Grundgesetz in Dresden abgeschafft!

Wegen Terrorgefahr hat die Polizei in Dresden alle Demonstrationen am Montag verboten!

Die Entscheidung wurde gefällt, nachdem die Gruppe PEGIDA ihre Demonstration abgesagt hatte, da laut Allgemeinverfügung die Sicherheit der Demonstrationsteilnehmer nicht mehr gewährleistet werden kann. Es soll Hinweise des Staatsschutzes geben, dass auf ein Mitglied des Organisationsteams von PEGIDA, während der Kundgebung, ein Attentat verübt werden sollte. Es soll dazu aufgerufen worden sein, sich zur Durchführung eines Anschlags unter die Demonstrationsteilnehmer zu mischen. In einem Tweet sei PEGIDA auf arabisch als „Feindin des Islams“ bezeichnet worden.

Wir erleben gerade die Abschaffung des Grundgesetzes in Dresden!

Die Grundrechte gelten für alle gleich (Artikel 3). Jeder hat das Recht auf seine freie Meinung (Artikel 5). Alle haben das Recht, sich friedlich zu versammeln (Artikel 8). Die Polizei muss diese Rechte verteidigen.

Man kann zu PEGIDA stehen, wie man will, aber niemand hat das Recht, den Mitgliedern dieser Gruppe die Grundrechte zu entziehen! PEGIDA ist nicht verboten! Daher gilt der Satz von Evelyn Beatrice Hall:

„Ich missbillige, was Du sagst, aber würde bis auf den Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen.“

Der Satz wird oft fälschlicherweise Voltaire zugeschrieben, weil Hall damit die Philosophie Voltaires auf einen Satz zusammenfasst. Dieser Satz aber ist genau das, was die Aufgabe der deutschen Politik sein sollte. Das Grundgesetz verteidigen!

Was gerade in Dresden geschieht ist eine Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung. Was in so einem Fall geschehen darf, steht in Artikel 20, Absatz 4:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Die Definition eines Bürgerkriegs lautet: „Ein bewaffneter Konflikt auf dem Gebiet eines einzigen Staates zwischen mehreren inländischen Gruppen.“ Noch sind die Waffen nicht zum Einsatz gekommen. Wenn es aber eine Gruppe von Bürgern schafft, möge sie auch noch so klein sein, mit der Androhung des Nutzens seiner Waffengewalt, dass Millionen von Bürgern die Grundrechte geraubt werden, dann ist das die vorauseilende Kapitulation vor der Antizipation eines Bürgerkriegs!

***

Für alle, die jetzt mit §15 VersG argumentieren. Konkrete Versammlungen können verboten werden. Es muss dabei aber immer beachtet werden, ob die Gefahr von der Versammlung ausgeht oder sich gegen die Versammlung richtet. Sonst könnten in Deutschland ja alle jüdischen Versammlungen jederzeit verboten werden, weil immer eine Gefahr für diese Versammlungen vorhanden ist. Zudem erlaubt der Paragraf nur das Verbot konkreter Demonstrationen. Dort wird nicht das Abkoppeln einer ganzen Stadt vom Grundgesetz ermöglicht, oder doch?

Karlsruhe, übernehmen Sie!

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144 Antworten zu Grundgesetz in Dresden abgeschafft!

  1. mike hammer schreibt:

    Man ist Ratlos

    ich habe da an system gedacht, aber die meisten „volksertreter“
    und jounaloiden sind völlig ratlos, sie taten ihre pflicht
    und werden nun vom eigenen volk angefeindet.

    das problem scheint lange bekannt und wohl ist es längstens diskutiert.
    man ist scheinbar länger am symptombekämpfung und die VERWALTER die sich in den
    PARTEIEN hochgebuckelt haben, mit MERKEL als paradebeispiel, sind
    völlig ratlos. sie haben doch das problem seit den 80ern verwaltet,
    haben den PROBLEMATISCHEN allerlei wohltaat zukommen
    lassen und alles vom volk verborgen.

    verwalter verwalten alles, geld, probleme, kriminalität, seuchen…..

    gestern bei jauch wurde es deutlich, zwei verzweifelte „politprofis“, weinend und keifend
    stellten sich bloß……….“……..wir haben doch alles schon….. redet mit uns, wir wissen….
    ….werden euch erklären,,,,,,,wir arbeiten doch daran…..warum lügenpresse, das
    sagten göbbels und die 68er, also ist es unsagbar…….. ihr seid nazis, nein keine nazis…
    besser gebildet und verdienend……aber redet mit uns …. wir wollen ja alles tun…..“

    was mir fehlte von der dame war, „ihr habt versagt, ihr müsst weg, samt journoiden…“

    die frau von pegida, der veranstaltung nicht gewachsen, mußte eigentlich nichts sagen,
    die politprofis demontierten sich selbst und sie machten deutlich
    das sie die probleme kennen aber diese nur verwalten,
    entscheiden können sie nichts, völlige
    verantwortungslose ratlosigkeit

    und ANGST um den guten job.

  2. Hjalmar Kreutzer schreibt:

    Ein Geschmäckle hat’s scho‘, wäre ja schön, wenn ich mich diesmal irrte. Aber wenn die ganze islamophobe, kaltherzige, hasserfüllte Mischpoke in Dresden immer mehr wird, kommt doch so eine Bedrohung(?) gerade recht, um weitere Montagsdemos abzuwürgen?

  3. A.S. schreibt:

    Heutige Überschrift in der Süddeutschen: Polizei verbietet Pediga Demo. Der Artikel wird vmtl. besser sein, aber die Überschriften prägen das Bild.
    Vielleicht ist der Begriff Lügenpresse doch nicht ganz falsch……………

  4. abusheitan schreibt:

    Steht Eurogendfor schon Gewehr bei Fuß?

    „14. Gibt es eine Europäische Eingreiftruppe für Unruhen?
    Die gibt es tatsächlich. Die Europäische Gendarmerietruppe mit dem Kürzel EUROGENDFOR ist eine bis zu 3000 Mann starke militärische Polizeigruppe mit Sitz im italienischen Vincenza. Die Soldaten können unter EU-Mandat bei Konflikten in europäischen Krisengebieten eingesetzt werden – dabei das Militär oder die Polizei vor Ort unterstützen. Oder ersetzen. Sie sollen innerhalb der EU die Bevölkerung schützen und bei Unruhen die öffentliche Ordnung aufrechterhalten.

