Navid Kermani – Ein Widerspruch

Am 14. Januar 2015 hielt Navid Kermani nach den Morden in den Redaktionsräumen von Charlie Hebdo und in einem jüdischen Supermarkt in Paris eine Rede in Köln:

Er nahm sich viel Zeit, seine „Brüder und Schwester im Glauben“ ins Gebet zu nehmen, um ihnen zu verdeutlichen, dass die Anschläge von New York bis Paris etwas mit dem Islam zu tun hätten, schon allein, weil sich die Terroristen auf den Koran beriefen. Es sei daher die Pflicht eines jeden aufgeklärten Muslims, sich klar und deutlich gegen diesen Terror zu positionieren.

Navid Kermani positionierte sich auch gegen PEGIDA, ProKöln, Rechtsradikale, „Hassprediger in Moscheen und Talkshows“ und all die anderen Gruppierungen, die „die Morde an siebzehn unschuldigen Menschen missbrauchen, um gegen eine einzelne Bevölkerungsgruppe zu hetzen“ und als vermeintliche Retter des Abendlandes „alles verraten, was an diesem Abendland liebens- und lebenswert ist.“

Navid Kermani appellierte an die Verantwortung in jedem von uns. Gleich zu Anfang seiner Rede kam er auf den brutalen Judenhass zu sprechen, der den Anschlägen in Paris zu Grunde lag. Er erwähnte den Mord an den vier Menschen in einem Supermarkt, die nur aus einem einzigen Grund ermordet wurden, weil sie Juden waren.

Es war eine interessante Rede, die Navid Kermani hielt. Auf der Suche nach den Gründen für Terrorismus erklärte er, es sei ein Problem, dass „den Palästinensern Siedlung um Siedlung ihr Land weggenommen wurde.“

Lieber Navid Kermani,

Juden, die im Nahen Osten siedeln und Häuser bauen, sind sowenig ein Problem wie Muslime, die in Deutschland siedeln und Häuser bauen! Gegen Muslime, die in Europa siedeln, hetzen die sogenannten Patrioten Europas gegen eine Islamisierung des Abendlandes. Gegen Juden, die im Nahen Osten siedeln, hetzen die Patrioten der Welt gegen eine Judaisierung des Nahen Ostens. Die Einen sind so PEGIDA wie die Anderen !

Die sogenannten „illegalen jüdischen Siedlungen auf besetztem Gebiet“ sind in Wahrheit nichts weiter als jüdische Siedlungen auf umstrittenen Gebieten.

Momentan gibt es im Nahen Osten Gebiete, die zu keinem Nationalstaat gehören. Ob diese Gebiete, die einst zum Osmanischen Reich gehörten, irgendwann einem Land zugeschlagen oder einen neuen Staat bilden werden, wird die Geschichte zeigen. Zur Zeit jedoch sind diese Gebiete noch umstritten. Dennoch siedeln auf diesem Gebiet die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen. Warum aber werden nur die jüdischen Siedler als „illegal“ bezeichnet? Ich sag es Ihnen. Aus dem gleichen Grund aus dem die Menschen im Supermarkt in Frankreich ermordet wurden: Weil sie Juden sind!

Der Judenhass wütet im Nahen Osten und er beruft sich, wie der aktuelle Anschlag in Paris, auf den Islam. Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas beruft sich auf Allah und ruft zur Vernichtung aller Juden weltweit auf! Die Fatah beruft sich ebenfalls auf den Koran und erklärt, keinen Juden auf palästinensischen Boden dulden zu wollen.

Lieber Herr Kermani,

in einer Rede diese Gewalt nicht zu erwähnen, dafür aber Menschen vorzuwerfen, sie würden illegal siedeln, nur weil sie Juden sind, ist nicht minder geschmacklos als die Behauptung, die Gewalt gegen Charlie Hebdo sei verständlich, weil die Karikaturen den Islam beleidigt hätten. Für Islamisten sind Karikaturisten, die Mohammed zeichnen, so verabscheuungswürdig wie Siedler, die jüdisch sind. Von aufgeklärten Menschen erwarte ich, sich von dieser Ideologie zu distanzieren. Kein Mensch ist illegal! Möge er nun ein türkischer Siedler in Deutschland oder ein israelischer Siedler im Nahen Osten sein!

Gegen türkische Siedler in Deutschland macht PEGIDA Front. Die Demonstranten behaupten: „Wir sind das Volk!“ Tausende Gegendemonstranten machen deutlich, dass das nicht stimmt. Gegen israelische Siedler im Nahen Osten jedoch machen auch die Gegendemonstranten Front. Hier gilt: „Wir sind das Volk!“

Lieber Navid Kermani,

Ihre Rede hielten Sie vor dem EL-DE-Haus in Köln. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war dort eine Gestapodienststelle und ein NSDAP-Gefängnis. Bevor die Nazis in Europa wüteten, gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Die Nazis erklärten diese Schtetl zu illegalen jüdischen Siedlungen und vernichteten sie.

Als im 21. Jahrhundert der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Dieses Ereignis hat sich fest in die Erinnerung eines jeden Juden eingebrannt.

Was immer aus den verbliebenen „umstrittenen Gebieten“ im Nahen Osten wird, es müssen Orte werden, an denen alle Menschen, die dort siedeln, als gleichberechtigte Bürger des Landes angesehen werden, egal woran sie glauben, wen sie lieben oder was sie sagen. Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie dürfen es auch nicht im Nahen Ostens sein! Überall auf der Welt es gibt jüdische Siedlungen und Viertel.

In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis, wie die Leute von PEGIDA, die in muslimischen Siedlungen eine Gefahr sehen!

Weniger ängstliche Deutsche jedoch verstehen diese Viertel als eine kulturelle Bereicherung, die ein friedliches Miteinander in Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz fördern. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägte Keupstraße. In Paris gibt es den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung. In Israel wiederum gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie!

Ich erwarte diese Offenheit überall! Wer behauptet, Juden seien ein Problem, wenn sie in Palästina siedeln, ist nicht besser als jene, die behaupten, Muslime seien ein Problem, wenn sie in Europa siedeln.

Mit Ihrem Verweis auf das angeblich „geraubte“ Land durch jüdische Siedlungen in einer Rede, die sich mit den Terroranschlägen in Paris beschäftigte, haben Sie den Atemzug der Überlegung zugelassen, die Opfer würden noch leben, wenn Israel sich nur anders verhalten würde. Mit diesem Atemzug in Ihrer Rede waren Sie leider für ein paar Sekunden PEGIDA!

Lieber Navid Kermani,

wie ist es möglich, dass Sie in genau jener Rede, in der Sie die Aussage kritisieren, Türken in Deutschland seien ein Problem, behaupten können, Israelis in Palästina seien Problem? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diesen Widerspruch erklären.

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198 Antworten zu Navid Kermani – Ein Widerspruch

  1. tapferimnirgendwo schreibt:

    Hat dies auf Tapfer im Nirgendwo rebloggt und kommentierte:

    Da meine Statistik heute eine hohe Nachfrage für diesen Artikel aus dem Januar 2015 verzeichnet, wird er hier noch mal rebloggt. Eine Antwort habe ich leider nie erhalten.

    • Nordland schreibt:

      Dieser Mann soll Bundespräsident werden? Da sage ich, ähnlich wie Trump, der schon im Voraus das Wahlergebnis nicht anerkennen will: Not my president!

      Was ich an diesem Mann nicht mag, lässt sich an einem Beispiel veranschaulichen: Wenn ich irgendwo zu Gast bin, lade ich nicht noch ungefragt andere Gäste mit dazu ein. Kermanis permanente Forderungen, Deutschland müsse noch mehr Ausländer aufnehmen, bewerte ich als ein Zeichen politischer Unhöflichkeit gegenüber uns Deutschen.

    • Konrad Bollmann schreibt:

      Ich suche vergeblich meinen „unvollendeten“ Kommentar!

  2. Mechmed Buber schreibt:

    Geschichte ist keine objektive Antreihung von Fakten, sondern Interpretation, ja, geradezu ein Spielfeld an Interpretationen. Es mag sein, dass die Palästinenser bzw. die arabischen Staaten ihre Chance hatten, wie Sandra geschrieben hat, weil sie den UNO-Teilungsplan von 1947, der ihnen mehr Land zugestehen wollte, als heute ihnen je möglich, ablehnten und aufs Ganze gehen wollten: den Rauswurf der Juden aus Israel. Andererseits ist nicht zu leugnen, dass die Briten Territorium des Osmanischen Reiches 1917 bis 1946 besetzt und dann der jüdischen Gemeinschaft übergeben hatten — Territorium, das damals, also vor der Besetzung, mehrheitlich von Muslimen besiedelt war und nur in der Minderheit von Juden und von Christen. Im Zuge dessen kam es, angestachelt durch drei Kriege zwischen Israel und arabischen Staaten (in denen Israel der Angegriffene war) zu ethnischen Vertreibungen. Und dann kommt irgendwann, unweigerlich, das Gegen-Argument vom jüdischen Staat, bzw. den jüdischen Reichen Israel und Juda 721 v. Chr. und 586 v. Chr., also das Ursprünglichkeitsargument, dass diese Land originär jüdisch gewesen sei, dass eine palästinensische Nation eine reine Erfindung sei (sind nicht alle Nationen Konstrukte? siehe Benedikt Anderson) etc.

    Aber was bringt all dies, um den gegenwärtigen Konflikt zu lösen? Es bringt: gar nichts!

