„Wenn es so viele schlechte Äpfel gibt, dann ist etwas falsch mit dem Obstgarten!“

Die Kreuzzüge, die spanische Inquisition, die Menschenvernichtung der Konquistadoren in Südamerika, die Pogrome in Europa, der Judenhass Martin Luthers, all diese Ereignisse haben etwas mit dem Christentum zu tun. Nicht wenige Christen des Abendlandes nahmen das Evangelium, interpretierten es auf ihre Weise und schlugen los.

Es ist schon recht amüsant, dass nicht wenige stinkreiche Menschen, sich ausgerechnet Jesus zum Vorbild nehmen, ein Mann, der gesagt hat, eher ginge ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt.

Natürlich haben die Anschläge in Frankreich etwas mit dem Islam zu tun! Die Mörder der Menschen in der Redaktion von Charlie Hebdo riefen „Allahu Akbar“ während sie schossen. Der Mörder in dem jüdischen Supermarkt erklärte, er töte bewusst Juden, um den Islamischen Staat zu rächen. Diese Terroristen nahmen den Koran und interpretierten ihn auf ihre Weise.

Ich habe beide Bücher zu Hause liegen. Wenn in Namen von Büchern gemordet wird, ist es hilfreich, sie zu lesen, um zu schauen, was denn da interpretiert wird. Neben der großen Gemeinsamkeit der beiden Bücher, die darin besteht, dass Jesus vorkommt, aber auch anderes biblisches Personal, gibt es ein paar nicht unwichtige Unterschiede.

Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren. Nicht selten widersprechen sie sich. Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention. Von den Autoren des Evangeliums wissen wir nicht viel. Der Autor des Korans war ein Feldherr.

Der Inhalt der Bücher weist auch einige Unterschiede auf, vor allem in dem Verhalten der Hauptfigur. Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Tischler, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhängt. Ihm ist kaum eine Droge fremd. Gerne versorgt er Leute mit Alkohol. Jesus ist ein Hippie, der sich weigert, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Stattdessen erklärt er, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten durch ihn. Jesus ist schon ein bißchen selbstgefällig.

Die Hauptfigur im Koran ist ein Feldheer mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er greift deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und erklärt im Namen Gottes, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Mohammed ist schon sehr selbstherrlich!

Auch im Sterben unterscheiden sich die beiden Hauptfiguren deutlich. Jesus stirbt erbärmlich und leidend am Kreuz. Mohammad geht zufrieden. Ich glaube, es macht einen Unterschied, ob die Hauptfigur eines Buches ein armer Tischler ist, der am Ende elendig stirbt, oder ein Feldherr, der nach erfolgreichen Schlachten zufrieden geht.

Wenn also schon nicht wenige Christen mit viel Kreativität beim Interpretieren aus dem armen Tischler eine kriegerische Religion ableiten konnten, was können dann erst nicht wenige Muslime aus den Zeilen eines erfolgreichen Kriegers interpretieren?

Um es mit den Worten des Comedians Bill Maher zu sagen:

„Wir sind Amerikaner, wir wollen einzelne Menschen nicht herausgreifen, aber wenn man sich die lange Liste seit 9/11 aussieht, die Bombenanschläge von Madrid in 2004, London in 20005, in Mumbai, in Kenia, in Benghazi, und das war nur eine von 20 Städten, in der Gewalt ausbrach, als der Film „Innocence of Muslims“ im Internet erschien, ISIS, Boko Haram, die ein ganzes Dorf in dieser Woche ermordet haben, im vergangenen Jahr wurden in Pakistan all die Kinder in der Schule ermordet, dann das Parlament in Kanada, Australien. In dieser Show haben wir es immer gesagt, und wir wurden dafür Fanatiker genannt: Wenn es so viele schlechte Äpfel gibt, dann ist etwas falsch mit dem Obstgarten!
„Die Leute von Charlie Hebdo haben Eier wie der Eiffelturm. Zwölf Menschen in der Redaktion werden ermordet und die nächste Ausgabe erscheint dennoch pünktlich mit einer Millionenauflage. Was macht Sony Pictures? Sie ziehen einen ganzen Film zurück. Warum? Weil sie eine Email erhalten haben!“

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94 Antworten zu „Wenn es so viele schlechte Äpfel gibt, dann ist etwas falsch mit dem Obstgarten!“

  1. Bachatero schreibt:

    Test

  2. Waldemar Undig schreibt:

    Ich wusste gar nicht, dass der Eiffelturm Eier hat. Laufen da Hühner rum? Und Jesus war Tischler? Ich dachte immer, dass er hauptberuflich Wanderprediger war… Und er hat die Menschen geliebt. Außerem war er ein guter Weinkenner. Daraus wollen Sie ihm doch nicht jetzt einen Strick drehen, Herr Nirgendwo?

    • Aristobulus schreibt:

      Da haben Sie was missverstanden. Bill Maher hat nicht gesagt, dass ein Wanderprediger im Obstgarten Eier sucht, sondern er hat Äpfel gesucht, in der Nähe des Eiffelturms, die dann zurückgezogen wurden. Nicht die Eiffelturm, aber der Äpfel. Von Sony Pictures. So Mahers Bill. Und was für ein Strick?, wo?, warum?, und wann?

      • Waldemar Undig schreibt:

        Vielleicht sollte man Sony Pictures ’ne Packung Eier schicken. Dann klappt es vielleicht auch mit den Äpfeln.

  3. Anna schreibt:

    Gehts noch:

    Jesus war kein Hippie.
    Er hat auch nicht mit Drogen rum gemacht.
    Sein wichtigstes Gebot war: Matthäus 22 Vers 39
    Liebe deinen nächsten wie dich selbst.

    Dabei hat er keine Unterschiede zwischen Juden und nicht Juden oder gar der Rasse oder anderen Religionen gemacht.

    Ausserdem hat er am Kreuz noch gebetet ( LUKAS 23 VERS 34)
    Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!

    Und wann hat ein Christ in diesem Jahrhundert einen anderen Menschen im Auftrag Jesus Christus ermordet, gefoltert oder verfolgt???

    • Aristobulus schreibt:

      Nein, Ihre Quellenangabe von „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist falsch. Der Satz stammt aus der Torah, aus Ihrem ‚Alten Testament‘.

    • A.S. schreibt:

      „Und wann hat ein Christ in diesem Jahrhundert einen anderen Menschen im Auftrag Jesus Christus ermordet, gefoltert oder verfolgt???“

      Z.B. in Nigeria im Rahmen vermeintlicher Hexenverfolgung. Allerdings sind solche Gewaltphänomene im Namen des Christentums deutlichst seltener als im Namen des Islams.

    • Dante schreibt:

      „Im Namen Christi – Feuer“. Das waren die Worte eines ungarischen Priesters bei der Erschießung von Juden durch Pfeilkreuzler 1944 oder ’45.
      Dies ist nur ein Beispiel, zeigt aber, dass man durchaus so etwas finden kann.

      • Eitan Einoch schreibt:

        „(…) Im „katholischen Kroatien“ werden zwischen 1941 und 1943 etwa eine Dreiviertelmillion orthodoxe Serben ermordet, zum Teil zuvor noch zum katholischen Glauben zwangskonvertiert.

