Jeder nur einen Stern!

Ohne Stern findet man heutzutage in Deutschland als Opfer einfach nicht mehr statt. Deshalb wollen jetzt auch einige Muslime einen Stern, der ihren Namen trägt. Man will schließlich als Opfer ernst genommen werden.

Auf der Facebook-Seite MuslimStern wird darum gebeten, einen Stern als Profilbild hochzuladen, „um ein Zeichen gegen Islamfeindlichkeit, Rassismus und Hass zu setzen“.

Es gehört schon eine gehörige Portion Unverschämtheit dazu, wenn ausgerechnet Mitglieder der Ideologie den Judenhass instrumentalisieren, aus der gerade die meisten brutalen und mörderischen Anschläge auf Juden kommen. Aber Muslime sind nicht die einzige Gruppe mit einem ausgeprägten Holocaustneid.

Bernd Jacks von der AfD zum Beispiel nahm einst ebenfalls den Judenstern und ersetzte das Wort „Jude“ durch „AfD“.

Dann gibt es noch Hartz IV Empfänger und Raucher, die ganz dringenden einen Stern brauchen.

Heute erleben eine Menge Leute in Deutschland ihren ganz privaten Holocaust! Der Trend geht mittlerweile schon zum Zweitholocaust. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher eine Liste der besten Opfer der letzten Jahre:

Eine Giraffe im Kopenhagener Zoo

„Ich kann immer noch nicht begreifen, warum der dänische Zoo die schöne junge gesunde Giraffe getötet hat. Ja, sie hatten „Gründe“, so wie die Nazi-Ärzte.“

Arbeitslosengeldempfänger

”Hartz IV ist die Fortsetzung der Menschenvernichtung des III. Reiches.”

Eigenheimbesitzer

“Wir Blankenfelder leben wie im KZ. Werden von zwei Seiten vergast + verlärmt, dank Platzek & Co.”

Palästinenser

„Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“

Föten

„Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“

Manager

„In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken. In der Weltwirtschaftskrise von 1929 hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager.“

Muslime

„Muslime sind die Juden von heute!“

Scientologen

„In den 30er Jahren waren es die Juden. Heute sind es die Scientologen.“

Die Bürger von Gaza

„Schauen wir uns die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen einmal an: Das ähnelt immer mehr einem riesigen Konzentrationslager“

AfD-Politiker

„Die Geschichte wiederholt sich, oder?“

Hühner in Legebatterien

„Wir wollen auf keinem Fall Eier von KZ-Hühnern!“

Schlachtvieh

„Es war falsch, Juden zu töten. Genauso FALSCH ist es, dass jedes Jahr (allein in Deutschland) über 1.000.000.000 Tiere für die Fleischindustrie getötet werden.”

Das beeindruckendste Neoopfer jedoch ist und bleibt Sedika Weingärtner! Sie hat das schlechte Betriebsklima in ihrem Büro mit Auschwitz verglichen und kommt zu dem Ergebnis: Auschwitz war weniger schlimm!

„Kein Jude in diesem Land musste jemals solche seelischen Qualen erleiden wie ich.”

Unpassende Vergleiche sind schlimmer als Hitler!

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94 Antworten zu Jeder nur einen Stern!

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  4. Issa-Ibrahim schreibt:

    Sorry, aber schaut euch mal den offenen Islamhass an. Karikaturen zum Islam werden von Merkel geehrt, die Medien differenzieren nicht und ich lese mittlerweile, dass Konvertiten Volksverräter und antideutsch sind. Erzählt mir nicht, dass sei was komplett anderes, als wie es 1933 begann!

    Keine ist „neidisch“ auf den Holocaust, aber die Juden schlachten das ganz schön für sich aus. 6 Millionen tote Juden? Lüge, es waren maximal 1,5 Millionen (beklagenswerte) Opfer. Judenvernichtung war das erklärte Ziel des dritten Reiches? Lüge, es gibt kein einziges Dokument welches das belegt. Juden wurden industriell getötet und vergast? Lüge, keine einzige Gaskammer war jemals einsatzfähig und kurz vor Kriegsende wurde Ausschwitz evakuiert und nach Bergen-Belsen verlegt.

