergangenheit. Es existiert eine große Community aus Einwanderern aus Algerien, Tunesien, Marokko etc., die mehrheitlich immer schon am unteren Ende der gesellschaftlichen Skala leben mussten und die vom Niedergang der französischen Wirtschaft umso mehr betroffen sind, denen es auch noch nie sonderlich gut ging. Dort existiert ein massives Frustpotenzial und wer einmal in den entsprechenden Wohngebieten war (ich), weiß auch, warum das so ist. Radikalisiert sich dieser Teil der Bevölkerung, haben die Franzosen ein massives Problem im Inland – ergo exportiert man es lieber. Dabei ist Israel/Palästina fern, die Altstadt von Marsaille (um ein Beispiel zu nennen) aber doch so nah.

    • mike hammer schreibt:

      juden erpressen ist leichter als moslems zivilisieren
      u n d im erpressen von juden ist man
      ja geübt als herrschende
      klasse europas.

      nein es gibt kein verständniss für frankreich oder EUropa,
      kein verständniss für rechtsbeugung und bruch, zu gunsten
      von barbarenhorden die nicht in die unteren schichten
      gedrängt sondern sich gezielt in der sozialen hängematte
      begeben haben.

      kein verständniss für einen staat der seine bürger nicht
      schutz gewehrt, gegen marodierende horden die sie
      mit ihrer kolonialpolitik entschuldigen, es ist billig,
      erinnert an zuhälterei, muß doch der nicht
      leiden an dem dreckigen „geschehen“.

      F. Holland hat sich als kompletter versager erwiesen,
      in einer versager meute in der spitze der EU und es ist
      bezeichnend das eine blasse, unscheinbare tecnokratin wie
      die deutsche kanzelbunzlerin mit polnischem
      migrationshintergrund die schillerndste
      und stärkste representante dieser
      suizidären gesellschaft
      namens EU.

      hätte wenigstens die EU sagen können sie wisse von nichts.

    • A.S. schreibt:

      Dieses Grundsatzproblem haben viele europäische Länder. Aus Deutschland, Frankreich, England, Niederlande, Belgien, Norwegen, Schweden erinnere ich mich aus dem Stehgreif an entsprechende Berichte. Wird vmtl. in noch mehr Ländern das gleiche Problem geben mit einer bestimmten Migrantengruppe.
      Ich vermute, das kann man nicht durch die Kolonialgeschichte erklären, das ist eher das Ergebnis einer europaweiten politischen Irrfahrt der letzten 50 Jahre. Man hat es einfach versäumt die Migration auch als ein zu betreuendes Problem zu sehen, obwohl Migrationsbewegungen immer und überall in der Geschichte zu Konflikten geführt hat. Diese wurden und werden teilweise immer noch wegdiskutiert.

      • metropolenmond schreibt:

        Doch, man kann es mit der Kolonialgeschichte erklären, weil die Bindung ersten über eine ganz andere Qualität verfügt und auf einem anderen Rechtsanspruch basiert.

        • Aristobulus schreibt:

          Du weißt, dass das Stichwort „Kolonialismus!“ seit etwa zehn oder fünfzehn Jahren zu einem reinen Propagandaschlagwort verkommen ist: Es wird beständig gegen den Westen und gegen Israel angewandt, um Ersteren zum schlechten Gewissen zu zwingen, und um Zweiterem den Neorassismus reinzuwürgen.

          Konkret: Die einst kolonialisierten Gegenden zehren noch heute maßgeblich von dem, was Briten und Franzosen (sogar Italiener) ihnen daließen. Der Unterschied zu den Gegenden, die nicht kolonialisiert waren, klafft tief und wohl unüberbrückbar.

        • metropolenmond schreibt:

          Uninteressant, da ich es nicht als Schlagwort benutze sondern einfach als einen historischen Fakt. Ich will damit auch kein schlechtes Gewissen beschwören sondern auf eine andere Qualität der Verbindung hinweisen, die nun einmal besteht. Man kann solche Verhältnisse nicht wegwischen, nur, weil ein Begriff missbräuchlich angewendet wird – das ändert ja nichts daran.

          • Aristobulus schreibt:

            Der historische Fakt ist übrigens das Schlagwort. Denn keine Sau jemals redet vom grässlichen türkischen Kolonialismus oder vom sklavenhandelnden arabischen!, sondern jeder assoziiert damit automatisch den Westen mit My Lai oder was.