        An den Massakern beteiligen sich an maßgeblicher Stelle katholische Geistliche, vor allem Franziskanermönche. Der Vatikan ist über alles unterrichtet, behandelt das blutige Regime aber mit spürbarem Wohlwollen. Die katholische Hierarchie, allen voran der Militärvikar und Erzbischof von Zagreb, Alojzije Stepinac (1998 vom Papst selig gesprochen!), stützt das klerikalfaschistische Regime bis zuletzt moralisch ab. (Vgl. Karlheinz Deschner: „Ein Jahrhundert Heilsgeschichte“, Band 2, 1983, S. 210 ff., und Vladimir Dedijer: „Jasenovac – das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan“, 1988)“

        Quelle:
        http://www.kirchenopfer.de/dieopfer/kroatien/index.html

        Schon kurz nach der Errichtung des Ustaša-Staates mit Einverleibung Nordserbiens und Bosniens wurde der pathologische Mörder Pavelić von Papst Pius XII im Vatikan samt Ministern und lokalen Kirchenoberhäuptern herzlich empfangen, „mit den liebsten Wünschen für die weitere Arbeit“. Mile Budak: „Die Ustaša-Bewegung basiert auf der Religion. Für Minderheiten – Serben, Juden, Zigeuner – haben wir drei Millionen Patronen. Ein Drittel der Serben werden wir töten, ein anderes Drittel deportieren und das letzte Drittel werden wir in die Armee der Römisch-Katholischen Religion zwingen und sie so zu Kroaten machen. So wird unser neues Kroatien alle Serben bei uns ausmerzen und binnen zehn Jahren hundertprozentig katholisch sein.“

        Der Franziskanerpater Miroslav Filipović-Majstorović war vier Monate lang Lagerkommandant von Jasenovac. In dieser Zeit sind dort über 40.000 Menschen ermordet worden. Der Primas von Kroatien, der Erzbischof Stepinac, war immer voll des Lobes für das Pavelić-Regime. „Es ist leicht, die Hand Gottes in diesem Werk zu erkennen“, schwärmte er. Diesem treuen Sohn des Vatikans und der Ustaša wurde am ersten Oktoberwochenende posthum eine besondere Ehre zuteil, als Papst Johannes Paul II. ihn bei seiner Kroatienvisite selig sprach. Dem Kardinal, der die „katholischen Schlachtfeste in Kroatien“ (Karlheinz Deschner) bis zum bitteren Ende des Ustaša-Regimes verteidigte und dafür in der Volksrepublik Jugoslawien fünf Jahre lang inhaftiert war, wurde vom Papst als „die leuchtendste Gestalt der katholischen Kirche Kroatiens“ bezeichnet.

        Filipović-Majstorović hat sich 1942 als Militärkaplan einer Ustaša-Einheit aktiv an einem Massaker an Zivilisten beteiligt.

        Katholische Bischöfe saßen mit im Ustaša-Parlament und man machte sich wie versprochen schnell an die „Arbeit“, innerhalb von nur sechs Wochen wurde die Hälfte aller kroatischen Juden und 180.000 Serben von den Ustaša grausamst ermordet. Es wurden zwei kroatische SS-Divisionen ins Leben gerufen. Jasenovac war wegen seiner Massenenthauptungen berüchtigt, und der Franziskaner Stipendiat Brzica massakrierte eigenhändig in der Nacht zum 29.August 1942 1.360 Serben und Juden mit seinem Spezialmesser, und bei dieser Arbeit musste er mehrere Male seine Schürzen wechseln, welche ihm vor geronnenem Blut an seiner Bewegungsfreiheit hinderten!

        Hier ein paar waschechte Katholiken, die im Namen des Faschismus unzählige Massenmorde begangen haben:

        http://s43.photobucket.com/user/tlthe5th/media/RE-SIZED/franciskanerfilipovickomandantlogor.jpg.html
        (Miroslav Filipović-Majstorović, auch „Pater Satan“ genannt, Franziskaner, Kommandant des Konzentrationslagers Jasenovac, wurde nach dem Krieg zum Tode verurteilt und hingerichtet – von Karlheinz Deschner zum Schutzpatron der KZ-Kommandanten erklärt!)

        http://s43.photobucket.com/user/tlthe5th/media/RE-SIZED/pius1214.jpg.html

        Quelle:
        http://www.spirituallysmart.com/croatia2.html

  4. 632
    Tod Mohammeds.
    Der Islam hat zu Mohammeds Lebzeiten durch Angriffskriege weite Teile der Arabischen Halbinsel unterjocht und verwüstet. Auch nach Mohammeds Tod wird der „Djihad“ (جهاد = „Heiliger“ Krieg) fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für über 1300 in einen Schauplatz permanenter Kriege.

    635
    Ein muslimisches Heer erobert Damaskus, die Hauptstadt des byzantinisch-christlichen Königreichs Syrien. Stadt und Land werden ausgeraubt und niedergebrannt, die Einwohner getötet oder versklavt. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime (كفر‎ = Kuffar) müssen eine Kopfsteuer zahlen ( ‏جزية = Dschizya) und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.

    636
    Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria )verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

    637
    Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.
    Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und/oder versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.

    640
    Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend.

    642
    Entscheidungsschlacht bei Hamadan (Ekbetana) gegen das Sassanidenreich. Große Teile des heutigen Iran fallen in die Hand der muslimischen Eroberer. Das prachtvolle Ekbetana, die vermutlich älteste Stadt der Welt, wird fast vollständig zerstört. Unwiederbringliche Kunst- und Kulturschätze gehen verloren. Sofort beginnen ausgedehnte Strafaktionen, Plünderungen, Versklavungen und Zwangsislamisierung, die erst um das Jahr 900 abgeschlossen sind.

    642
    Ein muslimisches Heer erobert und zerstört das christlich-byzantinische Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Stadt und Land geraten unter den Furor der Eroberer. Schon in den ersten Monaten werden Hunderttausende Christen ermordet, Millionen versklavt. In einem beispiellosen Feuersturm vernichten die Eroberer nicht nur die ältesten christlichen Zeugnisse sondern auch Alles was das antike Rom und Ägypten errichteten. Die Bibliothek von Alexandria, Juwel der antiken Welt ( restauriert nach dem versehentlichen Brand während der römischen Expansion) wird nun systematisch und gewollt vernichtet. Mehr als 4000 Jahre geschriebener Geschichte, früher Wissenschaft und Poesie gehen in Flammen auf.

    645
    Ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Lybien). Sie vernichten die uralte griechisch-römische Stadt vollständig. Die Einwohner gehen geschlossen in die Sklaverei.

    650
    Die letzten Gebiete des Königreichs Armenien werden überrannt, geplündert und zwangsislamisiert.

    650: Mesopotamischen Massaker. Mindestens 10000 Assyrer und Christen werden abgeschlachtet eine bedeutend größere Anzahl gerät in die Sklaverei. Dörfer und Siedlungen werden dem Erdboden gleich gemacht.

    652
    Ein Angriff moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien wird zurückgeschlagen. Die Küstendörfer aber liegen in Ruinen. Viele Einwohner sind tot oder wurden versklavt.

    667
    Weitere Angriffe moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien sind an der Tagesordnung, werden aber zurückgeschlagen. Küstendörfer und Kirchen müssen mehr und mehr befestigt werden. Trotzdem werden immer wieder Einwohner verschleppt.

    674
    Ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.

    700
    Die italienische Insel Pantelleria wird von Moslem erobert und die Einwohnerschaft versklavt. Die Insel entwickelt sich zu einem moslemischen Piratennest.

    708
    Sizilien wird kurzfristig von Muslimen erobert kann jedoch unter schwersten Verlusten und Verwüstungen entsetzt werden.