    15.Stimmt es wirklich, dass in einem Amtsblatt der EU die Todesstrafe wieder eingeführt wird?
    So unfassbar es klingt, aber im Vertrag von Lissabon, dem auch der Deutsche Bundestag 2008 zustimmte, wird die Todesstrafe in der EU zwar abgeschafft, aber es gibt Ausnahmen: „(2) Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um (…) c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.“ Da birgt eine innereuropäische Militärtruppe ein völlig neues Angstpotenzial.“
    Quelle:
    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-26216/fuenf-experten-reden-klartext-die-wahrheit-ueber-den-euro-crash-was-passiert-wenn-der-euro-zerbricht_aid_769488.html

    • ceterum censeo schreibt:

      Das Tolle an der Sache ist, die haben von Verbrechern wie Stalin gelernt: Weil der Soldat vielleicht im Zweifelsfall Skrupel hat, auf seine Landsleute zu schießen, schickt man einfach welche aus der Ferne. Für die sind die „fremden“ Aufmucker nur Zielscheiben. Besonders bei uns wird keiner Ladehemmung haben. Uns hassen sowieso alle. In letzter Zeit ganz besonders, dafür hat die Kanzlerin gesorgt!

    • Hessenhenker schreibt:

      Trotz wiedereingeführter Todesstrafe weigert sich das Bundesland Hessen (hat ebenfalls schon immer die Todesstrafe in der Verfassung) mich als Henker einzustellen.
      Bestimmt kriegt die Stelle wieder so ein Cousin irgendeines Parteibonzen.

      • Krokodil schreibt:

        Fachkräfte, sag ich nur.
        Wärst Du ein Tunesier…

        • Hessenhenker schreibt:

          Laut Tarek Al Wazir wollte das böse böse Ausländeramt den armen Tunesier nicht ins Land lassen, weil es angeblich arg nach Scheinheirat aussah: er gerade erst 18 Jahre alt geworden, sie 75 und im Urlaub zwei Tager nach Kennenlernen in Tunesien geheiratet.
          DEN Ausländerfeinden hat’s der Tarek aber gegeben!
          Zitat Tarek Al Wazir: „EIN Anruf beim Westerwelle hat genügt!“

  5. ein Polizist aus Berlin schreibt:

    hinter „Liebknecht“ fehlt „verboten“

  6. ein Polizist aus Berlin schreibt:

    Vor einigen Jahren, so um 2000 herum, hat man in Berlin die alljährliche Demo anläßlich des altkommunistischen Gedenkens an Luxemburg/Liebknecht. Damals gab es auch eine konkrete Drohung gegen diese Demo, es gab einen bekannten, flüchtigen Brandstifter, der da gedroht hat, mit Maschinenpistolen in die Menge zu schießen. Damals haben sich trotz Verbot dutzende versammelt, um ihre Blumen abzuwerfen. Der Polizeieinsatz damals war extrem, und das, um die Demo vor einem Anschlag zu schützen. Auch damals hat man auf Seiten der Linken gemutmaßt, das alles nur zu tun, um die Demo an sich zu verhindern.
    Die Demo durfte dann eine Woche später stattfinden, bis dahin hatte die Polizei wohl den Bedroher festnehmen können.
    In diesem Falle jetzt in Dresden halte ich das verbot FÜR DIESEN EINEN TAG für nachvollziehbar und auch für berechtigt. Es ist allgemein bekannt, daß viele Gegner von Pegida hoch gewalttätig sind, und ich möchte mir nicht ausmalen, was einerseits auf die Polizei einprasselt, wenn es denn tatsächlich zu einem Anschlag kommt, und andererseits, wie gewaltsam die Pegidisten reagieren, die ja als Gruppe auch äußerst heterogen ist und auch da leute mitlaufen, die zur Gewalt tendieren.
    Ich betrachte diese heutige Situation aus beruflicher Sicht, ich bin Berliner Polizist und habe seit sehr vielen Jahren Erfahrungen mit zumeist linksextremistischen Gewalttätern. Dort gibt es keine Skrupel.
    Wie es weitergeht, ob die Demos immer wieder verboten werden, muß die Zeit zeigen. Allerdings ist so ein kurzfristiges Verbot wie heute nur unter recht restriktiven Bedingungen möglich.
    Viele Grüße aus Berlin

    • ceterum censeo schreibt:

      In Leipzig sagten mir Polizisten seit jeher, nahezu sämtliche Gewalt, fast jeder Ärger gehe von den Linken aus. Wie siehts bei Euch in dieser scheußlichen Stadt aus? Wie denkt denn die Mehrheit Deiner Kollegen? Ich habe mal einen Brief aus dem PI-Archiv herausgekramt, den wohl sicher auch viele von uns unterschreiben würden. Lies ihn doch mal durch! So wie der Verfasser denken ganz Viele.
      Grüße nach Berlin. Und paßt auf Euch auf!
      http://www.pi-news.net/2014/11/sehr-geehrte-polizisten/

      • ein Polizist aus Berlin schreibt:

        In Berlin, dieser wahnsinnigen Stadt, gibt es eine nicht zu unterschätzende Zahl von Linksextremisten, und zwar von gewaltbereiten und gewalttätigen Linksextremisten.
        Medial wird das nicht soooo sehr aufgearbeitet, links gilt hier immer noch als gut, weiß der Teufel, warum.
        Meine Kollegen haben eine ähnliche Einstellung wie ich, und auch der Brief von PI entspricht in den Grundzügen unserer Einstellung.

  7. Nordland schreibt:

    Juristisch kann man sich der Sache auf diese Weise nicht nähern. Es liegt nicht nur eine abstrakte Gefahr vor, sondern konkrete Erkenntnisse für einen möglichen Anschlag auf Bachmann. Dass die Polizei innerhalb eines Tages hierfür kein geeignetes Sicherheitskonzept erstellen kann, erscheint mir nachvollziehbar.