          • metropolenmond schreibt:

            Jetzt stellst du eine Bildungsfrage. Außerdem vergleichst du Äpfel mit Birnen. So lange ist er noch nicht her, der Kolonialismus – gerade für Frankreich nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Franzosen haben z.B. den Libanon in ein blühendes Land verwandelt… später haben Libanesen und Araber (incl. sowjetischer Hilfe) mit dieser Entehrung im absoluten Sinne aufgeräumt.

            Algerien: Als die Franzosen weg waren, mordete die sog. Befreiungsbewegung planmäßig das Land aus. Frag Albert Camus

          • Aristobulus schreibt:

            Bildungsfrage und Äpfel mit Birnen.

            Frag Andrea Nahles von der SPD, was ihr beim Kolonialismus in den Sinn kommt: Der Westen gegen unterdrückte Völker.
            Oder frag Avaaz, eine der größten NGOs weltweit – worauf die wahnsinnig stolz sind (sie bewerten Politiker glatt danach, ob sie für Avaaz oder gegen Avaaz sind). Vorhin rundmailten sie wieder, Titel „Fünf Tage um die Welt zu retten“, fehlendes Komma naturgegeben. Für die ist Kolonialismus = Zionismus.

            Da sind Äpfel, Bildungen, ja Birnen und alle Kommas der Welt vergeblich.

          • metropolenmond schreibt:

            Mir geht es dabei allein um die rechtliche Situation der Bürger kolonialer Abstammung in Staaten wie Frankreich und um ihr Selbstverständnis. Sie sehen sich oftmals als Franzosen, im Gegensatz zu so manch türkischem Einwanderer hier, der sich nach wie vor als Türke begreift. Es gibt auch Unterschiede in Bezug auf die Situation betreffs der Staatsbürgerschaft. Daraus ergibt sich insgesamt eine andere Gemengelage.

            Was den Libanon betrifft, waren es vor allem die Syrer und die PLO, die das Land in den Abgrund rissen. Diese Nachbarschaft war immer schon problematisch. Ich habe mich mal mit einem Deutschen unterhalten, der lange dort lebte und recht „umfassende“ Verbindungen hatte. Was ehemalige Kolonien wie Algerien betrifft, ist der Vorgang immer gleich – zuerst erfolgt die Befreiung von der Kolonialmacht, dann schlägt das Struktur- und Machtvakuum erbarmungslos zu und manche Staaten haben sich bis heute nicht davon erholt. Allerdings muss man – denke ich – sich auch einmal vor Augen führen, über was für Zeiträume wir hier reden. Sie sind, was die Entwicklung von Gesellschaften betrifft, ein Witz. In dieser kurzen Zeit ist es schwierig, sich als Staat/Gesellschaft neu und angemessen zu ordnen und noch eine funktionierende Zivilgesellschaft zu entwickeln – gerade dann nicht, wenn noch Machtansprüche von Clans oder Ethnien oder religiösen Gruppen im Spiel sind. Das entschuldigt natürlich nicht den Terror, der von Manchen gegen andere Gesellschaften oder die eigene Bevölkerung ausgeht – macht das aber erklärlicher.

          • Aristobulus schreibt:

            „Sie sehen sich oftmals als Franzosen…„, das war mal, Metropolenmond. Noch in den Achtzigern war das wohl so.
            Mittlerweile ist es leider völlig anders, deutlichst zu sehen, wenn man in französischen Großstädten ist: Die sehen sich nun als Moslems und nur als Moslems, und sie wollen alles moslemisieren.
            Wie nennt sich das: Kolonialismus.

        • schum74 schreibt:

          … und man vergleiche die Kolonisierungen der Einen mit den Kolonisierungen der Anderen.
          Aus: Ibn Warraq, Warum ich kein Muslim bin, Matthes & Seitz, Berlin 2004, S. 277):

          Jedes moderne Einführungswerk in den Islam beginnt fast unweigerlich mit einem Lobgesang auf ein Volk, das in einer unglaublich kurzen Zeit die halbe zivilisierte Welt eroberte; auf ein Volk, das ein Weltreich gründete, das sich von den Ufern des Indusflusses im Osten bis zur atlantischen Küste im Westen erstreckte. Das Geschichtswerk wird überschwängliche Schilderungen über die Zeiten enthalten, in denen Muslime über ein riesiges Gebiet der verschiedenen Völker und Kulturen herrschten. Man kann sich schwerlich vorstellen, daß sich ein zeitgenössischer britischer Historiker ähnliche Eulogien über das British Empire leisten könnte, über die Zeit, in der in englischen Atlanten ein großer Teil der Weltkarte in roter Farbe ausgemalt war, um das British Empire und seine Besitzungen zu kennzeichnen. Während der europäische Kolonialismus und Imperialismus (beides heute allgemein als Schimpfwörter gebräuchlich) für alles Böse auf Erden verantwortlich gemacht werden, dessen sich die Europäer schämen müssen, wird der arabische Imperialismus als etwas überaus Lobenswertes dargestellt, worauf die Muslime zu Recht stolz sein können.