    708
    Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.
    Auf seinem Vormarsch wurden sämtliche Städte und Siedlungen Nordafrikas geplündert und niedergebrannt. Mehr als 50% aller Einwohner Nordafrikas sind am Ende des Feldzuges tot. Millionen werden vergewaltigt, gefoltert und versklavt

    710
    mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter.
    Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat.

    711
    Entweihung der auf dem Tempelberg befindlichen Basilika Santa Maria zur al-Aqsa-Moschee (die “entfernteste”) durch Abd el-Wahd. Heute gilt diese Moschee als drittwichtigste im Islam, weil Muhammad dort auf seiner “himmlischen Reise” gebetet habe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon 79 Jahre in Medina begraben war.

    711
    Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Sofort beginnt die grundlegende Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete. Die Kopfsteuern sind höher und die Leibstrafen härter als sonst wo unter dem eisernen Stiefel des Islam

    711
    Qutaiba ibn Muslim beginnt im Auftrag der arabischen Umayyaden Herrscher von Chorasan aus die Unterwerfung von Transoxanien. Er erobertn die bedeutenden Städte Samarkand und Buchara welche restlos geplündert und beinahe entvölkert werden. Die Überlebenden enden in der Sklaverei oder werden zwangsislamisiert. Auch Choresmien und das Ferghanatal werden unterworfen

    712 Der Hindu Kush erhält seine Namen. Wörtlich übersetzt lautet diese Gebirgsregion Hindu-Killer bzw. Hindu-Massaker. Der erste große muslimische Genozid in Indien beginnt. Islamische Eroberer überschreiten die Grenzen Chinas und Indiens. Hinter ihnen (so zeitgenössische Chronisten) stehen sämtliche eroberten Gebiete in Flammen Bald unternehmen die Araber auch erste Vorstöße nach Sindh. Ströme von Sklaven gelangen auf die Märkte des nahen Ostens.

    712
    Die muslimische Eroberung und Zwangsislamisierung Südspaniens ist annähernd abgeschlossen.
    Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.

    713
    Die Muslime erobern und plündern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und fallen sengend und raubend in das Gebiet des heutigen Südfrankreichs ein. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod und rund 380 Jahre vor dem Beginn der christlichen Kreuzzüge stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).

    717
    Ein weiterer muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.

    720
    Die Muslime fallen in Südfrankreich ein, erobern Narbonne und belagern Toulouse. Der Feldzug dient weniger der Zwangsislamisierung als dem Raub und der Beschaffung von Sklaven

    720
    Erneuter Landungsversuch moslemischer Truppen auf Sizilien bei dem es zu ausgedehnten Gefechten und Verwüstungen kommt.

    723
    Abwehrschlacht fränkischer Truppen bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich) Sieg des fränkischen Heeres über ein muslimisches Heer. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, behalten aber weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.

    731
    Plündernd brechen islamische Heere in Südfrankreich durch. Von Dijon bis Sens nahe der Loire, sowie Langres und Luxeuil fällt ihnen faktisch ganz Frankreich südlich der Loire in die Hände.

    732
    Die Plünderung des reichen Klosterstadt Tours scheiterte durch die Niederlage in der Schlacht von Tours und Poitiers. Trotzdem verwüsteten und plündern die moslemischen Invasoren das Umland. Auf dem Rückzug können sie tausende Gefangene in die Sklaverei führen.

    735
    Muslime greifen erneut Südfrankreich mit starken Heeren an. Zwar gelingt es ihnen nicht die angestrebten Städte und Länder zu erobern, doch alle Einwohner die ihnen in die Hände fallen werden versklavt, Frauen und Kinder zudem vergewaltigt.

    751
    In der Schlacht am Talas besiegt ein muslimisches Araberheer erstmalig ein chinesisches Heer.

    810
    Islamische Truppen besetzen Korsika und benutzen es von nun an als Basis für Angriffe auf die Südküste Frankreichs

    831
    Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Palermo

    832
    Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, wobei große Mengen Sklaven und Waren erbeutet werden.

    835
    Von Sizilien setzten die Muslime auf das Festland über und verwüsteten Kalabrien

    838
    Islamische Truppen überfallen erneut Südfrankreich und das Rhonetal, um zu plündern

    840
    Tarent und Bari fallen in die Hände moslemischer Invasoren. Beide Städte werden aufs schwerste geplündert und gebrandschatzt. Tausende geraten in Sklaverei

    840–847
    Das unter fränkischem Schutz stehende Benevent wird von islamischen Angreifern besetzt.

    841
    Brindisi fällt nach heftigen Kämpfen in die Hände moslemischer Invasoren.

    841
    Capua wird nach kurzer Belagerung vollständig zerstört und geplündert.

    843
    Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Messina

    843
    Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern.
    Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt.

    846
    Weitere arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern.
    Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt.

    848
    Im August 848 wird die Stadt Ragusa auf Sizilien von den Arabern geplündert und zerstört, trotz der Tatsache (laut Ibn al-Athir) die Bewohner mit den Arabern Frieden geschlossen und ihnen die Stadt überlassen hatten.

    848
    Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, das Umland wird schwer verwüstet. Geiseln und Sklaven werden genommen

    849
    Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern.
    Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt

    851–852
    Das kurzfristig befreite Benvent wird erneut von den Muslimen besetzt.
    Die Besatzer richten ein Blutbad unter der Bevölkerung an.

    856
    Arabische Invasoren attackierten und zerstörten die Kathedrale von Canossa in Apulien. Die Stadt wird geplündert und Sklaven genommen.

    859
    Muslimische Truppen überfallen und plündern erneut in Südfrankreich

    868
    Die Araber erobern die Stadt Ragusa auf Sizilien endgültig.

    870
    Die Araber erobern die Insel Malta und zerstören dort die fast 700 Jahre ungebrochen existierende christliche Kultur.

    878
    Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Syrakus

    880
    Muslimische Truppen erobern und plündern Nizza

    882
    Muslimische Invasoren errichten an der Mündung des Garigliano zwischen Neapel und Rom, eine Basis von dem sie aus Kampanien sowie Sabinia im Latium angegriffen.

    888
    Muslimische Truppen errichten 888 in der Provence mit Fraxinetum einen neuen Brückenkopf, der sich den spanischen Mauren unterstellte. Von dort unternehmen sie Plünderungen im Westen bis nach Arles (Hauptstadt des Königreich Burgund) sowie entlang der Rhone bis Avignon, Vienne (bei Lyon) und Grenoble

    902 Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Taormina

    911 Der Bischof vom Narbonne ist nicht in der Lage von Frankreich nach Rom zu gelangen, da Muslime die Alpenpässe besetzt haben. Wegelagerei, Sklaverei und Plünderungen sind an der Tagesordnung.

    918
    Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem benachbarten Festland liegende Reggio in Kalabrien

    920
    Muslime stoßen aus Spanien über die Pyrenäen vor, verwüsteten ungehindert die Gascogne und bedrohten Toulouse.

    934
    Genua und La Spezia werden von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

    935
    Genua und La Spezia werden erneut von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

    939
    Moslemhorden stoßen im Norden über Genf bis zu den Schweizer Alpenpässen vor.Die Stadt wird ausgeraubt und Sklaven genommen.