    Klar, Juden galten nichts damals, richtig, viele starben – Aber aufgrund der fehlenden Hygiene und Nahrung. Man hat sie wie Tiere gehalten und sich zu Tode arbeiten lassen, ein großes Verbrechen. Die Art des Holocausts, der als Synonym für Judenvernichtung verwendet wird, fand so aber nie satt. Die überwältigende Mehrheit der Holocaust-Toten war nichtjüdisch.

    Also von Holocaustneid der Muslime kann nicht gesprochen werden, Gaza reicht völlig. Die Juden sind es, die den Holocaust instrumentalisieren, aufbauschen und sich somit alles legitimieren.

    Aber hetzt fleißig weiter gegen Muslime, viel Spaß. WIR lassen uns das nicht gefallen.

  5. Hjalmar Kreutzer schreibt:

    @Sedika Weingärtner: Ist die Dame noch ganz dicht? Wenn sie vor Gericht mit solchen Vergleichen anrückt, wünscht man sich und dem Richter doch glatt für drei Tage das alte preußische Landrecht zurück: Drei Tage bei Wasser und Brot mit „Willkommen und Abschied“ (i.e. 20 auf den blanken … )

  6. Kanalratte schreibt:

    Das ist ein sogennannter „Müsülüm-Scheternüm“

  7. Couponschneider schreibt:

    Roland Koch sollte man auch nicht vergessen, zu erwähnen:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/hessischer-landtag-neue-form-des-sterns-koch-loest-eklat-aus-183002.html

    Erstaunlich bei diesen Geschmacklosigkeiten: Wenn man dann wirklich mal einen passenden Vergleich zieht, z. B. die Situation in nordkoreanischen Gulags mit den Zuständen in den KZs der Nazis, dann erntet man eine Sturm der Entrüstung.

  8. K. Knerzje schreibt:

    minderwertig sollte ebenfalls in „“ gesetzt werden!

  9. K. Knerzje schreibt:

    Der einzigen Gruppe, der ich auch einen Stern zubilligen würde, wären die ermordeten Föten. Dies stößt aber auf technische Probleme.
    Den Juden wurde der Stern angeheftet um sie zu kennzeichnen das sie minderwertig und der „Endlösung“ zugeführt werden sollten – das ist bei Föten nicht möglich. Die werden auch in großer Anzahl und ohne Vorankündigung still und leise „entsorgt“

      • K.Knerzje schreibt:

        Sie sind mit Ihrem dftt immer sehr schnell bei der Hand.
        Vielleicht hängt es ja damit zusammen, dass Sie sich als Pseudonym den Namen eines jüdischen Herrschers zugelegt haben?
        Wie dem auch sei – Sie brauchen den Troll nicht zu füttern; er wird nämlich auf Ihr Futter nicht mehr reagieren.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @K. Knerzje

      Föten werden entsorgt, weil sie ungewollt sind, nicht wegen vorgeblicher Minderwertigkeit, die ja zwangsläufig auf ihre Eltern zurückfallen müsste.
      Ihr Vergleich ist somit unzutreffend, K. Knerzje.

      • Jan schreibt:

        Nicht unbedingt; die Kinder werden umgebracht, weil sie entweder ungewollt oder aber angeblich minderwertig sind, z.B. bei sogenannten Behinderungen. Insofern fällt diese Gruppe hier aus dem Rahmen, weil sie als einzige sich nicht aus Propangandagründen als Opfer geriert, sondern wirklich eines ist.

      • ceterum censeo schreibt:

        Und doch ist es schon mehr als seltsam, um nicht zu sagen pervers, daß man in diesem Land in einem Zeitraum X fast exakt so viele Föten oder wahlweise „keine Kinder“ entsorgt hat, wie man im selben Zeitraum aus der Fremde in dieses Land geholt hat. Und solches ist kein Blut und Boden und Volk- Gequatsche, sondern eine schlichte Tatsache. Dafür brauchts auch keinen Stern. Ein Mülleimer reicht.

        • Aristobulus schreibt:

          … wenn die Pille-Danach endlich frei verkäuflich wäre wie Aspirin!, müsste es überhaupt keine Abtreibungen geben.