        • A.S. schreibt:

          Nein. Dann müssten Inder, nichtmuslimische Afrikaner, Südamerikaner und Indianer in Europa die gleichen Probleme bereiten. Das ist nicht der Fall.
          Das verbindende Element der Problemzuwanderer ist der Islam, nicht ein Koloniehintergrund.

          • mike hammer schreibt:

            ich mag bildung.
            leider überlastet einfache geister zu viel bildung.
            wenn einer aus dem kolonialismus den foltermord an einem juden in paris,
            die ermordung einiger kinder und einem rabbi in touluse oder
            den „raubüberfall“ mit anschließender gruppenvrgewaltigung
            eines jüdischen mädchens „weil sie jüdin ist“
            verharmlost oder verständlich macht,
            der ist zu gebildet für die
            leistungsfähigkeit
            seines hirns.

            juden haben nichts kolonisiert, sie waren froh über erlangte bürgerrechte
            und frankreich hält sich hinter dem kolonialismus versteckt, unberechtigt.

          • A.S. schreibt:

            AHHHHHHH, du Arsch 🙂

            „der ist zu gebildet für die leistungsfähigkeit seines hirns“

            Wegen dieses Satzes muss ich jetzt Kaffee von meiner Tastatur entfernen, drinhalten ging vor Lachen nicht……..
            „Juden haben nichts kolonisiert ….“
            Volltreffer mike, einfach ein Volltreffer!

          • schum74 schreibt:

            Bildung bei geistiger Beschränkung: wenn der Bau zu schwer ist für das Fundament. Wirklich großartig, Mike! Schkojach!

            Stichwort: Kolonialgeschichte (Alles in Deckung! Ich versuch’s ganz vorsichtig mit Bildung):

            In Algerien haben die Franzosen Schlimmeres getan als die Araber auszubeuten. Sie haben sie gedemütigt. Wodurch? Durch das sogenannte Décret Crémieux (nach dem Namen des Justizministers Adolphe Crémieux), das den etwa 35.000 Juden der Kolonie die französische Staatsbürgerschaft zuerkannte.
            Und was machen die Juden in jenem Jahr 1870? Statt zu sagen: Nein, nein! Lieber Hunde bleiben bei unseren moslemischen Herrn als Menschen bei den Fremden!, nehmen sie die Förderung dankbar an, profitieren noch vom Kolonialismus.
            Man versteht die Erleichtung der algerischen Araber, als das Vichy-Regime diesem Unrecht ein Ende setzte.
            Die Empörung der Linken über den allzeit verdammenswerten Kolonialismus versteht man ebenso.

          • mike hammer schreibt:

            😉

  11. brathering schreibt:

    „Darin dringt Frankreich auf eine Lösung des Nahost-Konflikts binnen zwei Jahren und will im Falle eines Scheiterns Palästina als Staat anerkennen. „Wir wollen das Hindernis von endlosen Verhandlungen überwinden“, sagte Außenminister Laurent Fabius bei der Debatte vergangenen Freitag.“

    Wie man einen Staat anerkennen kann, dessen ein Teil der Regierung palästinensische Attentäter glorifiziert und freigelassene Mörder als Helden feiert und dessen Koalitionspartner in seiner Charta die Vernichtung aller Juden zum Ziel erklärt und darüberhinaus Verhandlungen mit Israel kategorisch ablehnt und den Kampf, den Terror und Tod als den einzigen Weg betrachtet, wie man nur in Betracht ziehen kann, solch einen Staat anzuerkennen, ist mir schleierhaft. Würde Frankreich einen solchen Staat in Europa auch in der Europäischen Union begrüßen wollen?