    942 Moslemische Truppen marschieren sengend und mordend durch den Südosten Frankreichs und stoßen nach Oberitalien vor

    942
    Nizza wird von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

    952–960
    Ausgehend von den Alpenpässen erobern muslimische Truppen für annähernd 8 Jahre die Schweiz.
    Sie plünderten und zerstörten in den folgenden Jahren das Wallis, Teile Graubündens und der Ostschweiz. Zwischen 952 und 960 beherrschten die Araber nach der Schlacht bei Orbe weite Teile im Süden und Westen der Schweiz einschließlich des Großen St. Bernhard-Passes und stießen im Nordosten ebenfalls bis St. Gallen vor, im Südosten bis Pontresina

    942–965
    Moslemische Truppen erobern das Herzogtum Savoyen

    906–972
    Moslemische Truppen erobern die Provence

    964
    Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem Festland liegende Rometta.

    979-988
    Sebük Tegin erklärt den „heiligen“ Krieg gegen die Hindu-Schāhīs, deren König Djaypal (965-1001) er 979 und 988 besiegt. Alle Festungen innerhalb Afghanistans bis an die indische Grenze fallen in die Hand seiner Moslemkrieger.

    1002
    Bari wird erneut von Arabern erobert und zerstört.

    1002
    Genua wird von Arabern erobert und geplündert

    1004
    Pisa wird von Arabern erobert und geplündert

    1009
    Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche (einschließlich des Heiligen Grabes) wird zerstört.

    1070
    Die Seldschuken, ein Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert. Überfälle auf Pilger bis hin zu Mord und Versklavung nehmen zu.

    1071
    Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

    1099
    Nach annähern 470 Jahren militärischer Expansion und Aggression des Islam beginnen als Gegenreaktion die christlichen Kreuzzüge

    1206
    Sultanat Dheli. General Qutb-ud-Din Aibak übernimmt durch Meuchelmord des Herrschers die Macht im Land am Indus und gründete die so genannte Sklavendynastie (1206-1290) Das ganze Land wird zwangsislamisiert. Das Sultanat geht später als „Konkursmasse“ über ins ebenfalls islamische Mogulreich.

    1389
    Schlacht auf dem Amselfeld. Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die Balkanstaaten werden muslimische Vasallen.

    1453
    Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der Orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser Konstantin XI. Palaiologos fällt bei der Verteidigung der Stadt. Ende des christlichen byzantinischen Reiches. Die Stadt wird 3 Tage und Nächte geplündert. In allen Straßen herrscht unvorstellbares Grauen. Mord, Folter, Verstümmelung und Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Sultan Mehmed II lässt den gesamten byzantinische Adel vorführen und samt ihren Familien öffentlich enthaupten. Zehntausende Zivilisten enden als Sklaven auf den muslimischen Sklavenmärkten

    1479
    Osmanische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen die venezianische Insel Euböa. Ein Großteil der Einwohnerschaft wird massakriert, Überlebende in die Sklaverei verkauft

    1480
    Ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. Die Stadt wird besetzt ( bis 1481) und der Willkür der muslimischen Eroberer preisgegeben. Zurück bleiben ausgebrannte Mauern und Straßen voller Gebeine.

    1492
    Nachdem die Spanier 1492 mit Granada das letzte muslimische Königreich in Westeuropa erobert hatten, siedelten sich aus Spanien geflohene Morisken im Maghreb an. Zusammen mit einheimischen Arabern und Mauren rüsteten sie große Flotten aus und begannen von ihrer Basis Nordafrika aus als Korsaren einen permanenten Krieg gegen das christliche Europa, insbesondere gegen deren Schifffahrt und Küsten. Die Raubzüge der moslemischen Korsaren führten während der nächsten 4 Jahrhunderte bis an die Küsten Flanderns, Dänemarks,Irlands und sogar Islands, wo sie aus küstennahen Dörfern und Städten Einwohner verschleppten und später als Sklaven verkauften. Häufigstes Ziel der Sklavenrazzien waren jedoch die Küsten Italiens, Spaniens und Portugals.

    1499–1503
    Türkische Einheiten dringen ins ober italienische Friaul ein und bedrohen sogar Vicenza. Die apulische Hafenstadt Otranto (ca. 100 Kilometer südöstlich von Brindisi) wird erobert und zum Brückenkopf für weitere Raub- und Kriegszüge ausgebaut.

    1521
    Ein muslimisches Heer erobert Belgrad. Alle Kirchen werden zerstört oder in Moscheen umgewandelt. Priester werden gepfählt oder bei lebendigem Leib verbrannt, Männer nieder gehauen, Frauen und Kinder vergewaltigt und/oder als Sklaven verkauft.

    1526
    Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.
    Die Osmanen hausen in Ungarn mit bis dahin unbekanntem Furor.

    1526
    Die Stadt Ragusa (heute Dubrovnik) wird von osmanischen Truppen erobert. Was follgt sind Plünderunge, Vergewaltigung und Zwangsislamisierung oder Sklaverei

    1526-1530
    Großmogul Babur eroberte ausgehend vom Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Afghanistan das Sultanat von Delhi sowie das indische Kernland rund um die nordindische Indus-Ganges-Ebene und die Städte Delhi, Agra und Lahore. 100 und 150 Millionen Menschen geraten in die Fänge dieses muslimischen Usurpators

    1529
    Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Auf dem Vormarsch aber gehen die Städte Komorn und Preßburg (heute Bratislava) in Flammen auf. Die gesamten umliegende Lande werden stark verwüstet. Abertausende geraten in muslimische Gefangenschaft und enden auf den Sklavenmärkten Istanbuls.

    1534
    Mit insgesamt 84 Galeeren überfallen und brandschatzend muslimische Piraten die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga, um anschließend beladen mit tausenden Sklaven und unermeßlicher Beute nach Istanbul zu fahren

    1537
    Moslemische Piraten erobern die venetianischen Insel Naxos, Kasos, Tinos und Karpathos

    1543
    Moslemische Berberpiraten belagern und plündern die Stadt Nizza.

    1544
    Chair ad-Din (Barbaros Hayreddin Paşa) überfällt die Insel Ischia (vor der Küste Italiens), nimmt 4000 Geiseln ( Welche nur gegen Lösegeld entlassen werden) und versklavt weitere 9000 Einwohner (fast die gesamte Restbevölkerung)

    1551
    Turgut Reis versklavt die gesamte Bevölkerung der maltesischen Insel Gozo Es werden 5000-6000 Menschen die auf den lybischen Sklavenmärkten verkauft werden.

    1554
    Moslem Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste. Die Stadt wird geplündert und 7000-10000 Sklaven gemacht, die auf den Märkten von Istanbul verkauft werden.

    1555
    Turgut Reis überfällt Bastia auf Corsica. Er versklavt 6000-7000 Menschen die auf den lybischen Sklavenmärkten verkauft werden. Beim Rückzug lässt er zahlreiche Küstenorte in Flammen aufgehen.

    1558
    Piraten der Berberküste erobern die Stadt Ciutadella (Minorca). Sie zerstören alle Gebäude nehmen 3000 Sklaven (die in Istanbul verkauft werden) und schlachten ansonsten die gesamte Stadt ab.

    1563
    Turgut Reis landet an der Küste der Provinz Grenada ( Spanien) Er erobert und plündert sämtliche Küstenorte. Darunter Almuñécar,wo er 4000 Sklaven nimmt und eine weitaus größere Anzahl niedermetzelt. In den Folgejahren werde die Baleren so häufig angegriffen, das die gesamte Küste schließlich mit Wachtürmen und Wehrkirchen befestigt werden muss. Inseln wie Formentera werden durch Sklaverei, Massaker und Flucht vollständig entvölkert

    1565
    Die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer begann am 18. Mai und dauerte bis zum Abzug der Truppen am 8. September 1565. Dabei wurde die Insel fast vollständig zerstört, die Befestigungen zu Trümmern geschossen und über 42000 Soldaten und Zivilisten getötet.