          • ceterum censeo schreibt:

            Jene,die zu dämlich zum Verhüten sind, wären auch nach der Popperei wohl nicht in der Lage, ohne Sozialarbeiter eine Pille eizuwerfen. Aber das nur am Rande. Wenn eine Zivilisation übersättigt von sich selbst ist, kann man sie wohl nicht vom Selbstmord abhalten. Dir als Historiker braucht das wohl keiner zu sagen. Kurioser Weise könnte mit viel Glück der kommende Kampf mit unseren Freunden, den Orks, noch einmal dazu führen, daß die Dekadenten sich noch mal auf´s Wesentliche besinnen, und doch Überleben wollen. Schlimm wird´s allemal. Schöne Gedanken zur Nacht, was?

          • Krokodil schreibt:

            Ari!
            Du kannst doch solche Themen nicht einfach losgelöst von Verantwortung betrachten.
            Geburtenplanung ist Verantwortung.
            Ein unregulierter Zugang zur „Pille danach“ öffnet dem Missbrauch Scheunentore.
            Überlege doch bitte mal was das alles so bedeuten würde.
            Du kommst selbst drauf!

          • aurorula a. schreibt:

            @Krokodil:
            „Mißbrauch“ kann nur schreiben wer die Pille danach für eine Art Frühabtreibung hält. Da kann ich als Fachfrau für Arzneimittel beruhigen, die älteren (um die es bei der Freigabe geht) sind das nicht. Denselben Wirkstoff in der gleichen Dosierung (Levonorgestrel) gab es ganz, ganz früher sogar als Schwangerschaftstest, weil das wenn eine Schwangerschaft besteht (zumindest auf die) keinen Effekt mehr hat. Schon vor einigen Jahren hat man herausgefunden, daß man damit unfreiwillig das Signal nachgebaut hat, das eine befruchtete Eizelle ausschickt, um nicht doppelt befruchtet zu werden. Das verhindert also die Befruchtung und nicht, wie es immer noch kursiert und die Theorie davor war, die Einnistung eines bereits bestehenden Embryos. Keine Panik.
            Letzteres tun sowohl eine Spirale (ja, es gibt auch eine „Spirale danach“) als auch die neuere Pille danach (Ullipristalacetat). Deswegen sind es auch fünf Tage Zeit die zu nehmen statt fünf Stunden.
            Noch ein Grund mehr, Levonorgestrel schnell rezeptfrei zu machen: ulipristalacetat ist bereits nach EU-Recht zugelassen, was bedeutet daß auch die Rezeptfreigabe europaweit erfolgt. Das könnte zu der paradoxen Situation führen, daß unsere Behörde hier durch Blockade wo sie kann und Europa wo sie es nicht kann dafür sorgen, daß die Pille, die keine Frühabtreibumg ist rezeptpflichtig bleibt – und die die es schon ist nicht. Von Verträglichkeit mal abgesehen. Blinde Panik ist eben selten ein guter Ratgeber, auch für Gesetzgeber.

          • Krokodil schreibt:

            Unter Missbrauch verstehe ich uA, wenn es jemand ohne Wissen verabreicht bekommt, weil es so leicht verfügbar ist.
            Immer nur das Scheinhilfsargument, das es ja keine Abtreibung sei, ist eben deutlich zu kurz gedacht. Es geht mir bei diesem Zeug um die Rezeptfreiheit. Es generell zu verbieten wäre sowieso nicht sinnvoll. Es wird immer Situationen geben wo man das Zeug leider wirklich braucht. Und es ist allemal weniger schlimm als eine „wirkliche“ Abtreibung, kann also helfen eine solche unnötig zu machen.

