Das Bild vom Islam ist mir gerade egal!

Nach dem terroristischen Anschlag auf Charlie Hebdo sorgen sich nicht wenige Menschen um das Bild des Islams, weil die Mörder bei der Tat riefen, das Massaker im Namen des Islams zu begehen.

Sorry! Das Bild des Islams ist mir gerade mal egal. Heute wurden mindestens 12 Menschen in Paris ermordet aufgrund ihrer aufgeklärten Überzeugung. Wir müssen uns Sorgen um die Aufklärung in Europa machen. Dem Islam geht es gut!

Wer sich jetzt um den Islam sorgt, ist wie jemand, der, nachdem ein Vergewaltiger und Frauenmörder zwölf Frauen ermordet hat, sich Sorgen um das Bild der Männer macht. Nachdem Breivik in Oslo gemordet hatte, sorgte sich auch niemand um das Bild Norwegens.

Es wurde viel zu lange darüber geschwiegen, mit welcher Brutalität in den letzten Jahren gegen aufgeklärte Menschen vorgegangen wird. Heute wurden Menschen ermordet, weil sie Bilder gemalt und Witze gemacht haben. Das muss uns Sorgen machen!

Es wird Zeit, dass nicht nur ständig erklärt wird, warum der Islam nichts mit dem Terror zu tun haben soll.

Es ist Zeit, dass wir uns nicht mehr vor der Frage drücken, warum so viele Islamisten das anders sehen.

Natürlich sind nicht alle Muslime Islamisten. Es wird jedoch Zeit, die Verbindung zwischen Islam und Islamismus zu benennen und nicht länger zu verleugnen.

Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

50 Antworten zu Das Bild vom Islam ist mir gerade egal!

  1. A.S. schreibt:

    Es kommen wieder die üblichen Reden über die friedliche Mehrheit. Als hätte der Islam vor allem ein Image-Problem. Als wären am schlechten Ruf der Religion Leute wie Hamed, Broder oder Bewegungen wie die AFD, Pediga, der FN schuld und nicht gewalttätiger Abschaum. Entsprechend blödsinnig ist auch die immer wieder mal zitierte Aussage: „Die Moslems seien die Juden von heute.“ Während antisemitische Anschuldigungen immer nur auf Lügen basierten, entsteht die Angst vor dem Islam aus realen Taten von bekennenden Moslems.
    Ich kann zwar verstehen wenn friedliche Moslems nicht mit den Wahnsinnigen in einen Topf geworfen werden wollen, aber es sind nun mal Anhänger von deren Religion. Wer bekennender Moslem ist muss sich damit auseinandersetzen, ob gewollt oder nicht.
    Ich kann als Deutscher Tauf“schein“christ ja auch nicht zur Geschichte sagen „geht mich nichts an“. Oder das Phänomen Rechtsradikalismus mit einer „friedlichen Mehrheit“ einfach abschaffen. Darauf muss reagiert werden. Gegen den NSU gab es große Proteste (zu spät um als „Solidarität“ durchzugehen), jede NPD-Demo hat mehr Gegendemonstranten als Eigene. Wenn Gewalt im Namen eines rechtsradikalen Deutschland ausgeübt wird, dann stehen bundesweit tausende Menschen auf den Straßen und rufen „Nicht in meinem Namen!“
    Dass die Mehrheit der Moslems friedlich ist ist eine Binse und irrelevant, solange es diese Mehrheit nicht schafft die Wahnsinnigen zu stoppen. Das ist in keinem islamischen Land der Welt wirklich der Fall und auch in Europa schafft es die friedliche Mehrheit nicht. Wo bleiben denn die Massendemonstrationen gegen Gewalt im Namen des Islam? In keine europäischen Stadt sind diese zu sehen.
    Solange die Massen zuverlässig nur dann demonstrieren, wenn sie Glaubensbrüder als Opfer sehen, aber schweigen wenn Glaubensbrüder Täter sind, solange muss es außerislamische Kritik geben, die dem „Bild des Islam“ den Heiligenschein wegreißt.

    • Eliyah schreibt:

      Die meisten Nazis waren auch friedlich.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Und Familienväter und liebten ihren Hund… Ei freilich. Und zumal in Rückblick, und da die Eigenwahrnehmung mit der immanenten Störung… Oder Entstörung? Denn dran gestört haben die sich ja nachher nicht mehr so, wollten kaum drüber sprechen und ihre Ruhe und ihren Frieden…

        So im Rückblick kann man sich es eigentlich gar nicht vorstellen, dass die zu sowas fähig waren. Waren sie aber. Auch weitgehend störungsfrei, übrigens.