    1658–1707
    Südexpansion des Mogulreiches und Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete

    1568 Massaker von Chittor (Heute Chittorgarh in Indien) Nach Einnahme der Stadt lässt Jalaluddin Muhammad Akbar am 24. Februar 30000 Gefangene hinrichten. Die restliche Bevölkerung geht geschlossen in die Sklaverei, die Stadt wird zur Brandschatzung freigegeben

    1609-1616
    England allein verliert 466 Handelsschiffe (zwischen 15000 und 40000 Menschen) an die muslimischen Berber Piraten. Die Besatzungen werden massakriert oder enden in der Sklaverei.

    1617-1625
    Attacken der Berber Piraten sind an der Tagesordnung. Überfälle ereignen sich im südlichen Portugal, Süd- und Ost Spanien, die Balearen, Island, Sardinien, Korsika, Elba, die italienische Halbinsel (Besonders in Ligurien, Toskana, Lazio, Campagnien, Kalabrien und Apulien) Weitere Überfalle und Raubzüge (inklusive Vergewaltigungen und Versklavung) ereignen sich auf Sizilien und Malta. Größere Überfälle im Format richtiger Kriegszüge richten sich gegen die iberische Halbinsel. Diesen Attacken der Berberpiraten fallen die Städte Bouzas, Cangas, Moaña und Darbo zum Opfer.

    1627
    Island wird mehrfach von türkischen Piraten geplündert und ein Großteil der Bevölkerung als Sklaven an der Berberküste verkauft. Jene die Widerstand leisten werden in einer Kirche zusammengetrieben und dort bei lebendigem Leib verbrannt.

    1631
    Murat Reis überfällt mit algerischen Piraten und auch regulären osmanischen Soldaten Irland. Sie stürmen die Küste nahe Baltimore (County of Cork) Sie brandschatzen und plündern die gesamte Stadt, nehmen beinahe alle Einwohner von Baltimore als Sklaven und verkaufen sie auf den Sklavenmärkten der Berberküste. Nur Zwei kehren jemals wieder lebend Heim.

    1677-1680
    Weitere 160 britische Handelsschiffe (zwischen 8000 und 20000 Menschen) werden von Algerischen Moslempiraten gekapert, die Besatzung massakriert bzw. versklavt.

    1683
    Zweite (erfolglose) Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch muslimische Heere. Beim Vormarsch des osmanischen Heeres gehen die umliegende Lande in Flammen auf. Alle Ortschaften werden restlos geplündert und entvölkert (Versklavung)soweit sie nicht bereits geflohen waren. Die abrückenden Osmanen hinterlassen ausschließlich verbrannte Erde.

    1700-1750
    Über 20.000 europäische Gefangene (Nicht Sklaven) schmoren in Algerischen Kerkern und warten auf Freikauf. Darunter nicht nur Mittelmeeranrheiner sondern auch Dänen, Deutsche,Engländer, Schweden sogar Isländer.

    1822: Auf den Inseln Chios und Psara schlachten die Türken 50.000 Griechen ab und versklaven weitere 50.000.

    1842 – 1846: Ermordung von 10.000 christlichen Assyrern durch die Türken.

    1894 – 1896: Ermordung von 150.000 armenischen Christen durch den türkischen Sultan Abdul Hamid.

    1915-1917
    Genozid (Völkermord) an den Armeniern. Die islamische Regierung der Türkei nutzt die Wirren des 1. Weltkriegs zur Auslöschung der christlichen Armenier. Bis zu 1,5 Millionen Armenier werden in Todesmärschen, Gefangenenlagern und bei örtlichen Massakern abgeschlachtet.

    1914 – 1923:
    Genozid an 300.000 bis 730.000 Griechen durch die Türken vor allem in der nordtürkischen Pontus-Region.

    1922: Beim Massaker von Izmir werden 25.000 Christen (Armenier und Griechen) ermordet, 200.000 vertrieben.

    1933: Beim Massaker von Simmele/Irak ermorden die Türken 3.000 christliche Assyrer.

    1955: „Pogrom von Istanbul” (plus Izmir und Ankara), angeblich nur 15 Tote, Sachschaden bis zu 500 Mill. US-Dollar, Exodus von rund 100.000 Griechen aus der Türkei (Es verblieben 2.500).

    1955 – 2011: Fast 50 Jahre dauert der Unabhängigkeitskrieg des christlichen Südsudan gegen die islamische Kolonialmacht Nordsudan, der ca. 2 Millionen südsudanesische Zivilisten abschlachtet. Rund 1.400 Jahre lang war der Süden Jagdgebiet arabischer Sklavenjäger.

    1969: Völkerrechtswidrige Annexion West-Papuas durch Indonesien mit nachfolgender Zwangsislamisierung und schweren Menschenrechtsverletzungen gegen die Urbevölkerung bis heute – und geduldet durch die UNO Umbenennung des Landes in Irian Jaya. Militärs verschleppen und ermorden über 100.000 Menschen und sind aktiv beteiligt am illegalen Holzeinschlag, der den Lebensraum der indigenen Bevölkerung zerstört. Durch Umsiedlungen ist ein großer Bevölkerungsteil heute indonesisch. 2003 wird die Provinz Papua-Barat gegen den Willen der Papua von West-Papua abgetrennt.

    1971: Ostpakistan (Heute Bangladesch). Dem Genozid an nicht Muslimen fallen zwischen 1,5 und 3 Millionen Hindus durch Muslime zum Opfer. Weitere 10 Millionen (ca. 80% der nichtmuslimischen Bevölkerungsanteile) fliehen vor der ethnischen Säuberung.

    1974: Ermordung von 4.000 christlichen Zyprioten im Auftrag des türkischen Präsidenten Fahri Koroturk.

    1988: Bei dem Anschlag auf ein amerikanisches Flugzeug durch libysche Agenten sterben 270 Menschen im schottischen Lockerbie.

    1990 bis heute: In Kaschmir wurden bis heute ca. 10.000 Hindus von Ork-Fundamentalisten ermordet.

    1993: In Sivas in der Türkei wurde ein Hotel in Brand gesteckt, in dem alevitische Intellektuelle aus Anlaß eines Festes logierten. 37 verbrennen, während draußen Tausende von Sunniten ihren qualvollen Tod feiern.

    1975 – 2000: Neun Tage nach der Unabhängigkeitserklärung der ehem. portugiesischen Kolonie Osttimor wird das Land von indonesischen Invasionstruppen überfallen. Im Verlauf von 25 Jahren werden rund 23% der überwiegend christlichen Bevölkerung bzw. 183.000 Menschen abgeschlachtet, unzählige vergewaltigt, gefoltert, zwangsumgesiedelt, eingesperrt, verbannt oder zwangssterilisiert.

