Kennen Sie PIGJUDA?

Seit 66 Jahren ist in Israel Januar 2015 in Paris.

Seit 66 Jahren sieht sich Israel einem Terror ausgesetzt, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas alle Juden vernichten wollen, die „gemäßigten“ von der Fatah jedoch „nur“ Israel.

Dennoch!

Seit 66 Jahre verteidigt Israel seine demokratisch verfasste Konstitution.

Seit 66 Jahren verteidigt Israel die Meinungsfreiheit. Die schärfste Kritik an Israel kommt aus Israel.

Seit 66 Jahren verteidigt Israel die Religionsfreiheit. Mit einem muslimischen Bevölkerungsanteil von 20 Prozent ist Israel eines der demokratischen Länder, in dem prozentual gesehen die meisten Muslime leben.

Seit 66 Jahren verteidigt Israel die sexuelle Selbstbestimmung. Israel ist das einzige Land, in dem sich eine offen lesbisch lebende Muslima zur Wahl in alle öffentliche Ämter stellen kann.

Seit 66 Jahren verteidigt Israel den Frieden. Israel gibt Unmengen an Geld dafür aus, Massenvernichtungswaffen der Feinde abzufangen, so dass besonders in dem muslimischen Teil der israelischen Bevölkerung kaum Menschenleben zu beklagen sind. Der jüdische Teil wird leider immer mal wieder Opfer von Terroranschlägen.

Seit 66 Jahren wütet in Israel der islamistische Terror.

Dennoch!

Seit 66 Jahren liegen die Muslime in Israel als freie und gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger sonnengebräunt am Strand.

Seit 66 Jahren sehen die Menschen in Israel, dass Frieden untereinander möglich ist.

Und was passiert in Europa?

Da kommt eine Terrorwelle und schon bricht überall der Notstand aus. Jüdische Schulen bleiben geschlossen. Die Versammlungsfreiheit wird eingeschränkt. Die Meinungsfreiheit kommt auf den Prüfstand. Massen stürmen auf die Straße, einige rufen „Ausländer raus“ und haben Angst vor der Islamisierung des Abendlandes!

Panik herrscht in Europa. Panik, weil Europa seit ein paar Wochen das erlebt, was seit 66 Jahren israelischer Alltag ist.

Panik ist jedoch keine gute Ratgeberin. In der Panik gedeiht besonders gut der Judenhass. Das wissen Juden nur zu gut aus der langen Geschichte der europäischen Panikattacken. Deshalb verlassen Juden zuhauf die europäischen Länder, um nach Israel auszuwandern. Besonders in Frankreich findet ein wahrer Exodus statt.

Nach Angaben der Jewish Agency, der offiziellen Einwanderungsorganisation des Staates Israel, ist die Zuwanderung nach Israel im Jahr 2014 um 32 Prozent im Vergleich zu Vorjahr gewachsen. Die Zahl der aus Westeuropa zugewanderten Juden stieg um 88 Prozent auf 8.640 Personen. Rund 7.000 kamen aus Frankreich, 620 aus Großbritannien, 340 aus Italien und etwa 120 aus Deutschland. All diese Juden, mögen sie nun aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Italien kommen, ziehen in ein Land, das einen deutlich höheren muslimischen Bevölkerungsanteil hat!

Frankreich hat in der Bevölkerung 9% Muslime, Deutschland 5%, Großbritannien 2,7% und Italien 2%. In Israel aber machen Muslime 16,9 % der Bevölkerung aus. Juden fliehen somit in ein Land, in dem es mehr Muslime gibt als in ihrer Heimat!

Juden fliehen nicht vor dem Terror, sondern vor der Panik im Umgang mit dem Terror!

In Israel sind alle muslimischen Bürger gleichberechtigt und werden von der Gesellschaft auch so behandelt. Die muslimischen Israelis mögen das! 77% der Muslime in Israel geben an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen als in Israel! Das ist sehr verständlich, denn in Israel werden Muslime als vernünftige Menschen behandelt.