    Es gibt in diesem Konflikt nur drei pragmatische Lösungen, und es wäre ehrlich, anzusprechen, für welche Lösung man sich entscheiden will:

    1. Israel bringt alle Palästinenser um, und zwar alle: Kinder, Frauen, Männer, Greise.
    2. Die Palästinenser bringen alle Juden um, und zwar alle: Kinder, Frauen, Männer, Greise.
    3. Israel und die Vertretung der Palästinenser finden zu einem Kompromis, mit dem beide Seiten leben können, der also den Frieden herstellt, einem palästinensischen Staat eine Überlebensfähigkeitschance lässt, gleichzeitig Israel Sicherheit gibt und sein Existenzrecht garantiert
    4. Alles geht immer so weiter, wie bisher, immer weiter, immer weiter: Terrorattacken, Gegenmaßnahmen in Form von Flugzeigangriffen und gezielten Tötungen, Demütigungen, Verletzungen, Aktionen, Reaktionen, UNO-Resolutionen, Vetos gegen UNO-Resolöutionen, hilflose Hilfsorganisationen etc. etc. etc.

    Ich nehme einmal an, dass die Lösungen 1. und 2. für aufgeklärte und moralisch denkende Menschen nicht zur Disposition stehen (denn sie gingen tatsächlich nur in dieser totalen Radikalität: Teil-Genozide verstärken die Spirale des Hasses nur). Lösung 4 ist ein perpetuum mobile, das immer wieder, selbstbewegt, gegen die Wand fährt, also eigentlich keine Lösung, sondern ein Kontinuum an verfehlten Lösungen darstellt. Bleibt Lösung 3. Diese wird erst dann wieder aktueller werden, wenn in Israel und Palästina — ganz ähnlich wie im jahrhundertewährenden Nord-Irland-Konflikt .– führende Köpfe zu der Erkenntnis kommen, dass ein Erschöpfungsfrieden immer noch besser ist als gar kein Frieden. Dass sie sich also entegegenkommen. Das ist das Wesen eines Kompromisses. Dazu gehört aber auch, dass beide Seiten ihre Fehler eingestehen. Und hier komme ich zu meinem letzten Punkt: Dazu gehört auch, dass Menschen von außen, also nicht in diesen Konfliktherden lebende Meinnungsmacher, die Fehler und Verfehlungen beider Seiten benennen. Wir müssen auch die Fehler und Verfehlungen BEIDER Seiten benennen. Und sagen: dass es reicht!

    • Aristobulus schreibt:

      Da haben Sie ja den Nahostkonflikt glatt gelöst, per klammoffener Suggestion einer Zweistaatenlösung.
      Kalter Kaffee, dieser, und zwar so kalt, dass er klirrt. Die Eiszapfen haben sich in Staub verwandelt.

      Was wollen Sie bloß mit Israel, wegen Israel, gegen Israel? Warum machen Sie sich nicht ein paar Gedanken über die Hunderttausende, die sich im Irak und in Syrien gegenseitg metzeln?
      Und warum machen Sie sich keinen halben Gedanken über die Finanzierung des Fatach-Hamas-Terrors durch die EU-?, nu, weil Sie auf dieses Iiiisrael fokussiert sind.

      „Spirale des Hasses“, legen Sie ’ne andere Platte auf, bitte. Diese da hat schon Kratzer und rauscht sinnlos vor sich hin. Der Hass herrschte und herrscht allein auf ARABISCHER Seite.

      – Pardon für meine unverblümte Antwort, denn Sie sind kein Antizionist. Ich kann nur diese Versatzstücke aus der Zeit der Osloer Verträge nicht mehr sehen. Weil sie schon vor 20 Jahren realitätslos waren, obschon man sie so gern geglaubt hat. Wer jetzt noch daran glaubt, muss blind sein.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Kalter Kaffee! Ist alles schon mal dagewesen. Das entscheidende Problem mit Punkt 3: Die Araber wollen nicht! Damit ist dieser Punkt erledigt. Du kannst keinen Frieden schließen mit jemandem, der keinen Frieden will. Bleibt Punkt 4. Ich gehe davon aus, dass dieser Punkt für die nächsten zweihundert Jahre die einzige Option bleiben wird.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep, Yep und nochmal Yep, Eitan.
        Der Buber würde ja auch mit diesem einen Wohnungsnachbarn keinen Frieden schließen wollen, der ihn von drüben dauernd mit Blumentöppen und Nägeln beschmeißt, ihn beim Hausbesitzer denunziert und ihn aus Gewohnheit im Hausflur bedroht. Selbst wenn sein Therapeut den Buber noch so bittet, doch endlich mal diesen Nachbarn zum Tee einzuladen – er würd’s nicht tun.

        Hoff’mer mal, dass der Buber nicht zu den völlig durchtherapisierten Exemplaren der Menschheit gehört.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Wobei durchaus hinzugefügt werden kann, dass Punkt 2 nicht daran scheitert, dass die Araber besonders aufgeklärte und moralisch denkende Menschen sind – sondern allein an Israels militärischer Stärke und einer effizienten Terrorabwehr. Am Willen, alle Juden umzubringen, mangelt es jedenfalls nicht.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Im Übrigen, wer vom Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern spricht ist der Propaganda bereits auf den Leim gegangen. Es ist kein israelisch-palästinensischer Konflikt. Auf der einen Seite des Konflikts stehen nicht die Israelis, jedenfalls keine arabischen Israelis oder christlichen, keine Beduinen oder Drusen mit israelischer Staatsbürgerschaft – sondern es geht um Juden. Und auf der anderen Seite stehen nicht die Palästinenser, zumindest nicht die palästinensische Christen, ja nicht einmal Araber – sondern Muslime weltweit, nicht nur in der Region Palästina, auch im Iran und Europa. Mittlerweile werden Juden von Muslimen in Ländern wie Schweden und Frankreich angefeindet, sogar terrorisiert – als Vorwand dient stets Palästina. Nennen wir das Kind also beim Namen: Jüdisch-muslimischer Konflikt.

      • Aristobulus schreibt:

        Noch’n zusammenfassender Ausdruck für den Nahostkonflikt:
        DIE JUDENFRAGE.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Ja, da ist was dran. Aber darum ging es mir nicht. In den Medien ist ständig vom Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern die Rede (mit glasklaren Täter-Opfer-Verteilungen). Diese Dichotomie ist ein Propagandamärchen!

          Es gibt jedenfalls keinen Konflikt zwischen arabischen Israelis und muslimischen Palästinensern oder israelischen Drusen und christlichen Palästinensern. Dagegen sind sehr wohl die Muslime außerhalb der Region Palästina in diesen Konflikt involviert. z.B. in Frankreich, Schweden, Türkei oder Iran, und ebenso die europäischen Juden. Der Konflikt wird längst auch außerhalb des Nahen Ostens ausgetragen. Es ist ein jüdisch-muslimischer Konflikt, dessen Treibstoff der Antisemitismus ist.

          Von einem israelisch-palästinensischen Konflikt zu sprechen heißt, den Nahostkonflikt so zu betrachten, als gäbe es keinen Antisemitismus – und den Antisemitismus, als gäbe es keinen Nahostkonflikt.

          • Aristobulus schreibt:

            … und wenn einer das Täter-Opfer-Dings nicht so glasklar wie etwa in der Süddeutschen Zeitung verteilen will, erwähnt er dann gern die Gewaltspirale, die Hassspirale, überhaupt allerlei Spiralen – um wieder „beide Seiten“ zu erfinden, und um was von den Israelis zu fordern.
            So, als ob’s da wirklich beide Seiten gäbe.
            Politfantasien 😉

          • Eitan Einoch schreibt:

            Genau! Aber versuch mal den Leuten klar zu machen, dass es keine Gewaltspirale gibt. Gerade in Deutschland gibt es einen Glaubenssatz, der sofort fällt, wenn es um Konflikte geht: Beide Seiten sind schuld! Schon in der Schule wird einem dieser Satz beigebracht. Er gilt – vom Nationalsozialismus mal abgesehen – universell. Wer anders denkt und von Opfern und Tätern spricht, gilt als reaktionär, ja als dumm und ungebildet. Ich denke nicht, dass es spezifisch mit dem Nahostkonflikt zusammenhängt. In Deutschland ticken die Menschen wirklich so. Dieses neue Denken hat das Böse abgeschafft.

            Dieses Denken ist nichts Abstraktes, sondern hat konkrete Folgen im zwischenmenschlichen Umgang. Ich habe in meiner Schulzeit mich mal mit einem Idioten aus einer Parallelklasse geprügelt. Der Typ hielt mich für einen Opfertyp, da ich Gewalt aus dem Weg ging, und verpasste mir eine Kopfnuss – einfach so. Das hätte er lieber nicht getan. Ein Lehrer trennte uns, nachdem ich ihn zu Boden geworfen und ihm ein paar Schläge verpasst habe. Die Folge: Wir beide wurden zum Nachsitzen verdonnert. Nicht er, der mich tätlich angegriffen hat – nein, wir beide. Denn es gibt keine Tater, die angreifen, und Opfer, die sich wehren. Beide sind schuld. Und Gewalt ist bähbäh, egal ob offensive odet defensive Gewalt.

            Immerhin hat dieser Trottel mich danach in Ruhe gelassen. Er musste wohl einsehen, dass ich doch nicht das Opfer war, an dem er seine Aggressionen auslassen konnte…

          • Bachatero schreibt:

            Eitan,
            ich bin enttäuscht über Deine Uneinsichtigkeit. Es ist doch evident, daß Du, durch Dein gerade so sein (HiDagger 3;12) Dein Gegenüber, Deinen Bruder, dazu bewogen hast zu glauben, er könne Dich folgenlos belästigen. Das war mehr als bloße Vortäuschung falscher Tatschen, gleichwertig mit Urkundenfälschung, es ist geradezu Anstiftung zu einer unrechten Handlung, Fallenstellung in betrügerischer Absicht, u.U. sogar Aufruf zum Mord. Sei froh, daß Du nicht von der Schule geflogen oder im Arbeitslager gelandet bist.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich weiß! Hätte ich bloß mal den Schlägertypen raushängen lassen, dann hätte nicht nur jeder sofort gewusst, dass man sich mit mir besser nicht anlegt. Nein, ich wäre von allen Seiten umschmeichelt worden. Vielleicht hätte man mir einen Integrations-Bambi verliehen…

  3. Eitan Einoch schreibt:

    JE SUIS RAIF BADAWI!