    Das ist nur eine grobe Übersicht über die islamischen Aggressionen.
    In der Zeit seiner Existenz hat der Islam mehr als 1 Mio. Europäer versklavt und verkauft, mehr als 2 Millionen kamen dabei zu Tode. In Indien beläuft sich der Blutzoll des Islam sogar auf über 100 Millionen. Islamische Sklavenhändler verkauften bis zu 12 Millionen Afrikaner gen Westen (Nord und Südamerika) und weitere 18 Millionen verschleppten sie in die islamischen Kernlande. Auf einen Sklaven kamen dabei im Durchschnitt 3 Verluste (Tote!). Was die Zahl afrikanischer Opfer des Islam auf bis zu 120 Millionen anschwellen lässt. Von den Millionen Muslimen die ihrer eigenen Ideologie zum Opfer fielen gar nicht zu reden. Die Kriege zischen den einzelnen Fraktionen des Islam(ofaschismus) füllen ganze Bibliotheken und sind beredte „Meisterwerke“ menschlicher Abscheulichkeiten (Steinigung, Pfählen, Verbrennen, Verstümmeln, langsames Erdrosseln etc etc etc)

  5. Eitan Einoch schreibt:

    Aus dem Ergänzungsbescheid des Ordnungsamtes Leipzig zur Demonstration der „Legida“ am 12.01.2015:

    „Das Zeigen sogenannter Mohammed-Karikaturen sowie anderer den Islam oder andere Religionen beschimpfenden und böswillig verunglimpfenden Plakate, Transparte, Banner oder andere Kundgebungsmittel wird untersagt…Für diese Auflage wird die sofortige Vollziehung angeordnet.“

    Quelle: https://legida.eu/images/legida/Ergaenzungsbescheid_12_01.pdf

    Es werden Bedenken geäußert, dass das Zeigen islamkritischer Karikaturen o.ä. ähnliche Reaktionen hervorrufen könnte wie in Paris.

    Damit steht unmissverständlich fest:
    Der islamische Faschismus hat gesiegt – Leipzig hat kapituliert!
    Die Bundesrepublik Deutschland liegt am Boden – die Meinungs- und Kunstfreiheit ist nur noch Makulatur.

    Dieser Bescheid ist ein größerer Schandfleck für Deutschland als es alle Pegida-Demonstranten zusammen je sein könnten.
    Ich bin fassungslos und angewidert!

    „So sehr sich Frankreich in der Krise als eine bewundernswert große Nation präsentiert, schafft es Deutschland aus dem gleichen Anlass, sich als erbärmliche und schwache Nation zu präsentieren. Heute schäme ich mich, ein Deutscher zu sein und beneide die Franzosen um ihren Patriotismus, so wie ich die Deutschen für Ihre erbärmliche Hasenfüßigkeit verachte.“

    Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/grand_nation_petit_nation

    Exakt genauso geht es mir momentan!

  6. American Viewer schreibt:

    Wenn es so viele schlechte Äpfel gibt, dann ist etwas falsch mit dem Obstgarten!

    Wahrscheinlich liegt’s am Klimawandel.

  7. ceterum censeo schreibt:

    Etwas längerer Artikel, der erstens in Eisen gegossen gehört und zweitens von Buurmann stammen könnte, so gut ist er.
    Nur das PS wäre hier undenkbar. Da muß wohl erst noch Kölle in Schutt und Asche liegen und die Schwulen von den Kränen baumeln, bis das (dann zu späte) Heureka passiert.
    Bin ich zu garstig?
    https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/01/09/die-friedliche-mehrheit/

  8. brathering schreibt:

    Auch im Angesicht der Tragödie verlieren die Franzosen nicht ihren Humor. Auf dem Zettel, den ein Unbekannter an die Statue der Marianne geheftet hat, steht:
    „Islamist zu sein und in einem koscheren Supermarkt zu enden; Journalisten umzubringen und in einer Druckerei zu sterben – wenn Gott existiert, dann hat er Humor!“

    http://www.faz.net/aktuell/live-blog-zu-den-terroranschlaegen-in-frankreich-13357645.html

  9. brathering schreibt:

    Die Atombombe hat nichts mit Physik zu tun.
    Ihre Konstrukteure haben die Kernspaltung nicht verstanden, sie interpretieren sie ganz falsch und sind daher keine wahren Physiker.

  10. ceterum censeo schreibt:

    OT:
    Es darf doch alles nicht mehr wahr sein: In Frankreich marschieren gleich alle zum Gedenken an die Opfer und um den Islam reinzuwaschen.
    Und wißt Ihr, wer mitmarschiert? ABBAS, der Mistfink. Ich fasse es nicht. Lieber Gott, laß es bitte bitte Mistgabeln regnen!
    Jetzt wissen wir aber wenigstens, daß Osama bin Laden wirklich tot ist. Sonst wäre er nämlich mitmarschiert!

  11. Eitan Einoch schreibt:

    „Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Tischler, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhängt. Ihm ist kaum eine Droge fremd. Gerne versorgt er Leute mit Alkohol. Jesus ist ein Hippie, der sich weigert, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Stattdessen erklärt er, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten durch ihn..“

    Nein, nein und nochmals nein! Jesus ist weder Tischler, noch ein Hippie, und erst recht war er nicht apolitisch. Was für ein Unsinn! Auch den jenseitigen Himmel haben sich erst spätere Kirchenleute ausgedacht. Dem Nazarener ging es um etwas völlig anderes.

    Jesus war ein apokalyptischer Eiferer, der sehr radikale Ansichten über das unmittelbar bevorstehende Weltgericht vertrat, und der allen, die ihm nicht folgten, mit einer infernalischen Strafe drohte. Hier ein Beispiel seiner Theologie:

    „Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen. Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!“ (Matthäus 13, 37-42)

    Das hat mit Love & Peace und Hippietum rein gar nichts zu tun!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Hier noch etwas für Menschen, die etwas über die dunkle Seite des Nazareners zu lernen bereit sind:
      http://bibelzitate.npage.de/64-unmenschliche-jesuszitate.html
      http://www.gkpn.de/id124.htm

      Sehr lesenswert die Passage über Jesu Verachtung für die Heiden:

      „Als stolzer Israelit ging er sogar so weit, dem Gebot der Nächstenliebe eine nationale Grenze zu setzen: Als eine Nichtjüdin von ihm Heilung für ihre kranke Tochter erfleht, hört sie aus seinem Munde diese bitteren Worte: „Füttern wir erst die Kinder; es ist nicht fein, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen.“(70) Erst als sich die Frau erniedrigt und mit den Hunden vergleicht, die „von den Krumen der Kinder“ essen, hatte Jesus Erbarmen.(71) Sie mußte sich also unwürdig-unterwürfig, eben hündisch, verhalten, damit der Menschensohn sich ihrer erbarmte.

      Im Gegensatz dazu findet sich meines Wissens in den rabbinischen Texten der damaligen Zeit kein Verbot, Nicht-Juden zu helfen (…)“ (Prof. Dr. Gerhard Streminger)

      Jesus war kein netter und toleranter Hippie. Er war ein Fanatiker, dem entweder sein Fanatismus zum Verhängnis wurde oder der so weit ging, sich selbst zu opfern.

    • Bachatero schreibt:

      Aber viel mit den „Kindern des Reichs“.
      Oder ging es nur um Kinder von den Reichen? Am besten wir bitten um ein Interview mit Margot Kaessmann, bei ner ordentlichen Pulle..