    Die Demo wurde (nach den gegenwärtigen Erkenntnissen) nicht mit dem Zweck der Meinungsunterdrückung verboten, sondern aufgrund einer unübersichtlichen Sicherheitslage.

    Doch, halt. Ihr braucht nicht auf mich loszugehen, denn damit ist noch nicht alles gesagt. Neben der juristischen Seite gibt es noch die politische. Und diese lässt leider sehr, sehr negative Schlüsse zu. Islamisten, die PEGIDA bedrohen, sind nicht verwunderlich. Aber man muss sich schon nach der Mitverantwortung der herrschenden pro-multikulturellen Ausrichtung in Politik und Medien fragen. Das ist eine unheilvolle Allianz. Die einen schaffen die geistige Grundlage, und sei es nur, indem sie wegsehen und schweigen oder sich auf Scheinprobleme konzentrieren. Die anderen (Islamisten) steigen auf dieses Trittbrett auf und machen sich die Situation zunutze. Weil sie eben unter diesen Bedingungen damit Erfolg haben.

    Die Lage ist ernst.

    • Bachatero schreibt:

      „Dass die Polizei innerhalb eines Tages hierfür kein geeignetes Sicherheitskonzept erstellen kann, erscheint mir nachvollziehbar. “
      Das ist doch keine Situation, die man nicht hätte voraussehen können. Das mußte so kommen. Jedenfalls ist die Polizei durch die „Spontaneität“ nicht entschuldigt, was immer sonst noch mitspielt.

      • Kanalratte schreibt:

        Es scheint ja so als komme der Islamismus 2015 aus heiterem Himmel

        • Aristobulus schreibt:

          Sicherheitskonzepte für den Fall und für andere Fälle von Fällen liegen vor!, nu, was ist eine Polizeidirektion?, die regelt nicht den Verkehr und schnappt keine kleinen Eierdiebe, sondern die ist nämlich DAFÜR DA, um solche Sicherheitskonzepte zu erstellen, sie mit den Kollegen einzuüben und sie durchzusetzen, wenn was sein sollte.

          • Bachatero schreibt:

            Genau! 15 s Wiki und man hat „Originaere Aufgaben der Polizei, u.a.:
            Gefahrenabwehr: Unterbindung und Prävention gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden.
            Hamse wahrscheinlich alles korrekt gemacht und in der Schublade liegen, aber, da alles Gute von Oben kommt, wurde nix draus. Das sollte polizeilich verboten werden.

  8. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Dies ist das Ende des Demonstrationsrechts. Ob nur die Sicherheitskräfte der Bundesrepublik Deutschland unfähig sind, oder ob die politisch Verantwortlichen die Terrorgefahr vorschieben, ist unerheblich. Nur das Ergebnis für die Demokratie zählt. Jede unbeliebte Demonstration kann nun auf diese Art verhindert und verboten werden. Es werden noch nicht mal nachprüfbare Tatsachen erforderlich, um die Versammlungsfreiheit aufzuheben, sondern es reichen Hinweise von Geheimdiensten aus dem Ausland.

    • Aristobulus schreibt:

      Müssen halt wieder Minister unter sich demonstrieren gehen, so wie neulich in Paris. Das ist dann Demonstrations- und Versammlungsrecht.

      • Bachatero schreibt:

        Man stelle sich vor: Plötzlich dröhnt es bei der Ministerdemo schneidend aus einem Giga-Megaphon: Achtung – Achtung, tieffliegende Terrorbanden von hinten. Das dann auf Video und das Abendland wäre gerettet.

        • Aristobulus schreibt:

          Dann kommt die Polizei und leiht dem mitdemonstrierenden Mahmoud Abbas ein Megafon (er hat seins vergessen, weil zu vollgerotzt und zu schwer zum Schleppen), weil er rufen muss, dass tief-, an- oder abfliegende Terrorbanden nichts mit dem Islam zu tun haben, weil die Juden ins Gas und so.

          • Bachatero schreibt:

            Und weil die ebenfalls mitdemonstrierende Bundesmutti nicht schweigend in die Geschichte eingehen will, steckt sie dem Al Hadadda blitzschnell einen 1bi$ Scheck in die Jacke, entwindet ihm das megaphone und groehlt, beifallheischend um sich blickend: „Antisemitismus ist unsere staatliche und bürgerliche Pflicht“

          • Aristobulus schreibt:

            LOL.
            *verschluckt sich*

  9. Kanalratte schreibt:

    Wisst ihr noch damals 2015, da hat das ganze angefangen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich war damals auch 2001 dabei. Ich habe das alles schon immer gewusst, dass es mal krachen würde.

  10. schum74 schreibt:

    Wenn es aber eine Gruppe von Bürgern schafft, möge sie auch noch so klein sein, mit der Androhung des Nutzens seiner Waffengewalt, dass Millionen von Bürgern die Grundrechte geraubt werden, dann ist das die Erklärung eines Bürgerkriegs!

    Mit „kleiner Gruppe von Bürgern“, die mit „Waffengewalt“ drohe, meinen Sie fanatische Mohammedaner, ja?

    Ich sehe die Lage anders. Nicht fanatische Mohammedaner hindern PEGIDA daran, von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Sondern eine große Gruppe demokratievergessener Deutschen, an ihrer Spitze Kanzlerin Merkel, macht sich reale oder erfundene Attentatsdrohungen zunutze, um PEGIDA-Anhängern daran zu hindern, von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen.

    Politiker und Journalisten haben nichts unversucht gelassen, den Teil des souveränen Volkes, das PEGIDA vertritt ‒ laut Umfragen immerhin 30% der Deutschen (Vera Lengsfeld) ‒ moralisch zu diskreditieren und zu delegitimieren. Nach der Neujahrsansprache der Kanzlerin, nach den Verbalinjurien führender Politiker („Abschaum“, „Rattenfänger“, „Schande“, „Nazis in Nadelstreifen“), nach dem Aufruf zum „Aufstand der Anständigen“, nach der Verdunkelung des Brandenburger Tores, nach der Mobilisierung der Antifa, die Lengsfeld zu Recht „eine steuergeldfinanzierte Schlägertruppe von Politik und Medien“ („Der fatale Fehler der Kanzlerin“, Die Achse des Guten, 01.01.2015) nennt, nach alldem fällt der Politik nichts mehr ein, als die Attentate in Paris zu nutzen, um hierzulande Kontrahenten zu Schweigen zu bringen.
    Man lese dazu den 3-teiligen Artikel von Bettina Röhl: „Der linke Mainstream ersetzt das Grundgesetz“, Tichys Einblick, 24.12./25.12.2014.