Vernünftige Menschen mögen es nicht, wie Unmündige behandelt zu werden! Wenn ein Muslim sich in Israel daneben benimmt, dann wird er dafür verurteilt wie jeder Jude und jeder Christ in dem Land auch. In Israel kommen keine selbsternannten Muslimversteher, die erklären, warum der Muslim gar nicht anders konnte, als zur Gewalt zu greifen. In Europa aber gibt es ganze Wirtschaftszweige von Leuten, die glauben, der Araber an sich sei nicht Herr seiner eigenen Entscheidungen, sondern immer Opfer der Umstände und somit nicht ganz zurechnungsfähig, wenn nicht sogar unmündig. Um es mit den Worten von Sineb El Masrar zu sagen: „Die Opferrolle der Muslime in Deutschland nervt!“

Wenn jemand in Israel zum Hass aufruft, ob nun auf Juden, Christen oder Muslime, dann bekommt er es mit der Gesellschaft zu tun, egal was er erlebt hat. Es gibt nämlich immer Menschen, die größeren Scheiß erlebt haben und nicht dem Hass verfallen sind. Sie sind die Vorbilder der Gesellschaft, nicht jene, die dem Hass verfallen sind.

Es gibt keine Entschuldigung für Hass! Wer in Israel Juden hasst, kriegt es mit Juden zu tun, die sich wehren. Das ist der Unterschied!

In Deutschland aber wird viel zu oft vor dem Hass kapituliert, besonders wenn er von muslimischer Seite kommt. Werfen in Deutschland Muslime Steine auf eine Wohnung mit israelischer Fahne, werden nicht die Muslime zur Ordnung gerufen, sondern die Polizei stürmt die private Wohnung, um die Israelfahne herunter zu reißen, so geschehen in Duisburg! Auch in Berlin wurde die Polizei gegen eine Israelfahne aktiv. In Bochum musste sogar eine Frau Strafe zahlen, weil sie eine israelische Fahne öffentlich gezeigt hat. In Hamburg wurde sogar ein Mensch von der Polizei entfernt, weil Muslime ihn hassten! Die Hassenden durften bleiben. In Hagen und Frankfurt verlieh die Polizei sogar Megaphone und ein Polizeiauto, damit Muslime ihren Hass über die Straße brüllen konnten, mit der Begründung, es wirke deeskalierend, wenn man ihnen die Möglichkeit der Abreaktion gäbe. Was ist das bloß für ein Menschenbild?

Die Muslime sind nicht das Problem! Das Problem sind die hassenden Muslime, die Naziis mit Doppel-I, aber auch die große schweigende und vor allem Entschuldigungen konstruierende Mehrheit der Europäer! Davor fliehen Juden!

Juden fliehen davor, dass in Deutschland die Panik um sich greift, wenn PEGIDA mit ihren kruden Thesen marschiert, aber verharmlost wird, wenn es gegen Juden geht.

Im Sommer fanden eine Menge Demonstration in Deutschland statt. Es wurde zur Vergasung der „feigen jüdischen Schweine“ aufgerufen und nach Adolf Hitler gerufen. Judenhasser marschierten in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Gelsenkirchen und vielen Städten mehr. Man kann sie PIGJUD nennen: Patriotische Islamisten gegen Juden in Deutschland.

In Essen zum Beispiel rudelte sich unter Fahnen und Plakaten ein Mob zusammen, der wenig später auf dem Willy-Brandt-Platz “Scheiß Juden!” und “Scheiß Jude, brenn!” skandierte. Es wurden Hakenkreuze im Davidstern gezeigt.

Auf einem anderen Plakat stand: „Früher angeblich Opfer“. Die Betonung liegt auf angeblich! Es wurde der Holocaust geleugnet! Ein anderes Plakat geißelte den „Judenterror“. Einige brüllten sogar http://www.welt.de/politik/deutschland/article130393245/Hassparolen-bei-Anti-Israel-Demonstration.html“>„Adolf Hitler!“ Es war Sommer in Deutschland und PIGJUD marschierte. Gegen PIGJUD gingen aber nicht Tausende auf die Straßen wie gegen PEGIDA, sondern nur ein paar Hundert.