    Und wie soll man mit der Hamas verhandeln, wenn sie Verhandlungen ablehnt und alle ihre Verhandlungsangebote per Raketenangriffe zugestellt werden? Was gibt es an dem Ziel der Hamas alle Juden zu vernichten für Israel zu verhandeln. Wie stellt man sich das vor? Soll Israel einen Kompromissvorschlag unterbreiten und die Hamas von dem Ziel „alle Juden vernichten“, runterhandeln? „Liebe Hamas, 20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung!“

    • A.S. schreibt:

      Ja, das ist eine interessante Logik: „Liebe Hamas, wenn ihr die nächsten zwei Jahre alles blockiert bekommt ihr euren Staat.“
      Irgendwie ist das alles völlig verrückt.

      • Aristobulus schreibt:

        Es ist gezielt, Leute, ist Strategie, denn es fußt auf der französischen ‚politique arabe‘ * seit den Sechzigern – man will von Seiten der Fabius und Hollande genau diese Reaktion von Hamas und Fatach hervorrufen.

        * ist’n anderer Ausdruck für antisemitism realoaded.

  12. A.S. schreibt:

    So, Frankreich fürchtet? Reagiert aber nicht!
    „Die drei festgenommenen jungen Männer mit den Vornamen Ladji, Yazine und Omar sind der Polizei bereits wegen Rauschgifthandels und eines anderen antisemitischen Überfalls bekannt.“
    So steht es im Artikel. Die Frage welcher Ethnie die jungen Herren angehören dürfte damit geklärt sein. Das Pack hat angeblich schon mal einen 70 jährigen verprügelt weil er Jude war und laufen noch frei herum?

    „Präsident Hollande forderte, bei der Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus dürfe nicht so getan werden, als hätten wir nichts gesehen“.
    So so, dann soll er mal den Anfang machen, das Kind beim Namen nennen und laut und deutlich verkünden, dass nicht der Front National oder irgendwelche Rechtsextreme das Problem darstellen, sondern Moslems. Solange man sich vor dieser Tatsache versteckt weigert man sich zu sehen.
    Es war schon bezeichnend wie überrascht und hilflos die europäische Möchtegernelite dem offenen Judenhass vor wenigen Monaten gegenüber stand. Als wäre der Ausbruch plötzlich gekommen. Bezeichnend auch die krampfhaften Versuche dem marodierenden arabischen Mob irgendwelche Nazis in die Reihen zu schreiben. Sonst müsste man sich ja eingestehen, dass die ewigen „gegen Rechts“ Orgien vielleicht völlig am Problem vorbei gehen und der Rassismus unserer Zeit von den hofierten kulturellen Bereicherungen ausgeht.
    Die sicherste Möglichkeit ein Problem zu verstärken ist es zu ignorieren. Und da sind die ganzen „gegen Rechts“-fixierten Meister drin.

  13. mike hammer schreibt:

  14. schum74 schreibt:

    Die französische Nomenklatura im Allgemeinen und die französischen Politiker im Besonderen ermutigen den Hass auf Juden und werfen sie den Hunden vor. Sollen sie nur nicht glauben, dass die Mohammedaner à la Mérah Halt machen werden vor den nicht-jüdischen Bürgern des Landes.

    Wie sagte Daladier im Oktober 1938 nach seiner Rückkehr aus München, wo er zusammen mit Chamberlain die Tschechoslowakei verraten hatte, als er dafür in Paris mit Begeisterung empfangen wurde: « Ah les cons ! S’ils savaient ! » ‒ Die Arschlöcher! Wenn sie wüssten!

  15. mike hammer schreibt:

    Report: Saeb Erekat’s Son Shot East of Jerusalem

    Palestinian Arab reports indicate that anonymous sources opened fire on the son of Palestinian Authority (PA) chief negotiator Saeb Erekat in Abu Dis, located to the east of Jerusalem.

    According to the reports the son and wife of Erekat’s son were in the car at the time of the attack but were not wounded.

  16. ceterum censeo schreibt:

    „Die französische Nationalversammlung stimmte am 2. Dezember 2014 mit“…bla bla bla usw. usw.
    Wieso denke ich bei Franz National Vers. wahlweise an meinen Freund Busch: “ Einer heißt der Inter-Nazi und der zweite Jean Lecaq, alle beide wohl zu brauchen, denn es mangelt Geld im Sack.“ oder an das Fallbeil? Wobei letzteres längst über den eigenen Hälsen schwebt. Denn die Juden werden einfach nach Israel heimkehren, den Franzmännern bleibt nur die Unterwerfung oder das stumpfe Messer.