  4. caruso schreibt:

    „Kermani war nicht mal kurz Pegida, Kermani ist unter der Maske eines Aufgeklärten Ayatollah.“ So
    was ähnliches denke ich auch schon seit längerem.
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      * sammelt beschreibende Stichworte zum casus Kermani *

      – Aufgeklärter Ayatollah.
      – Halbherziger Islamist.
      – Ein ganz herziger Mann, der daran arbeitet, ein richtiges Herzchen zu werden.
      – Ist ebenso wie die Demonstranten in Lille skandiert haben: „Musulmans innocents!“
      – Kermani ist mal kurz zu Pegida geworden.
      – Kermani hat zwischendrin geniest.
      – Kermani entgleiste mal kurz in Vorbehalten gegen Pegida.

      Gibt’s mehr?

      • abusheitan schreibt:

        Ich wollte Kermani nicht als einen „Aufgeklärten Ayatollah“ bezeichnen, sondern als einen Ayatollah unter der Maske eines Aufgeklärten! 🙂

      • gogo schreibt:

        Kermani ist Deutschland.

        • Aristobulus schreibt:

          ON EST KERMANI!

          • gogo schreibt:

            Ob er „Ost“ ist ist auch egal.
            Die „Phobie“ im Zusammenhang mit dem Islam hat ja auch Der Ayatollah geprägt und die großen Wichte haben es zu 100% übernommen.
            Zu den PEGIDA’s: Ein Teil der Spitze ist braun, ein Teil welcher mitmarschiert auch, ein Teil ist anti Europa, anti €, anti Amerika, ein Teil pro Astlöcher wie Putin und ein Teil versteckt sich hinter dem Banner „pro Israel“, und ein teil sind nur einfach Schrumpfköpfe, aber ein Teil … der größte Teil, ist einfach nur enttäuscht, quasi leer, von der „Hülsenpolitik“ der leeren und einknickender Art der BRD-Politik!

            Von WEST nach OST, von NORD nach SÜD … im Staate „Dänemark“ stimmt was nicht und das sind nicht Die, die hier Hilfe suchen, nicht die die hier aufgenommen werden sollen, nicht die über die täglich berichtet wird – es ist unsere Elite, die politische, die aus den sozialen Netzwerken, die religiöse Zweifaltigkeit (Money & Schutz durch den Staat s.o.), die täglich Arbeit und Geld bringende Sozialindustrie (für Diese Industriellen „Sozialarbeiter“) und die Elite der Medien, DIE ÜBERMACHT, die prägende!

            Meiner Meinung ist Kermani Deutschland, leider.
            Ob est … die Zahl „pi“ ist viel interessanter!

          • Aristobulus schreibt:

            [ Gogo, „on est Kermani“ heißt, man ist K., wir sind K.
            „Nous sommes K.“ heißt das Selbe (wir sind), aber „on est“ sieht mehr aus wie „je suis“ (ich bin) ]

          • gogo schreibt:

            Französisch hatte ich während meiner Lehrzeit (2,5 Jahre die ich gehaßt hatte, ständig).
            Es war eine französisch-deutsche Firma zu 99,99 mit Frauen und alle waren begeistert. Am Anfang ich auch, doch je mehr ich ich Fortschritte geleistet habe, um so mehr mußte ich es als Lehrling unter dieser anderen „evolutionären Entwicklung“ zu spüren bekommen – ich gab es auf!

            Jetzt zum „K“!
            Als ich polnisch lernen mußte, mußte ich oft in der Ecke stehen und 100x „XXX“ schreiben.
            Als ich deutsch lernen mußte, mußte ich oft in der Ecke stehen und 100x „XXX“ schreiben.

            Du verdonnerst mich wegen meinem schlechten Französich nicht in die Ecke, mein spanisch & italienisch (selbsterlernt) geht a u c h … , mit dem english oder besser ingisch … falls Du eine Frau wärst, was Du tatsächlich nicht bist – Ich schwörr, auch würdest mich verklagen wollen!

            lol
            Gruß

          • Aristobulus schreibt:

            🙂

            Verklagen, mais non!, nur beim Linsengericht oder so.
            Gruß.

          • gogo schreibt:

            keine Ahnung wie es jetzt geht:
            😄
            xD
            -)

            Guten Morgen und Tag auf alle Fälle!

            Hoch lebe Frankreich,
            hoch lebe Belgien,
            hoch lebe Polen,
            hoch lebe Italia.
            hoch lebe Deutschland – hoch lebe Israel

            … und allen anderen Ländern soll es auch gut gehen!

            Ein Hoch für alle, (außer den Mördern)!

  5. abusheitan schreibt:

    Kermanis Rede ist enttäuschend.
    Schon den frömmelnden, moralapostolischen,an den Gauckler erinnernden Ton empfand ich als abstoßend.
    In bestem Nebelsprech verrührte er die französische Revolution mit dem angeblich barmherzigen Islam und stellte den Massenmörder, Kinder-und Frauenschänder Mohammed als moderaten Friedensfürsten dar.
    Dass die Mörder von Charlie Hebdo selbst Karikaturen des friedliebenden Islam seien und den Djihad falsch verstanden hätten, gehört ja inzwischen zur offiziellen, politisch korrekten Islamdarstellung.
    Nein, diese Friede-Freude- Eierkuchenrede erzeugte bei mir keine Tränen der Rührung, sondern ein Kitzeln im Hals, einen Würgreiz.
    Kermanis Aussage, den Palästinensern würde von den Juden Land weggenommen, mit Pegida gleichzusetzen, ist infam.
    Kermani war nicht mal kurz Pegida, Kermani ist unter der Maske eines Aufgeklärten Ayatollah.

    • Aristobulus schreibt:

      Sehe ich auch so, Abusheitan.
      Kermani hat eine entscheidende Sache verfälscht und eine entscheidende Sache gelogen:
      – Das allgemeine, gauckelnde in Schutz Nehmen der moslemischen Überlieferung,
      – die Verdammung von Juden, die da wohnen, wo sie moslemischerseits nicht wohnen sollen.

  6. gogo schreibt:

    PEGIDA! – und eine ganze Nation zuckt zusammen!

    MÖRDER! – und eine Ganze Nation erklärt es den Toten besser!

  7. Kanalratte schreibt:

    Ich mag Schweine! Ich bin Schweinefreund!

    • Aristobulus schreibt:

      … der moslemische Hass auf Schweine (darüber gibt’s Äußerungen galore) hat wohl damit zu tun, dass man dorten hasst, was man sich nicht einverleiben soll oder kann.
      Ein banaler Mittagessens-Hass

      • mike hammer schreibt:

        irgend wann züchten juden ein rein pflanzliches schwein,
        das halachisch total koscher ist!
        warum sind sie nicht
        koscher?
        sicher hatte da einer ein hertz für ferkl.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, eine vegane (weil parve) Ferkeley, derdiedas Milch gibt, unbefruchtete (koschere) Eier legt, reine Wolle abwirft, wiederkäut und gespaltene Hufe hat, und deren Knochen man zu feinen Maschinenpistolen verarbeiten kann 😉

  8. mike hammer schreibt:

    gibt es auch gerechte unter den tieren?

    das viech ist ein zadik!

    Hero Cat Saves Baby From Freezing To Death


    Masha, a long-haired tabby cat, saved the life of a baby abandoned in the streets of Russia — after she climbed into the box he was discarded in and kept him warm, health officials said.

    “The baby had only been outside for a few hours and thanks to Masha … he was not damaged by the experience,” a hospital spokesman told Central European News.
    The whiskered hero even meowed to get the attention of a passerby.

    “She is very placid and friendly, so when I heard her meowing, I thought that perhaps she had injured herself,” said Obninsk city resident Irna Lavora. “Normally she would have come and said hello to me. You can imagine my shock when I saw her lying in a box next to a baby.”

    Masha is a communal cat who is looked after by local residents. When she found the baby — who appeared to be in great shape — she immediately took to him as if he were her own, according to CEN.

    “Clearly her mothering instincts had taken over and she wanted to protect the child,” Larova explained. “He was well-dressed with a little hat, and whoever left him here had even left a few nappies and some baby food.”

    The baby was immediately rushed to a local hospital, where he was given a checkup and declared fit and healthy, officials said. Since the child was found, Masha has been hailed as a hero by local residents — and she’s been reaping the benefits.

    “Everyone in the block is very proud of her,” Lavora said. “We have all spoiled her rotten by giving her her favorite food.”

  9. mike hammer schreibt:

    Britische Presse verzichtet auf abbildung von SCHWEINEN um moslems nicht
    zu beleidigen, komisch das juden beleidigt sein könnten hat keiner geahnt?

    bald verzichten sie auf bilder, man soll ja keine bilder machen….. 👿

  10. mike hammer schreibt:

    3 tote belgische polizisten bei antiterroraktion…. 😦

  11. mike hammer schreibt:

    Jüdische Siedler in JUDEA sind mit nichten wie moslemische Siedler in Berlin,
    sie sind wie INDIANISCHE Siedler in CANADA oder Aborigene Siedler
    in Australien. der ausdruck Jüdische Siedler ist ein Aachronistisches
    Stigma denn Juden sind in Judea Indigen, alle Anderen dort sind SIEDLER!

    PS.: tote bei antiterroreinsatz in belgien 25km von achen entfernt……

    • Aristobulus schreibt:

      Eben SO ist das mit den jüdischen Siedlern, Hammer.
      Man muss es dem Herrn Kermani auf die Socken hämmern.