    Sie reden von Artikel 20, Absatz 4? Sie sehen doch, was mit Bürgern geschieht, die Bedenken anmelden gegen die Entscheidungen der herrschenden Klasse.

    Wie schrieb Erich Kästner nach den Bücherverbrennungen vom Mai 1933:

    „Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muß den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat… Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben. Es ist eine Angelegenheit des Terminkalenders, nicht des Heroismus.“
    (Israelitisches Wochenblatt, Zürich, 14. Mai 1993; Erich Kästner, „Über das Verbrennen von Büchern“, Atrium 2013)

    Man darf nicht warten, bis Kritik am Islam Rattenfängerei wird. Zu spät für Anwendung von Art. 20, Abs. 4 fürchte ich. Wir haben den Termin verpasst.

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/der-linke-mainstream-ersetzt-das-grundgesetz/

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @schum74: „Politiker und Journalisten haben nichts unversucht gelassen, den Teil des souveränen Volkes, das PEGIDA vertritt … moralisch zu diskreditieren und zu delegitimieren.“

      Dem kann ich nur zustimmen, liebe schum74. Die selben beschissenen, polit-medialen Zuhälter, die herzzerreißend darum flennen, dass der Islam doch nicht unter Generalverdacht gestellt werde, stellen ihrerseits friedliche Demonstranten unter Generalverdacht.

    • Aristobulus schreibt:

      Genauestens, Schum. Die deutsche Kaste aus Regierung, Verbänden und Zuträgern hat auf die Gelegenheit gewartet.
      Erstaunlich islamische Vorgehensweise, nicht?, erst zu warnen („Nazis in Nadelstreifen!, Rattenfäger!“), um dann loszuschlagen (Aufhebung eines sehr wesentlichen Abschntts des Grundgesetzes für eine ganze Stadt).

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Ist denn, werte Frau Schum, Vera Lengsfeld so in die Breite gegangen, dass sie „immerhin 30% der Deutschen“ einnimmt?
      Um nun aber einmal ernsthaft zu werden: Aus der Sicht desjenigen, der weder der islamistischen noch der pegidistischen Richtung irgendetwas abgewinnen kann, ist das dresdner Demoverbot ein Glücksfall für letztere. Irgendwann hätten die Herrschaften sich totgelatscht, da trifft es sich, dass sie auf diese Weise weiter im Gespräch bleiben.

      @ GG, der Sie hier so pueril auf die „beschissenen, polit-medialen Zuhälter“ schimpfen: Wo sehen Sie selbst Ihre Rolle? Mehr als Freier oder mehr als Stricher? (By the way: Sie sind auf dem richtigen Weg, das Wesen kapitalistischer Herrschaft zu begreifen, Sie sehen nur noch wenig ganz falsch und vieles nur noch halb falsch.)

      • Aristobulus schreibt:

        Hauptsache, das Grundgesetz wird totgelatscht.
        Und jene Umfragen, in denen die 30% bestätigt werden. Aber das sind ja Stricher.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Sie vermengen die zwei Textteile. Es ging nur im letzten um eine verrutschte Metapher. Erst später wurde mir klar, dass es nicht nur Zuhälter, Freier und Stricher/Nutten in dem Geschäft gibt, sondern auch schüchterne Zuschauer, die um die Häuser, die sie für solche der Freude halten, herumschleichen. Aber, und das ist eben die Dialektik, man ist, sobald man hier, was kein Privatissimum, sondern einen Teil der Medien darstellt, schreibt, nicht mehr in dieser Zuschauerrolle. Und dieses Schreiben pauschal als Zuhälterei verurteilt wissen möchte ich nicht, selbst wenn GG dies nicht gemeint haben sollte, sondern, wie meist, bloß das Geschimpfe niederschrieb, das ihm durch den Geist schwirrte.

          (Im übrigen: die paar Zuhälter, die ich bislang sah, waren von erschreckender, geradezu abstoßender Gewöhnlichkeit und damit wohl sinnbildlich für die trostlosen Freuden des merkantil geregelten Geschlechtsverkehrs.)

          • Aristobulus schreibt:

            … sehe grad Geschlechtsverkehr da stehen. Wo wo wo??

            Nein Thomas, Gutartiges echauffierte sich ganz zu Recht über die verlogene, beifallsheischende, aalglatte und mit Abhängigkeiten operierende Weise von Qualitätsjournaillisten und Regierenden.
            Zuhälter machen das auch so.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Zuhälter operieren mit Abhängigkeiten, heischen aber nicht nach Beifall, sondern verteilen Schläge, wenn ihre Waren nicht spuren oder ein Freier sich nicht benimmt. Zwischen Journalisten und „Regierenden“ (in Politik und Wirtschaft) bestehen in der Tat Abhängigkeiten, auch wechselseitige, Kumpaneien, Schleimereien, all‘ so’n Gedöns. Aber das ist seit Balzac und seinen „Verlorenen Illusionen“ nun wirklich keine neue Erkenntnis.
            Was GG aber ignoriert hat, ist, dass er ja selber in einem Medium unterwegs ist und also, wenn auch nur eine kleine, doch eine Rolle spielt im Zuhälterbusiness.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Morbus ex Gotha: „Aber das ist seit Balzac und seinen “Verlorenen Illusionen” nun wirklich keine neue Erkenntnis.“

            Sie wollen mitteilen, dass Sie Balzac gelesen haben. Hiermit nehme ich es zur Kenntnis und bin schwer beeindruckt! Wo aber glauben Sie gelesen zu haben, dass ich meine Erkenntnisse für neu halte, und inwiefern hängt die Qualität einer Erkenntnis davon ab, ob sie neu ist?

            @Morbus ex Gotha: „Was GG aber ignoriert hat, ist, dass er ja selber in einem Medium unterwegs ist und also, wenn auch nur eine kleine, doch eine Rolle spielt im Zuhälterbusiness.“

            Wen beute ich denn aus, Herr ex Gotha?