    • Kanalratte schreibt:

      Die Franzosen (nicht gerade als Fußballliebhaber bekannt) haben diesen Sommer blöd aus der Wäsche geschaut als Algerien bei der WM triumphierte und grün-weiße Fahnen den Champs-Elysees säumten…

  17. Nordland schreibt:

    Man mag Buurmanns Verknüpfung als konstruiert ansehen. Dennoch sehe ich in der Tat in der (drohenden oder bereits erfolgten) Anerkennung Palästinas durch immer mehr Staaten ein sehr großes Problem, da dadurch ein falsches Signal ausgesendet wird. Raketen und Terror der Hamas gegen Israel? Teils offener Islamismus in der palästinensischen Bevölkerung? Alles kein Problem. Und wenn man mal doch darauf angesprochen wird, kann man sich ja noch mit dem Totschlagsargument behelfen, die armen unterdrückten Palästinenser müssten sich bloß wehren.

    Mal sehen, welche Erklärung Augstein für die Ereignisse in Frankreich hat. Wenn er überhaupt darauf eingeht…

    • Nazienkel schreibt:

      Als Erklärung reicht leider oft der separatistische Vorwurf á la „wenn ‚die‘ (also z.B. der allmächtige ZdJ) nichts gegen die Ungerechtigkeit (/’Apartheid/’Ghettoisierung‘ etc.) da unten“ machten, dann schürten ’sie‘ Antisemitismus und Vernichtungswahn hierzulande.

      Irre, ist doch aber leider immer wieder so.

  18. mike hammer schreibt:

    nicht um sonst wird französische politik,
    in russland zumindest, als politische huerei
    bezeichnet. in frankreich ist jagdwaffenbesitz völlig normal
    und ein unbewaffneter jüdischer haushalt
    ist purer leichtsinn.

    • Aristobulus schreibt:

      Ah ja, daher die abgesägte Schrotflinte (fusil scié) der moslemischen Verbrecher, die den Überfall begangen haben.

      • mike hammer schreibt:

        genau, der erwerb einer flinte ist kein problem in F
        und absägen macht sie nicht gefährlicher
        nur leichter zu verbergen.
        jagd gewehre, sog carabiener welche
        die hauptwaffe der soldaten in WW1&2 waren,
        sind eine sehr unterschätzte waffe mit schutzweste
        durchschlagender wirkung und tödlichen bayonet und kolben.
        es ist erwähnenswert das moslems mit der übername
        des drogengeschäfts in europa die monopolisten
        im handel mit illegalen waffen geworden sind.
        eine AK47-74 ist standart gang acsessuare
        in den bonelions von paris geworden.

      • ceterum censeo schreibt:

        Ich darf noch meinen Senf dazugeben? In Marseille soll es mehr Kalaschnikovs geben, als in Kabul. Herrlich, nicht wahr? Die Cohn Bendits dieser Welt bekommen schon eine Beule in der Buchse, wenn sie in ihrer Phantasie unser vergossenes Blut riechen.

        • mike hammer schreibt:

          # ceterum censeo
          ob da noch was beult beim alten cohn?
          noch haben die franzislamis nicht zur kaschi gegriffen,
          noch nicht in frankreich, aber in brüssel
          schon und sie loten gerade
          aus wie weit sie schon
          gehen können.

          • Aristobulus schreibt:

            Cohn-Bendits Schwachsinnigkeiten (mal ein Einblick, mal eine Schwachsinnigkeit, und alles überwürzt von Eitelkeit und Ideologie und Irrealismus) hab ich noch nie verstanden.

            Bin leider mit dem über siebzehn Ecken verwandt. Wer solche Schwippgroßcousins hat, braucht keinen Sandsack mehr.

  19. Nazienkel schreibt:

    Sehr treffend, der Umgang mit diesen traurigen Vorfällen ist leider mit mangelhaft noch zu positiv umschrieben. So oft wird etwas skandalisiert – Traurigkeiten wie diese spielen aber keine größere Rolle, das Erstarken antisemitischer Tendenzen und dieser Ausbrüche von offenbarem Vernichtungswillen sind meistens nur Randnotizen wert. Interessant finde ich die unsagbaren Diskussionen in der Linken, wo der antisemitische Flügel (der sich antiimperialistisch oder antikapitatilstisch nennt) sich immer noch gegen die ‚Anerkennung des Existenzrechtes von Israel‘ wehrt. Gleichzeitig rufen Vertreter dieser autoritären Strömungen mit anderen Denkfaulen zur Teilnahme an den potoantisemitischen Querfront-Friedensdemonstrationen „Friedenswinter“ auf. Parteiinterne Kritiker hingegen werden als „rechts“ beschimpft, überhaupt wird Kritik hieran als ferngesteuert empfunden. Üble Zeiten…’freepalaestine‘ steht für ‚Tod Israel‘.