Das Portal Ruhrbarone berichtet von der Gegendemo. Ein Teilnehmer schrieb auf WordPress:

„Am neuen Kundgebungsplatz hatten sich bereits pro-Hamas Gruppen postiert, die unter anderem auch Plakate mit Hakenkreuzen zeigten. Nur 40 Minuten später wurden wir, so nachdrücklich wie hastig, von einer offensichtlich völlig überforderten Einsatzleitung aufgefordert, unsere Versammlung unverzüglich zu beenden. Grund: Die Linksjugend auf dem Weberplatz hatte offenbar die Kontrolle über ihre Versammlung verloren, und diese vorzeitig beendet. Bis zu dreitausend Teilnehmer seien nun auf dem Weg zu uns, und wenn wir blieben seien wir “selber Schuld”, so der Kontaktbeamte der Einsatzleitung. Eine Einschätzung, die er in den folgenden Stunden – als Flaschen, Steine und Böller auf unsere Teilnehmer regneten, ein ums andere Mal wiederholte: Wären wir fünf oder zehn Minuten vor der Ankunft der Antisemiten seiner Aufforderung gefolgt und hätten die Versammlung aufgelöst, sei alles gut gewesen, nun könne er unseren Schutz nun einmal nicht mehr gewährleisten.

Nicht auszudenken was geschehen wäre, wenn wir dieser hanebüchenen Sicherheitseinschätzung gefolgt wären. Versprengt hätten unsere Teilnehmer in Grüppchen herumgestanden, ohne den Schutz des Versammlungsrechts – ein leichtes Ziel für potenzielle Angreifer. Für die Polizei, wie uns versichert wurde, die “einfachste Lösung” – für uns nicht.“

Das war der Sommer 2014 in Essen! In dem Polizeibericht vom 18. Juli um 22:19 Uhr der Polizeistelle Essen hieß es:

„Friedliche Demonstrationen in der Essener Innenstadt

Essen (ots) – 45117 E- Stadtmitte:

Wie angemeldet, fanden im Laufe des heutigen Tages (18.Juli) zwei Kundgebungen am Weberplatz und am Willy-Brandt-Platz statt. Beide verliefen friedlich.“

Hakenkreuze, Adolf-Hitler-Rufe, das Skandieren von „Scheiß Jude, brenn“, all das stufte die Polizei 2014 als friedlich ein. Die deutsche Gesellschaft blieb mehrheitlich zu Hause. Es wütete ja auch PIGJUD und nicht PEGIDA.

Es gibt nur zwei Erklärungen für diese Doppelmoral. Entweder glauben die meisten Deutschen, Muslime seien im Gegensatz zu Juden aufgrund ihrer Herkunft weniger in der Lage mit Konfrontation umzugehen und bräuchten daher mehr Unterstützung oder sie finden es mehrheitlich eher erträglich wenn Juden auf die Mütze kriegen.

Beide Erklärungen sind für Juden nur schwer zu ertragen und deshalb flüchten sie zu Scharen in ein Land, wo alle vor dem Gesetz und der Gesellschaft gleich sind, auch Muslime!

Seit 66 Jahren ist Israel mit dem islamistischen Terror konfrontiert. Nach wie vor ist Israel ein demokratisches Land. Ich wette, in Europa würde das keine Nation schaffen, bei gleicher Bedrohung die demokratischen Standards aufrecht zu erhalten.

Seit 66 Jahren ist Israel ein Vorbild. Wir tun gut daran, Israel als Vorbild zu sehen. Denn es gibt weitaus mehr von Israel zu lernen als zu kritisieren.

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52 Antworten zu Kennen Sie PIGJUDA?

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  3. Krokodil schreibt:

    Wieso muss ich bei PIGJUDA an die „Judensau“ denken?
    *stirnrunzel*

  4. Dante schreibt:

    Nazis schon, nur nicht in Nadelstreifen. Die Nazis waren nämlich „international“ genug, einen Araber zum SS-Gruppenführer (entspricht Generalleutnant beim Militär) zu machen.