          • aurorula a. schreibt:

            Der Ausschuss für Verschreibungspflicht, also die Fachleute die den Gesetzgeber beraten, empfiehlt seit fast zehn Jahren eine Freigabe. Und in diesen zehn Jahren sind viele andere Medikamente mit ungünstigeren Nebenwirkungsprofilen aus der Verschreibungspflicht gekommen.
            Das mit dem unwissentlich ist für Medikamente dahingehend geregelt, dass es die nicht im Wege der Selbstbedienung im Supermarkt geben darf. Wenn es grundsätzlich um die Verschreibungspflicht geht, dürfte es garnichts mehr ohne geben, nach der Logik.
            Abgesehen davon: warum sollte jemand das speziell damit tun?
            Und das mit der Abtreibung ist kein Scheinargument: weder wirklich noch unwirklich, weder mit Anführungszeichen noch ohne. Sonst wäre andere Empfängnisverhütung auch Abtreibung: es entsteht wenn das funktioniert erst gar kein Embryo. Bei dem jemand rãtseln müsste was er ist – bei etwas das nicht vorhanden ist stellt sich keine Frage, was es ist.

          • Krokodil schreibt:

            „Der Ausschuss für Verschreibungspflicht, also die Fachleute die den Gesetzgeber beraten, empfiehlt seit fast zehn Jahren eine Freigabe.“

            Aus genannten Gründen halte ich eine Freigabe dennoch für falsch.
            Ich unterstelle sogar, dass mein Einwand bei deren Entscheidung keine Rolle spielte.

            „Das mit dem unwissentlich ist für Medikamente dahingehend geregelt, dass es die nicht im Wege der Selbstbedienung im Supermarkt geben darf. “

            Es spielt für mich keine Rolle ob es anonym aus den Supermarkt oder anonym aus der Apotheke kommt. Apothekenpflicht ist ja ein noch anderes Thema als Rezeptpflicht, da ich aber für Rezeptpflicht bin kommt mE der Supermarkt eh nicht in Frage.

            „Wenn es grundsätzlich um die Verschreibungspflicht geht, dürfte es garnichts mehr ohne geben, nach der Logik.“

            Dann mussten wir aber annehmen der Gebrauch eines Nasenspray auf Basis einer Salzlösung und Hautcreme etcpp wären ähnlich risikobehaftet.

            Auch finde ich es nicht vernünftig die „Pille danach“ mit herkömmlichen Mitteln der Empfängnisverhütung gleichzusetzen. Im Gegenteil, diese Pille kommt ja eigentlich zum Einsatz, wenn es keine vernünftige Verhütung gab.

          • Aristobulus schreibt:

            Warum soll denn diese Freigabe nun ‚falsch‘ sein, Krokodil?
            Doch nicht aus moralischen Gründen?

            … mit moralischen Gründen wurden über hundert oder hundertfünfzig Jahre systematisch die Frauen fertiggemacht, die es wagten, selbst zu entscheiden, ob sie jetzt ein Kind wollten oder jetzt kein Kind wollten. Erst physisch fertiggemacht (wegen des Sachzwangs mit verbundener Lebens- und Gefängnisgefahr, dann zum Kurpfuscher gehen zu müssen), später sozial fertiggemacht.

            Deswegen sollten bei dem Thema allein Sachargumente gelten. Aurorula sei Dank

          • aurorula a. schreibt:

            Sowohl Meerwassernasenspray als auch Hautcreme sind aus genau dem Grund keine Arzneimittel, sondern Medizinprodukte (verwirrend, ich weiß). Die darf es auch zur Selbstbedienung geben, auch in der Drogerie. Das Nasenspray mit freimachendem Wirkstoff für Mama schadet dem Ungeborenen übrigens mehr als die Pille zu spät, aber das führt jetzt zu weit.
            Warum nicht alle Methoden zusammentun die verhindern daß Eizelle und Spermien zusammenkommen? Schließlich fällt andererseits die Spirale im allgemeinen Sprachgebrauch unter Verhütung – und die ist eher eine Art regelmäßige Frühabtreibung. Warum Pille danach Notfallkontrazeption ist hat eher finanzielle (teuer! ) und praktische Gründe.