  20. Eliyah schreibt:

    Eine schlüssige Strategie: Man versucht den Exodus der Französischen Juden zu verhindern, in dem man ihnen ein Leben in ihrer einzigen Zuflucht zur Hölle machen will.

  21. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „FRANKREICH FÜRCHTET HASSWELLE GEGEN JUDEN“

    Zum Küssen! Drei Moslemköter überfallen ein junges Paar, und als Reaktion wird eine Hasswelle gegen Juden befürchtet.

    • Krokodil schreibt:

      Die fürchten die Realität.
      Alle ausser denen wissen das ausreichend lange.

      • Aristobulus schreibt:

        In welcher Welt lebt die WELT-Überschriftenredaktion?
        Im Sommer 2014, nur paar Wochen her!, fanden in Frankreich Pogrome gegen Juden statt. Zigtausende Moslems schrieen auf den Straßen „juifs hors la France!“, Juden raus, die Synagoge an der Bastille und die Synagoge von Garges-Sarcelles wurden überfallen, und in Brüssel marschierte einer von denen ins jüdische Museum und schoss um sich.

        Derweil die WELT-Überschriftenredaktion nichts gesehen und nichts gehört hat, sondern von irgendwoher irgend Hasswellen von irgendwem Unbekannten gegen Juden befürchtet.

        • A.S. schreibt:

          Die übliche Wahrnehmungsstörung. Solange keine „Rechten“ daran beteiligt sind wird’s wegdiskutiert, bzw. umgedeutet.
          Man denke nur an die peinlichen Versuche dem Mob Nazis in die Reihen zu schreiben. Nur damit man nicht wahrnehmen muss wen man da massenhaft ins Land gelassen hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Lustigerweise sind in Frankreich ja Rechte daran beteiligt, Andreas. Etwa die fünfzigtausend Demonstranten in Paris ca. im März ’14 bestanden aus dem feinen Crossover von Alt-FrontNational, Moslems, Quenelle-Schwachsinnigen, Linksextremisten und wemweißichnoch. Jeder, ob rechts, links, untendurch oder neosalafistisch, kann da finden, was ihm konveniert.
            Etwa Alain Soral, der mittlerweile totalement durchgefeuerte und ausgefranste Ideengeber von Dieudonné, war jahrzehntelang Kommunist, bevor er ganz horstmahlermäßig zum Quasimoslemfaschisten mutiert ist.

            Wahrscheinlich mutiert da ja kein Einziger. Die sind alle nur wie sie immer waren! Die lassen nur die innere Schweinesau raus, weil das Klima sie ermutigt.

  22. American Viewer schreibt:

    Ich finde diese Wortwahl auch sehr auffallend: Zum ersten wird hier Passivität ausgedrückt.
    Die Opfer erdulden etwas rein passiv, wer die Täter sind, wird verschwiegen. Zum zweiten vermittelt „Die Juden fürchten“ Distanz: Man lässt bewusst offen, ob die Angst begründet ist oder ob nicht viel eher eine Angsterkrankung vorliegt. Da will man sich lieber nicht festlegen.

    Man muss die Titelwahl nur mit anderen Titeln dieser Tage vorgleichen – „Schon wieder erschießt ein weißer Polizist einen Schwarzen“ – dann weiß man wie der Hase läuft. Wenn die richtigen Täter- und Opfergruppen betroffen sind, fallen den Journalisten plötzlich doch Ross und Reiter ein. Kein Pressefritze kommt hier auf die Idee zu titeln: „Schwarze haben Angst, keiner weiß warum.“

    Noch einmal zum Punkt passiven Kern des Titels, der noch etwas vermittelt: Juden dürfen sich nicht wehren. Und selbstredend wird nun kein Mensch erwarten, dass ab morgen jüdische Mitbürger plündernd durch Paris ziehen. Aber wehe sie wehren sich doch, wie bei den Raketenangriffe der Hamas, dann heißt es selbstverständlich: „Seht her, die Juden greifen wieder an. Auge um Auge, Zahn um Zahn.“

    • Krokodil schreibt:

      „Man lässt bewusst offen, ob die Angst begründet ist oder ob nicht viel eher eine Angsterkrankung vorliegt.“

      Was früher als Stilmittel durchging, ist heute nur noch fertilizer für die gelegte Saat.

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s