      • mike hammer schreibt:

        Wie?
        der ist damit aufgewachsen,
        da kannst du mit fakten um dich werfen wie du willst.
        ist wie mit stalin, er hatt massig russen
        gekillt, fakten gibts zu hauf
        und die russen
        lieben
        ihn.

        du kannst ihnen nicht den jüdischen siedler nemen,
        dann bleibt ja nichts legitimes für den hass
        im hypotalamus, den unter
        bewussten.

  12. schum74 schreibt:

    Ist es nicht bemerkenswert, dass Navid Kermani in einer Rede gegen die Metzler der Charlie-Hebdo-Journalisten und der Juden im HyperCacher auf PEGIDA, ProKöln und Rechtsradikale zu sprechen kommt? Dass er von etwas anderem zu sprechen kommt als von eben den Morden?

    Als Baruch Goldstein Muslime in Israel erschossen hatte, ist kein jüdischer Redner auf der Riesendemo auf die Idee gekommen, reale Verbrechen von Muslimen an den Juden zu erwähnen. Man fand, es wäre nicht der Ort und nicht die Zeit.

    Kermani, „der halbherzige Islamist“ (Aristobulus) muss was hinzu erwähnen. Da wären noch PEGIDA, ProKöln, die Rechtsradikalen und – sicher noch die Schlimmsten von Allen – die Juden, die „den Palästinensern Siedlung um Siedlung ihr Land“ wegnehmen.
    Das wird man noch sagen dürfen. Auch in Zusammenhang mit den Massakern in Paris. Besonders in Zusammenhang mit den Massakern in Paris.

    „Halbherzig“, Aristobulus? Ich finde den Mann ganz herzig.

    • mike hammer schreibt:

      # schum
      haben die juden haben schonwieder nichts aus der geschichte gelernt, oder so…..

    • Aristobulus schreibt:

      Der Herzige arbeitet daran, ein richtiges Herzchen zu werden, Schum. Das muss man ihm lassen.

      – Und die halbherzige Islamistin Lady Ashton nicht zu vergessen, die als EU-Außenministerin just die selbe Volte machte: Als jüdische Kinder in Nahost ermordet waren, erwähnte sie die in ihrer Rede, um im SELBEN SATZ arabische Opfer dses Kriegs zu nennen. Nein, so herum, Sie erwähnte die ermordeten jüdichen Kinder, UM die armen arabischen Kriegsopfer zu nennen.

      Wer weiß, welches schöne grünliche Handbuch diese beiden Viertelherzchen auf dem Nachttisch liegen haben.

      • schum74 schreibt:

        „im SELBEN SATZ“: Ja, Catherine ist besser als Navid. Sagt man nicht im Allgemeinen, dass Frauen intelligenter wären als Männer? Besonders die Blondinen. 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          Aber das is‘ doch jetzt gegendert 🙂

          • mike hammer schreibt:

            natürlich sind frauen besser,
            frauen sind super, das einzig blöde
            an frauen ist, und das ist unser glück,
            das sie männer mögen, männer!
            die ärmsten, ich meine schon der anblick, der vergleich, eher würd ich mir
            die wurs…….

          • schum74 schreibt:

            Hab‘ mich auch schon in hellen Augenblicken gefragt, was Frauen wohl an Männern… Mein Verdacht: Es hat was mit Sex zu tun.
            Bitte Mike, jetzt nicht den Fehler machen und Hypothesen mit Tatsachenbehauptungen verwechseln. Das Alles muss noch in einer Reihe kostspieliger Felduntersuchungen von der Psychologie-Abteilung der Freien Universität Berlin geprüft werden. Dazu fehlen aber z. Z. die finanziellen Mittel. Der Abteilungsleiter hat schon einen Antrag auf Sonderzuwendung des Senats gestellt, aber die zuständige Senatorin, die mit der Hand auf dem Geldstrumpf, ist eine grünliche Linke, und die sagt, dass es Sex unter Männern und Frauen nicht geben kann, weil das politisch unkorrekt wäre. Kurz: Sie will nicht.
            Solange bleibt die Sache mit dem Sex reine Hypothese, die Du bitte nicht mit einer Tatsachenbehauptung verwechseln darfst.

          • mike hammer schreibt:

            # schum
            „…….. vom barhocker gefallen, atemnot,* habe mir die genderisierten proffesorin/inen
            vorgestellt*, schwer aufgeschlagen, gelächter schmertz……“
            kopfschüttelnde stammgäste, „nun hats ihn total erwischt…“
            „…verträgt nix mehr..“ ((( 😉 )))

    • ceterum censeo schreibt:

      !!!

  13. mike hammer schreibt:

    Hauptsache die POLITIKER haben ne riesen DEMO angeführt.

    äääh sie wollten die demo anführen aber die demo hat sich versteckt, oder so…..

    • Aristobulus schreibt:

      Die Nachhut kommt da hinten: Vier aus dem Volke.
      In der DDR war das auch so, da demonstrierten Honecker und Mielke in vorderster Reihe, bis sie sich wegen Müdigkeit auf die Tribüne zurückzogen. Das geschah recht schnell.

    • schum74 schreibt:

      Apropos Demo:
      Eine Charlie-Demo gab es am vorigen Sonntag nicht nur in Paris. Charlie-Demos gab es in mehreren französischen Städten. Und wisst Ihr, was die Demonstranten in Lille skandiert haben? Das erratet Ihr nicht, ist zu pervers: « Musulmans innocents » – Unschuldige Muslime.

      Die vordergründige, vermutlich allein bewusste Absicht ist klar: Man soll die Muslime nicht Alle in einen Topf werfen. Was die Gutmenschen jedoch tatsächlich sagten: Kein Muslim ist für irgendwas verantwortlich, er ist so unschuldig wie ein Tier. Gleichzeitig macht der Satz für die Dauer des Rufs das Geschehen ungeschehen: Niemand hat sich schuldig gemacht, niemand ist umgebracht worden. Es gab am Donnerstag und Freitag weder Massaker noch die Angst, das werde nie mehr aufhören. Kein Grund also, sich vor Muslimen zu fürchten: Sie sind Alle unschuldig. Pfeifen im Dunkel. Islam ist Frieden.

      • Aristobulus schreibt:

        Beantrage sofortestens den Goldenen Orwell (den Tapfer im Nirgendwo ja unregelmäßig aber unmäßig gern verleiht) für diesen denkwürdigen Slogan « Musulmans innocents », weil Orwell darob so schallend und so.

        • schum74 schreibt:

          Hier die Quelle, damit es nicht schon wieder heißt, das wäre eine Erfindung des Mossad:

          http://ripostelaique.com/la-formidable-une-de-charlie-hebdo/

          • Aristobulus schreibt:

            … die Ripostelaïque ist doch dieser eine Larry Foul, der in der Abteilung C17 immer nicht weiß, ob er sein Eifohn und sein Papiertigertaschentuch in diese oder jene Hemdsärmeltasche stecken soll 🙂

          • schum74 schreibt:

            Stimmt, Aristobulus. Ripostelaïque hat es sich in der Unterabteilung der Online-Zeitungsbranche so gemütlich eingerichtet wie dieser Larry Foul in der Unterabteilung von C17: gemütlich, risikoarm, pépère.

            Ist Dir aufgefallen, dass Warszawski eine Vorliebe für die Halbgescheiterten hat? Auch sein Jakob Pauli, der mit dem SS-Großvater, hat einen untergeordneten Posten beim WDR. Die Typen mag ich auch. Sofern sie nicht auf erniedrigt und beleidigt machen. Dann wird’s nämlich mörderisch.

          • Aristobulus schreibt:

            Ripostelaïque ist in Gefahr, weil sie kein Blatt vor den Mund nehmen. Du hast mal einen Artikel zu lesen gegeben, in dem stand (es waren mehrere Artikel), dass Christine Teisier einem übergriffigen wütenden Moslem gesagt hat, „l’islam est une abomination!“
            Dafür wurde sie von einem Gericht zur Zahlung von 5000 Euro verurteilt. Und nein, es war kein Schariagericht, sondern ein sehr laizisisches französisches.

            Wie oft Guy Millière schon von l’abomination geschrieben hat?
            Finde grad diesen Hassartikel aus der ZEIT von 1948, in dem die sahnige Gräfin Dönhoff gifter, Israel sei ein „völkischer Ordensstaat“. Sie galt noch über Jahrzehnte als grande dame, die schnarrende Schnepfe. Der Nachruf auf sie in der ZEIT, eben dieser, war ungeheuer: Ein Portrait in Schwarzweiß wie von Leni Riefenstahl nebst lobesamen Riesenartikel auf Seite Eins.

            Wenn man das vergleicht: Der heulende Irrsinn.

          • schum74 schreibt:

            Christine Tasin hat nicht gesagt: « L’islam est une abomination! », sie hat gesagt: « L’islam est une saloperie! ». Sie wollte sicher gehen, dass die oft gewalttätigen, aber nicht immer sprachgewaltigen Mohammedaner sie verstehen.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, saloperie. Das war’s.
            Freilich versteht ein Islamizist saloperie auf Anhieb, weil er immer die Anderen beschuldigt, dass sie Saloperien seien. Er selbst ist freiliche une Abomination, deswegen und aus anderen Gründen. Kann er aber nicht begreifen, das.
            Ach, diese Schwierigkeiten der Dschihadistiker 😀

        • mike hammer schreibt:

          sprachlos

      • schum74 schreibt:

        Noch eine Deutung von « Musulmans innocents »: Es gab wohl Massaker, aber die wahren Mörder sind keine Muslime.
        Wer sind die wahren Mörder? Hier sind die beiden Viertelherzchen Lady Ashton und Navid Kermani gefragt.