  5. Aristobulus schreibt:

    Wolle’mer nedd da beitreten? 😉

  6. winnie schreibt:

    Moment, sie fliehen nicht vor islamistischem sondern vor islamisch, korankonformem Terror. Wie viele großartige jüdische Geister wurden in mehreren Diktaturen ausgelöscht. Unfassbar!

    • Aristobulus schreibt:

      … vor Allem wie viele ganz normale jüdische Geister wurden ausgelöscht.

      • caruso schreibt:

        Genau, Ari! Man spricht fast immer nur von großen jüdischen Geistern, als ob das Ermorden
        von Kindern und anderen „ganz normalen jüdischen Geistern“ weniger schlimm gewesen wäre, sozusagen ein kleineres Verbrechen. Kotz! – „Fast“ schrieb ich nur aus Vorsicht. –
        lg
        caruso

        • Clas Lehmann schreibt:

          Vor allem finde ich widerwärtig die Bewertung als erwiesen irgendwie zu schade zum Auslöschen, wegen Großgeistigkeit. So, als wäre das eine Frage des doch immerhin noch zu erwartenden Restnutzens. …Das lässt sich doch sehr auf genau die Logik der Mörder ein und wirft denen eigentlich nur schlechtes wirtschaften vor…

          Auch das Verb auslöschen trifft den Vorgang überhaupt nicht, und da ist auch eine körperliche Komponente, deren Leid und Schmerz durch dieses Verb nicht bezeichnet wird. Auch dass die Opfer eine Seele und eine Psyche haben, die ebenfalls leidet, kommt in der Metapher nicht zum Ausdruck.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ich kann es nur unvollkommen sagen, wie vollkommen daneben das ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich denke, Winnie hat’s nicht so gemeint – er ist sonst gar nicht so.
            Wenn man bei Gelegenheit mal wen fragt, welche Juden der ca. 1930er ihm einfallen, kommen allermeist sofort die Namen Einstein und Rathenau und Josef Schmidt usf., nicht die ganz normaljüdischen Nachbarn, die dann bald abgeholt wurden, nicht?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Nu, es gibt einen Unterschied zwischen gut gemeint und ganz geglückt, nicht?

            Ich meinte es auch eigentlich eher als Verständnishilfe…

        • Anna schreibt:

          Ich denke jeder jüdische Geist ist ein grosser Geist, unabhangigi von Alter oder Erfahrung. Von daher ja: wie viele grosse jüdische Geister wurden ausgelöscht

          • Dante schreibt:

            Das ist nun aber so eine Art positiver Rassismus. Vor allem aber müsste man dann schließen, dass es auch Juden mit gojischem Geist gibt, z.B. alle jüdischen BDS-UnterstützerInnen und natürlich die Leute, die meinten, die ermordeten Jeschiwaschüler am besten dadurch rächen zu können, indem sie einen n-beliebigen Palästinenserjungen bei lebendigem Leib verbrennen (und dafür in Israel eingebuchtet wurden, statt, wie es die palästinensische Autonomiebehörde wohl getan hätte, als „Helden“ gefeiert zu werden).

          • Aristobulus schreibt:

            Solche Juden, die sowas tun, sind sehr selten, Dante – aber es gibt sie.

            Es gibt auch selbsthassende Juden, nicht so sehr in Israel (außer Gideon Levy, den Fälscher und Aufhübscher des Terrors, oder den notorischen Shlomo Sand, der nichtmal an seine eigene Existenz glaubt, oder den uralten Avnery, der’s immer mit Arafat’n hielt, usf.), mehr etwa in Deutschland.
            Minimalversion des selbsthassenden deutschen Juden ist der ZdJ-Vorsitzende Josef Schuster, der immer abwiegelt, beschönigt, freundelt und gut Wetter macht, so bald man ihn fragt. Wenn man ihn nicht fragt, schweigt er, bis er aufgerufen wird. Mit dieser Minimalversion lässt sich noch reden, wenngleich die Antworten, hach, leidtun.

            Die Maximalversion (sehr weit entfernt von der minimalen, aber immerhin kein kategorieller, sonden ein gradueller Unterschied) sind die Hechtintochter, eine schäumende Judenhasserin unterster Kajüte, oder Abraham Me*lzer, der seinen Hass nichtmal richtig ausdrücken kann. Fürchterliche Zerrbilder, solche.