    • holger schreibt:

      „…Jesus war ein apokalyptischer Eiferer, der sehr radikale Ansichten über das unmittelbar bevorstehende Weltgericht vertrat, und der allen, die ihm nicht folgten, mit einer infernalischen Strafe drohte. …“
      nicht drohte sondern er hat die folgen klar ausgedrückt.
      er hat auch behauptet gott zu sein, dafür wurde er gekreuzigt.
      der punkt ist aber der das er eben nicht im grab vergammelt ist. viele hundert zeugen führt die schrift auf,die ihn gesehen haben wollen, es war also damals eine nachprüfbare behauptung,zu der zeit. die folge davon ist dann eine zwangsweise veränderte sichtweise auf die realität und besonders auf das was jesus gelehrt hat.

      punkt 5 aus dem gkpn-link: „…die Übel abzuschaffen…“ das argument bleibt zu sehr an der oberfläche. eine erklärrungsmögllichkeit wäre gottes ziel eine welt zu schaffen in der soviel menschen wie möglich gerettet werden und einen freien willen haben. es mag durchaus sein das diese unsere welt ist wie sie ist aus eben jedem grund.

      ich kann hier nur empfeheln sich mit den aktuellen wissenschaftlichen arbeiten zu obigen themen gebieten zu befassen. gibt auch etliches im netz zu den themen.

      • Aristobulus schreibt:

        Das ist doch alles Unsinn, Holger.
        Jesus (so er denn gelebt hat) KANN nicht behauptet haben, G“tt zu sein, denn er war Jude, und ein Jude ist nun mal meschigge, wenn er behauptet, G“tt oder Napoléon zu sein.

        Ach, Sie Missionar 😉

  12. k.knerzje schreibt:

    Man sollte es wie ein Mantra wiederholen:
    Es gibt durchaus moderate Muslime – aber keinen moderaten Islam

  13. Adolf Breitmeier schreibt:

    Nun, ob Jesus in heutigen Sinn ein Hippie war, lässt sich nicht mehr feststellen, aber einen ungefährlichen Hippie nagelt man wohl nicht ans Kreuz. Seine ,,verquere“ Ansicht bestand darin, dass er Nächstenliebe forderte und auch praktizierte, dass er mit dem AltenTestament brach, dass er sozial eingestellt war, Frauen gleichberechtigt behandelte und seine Feinde zu lieben anordnete. Mohammed dagegen war ein Kifi, Frauenschänder, Meuchrelmörder, gab wie ein Gangsterführer Mordaufträge, vernichtete ganze Volksstämme und lebte (nicht wie der Tischler Jesus von seiner Hände Arbeit) von der Beute seiner Raubzüge, wobei er sich selbst immer ein Fünftel (20%) zuschanzte. Er lehrte Hass gegen ALLE, die seinen Befehlen, als Gebote des Mondgötzen Sin, Herr des Sirius und Vater von drei Töchtern, den er Allah nannte (das ist der Name der übergeordneten Gottheit über die 360 Götter und Götzen, die es damals in Mekka gab) getarnt, zu widersprechen wagten. Bei den Christen, die Böses taten, kann man sagen, dass sie gegen die Gebote ihres Religionsstifters verstoßen haben. Bei den Gräueltaten der Mohammedaner muss man feststellen, dass sie getreu der Befehle Mohammeds alle menschlichen Gesetze und Menschenrechte missachten und NUR den Geboten Allahs gehorchen, um ins Paradies zu kommen. Wer also auch nur im Geringsten den Zusammenhang zwischen den Mördern und dem Islam leugnet, ist entweder blind, blöd oder bösartig — oder Mohammedaner. Wer denkt, dass Mohammedaner nicht genug über ihren Koran und Glauben wissen, hält sie doch ein bisschen für dumm – oder will uns weismachen, es sei alles nicht so schlimm. ES IST GANZ SCHLIMM!

    • quer schreibt:

      Präziser hätt ich es nicht sagen können. Besten Dank.

    • ceterum censeo schreibt:

      Dito.

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei Breitmeier, der sonst Recht hat, eins nicht richtig sieht: Dass Jesus (sofern er denn gelebt hat) mit dem Alten Testament gebrochen habe. Das hat er nicht – erst die Christen später haben es so dargestellt, indem sie auf ein vermeintlich altes, also widerlegtes Testament ein neues draufgesetzt haben.
        Nur so nebenbei bemerkt.

        • quer schreibt:

          Bedingt richtig. Denn Jesus sprach: „Dies ist der Kelch des neuen Bundes…..“ Er brach vielfältig mit dem alten Bund. Er war es, der z.B. die Speisegesetze aufhob: „Es ist nicht wichtig, was in Euren Mund hineinkommt, sondern was aus ihm herauskommt“ Finde jetzt nicht die Stelle. Aber immerhin: Die 10 Gebote (Basis) gelten immer noch; für „altes“ und „neues“

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist falsch.
            Jeder Prophet der Torah brach mit anderen Meinungen, besonders mit den dominanten. Im Judentum wird damals wie heute ständig gegen Autoritäten opponiert.
            Wenn man Jesus als einen reformorientierten Rabbiner sieht (diese Haltung innerhalb der Peruschim-Pharisäer war gang und gäbe), hat er den Tempel und andere Peruschim kritisiert. Urjüdisch.
            Insofern kann er nicht Speisegesetze aufgehoben haben: Irgend ein Jude kann das nicht, es sei denn, er ist meschigge.

            Ferner ist der Ausdruck „alter Bund“ voreingenommen. Es gibt keinen alten Bund: Weil er nicht erneuert werden musste.

            Vorsicht, Quer, lassen Sie sich auf diese Diskussion besser nicht ein: Sie werden widerlegt werden.
            Akzeptieren Sie, das das Christentum nun mal eine (disons) Paraphrase des Judentums mit enorm bestimmendem Eigenanteil ist; jedoch keine Erneuerung oder gar Reform des Judentums.

          • quer schreibt:

            Nu, jeder hat so seinen Glauben. Ich bin Christ und obendrein noch traditioneller Katholik. Durchaus in dem Bewußtsein, daß das Christentum eine Art Erneuerung des Judentums sein soll. Das sage ich in aller Demut. Deshalb erkenne ich in den Juden meine Brüder. Mir ist es auch wurscht, ob mir das jemand abnimmt.
            Wir sollten hier auch keine theologische Debatte führen. Weil, bringt nix. Dafür sind wir allesamt nicht kompetent genug.

          • Eitan Einoch schreibt:

            „Deshalb erkenne ich in den Juden meine Brüder.“

            Wie pathetisch…

          • Aristobulus schreibt:

            Quer, Ihre Bezweifelung von Kompetenz in allen Ehren, but only speak for yourself.
            Brüder… schön!, und will er nicht mein Bruder seyn, dann schlag ich ihn mit Jesum fein.

            „Jeder hat seinen Glauben“ ist merkwürdig formuliert, indem eine Seite der anderen Seite beständig einredet, sie sei veraltet, abgeschafft, zurückgeblieben, oder sie sei gnädig erneuert worden. Gefragt hat man nicht.
            So beständig war das bis zum zweiten Vaticanum, als man es katholischerseits ENDLICH abschaffte. Seit Ratzingern wurde es wieder angeschafft und nimmt zu. Soll das traditionell sein?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ist es nicht komisch? Die einen wünschen Juden die Pest an den Hals – die anderen wollen ihre besten Freunde und „Brüder“ sein. Geht’s nicht ein Ticken normaler und entspannter?

            Kennt ihr den schon?
            Was ist ein Philosemit?
            Ein Antisemit, der Juden mag…

          • quer schreibt:

            Aristobulus,
            es gibt viele Facetten der Tradition. Aber lassen wir das.

          • Aristobulus schreibt:

            Das hatte ich Ihnen ja geraten 😉
            So schnell geben Sie auf?