          • ceterum censeo schreibt:

            Genau Ari, gerade weil bei diesem Thema allein Sachargumente gelten sollten, weise ich darauf hin, daß Frauen, „die es wagten, selbst zu entscheiden, ob sie jetzt ein Kind wollten oder jetzt kein Kind wollten“, in den meisten Fällen die Möglichkeit hatten und haben, dem männlichen Genital den Einlaß in ihren „Bauch“ der, wie wir ja alle mittlerweile wissen, ihnen, also den Frauen gehört, einfach zu verwehren.
            Besagte Pille danach sollten sie aber jederzeit bekommen, und zwar von mir aus kostenlos. Denn wie ich schon sagte, wer wirklich Selbstmord begehen will, tut es. Und unsere Zivilisation ist wohl nur noch zu faul zum Umfallen.

          • Aristobulus schreibt:

            Daran liegt’s nicht, Ceterum.
            Dass Sex zu haben Kinder zu haben bedeutet, funktioniert nur in Elendsgesellschaften, weil es dort so sein muss. Woanders muss das anders gehen. Weil da dieses MUSS demhimmelseidank wegfällt.

          • Jan schreibt:

            Lieber Aristobulus. Was den Troll angeht, hattest Du Recht; er war einer. Einer aus der untersten Schublade, wie seine letzte Bemerkung zeigt. Und ich hab mich getäuscht. Was das Thema angeht, um das es hier gerade geht, ist es genau andersrum. Ich kann´s bloß nicht beweisen. Mein Standpunkt ist: ob Jemand auf dem Sofa liegt, in einem Kinderwagen, oder im Bauch seiner Mutter, macht keinen Unterschied. Ob Embryo, Fötus, Kind oder Mensch: die Betroffenen denken nicht in diesen Kategorien; beim Massakrtiertwerden empfinden sie dieselbe Qual. Das ist der Aspekt, der in Diskussionen, ob hier oder anderswo, zu kurz kommt.

          • Aristobulus schreibt:

            Das wissen wir nicht, Jan. Es möchte uns so erscheinen, weil ein Fötus fast menschliche Formen hat.

            Um das, was Du beschreibst, auszuschließen!, muss die Pille-Danach halt allbekannt und frei erhältlich sein.

            Gutes Wochenende

          • aurorula a. schreibt:

            @ Jan:
            wie ich oben schon geschrieben (und dann ein Bißchen versteckt) habe: bei der Pille danach, wo ich mich oben für eine Freigabe ausgesprochen habe (=Levonorgestrel) – gibt es erst keinen Embryo: dessen Entstehung vorher (!) verhindern ist genau der Sinn der Sache. Das, was sie tut ist verhindern, daß Spermien (obwohl sie vielleicht da sind) eine Eizelle befruchten. Keine Befruchtung, keine Empfängnis. Keine Empfängnis, keine Zygote. Keine Zygote, kein Embryo. Kein Embryo, kein Fötus. Kein Fötus, keine Schwangerschaft. Keine Empfängnis, kein Embryo, kein Fötus, keine Schwangerschaft – keine schwierigen ethischen Fragen über Wesen und Eigenschaften derselben.
            Im Grunde ist es so: Wenn das beim Schwangerwerden so läuft wie es soll, gibt es eine zu befruchtende Eizelle und wasweißich wieviele Millionen Spermien – trotzdem darf nur eine Befruchtung erfolgen, eine mehrfach befruchtete Eizelle gäbe keinen lebensfähigen Embryo (weil sie sich nicht teilen kann). Wieso passiert es nicht mehrfach? Eine befruchtete Eizelle schickt ein Signal an alle anderen Spermien, daß platt gesagt die Party gelaufen ist – woraufhin keine Befruchtung mehr erfolgt. Zufällig (das hat man erst später verstanden) wird mit der (älteren) Pille danach dieses Signal simuliert. Nur daß in dem Fall nicht nur weitere Befruchtungen verhindert werden, sondern gleich auch die erste (wenn dieses Signal vor ihr kommt – das war die Sache mit den vier Stunden).
            Deswegen gehört die Pille danach im Wortsinn zur Empfängnisverhütung, weil sie genau das tut: die Empfängnis verhüten.