          • Dante schreibt:

            Bei Avneri ist das wohl überkompensation: Früher war er in der Irgun, vor ein paar Jahren behauptete er, Antisemitismus spiele keine Rolle mehr. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass er das heute noch denkt.
            Und die Hecht-Galinski – ist die überhaupt Jüdin? Ich weiß nur, dass ihr Vater es war.

          • Aristobulus schreibt:

            – – – ufff, die ist Jüdin. Kaum mag ich’s erwähnen.

          • Dante schreibt:

            Atze Trebitsch lässt grüßen. Der aber ist ein guter Antisemit – seit dem 26.09.1927.

  7. Dante schreibt:

    Im Großen und Ganzen hast Du Recht, Gerd, aber nicht erst seit 66 Jahren. Nun gut, in Israel schon – aber nur, weil es Israel als Staat zuvor nicht gab. Ähnliche Verhältnisse gab es in British Palestine schon lange.
    Es wäre akkurater, zu sagen, dass heute in Paris Sommer 1929 in Hebron herrscht. Wie dies zur Vertreibung aller Juden aus Hebron führte, verlassen Juden heute Frankreich richtung Israel, obwohl sie selbst dort nicht sicher sind. Allerdings sind sie dort vor allem eines nicht: Wehrlos.
    Neben der Vertreibung aus Hebron führte das Massaker auch zu einem entscheidenden Schritt: Der Gründung der Haganah.

    • Aristobulus schreibt:

      Analog müssten jetzt ein paar Leute die Kach-Gruppen von restlicher Verstrickung in Meir Kahanes Hässlichkeiten reinigen, um was gegen die grassierende PIGJUD-Schweinereien zu machen – Gefährdung des öffentlichen Friedens?

      Analogie in der Analogie: Damals ging es mit Lechi und Stern einerseits und andererseits mit der Haganah ja auch gut.

      • Aristobulus schreibt:

        … und bevor nuun jemand „wie bidde, KAch?!, die Rechtsradikalen?!“ schreit:
        Kach haben wir es zu verdanken, dass es im Sommer 2014 in der Synagoge an der Pariser Bastille nicht zu jüdischen Todesopfern kam. Weil Kach so rasendschnell zugegen war, um die Synagoge zu schützen. Drinnen saßen hundert Juden.
        Boruch Ho’Schejm.

        • caruso schreibt:

          Ari, das wußte ich gar nicht! Ein Wahnsinn!!
          Boruch Ha’Shem.
          lg
          caruso

        • Dante schreibt:

          Rechtsradikal können die natürlich trotzdem sein, denn das Wort bedeutet ja nicht, dass man keine (unschuldigen) Menschen beschützen könnte und es auch würde, die er als die Seinen betrachtet (und manchmal auch darüber hinaus, siehe John Rabe).
          Ich bin in einer schlagenden Verbindung und war als solcher durchaus Anfeindungen seitens anderer ‚Studis‘ ausgesetzt, die meistens verbal blieben. Einmal wäre ich allerdings beinahe physisch angegriffen worden, was ein anderer ‚Burschi‘ verhindert hat, von dem ich wusste, dass er ziemlich rechts war – und der von mir wusste, dass ich es nicht war. Auf jeden Fall ist Hamas zehnmal rechtsradikaler (wenn man denn den NS rechts einordnet) als selbst Lechi oder eben Kach (über die ich übrigens ziemlich wenig weiß, aber das geht hier wohl den Meisten so.

  8. Hessenhenker schreibt:

    Ja, auf Israelfahnen reagieren manche eben allergisch.
    2008 Kommentar der Mitbürgerin,. die nach wiederholt eingeschlagener Schaufensterscheibe eine riesige Holzplatte vom Baumarkt als Sicherung des Fensters (gegen hereingeworfene brennende Lappen) anlieferte:
    „Israelfahne? Da können Sie ja gleich eine Hitlerfahne aufhängen!“

    • Aristobulus schreibt:

      Kommentar 2007 einer blonden NDR-Fernsehjournalistin, die ich im Dunkeln durch einen verlassenen Bahnhof lotste (Zufall, sie schloss sich an), als das Thema auf Israel kam: „Also wenn ich könnt, ne, dann würd ich Iiisrael ja sofort abschaffen.“

      • Clas Lehmann schreibt:

        Und, hast Du sie auf Grund gesetzt?