      • Bachatero schreibt:

        Thomas,
        das ist jetzt interessant. Da ich noch nicht ganz soweit bin wie @GG, würden Sie mir den Gefallen tun und kurz das Wesen kapitalistischer Herrschaft erläutern? Es geht mir um Ihre Sicht, denn sonst könnte ich’s ja beim St.Carlos und seinen zahllosen Aposteln nachlesen. Danke im Voraus.

        • Aristobulus schreibt:

          Wesen ist immer das Eigentliche. Es gibt kein Uneigentliches im Eigenartigen, ob nun unartig oder kapitalistisch.

        • ceterum censeo schreibt:

          Während Thomas noch in seinem alten ostzonalen Staatsbürgerkundebuch nachblättert (ist bestimmt sehr abgegriffen vom täglichen Gebrauch), will ich Dir einstweilen mit der Definition des Kommunismus nach Lenins Worten aushelfen. Ist ja besser als nix. Also, nimm bitte etwas Haltung an und erschauere: Sowjetmacht + Elektrifizierung des ganzen Landes = Kommunismus!
          Wer jetzt noch den Dreisatz beherrscht, kann unseren amtierenden Kommunisten bei ihrer sogenannten Energiewende helfen.

          • Bachatero schreibt:

            Ich glaube, bereits nach der Elektrifizierung Moskau’s war es Kommunismus, weil ja sonst nie was draus geworden wäre. Aber wie ist die Lage bei der kapitalistischen Herrschaft? Bist Du da auch Experte/

          • Aristobulus schreibt:

            Und dann hamse dorten die Glühbirnen kaputtgemacht und landeten bloß wieder bei der Sowjetmacht. Im Dunkeln. So wird gemunkelt.

          • Aristobulus schreibt:

            Die kapitaistische Herrschaft hingegen verbietet Glühbirnen wie die EU und macht die Stromversorgung zunehmend windabhängig.

            Also ist Kapitalismus plus Wind gleich die Zunahme von Sozialismus.

          • ceterum censeo schreibt:

            Bachatero, da mußt Du schon auf den Agitpropmann aus Gotha warten oder mit Aris Erklärung zufrieden sein. Oder warte, was haben sie uns als Kinder noch mal eingetrichtert? Irgendwas mit Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und meinte nicht, umsonst, wie im Gulag, sondern gegen Geld.

          • Bachatero schreibt:

            Ari, das ist der Turbo-Kapitalismus, da ist das Prinzip die Turbine in der Form des solargetriebenen Windrades, der ist +Sozialismus. Aber alle reden vom Sozialismus hier, gibt es denn keine anständigen Kapitalisten hier, die mir erklären, wie ich einer werden kann?

          • Aristobulus schreibt:

            … indem Du aus dem Dreiblattpropeller (hmmm, eigentlich ein Antepeller, nein?, weil der ja nichts voranzieht (propellare), sondern Kosten hinter sich herzieht), also indem Du aus dem eine fette Turbine baust und Wind hineinbläst mit einer anderen fetten Turbine. Das ergibt Schtrom, weil Schtrom ausm Schtrome kömmt, und die Sowjetmacht wird so elektrifiziert. Das ist dann EU-Kapisozializismus.
            Aber Thomas wird das nicht so sehen. Dieser Stromer.

          • Bachatero schreibt:

            Die Idee hat Nobellevel, mit einer kleinen Erweiterung: eine 3. Turbine. Turbine 1 bläst Turbine 2, diese Turbine 3, die dann wiederum Turbine 1 … und so weiter, im Kreis. Das gibt Schtrom old fart. Ein Perschtromium mobile. Den Schtrom schicken wir Thomas nach Gotha, isoliert, damit er keinen Schlag bekommt und nicht ex-itus geht..

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Morbus ex Gotha schreibt: „Wo sehen Sie selbst Ihre Rolle? Mehr als Freier oder mehr als Stricher?“

        Wenn Sie sinnerfassend lesen könnten, Herr ex Gotha, müssten Sie nicht so dumm fragen. Wen missbraucht denn ein Zuhälter? Vermutlich diejenigen, die das Geld anschaffen.
        In Erwartung weiteren Schwachsinns:
        Ihr
        G. G.

      • Dante schreibt:

        Lieber Thomas, warum denn so aggro? Frau Schum ist sicherlich nicht deshalb gegen das Demoverbot, weil sie für PEgIdA (wie das korrekt geschrieben werden müsste) und sich daher laut Ihrer für selbige freuen müsste, sondern darüber, dass Gewaltbereite, statt streng in die Schranken gewiesen zu werden, zum Anlass für die Beschneidung von Bürgerrechten genommen werden.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Dante
          Wenn der liebe Thomas Sie verstehen soll, müssen Sie Ihre Botschaft schon etwas einfacher formulieren.

        • Bachatero schreibt:

          Wollen die jetzt zum Judaismus konvertieren?

          • Dante schreibt:

            Wer? Und übrigens, „Judaismus“ ist ein versteckter Anglizismus wie die Redewendung „Sinn machen“ oder „realisieren“ in der Bedeutung „verstehen“.

          • Bachatero schreibt:

            Thank you, Sir. Was muesste ich in untadeligem Deutsch sagen? zum Judentum, zum jüdischen Glauben … ? Wer? Die Denkverbote, die sollten doch beschnitten werden. Kleiner Scherz, if you know what I mean. (Uebrigens „muesste“, ich habe kein ue auf der Tastatur und mein dictionary kann es nicht korrigieren, sorry.)

          • Dante schreibt:

            Die Grundrechte werden beschnitten, nicht irgendwelche Denkverbote.

          • Bachatero schreibt:

            PS. Es ist ja nicht nur die Sprache, die ich da missverwendet habe. Kurzes nachWikiEn ergab:
            Judaismus bezeichnet die Haltung jener Judenchristen der neutestamentlichen Zeit, die die Heidenchristen auf Beschneidung und das alttestamentliche Zeremonialgesetz verpflichten wollten. In der Jerusalemer Urgemeinde vertraten manche diese Ansicht. Zur Klärung dieser Streitfrage gab es das so genannte Apostelkonzil.
            Da hätte ich mir eigentlich eine von Aristobulus einfangen müssen. Kommt vielleicht noch.