    • ceterum censeo schreibt:

      Habe in Betrachtung des Bildes gerade einen sündhaften, wenn nicht menschenverachtenden Gedanken gedacht: Warum konnte in dem Moment nicht noch mal ein Wagen mit sozial benachteiligten Rechtgläubigen mit AK 47 um die Ecke geschossen kommen? Lassen wir´s ruhig zwei Wagen sein! 😦

      • mike hammer schreibt:

        ich weiß nicht ob ich der einzige bin dem es auffällt

        der stricher sohn posiert hier nicht mit irgendeiner AK 47,
        es ist auch keine kleinkalibrige AKSU, wie die von obama bin laden,
        nein das ist etwas besonderes.

        das ist gar keine kalaschnikov, es ist eine tschechische vz 58 compact

      • Aristobulus schreibt:

        Da ist was dran.
        Warum haben die zu wenig von diesen kleinen schwarzen Autos?, immer diese Sozialeinsparungen und diese gesellschaftliche Kälte.

        Wird man hier zum Feierabendzyniker-? Nu, mit Grund.

        • mike hammer schreibt:

          mich haben immer die wege der waffen interessiert, meist deutetes auf
          einige verbindungen hin. es ist ein einzelstück, kann sonstwo
          herkommen, aber bei der masse an AKs die da
          herumschwirren würde es mich
          doch interessieren ob der weg n-afrika – europa für illegalen waffenhandel
          geöffnet wurde. das hatten nur tschechoslovakische sondereinheiten (selten)
          und (in größeren mengen) arabische potentaten, wie kadafi oder sadam….

          sollten die waffen von n-afrika rübergekommen sein, waren sie
          als direktes handelsgut unterwegs und
          nicht als drogen-beiwerk,
          was auf einen großen europäischen
          markt hinweist. eine AK hingegen kann von überall her stammen und die
          presse/politik wird wohl keine infos rausrücken……

          das ist der culibali auf dem bild, nix schwartze autos, der judenmörder…… 😉
          (sollte der markt aus nordafrika geöffner sein, sind
          raketen das nächste größere spielzeug
          in dem terrorspiel. ;evil:

  14. schum74 schreibt:

    Wer behauptet, Juden seien ein Problem, wenn sie in Palästina siedeln, ist nicht besser als jene, die behaupten, Muslime seien ein Problem, wenn sie in Europa siedeln.

    Natürlich gibt es in Europa ein Problem mit Leuten, die sich auf den Koran und die Tradition des Propheten berufen. Das wissen Sie sonst sehr gut; nur gerade nicht in diesem Artikel.

    NB. Juden halten Karikaturen aus. Sogar die von Charlie Hebdo mit Hakenkreuzen in Davidsternen.

    • Aristobulus schreibt:

      Juden seien ein Problem, wenn sie in Palästina siedeln

      Muslime seien ein Problem, wenn sie in Europa siedeln

      Das sind zwei verschiedene Kategorien, die verschiedener gar nicht gehen – ungleich verschiedener als Einzelhaft und Zweifelhaft.
      Gerd Buurmann wählt die annähernd selben Worte und spielt mit dem Gleichklang, indem er den Unterschied genau kennt. Er nimmt aber Missverständnisse in Kauf.

      Also ich lese in dem Artikel überall nur eins: THINK! (diese Schilder in den Büros der USA in den 1930ern, auf denen das stand)

  15. schum74 schreibt:

    Es war eine hervorragende Rede, die Navid Kermani hielt, bis auf die paar Sekunden als er leider kurz PEGIDA wurde. Auf der Suche nach den Gründen für Terrorismus erklärte er, es sei ein Problem, dass „den Palästinensern Siedlung um Siedlung ihr Land weggenommen wurde“.

    Wie bitte, lieber Buurmann? PEGIDA sagt, es sei ein Problem, dass „den Palästinensern Siedlung um Siedlung ihr Land weggenommen wurde“?
    Verwechseln Sie nicht PEGIDA mit Tim Willcox? Oder Navid Kermani mit Mahmud Abbas?

    Um noch einmal auf PEGIDA zurückzukommen: Man zeige mir bitte im PEGIDA-Programm die Stelle, in der gegen Muslime in Europa gehetzt werde. Wer die Stelle nicht findet, muss sich sagen lassen, dass er in den Chor der Verleumder einstimme.
    Zwar tragen Pegidisten an Verleumdungen weniger schwer als die Juden ‒ sie sterben nicht daran ‒, doch moralischer sind die Verleumdungen deshalb nicht.

    Dafür wieder „mein“ Burmann:
    Momentan gibt es im Nahen Osten Gebiete, die zu keinem Nationalstaat gehören. Ob diese Gebiete, die einst zum Osmanischen Reich gehörten, irgendwann einem Land zugeschlagen oder einen neuen Staat bilden werden, wird die Geschichte zeigen. Zur Zeit jedoch sind diese Gebiete noch umstritten. Dennoch siedeln auf diesem Gebiet die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen. Warum aber werden nur die jüdischen Siedler als „illegal“ bezeichnet? Ich sag es Ihnen. Aus dem gleichen Grund aus dem die Menschen im Supermarkt in Frankreich ermordet wurden: Weil sie Juden sind!

    Genauer und kräftiger geht nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Schum, „als er leider kurz PEGIDA wurde“ halte ich für Buurmannsche Rollenprosa, so verpackt, dass sie schillert und changiert.

      Im Verständnis (welch glorreicher Ausdruck) der allermeisten Politiker und Journalisten wird einer sofort zum Halbnazi und Vollrassisten („zu Pegida werden!“), wenn er was gegen die Gewalt der Moslems sagt.
      Das hat Buurmann aufgegriffen und gegen Kermani gewendet, indem er vorgab, wie die Bessermenschen zu schreiben.

      À propos, lass uns mal kurz zu Pegida werden 🙂 , das schillert.

      • ceterum censeo schreibt:

        Also ich hab´s extra noch mal gelesen. Vielleicht denkst Du als Schöngeist manchmal um drei Ecken? Für mich klingt es so, als wenn es gemeint ist, wie´s da steht.
        Aber man sollte vielleicht bedenken, das es DEN Buurmann nicht gibt, und man seine Texte nicht ins Deutsche übersetzen kann. Und jeder Gläubige interpretiert sie anders! 🙂

      • Aristobulus schreibt:

        Erstaunlich, dass er just Mischpoke 1) als Schimpfwort 2) für die Pegidisten gewählt hat.
        Oder das kroch sich einfach so aus ihm raus.

        Vielleicht kriecht’s ihm auch einfach so aus dem Gedärm, dass er im einen Fall (Islamismus-Islam) krampfhaft unterscheiden will, was nicht zu unterscheiden geht, und im anderen Fall (die Pegidisten) nicht unterscheiden will, was in sich selbst jedoch völlig unterschiedlich ist.

  16. anti3anti schreibt:

    Was wäre, wenn Navid Kermani in in seiner wunderbaren und zu Tränen rührende Rede kurz in zwei Sekunden und leider: „Juden ins Gas!“ gerufen hätte?
    Ich bitte zu bedenken: Wenn die Hitleristen ihren Gas-Auftrag erfolgreich beendet hätten, dann gäbe es keinen islamischen Antisemitismus, weder in Europa, noch in Palästina.

  17. Krokodil schreibt:

    Hat man dem Tapferen ähnlich gedroht?

    http://www.welt.de/wirtschaft/article136419701/Der-schale-Pegida-Post-des-Oettinger-Chefs.html
    https://www.oettinger-bier.de/mein-oettinger/chefsache/chefsache-januar-2015

    Mayer schreibt dann:
    „In diesem Fall bin ich über das Ziel hinausgeschossen und möchte mich entschuldigen, wenn ich den Eindruck erweckt habe Bewegungen wie Pegida zu unterstützen und die Pressefreiheit in Frage zu stellen.“

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Einer, der an der tatsächlichen Freiheit der Presse gerade noch zweifelte, der suhlt sich nun im Dreck, zu Füssen des kreischenden Mobs, und winselt er wolle nicht die Pressefreiheit „in Frage“ stellen. Als ob genau dies die Presse selbst nicht tun würde.

    Und nochwas:
    Denkt hier jemand Krokodile würden nicht von solchen Musterdemokraten belästigt?
    Ich hatte nie etwas mit Gerichten oder der Polizei zu tun.
    Seit ich im Internet bissig kommentiere hatte ich eine aus der Luft gegriffene Strafsache und zwei aus der Luft gegriffene sonstige Amtsgerichtssachen (möchte wirklich nicht näher darauf eingehen) am Hals.
    Macht Euch nicht in die Hose.

  18. Martin schreibt:

    Nun ja.

    „In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis, wie die Leute von PEGIDA, die in muslimischen Siedlungen eine Gefahr sehen!
    Weniger ängstliche Deutsche jedoch verstehen diese Viertel als eine kulturelle Bereicherung, die ein friedliches Miteinander in Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz fördern. “

    Die von den Vierteln geförderte Bereicherung der Toleranz, Vielfalt und Akzeptanz kann man ja mal einfach nachprüfen, indem man einfach mal in verschiedenen Vierteln eine Zeitlang mit einem T-Shirt rumläuft, das eine Ablehnung der jeweiligen Glaubensrichtung deutlich macht.
    Sowas vielleicht, wie das beliebte Bad Religion Motiv mit dem Kreuz im Verbotszeichen böte sich an, vielleicht mit dem Schriftzug für Allah bzw. dem Davidsstern.
    Bin gespannt auf die Ergebnisse des Field Tests….

    • Krokodil schreibt:

      Danke, genau das ist es.