          • Aristobulus schreibt:

            Eitan (10:30), das ist ein äußerst pessimistischer Witz, dabei ein ziemlich äußerst guter 😉 , er bietet nämlich grausamerweise keine Lösung an.

            Quer will seine Demut, gleichzeitig besteht er auf dem längeren Hebel, und nu fehlen ihm die Argumenter?, schade, Facetten.
            Also, Facetten, was sind die?, die sitzen auf ein und dem selben Fliegenauge drauf. So sind Facetten, die sind nicht verschiedenartig, die sind Ausstülpungen aus dem selben Ding.
            La facette – das Gesichtchen.

            Also abweichende Meinungen sind was Anderes.

          • quer schreibt:

            @all
            Es hat keinen Sinn, hier und anderswo über Religion, Theologie und „Juden meine Brüder“ zu streiten oder zu ätzen. Das bringt keinen Schritt weiter.

            Wenn ich mich hier an der Diskussion über Zeitprobleme beteilige, welche u.a. wegen einer bestimmten „Religion“ überhaupt erst entstehen, dann deshalb, weil ich dieser Ideologie den Status als Religion abspreche.

            Hätten Marx, Engels u. Konsorten in ihrem Theoriegebäude des Sozialismus irgendwo etwas von einem Gott untergebracht, oder einen beschworen, sich auf ihn bezogen, dann hätte dieser Sozialismus religiösen Charakter. Genau wie der in vielen Bereichen deckungsgleiche Islam.

            Wen’s interessiert: Jules Monnerot: „Soziologie des Kommunismus“ 1949, dt. 1952 bei Kiepenheuer & Witsch. ( Kurzfassung: Der Bolschewismus als eine Art Islam des 20. Jahrhunderts)

          • Aristobulus schreibt:

            Nö, diese Abwehr kann ich nicht akzeptieren, da ätze ich lieber etwas weiter 😉 , schöner Ausdruck übrigens, so onkelhaft von oben herab, übrigens ganz der Demut und der brüderlichen Verneigung entsprechend.
            Ihre Aussagen über nein gegen Sozialismus messen sich nun mal an Ihrer Abwehr und wohl an Ihrem Hin- und Hergerissensein.
            Das stell ich mal so fest – wissend, dass es Ihnen völlig gegen den Strich geht 😉

            Vorsicht, als traditioneller Katholik incl. Demut/Abwehr haben Sie nicht das Training für diese Debatte. Die ist nämlich eine jüdische Debatte. Trotzdem weiter versuchen und ablenken mit Sozialismus? Viel Vergnügen.

          • quer schreibt:

            Ich bin da großzügig. Macht nix.

          • Aristobulus schreibt:

            Keene Antwort is ooch eene 😀

          • glamdring42 schreibt:

            Hier muss ich Aristobulus recht geben, wenn z.B. Jesus die Speisegesetze aufgehoben hätte, warum hat er es dann gerade Petrus nicht mitgeteilt? Der hat 10 Jahre später noch felsenfest versichert: „O nein, Herr; denn es ist nie etwas Verbotenes oder Unreines in meinen Mund gekommen.“ (Apg.11:8).
            Und wenn jemand den Sinai-Bund gebrochen hat, dann nicht Jesus (Jer 31,32). Was übrigens nichts am ewigen, bedingungslosen Bund mit Abraham ändert!

          • Aristobulus schreibt:

            Dieser Bund war NICHT bedingungslos.

          • glamdring42 schreibt:

            Oj, mein Fehler, das hatte ich so grob in Erinnerung, wohl weil im Vergleich zu dem Bund am Sinai bei Avra(ha)m die wenn-Nebensätze mit Konditionen fehlten und Abram schluf als HaSchem quasi allein feurig durch die Tierhälften schritt. Ich war mir zwar der Brit Mila als „Zeichen des Bundes“ bewußt, aber ist ein Zeichen eine Bedingung? Oder ist das „Ot Brit“ die Indikation, dass der Bund seitens Abraham und seiner Benei eingehalten wurde? Und warum hieße es sonst „Brit Mila“?
            Doch jetzt wo du es schrobst, habe ich genauer nachgelesen – und Tatsache, da steht es in Kap.17:9f: „Auch du sollst meinen Bund bewahren… Das ist mein Bund: …“ Und in Vers 14: „..meinen Bund hat er gebrochen“.
            Also klingt doch nicht gerade nach „bedingunslos“, ich korrigiere mich! (gut einen Kohen im Fred zu haben :-). Allerdings lässt sich selbst damit christlicherseits nun damit nicht argumentieren, dass Gott die Juden verworfen hätte, denn die einzige Bedingung Seines Bundes mit Abraham wurde und wird ja weiterhin eingehalten.
            Sehe ich das soweit richtig jetzt?
            (mir wird gerade wiedermal so richtig grauselig bewusst, wie judenhasserisch die neuliche Beschneidungsdebatte hierzulanden wiedermal war…)

          • Aristobulus schreibt:

            Da klebt watt.

    • A.S. schreibt:

      Hamed A.S. hat das einmal sehr passend gesagt: Die Extremisten interpretieren den Koran nicht falsch, die interpretieren ihn gar nicht. Die setzen einfach um was sie lesen.

  14. sandra schreibt:

    Es ist ein Übersetzungsfehler. Von Kamel war nie die Rede, sondern von Schiffstau. Ansonsten verweise ich gern auch auf diesen Artikel: http://www.ipg-journal.de/rubriken/soziale-demokratie/artikel/charlie-hebdo-und-das-linke-appeasment-733/

  15. Hein schreibt:

    „Aber, beklagt er (Historiker Wolfgang Benz) im DLF, Scharfmacher behaupteten in vielen Veröffentlichungen, dass ein Muslim böse sei – weil er Muslim sei.“ Typisch, die Position des Gegners so darstellen, wie es einem gefällt, um besser auf ihn eindreschen zu können. Niemand behauptet, dass ein Muslim böse ist. Wenn jemand böse ist, dann ist das die Ideologie „Islam“, die von den wenigsten Muslimen zur Kenntnis genommen wird. („Sie wissen nicht, was sie glauben.“) Tilman Nagel, Experte auf dem Gebiet des Islam widmet sein Buch „Angst vor Allah“: „Den vielen Bürgern, die sich durch Verlautbarungen über den Islam ein ums andere Mal hinters Licht geführt fühlen, den Angehörigen der politisch-medialen Klasse, die sich das Nachdenken über die muslimischen Machtansprüche nicht von den Sachwaltern der politischen Korrektheit verbieten lassen….“

    • Aristobulus schreibt:

      Hein, diese Behauptung, dass die bösen ‚Rechten‘ oder Zionisten oder Islamkritiker behaupteten, dass „ein Muslim böse sei – weil er Muslim sei“ (Benz) ist genauso gestrickt wie eine bestimmte andere Bemerkung: Dass ‚man‘ Israel nicht kritisieren dürfe, ohne sofort als Antisemit getötet zu werden.
      Nennt sich Auschwitzkeule, das – erfunden das Ding von Martin Walser bei seiner Rede in der Frankfurter Paulskirche 1998.

      Wie soll man nun die Benzsche Kleinkeule nennen?

      So:
      Es haue keiner Allah,
      denn das tut ’nen Knall da.

      Die Allahkeule.

    • Johannes H. Ihmenkamp schreibt:

      Und das gibt es auch von Franz Buggle: „Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Eine Streitschrift“, erschienen im Alibri Verlag

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