          • Dante schreibt:

            Das dürfte sich mit diesem Kommentar erübrigt haben.

          • Aristobulus schreibt:

            Heidi Klum soll letzten Donnerstag zum Judaismus konvertiert sein, hört man. Es liegt an ihrer Nase. Die ist ihr jetzt zu kurz.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber es wird und wird nicht besser. Was soll sie machen?, sie denkt schon alle nasenlang darüber nach, auch über den Judaismus. Das ist nicht so einfach, wie es sich schreibt.

          • Bachatero schreibt:

            Heidi Klum hatte sich gründlich auf die Zeremonie vorbereitet. Auf Anraten von Wanderrabbiner Meir Klumski präsentierte sie sich mit Pappnase und Vollbart, der ihr zuvor in einer 2 Monate dauernden Inkubationsphase von Harald Glööckler implantiert wurde. Das Drama begann, als sie auf dem Schoße des Beistands platz genommen hatte, der … aber wir wollen hier nur das Ergebnis weiter beleuchten: Die Pappnase war ein deutliches Stück kürzer, aber Heidi zeigte immer noch keine Anzeichen erfolgreicher Konversion. Man entschloß sich dann, bis zum nächsten Versuch auf die Wiederkunft des Messias warten.

          • Aristobulus schreibt:

            DAS ist immer die Option schlechthin, in allen klumschen oder unklumschen Lebens- oder Schoßlagen.
            Aber der Moschiach ruft nicht mal an.

          • Bachatero schreibt:

            Und warum? Weil er den Judaismus keine Telefonnummer hat. Da könnense lange warten.

      • Dante schreibt:

        Nachtrag: Es ist nicht angebracht, das (Über-) Gewicht eines Menschen als ‚Argument‘ zu missbrauchen. Auch wenn das nicht beabsichtigt ist, es klingt so.

        • Aristobulus schreibt:

          Also manche Dicke haben schon was zu sagen. Aber nicht alle Dicken. Manche hingegen um so mehr.

          • Aristobulus schreibt:

            (Vera Lengsfeld ist übrigens ziemlich großartig. Einfach mal festgestellt. Und Schum auch. Dabei ist sie nicht dick.)

          • Dante schreibt:

            In jedem Fall war Churchill dick, Hitler jedoch nicht. Kein Grund, sich, wenn man denn die Wahl gehabt hätte, im 2. Weltkrieg auf die Seite Deutschlands zu schlagen, finde ich. Da gibt es entschieden wichtigere Kriterien.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, auch wegen des dicken Göring.

          • Dante schreibt:

            Der freilich ist nach dem Krieg ziemlich vom Fleisch gefallen und ist in Nürnberg zur Höchstform aufgelaufen. NS-Kameraden meinten, er sei nicht wiederzuerkennen gewesen.

          • Aristobulus schreibt:

            Da war er dann wieder Sozialist 😉 , und das geht nur, wenn man sich und Andere undick gemacht hat.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Alles muss man erklären. Der (als solcher auch gekennzeichnete und matt kalauernde) Scherz bezog sich auf folgende Passage: „laut Umfragen immerhin 30% der Deutschen (Vera Lengsfeld)“. Wenn mich etwas an Frau Lengsfeld nicht stört, ist es ihr Übergewicht. Ansonsten aber alles.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Ihr kalauernder Scherz WURDE verstanden, Herr ex Gotha. Der Scherz war auch noch nicht einmal schlecht, wenngleich er offenbart, dass Sie von Schums Kommentaren hoffnungslos überfordert sind.

          • Dante schreibt:

            Das würde ich dann aber gern genauer wissen!

          • Aristobulus schreibt:

            Über das alles?

          • Krokodil schreibt:

            Sehen Sie, lieber Thomas, Ihre Argumente beziehen sich auf den breiten Arsch dieser Frau.
            Das allerdings ist keine Fornm irgend einer inhaltlichen Auseinandersetzung. Oder?
            Hamsejanichnötig.

          • Aristobulus schreibt:

            Vera Lengsfeld stand in der DDR vor Gericht, wegen „Rowdytum“, der selbe Papp-Paragraf, mit denen man dort Neonazis anklagte. Sie wurde in der DDR behandelt wie eine nazistische Verbrecherin.
            Pardon für den Ernst…

          • Krokodil schreibt:

            Diese Frau Lengsfeld, ob sie wollte oder nicht, hat aus einem zT sehr bitteren Leben das Beste gemacht, aufrecht und mit Herz und Verstand.
            Und sie hat heute noch ein Herz, und sogar Verstand.
            Aber jemand wie Thomas entscheidet nach anderen Gesichtspunkten.
            Nach ideologischen, und das lehne ich naturgemäss ab.
            Er aht sein Herz bei der Suche nach einem Sinn verloren, und gegen Indoktrination getauscht. Merkt man übrigens an der kritiklosen Übernahme von politisch korrekten Modeworten. Obwohl diesen Worten der Abgrund ihrer Herkunft wie ein schlechter Geruch vorauseilt.

          • Aristobulus schreibt:

            … dann sollte er einfach mal lüften.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Ja, ich entscheide „nach anderen Gesichtspunkten“ als denen von „Herz und Verstand“, welch letzteren ich der Dame, um die es hier geht, gar nicht einmal absprechen möchte. Ich habe schlicht eine andere politische Position als diese Dame, die gegen eine „SAntifa“ hetzt und gleichzeitig die Faschisten, um einmal dieses „politisch korrekte Modewort“ kritiklos zu verwenden, von Pegida bewirbt. Dass sie, nur weil der mal fragte, ob nicht auch die Juden ein Tätervolk seien, den Martin Hohmann, wie sie 2003 der „Jungen Freiheit“ steckte, nicht für einen Antisemiten hält, hat sicherlich auch mit ihrem großen Herzen zu tun. Na ja, und so weiter, bis hinab zu Lichtschlags lustigem „eigentümlich frei“-Magazin.
            Dass ich zudem mein Herz „gegen Indoktrination“ eingetauscht habe, ist eine etwas gewagte These. Aber wenn Politik mit dem Herzen aussieht wie im Falle Lengsfeld, dann indoktriniere ich gerne.