            Und in die Richtung geht, wenn ich es richtig verstanden habe, auch das was Ari im allerersten Post oben geschrieben hat: wenn diese letzte Möglichkeit der Kontrazeption erleichtert ist (Verhütungspannen passieren nunmal mitten in der Nacht und am Wochenende) – dann werden weniger Frauen ungewollt schwanger. Und weniger ungewollte Schwangerschaften heißt auch weniger Schwangerschaftsabbrüche. Deswegen führt eine Rezeptfreigabe für die Pille danach logischerweise zu weniger Schwangerschaftsabbrüchen, nicht mehr.
            Jede Abtreibung die sich vermeiden lässt ist (hier und überhaupt) ein Gewinn.

          • aurorula a. schreibt:

            huppala, da habe ich einen Täähg nicht zu, das war nicht absichtlich geschrieen 😳

          • Hjalmar Kreutzer schreibt:

            Und keine Diskopartymaus ruft mehr nachts um drei den Notarzt an, sie will jetzt SOFORT die „Pille danach“ verschrieben haben oder am besten gleich ans Bett gebracht, weil ihrem Schatzispatzi der Gummi verrutscht ist. Für diese nächtlichen Aktivitäten muss man ja nicht wissen, dass man „danach“ ja noch 36 Stunden Zeit hat, also auch jetzt schon ganz normal in die Frauenarztpraxis gehen kann.
            In USA gibt es ja sogar gängige Antibiotika im Supermarkt und der Supermarkt hat 24h auf, also warum nicht hier rezeptfrei die Pidana? Ich bin dafür!

  10. Rough NinJa schreibt:

    Man dorf solchen Personen wie Sedika Weingärtner schon auf’s Maul hauen, oder?

    • Clas Lehmann schreibt:

      Nein, darf man sicher nicht. Es hülfe auch nicht, wenn man dürfte, wahrscheinlich nicht mal, wenn man es täte. Sie würde vermutlich wieder unangemessene Vergleiche suchen und finden.

  11. mike hammer schreibt:

    Ralf Jordano Gestorben

    baruch dayan emeth

  12. metropolenmond schreibt:

    Im Übrigen: Warum steht auf dem Stern Muslimstern. Das Zeichen ist doch selbsterklärend. Schlimmer noch – der gewünschte Effekt durch ein Überraschungsmoment wird abgeschwächt. Einfach nur Muslim hätte völlig gereicht und wäre in der Aussage klarer gewesen.

    Die können aber auch nix, gar nix.

    • aurorula a. schreibt:

      Sie tasten sich langsam ran an den ganz großen Tabubruch, letztes Jahr hatte der Stern noch zwei Zacken mehr, heuer steht noch ~Stern dazu; nächstes Jahr dann so als ob es selbsterklärend wäre.

      Entweder die Sternzweitbenutzer, egal welche, tun so, als wüßten sie ja eiiiiIIIIIIiiiiigentlich gaaAAAAaaarnicht was das ist, aber die bösenbösen [hier Anliegen einsetzen]-Phobiker zwingen sie ja heutzutage, sowas alles lernen zu müssen, undeswirdimmerzynischerderUmgangmitihnen (*holt Lappen*), und … sie … hätten … es … niemalserfahren … undlernen … wollen … … eigentlich, in einer gerechteren Welt bräuchten sie das nicht tun … niemalslernenwollen … wozu es imstande ist … dasböseböseEuropadasanallemschuldist!!
      (*wischt auf*) Weil sie ja von sich aus so gut und unschuldig sind, auf die Idee wären sie von sich aus garnicht gekommen.
      Oder sie sind wirklich so naiv nur (noch) das Symbol zu kennen, aber die wahre Bedeutung nicht (mehr) zu begreifen. Letzteres scheint mir nicht sehr plausibel. Immerhin ist die Bedeutung ja der Grund, aus dem das Zeichen überhaupt erst ausgesucht wurde: emotionale Erpressung mit dem Nazivergleich.

      • Aristobulus schreibt:

        LOL! Nein, Yepp. Nein, beides.

        Der Trend geht voll zum Judenstern-Recyclen und zum Zweitstern und so.
        Und stimmt überhaupt, Aurorula, im vorigen Jahr hatte der gelbe Muselmanenstern wirklich noch acht Zaggen. Zwei Zaggen weg seitdem. Ach diese Verlierer, da haben sie koranischerseits so rasant viele Zaggen in der Krone, und allen gehen sie nacheinander verlustig. Wenn das so weitergeht, ist vom astralen muselmanischen Wahn bald nur noch ein gelblichfarbener Pömpel da.