        • Aristobulus schreibt:

          Selbst Marwan Barghouti soll Frau(en) und Kinder haben, hört man, und er soll auch mal auf ein Haus gespart haben.
          Und Mohammed Mera, der Kindererschießer von Toulouse, soll brav als Handlanger gearbeitet haben.
          Banalität des Bösen

    • Adolf Breitmeier schreibt:

      Mazyek will eine mohammedanische Großdemonstraton organisieren und gegen die Morde in Paris demonstrieren. Wahrscheinlich wird am Ende darauf hingewiesen, dass die armen Mohammedaner immer und überall, aber besonders in Deutschland diskriminiert werden und sich nur wehren, mehr Toleranz von deutscher Seite wird eingefordert werden und blabla

      • Adriana schreibt:

        Oh Gerd, damit tust Du Dir keinen Gefallen!
        Ich teile Deine Meinung ganz und gar nicht!
        Freiheit ist wichtig und richtig und unanfechtbar! Religiöse Fanatiker gibt es leider in jeder Religion!
        Die Morde in Paris haben nichts mit dem Islam zu tun!
        Sie haben einfach nur mit Gewalt, Blutrausch, Machthunger und ich weiß nicht, was noch alles zu tun!
        Diese Leute sind wahnsinnig und schrecklich.
        Aber Muslime sind das nicht!
        Wir sollte alle gemeinsam, Christen, Muslime und Juden gegen diesen Wahnsinn auf die Straße gehen.
        Das ist meine Meinung!
        Schalom, Salam Aleikum

        • Aristobulus schreibt:

          Leider falsch, Adriana, weil undifferenziert (pardon, scheußlicher Ausdruck).
          ‚Türlich sind die Pariser Terroristen Moslems, was sollen sie sonst sein?
          Sie sind ebenso Moslems wie der IS, wie Al-Nusra, Hisb’allah, Hamas und Boko Haram.
          Ebenso Moslems wie Ihr netter Gemüsehändler an der Ecke.
          Den Widerspruch muss man eben aushalten.

        • quer schreibt:

          Naivität der zu Erobernden ist eine durchaus kompatible Haltung im Sinne des Vorhabes. Der Vorhabende kann sich sogar darauf verlassen. Das saprt ihm wertvolle Ressourcen.

      • Aristobulus schreibt:

        Ich seh’s leider lebhaft vor mir: Der Überfall wird nichts mit dem Islam zu tun haben, die armen Großdemonstranten werden nichts mit Rassismus zu tun haben, Herr Mazyek wird nichts mit Kritik zu tun haben, und all das tut man da, indem man keine Mohammedkarikaturen haben will und Charlie Hebdo voll blasphemisch findet.

        Fehlt nur noch ein Martin Mosebach, der dazu aus seiner Sicht (eine andere kann er nicht) was gegen die allgegenwärtige Blasphemie und gegen die Amoralität der Freiheit schreibt.

      • A.S. schreibt:

        Das Blabla wäre mir sogar recht wenn er es schafft vergleichbar viele wie im Sommer gegen islamische Gewalt auf die Straße zu bringen. Vmtl muss er aber als Motto noch die Opferkarte spielen weil sonst kaum Leute kommen.

  2. quer schreibt:

    „Denn nicht jeder Muslim ist ein Koran auf zwei Beinen.“

    Das stimmt! Aber er kann es jederzeit werden. Nämlich dann, wenn er plötzlich „fromm“ wird. Es ist generell immer Vorsicht geboten. Auch deshalb, weil der Koran Täuschung und Lügen gegenüber „Ungläubigen“ im Marschgepäck hat.

  3. Pingback: Der Ruhrpilot | Ruhrbarone

  4. 50Pf schreibt:

    Mir auch!
    Und es reicht wenn Muslime Muslime sin.