          • Krokodil schreibt:

            „…dann indoktriniere ich gerne.“

            Das wird wohl nichts werden.
            Es ging mir ja um die Indoktrination, deren Opfer Sie wurden.
            Natürlich versuchen Sie dies weiter zu tragen,

  11. Dante schreibt:

    Das ‚kalte‘ Verbot mit dem Hinweis, nicht für die Sicherheit der Demobstranten garantieren zu können, ist m. E. ein Vielfaches ärger als ein ‚glattes‘ Verbot etwa auf der Grundlage von §130 StGB:
    Eine Demonstration wird verboten, weil die Gegner mit Gewalt drohen. Ein „die Straße frei“-Gesetz.

    • Paul schreibt:

      Die PEGIDA-Demonstration wird von Islamterroristen bedroht.
      Der Staat ist für den Schutz seiner Bürger verantwortlich.
      Die Polizei erklärt sich außerstande, die Demonstranten zu schützen.
      Die Demonstration wird verboten.
      So weit, so gut?
      Nein! So weit, so schlecht.

      Seiner Schutzfunktion wäre der Staat nachgekommen, wenn er die Demonstranten auf die Terroranschlagankündigung hingewiesen hätte, also über das Gefährdungspotential informiert hätte.
      Jeder einzelne Demonstrant hätte dann selbst entscheiden können, ob er teilnimmt oder nicht. Das wäre für mich die richtige Verhaltensweise gewesen und nicht die Aushebelung des GG.
      Der Staat hat seine Fürsorgepflicht für politische Zwecke missbraucht.

      Übrigens, will Bayern das Besteigen der Berggipfel verbieten.
      Warum?
      Wegen des Gefährdungspotentials und der Schutzpflicht des Staates.

      • Aristobulus schreibt:

        … auch wegen der Gipfelkreuze im schönen Bayernlande: Weil da ein bergsteigender Moslem aus Versehen hinkraxln könnte, um vor spontaner Sofortempörung den Halt zu verlieren. Skandal.

  12. Adolf Breitmeier schreibt:

    Das mit der Terrorwarnung hatte ich von Anfang an befürchtet, aber nicht ausgesprochen, um nicht als Ideengeber für die Behörden zu dienen. Aber jetzt hat es doch geklappt. Mal sehen, ob Antifa sich an das Verbot hält und vielleicht sogar alle, die bisher unter ihrem Schutz standen (Kirchen, Gewerkschaften, Politiker…) aktivieren kann. Denen kann doch eigentlich gar nichts passieren, oder etwa doch? Ich glaube nicht. Dann wird die Presse die ,,tapferen“ Demokraten loben, die sich nicht vor Terror fürchten (weil sie selbst der Terror sind).

    • Daniel Andreoli schreibt:

      Bei euch werden doch die Korken knallen.
      Die Polizei hat bewiesen, dass ihr mit eurer Warnung Recht habt

      • Dante schreibt:

        Die Korken knallen? Am Arsch! Eine der unglücklichsten Figuren der antiken Sagenwelt war Kassandra, die durch einen Fluch (!) Apollons, den sie abgewiesen hatte, Unglück vorhersehen konnte, aber ohne dass ihr jemand geglaubt hätte.
        Begeiste Apokalyptiker sagen hingegen Unglück voraus, das sie aufgrund ihrer vermeintlichen besonderen Verbindung zu Gott nicht für ihr eigenes halten. Da ist gut Korken knallen.

      • Krokodil schreibt:

        Was da knallte war ein Korken nicht…

    • ceterum censeo schreibt:

      Nicht daß die Gestalten aus dem Morgenland irrtümlich ihre Freunde mit den schwarzen Kapuzenjacken erwischen. Die machen ja in der Tat schon mal gerne eine Gegendemo, wo gar keine Demo ist.
      Collateral Damage! Wär´ sehr bedauerlich.

  13. Ulrich Elkmann schreibt:

    Mal langsam. Die Polizei ist sich da sehr konkret festgelegt – nur Mo, 24 h – & das bei einer konkret gegebenen Bedrohungslage. Die sind sogar verpflichtet, das ihrerseits zu machen, auch wenn Bachmann & Co. das vorweggenommen haben. Wenn eine Bombenwarnung eingeht, wird der Bahnhof ja auch geräumt, selbst wenn da nur ein Blödmann das für einen gelungenen Scherz gehalten hat. Und nach Paris und Belgien darf man davon ausgehen, daß da nicht nur Scherzkekse unterwegs sind, die Frau Merkel so ans Bein wässern möchten. Juristisch nennt sich das Rechtsgüterabwägung.

  14. Nightbyte schreibt:

    Dass die Demonstration lediglich bis dahin vertagt wurde, bis ein ordentliches Sicherheitskonzept vorliegt kommt euch nicht in den Sinn?

  15. quer schreibt:

    Für mich ist das der Auftakt zum anstehenden Bürgerkrieg. Selbst wenn es Störungen, Anschläge gegen freiheitliche Menschen auf einer Kundgebung real gäbe, darf ein Grundrecht nicht einfach per Ordre de Mufti aufgehoben oder verboten werden.

    Was geschähe, wenn man dies ignorierte? Bewaffneter Einsatz von Polizei? Verhaftung, Internierung? Dürfen Bürger ihr Grundrecht mit der Waffe verteidigen? Wann greift Art. 20, Abs. 4 GG? Welches Gericht fällt den Verbietern in den Arm? Wer diktiert, was auf deutschen Straßen und Plätzen geschehen darf? Die Antifa, der Islam?

    Wo sind die 68’er, die in Gegnerschaft zu Springer Schilder mit dem schönen Ausdruck “Lügenpresse” vor sich hertrugen? In den Redaktionen von heute?

  16. mike hammer schreibt:

    der ISLAM hat PEGIDA verboten

  17. anti3anti schreibt:

    Der Notstand erlaubt die Einschränkung von Grundrechten. Leben geht vor Freiheit!
    Gewaltbereite Muslime können in Dresden am Montag ja jede Demo angreifen, wenn sie annehmen, dass es sich um PEGIDA handelt.