      • Aristobulus schreibt:

        Buurmanns „weniger ängstliche Deutsche“ ist Rollenprosa, Leute. Nicht?
        Er nimmt jene beim Wort, die Andere als paranoid und rechts bezeichnen, weil sie was gegen islamische Mono-Unkulturen in sich ausbreitenden Stadtvierteln haben.
        Kann man so machen. Wenn es denn als Rollenprosa verständlich wird! Wird’s aber nur, wenn man Gerd Buurmann gut kennt.
        Das war jetzt meine Buurmannkritik zum frühen Abend 😉

  19. yoyojon schreibt:

    Eines der Probleme, die ich mit Pegida und Konsortien habe, ist dies: Die möchten vermutlich nur nette Leute in D und denken fälschlicher Weise, dass Einwanderer nicht nett sind. Ich würde erst mal hier anfangen: Überall sehe ich jede Menge deutscher Arschlöcher. Die würde ich erfassen und dann gegen nachweislich nette Einwanderungswillige tauschen. Wenn da also nette syrische Flüchtlinge sind, denen das Kopftuch wurscht ist, die würde ich nehmen und die gleiche Anzahl von D-Arschlöchern nach Syrien schicken. Oder so ähnlich. Diese Art von Einwanderern lernen dann auch schnell deutsch und integrieren sich ohne Probleme. Ist aber wohl etwas zu spät. Die bisherigen Einwanderer sind „gemischt“ und die D-Arschlöcher sitzen immer noch hier, etwa bei Pegida und Konsortien. Da haben wir ein Problem. Einige.

    • Krokodil schreibt:

      DAS ist wirklich ausgesuchter Schwachsinn.
      Unterstellung der Verallgemeinerung, um dies dann selbst auf die Spitze zu treiben. Armselig.

    • Bachatero schreibt:

      Heinrich Böll : Wie in schlechten Romanen. Für den Abend hatten wir die Zumpens eingeladen, nette Leute, deren Bekanntschaft ich meinem Schwiegervater …

      Lies ruhig mal weiter, yoyo, zu den netten Leuten des Herrn Böll. Nett klingt wie Allah hu Akhbar. Schon bizarr Invasoren als nett zu bezeichnen und Autochthone als deportierungswürdig.

      • Krokodil schreibt:

        So ist es meistens.
        Man schreit laut „Extremist!“ und gefällt sich in dieser Rolle selbst.
        Siehe „Anti“-Faschläger.

        Natürlich gibts hier unter den Eingeborenen haufenweise Knallköppe.
        Wegen denen allerdings ist die Lage nicht eskaliert, auch wenn Film Funk und Kasperletheater behaupten es läge am Herold (der dazu 137%ig zu den Knallköppen dazugehörig definiert wird).

        • Aristobulus schreibt:

          Schon, Bachatero und Krokodil
          Ich mag diese Sprüche über wegzusiedelnde Deutsche nicht mehr hören. Da definiert einer, wer Arschloch sei, indem er selber naturgemäß keins ist, und ruft ganz lustig nach Deportation von irgendwem.
          Ruft er auch nach der Deportation von Polen oder von Juden?! Ja never ever. Wäre ja faschistisch, das.

        • Bachatero schreibt:

          Man darf doch Zuhause so knallkoeppig sein wie man will. Ich laufe z.B. fast immer nackt in meiner Bude rum (keine Wandspiegel!). Jedermann weißes und ruft von weitem „Hey Bachatero, comotuta? Dann swoosh ich mir schnell was um und empfange royal. Soll ich, nur weil mal Besuch kommen könnte, den ganzen Tag in der Burka herumlaufen, bei der Hitze? Bisher hat auch noch kein Dominikaner und erst recht nicht die Innen beantragt, mich zu deportieren, nur weil se vielleicht mal kurz gezippelt worden sind. Bin ja sonst ganz nett und zugänglich. Man stelle sich diese Praktiken mal in Khartoum oder Benderbeila vor. Da wäre nicht nur der Zippel schnell ab.

          • Aristobulus schreibt:

            Die angenehm knallköpige Art zu Hause, ach ja, die ist eine Errungenschaft, die in Khartoum und Islamabad als Abweichung vom Koran gilt. Da ist vorgeschrieben, was man wann an- oder auszuhaben hat oder wann wer zu köpfen sei.
            Woran liegt’s: Weil dorten keine Bachata!, und weil dorten kein Wein!, um mal das Ganze so auf Grundlegendes runterzubrechen.

    • ceterum censeo schreibt:

      Bei Pegida sitzen die deutschen Arschlöcher? Gut, daß man das endlich mal aus erster Hand erfährt. Man ist ja sonst immer auf die Lügenpresse angewiesen.
      Spaß beiseite. Ist schon traurig, wie sich der Deutsche immer wieder von der Obrigkeit auf seine Landsleute hetzen läßt. Das stellte übrigens schon Napoleon fest. Wird sich amüsiert haben.

  20. Krokodil schreibt:

    Diese Form der Satire verstehe ich nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Es bestehen eben Vorbehalte gegen Pegida 😉 , so oder so.
      Selbst indem Navid Kermani darin mal kurz entgleiste.

      • Krokodil schreibt:

        Vorbehalte bestehen unbestritten.

        „Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis, wie die Leute von PEGIDA, die in muslimischen Siedlungen eine Gefahr sehen! “

        Die Gefahr geht ja wohl genau von dem aus, was den jüdischen Siedlern eben nicht eigen ist. Weshalb der Gebrauch des Wortes Siedlung hier schlicht und ergriefend völlig fehl am Platze ist. Der Tapfere schrieb drölfzigtrilliarden mal warum man es nicht vergleichen kann. Und nun tut er es selbst?
        Waren die Nazis auch nur Siedler?

        Zuerst dachte ich er möchte es sich zwischen den Stühlen bequem machen.
        (Islamkritik und Pegidabashing sind ja jeweils modern)
        Geht ihm die Muffe weil er inzwischen bei 3,14 bzw QQ usw genannt wird?
        Jetz darf er im Sommer kein Blut vergiessen, hat er Angst dies wäre erst der Anfang?

        • Aristobulus schreibt:

          Siedler ist jeder. Jeder Einzelne der paar Milliarden Leute siedelt irgendwo, mancher lang, mancher kurz.
          – Die USA sind eine Siedlung, die etwa 300 Jahre alt ist.
          – Ostholstein ist eine Siedlung, die etwa 1000 Jahre alt ist.
          – Die Nazideutschen im Osten waren Siedler par excellence: Ausmordung der Polen war vorgesehen und wurde systematisch durchgeführt.
          – Das Elsass ist eine Siedlung von Deutschen und Franzosen, und die Elsässer haben sich als Siedler selbst erfunden.
          – Ganz Holland ist eine Aussiedlung der mittelniederdeutschen und der altfriesischen Sprache.

          Auch Mohammedaner in Marxloh, St.Georg, Neukölln usf, sind Siedler – mit dem Unterschied, dass sie JETZT offensiv vorgehen, und zwar so offensiv, dass sie Alles sonst verdrängen, anspucken und dämonisieren. So ähnlich wie die Prä-Deutschen unter Kaiser Otto I., die die Slawen wie Untermenschen behandelten.

          Einzige Ausnahme: Die jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria (hast Du erwähnt, Krokodil), weil von denen keine Gewalt ausgeht, weil da keiner verdrängt oder marginalisiert wird, und weil ohne diese sog. Siedlungen die lokalen Araber wohl so arm dran wären wie ihre Verwandten in Syrien und im Irak.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und der Tapfere muss keine Seiten wählen 😉 , er hat seine Seite längst gewählt: Dass Frieden herrscht, so bald die Moslems (der Islam, der Terrorismus, der Dschihadismus) keine Juden und keine Kaffern mehr verfolgt. So steht es da etwa.

          • Aristobulus schreibt:

            … verfolgEN. Denn es sind ja so verdammt viele.

          • quer schreibt:

            Die Elsässer sehen das ein wenig anders; das mit den Franzosen. In Teilen die Lothringer auch.

          • quer schreibt:

            „…unter Kaiser Otto I., die die Slawen wie Untermenschen behandelten.“

            …und so ganz nebenbei mit der Errichtung des Bistums Gnesen, Polen gründeten.

          • Aristobulus schreibt:

            Fulminante Gründung in der Tat. „Polen“ zu jener Zeit: Ein kirchlich-ritterlicher Raub-Viertelstaat, Zerrbild, das auf seine eigenen Leute schiss. Pardon.
            Ach Quer.

          • quer schreibt:

            So gesehen, waren dies doch alle. Oder? Wir reden vom frühen Mittelalter.

          • Aristobulus schreibt:

            Slawische Bauern waren dies NICHT. Jüdische Händler waren dies NICHT.

          • quer schreibt:

            Deutsche Bauern und jüdische Händler in Teutschland waren es aber auch nicht. Oder? Die jeweiligen Stände in Europa waren einander ziemlich gleich. Das wollen wir doch bitte bemerken.

          • Aristobulus schreibt:

            Das wollen wir bitte, Deutscher. Jawoll.

        • quer schreibt:

          Ich lege Wert darauf, als Schweizer gesehen zu werden, wenn es dero Gnaden genehm sein sollte.

        • ceterum censeo schreibt:

          Harte Worte, Krokodil. Aber der Gedanke kam mir auch, wenn auch nur ´ne Nanosekunde! Wollens abwarten, und nichts menschliches ist uns fremd.
          Wer werfe de ersten Stein? 🙂

  21. Aristobulus schreibt:

    Die Leute von Pegida sehen in moslemischen Siedlungen Europas eine Gefahr, weil diese sich in der Tat ausbreiten, um jene, die zuvor dort wohnten, zu verdrängen, um dann dort, wohin sie verdrängt wurden, über sie zu bestimmen und sie zu assimilieren. Kann man als Eroberung sehen, das: Als Vereinnahmung peu à peu, zumal mit Gewalt und Hassausbrüchen verbunden, mit Übergriffen, mit Geschrei und Forderungen galore.

