Maria, Josef und PEGIDA

„Was würde geschehen, wenn Maria und Josef heute nach Dresden reisen würden?“

Diese Frage wurde in den letzten Tagen oft gestellt. Die Beantwortung ist jedoch reine Spekulation. Wir wissen es nicht!

Warum wurde die Frage eigentlich nicht im Sommer 2014 gestellt? Damals wäre die Antwort nämlich klar und eindeutig gewesen. Wären die beiden Juden Maria und Josef im Sommer 2014 in Deutschland gewesen, dann hätten sie folgendes gehört:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ (Berlin)

„Juden ins Gas!“ (Gelsenkirchen)

„Ihr Juden seid Bestien!“ (Frankfurt)

In Frankreich wären Maria und Josef vermutlich ausgeraubt und vergewaltigt worden, weil sie Juden sind, wie es 2014 in Paris geschah. Oder sie wären gefoltert und ermordet worden, weil sie Juden sind, wie es 2006 in Paris geschah. Oder sie wären ganz einfach erschossen worden, zusammen mit dem Kleinkind Jesus, wie es in Toulouse geschah.

Weil sie Juden sind, wären Maria und Josef vermutlich in Hannover mit Steinen beworfen, in Köln verflucht und in Offenbach verprügelt worden.

Das wäre das Schicksal von Maria und Josef gewesen, denn all diese Taten wurden in der letzten Zeit in Europa an Juden begangen. Die Täter waren dabei immer Muslime! Bei aller nötigen Kritik an PEGIDA sollte daher die Kritik am Islamismus nicht vergessen werden, weil die meisten brutalen und mörderischen Anschläge auf Juden gerade aus der Mitte des Islams kommen. Maria und Josef würden in Deutschland weniger PEGIDA als den Islamismus fürchten.

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