      • Krokodil schreibt:

        „…würd ich Iiisrael ja sofort abschaffen.”

        Keine Sorge, Ari.
        Das Israel,
        welches DIE meint,
        gab es nie.
        Das richtige Israel,
        davon hat die noch nie was gehört,
        und wird es auch nie wollen.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie war allzu hochblond für das Alles.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Signifikant blond… Ultrablond mit ultrsdukkulenten Lippen, las ich mal wo als Beschreibung.

            So stelle ich sie mir nun vor.

          • Dante schreibt:

            Was ist ultrsdukkulent?

          • Aristobulus schreibt:

            lol.
            Zuvor hatte sie das ganze Abteil mit ihrer Wichtigkeit gebadet. Da besaß sie noch Charme.

          • Aristobulus schreibt:

            Ultrasukkulent 😀 , also kaktusartig, aber blühend. Ja?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Sukkulenten sind Pflanzen, eigentlich, die in Blättern oder Sprossen Wasser speichern und meist runde Formen aufweisen, die zum platzen prall sind… Das nun übertragen auf das weibliche Gesicht, lässt an Knackwurst- oder Schlauchbootlippen denken… Ansonsten soll ich nicht ohne Brille schreiben. Oder kann man diese Schrift auf dem Bildschirm größer kriegen?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Und zwar, und das ist das eigentlich treffende am Bild, machen die das durch hohen Turgor, Zellinnendruck, hervorgerufen durch einen hohen osmotischen Wert, und der bewirkt, dass außer Wasser nichts die semipermeable Membran durchdringt und sie also erreichen kann…

          • Clas Lehmann schreibt:

            Häufig sind sie zudem außen durch Wachsschicht (oder Haare) dagegen geschützt, dass etwas verdunste oder sie von außen einfach so netze, vor allem an der Wachschicht perlt alles ab.

            Dass sie dann noch Stacheln und Dornen haben können sowie giftige Inhaltsstoffe, soll man nicht vergessen. Ja, und auch die Blüten nicht… Neben den Fetthennengewächsen gehören da auch einzelne Knöteriche, alle Kaktanten (Cactacea) und viele Wolfsmilchgewächse dazu…Auch einige Korbblüter sowie Mittagsblumengewächse…

            Und alle sind sie in Wüsten, oder Halbwüsten beheimatet, oder sonst, wo es dürr ist…

          • Krokodil schreibt:

            Blond,
            hellblond,
            schwesigblond.

          • Aristobulus schreibt:

            … schwesig-sukkulent, ja, aber dürrer und noch wichtiger als sonstige Kaktanten, Fetthennengewächse und vor Allem als Wachsblumen.
            Letztere wachsen überall, selbst im Eisschrank, und sie wachsen ja gar nicht, schrumpfen nichtmal, riechen nichtmal nach Wachs oder nach was Anderem, beschweren sich aber laufend, dass es ihnen zu warm, zu kalt, zu laut oder zu zionistisch sei, und wenn man sie gießt, selbst mit Andacht, perlt alles ab und abber (womit die Gemeinsamkeit zu Perlen alsdann erschöpft ist).
            Hach ja.

          • Bachatero schreibt:

            Ich hab‘ hier im Garten eine, die nennt sich „Dama de día y puta de noche“. Sieht ganz lieb aus, keine Stacheln nix, tagsüber. Ab so 9 – 10 pm fängt die an zu „riechen“, wie Else die Puffmutter, da gibt’s kein entrinnen, sie lockt und lockt ….

          • Aristobulus schreibt:

            Uh oh. Maiglöckchen mit Patchouli und Moschus?, da schwant mir so manches

Seid gut zueinander!

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