  5. Eitan Einoch schreibt:

    Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus spielt nur den Gotteskriegern in die Hände. Es gibt keinen liberalen, friedlichen und toleranten Islam – lediglich liberale, friedliche und tolerante Muslime. Der Islam hat sich durch Gewaltexzesse ausgebreitet. Allein im Koran gibt es 206 gewaltverherrlichende Passagen und 25 direkte Tötungsbefehle. Der Prophet Mohammed hat zahlreiche Kriege geführt, Morde und Massaker befohlen und Menschen versklavt. Brutale Gewalt ist integraler Bestandteil seiner Lehre und gehört zum innersten Kern des Islams. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Jihad-Kämpfer die islamische Lehre falsch interpretieren oder missbrauchen. Wo soll der Islam aufhören und der Islamismus beginnen? Wo ist der Maßstab? Kann es einen Islam ohne Jihad und Scharia geben? Nein!

    Hören wir also auf uns Illusionen zu machen. Hören wir mit der törichten Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus auf. Man sollte lieber zwischen Islam und Muslimen unterscheiden. Denn nicht jeder Muslim ist ein Koran auf zwei Beinen.

    • Adolf Breitmeier schreibt:

      Er ist Muslim zu Deutsch: ein Frommer, Gottergebener, Gläubiger – und an was glaubt er?? Wenn ich als Mohammedaner keiner mehr sein will – trete ich aus — ach, Quatsch, dann werde ich ja getötet. Hier greift die stärkste Säule des Islams. Also wird jeder, der sich Muslim nennt, auch die Befehle des zuständigen Imams befolgen!

      • quer schreibt:

        Ich will das mal so sagen:

        Die Forderung an die Christen ist die Liebe zum lebenden Gott und die Liebe zu den Menschen. Und das in freier Selbstbestimmung.

        Die Forderung an die Moslems ist die bedingungslose sklavische Unterwerfung unter Alla und seine unabänderlichen und uninterpretierbaren Worte. Bedingungloser Gehorsam und verpflichtender Haß auf alle Menschen, welche das ablehnen. Alle Mittel sind erlaubt.

        Es ist leicht sichtbar, warum Islam und z.B. Europa nicht kompatibel sind und nicht kompatibel gemacht werden kann.

  6. nic.schooldyk schreibt:

    Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist ! Aber jeder Terrorist ist ein Muslim, komisch (?).

  7. anti3anti schreibt:

    Gerd, ich verstehe den ersten Satz im schwarzen Kasten nicht.

  8. quer schreibt:

    „Es wird jedoch Zeit, die Verbindung zwischen Islam und Islamismus zu benennen und nicht länger zu verleugnen.“

    Am besten, man sagte dies mal in aller Deutlichkeit den selbsternannten Anführern der Moslems im Lande. Jeder Mediziner und jeder Laie weiß, daß Alkoholismus vom Alkohol herrührt. Also kann es ohne Islam auch keinen „Islamismus“ geben. Wo sonst, soll er auch herkommen. Auch ein gewisser Herr Erdogan hat klar festgestellt: Es gibt keinen Islam oder Islamismus. Es gibt nur den Islam. Basta.

    Also handelt jeder Moslem unter Berufung auf den Islam seinem Glauben entsprechend. Und damit ist klar, welchem Irrsinn man so manches zu verdanken hat.

  9. finisafricae1 schreibt:

    Vielleicht sollte ich ein bißchen mehr erklären. Ich war heute nicht in diesem Büro, ich war da noch nie und wäre auch nie hingegangen, aber ich nehme das persönlich.
    Der Humor von Charlie Hebdo ist nicht meiner, der von titanic auch nicht, aber wer versucht Humor zu verbieten und Zensur wieder einzuführen um Propheten zu rächen, verläßt die menschliche Gesellschaft.
    Diese niederträchtigen Schweine haben heute auch auf mich geschossen.

    Und falls jemand glaubt, das wäre ein eng begrenztes Ereignis:
    http://www.Aljazeera.com/News die Kommentare unter dem Artikel sprechen für sich

  10. Kanalratte schreibt:

    @caruso:
    „Die Moslime sollten selbst etwas dafür tun, daß es nicht in einem Bürgerkrieg zwischen Bio-Europäer und Moslime endet. Das
    fände ich ganz ganz schrecklich.“

    Grundsätzlich hast du verdammt recht und wenn die Muslime nicht selbst mal aufräumen,
    macht das keiner. Kann auch keiner von außerhalb. Der Haken ist halt, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Muslime selbst dem radikalen Islam angehört oder ihn unterstützt, auch in Europa, auch in Deutschland. Diese Leuten ist der Frieden egal, sie möchten den heiligen Krieg! Den Sieg des Islams in Europa und in der gesamten Welt!