    Das ist bei jüdischen Siedlungen in Eretz Israel nie der Fall gewesen. Nie!

    Freilich könnte es sein, dass manche von Pegida auch was gegen jüdische Siedlungen haben, sei’s gegen die in Nahost, sei’s gegen die schwindenden, ausblutenden!, in Europa.
    Das wissen wir aber nicht genau, weil man sich bei Pegida so schlecht artikuliert.

    • quer schreibt:

      „Kann man als Eroberung sehen,…“

      Kann man nicht nur, muß man. Landnahme (millionenfach!) in einem Land, welches auf 60% seiner Jahrhunderte alten Fläche geschrumpft wurde und zu den dichtest bevölkerten Ecken Europas gehört. Wie lange würde man sich in anderen Teilen der welt gefallen lassen? Die Eroberer wiegen sich – vermute ich mal – langfristig in trügerischer Sicherheit.

      • Aristobulus schreibt:

        … das auf 60% geschrumpfte Deutschland ist kein Argument: Weil Grenzen nun mal keine natürliche Größe sind.
        Analog: Die Dauerforderung der palästinensischen Araber, dass ein bestimmtes Land (Landstrich) ihnen gehöre. Die gilt ebenso nicht.

        • quer schreibt:

          Kein Argument, sondern Tatsache. Ich stehe nicht an, falsche Vergleiche ziehen zu wollen. Mir ging es hier nur um die Eroberungsabsicht gegenüber Deutschland, bzw. dem, was davon übrig geblieben ist. In Israel (und darüber hinaus) sind die Juden die Urbevölkerung, welche von den Arabern seit 1300 Jahren drangsaliert und angegriffen werden. Im Endeffekt zwar das gleiche, aber eben nicht dasselbe.

          • Aristobulus schreibt:

            Dieser Kommentar nimmt Ihren vorigen Kommentar zurück, der suggeriert hat, dass die deutschen Grenzziehungen irgendwas mit Unrecht an den Deutschen zu tun gehabt hätten.
            Um so besser.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Um Missverständnissen vorzubeugen (obwohls nicht zum Thema des Artikels gehört): Grenzziehung sind nicht Vertreibungen. Dei Vertreibung der Deutschen ab 1945 war etwas Barbarisches.
            Grenzziehungen sind jedoch was völlig Anderes: Nach den Menschheitsverbrechen der Deutschen konnte es nicht beim Reich in den Ausdehnungen von 1937 bleiben.

          • besucher schreibt:

            Das eine bedingt nicht das andere: Man hätte die Deutschen auch zu Reparationszahlungen verdonnern können. Ins Gulag schicken können. Ohne die Grenzen zu verändern wie sie sagen wir mal 1935 oder 1937 waren.

        • quer schreibt:

          Können Sie mir darin folgen, daß man ein monströses Verbrechen nicht mit einem anderen monströsen Verbrechen begründen oder entschuldigen kann? Jedes dieser Verbrechen ist in seiner Art einzigartig. Und jedes diese Verbrechen wurde/wird gesühnt werden müssen. Die offene Rechnung Europas.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich habe das Verbrechen der Vertreibungen mitnichten mit irgendwas begründet. Nichtmal mit querer Halblogik.
            Können Sie mir darin nicht folgen?

          • quer schreibt:

            „Nach den Menschheitsverbrechen der Deutschen konnte es nicht beim Reich in den Ausdehnungen von 1937 bleiben.“

            Klar haben Sie begründet!

            Es wird eine Interessante Lektüre für Sie sein:
            John Sack. „Auge um Auge“ 1993, Kabel, ISBN 3-8225-0339-8
            Wenn man das noch nachvollziehen kann, so doch nicht die Handlungen der Polen, welche lediglich ihre (panslawistischen) Träume von1848 (!) realisieren konnten.

            Nur so nebenbei: Ich war letztes Jahr in Polen; bzw. dem, was sich heute so Polen nennt. Es war für einen feinfühligen Menschen (wie z.B. eine Schweizerin) überall spürbar, mit welchem Wissen und welcher Ahnung die Menschen dort das schlechte Gewissen quasi vor sich hertrugen…..

          • Aristobulus schreibt:

            Langsam werden Sie frech, Quer, Sie machen hier ne Rechnung des Deutschen gegen den polnischen Jud. Mehr haben Sie nicht drauf?
            Meine Großmutter wurde aus Breslau VERTRIEBEN, weil die Russen keinen Unterschied zogen.
            Und nun kommen Sie mir mit einem Sack und mit einem „Auge um Auge“. Dolle und doll gekonnte Andeutung, das lutherische Auge usf. Dabei sind Sie doch ein Kathol‘, der derlei Schmutz nichtmal als Ahnung links liegen lassen sollte.

            Sie wollen mir hier dies oder jenes reinwürgen, heut dies, morgen das. Macht’s wenigstens Vergnügen? Nö, Ihre Versuche bleiben rutzelig und a bissele schmutzelig.
            Sie haben damit keine Chance, old man. Ich bin gerissener als Sie. Tut mir Leid. Man hat mich dazu gemacht. So Leutz wie Sie.

            *überlegt, ähmmm, hat nu einer wieder Risches gemacht? Nadaschauher.*

          • quer schreibt:

            Ich werde nicht und habe nicht die Absicht frech zu werden. Ich nehme auf, was im Kontext der Geschichte von (möglichst) allen Beteiligten empfunden, gesagt und getan wurde. Und es liegt mir fern, in irgendeine Richtung ein Auge zuzukneifen, weil möglicherweise nicht opportun. Es ist mir andererseits schon (gefühlt) ewig klar, daß dies das traurige und immer wieder irritierende Los eines Historikers ist. Unangenehm ist mir vieles; möglicherweise zu vieles.

          • Aristobulus schreibt:

            Dann sind Sie ja ein Opfer Ihrer selbst.

          • quer schreibt:

            Das schein mein Los.
            Es scheint mir aber, daß wir einander öfter mißverstehen. Kann vorübergehen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Also Ari, ich bin vielleicht etwas unbedarft, aber ich erkenne bei quer nun keinerlei Bezug zu Juden. Mir scheint er den Otto Normalpolen zu meinen. Und der hat sich ja nun dem Juden gegenüber (und dem Deutschen auch hin und wieder) nicht so gut benommen. Bei letzteren gibt es wohl Gründe.

          • Aristobulus schreibt:

            Ceterum, im Zuge des GPO (Generalplan Ost, umgesetzt ab 1941) wurden drei Millionen Polen von SS und Wehrmacht systematisch ermordet. Also Polen gemeint, Mehrheitspolen, weil die ausgerottet werden sollten. Ralph Giordano hat ein akribisches Buch darüber geschrieben: „Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte“.

            So bald jemand wie Quer so leicht perfid über die Polen herzieht und deutsche Gebietsansprüche anmeldet und das schlechte polnische Gewissen anmahnt, rieche ich das. Er hat’s auch mit „Auge um Auge“. Dieser Herr deutet an und will was loswerden. Dafür kriegt er Zoress von mir, bis er’s halt sein lässt und über Schweizer Käs was verrät. Denn da sind Löcher drin. Wo kommen die her?

          • ceterum censeo schreibt:

            Ist mir alles klar Ari. Gerade deshalb verstehe ich auch nicht, daß die Polen nix besseres zu tun hatten, als sich ihrerseits an den Juden in übler Form zu vergreifen, sogar noch nach dem Krieg, wie ich lesen mußte. War´s bei Exodus? Manche, die überglücklich die KZ-Greuel überlebten, sind zurück ins Lager gegangen, weil es keinen Platz in Polen gab, wo man sie als Mensch behandelt hat. Umgebracht worden sind wohl sogar noch viele.

          • quer schreibt:

            „Bei letzteren gibt es wohl Gründe.“

            @ceterum censeo ,

            und ob! Aus einer 800 Jahre belegbaren Familie der Pruzzen stammend, einem Clan von (zwangsweise Inzwischen) drei Nationalitäten (D. PL. USA), dem preußischen Adel seit 1770 zugehörig, von den nationalen Sozialisten verfolgt (Vater), fast bis ins Mark getroffen, knapp überlebt und als Bub knöcheltief in Menschenblut gestanden, weiß ich ganz genau, wovon ich rede. Daß ich dies als Historiker beiseite lasen kann, kostet große Kraft um Objektivität wahren zu können. Allein: Ohne dies könnte ich keiner sein. Es ist nie gut, persönlichen Hintergrund zum Maßstab der Betrachtung werden zu lassen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Bei mir kommt die halbe Sippe aus Schlesien. War für mich schon immer spannend und rührend zugleich, wenn sie erzählt haben. Leider ist kein Adel dabei. 🙂 Höchstens menschlicher. Ein paar von den ollen Vertriebenen fahren betagterweise immer noch im klapprigen Kleinwagen jährlich rüber und wohnen dann dort bei Polen, die sie aufwachsen sehen haben. Besuchen auf ´ne Flasche Wodka die Familie, die jetzt im elterlichen Haus wohnt. Die jungen Polen waren schon hier zu Besuch.
            Habe nie irgendwas „revanchistisches“ gehört. Kein böses Wort, kein Wort davon, irgenwas zurückhaben zu wollen. Alle sind glücklich. Sind wohl damals alle so eben mit dem Leben davon gekommen, und haben eher einen Haß auf ihre Landsleute, von denen sie als Flüchtlinge wohl nicht so begeistert aufgenommen wurden, wie wir es heute mit der halben Welt tun. Die Hunde hat man hier auf sie gehetzt!
            Aber genug davon. Ihnen hat man scheint´s bedeutend übler mitgespielt?

          • ceterum censeo schreibt:

            Bin wohl automatisch ins Sie gewechselt, als der Adel und das Alter ins Spiel kam. Kann wohl die Untertanenseele nicht verbergen.
            Knallt die Hacken zusammen, der Kerl!