    • Hessenhenker schreibt:

      Muslime sind sehr intelligent und erkennen den Unterschied zwischen einer Pegida-Demo und einer Gegendemo sofort.

      • anti3anti schreibt:

        Schon möglich. Doch wenn der Djahid die schweren Waffen bis nach Dresden auf dem Buckel geschleppt hat, dann will er nicht mit leeren Händen ohne Jungfrauen nach Hause zurückkehren. Außerdem: Kufar bleibt Kufar. Heute Antisemit, morgen islamophob. Besser einen zuviel als einen zu wenig abgeknallt.

        • Aristobulus schreibt:

          Zumal die Dresdner Polizeidirektion passenderweise in der Schießgasse 7 beheimatet ist. Da sindse zwar drin, aber ev. Schießen FÜRS Grundgesetz?, FÜR die Versammlungs- und Meinungsfreiheit?, nee.
          Sind also keine Schießgassler, die!, sind nicht mal Gassenhauer. Nur weil „auf Arabisch!“ was getwittert wurde. Ein Zwitscher, und das Grundgesetz soll kurz mal storniert werden.
          Was ist ‚kurz mal‘?
          Und wird das nun zur Macht der Gewohnheit?

    • Hessenhenker schreibt:

      Wer die Gegendemos verbietet aus irrationaler Angst, gewaltbereite Muslime könnten „die Falschen“ töten, ist ein übler Rassist.

      • Bachatero schreibt:

        Gewaltbereite Muslime operieren sozusagen ‚ex cathedra“ und können deshalb nicht irren, da besteht keine Gefahr.

        • Aristobulus schreibt:

          Als Mohammedaner kann man kein Rassist sein, weil Islam Frieden bedeutet.
          Die Dresdner Polizeidirektion sieht das auch so: In der Schießgasse 7 schämt man sich, Rassisten zu sein, und man lässt sich von mohammedanischen Antirassisten twitternderweise belehren, dass das Grundgesetz irgendwas Rassistisches sei.

          • Hessenhenker schreibt:

            Das sah der Antirassist und jetzige hessische Minister Tarek Al Wazir auch so,
            als er mich belehrte, bei TUNESISCHEN Gspusis sei ein Visum jederzeit möglich, notfalls genüge EIN Anruf von ihm „beim Westerwelle“ und das Ausländeramt mache alle Genehmigungs-Kreuzchen in nacheilendem Gehorsdam an den richtigen Stellen.

            Leider leider gehört MEINE Freundin offenbar der falschen Rasse an.

          • Hessenhenker schreibt:

            Nacheilender Gehorsam, NICHT „Gehorsdam“.
            Tippfehler müssen blogrechtlich erschossen werden.

            Sollte ich konvertieren?
            Wird ein Visum dann vielleicht mal in „vorauseilendem Gehorsam“ genehmigt,
            wie damals als Hitler seine Geburtstage noch selbst feierte (und nicht brandstifterische Stalkerinnen von Anti-Psychiatrie-Bewegungs-Gründern)?

          • Aristobulus schreibt:

            Konvertier bei Abdel-Samad, der kann das.

            P.S.
            Alles Gute Euch

          • Dante schreibt:

            Was diese Debatte betrifft, ist das Wort „Rassismus“ so verbrannt wie ein unbekannter Mensch in Hiroshima nach der Explosion von „Little Boy“ – der, von dem nur noch ein Schatten übrig war.

    • Paul schreibt:

      Also, lieber Anti, ich muss doch sehr bitten. Wie kommst Du auf auf Muslime?
      In der Polizeiverfügung heißt es „internationaler Terrorismus“.
      Was hat das mit dem Islam zu tun?
      Immer diese unhaltbaren Verdächtigungen.
      Da wundert es mich nicht, wenn sie dann aus Verärgerung doch mal ausrasten.
      Dann hast Du aber schuld.

      Herzlich, Paul

  18. Hessenhenker schreibt:

    Na und?
    Für mich gilt wegen nicht zu bekommendem Besuchsvisum für meine Freundin diesselbe „Isolationsfolter“, die zahllose RAF-Sympathisanten für verurteilte Terroristen früher beklagt haben.
    Für mich ist das Grundgesetz also sowieso schon abgeschafft gewesen.
    Höchstens kriegte ich verblödete Tipps von Politikern, wie die, wäre meine Freundin ein Tunesier, da genügte für ein Visum EIN Anruf beim Westerwelle.

    Eur Grundrechte sind mir also nun im Gegenzug ebenso völlig egal!

    • ceterum censeo schreibt:

      Sie haben nun schon oft davon geschrieben, und auch von dem Elend mit Ihrem Haus. Bisher klingt das für mich alles sehr ungerecht, gar skandalös, bleibt aber immer etwas im Vagen.
      Vielleicht könnten Sie sich ja irgendwann mal hinsetzen und die beiden Geschichten mal im Wesentlichen aufschreiben, damit man sich ein Bild machen kann?

      • Hessenhenker schreibt:

        Ich mach doch eigentlich auf meinem Blog nix anderes, jeder zweite Beitrag handelt davon (das können mir Versicherung und Bürgermeister ja nicht verbieten).
        Bald macht mein Fanclub in Südostasien das „Café Hitler“ auf, nicht als Nazicafe, sondern im Tahmen der Kunstfreiheit.
        Der Name des Cafes bezieht sich darauf, daß der Brand am Hitlergeburtstag war, weil eigentlich nicht ich sondern ein dort überhaupt nie gewohnt habender jüdischer Professor getroffen werden sollte, dem monatelangen antisemitischen Gecshrei aus dem Nachbarhaus nach der Tat zu schließen. (Und nach dem, was mir die Staatsanwaltschaft leider erst viel zu spät mitteilte, als mit der betrügerischen Versicherung alles schon gelaufen war.)

  19. Pingback: Grundgesetz in Dresden abgeschafft! | Jihad Watch Deutschland

  20. American Viewer schreibt:

    Um die Demokratie zu verteidigen, muss man sie abschaffen, ist doch klar. Und morgen zünden diese Leute ihre eigenen Häuser an: Zur Brandverhütung.

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