    LG

  11. binonline schreibt:

    Im Heute-Journal heute war die Berichterstattung so:
    80% beinhaltete die Sorge um die friedlichen Moslems
    19% Gewäsch diverser Politiker
    1% über das Verbrechen.
    Über die Angehörigen kein Wort!

    Warum gibt es eigentlich „friedliche Muslime“ aber keine friedlichen Juden oder Christen?

    ICH HABE ES SATT!

    • Kanalratte schreibt:

      Weil friedliche Christen und Juden selbstverständlich sind. Daher muss das nicht extra betont werden.

    • A.S. schreibt:

      Das Gerede von der friedliebenden Mehrheit würde ich ernst nehmen wenn es auch gegenüber Amerikanern oder Patrioten gebraucht würde.

  12. finisafricae1 schreibt:

    Ich mach sonst nie bei sowas mit aber heute

    bin ich auch Charlie.

  13. caruso schreibt:

    Mir ist es piepegal, wie „der“ Islam einmal – vielleicht oder wahrscheinlich – einmal war. Wie sich der Islam in den letzten 8o-100 Jahren zeigt, ist es einfach unerträglich. Mir tun die friedlichen, die anständigen Muslime leid, auch möchte ich sie auch nicht missen, doch möchte ich „den“ Islam aus Europa rausschmeßen. So wie es jetzt ist darf und kann es nicht bleiben. Die Moslime sollten selbst etwas dafür tun, daß es nicht in einem Bürgerkrieg zwischen Bio-Europäer und Moslime endet. Das
    fände ich ganz ganz schrecklich.
    lg
    caruso

    • quer schreibt:

      „Wie sich der Islam in den letzten 8o-100 Jahren zeigt,…“

      Der Islam hat sich noch nie anders gezeigt. Und man komme mir nur nicht mit dem Märchen von El Andalus. Auch bitte nicht von „arabischen“ Ziffern und ähnlichem.

    • quer schreibt:

      „Das fände ich ganz ganz schrecklich“

      Krieg ist immer schrecklich. Trotz Jammerns wird er nicht zu vermeiden sein. Schon mal einen mitgemacht? Ich schon. Mein Rat: Schon mal vorbereiten. Wegen der Überraschung und so.

      • Aristobulus schreibt:

        Unterlassen Sie es, gerade Caruso Ratschläge zu erteilen, Quer.

        • Aristobulus schreibt:

          Caruso hat den Holocaust überlebt – Ihnen mal gesagt, weil Sie nicht wissen, wer hier wer ist.
          Ein Tip: Sich-Einlesen sich-einlesen sich-einlesen, bevor man was macht, wofür man sich später schämt.

          • quer schreibt:

            Danke für die Aufklärung. Auch ich habe überlebt; wenn auch knapp und in anderer Form. Ich kenne viele Überlebende. Aber Überleben ist kein Verdienst, sondern eine Gnade. Meistens. Dennoch benötige ich keinen Rat, wem ich raten soll, oder darf. Insbesondere dann, wenn ich heraufziehen sehe, was zwingend kommt. Nur die Uhrzeit fehlt mir eigentlich noch.

          • Aristobulus schreibt:

            Jeder hat irgendwann irgendwas mal überlebt: Die Feststellung ist banal.

            Ihre Entschuldigung an Caruso fehlt noch.

          • quer schreibt:

            „Jeder hat irgendwann irgendwas mal überlebt: Die Feststellung ist banal.“

            Wenn das so ist, warum erwähnen Sie es? Und warum sollte ich mich entschuldigen? Sind Sie als Vormund eingesetzt?

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, einer muss es ja machen.
            Sie sind nun mal mit dieser Vorlauterei aufgefallen. Das wollten Sie nicht.
            Tut Ihnen doch Leid?

          • gerade schreibt:

            @Aristobulus: Warum sollte er sich entschuldigen? wozu?

          • Aristobulus schreibt:

            Wozu wohl?
            Lassen Sie ihn mal in Ruhe nachdenken. Soll er sich eben einlesen und erkennen, wem er da so übern Mund gefahren ist.

            Bei manchen Menschen TUT man das nicht.

      • Quer, wer hier eine andere Meinung vertritt wird herausgemobbt, sogar übel beschimpft und verleumdet.

  14. Eliyah schreibt:

    Mir ist zum Heulen zumute 😦

Kommentare sind geschlossen.