  13. metropolenmond schreibt:

    Ich finde sie ja auch irgendwie doof, diese Sache mit den Zeichen und Vergleichen. Aber auch das hat Geschichte und geschieht in den verschiedensten Kontexten immmer wieder. Ein „etwas“ profaneres Beispiel gefällig – so aus meinem Umfeld? Andere Fotografen und Models schwafeln immer wieder von „Polas“ für die Vorstellung. Nun möchte man meinen, sie sprächen von Polaroid-Bildern, die den Älteren unter uns noch bekannt sind – die aus der Land-Camera. Weit gefehlt – sie meinen unbearbeitete Bilder als Oberkörper/Ganzkörperportrait in digitaler Form, nennen sie aber weiterhin „Pola“. Ein Semiotiker könnte diesen Werdegang sicher exakter beschreiben, analysieren. Doch letztlich ist es immer das Gleiche. Einem Ding wird eine Funktion zugeschrieben, diese auf ein (subjektiv) ähnliches „Ding“ übertragen, welches dann entsprechend genutzt wird. Der Stern „containert“ bestimmte Faktoren und wer meint, dass sein „Ding“ diesen entspricht, bedient sich jetzt also dieses Containers/Symbols. Das bei diesem Vorgang auch ein gerüttelt Maß an Ungenauigkeit und auch Dummheit eine Rolle spielt, ist natürlich kaum von der Hand zu weisen (siehe Pola). Es ist wohl auch ein Zeichen unserer Zeit, dass man immer mehr zu Symbolen greift und Inhalte an Bedeutung verlieren. Und eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist das auch – siehe Mahnwachen, Pegida, und so weiter.

  14. brathering schreibt:

    Sterne gehören in den Himmel und nicht an eine Brust geheftet.

  15. A.S. schreibt:

    Konsequenter weise fehlt noch der Stern mit einem Hakenkreuz darin. Nazis werden ja enorm stigmatisiert…….

  16. Robin schreibt:

    Also so schlimm kann der Zionismus ja gar nicht sein, wenn sich jetzt sogar schon Muslime einen Davidstern wünschen 😀

  17. Clas Lehmann schreibt:

    Nix Legebatterie, im Falle der verlinkten Hühner. Das ist Bodenhaltung und demnach die bessere Variante, mit deren für die Hühner freiheitlichen Charakter geworben wird,,, Ich sehe aber auch nicht, dass der Holocaust für die beansprucht wird.

    Nun muss ich mal gestehen, den Begriff Hühner-KZ schon vor meiner Mündigkeit auch in meinem aktiven Wortschatz geführt zu haben. Seit einiger Zeit ruht er da, bis zur näheren Klärung.

    Dass es sich um Hühner, nicht um Menschen handelt, geht offen draus hervor. Die Konzentration auf engstem Raum unter unwürdigen und totalitären Bedingungen und die Unentrinnbarkeit ebenfalls. Auch ist das gut organisiert und industriell und wird bemerkenswert empathiefrei betrieben.

    Unterschiede bestehen bei der Absicht: Es geht bei dieser Hühnerhaltung nicht um die Vernichtung der Hühner, die erfolgt sozusagen kollateral, wenn sie den Nutzen nicht mehr bringen oder wenn sie die Schlachtreife erreicht haben. Das wäre auch nicht anders, wenn sie ein huhngerechteres Leben vorher gehabt hätten.

    • Clas Lehmann schreibt:

      m! freiheitlicherem Charakter. Ich soll nicht ohne Brille schreiben…

      • Aristobulus schreibt:

        Schon, Clas-. Aber da geht’s um die Inflationärisierung (die Aufblasung, mithin die zunehmende Aufgeblasenheit) des Ausdrucks KZ.
        Zwischen dem furchtbaren Behandeln von Hühnern und dem furchtbaren Behandeln von Menschen besteht eben der Unterschied, den sich militante Tierschützer weigern zu sehen.