          • quer schreibt:

            „…übler mitgespielt?“

            Na ja, wenn man so will. Zuerst haben die Polen meinen Vater fast massakriert, dann haben die nationalen Sozialisten sich darin abgelöst, ihn „befreit“ und gleich dazu auch noch von seinem Namen und dies mit weiterer Strafandrohung versehen. Also richtig „ausgerottet“. Wenn das der alte Fritz wüßte….

            Dennoch: Dies alles darf die Objektivität der Betrachtung von Geschichte und Gegenwart nicht trüben. Es gilt nur daß, was seit Jahrzehnten vor mir auf meinem Schreibtisch zu lesen steht: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, begreift die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten“. Hab‘ ich mal so um 1960 für mich so formuliert.

            Schwamm drüber.

          • Aristobulus schreibt:

            „Es ist nie gut, persönlichen Hintergrund zum Maßstab der Betrachtung werden zu lassen.“

            Ganz im Gegenteil. Wer das versucht, wird von seinem persönlichen Hintergund von hinten erwischt.
            Der Versuch wird scheinobjektiv…

            Quer, Ihre Beobachtungen gelten nur mit Ihrem persönlichen Hintergrund. Der ist nicht subjektiv. Es gibt in der Geschichtswissenschaft keine Objektivität. Wilamowitz-Moellendorf (?) hat geschrieben, der Historiker soll „zeigen, wie es denn gewesen sei“. Ein größerer Irrtum war ja noch nirgends.

          • quer schreibt:

            Ein „persönlicher Hintergrund“ bewegte mich dazu, Ursache und Wirkung zu „erforschen“ und den Kern, die Herkunft des „Bösen“ zu erkennen. Weder im negativen, noch im positiven gestatte ich mir, mich herauszuwinden: Ich bin kein Ideologe. Zugegeben, dies kann weiß Gott nicht jeder. Daraus leite ich keinen Vorwurf ab. Man kann aus seiner Haut nicht raus. Nu aber ist gut. Ende der Durchsage.

          • ceterum censeo schreibt:

            #quer
            “Wer die Vergangenheit nicht kennt, begreift die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten”.
            Genau das ist der Grund für die gezielte Senkung der Allgemeinbildung in Deutschland durch linksgrüne Verantwortliche. Wer saublöd ist, wird niemals aufmucken, solange noch Grütze in den Magen und Fußball in der Glotze kommt. Aktuelles Beispiel: Abschaffung des Geschichtsunterrichtes in Berlin. Braucht dort eh niemand mehr. Reicht, wenn das LehrerIn den Kindern die Arschpopperei erklärt.
            Bitte um Entschuldigung für die Grobheit zum Morgen.

          • quer schreibt:

            Q.e.d. So, und nicht anders isses.

          • Aristobulus schreibt:

            „Ende der Durchsage“ geht hier gar nicht, weil sowas nur zur Demontage des Lautsprechers reizt 😀

            Herr von Quer 😉 , Sie waren gestern ehrlich. Weil das zum Verständnis beigetragen hat, hier die Détails über mich, die Ihnen was verständlich machen werden.
            Familiär habe ich die gesamte Palette mitbekommen: Entrechtung, Judenvernichtung, KZ-Haft, Flucht und Versteck, Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten, diplomatischer Dienst, daher sind das meine Felder. Weitere Felder leiten sich von den Ländern ab, in denen ich gelernt und gelebt und studiert habe, und von den Sprachen, die ich kann (vier recht ordentlich geschrieben, zehn lesend): Familiärer Hintergrund und Biographie ermöglichen dann dies und das, vorausgesetzt, man hört selber nie auf, ständig dazu zu lernen.
            Wenn man aufhört damit, wird man dümmer.
            Wenn man nie aufhört, wird man immer schlauer.

            Bachatero schrieb hier mal, es gebe drei Kategorien von Menschen: Eine erfindet Maschinen, eine kann Maschinen reparieren, eine kann Maschinen bedienen.
            In diesem Blog schreiben fast nur die Erfinder/Reparateure. Sie, Quer, sind auch ein Maschinenerfinder. Allerdings ist Ihre Maschine sehr schwer und rollt nur auf Straßen ganz bestimmter Bauart, und sie bracht viel Kohle, und es lässt sich kein Kompressor oder kein Saugbagger einbauen, weil die Karosserie gepanzert ist.
            Meine Maschinen sind ganz verschieden, eine flattert von Hügel zu Hügel, eine sieht den Mond an, zählt die Krater und bei Vollmond hat sie eine Mondanheulfunktion, eine andere gräbt sich durch die Erde und baut Vorratskeller, eine weitere bohrt sich durch die Straße, auf der Ihre Maschin‘ grad so rollt, schiebt sich darunter und wirft sie um.

            Das nur als kurze Erläuterung zum Nachmittag.

          • Bachatero schreibt:

            Der arme quer
            der hat es schwer
            seine Maschine quält ihn sehr
            doch immerhin und wie es sei
            er sei von nun an mit dabei
            Jo mei.

          • Aristobulus schreibt:

            Der quühe Qogel quängt den Qurm.
            Qüh qübt sich wer ein Queister querden quill.
            Es ist noch nicht aller Tage Quabend.

          • quer schreibt:

            Aristobulus,

            es ist was richtigzustellen. Ich bin zwar daß, was ich bin, aber ohne Prädikat. Auch das gab’s in Preußen seit einer Verfügung v. 1770 nach der Huldigung Friedrichs durch die Stände und ehemaligen Zwangsmitglieder (weil keine Polen, aber von Adel) der poln. Schlachta. Diese (also deren Vorfahren) wiederum, waren zuvor Mitglieder des Deutschordensheeres. Also bitte kein „von“.

            Meine Erfahrungen sind (altersbedingt) unmittelbar; unabhängig denen der Familie.

            Ich hab‘ mal vor vielen, vielen Jahren einmal mit einem Geschäftspartner (fast gleichaltrig) beim Bier gesessen. Er war einer mit der Nummer am Arm. Wir haben uns – weiß nicht mehr warum – unsere Kindheitserlebnisse erzählt. Wir haben geweint – beim Bier. Und haben uns anschließend einen Wein bestellt…..

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, Herr Quersinski 😉 , das ist alles Konvention, Schlachta und preußisches Herrenhaus und Deutschordens-Hierarchie. So wie Priestertum, überhaupt wie jede Hierarchie.
            Ich stamme direktemang von den Kohanim ab, den Priestern des salomonischen Tempels, also ca. Ritterschlag seit ähm dreitausend Jahren (so lange besteht die Familie).
            Reine Konvention, zumal die Entmachtung der Kohanim das einzig Richtige zu der Zeit gewesen ist.

          • quer schreibt:

            Nu, dann is ja alles gut. Gestatten Sie, daß ich grinse? Manchmal spielt das Leben schon verrückt. Nicht wahr?

    • ceterum censeo schreibt:

      Ach danke Dir, alter Kämpe! Hast mir Arbeit abgenommen.
      Aber die haben schon Recht, wenn sie alle wieder und wieder vor Pegida warnen: Gerade eben haben doch schon wieder ein paar von denen die AK 47 zum friedlichen Dialog der Kulturen ausgepackt. Muß Pegida Belgien gewesen sein. Glaube nicht, daß die Leipziger so weit fahren.

      • Aristobulus schreibt:

        Das war die Belgida, Ceterum, aber die saufen überhaupt kein belgisches Bier!, obgleich die Existenz Belgiens und überhaupt aller Belgier von diesem Bier abhängt. Sehr merkwürdig 😉

      • ceterum censeo schreibt:

        Mal sehen, was der morgige Tag bringt. Ist ja Freitag, da sind sie immer voller Tatendrang. Ein Freudentag besonders für die Ungläubigen weltweit.

  22. Hein schreibt:

    Es gibt Muslime in Israel, die eine große Gefahr für jüdische Israelis sind. Sie fahren mit ihren Autos in wartende Menschengruppen, sie massakrieren Juden in der Synagoge, sie greifen sogar jüdische Kinder an, wenn sie mit ihren Eltern über den Tempelberg gehen. So friedlich ist das Zusammenleben von muslimischen und jüdischen Israelis nicht. Gerd Buurmann zeichnet ein Bild des Zusammenlebens, wie es sein sollte. Der Realität entspricht es oft nicht. Das gilt auch für Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien.

  23. sandra schreibt:

    Es ist immer wieder auf’s Neue verblüffend, wie viele Menschen den Geschichtsfälschungen Glauben schenken, wie viele ihr Gedächtnis verloren haben, wie viele schlicht vergessen haben, dass diese Gebiete ursprünglich Israel zugeschlagen wurden, dann nach Kriegen 67 den Ägyptern und Jordaniern gehörten – die dort tatsächliche Lager für Palästinenser errichteten, nebenbei! und erst damit anfingen, Massenhaft Arabische Menschen dort anzusiedeln – aber es ablehnten, einen Palästinensischen Staat zu gründen. Und damals hat niemand gesagt, es sei besetztes, gestohlenes Land! Jetzt soll Israel auf die Grenzen vor 67 zurück, und auf einmal wollen alle einen Staat? Sie HATTEN die Gelegenheit. Aber die Lügen werden noch mal und noch mal perpetuiert, solange, bis selbst Wohlmeinende sie glauben.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @sandra

      Ihr Kommentar spricht mir aus der Seele, sandra!
      Wenn Molestinenser (umgangssprachlich Palästinenser) ein Organ besäßen, dass sie zur Erinnerung befähigte, würden sie ihre Raketen eher auf Jordanien richten, als auf Israel.
      Erstens hat sich Jordanien den größeren Teil des angeblichen Palästina einverleibt, zweitens wurden in Molestinenser in Jordanien bevorzugt aufgehängt; hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 1967.

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