        Wobei mich selber just daran stört, dass es da mehr um Sprachregelung geht als bei den anderen Holocaustvergleichen. Sprachregelung – die nervt.

  18. schum74 schreibt:

    So wie der Koran 5,32 („Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet…“) eine Talmud-Stelle verhunzt, um sie gegen die Juden zu kehren, so verschandeln jetzt Muslime oder ihre Freunde ein jüdisches Symbol, um die Anhänger einer Doktrin zu schützen, die sich in Theorie und Praxis gegen die Juden richtet – und nicht nur gegen sie.
    Wie tief kann man noch in der Infamie sinken?

    • Aristobulus schreibt:

      Und in der Verlogenheit… Jene, die sich diesen Moslemstern anstecken, bestreiten doch, dass die Schoah stattgefunden habe, nehmen sie aber für sich in Anspruch.

      • schum74 schreibt:

        In der Tat. Wie sagte noch Max Liebermann im Januar 1933?

      • schum74 schreibt:

        OT zu später Stunde und gegen den Ekel:

        Sagte der Baal Schem Tow zu einem Prediger, der das Publikum mit Vorhaltungen quälte: Statt den Jidn vorzuwerfen, sie würden ihre Pflichten gegen den Kadosch-baruch-hu (den Heiligen, gepriesen sei er) vernachlässigen, sollten Sie ein Bisschen von Ihrer Moralpredigt für Ribojno schel Ojlom (den Herrn der Welt) aufsparen, der seine Pflichten vernachlässigt, die Pflichten eines Vaters gegen seine Kinder. (Jehoschua P. Spiegel, Rischpej Tora – Tora-Funken, Givataim 1987, S. 94)

  19. mike hammer schreibt:

    raucherstern

    • Aristobulus schreibt:

      Vielleicht isser ja Jude.
      Aber Schockschwerenot, er hat da tatsächlich ’ne Falcon im Mund!, die mit Abstand allergrässlichste Pfeife, die jemals einer baute. Schon deswegen gebührt ihm (sofern er a Jid ist) ein Cherem, bis ihm die Ohren glühen und bis er sich endlich eine anständige Peterson oder eine Mario Grandi zulegt. Dann geht’s.

      Aber wehe, wenn er kein Jid ist.
      Dann muss er seine grässliche Falcon fressen und den Stern als Nachtisch. Sorrforrt.

      • gnaddrig schreibt:

        Immerhin hat er sich die Mühe gemacht, eine Art Fraktur nachzumachen auf seinem Stern. Dafür darf er dann Ketchup zur Pfeife nehmen.

        • Aristobulus schreibt:

          Périque (Toback aus Louisiana) schmeckt übrigens voll nach Ketchup 😀 , Gnaddrig.
          Zu dem Sterndl passt darob vielleicht besser Gravy, braune Soße?

          • gnaddrig schreibt:

            Da magste recht haben. In einer amerikanischen Komödie, die ich vor Ewigkeiten mal gesehen habe, erklärt einer, der in einem Restaurant arbeitet, wem anders: „We have red sauce and brown sauce. This week’s red sauce is next week’s brown sauce.“ (sinngemäß aus dem Gedächtnis rekonstruiert). Vielleicht geht Ketchup dann doch. Und wer weiß, was der in seinem Dingens da raucht…

    • abusheitan schreibt:

      Der Falcon-Raucher ist wahrscheinlich ein holländischer Jungianer und raucht wie sein großes Vorbild „Granger Rough Cut“ .
      C.G.Jung:
      „Der Jude als relativer Nomade hat nie und wird voraussichtlich auch nie eine eigne Kulturform schaffen.“

      • Aristobulus schreibt:

        … später hat’s Jung leidgetan, dass er da so stolz mitgelaufen war, und hat sich in seinen selbsterbauten Steinturm zurückgezogen.
        – Merkwürdig, manche Pfeifentabake erscheinen als prädestiniert für Antisemiten 😉 , etwa dieser Granger Rough Cut, der war extra für solche, die extra vierschrötig, lebensgegerbt und jägerhaft erscheinen oder mal Käptn spielen wollten.

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